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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neues Auto ohne CD-Player - Lösung?



Frederica
28.08.2017, 06:42
Hallo liebes Forum!

Unser neuer Honda Civic 10 ist das Traumauto meines Mannes und ich bin auch ganz zufrieden damit (bin nicht unbedingt der Auto-Freak, Hauptsache es fährt!)

Für einen meiner Meinung nach riesigen Nachteil suche ich jetzt eine Lösung: er hat keinen CD-Player! :niedergeschmettert:
Bis jetzt haben wir vor einer längeren Fahrt einfach ein paar CDs ausgesucht und mitgenommen, jetzt soll ich jede dieser CDs vorher auf I-Pod überspielen? Gibt es vielleicht eine einfachere Lösung? Mir schwebt sowas wie ein tragbarer CD-Player vor, den man mit HDMI oder Bluetooth anschließen kann. Weiß jemand von euch, ob es den gibt? Ich hab schon ein bisschen im Net gestöbert, aber nix gefunden.

Bitte/danke!
Frederica

ereS
28.08.2017, 08:13
ein anderes geraet einbauen, das einen cd player hat

BlueVelvet06
28.08.2017, 08:20
Ich hab schon vor Jahren alle meine CDs auf den Laptop überspielt und neue Musik kaufe ich nur noch online. Spart Platz und alles ist an einer Stelle aufgeräumt, man muss nie mehr bestimmte Musik suchen. Auf einen genügend großen iPod passt richtig viel Musik drauf und auf dem iPhone habe ich zusätzlich noch bestimmte Playlists. Das jeweilige Gerät schließe ich einfach im Auto an und damit hat sichs. Ungefähr hundertmal besser als die CDs. Das war doch eine nervige Jongliererei. Ich finde ein CD Laufwerk im Auto wirklich überflüssig. Meins benutze ich nur zum Update des Navis.
Kann es sein, dass du eine noch ungenügende Vorstellung davon hast, wie viel Musik tatsächlich auf einen iPod draufpasst? Edit: hab mal nachgeschaut, es sind fast 20.000 Songs in der 128 GB Version.

guerteltier
28.08.2017, 10:22
Ich bin jetzt im Auto auch auf die digitale Variante umgestiegen und höre Musik übers iPhone. Ich finde, der Zeitaufwand, die CDs zu digitalisieren, lohnt sich durchaus, da ich eh gerne meine Musik handlich dabei habe, nicht nur im Auto.

Ansonsten gibt es ja auch so was wie Spotify etc., wäre das vielleicht eine Alternative? Da kann man auch Playlisten für den Offline-Gebrauch runterladen.

michaelX
28.08.2017, 16:51
Bis jetzt haben wir vor einer längeren Fahrt einfach ein paar CDs ausgesucht und mitgenommen, jetzt soll ich jede dieser CDs vorher auf I-Pod überspielen? Gibt es vielleicht eine einfachere Lösung?

Das IST bereits die einfachste Lösung! :pfeifend:

Das dauert doch auch nur ein paar Minuten, die CDs zu digitalisieren und läuft völlig von alleine. iTunes starten, CD einlegen, CD wird eingelesen, auf den iPod packen, fertig.

Nocturna
28.08.2017, 20:13
Bringen die neuen Autos denn nicht alle ein Infotainment-System mit? Bluetooth oder zumindest USB-Anschluss?

Wer will denn noch 1 CD einwerfen, wenn auf einem USB-Stick 50 CDs Platz haben? Das habe ich sogar in meinen 16 Jahre alten Golf nachgerüstet.

Frederica
28.08.2017, 21:07
Ein anderes Gerät einbauen möchte ich nicht, weil ja das Gerät auch das Navi umfasst, und das ist wirklich gut, besser als unser altes. Außerdem scheue ich den Aufwand.

Ok, ihr habt mich überzeugt, ich muss also doch die Krot schlucken und die CDs digitalisieren. USB-Anschluss hat das Infotainment-System, drum dachte ich, es könnte da irgendein CD-Player angeschlossen werden. Hab aber keinen gefunden.

Ich danke euch für eure Antworten!

farfalle61
28.08.2017, 21:13
Wir haben auch ein neues Auto, ohne cd- Player. Von skoda.
Sind auch ganz zufrieden. Auto hat usb-Buchse. Man kann mp3- Player ganz einfach anschließen.
Das Auto hat auch ein tolles soundsystem. Musik kommt durch vorgetäuscht subwoofer.:Sonne:

Fourthhandaccount
28.08.2017, 21:19
Also ich würde ein anderes Auto kaufen ¯\_(ツ)_/¯

Rowellan
30.08.2017, 13:36
Das Problem, das ich mit Musik auf dem Ipod/phone/sonstwo habe: Von Radio auf CD hat ich mit einem Knopf umgeschaltet, das geht auch im Fahren. Wenn ich Musik vom Handy hören will, muss ich erst ranfahren, Radio umschalten, Handy in die Hand nehmen, im Menü gucken, welche der 50 CDs ich denn jetzt hören will, auswählen usw. Einfach viel aufwendiger und nicht während der Fahrt oder mal eben an der roten Ampel zu erledigen.

Mr_McTailor
30.08.2017, 13:51
Nicht unbedingt (http://jmp.sh/kqxzuS0).

Rowellan
30.08.2017, 16:50
Okay, ich geb zu, das ist eine Möglichkeit, an die ich nicht gedacht hab - ich komme mir persönlich dermaßen bescheuert vor bei dem Gedanken, mit meinem Handy zu sprechen, daß Siri bei mir generell und immer ausgeschaltet ist.

michaelX
30.08.2017, 18:09
Kannst du das Handy nicht mit dem Infotainment Dingens koppeln? Dann kannst du es über das Lenkrad bedienen.

Rowellan
30.08.2017, 20:11
Info...was? Ich hab einen 19 Jahre alten Golf aus dem letzten Jahrtausend, der hat noch nicht mal ne elektrische Fernbedienung fürs Türschloss...
Als ich ihn übernommen hab, war noch das alte Kassettenradio "Beta" drin :freches grinsen:

Für mich ist das aber auch im Moment noch nicht relevant, ich hab ja ein CD-Radio. Ich guck nur schon mal, was auf mich zukommt, wenn die Kiste irgendwann mal das Zeitliche segnet. Persönlich bin ich ja recht computeraffin, aber mein Auto hab ich tatsächlich gerne so elektronikfrei wie möglich. Diese ganzen Multi-Kombi-Schießmichtot Installationen in modernen Autos machen mich nicht glücklich.

Aber das hilft der TE natürlich auch nicht weiter.

BlueVelvet06
30.08.2017, 20:33
Ein anderes Gerät einbauen möchte ich nicht, weil ja das Gerät auch das Navi umfasst, und das ist wirklich gut, besser als unser altes. Außerdem scheue ich den Aufwand.

Ok, ihr habt mich überzeugt, ich muss also doch die Krot schlucken und die CDs digitalisieren. USB-Anschluss hat das Infotainment-System, drum dachte ich, es könnte da irgendein CD-Player angeschlossen werden. Hab aber keinen gefunden.

Ich danke euch für eure Antworten!

Ich hab das immer nebenher gemacht, wenn ich auf der Couch saß und TV schaute oder las. Laptop an, CD rein, digitalisieren lassen, bei "pling" die CD tauschen, digitalisieren lassen...
So war das ohne großen Aufwand erledigt und wenn man alle seine CDs erstmal in iTunes drin hat, ist das einfach super. Oder du zahlst einem (älteren) Kind ein paar Euro fürs einlesen, wenn du keine Lust drauf hast.

Nocturna
31.08.2017, 10:32
Info...was? Ich hab einen 19 Jahre alten Golf aus dem letzten Jahrtausend, der hat noch nicht mal ne elektrische Fernbedienung fürs Türschloss...
Als ich ihn übernommen hab, war noch das alte Kassettenradio "Beta" drin :freches grinsen:

Jup, wir haben beide den Golf IV. Das war auch meine Standardausstattung, als ich ihn übernommen habe. Kassettenradio mit 3 Kassetten Volksmusik :ooooh:

Ich habe das Auto meinem Komfortstatus angepasst. Neues Radio mit USB-Slot. Weil ich zu sparsam war, muss ich für Musikstreaming das Smartphone via Kabel anschließen. Ich hätte gleich ein Radio mit Blootooth nehmen sollen.

offtopic. Fernbedienung für Zentralverriegelung habe ich nachrüsten lassen. Interessanterweise klappt das nicht in einer autorisierten VW-Werkstatt, sondern man muss irgendwo zu einem lokalen Werkstattschrauber. Und weil mein Golf Laternenparker ist, hat er auch eine Standheizung bekommen. Rückwärtsparkpiepser hat schon mein Vater nachrüsten lassen. Bis auf die fehlende Sitzheizung ist mein übernommenes Rentnerfahrzeug in einem technisch durchaus akzeptablen Zustand.

Unendlichkeit
31.08.2017, 11:59
Die USB Stick Variante ist eine gute.

Allerdings höre ich Musik im Auto fast immer über das Mobiltelefon. Mit Bluetooth funktioniert das einwandfrei. Außerdem kann ich so auch Musik über youtube hören.

drachenprinzessin
03.09.2017, 20:43
Bei uns haben die Autos nur CD-Player und mein Freund hat was nachgerüstet, damit wir auch über USB-Stick, SD-Karte oder Bluetooth Musik und Hörspiele hören können.

Mir selbst ist es am liebsten Musik vom Handy zu hören, mein Freund hört meistens über nen USB-Stick. Das Digitalisieren ist wirklich kein großes Drama und man hat auf Handy und Co ja auch wesentlich mehr Speicherplatz zur Verfügung als auf einer CD.

Frederica
05.09.2017, 14:42
Ja, ich glaube euch allen, dass es mit iPod oder Handy super funktioniert und auch genug Speicherplatz vorhanden ist. (IPod haben wir schon ausprobiert, Klangqualität sehr gut!)

Aber mir geht es wie Rowellan: Das Handling mit CDs war mir angenehmer, ich konnte es sozusagen blind, auch bei Rot an einer Kreuzung ohne extra zu halten. Mit IPod brauche ich die Lesebrille, muss Album oder Playlist suchen, also endlos herumscrollen und darf vorher noch 100 CDs auf den IPod überspielen (oder wie immer man korrekterweise zu dieser Tätigkeit sagt ...).

Den Vorschlag, dies neben dem TV-sehen auf der Couch zu machen, finde ich gut, werde ich so machen. Mal sehen.

Nochmals vielen Dank für die Antworten!
Frederica

Silly112
15.09.2017, 12:09
Tragbare CD-Player wird schon eher schwer. Mir würde da nur noch ein Mp3 Player oder ein USB stick einfallen. Welche Slots hat denn das Radio zu verfügung ? Bluetooth kannst du auch mit dem Handy ansteuern. So etwas wie bei dir wird es , soweit ich weiss nicht geben. Denn ganz ehrlich.. einfacher als über den Ipod geht es nicht. Da hast du alle Lieder und musst nur 1 Knopf dürcken um es abzuspielen. Ich wüsste nicht was daran so umständlich ist. Kannst die musik auch von Youtube runterladen und drauf ziehen. Alles eine möglichkeit

ruwel
24.10.2018, 12:21
Ich hab schon vor Jahren alle meine CDs auf den Laptop überspielt und neue Musik kaufe ich nur noch online. Spart Platz und alles ist an einer Stelle aufgeräumt, man muss nie mehr bestimmte Musik suchen. Auf einen genügend großen iPod passt richtig viel Musik drauf und auf dem iPhone habe ich zusätzlich noch bestimmte Playlists. Das jeweilige Gerät schließe ich einfach im Auto an und damit hat sichs. Ungefähr hundertmal besser als die CDs. Das war doch eine nervige Jongliererei. Ich finde ein CD Laufwerk im Auto wirklich überflüssig. Meins benutze ich nur zum Update des Navis.
Kann es sein, dass du eine noch ungenügende Vorstellung davon hast, wie viel Musik tatsächlich auf einen iPod draufpasst? Edit: hab mal nachgeschaut, es sind fast 20.000 Songs in der 128 GB Version.

Ich weiß zwar nicht welche Art von Musik sie hören. Das ein iPod besser klingen soll als eine CD ist mir neu. Wenn ich ein iPod bei meinem Auto das eine Bowers & Wilkins Anlage besitzt bekomme ich höchsten Hämorriden. Klassik, Jazz, Blues etc. klingen furchtbar. Außer für Menschen die sowieso schon einen Gehörschaden besitzen. Es gibt allerdings genug Frauen und Männer die auch im Auto auf einen hochwertigen Klang bevorzugen. Und wenn kein CD Player drinnen ist sollte man auf High Res mit einer FLAC Komprimierung zurück greifen.

ruwel
24.10.2018, 12:29
Leider gibt es am Markt diesbezüglich nicht sehr viel.
Wenn sie CDs gewohnt sind dann wird ihnen der klangliche Abfall von iPOD, MP3 & CO sich nicht zusagen.
Die beste Version ist der nachträgliche Einbau eines CD (Spieler) Wechsler.
Auf grund der schwindenden Hörkultur der heutigen Gesellschaft, das Aufkommen von mieser Klangqualität durch iPod und Co hat sich die Autoindustrie natürlich angepasst. Also vor dem Kauf nachfragen ob im Auto ein CD Player ist und wenn nicht wo kann er nachträglich eingebeut werden.

Mr_McTailor
24.10.2018, 15:54
I Das ein iPod besser klingen soll als eine CD ist mir neu.

Dass es Ihnen neu ist, bedeutet aber keineswegs, dass es nicht so wäre. Es hängt lediglich davon ab, welches Audio-Material man verwendet.

Dateien in CD-Qualität (FLAC-16-bit, 44,1 kHz) oder Hi-Res Audio (FLAC-24-bit, 192 kHz) sind sowohl per Streaming als auch per Download verfügbar. Z.B. bei qobuz.

Äpps zum Abspielen dieses Materials stehen sowohl für den iPod Touch als auch für iPhone und iPad zur Verfügung. Die in diesen Geräten verbaute Hardware läßt die Wiedergabe in dieser Qualität zu.

ruwel
24.10.2018, 18:11
Dass es Ihnen neu ist, bedeutet aber keineswegs, dass es nicht so wäre. Es hängt lediglich davon ab, welches Audio-Material man verwendet.

Dateien in CD-Qualität (FLAC-16-bit, 44,1 kHz) oder Hi-Res Audio (FLAC-24-bit, 192 kHz) sind sowohl per Streaming als auch per Download verfügbar. Z.B. bei qobuz.

Äpps zum Abspielen dieses Materials stehen sowohl für den iPod Touch als auch für iPhone und iPad zur Verfügung. Die in diesen Geräten verbaute Hardware läßt die Wiedergabe in dieser Qualität zu.

Das hätten sie mir nicht sagen müssen, dazu kenne ich mich zu gut aus. Eher den Menschen die sich nicht auskennen und der CD nachweinen. Jeder hat leider nicht diese möglichkeiten wie sie oder ich.

ruwel
25.10.2018, 10:19
An das werte Team und an Frederica:

Früher war man stolz auf eine edle Stereoanlage, Platten- und CD-Sammlungen wurden gehegt und gepflegt und für ein gutes paar Boxen war man auch bereit, ein Weilchen zu sparen...
Mittlerweile hat sich in diesem Bereich einiges verändert. Musik muss immer transportabler sein, auf platzsparende Speichermedien passen und am liebsten hätte man ein zentrales Gerät, das man überall einstöpseln kann und schon laufen die tagesaktuellen Charts auf und ab.

Wir entwickeln uns zunehmend zu einer musikalischen Wegwerfgesellschaft und auch die sinkenden Umsätze der Musikindustrie aufgrund illegaler Downloads und dem unerlaubten Kopieren von Liedern aller art ("Die CD brauchst Du Dir nicht kaufen, die hab ich schon - ich brenn sie Dir...") zeigt, dass die Konsumenten der Musik mit immer weniger Achtung begegnen. Das wirkt sich auch auf die Hörgewohnheiten aus. Ein für 12 € bei Ebay ersteigerter MP3-Player dient oft als Basis des auditiven Genusses und kaum jemand macht sich noch Gedanken, wie es dabei um die Qualität des Gehörten steht, denn es ist ja herrlich günstig und man kann es überall mit hin nehmen.

Die Momentane Entwicklung der Popmusik und der Geräte, auf denen sie gehört wird hat auch dafür gesorgt, dass die Qualität musikalischer Aufnahmen deutlich verändert hat. Da immer mehr Menschen Musik anstatt auf einer guten Stereoanlage auf Geräten mit physikalisch schlechter Klangqualität (mobile MP3-Player mit Ohrstöpseln, PC-Boxen und ähnliches) hören und die Musik zudem oft platzsparend komprimiert wird, wodurch weitere Nuancen verloren gehen, haben die Plattenfirmen nachgezogen und Produzieren Alben mittlerweile häufig in einer auf die aktuellen Gegebenheiten abgestimmten Form.

Das heißt, der Klang wird so verändert und aufgepeppt, dass er sich selbst auf einfachsten Geräten noch halbwegs gut anhört. Eine CD muss so gemacht sein, dass sie auf dem billigsten MP3-Player oder iPod noch gut hörbar ist. Was sich im ersten Moment wie eine Verbesserung anhört, hat tatsächlich aber auch einige Nachteile. Man kann sich das so vorstellen: einfache PC-Boxen oder Ohrstöpsel haben oft Schwächen in bestimmten Frequenzbereichen - sie können die Bässe bspw. nicht sehr kraftvoll darstellen oder geben bestimmte Frequenzbereiche zu schwach wieder weil ihnen einfach der Resonanzraum fehlt. Das führt dazu, dass manche Aufnahmen sich auf solchen Wiedergabegeräten nicht wirklich gut anhören, weil sie in bestimmten Bereichen eben Lücken aufweisen. Gerade Musikaufnahmen mit feinen Nuancen und häufigen Wechseln zwischen lauten und leisen Passagen kommen auf qualitativ schwachen Wiedergabegeräten oft nicht richtig zur Geltung.

Um dieses Problem umgehen, haben viele Platten-Labels damit begonnen, Ihre Aufnahmen "aufzupeppen", indem sie die Frequenzen anpassen und schwächere Bereiche "lauter stellen". Insgesamt wird der Pegel der Aufnahme vereinheitlicht und alles was zu leise sein könnte wird hochgefahren. Das Ergebnis sind Aufnahmen, die sich aufs erste Hören ganz gut anhören, weil sie schön "voll klingen", die aber einen nahezu konstanten Pegel mit sich bringen, der mit der Zeit das Ohr ermüden lässt. Auch wenn er ganz leise gehört wird - denn für das Ohr ist das eine einheitliche Beschallung wie ein dauerhafter Summton, der einfach stört. Es hat zwischendurch kaum Zeit zur Erholung und stehe immer unter Belastung. Man nennt diesen Zustand auch "Ear Fatigue", also Ohr-Ermüdung.

Wenn das Ohr ermüdet, wirkt Musik mit der Zeit eher nervend als beschwingend und der Gedanke liegt nah, dass aufgrund dieser neuen Gepflogenheiten im Musikgeschäft die Musik mit der Zeit ihren (nachgewiesenen) heilsamen Charakter in Bezug auf die Psyche verliert und zu einer weiteren unerkannten Stressquelle im reizüberfluteten Alltag der Industrienationen wird. Denn wenn Musik das Ohr nervt, dann kostet sie Kraft anstatt neue zu geben.

Wozu das führen kann ist noch nicht erforscht. Von Schlafstörungen über Kopfschmerzen bis hin zu leicht depressiven Gefühlen ist alles denkbar. Es lohnt sich also, einmal darüber nachzudenken, inwiefern die Hörgewohnheiten einen Einfluss auf das eigene Befinden haben könnten und im Zweifel qualitativ wieder "aufzurüsten"...

Kaufen sie sich einen CD Player fürs Auto und nicht die Schwachsinns iPods

ruwel
25.10.2018, 10:19
Man war stolz auf eine edle Stereoanlage, Platten- und CD-Sammlungen wurden gehegt und gepflegt und für ein gutes paar Boxen war man auch bereit, ein Weilchen zu sparen...
Mittlerweile hat sich in diesem Bereich einiges verändert. Musik muss immer transportabler sein, auf platzsparende Speichermedien passen und am liebsten hätte man ein zentrales Gerät, das man überall einstöpseln kann und schon laufen die tagesaktuellen Charts auf und ab.

Wir entwickeln uns zunehmend zu einer musikalischen Wegwerfgesellschaft und auch die sinkenden Umsätze der Musikindustrie aufgrund illegaler Downloads und dem unerlaubten Kopieren von Liedern aller art ("Die CD brauchst Du Dir nicht kaufen, die hab ich schon - ich brenn sie Dir...") zeigt, dass die Konsumenten der Musik mit immer weniger Achtung begegnen. Das wirkt sich auch auf die Hörgewohnheiten aus. Ein für 12 € bei Ebay ersteigerter MP3-Player dient oft als Basis des auditiven Genusses und kaum jemand macht sich noch Gedanken, wie es dabei um die Qualität des Gehörten steht, denn es ist ja herrlich günstig und man kann es überall mit hin nehmen.

Die Momentane Entwicklung der Popmusik und der Geräte, auf denen sie gehört wird hat auch dafür gesorgt, dass die Qualität musikalischer Aufnahmen deutlich verändert hat. Da immer mehr Menschen Musik anstatt auf einer guten Stereoanlage auf Geräten mit physikalisch schlechter Klangqualität (mobile MP3-Player mit Ohrstöpseln, PC-Boxen und ähnliches) hören und die Musik zudem oft platzsparend komprimiert wird, wodurch weitere Nuancen verloren gehen, haben die Plattenfirmen nachgezogen und Produzieren Alben mittlerweile häufig in einer auf die aktuellen Gegebenheiten abgestimmten Form.

Das heißt, der Klang wird so verändert und aufgepeppt, dass er sich selbst auf einfachsten Geräten noch halbwegs gut anhört. Eine CD muss so gemacht sein, dass sie auf dem billigsten MP3-Player noch gut hörbar ist. Was sich im ersten Moment wie eine Verbesserung anhört, hat tatsächlich aber auch einige Nachteile. Man kann sich das so vorstellen: einfache PC-Boxen oder Ohrstöpsel haben oft Schwächen in bestimmten Frequenzbereichen - sie können die Bässe bspw. nicht sehr kraftvoll darstellen oder geben bestimmte Frequenzbereiche zu schwach wieder weil ihnen einfach der Resonanzraum fehlt. Das führt dazu, dass manche Aufnahmen sich auf solchen Wiedergabegeräten nicht wirklich gut anhören, weil sie in bestimmten Bereichen eben Lücken aufweisen. Gerade Musikaufnahmen mit feinen Nuancen und häufigen Wechseln zwischen lauten und leisen Passagen kommen auf qualitativ schwachen Wiedergabegeräten oft nicht richtig zur Geltung.

Um dieses Problem umgehen, haben viele Platten-Labels damit begonnen, Ihre Aufnahmen "aufzupeppen", indem sie die Frequenzen anpassen und schwächere Bereiche "lauter stellen". Insgesamt wird der Pegel der Aufnahme vereinheitlicht und alles was zu leise sein könnte wird hochgefahren. Das Ergebnis sind Aufnahmen, die sich aufs erste Hören ganz gut anhören, weil sie schön "voll klingen", die aber einen nahezu konstanten Pegel mit sich bringen, der mit der Zeit das Ohr ermüden lässt. Auch wenn er ganz leise gehört wird - denn für das Ohr ist das eine einheitliche Beschallung wie ein dauerhafter Summton, der einfach stört. Es hat zwischendurch kaum Zeit zur Erholung und stehe immer unter Belastung. Man nennt diesen Zustand auch "Ear Fatigue", also Ohr-Ermüdung.

Wenn das Ohr ermüdet, wirkt Musik mit der Zeit eher nervend als beschwingend und der Gedanke liegt nah, dass aufgrund dieser neuen Gepflogenheiten im Musikgeschäft die Musik mit der Zeit ihren (nachgewiesenen) heilsamen Charakter in Bezug auf die Psyche verliert und zu einer weiteren unerkannten Stressquelle im reizüberfluteten Alltag der Industrienationen wird. Denn wenn Musik das Ohr nervt, dann kostet sie Kraft anstatt neue zu geben.

Wozu das führen kann ist noch nicht erforscht. Von Schlafstörungen über Kopfschmerzen bis hin zu leicht depressiven Gefühlen ist alles denkbar. Es lohnt sich also, einmal darüber nachzudenken, inwiefern die Hörgewohnheiten einen Einfluss auf das eigene Befinden haben könnten und im Zweifel qualitativ wieder "aufzurüsten"...

Mr_McTailor
25.10.2018, 17:04
Kaufen sie sich einen CD Player fürs Auto und nicht die Schwachsinns iPods

Oder eben iPod (oder Händi) verwenden und dann lieber Audio-Dateien in CD-Qualität (https://jmp.sh/B0Db3ua) oder besser aufs Gerät laden. Die klingen mindestens genau so gut, sind dann letztlich aber universeller verwendbar.

ruwel
25.10.2018, 20:11
Oder eben iPod (oder Händi) verwenden und dann lieber Audio-Dateien in CD-Qualität (https://jmp.sh/B0Db3ua) oder besser aufs Gerät laden. Die klingen mindestens genau so gut, sind dann letztlich aber universeller verwendbar.

Mr_McTailor!!! Da haben sie vollkommen Recht. Frage in welchem Format speichern sie dies WAV Dateien ab und wie ist es mit den CDs die keine Pausen haben bzw. alle Titel (Komponist, Interpret usw) angegeben werden. Bitte um technische Details!

Mr_McTailor
26.10.2018, 06:01
1. Ich speichere nicht selbst aktiv, das macht die Äpp. Ich abonniere die Musik per Streaming. Soll ein Stück oder Album auf ein Gerät gezogen werden, genügt ein Klick bzw. Tip . Technisch gesehen wird dabei eine .raw Datei abgelegt.

Wenn man direkt einen Download kaufen würde (was auch möglich ist), wäre das vermutlich ein anderes Format. Das weiß ich aber nicht mit Sicherheit, da ich es noch nie gemacht habe.

2. Wenn zwischen den Stücken keine Pause vorgesehen ist, gibt es auch keine. Strauss' Alpensinfonie z.B. spielt durch.

3. Komponisten und Interpreten (mitunter auch an an der Produktion beteiligtes technisches Personal) werden so detailliert angegeben, wie das Label sie zur Verfügung stelt. Mal kleinteilig, mal grob. Manchmal ist auch ein mehrseitiges Booklet im pdf Format dabei

Inaktiver User
26.10.2018, 07:01
Ich ärgere mich auch über meine riesen Gedankenlosigkeit: große CD-Sammlung zuhause, die mir bis dato jede Autofahrt versüßt hat, und dann ein neues Auto ohne CD-Spieler völlig blauäugig gekauft. Um irgendwas zu digitalisieren, fehlen mir Zeit und Lust. Ein guter Gebrauchtwagen mit CD wäre die bessere Wahl gewesen!

ruwel
26.10.2018, 18:45
Oder eben iPod (oder Händi) verwenden und dann lieber Audio-Dateien in CD-Qualität (https://jmp.sh/B0Db3ua) oder besser aufs Gerät laden. Die klingen mindestens genau so gut, sind dann letztlich aber universeller verwendbar.

Ich habe ihre Anleitung ernst genommen und diese auch dann vollzogen.
Anschließend auf meiner Heimanlage (Burmester CD Player/Backes & Müller Boxen mit Pass Vorverstärker) mit der Original CD Verglichen. Vielleicht habe ich nicht ihr Gehör aber der Unterschied ist eklatant. Die CD klingt 10x besser als das WAV Streaming. Warum, liegt wahrscheinlich an meinem schwachen Hörverständnis. Die von mir heruntergeholten DSD oder 24bit/192 sind dagegen super auch zum bearbeiten.
Aber wahrscheinlich kenne ich mich da zu wenig aus.

Mr_McTailor
26.10.2018, 21:56
Wenn sie zwei Audio-Dateien mit einer Datenrate von 1.411 kBit/s (44,1 kHz x 16 Bit x 2 Spuren) haben, können die nicht unterschiedlich klingen.

Selbst, wenn die Dateien vom Aufbau her nicht völlig identisch wären, kann das Ergebnis vom Höreindruck her nicht signifikant unterschiedlich sein.

Schon garnicht kann eine Datei, die mechanisch in ein Pressmaster mit Hügeln und Senken verwandelt, in ein Negativ gepresst, lackversiegelt, verschickt, ausgepackt, in Rotation versetzt, mit einem Laser abgetastet, mit einem optischen Sensor ausgelesen und mit einem A/D Wandler wieder in eine Datei verwandelt wurde 10x besser klingen als eine verlustfrei übers Internet übertragene Direktkopie.

Das muss auch Ihnen klar sein. Und es hat sicher nichts mit dem Hören zu tun.

Insofern müssen Sie wohl Ihren Versuchsaufbau kontrollieren.
Zunächst gilt es die Datei zu prüfen. Wenn alles stimmt, muss die Größe ziemlich genau der Dauer in Sekunden multipliziert mit der o.g Datenrate entsprechen.

Wesentlich scheint mir die Frage, auf welchem Weg das digitale Ausgangsmaterial (die Datei) ihren Weg zum analogen (Teil im) Verstärker gefunden hat. In Ihrem Burmester wird sicher ein hochwertiger A/D-Wandler sein. Mit Pass bin ich nicht wirklich vertraut, aber der den ich kenne (Xs?) hat meiner Erinnerung nach keinen USB oder sonstigen Digital-Eingang.

Irgendwo entlang dieser Strecke dürfte die Antwort zu finden sein.

Jedenfalls stellt sich die Frage nach der Wandlung. Und wenn da nicht einer hochwertigen (oder zumindest respektablen) externen Audio-Karte vertraut wurde, sondern z.B. einem primitiven Kopfhörerausgang kann man kein vergelichbares Resultat erwarten.

Rotfuchs
26.10.2018, 23:57
Noch fahre ich ein (12 Jahre altes) Auto, das einen CD-Player hat. Und in meinem Wäschekeller steht noch ein "Kofferradio" mit CD-Player (angenehm beim Bügeln :smirksmile:).
Dort höre ich gerade so nach und nach meine vorhandenen, teilweise uralten (selbst gebrannten) CDs durch... um sie anschließend wegzuwerfen oder mir einzelne Songs, die mir wichtig und/oder nicht so einfach via YouTube zu beschaffen sind, zu digitalisieren... und dann die CD wegzuwerfen.

Letzlich befreie ich mich (nicht nur) aktuell von den angewachsenen CD-Stapeln. In meiner Wohnung laufen schon lange kaum noch CDs, seit ich den Laptop via Bluetooth mit einem (zugekauften) DAB-Empfänger verbinden kann, der wiederum mit der guten alten Stereoanlage (besserer Klang, weil bessere Boxen) per Kabel verbunden ist.

Ziel ist, einige wenige Alben auf CD zu erhalten... aber das ganze selbstgebrannte Zeug mittelfristig zu entsorgen. Weil es nicht mehr von Interesse ist... und einfach zu viel Platz einnimmt.

Ich bin seit einiger Zeit im Entrümpelungsmodus. :smirksmile:

Ich fahre nur noch wenig Auto, und meist nur Kurzstrecken... da reicht (wenn die CDs entsorgt sind) auch mal nur das Radio. Und das nächste Auto (wenn es noch eines gibt) wird sicher ein DAB-Radio, eine Bluetooth-Funktion oder einen USB-Anschluß haben.

Ich bin bei solchen technischen Neuerungen zwar immer etwas hinterher... ihnen aber nicht verschlossen. :smile:

ruwel
27.10.2018, 07:15
Noch fahre ich ein (12 Jahre altes) Auto, das einen CD-Player hat. Und in meinem Wäschekeller steht noch ein "Kofferradio" mit CD-Player (angenehm beim Bügeln :smirksmile:).
Dort höre ich gerade so nach und nach meine vorhandenen, teilweise uralten (selbst gebrannten) CDs durch... um sie anschließend wegzuwerfen oder mir einzelne Songs, die mir wichtig und/oder nicht so einfach via YouTube zu beschaffen sind, zu digitalisieren... und dann die CD wegzuwerfen.

Letzlich befreie ich mich (nicht nur) aktuell von den angewachsenen CD-Stapeln. In meiner Wohnung laufen schon lange kaum noch CDs, seit ich den Laptop via Bluetooth mit einem (zugekauften) DAB-Empfänger verbinden kann, der wiederum mit der guten alten Stereoanlage (besserer Klang, weil bessere Boxen) per Kabel verbunden ist.

Ziel ist, einige wenige Alben auf CD zu erhalten... aber das ganze selbstgebrannte Zeug mittelfristig zu entsorgen. Weil es nicht mehr von Interesse ist... und einfach zu viel Platz einnimmt.

Ich bin seit einiger Zeit im Entrümpelungsmodus. :smirksmile:

Ich fahre nur noch wenig Auto, und meist nur Kurzstrecken... da reicht (wenn die CDs entsorgt sind) auch mal nur das Radio. Und das nächste Auto (wenn es noch eines gibt) wird sicher ein DAB-Radio, eine Bluetooth-Funktion oder einen USB-Anschluß haben.

Ich bin bei solchen technischen Neuerungen zwar immer etwas hinterher... ihnen aber nicht verschlossen. :smile:

Sorry ich hatte da einen Fehler gemacht! Hab es schon korrigiert.
Das mit dem Entsorgen ist so eine Sache und nur mehr auf dem Stick ... weiß nicht.
Es fehlen dann die Hüllen usw.
Danke für die Infos!!!

chaos99
27.10.2018, 08:10
Wenn sie zwei Audio-Dateien mit einer Datenrate von 1.411 kBit/s (44,1 kHz x 16 Bit x 2 Spuren) haben, können die nicht unterschiedlich klingen.

Selbst, wenn die Dateien vom Aufbau her nicht völlig identisch wären, kann das Ergebnis vom Höreindruck her nicht signifikant unterschiedlich sein.


Insofern müssen Sie wohl Ihren Versuchsaufbau kontrollieren.
Zunächst gilt es die Datei zu prüfen. Wenn alles stimmt, muss die Größe ziemlich genau der Dauer in Sekunden multipliziert mit der o.g Datenrate entsprechen.

Wesentlich scheint mir die Frage, auf welchem Weg das digitale Ausgangsmaterial (die Datei) ihren Weg zum analogen (Teil im) Verstärker gefunden hat.

Jedenfalls stellt sich die Frage nach der Wandlung. Und wenn da nicht einer hochwertigen (oder zumindest respektablen) externen Audio-Karte vertraut wurde, sondern z.B. einem primitiven Kopfhörerausgang kann man kein vergelichbares Resultat erwarten.

Korrekt.
Ich habe solche Versuche schon lange hinter mir.
Wenn Dateiformat und Datenrate identisch sind, gibt es keinen Klangunterschied.
Da spielen eben Variable wie Wandler D/A eine grosse Rolle.

Die Speicherung z.B. als Flac hat nur einen entscheidenden Nachteil....die deutlich höhere Datenmenge.

Ansonsten bin ich auch "alter" Fan der optischen Quelle..rund mit Loch, von CD bis Bluray-Audio....und eben auf FP die auf mp3 konvertierten Scheiben fürs Auto.

Ich habe bei mir die letzten Vergleiche an meinem BR-Player gemacht(Oppo), den ich mit als Mediencenter nutze.
Ansonsten höre ich bei mp3 und CD auch schon immer sehr deutlich die Unterschiede.

ruwel
27.10.2018, 10:58
Also nochmals Danke für die Infos. Waren sehr hilfreich. Ich sage es allerdings bewusst (Vielleicht bin ich da altmodisch) aber ich merke bei meinem Auto einen Unterschied zwischen MP3 und CD. Meine Wahrnehmung! Zu Hause genauso wie sie die alte Schalplatte und eben meine SACDs oder CDs.
Vielleicht zu Info. Ich besitze ca. 8000 LPs und etwa 3000 CDs. Muss aber dazu sagen das die High Res aufnahmen die ich mir aus dem Internet herunter hole teilweise besser klingen und man kann sie nach eigenen Vorstellungen bearbeiten. Ist so wie Video ein Hobby von mir aber sau teuer!!!
Ganz Liebe Grüße

Inaktiver User
27.10.2018, 10:59
Rotfuchs, ich habe in meinem Bügel- und Nähzimmer sogar noch so einen alten, flachen Mono-Cassettenabspieler, auf dem ich meine 80er- selbstaufgenommenen Mixtapes höre!

Slipperman
31.10.2018, 16:48
Wenn ich ein iPod bei meinem Auto das eine Bowers & Wilkins Anlage besitzt bekomme ich höchsten Hämorriden.

Dann scheinen deine Ohren besser zu sein als diejenigen, die in diversen Blindtests verwendet wurden.