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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mutter verzweifelt wegen ihrer Vergesslichkeit



yviek
23.10.2017, 12:45
Hallo zusammen

Meine Mutter lebt mit ihren 90 Jahren,seit dem Tod meines Vaters,auf eigenen Wünsch in einer Altenwohnung.
Sie versorgt sich noch weitgehend selbst.
Leider wird sie in letzter Zeit zunehmend vergesslich.
Sie vergisst oder verwechselt Termine.
Meist schreibt die sich auf,was anliegt, leider vergisst sie das inzwischen auch.
Es kommt nicht oft vor,aber wenn,dann ist sie total verzweifelt.
Wie kann ich ihr helfen oft sie trösten?
Sie fürchtet sich davor nicht mehr selbstbestimmt Leben zu können.
Sie tut mir so leid,gibt es irgendetwas,dass ich tun kann?

gezeitenfrau
23.10.2017, 16:32
Bitte begleite deine Mutter so schnell wie möglich zu einem Neurologen, Psychiater !
Es gibt gute und zuverlässige Tests, mit denen der IST-Zustand ermittelt und ggf. auch Ängste
beschwichtigt werden können. Angst und Verzweiflung verschlimmern die Symptome.
Falls erforderlich, verschreibt der Facharzt deiner Mutter Medikamente, die sich positiv auf das
Gedächtnis und auch die Psyche auswirken können. Auch solltest du mit ihr Das Thema Vorsorge-
vollmacht besprechen- das ist sehr wichtig, falls es noch nicht passiert ist.
Auch kann es nicht schaden über eine regelmäßige, eventuell stundenweise Hilfe, zB. von einer
Sozialstation oder einem Pflegedienst, nachzudenken.Es gibt gute Angebote, die auch mindestens
teilweise von den Pflegekassen bezahlt werden.
Ich wünsche dir und deiner Mutter alles Gute !:blumengabe:

farfalle61
23.10.2017, 16:47
Bitte begleite deine Mutter so schnell wie möglich zu einem Neurologen, Psychiater !
Es gibt gute und zuverlässige Tests, mit denen der IST-Zustand ermittelt und ggf. auch Ängste
beschwichtigt werden können. Angst und Verzweiflung verschlimmern die Symptome.
Falls erforderlich, verschreibt der Facharzt deiner Mutter Medikamente, die sich positiv auf das
Gedächtnis und auch die Psyche auswirken können. Auch solltest du mit ihr Das Thema Vorsorge-
vollmacht besprechen- das ist sehr wichtig, falls es noch nicht passiert ist.
Auch kann es nicht schaden über eine regelmäßige, eventuell stundenweise Hilfe, zB. von einer
Sozialstation oder einem Pflegedienst, nachzudenken.Es gibt gute Angebote, die auch mindestens
teilweise von den Pflegekassen bezahlt werden.
Ich wünsche dir und deiner Mutter alles Gute !:blumengabe:

Ja, Medikamente können das fortschreiten eindämmen.
Ist die Frage ob sie die nehmen will.
Stichwort alterstarrsinn. Eine Hilfe von der Pflegeversicherung bezahlt zu bekommen setzt voraus das ein Antrag genehmigt wurde. Bei uns wurde der Antrag abgelehnt. Mutter war bei Antragstellung 93, Zustand nach Infarkt und beginnende demenz. Ja, mein Bruder hat keinen Widerspruch eingelegt. Hätte er tun sollen. Mir hat man keine Auskunft gegeben, weil keine Vollmacht vorlag. Aber mein Bruder kümmert sich gut.

Ich wünsche euch alles gute :blumengabe:

yviek
24.10.2017, 08:09
Danke für eure Anregungen.
Ich werde sie mal vorsichtig Richtung Neurologen vorbereiten.
Ärzte mag sie so gar nicht,aber wenn Hilfe möglich ist ,lässt sie sich hoffentlich darauf ein.

jofi2
24.10.2017, 08:30
Danke für eure Anregungen.
Ich werde sie mal vorsichtig Richtung Neurologen vorbereiten.
Ärzte mag sie so gar nicht,aber wenn Hilfe möglich ist ,lässt sie sich hoffentlich darauf ein.

Sorry, aber wenn sie mit über 90 Jahren vergesslich ist, dann ist das wahrscheinlich normaler Altersabbau und kein Fall für den Neurologen, für Tests oder für eine besondere Medikamentierung. Und das solltest Du ihr auch sagen.

Du solltest vielleicht mit ihr besprechen, wie man ihre Memotechniken verbessern kann, z.B. dadurch, dass sie Dir alle Termine mitteilt und Du sozusagen einen parallelen Terminkalender führst und sie regelmäßig an ihre Termine erinnern kannst.

Besprich doch mit ihr, In welchen Situationen diese Vergesslichkeit zum Tragen kommt und wie ihr das gemeinsam managen könnt.

Inaktiver User
24.10.2017, 09:04
Sorry, aber wenn sie mit über 90 Jahren vergesslich ist, dann ist das wahrscheinlich normaler Altersabbau und kein Fall für den Neurologen, für Tests oder für eine besondere Medikamentierung. Und das solltest Du ihr auch sagen.

Du solltest vielleicht mit ihr besprechen, wie man ihre Memotechniken verbessern kann, z.B. dadurch, dass sie Dir alle Termine mitteilt und Du sozusagen einen parallelen Terminkalender führst und sie regelmäßig an ihre Termine erinnern kannst.

Besprich doch mit ihr, In welchen Situationen diese Vergesslichkeit zum Tragen kommt und wie ihr das gemeinsam managen könnt.


ganz meine Meinung :blumengabe:

yviek
24.10.2017, 09:41
Ja,das ist einen Versuch wert.
Wir werden das mal ausprobieren.

jofi2
24.10.2017, 09:53
Du könntest Dir auch ihre Wohnung daraufhin ansvhauen, ob alles übersichtlich und systematisch angeordnet und aufgeräumt ist. Das erleichtert das Wiederfinden. Allerdings muüsstest Du das regelmäßig mit ihr erneut durchgehen um zu überprüfen, ob alles noch der unter Euch abgemachten Ordnung entspricht.
Es ist auch mòglich, an die Türen der Küchenschränke kleine Schilder zu kleben auf denen steht was darin ist.

Hilft ihr ein Memobrett mit Magneten? Wo liegt ihr Terminkalender und ist der seniorengerecht (große Schrift, breite Spalten)?
Falls ihr täglich kurz telefoniert z.B. zum Guten Morgensagen (und zur Kontrolle ob allesok ist) könntest Du auch regelmäsßig fragen, ob sie schon in ihren Terminkalender geschaut hat. Und falls Dein Anruf abends erfolgt fragst Du halt, ob sie schon für den nächsten Tag in den Terminkalender geschaut hat.

Geh mit der Sache ganz offen um. Sag ihr, dass alle Menschen im Alter dieses Problem haben und entsprechende Hilfsmittel brauchen.