PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bleiben hochsensible Menschen immer allein?



Seiten : [1] 2

spoookie
20.02.2007, 19:27
gelöscht - aus die Maus
Für sämtliche nachfolgenden "Zitate" von mir übernehme ich keine Haftung.

Inaktiver User
20.02.2007, 19:35
Ach was,

Sartre war genaugenommen meist ein egozentrischer Trampel, der sich halt in diesem Satz ein wenig bemitleidet hat.

Was hat denn hochsensibel mit einsam zu tun? Gar nix.

Im Gegenteil, da ist es doch ganz einfach mit anderen mitzuschwingen, in Musik ... Literatur, Ehrenamt ... und so Menschen kennenzulernen ...

Inaktiver User
20.02.2007, 19:42
.

Inaktiver User
20.02.2007, 19:45
.

spoookie
20.02.2007, 19:45
gelöscht

spoookie
20.02.2007, 19:47
Was hochsensibel mit einsam zu tun hat?

Wenn sich das Sonnengeflecht zusammenkrampft, weil Du solche Sehnsucht hast.
Nach den Weiten der Steppe, auch wenn Du sie nie erlebt hast.
Sehnsucht nach der Melancholie...
Wie sollte das jemand verstehen?

Heimweh nach - ich weiß es eben nicht, aber sie ist so gegenwärtig, so groß - diese Sehnsucht nach DEM Zuhause.

Wie wunderbar! Ich danke dir! Das trifft es genau auf den Punkt! :blumengabe:

Inaktiver User
20.02.2007, 19:47
Lass dein Licht leuchten, Spookie, und fahr die Antennen aus. Herbstblatt hat ganz Recht- unter Leute mit ähnlichen Interessen gehen und mitschwingen. Gleiches zieht Gleiches an- altes Gesetz der Resonanz :smile:


LG Nugat

Inaktiver User
20.02.2007, 19:47
:knatsch: , bin auch ein egozentrischer Trampel.


Ich bin auch einer:smile: .

Inaktiver User
20.02.2007, 19:52
.

Inaktiver User
20.02.2007, 19:52
.

Abc
20.02.2007, 20:04
'Weil man weiß, wie hochsensible eben empfinden'.

Grenzt du dich mit diesem Denken nicht von vornheraus ab gegenüber 'normalen' Menschen, die auch freundlich und hilfsbereit sind, trotzdem ansich denken ohne eklige Egoisten zu sein?

Ich kann nicht viel mit diesen Menschen anfangen, die sich selber als etwas besonderes ansehen und von ihren Mitmenschen nur erwarten, daß sie sich ihrer 'Hochsensibilität' anpassen.

Wenn jemand andere Menschen nur als Belastung ansieht, sollte doch Erfüllung erfahren gerade in der Einsamkeit.

spoookie
20.02.2007, 20:08
gelöscht

Inaktiver User
20.02.2007, 21:10
Ich habe mich schon vor Jahren mit dem Thema "Hochsensibilität" auseinandergesetzt und in dem Zusammenhang einiges gelesen und auch Tests gemacht.
Mir war endlich klar, daß ich nicht krank bin - sondern einfach anders. Und daß es viele andere Menschen gibt, denen es ganz ähnlich geht.

Ich sehne mich nach Seelenverwandten, Menschen, die ähnlich denken und fühlen, die nicht mit dem breiten, lauten Strom und der Masse schwimmen, und mit denen man sich wirklich tief verbunden fühlt (weil man weiß, wie hochsensible eben empfinden).:blumengabe:

Das gilt natürlich auch für Männer.
Ich hätte gerne wieder eine Beziehung. Aber wo findet man einen Seelenverwandten? Und gibt es so etwas überhaupt nochmal?
Oder jemals?
Das meiste ist so oberflächlich, stressig und auf reine Bedürfnisbefriedigung aus. Egoismus pur. Wo findet man überhaupt noch DEN Partner, mit dem man z.B. einfach nur schweigend durch den Wald spazieren und die Gemeinschaft genießen kann.
Oder sind Hochsensible dazu verdammt (oder ist es ihre Bestimmung?) alleine zu leben?
Das wäre so traurig.

Irgendwo las ich:
der sensible mensch leidet nicht aus diesem oder jenem grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser welt seine sehnsucht stillen kann.
j.p.sartre

Hallo,

ich halte mich für einen sehr sensiblen Menschen, der hochgradig empfindlich auf die Stimmungen anderer Menschen reagiert.
Empathisch begabt nennt man das wohl... :smile: Was das Leben manchmal recht schwer machen kann, gerade im Umgang mit launischen und egozentrisch veranlagten Menschen, von denen es zum Glück in meinem sozialen Umfeld nicht viele gibt.

Und trotzdem kann ich tiefe, ehrliche Freundschaften führen und auch eine Beziehung mit einem ähnlich sensiblen Partner.

Das nur zur Information :smile:

Mein Tipp an dich:
Träum nicht so viel von tiefempfundener Liebe und Freundschaft,
geh auf Menschen zu,
laß dich von ihnen überraschen,
schau genau hin,
denn gerade wenn du wie du sagst hochsensibel bist, bist du vielleicht in der Lage, innere Schönheit bei jemandem zu finden, bei dem du oder jemand "Oberflächlicheres" im ersten Moment keine sehen konntest.

Ein wunderbarer Freund kann sich in deinem Gegenüber verstecken... find es raus!

Liebe Grüße
magnummysterium

Inaktiver User
20.02.2007, 21:20
Hochsensible werden sehr oft angefeindet, vor allem von lauten und unsensiblen Gestalten (ist mir oft genug passiert), weil sie ehrlich freundlich und hilfsbereit sind (und damit nicht jeder klarkommt).

Ich bin so eine laute und unsensible Gestalt - und wie! :krone auf:

Und ich sage dir, man kann sogar in meinem Seelchen Schönheit entdecken, wenn man denn als Sensibelchen gewillt ist, einmal über die eigene Befindlichkeit hinauszuschauen.

Aber so richtig verstehe ich dein Problem auch gar nicht. Du weißt doch sehr genau, was du nicht willst, bzw. was du willst - also ran an die Buletten!

Inaktiver User
20.02.2007, 21:40
ein hochsensibler Mensch ist eigentlich so sensibel, dass er seinen Mitmenschen erspart sie damit zu konfrontieren :zu äußern !! , dass er doch sooo hochsensibel sei..
Denn der HOCHsensible Mensch ist ( eigentlich ) nicht nur sich selbst, sondern anderen Menschen gegenüber sensibel, was sich auch darin äußern kann, dass er manchmal wie ein grober Klotz wirkt..( drum das viele " eigentlich )
Weil dieser Mensch so filterlos ist..vieles empfindet was andere nicht empfinden, ihn das manchmal quält....ist er so..nervig..


Aber allein muss er nicht bleiben, es gibt Menschen, die können das aushalten und lieben den Sensibilicus und leiden auch unter seiner Fein-Nervigkeit..ja oftmals Nervigkeit..:smile:

Ja, so denke und erahne ich das..

und :

Magmummysteriums Tipp ist wunderbar, finde ich.. und vieleicht kannst Du dann leuchten, wie Nugat Dir empfahl..

Inaktiver User
20.02.2007, 21:47
ein hochsensibler Mensch ist eigentlich so sensibel, dass er seinen Mitmenschen erspart sie damit zu konfrontieren :zu äußern !! , dass er doch sooo hochsensibel sei..
Denn der HOCHsensible Mensch ist ( eigentlich ) nicht nur sich selbst, sondern anderen Menschen gegenüber sensibel, was sich auch darin äußern kann, dass er manchmal wie ein grober Klotz wirkt..( drum das viele " eigentlich )
Weil dieser Mensch so filterlos ist..vieles empfindet was andere nicht empfinden, ihn das manchmal quält....ist er so..nervig..


Aber allein muss er nicht bleiben, es gibt Menschen, die können das aushalten und lieben den Sensibilicus und leiden auch unter seiner Fein-Nervigkeit..ja oftmals Nervigkeit..:smile:

Ja, so denke und erahne ich das..


*Liegunterdemtischundkrümmmichvorlachen*

Huuuuu, sind dir ihre Formulierungen aber sauer aufgestossen....:smile:

Friede sei mit euch! :zwinker:

spoookie
20.02.2007, 21:48
gelöscht

Inaktiver User
20.02.2007, 21:56
Was hochsensibel mit einsam zu tun hat?

Wenn sich das Sonnengeflecht zusammenkrampft, weil Du solche Sehnsucht hast.
Nach den Weiten der Steppe, auch wenn Du sie nie erlebt hast.
Sehnsucht nach der Melancholie...
Wie sollte das jemand verstehen?

Heimweh nach - ich weiß es eben nicht, aber sie ist so gegenwärtig, so groß - diese Sehnsucht nach DEM Zuhause.

Wie recht Du hast!

Inaktiver User
20.02.2007, 21:58
Was soll diese peinliche Verarsche?!
Wenn du keine Ahnung vom Thema hast, dann spar dir doch deinen Kommentar, oder les mal ein Buch zu dem Thema. :knatsch: (ohweia!)

Aber es sind ja genau die "Anfeindungen wegen Nichtverstehen", von denen ich oben schon geschrieben habe.

Olala Du bist wirklich zu sensibel für mich ..

ICH bin auch ein Grobklotz..

Aber Du hast hier jetzt gezeigt, was Du unter Sensibilität verstehst..

"LIES ein Buch .." heißt es in den Büchern die ich lese..

Vielleicht kann man auch nur das lesen, was geschrieben steht und sich fragen, warum man so ausrastet, weil ich das schrieb was ich schrieb....vielleicht führt das zur Beantwortung warum man nur träumt und nicht lebt..

Verzeih, aber Herbstblatts Sartrewatschen waren ähnliches wie das von mir geäußerte..

Adieu, viel Glück für Dich !

Inaktiver User
20.02.2007, 21:59
Wie recht Du hast!

und das fühlt nur ihr? und andere nicht?:wie?: :wie?: :wie?:

Inaktiver User
20.02.2007, 22:01
..grr..

dastin
20.02.2007, 22:02
Spookie, nein, alleinbleiben muss man nicht, wie du siehst gibt es noch mehr.
Ich habe das Glück meinen Bruder zu haben, er ist 10 Jahre älter als ich und trotzdem haben wir so viele Gefühle geteilt. Keine Ahnung, ob wir hochsensibel sind, aber wir sind uns einfach furchtbar ähnlich, denken ähnlich, fühlen ähnlich und viel, wir sind zumindest sehr sensibel, und die beschriebenen Gefühle kenne ich, aber aus der Pubertät. Vielleicht habe ich nur Züge davon, vielleicht ist es bei mir nicht so ausgeprägt, ich muss zugeben, ich hab keine Ahnug was das überhaupt ist.
Jedenfalls denke ich nicht, dass der Seelenverwandte unbedingt die Liebe sein muss, es ist schön wenn es so ist.

Inaktiver User
20.02.2007, 22:02
Oder sind Hochsensible dazu verdammt (oder ist es ihre Bestimmung?) alleine zu leben?

Ja!

Inaktiver User
20.02.2007, 22:04
Ja! Das ist der Preis für diese Gabe.

völliger Blödsinn..

Inaktiver User
20.02.2007, 22:05
Aber es sind ja genau die "Anfeindungen wegen Nichtverstehen", von denen ich oben schon geschrieben habe.

Kommt mir vor, als wenn du aus Angst vor Anfeindungen gleich mal loslegst, dein Schwert durch die Luft sausen zu lassen.

Ich kann mir schon vorstellen, dass es für sehr sensible, durchlässige Menschen schwer ist mit den anderen, wenn sie klein und unmächtig sind, also Kind. Aber als Erwachsener hat man doch ein, zwei Wahlmöglichkeiten mehr.

Auf jeden Fall verstehe ich deine Beiträge so: Ihr Hochsensiblen seid durchaus auch in der Lage schäbig zu reagieren, wenn euch einer doof kommt. Das finde ich gut!

Inaktiver User
20.02.2007, 22:13
Spookie Du hast mich angefeindet, weil Du mich nicht verstanden hast..

Ich schrieb zu JaneEyre : Völliger Blödsinn..

denn ich habe hochsensible Kinder..

diese werden geliebt. Meine erwachsene Tochter hat einen Partner..sie explodiert auch heftig..ist dünnhätig..oftmals " filterlos "..

Was mich vielleicht reizte, weil ich selbst davor Angst habe, ist das Sichverstecken oder Einigeln in seiner Empfindlichkeit..auf der Flucht vor Menschen..aus Angst vor ihnen ?
Weil man sie für gröber hält ?

Das wäre falsch und auch überheblich... denn der andere kann wie Du sein.. und Du versperrst Dir selbst den Weg, das zu erkennen..

Inaktiver User
20.02.2007, 22:23
Spookie....

mir scheint, du trägst deine "Hochsensibilität" wie einen Orden ans Jacket geheftet. Es sei dir gegönnt, wenn du das brauchst.

Warum du aber Linwen derart unsensibel anrotzt, ist mir unklar.
ICH fand ihren Beitrag sehr freundlich und einfühlsam. Von der Vokabel "sensibel" distanziere ich mich an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang, denn ich persönlich habe eine Abneigung gegen Orden, die als Waffen und Schilder gegen Menschen benutzt werden.
Wenn du auch im wirklichen, wahren Leben so um dich haust, wundert es mich nicht, dass du Probleme mit Menschen hast. Niemand lässt sich gern so abwerten, wie du es tust, indem du deine "Sensibilität" aufwertest und die Gefühle der Anderen abwertest.

Du machst es dir einfach damit, die Welt als mit "unsensiblen" Deppen bevölkert und dich als dadurch unverstandene, einsame Seele zu sehen.

Wie gesagt: Das ist deine Entscheidung. Aber sieh es auch bitte als solche an und nicht als Verschwörung von bösartigen tumben Toren gegen dich.

Inaktiver User
20.02.2007, 22:26
und das fühlt nur ihr? und andere nicht?:wie?: :wie?: :wie?:

Das weiß ich nicht. Ich hab mich bisher nur mit sehr wenigen über das Thema austauschen können. Ich lasse es mir auch nicht anmerken, so sensibel zu sein. Nur meine engsten Freundinnen wissen das.

Inaktiver User
20.02.2007, 22:26
Ich habe mich schon vor Jahren mit dem Thema "Hochsensibilität" auseinandergesetzt und in dem Zusammenhang einiges gelesen und auch Tests gemacht.
spoookie, welche Tests sind das, von denen Du sprichst, und welche Bücher?
Ich bin in Testdiagnostik relativ bewandert, würde ich sagen, aber einen solchen Test kenne ich nicht. Nicht einmal den Ausdruck "Hochsensibilität". Was ist damit gemeint?

Mondschaf
20.02.2007, 22:32
Sensibilität äußert sich ganz anders und auf keinen Fall gehe ich damit hausieren. Denn es ist einem eher peinlich, dass man manchmal nicht so sein kann, wie man es sich selbst wünscht und von sich erwartet, weil man overloaded ist. Deshalb kann ich Spookie's Posting absolut nicht mit meinen Erfahrungen und Erlebnissen vereinbaren.

Mondschaf
20.02.2007, 22:33
Ich lasse es mir auch nicht anmerken, so sensibel zu sein. Nur meine engsten Freundinnen wissen das.

Genauso ist es :smile:. Es ist nichts, worauf man unbedingt stolz ist.

Inaktiver User
20.02.2007, 22:51
sNicht einmal den Ausdruck "Hochsensibilität". Was ist damit gemeint?

genau, was ist damit gemeint? hier wird über ein Thema diskutiert, ohne dass klar ist, worum es geht. Was ist Hochsensibilität? wie zeigt sich das?
Und ja: in welchen Büchern ist dieses Konzept beschrieben? :buch lesen: Tests würden mich auch interessieren :erleuchtung:

Lizzie64
20.02.2007, 23:05
genau, was ist damit gemeint? hier wird über ein Thema diskutiert, ohne dass klar ist, worum es geht. Was ist Hochsensibilität? wie zeigt sich das?
Und ja: in welchen Büchern ist dieses Konzept beschrieben? :buch lesen: Tests würden mich auch interessieren :erleuchtung:

sowas ähnliches gibg mir beim lesen auch durch den kopf!

Inaktiver User
20.02.2007, 23:08
Spookie....

mir scheint, du trägst deine "Hochsensibilität" wie einen Orden ans Jacket geheftet. Es sei dir gegönnt, wenn du das brauchst.

Warum du aber Linwen derart unsensibel anrotzt, ist mir unklar.
ICH fand ihren Beitrag sehr freundlich und einfühlsam. Von der Vokabel "sensibel" distanziere ich mich an dieser Stelle und in diesem Zusammenhang, denn ich persönlich habe eine Abneigung gegen Orden, die als Waffen und Schilder gegen Menschen benutzt werden.
Wenn du auch im wirklichen, wahren Leben so um dich haust, wundert es mich nicht, dass du Probleme mit Menschen hast. Niemand lässt sich gern so abwerten, wie du es tust, indem du deine "Sensibilität" aufwertest und die Gefühle der Anderen abwertest.

Du machst es dir einfach damit, die Welt als mit "unsensiblen" Deppen bevölkert und dich als dadurch unverstandene, einsame Seele zu sehen.

Wie gesagt: Das ist deine Entscheidung. Aber sieh es auch bitte als solche an und nicht als Verschwörung von bösartigen tumben Toren gegen dich.

Nugat, du hast das geschrieben, was mir beim Lesen durch den Kopf ging! Jemand, der sich selbst so über andere erhebt, zeigt einen enormen Mangel an Sensibilität.

Mondschaf
20.02.2007, 23:09
wie zeigt sich das, außer in den bisher hier geschriebenen, poetischen Umschreibungen?

Ja, es ist schwierig manchmal, seine Gefühle in Worte zu packen. Ich habe für mich gemerkt, dass ich auf viele Einflüsse von außen (Licht, Farben, vor allem Geräusche!, Körperkontakt) in manchem Zeiten extrem empfindlich reagiere. Manchmal sogar aggressiv, wenn ich keine Rückzugsmöglichkeit habe. Dies kommt auch oft, weil ich mich dann ärgere, weil ich zum Beispiel nicht so "stark" in einer Situation sein kann, wie ich es möchte. Man kommt sich total bescheuert vor, wegen so einer Kleinigkeit gleich erstmal Ruhe zu brauchen. Am nächsten Tag kann es ganz anders sein. Fluten aber zuviele unangenehme Einflüsse auf einen ein, dann will man sich am liebsten ganz weit hinein zurückziehen. Manchmal helfen auch ein paar Minuten in der reizfreien Zone, um Kraft zu sammeln. An manchen Tagen ist es so extrem, dass man ohne Anstrengung völlig ausgelaugt ist. An anderen Tagen merkt man gar nichts.

Jeder neue Zustand, jede neue Umgebung, mit der man sich auseinandersetzen muss, ist wie ein Angriff auf die Sinne. Fremdes Zimmer (Hotelzimmer), die andere Bettwäsche kratzt plötzlich auf der Haut, tut weh, aber eigentlich ist es nicht so, die Gefühle machen sich irgendwie körperlich bemerkbar. Die laute Stimme der Kollegin tut einem einfach nur weh, so dass man am liebsten wegrennen will, aber geht natürlich nicht. Gerüche lösen in einem Zustände aus, die sich physisch zeigen. Kritkfähig ist man auch nicht unbedingt, weil man alles auf sich bezieht. Man weiß dann schon, dass man sich an solchen Tagen einfach zurückziehen muss und dann gehts. Aber man kommt sich dabei so steinalt und schwach vor.

Ist echt schwierig zu beschreiben, man merkt es erst, wenn man plötzlich wieder allen gegenüber reizbar geworden ist und dann ruft man sich das Verhaltensmuster mal auf. Oftmals funktionierts. Rückzugsmöglichkeit muss immer da sein. Vereinsamung hab ich aber noch nicht bemerkt.

Liebe Grüße,
Mondschaf

Inaktiver User
20.02.2007, 23:12
Ich hab aus Neugier auch mal so einen Test im Internet gemacht. Einfach Hochsensibel googeln....

Also, ich bin ziemlich ungehobelt, hab kaum Einfühlungsvermögen....

Danke lieber Test....

Ich hab mich nicht beirren lassen und werde mein Leben weiter sensibel weiterleben.

Und das Forum dazu war schon heftig: Lauter Menschen, die sich vor lauter Phobien kaum mehr aus dem Haus trauen oder sich vor allem auf dieser Welt fürchten.....

Leider hab ich da auch sehr viel Überheblichkeit gegenüber den nicht sensiblen gelesen. Eben der Orden, der an der Jacke getragen wird....

Inaktiver User
20.02.2007, 23:16
spoookie, welche Tests sind das, von denen Du sprichst, und welche Bücher?
Ich bin in Testdiagnostik relativ bewandert, würde ich sagen, aber einen solchen Test kenne ich nicht. Nicht einmal den Ausdruck "Hochsensibilität". Was ist damit gemeint?

http://de.wikipedia.org/wiki/Hochsensibilit%C3%A4t

Mondschaf
20.02.2007, 23:18
Hier ist ein Test (http://www.zartbesaitet.net/test.htm) für alle am Thema interessierten :krone auf:. Das Buch ist auch sehr interessant, war ein Tipp von Jela (ehem. BriCom-Userin).

Viele Grüße :schlaf gut:,
Mondschaf

Inaktiver User
20.02.2007, 23:18
Ja, es ist schwierig manchmal, seine Gefühle in Worte zu packen.
...
Ist echt schwierig zu beschreiben, man merkt es erst, wenn man plötzlich wieder allen gegenüber reizbar geworden ist und dann ruft man sich das Verhaltensmuster mal auf. Oftmals funktionierts. Rückzugsmöglichkeit muss immer da sein. Vereinsamung hab ich aber noch nicht bemerkt.

hallo,
das klingt trotzdem nachvollziehbarer und greifbarer. Hab zwischenzeitlich auch bei Wikipedia nachgelesen. Das finde ich auch nachvollziehbarer.
Es klingt bei Dir aber so, dass Du Dir Gedanken machst, wie Du mit Deinem Empfinden umgehen kannst, ohne die Verantwortung für alles, was da passiert, anderen anzulasten. Ich kann mir vorstellen, dass das auf Dauer sehr anstrengend, aber dennoch besser für Dich ist. Vermutlich hast Du auch deswegen nicht das Gefühl "vereinsamt" zu sein.
:blumengabe:

Inaktiver User
20.02.2007, 23:23
Sie haben 243 Punkte!
(Punkte-Anzahl 188 bis 300)
Sie sind mit an Gewissheit grenzender Sicherheit eine HSP. Hochempfindlichkeit beginnt bei 163 Punkten. Je weiter Ihre Punkte-Anzahl über 200 liegt, umso mehr sollten Sie darauf achten, sich in kein Schneckenhaus zu verkriechen. Sie werden sicher noch glücklicher und leistungsfähiger sein, wenn Sie nicht versuchen zu leben wie ein nicht-HSP. Arbeiten Sie daran Wege und Möglichkeiten zu finden, um in einer Ihnen angenehmen Weise Kontakt mit der Welt zu halten. Die Welt braucht Sie und Ihre Empfindsamkeit.


Und was mach ich jetzt mit diesem Wissen? :knatsch:

*doofertest**grummel*

Inaktiver User
20.02.2007, 23:25
Hier ist ein Test (http://www.zartbesaitet.net/test.htm) für alle am Thema interessierten :krone auf:. Das Buch ist auch sehr interessant, war ein Tipp von Jela (ehem. BriCom-Userin).

Viele Grüße :schlaf gut:,
Mondschaf

wenn viele Leute solche " Tests " machen halte ich es für möglich, dass es nach dem " boom " der Hochbegabung dann zum Hype der Hochsensiblen kommt

und sicher bald viele Ratgeber zu diesem hochsensiblen Thema den Markt überschwemmen..

Manche Musiker, Dichter, Denker..sind hochsensibel und auch depressiv.. ein an der Oberfläche herumhangeln mit seltsamen Büchern und Tests finde ich nicht sehr sinnvoll..

Denn es geht dann um LEIDEN ..

aber auch sicher hoffentlich um Suchen und Finden nach Lösungen und nicht um das Sichhineinschaukeln in eine Abgrenzung..

Inaktiver User
20.02.2007, 23:30
wenn viele Leute solche " Tests " machen halte ich es für möglich, dass es nach dem " boom " der Hochbegabung dann zum Hype der Hochsensiblen kommt



Linwen, nach so einem Test bin ich angeblich auch hochsensibel. Ich sehe das aber nicht in allen Punkten als "Orden", denn ich habe beim Lesen der Fragen schon ganz deutlich erkannt, dass es sich dabei nicht unbedingt um Stärken, sondern auch um Schwächen handelt, an denen ich schon gezielt arbeite.

Ich finde solche Tests bedenklich, weil sich damit jemand, der u.U. falsch reagiert, als unverstandenes Sensibelchen fühlt, statt an seinen Schwächen zu arbeiten oder sie zu Stärken zu machen.

Inaktiver User
20.02.2007, 23:30
Die Fragen im Test trennen nicht zwischen veränderbaren und unveränderbaren Persönlichkeitseigenschaften und sonstigen Beschwerden. Nichtssagend.

Inaktiver User
20.02.2007, 23:32
Ich finde solche Tests bedenklich, weil sich damit jemand, der u.U. falsch reagiert, als unverstandenes Sensibelchen fühlt, statt an seinen Schwächen zu arbeiten oder sie zu Stärken zu machen.

:allesok:

Inaktiver User
20.02.2007, 23:33
Sie haben 243 Punkte!
(Punkte-Anzahl 188 bis 300)
Sie sind mit an Gewissheit grenzender Sicherheit eine HSP. Hochempfindlichkeit beginnt bei 163 Punkten. Je weiter Ihre Punkte-Anzahl über 200 liegt, umso mehr sollten Sie darauf achten, sich in kein Schneckenhaus zu verkriechen. Sie werden sicher noch glücklicher und leistungsfähiger sein, wenn Sie nicht versuchen zu leben wie ein nicht-HSP. Arbeiten Sie daran Wege und Möglichkeiten zu finden, um in einer Ihnen angenehmen Weise Kontakt mit der Welt zu halten. Die Welt braucht Sie und Ihre Empfindsamkeit.


Und was mach ich jetzt mit diesem Wissen? :knatsch:

*doofertest**grummel*

Ich hatte 221... Man empfahl mir ein bestimmtes Buch zu kaufen.



Aber das, was Mondschaf schrieb, fand ich sehr schön. Das ist verständlich und authentisch. Das kann ich nachvollziehen.

Inaktiver User
20.02.2007, 23:35
Ich hatte 221... Man empfahl mir ein bestimmtes Buch zu kaufen.


Klar, das Buch wurde mir auch wärmstens an mein sensibles Herzchen gelegt...

Mondschaf
21.02.2007, 06:40
Ich habe ja auch nichts zum Test gesagt, weil ich Psychotests und -diagnosen aus dem Internet ebenfalls für bedenklich halte. Was da manchmal schon für Zeug über mich rausgefunden wurde :ooooh:. Ist nur gewesen, weil jemand danach gefragt hat. Ich für mich verlasse mich lieber auf das, was ich an mir beobachte und was ich fühle.

Viele Grüße und schönen Tag für alle :blumengabe:
Mondschaf

spoookie
21.02.2007, 06:59
gelöscht

spoookie
21.02.2007, 07:16
Hochsensibel - HSP

Hochsensible Menschen werden von äusseren Reizen buchstäblich *überschüttet* und reagieren häufig mit Rückzug, da sie sich überfordert oder richtiggehend ausgeliefert fühlen.

Hochsensibilität wird in unserer schnelllebigen und erfolgsorientierten Ellenbogengesellschaft in der Regel als Schwäche, Neurose oder Labilität angesehen und abgelehnt. Häufig wird HSP auch mit ADS ohne Hyperaktivität ( ADHS ) verwechselt, da auf den ersten Blick ein sehr ähnliches Erscheinungsbild vorzuliegen scheint.

Anzeichen für Hochsensibilität können sein:

* Fühlt sich leicht überwältigt von Sinneseindrücken

* Leicht beeinflussbar durch die Stimmung anderer Menschen

* Erhöhte Empfindsamkeit bei körperlichen Schmerz (Körperkontakt oder Streicheln ist sehr schnell unangenehm)

* Laute Geräusche sorgen für Unbehagen

* Starken Gerechtigkeitssinn

* Hungergefühl beeinflusst schnell die Konzentrationsfähigkeit

* Häufiger das Bedürfnis sich zurückzuziehen

* Empfindsamer was Koffein (Drogen) oder Medikamente angeht


Die sind nur einige Anzeichen die bei einer Hochsensibilität auftreten. Es ist jedoch ratsam allein aus Gründen der Rücksicht und des Verständnisses gegenüber Menschen mit HSP sich mit dem Thema der Hochsensibilität zu befassen.

In den letzten Jahren rückt Hochsensibilität HSP vermehrt in die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern und Psychologen und gibt durch Untersuchungen aufschlussreiche Einblicke in das Leben, Denken und Fühlen hochempfindlicher Menschen.

(ADHS Selbsthilfe Portal)

Inaktiver User
21.02.2007, 08:01
Erstens fühl ich mich nicht besser als andere Menschen auch (hallo, was sollen diese Unterstellungen?! Lasst mal eure "Interpretationen" weg und lest nur den Text! Ich habe ein Thema angeschnitten und eine Frage gestellt - und mehr nicht!....)

Ich habe gelesen, und zwar dieses:


Ich sehne mich nach Seelenverwandten, Menschen, die ähnlich denken und fühlen, die nicht mit dem breiten, lauten Strom und der Masse schwimmen,

Das enthält also deiner Ansicht nach keine abfällige Bewertung?

und dieses:


Aber wo findet man einen Seelenverwandten? Und gibt es so etwas überhaupt nochmal?
Oder jemals?
Das meiste ist so oberflächlich, stressig und auf reine Bedürfnisbefriedigung aus. Egoismus pur.

Du meinst damit nicht, dass du anders, besser bist???



Sie nehmen z.B. die Stimmungen von anderen sehr intensiv wahr. Wenn mir jemand über den Weg läuft, spüre ich sofort, wie er drauf ist. Das gleiche Beispiel: Man kommt in den Raum und merkt auch die Stimmung dort (z.B. bei Konferenzen). Während sich der normale Mensch (oh Gott, jetzt hagelts gleich wieder Protest!) eher auf inhaltliche Dinge konzentriert und vielleicht dem einen oder anderen in die Augen schaut, hat der hochsensible sofort die ganze Situation realisiert, sieht den Teppich auf dem Boden genauso wie die Fliege an der Wand.

Ich halte mich für einen normalen Menschen, obwohl diese Beschreibung eindeutig auf mich zutrifft.


Ich würde mir hier mehr wertschätzende Toleranz wünschen. Allen Menschen gegenüber, auch gegenüber den Indigo-Kindern.

Die hätte ich in erster Linie von einem so hochsensiblen Menschen wie dir erwartet.



Ich würde mich niemals über jemanden lustig machen, der hier einen Beitrag schreibt, weil er z.B. eine Borderlinepersönlichkeit oder Fehlgeburt hatte.

Eine Borderline-Persönlichkeit oder eine Fehlgeburt sind schlimme Erfahrungen, über die sich ganz sicher niemand derjenigen, die sich hier zu Wort gemeldet haben, lustig machen würde.
Würdest du tatsächlich auch nur einen Bruchteil deiner angeblichen Hochsensibilität besitzen, wäre dir bewusst, wie arrogant du mit deiner Attitüde "Ach Gott, was hat so ein Hochsensibler wie ich es doch schwer unter all den tumben Idioten um mich herum" rübergekommen bist.


Aber Empathie ist eben nicht jedermans Sache

Richtig.

spoookie
21.02.2007, 08:08
gelöscht

Inaktiver User
21.02.2007, 08:09
spoookie, spürst du nicht, wie du gerade joanna abwertest? nimmst du deine eigene aggressivität nicht wahr?

werichbin
21.02.2007, 08:11
Huhuu, hallo, alle miteinander!

Ich habe vor ca. 2 Jahren zufällig ein Buch über Hochsensibilität in die Hände bekommen (die Erbsenprinzessin) und ich war einfach nur froh über die Tatsache, dass das Ding auch einen Namen hat.
Ich wurde als Kind immer aufgezogen wegen meiner Empfindlichkeit und habe sie daher als unangenehme Eigenschaft kennengelernt. Es hat lange gedauert, bis ich als erwachsene Frau akzeptiert habe, dass Sensibilität auch was Positives hat.
Ich habe ein Händchen für Harmonie, spüre, was passt, egal, ob das das Einrichten von Räumen angeht oder Kleidung oder Stimmungen allgemein. Solche Eigenschaften, die aus der Sensibilität entstehen, kann man also durchaus positiv nutzen.
Es ist die eigene Entscheidung, ob man damit leidet oder das Beste daraus macht.
Für mich war erst mal wichtig, darüber zu lesen. Zu merken, ich bin nicht meschugge. Ich bin einfach sensibel. Mehr als andere vielleicht. Bin deshalb tatsächlich viel alleine, weil ich mich oft zurückziehen muss. Weil ich außen keine Grenzen habe und alle Sinneseindrücke ungefiltert nach innen gehen und dort Chaos auslösen.
Ich fände es gut, wenn wir uns gegenseitig akzeptieren. Weniger Sensible sind keine böse Menschen, bloß weil sie den Sensiblen manchmal „auf die Füße treten“.
Als sensibler Mensch muss ich zuerst mal mich selber akzeptieren, das ist für mich der wichtigste Schritt. Sonst gibt es ein Hickhack und Verletzungen, wie sie hier stattfinden. Ich kann nicht von anderen fordern, dass sie Rücksicht auf mich nehmen. Das hieße ja, sie sollen so sein wie ich bin – sensibel.
Aber ich kann von mir selber erwarten, dass ich mich mag, so wie ich bin und rücksichtsvoll mit mir umgehe, mich zurückziehe, wenn es mir zuviel wird oder mich von manchen Menschen, bei denen ich mich nicht wohl fühle, zurücknehme.

Das mag sich jetzt vielleicht alles etwas abgehoben lesen.
Ist aber eigene Erfahrung.

Zur Frage, ob man allein bleiben muss, wenn man hochsensibel ist, kann ich sagen, muss man nicht. Es gibt genug von dieser Spezies und man erkennt sich auch schnell. Man sieht sich vielleicht nicht sooooo oft, lebt in getrennten Wohnungen als Paar, es gibt viele Möglichkeiten.

Liebe Grüße von mir

Inaktiver User
21.02.2007, 08:16
Weniger Sensible sind keine böse Menschen, bloß weil sie den Sensiblen manchmal „auf die Füße treten“.

wie wir in diesem strang sehen, kann es auch umgekehrt so sein.



Ich kann nicht von anderen fordern, dass sie Rücksicht auf mich nehmen. Das hieße ja, sie sollen so sein wie ich bin – sensibel.

warum nur wird anderen die Sensibilität abgesprochen?

Inaktiver User
21.02.2007, 08:17
spookie

Du kommst hier durch Deine Postings nun schon wieder nicht sensibel sondern einfach nur sehr oft zickig rüber. Keine Ahnung , ob das Deine Art ist zu kommunizieren, vielleicht solltest Du das einmal überdenken..

HSP

nach ADHS ...

ja ich befürchte den neuesten Boom, an dem viele verdienen werden..

Vielleicht hast Du Spookie nur gewollt, dass sich Leute, die GENAU SO WIE DU an das Thema heran gehen hier im Strang melden, aber Du solltest Dich damit abfinden, dass andere Menschen andere Gedanken haben können.. weitergreifende..

Solche Kampf ? ;-)) -Parolen wie : Niemand der hochsensibel ist braucht sich zu verstecken..ist auch ein Allgemeinplatz . NIEMAND muss sich verstecken..

WERTSCHÄTZENDE Toleranz sollte man JEDEM Menschen zugestehen, dazu braucht es das umgehängte Mäntelchen der neuen " Hochsensibilität " nicht.. Genauso wenig wie all die hochbegabt sind, von denen das behauptet wird, sind auch die Leute sich nicht im klassisch definierten Sinne " hochsensibel "..


Du demonstrierst aber das, was ich schon in meinem ersten Posting schrieb.. und viele nun auch schrieben : Diese Test und Bücher scheinen Seltsamstes mit Menschen zu machen : anstatt ihnen lösungsorientiert etwas zu bieten, bieten sie ihnen ein " Attribut " was sie dazu bringt, sich schützenswürdiger als andere zu fühlen.. um sich weiter abzugrenzen..

ALLE Menschen , auch die , die auf den ersten Blick grob wirken verdienen Wertschätzung.. NICHT nur die, die eine Testpunktzahl mit der Lizenz zum Kaufen eines bestimmten Buches haben..

Es ist sehr interessant nun erfahren zu haben, was es alles gibt..

Unter meinem Link zu Wikipedia, obwohl auch keine Referenz..kannst Du ein wenig sachlicher etwas zur "Hochsensiblität lesen ohne Schlagworte wie . Ellenbogengesellschaft und dem Beschwören des Gerechtigkeitssinnes des Hochsensiblen, dem damit per Test die Lizenz ZUM BEUTEILEN erteilt wird, da ja der gefühlt Hochsensible wohl gut und alle anderen tumbe grobe Klötze sind, die im Unrecht sind..

HIER bei dieser Denkweise sollte ein Mensch ansetzen und hinterfragen, warum er sich von dergleichen angesprochen wird..HINTERFRAGEN und sich nicht hinter dieser Ferndiagnose verstecken..

NEIN, Spookie, Hochsensible müsen nicht permanent überheblich und unsensibel ihren Mitmenschen gegenüber sein, weil sie sich im Recht fühlen..

Inaktiver User
21.02.2007, 08:25
Hast du genug falsch interpretiert?
Du scheinst ein echtes Problem mit deinem Selbstwertgefühl zu haben, wenn du jeden Beitrag eines Hochsensiblen gleich als Abwertung eines anderen Menschen ansiehst. HIIIIIIIIILFE !!

Dann könnten wir wohl wieder zum eigentlichen Thema kommen.
Danke!

Weißt du, Spookie:

nach diesem Beitrag kaufe ich dir deine Hochsensibilität schlichtweg nicht mehr ab.

Inaktiver User
21.02.2007, 08:30
@ Bluechild

manche verstehen ihre Sensiblität per Test diagnostiziert.. wie ich hier las, als einen Freibrief dafür, gerechter urteilen zu können..

"Erbsenprinzessinnen" sind durch ihre Dünnhäutigkeit ganz häufig auch Aufdiefüßetreterinnen und Nervensägen.. ;-)).. auch das müssen sie sich aber eingestehen..

und auch nicht andere für weniger empfindlich und empfindsam zu halten..dann muss dieser Mensch sich auch weniger einsam fühlen..

Inaktiver User
21.02.2007, 08:35
Spookie

mache es wie Dir liebe Leute hier rieten : öffne Dein Herz..

und habe einen liebevolleren Blick auf Deine Mitmenschen..die nicht alle grob sind, wenn Du hinzuschauen wagst....

Inaktiver User
21.02.2007, 08:45
spoookie, welche Tests sind das, von denen Du sprichst, und welche Bücher?
Ich bin in Testdiagnostik relativ bewandert, würde ich sagen, aber einen solchen Test kenne ich nicht. Nicht einmal den Ausdruck "Hochsensibilität". Was ist damit gemeint?



Es gibt Foren, wo sich Hochsensible versammeln :smirksmile:
Da gibt es auch Tests (Fragen)

Da habe ich eine der höchstmöglichen Punktzahlen erreicht.
Allerdings war ich nicht lange in diesem Forum aktiv. Mir ging die dort weitverbreitete Mentalität "dieWeltistsogrobundichsoschutzlosausgeliefert" ziemlich auf den Keks.

Es IST zwar so, dass "Hochsensible" Reizarmut brauchen wie die Luft zum Atmen, aber das darf man nicht so weit ausarten lassen, dass man sich völlig dem Lebenskampf verweigert, mit dem Hinweis darauf, dass man ja leider so empfindsam ist und so an der Welt leidet...

Andererseits waren da auch viele gute Diskussionen, doch das Selbstmitleid überwog da.
Nichts für mich.

Andererseits habe ich gut Reden. Ich bin verheiratet und muss mich - auch aus Krankheitsgründen- nicht mehr dem Wettbewerb im Berufsleben stellen.

Fragt mich jetzt bitte nicht, wie das Forum heißt. Habe ich vergessen, aber durch googeln mit den richtigen Stichwörtern werdet ihr es sicher finden.


Übrigens @Strangeröffnerin:
Ich bin hochsensibel und mein Mann ist das üüüberhaupt nicht - und dennoch sind wir jetzt 23 Jahre verheiratet.
Mir hat das gut getan, er hat mich etwas "abgehärtet" :freches grinsen:, lebenstauglicher gemacht.

Und umgekehrt habe ich ihn auch beeinflußt und "sensibler" gemacht.

Zusammen, jeder mit seinen Besonderheiten, sind wir ein Spitzen-Team ! :yeah:


Freunde habe ich nur wenige, aber die sind ECHTE Freunde.
Mit 50 Bekanntschaften oder so und Vereinsleben könnte ich nix anfangen

Inaktiver User
21.02.2007, 08:51
oh, habe gerade gesehen, ihr habt das Forum und den Test schon gefunden

Inaktiver User
21.02.2007, 09:05
@ Lavendelmond

es ist doch ein Trugschluß zu denken, dass sich dort in den Foren "Hochsensible" treffen..

In Deinem Trauerforum schreiben meist " Betroffene ", aber wer denken kann, weiß, dass vielleicht im Rezepteforum, Sexforum oder bei Hund/Katze/Maus ebenso " Betroffene " Trauernde..schreiben können..

Wer sich im " Hochsensiblenforum " tummelt, hält sich für " anders "..und wähnt sich unter Gleichgesinnten.. welch ein Trugschluss..

Das Gleichgesinnte sehe ich jedoch nur in einer Art der Leichtgläubigkeit.. und mich verärgert das geradezu, wenn ich mir vorstelle, wie diese Leute durch Höchstpunktzahl geadelt wurden..

grrrr... scheußlich..

Ein völlig falscher Ansatz, wenn es um einen echten Leidensdruck geht, finde ich..
Menschen die aus der Suche nach " Gleichfühlenden " sind, aber doch sehr um sich selbst kreisen und sich hauptsächlich spiegeln wollen ..und darin Halt finden wollen..

Weder Sensibiltät noch Trauer adelt aber den Menschen.. aber das weißt Du ja sicher selbst.. Das zu erkennen, ist ein wichtiger Schritt, finde ich..

Inaktiver User
21.02.2007, 09:16
Andererseits habe ich gut Reden. Ich bin verheiratet und muss mich - auch aus Krankheitsgründen- nicht mehr dem Wettbewerb im Berufsleben stellen.


Das mit dem harten Wettbewerb muss nicht sein.

Da ich ja nun, laut Test, auch zu den Hochsensiblen gehöre, konnte ich die Frage "Hilft Ihnen diese Eigenschaft im Beruf?" eindeutig mit einem +++++ beantworten. Ja, es hilft sehr.

Linwen, ich habe nämlich auch gedacht, dass sich Sensibilität vor allem darin äußert, dass man anderen gegenüber einfühlsam ist und nicht um sich tritt.

Und das was Lavendelmond beschrieb, gefiel mir an den betreffenden Internet-Seiten auch überhaupt nicht.

Inaktiver User
21.02.2007, 09:17
Ich würde mir hier mehr wertschätzende Toleranz wünschen. Allen Menschen gegenüber, auch gegenüber den Indigo-Kindern. Und vor allem damit aufhören, andere anzumachen oder Sachen in Beiträge reinzuinterpretieren, die so überhaupt nicht gemeint sind.



Hast du genug falsch interpretiert?
Du scheinst ein echtes Problem mit deinem Selbstwertgefühl zu haben, wenn du jeden Beitrag eines Hochsensiblen gleich als Abwertung eines anderen Menschen ansiehst. HIIIIIIIIILFE !!

Danke Spookie, jetzt hat sicher jeder hier verstanden, welche Art von Sensibilität Du meinst und welche Antworten Du hier suchst.

:fg engel:

Inaktiver User
21.02.2007, 09:24
In den letzten Jahren rückt Hochsensibilität HSP vermehrt in die Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern und Psychologen und gibt durch Untersuchungen aufschlussreiche Einblicke in das Leben, Denken und Fühlen hochempfindlicher Menschen.


In der Datenbank psychologischer Testverfahren (und damit meine ich NICHT die fragwürdigen Tests aus dem Internet) findet sich kein Eintrag zum Stichwort "Hochsensibilität". An Literatur findet sich sehr wenig, und das klingt populärwissenschaftlich. Ich habe keine einzige wissenschaftliche Untersuchung gefunden. Blumige Beschreibungen von Einzelfällen zähle ich nicht dazu.

Die Beschreibungen von Mondschaf ihres Erlebens finde ich plastisch und vorstellbar. Die Hochsensibilität beschreibt sie als etwas, was nicht nur Freude bereitet, und worauf sich die Betroffenen einstellen müssen. Sie benutzt es aber nicht dazu, sich damit über den grobschlächtigen Rest der Menschheit zu erheben und sich einer besonders edlen Kaste zuzurechnen, deren Empfindsamkeit die Welt braucht.

Tante_dorothee
21.02.2007, 09:30
:ooooh:

habe gerade diesen strang entdeckt und muss was dazu sagen.

dass das kind einen namen hat, wusste ich nicht.

diesen verlinkten test hab ich eben auch mal gemacht: 288 von 300 punkten:ooooh:

ok, ich habe keine ahnung, wie genau und wissenschaftlich der ist, die einhaltung der gütekriterien zweifle ich bei i-net-tests immer ein bisschen an:smirksmile:

trotzdem interessant.

ich weiß, dass meine sinneswahrnehmungen, vor allem, was gerüche, geschmack, aber auch geräusche angeht, überdurchschnittlich sein müssen, denn es gibt nur zu oft dialoge wie

tante_dorothee: schrei doch nicht so.
herr dorothee (oder auch mama oder papa dorothee): ich schrei doch gar nicht.
tante_dorothee: hm, mir tuts aber in den ohren weh. geht das leiser? danke.

alternativ auch "was riecht hier?" - "gar nix" - "doch, hast du irgendein neues putzmittel? da krieg ich kopfweh von":knatsch:

usw.

menschenmengen machen mich meist fertig.


aber ich kann damit leben.

ich wusste bis jetzt nicht, dass es sowas wie hsp gibt.

ich mag mich, und ich kann mir mein leben so einrichten, wie ich es brauche.

auf parties bin ich oft diejenige, die irgendwo sitzt und zuschaut und zuhört (meist lausche ich drei gesprächen gleichzeitig:freches grinsen: )
wenn mir danach ist, mach ich mit, sonst halte ich mich raus.

das wird mir leider oft als überheblichkeit ausgelegt.

früher habe ich darunter gelitten, auch darunter, dass ich einsam war. ich sehnte mich nach seelenverwandten und wurde enttäuscht.

heute sehe ich mein bedürfnis, allein sein zu müssen, und handle entsprechend.
einsam bin ich nicht. ich habe meinen mann und einige wenige andere menschen in meinem leben.

Sariana
21.02.2007, 09:39
Liebe Lavendelmond,

Danke für deinen Beitrag. :blumengabe:

Die Befindlichkeiten eines jeden Menschen hängen von so vielen Faktoren ab, Tagesform, Umfeld, Ereignissen, narzistischen Verletzungen in Kindheit und Pubertät, um nur einige zu nennen.

Gelegentlich treffen wir auf Menschen, die genau die sog. roten Knöpfe drücken, ein Spiegel unserer Selbst sind, die Schattenseiten unserer eigenen Person ansprechen.

Gerade die Menschen, die sich in der Opferrolle wohlfühlen, stürzen sich dann wie besessen auf eine "Diagnose". Somit haben sie ein weiteres Alibi für ihre Opferrolle und sehen keinen Anlass an sich zu arbeiten.

Da ich wie Joanna zu den UHU's gehöre, fehlt mir wohl die "richtige" (?) Einstellung zur Sorte "Blümchen Rührmichnichtan".

Sehr sensible und weniger sensible Menschen sind weder besser noch schlechter - sie sind anders. Und das macht doch das Leben spannend.

Mit der Exclusivstellung, die die Eingangsposterin bevorzugt wird sie alleine bleiben.

Ladyfish
21.02.2007, 10:02
Hallo!
Ich wollte doch auch nochmal mitmischen. Würde mich selbst als HSP bezeichnen, aber ich versuche meinen Mitmenschen nicht damit auf die Nerven zu gehen.
Wenn ich halt 2 Tage Liebeskummer verspüre, weil meine Freundin welchen hat, dann ist es halt so. Wenn ich einen Raum betrete und sofort die Stimmung spüre, dann ist das halt auch so. Mein Partner ist manchmal sensibel, manchmal ein echter Klotz, aber ich habe gelernt das nicht persönlich zu nehmen.
Das Problem ist glaube ich, wenn man als Kind ständig in schwierigen Situationen ist und das als sehr sensibles Kind eben nicht filtern kann und dann als Erwachsene auch nicht wirklich durchblickt (erstmal), dann kann es schon problematisch werden (habe eine lange Therapiezeit hinter mir). Klar hat man als Erwachsener Wahlmöglichkeiten, die man als Kind nicht hat, aber man ist eben auch geprägt.
Ich verlange allerdings auch Rücksicht darauf, daß der Radio nicht so laut ist das mir die Ohren platzen und von Parfüm bekomme ich Kopfweh, weil es so heftig "duftet" (BÄH Rosenduft ohne schickschnack richt viel besser!).
Man muß einfach lernen mit sich selbst umzugehen und sich eben auch anpassen und in der Disco Ohrenstöpsel benutzen oder im Kino :P
Ich sehe mich deshalb nicht als etwas besonderes, denn jeder Mensch ist etwas besonderes und wenn wir alle so HSP wären, ich glaube es wäre langweilig. Worüber sollte ich mich dann aufregen?!
Liebe Grüße :)
Ladyfish

Ladyfish
21.02.2007, 10:10
Hallo!
Ich wollte doch auch nochmal mitmischen. Würde mich selbst als HSP bezeichnen, aber ich versuche meinen Mitmenschen nicht damit auf die Nerven zu gehen.
Wenn ich halt 2 Tage Liebeskummer verspüre, weil meine Freundin welchen hat, dann ist es halt so. Wenn ich einen Raum betrete und sofort die Stimmung spüre, dann ist das halt auch so. Mein Partner ist manchmal sensibel, manchmal ein echter Klotz, aber ich habe gelernt das nicht persönlich zu nehmen.
Das Problem ist glaube ich, wenn man als Kind ständig in schwierigen Situationen ist und das als sehr sensibles Kind eben nicht filtern kann und dann als Erwachsene auch nicht wirklich durchblickt (erstmal), dann kann es schon problematisch werden (habe eine lange Therapiezeit hinter mir). Klar hat man als Erwachsener Wahlmöglichkeiten, die man als Kind nicht hat, aber man ist eben auch geprägt.
Ich verlange allerdings auch Rücksicht darauf, daß der Radio nicht so laut ist das mir die Ohren platzen und von Parfüm bekomme ich Kopfweh, weil es so heftig "duftet" (BÄH Rosenduft ohne schickschnack richt viel besser!).
Man muß einfach lernen mit sich selbst umzugehen und sich eben auch anpassen und in der Disco Ohrenstöpsel benutzen oder im Kino :P
Ich sehe mich deshalb nicht als etwas besonderes, denn jeder Mensch ist etwas besonderes und wenn wir alle so HSP wären, ich glaube es wäre langweilig. Worüber sollte ich mich dann aufregen?!
Liebe Grüße :)
Ladyfish

Hm habe grade den Test gemacht. Einige Fragen sind etwas seltsam, aber ich habe 308 punkte erreicht. Sicher ist er nicht sehr wissenschaftlich, aber interessant :)

Tante_dorothee
21.02.2007, 10:20
Ich sehe mich deshalb nicht als etwas besonderes, denn jeder Mensch ist etwas besonderes und wenn wir alle so HSP wären, ich glaube es wäre langweilig. Worüber sollte ich mich dann aufregen?!


:freches grinsen:

so seh ich das auch.

:blumengabe:

edit:

308 von 300?
ladyfish, du bist aber ein sensibelchen :freches grinsen:

Inaktiver User
21.02.2007, 10:20
Tummeln sich in der Bri-Com lauter hochsensible Menschen? Alle berichten riesige Punktzahlen in diesem Test. Oder traut sich bloß keine hinzuschreiben: "Sie haben 5 von möglichen 300 Punkten. Sie sind das personifizierte dicke Fell." :ooooh:

Inaktiver User
21.02.2007, 10:22
Wenn ich kein Handtuch benutzen kann, das mit Persil gewaschen ist, weil mich der Geruch verrückt macht; wenn mir vor Jahren morgens übel wurde, wenn die Mutter mein Tageskind vorbeibrachte und es nach ihrem Parfum (Escape) roch, dann sind das vermutlich auch Anzeichen einer HSP - für mich waren es einfach Überempfindlichkeits-Reaktionen, an denen ich arbeiten musste. Keiner zwingt mich, mit Persil zu waschen.

Bauchgefühle hat jede/r irgendwie mehr oder weniger; ich habe meins lange Zeit missachtet, bis mir bewusst wurde, dass es ein untrügliches Zeichen dafür ist, dass tatsächlich etwas vorliegt, dem ich meine Aufmerksamkeit widmen sollte.

Und auch auf mein Ergebnis von 243 Punkten von 300 bilde ich mir nicht ein, etwas außergewöhnliches zu sein; allerdings weiß ich schon seit langem, dass ich empathisch bin. Das kann eine Last sein, aber auch ein Segen, je nachdem, was man selbst daraus macht.

Inaktiver User
21.02.2007, 10:24
Tummeln sich in der Bri-Com lauter hochsensible Menschen? Alle berichten riesige Punktzahlen in diesem Test. Oder traut sich bloß keine hinzuschreiben: "Sie haben 5 von möglichen 300 Punkten. Sie sind das personifizierte dicke Fell." :ooooh:

Das ist für mich nur ein Anzeichen für die Anfechtbarkeit und Fragwürdigkeit solcher Tests, auch wenn ich meine eigene HSP damit in Frage stelle :zwinker:

Hopscotch07
21.02.2007, 10:24
Nach diesem Test bin ich wahrscheinlich eine HSP.

Kann ich nicht glauben. Ich halte mich zwar nicht für unsensibel, aber, naja.

Ich finde, Nugat hat es sehr schön auf den Punkt gebracht. Die "Hochsensibilität" als Schild, als Abgrenzung, so trägt sie die Strangeröffnerin.

Mit Deinen Schilderungen, Mondschaf, kann ich sehr viel mehr anfangen und sie passen auch viel besser in das Bild, das nach der Beschreibung in Wikipedia entsteht.

Gruss
hopscotch

BlauerHimmel
21.02.2007, 10:24
Hallo,

so wie das Thema hier präsentiert wurde, handelt es sich mal wieder um einen Begriff, der angeblich Betroffene eine prima Selbst-Stigmatisierung erlaubt. Ich kenne das aus dem Hochbegabungsbereich, wo "HB" auch als Stempel benutzt wird, um Leute für BESONDERS zu erklären. Viele kapseln sich ab und halten "DIE ANDEREN" für doof. Nur SIE SELBST denken anders, besser, toller.

Die Beleidigungen durch Spookie kann man als Beispiel nehmen, dass zwischen Reden und Tun ein großer Unterschied ist. Ihre Beiträge kommen erschreckend UNSENSIBEL und kompromissunfähig rüber.

Inwieweit sich so etwas wie Sensibilität weiterentwickelt, hängt auch maßgeblich vom Umfeld ab. Die Filter im Gehirn können sich in gewissem Umfang anpassen. Wenn man sich selbst isoliert und kaum noch Reize an sich ranlässt, trainiert man nicht, mit Reizen klar zu kommen. Wer 10 Jahre auf dem Kuhdorf wohnt, bekommt einen Koller, wenn er einen Tag am Münchner Stachus verbringt, einfach weil er nicht mehr an Trubel gewöhnt ist.

Ansonsten wäre es mal sinnvoll, das Phänomen psychologisch zu untersuchen. So wie es jetzt ist, ist es ein Betroffenen-gestütztes Konstrukt.

Gruß
BlauerHimmel

Hopscotch07
21.02.2007, 10:34
Wer das Buch von Elaine Aron gelesen hat, weiß doch, daß es gerade die sensiblen Menschen sind, die der Welt vieles geben können.
Jeder Mensch hat seine besonderen Qualitäten. Sensible Menschen haben ganz ausgeprägte Antennen dafür, wie es anderen Menschen geht. Sie nehmen z.B. die Stimmungen von anderen sehr intensiv wahr. Wenn mir jemand über den Weg läuft, spüre ich sofort, wie er drauf ist. Das gleiche Beispiel: Man kommt in den Raum und merkt auch die Stimmung dort (z.B. bei Konferenzen). Während sich der normale Mensch (oh Gott, jetzt hagelts gleich wieder Protest!) eher auf inhaltliche Dinge konzentriert und vielleicht dem einen oder anderen in die Augen schaut, hat der hochsensible sofort die ganze Situation realisiert, sieht den Teppich auf dem Boden genauso wie die Fliege an der Wand.


Zunächst einmal: ich denke nicht, dass es hier darum geht, Dich "abzuschiessen", das bekommst Du irgendwie in den falschen Hals. Und besonders intolerantes Geschreibsel habe ich auch noch nicht gelesen hier.

Sei es drum. Mich würde interessieren, und ich treibe es ganz bewusst auf die Spitze, was bitte schön der Vorteil bei einer Konferenz ist, wenn Du die Stimmungen wahrnimmst, die Teppichfarbe und die Fliege an der Wand und Dich eben NICHT vollumfänglich (sachlich) auf die Konferenzthemen konzentrieren kannst?

Und was gibt der Hochsensible "der Welt"?

Ich glaube ja, dass man mit seiner Hochsensibilität durchaus Felder finden kann, die man besonders gut kann und/oder bestimmten, einzelnen Menschen aufgrund seiner Emphatie durchaus hilfreich zur Seite stehen kann....... aber "der Welt geben"?

Das klingt einfach nur romantisiert und substanzlos. Darum würde ich mich über nähere Erklärungen freuen.

Gruss
hopscotch

Sabarcane
21.02.2007, 10:47
Sensibilität äußert sich ganz anders und auf keinen Fall gehe ich damit hausieren. Denn es ist einem eher peinlich, dass man manchmal nicht so sein kann, wie man es sich selbst wünscht und von sich erwartet, weil man overloaded ist. Deshalb kann ich Spookie's Posting absolut nicht mit meinen Erfahrungen und Erlebnissen vereinbaren.

Genau so ist es! :blumengabe:

Inaktiver User
21.02.2007, 11:06
Und was gibt der Hochsensible "der Welt"?


Gruss
hopscotch


Ich denke, "Hochsensibilität" ist im Deutschen ein etwas unglücklicher Begriff, der zu "Mimosität" :smirksmile: einlädt. Nach dem Motto: Ich bin ja sooo sensibel und kann nicht anders, und die Welt muss auf mich und meine Befindlichkeiten Rücksicht nehmen.

"Sensitivität", verwendet wie im Englischen: >sensitive< (etwa: empfindsam, empfänglich) beeinhaltet eine ganz andere Dimension, die der Welt tatsächlich viel geben kann - und gibt. Zum Beispiel Schönheit, indem die Vielzahl der empfangenen Sinnes-Eindrücke zu Kunst transformiert wird, in Gestalt einer Statue, eines besonderen Gartens, eines Bildes, eines Buches, eines Lieds....

Auch im therapeutischen Bereich gibt es ein sehr weites Feld, wo Sensitive ihre empathischen, intuitiven Fähigkeiten einbringen können.

Und das sind nur zwei Beispiele. Empfindungsreichtum, Empathie und Intuition sind überall ein Geschenk.

Wir haben ALLE Fähigkeiten, die mit den Sinnen außerhalb der 5 Sinne zu tun haben. Die einen etwas mehr, die anderen weniger, es ist wie mit "Ballgefühl" oder "Sprachtalent". Ganz entscheidend ist, inwieweit ich solche Fähigkeiten in mir zulasse, bzw. an sie glaube. Die Welt ist das, wofür du sie hältst...

"Sensitivität" lässt sich übrigens trainieren.


LG Nugat

Hopscotch07
21.02.2007, 11:47
Nugat,

sehr schön ausgedrückt.

Und ich finde ja auch, dass sensible oder - wirklich besser ausgedrückt - sensitive Menschen sehr viel geben können.

Mir hat nur die Pauschalaussage der Strangeröffnerin nicht gefallen "...wüssten dass Hochsensible der Welt viel geben können....". Das klingt für mich so danach, dass wir doch sehen müssten, dass der Hochsensible allein durch seine Sensibilität der Welt doch einfach viel gibt, nicht durch das, was er schafft (Dein Beispiel eines Bildes) oder macht, indem er seine intuitiven Fähigkeiten z.B. therapeutisch einbringt. Kurz gesagt, damit "die Welt" etwas davon hat, muss auch der Hochsensible irgendetwas tun. Sein sein verbessert die Welt noch lange nicht. Insbesondere dann, wenn eher das von Dir angesprochene Mimosentum nach aussen tritt.

Neben den Sehnsüchten der Strangeröffnerin fehlen mir von ihr einfach konkrete Aussagen, was sie an sich so besonders (gut) findet. Und ich sehe auch, dass sie eher aggressiv als nachdenkend auf die postings einiger hier reagiert. Das finde ich schade, denn zum Kern ihres Problems und zu Hilfestellungen bezüglich ihrer Einsamkeit kommen wir hier so wohl nicht.

HG
hopscotch

Cariad
21.02.2007, 12:06
Hey, nach diesem Test bin ich mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" hochsensibel.

Als Teenager hätte ich mich mit den Aussagen dieses Threads identifizieren können. Hey, ich bin ja sowas besonderes! :smirksmile:

Inzwischen habe ich mir eine pragmatischere Weltsicht angeeignet. Und mir ein Leben eingerichtet, in dem ich sowohl eine Beziehung als auch Gesellschaft als auch Raum und Zeit zum Alleinsein habe. Eine Hilfe für andere Menschen ist man doch nur, wenn man nicht zu sehr in der eigenen Welt badet (wozu ich manchmal neige). Wenn ich den "Weltschmerz" aufkommen fühle (das merke ich mittlerweise schon in der Anfangsphase), arbeite ich dagegen an, weil ich aus Erfahrung weiß, dass er mich nicht weiter bringt.

Und lebe gut damit, in dieser Hinsicht nichts Besonderes zu sein. :smirksmile:

Grüße, Cariad

Inaktiver User
21.02.2007, 12:52
.

Inaktiver User
21.02.2007, 13:15
Ich zähle mich selbst auch zu den hochsensiblen Menschen oder Persönlichkeiten (HSP) und empfinde dies immer noch belastend.
Aber: ich glaube nicht daran, dass ich mir irgendwann mal ein dickeres Fell zulegen werde bzw. mich grundlegend ändern werde, (denn das habe ich die letzten 10 Jahre erfolglos versucht) aber ich versuche, vieles "was" man als hochsensible Person mal in den "falschen Hals" bekommt kritisch zu überprüfen (Realitätsprüfung) , wie es gemeint ist, bevor die Wunde schmerzt und möchte auch mehr meine Hochsensibilität schätzen lernen.
Am Arbeitsplatz wird meine Sensibilität (gepaart mit ausgeprägtem Geschäftssinn) einerseits geschätzt, nämlich dann, wenn ich mich gut in die Situationen oder Menschen (Kunden, Schlüsselpersonen) einfühlen kann und mein Rat oder Verständnis benötigt wird und dafür werde ich dann auch gerne genutzt, jemanden aufbauen, zuhören, beraten, Strategien besprechen, Meinung äußern zu Verhandlungspartnern, Vorgesetzten. Aber wehe dem, eine HSP ist selbstbewusst - oder wehrt sich verletzt gegen einen beleidigenden Spruch (der sehr persönlich gemeint ist) mit einem Gegenspruch wehrt (oder Intrigen gar gespinnt werden, weil leider bekommen HSP sowas auch eher mit) oder für ihre Rechte kämpft : Dann wird aus der Hochsensibilität gerne eine Gegen-Waffe a la " ach ja du reagierst aber jetzt übersensibel". Dass wird dann gerne immer dann eingesetzt, wenn man nicht bei sich gucken möchte, ob der Spruch nicht doch grenzwertig war. Dies sind Ausnahmen, es kommt nicht oft vor, aber ich merke doch, dass die Sensibilität dann auf einmal abgewertet wird. Ich habe für mich noch keinen rechten Umgang damit gefunden. (Ist auch nur eine Person (manchmal auch 2, so eine Trittbrettfahrerin .-) am Arbeitsplatz, die dieses immer wieder mal gerne nutzt) Vielleicht sagt Ihr mal Eure Meinung dazu ?

Inaktiver User
21.02.2007, 13:50
Laut dem Test bin ich der absolute Bauerntrampel:

--------------
128 Punkte

Sie gehören mit an Gewissheit grenzender Sicherheit nicht zu den hoch-empfindlichen Menschen. Hochempfindlichkeit beginnt bei 163 Punkten. Vermutlich haben Sie einen nahen Menschen, den Sie für hoch-empfindlich halten - denn warum hätten Sie sich sonst of diese Website verirren sollen? Für eine HSP kann es manchmal anstrengend neben Ihnen sein. Wir rechnen es Ihnen hoch an, dass Sie sich für die Thematik interessieren und sich mit der Thematik befassen. Falls Sie Visionen und häufig spontane Eingebungen haben, und deshalb meinen, selbst hochempfindlich zu sein, empfehlen wir Ihnen einen guten Neurologen aufzusuchen.
-------------

Zum Glück bin ich nicht hochsensibel, sonst würde ich mir diesen Test glatt zu Herzen nehmen und mich von der Brücke stürzen.:smirksmile:

Besonders den letzten Satz finde ich sehr fragwürdig. :ooooh:

Sensibilität ist m.E. ein sehr komplexes Thema mit vielen Definitionen. Ich denke, daß jeder Mensch auf der einen oder anderen Ebene (hoch)sensibel ist, aber eben nicht auf allen.

Inaktiver User
21.02.2007, 13:53
Weder Sensibiltät noch Trauer adelt aber den Menschen.. aber das weißt Du ja sicher selbst.. Das zu erkennen, ist ein wichtiger Schritt, finde ich..

@Linwen2

Ich weiß nicht, warum du den Begriff "Trauer" einbringst in diesem Strang über HSP.
:wie?:

Zu deinem Beispiel :
Wenn Menschen sich in einem speziellen Forum zusammenfinden, dann deshalb, weil sie ein spezielles Anliegen haben .
Was ja nun nicht ausschließt, dass sie auch noch andere Interessen, Befindlichkeiten oder Bedürfnisse haben. Aber es ist mindestens immer eine Gemeinsamkeit da. Logo...

HSP oder Trauer oder literarische Interessen oder Übergewicht oder Tierliebe oder, oder, oder - nichts davon "adelt".



Bei dem Thema HSP muss auch unterschieden werden zwischen hochempfindsamen körperlichen Sinnesorganen/Nerven (Reizempfänglichkeit; "dünnes Fell/dickes Fell")
und zwischen seelischer Empfindsamkeit, Einfühlsamkeit !

Das eine ist nicht automatisch gepaart mit dem anderen.

Manchmal aber schon :zwinker:

Inaktiver User
21.02.2007, 13:59
.

Inaktiver User
21.02.2007, 14:13
Zitat von Zeta1973
... Falls Sie Visionen und häufig spontane Eingebungen haben, und deshalb meinen, selbst hochempfindlich zu sein, empfehlen wir Ihnen einen guten Neurologen aufzusuchen.

:freches grinsen: Stellt euch mal vor, jemand würde das tatsächlich tun, und mit dem ausgedruckten Testergebnis in die Sprechstunde gehen !

"Guten Tag, Herr Doktor. Mein PC sagt, ich bin ein Bauerntrampel wie er im Buche steht. Und dazu noch einer mit Ideen und ich denke zu gut über mich und meine spontanen Visionen."

Der Neurologe würde wahrscheinlich dieses tun:
:gegen die wand:



*lol*




(Ist mein Amüsement jetzt un-sensibel?)

Inaktiver User
21.02.2007, 14:20
Hallöchen, ich möchte eigentlich auch gerne mal was dazu sagen, obwohl ich eigentlich nicht so genau weiß, um was es hier geht. Aber es scheint eine sehr emotional behaftete Angelegenheit zu sein, dieses HSP. Das tut mir leid. Naja, also, ich wollte nur sagen, dass ich immer öfter wenn ich "overloaded" bin, einfach den Fernseher auslasse, schon gar keinen Krimi oder Nachrichten schaue. Ich mache dann noch einen Spaziergang in der Dunkelheit oder Entspannungsübungen, trinke einen tee mit Lavendelblüten und gehe früh zu Bett und lese morgens auch nicht die Zeitung. Radio bleibt ebenso aus. So kann ich mich gut über den Tag konzentrieren. Menschen die mir nicht gut tun, meide ich. Mit Absagen von Veranstaltungen nach denen mir nicht ist, habe ich keine Probleme. Nach MBTI bin ich ziemlich intuitiv-analytisch. :cool: :Sonne: :cool:

Inaktiver User
21.02.2007, 14:23
(Ist mein Amüsement jetzt un-sensibel?)

Jaaaaa!
Zur Strafe werden Dir jetzt 150 Punkte von Deinem Testergebnis abgezogen und Du landest in der gleichen Bauerntrampel-Sparte wie ich! :freches grinsen:

Inaktiver User
21.02.2007, 14:28
Jaaaaa!
Zur Strafe werden Dir jetzt 150 Punkte von Deinem Testergebnis abgezogen und Du landest in der gleichen Bauerntrampel-Sparte wie ich! :freches grinsen:




wie schön, Zeta, ich wollte dich immer schon mal aus der Nähe betrachten und besser kennenlernen
:blumengabe:
Bist du mehr "Bauer" oder mehr "Trampel" ?

Inaktiver User
21.02.2007, 14:42
159 Punkte: Gefühlstrampel. Oder was?

dastin
21.02.2007, 14:44
oh je, zitronenmond, ganz knapp am Ziel vorbei, ab 163 hättest du zumindest ne Chance gehabt.

Aber ist immerhin mehr als die Hälfte...

Inaktiver User
21.02.2007, 14:45
159 Punkte: Gefühlstrampel. Oder was?

-------------
(Punkte-Anzahl 137 bis 158)
Sie sind wahrscheinlich keine HSP, Hochempfindlichkeit beginnt bei 163 Punkten. Falls Ihre Punkte-Anzahl über 155 beträgt, könnte es sein, dass Sie eine HSP sind. Vielleicht war Empfindlichkeit in Ihrer Jugend nicht so positiv besetzt, oder Sie haben einige Fragen anders interpretiert. In jedem Falle raten wir Ihnen mit sich selbst, aber auch mit anderen merklich empfindsamen Menschen nachsichtig und geduldig zu sein - es könnte sein, dass Sie einen Hang zur (unbewussten) ideologischen Rücksichtslosigkeit haben.
-------------

Da steht, daß Du rücksichtslos bist, Zitronenmond. :ooooh:
Immerhin wird bei Dir kein Arztbesuch empfohlen! :cool:

spoookie
21.02.2007, 15:02
gelöscht

Inaktiver User
21.02.2007, 15:10
Danke, dastin,
Danke, Zeta!

Also, wenn ich das lese:


In jedem Falle raten wir Ihnen mit sich selbst, aber auch mit anderen merklich empfindsamen Menschen nachsichtig und geduldig zu sein - es könnte sein, dass Sie einen Hang zur (unbewussten) ideologischen Rücksichtslosigkeit haben.


...könnte ich ja schon wieder die Wände hochgehen!

Ich habe also einen Hang zur Rücksichtslosigkeit.
Zur ideologischen Rücksichtslosigkeit. :ooooh: Wasollndassein? Klingt, als wäre ich absichtlich rücksichtslos. Oder was? Aus Prinzip - aus Boshaftigkeit?
Und dann natürlich: unbewusst. Toll! Ihr anderen wisst, dass es so ist, aber ich ahne noch nicht einmal was davon. Super! Totschlagargument.

So, ich sag jetzt auch mal was dazu: Ich hatte erwartet, 7 Punkte zu bekommen. Viele Fragen hätte ich auch durchaus drastischer mit nein beantworten können. Zum Beispiel die "beeinflusst sie die Stimmung anderer Menschen?" Früher: sehr. Heute: wenig. Heute habe ich gelernt, die Stimmung anderer Menschen nicht mehr persönlich zu nehmen, ihnen gnädiger zu sein (und mir auch). Dazu gehört, die Stimmung anderer stärker an mir abtropfen lassen zu können - und mich nicht noch durchlässiger zu machen, meine ich. Naja, leda, kommt vielleicht auf die Betrachtungsweise an...

Den Menschen, die gelernt haben, weniger Dinge persönlich zu nehmen oder die robuster sind, unbewusste ideologische Rücksichtslosigkeit zu unterstellen, schlägt dem Fass den Boden aus. Echt.

Da konter ich mal deftig: Ihr Weicheier!

Inaktiver User
21.02.2007, 15:18
Hallo Zitronenenmond

"Zum Beispiel die "beeinflusst sie die Stimmung anderer Menschen?" Früher: sehr. Heute: wenig. Heute habe ich gelernt, die Stimmung anderer Menschen nicht mehr persönlich zu nehmen, ihnen gnädiger zu sein (und mir auch). Dazu gehört, die Stimmung anderer stärker an mir abtropfen lassen zu können - und mich nicht noch durchlässiger zu machen, meine ich"

Das klingt ja gut ! Wie hast Du das gemacht ? Klingt irgendwie so easy. Einfach bewusst entschieden.. ? Ich finde es nämlich auch gefährlich, wenn man diese "Diagnose" HSP erhält und sich dann auf seiner Sensibilität "ausruhen" kann...

@alle anderen
Gibt &#180;s noch ein Feedback bzlg. meines Beitrags ? Bütte...
Moechte ungern noch einen neuen Strang deshalb aufmachen,dachte es passt gut hier rein... :zwinker:

spoookie
21.02.2007, 15:19
gelöscht

Inaktiver User
21.02.2007, 15:40
"Hallo, liebe Michaela,
schön, daß du hier hin gefunden hast :blumengabe: und nicht im "Bauerntrampel"-Gesabbel den Mut verlierst, deine Geschichte zu schreiben. "

Ich fand es nicht entmutigend !



"Ich glaube auch nicht, daß man sich ein dickeres Fell zulegen kann. Die meisten Sachen gehen eben tiefer. Es ist nur wichtig, zu schauen, daß die Emotionen nicht vollkommen überschwappen.
Oftmals ist es ja schon gut, kurz inne zu halten und zu überprüfen warum man jetzt so reagiert. "

Aber das weiss ich ja, weil jemand gerade einen Spruch unter die Gürtellinie - und zwar meine - haut :knatsch:


"Das klingt gut, dann hast du sicher den richtigen Job gefunden. Herzlichen Glückwunsch! Und deine hochsensiblen Eigenschaften kommen offenbar ganz wunderbar zur Geltung, du musst nichts unterdrücken."

Ich habe absolut nicht den richtigen Job gefunden von meiner Warte aus - es ist ein toughes, absolut gewinnorientiertes, männerdominantes Unternehmen, in dem ich tagtäglich mit einer Anzahl von Männern Diskussionen führen darf (hier verstecke ich die Sensibilität eher), also auch sehr konfliktträchtig. ABER: in meiner Abteilung - 6 Kolleginnen - doch wohl geschätzt werden mit meinem sensiblen Wesen, jedoch hier dann auch gerne mal wie oben beschrieben das Ettikett "DU BIST JA NUN ÜBERSENSIBEL" genommen wird, damit man dann raus ist aus dem Schneider..
Ich kann dann gar nichts charmantes kontern. Das ist doof.



Das sind die Anfeindungen, von denen ich schon in meinem allersten Beitrag geschrieben habe, die sich ja auch hier im Forum wiederholen, aber eben ganz normal sind. Wichtig ist nur, daß du dir das - genauso wie bei der Realitätsprüfung - nicht so zu Herzen nimmst. Deine Kollegen könnten auch sagen "Du arbeitest gerade schlecht!". Ich würde hier keine Unterscheidung machen,
sie meinen sicher was anderes als "übersensibel", aber finden im Moment nicht die richtigen Worte.

Hm, doch klar meinen die das ich "ÜBERSENSIBEL" bin, damit sie das Recht haben, weiter sich trampelig aufzuführen. Naja, ist bei dieser EINEN Person zumindestens so. Ich weiss aber auch, dass man mit NUR LIEB sein auch garantiert nicht weiterkommt.







]

Inaktiver User
21.02.2007, 15:45
Hallo,

ich hätte jetzt auch gerne mal endlich ein Etikett womit ich alles begründen kann.

Welchen Test soll ich bitte machen?

:wie?: :wie?:

Oder hat vielleicht jemand eines übrig?
Bin für jeden Hinweis dankbar.

:knicks:

Inaktiver User
21.02.2007, 15:52
Das meine ich Ja ! Hab´eben keine Lust mehr auf diesen Ettikettenschwindel.. :knatsch:

Inaktiver User
21.02.2007, 16:17
Ich bin hochsensibel, wie ich so eben ertestet habe.

Das heißt, ich gehe jetzt auffe Couch, denn ich hab beschlossen, dass ich den heutigen Belastungen nicht mehr gewachsen bin.

Könnte bitte jemand vorbeikommen und sich um meine Familie kümmern? Einer von den Bauerntrampeln vielleicht?

:freches grinsen:

Inaktiver User
21.02.2007, 16:22
So wird das nix, Michaela. Heute so, morgen so und dann doch nicht nur so ..... . :unterwerf:

Du musst Dich schon entscheiden, wenn Du etwas Bestimmtes sein willst bzw. bist. Mit eindeutiger, klarer, trennscharfer Definition. Was es einschließt und ausschließt. Du bist .... (Punkt) Und dann gibt's eben kein Entrinnen mehr.

Das haste dann davon.

Inaktiver User
21.02.2007, 16:25
Oder sind Hochsensible dazu verdammt (oder ist es ihre Bestimmung?) alleine zu leben?


nein sind sie nicht. mein freund ist auch hochsensibel und schreckt von lauten, groben, mit dem strom schwimmenden menschen zurück.
tja, er wird auch von sogenannten trampeln angefeindet, aber wenn man existieren will muss man sich eine dickere haut zulegen auch wenn man hochsensibel ist. die welt da draussen ist böse, laut und manchmal grausam, das ist ihm zum glück klar und er kann inzwischen damit umgehen.
ein partner eines hochsensiblen menschen sollte nicht gleich gestrickt sein sondern sehr fest im boden verankert. sensibel ja, aber nicht zu extrem, tolerant, verständnisvoll dem hochsensiblen partner gegenüber ist natürlich pflicht.
seelenverwandtschaft ist so eine sache, am anfang einer beziehung meint man das noch schnell aber wie siehts aus nach 20 jahren??:smirksmile:

grüsse
lara

Inaktiver User
21.02.2007, 16:38
Ich werde diesen Strang meiden, denn ich spüre, dass mir das Erzählen von sensiblen Menschen und " der bösen Welt da draußen " UNERTRÄGLICH ist..

ich werde mal in mich hinein horchen warum das so ist..

@ Lavendelmond

Warum ich Trauer assoziierte, ist eine persönliche Frage, die ich nicht beantworten möchte..

Ladyfish
21.02.2007, 16:39
Sind wir doch einfach alle so wie wir sind und gut ist :) Ich finde es schade, wie sich die Eröffnerin dieses Stranges fühlt und ich wünsche ihr, dass sie ihr Deckelchen auch noch findet. Nur die Hoffnung nicht verlieren und mit offenen Augen durch die Welt gehen (und ich meine das nicht böse, sondern ich sehe das eben so).
Ich wünsche dir viel Glück und Liebe :)

Inaktiver User
21.02.2007, 16:44
Ich werde diesen Strang meiden, denn ich spüre, dass mir das Erzählen von sensiblen Menschen und " der bösen Welt da draußen " UNERTRÄGLICH ist..

ich werde mal in mich hinein horchen warum das so ist..


Mensch, Linwen, schon das Lesen macht Dir was aus? :ooooh:
Sei doch nicht immer gleich so empfindlich! :nudelholz:

Inaktiver User
21.02.2007, 16:51
Ich weiss gar nicht warum... ich muss vermutlich extrem

HYPOsensibel sein...

...aber bei manchen Beitragen beschleicht mich der Verdacht, dass Eigen- und Fremdwahrnehmung mitunter nicht nur zwei Paar Schuhe, sondern quasi viel eher ein Paar Schuh und ein Nagelknipser sein könnten.

Beide haben IRGENDWIE mit Füssen zu tun.

Es liegen aber Welten dazwischen. Und daran ändern auch webpages und Selbsttests nichts.

In diesem Sinne: Fragt mal den Menschen, mit dem Ihr zuletzt so richtig anenander gerasselt seid, wie sensibel Ihr ihm/ihr erscheint. Das könnte so manches schief hängende Selbstporträt ein bissl in die Waage bringen.

Grüssle
Seawasp, sensibel UND trampelig. Beides gern, aber nicht immer gleichzeitig.

Inaktiver User
21.02.2007, 16:56
Da ich von einem Bauern abstamme, gebührt mir der wahre Titel: Ich bin ein hochsensibler Bauerntrampel.

Was mir zu dem Thema einfällt: Ich kenne einige Leute, die gerne betonen, wie sozial sie doch seien. Sie müßten einfach immer helfen, Kuchen backen, Kindern Turnunterricht geben und Elternvertreterin sein. Obwohl sie doch so auf dem Zahnfleisch gingen, aber sie sind halt so sozial.

Komischerweise erlebe ich diese Personen als genau das Gegenteil von sozial. Neben ziemlich selbstverliebt und geltungssüchtig. Interessant wurde es, als händeringend und kurzfristig eine Gastfamilie für einen Austauschschüler gesucht wurde, der für drei Wochen in eine Unterkunft mußte. All die selbsternannten Übersozialen waren anscheinend so hochsensibel, dass sie den fehlenden Einsatz mit Sprachschwierigkeiten oder schlicht Streß begründeten.

Es ist für mich wie mit der Armut: Derjenige, dem es richtig beschissen geht, der spricht nicht mehr drüber. Solange noch ordentlich gejammert wird, ist alles im grünen Bereich.

(Das war ein trampeliger Beitrag.)

Inaktiver User
21.02.2007, 16:58
Grüssle
Seawasp, sensibel UND trampelig.

Ha. Seawasp macht wohl Witze. Das gibt's ja gar nicht.
Und das weiß ich ganz genau. Absolut. Bin nämlich besserwisserisch. Immer. Ohne Ausnahme.:aetsch:

redellement
21.02.2007, 17:19
Sehr viel sogar.

Hochsensible werden sehr oft angefeindet, vor allem von lauten und unsensiblen Gestalten (ist mir oft genug passiert), weil sie ehrlich freundlich und hilfsbereit sind (und damit nicht jeder klarkommt).

Dazu kommt, daß sie oft - aufgrund der Überreizung - von sich aus einen Rückzug antreten müssen, und gar nicht so viel mitmachen können, wie sie gerne möchten. Oder laute Parties und Trubel total meiden. Das führt sehr oft zu Einsamkeit.

Es kommt hier so rüber, als gäbe es eine klare Definition des hochsensiblen Menschens..

Wieso sind hochsensible Menschen ehrlich, freundlich und hilfsbereit?

Und auf Parties laufen keine sensiblen Menschen herum?

Ich denke, man muss hier deutlich unterscheiden zwischen "ICH mag das und jenes nicht" und "den hochsensiblen Menschen zeichnet aus"....

Überhaupt erscheint mir dieser Begriff, als würden leicht zerbrechliche Glasvasen unter uns sein, denen alles furchtbar schwer fällt, weil sie ja sooo zerbrechlich sind. Bin bestimmt kein Gefühlsklotz, aber für mich ist das alles eine schöne Ausrede für Dinge, die man in der bösen, bösen Welt nicht auf die Reihe kriegt.

Inaktiver User
21.02.2007, 17:22
Da ich von einem Bauern abstamme, gebührt mir der wahre Titel: Ich bin ein hochsensibler Bauerntrampel.

Was mir zu dem Thema einfällt: Ich kenne einige Leute, die gerne betonen, wie sozial sie doch seien. Sie müßten einfach immer helfen, Kuchen backen, Kindern Turnunterricht geben und Elternvertreterin sein. Obwohl sie doch so auf dem Zahnfleisch gingen, aber sie sind halt so sozial.

Komischerweise erlebe ich diese Personen als genau das Gegenteil von sozial. Neben ziemlich selbstverliebt und geltungssüchtig. Interessant wurde es, als händeringend und kurzfristig eine Gastfamilie für einen Austauschschüler gesucht wurde, der für drei Wochen in eine Unterkunft mußte. All die selbsternannten Übersozialen waren anscheinend so hochsensibel, dass sie den fehlenden Einsatz mit Sprachschwierigkeiten oder schlicht Streß begründeten.

Es ist für mich wie mit der Armut: Derjenige, dem es richtig beschissen geht, der spricht nicht mehr drüber. Solange noch ordentlich gejammert wird, ist alles im grünen Bereich.

(Das war ein trampeliger Beitrag.)


Trampelig, sensibel und oft :smile: :ooooh: wahr.:blumengabe: :blumengabe:

Inaktiver User
21.02.2007, 17:23
Frage: Sind Hochsensible zur Empathie fähig?

Ja oder Nein?

Wie lautet die Definition?

Oder ist gar die Empathielosigkeit Vorraussetzung für die Hochsensibilität?


:wie?: :wie?: :wie?: :wie?: :wie?: :wie?: :wie?: :wie?: :wie?:

Inaktiver User
21.02.2007, 17:42
Liebe Binauchda!

Nun ja, ich habe ein bisschen ein schlechtes Gewissen Dir gegenüber ..., weil ich Dich kürzlich wirklich heftig und grob angepöbelt habe ... ich bitte Dich hier trampelig und öffentlich um Entschuldigung, weiß wohl, ich sollte es an der richtigen Stelle tun ... hätte ich Deinen Namen als Strangeröffnerin nicht gelesen, wäre ich gar nicht hineingegangen, stand unter Neue Forenbeiträge ... schiebe es schon eine Weile vor mir her ... war da irgendwie im Schock, vielleicht, weiß nicht genau wieso ... war irgendwie (und ist noch) das Thema ... vielleicht habe ich es auch nicht verstanden ... meide es auch ...


:blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: LG herbstblatt2

Inaktiver User
21.02.2007, 17:42
Nein, ich habe ein heftig schlechtes Gewissen.

Inaktiver User
21.02.2007, 17:47
Nein, ich habe ein heftig schlechtes Gewissen.
:ooooh: Herbstblatt, Du hast ein schlechtes Gewissen?
Wegen mir? :ooooh: :ooooh: :ooooh:

Wow. :Sonne: :yeah: :Sonne:

Also nicht, dass ich jetzt an Deinem schlechten Gewissen ergötzen möchte, aaaaaber, dass Du Dich hier bei mir meldest und wieder mit mir redest, find ich einfach schön. :freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen:


Danke. :wangenkuss:


:blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe:
:blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe:
:blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe:

Inaktiver User
21.02.2007, 17:48
Wow! Empathisch, hochsensibel und versöhnlich!

Ich bin begeistert :freches grinsen: :blumengabe:!

Inaktiver User
21.02.2007, 18:01
Ich finde, hier (und auch im Test) werden grundverschiedene Dinge miteinander vermischt: sensibel, sensitiv und emphatisch zu sein. Das kann, muss aber nicht miteinander zusammenhängen.

Muss denn heutzutage jede Befindlichkeit einen Namen bekommen, mit Tests belegt und womöglich noch das dazu passende Medikament auf den Markt geworfen werden?

Irgendwann haben wir für jede Lebensphase und jede Gemütslage die passende Schublade.

Lizzie64
21.02.2007, 18:20
Da ich von einem Bauern abstamme, gebührt mir der wahre Titel: Ich bin ein hochsensibler Bauerntrampel.

Was mir zu dem Thema einfällt: Ich kenne einige Leute, die gerne betonen, wie sozial sie doch seien. Sie müßten einfach immer helfen, Kuchen backen, Kindern Turnunterricht geben und Elternvertreterin sein. Obwohl sie doch so auf dem Zahnfleisch gingen, aber sie sind halt so sozial.

Komischerweise erlebe ich diese Personen als genau das Gegenteil von sozial. Neben ziemlich selbstverliebt und geltungssüchtig. Interessant wurde es, als händeringend und kurzfristig eine Gastfamilie für einen Austauschschüler gesucht wurde, der für drei Wochen in eine Unterkunft mußte. All die selbsternannten Übersozialen waren anscheinend so hochsensibel, dass sie den fehlenden Einsatz mit Sprachschwierigkeiten oder schlicht Streß begründeten.

Es ist für mich wie mit der Armut: Derjenige, dem es richtig beschissen geht, der spricht nicht mehr drüber. Solange noch ordentlich gejammert wird, ist alles im grünen Bereich.

(Das war ein trampeliger Beitrag.)

das ist einer der treffendesten beiträge, die ich seit langem gelesen habe! :kuss:

(das ist vermutlich ein trampel-bussi)

Inaktiver User
21.02.2007, 18:22
Diesen Bussi nehm ich sehr feinfühlig entgegen :blumengabe: :smirksmile:!

Sookie
21.02.2007, 18:22
Ich find es toll, dass es passende Medikamente gibt.

lg! Sookie

Lizzie64
21.02.2007, 18:26
Ich find es toll, dass es passende Medikamente gibt.

lg! Sookie


jetzt mal ehrlich und ernsthaft: mir kommt es so vor, als sei diese - in meinen augen sehr dubiose - hochsensibilitäts-testerei eine eher unsensibel :erleuchtung: geführte kampagne der pharma-industrie, um neue mittelchen an den ... ja an wen den eigentlich .. hochsensiblen oder unsensiblen menschen zu bringen?


an welchem ende der skala wird der defekt diagnostiziert?

:erleuchtung: :erleuchtung:´

Inaktiver User
21.02.2007, 18:30
Mensch, Linwen, schon das Lesen macht Dir was aus? :ooooh:
Sei doch nicht immer gleich so empfindlich! :nudelholz:
:wangenkuss:

Inaktiver User
21.02.2007, 18:30
Gibt es tatsächlich Medikamente gegen (oder gar für) HSP? Würde mich nicht wundern. Ein in diesem Zusammenhang übrigens hochinteressantes Buch: Die Krankheiten-Erfinder. Da geht es genau darum: Lebenphasen (Pubertät, Menopause, jüngst auch bei Mann), früher ganz normale Entwicklungsstufen und -prozesse werden - flugs - zur Krankheit erklärt, weil - wie durch ein Wunder - gleich das passende Präperat, das Linderung oder gar Abhilfe verspricht Gewehr bei Fuß steht...

Inaktiver User
21.02.2007, 18:33
jetzt mal ehrlich und ernsthaft: mir kommt es so vor, als sei diese - in meinen augen sehr dubiose - hochsensibilitäts-testerei eine eher unsensibel :erleuchtung: geführte kampagne der pharma-industrie, um neue mittelchen an den ... ja an wen den eigentlich .. hochsensiblen oder unsensiblen menschen zu bringen?


an welchem ende der skala wird der defekt diagnostiziert?

:erleuchtung: :erleuchtung:´

es gibt auch nicht wenige, die auch genau dieses bezüglich der vielen mit Medikamenten behandelten überschnell ADHS diagnostizierten Kinder mutmaßen..

es gibt auch dazu interessante Berichte..

Lizzie64
21.02.2007, 18:39
es gibt auch nicht wenige, die auch genau dieses bezüglich der vielen mit Medikamenten behandelten ADHS -Kinder mutmaßen..

es gibt auch dazu interessante Berichte..

hallo linwen!

zu diesen kritikern gehöre ich auch :smile:

der ADHS-hype ist übrigens hier in der community mal auf wunderbare weise entlarvt worden, vielleicht erinnerst du dich.

da berichtete eine mutter über adhs mit allem drum und dran, und irgendwann antwortete eine frau, die in italien lebt, so:

adhs? was ist DAS den für eine schreckliche krankheit? haben wir in italien gar nicht. ergo auch keine medikamente dagagen :smirksmile: . aber vor allem: keinen (medien-)hype, der ritalin etc. anpreist.

tschuldigung für das off-topic, das aber gar nicht so off ist, find ich.

Inaktiver User
21.02.2007, 18:39
Und was sollen die Medikamente bewirken?



Sollen sie dämpfen, damit die Sehnsucht nicht mehr wahrgenommen werden kann?

Was ist der Zweck?
Und was ist das Ziel?
Wo führt die Reise hin?

Wenn vielleicht die Rede ist von Depressionen ( nicht depressiven Verstimmung oder Dünnhäutigkeit etc..), dann können Medikamente wirklich helfen..

Ansonsten boomt ja auch das Geschäft mit diesen " Stimmungsaufhellern.".beim letzten Besuch in der Apotheke bekam ich gleich einen Prospekt in eine große Werbetüte gesteckt..

( ich habe aber geschaut : die bekam jeder und nicht nur ich, weil ich gerade vielleicht ein paar Muffgesichtminuten gehabt habe..:smirksmile::cool: )

Der Apotheker wollte mir auch als Alternative Schüsslersalz für die Wachstumsschmerzen des Söhnchen empfehlen, von denen seine Kollegin nach einer Fortbildung begeistert sei : nur : Zum Schluss müsse der 8 jährige, dann täglich 30 !!!!! Tabletten schlucken..Ich lehnte dankend ab..
Seltsamstes gibt es heutzutage..

Inaktiver User
21.02.2007, 18:41
Ich finde, hier (und auch im Test) werden grundverschiedene Dinge miteinander vermischt: sensibel, sensitiv und emphatisch zu sein. Das kann, muss aber nicht miteinander zusammenhängen.

Muss denn heutzutage jede Befindlichkeit einen Namen bekommen, mit Tests belegt und womöglich noch das dazu passende Medikament auf den Markt geworfen werden?

Irgendwann haben wir für jede Lebensphase und jede Gemütslage die passende Schublade.

WOW!
Jetzt schau ich das erste Mal seit gestern abend hier rein und bin erstaunt, welche Formen dieser Strang angenommen hat! Ihr haut aber auch recht ordentlich auf die Pauke (und die Strangeröffnerin...) Ihr Kernproblem scheint aber hier leider niemanden zu interessieren :wie?:

Allerdings ist es sehr interessant, wie flott sich viele auf diesen komischen Test gestürzt haben. Ich weigere mich allerdings ganz für mich allein, so'n doofen Test zu machen, der mir dann erklären will, wie ich ticke... :lachen:

@ morcheeba: dein Beitrag spricht mir aus der Seele, wenn ich die ganze Aufregung der "hochsensibel" Getesteten über ihr "Leiden" bemerke. Gerade deine Unterscheidung der unterschiedlichen "Typen" finde ich sehr passend (Sensible, Sensitive und Empathische)

@ Strangeröffnerin: Bist du noch da? Bist du noch aufnahmefähig für Tipps, die mit deiner gefühlten Einsamkeit und den Wegen daraus zu tun haben?

Inaktiver User
21.02.2007, 18:43
Ich für meinen Teil bin auf das Kernproblem nicht eingegangen, weil es mir offen gestanden ein Stück weit verborgen geblieben ist...
Wobei ich dann vielleicht besser gar nichts dazu geschrieben hätte, aber es hat mich "in den Fingern gejuckt".

spoookie
21.02.2007, 18:50
gelöscht

Inaktiver User
21.02.2007, 18:51
Das möchte ich richtig stellen - ich habe nicht behauptet, dass es Medikamente gibt, sondern die Vermutung angestellt, es könne demnächst welche dagegen geben... Der Rest ist Geschichte.

Inaktiver User
21.02.2007, 18:52
Ich für meinen Teil bin auf das Kernproblem nicht eingegangen, weil es mir offen gestanden ein Stück weit verborgen geblieben ist...
Wobei ich dann vielleicht besser gar nichts dazu geschrieben hätte, aber es hat mich "in den Fingern gejuckt".

Klar, kann ich verstehen, es sind ja auch jede Menge Aufhänger zum Sich-dran-aufhängen-und-drüber-ärgern-und-das-dann-loswerden geliefert worden...

Nichtsdestotrotz ist da ein (eher leiser) Hilferuf überhört worden... aber so ist es ja oft, daß ein Strang sich in eine Richtung entwickelt, die sich vorher nicht hat absehen lassen.

Aber für deine (in meinen Augen) erstaunliche Klarsichtigkeit in vielen Punkten eine dicke :blumengabe:

LG magnummysterium

Inaktiver User
21.02.2007, 18:52
WOW!
Jetzt schau ich das erste Mal seit gestern abend hier rein und bin erstaunt, welche Formen dieser Strang angenommen hat! Ihr haut aber auch recht ordentlich auf die Pauke (und die Strangeröffnerin...) Ihr Kernproblem scheint aber hier leider niemanden zu interessieren :wie?:

Allerdings ist es sehr interessant, wie flott sich viele auf diesen komischen Test gestürzt haben. Ich weigere mich allerdings ganz für mich allein, so'n doofen Test zu machen, der mir dann erklären will, wie ich ticke... :lachen:

@ morcheeba: dein Beitrag spricht mir aus der Seele, wenn ich die ganze Aufregung der "hochsensibel" Getesteten über ihr "Leiden" bemerke. Gerade deine Unterscheidung der unterschiedlichen "Typen" finde ich sehr passend (Sensible, Sensitive und Empathische)

@ Strangeröffnerin: Bist du noch da? Bist du noch aufnahmefähig für Tipps, die mit deiner gefühlten Einsamkeit und den Wegen daraus zu tun haben?

Das Kernproblem sprachen viele Posterinnen freundlich empathisch an..

Die Strangeröffnerin möchte davon aber nicht viel wissen und möchte sich vielleicht lieber doch mit Gleichgesinnten einsam fühlen..
Das könnte gelingen, denn wenn viele Menschen nur um sich selbst kreisen, dann ist auch da jeder für sich einsam und allein....

" Öffne Dein Herz.." schrieb ich..

.... habe einen freundlicheren Blick auf die Welt und Deine Mitmenschen..dann kannst Du sie auch erkennen..

Was soll man denn jemandem raten, der frech wird und anderen mangelndes Selbstbewustsein etc vorwirft, der auf diese seltsamen Bücher und Tests verweist..der sich daran klammern WILL ?

Und dann von Medikamenten spricht ?

Zur Therapie raten ?

Ja, vielleicht auch das.

spoookie
21.02.2007, 18:56
gelöscht

Inaktiver User
21.02.2007, 18:57
Ich finde diesen thread entgleist, weil hier (allerdings leider auch in teilen durch die strangeröffnerin initiiert, die offensichtlich bemüht nach einer diagnose für ihre befindlichkeiten sucht), viele nun lediglich dazu übergehen, ihre vermeintliche sensibilität anhand eines obskuren web-tests zu überprüfen....
Das ausgangsproblem von spookie bleibt im unklaren und der versuch es über tests zu definieren bzw. anschaulicher zu machen, klappt nicht.
Ich denke, dies liegt i.t. daran, dass das gesamte feld des HSP ein sehr unerforschtes ist.
Ich würde gerne genaueres darüber wissen, wie sich solche "HSP-symptome" zeigen bzw. wie spoookie konkret sie empfindet, weil man vor dem hintergrund eher etwas dazu sagen kann als über die diagnose zweifelhafter internet-tests (nach denen ich übrigens so dermaßen übersensibel bin, dass ich mich frage, wie ich überhaupt die letzten 30 jahre in dieser gesellschaft halbwegs erfolgreich überleben konnte :smirksmile: )

K.

Inaktiver User
21.02.2007, 19:00
Das einzige, was bei depressiven Phasen (die übrigens jeder Mensch kennt) ist vielleicht mal Johanniskraut. Oder viel Bewegung. Das hebt erwiesenermaßen den Serotonin-Spiegel und verbesssert die Laune.

Da möchte ich dir mal ganz vehement widersprechen:
Nicht jeder Mensch kennt depressive Phasen!!!

Außerdem muß man ganz klar unterscheiden zwischen gelegentlichen Schlechte-Laune-Zuständen, die auch gern mal einige Zeit andauern können (du nennst sie depressive Phase?) und echten Depressionen, die einem Menschen jegliche Lebenslust geraubt haben. Dagegen hilft Johanniskraut nun wirklich nicht... damit gehört man in therapeutische Behandlung!

Inaktiver User
21.02.2007, 19:01
Klar, kann ich verstehen, es sind ja auch jede Menge Aufhänger zum Sich-dran-aufhängen-und-drüber-ärgern-und-das-dann-loswerden geliefert worden...

Nichtsdestotrotz ist da ein (eher leiser) Hilferuf überhört worden... aber so ist es ja oft, daß ein Strang sich in eine Richtung entwickelt, die sich vorher nicht hat absehen lassen.

Aber für deine (in meinen Augen) erstaunliche Klarsichtigkeit in vielen Punkten eine dicke :blumengabe:

LG magnummysterium

Nein er ist NICHT überhört worden.

Hier sind wohl wenige Therapeuten, die professionelle Hilfe leisten können..

Was Du nun monierst finde ich ärgerlich..


Zig Leute versuchten ernsthaft die Gedanken der Strangeröffnerin weg von ihrer Selbstbeschau und dem Schimpfen auf die böse Welt zu lenken..und zum Reflektieren zu bewegen..auch das kann Hilfe sein..

Was ihr hier an Gedanken geschenkt wurde ist viel..

Inaktiver User
21.02.2007, 19:03
Ich finde diesen thread entgleist, weil hier (allerdings leider auch in teilen durch die strangeröffnerin initiiert, die offensichtlich bemüht nach einer diagnose für ihre befindlichkeiten sucht), viele nun lediglich dazu übergehen, ihre vermeintliche sensibilität anhand eines obskuren web-tests zu überprüfen....
Das ausgangsproblem von spookie bleibt im unklaren und der versuch es über tests zu definieren bzw. anschaulicher zu machen, klappt nicht.
Ich denke, dies liegt i.t. daran, dass das gesamte feld des HSP ein sehr unerforschtes ist.
Ich würde gerne genaueres darüber wissen, wie sich solche "HSP-symptome" zeigen bzw. wie spoookie konkret sie empfindet, weil man vor dem hintergrund eher etwas dazu sagen kann als über die diagnose zweifelhafter internet-tests (nach denen ich übrigens so dermaßen übersensibel bin, dass ich mich frage, wie ich überhaupt die letzten 30 jahre in dieser gesellschaft halbwegs erfolgreich überleben konnte :smirksmile: )

K.

Du möchtest Konkretes über Schwammiges erfahren ?

Soll Spookie hier ihr Inneres preisgeben und sich der GEFAHR ausetzen, dass man sich über sie lustig macht ?

Ich halte das nicht für richtig..

Inaktiver User
21.02.2007, 19:07
Du möchtest Konkretes über Schwammiges erfahren ?

Soll Spookie hier ihr Inneres preisgeben und sich der GEFAHR ausetzen, dass man sich über sie lustig macht ?

Ich möchte über spookies persönliche befindlichkeiten erfahren, ja....so schwammig die auch sein mögen.
Was ist daran verkehrt? Dieses forum besteht maßgeblich aus der artikulation von nichts anderem.
Warum sollte ich mich über sie lustig machen wollen, wenn ich doch erahne, dass sie ein problem hat, das ich auch habe?

Inaktiver User
21.02.2007, 19:08
Mit Depressionen verhält es sich leider wie mit der Grippe. Jeder Anflug von Deprimiertheit und -sein wird umgangssprachlich als Depression bezeichnet. Ebenso wie jeder Nieser zur Grippe mutiert.

Und damit sich der Kreis wieder schließt: Warum um alles in der Welt wird ein neues Syndrom erfunden, das sich da nennt HSP, mit dem man sich zwar einerseits auf gewisse Weise profilieren kann, aber das andererseits auch ausgrenzt.

Warum strebt man eine solche Form der Individualität an?

spoookie
21.02.2007, 19:09
gelöscht.

Inaktiver User
21.02.2007, 19:15
Und damit sich der Kreis wieder schließt: Warum um alles in der Welt wird ein neues Syndrom erfunden, das sich da nennt HSP, mit dem man sich zwar einerseits auf gewisse Weise profilieren kann, aber das andererseits auch ausgrenzt.

Warum strebt man eine solche Form der Individualität an?

Warum man per se eine befindlichkeit mit einem namen belegen will?
Weil jeder in unserer ach-so individuellen gesellschaft gern seine persönliche diagnose haben will.... weil jeder gerne genau wissen will, was mit ihm nicht stimmen könnte....die dinge scheinen greifbarer, wenn sie einen namen haben.
Wobei ich überhaupt nicht bezweifle, dass es bestimmte krankheitsbilder (depression etc.) und dazugehörige symptome gibt. Dass allerdings HSP gleich solchem entsprechen muss, wage ich zu bezweifeln.
Ich finde nach wie vor, hier wird an spoookies empfinden vorbei gelabert....

Inaktiver User
21.02.2007, 19:16
Depressionen und HSP sind zwei verschiedene paar Schuhe.
Es gibt HSPler die nie mit Depressionen zu tun habe und zutiefst glücklich sind - und andere, die ständig von Einsamkeit, Rückzug und daraus folgernden Depressionen umgeben sind.

Ansonsten sträube ich mich gegen die Behauptung, es gäbe Medikamente gegen unsere "Krankheit" :ooooh:



Das einzige, was bei depressiven Phasen (die übrigens jeder Mensch kennt) ist vielleicht mal Johanniskraut. Oder viel Bewegung. Das hebt erwiesenermaßen den Serotonin-Spiegel und verbesssert die Laune.

Ja, es war eine Werbung für ein Johanniskraut-Präparat..

Spookie : was bliebe Dir, wenn Du NICHT an so etwas wie eine Gemeinschat der an dieser " Krankheit " leidenden gehören würdest :

Du wärest auch nicht allein,

denn es gibt viele äußerst sensible Menschen, die leuchten können und Dich auf frohe Gedanken bringen können ohne zu oft im Dunklen zu gründeln..

Ich verstehe, dass man begierig nach einer Erklärung sucht, für sein Fühlen..aber muss es eine " Krankheit" sein ?

Muss denn der Mensch heute " perfekt sein, sonst wird er als krank abgestempelt ?

Nein, mit Deinem Fühlen bist Du normal und gesund : öffne Dein Herz und schaue, wie viele nette Menschen es gibt und auch Du wirst strahlen..

spoookie
21.02.2007, 19:16
gelöscht

Inaktiver User
21.02.2007, 19:18
Lies bitte einmal was ich über Dir geschrieben habe und verstehe nicht schon wieder alles falsch und verteile Watschen : aua..:smirksmile:

:blumengabe:

Ich wünsche Dir alles Gute

NEIN, die Menschen sind NICHT so grob und böse wie Du denkst : auch ich nicht..

Soltest jedoch als Kernthema vorgehabt haben : Leute, ich möchte Euch nun mal über die neue Krankheit und Bücher dazu informieren : dann war die Zeit, die ich Dir hier schenkte..

nun ja: ein Geschenk..Du musst es ja nicht annehmen..

Inaktiver User
21.02.2007, 19:20
Jein, das mit dem Vorbeilabern sehe ich anders. Wenn man sich ab- oder gar ausgrenzt, dann ist das Alleinsein vorprogrammiert. Und als bewusste Abgrenzung vom "Rest der Menschheit" betrachte ich es, wenn jemand von sich selbst sagt, er sei hochsensibel. Zumal es einer gewissen Überheblichkeit nicht entbehrt. Und die Ausgangsfrage war doch - bleiben hochsensible Menschen immer allein? Warum sollten sie? Weil sie diese Eigenschaft für sich "gepachtet" haben und sie anderen, die sie weniger problematisieren, nicht zugestehen? Ich weiß, das klingt jetzt sehr harsch, aber das ist doch der Tenor, der hier - auch - rüberkommt. Oder sehe ich das jetzt so falsch?

Inaktiver User
21.02.2007, 19:20
spoookie,
du liest echt nicht richtig.....

LG von K.

spoookie
21.02.2007, 19:25
gelöscht

Inaktiver User
21.02.2007, 19:27
Spookie, nun doch noch mal die direkt an Dich gerichtete Frage: Findest Du es wünschenswert "andersartig" zu sein?

spoookie
21.02.2007, 19:28
gelöscht

Inaktiver User
21.02.2007, 19:29
Nein er ist NICHT überhört worden.

Hier sind wohl wenige Therapeuten, die professionelle Hilfe leisten können..

Was Du nun monierst finde ich ärgerlich..


Zig Leute versuchten ernsthaft die Gedanken der Strangeröffnerin weg von ihrer Selbstbeschau und dem Schimpfen auf die böse Welt zu lenken..und zum Reflektieren zu bewegen..auch das kann Hilfe sein..

Was ihr hier an Gedanken geschenkt wurde ist viel..


Hallo Linwen,
hatte nicht vor, etwas zu monieren, wie du es ausdrückst. Wenn es so zu dir rüberkam, tut mir das leid. Ich habe nur versucht, daß in meinen Augen dringendste Problem von Spoookie nochmals anzusprechen und wieder in den Vordergrund zu stellen.

Denn wenn ein Mensch sich einsam fühlt und offensichtlich keine Hoffnung hat, daß sich an dem Zustand was ändert, erwacht halt mein Mutterinstinkt... :smile:

Aber mittlerweile hab ich selbst auch gemerkt, daß Spoookie wohl doch nicht so daran interessiert ist aus ihrer Isolation herauszukommen, sondern sich in ihrer "scheinbaren" Besonderheit, der sie einen Namen geben konnte, sonnt.

Inaktiver User
21.02.2007, 19:33
Danke dir. Hab dich lieb :blumengabe:

Ich halte das für eine sehr seltsame Äußerung

Ernst wirst Du es nicht meinen, ich fände das etwas distanzlos, denn wir kennen uns nicht.

Aber wie Du hier mit Äußerungen von Leuten umgehst ist NICHT sensibel : es ist egozentrisch und mit Tunnelblick..

Dein seltsames Buch interessiert wenige, wenn Du glaubst daraus Deine Lebensweisheit und Dein Lebensglück zu beziehen : dann tue das..
Aber Werbung dafür brauchen wenige und ich finde das auch ärgerlich..

Entschuldige wirklich die Störung in Deinem Hochseniblitätsabkürzungsstrang, dem HSAS..

dieser macht mich nun wirklich krank : tschöö..

wenn Du sensibel anderen gegenüber wärest und nicht nur Dir selbst gegenüber, dann hättest Du erkannt, dass man Dir nichts böses will..

Denke doch einmal nur auch darüber nach, oder suche eine Textstelle dazu in Deinem Buch..

Inaktiver User
21.02.2007, 19:33
[quote=Linwen2

@ Lavendelmond

Warum ich Trauer assoziierte, ist eine persönliche Frage, die ich nicht beantworten möchte..[/quote]


okay :blumengabe:
ich habe auch nur nachgefragt, weil ich befürchtete, es hätte was mit mir persönlich zu tun
hatte mich innerlich schon gewappnet, nachdem ich in der BriCom schon einiges "erleben durfte"...speziell als Trauernde



Hey, Spookie, für dich auch ein :blumengabe:. Nimm&#180;s bitte nicht übel, dass einige herumalbern. Auch HSPler (watt für&#180;n doower Begriff, den ich hier grad schreibe! ) haben Humor und Lust am Ulken.

Deine Frage nach ewiger Einsamkeit durch HSP KANN man ja nur halbernst beantworten. Natürlicherweise liegt die Antwort auf deine unfreiwillige Ungebundenheit in dir selber als Persönlichkeit oder in deinem "Schicksal" -was auch immer...
In einem anderen Strang schriebst du von deiner "Sozialphobie", ich denke doch, dass eher dort in dieser Richtung dein Problem zu bearbeiten ist.
Empfindsamkeit allein ist kein Grund.
Wie gesagt, ich bin für heutige Verhältnisse schon "ewig" mit ein und demselben Mann verbandelt.
Lara schrieb sehr gut: ein partner eines hochsensiblen menschen sollte nicht gleich gestrickt sein sondern sehr fest im boden verankert. sensibel ja, aber nicht zu extrem, tolerant, verständnisvoll dem hochsensiblen partner gegenüber ist natürlich pflicht.

Inaktiver User
21.02.2007, 19:33
Also kann man - neben den vielen wirklich guten Beiträgen - die Diskussionsplattform leider nicht wirklich für ernst nehmen.
Solche Themen sind vielleicht auch hier nicht richtig am Platz, das ist ein Frauen-Klatsch-Forum, wo in der Anonymität gerne von manchen blöde Sprüche gerissen werden, die man sonst gar nicht sagen würde.

Die guten Beiträge sind wahrscheinlich von denjenigen, die dir zustimmen, was?

Deine Arroganz anderen gegenüber erschüttert mich.
Geh davon aus, dass ich dir dies auch Auge in Auge sagen würde.


Wir hatten schon immer Kinder die anders waren.

Ist klar.


So sollten aus HSPler leben dürfen.


Ist das letzte Wort "dürfen" hier nicht überflüssig?

Inaktiver User
21.02.2007, 19:35
Wenn man sich ab- oder gar ausgrenzt, dann ist das Alleinsein vorprogrammiert. Und als bewusste Abgrenzung vom "Rest der Menschheit" betrachte ich es, wenn jemand von sich selbst sagt, er sei hochsensibel. Zumal es einer gewissen Überheblichkeit nicht entbehrt. Und die Ausgangsfrage war doch - bleiben hochsensible Menschen immer allein? Warum sollten sie? Weil sie diese Eigenschaft für sich "gepachtet" haben und sie anderen, die sie weniger problematisieren, nicht zugestehen?

Ich habe es glaub´ ich etwas anders verstanden:
Spoookie hat ein überdurchschnittliches bedürfnis manchmal auf distanz zu gehen, fühlt sich oft unverstanden, dies erschwert ihr den umgang mit ihren mitmenschen. Man mag dies - wie spoookie es tut - unter der diagnose "HSP" fassen. Überheblich finde ich dies nicht, sondern betrachte es als einen versuch, das was sie fühlt, mit einem begriff zu bekleiden, weil sie dann besser damit zurecht kommt.
Ich denke aber, dass dieser versuch der begriffsdefinition eher verdeckt als dass er aufdeckt.

Ich kann nur wiederholen, dass ich´s interessanter und für alle interessierten hier bereichernder fände, darüber zu schreiben, WAS spookie als belästigend/störend etc. empfindet, WANN/IN WELCHEN SITUATIONEN ihr unverständnis entgegenschlägt, WIESO sie die von ihr vorgebrachte hilfsbereitschaft als negativ auf sie zurückfallend empfindet, WARUM sie meint, dass es niemanden gibt, der ähnlich empfindet usw....
Ich könnte mir vorstellen, dass der umgang mit der ursprünglichen fragestellung dann auch ein anderer wäre.

Inaktiver User
21.02.2007, 19:48
Ohne ihre Mithilfe und ihr Wollen, wird sich so eine Diskussion nicht entwickeln können.

Ich vermute, dass etwas anderes gewollt ist. :krone auf:

Sookie
21.02.2007, 20:05
Spookie, nun doch noch mal die direkt an Dich gerichtete Frage: Findest Du es wünschenswert "andersartig" zu sein?

Bin zwar nicht Spookie, aber ich versuchs doch noch mal: :blumengabe:

Ich glaube, die meisten Menschen, die sich das Etikett "HSP" an die Brust heften, waren bereits vorher ausgegrenzt bzw. haben sich selbst isoliert. Nach einem Begriff für die eigene Befindlichkeit suchen ja in der Regel diejenigen, die unter ihrer spezifischen Befindlichkeit leiden. Wenn man unter der eigenen Persönlichkeit und Befindlichkeit leidet, kann es u.U. tröstlich sein, einen Namen dafür zu kennen.

Das Konstrukt der "highly sensitive personality", zumindest in der Form des hier diskutierten Selbsthilfebuchs, diente vor allem dazu, schüchternen, einsamen oder gar sozialphobischen Menschen eine Erklärung und eine alternative, nämlich positive, Deutung ihres Verhaltens zu liefern.

Denn: Charaktereigenschaften wie ruhig, schüchtern, zurückgezogen, ängstlich, ungesellig, schweigsam, etc., die alle durch das Konstrukt HSP "erklärt" werden können, werden
a. in westlichen Gesellschaften nicht besonders hoch geschätzt, (um es vorsichtig auszudrücken) und
b. tragen dazu bei, dass Menschen eher wenig Freunde/Beziehungen haben.

Beides, wenig Akzepanz der eigenen Persönlichkeitsstruktur in der Gesellschaft und Mangel an Beziehungen zu anderen Menschen führt bei vielen Menschen zur Unzufriedenheit, i.d.R. auch zur Unzufriedenheit mit der eigenen Person.

Und an dieser Stelle kann das Konzept der "highly sensitive person" schon Sinn machen. Wenn also Menschen, die sich ansonsten selber nicht leiden können, erkennen, dass ihre speziellen Eigenheiten auch POSITIV gesehen werden können. :yeah:

Was man mit dieser Erkenntnis dann tut, ist natürlich wieder jedem/jeder selber überlassen...

Sookie

PS. Sicher gibt es introvertierte, stille Menschen, die mit sich völlig zufrieden sind. Ich bin sicher, dass diese Menschen auf Begriffe wie "highly sensitive" ohne jedes Problem verzichten können.

Inaktiver User
21.02.2007, 20:18
Und an dieser Stelle kann das Konzept der "highly sensitive person" schon Sinn machen. Wenn also Menschen, die sich ansonsten selber nicht leiden können, erkennen, dass ihre speziellen Eigenheiten auch POSITIV gesehen werden können. :yeah:


Wenn es das ist, könnte ich es gut verstehen.
Mein Eindruck ist aber, dass die positiven Eigenschaften hier dadurch gekennzeichnet werden, dass Menschen, die anders sind, schlecht gemacht werden.

Sehr unsouverän. :freches grinsen: :blumengabe:

Rhea
21.02.2007, 20:52
Die Verhaltensweisen die in dem Test abgefragt werden und die Beschreibung von Spookies Innenleben bzw. ihrer Interpretation sozialer Interaktionen passen zum Teil psychologisch gesehen zu einer besonderen Form der Angststörung, der sozialen Phobie.

Diese Menschen reagieren überempfindlich auf ihre Umwelt, weil sie Schwierigkeiten haben, soziale Situationen zu deuten und selbst über wenige soziale Fertigkeiten verfügen. Spookie geht z.B. davon aus, dass Hilfsbereitschaft nicht erwünscht ist. Da wir wissen, dass dies nicht den Tatsachen entspricht, ist anzunehmen, dass sie die Reaktionen ihrer Umwelt nicht richtig interpretieren kann, was ebenfalls zum Krankheitsbild gehört. Sie bekommt eine positive Reaktion und deutet diese für sich negativ, fühlt sich also abgelehnt. Hier beginnt ein Teufelskreis. Durch die vermeintlichen Ablehnungen des sozialen Umfeldes ziehen sich Menschen mit sozialen Ängsten mehr und mehr aus sozialen Situationen zurück und verlernen dadurch in Folge den angemessenen Umgang mit Menschen.

Jetzt werden sie tatsächlich von anderen als merkwürdig empfunden, da ihnen grundlegende soziale Fähigkeiten fehlen. Die Betroffenen spüren, dass Andere sie als abweichend wahrnehmen und ziehen sich noch mehr zurück. Sie beginnen sich intensiv mit sich selbst zu beschäftigen, um herauszufinden, was mit ihnen nicht stimmen könnte. In folgenden sozialen Situationen führt ihre extreme Selbstbezogenheit dazu, dass sie situationsrelevante Informationen nicht wahrnehmen. Sie reagieren also wieder ungeschickt, wirken auffallend schüchtern und ängstlich. Je mehr Reize auf sie einwirken, desto größer werden ihre Schwierigkeiten zwischen situationsrelevanten Reizen und unwichtigen Reizen zu unterscheiden. Sie sind völlig überfordert und meiden in Extremfall alle sozialen Situationen in denen sie mit mehreren menschen und/oder mehreren reizen gleichzeitig konfrontiert werden.

Die Faktoren: extreme Selbstbezogenheit, Unsicherheit im Umgang mit anderen einhergehend mit mangelnden sozialen Fertigkeiten und Schwierigkeiten in der Interpretationen von sozialen Situationen bedingen sich gegenseitig.

Die Auswertung des Tests ist übrigens nicht ernst zu nehmen. Offensichtlich ist er darauf angelegt einen großen Anteil an Menschen als „hochsensibel“ zu testen. Tatsächlich liegt die Prävalenz der sozialen Ängstlichkeit zwischen 3 und 10 %.

Therapie? Da hilft nur eins. Raus aus dem Haus. Rein ins Leben, zu den Menschen und lernen, lernen, lernen, was bisher versäumt wurde.

Inaktiver User
21.02.2007, 21:05
Therapie? Da hilft nur eins. Raus aus dem Haus. Rein ins Leben, zu den Menschen und lernen, lernen, lernen, was bisher versäumt wurde. Sagte, glaube ich, schon Jean-Jaques Rousseau sinngemäß: Im Umgang mit anderen relativiert sich die für den Vereinzelten gigantische Größe der eigenen Innenwelt.

Inaktiver User
21.02.2007, 21:07
Für mich ist dieses Thema zu ernst, um es zu veralbern, oder es zu einem Instrument des Schubladendenkens zu machen.

Es ist weder eine Krankheit, noch grenzen sich Menschen die sensibel/hypersensibel sind aus.
Ich habe die Überschrift: ....immer allein?
eher so interpretiert, dass man sich innerlich manchmal/öfter allein fühlt. Eben weil man manches 'tragischer' sieht.

Ich werde meine Beiträge hier löschen, da ich mich hier nicht aufgehoben fühle mit meinen Gedanken.
Und, ich möchte nicht anders fühlen.
Das Ying- und Yangprinzip.

@Lavendel:

Ja mein Liebster ist auch sehr bodenständig und er muss noch nicht einmal übermäßig tolerant sein. Er liebt mich, so wie ich bin.
Das macht unsagbar glücklich.:blumengabe:

Inaktiver User
21.02.2007, 21:37
Vor lauter Bemühen etwas Besonderes zu sein, vergisst man gerne, dass jeder einzelne besonders ist.

Insofern haben wir alle etwas gemeinsam was uns, zugegenermaßen, wieder relativ gleich macht.

Jeder empfindet und fühlt auf seine eigene, besondere Art und jeder einzelne geht damit auch auf seine eigene besondere Art, gemäß seinem eigenen Maßstab, um. Manche filtern das individuelle Übermaß schon im Empfang aus, andere drücken das Zuviel in der Verarbeitung weg. Manche drücken das (Zu-) Viel mit Hilfe von Alkohol oder anderen Drogen weg. Manche werden durch das Viel produktiv und kreativ. Manche drehen ab und durch, verkriechen sich oder laufen Amok .....

Insgesamt erscheint es mir somit sehr willkürlich, die einen hochsensibel und die anderen weniger sensibel zu nennen.

Aber Psychologen sind eben dazu da, immer mal wieder ein neues Schublädchen zu definieren, Und sei es nur dazu, um irgendeine "individual"psychologische Erscheinung von einer (scheinbar) gesamtgesellschaftlichen Entwicklung zu unterscheiden.

Meinetwegen. Nur sollte man sich nicht gleich individuell in einem Schublädchen verlaufen .... schließlich gibt es deren so viele.

Sookie
21.02.2007, 21:38
Im Umgang mit anderen relativiert sich die für den Vereinzelten gigantische Größe der eigenen Innenwelt.
oh, wie schön. :Sonne:

(war das echt rousseau - der mit den wilden Natürlichen (oder so?)

Inaktiver User
21.02.2007, 22:34
..

Aber Psychologen sind eben dazu da, immer mal wieder ein neues Schublädchen zu definieren, Und sei es nur dazu, um irgendeine "individual"psychologische Erscheinung von einer (scheinbar) gesamtgesellschaftlichen Entwicklung zu unterscheiden.

Hier hat sich kein Psychologe zu Wort gemeldet und das Konzept stammt auch nicht aus der Feder der wissenschaftlichen Psychologie. Als Beispiel für deren Sichtweisen kann man Rheas Beitrag empfehlen.

Inaktiver User
21.02.2007, 22:43
oh, wie schön. :Sonne:

(war das echt rousseau - der mit den wilden Natürlichen (oder so?) Äh - ja.
Zumindest, wenn mich nicht dieser Literaturprof., dessen Vorlesung ich da vor fünfzehn oder so Jahren lauschen durfte, völlig vera..t hat :freches grinsen:.

Aber ... da ich nun schon so laut Rhea's Vortrag beklatsche, muss ich mein Beklatschen auch gleich wieder relativieren, schliesslich will ich ja hier nicht laienhaft Dinge behaupten, die ich nicht beurteilen kann :smirksmile::
Habe einige Leute in meiner Familie, bei denen klar erhöhte Sensibilität ( und Kreativität und Intelligenz ) vorliegt, bei denen aber ein Ratschlag a la "Begib' Dich unter andere !" voll in die Hose gehen würde. Weil nämlich deren Sensibilität durchweg im Zusammenhang mit einer organisch begründeten Schwäche in der Reizverarbeitung steht, nämlich der Unfähigkeit, Irrelevantes nicht ins Bewußtsein dringen zu lassen. Teils Schizophrenie, teils AD(H)S - die Fachwelt ist sich nicht sicher, ob ein Zusammenhang zwischen beiden besteht.

Und ohne medikamentöse Begleitung würden diese Leute ihren Auftritt in der Gesellschaft wohl nur als so schmerzlich empfinden können, daß sie auf ihn eher verzichten würden ! Was sowohl am Andersartiges-Wegbeissen-Effekt als auch am Unfähig-sich-sozial-auf-andere-einzustellen-Effekt liegt - die Wahrheit liegt da in der Mitte.

Aber wie dem auch sei - ich finde es schon etwas ärgerlich, wenn Normalo-Trampel wie "Du und ich" etwas eitel verletzt darauf hinweisen, daß sie ja auch sensibel sind ! Meistens wissen diese Leute aber, selbst, wenn sie es sind, nicht, daß für die andere Kategorie von Leuten Sensibilität gleichbedeutend mit Andersartigkeit und Schmerz ist.

Und sollte letzteres so sein - also, auch wenn man sich unter andere begibt, gibt es keinen Lerneffekt, weil die "Schmerzen" dauerhaft überwiegen - würde ich mir Hilfe von anderen dazuholen.

Just my two cents :smirksmile:,
mnn

Inaktiver User
21.02.2007, 22:46
Na gut.
Wo's auch immer herkommt.
Kaufe ein "Populär-", ein "Laien-", ein "psychologischer-", ein "Autor" und was sonst noch gebraucht werden könnte.
Bitte selbst zusammensetzen. Damit auch hier das "richtige" Etikett klebt.

Inaktiver User
21.02.2007, 22:58
Na gut.
Wo's auch immer herkommt.
Kaufe ein "Populär-", ein "Laien-", ein "psychologischer-", ein "Autor" und was sonst noch gebraucht werden könnte.
Bitte selbst zusammensetzen. Damit auch hier das "richtige" Etikett klebt.
Oder fragt Leda :blumengabe:.

Inaktiver User
21.02.2007, 23:09
:lachen:

Sookie
21.02.2007, 23:16
Aber ... da ich nun schon so laut Rhea's Vortrag beklatsche ...
Ich fand den Vortrag auch sehr gut . :cool: *klatscht laienhaft*


Aber wie dem auch sei - ich finde es schon etwas ärgerlich, wenn Normalo-Trampel wie "Du und ich" etwas eitel verletzt darauf hinweisen, daß sie ja auch sensibel sind ! Meistens wissen diese Leute aber, selbst, wenn sie es sind, nicht, daß für die andere Kategorie von Leuten Sensibilität gleichbedeutend mit Andersartigkeit und Schmerz ist.

Klasse, Mnn: Genau das wollte ich die ganze Zeit ausdrücken. Aber ich hatte es nicht mal so klar im Kopf, geschweige denn so schön formuliert. :blumengabe:

lg --Sookie

spoookie
22.02.2007, 07:46
gelöscht

spoookie
22.02.2007, 07:49
auch gelöscht

Inaktiver User
22.02.2007, 07:51
Aber Psychologen sind eben dazu da, immer mal wieder ein neues Schublädchen zu definieren, Und sei es nur dazu, um irgendeine "individual"psychologische Erscheinung von einer (scheinbar) gesamtgesellschaftlichen Entwicklung zu unterscheiden.

Das würde ich so nicht unterschreiben.

Gerade die Psychologie trägt dazu bei, die Fokussierung von Einzelaspekten zu lösen und stattdessen Prozesse zu betrachten, die Vielfältigkeit der Betrachtungs- und Wahrnehmungswinkel zu beachten.

Sie hat uns bekannt gemacht mit dem Unbewussten, angeregt, Identität als etwas Soziales zu betrachten, das erst über Interaktion wächst und immer neue Blüten treibt und daher nicht statisch, sondern fliessend, veränderlich und kontextabhängig sehr vielfältig ist.

Das gilt auch für das Thema "Hochsensibilität". Was ist das eigentlich genau?

Eine EIGENSCHAFT?
Ein Charakterzug, Teil der Persönlichkeit?
Eine Art der Wahrnehmung?
Festehend?
Veränderlich?

Die Psychologie erschliesst anhand verschiedenster Ansätze Möglichkeiten - welche davon sich der Einzelne als seine "Heimatschublade" wählt, ist eine individuelle Geschichte.

Für Sensibilität bietet die Psychologie verschiedene Ansätze:

Sensibilität ist

--> susceptibility to stimulation
--> responsiveness to weak stimuli
--> having a low threshold
--> cognizisance of the feelings of another
--> particularly an awareness based on minor cues
--> a personal vulnerability whereby one is easily hurt or offended.

Mir scheint, der Fokus hier liegt auf dem letzten Aspekt, es ist aber nur EINER von vielen. Der Einzelne entscheidet selbst, welchen Aspekt er unter die Lupe nehmen, worauf er sich konzentrieren möchte, und das wiederum hat Auswirkungen auf subjektives Erleben, subjektive Herangehensweise an Themen, subjektive Entscheidungen, wie der Welt, den Menschen und den sich bietenden Möglichkeiten darin begegnet wird.

Die Psychologie kann Alternativen bieten. Wahrnehmen und nutzen muss der Einzelne sie aber selbst, aus eigenem Antrieb.

Grüssle
Seawasp

spoookie
22.02.2007, 07:57
noch mehr gelöscht

Inaktiver User
22.02.2007, 08:08
Ich hatte die große Liebe im Leben.
Bleibt zu hoffen, ob mir so etwas nochmal passieren wird.:blumengabe:


Liebe Spooky,
ich wünsche dir sehr, dass du auch einen bodenständigen Mann fürs Leben findest, der dich so liebt und wertschätzt, wie du bist


Vermutlich muss man einfach noch mehr akzeptieren, was eben ist, und was eben nicht geht.

schau mal, hier hast du etwas sehr kluges und wichtiges gesagt

Akzeptanz ist unerläßlich.
Das schreibe ich jetzt nicht vom grünen Tisch aus, sondern aus eigener Erfahrung.
Mein "HSP" plus die Ereignisse der letzten 20 Jahre haben dazu geführt, dass ich erwerbsunfähig wurde.
Ich habe mehrmals versucht, dennoch zu arbeiten, Geld heranzuschaffen... es ist jedesmal in die Hose gegangen
Nicht, dass ich die Arbeit (stundenweise) nicht geschafft hätte, die Arbeit hat MICH geschafft

Erst als ich akzeptierte, dass dieser Zug für mich endgültig abgefahren ist, war ich fähig, meinen Blickwinkel zu ändern
Und siehe da, schon kam eine Idee, was für mich noch machbar ist, und dass es auch andere Arten von ARBEIT gibt, als die übliche Erwerbtätigkeit in freier Wildbahn ;-)))

Ich stehe von ganz am Beginn von etwas Neuem, aber es könnte lukrativ werden !
es könnte......

Zu der Überreizung kann ich dir nur sagen, dass ich das auch von meinem verstorbenen Sohn kenne (Autist und ADHS). Seine Grenzen waren wesentlich enger gesteckt als meine, und er hat oft sehr gelitten.
Was dann gut hilft,ist mit sich selbst allein in der Natur zu sein.

Hast du dich schonmal unter einen Baum gesetzt? Im Rücken seine Kraft und Ruhe gespürt?
Oder kannst du dir vorstellen, dich mal ganz zurückzuziehen, ein Retreat wie&#180;s die Esoteriker so gern nennen?
Klöster bieten solche Rückzugstage/-wochen an. Auch Schweigeexerzitien und ähnliches.

spoookie
22.02.2007, 08:13
schon wieder gelöscht

spoookie
22.02.2007, 08:22
gelöscht - was sonst

Inaktiver User
22.02.2007, 08:26
:ooooh:



Na und?



:ooooh:



Hallo????




Macht es dich krank? Oder bist du vielleicht schon krank?
Wie kann man nur so seltsam hier antworten.
Jetzt versteh ich gar nichts mehr :knatsch:

Spookie

wenn Du Rheas Beitrag als den einer Fachfrau erkennen möchtest, dann lies doch mal genau hin, was sie schreibt, wenn Du Lust hast..

Ich hätte es nicht gewagt ein " neues Fass " nun Sozialphobie aufzumachen, um Dir ein neues Krankheitsbild per Ferndiagnose zu bieten..aber was Rhea schreibt ist wichtig und interessant und es lohnt sich auch für Dich darüber nachzudenken..

Was in Rheas Beitrag zu lesen ist : Die Menschen auf die diese Diagnose passt, sind nicht in der Lage zu erkennen, wann ihnen freundlich begegnet wird, ihnen fehlen " Sozialkompetenzen " und sie riet dazu, das zu lernen..zu lernen zu lernen..

In diesem Sinne und Dir viel Glück dabei !

Inaktiver User
22.02.2007, 08:34
Exerzitien :ooooh: ? Retreats :knatsch: ? Bäumchen drücken :wie?: ?
Hört sich irgendwie wie das genaue Gegenteil von Unter-Leute-gehen an !

Warum macht ihr nicht - vielleicht zusätzlich - etwas, was Euch sozusagen verpflichtet, unter Leute zu gehen ? Wobei hohe Sensibilität ein Vorteil ist ?

Mein Sohn, ADSler, betreibt zum Beispiel Judo - weil er halt jedes Zehgewackel mitbekommt und sauschnell verarbeitet, hat keiner eine Chance gegen ihn :freches grinsen:. Was ihm Achtung und Zuspruch einträgt, weswegen er seine Trainingstermine gerne wahrnimmt.
Kampfsport ist eh' eine tolle Art und Weise, mal für ein paar Minuten absolut im Augenblick zu leben.

Oder sonst etwas, halt, Malkurse, Tanzen etc. ?
Na ja, muss ja jeder selber wissen :yeah: !

Inaktiver User
22.02.2007, 08:54
@Leda

"Du musst Dich schon entscheiden, wenn Du etwas Bestimmtes sein willst bzw. bist. Mit eindeutiger, klarer, trennscharfer Definition. Was es einschließt und ausschließt. Du bist .... (Punkt) Und dann gibt's eben kein Entrinnen mehr."

Ironie wieder aus :freches grinsen: ´



Ich denke auch, es geht eher um Tendenzen.. und um unterschiedliche Grade von Ausprägungen
und ich finde es gefährlich, wenn "einfach" so mal Diagnosen über Tests oder auch im Gespräch mit sogenannten Experten gemacht werden und diese "Diagnose" dann auf ewig verdammt das Selbstbild zementiert.
Es kann natürlich hilfreich sein für die Betroffenen, wenn das Kind einen Namen hat aber d.h. nicht dass man das Ettikett 1 zu 1 übernimmt oder sich hinter der Diagnose "verstecken" (a la ich bin hochsensibel und ihr müsst mich nun mit Samthandschuhen anfassen), sondern sich selbst besser zu verstehen.
:kuss:

Inaktiver User
22.02.2007, 09:01
Liebe binauchda,

danke schön, jetzt bin ich wirklich erleichtert und freue mich auch!:smile: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe:

Liebe Mnn,

Ach so, ich kenne 3 Kinder einer Familie, die sind extrem musikalisch (das schafft man nicht nur mit Üben) ... und ich habe mich immer gewundert, dass sie auf Judo-Wettkämpfen ständig Preise abräumen, alle drei!!

Dass das zwei Seiten einer Medaille sein können, natürlich zwei positive und zusammengehören mag, habe ich nie so gesehen. Ich habe immer gedacht: Wau! Nicht nur, dass sie wunderschöne Musik machen, sie können noch dazu prima Judo! Ihr Sozialverhalten ist übrigens ruhig und tadellos. Mit einem von ihnen war ich selber längere Zeit in einer Judogruppe.

Da meine Kinder und ich selber musikausübungs- und judoerfahren sind und uns da eher schinden müssen, vielleicht auch nicht so diese funkenschlagende Motivation haben, aber Freude machts auch so, habe ich das an diesen Dreien immer sehr bewundert, aber als etwas Nebeneinanderstehendes betrachtet.

Vielleicht sind es die Entscheidungsmöglichkeiten - sehe ich meine Gaben als Last oder als Chance - und wie stelle ich mich zu meiner Umwelt?

Liebes Mondschaf,

Du hast Deine Erlebensreizwelt (fällt mir jetzt kein besseres Wort ein) wirklich sehr anschaulich beschrieben - und bewegst Dich auch feinfühlig und einfühlsam in Deiner Umgebung, wie mir scheint.:blumengabe: Wenn ich das mal so sagen darf.

Überhaupt finde ich solch einen Strang mal als angemessen mich mal anzukucken: Wie halt ich's mit mir und Anderen?

Allen einen schönen Tag noch herbstblatt2

Inaktiver User
22.02.2007, 09:07
Hallo Mnn !


Exerzitien :ooooh: ? Retreats :knatsch: ? Bäumchen drücken :wie?: ?
Hört sich irgendwie wie das genaue Gegenteil von Unter-Leute-gehen an !

Warum macht ihr nicht - vielleicht zusätzlich - etwas, was Euch sozusagen verpflichtet, unter Leute zu gehen ? Wobei hohe Sensibilität ein Vorteil ist ?


Es ging hier nur darum, was Spookie tun kann, wenn sie in einem Zustand der völligen nervlichen Überreizung ist.

Diese ausgleichenden Maßnahmen dienen dazu, einen "Zustand" wiederherzustellen, in dem es ihr möglich ist, wieder gefestigt unter Menschen zu gehen.

Vielleicht magst du nochmal lesen, was Mondschaf so anschaulich beschrieben hat?

Übrigens hat die erweiterte Wahrnehmung auch Vorteile (dein Beispiel: Judo, dein Sohn), - das stimmt. Man sollte unbedingt lernen, diese zu nutzen und gezielt einzusetzen.

Inaktiver User
22.02.2007, 09:22
Zitat von Linwen2
Dein seltsames Buch interessiert wenige, wenn Du glaubst daraus Deine Lebensweisheit und Dein Lebensglück zu beziehen : dann tue das..
Aber Werbung dafür brauchen wenige und ich finde das auch ärgerlich..
Hallo????

Hallo spoookie,

ich habe einen Hinweis für Dich:

Ich habe mich aus diesem Strang zurückgezogen, weil Du mir für die Aufmerksamkeit die ich Dir geschenkt habe, dafür, dass ich mich personenbezogen auf Dich einlassen wollte, sehr eigenartig geantwortet hast.

Dass Du nicht alle meine Fragen beantwortet hast, nun gut, es liegt bei Dir zu entscheiden, auf was Du eingehen möchtest und auf was nicht. Ich persönlich empfinde Deine Postings als aggressiv, daher kam auch die Frage nach Deiner Wut.

Bist Du Dir klar darüber, wie Du mit Wut umgehst?


Dass Du allerdings die Fragen, die Du beantwortet hast mit Buchzitaten beantwortest... Nun ehrlich gesagt, ich habe keine Lust mir in einem Diskussionsforum Buchzitate um die Ohren hauen zu lassen. Sei Dir sicher, wenn ich wollte, ich könnte Dir ALLES was Du da gepostet hast zerpflücken. Aber das ist langweilig. Weil ich weiß, dass ich das kann.

Was ich sehe ist, Dir mangelt es an Sozialkompetenz und sozialen Fähigkeiten.

Das kann man lernen, so man will. Jemand, der sich selbst als hochsensibel darstellt, sollte die Vorraussetzungen mitbringen, so etwas lernen zu können. Ob er allerdings das Wollen und das Engagement mitbringt, sich darauf einzulassen ist etwas anderes. Die Mühe wirst Du Dir schon machen müssen, wenn Du Sozialkontakte pflegen möchtest.

Ich persönlich möchte weder meine Zeit noch meine Aufmerksamkeit in einen Strang stecken, in dem der Strangeröffner, diejenigen die das Strangthema kritisch hinterfragen, abwertet und für nichts achtet.

Daher werde ich jetzt das tun, was ich bereits mit dem Löschen meiner Postings angekündigt habe:
Schweigen.

Ich wünsch Dir alles Gute.
Liebe Grüße
binauchda


-------------------------------------
Nachtrag:

Da die Strangeröffnerin offensichtlich unfähig ist zu begreifen, dass ich tatsächlich den Strang verlassen habe, markiere ich diese Kernaussage meines Postings nun extra für sie.

@Spoookie: Du brauchst nicht gegen mich ankämpfen, spar Dir Deine Energie und Deine Wut für die Themen, die tatsächlich bei Dir anstehen.

Ich bin keines Deiner Probleme.
-------------------------------------
Nachtrag2:

Dafür, dass Du hochsensibel bist, bist Du erstaunlich streitbar.

Wie passt das für Dich zusammen?

-------------------------------------
Nachtrag3:


Zitat von spoookie
Wer lernen will, kann auch lernen. Und wer nicht hochsensibel ist, sollte in der Lage sein, den anderen so stehen zu lassen, wie er ist. Das gehört für mich zu sozialen Fähigkeiten.
Das ist ein klassischer "Trag mich Du Bauerntrampel"-Spruch.
Die Mechanismen der emotionalen Erpressung sind Dir bestens bekannt, oder irre ich mich?
Und Du wendest sie auch an, hm?
Wie geht es Deiner Familie und Deinen Freunden damit?

Übrigens, ich lass Dich ja so stehen, wie Du bist.
Was glaubst Du, weshalb ich Deinen Strang verlassen habe?
-------------------------------------





Zitat von herbstblatt2
Liebe binauchda,

danke schön, jetzt bin ich wirklich erleichtert und freue mich auch!:smile: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe: :blumengabe:
@Herbstblatt: Danke :wangenkuss:
Ich bin auch erleichtert, dass wir das klären konnten.
Du bist mir willkommen. :blumengabe:

Inaktiver User
22.02.2007, 09:50
Andererseits sieht man hier, wie unterschiedlich Wahrnehmungen sind. Spoookie schreibt von "Verulkungen", "Pseudointerpretationen" und "Anfeindungen".

Die sehe ich hier nicht. Davon habe ich hier nichts gelesen.

spoookie
22.02.2007, 09:57
Was ich sehe ist, Dir mangelt es an Sozialkompetenz und sozialen Fähigkeiten.

Wie kommst du auf die Idee?
Wer hat das behauptet ? Und was sollen schon wieder diese Überinterpretationen? :ooooh:



Das kann man lernen, so man will. Jemand, der sich selbst als hochsensibel darstellt, sollte die Vorraussetzungen mitbringen, so etwas lernen zu können. Ob er allerdings das Wollen und das Engagement mitbringt, sich darauf einzulassen ist etwas anderes. Die Mühe wirst Du Dir schon machen müssen, wenn Du Sozialkontakte pflegen möchtest.

Wer lernen will, kann auch lernen. Und wer nicht hochsensibel ist, sollte in der Lage sein, den anderen so stehen zu lassen, wie er ist. Das gehört für mich zu sozialen Fähigkeiten.



Ich persönlich möchte weder meine Zeit noch meine Aufmerksamkeit in einen Strang stecken, in dem der Strangeröffner, diejenigen die das Strangthema kritisch hinterfragen, abwertet und für nichts achtet. Daher werde ich jetzt das tun, was ich bereits mit dem Löschen meiner Postings angekündigt habe: Schweigen.


Jetzt ist es genug! WER hat damit angefangen?!
Ich ziehe mich jetzt hier auch zurück.
Das ist ja nicht mehr zu ertragen.
Diese Plattform ist DEFINITIV ungeeignet für jegliche Form von HSP-Themen. Es ist einfach nur traurig, wie hier mit manchen Beiträgen umgegangen wird.

Ich schreibe jetzt nichts mehr dazu.
Zerpflückt den Strang gerne weiter. Aber ohne mich.
Am besten sucht ihr dafür ein neues Opfer.
Da taucht sicher bald die nächste auf :knatsch:



Ich wünsch Dir alles Gute.
Liebe Grüße
binauchda

Ich dir auch. Machs gut!
Die Beiträge wurden gelöscht, scheint mir besser zu sein.

Ergänzung:
Ich habe den Strang auch verlassen.

Schweigen

Inaktiver User
22.02.2007, 10:02
a propos Psychologie
Vielleicht sollte man sich auch Begriffsklärungen vor Augen führen
http://de.wikipedia.org/wiki/Psychologe

http://de.wikipedia.org/wiki/Psychotherapeut

hier ein Überblick über " Psychoberufe "


http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=50006

Ich kann auch hier im Strang ÜBERHAUPT nicht erkennen welcher User/Userin hier " sensible " übersensibel " oder " grobklotzig " ist..

Ich erkenne aber in denen, die sich hier das Etikett " Grobklotz " gaben, ähnliche Empfindlichkeit und ja auch " Gereiztfühlen " wie bei denen, die das für sich als Eigenheit, "Anderssein" erkannt haben möchten..

Ein kalter Normalogrobklotz klickt gar nicht in diesen Strang...

orakele ich jetzt auch einmal..

Ich weiß auch nicht ob sich " Gleichgesinnte " gute Tipps geben können und ob nicht das Negative, das sich in seltsame Stimmungen schaukeln, nicht doch überwiegt.. Wie soll ein "Kranker" einem Kranken helfen, dessen Krankheit ist, um sich selbst zu kreisen und sich einzuigeln ?
Ist die Gefahr verletzt zu werden, dabei nicht viel größer ? Was ist denn wenn Dünnhaut Dünnhaut nicht mehr ertragen kann ?
Und man Nähe zugelassen hat, da man " Seelenverwandte " zu finden glaubte : sehr gefährlich finde ich das..

Deshalb finde ich das sich Öffnen allen Menschen gegenüber "gesünder " und der freundlichere Blick auf vermeintliche " Grobklötze " die oftmals nur diesen Klotzpanzer brauchen, weil sie ja auch dünnhätig sind..

Und dann gibt es die Dickhäuter, die gelassen sind und auch ein wenig grob..von denen kann man lernen ..
Und die ganz herben Ellenbogenmenschen, die gibt es auch..ja natürlich..aber ich werde einen Teufel tun gerade meinen Kindern sein solches Weltbild vermitteln..NEIN : ich glaube daran, dass Menschen recht seltsame Wesen sind..aber die meisten nicht so wie sie scheinen..jedenfalls nicht durch und durch..

Inaktiver User
22.02.2007, 10:03
Wie diskutiert man auf der Grundlage unterschiedlicher Wahrnehmungen?

Inaktiver User
22.02.2007, 10:05
@ Bluechild

ein wenig so wie hier..

Ja, Du hast sicher Recht..

Inaktiver User
22.02.2007, 10:05
@Spookie

Für mich war Tanzen ein Medium, insbesondere Tango, in dem ich Raum für die Sensibilität gefunden habe und es sehr intensiv geniessen konnte - und mal richtig abschalten konnte. Das hat mir gut getan.

Bzgl. der Verulkungen etc. also der Wahrnehmung denke ich, dass wir hochsensiblen schon immer damit rechnen von vorneherein, dass wir verletzt werden und die Gefahr größer ist, die Situation nicht mit Distanz zu sehen.

Bzgl. Deiner Partnerwahl : Ich war zuletzt mit einem Partner zusammen der sozusagen in die Kategorie "Elefant im Porzellanladen" gehört und mir fehlte oft das Gespür nicht nur für mich, sondern auch für Situationen oder auch Menschen, die uns betrafen und wir hatten hier absolut keine Wellenlänge. Andrerseits half mir die Rationalität und Sachlichkeit meines Partners Dinge, in denen ich emotional verstrickt bin von einer anderen Warte zu sehen und das war für mich erleichternd. Dennoch tendiere ich bei der Partnerwahl eher zu sensiblen Machos, jawohl, also einer Mischung.

Liebe Grüße :blumengabe:

Inaktiver User
22.02.2007, 10:10
@
Bzgl. der Verulkungen etc. also der Wahrnehmung denke ich, dass wir hochsensiblen schon immer damit rechnen von vorneherein, dass wir verletzt werden und die Gefahr größer ist, die Situation nicht mit Distanz zu sehen.


Also ist hier eine Art sich-selbst-erfüllende-Prophezeiung passiert?

Das Thema hat mich schon interessiert. Ich hab daraufhin einiges im Netz gegoogelt und gelesen. Diese Aussage eines Betroffenen im Forum von "Zartbesaitet" fand ich sehr interessant:

"Hochsensible fühlen nicht intensiver als andere, sie glauben nur, dass es ihnen alleine so geht. Sie können sich nicht vorstellen, dass andere dieselben Gefühle haben und meinen darum, sie ständen mit ihren Empfindungen ganz allein auf der Welt."

Inaktiver User
22.02.2007, 10:14
@bluechild
Ja, da ist dieses Einsamkeitsgefühl, welches eingangs auch beschrieben wurde, glaube ich. Man fühlt sich einfach manchmal wie "Außerirdische" (d.h. aber nicht, dass man deshalb meint, man sei etwas besseres. Eben ganz im Gegenteil) Deshalb hat Spookie auch so auf die Aussage mit dem "Orden " reagiert. Es ist vom Gefühl her eben kein "Ordensgefühl" sondern eine Mischung aus Melancholie, Abgeschnittenheit. So in etwa, und die Angst, wieder in solch ein "trauriges Gefühl " zu geraten.
Vielleicht hat sich das für Spookie jetzt wieder "erfüllt", weil sie sich auch hier nur teilweise verstanden fühlt.
Alles nur Vermutungen......versuche Licht ins Dunkle zu bringen.

Winnie
22.02.2007, 10:14
Ich weiß auch nicht ob sich " Gleichgesinnte " gute Tipps geben können und ob nicht das Negative, das sich in seltsame Stimmungen schaukeln, nicht doch überwiegt.. Wie soll ein "Kranker" einem Kranken helfen, dessen Krankheit ist, um sich selbst zu kreisen und sich einzuigeln ?

Dann hältst Du nichts von Selbsthilfegruppen?

LG
Winnie

... auch eher Grobklotz

Inaktiver User
22.02.2007, 10:43
Also ist hier eine Art sich-selbst-erfüllende-Prophezeiung passiert?

Das Thema hat mich schon interessiert. Ich hab daraufhin einiges im Netz gegoogelt und gelesen. Diese Aussage eines Betroffenen im Forum von "Zartbesaitet" fand ich sehr interessant:

"Hochsensible fühlen nicht intensiver als andere, sie glauben nur, dass es ihnen alleine so geht. Sie können sich nicht vorstellen, dass andere dieselben Gefühle haben und meinen darum, sie ständen mit ihren Empfindungen ganz allein auf der Welt."

Ich komme mir hier so vor, als wäre ich im Drops-Strang, es gibt falsch.

Hier wurde schon früh nach der Definition gefragt, was den überhaupt hochsensibel sei.
So, wie es hier definiert wird, hört es sich in der Tat nach einer Krankheit an.

Das ich sensitiver Stimmungen spür, sind Erfahrungswerte.
Am Anfang ein sich wundern, warum andere das nicht auch fühlen, dadurch dann einiges wissen.
Haushalten gehe ich bestimmt nicht damit und ich empfinde es als schön, wenn ich hinter Masken schaue.
Ein falsches "mir geht es gut" fühle und für meine Freunde da sein kann.
Ich liebe den Trubel meiner Stadt. Das Summen von Stimmen am Strand entspannt mich ungemein.

Ich mag Technomusik.

Und, ich mag auch den Weltschmerz. Im Wissen der Vergänglichkeit liegt die Freude, das meine Kinder ihr Leben vor sich haben. Ihnen gehört die Welt und dieses Glück strahlen sie aus.

Ich liebe es U-Bahn zu fahren und Menschen zu beobachten. Wieviel Liebe auch heute noch unterwegs ist, in dieser schnellen Zeit. Es auch heute noch Paare gibt, voller Runzeln und Falten vom Alter, die Händchen halten und sich verliebt ansehen.

Ich werde körperlich krank, wenn es jemandem in meiner Familie schlecht geht. Aber, da ich es weiß geht es auch von alleine wieder weg, meißtens.

So, wie hier, in diesem Strang, die Hypersensibilität beschrieben wurde, besitze ich sie nicht. Es hört sich auch eher nach grenzwertigem Autismus an.

Zusatz: Da ändern auch die dusseligen 253 Punkte nix von diesem Pseudopsychotest.

Inaktiver User
22.02.2007, 10:43
Dann hältst Du nichts von Selbsthilfegruppen?

LG
Winnie

... auch eher Grobklotz

Das kann ich nicht prinzipiell beantworten..denn schon wenn sich zwei Menschen mit ähnlichen Problemen zusammen finden und sich austauschen, kann man das als Selbsthilfegruppe sehen.
Das kann gut sein oder schief gehen..

Austausch ist sicher oftmals gut, aber eine professionelle Begleitung für Menschen mit speziellen Problemen ( Sozialphobie wurde hier angesprochen ..) halte ich für sehr sinnvoll.
Wenn sich nur " Betroffene " helfen wollen, sehe ich manches sehr skeptisch.. und sehe auch Gefahren..

Es handelt sich ja nicht um Mukoviszidose odr Diabetis-Patienten.. sondern um Menschen in hauptsächlich seelischen Nöten..mit entsprechenden Begleiterscheinungen..

Ich sehe auch die Gefahr darin seine Sicherheit im Finden dieser Gruppenzugehörigkeit zu finden und dann nicht die Schritte " nach außen " zu wagen.. dort wo " Grobklötze " nett sensibel und empathisch leben und mit dem sich krankfühlenden gerne leben möchten.. und die vielleicht auch voneinander lernen können..

Die Gefahr sich in Schwierigkeiten, die das Leben nun mal bietet, überschnell hinter seiner vermeintlichen Krankeit: dem Anderssein zu verstecken, ist sehr groß, finde ich..

Sich selbst als feinfühlig aber o.k. und auch lebenstüchtig fühlen zu können und DAS von netten " Grobklötzen " auch lernen zu wollen..tut ja auch gut.. besser oftmals als sich unter Bäumen " zum Kummer auf die Bank zu setzen " denn die Gefahr ist groß..

Sich Rückzugräume und Möglichkeiten zu schaffen, kreativ zu sein, seine Stärken zu spüren, das ist ein guter Weg..

Die Sache mit : " Ich FORDE dies und jenes ", die manch ein Betroffener nun für recht laut nennt..sehe ich skeptischer..denn ich habe gleich das Empfinden einer trotzigen Haltung, die auch wieder Reibung mit Mitmenschen erzeugt..diese Reibung muss der Fordernde auch AUSHALTEN können, sonst geht schnell der Versuch sich Gutes zu tun/ für sich etwas wichtiges zu fordern ,nach hinten los..

Was Muschelkalk da für sich beschreibt, kenne doch uuunglaublich viele Menschen.. und es sind sicher keine Einzelfälle..
Aber auch sie fühlt sich allein und auch hier im Strang unverstanden..

Sabarcane
22.02.2007, 10:49
Meiner Ansicht nach ist Hochsensibilität (ich ziehe den Begriff Hochsensitivität vor) eine biologische Prädisposition (man kann es auch Veranlagung nennen), die, wie auch alle übrigen Veranlagungen wie Haarfarbe, Neigung zu Allergien u.ä., im Grunde völlig wertfrei ist.

Diese Veranlagung an sich sagt noch überhaupt nichts über den Menschen aus. Erstens kann sich Hochsensitivität sehr unterschiedlich äussern und zweitens kommt es entscheidend darauf an, was der einzelne (und die Einflüsse, denen er ausgesetzt ist) mit dieser Veranlagung macht.

Da Hochsensitive in der Gesellschaft eine Minderheit darstellen, ist es logisch, dass sie sich mit der "andersartig veranlagten" Mehrheit irgendwie arrangieren müssen und dass es da zu Friktionen und Einsamkeitsgefühlen kommen kann. Das müssen aber auch alle anderen Minderheiten.

Ich (als selbst betroffene) wehre mich vehement gegen eine positive Selbstdiskriminierung oder verklärende Abkapselung, und so banal-pauschalisierend-glorifizierende Aussagen wie "hochsensible Menschen verhalten sich im allgemeinen freundlich, hilfsbereit und sehr sozial" kann ich nicht unterstützen. Die Veranlagung von Hochsensitiven KANN sich in dieser Art und Weise äussern (und tut es sicherlich oft auch), MUSS aber nicht. Und selbst wenn: Das heisst nicht, dass sich Hochsensitive nicht oft auch unfreundlich, egoistisch und asozial verhalten (können). Es ist also sowohl seitens der Hochsensitiven falsch, sich als "unverstandene Edle" von "feindlichen Bauerntrampeln" umzingelt zu sehen, als auch seitens der "Bauerntrampel" falsch, den Hochsensitiven zu unterstellen, in ihrer Eigenschaft als ebensolche müssten sie doch besonders nett, einfühlsam, etc. sein.

Jeder hat so sein Paket an Veranlagungen zu tragen... wichtig ist einzig und allein die Selbstakzeptanz und der Wille, sämtliche Aspekte der eigenen Persönlichkeit in möglichst positiver Weise ins Leben zu integrieren.

In diesem Sinn: hochsensitiv- na und? ;-)

Inaktiver User
22.02.2007, 10:50
Oh nun hat die Ausgangsposterin alles gelöscht..

Menschen lassen sich zum Glück nicht löschen..sonst hätte ich fast Angst VOR und nicht um die " Übersensiblen " von heute..

Aggressiv scheinen manche zu sein und anderen dann noch ein schlechtes Gewissen mitgeben wollen.. und sich als unverstandene Opfer fühlen, weil sie noch nicht VERSTEHEN::und richtig HINFÜHLEN können..

Vielleicht bald..

Viel Glück..dabei..

Sabarcane

Ja : wertfrei

Ein Mensch der unter lauter Radimusik leidet, dann reizüberflutet
einem ihm begegnenden Mensch dann eine Watschen gibt, weil der ein ihn seinem Ohr falsches Wort sagte : ist nicht gerade postiv..

Seine Sensiblität positiv für sich zu nutzen und auch andere im positiven spürbar zu machen und nicht hauptsächlich negativ wäre ein guter Anfang..seine " Eigenart " freundlicher zu betrachten..freundlich aber nicht überhöht..

Inaktiver User
22.02.2007, 10:51
...Was Muschelkalk da für sich beschreibt, kenne doch uuunglaublich viele Menschen.. und es sind sicher keine Einzelfälle..
Aber auch sie fühlt sich allein und auch hier im Strang unverstanden..

Ja und bei einem User stellen sich mir, ob seiner Beiträge, öfter die Fußnägel hoch. :ahoi:

Bäh, so selbstverliebt.

Inaktiver User
22.02.2007, 10:58
Muschelkalk.

dann sei doch so mutig und äußere das in mein Nickgesicht:

Du würdest sehen, dass ich Dich dennoch anlächeln kann : ehrlich warm..

ich las auch im allgemeinen Forum, dass Du Dich geärgert hast, meine sensiblen Antennen vibrierten..

Sich selbst zu lieben, ich so schlecht nicht..fast der Schlüssel dafür, von andren geliebt zu werden.. und auch Freundlichkeit anderer Menschen zu erkennen..

Inaktiver User
22.02.2007, 10:59
@Linwen
Bei dieser Wärme stellen sich mir die Nackenhaare hoch.

Winnie
22.02.2007, 10:59
Ich sehe auch die Gefahr darin seine Sicherheit im Finden dieser Gruppenzugehörigkeit zu finden und dann nicht die Schritte " nach außen " zu wagen.. dort wo " Grobklötze " nett sensibel und empathisch leben und mit dem sich krankfühlenden gerne leben möchten.. und die vielleicht auch voneinander lernen können..


Aber vielleicht kann einem eine solche Gruppenzugehörigkeit auch ersteinmal Ruhe geben. Und im Austausch mit den anderen Gruppenteilnehmern, die in einer differenzierten Lage sind, bekommt man Denkanstöße, die man vielleicht "williger" aufnimmt, weil die Grundsituation nunmal ähnlich ist. Als ich meine Frage stelte dachte ich z.B. spontan an das Trennungsforum hier. Man könnte auch rangehen und sagen: die verlassenen/betrogenen Frauen dort schimpfen gemeinsam auf die bösen Männer - der Autausch umfasst aber ganz viele verschiedene Ebenen und Themen. Und jede Teilnehmerin ist in einer anderen "Etnwicklungsstufe".

Die Dinge, die Michaela hier geschrieben hat, haben ja vielleicht auch Spookie gezeigt wie man den Grobklötzen die Situation verständlicher schildern kann...

Inaktiver User
22.02.2007, 11:04
Muschekalk

dann sei doch so mutig und äußere das in mein Nickgesicht:

Du würdest sehen, dass ich Dich dennoch anlächeln kann : ehrlich warm..

ich las auch im allgemeinen Forum, dass Du Dich geärgert hast, meine sensiblen Antennen vibrierten..

Sich selbst zu lieben, ich so schlecht nicht..fast der Schlüssel dafür, von andren geliebt zu werden.. und auch Freundlichkeit anderer Menschen zu erkennen..

Sich selbst lieben ist nicht schlimm.

Aber bei Deinem Nickgesicht bekomme ich Gänsehaut auf dem Rücken. Das wird das Einzige Post dieser Art in dem öffentlichen Raum bleiben.

Andere nicht mehr akzeptieren können, sein Erleben und Wissen über anderes stellen. Für sich selber hyperhypersensibel sein, dieses anderen aber absprechen.
Für sich die Flöhe husten hören, aber den Elefantenhusten bei anderen wegwischen.

Deine Wärme macht mich frieren.

Inaktiver User
22.02.2007, 11:08
@Muschelkalk
:allesok: :schild genau:

Inaktiver User
22.02.2007, 11:13
Wer sein Herz nicht öffnet, wird immer frieren, Muschelkalk. Und sich allein und unverstanden fühlen. Liebe dich selbst, dann kannst du auch andere lieben und wirst geliebt. Nur ein offenes Herz kann geben und empfangen.

Das waren für mich wichtige Kernpunkte von Linwens Posts. Schon interessant, die Sache mit der Wahrnehmung....


@Linwen

Gewärmte und wärmende Grüße :blumengabe:

Inaktiver User
22.02.2007, 11:17
Wer sein Herz nicht öffnet, wird immer frieren, Muschelkalk. Und sich allein und unverstanden fühlen. Liebe dich selbst, dann kannst du auch andere lieben und wirst geliebt. Nur ein offenes Herz kann geben und empfangen.

Das waren für mich wichtige Kernpunkte von Linwens Posts. Schon interessant, die Sache mit der Wahrnehmung....


@Linwen

Gewärmte und wärmende Grüße :blumengabe:

Ich werde geliebt, keine Sorge.

Schön, dass es auch in diesem Raum kleine Clicken gibt. Dies hält mich aber nicht ab, meine Meinung zu habe.

Ich maaße mir auch an, mir auszusuchen von wem ich geliebt werden möchte. :smile:

Die Intention war bei dem von Dir zitierten Post eine andere, als Du sie darstellst.

Inaktiver User
22.02.2007, 11:24
Es ist recht unschön zu erleben, dass Menschen die überlaut tönen ach so hochsensibel zu sein, nicht davor zurückschrecken mich nun persönlich widerlichst anzugehen..

Das ist kein Hinweis auf Sensiblität, nein : das ist eine Unverschämtheit..

Bezeichnend ist auch gleich, das sich zwei zusammentun und mir nun hochsensibel ans Bein pinkeln..

Das ist kein feines Benehmen..aber auch Usus..

Ich schrieb auch nicht, dass ich Sorgen darum habe, dass wer nicht geliebt werde..

Danke für die Demonstration von Wahrnehmungsstörungen..

Was wäre denn ( unfassbare Vorstellung " wenn ich eine Hochsensible wäre..olala..ein Weltbild bräche entzwei.. ;-))

Ja : in diesem Club in dem ich nicht Mitglied sein möchte , sind so "böse, kalte " wie ich..

manche spüren meine Wärme.. andere eben nicht..schade für sie..aber ich kann das aushalten..

Nun bin ich aber weg..denn zu viel Fiesheiten kann ich doch nicht aushalten..

Inaktiver User
22.02.2007, 11:29
Sind ANDERE Wahrnehmungen inzwischen Wahrnehmungsstörungen?

:schild ...uups:

Grüssle
Seawasp

Inaktiver User
22.02.2007, 11:29
Deine Postings kommen für mich nicht warm rüber.
Das ist meine Wahrnehmung. Und ein Gefühl aus dem Bauch heraus, was sich nun einmal prompt beim Lesen einstellt.

Das geht jetzt aber mehr in Richtung "Kommunikationsfallen" im Forum und die Schwierigkeit, Gefühlsregungen zu transportieren, per sms, per Email, eben dann, wenn man sich nicht gegenübersteht, Kommunikation auch so zu empfangen wie es gemeint ist, also wie bei Dir -- vom Herzen und warm. Das kommt bei mir "gelesen" nicht so an. Vielleicht ist es anders, wenn ich Dir gegenüberstehe.

spoookie
22.02.2007, 11:36
Leute, Leute,

nun lasst es mal gut sein.

Linwen58, nimm bitte niemals wieder Begriffe wie "hochsensibel ans Bein pinkeln" in den Mund *schüttel*.
Sonst passiert noch ein Unglück.

Lasst uns lieber den Frühlingsanfang genießen.:yeah:
Meine Tulpen auf der Fensterbank stecken gerade die Köpfe raus und lachen heftigst der Sonne entgegen. :Sonne:

Inaktiver User
22.02.2007, 11:47
Was für ein Unglück ?

Ich nehme die Worte in den Mund oder Tastatur, die ich möchte..

Nun da Du hier Dampf abgelassen hast...und Watschen verteilt, hast Du Spaß dran Dir Blümchen anzuschauen : Na, dann habe ich Mohr ja doch meine Watschenfrauschuldigkeit getan und kan gehen : uff..!

:cool:

Aber zum nächsten Mitmenschen darfst Du ruhig netter sein..oder vorher Blümchen betrachten..

In diesem Sinne : :blumengabe:

Linwen2 und nicht Linwen58

Inaktiver User
22.02.2007, 11:49
Manchmal zweifle ich an meinem Verstand. Mitunter auch an meiner Wahrnehmung. Seltener an meiner Auffassungsgabe. Im Moment zweifle ich: an allem drei.

Inaktiver User
22.02.2007, 11:49
Sind ANDERE Wahrnehmungen inzwischen Wahrnehmungsstörungen?

:schild ...uups:

Grüssle
Seawasp

Es gibt unterschiedliche Wahrnehmungen und es gibt Wahrnehmungsstörungen.. ( Störungen der Reizverarbeitung z.B. )

aber Du weißt das ja..

( ich könnte das nun auch mit säuselndem Lauwarmklang noch einmal anders schreiben..)

Aber ich mag nun wirklich gar nicht mehr..

Inaktiver User
22.02.2007, 11:56
Manchmal zweifle ich an meinem Verstand. Mitunter auch an meiner Wahrnehmung. Seltener an meiner Auffassungsgabe. Im Moment zweifle ich: an allem drei.


Solche inneren Balance-Akte halten jung und fit :smirksmile:


Blümchen und Sonne sind immer gut, Spookie :krone auf:

Inaktiver User
22.02.2007, 11:57
Manche Art der Wahrnehmung mündet offensichtlich in einen gepflegten Verfolgungswahn.

- Auch nur eine Möglichkeit der Verarbeitung.

spoookie
22.02.2007, 12:08
Noch eine Frage:

Bekomm ich jetzt vielleicht doch einen Orden, nur so einen Klitzekleinen. Vielleicht hat noch einer was von Karneval übrig?:krone auf:
In 42 Stunden fast 3900 Klicks, also 93 pro Stunde, mehr als einen pro Minute. Das ist doch einen Orden wert.

Inaktiver User
22.02.2007, 12:12
Du wirst sicher nun zur Moderatorin in diesem Forum ernannt..

und bekommt dann eine Schärpe und Farbe..

spoookie
22.02.2007, 12:14
Du wirst sicher nun zur Moderatorin in diesem Forum ernannt..

und bekommt dann eine Schärpe und Farbe..

DANKE :yeah:

Inaktiver User
22.02.2007, 12:17
@herbstblatt:



Lieber Mnn, :smirksmile:.

@Lavendelmond:
Hab's nochmal gelesen - und versteh' schon den Sinn der "Exerzitien" ! Aber da gibt es eben auch noch die Gefahr der "Exerzitien", die Jean-Jaques Rousseau und Rhea beschrieben haben.
Und der müssen sich sensible Menschen eben vielleicht auch in erhöhtem Maß stellen.

LG, mnn

Inaktiver User
22.02.2007, 12:18
Interessante Sichtweise. Gebührt dieser Orden nicht vielmehr allen an dieser Diskussion beteiligten UserInnen?

Inaktiver User
22.02.2007, 12:21
Noch eine Frage:

Bekomm ich jetzt vielleicht doch einen Orden, nur so einen Klitzekleinen. Vielleicht hat noch einer was von Karneval übrig?:krone auf:
In 42 Stunden fast 3900 Klicks, also 93 pro Stunde, mehr als einen pro Minute. Das ist doch einen Orden wert.

Ja, das macht dich stolz, gelle? Das du es hier in der Bricom mal geschafft hast, alle aufzumischen und deinem GELTUNGSDRANG genüge zu tun! Und noch dazu völligst unsensibel andere User runterzumachen...

@ alle: Klickt mal auf spoookies Profil und schaut euch mal an, wieviel hochbrisante Stränge und Themen eröffnet wurden in der letzten Zeit (einige Tage....) alles sehr zweifelhaft.


@ Linwen: du hast eindeutig meine Symphatien :blumengabe:

spoookie
22.02.2007, 12:24
Interessante Sichtweise. Gebührt dieser Orden nicht vielmehr allen an dieser Diskussion beteiligten UserInnen?

Nein, falsch. Les die Regeln nach:



Bürgerliches Ordensverleihungsgesetz (aus dem Jahre 1913)

§36
(1) Wer vorsätzlich und fahrlässig in einem Online-Forum die Diskussion zu einem Thema eröffnet und innerhalb von 42 Stunden annähernd 4000 Besucher herbezieht, ist zur Ordensentgegennahme innerhalb der nächsten 42 Stunden verpflichtet.

Inaktiver User
22.02.2007, 12:26
Du hast es aber wirklich nötig, Spookie!!?

spoookie
22.02.2007, 12:26
@ alle: Klickt mal auf spoookies Profil und schaut euch mal an, wieviel hochbrisante Stränge und Themen eröffnet wurden in der letzten Zeit (einige Tage....) alles sehr zweifelhaft.


Ja, @alle, und klickt mal auf magnumssmyterius Profil und schaut euch an, auf wieviel hochbrisante Stränge er in den letzten Stunden geantwortet hat (wer sich sonst noch langweilt).
Hoch interessant.

Inaktiver User
22.02.2007, 12:31
Jetzt wird ´s aber lächerlich. Schade, in welche Richtung das Ganze nu läuft. :peinlich:

Inaktiver User
22.02.2007, 12:33
Was man nicht so alles treibt, um einen Orden zu bekommen - allein das ist eine Auszeichnung wert...

spoookie
22.02.2007, 12:52
4059 - das müsste sogar für zwei Orden reichen:zwinker:

Rhea
22.02.2007, 12:53
Noch eine Frage:

Bekomm ich jetzt vielleicht doch einen Orden, nur so einen Klitzekleinen. Vielleicht hat noch einer was von Karneval übrig?:krone auf:
In 42 Stunden fast 3900 Klicks, also 93 pro Stunde, mehr als einen pro Minute. Das ist doch einen Orden wert.


Gut rausgewunden, weggelaufen. Mal was anderes als nick löschen. Hoffen wir, dass du dich nicht aus Einsamkeit auf diese Weise beschäftigst.
Soziales Verhalten und Anecken im Schonraum Forum zu üben ist in jedem Fall eine gute Sache.

Wie dem auch sein. Was mir unabhängig von der Diskussion hier aufgefallen ist: Offenbar gibt es bei vielen Menschen die Vorstellung, Psychologen würden plötzlich und unaufgefordert in ihr Leben einfallen und sie in eine Schublade stecken. Das mag eine romantische Vorstellung sein. Schublade auf, Klient wird unaufgefordert sanft hineingebettet, der Psychologe streichelt nochmal behütend über den Kopf, wie einst Mama oder Papa, und sagt liebevoll: so, und ab heute gebe ich dir für alle deine Probleme eine Ausrede und fange an sie für dich zu lösen.

So läuft es nicht. Genausowenig kann eine ernsthafte (Fern-)diagnose ohne die Bereitwilligkeit des Klienten gestellt werden oder eine Selbstdiagnose ohne Psychotherapeut.
Tatsächlich ist die Angst vieler Menschen von anderen Menschen oder Psychologen als psychisch krank definiert zu werden in der Realität nicht begründbar. Abgesehen von Menschen, die als Gefahr für sich oder andere eingestuft werden.

Am Ende jedes diagnostischen Manuals wird gefragt, ob die oben zusammengetragenen Symptome über einen längeren Zeitraum zu einem extremen Leidensdruck geführt haben. Bei der Großteil der geläufigen Krankheiten ist diese Antwort Voraussetzung um eine Diagnose zu stellen.

Will sagen, letztendlich entscheidet der Betroffene selbst, ob er mit seinen Verhaltensweisen und/oder Problemen einfach anders ist, als andere oder ob er daran etwas ändern möchte, um sein Leben lebenswerter zu machen und sich damit dann eine Diagnose eingesteht.

Jeder hat das Recht so neurotisch, zwanghaft, verrückt, hochsensibel usw. zu sein, wie er will. Niemand wird kommen und sich unaufgefordert mit ihm beschäftigen. Niemand hat ein Interesse daran. Niemand. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Und jeder Mitmensch hat das Recht diese Menschen zu meiden, wenn sie ihm nicht gut tun oder auch nicht.

Rhea

spoookie
22.02.2007, 12:58
Jeder hat das Recht so neurotisch, zwanghaft, verrückt, hochsensibel usw. zu sein, wie er will. Niemand wird kommen und sich unaufgefordert mit ihm beschäftigen. Niemand hat ein Interesse daran. Niemand. Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Und jeder Mitmensch hat das Recht diese Menschen zu meiden, wenn sie ihm nicht gut tun oder auch nicht. Rhea

Natürlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Aber daß niemand am Zustand des anderen Interesse hat, halte ich für ein Gerücht. Familie und Freunde (so sie es denn dann wissen) interessieren sich sehr wohl dafür, beispielsweise wenn jemand neurotisch ist und massiv darunter leidet.
Aber gut zureden reicht nicht immer aus.

Der eigentliche Impuls muss vom Betroffenen selbst kommen. Man kann ihm Hilfestellungen geben - gehen muss er von allein. :blumengabe:
Daher ist es auch gut, daß es Selbsthilfegruppen gibt für alle möglichen Themen und auch ständig neue entstehen.

Rhea
22.02.2007, 13:07
Aber daß niemand am Zustand des anderen Interesse hat, halte ich für ein Gerücht. Familie und Freunde (so sie es denn dann wissen) interessieren sich sehr wohl dafür,


Leider ist die Sehnsucht nach Nähe, Zuwendung durch ihre Bezugspersonen ein (unbewusster) Grund sich den Problemen NICHT zu stellen. Eine Zeit lang, je nach Art der Störung und Leidensfähigkeit, Belastbarkeit des Umfeldes funktioniert das auch, aber wie man so schön sagt: das ist kein dauerhaft funktionierendes System.

Irgendwann wir das Umfeld diese Belastung nicht mehr tragen können, die Nähe wird entzogen, Mechanismen der Selbstschutzes setzten ein usw. Jetzt hat der Betroffene zwei Möglichkeiten. An dem Problem arbeiten oder Zustand verschlimmern, um wieder Nähe, Aufmerksamkeit zu erlangen. Jeder hat die Wahl.

In diesem Sinne. Alles Gute :blumengabe:

Inaktiver User
22.02.2007, 13:09
Natürlich ist jeder seines eigenen Glückes Schmied. Aber daß niemand am Zustand des anderen Interesse hat, halte ich für ein Gerücht. Familie und Freunde (so sie es denn dann wissen) interessieren sich sehr wohl dafür, beispielsweise wenn jemand neurotisch ist und massiv darunter leidet.
Aber gut zureden reicht nicht immer aus.
Oh, es gibt Leute, die stellen sich die Frage, ob sie sich mit den Teufeln, die sie an die Wand malen, vielleicht netter unterhalten können als mit Menschen aus Fleisch und Blut.

Da sind Familie und Freunde ganz schnell weg ...

Inaktiver User
22.02.2007, 14:07
Spookie,
ich weiß jetzt nicht, ob das nun einfach deine Art von HUMOR ist - oder ob du uns jetzt gewaltig an der Nase herumführst....?



Schade.

Inaktiver User
22.02.2007, 14:08
Jetzt wird &#180;s aber lächerlich. Schade, in welche Richtung das Ganze nu läuft. :peinlich:

an dieser obigen Stelle teile ich Deine Wahrnehmung. :blumengabe:

Inaktiver User
22.02.2007, 14:55
Na, das ist doch auch mal was. :blumengabe: :freches grinsen:

Latona
22.02.2007, 15:31
Hochsensible Menschen haben wie ihre Gegenstücke, die Trampel, Vor- und Nachteile, wenn man mit ihnen zu tun hat.
Hochsensible Menschen fangen die Stimmungen und Bedürfnisse ihres Gegenübers schneller und besser auf als Trampel (sofern sie nicht nur für ihre eigenen Stimmungen und Bedürfnisse sensibilisiert sind). Dafür sind sie andererseits auch leichter reizbar und schneller zu kränken.

Trampel hingegen können für die Stimmungen und Bedürfnisse ihres Gegenübers blind sein, sind dafür aber andererseits auch nicht unbedingt so schnell genervt und gekränkt wie Hochsensible (es sei denn, es sind wiederum Egoisten, die nur ihre eigenen Interessen wahren, aber nie die der anderen berücksichtigen).

Beide Extreme haben es im Umgang mit anderen Menschen sicher schwerer als der Rest der Menschheit. Mich jedenfalls nerven sehr irritierbare Menschen genauso wie Menschen, die sehr dickfällig sind. Die ersteren stellen oft überzogene Ansprüche an meine Rücksichtnahme, die zweiteren verletzen meine eigene Sensibilität.

Die meisten von uns dürften so beschaffen sein, dass man in mancher Hinsicht hochsensibel, in anderer Hinsicht trampelig reagiert, also keine Häufungen von Extremen aufweist. So gleich sich alles wieder aus.:smirksmile:

Inaktiver User
22.02.2007, 15:44
Muschelkalk, ich habe eben das hier von dir gefunden, weiter oben im Strang:

Zitat von Muschelkalk
Was hochsensibel mit einsam zu tun hat?

Wenn sich das Sonnengeflecht zusammenkrampft, weil Du solche Sehnsucht hast.
Nach den Weiten der Steppe, auch wenn Du sie nie erlebt hast.
Sehnsucht nach der Melancholie...
Wie sollte das jemand verstehen?

Heimweh nach - ich weiß es eben nicht, aber sie ist so gegenwärtig, so groß - diese Sehnsucht nach DEM Zuhause.



Das kenne ich auch.
Das hast du wunderbar beschrieben. Manchmal könnte ich mich krümmen vor Sehnsuchts"schmerzen" nach dem Zuhause, selbst wenn ich bei mir zuhause bin.
Für mich persönlich ist das "große" Zuhause die Ewigkeit Gottes, der Himmel, wie auch immer man die Heimat der Seele nennen will.


Schön, Muschelkalk, wirklich schöne Worte hast du da gefunden für ein Gefühl, was wohl nicht jeder Mensch kennt.
Aber hoffentlich doch viele!
Es ist bei aller zerrenden Tiefe auch ein schönes, verheißungsvolles, extrem intensives Gefühl !

spoookie
22.02.2007, 16:34
Schön, Muschelkalk, wirklich schöne Worte hast du da gefunden für ein Gefühl, was wohl nicht jeder Mensch kennt.
Aber hoffentlich doch viele!
Es ist bei aller zerrenden Tiefe auch ein schönes, verheißungsvolles, extrem intensives Gefühl !

Ich fand das auch ganz wunderbar, als ich es gestern gelesen habe. Es war dieses Gefühl "Da empfindet jemand genau das gleiche wie ich". Mir liefen wirklich die Tränen :wangenkuss:

Hopscotch07
22.02.2007, 17:14
Ich fand das auch ganz wunderbar, als ich es gestern gelesen habe. Es war dieses Gefühl "Da empfindet jemand genau das gleiche wie ich". Mir liefen wirklich die Tränen :wangenkuss:

Aber: das ist doch kein Gefühl, dass HSPlern vorbehalten ist.

Davon bin ich überzeugt.

Inaktiver User
22.02.2007, 17:26
Aber: das ist doch kein Gefühl, dass HSPlern vorbehalten ist.

Davon bin ich überzeugt.

Ich auch.

elsy
22.02.2007, 18:23
diese etikettierung auf das “hochsensible“ finde ich extrem anmassend. jeder mensch ist sensibel, wenn sein gehirn nicht schadhaft ist. ein mensch, der nicht “hoch“sensibel ist, mag ab und an in seiner direktheit verletzend sein, wobei das von der höhe meiner sensibiltät abhängt, ob ich sein anliegen und seine gefühle verstehen und akzeptieren möchte oder nur mein eigenes hochsensibles befinden im sinn habe. mir als “hochsensible“ (alle Testwerte im obersten Bereich :freches grinsen:) ist es dann doch lieber, mit nicht so zart besaiteten menschen zusammen zu leben, zwecks der bodenhaftung - ansonsten gehe ich mir mit meiner hochsensiblen art nämlich selber auf den zeiger.
lg ihr lieben

elsy

Inaktiver User
22.02.2007, 18:38
Aber: das ist doch kein Gefühl, dass HSPlern vorbehalten ist.

Davon bin ich überzeugt.


Am besten vergessen wir jetzt alle mal diesen Begriff "HSP" :erleuchtung:

Möglicherweise fühlen wirklich alle Menschen mal das, was Muschelkalk beschrieb - nur haben nicht alle Menschen Worte für das was sie fühlen. Oder sie empfinden es als "unbeschreiblich" und schweigen darüber.

Wenn man es genau bedenkt und betrachtet, werfen wir hier in diesem Strang ohnehin verschiedene Phänomene durcheinander und trennen nicht klar genug zwischen hoch(über?)empfindlichen Sinnesorganen und zwischen tiefen seelischen Regungen.

Darum kommt es auch zu den Streitereien.
Ist mein Eindruck.
Kann mich auch irren...

Winnie
22.02.2007, 18:41
Wenn man es genau bedenkt und betrachtet, werfen wir hier in diesem Strang ohnehin verschiedene Phänomene durcheinander und trennen nicht klar genug zwischen hoch(über?)empfindlichen Sinnesorganen und zwischen tiefen seelischen Regungen.


und noch ein Gedanke:
kann es nicht sein, dass es auch Menschen gibt, die sensibel Stimmungen und Situationen erfühlen und trotzdem anderen gegenüber nicht sensibel auftreten? :smirksmile:

Inaktiver User
22.02.2007, 18:47
heute sind wir aber auch alle mucho sensibel ;-)

laßt uns mal am Lavendelfläschchen schnuppern !

EINatmen...
und
AUSSSSSatmen.........!

nochmal alle !!

EINatmen...
und
AUSSSSSatmen.........!


mir geht es schon besser, euch auch?



und @Winnie: klar gibt es dat



(und noch viel mehr)


*Lavendelfläschchenzuschraub*





HUCH!

Ich merke gerade, dass ich ja Lavendelmond heiße
Nicht, dass ihr jetzt denkt, ich würde MICH für eine Flasche halten *lach*

Ich dachte eher an das ätherische Öl, was ich heute auf dem Markt käuflich erworben habe (nein, gestern war&#180;s - immer schön bei der Wahrheit bleiben, Madame Lavendel)

Inaktiver User
22.02.2007, 19:15
heute sind wir aber auch alle mucho sensibel ;-)

laßt uns mal am Lavendelfläschchen schnuppern !

EINatmen...
und
AUSSSSSatmen.........!

nochmal alle !!

EINatmen...
und
AUSSSSSatmen.........!


mir geht es schon besser, euch auch?



Nein, sorry, Lavendelmond: wegen meiner Hochsensitivität vertrage ich den intensiven Geruch aus deinem Lavendelfläschchen nicht :zahnschmerzen:

Inaktiver User
22.02.2007, 19:18
Nein, sorry, Lavendelmond: wegen meiner Hochsensitivität vertrage ich den intensiven Geruch aus deinem Lavendelfläschchen nicht :zahnschmerzen:



ach ist das aber schade :knatsch:

darf ich dir ein Wasserfläschchen reichen zum Schnuppern?

oder eine Postkarte mit Lavendel drauf :wie?:

Inaktiver User
22.02.2007, 19:20
ach ist das aber schade :knatsch:

darf ich dir ein Wasserfläschchen reichen zum Schnuppern?

oder eine Postkarte mit Lavendel drauf :wie?:

Auja, das wäre fein! :blumengabe:

Lavenda
22.02.2007, 19:28
Spookie,
ich weiß jetzt nicht, ob das nun einfach deine Art von HUMOR ist - oder ob du uns jetzt gewaltig an der Nase herumführst....?



Schade.

d.f.t.t.

@Rhea - tolle Beitraege.:blumengabe:

Inaktiver User
22.02.2007, 19:31
Auja, das wäre fein! :blumengabe:


Klick (http://home.online.no/%7Elarikka/Atmosphere/lavendel.jpg)




:knicks:

Inaktiver User
22.02.2007, 19:38
d.f.t.t.

@Rhea - tolle Beitraege.:blumengabe:



Lavenda,
bitte sprich nicht in Rätseln :wie?:


was heißt d.f.t.t. ?

Lavenda
22.02.2007, 19:40
Lavenda,
bitte sprich nicht in Rätseln :wie?:


was heißt d.f.t.t. ?

*raeusper*... "Don't Feed The Troll"

:smirksmile:

Inaktiver User
22.02.2007, 19:41
Lavenda,
bitte sprich nicht in Rätseln :wie?:


was heißt d.f.t.t. ?

Don't feed the trolls (?)

spoookie
22.02.2007, 19:45
Klick (http://home.online.no/%7Elarikka/Atmosphere/lavendel.jpg)

:knicks:

Ein wunderbares Bild, Lavendelmond.
Da muss ich gleich an den Film "Das Parfüm" denken, den ich letztes Jahr gesehen habe.
Ich rieche den Lavendel förmerlich bis hier hin :lachen:

Inaktiver User
22.02.2007, 19:47
:ooooh: Spookie ein Troll?


nee, nee

*kopfschüttel*

Ich glaube immer an das Gute im Menschen und denke, Spookie hat nur eine merkwürdige Art von Selbstdarstellung und Problembeschreibung

Dieser "Glaube" hat mich zwar manchmal aufs Glatteis geführt, aber was wäre das (virtuelle *g*) Leben ohne jegliches Risiko?



Noch jemand am Lavendelfläschen schnuppern??? :lachen::blumengabe:

Inaktiver User
22.02.2007, 19:48
Klick (http://home.online.no/%7Elarikka/Atmosphere/lavendel.jpg)




:knicks:

Kuck mal, Lavendelmond:

Das Bild gibt es doppelt! Auf verschiedenen Webseiten! (http://www.laviebelle.nl/images/lavendel.jpg)

Inaktiver User
22.02.2007, 19:49
Oh, Spookie
Auch wieder da?
Hattest du nicht deine Beiträge gelöscht und den Strang verlassen??????


*verwirrtundverwundertindieRundeguck*

Inaktiver User
22.02.2007, 19:50
Oh, Spookie
Auch wieder da?
Hattest du nicht deine Beiträge gelöscht und den Strang verlassen??????


*verwirrtundverwundertindieRundeguck*

Vielleicht kann man auch Gespenster füttern? :zwinker: