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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Operation eines gutartigen Knotens



maisl
27.02.2007, 22:32
Bei mir wird am nächsten Donnerstag ein 2 cm Fibroadenom rausoperiert,da ich das so will,weil mich der Knoten sehr belastet und auch etwas schmerzt!

Wird das ganze unter Ultraschall oder Röntgenstrahlen rausoperiert?
Hab nähmlich gar keine Ahnung und in der Aufregung heute die Ärztin auch gar nicht gefragt!

Hab nähmlcih Angst,wenn die OP eine halbe stunde oder so dauert,dass ich dann so lange unter den Strahlen liege!Das schreckt mich etwas!!

Wisst ihr da Bescheid darüber???

Lieben Dank!!

Inaktiver User
28.02.2007, 09:31
*kobbschüttel*.....und in der Aufregung heute die Ärztin auch gar nicht gefragt!


mädel, die ärztin ist verpflichtet dich auch ohne nachfrage deinerseits umfassend über vorteile und mögliche nachteile in kenntnis zu setzen. ohne DAS solltest du dich überhaupt nicht auf sowas einlassen.
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

Lilith
28.02.2007, 09:34
Wenn es sich um die behandelnde neidergelassene Gynäkologin handelt, ist es unsinnig, sich von ihr die vollständige OP-Aufklärung zu erwarten.

Diese kann nur in der operierenden Klinik erfolgen.

Inaktiver User
28.02.2007, 10:08
Die Aufklärung MUSS vom operierenden Arzt selber erfolgen- so ist die gültige Rechtslage in Deutschland.
Insofern darf die niedergelassene Ärztin nicht für einen anderen Arzt die Aufklärung durchführen, sie darf lediglich das dazu gehörende und zu unterschreibende Formular aushändigen.

Intraoperativ geröntgt oder geschallt wird nicht während der gesamten Op ( das würde kein Operateur oder Assistent überleben, sich einer derartigen Strahlenbelastung auszusetzen), sondern nach Entnahme der Biopsien- wie ein ganz normales Röntgen funktioniert das dann. Alle ziehen sich Schutzkleidung an, den Patienten werden ebenfalls Bleischürzen umgelegt, um die Gonaden zu schützen und dann wird ein "Foto" gemacht. Du mußt also keine erhöhte Strahlenbelastung befürchten.
Im Übrigen ist das FA ja bereits via Ultraschall lokalisiert worden und so wird vermutlich weder eine Sonographie noch ein Röntgen ( was im Falle eines FA eh keinen Sinn hätte) vonnöten sein.
Die Chirurgen können anhand des Entnahmepräparates nämlich sehen, ob sie das geplante Stück im Ganzen entnommen haben.
Bei verdächtigem Aussehen wird das Ganze zum sog. "Schnellschnitt" in die nächste Pathologie gebracht ( noch während der Pat. in der narkose liegt) und schnellstens tiefgefroren, dann in hauchdünne Scheiben geschnitten und unter dem Mikroskop nach möglichen Krebszellen untersucht. Sollten diese sichtbar sein, kann der Chirurg sofort einen erweiterten Eingriff vornehemen. Allerdings muß auch diese Vorgehensweise VOR der Op abgesprochen und schriftlich festgehalten werden und darf selbstverständlich von jedem Patienten genauso ausdrücklich abgelehnt werden.


Alles Gute für die Op.

KHelga
28.02.2007, 12:20
Hallo Maisl,

wir hatten Dein Thema schon einmal hier besprochen. Die Erfahrungsberichte werden Dich sicher interessieren.

klick hier (http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=5898)

Summer85
02.03.2007, 16:48
Hallo maisl

Bei mir wurde vor 3 Wochen auch ein Firboadenom operativ entfernt. Die OP ist harmlos und soweit ich weiß ohne Betsrahlung statt. Ich wurde nur vor der OP bemalt an der Stelle wo sie den Schnitt vornehmen wollten.
Wenn du noch Tipps zu einer schnellen Genesung und Information haben möchtest kannst du dich gerne nochmal melden.

Viele Grüße
Silvia