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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kind bekommen, kaputtes Auto - real: neuer Job. Zusammenhang?



Mondschaf
13.02.2007, 19:06
Hallo Zusammen!

Letzte Nacht hatte ich mehrere wirre Träume auf einmal und es hat sich einfach heftig angefühlt. Manchmal sind die Träume leicht, aber diesmal kamen sie mir so deutlich vor. Leider bekomme ich nur noch 2 Bestandteile zusammen :knatsch:

1.) Ich war schwanger und bekam ein kleines Töchterchen. Ich bekam die ersten Lebenszüge mit, freute mich, und erlebte den Moment des ersten Stillens, als ob er echt wäre (ich sah an mir herunter im Traum). Leider ist "meine Tochter" wahnsinnig schnell groß geworden. Jedesmal, wenn ich sie im Traum wieder sah, war sie ein paar Jahre älter und größer. Einmal lag sie sogar noch wie ein Baby auf einer Liege (weil ich ja annahm, ein Baby zu haben), war aber schon wie ein Teenager angezogen und so alt wie einer. Der Traum brach ab.

2.) Ich fahre mit einem Auto und halte an, weil vor mir offensichtlich ein Unfall ist, ohne Verletzte. Ich steige aus und das andere Auto ist ein einziger Schrotthaufen. Das Auto hätte so niemals fahren können, denn da waren weder ordentliche Räder dran, noch ein Dach oder ein Lenkrad. Daneben stand einer meiner neuen Arbeitskollegen (habe nicht viel mit ihm zu tun), der mich um Rat fragte, wie das wieder funktionieren (fahren) könne. Wir grübelten eine ganze Weile und versuchten eine Lösung zu finden, aber offensichtlich war das eh vergebene Müh. Dann brach der Traum wieder ab.

Wie könnte die beiden Träume zusammenhängen? Ich muss dazu sagen, dass ich grad eine neue Stelle angefangen habe, bei der ich mich absolut noch nicht wohlfühle und jeden Abend traurig deswegen bin. Hoffe zwar, dass es sich noch entwickelt und versuche einen anderen Blickwinkel zu finden, aber momentan ärgere ich mich eher, dass ich nicht noch mit einem Wechsel gewartete habe.

Kann mir jemand einen Denkanstoß geben? :blumengabe: Die Träume beschäftigten mich heut den ganzen Tag.

Liebe Grüße,
Mondschaf

Inaktiver User
13.02.2007, 21:34
mal so spontan:


dein "Töchterchen" ist der neue Job, die Situation "wächst dir über den Kopf"

und

das kaputte Auto und der Kollege, der sein Auto zu Schrott gefahren hat - ich würd sagen, das sind deine Befürchtungen, dass in der Firma etwas nicht stimmt



was meinst du?
fühlt sich das stimmig an?

Mondschaf
13.02.2007, 22:00
Hallo Lavendelmond!

Dein Ansatz hört sich ganz gut an, Danke :smile:. Dass ich meine neue Arbeit schaffe, daran hab ich keinen Zweifel. Ich sehe gute Entwicklungschancen darin. Das mit einem "Töchterchen" ist ja ebenfalls so ein großer Schritt. Nur die Randbedingungen in der Firma sind mir irgendwie zu viel (bzw. erwartete ich etwas mehr Freiheit, die mir nicht gegeben ist).
Dass mit der Firma rein unternehmerisch etwas nicht stimmt bzw. mit meinen Erwartungen an sie, ist wiederum wahr! Ich vermute aber nicht, dass es der Firma an und für sich schlecht geht, ich fühl mich nur verschaukelt. Ich steig momentan noch nicht ganz durch :wie?:. Sorry für mein Verwirrtes, aber dein Ansatz klingt so logisch. Ich kann es nur nicht richtig einordnen für mich. Gibt es eine Lösung?

Mondschaf :blumengabe:

dastin
13.02.2007, 22:08
Ich könnt mir auch vorstellen, das Kind ist wie dein Job, du hast es nicht unter Kontrolle, es entwickelt sich ohne dass du viel eingreifen kannst, unkontrolliert, irgendwie so.
Und das Auto sind vl eben deine Aufgaben, dein Job, und dass du merkst, dass der so, wie er ist im Moment eben nicht funktioniert, rein von der Logik her.Wie ist das?
lG
Tin

Mondschaf
13.02.2007, 22:17
Hallo Dastin :blumengabe:

Ja, vielleicht funktioniert der Job nicht so, wie ich ihn erst angehen wollte. Komme ja momentan überhaupt nicht zurecht. Wahrscheinlich fährt das Auto erst, wenn ich mir einen Weg überlegt habe, die Situation in den Griff zu bekommen. Die netteren Arbeitskollegen (er wäre einer davon) wollen/können mir vielleicht helfen? Mein Freund sagt ja, ich solle mich an die anderen halten, als an die, die mich jetzt grad umgeben. Die stimmen mich negativ und lassen mich echt die Lust am Arbeiten verlieren :knatsch:.

Hier ist mal ein Link (http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?p=1667118#post1667118), ich hab mal in einem anderen Forum zum Job direkt gepostet. Kann ich meinen Job (das Kind) trotzdem lieben lernen? Ich hab mich nämlich eigentlich so drauf gefreut, ähnlich, wie man sich wahrscheinlich auf ein Kind freut. Oder ist mir das Projekt mit dem Job zu groß? :ooooh:

Danke,
Mondschaf

dastin
13.02.2007, 22:33
Hm, jetzt, nach dem andren Text, würd ich sagen, es ist ein Baby, weil dir der Job so wichtig ist, dein ganzes Leben einnimmt. Aber vl, so ist das ja mit Kindern, musst du dich mehr auf dein Leben konzentrieren, also Hobbies, dein Freund usw, das Kind(der Job) ist zwar sehr wichtig, aber er ist eben nur ein Teil, vor allem wenn er dann ein Teenie ist muss man ihn ja ein Stück loslassen, ist das verständlich, ich hab das Gefühl das klingt total wirr.
Und das Auto brauch vl einfach noch ein paar wichtige Teile, wie deine Freiheit, oder dass du dich wohlfühlst (Räder, Lenkrad,...) und dann läuft das auch richtig, im Moment läuft es vl irgendwie. Ich denke schon, dass dir die sympathischen Kollegen helfen können, da sie, wie der eine im Traum, auch sehen, dass es Probleme gibt, vl solltest du dich einem anvertrauen, immerhin fragt er dich, wie das denn fahren soll. ich spinne nur rum, es ist schon Spät und in den Semesterferien bin ich geistig nicht ganz ausgelastet aber es macht Spaß herumzudeuteln.
Tin

dastin
13.02.2007, 22:36
Vl ist das Kind auch so schnell gewachsen, weil die Beziehung zu dem Job anders ist, als du gehofft hast. Du wolltes vl dass es toll ist, sehr viel Nähe und Herzlichkeit (stillen) aber er ist eben mehr wie ein Teenie, macht Probleme, grenzt sich ab, lässt dich nicht an ihn heran, öffnet sich dir nicht mehr.

Es macht wirklich Spaß
Sorry dass ich so viel schreibe, und so wirr, ich durfte seit 3 Jahren nichts mehr ernsthaft interpretieren, leider.

Mondschaf
13.02.2007, 22:54
Vl ist das Kind auch so schnell gewachsen, weil die Beziehung zu dem Job anders ist, als du gehofft hast. Du wolltes vl dass es toll ist, sehr viel Nähe und Herzlichkeit (stillen) aber er ist eben mehr wie ein Teenie, macht Probleme, grenzt sich ab, lässt dich nicht an ihn heran, öffnet sich dir nicht mehr.

Danke Dastin, ich finde, dass du gut interpretieren kannst :blumengabe:. Der o.g. Vergleich klingt irgendwie schlüssig. Auch, dass man den Job nicht über alles stellen sollte und den anderen Dingen die gleiche Bedeutung zumessen muss. Den Blickpunkt wieder auf die anderen Dingen zu legen ist mir auch schon in den Sinn gekommen, aber ich muss erstmal einen Weg finden. In den letzten Monaten hat sich alles ums Job finden und jetzt um den Jobwechsel gedreht :knatsch:. Hatte mir ja sowieso vorgenommen, auch wieder mit dem Sport anzufangen, wie ich es früher mal gemacht habe. Vielleicht begegnen wir und ja mal in Dresden im Großen Garten beim Joggen, liebe Dastin :zwinker:.