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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : keine Einigung bei Geldgeschenk von/für Kollegen



Sehnsuchtsvolle
10.03.2007, 21:32
Es gibt da gerade ein vertracktes Problem und ich hätte gerne eure Meinung:

Ein Kollege heiratet und der Teil des eingeladenen Kollegiums möchte ein gemeinsames Geldgeschenk machen, nun gehen aber die Meinungen über die Höhe ganz gehörig auseinander, einige wollen nicht mehr als 20 Euro pro Person schenken, andere halten bis zu 50 Euro für angemessen. Eine Einigung in der Mitte funktioniert nicht und führte leider auch schon zu leichten Zickereien unter den Leuten. Jetzt kam der Vorschlag auf, jeder könne doch den Betrag, den er/sie für richtig hält in den Gemeinschaftsumschlag legen. Was haltet ihr davon?

Inaktiver User
10.03.2007, 21:36
Wieso muss es gemeinsam sein?

Und wieso muss es Geld sein?
(da wäre ich sowieso nicht dabei)

Gruß, Leonie

Sehnsuchtsvolle
10.03.2007, 21:46
Der Kollege wünscht sich Geld, daher ist das völlig okay so.

Warum gemeinsam? Das frage ich mich mittlerweile auch, aber mit diesen Schwierigkeiten hat wohl keiner gerechnet. Irgendjemand äußerte diesen Vorschlag, nachdem wir alle die Einladung im Fach hatten und der wurde dann von allen positiv aufgenommen. Nur jetzt... :knatsch:

Sugar120
10.03.2007, 21:52
Hmmm, ein Geldgeschenk zur Hochzeit ist meiner Meinung nach OK, aber warum müssen alle das Gleiche geben? Bei uns gibt jeder nach seinem Gusto. Das Geschenk wird dann schön "verpackt", die Karte von allen unterschrieben. Ich finde das OK, nicht jeder verdient gleich viel und nicht jeder möchte dieselbe Summe geben. Wenn sich jemand dann "unterrepräsentiert" fühlt, weil er nun 50 statt 20 Euro gegeben hat, kann er ja selbst ein Geschenk machen.

Gruss Sugar

lonely_girl
10.03.2007, 22:01
Hi,

was ist denn nicht okay, wenn jeder bezahlt was er denkt?

Ich bin manchmal auf tuerkischen Hochzeiten, wenn es keine naeheren Verwandten sind, geben wir Geld zu einem Gemeinschaftsgeschenk eines Vereins. Da liegt dann ein Zettel bei, wer wie viel geschenkt hat. Vielleicht so?

Auf den tuerkischen Hochzeiten wird das dann auch noch vorgelesen :-), dann ist gleich eine Garantie dabei, dass niemand zu wenig schenkt :-)

Viel Spass bei der Feier!

Inaktiver User
10.03.2007, 22:17
Genau, getrennt zahlen und mit netter Karte versehen.

Von allen gemeinsam vielleicht noch etwas Nettes, z.B. zwei Mineral-Thermalkarten vor Ort oder Theaterkarten und eine Flasche Wein und ein lustiges Lied vorgetragen oder irgend etwas in der Art.

LG herbstblatt2

Sehnsuchtsvolle
10.03.2007, 22:38
Da liegt dann ein Zettel bei, wer wie viel geschenkt hat. Vielleicht so?


Aber dann könnte doch gleich jeder einen eigenen Umschlag überreichen, oder nicht? Bei den eingeladenen Kollegen ist es halt so, dass wir alle dasselbe Einkommen haben (öffentlicher Dienst), es gibt nur geringfügige Unterschiede z.B. wegen des Alters, ich finde es daher merkwürdig, wenn jeder was anderes gibt.

Sugar120
10.03.2007, 22:47
Finde ich nicht unbedingt. Jeder hat eine andere Einstellung zu dem Kollegen und zu Hochzeiten. Wie Du ja schon gemerkt hast, gibt es so keine einheitliche Meinung zu diesem Thema. Warum also nicht jeder wie er mag und keinem sagen, wie viel der andere gegeben hat. Meine Aussage zu der Frage "wie viel geben denn die Anderen" ist dann immer: zwischen xx und yy Euro. So kann jeder machen, was er möchte. Auch bei "einheitlichem" Einkommen, hat jeder unterschiedliche Belastungen und hat einfach nicht 50 Euro für die Hochzeit eines Kollegen über.

Ich wünsche Dir eine rasche Einigung und ganz viel Spass beim Feiern!

Gruss Sugar

Polarstern
11.03.2007, 13:54
Jetzt kam der Vorschlag auf, jeder könne doch den Betrag, den er/sie für richtig hält in den Gemeinschaftsumschlag legen. Was haltet ihr davon?

Ich finde die Idee gut. Wir machen das bei uns so, weil alle unterschiedlich viel verdienen und auch unterschiedlich eng mit dem Paar/dem zu Beschenkenden befreundet sind. Ganz enge Freunde schenken meist ohnehin privat noch eine Kleinigkeit zusätzlich.

LG
Polarstern

Sehnsuchtsvolle
11.03.2007, 22:40
Hm, ich habe jetzt noch mal lange darüber nachgedacht, warum es mich so stört, wenn jeder den Betrag gibt, den er für richtig hält.

Bei der Diskussion ums Geld stellte sich heraus, dass gerade diejenigen, die z.B. viel Wert auf schicke Kleidung und teure Urlaube ausgeben, für eine Hochzeit auf einmal auf gar keinen Fall mehr als 20 Euro ausgeben wollen. Ganz ehrlich? Mir ist der Kinnladen runtergegangen, aus den Worten triefte der pure Geiz. Als dann von der Seite der Vorschlag kam, jeder könne doch das geben, was er mag, behielt ich ein sehr ungutes Gefühl: Prima, dann könnt ihr euren Geiz auch noch vorm Bräutigam verschleiern! Eine Rebellion wollte ich nicht anzetteln, aber am liebsten hätte ich da schon gesagt, jeder solle doch ein eigenes Geschenk machen, aber wollte irgendwie die Umgangsformen wahren.

Ich werde nun ebenfalls 20 Euro in den Umschlag legen, aber mir noch etwas extra einfallen lassen, ich denke, so lässt sich das am diplomatischsten regeln. Was meint ihr?

Inaktiver User
12.03.2007, 00:14
Scheinbar bin ich die einzige bis jetzt:

Ich finde 20 Euro (geschweige 50 Euro) zu viel!
Schließlich handelt es sich um einen Kollegen und nicht um jemanden aus dem Freundeskreis.

Bei uns wurde es so gehandhabt: 10 Euro/Person bei Hochzeiten

Bei 20 Euro wäre bei mir die Schmerzgrenze, da müßte ich den Kollegen, der heiratet, aber schon sehr gut leiden können.

Diese elende Schenkerei bzw. das Geldeinsammeln in den Firmen finde ich schrecklich und teuer. Schließlich handelt es sich um Kollegen. Wenn ich einen davon besonders mag, dann kaufe ich privat was und schenke es dann. Aber dieser Gruppenzwang ist so aufgesetzt und zwingt regelrecht zum Schenken. Schenken sollte aber immer freiwillig geschehen und hat stets etwas mit Sympathie zu tun.

Sehnsuchtsvolle
12.03.2007, 00:36
@ Zeta: Du bestätigst mich in meinem Handeln und bezeichnest es auch ganz offen als "elende Schenkerei". Jeder sieht es anders, hält einen anderen Beitrag für angemessen und daher macht es einfach keinen Sinn, gemeinsam "im Namen der Kollegen" zu schenken. Beim nächsten anstehenden Ereignis werde ich von Anfang an vorschlagen, kein gemeinsames Projekt zu starten, sondern es den Beteiligten selbst in die Hände zu legen, wie viel er/sie für richtig hält.

Inaktiver User
12.03.2007, 08:10
Hm, ich habe jetzt noch mal lange darüber nachgedacht, warum es mich so stört, wenn jeder den Betrag gibt, den er für richtig hält.

Bei der Diskussion ums Geld stellte sich heraus, dass gerade diejenigen, die z.B. viel Wert auf schicke Kleidung und teure Urlaube ausgeben, für eine Hochzeit auf einmal auf gar keinen Fall mehr als 20 Euro ausgeben wollen. Ganz ehrlich? Mir ist der Kinnladen runtergegangen, aus den Worten triefte der pure Geiz. Als dann von der Seite der Vorschlag kam, jeder könne doch das geben, was er mag, behielt ich ein sehr ungutes Gefühl: Prima, dann könnt ihr euren Geiz auch noch vorm Bräutigam verschleiern! Eine Rebellion wollte ich nicht anzetteln, aber am liebsten hätte ich da schon gesagt, jeder solle doch ein eigenes Geschenk machen, aber wollte irgendwie die Umgangsformen wahren.

Ich werde nun ebenfalls 20 Euro in den Umschlag legen, aber mir noch etwas extra einfallen lassen, ich denke, so lässt sich das am diplomatischsten regeln. Was meint ihr?


Liebe Sehnsuchtsvolle,

genau diese Erfahrung macht unser Laien-Kirchen-Chor, der einen Teil seiner hohen Kosten für Konzerte (Solisten, spezielle Instrumente, Noten etc. ...) als eingetragener Verein aus den Mitgliedsbeiträgen (freiwillig, mit Richtungssatz 25 € pro Jahr) bestreitet, auch.

Und obwohl schon immer mal angesprochen wurde, diese Beiträge in einer Liste ständig offen zu legen, weil es bei uns oft nicht die Ärmsten sind, die sich gerne drücken, im Gegenteil, läuft es seit Jahren so. Ist schlichtweg ärgerlich. Da kann ich Deinen Frust sehr gut nachvollziehen.

Gruppenzwang hasse ich auch, auf der anderen Seite auch abseits zu stehen. Seufz.

Ich kenne es so, dass auf einer Hochzeit eingeladene Gäste mit Geldzuwendungen auch ein bisschen ihre Speisen und Getränke mitfinanzieren, insofern ist es für mich nichts Ungewöhnliches, hier in S habe ich es jedenfalls so mitbekommen. Gemeinsame Geldgeschenke kenne ich nur, dass dann eine Liste der Höhe dabei liegt.

LG herbstblatt2

Inaktiver User
12.03.2007, 09:52
Die Kollegen sind EINGELADEN, d.h. für mich, ich finde ein (Geld-)geschenk angemessen, wie ich es auch im Freundeskreis mitbringen würde.
Und zu einer Hochzeit finde ich 50 Euro p.P. okay, alles darunter*geizig*. Darüber übertrieben.
Und mit solchen Kollegen mache ich kein Gemeinschaftsgeschenk mehr.:knatsch:
Ich hatte vor einiger Zeit auch das Vergnügen, zu einem runden Geburtstag mit großer Einladung das Geld einzusammeln, mit Müh und Not haben wir uns auf 25 Euro p.P. geeinigt.Als einige dann anfingen, zu meckern, weil ihnen der Betrag zu hoch sei, schlug ich getrennt schenken vor, wollte dann auch keiner.:ooooh:
Klar, es macht ja auch Mühe, das Geld einzutreiben, das Geschenk hübsch zu verpacken, usw. Das überlässt man gerne anderen.
An akuter Geldnot hat übrigens keiner der lieben Kollegen gelitten, die sich beschwert haben.Auch wir sind in etwa einer Gehaltsstufe angelehnt an den öff.Dienst.
Befremdlich finde ich aber auch die Idee, einem Gemeinschaftsgeschenk eine Spendenliste beizulegen. Wie gesagt, da schenke ich lieber alleine.

tiffany

Polarstern
12.03.2007, 10:55
Hm, ich habe jetzt noch mal lange darüber nachgedacht, warum es mich so stört, wenn jeder den Betrag gibt, den er für richtig hält.

Bei der Diskussion ums Geld stellte sich heraus, dass gerade diejenigen, die z.B. viel Wert auf schicke Kleidung und teure Urlaube ausgeben, für eine Hochzeit auf einmal auf gar keinen Fall mehr als 20 Euro ausgeben wollen. Ganz ehrlich? Mir ist der Kinnladen runtergegangen, aus den Worten triefte der pure Geiz. Als dann von der Seite der Vorschlag kam, jeder könne doch das geben, was er mag, behielt ich ein sehr ungutes Gefühl: Prima, dann könnt ihr euren Geiz auch noch vorm Bräutigam verschleiern! Eine Rebellion wollte ich nicht anzetteln, aber am liebsten hätte ich da schon gesagt, jeder solle doch ein eigenes Geschenk machen, aber wollte irgendwie die Umgangsformen wahren.

Ich werde nun ebenfalls 20 Euro in den Umschlag legen, aber mir noch etwas extra einfallen lassen, ich denke, so lässt sich das am diplomatischsten regeln. Was meint ihr?

Wenn Dir das am liebsten ist, mach es doch so. Ich finde, auch der Schenkende soll sich wohl bei der Summe fühlen, die er zu geben bereit ist.
Wir hatten auch den Fall im Kollegenkreis, daß wir für ein großes Geschenk gesammelt haben. Ich habe mich darüber aufgeregt, daß einige (besonders die, die sich gern während der Arbeitszeit von ihm beraten lassen), nicht genug dazu geben wollten. Aber: ein Jahr später: sammeln für eine andere Kollegin. Und wer ist am geizigsten? Derjenige, der im Jahr vorher von mir eine Menge Geld bekommen hat. Grmpf!
Ich finde, man sollte aufgeben, seine Kollegen erziehen zu wollen. Wenn sie geizig sein wollen, sollen sie doch. Ich gebe viel bei denen, die ich mag, und wenig bei den anderen.

Übrigens wünschen sich bei uns Kollegen häufig Geld, vor allem, wenn sie mit der Hochzeit auch erst zusammenziehen. Da finde ich es sinnvoller, auch wirklich Geld zu schenken. Wenn jeder mit einer nutzlosen Kleinigkeit ankommt, hat er zwar guten Willen bewiesen, aber gebraucht wird doch häufig ein Sofa. :smirksmile:

LG
Polarstern

vielleicht...
14.03.2007, 10:04
Hi,

ich stehe selbst kurz vor der Hochzeit..
wünsche mir ebenfalls Geld...
und finde diese Einstellung, dass sich die Gäste mit ihrem Geldgeschenk Essen/Trinken mitfinanzieren sollten absolut daneben!
Ich lade ein, weil ein die Leute an meinem Großen Tag dabei haben will! Und daher lade ich sie auch wirklich ein!!!
Viele meiner Gäste haben ein weite Anreise, ich freu mich so sie zu sehen und will gar nix mehr geschenkt haben. Dass mit den Geldgeschenken haben wir halt reingeschrieben, damit unser Hausstand nachher nicht aus sämtlichen Nähten platzt.
Aus dieser Einstellung heraus feiern wir eben nur im kleineren Kreis, für Kollegen und Freunde gibts nachher eine Grillparty. Eben in dem Umfang wie wir uns das leisten können ohne mit Geldgeschenken zu rechnen...

Nachdenkliche Grüße
vielleicht...

Genneris
14.03.2007, 21:26
Ich muß sagen die genannten Beträge von 20 € bis hin zu 50 € p. P. oder pro Kollege Kollegin sind meiner Meinung nach zu hoch. Je nachdem wieviele Kollegen es sind, die sich beteiligen, sind meiner Meinung nach 5 bis 10 € angemessen, da wird genug zusammenkommen.

Wenn jemand noch mehr schenken möchte finden sich im Kollegenkreis vielleicht noch mehr die dem Beschenkten näherstehen und vielleicht kann man da nochmal was zusammenlegen.

Wir haben zu unserer Hochzeit im Jahr 2000 von meinen Kollegen einen Gutschein über 110 DM bekommen und da war ich eigentlich schon beschämt das es so viel ist. Und zur Geburt unseres Sohnes vor kurzem haben wir einen Gutschein über 30 € bekommen und da haben ca. 15 von meinen Kollegen zusammengelegt und ich finde das nicht geizig.

Wenn ich mich an einer Sammlung für einen Kollegen oder eine Kollegin beteilige möchte ich mir auch nicht utopische Summen vorschreiben lassen.

Inaktiver User
15.03.2007, 09:55
Ich finde alles über 10 Euro ebenfalls zu viel....

Datt sind 20 in "echtem Geld"...

50 Euro geben....
Hat irgendwer vor der Verordnung des Euro denn allen Ernstes mal eben einen Hunni rüberwachsen lassen, wenn ein Kollege heiratet oder rund geburtstagt?

Islabonita
15.03.2007, 10:15
Moment mal! Zuerst dachte ich auch, meine Güte 50 Euro, das ist ja irre viel.
Dann habe ich nochmals das Posting von Sehnsuchtsvolle gelesen und festgestellt, dass es um die zur Hochzeit eingeladenen Kollegen geht.
Da eine Hochzeit meistens recht aufwändig gefeiert wird, finde ich persönlich 50 Euro nicht zu viel. Einigt Euch doch auf die goldene Mitte 35 Euro pro Nase??

Gruß

Carrie09
15.03.2007, 11:38
bei uns in der firma machen wir es auch so, dass jeder das gibt was er denkt, seinen namen mit auf die karte schreibt und keiner erfahren muss wer wieviel gegeben hat.
klappt in der regel sehr gut und wenn mal ein paar euros z.b. für einen blumenstrauß fehlen nehmen wir das aus der gemeinsamen kaffeekasse.

ich würde es anmassend und unverschämt von meinen kollegen finden, wenn mir jemand aufgrund meines gehaltes vorschreiben würde, wem ich zu welchem anlass wieviel gebe.
das entscheide ich anhand meiner momentanen finanziellen lage und wie nahe ich demjenigen stehe.
wenn jemand direkt aus meinem team geburtstag hat kaufe ich sowieso immer noch eine kleinigkeit die dann von mir ganz persönlich kommt, backe einen kuchen usw.

man muss nicht immer "unsummen" an geld ausgeben um jemandem etwas zu schenken und geldgeschenke zu einer hochzeit sollten meiner meinung nach auch nicht dazu sein die hochzeit zu finanzieren.

möchte das brautpaar denn unbedingt geld haben ?
oft stellen die paare doch auch so eine art "katalog" von den dingen die sie brauchen könnten zur verfügung.
da ist dann meist für jeden geldbeutel was dabei und man schenkt was wo man sicher weiß, dass sich das paar darüber freut.

Genneris
15.03.2007, 13:43
Das die Kollegen eingeladen sind, hatte ich übersehen. Entschuldigung mein Fehler.

Aber wenn es sich so verhält dann soll halt jeder für sich soviel schenken wie er mag, wenn keine Einigung zu erzielen ist.

demelza
20.03.2007, 15:03
Scheinbar bin ich die einzige bis jetzt:
Ich finde 20 Euro (geschweige 50 Euro) zu viel!
Schließlich handelt es sich um einen Kollegen und nicht um jemanden aus dem Freundeskreis.

Nein, Du bist nicht allein. Auch ich wundere mich, wie freigiebig solche (in meinen Augen überzogenen) Beträge zu Anlässen unterschielichster Art gegeben werden. Mal ist es eine Hochzeit, dann wieder eine Extra-Sammlung zu einem runden Geburtstag, "normale" Geburtstage an sich. Da handhabe ich es so, daß ich zu Geburtstagen 2,50 und zu Hochzeiten 5,00 gebe.


Diese elende Schenkerei bzw. das Geldeinsammeln in den Firmen finde ich schrecklich und teuer. Schließlich handelt es sich um Kollegen.

Diesen Gruppenzwang finde ich für mich persönlich überhaupt nicht gut. Außerdem retten solche Sammlungen ein ohnehin verkorkstes Betriebsklima sowieso nicht mehr, weswegen ich beschlossen habe, mich in Zukunft aus solchen Aktivitäten ganz auszuklinken.

Wenn ich jemandem etwas schenken will, bekommt er/sie ein paar Blümchen von mir aus dem Garten.

Inaktiver User
20.03.2007, 15:34
Diesen Gruppenzwang finde ich für mich persönlich überhaupt nicht gut....

Absolut entsetzlich ist sowas.
Ich erinnere mich an einen scheidenden Mitarbeiter in meiner Firma.
Dieser Depp hatte mich in meiner Ausbildungszeit nicht nur einmal sexuell genötigt. Ar***lo** !! :pc kaputt:
Dann wurde gesammelt für sein Abschiedsgeschenk. Ich habe natürlich nichts gegeben, plumpes, sexuelles Anmachen verjährt bei mir nicht, die Vorkommnisse lagen 20 Jahre zurück. Egal, wie käme ich dazu, MEIN GELD für diesen I*d*i*o*t zu geben?! Keinen Cent!!
Alle haben sich gewundert, ich war die Einzige, die nichts gegeben hatte. Und auf der Karte hab ich natürlich auch nicht unterschrieben.

Aber auch ohne sowas finde ich diesen Gruppenzwang furchtbar. Ich selbst möchte auch kein Geschenk von einem Kollengen bekommen von dem ich weiß, er mag mich nicht oder den ich nicht mag.

:blumengabe:

Inaktiver User
23.03.2007, 14:18
Ich kenne das nur zu gut und ordne mich grundsätzlich nicht unter. 50€ würde ich evtl. für sehr gute Freunde geben, bei Kollegen auch max. 20€!
Übrigens kenn ich es auch, dass jeder das gibt, was er möchte - ohne, dass ein Zettel dabei liegt wer was gegeben hat.

Ich würd alleine was schenken!
Kann man auch in den Vorbereitungen noch machen - einfach sagen: Wird mir zu blöd die Diskussion, ich klink mich aus.

LG