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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nachbarshund läuft in unserm Garten...



Inaktiver User
27.02.2007, 16:44
Hallo!

Ich hab ein kleines Problem. Der Schäferhund unseres Nachbarn läuft öfters frei rum - auch in unserem Garten. Zuweilen kackt er auch dort.
Ärgerlich genug. Aber - ich hab ne kleine Tochter. Und Angst, dass der Hund ihr was tut.
Gespräche mit dem Nachbarn bringen nix - der Hund sei doch ganz lieb und blabla... Jedenfalls hätt ich gern einen Zaun - wir wohnen jedoch in einem Mietshaus.
Kann ich trotzdem den Vermieter bitten den Zaun zu bezahlen?
Oder sogar den Nachbarn?

Für Infos wär ich dankbar.

LG
Nele

Coralee
27.02.2007, 17:03
Wohnt der Nachbar mit dem Hund auch bei euch im Haus/Mehrfamilienhaus oder im Nachbarhaus?

Ist es ein Gemeinschaftsgarten oder habt ihr den Gartenanteil angemietet zur alleinigen Nutzung?

Inaktiver User
27.02.2007, 17:09
Nein, wir haben einen eigenen Garten zu einem freistehenden Einfamilienhaus. Das Nachbarsgrundstück ist durch eine kleine Mauer abgetrennt, also unser Garten liegt ca. 70 cm über ihrem Grundstück. Dort hüpft der Hund aber locker hoch und läuft dann bei uns rum.

Jennifer2810
27.02.2007, 17:51
Wenn es Dein eigenes Grundstück ist, kannst Du dem Nachbarn verbieten, dass der Hund zu Euch in den Garten kommt.

LG
Jen

Inaktiver User
27.02.2007, 17:56
Ja, theoretisch schon. Praktisch läuft er trotzdem dauernd hier rum.
Ich möcht ihn nur ungern verklagen... es heißt halt immer: NORMAL geht der da nicht hoch. Er geht eben morgens oft zum kacken in unseren Garten und ich hab einfach Angst, dass er auch mal angehechtet kommt, wenn meine Tochter draußen spielt (zumal wir auch noch einen Hasen haben, der evtl. den Jagdinstinkt anspricht).
MEISTENS ist der Hund ja angeleint, aber eben nicht immer...

Jennifer2810
27.02.2007, 18:00
Das mit dem Kacken ist ja schon eine Zumutung!!! Mal abgesehen von dem kleinen Kind...

Sag dem Nachbarn klipp und klar, Du wünschst seinen Hund nicht auf Deinem Grundstück (Du mußt das auch gar nicht begründen, es ist Dein Grundstück, da hast Du Hausrecht), er möge dafür sorgen, dass der Hund zukünftig nicht mehr in Euren Garten kommt. Fertig.
Mündlich und nochmal schriftlich (vll Einschreiben?) - sowas macht manchmal Eindruck.
Mal sehen, wie er reagiert, mußt ja nicht gleich klagen, ein Schritt nach dem anderen.

LG
Jen

Inaktiver User
27.02.2007, 19:14
Hallo Nele,

ich hab dir in dein GB einen Link gesetzt, der dir vielleicht ein bisschen weiterhilft. Hier würde er wahrscheinlich als Werbelink entfernt werden.

Generell ist es so, dass der Halter des Hundes dafür Sorge zu tragen hat, dass es durch seinen Hund zu keinerlei Gefährdungen kommt. Und ich würde ein Kleinkind keinesfalls in Ruhe im Garten spielen lassen können, wenn ich wüsste, dass der Hund vom Nachbarn auf eine Stippvisite mal eben rüberhüpft. Die natürliche Reaktion eines erschrockenen, evtl. schreienden Kindes kann beim Hund Verhaltensweisen auslösen, die fatal sein können.

LG,
Zuza

Coralee
28.02.2007, 07:37
Wäre das Setzen eines Zaunes eine Lösung?

Nicht nur damit der Hund nicht rein-, auch damit das Kind nicht wegkommt, wenn es mal in das Alter kommt in dem man gerne stiften geht. :zwinker:

Inaktiver User
28.02.2007, 07:45
Ja, ein Zaun wäre natürlich generell super. Wahrscheinlich wird der Vermieter aber wenig davon halten das ganze Grundstück einzuzäunen, bringt mir fürs Kind also nicht so viel.
Aber der Hund hätte einen riesen Umweg an der Straße vorbei, wenn da nun ein Zaun wäre an der Seite zu *seinem* Grundstück.

Ameliemarie
28.02.2007, 10:21
Vielleicht ist ein Zaun keine schlechte Idee. Aber wenn der Vermieter nicht mitspielt, würde ich mir überlegen, ob ich mir selbst die Kosten aufhalse.

Denn nicht Du bist dafür verantwortlich, den Hund vom Grundstück fernzuhalten, der Hundehalter ist dafür verantwortlich, dass niemand von seinem Hund gestört oder gar gefährdet wird.
Mach ihm erstmal in aller Deutlichkeit klar, dass Du von ihm erwartest, den Hund von Eurem Grundstück fernzuhalten und sieh, wie er reagiert.

Gruß
AM

luftballon
02.03.2007, 13:04
hallo also fahre zwei schienen.
.erstens schriftlich am besten mit anwalt
eure nachbarn auffordern unverzüglivch den hund zu beafsuichtigen,dass er euren garten nicht betritt..und da ganz hartnäckig alle register ziehen!! und die kosten für entfernen der scheiße in rechnung stellen!!
der nachbar muss handeln!!

2. erst mal einen bereich im garten mit schafdraht ( gittermaschen,die relativ hoch sind, und steckpfählen abgrenzen,dass dein kind nicht auf die idee kommt,in den nachbargarten mal zu gehen..oder wegzulaufen...denn dann hast du ein problem

solche lösung ist preiswert und praktisch.. ,später kannst du ja blumen dranranken lassen..

.ich kenne jungen,der von netten schäferhund des nachbarn die ganze kopfhaut zerfetzt bekam ,und nur weil der junge stolperte un untenlag... ein hund ist unberechenbar!!
gruß luftballon..
( ps ich hatte immer hunde und liebe hunde,,aber ich traue ihnen grundsätzlich nicht vernüftiges Verhalten ohne aufsicht zu.

Margali62
05.03.2007, 11:55
Zieht einen Zaun.

Meines Erachtens sind nach Nachbarschaftsrecht die Kosten für den Zaun hälftig zu teilen. Muß ja nicht die Edelausstattung sein.