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azurblau
14.02.2007, 09:00
Krebsentstehung, Heilung und Vorbeugung ?!?

Wer kennt die Forschungsergebnisse zur Krebsentstehung der russischen Chemikerin und Autorin Tamara Lebedewa?

Denn ich frage mich ob ihre zentrale Erkenntnis: Krebstumore bestehen nicht aus bösartig gewordenen menschlichen Zellen, sondern aus Parasiten mit der Bezeichnung "Trichomonade", zutreffen kann?

Wer hat die Bücher "Krebserreger entdeckt!" und "Reinigung - Entschlacken und entgiften Sie Ihren Körper" gelesen,

wer hat welche Erfahrungen machen können?

Gibt es schon Naturheilmediziner und Heilpraktiker, die die Behandlungsvorschläge aus den Büchern anwenden?

Ich weiss nur, dass die Schulmediziner immer noch behaupten: "Bösartige Krebstumore bestehen aus entarteten Zellen, die anders aussehen, sich anders und schnell teilen und dabei das gesunde Gewebe zerstören. Sie wandern vom Ursprungsort aus über Blut oder das Lymphsystem in andere Organe und vermehren sich dort als Tochtergeschwülste (Metastasen) weiter. Das Tumorwachstum geht von einer einzigen Zelle aus, die sich unkontrolliert teilt, weil ihre molekularen Regelmechanismen gestört sind."

Ist der Krebs also nur ein genetischer Unfall?

So wie ich das lese, gelang es Frau Lebedewa experimentell nachzuweisen, dass der Parasit Trichomonade in drei verschiedenen Formen und Übergangsformen vorkommt, die zum Teil schwer zu identifizieren sind. Sie wies nach, dass Tumorgewebe aus massenhaft siedelnden Trichomonaden besteht, und nicht aus mutierten körpereigenen Zellen, wie es die Lehrmeinung will.

Wer kann hierzu etwas sagen, wer kennt die Theorie bzw. die Bücher?

azurblau

Kappuziner
14.02.2007, 09:30
So wie ich das lese, gelang es Frau Lebedewa experimentell nachzuweisen, dass der Parasit Trichomonade in drei verschiedenen Formen und Übergangsformen vorkommt, die zum Teil schwer zu identifizieren sind. Sie wies nach, dass Tumorgewebe aus massenhaft siedelnden Trichomonaden besteht, und nicht aus mutierten körpereigenen Zellen, wie es die Lehrmeinung will.
Nein, ich kenne die Bücher der Frau nicht.
Aber ich lese schon lange hier mit und in regelmässigen Abständen gibt es hier immer mal wieder jemanden, der so etwas aufgetan hat, eine Theorie, mit der Krebs (wahlweise auch AIDS oder andere Geisseln der Menschheit) geheilt werden könnten (man muss nur Algen, Vitamine, oder sonstwas kaufen, meist für dann doch nicht so wenig Geld), es sind manchmal Bakterien, manchmal ein psychischer Knoten, manchmal Viren, immer natürlich heilbar - aber die böse Mafia aus Schulmedizin und Pharmaindustrie verhindert erfolgreich den Durchbruch dieser Methoden.
Solange man nicht erkrankt ist oder sich um tödlich Kranke sorgt, ist das ja noch ganz lustig, aber falls du selber erkrankt bist oder dich um jemanden sorgst, bitte nimm das nicht zu ernst.
Diese Sachen kommen und gehen.
Ernsthafte, sachliche UND menschliche Informationen findest du z.B. hier (http://www.tumorbio.uni-freiburg.de/)in der Freiburger Tumorbiologie. Die sind auf dem neuesten Stand der Forschung und nehmen Deine Sorgen ernst. Die Telefonsprechstunde für Erkrankte und Angehörige ist kostenlos.

Inaktiver User
14.02.2007, 09:42
Vielleicht hilft das weiter:

Kritik Die Theorien von Tamara Lebedewa ähneln in einigen Aspekten denen der amerikanischen Physiologin Hulda Clark, die den Parasiten Fasciolopsis buski und Umweltgifte für Krebserkrankungen verantwortlich macht. Wie bei der Clark-Therapie werden auch die Behauptungen von Tamara Lebedewa von Medizinern und Biologen einhellig abgelehnt. Die Morphologie von Megakaryozyten und Makrophagen sowie ihre Funktion in der Blutbildung und -gerinnung beziehungsweise der Immunabwehr sind beispielsweise detailliert untersucht und dokumentiert. Die diesbezüglichen Erkenntnisse widersprechen eindeutig den Ansichten von Tamara Lebedewa. Auch die Tatsache, dass Krebszellen körpereigenen Ursprungs sind und es sich demzufolge nicht um Trichomonaden handelt, ist sowohl mit zellbiologischen als auch mit molekularbiologischen Methoden eindeutig nachweisbar. Aus den in Tamara Lebedewas Büchern präsentierten Ergebnissen ihrer Untersuchungen gehen wesentliche Details nicht hervor, beispielsweise zur Reinheit ihrer Gewebsproben sowie zu Art und Umfang von durchgeführten Kontrollversuchen. Medizinische Studien, die wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, wurden von Tamara Lebedewa zu ihren Hypothesen nie präsentiert.

Die von Günther Enderlein in den 1920er Jahren aufgestellte Theorie des Pleomorphismus, also der Vielgestaltigkeit von Mikroorganismen, auf der die Behauptungen von Tamara Lebedewa beruhen, gilt als widerlegt. Der Parasit Trichomonas vaginalis ist der Wissenschaft seit 1836 bekannt und aufgrund der durch ihn verursachten Erkrankung Trichomoniasis in medizinischer und biologischer Hinsicht sehr gut untersucht. Viele der von Frau Lebedewa angeführten pflanzlichen Stoffe, die gegen Trichomonaden effektiv sein sollen, sind bloß allgemein gesundheitsfördernde Nahrungsmittel.

Lebedewas Ansichten zu schweren Krankheiten des Menschen sind zu einem Teil selbst immunisierend. Sachliche oder logische Gegenargumente zu ihren Hypothesen integriert sie dazu in ihre Argumentation. Die Ansichten, die sie vertritt, sind teilweise geeignet, schwerstkranke Menschen von einer sinnvollen Therapie, für die ein neutraler und dokumentierter Wirksamkeitsnachweis also besteht, abzuhalten. So können Lebedewas unbewiesene Ansichten zur Krebsentstehung nach chirurgischen Eingriffen oder Einnahme von Antibiotika Patienten davon abschrecken, sich einer sinnvollen Therapie zu unterziehen.

Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Tamara_Lebedewa“


Meiner Einschätzung nach, vor allem wenn ich die Websites anschaue, die sie positiv bewerten, wieder eine dieser Ideen, die Kranken schadet und mit ihren Hoffnungen spielt.

odmin
24.07.2008, 00:58
sich einer sinnvollen Therapie zu unterziehen...
und wo sind die Geheilten. Ich habe mal einen Chefarzt
in der inneren Krebsabteilung auf den Kopf zugesagt. Wenn
er mir einen einzigen, nur einen einzigen Patienten nennt
den er jemals geheilt hat, stimme ich seiner Therapie
incl Messer zu. Er hat sein Haupt gesenkt und das Zimmer verlassen.

also was ist mit sinnvoll...
das Freunde ist die Realität. Die Polizei sollte man rufen und Anzeige
erstatten wegen Vorsatz mit Todesfolge

Quirin
24.07.2008, 01:35
Meine Patentante ist vom Krebs geheilt. Mit normaler Krebstherapie.

odmin
24.07.2008, 10:54
Warte es ab mein Freund wenn das Imperium
zurück schlägt. Dann bekommen die Worte normal
und geheilt für dich ganz neue Dimensionen und
wirst du wissen was die Ruhe vor dem Sturm bedeutet.

Quirin
24.07.2008, 12:40
Tut mir leid für Dich, wenn er bei Dir wiederkam. Es gibt auch einige Krebsarten, die kann man nicht oder kaum behandeln.

Trotzdem würde ich im Regelfall auf die wissenschaftlich nachgewiesene oder zumindest plausible Methode setzen, nicht statt dessen auf irgendwas, was irgendwer im Haschischwahn daherphantasiert und tausend Jünger auf der Suche nach dem Heil einfach nachplappern.

Zusätzlich kann man ja machen, was man will, solange es höchstens dem Geldbeutel schadet.

Kappuziner
24.07.2008, 14:13
Meiner Cousine wurde vor 8 Jahren ein verkrebster Eierstock entfernt. Sie hat mittlerweile (mit den Eiern vom anderen Eierstock) zwei Kinder bekommen.
Ein guter Freund von mir - Schilddrüsenkrebs, geheilt mit Bestrahlung. Zwei Nachbarinnen bei mir im Haus, mehrere Kolleginnnen: Brustkrebs, geheilt mit OP und Chemotherapie.

Und selbst wenn man nicht geheilt wird. Mein Vater hat mit OP und Chemo einen Bauchspeicheldrüsenkrebs im letzten Stadium immerhin 3,5 Jahre überlebt (ohne Behandlung wäre er nicht mehr aus dem Krankenhaus rausgekommen, er hatte schon von dem Krebs einen Darmverschluss). So hat er noch einige Urlaube gemacht, seinen ersten Enkel heranwachsen sehen, immerhin noch die zweite Schwangerschaft auf dem Ultraschall gesehen, die spätere Frau meines anderen Bruders noch kennengelernt.
Damit haben wir uns nach seinem Tod sehr trösten können.

odmin
24.07.2008, 23:18
Wenn man sich auf den Alexanderplatz setzt und
sagt ich gehe hier nicht mehr weg bevor nicht
ein geheilter Krebspatient hier vorbei kommt.
Sei getrost du wirst wahrscheinlich 3 tausend Jahre
dort sitzten. Wenn nichr einer vorbei kommt und
in einer Eckkneipe drei Haschischraucher auftreibt
die aus tiefen Mitgefühl behaupten sie hätten Krebs
gehabt seien geheilt worden. Das DKFZ weiß jedenfalls
von diesen Wunderheilungen die es hier gibt nichts.
Die drei Haschischraucher kennt man dort jedoch sehr wohl.

Inaktiver User
25.07.2008, 09:33
Mein Vater erkrankte an Prostatakrebs und ist geheilt.
Meine Mutter erkrankte vor einigen Jahren an Lymphdrüsenkrebs und ist geheilt.

Und jetzt?

lillibie
25.07.2008, 13:38
ich glaube, das die entstehung von krankheiten zu einem sehr hohen anteil, in uns selber liegt.

die art zu leben, zu denken, zu handeln.

schmerz, frust, wut löst in uns nicht nur negative gefühle aus.

unser körper setzt signale.
ist er müde, werden wir schlafen gehen.
ist ihm die arbeit zu schwer, fühlen wir einen schmerz.

und ich glaube, in der folge, sind diese krebsentstehungen auch zu sehen.

aber wer will sich denn schon um sich selbst bemühen, wenn es genügend geschulte mediziner gibt.

odmin
25.07.2008, 14:22
mein Vater
meine Mutter
meine..... geheilt!

lillibie hat recht


jeder Mediziner würde darauf
antworten: science fiction (mit Recht)
die Rubrik für Romanautoren ist wo anders.

kleine Anmerkung:
ein guter Arzt hat gar keine Patienten.
Eine System in dem mehr Menschen an einer
Krankheit verdienen als daran sterben ist zwar
ein Sytem aber kein gutes. Nochmal lillibie hat den
Nagel auf den Kopf getroffen. Diese frohe Botschaften von Heilung wo immer die auch herkommen, sind vergleichbar
mit einem Ozean mit einer einzige Ölsadine drin, wobei
im gleichen Atemzug der Fisch dann den Eiweißbedarf
der ganzen Menschheit denken soll. Das funktioniert vorausgesetzt wir glauben alle daran. Was auf jeden Fall
funktioniert ist der shareholder value.

Kappuziner
25.07.2008, 15:05
mein Vater
meine Mutter
meine..... geheilt!

lillibie hat recht


jeder Mediziner würde darauf
antworten: science fiction (mit Recht)
die Rubrik für Romanautoren ist wo anders.

kleine Anmerkung:
ein guter Arzt hat gar keine Patienten.
Eine System in dem mehr Menschen an einer
Krankheit verdienen als daran sterben ist zwar
ein Sytem aber kein gutes. Nochmal lillibie hat den
Nagel auf den Kopf getroffen. Diese frohe Botschaften von Heilung wo immer die auch herkommen, sind vergleichbar
mit einem Ozean mit einer einzige Ölsadine drin, wobei
im gleichen Atemzug der Fisch dann den Eiweißbedarf
der ganzen Menschheit denken soll. Das funktioniert vorausgesetzt wir glauben alle daran. Was auf jeden Fall
funktioniert ist der shareholder value.

bist du nun auf der Suche nach Erfolgesberichten oder nicht? Hier wurden Dir eine ganze Menge präsentiert.

Lilliebie,
du hast natürlich recht, dass viele Krankheiten psychisch bedingt oder mit bedingt sind. Aber dein Erklärungschema ist zu simpel.
Ich erinnere mich noch, wie verärgert meine Cousine war, wenn Leute ihr unterjubeln wollten, sie wäre gar nicht so glücklich verliebt, beruflich erfolgreich, etc. wie sie tat, denn sonst hätte sie ja nicht diesen Krebs bekommen können.

Krebs ist etwas ganz natürliches!

Das wird oft vergessen. Zu Zellteilungen gehören auch missglückte Zellteilungen. Das liegt in der Natur der Sache. Genau wie der Tod auch zum Leben gehört und kein "Versagen" ist.

lillibie
25.07.2008, 17:38
Lilliebie,
du hast natürlich recht, dass viele Krankheiten psychisch bedingt oder mit bedingt sind. Aber dein Erklärungschema ist zu simpel.
Ich erinnere mich noch, wie verärgert meine Cousine war, wenn Leute ihr unterjubeln wollten, sie wäre gar nicht so glücklich verliebt, beruflich erfolgreich, etc. wie sie tat, denn sonst hätte sie ja nicht diesen Krebs bekommen können.

Krebs ist etwas ganz natürliches!

Das wird oft vergessen. Zu Zellteilungen gehören auch missglückte Zellteilungen. Das liegt in der Natur der Sache. Genau wie der Tod auch zum Leben gehört und kein "Versagen" ist.

genauso, wie die einfache wahrheit ganz simpel ist.
genauso, sind "krankheiten" einfach und simpel.

erst wir menschen verkomplizieren sie, in dem wir beginnen, irgendetwas, in alles hinein zu intepretieren.
...bis wir selber daran glauben.

odmin
25.07.2008, 20:09
Erfolgsgeschichten...
Freunde, wenn man von dem Einzelnen nicht auf das Ganze
schließen kann. Von dem Ganzen aber auch nicht
auf das Einzelne, dann würde ich sagen da stimmt
was nicht mit dem Paradigma von der bösen mutierenden
Zelle.
Wenn man gemeinsam im Dunkeln weiter wandert wird es
davon auch nicht heller oder ?
Die ins nirgendwo verlaufenden Dissertationen
über die böse Zelle schlagen die Bibliothek von
Aleandria mittlerweile um Längen. Eine gigantische Anhäufung von Wissen über Unwissen. Das ist keine Kritik. Das ist eine Feststellung.
Das Wort dafür ist glaube ich Fabrik.

Inaktiver User
25.07.2008, 20:30
Dann tu doch mal Butter bei die Fisch und sag uns, wo du Lösungsansätze siehst, statt hier unentwegt schwarz zu malen.

odmin
25.07.2008, 22:13
Wenn mir einer erklärt warum Ziegen keinen Krebs
bekommen werden ich antworten. Die Antwort weil
es einTier ist zählt nicht.

Kappuziner
25.07.2008, 22:14
Mein Kaninchen ist an Hodenkrebs gestorben.

Lilith
25.07.2008, 22:19
Die Ziegen sollen nicht an Krebs erkranken, weil ihre Milch zellschützende Orotsäure und Ubichinon 50 enthält.

Und nun?

odmin
25.07.2008, 22:28
Dann trinkt die Ziege also ihre eigene Milch

lillibie
25.07.2008, 22:34
Wenn mir einer erklärt warum Ziegen keinen Krebs
bekommen werden ich antworten. Die Antwort weil
es einTier ist zählt nicht.

hallo odmin,

ich möchte es nicht an ziegen festmachen, aber hast du schon mal katzen erlebt?

sie kommen und gehen, wann sie es wollen. sie schmusen mit uns, wann sie es wollen.
und es kümmert sie einen feuchten, ob der nachbar nen benz fährt, oder 12 stunden zur arbeit stiefelt.
sie wissen auch, wenn sie bockmist angestellt haben.

und wer würde einer katze stubenarrest aussprechen, oder heute gibs nichts zu essen/trinken, oder du gehst jetzt ins bett...

sie leben instinktiv, leben ihre gefühle aus...
und meist sind dies die katzen, welche keine "krankheiten" in sich bergen.

und trotzdem haben sie, wie wir menschen, zellen, gewebe, blutbahnen, muskeln, mimiken, "sprache", ängste....

simpel und einfach.

odmin
25.07.2008, 22:39
habe ich verstanden

Gruß

Kappuziner
25.07.2008, 22:43
Hallo Odmin

ganz ernsthaft. Als eine vielfach schon vom Krebs getroffene... ich hab wirklich schon viele Menschen, die ich liebte, verloren an diese Krankheit. Und andere haben sie besiegt (ja, die Worte sind angemessen "siegen" "verlieren" wie Herbert Grönemeyer singt "das Leben ist nicht fair" - diese Worte treffen, sie treffen)

Wer wirklich betroffen ist - nicht nur politisch - der wird die Dinge differenzierter sehen.

Der Onkologe, der meinen Vater behandelt hat zum Beispiel. Er hat ihn letzten Endes getötet. Er hat ihm "die eine Chemo zu viel" gegeben. Er hat sich berauscht an dem Erfolg, den er hatte. Er hat meinem Vater eine Rekord-ÜBerlebenszeit geschenkt. Viel mehr als alle Alternativ-Medizin je verzeichnet hat.
Aber er hat sich überschätzt- Er hat dann eben die eine zu viel gegeben, die mein Vater nicht mehr verkraften konnte.

Ich hab den Mann nie gemocht. Ich fand ihn zu technokratisch, zu verliebt in die "unmenschliche" Medizin. Aber, als mein Vater tot war, habe ich ihm geschrieben und mich entschuldigt (ich hatte ihn oft beschimpft). Im Nachhinein sehe ich, dass er mit seiner Gruselmedizin meinem Vater drei tolle Jahre geschenkt hat, drei Jahre, die mein Vater wollte, mehr als alles andere wollte.
Er hat ihn bis an die Grenze geschickt. Und mein Vater kam zurück. Gestärkt. Mit Plänen, die er dann gelebt hat.

Die letzte Chemo hat ihn "gefällt". Aber so hat er es gewollt.

-------

Neues Thema: ich kenne viele Mediziner. Gerade jetzt die Generation, die versuchen wirklich, über ihren Horizont zu schauen, nicht alles blind zu schlucken. Krankenkassen zahlen alternative Behandlungen. Es gibt Krebsforshcungszentren, die menschlich UND klug sind. Freiburg. Heidelberg.

Lieber Odmin, mach es dir nicht so einfach!!!!

das Leben heute ist nicht schwarz/weiß. Viele Menschen suchen Heilung, Auswege. Krankheit, Tod... es ist ein Teil von uns. Ein Teil des Lebens. Der Tod ist nicht das Ende, er ist nicht unser Feind.

canislupa
31.07.2008, 11:54
Odmin,
klar trinken Ziegen ihre eigene Milch! Als Säuglinge bei ihrer Ziegenmama. Und dann keine "fremde" Milch mehr. Aber ob das damit zusammenhängt, dass sie keinen Krebs bekommen?
Viele Tiere bekommen Krebs und sterben daran. Woher hast Du die Info, dass ausgerechnet Ziegen keinen Krebs bekommen? Dem würde ich gerne mal weiter nachgehen.
Gruß,C.

canislupa
31.07.2008, 11:56
Noch eine interessante Fragestellung: Bekommen "Naturvölker", bei denen keine Kuhmilch und auch sonst keine Milch und Milchprodukte (außer Muttermilch) verzehrt werden, womöglich auch keinen Krebs??? Wer weiß etwas darüber?

kleineschnecke
22.09.2008, 19:01
Hallo!
Mein Name ist Ronald Derndorfer und ich bin spezialisiert auf dem Wissensgebiet von Fr. Lebedewa. Ich bin Mitglied und Anprechpartner von Österreich vom Verein Zellkreis e.V..

Ich persönlich habe mich mit der parasitären Natur von Krebs und anderen chronischen Krankheiten intensiv beschäftigt.

Am Besten Du siehst einmal in Ruhe auf meine Homepage. Bei Fragen wende Dich einfach an mich.

[edit: Link wegen Werbung entfernt]

schöne Grüße
Ronald

Inaktiver User
22.10.2008, 15:53
...

Kappuziner
23.10.2008, 08:03
Zuhause hatte ich eine wissenschaftliche Dokumentation liegen, die über den Versuch sehr hoher Dosierungen von Ascorbinsäure in Verbindung mit Krebs Aufschluss gab. Leider ist sie mir abhanden gekommen.
Krebs kann man stoppen sowie auch heilen. Ohne Chemo. Ein Professor (ob es Lingus Pauling war kann ich nicht mehr mit Bestimmtheit sagen) erprobte diese Methode an sich selbst mit Erfolg aus.

Falls du deine Dokumentation wiederfinden solltest: schau mal aus welchem Jahr sie ist. :freches grinsen: Linus Pauling ist mittlerweile an Krebs gestorben...

Ich finde es immer wieder verblüffend, wie einige Menschen bereitwillig allen Broschüren glauben, wo vorne draufsteht "wissenschaftliche Dokumentation", aber steif und fest davon überzeugt sind, dass jede Studie, die an Unis durchgeführt wird, korrupt, mafiös und falsch ist.
Krebs ist eine Krankheit, die oft - früher oder später - zum Tod führt. Das ist so und das wird auch immer so bleiben. Aber in der Schulmedizin kann sich jeder, den es interessiert, die Berichte der Krankenhäuser ansehen, die Sterblichkeitsraten, die Fortschritte bei einigen Krebsarten.
Das halte ich allemal für seriöser als eine bunte Broschüre mit einem spektakulären Fall einer Wunderheilung und ähnliches (die gibt es in der Schulmedizin auch, das ist ein Teil des Lebens, ein schöner Teil - aber nicht verursacht durch die Art der Medizin, die dem "Wundergeheilten" gegeben wurde).

dieandere.1976
23.10.2008, 08:33
Ich setze mich seit einiger Zeit mit diesem Thema auseinander. Ich kenne einen Onkologen sehr gut, mit dem ich sehr lange Gespräche über dieses Thema hatte. Seine Meinung, die für mich sehr logisch klingt und das ich zu meinem eigenen Leitfaden gemacht habe :

Krebs ist bis zu einer gewissen Prozentzahl genetisch bedingt....es ist eine geringe Prozentzahl, aber sollte man dazu gehören, hilft die tollste Lebensweise nichts.
Präventiv kann man folgendes machen :
- Bewegung in Maßen
- keinen mentalen Stress, bzw. diesen ausgleichen...immer wieder und wieder
- die Ernährung. Zurück zur Natur !

Man kann natürlich nicht alle Gefahren ausschalten, das ist mir bewusst. Wenn der Krebs da ist, kann er geheilt werden oder nicht. Da gibt es kein Hokuspokus.

Ich war oft genug in dieser onkologischen Praxis und habe viel Elend gesehen und auch viele Patienten kennen gelernt, die anfänglich an Hokupokus glaubten, aber schnell merkten, dass es nichts bringt.

Es gibt ein tolles Buch, was zu empfehlen ist : "Das Anti Krebsbuch von David Servan- Schreiber. Es wird sowohl von Krebspatienten, als auch ehemaligen Krebspatienten und von Ärzten als sehr gut rezensiert.

Dachziegel
23.10.2008, 08:53
wissenschaftliche Dokumentation ...
...erprobte diese Methode an sich selbst mit Erfolg aus.
Wenn er diese Methode an sich selbst testete, ist seine Stichprobengröße = 1, und die Stichprobe ist er auch noch selbst. Die Kriterien einer wissenschaftlichen Studie erfüllt das ganz sicher nicht.

Ansonsten siehe Kapuzziners Antwort.

Inaktiver User
23.10.2008, 09:17
Ich habe mal einen Chefarzt
in der inneren Krebsabteilung auf den Kopf zugesagt. Wenn
er mir einen einzigen, nur einen einzigen Patienten nennt
den er jemals geheilt hat, stimme ich seiner Therapie
incl Messer zu. Er hat sein Haupt gesenkt und das Zimmer verlassen.

... weil ein seriöser Arzt bei Krebs NIEMALS sagen würde, ein Patient sei geheilt. Er redet von Rezidiv-freier Zeit - möglichst ein Leben lang.

Inaktiver User
23.10.2008, 09:21
sie leben instinktiv, leben ihre gefühle aus...
und meist sind dies die katzen, welche keine "krankheiten" in sich bergen.

Und ? Katzen sterben auch an Krebs, ist sogar eine häufige Todesursache bei ihnen.

Inaktiver User
23.10.2008, 09:24
Zuhause hatte ich eine wissenschaftliche Dokumentation liegen, die über den Versuch sehr hoher Dosierungen von Ascorbinsäure in Verbindung mit Krebs Aufschluss gab. Leider ist sie mir abhanden gekommen.
Krebs kann man stoppen sowie auch heilen. Ohne Chemo. Ein Professor (ob es Lingus Pauling war kann ich nicht mehr mit Bestimmtheit sagen) erprobte diese Methode an sich selbst mit Erfolg aus.

Mumpitz.
Überschüssige Ascorbinsäure scheidet der Körper schluchtweg mit dem Urin aus.

Inaktiver User
23.10.2008, 09:28
Krebs ist bis zu einer gewissen Prozentzahl genetisch bedingt....es ist eine geringe Prozentzahl, aber sollte man dazu gehören, hilft die tollste Lebensweise nichts.
Präventiv kann man folgendes machen :
- Bewegung in Maßen
- keinen mentalen Stress, bzw. diesen ausgleichen...immer wieder und wieder
- die Ernährung. Zurück zur Natur !


... und: Wir ALLE werden an Krebs sterben - wenn uns nicht vorher der Tod durch eine andere Ursache ereilt.

Krebs löst die KHK-Krankheiten gerade als Haupttodesursache ab.
Nicht weil er steigt, sondern weil weniger Menschen an KHK sterben (verbesserte Behandlungsmöglichkeiten).

Irgendwann ist der Körper alt und müde, die Wahrscheinlichkeit mutierter Zellen steigt.

Inaktiver User
23.10.2008, 09:35
@ Kappuziner
@ Dachziegel

Ihr habt Recht, mein Beitrag war anmaßend. Sorry

dieandere.1976
23.10.2008, 09:57
Lorelei

dennoch kann ich durch eine bewusste Lebensweise versuchen, dagegen anzukämpfen, bzw. meinen Körper so zu stärken, dass wenn der Krebs kommt, ich fit bin, um den Kampf gegen ihn anzukämpfen. Ein gesunder Körper kann sich besser wehren, als ein abgenutzter, verfetteter.

Kappuziner
23.10.2008, 10:25
Lydia, nein "anmaßend" nicht - ich freu mich aber, dass Du offen bist für andere Meinungen hier :blumengabe: Hab selber hier auch schon oft danebengehauen...

Inaktiver User
23.10.2008, 13:24
Lorelei

dennoch kann ich durch eine bewusste Lebensweise versuchen, dagegen anzukämpfen, bzw. meinen Körper so zu stärken, dass wenn der Krebs kommt, ich fit bin, um den Kampf gegen ihn anzukämpfen. Ein gesunder Körper kann sich besser wehren, als ein abgenutzter, verfetteter.

Weißt Du, das Problem bei solchen Statements liegt darin, daß Krebspatienten unterstellt wird, sie seien selber an ihrer Erkrankung schuld.
Und das finde ich, mit Verlaub, ätzend.

Klar hat die Lebensweise einen gewissen Einfluß ... Aber von einigen Sachen wie Rauchen abgesehen, nur einen geringen.

Oder einen nicht vermeidbaren .... So sterben Feuerwehrleute häufig am Leberkrebs, weil sie vermehrt Toxinen ausgesetzt sind ... Deshalb will wohl niemand die Feuerwehr abschaffen.

Krebs ist häufig einfach Schicksal .... Und ob Du überlebst davon abhängig, wann er entdeckt wird und welcher Krebs es ist.

dieandere.1976
23.10.2008, 14:17
Ich denke, dass ein Mensch, der sein Leben unbewusster und schlechter gestaltet, gefährdeter ist, als jemand, der achtsam mit seinem Körper umgeht. Wissenschaftliche Erkenntnisse, die weder von Onkologen noch der Pharmaindustrie gemacht wurden, bestätigen das.

Auch ist es bewiesen, dass Menschen, die während der Krebsbehandlung gewisse Regeln einhalten und mit sich und an ihrem Körper arbeiten, schneller und / oder besser gesund werden. Auch das ist kein Ammenmärchen.

Natürlich ist Krebs teilweise Schicksal, dass will keiner bestreiten.Aber nicht immer.....
Bauspeicheldrüsenkrebs = Rauchen oer Diabetis mellitus
Hautkrebs = Jahrelange Solariumgänge ( gut, auch die Freiluftberufler, die teilweise nichts dafür können )
Nierenkrebs = zu viel Alkohol, zu fettiges Essen jahrelang,Frauen mit extremen Übergewicht, Rauchen
Kehlkopfkrebs = Rauchen
Speiseröhrenkrebs = Alkohol, Rauchen, Übergewicht
Lungenkrebs = Rauchen
Magenkrebs = Rauchen, Alkohol, einseitige Ernährungsweise

Nein...nicht immer ist Krebs Schicksal. Man kann selber versuchen, die Chance gering zu halten....natürlich ist das keine Garantie, wer hat sie schon ???

Dachziegel
23.10.2008, 14:33
@ Kappuziner
@ Dachziegel

Ihr habt Recht, mein Beitrag war anmaßend. Sorry
Nein, "anmaßend" fand ich Deinen Beitrag bestimmt nicht. Anmaßend ist nur das Propagieren irgendeiner Methode als Erfolg, da sie zufällig bei einem selbst zu wirken schien. Das weckt unberechtigte Hoffnungen bei den Menschen, die eine Krebsdiagnose haben und verständlicherweise alle Möglichkeiten der Hilfe prüfen wollen.

Inaktiver User
23.10.2008, 15:14
Ich denke, dass ein Mensch, der sein Leben unbewusster und schlechter gestaltet, gefährdeter ist, als jemand, der achtsam mit seinem Körper umgeht. Wissenschaftliche Erkenntnisse, die weder von Onkologen noch der Pharmaindustrie gemacht wurden, bestätigen das.

Quellen ?

Außerdem habe ich geschrieben, daß das einen Einfluß hat ... Aber nicht so, wie Du denkst:


Auch ist es bewiesen, dass Menschen, die während der Krebsbehandlung gewisse Regeln einhalten und mit sich und an ihrem Körper arbeiten, schneller und / oder besser gesund werden. Auch das ist kein Ammenmärchen.

... aber wenn es sich leichter damit leben läßt, zu denken, man hätte die Sache mit ein bißschen gesunder Ernährung im Griff - bitteschön. :knicks:

Nur fürchte ich, daß Leute mit dieser Denke mehr als andere aus allen Wolken fallen, wenn es sie dann trifft.


Bauspeicheldrüsenkrebs = Rauchen oer Diabetis mellitus

An Diabetes mellitus ist man also selber schuld ?
Ach ja, ich vergaß: Alle Diabetiker sind maßlose Fressäcke ....

Schon mal was von Diabetes Typ I gehört ?
Und auch Diabetes Typ II kann durchaus andere Ursachen haben als Übergewicht/schlechte Ernährung.


Hautkrebs = Jahrelange Solariumgänge ( gut, auch die Freiluftberufler, die teilweise nichts dafür können )

Tja ... nur entstehen die gefährlichsten Melanome an der Fußsohle, mithin einem Bereich, der praktisch NIE Sonnenlicht ausgesetzt ist. Dumm, was ?


Magenkrebs = Rauchen, Alkohol, einseitige Ernährungsweise

Bekanntlich werden hier seit längerer Zeit bakteriologische Ursachen diskutiert.

Führer in Sachen Magenkrebs ist übrigens Japan .... Ein Land, daß für seine "extrem fettreiche und ungesunde Kost" bekannt ist.

dieandere.1976
23.10.2008, 15:22
Mit Deinem Hintergrundwissen, Loreilei, hätte ich schon erwartet, dass Du vom richtigen Diabetes ausgehst und weißt, von welcher ich rede. Und bei Typ 2 ist die Menschheit zu 100 % schuld. Oder wollen wir falsche Ernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und sonstiges von der Menschheit auch die Schuld von uns weisen ? Ich denke nicht !

Wenn ich gewusst hätte, dass ich irgendwann in der BriCom darüber reden werde, hätte ich mir die Quellen gemerkt. Fakt ist, dass ich den besten Onkologen hier aus unserer Umgebung sehr gut kenne und Fakt ist auch, dass ich durch ihn die Gelegenheit hatte, bei 2 Onkologiekongresse ( zwar nur im Hintergrund sitzend ganz still und leise ) mitdabei sein durfte !

Eine Quelle habe ich dennoch. Nämlich das Buch, das ich in diesem Strang schon erwähnte. Von einem Arzt geschrieben und von vielen Ärzten als für gut empfunden.

Diskutiert wird im Bereich Magenkrebs sehr viel. Bewiesen wirklich sind die von mir genannten Punkte.

Inaktiver User
23.10.2008, 15:54
die Gelegenheit hatte, bei 2 Onkologiekongresse ( zwar nur im Hintergrund sitzend ganz still und leise ) mitdabei sein durfte !

Eine Quelle habe ich dennoch. Nämlich das Buch, das ich in diesem Strang schon erwähnte. Von einem Arzt geschrieben und von vielen Ärzten als für gut empfunden.


Und mit diesem Wissen hälst Du Dich jetzt für eine Expertin, die hier mitlesenden Betroffenen mitteilen kann, daß sie ihren Krebs nur haben, weil sie undisziplinierte Freßsäcke sind ? :knatsch:

Kannst Du Dir eigentlich vorstellen, wie sich ein schwerkranker Mensch fühlt, dem man sowas an den Kopf knallt ?

Vielleicht stirbst Du irgendwann kerngesund im hohen Alter - ich wünsche es Dir.:blumengabe:

Vielleicht bist Du aber auch schon morgen selber betroffen - dann denk' mal an Deine hochmütige und völlig empathielose Einstellung, die Du heute an den Tag legst, zurück. Vielleicht relativiert sich dann einiges.

An Krebs sind Menschen auch schon immer gestorben, früher nannte man es die "auszehrende Krankheit".
Nun haben die meisten garnicht erst das Alter erreicht, in dem dieser vermehrt auftritt.

Kappuziner
23.10.2008, 16:00
...Bewiesen wirklich sind die von mir genannten Punkte...

Denkt man halt immer - so lange, bis weiter geforscht wurde.
Den Bauchspeicheldrüsenkrebs kannst du von deiner Liste streichen.
Ich selber habe an der Uni Marburg an einer Studie zu der Frage teilgenommen, ob Bauchspeicheldrüsenkrebs familiär bedingt ist.
Die Ergebnisse der Studie sind noch nicht veröffentlicht, aber sie wurden schon auf verschiedenen Kongressen vorgestellt - auch der BSPd-Krebs gehört zu den familiär Bedingten Krebssorten.

Inaktiver User
23.10.2008, 17:23
Das weckt unberechtigte Hoffnungen bei den Menschen, die eine Krebsdiagnose haben und verständlicherweise alle Möglichkeiten der Hilfe prüfen wollen.

An dich habe ich eine Frage, Dachziegel. Wenn sie dir zu persönlich ist sage es bitte.

Wie reagierst du auf die Mitteilung eines nahen Angehörigen, wenn er dir mitteilt er habe Krebs.

Dachziegel
23.10.2008, 17:50
An dich habe ich eine Frage, Dachziegel. Wenn sie dir zu persönlich ist sage es bitte.

Wie reagierst du auf die Mitteilung eines nahen Angehörigen, wenn er dir mitteilt er habe Krebs.
Das ist für mich keine hypothetische Frage, sondern bereits erlebt. Worauf zielt Deine Frage ab?

Inaktiver User
23.10.2008, 18:00
Das ist für mich keine hypothetische Frage, sondern bereits erlebt. Worauf zielt Deine Frage ab?

Nichts beunruhigendes! Letztendlich interessiert mich halt wie du auf so eine Mitteilung reagierst.

Ein mir nahestehender Angehöriger kam mit einem Wust von Broschüren auf mich zu als er mir mitteilte er hätte Krebs. Mehr war nicht.

dieandere.1976
23.10.2008, 21:12
@Lorelei

Und Deine Reaktion finde ich mehr als anmaßend. Ich habe niemals behauptet, daß ich bei korrekter Pflege meines Körpers ich mir zu 100% ig sicher sein kann, dass ich KEINEN Krebs bekomme....reg Dich nicht künstlich auf und lese lieber nochmal nach !Ich bin kein Arzt, der eine 100 % ige Diagnose stellen kann...

Fakt ist, dass der lebensstil eine gewisse Rolle in der Gesundheit spielt....und wenn Du schon mal bei Fettsäcken bist

- Gicht
- Bluthochdruck
- Diabetes 2
und noch so einige Krankheiten sind ausschließlich auf Übergewicht zurück zu führen....tud mir leid, es ist so. Da gibt es zahlreiche Studien drüber, man liest es in der Presse,man sieht es im Fernsehen, mal liest es in der Zeitung, die Krankenkasse drückt es einem aufs Auge, wieviele Krankheiten es durch Übergewicht gibt und wieviel sie kosten und sogar der Arzt bittet einem drum, abzunehmen, weil.......Ich sagte niemals, dass sie einen bestimmten Krebs NUR deswegen haben, weil sie Fressäcke sind. Aber ich behaupte, dass ihre Art, sich zu ernähren, VIELLEICHT Auslöser ihrer Krebskrankheit sein KÖNNTE !!! Den passenden Gen im Körper zu tragen heißt noch lange lange nicht, dass der Krebs auch 100% ausbrechen muss....da müssen einige Faktoren zusammen treffen.

Wäre schön, wenn ich gesund sterben würde. Aber auch ich bin von Krebs nicht geschützt und vielleicht bekomme ich, wie meine Oma oder Mutter oder Tante auch Brustkrebs....wer weiß ???

Ich bin nicht hochmütig...Ich kann in diesem Thema nicht hochmüütig sein, wenn die komplette weibliche Seite der Familie Krebs hatte, hat bzw. auch daran gestorben ist....ich würde mir nur wünschen, dass unsere Gesellschaft achtsamer mit ihrem Körper umgehen würde. Vielleicht könnte man dann die Eine oder andere Krankheit vermeiden.

Inaktiver User
24.10.2008, 12:11
- Gicht
- Bluthochdruck
- Diabetes 2
und noch so einige Krankheiten sind ausschließlich auf Übergewicht zurück zu führen....

Sorry, das ist einfach Unsinn .... Du hast offenbar keine Ahnung, worüber Du redest.

Meine Eltern - beide schlank, Nichtraucher, Nichttrinker - haben/hatten übrigens beide Bluthochdruck, ich "überraschenderweise" auch. Als ich den entwickelte hatte ich satte 50 kg bei 1,65 cm Größe ....ich disziplinloser Freßsack, ich ...

Und Gicht wird durch eine bestimmte Ernährungsweise begünstigt - nicht durch das Gewicht.
Ein fetter Vegetarier wird kaum Gicht entwickeln.


wie meine Oma oder Mutter oder Tante auch Brustkrebs....wer weiß ???

Ich bin nicht hochmütig...Ich kann in diesem Thema nicht hochmüütig sein, wenn die komplette weibliche Seite der Familie Krebs hatte, hat bzw. auch daran gestorben ist..

Das widerspricht Deinen vorherigen Statements ... Waren Deine Oma/Mutter/Tante "disziplinlose Fresserinnen" ? Oder hatten sie nicht eher das Pech, eine familiäre Disposition für diese Krankheit zu haben ?

Vor dem Hintergrund verstehe ich allerdings, warum du so vehement daran glauben möchtest, daß Du das Risiko einer Carcinom-Entwicklung durch eine gesunde Lebensweise vermeiden kannst.

dieandere.1976
24.10.2008, 12:51
@Lorelei

Frag doch einfach mal Deinen Arzt, wenn Du das nächste Mal dort bist, welche Ursachen die genannten Krankheiten haben. Oder Deine Krankenkasse....oder les einfach mal die richtigen Bücher....
Wunder und Ausnahmeregelungen gibt es immer. Deine Familie inkl. Deine Wenigkeit scheint zu dieser Wunderausnahmeregelung zu gehören....die Mehrheit aber nicht.

Gicht = Sinnbild der Völlerei
Bluthochdruck = zuviel Salzverzehr, erhöhter Alkoholkonsum,Bewegungsmangel
Diabetes 2 = ungesunder Lebensstil, Bewegungsmangel

Lorelei...das www. macht es möglich, meine genannten Beispiele nachzulesen. Vielleicht würdest Du dann aufhören, mich so dumm von der Seite anzureden...
Und vergiss bitte nicht : AUSNAHMEN GIBT ES IMMER !!!

Wo widerspricht sich denn mein Statement ? Du liest wirklich nicht aufmerksam. Und wenn Du wirklich so eine Ahnung von Krebs hast, dann wüsstest Du, dass Brustkrebs zu 5 % genetisch bedingt ist und jaaaaaa.....ich habe meine Gene schon testen lassen ( ist zur heutigen Zeit mit einem gewissen Aufwand in bestimmten Kliniken möglich ) Und auch in mir schlummert es.....Ich gehöre zu jenen 5% Ausnahmefällen!
Du liest richtig...5 % sind genetisch bedingt. Woher kommt eigentlich der Rest ? Du weißt es bestimmt.

Ich denke doch, dass ich ein kleines bisschen Ahnung habe, von dem, was ich schreibe.....

Inaktiver User
24.10.2008, 12:58
Gicht = Sinnbild der Völlerei
Bluthochdruck = zuviel Salzverzehr, erhöhter Alkoholkonsum,Bewegungsmangel
Diabetes 2 = ungesunder Lebensstil, Bewegungsmangel

Das sind BEGÜNSTIGENDE FAKTOREN für diese Krankheiten - keine URSACHEN.
Vielleicht liest Du den Unterschied zwischen den Begrifflichkeiten mal im web nach.



Ich denke doch, dass ich ein kleines bisschen Ahnung habe, von dem, was ich schreibe.....

Aber höchstens ein klitzekleines bißschen .... verbunden mit einer höchst selektiven Wahrnehmung.

Ich brauche mir mein medizinisches Wissen übrigens nicht im web anzulesen, ich habe dieses nämlich an der Universität erworben. Und verdiene meine Brötchen damit.

dieandere.1976
24.10.2008, 13:00
WOW....das wird ja immer besser....

Mein Ehemann zufällig auch und ich krieg genug mit und habe genug Akten in der Hand.
Na hoffentlich bist Du keine Ärztin !

Inaktiver User
24.10.2008, 13:05
Mein Ehemann zufällig auch und ich krieg genug mit

Na, gegen diese Qualifikation, die Du aufweist, will ich ja nix gesagt haben ....


und habe genug Akten in der Hand.

Dein Mann weiß aber schon, daß er damit gegen das Datenschutzgesetz verstößt ?!

dieandere.1976
24.10.2008, 13:08
Habe meinen Mann ( der das ganze ebenfalls auf der Uni studiert hat ) grad Dein Geschreibsel gezeigt.....er lacht sich ( leider ) gerade einen Ast....

Meine Aussage, Dich auf die Anßnahmeregelungen hinzuweisen, fand er passend, Deine Art, mich anzureden und so zu tun, als hättest Du die Gesundheitswahrheit löffelweise bekommen, eher weniger.

Aber wenn Du vom Fach kommt, würde ich mich freuen, wenn Du mir erklärst, woher die restlichen 95 % der Brustkrebserkrankungen her kommen....Die 5 % genetisch bedingten weiß ich ja, aber das andere.....da hört meine Weisheit anscheinend auf. Vielleicht weißt Du es ja, denn mit Deinem letzten Eintrag konntest Du mir leider keine Antwort geben !

dieandere.1976
24.10.2008, 13:09
Nicht, wenn ich als 400 € Kraft in seinem Unternehmen angestellt bin und seine Akten sortiere ! Tud mir leid es sagen zu müssen, aber mein Aufgabengebiet ist in der Verwaltung seiner Akten.

Ich konnte so eben nachlesen, dass Du zumindest keine Ärztin bist, die eine eigene Praxis haben kann, da Du Arbeitnehmerin bist. Hätte ich auch nicht als angemessen empfunden, da Dein Blickfeld wirklich etwas eingeschränkt ist.

So und nun verabschiede ich mich von diesem Strang, da wir zwei komplett verschiedener Ansicht sind und alt genug, dass sich keiner beeinflussen lässt. Aber mir ist das einfach zu blöd, über irgend etwas zu diskutieren, was so banal ist, dass es jeder Mensch weiß, der achtsam mit sich und seiner Welt ist.

Inaktiver User
24.10.2008, 14:51
Aber wenn Du vom Fach kommt, würde ich mich freuen, wenn Du mir erklärst, woher die restlichen 95 % der Brustkrebserkrankungen her kommen....Die 5 % genetisch bedingten weiß ich ja, aber das andere.....da hört meine Weisheit anscheinend auf.

Das hast DU doch schon hinreichend ausgeführt: "Weil die Leute zuviel und ungesund essen, rauchen und deshalb selber schuld sind, wenn sie Krebs entwickeln."

Es ist doch schön, wenn Du mit so einer ungetrübt monokausalen Weltsicht glücklich bist .... Das möchte ich Dir nicht nehmen, indem ich Dich mit Fakten behellige.:knicks:

dieandere.1976
24.10.2008, 17:39
Du wirst es nicht wissen, aber an die anderen, die vielleicht mitlesen, sind wir doch eine Antwort schuldig, oder ?

Gerade bei Brustkrebs ist die Fortschritt leider noch nicht so weit. Soweit ich weiß, gibt es drei Formen des Karzinoms. Die Wissenschaft behauptet, dass folgende Dinge "schuld" sind :

- Zum Einen die Veranlagung, ganz klar.
- Wenn man keine Kinder hat, bzw. man das erste Kind sehr spät geboren hat.
- Die Einnahme der Antibabypille von einer Dauer, die länger ist als 5 Jahre
- Hormone, die man in den Wechseljahren zu sich genommen hat.
- Die Höhe der Menstruationszyklen, die eine Frau im Leben hat. Je höher die Zahl, desto ungünstiger die Ausgangssituation.

Bitte ergänzt meine Liste, sofern ich etwas vergessen haben sollte. Die Frauen aus dem Brustkrebs Strang sind da eh die Profis. Nur fühlte ich mich noch einmal genötigt, einer Mitschreiberin in diesem Strang behilflich zu sein.

Alles Fakten der Brustkrebsforschung.
Als ich Krebsarten aufzählte, habe ich bewusst Brustkrebs weggelassen, da die Forschung sich manchmal noch uneinig ist.

Was ich für Interessenten wirklich empfehlen kann, ist das Buch von David Servan - Schreiber mit dem Titel Anti - Krebs - Buch.
Für alle, die meine Einstellung ABSOLUT kritisieren und nicht ansatzweise meine Meinung teilen, dass Krebs auch ein bisschen mit der Lebensführung zu tun hat, ist dieses Buch zu empfehlen. Dieser Meinung bin nicht nur ich, sondern auch viele viele Ärzte-sehr schön und verständlich geschrieben.

Was ich auch interessant finde, sind die Präventionsinfobroschüren von der deutschen Krebshilfe. Wie das erwähnte Wort schon sagt...PRÄVENTION !!! Als Überschrift der Broschüre steht : Präventionsratgeber, gesunde Lebensweise.Umdenken, den Krebs aktiv vorbeugen...auch wenn manch anderer hier im Strang behauptet, mann könne nicht vorbeugen.Ich denke, die deutsche Krebshilfe wird sich auskennen.

Gleichzeitig entschuldige ich mich für den Ton, den ich hier in diesem Strang manchmal eingeschlagen habe....ich kann es einfach nicht leiden, wenn Blickwinkel von Menschen absolut nicht erlauben, nach rechts und nach links zu kucken, sondern einfach nur gerade aus, ohne sich um zusehen.

Lilith
27.10.2008, 00:23
Es wäre angebracht, dann auch das Austeilen einmal zu unterlassen.

dieandere.1976
27.10.2008, 12:19
Wer austeilen kann, sollte auch einstecken können !

Edelherb
27.10.2008, 12:32
Da gibt es zahlreiche Studien drüber, man liest es in der Presse,man sieht es im Fernsehen, mal liest es in der Zeitung, die Krankenkasse drückt es einem aufs Auge, wieviele Krankheiten es durch Übergewicht gibt und wieviel sie kosten und sogar der Arzt bittet einem drum, abzunehmen, weil.......

Das ist im Moment ein Hype, wird entsprechen häufig wiederholt und abgeschrieben, deswegen liest Du es überall. Mit der nüchternen Realität hat das nur bedingt zu tun.

Ich vermute, dass hinter all solchen vereinfachten Erklärungen die Angst zu sterben steckt. Und dann andersrum die Hoffnung, das steuern zu können. Sei es durch eine passende Lebens- und Ernährungsweise, sei es durch Gebete (pfingstlerische Kirchen) - wir wollen Krankheit beherrschbar, gar vermeidbar machen. Auch nur eine Form des Machbarkeitswahns.

Dabei werden wir alle sterben, und es ist vermutlich nur einem kleinen Teil vergönnt, gesund im hohen Alter nach einem erfüllten Leben im Kreis der Lieben plötzlich tot umzufallen. Die meisten werden an einer Erkrankung sterben, nicht alle sanft.

Inaktiver User
27.10.2008, 13:05
Bitte ergänzt meine Liste, sofern ich etwas vergessen haben sollte.

Neben diversen anderen Faktoren, die noch diskutiert werden: Übergewicht !
Wundert mich ja, daß Du ausgerechnet DAS vergessen hast. :freches grinsen:


Alles Fakten der Brustkrebsforschung.
Als ich Krebsarten aufzählte, habe ich bewusst Brustkrebs weggelassen, da die Forschung sich manchmal noch uneinig ist.

Nicht nur beim Mamma-Ca. :erleuchtung:


Präventionsinfobroschüren von der deutschen Krebshilfe. Wie das erwähnte Wort schon sagt...PRÄVENTION !!! Als Überschrift der Broschüre steht : [B]Präventionsratgeber,

Du solltest nicht alles wörtlich nehmen, was Du so liest.

Oder verhindern die VORSORGE-Untersuchungen, wie PAP-Test, Mammographie, Abtasten der Prostata etc pp etwa, daß man Krebs bekommt ?
Mitnichten, weshalb ich diesen Begriff (ebenso) volksverdummend finde.

Korrekt ist der Ausdruck Früherkennung. Und damit steht und fällt jede Therapie, deshalb finde ich diesen Ausdruck auch absolut angemessen.

dieandere.1976
27.10.2008, 13:15
Neben diversen anderen Katoren, die noch diskutiert werden: Übergewicht !
Wundert mich ja, daß Du ausgerechnet DAS vergessen hast. :freches grinsen:



Nicht nur beim Mamma-Ca. :erleuchtung:



Du solltest nicht alles wörtlich nehmen, was Du so liest.

Oder verhindern die VORSORGE-Untersuchungen, wie PAP-Test, Mammographie, Abtasten der Prostata etc pp etwa, daß man Krebs bekommt ?
Mitnichten, weshalb ich diesen Begriff (ebenso) volksverdummend finde.

Korrekt ist der Ausdruck Früherkennung. Und damit steht und fällt jede Therapie, deshalb finde ich diesen Ausdruck auch absolut angemessen.
@Lorelei

es ist mit Dir keine Ebene zum Diskutieren da....

Mache Dir doch mal die Mühe und lese die zwei Dinge, die ich genannt habe...von der Krebshilfe ist sogar die Broschüre online nachzulesen. Wäre schön, wenn Du es tun würdest, vielleicht hätten wir evtl eine etwas andere Ebene zum Diskutieren ( und dies meine ich ernst und nicht sarkastisch )

Sowohl zur Broschüre, als auch zum Buch passt das Wort PRÄVENTION um deutliches besser, als Früherkennung...es ist nicht Früherkennung, was ich meine.

Und nochmals und immer wieder und dies auch gerne : Ich verallgemeinere nicht. Ich rede nicht von ALLEN Krebskrankheiten und ich rede nicht von ALLEN Patienten....
Ich rede hier von vielen vielen Betroffenen, aber nicht von allen.

dieandere.1976
27.10.2008, 13:18
[QUOTE=Edelherb]Das ist im Moment ein Hype, wird entsprechen häufig wiederholt und abgeschrieben, deswegen liest Du es überall. Mit der nüchternen Realität hat das nur bedingt zu tun.

Ich vermute, dass hinter all solchen vereinfachten Erklärungen die Angst zu sterben steckt. Und dann andersrum die Hoffnung, das steuern zu können. Sei es durch eine passende Lebens- und Ernährungsweise, sei es durch Gebete (pfingstlerische Kirchen) - wir wollen Krankheit beherrschbar, gar vermeidbar machen. Auch nur eine Form des Machbarkeitswahns.



Sorry Edelherb, aber ich kriege es tagtäglich mit...nicht nur von meinem Mann, sondern auch von Kollegen und branchennahe Menschen wie z.B der Krankenkasse oder andere Fachärzten...
Nein....es trifft nicht auf alle zu, aber auf sehr sehr viele Bürger.

Edelherb
27.10.2008, 13:20
Sorry Edelherb, aber ich kriege es tagtäglich mit...

Dass Du es so wahrnimmst, hatte ich schon verstanden. Ich bleibe bei meiner Skepsis.

Inaktiver User
27.10.2008, 13:30
es ist mit Dir keine Ebene zum Diskutieren da....

Wir diskutieren in der Tat auf verschiedenen Ebenen - da stimme ich Dir ausnahmsweise mal zu. :freches grinsen:


Sowohl zur Broschüre, als auch zum Buch passt das Wort PRÄVENTION um deutliches besser, als Früherkennung...es ist nicht Früherkennung, was ich meine.

Wie ich bereits ausführte: Das Wort Prävention ist genauso volksverdummend wie das Wort VORSORGE. Weil's die gegen Krebs nicht gibt.

Man kann sich gesund ernähren, Sport treiben, Noxen meiden etc pp. und damit das persönliche Risiko etwas vermindern, selbstverständlich.

Aber es gibt keine "Prävention", die Krebs verhindert - so wie es dieser Begriff suggeriert.

Wie Edelherb richtig schrieb: Wir alle werden mal sterben, und die meisten von uns wahrscheinlich eher unschön. Die meisten von uns im übrigen auch an Krebs. Aber das gehört nun mal zum Leben dazu.

dieandere.1976
27.10.2008, 13:36
Die aktuellen Zahlen eines Wirtschaftsberichtes, der vor mir liegt. Erschienen am 18. September 2008.

Insgesamt sterben jedes Jahr 220 000 Menschen an Krebs. ( meistens Lungenkrebs und Hautkrebs ). Das ist jeder Vierte. Hm...und woran sterben die anderen drei, wenn nicht an Krebs ?

Lorelei, Du schreibst, dass übrigens die meisten an Krebs sterben. Das ist nicht so ganz richtig.
Krebs wird "irgendwann" die anderen Zivilisationskrankheiten einholfen, das ist richtig. Aber noch ist es nicht so weit.

DU als einzelne Person solltest im übrigen nicht entscheiden, welche Wörter Volksverdummend sind.

Inaktiver User
27.10.2008, 13:47
Die aktuellen Zahlen eines Wirtschaftsberichtes, der vor mir liegt. Erschienen am 18. September 2008.

Insgesamt sterben jedes Jahr 220 000 Menschen an Krebs. ( meistens Lungenkrebs und Hautkrebs ). Das ist jeder Vierte. Hm...und woran sterben die anderen drei, wenn nicht an Krebs ?

Lorelei, Du schreibst, dass übrigens die meisten an Krebs sterben. Das ist nicht so ganz richtig.
Krebs wird "irgendwann" die anderen Zivilisationskrankheiten einholfen, das ist richtig. Aber noch ist es nicht so weit.

Ok, das war nicht ganz richtig dargestellt: Derzeit sind KHK's noch die Haupttodesursache, sie werden aber gerade von Krebs als Haupttodesursache abgelöst, in ein paar Jahren wird es soweit sein.


DU als einzelne Person solltest im übrigen nicht entscheiden, welche Wörter Volksverdummend sind.

1. Werde ich wohl meine Meinung vertreten dürfen und
2. IST es volksverdummend, wenn man Menschen mit gewissen Begriffen Sicherheit vorgaukelt, die nicht gegeben ist.

Damit entmündigt man sie .... und unterstellt:
"Wenn ich Lieschen Müller sage, sie soll regelmäßig zu Früherkennungsmaßnahmen gegen, damit ein Tumor noch im therapierbaren Stadium erkannt wird, geht sie nicht hin. Also benutze ich Begriffe wie Vorsorge und Prävention, daß klingt besser und beunruhigt das dumme Lieschen nicht."

Inaktiver User
27.10.2008, 19:01
Wir diskutieren in der Tat auf verschiedenen Ebenen - da stimme ich Dir ausnahmsweise mal zu. :freches grinsen:



Wie ich bereits ausführte: Das Wort Prävention ist genauso volksverdummend wie das Wort VORSORGE. Weil's die gegen Krebs nicht gibt.

Man kann sich gesund ernähren, Sport treiben, Noxen meiden etc pp. und damit das persönliche Risiko etwas vermindern, selbstverständlich.

Aber es gibt keine "Prävention", die Krebs verhindert - so wie es dieser Begriff suggeriert.

Wie Edelherb richtig schrieb: Wir alle werden mal sterben, und die meisten von uns wahrscheinlich eher unschön. Die meisten von uns im übrigen auch an Krebs. Aber das gehört nun mal zum Leben dazu.

Vor einigen Jahren sorgte eine blutjunge Frau vor und ließ sich beide Brüste amputieren bevor sie Krebs bekommen konnte. Und fühlte sich wohl mit ihrer Entscheidung. Zumindest machte sie den Eindruck vor laufender Kamera. In ihrer Familie war Brustkrebs an der Tagesordnung.

Ich denke, eine Frau mit Krebs - gleich welcher Art - würde sich hier an keiner Diskussion beteiligen.

dieandere.1976
27.10.2008, 20:28
@Lydia

Dann müsste ich das wohl auch tun, denn auch ich trage diesen Gen in mir. Das habe ich vor einigen Jahren schon testen lassen...

Dennoch weiß ich : Nur, weil ich den Gen in mir trage, heißt es noch lange nicht, dass er ausbrechen wird. Also verharre ich der Dinge und muss das Beste aus der Situation machen, wenn es mich doch erwischt.

Inaktiver User
28.10.2008, 09:14
Vor einigen Jahren sorgte eine blutjunge Frau vor und ließ sich beide Brüste amputieren bevor sie Krebs bekommen konnte. Und fühlte sich wohl mit ihrer Entscheidung. Zumindest machte sie den Eindruck vor laufender Kamera. In ihrer Familie war Brustkrebs an der Tagesordnung.


Eine solche Maßnahme ist bei Trägerinnen dieser genetischen Disposition garnicht mal so selten.
Man kann sich von daher wirklich die Frage stellen, ob die Entwicklung dieses Gentests nicht mehr Schaden als Nutzen angerichtet hat.

Letztendlich muß das jede Frau selbst für sich entscheiden ... Wer sehr große Angst hat, ist damit sicher gut beraten.

Da man aber nicht unbedingt Brustkrebs kriegen muß, wenn man diese Genvariante aufweist, würde ich es wie DieAndere halten und es einfach abwarten. Dabei möglichst gesund leben und die Brust engmaschig kontrollieren lassen.