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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Unfallverursacher macht Zicken - und ich bin HB-Männchen!



Oma_Berta
01.03.2007, 18:33
Vielleicht kann mir jemand der Kundigen des Rechts wieder auf den Boden verhelfen.


Letzten Freitag hat ein entgegenkommender Linksabbieger auf einer Kreuzung meinem geradeaus fahrenden Nachwuchs die Vorfahrt genommen. Heißt, Linksabbieger hat Nachwuchs offenbar zu spät gesehen, gebremst, stand dann in der Geradeausspur und Nachwuchs konnte trotz Vollbremsung den Unfall nicht mehr vermeiden. Zeugen: ein Polizeibeamter, der den fließenden Verkehr, also grüne Ampel bestätigt, und ein unbeteiligter Zeuge, der sich uns netterweise zur Verfügung gestellt hat. Unfall wurde von Polizei aufgenommen.


Bei der gegnerischen Versicherung hab ich meine Ansprüche bereits geltend gemacht (Schadensregulierung, Ersatzfahrzeug, Dekragutachten liegt vor).


Heute hab ich einen Brief meiner Versicherung im Briefkasten: Gegner verlangt Schadensregulierung von meiner Versicherung.


Meine Frage(n) also: „Darf“ der das einfach? Versucht der zu tricksen? Er fuhr einen Firmenwagen.


Was kann/muss ich machen, um nicht noch irgendwie über den Tisch gezogen zu werden? Anwalt nehmen? Muss ich jetzt die Reparatur meines Wagens (Schaden über 4.000 Euronen) stoppen?
Ich hatte noch nie einen Unfall.


Liest sich vielleicht etwas wirr, aber ich sitz immer noch auf der Gardinenstange!


Danke


Berta:blumengabe:

Inaktiver User
01.03.2007, 19:40
Hallo Oma_Berta.

Grundsätzlich ist es so, daß die eigene Haftpflichtversicherung (hier Kfz-Haftpflicht) die Funktion hat:
a) gerechtfertigte Ansprüche zu befriedigen und
b) ungerechtfertigte Ansprüche abzuwehren.

In der Haftpflichtversicherung ist also quasi ein kleiner Rechtsschutz mit drinnen. Nimm sofort Kontakt mit Deiner Versicherung auf und erläutere den Schadensfall. Benennen solltest Du bei dieser Gelegenheit am Besten die Zeugen und das Aktzenzeichen, unter dem der Schaden aufgenommen wurde.

Deine Versicherung wird dann entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Von Rechtsanwälten wird oft empfohlen, sofort zum Rechtsanwalt zu gehen. Ist die Schuldfrage aber nicht eindeutig geklärt, kannst Du auf den Kosten sitzen bleiben, wenn die Schuld nicht dem Unfallgegner zugerechnet wird und dann kein Verkehrsrechtsschutz vorhanden ist. Ich würde diesen Schritt beim Gespräch mit der Kfz-Versicherung ansprechen und das weitere Vorgehen klären.

Besteht kein Verkehrsrechtsschutz, solltet Ihr für die Zukunft vielleicht einmal darüber nachdenken. Schließlich wird das Verkehrsaufkommen (und damit das Risiko) immer höher und "aufgrund" Straßenverkehr wird in Deutschland meines Wissens am häufigsten vor Gerichten gestritten.

Ein Spitzen-Verkehrsrechtsschutz mit unbegrenzter Haftungssumme kostet im Jahr gerade mal 38,50 Euro.... Unter Umständen spart man hier also am falschen Ende.

Schöne Grüße und viel Erfolg (vielleicht hältst Du uns in dieser Sache auf dem Laufenden).

Schöne Grüße

justii

Oma_Berta
01.03.2007, 20:16
Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Den Bogen meiner Versicherung hab ich ausgefüllt (sämtliche Daten, Tagebuchnummer der Polizei, unbeteiligter Zeuge, den Polizeizeugen werden sie ja in ihrem Vorgang haben, Unfallhergang, halt alles, was die so wissen wollen) und fax das morgen früh zur Versicherung.

Danke für den Tipp mit dem Anwalt bzw. vielleicht eher erstmal nicht Anwalt!

Ich hab grad geschaut in meinen Unterlagen. Ich hab eine Verkehrs-Rechtsschutzversicherung gem. § 21 Abs. 3 ARB. Abgeschlossen 2002, als ich das Auto gekauft hab.

Meine Angst ist, dass diese Angelegenheit irgendwie streitig wird, obwohl es doch nichts zu streiten gibt. Andererseits weiß ich, dass es (wohl) eine reine Versicherungsangelegenheit ist. Trotzdem zerrt es seit dem Wochenende an meinen Nerven.

Danke für den Erfolgswunsch, ich werde über den Fortgang hier schreiben.

Nette Grüße und schönen Abend!

Sabine

akademikerin
02.03.2007, 16:39
Hi,

musst du dich denn überhaupt selber drum kümmern? Mein Vater hatte mal einen Unfall, der Gegner hatte ähnliche Ansichten wie deiner. Wir haben das der Versicherung meines Vaters weitergeleitet und die haben sich über ihre Rechtsabteilung mit dem auseinandergesetzt. Schick es denen doch einfach mit der Frage, ob du über Verkehrsrechtschutz oder über deine Auto-Versicherung das regeln kannst. AUF GAR KEINEN FALL nimmst du dazu selber STellung dem Gegner gegenüber. Gibt Fachleute dafür, sollen die das machen für dich. Dafür bist du schliesslich versichert. Und wenn die Autoversicherung das Verlangen kennt, dann werden sie dir sagen, wie das Prozedere ist. MÖglicherweise sogar am Telefon ...

*omabertavonderstangeholundbaldrianteereich* ;)

Gruß
Ak.

Oma_Berta
02.03.2007, 18:57
Danke für den Beruhigungstee! :knicks:

Was mich am meisten gestern aufgeregt hat war, dass der Unfallverursacher meine Versicherung in Anspruch nehmen will. Aber ich bin eben Laie. Vielleicht „macht man das heute so“.

Die Unterlagen an meine Versicherung hab ich heute früh hingefaxt mit einem Anschreiben, in dem ich nochmal betont habe, dass Nachwuchs keinerlei Schuld an dem Unfall anerkannt hat noch anerkennen wird.

Heute war der Briefkasten voll: offenbar das Dekra-Gutachten, zwei dicke Umschläge der gegnerischen Versicherung und ein Schreiben der Polizei an Nachwuchs. Das haben wir sofort gelesen. Ist ein Zeugenanhörungsbogen im Verfahren gegen Herrn Dingsda wegen eines Verkehrsunfalls mit leichtem Personenschaden (zum Nachteil von Nachwuchs).

Auch die gegnerische Versicherung will den Unfallhergang wissen. Montag früh muss ich also als erstes meine Versicherung anrufen und genau nachfragen, wie ich mich verhalten soll.

Prinzipiell mag ich nicht Kosten in die Höhe treiben. Am Wochenende werd ich mir trotzdem überlegen, ob ich nicht (doch) einen Rechtsanwalt zu Rate ziehen soll. Ich fühle mich überfordert.

Nachwuchs muss am Montag nochmal zum Unfallarzt zum röntgen, Schulter und Brustkorb tun immer noch weh. Und das Geld, das er sich als Studi mit seinem Tellerwäscherjob verdient, ist auch flöten.

Vielleicht klären sich all diese Dinge ja auch, wenn ich Montag mit meiner Versicherung telefoniere.

Vielen Dank fürs lesen und ein entspanntes Wochenende
wünscht Berta

Über den Fort-/Ausgang schreib ich natürlich.
:ahoi:

akademikerin
03.03.2007, 09:45
Nochmal: du bist haftpflichtversichert, du brauchst erstmal keinen extra Anwalt. AUSSER du willst noch separat Schmerzensgeld von Unfallgegner.

Nu mal nich aufregen. Das ist bisher noch ein ganz normaler Vorgang. Schliesslich heisst es, dass der Gegner Schuld hat, also seine Versicherung zahlen muss ... und mithin seine Prämien steigen werden.

Wenn ihr doch Zeugen habt und alles per Polizei definiert ist, dann soll mal eure Versicherung aktiv werden. Und für den Fall, dass ihr einen Versicherungsvertreter habt (oder seid ihr bei einem Direktversicherer?), dann würde ich DEN auch noch anrufen.

Oma_Berta
03.03.2007, 14:56
Danke!!!

:erleuchtung: (Mein Verstand funktioniert wieder)

Natürlich:
Die ganze Angelegenheit wird versicherungsmäßig abgewickelt. Deshalb bin ich versichert.

Meine persönliche ... ähm... Befindlichkeit (die manchmal auch den Blick für das Wesentliche trübt) interessiert vielleicht meine Familie oder so... Es hat ein paar Tage gedauert, wieder auf den Boden zu kommen.

:blumengabe:

Berta

Inaktiver User
04.03.2007, 00:06
Hallo Oma_Berta!

Deine Wut kann ich bestens nachvollziehen.

Wir hatten im Januar einen unverschuldeten Unfall, der unser Auto zu einem wirtschaftlichen Totalschaden machte. Zum Glück wurde niemand verletzt.

Anfangs sah es nach einer einfachen versicherungstechnischen Abwicklung des ganzen Vorganges aus. Doch dann fing die Versicherung des Unfallverursachers an Schwierigkeiten zu machen. Sie wollten den vom Gutachter ermittelten Wiederbeschaffungswert unseres Autos runtersetzen und zweifelten einen Nutzungsausfall an. Als ich das Schreiben las bin ich vor Wut fast geplatzt und habe den Anwalt unserer Firma mit der Vertretung unserer Interessen beauftragt.

Abgesehen von dem ganzen Ärger und der zeitintensiven Suche nach einem Ersatzfahrzeug hatten wir völlig ungeplant Auslagen von weit über 1.500 Euro. Dazu kommen weitere 2.000 Euro, die wir für einen "neuen" Gebrauchtwagen drauflegten, weil wir für den Wiederbeschaffungswert kein Auto fanden. Innerhalb von zwei Wochen hatten wir nahezu 4.000 Euro am Bein, die wir nicht ausgegeben hätten, wäre der Unfallverursacher aufmerksamer gewesen. Da wir gerade eine größere Anschaffung geplant hatten, stand uns das Geld problemlos zur Verfügung. Allerdings liegt unsere geplante Anschaffung nun auf Eis bzw. verzögert sich erheblich - sehr ärgerlich.

Du hast eine Verkehrs-Rechtschutz-Versicherung und ich kann dir nur raten, sie in Anspruch zu nehmen und einen Anwalt aufzusuchen. Wir dachten auch, bloß keine unnötigen Kosten verursachen und vertrauten darauf, dass wir letztendlich wieder den alten Zustand hergestellt hätten. Ein gleichwertiges Auto und den Ersatz unserer Auslagen - mehr wollten wir gar nicht.

Pustekuchen. Die gegnerische Versicherung versuchte nun mit allen Mitteln uns zu übervorteilen - und sind gescheitert. Nun müssen sie auch noch die Kosten unseres Anwaltes tragen.

Man sollte denken, dass die Versicherungen durch ihre eigenen Anwälte genau wissen, dass sie verlieren werden. Sie versuchen es einfach trotzdem. Wenn nur jeder zweite sich einschüchtern lässt und auf seine berechtigten Ansprüche verzichtet , hat es sich doch schon gelohnt.

Sollten wir wieder mal in einen Unfall verwickelt werden (bitte nicht), werden wir sofort einen Anwalt aufsuchen. Noch einmal sind wir nicht so dämlich und vertrauen auf eine korrekte Abwicklung seitens der Versicherung.

Gruß Hulda

Inaktiver User
04.03.2007, 14:25
Aus meinem Erfahrungsschatz kann ich auch nur sagen: geht zum Anwalt!

Mir selbst sind die ungeheuerlichsten Dinge passiert.

Beispiel eins: ich schaffe es rechtzeitig, vor dem Stauende zu bremsen. Der Transporter hinter mir schafft es nciht mehr und knallt hinten in mein Auto. Der Aufprall war so groß, dass er mich auf meinen Vordermann aufschob. Eigentlich eine ganz klare Sache, oder? Denkste!! Ich hatte eine Anzeige am Allerwertesten wegen vorsätzlicher schwerer Körperverletzung und herbeiführen einer gefärlichen Situation. Die Zeugenaussagen widersprachen sich, da im Tansporter Arbeitskollegen des Unfallverursachers nicht bei der Wahrheit blieben. Erst durch mehrere Gutachten konnte belegt werden, dass ich vollkommen schuldlos an dem Unfall war. Muss ich noch erwähnen, dass es nur eine verletzte Person gab? diese Person war ich! Bis ich hier mein Recht bekam, vergingen mehr als zwei Jahre. Mein Auto war zum Unfallzeitpunkt gerade einmal drei Monate alt und nach dem Unfall nur noch Schrott.

Beispiel zwei: ich stand an einer roten Ampel. Vor mir war eine lange Schlange, so dass mir klar war, dass ich bei der nächsten Grünphase nicht durch komme. Wie erwartet, musste ich bremsen. Der Typ hinter mir hatte nicht auf die Ampel oder mich geachtet und knallte mir hinten rein. Zeugen gab es genug, die bestätigten, dass ich bremsen musste. Trotzdem musste ich um mein Recht kämpfen. Erschwerend kam hinzu, dass der Unfallverursacher Fahrerflucht begangen hat. Ich knnte mir allerdings sein Kennzeichen merken. Als ich die Polizei anrief, wurde ich gefragt, wie groß der Schaden an meinem Autos sei. Woher sollte ich das wissen? Naja, ist ja nur ein Trabi, da kommen wir nicht für raus. Auf der Arbeit angekommen spielte mien Körper mir einen Streich und ich kam von dort aus ins Krankenhaus - Diagnose: Prellung der Wirbelsäule und HWS-Syndrom. Erst durch meinen Anwalt konnte Anzeige erstattet werden. Bis ich mein Recht bekam, ging auch hier ein Jahr ins Land.

Toyo
04.03.2007, 22:47
@ Berta
Ich rate dir, zum Anwalt zu gehen. Soll der doch die ganzen Bögen ausfüllen, zumal du versichert bist. Da ihr ja nicht schuldig seid, wird die gegnerische Versicherung den Anwalt zahlen. Außerdem kann der auch gleich Schmerzensgeld fordern.

Übrigens, ich hatte auch mal einen Unfall (rechts vor links) und ich war nicht schuld. Der Gegner hat dann auch einfach meiner Versicherung geschrieben und Schadensersatz verlangt. Er berief sich auf ein Grundsatzurteil? (weiß nicht mehr genau). Das heißt, auch wenn man nicht Schuld ist, kann oder muss man 10 - 15 % der Kosten am gegnerischen Auto tragen. Nannte sich "Betriebsrisiko" oder so. Das ging dann soweit, dass es zu einer Gerichtsverhandlung kam. Ich hab dann auch 10 % Teilschuld bekommen.
Das Ganze ist aber schon fast 20 Jahre her und vielleicht hat sich da manches geändert.

Also, alles dem Anwalt geben und ruhig schlafen.

Gute Nacht
Toyo

Oma_Berta
05.03.2007, 08:37
Guten Morgen!

Danke eure Erfahrungsberichte!

Am Wochenende konnte ich überhaupt nicht abschalten von dieser Situation und habe irgendwie ein ganz mulmiges Gefühl, was die Gegenseite betrifft.

Anruf bei meiner Werkstatt: Bis jetzt ist noch keine Kostenübernahmebescheinigung eingetroffen. Vermutlich fordert die Versicherung erst die polizeilichen Unterlagen an. Ich werde nachher nochmal mit meiner Versicherung telefonieren und mir dort einen Rat holen.

Die Telefonnummer eines Anwalts für Verkehrsrecht hat mir mein Chef heut früh auf den Schreibtisch gelegt.

Ich hab wirklich Angst, dass ich zu naiv bin, wenn ich glaube, dass die Versicherung „das schon regeln“ wird und ich auf meinen Kosten sitzen bleibe bzw. ewig allem hinterher rennen muss. Zumal auch für mich das Geld nicht auf Bäumen wächst und im Mai ein Umzug ansteht.....

Nochmal Danke und allseits einen unfallfreien Tag.

Berta

Inaktiver User
05.03.2007, 10:00
Dankeschön :-) Wünsche Dir auch einen schönen Tag.

Inaktiver User
05.03.2007, 10:33
Hallo Oma_Berta,

letztes Jahr hatte ich einen Unfall in der gleichen Art, Linksabbieger hat mir die Vorfahrt genommen. Die Polizei hat dem Schadenverursacher ein Bußgeld mit Bußgeldbescheid auferlegt, das allein ist ein eindeutiger Hinweis auf seine Unfallschuld.

Dein Nachwuchs hat doch zum Unfalzeitpunkt eine Kopei des Protokolls der Polizei bekommen. Darin müsste auch vermerkt sein, ob es eine Bußgeld gegeben hat.

Wenn du dir als Geschädigter und Nicht-Verursacher des Unfalles einen Anwalt nimmst, zahlt den die gegnerische Versicherung.

Oma_Berta
05.03.2007, 11:49
Hallo Maigruen21,
ob der Verursacher ein Bußgeld bekommen hat, weiß ich nicht.

Nachwuchs hat lediglich einen Zettel mit der pol. Tagebuchnummer und den Daten des anderen auf der Rückseite bekommen. Und eben am Wochenende den Zeugenbefragungsbogen.

Danke!

Nadi67
05.03.2007, 12:44
Hallo Oma_Berta,

schöner Mist mit dem Unfall.. aber is nur Blech und den Rest kriegste auch noch gewuppt! Ich erlaube mir, meinen "Senf" dazu zu geben; bin gelernte Anwaltsgehilfin (weiß also, was der Anwalt so treibt), habe bei ner Autovermietung vier Jahre lang Fahrzeugcontrolling und Schadenfälle bearbeitet (weiß also, wie Versicherungen ticken) und habe selbst zwei schwere, nichtverschuldete Unfälle abgewickelt (mit "allem" also Anwalt, Versicherung, Fahrzeugverkauf, Schmerzensgeldforderung etc.).

Punkt 1 und das ist das allererste, das Du Dir immer als Mantra vorsagen solltest:
DU bezahlst Deine Versicherung dafür (wahrscheinlich schon jahrelang), damit sie Dir genau in solchen Dingen hilft. Du sagst, Du willst nicht unnötige Kosten verursachen? Sehr schön, Du bist der beste Versicherungsnehmer, den sich eine Versicherung wünschen kann. Keine Kosten verursachen - aber dafür jahrelang brav die Beiträge bezahlen!! :smirksmile: Deine Versicherung hat auch keine Skrupel fürs "Nichtstun" Geld zu verlangen...! Denk da mal drüber nach...!

Und nu Butter bei die Fisch...! Du brauchst anwaltliche Hilfe; so wie es ausschaut, hat der Unfallverursacher (also nicht Dein Nachwuchs) keine Skrubel und wahrscheinlich auch mehr Ahnung!

Geh zum Anwalt Deiner Wahl (Du kommst wohl nicht aus dem Frankfurter Raum - da kenn ich einen guten?!). Der Anwalt wird erstmal bei der Polizei den Unfallbogen von beiden ! Parteien anfordern sowie das Unfallprotokoll. Zu beachten ist nämlich auch eins: selbst ausgefüllte Protokolle neigen manchmal dazu, eine Situation anders aussehen zu lassen als sie wirklich war. Meist aus Unwissenheit wird anders formuliert oder verwirrendes hinzugefügt. Ein dritter Unbeteiligter (Dein Anwalt) hat a.) mehr Erfahrung beim "richtig formulieren" (ich nenn es mal so) und b.) fragt auch detailliert nach, wenn ihm schon was unklar sein sollte.
Dein Anwalt kriegt auch Infos, die Du als Privatperson nicht unbedingt bekommst (obwohl ich nicht wüßte, was es Dir helfen soll, daß der Unfallverursacher einen "Strafzettel" kriegt oder nicht :wie?: ). Anyway... nach der Polizei/Verkehrsbehörde/Staatsanwaltschaft wird sich der Anwalt mit der gegnerischen Versicherung in Verbindung setzen. Sollte der Unfallverursacher seine Versicherung nicht in Kenntnis gesetzt haben, so kann der Anwalt mit einem (!) Anruf bei einer zentralen Stelle die Versicherung des Unfallgegners herausfinden und dann wird diese - auch ohne Zutun des Unfallgegners - angeschrieben und die Ansprüche an den Unfallgegner beziffert (Schadenhöhe des PKW, Nutzungsaufall wegen Ausfall des PKW weil Reparatur, evtl. Schmerzensgeld etc.). Danach will diese Versicherung ein Gutachten von der Werkstatt, Gutachter oder DEKRA (oder Kostenvoranschlag der ausführenden Reparaturwerkstatt) über Deinen Wagen. Den dürfen sie gerne haben; da is nix dagegen einzuwenden.
So...und so wie die Sache aussieht, wird Deine Versicherung sowieso nix bezahlen. Die Sache ist eindeutig; der Unfall geht nicht zu Lasten Deines Filius; also tritt die gegnerische Versicherung für alle Kosten ein. Sollte der Unfallverursacher mit der Aussage aufwarten, daß Dein Nachwuchs im so quasi mit dem Auto in die Spur gesprungen ist, so kann es sein, daß der Unfall strittig wird, d.h. es geht vor Gericht.
Noch Fragen....? Habe ich was vergessen...?? :smirksmile:
Löcher mich... nach zwei nicht selbstverschuldeten Totalschäden bei zwei funkelnagelneuen Cabrios (grrrrrrr) kenn ich die Brüder...!
Dicken Kuß.. wird schon!
Nadi67

Merya
06.03.2007, 12:04
Meine Tochter hatte am Donnerstag einen unverschuldeten Unfall. Wir haben den Mann unserer Versicherung angerufen, obwohl diese ja nichts damit zu tun hat, aber wir wollten die Vorgehensweise wissen. Er schickte uns sofort zum Anwalt, wo wir dann am Freitag auch waren. Die Anwältin hat alles in die Wege geleitet, sich mit der gegnerischen Versicherung in Verbindung gesetzt, uns einen Gutachter empfohlen, der mittlerweile auch ein Gutachten (Totalschaden) erstellt hat und uns gesagt, wenn sich die Versicherung der Unfallgegnerin bei uns meldet, sollen wir nur die Schadensnummer zur Kenntnis nehmen, mit allem anderen haben wir nichts zu tun. Wir mussten auch beim Abschleppunternehmen nicht in Vorleistung treten. Die Anwältin regelt auch das mit dem Schmerzensgeld (leicht verletzt). Meine Tochter hat keine Rechtschutzversicherung (schließt sie aber jetzt ab), da die Schuldfrage klar ist, sind die Anwaltskosten "Sachfolgekosten" und weren über die gegnerische Versicherung abgedeckt. Ich kann Dir nur raten, Dir unbedingt einen Anwalt mit Fachgebiet Unfallschadensrecht zu nehmen. Anwälte haben ganz andere Möglichkeiten und wissen, wie man zu seinem Recht kommt. Es ist schließlich ihr tägliches Brot.

Viel Glück
Merya

Inaktiver User
06.03.2007, 12:31
@ nadi67:

Ich wäre mit Aussagen wie "die Sache ist eindeutig" ein bisschen vorsichtig.

Im Verkehrsrecht sind Aussagen wie "verschuldet" oder "unverschuldet" völlig uninteressant.

Es kommt nur darauf an, welchen Verursachungsbeitrag den Beteiligten zuzurechnen ist. Und zunächst wird jedem, auch dem sog. "engelsgleichem" Fahrer die sogenannte Betriebsgefahr seines Fahrzeugs zugerechnet. Entspricht einem Haftungsanteil von ca 20%.

Von dieser Betriebsgefahr kann man nur runterkommen, wenn bewiesen wird, dass der Unfall für - im Beispiel dem Geradeausfahrer - ein "unabwendbares Ereignis" war.

Das alles ist Tatfrage, kommt auf die einzelnen Umstände an und kann im Einzelfall nur durch einen Gutachter geklärt werden. Möglich wäre z.B. die gutachterliche Feststellung, dass der Geradeausfahrer in dem Moment, als er die Vorfahrtsverletzung des Linksabbiegers erkannte (bzw. erkennen musste, darauf kommt es nämlich an) ein klintzekleines bisschen zu spät reagiert hat- und schon hat man die Betriebsgefahr (oder evt. noch schlimmer: ein Mitverschulden) an der Backe.

Liebe Oma Berta, da du rechtsschutzversichert bist (und ich krieg immer so´nen Hals, wenn ich lesen muss, dass eine solche zu den überflüssigen Versicherungen gehört, weil man ja Prozesskostenhilfe beantragen kannst), kannst du dich zunächst einmal entspannt zurück lehnen. Ansonsten kann ich mich justi-g anschließen.

Geh zum Anwalt und lass ihn machen.

Oma_Berta
06.03.2007, 15:38
Erstmal vielen Dank für eure Antworten. Kann im Moment nur kurz schreiben, der Büroalltag brummt.....

Oma_Berta
06.03.2007, 16:17
Anruf bei meiner Versicherung: Der Verursacher hat die Unterlagen noch nicht zurückgesandt und die polizeiliche Ermittlungsakte ist auch noch nicht da.
Morgen früh also meine zuständige Sachbearbeiterin anrufen und je nach deren Auskunft zum Anwalt.

Hoffentlich tut sich da bald etwas.

Inaktiver User
06.03.2007, 17:14
......
Meine Tochter hat keine Rechtschutzversicherung (schließt sie aber jetzt ab), da die Schuldfrage klar ist, sind die Anwaltskosten "Sachfolgekosten" und weren über die gegnerische Versicherung abgedeckt. ........
Viel Glück
Merya

Hallo Merya.

Ein kleiner aber wichtiger Tipp:

Die Rechtsschutzversicherung nie da abschließen, wo man seine Kfz-Versicherung, seine Privathaftpflicht und seine Unfallversicherung hat. Besonders in diesen Sparten kann es nämlich leicht sein, daß man auch mal gegen seine eigene Gesellschaft streiten muß.

Das was man landläufig als Interessenkonflikt benennt, wirkt sich dort gravierend aus. Hierzu möge man sich ganz einfach selbst in die Situation seiner Versicherung versetzen:

Du bist Versicherung A und Dein Kunde hat einen Unfall und möchte jetzt aus der Unfallversicherung 500.000.-Euro von Dir.
Logisch, daß Du Dir allerlei Ausreden einfallen lässt, um nicht leisten zu müssen (sowas sieht man dann in Verbraucher-Magazinen im Fernsehen). Nun hat der Kunde aber auch seine Rechtsschutzversicherung bei Dir und will nun mit Deiner Hilfe gegen Dich vorgehen...

Du bist Versicherung B und Deine Kundin hat einen Aschenbecher in den Abfalleimer gekippt und eine noch brennende Zigarette übersehen. Die Brandfolgen am Mehrfamilienhaus betragen 600.000.- Euro und die Leistungen für Schmerzensgeld, Behandlungskosten, Schadensersatz für die anderen Bewohner, Einsatzkosten betragen nochmals 450.000.-Euro. Du als Versicherung zahlst nicht, weil nach Deiner Meinung grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Die Kundin möchte nun Deinen vollen Einsatz als Rechtsschutzversicherung um gegen Dich "in den Gerichts-Krieg zu ziehen"...

Siehst Du den Interessenkonflikt?

Schöne Grüße

justii

Merya
07.03.2007, 08:50
Hallo Justij

Danke für Deinen Einwand. Aber eine Rechtsschutzversicherung ist doch nur für die AnwaltsKOSTEN zuständig. Und nicht, um einen zu vertreten. Das macht doch der Anwalt. Ansonsten verstehe ich den Interessenkonflikt schon. Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Unfallgegner in bei der gleichen Versicherungsgesellschaft versichert sind, ist doch auch sehr hoch, gerade im KFZ Bereich.

Es dauert 6-8 Wochen, bis meine Tochter ein neues Auto hat, in dieser Zeit wird sie sich mit der Thematik beschäftigen, denn sie will nicht, wie wir eine "Rundum Rechtsschutzversicherung", sondern nur Verkehrsrechtschutz.

Es gibt wohl über den ADAC ein Paket, das Rechtsschutzversicherung und Pannenhilfe beeinhaltet, müssen wir aber noch näher beleuchten.

Viele Grüße
Merya

Inaktiver User
07.03.2007, 09:04
Hallo Merya.


Hallo Justij

Danke für Deinen Einwand. Aber eine Rechtsschutzversicherung ist doch nur für die AnwaltsKOSTEN zuständig. Und nicht, um einen zu vertreten. Das macht doch der Anwalt. Ansonsten verstehe ich den Interessenkonflikt schon. Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei Unfallgegner in bei der gleichen Versicherungsgesellschaft versichert sind, ist doch auch sehr hoch, gerade im KFZ Bereich.

.....
Viele Grüße
Merya

Man möchte es annehmen, daß es Sache ausschließlich Deines Rechtsanwaltes ist, Dich rechtlich zu vertreten. Allerdings nimmt die Rechtsschutzversicherung wenn es gegen die eigene Versicherung geht schon in der Vergangenheit enormen Einfluß indem sie z.B. erneute Gutachterzahlungen verweigert, die Kostenübernahme für rechtliches Vorgehen aufgrund "keine Erfolgsaussichten" verweigert usw.

Heute bieten viele Rechtsschutzversicherungen sog. volljuristische Beratung am Telefon an (meist über Großkanzleien, die (fast) ausschließlich für die Versicherungswirtschaft tätig sind. Diese kann sehr hochwertig sein. Wenn es jedoch gegen das eigene Haus geht, tritt auch hier sofort der von mir angesprochene Interessenkonflikt auf. Und wer kann schon als Nichtjurist am Telefon die Qualität der Beratung beurteilen...

In Zukunft werden sich diese Interessenskonflikte noch sehr viel stärker bemerkbar machen, da das Rechtsberatungsgesetz im Aufweichen begriffen ist. So dürfen heute nicht nur Rechtsanwälte Rechtsberatung anbieten sondern z.B. auch Verbraucherverbände. Für die Rechtsschutzversicherungen ist dies für die kommenden Jahre das große Ziel, da damit massiv Kosten gespart werden können. Der Kunde bekommt dann die rechtsanwaltliche Beratung/Vertretung voraussichtlich direkt durch die Versicherung. Wir stehen wieder vor dem Interessenkonflikt...

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
07.03.2007, 09:58
Es gibt wohl über den ADAC ein Paket, das Rechtsschutzversicherung und Pannenhilfe beeinhaltet, müssen wir aber noch näher beleuchten.

Viele Grüße
Merya


Bitte sehr genau beleuchten:

Der ADAC-Rechtsschutz ist weder bei der nur 300.000.-Euro hohen Versicherungssumme ausreichend noch in den Bedingungen wirklich hochqualitativ, was sich in einem etwas günstigeren Beitrag wiederspiegelt.

Die nötige Club-Mitgliedschaft (Pannenhilfe etc.) ist mit 44.-Euro im Verhältnis zu den Leistungen enorm teuer und frißt damit sogar den Beitragsvorteil des "mittelmäßigen" Rechtsschutz-Tarifes wieder auf...

Aus diesem Grund landet der ADAC in (wirklich) unabhängigen Bewertungen immer nur im Mittelfeld. Darüber hinaus ist auch der ADAC Anbieter einer Kfz-Versicherung (Interessenkonflikt)...

Es gibt hochwertige Anbieter, die seit Jahren immer wieder in diesen (unabhängigen) Bewertungen die Spitzenplätze einnehmen und die sowohl mit UNBEGRENZTEN Versicherungssummen als auch mit hervorragenden und kundenfreundlichen Versicherungsbedingungen glänzen.

Erstaunlicherweise kosten diese hochwertigen Rechtsschutz-Versicherungen nicht mehr als mittelmäßige oder sogar schlechte... Im Gegenteil haben wir schon oft bemerkt, daß gerade die schlechten Tarife oft ungerechtfertigt teuer sind.
"Wenn schon... denn schon..." heißt bei denen wohl die Devise.

Schöne Grüße

justii

Nadi67
07.03.2007, 10:35
[QUOTE=herbstfrau]@ nadi67:

Ich wäre mit Aussagen wie "die Sache ist eindeutig" ein bisschen vorsichtig.

Im Verkehrsrecht sind Aussagen wie "verschuldet" oder "unverschuldet" völlig uninteressant.
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Hallo Herbstfrau,

da war ich wohl mißverständlich unterwegs... ich war von den Posts von Oma Berta ausgegangen (irgendwo schrieb sie doch, der Filius ist völlig unschuldig oder so ähnlich)...!

Ansonsten geb ich Dir Recht: ab zum Anwalt und machen lassen!

Grüßerchen
Nadi67

Oma_Berta
07.03.2007, 14:04
Meine Güte, für mich als Laie liest sich das alles sehr kompliziert.

Ein längeres Telefonat mit meiner Versicherung ergab, dass der Unfallverursacher seine Schuld bestreitet. Versicherung hat mir zum Anwalt geraten. Über einen halbdienstlichen Kontakt hab ich mir einen Fachanwalt empfehlen lassen, das durfte meine Vers. nicht. Nun heißt es bis Montag warten.

Nette Grüße an alle mit Papierkram Gebeutelten und einen unfallfreien Tag
wünscht

Berta:blumengabe:

Inaktiver User
07.03.2007, 14:31
Hallo.

Über das Apraxa-Netzwerk (http://www.apraxa.de/anfrage.php) (Link) findet man meist einen Spezialisten in der Umgebung.

Schöne Grüße

justii

Oma_Berta
29.03.2007, 20:38
Guten Abend an alle Wissenden:blume:

Morgen sind es also 5 Wochen seit dem Unfall, und was hat sich getan? Aus meiner Sicht leider relativ wenig.
Auf Anraten meiner Versicherung hab ich einen Anwalt mit unserer Interessenvertretung beauftragt. Leider kann der den Amtsschimmel (Zusendung der pol. Ermittlungsakte usw.) auch nicht antreiben. Aber "unser" unbeteiligter Zeuge hat meinem Anwalt den ausgefüllten Fragebogen zum Unfallhergang netterweise sofort zurückgeschickt!

Nach Rücksprache mit meiner Versicherung habe ich also vor knapp 2 Wochen erstmal meine Vollkaskoversicherung in Anspruch genommen, um meinen Schaden von etwas über 5.000 Euronen bezahlen zu können. Ich brauch das Auto, weil wir Anfang Mai umziehen und voll in Vorbereitungen stecken. Die Versicherung ist kulant. Ich kann das Geld innerhalb von 6 Monaten zurückzahlen, ohne hochgestuft zu werden. Und wenn es zum Zivilprozess kommt und sich die ganze Sache länger hinzieht und ich ab Jan 08 in den Himmel gestuft werde und dann doch endlich die gegnerische Versicherung zahlt, werd ich wieder zurückgestuft und alles bleibt beim alten. Ist das alles ätzend!!!!!

Geld, das uns jetzt erstmal "fehlt":
150 Euro Abschleppkosten
300 Euro Selbstbeteiligung Vollkasko
(?) Euro für öffentliche Verkehrsmittel
einige Euronen, die Nachwuchs durch zehntägige Krankschreibung (BWS-Syndrom) bei seinem Minijob durch die Lappen gegangen sind.

Ich wünsch allen hier unfallfreie Fahrt!

Freundliche Grüße
Berta

:blume:

Oma_Berta
08.04.2007, 21:22
JUHUUUU!
Heute erst Briefkasten geleert: 2 Briefe vom Anwalt und gute Nachrichten. Die gegnerische Versicherung zahlt endlich den gesamten Schaden + das, was wir verauslagt haben + Wertminderung und den ganzen zusätzlichen Krams!!!:musiker:

Was hab ich gelernt? Man muss nicht wegen jedem Pups einen Anwalt konsultieren, aber wenn man nicht weiter weiß, ist ein solcher extrem nützlich! Und: Sollte ich Zeuge eines Unfalls werden, stell ich mich als Zeuge zur Verfügung. Ohne den Unbeteiligten (und, na gut, den zufällig beobachtenden Polizeibeamten) wäre das sicher eine langwierige Angelegenheit geworden.

Danke an alle, die mir hier gute Tipps gegeben haben!:blume:

Schönen Abend noch

Berta

Inaktiver User
08.04.2007, 21:31
Herzlichen Glückwunsch - sicher ein optimales OsterNesterl :-)

Schöne Grüße

justii

Oma_Berta
27.04.2007, 19:10
Ja, Danke, das war eine schöne Überraschung!

Und jetzt ist alles geregelt: meine Versicherung stellt mich wieder schadensfrei, das verauslagte Geld hab ich komplett und ziemlich schnell zurückbekommen.
Ach ja, das Verfahren wegen fahrlässiger KV z.N. meines Nachwuchses wurde mangels öffentlichen Interesses eingestellt.

Schönes Wochenende!
:Sonne:
Berta

Inaktiver User
27.04.2007, 19:13
Das passt zu einem schönen und sonnigen Wochenende oder?
Alles Gute weiterhin.

justii