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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : BabyBay



Heidelbaer
20.02.2007, 13:05
Ich weiss nicht, ob Ihr Euch noch an mich erinnert, bin auch Teil des "Neu-Übenden"-Strangs, der ja vor einiger Zeit mal umgezogen ist. Hätte jetzt noch mal eine Frage, von der ich glaube, dass mir vielleicht ein paar Leute da einen Rat geben können: Als "Schwangere im Fortschrittsstadium" (30.ssw) sind wir gerade dabei, so ein paar Anschaffungen zu tätigen, u.a. überlegen wir, so eine BabyBay als Beistell-Schlaflösung fürs Elternbett zu kaufen. Die sind nicht ganz preiswert und ich bin etwas skeptisch, ob das Konzept tatsächlich funktioniert. Deshalb meine Frage: Macht so ein Möbel Sinn? Muss man tatsächlich nachts weniger aufstehen, wenn man es hat? Warum kann man das Baby nicht einfach mit ins eigene Bett legen? Kullert es nicht ohnehin aus der Bay raus in mein Bett? Außerdem erschien mir die Polsterung dieses Möbels arg dünn zu sein, ein paar Zentimeter Schaumstoff auf Holzplatte, ist das nicht zu hart fürs Baby? Und besonders groß ist es auch nicht, wie lang kann man es überhaupt gebrauchen? Und braucht man zusätzlich noch ein "normales" Bettchen? :wie?:
Fragen über Fragen. Würde mich sehr freuen, wenn die eine oder andere von Euch mir mit Erfahrungsberichten die Entscheidung ein wenig erleichtern könnte. :blumengabe:

Vielen Dank und viele Grüße,

Heidelbär (Heidi)

AnnaK
20.02.2007, 13:18
Hallo Heidi,

guck mal hier (http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=44632&highlight=babybay) - da gab es einen ähnlichen Strang schon einmal.

Liebe Grüße,
Anna

Heidelbaer
20.02.2007, 14:05
Hallo, Anna!

Vielen Dank für den Link - da steht ja schon das meiste von dem drin, was ich wissen wollte!

Viele Grüße,

Heidi

Julla
20.02.2007, 14:48
Was nicht drinstand:
Natürlich kannst Du Dein Baby auch bei Euch im Bett schlafen lassen. Ich weiß nicht, wie es anderen ergeht, aber bei uns war das sowieso die Hälfte der Nacht der Fall, denn man will ja meisten auch nicht die ganze Nacht mit einer Brust stillen, so dass man sein Baby irgendwann sowieso in die Mitte hebt.
Es ist aber auch ganz nett, es mal "abschieben" zu können und das ganze Elternbett für sich zu haben (je nachdem, wie groß das eigene Bett ist). Außerdem ist es, wenn das Elternbett freisteht, natürlich auch ein Schutz, dass es nicht aus dem Elternbett kullern kann.
Allerdings kugeln sie sich tatsächlich relativ oft aus ihrem Bettchen ins Elternbett.

xanidae
20.02.2007, 14:53
mein mann mochte das nicht, wenn unsere söhne als baby in der mitte schliefen. er hatte angst er könne sie erdrücken, weil er einen sehr festen schlaf hat.
also zum baby im ehebett den mann befragen.

bellybee
20.02.2007, 15:13
Hallo Heidi,

ich bin auch schon am Überlegen, ob diese Lösung für uns gut wäre-
in unserer Wohnung liegen Schlaf- und künftiges Kinderzimmer recht weit auseinander und die ganze Zeit das Babyphon in Betrieb zu haben stelle ich mir nicht so toll vor.
Diese Stillbetten sind ja schon gut, wenn für ein größeres Babybett kein Platz im Schlafzimmer ist.
Und mit Rollen und dem seitlichen Gitter könnte man es tagsüber auch prima ins Wohnzimmer schieben...

Ich habe bei ebay gesehen, dass es auch eine Maxi-Ausführung vom babybay gibt, die ist ein paar Zentimeter länger und breiter und soll (angeblich) bis 12 Monate ausreichend sein.
Ich fände es für die ersten 6-9 Monate schon mal eine tolle Sache, danach hoffe ich, dass man an den Umzug ins eigene Zimmer denken kann.

Bzgl. "Rüberrollen" ins Elternbett habe ich irgendwo mal den Tipp gelesen, dass man das Bettchen einfach ein paar Zentimeter unterhalb der eigenen Matratzen-Oberkante anbringen soll - dadurch gibt es quasi eine kleine Barriere, die zumindest am Anfang ausreicht.

Im eigenen Bett hätte ich wahrscheinlich immer Angst, dass das Kind versehentlich unter unsere Kissen oder Decken gerät...:knatsch:

Liebe Grüße, bellybee

Heidelbaer
20.02.2007, 17:08
Ja, die Angst hab ich irgendwie auch. Baby zudecken ist ja das eine, aber bisher haben wir immer unsere überzähligen Kissen achtlos in die Mitte auf die Ritze geschmissen. Da läge dann in Zukunft das Baby.... :peinlich: da wird mir auch ein bisschen mulmig. Gibts da Erfahrungsberichte? Schon mal jemand anderem sowas passiert?
Die Idee, die Babybay ein bisschen tiefer zu stellen, klingt schlau, das werd ich mir merken.

LG, Heidi

Sonnensterne
20.02.2007, 21:29
Hallo Heidi,

da werde ich mich doch mal mit meinem Erfahrungsbericht beteiligen. Obwohl ich eigentlich noch keine Erfahrung damit habe :ooooh: :smirksmile:. Unser Kleiner ist jetzt 8 Wochen alt und hat genau eine Nacht darin geschlafen, und die auch nicht ganz. Der Grund: er friert so leicht, daß ihm in unserem gut gelüfteten Schlafzimmer kalt ist, trotz Schlafsack und Decken. Also schläft er jetzt mit dünnem Schlafsack mit in meinem Bett und wird durch mich gewärmt. Ich habe aber vor, ihn wieder auszuquartieren, wenn es Frühjahr wird.

Zu den anderen Fragen: ich halte die Matratze auch für sehr dünn, habe ihm aber ein Fell daraufgelegt, das wirkt jetzt gut. Die Länge scheint mir bei normalgroßen Babys für die ersten 10 Monate ausreichend, kann ich aber erst im Herbst beurteilen. Ich finde eher die Breite knapp. Meiner schläft oft auf dem Rücken mit ausgebreiteten Armen, da würde er sich stoßen. Aber dazu äußere ich mich besser erst, wenn ich es tatsächlich auch benutze :smirksmile:.

Übrigens hat auch mein Großer die ersten 8 Lebensmonate in unserem Bett verbracht, es ist nie einer auf ihn draufgerollt. Getrennte Eltern- und Kindbetten gibt es in vielen Kulturen gar nicht und auch bei uns erst seit relativ kurzer Zeit, ich vertraue da voll auf meinen Instinkt :smile:.

Sonnensterne

xanidae
21.02.2007, 08:06
unser babybay hat von 1. 1. - 1. 8. gereicht. ich fands klasse, da unser großer in der zeit oft in der mitte schlief, so hatten wir zu viert bequem platz.
wer platz für ein kinderbett neben dem ehebett hat, kann das auch nebendran stellen. ist die kostengünstigere variante.

Inaktiver User
21.02.2007, 09:09
wenn man die erkenntnisse zum plötzlichen kindstod dazunehmen möchte, dann lautet die empfehlung ganz klar: kind mit im elternschlafzimmer in seinem eigenen bett.


dazu fand ich noch dies:


- Ist das Elternbett seitlich durch ein etwas dickeres Brett oder einen Holm begrenzt, entsteht ein gefährlicher Abstand zum Elternbett, durch den das Baby fallen kann oder je nach Dicke der Umgrenzung zum Elternbett auch hängen bleiben kann mit seinem kleinen Körper oder seinem Kopf

- die untere Fläche des Babybays als Liegefläche ist ein geschlossenes Brett, durch das weder Wärme noch Ausatemluft abfließen kann

- die Matratze des Babybay ist sehr dünn und als dauerhafte Unterlage für einen kindlichen Körper für die ersten Monate aus meiner Sicht nicht geeignet.

- Ein sog. Nestchen und ein Himmel gehören auch über ein solches Bett nicht, auch wenn es noch so nett aussieht.

xanidae
21.02.2007, 09:20
- Ein sog. Nestchen und ein Himmel gehören auch über ein solches Bett nicht, auch wenn es noch so nett aussieht.

das muss man ja nicht kaufen. woher hast du diese infos?

auch die matraze und der boden sind nicht anders als bei diversen stubenwagen, die ich in den geschäften gesehen habe. scheint 'standard' zu sein. was besseres kann man sich immer noch dazu kaufen.
wenn jemand keinen platz für das kinderbett im schlafzimmer hat, halte ich das babybay & andere stillbetten für eine gute alternative.

Inaktiver User
21.02.2007, 09:56
die informationen zum geschlossenen brett und schlapper versus fester matratze, resp. nest und himmel, resp. eigenem bett im elternzimmer findest du in jeder neueren studie und publikation zum plötzlichen kindstod. es gibt dutzende gesellschaften zu sids. einfach mal googeln.

mir persönlich ist auch nicht wichtig, was in diversen anderen stubenwagen ist. ich werde diese informationen beherzigen, und versuchen, möglichst atmungsaktives material bzw. eine qualitativ vernünftige feste matratze zu erwerben. babybay scheint eine praktische erfindung zu sein, die nicht zuende ausgereift ist in den materialien.

klar, man kann sich auch an jeder ecke verrückt machen, aber wenn es diese ergebnisse und hinweise schon gibt, dann werd ich sie auch anwenden.


die o.g. stellungnahme kam von hildegard jorch,

Hildegard Jorch
Vizepräsidentin der GEPS-Deutschland e.V.
Landesvorsitzende der GEPS-NRW e.V.

der größte verein zum thema.

Tigerente
21.02.2007, 11:03
Noch ein Aspekt, der hier gar nicht auftauchte: es gibt Menschen (so wie mich), die es echt nicht gebacken kriegen, im Liegen zu stillen. War nur Stress, wenn ich es mal versucht habe. Ich bin immer aufgestanden und habe mich hingesetzt (und bin auch sofort wieder nach dem Stillen eingeschlafen, aber ich bin so ein Mensch, der bei großer Müdigkeit zur Not auch im Stehen einschläft).

Naja, jedenfalls wäre das Babybay deshalb in unserem Fall unnütz gewesen. Ich hatte den Stubenwagen neben dem Bett stehen, da konnte ich auch leicht reinlangen und reingucken.
Blöderweise weiß man das vorher nicht.

Heidelbaer
21.02.2007, 11:11
Genau, liebe Tigerente, das ist der Punkt, an dem ich bei diesen ganzen momentanen Anschaffungen auch immer hake: Woher soll ich wissen, wie das bei mir sein wird? Habe Erfahrungsberichte von Müttern, die sagen, mit Baby im Zimmer konnten sie gar nicht schlafen, haben es also ausquartiert. Einige schreien laut auf, wenn Baby ins Elternbett soll, andere finden das großartig. Einige stillen im Liegen, andere im Sitzen, Dritte überhaupt nicht. Was davon auf mich zutreffen wird, kann ich als Erstgebärende nun wirklich nicht beurteilen. Aber die Kaufentscheidungen muss ich natürlich jetzt schon treffen, und genau da stoße ich andauernd an meine Grenzen. Denn es geht ja doch um ein bisschen Geld, und das meine ich jetzt nicht nur auf die BabyBay bezogen. War beim KiWa auch schon so. Wie habt Ihr das gelöst?

Vera80
21.02.2007, 11:13
und es gibt Kinder (so wie meinen Sohn), die die ersten Monate praktisch nur mit Brust im Mund einschlafen ... Wir haben das Gitterbett neben unserem Bett stehen (die entstandene Ritze wird durch das Stillkissen "gestopft") und erst seit vielleicht 1-2 Monaten schläft unser Sohn zumindest den ersten Teil der Nacht dort und nicht mehr bei uns im Bett (er ist jetzt 7 Monate alt).
Ich konnte mir übrigens vor seiner Geburt überhaupt nicht vorstellen, ihn mit in unser Bett zu nehmen ...

@Tigerente: Das Stillen im Liegen fand ich anfangs auch schwierig, mit Hilfe meiner Hebamme haben wir es dann aber doch noch gelernt! :yeah:

LG
Vera

Vera80
21.02.2007, 11:27
Liebe Heidi,

jetzt haben sich unsere Postings überschnitten ...

Hellsehen kann niemand, aber ich glaube, dass vieles schon davon abhängt, was DU möchtest. Ein kleines Beispiel: sowohl das Kind meiner Freundin als auch mein Sohn lagen beim Spahzierengehen die ersten Monate nicht soo gerne im Kinderwagen, haben öfter angefangen zu meckern. Meine Freundin hat daraufhin das Kind so warm angezogen, dass sie es hochnehmen konnte ohne dass das Kind frieren muss. Ich habe den Kinderwagen zu Hause gelassen und mein Tragetuch genommen.
Was ich damit sagen will: überlege dir, was DIR sympathisch ist und entscheide dann, was du kaufst. So kannst du zwar Fehlkäufe auch nicht ausschließen, aber zumindest minimieren.

Vielleicht habe ich ja einfach nur Glück gehabt, aber ich kann keinen größeren Fehlkauf beklagen.

Viel Erfolg für die vielen anstehenden Entscheidungen! Und nicht vergessen: man kann auch nach der Geburt noch einkaufen!

LG
Vera

Tigerente
21.02.2007, 12:34
doppelt, deshalb gelöscht.

Tigerente
21.02.2007, 12:43
Liebe Heidi,

ja, das mit den Anschaffungen ist schwierig. Bei mir war es so, dass ich von Freunden und Verwandten je ein Kinderbett und einen (recht kleinen) Stubenwagen geschenkt bzw. geliehen bekommen habe. Wir haben dann halt erstmal den Stubenwagen im Schlafzimmer genutzt, das Kinderbett ins Kinderzimmer gestellt (habe ich anfangs eher als "Laufstall" zum erhöhten reinlegen des Kindes benutzt, dann konnte es zuschauen, wenn ich dort aufgeräumt habe etc.) und beschlossen, mal zu sehen, wie's uns damit geht. Mit knapp 5 Monaten wurde unserem Kleinen der Stubenwagen zu klein, da haben wir ihn umgesiedelt. Hätte es da Probleme mit dem eigenen Zimmer gegeben, hätten wir im Schlafzimmer nochmal umgeräumt und das Bettchen reingeholt. Uns ging es aber so, dass uns einerseits wehmütig zumute war, dass unser Kleiner jetzt nicht mehr bei uns schläft, wir es aber auch wahnsinnig genossen haben, das Schlafzimmer wieder für uns zu haben (abends vor dem Einschlafen noch Fernsehen, lesen, Sudokus lösen im Bett - wie schön! - auch solche Dinge fehlen einem mit Baby irgendwann, und nicht nur das Offensichtliche).

Vorher wissen kann man's nicht. Wir haben auch nur ein 1,40 m-Bett, trotzdem hat unser Kleiner in Krisenzeiten (ich würde sagen, inzwischen so in Summe 10 Nächte - er ist jetzt fast 7 Monate alt) auch mal bei uns im Bett geschlafen. Man scheint da einen natürlichen Schutzreflex zu haben - jedenfalls sind eher wir mit Rückenschmerzen aufgewacht oder fast aus dem Bett gefallen, während unser Baby in der Mitte sich seinen Platz schon geschaffen hat.

Aaalso: ich denke, ein Kinderbett braucht Ihr sowieso. Vielleicht probiert ihr's auch erstmal damit, das ins Schlafzimmer zu stellen, und wenn Euch doch nach Babybay ist, kauft halt eins. Aber so wie Vera es beschreibt, ist es vielleicht auch eine Lösung.

Liebe Grüße, Tigerente

Julla
21.02.2007, 15:24
Naja, wenn man kein Babybay kauft und stattdessen bei einem Gitterbettchen eine Seitenwand abnimmt und es an das Elternbett stellt, tätigt man bestimmt keinen Fehlkauf.

Tigerente
21.02.2007, 15:44
Genau, Julla, so meinte ich das. Gitterbett braucht man eh, und wenn man merkt, dass man gerne ein Babybay hätte guckt man mal, ob's höhenmäßig passt, einfach das Gitterbett ohne Seitenwand zu nehmen.
Ihr hattet doch so ein selbstgebautes Babybay, war das auf Basis eines normalen Bettchens? Ich weiß das gar nicht mehr genau.

bellybee
21.02.2007, 16:02
Ein normales Gitterbett hat eben denn Nachteil, dass es um ein gutes Stück länger und breiter ist als das Babybay und die Seite vom Elternbett ganz schön blockiert. Klar, später braucht man es dann sowieso!

Aber ich habe ja die Hoffnung, mit dem Stillbett auch gleich die "Stubenwagen"-Funktion zu erschlagen (eben mit Rollen und Seitengitter).

Oder ist es aus Eurer Erfahrung sowieso nicht notwendig, dass das Baby tagsüber auch in anderen Räumen (Wohnzimmer, Küche) schlafen kann?

Klärt mich mal auf, ist so ein Stubenwagen notwendig/ ganz nett/ überflüssig? :wie?:

Tigerente
21.02.2007, 16:09
Also, wir haben den Stubenwagen tatsächlich nur im Schlafzimmer benutzt. In den anderen Räumen hat unser Baby auf dem Fußboden (zusammengelegte Decke, Schaffell o.ä. als Unterlage) oder im (Hartschalen-)Kinderwagenaufsatz geschlafen.
Hätte ich Haustiere wie Hund oder Katze, oder schon ein älteres Kind, würde ich das aber evtl. anders machen.

Sonnensterne
21.02.2007, 16:10
@Bellybee
Das hängt - glaube ich - von der Wohnsituation und - wie immer - auch vom Baby ab. Große Wohnung, mehretagiges EFH oder schlechtschlafendes Baby sind gute Argumente für den Stubenwagen. Eine kleine Wohnung und ein Baby, das entweder sehr schreckhaft ist oder entspannt mehrere Stunden schläft, können einen Stubenwagen schnell überflüssig machen.
Hilft Dir nicht wirklich, oder :smirksmile:?

bellybee
21.02.2007, 16:20
Tja, sieht mir ganz nach einer "learning by doing" - Geschichte aus, was? :smirksmile:

Aber die gebrauchten babybays gehen bei ebay zu recht hohen Preisen weg - also hält sich die Fehlkauf-Einbuße zumindest im erträglichen Rahmen!

Julla
21.02.2007, 16:24
Wir haben das billigste Ikeabett gekauft (140x70cm), eine Seitenwand rausgenommen und die Höhe der Liegefläche angepasst. Hat 20€ oder so gekostet.

Warum sollte es ein Problem sein, dass das Gitterbettchen größer ist? Das war nie ein Problem bei uns. Das einzige Problem ist, dass unsere Matratze so flach ist, dass sie direkt mit unserem Bettrahmen abschließt und wir deswegen eine unangenehme Kante zwischen Eltern- und Kinderbett haben. Das Problem hätten wir mit dem Babybay aber auch gehabt.
Ich bin ehrlich gesagt nie auf die Idee gekommen, dass man einen Stubenwagen brauchen könnte. Johan schläft entweder in seinem Bett oder auf dem Sofa mit Sofakissen als Schutz. Aber ich höre ihn hier auch überall.

Aber da man das Gitterbettchen wie gesagt sowieso irgendwann braucht, spricht doch nichts dagegen, es erstmal auf diese Weise zu probieren und später einen Stubenwagen bzw. ein Babybay anzuschaffen, wenn man merkt, dass man damit nicht klarkommt. Verloren hat man damit nichts (max. den Platz, den man für das abgebaute Bett zum Unterstellen braucht).

xanidae
21.02.2007, 19:50
Warum sollte es ein Problem sein, dass das Gitterbettchen größer ist?

wenn der platz neben dem ehebett so schmal ist, dass da kein kinderbett mehr hinpasst. :smirksmile:
das war bei uns der hauptgrund fürs babybay - sonst hätten wir die gitterbettlösung genommen.
beim ersten kind schlief ich mit dem kind im 1,40 bett alleine - bis ich nicht mehr stillte. da wir zwei hatten (durch den zusammenzug), konnte mein mann im anderen bett nächtigen.

Heidelbaer
22.02.2007, 15:10
Und ich wusste schon wieder gar nicht, dass man aus einem Gitterbettchen überhaupt das eine Seitenteil rausnehmen kann... klingt ja wirklich nach einer sinnvollen Lösung. Nur, dass frau dann nicht mehr sehr viel Platz haben dürfte, um in ihr Bett einzusteigen, aber das ist ja eher marginal. Ich glaub, das probieren wir auch mal so.

LG, Heidi

bellybee
22.02.2007, 15:26
Hihi, xanidae, ich habe mir beim Lesen gerade so vorgestellt, wie Du mit Deinem Stillkind im 1,40 (langen Kinder-)Bett liegst...kuschlig zusammengerollt, vermutlich....:freches grinsen:
Und Dein Mann gemütlich allein im Ehebett ruht...:smile:

Dann fiel mir erst auf, dass Du wohl doch eher die Bettbreite gemeint hast....

Ja, wir haben eben auch nicht so viel Platz im Schlafzimmer - und in unserem Bett (auch "nur" 1,60 breit) ist es mit Kind wohl etwas zu eng. Da wäre das kleine babybay schon ideal...