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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie privat für ev. Pflegebedürftigkeit vorsorgen?



Haesin
12.02.2007, 15:15
Ich bin momentan dabei, meine Vorsorge und Versicherungen zu optimieren. Dabei habe ich auch meine Mutter mit einbezogen. Sie ist jetzt 58 und wird noch 7 Jahre arbeiten müssen. Da sie nur eine Rente von 900 Euro zu erwarten hat, möchte ich ihr vorschlagen, eine Versicherung für den Fall der Pflegebedürftigkeit abzuschließen. Kann mir da jemand was empfehlen?

Ich selbst möchte so etwas auch für mich, da wir doch die Generation sind (bin 33), die im Alter wahrscheinlich mal alleine ist bzw. für die die Pflegeversicherung ev. gar nicht mehr oder nur unzureichend aufkommt.

lumbricidae
12.02.2007, 17:21
Ich bin momentan dabei, meine Vorsorge und Versicherungen zu optimieren. Dabei habe ich auch meine Mutter mit einbezogen. Sie ist jetzt 58 und wird noch 7 Jahre arbeiten müssen. Da sie nur eine Rente von 900 Euro zu erwarten hat, möchte ich ihr vorschlagen, eine Versicherung für den Fall der Pflegebedürftigkeit abzuschließen. Kann mir da jemand was empfehlen?

Ich selbst möchte so etwas auch für mich, da wir doch die Generation sind (bin 33), die im Alter wahrscheinlich mal alleine ist bzw. für die die Pflegeversicherung ev. gar nicht mehr oder nur unzureichend aufkommt.

Die einfachste, sicherste und flexibelste Form: Vermögen bilden!

Inaktiver User
12.02.2007, 18:32
Die einfachste, sicherste und flexibelste Form: Vermögen bilden!

Klasse Aussage :wie?:

Da muss ihre Mutter allerdings mit 58 Jahren gut Gas geben um ab jetzt noch ausreichende Mittel für spätere Pflegebedürftigkeit zu erwirtschaften... denn tut sie das nicht und sie wird pflegebedürftig, wird sie mit ihrer Rente und der Pflegepflichtversicherung im Extremfall ( Stufe 3 ) nicht besonders weit kommen und die Kinder werden dann ggf. kostenbeteiligungsmässig herangezogen.... das hättest du dazu sagen sollen @ lumbricidae

Vom Risiko...dass man halt heute nicht weiss , wann und ob man eventuell Pflegefall wird, mal ganz abgesehen...

Gruß Austerschluerfer...der solche pauschalen Aussagen wie " Vermögen bilden " liebt...grins

Inaktiver User
13.02.2007, 09:47
Hallo Haesin,

es gibt spezielle Zusatzversicherungen, die bei festgestellter Pflegebedürftigkeit (= Zahlung aus der gesetzlichen Pflegeversicherung, keine zusätzlich Prüfung der Versicherungsgesellschaft) ergänzende Zahlungen leisten. Für deine Mutter dürfte das inzwischen zu teuer geworden sein, da sie schon zu nahe am Rentenalter ist. Für dich allerdings ist da noch alles offen - vorausgesetzt, du hast nicht schon eine chronische Krankheit.

Vor einem halben Jahr sollte eine zusätzliche Pflegeversicherung bei den unterschiedlichen Anbietern für eine weibliche Person Jahrgang 1969 zwischen 20 und 70 EUR im Monat kosten - dabei gab es auch in den Auszahlungen noch Unterschiede (z.B. keine Zahlung bei Stufe 1, Unterschiedliche Zahlungen bei stationärer oder heimischer Betreuung, unterschiedliche Höhe der Auszahlungen), man muss also schon intensiv vergleichen.

Da allerdings bei Vertragsabschluss Gesundheitsfragen zu beantworten sind, wird es für Menschen mit "Vorerkrankungen" schwierig. Ich habe leider wegen PSA eine Ablehnung bekommen.

Für meinen Lebensgefährten war es kein Problem - da waren die Kosten sogar noch günstiger mit ebenfalls 20 EUR, allerdings Jahrgang 1958.

Ich hatte mir damals eine Seite mit groben Vergleichen ergoogelt und dann die günstigsten Versicherungen angeschrieben und um ein Angebot gebeten. Ausserdem soll es ein Finanztest-Heft zu diesem Thema geben, allerdings schon aus dem Jahr 2002.

Vielleicht hilft dir das ja schon etwas weiter.

Liebe Grüße
Wäschefee

Haesin
13.02.2007, 15:47
Liebe Waschfee, danke für Deine Antwort. Ja, ich werde mir wohl mal Angebot einholen. Ich selber bin Jahrgang 1973, da wird es vielleicht noch etwas günstiger. Mal sehen, was es für meine Mama kosten würde. Vermögen bilden kam nie in Frage (zu DDR-Zeiten gabe es einfach nichts zum Sparen) und jetzt unterstützt sie noch meinen Schwester (studiert) und verdient auch nicht so üppig, es gibt auch kein Vermögen in unserer Familie. Wie soll sie da jetzt noch Vermögen bilden? Darum schließen Menschen ja Versicherungen ab, weil sie NICHT vermögend sind.

Frank13
14.02.2007, 20:53
Versicherungen schenken einem nie etwas. Die Kosten sind immer gleich hoch, egal ob man in eine Versicherung einbezahlt oder aus eigener Tasche bezahlt. Im Gegenteil, die Versicherungen verdienen sogar noch an den Beiträgen. Insofern ist der Rat von lumbricidae völlig korrekt.

Ich könnte höchstens noch hinzufügen: Kinder zeugen.

Inaktiver User
15.02.2007, 00:25
Nun Frank13.... gut gebrüllt Löwe...grins...wenn du uns nun auch noch den Begriff " biometrische Risiken " im Zusammenhang mit deinem Posting näher definieren könntest..... bzw. dies vielleicht :yeah: sogar in Einklang bringen könntest...dann wärst du wirklich gut ...

Gruß Austernschluerfer

Inaktiver User
19.02.2007, 21:05
Hm...keine Antwort ist auch ne Antwort...vielleicht sollte ich ja den Begriff " biometrische Risiken " nochmal näher erläutern ???

Austernschluerfer