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Throwaway
15.01.2018, 14:39
Wir haben vor 10 Jahren geheiratet, zum Ende des Studiums, nach Jobsuche und Jobwechsel, verhüten wir seit fast fünf Jahren nicht mehr. Nun bin ich 38... und hatte noch nicht einen positiven Schwangerschaftstest in meinem Leben. Und Tests hatte ich viele.

Ich habe es jahrelang verdrängt, immer gedacht "Naja, irgendwann muss es ja klappen. Liest man ja immer wieder, wenn man aufhört krampfhaft zu versuchen, nach 15/20/25 Jahren plötzlich upsy daisy lalala", mich gefragt, wie meine Psyche mit einer Kinderwunschbehandlung umgeht, wie ich damit umgehe, wenn die Antwort "Naja, sie sind halt fett, was erwarten Sie denn?" ist. Gehoft, wenn die SD endlich gut ist, klappt es schon automatisch (mein TSH liegt jetzt seit über einem Jahr um 0,5 - ich habe Hashimoto).
Und dann habe ich in den letzten Jahren "alle" um mich herum schwanger werden sehen. Älter (ups-Kind, sie ist 43 und Raucherin, Antibiotikum genommen, schwanger), dicker (meine beste Freundin hatte schon vor der ersten Schwangerschaft einen BMI von über 40 und erwartet jetzt ihr drittes - ich war <30 als wir aufgehört haben zu verhüten, das ist allerdings 20 kg her), dünner (meine andere Freundin ist gerade mit einem BMI von <15 schwanger mit dem zweiten), lange versucht, kurz versucht, mit Vorerkrankungen, mit chronischen Grunderkrankungen. Meine Cousine ist nach Krebserkrankung jetzt schwanger, schön für sie, schlag ins Gesicht für mich. Meine Schwägerin ist (mit 33) im ersten ÜZ schwanger geworden. Ich kann's mir nicht mehr mit angucken. Auch mit Behandlung kann's jetzt in mir nicht mehr schlimmer werden.

Meine Gynäkologin hat mir zwei Zyklen Utrogest verschrieben... beide Zyklen waren 120 Tage lang. Upsi. Mönchspfeffer, Kinderwunschtee, Ovaria Comp... been there, done that. Keine Endometriose, keine Myome, keine PCOs, unauffällige Eierstöcke, unauffällige Gebärmutter. Bei der letzten Krebsvorsorge haben wir einen hübschen Folikel gefunden, abends Mittelschmerz, zwei Tage später kam meine Periode (ich spüre meinen Eisprung relativ regelmäßig, sonst aber eher 12/13 Tage vorher). Jetzt spannen meine Brüste wieder, mein Unterleib rumort, der Schwangerschaftstest ist negativ, ich warte auf die Blutung. Ich mag mir in fünf Jahren nicht vorwerfen, dass ich es zumindest mal "richtig" hätte versuchen sollen.

Ja, ich weiß, ich habe "zu lange" gewartet (ehllich, "hättest du mal mit 23 Kinder bekommen" hilft mir als Schlag in den Nacken auch nicht weiter, der Zug ist abgefahren). Kinder in prekäre Berufsverhältnisse zu bekommen war für mich nie eine Option, so bin ich aufgewachsen. Lieber keine Kinder, als die ständige Sorge um Mamas Arbeit. In der Zeit, in der wir zu zweit vom 1200 Euro gelebt haben, von denen 500 Euro für die Miete und 200 Euro fürs Repetitorium rausgingen, haben wir doppelt und dreifach verhütet (den Aufwand hätten wir uns offensichtlich auch schenken können).

Heute haben wir einen Termin im Kinderwunschzentrum gemacht.
Was erwartet mich bei einem Erstgespräch? Wie gehe ich damit um? Wie verliert man darüber seine Partnerschaft nicht aus den Augen? Gehe ich bei der Arbeit offen damit um? Erzählen wir es der Familie (meine Schwiegermutter ist Erzkatholisch, die hält Kinderwunschbehandlungen für "gegen den Willen Gottes", der erzählen wir es bestimmt nicht)? Wie hält man es mit heiler Psyche durch, wenn es nicht klappt?

maryquitecontrary
15.01.2018, 14:53
Und dein Partner/Mann?

Cariad
15.01.2018, 14:54
Herzlich Willkommen! :blume:
Hier wirst du viele Frauen mit komplizierten Kinderwunschgeschichten treffen.

Mein erster Rat lautet wohl: versuch, dich nicht mehr so viel zu vergleichen. Die eine war dünner, die andere dicker, jünger, älter, nach Vorerkrankung oder gesund... All das ist für dich irrelevant. Der beste Weg zum Unglück ist immer der Vergleich mit anderen. (Geht auch Menschen mit Kindern so.)
Mit heiler Seele wirst du über diese Zeit kommen, wenn du bei dir bleibst und dir möglichst wenig Kopf über die Situation anderer machst. Dazu gehören auch die Schwiegereltern. Ist es hilfreich, ihnen davon zu erzählen? Dann macht es. Eher nicht hilfreich? Dann lassen.

Alles fachliche wirst du bei eurem Erstgespräch erfahren. Eine der ersten Fragen wird sein, ob schon ein Spermiogramm gemacht wurde. Es kann sein, dass auch dein Gewicht zur Sprache kommt. Das ist dann aber kein persönlicher Vorwurf. Gewicht und Hormone stehen eben in Verbindung miteinander.

Ich habe mich nach mehreren Fehlgeburten mit Resilienztraining befasst, mir hat das über diese Zeit geholfen.

Throwaway
15.01.2018, 15:18
Und dein Partner/Mann?

Ja, was ist mit dem?

[Was ist auf die Frage jetzt die Antwort?

Die Entscheidung, erst Kinder zu bekommen, wenn wir eine berufliche Absicherung haben, haben wir gemeinsam getroffen. Wir haben auch gemeinsam die Entscheidung getroffen, nicht mehr zu verhüten. Wir haben auch gemeinsam entschieden, jetzt doch den medizinischen Weg zu gehen.

Wenn es nach ihm ginge, hätten wir einen ganzen Stall Kinder.

An ihm liegt es nicht, sagt sein Arzt.

???]


Mein erster Rat lautet wohl: versuch, dich nicht mehr so viel zu vergleichen.

Mit anderen Menschen?
Schöner Rat. Habe ich auch versucht, aber sich nicht zu vergleichen mit anderen, ist ja kaum möglich. Die Vergleiche werden einem ja oft regelrecht aufgezwungen. "Habt ihr mal X, weil bei A&B hat das auch geholfen" Ist ja nicht so, dass der Ansatz nicht bestimmt richtig (und gesund) ist, aber irgendwie vergleicht man sich doch immer mit anderen (A hat den hübscheren Busen, B den knackigeren Hintern, C den besseren Job, D die schönere Jacke, E einen besseren Einrichtungsstil...). Sich nicht mit anderen in irgendwelchen Punkten zu vergleichen, grenzt ja fast an "denk nicht an den rosa Löwen". Bei mir ist es halt "Warum klappt es bei meinem ganzen Umfeld [und zwar wirklich in den letzten zwei Jahren bei allen außer bei einer, die hat keinen Partner und keinen Kinderwunsch] und bei mir nicht?"

Ich bin an einem Punkt, an dem ich den Kontakt zu meiner langjährigsten Freundin abgebrochen habe, weil ich nicht mehr sehen kann, wie sie jedes Mal schwanger wird, wenn sie nicht verhütet. Beim ersten Versuch. Und die Kinder immer am Termin kommen, genau wie geplant (also alle zum Sommerferienanfang, wie es sich für Lehrerkinder gehört). Und weil ich mir nicht mehr anhören kann, wie perfekt ihre perfekte Familie ist. Ich bin an einem Punkt, an dem ich den Kontakt zu meiner Stiefmutter abgebrochen habe, weil ich es nicht mehr ertrage, je.des.mal. die "Und? Wann bekommt ihr endlich Kinder?" Frage gestellt zu bekommen. Ich werde nur aufhören können, mich mit anderen zu vergleichen, wenn ich mich in einen dunklen Raum einschließe und ihn nicht mehr verlasse. Das ist ja nun Gott sei Dank keine Option.


Eine der ersten Fragen wird sein, ob schon ein Spermiogramm gemacht wurde.

Ja, wurde es. Das war in Ordnung. Oder wie der Arzt sagte "Das ist alles ganz wunderbar, gute Motilität, große Menge, das sieht alles sehr hübsch aus".

Cariad
15.01.2018, 15:38
Sicher vergleicht sich jeder dann und wann. Aber man kann trainieren, es weniger zu tun. Zum Beispiel, indem man sich selbst "Stopp!" sagt, wenn solche Gedanken aufkommen. Manchmal hilft es auch, sie an der harten Realität zu prüfen (haben wirklich alle wirklich problemlos Kinder bekommen? Woher weißt du das so genau?). Du kannst probieren, welche Methode bei dir am besten funktioniert.

Außerdem kannst du Antworten üben. Auf die Frage nach Kindern kann man antworten: "Wir wünschen uns Kinder, haben aber bisher keine bekommen." Oder: "Ich möchte nicht darüber reden." Oder: "Kinder? Warum fragst du?"

Und man kann lernen, anderen Grenzen zu setzen. Hast du deiner Freundin schon mal gesagt, dass es dir weh tut, wenn sie von ihrer angeblich perfekten Familie erzählt?

Das sind alles nur Bausteine, einen einfachen Weg durchs Leben gibt es nicht. :blume:

Feeodora
15.01.2018, 19:45
Liebe Throwaway (deinen Nick, i like:smirksmile:),

ich musste hier grade beim Lesen so oft grinsen obwohl das Thema wirklich sehr traurig ist. Aber ich mag wie du schreibst.

Ja, herzlich willkommen hier. Hier sind die ganz kaputten... Da wo eigentlich gar nix mehr geht, man aber trotzdem die Hoffnung nicht aufgibt, verdammt!

Komplizierte Kiwu Geschichten sind hier genau richtig.

Ich finde den Ansatz von Cariad ganz hilfreich, danke Cariad :blume:, krieg es nur selbst auch oft nicht hin. Vielleicht muss man sich untereinander immer wieder ermuntern.

Deine Gedanken kommen mir sehr bekannt vor.

Wenn du magst komm doch rüber in unseren Hoffnungsstrang.

Liebe grüße Fee

Maude_eduaM
16.01.2018, 14:26
Ich will versuchen Deine Fragen aus dem Eröffnungspost zu beantworten.
Ich habe die KiWu Zeit hinter mir aber ich habe nicht vergessen wie ich mich gefühlt habe und war selbst froh in der Anonymität des Internets wertvolle Hilfe von anderen Frauen gefunden zu haben. Wir tummeln uns (aktuell grad nicht sehr aktiv) im „Alte Schachteln“ Thread.

Erstgespräch: wir hatten auch einige Resultate beieinander als wir beim KiWu Spezialisten zum Erstgespräch waren. Er hat uns seine Interpretation der Daten erläutert, verschiedene Behandlungensmöglichkeiten erklärt und uns das, was er für für uns am besten geeignet hält, empfohlen. Entschieden haben jedoch immer wir - und wir haben uns erstmal gegen seine Empfehlung entschieden.
Das Erstgepräch war auch der Moment den Arzt kennen zu lernen und danach zu eruieren ob wir beide uns mit ihm wohlfühlen oder ob wir noch woanders hingehen wollen. Wir haben uns deshalb nach dem Gespräch direkt Zeit genommen für einen Austausch zwischen uns beiden.

Offenheit bei der Arbeit und Familie/Freunden: Meine Familie wusste Bescheid und mir hat es gut getan mich zu öffnen, besonders weil im direkten Familienumfeld ganz kleine Kinder das Hauptgesprächsthema waren. Auch wenn nicht viele der Menschen denengegenüber ich offen war, ihr Verhalten verändert haben (ich meine damit dass das Hauptthema weiterhin die lieben Kleinen geblieben sind), hat es mir immerhin geholfen zu wissen, dass ich meine negative Reaktion nicht weiter zu erläutern brauche. Ich bin oft einfach davon gelaufen und hab dann vor mich hingeweint weil ich das ewige „XY hat blubb gemacht und AB ist ja soooooo ein Wonnenproppen“ nicht ertragen konnte.
Bei der Arbeit war ich sehr selektiv. Das Kriterium war: Wer muss von der Behandlung wissen um die damit verbundenen Abwesenheiten zu verstehen? Traue ich dieser Person dass sie nicht tratscht? nur den beides 100% Ja war, habe ich in einem persönlichen Gespräch von der Behandlung erzählt.
Zum Behandlugsstart habe ich mich im Internet geöffnet, also das was Du jetzt schon getan hast. Der Austausch mit anderen Frauen hat mir weitestgehend die Angst vor der Behandlung genommen und es war immer mindestens eine „Alte Schachtel“ da die mir in jedem Moment ein Lachen aufs Gesicht zaubern konnte; auch in den besch... und verzweifeltsten Momenten mit Betroffenen den Humor nicht zu verlieren, das halte ich immernoch für einen wesentlichen Erfolgsfaktor für unsere Behandlungen. Es ist aber sicherlich nicht jederfraus Sache so mit der Situation umzugehen.

Partnerschaft: Der Behandlungsstart war für uns eine Erleichterung und hat uns stark zusammen geschweisst! Erleichterung weil der „Eisprungs..“ für uns zur Belastung geworden war. Wir haben viel geredet und wirklich jede Entscheidung gemeinsam getroffen. Das hat uns stark gemacht.
Und wir haben uns über „PlanB“ ausgetauscht: Was würden wir tun/welche Träume erfüllen wenn es nix wird mit der eigenen Familie. Das hat mir sehr geholfen und mich vermutlich vor der Depression bewahrt.

Die heile Psyche: Ich war mindestens knapp an einer Depression vorbei geschrammt, vermutlich hatte ich eine kurze depressive Phase bevor wir mit der Bahndlung gemäss Arztempfehlung begonnen hatten. Die „Alten Schachteln“ waren meine Selbsthilfegruppe. Ich habe meinem Mann erst einige Wochen nach meiner Anmeldung im damaligen Frauenzimmer-Forum davon erzählt, dass ich mich dort austausche und er meinte „endlich habe ich eine Erklärung für Deine Veränderung“. Bis dahin war er einfach nur froh dass ich mich irgendwie hatte fangen können.
Ausserdem habe ich beim Erstgespräch beim Doc die Visitenkarte einer einschlägig erfahrenen Psychologin mitgenommen. Diese verblieb bis zur Geburt unseres ersten Kindes in meinem Geldbeutel. Sie hat mit Sicherheit gegeben, Sicherheit weil ich wusste ich kann gegebenfalls professionelle Unterstüzunh holen.

Diskussion mit Personen die den medizinisch unterstützten Kinderwunsch ablehenen: Meine Meinung ist da eindeutig > tu Dir das nicht an! Es wird Dir im besten Fall Nix, im schlechteren Fall einen Haufen Traurigkeit und Frust bringen. Das Gegenüber wird sich kaum zu einem Gesinnungswechsel animieren lassen. Personen die diese bedrückende Erfahrung nicht machen müssen, wissen einfach nicht, wie schmerzhaft ihre Äusserungen für Betroffene sein können. Das ist ok so, ich habe sogar in einem Fall direkt sagen können „Ich merke Du hast keine Ahnung davon wie es in mir drin aussieht und wie schlimm die Situation für mich ist weil Du dies nicht erleben müsstest. Ich bin froh dass nicht jedes Paar dies ertragen muss und deshalb möchte ich nun entweder das Thema wechseln oder das Gespräch beenden“. Es war dann nicht nur das Ende des Gesprächs sondern ein vorübergehender Kontaktabbruch. Wir haben heute wieder Kontakt aber ich merke dass die Enttäuschung darüber damals nicht einen Hauch von Verständnis gefunden zu haben, Spuren hinterlassen hat.

Umgang mit Misserfolg: Da habe ich sehr begrenzte Erfahrungen damit. Tränen haben mir geholfen; sich einfach mal verkriechen und eine gewisse Zeit der Traurigkeit, der Wut, dem Frust zulassen, und sich dann selbst irgendwann wieder aufrichten um nach vorne zu blicken.
Mein Mann hat in keinem einzigen Moment Zweifel geäussert, dass wir noch Kinder haben werden. Es war Fluch und Segen zu gleich aber es war in den Momenten des Misserfolges gut ihn als Fels in der Brandung bei mir zu wissen - auch wenn ich genau in diesen Zeiten öfters mal gesagt habe, dass sein ewiger Optimismus mir auf die Nerven geht.

Ich hoffe das hilft Dir weiter mit den konkreten Fragen die Du hier gestellt hast.

Ein paar weitere Gedanken/Punkte die mir geholfen haben waren:
-Eine KiWu Mama hatte mir gesagt „all das Gerede über die Kinder geschieht nicht um denen weh zu machen, die selbst keine haben; die Kinder sind einfach das einfachste und dankbarste Gesprächsthema weil es immer was über die zu erzählen gibt und meistens ist es etwas Lustiges“.
- mein „Schild hoch“ Satz war: „Das Leben ist kein Wunschkonzert“. Er hat mir geholfen weil ich er für mich Situationen, die mich überfordert habe in denen ich aber nicht bereit war mich zu erklären, immer zur Stelle war.
- mein Leitsatz durch die Behandlungen war „der Weg entsteht im Gehen wie durch ein Wunder“

Lucienne2
05.02.2018, 15:52
Ich glaube, es hilft hier nicht, Vergleiche zu ziehen, die besagen "x ist aber dicker als ich und schwanger" und "y ist kränker als ich und schwanger". ja, klar, es gibt Frauen, die allen Widerständen zum Trotz schwanger werden, genauso wie es Raucher gibt die 90 Jahre alt werden. Aber erstmal gilt: Je mehr das Gewicht im Normbereich ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es klappen könnte mit dem schwanger werden. Ich würde versuchen, MEINE körperlichen Bedingungen so zu optimieren wie es möglich ist. Ich lese aus deinem Post heraus, dass du zwar einen BMI unter 30 hattest, aber wohl immer recht übergewichtig warst. Zusammen mit dem Alter, das nicht mehr in der ganz fruchtbaren Zeit liegt, kann das natürlich ein Hinderungsfaktor sein. Nun würde ich, wenn ich einen dringenden Kinderwunsch habe und weiß, das gewicht könnte optimaler sein, alles dafür tun, in dieser Zeit den Normal-BMI zu erreichen, also einen BMI von 24-25. Das ist nicht superschlank, aber eben nicht mehr übergewichtig. Mir fällt auf, dass du mit viel Missgunst auf die blickst, bei denen es trotzdem klappt, aber das wird deine Situation nicht verbessern.

Blueberry82
24.04.2018, 20:41
Liebe TE,

ich weiß nicht, ob du hier noch reinschaust, aber ich bin gerade über deinen Strang gestolpert.

Ich möchte dir auch eigentlich nur ein :blume: da lassen. Magst du erzählen, wie es dir jetzt geht?

Mein Partner und ich sind auch immer noch mitten drin in dem Thema. Nachdem bei mir schwallartig immer wieder Ängste hochkochen, die ich mich nicht selten lähmen, hab ich mir vorgenommen, meine Angst nicht mehr als etwas zu sehen, gegen ich ständig ankämpfen muss, sondern meine Angst an die Hand zu nehmen. Sie ist einfach ein kleiner Teil von mir, der auch eine Daseinsberechtigung hat. Im Moment funktioniert es ganz gut.

Ich drücke dir und uns die Daumen, dass es irgendwann irgendwie noch klappt :kuss:

januar2011
24.04.2018, 22:41
Bei einer Freundin und ihrem Mann war alles in Ordnung. Dann hat man festgestellt, dass sein Sperma in Ihrer Scheidenflüssigkeit sofort zerstört wurde. Sie passten dort nicht zusammen. Man kann das heute gut behandeln.