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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Größe von Parkplätzen heute noch zeitgemäß?



Jedimeisterin
25.05.2017, 12:25
Hallo Zusammen,

vielleicht kennt ihr das, dass Parkhaus ist schon Jahrzehnte alt. Als sie neu waren, war es kein Problem ordentlich zu parken. Nur ich habe das Gefühl unsere Autos werden nicht nur länger, sondern auch breiter.
Wenn ich heute mit meinem Opel Meriva (neues Modell) einen Parkplatz ansteuere und auch mittig stehe, muss ich mich teilweise so unbequem rausdrehen, damit meine Tür nicht gegen die Tür des nebenstehenden
Autos stößt:grmpf:. Vielleicht sollte ich 10 bis 15 kg abnehmen oder mir eine Schiene vor dem Bauch einbauen damit ich nicht eine Tür zerbeule.:freches grinsen:

Oder vor zwei oder drei Jahren fahre ich mit meinem damaligen Kleinwagen (viertürig, also keine Türen mit
großem Raumumfang. Fahr Parklücke an, war eng, aber parken war noch möglich, ohne über die Abgrenzung
zu stehen. Da kuckte mich der Autofahrer von links schon böse an, weil seine Beifahrerin ganz schlecht aus dem Wagen kam. Er wollte erst meckern, bemerkte aber, dass ich innerhalb der Parkbucht stand.

Ist das ein allgemeines Problem oder hat man dann eben selber Schuld, wenn man sich ein breiteres Autos kauft? Mit meinem Opel Meriva geht es gerade noch so. Ein größeres Auto würde ich mir nicht kaufen.

Wie seht ihr das?

LG Jedimeisterin

Opelius
25.05.2017, 12:36
bei dem enormen Zuwachs an Riesenfahrzeugen müssen neue Parkplätze 15 cm breiter sein als noch vor 10 Jahren. Da galt die Norm 2,30 m, jetzt müssen die Parkplätze eine Mindestbreite von 2,45 m haben. Und selbst dann ist es eng. In alten Parkhäusern waren drei Parkplätze zwischen den Betonpfeilern, Da passen allerdings nur noch 2 SUV's nebeneinander. Es geht also enorm viel Parkplatz verloren. Auch die Parkplätze vor den Einkaufszentren im Freien malen die Striche neu. Aber es entfallen definitiv ein Drittel der Parkplätze.

BlueVelvet06
25.05.2017, 12:51
bei dem enormen Zuwachs an Riesenfahrzeugen müssen neue Parkplätze 15 cm breiter sein als noch vor 10 Jahren. Da galt die Norm 2,30 m, jetzt müssen die Parkplätze eine Mindestbreite von 2,45 m haben. Und selbst dann ist es eng. In alten Parkhäusern waren drei Parkplätze zwischen den Betonpfeilern, Da passen allerdings nur noch 2 SUV's nebeneinander. Es geht also enorm viel Parkplatz verloren. Auch die Parkplätze vor den Einkaufszentren im Freien malen die Striche neu. Aber es entfallen definitiv ein Drittel der Parkplätze.

Ach, das wusste ich noch gar nicht. Ich kannte bisher nur die 2,30 und habe mich schon immer gewundert, wann das endlich mal geändert wird, zumindest für neue Parkhäuser und Parkplätze. Ist das denn bundeseinheitlich, soviel ich weiß, ist die Verordnung doch Ländersache?

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stellplatz- Größe_eines_Stellplatzes (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stellplatz#Gr.C3.B6.C3.9Fe_eines_Stellplatzes)

Renate-Alice
25.05.2017, 13:26
Jedimeisterin;
Ich habe das Gefühl unsere Autos werden nicht nur länger, sondern auch breiter.

Ich wiederum habe das Gefühl, die Parkplätze werden immer enger eingezeichnet, damit man ja viele Autos unterbringt. Ich bin wegen der Parkplatzmiesere schon vor 10 Jahren vom VW Golf auf den Polo umgestiegen und der ist nicht breiter geworden. Trotzdem kann man- auch wenn alle Autos korrekt auf dem vorgezeichneten Platz stehen - kaum mehr aussteigen!

Antje3
25.05.2017, 13:35
Ich sag es dir ungern, aber auch die Polo Modelle sind im Laufe der Jahre erheblich breiter geworden:

Polo 2 1,57 m
Polo 5 1,682 m

BlueVelvet06
25.05.2017, 13:42
Na, ihr Polo wird nicht gewachsen sein ;-)

ganda55
25.05.2017, 14:26
Eigentlich wissen wir alle in der sog. zivilisierten Welt, dass die Umwelt schwer angzählt in den Gurten hängt, dass wir katastrophal über unsere Verhältnisse leben, dass wir kleine E-Autos fahren sollten und keine Riesen-Benzinschleudern ...
Und was passiert? Statt Reduktion werden immer noch größere Verbrennungsmotorkutschen gebaut und gekauft.
Für mich heißt die Frage: Sind unsere Autos noch zeitgemäß?

Inaktiver User
25.05.2017, 14:59
Eigentlich wissen wir alle in der sog. zivilisierten Welt, dass die Umwelt schwer angzählt in den Gurten hängt, dass wir katastrophal über unsere Verhältnisse leben, dass wir kleine E-Autos fahren sollten und keine Riesen-Benzinschleudern ...
Und was passiert? Statt Reduktion werden immer noch größere Verbrennungsmotorkutschen gebaut und gekauft.
Für mich heißt die Frage: Sind unsere Autos noch zeitgemäß?
:schild genau: :schild genau: :schild genau: :blume:

Ich bin immer wieder fassungslos darüber, das inzwischen gefühlt jeder zweite Haushalt so eine Spritschleuder in Überbreite vor der Tür stehen hat.

wildwusel
25.05.2017, 15:02
Die Autos sind einfach zu fett geworden. Ich habe echt gesucht, um eines zu finden, das unter 2 Meter über Außenspiegel ist.
Und ein alter Corolla ist zwar ein schlankes Auto, aber es in einer italienischen Garage zwischen einen Porsche und einen BMW zu setzen, erfordert Nerven und einen schlanken und agilen Fahrer.

Man kann aber jetzt nicht erwarten, daß alle Parkhäuser und Tiefgaragen abgerissen und neu errichtet werden... ehrlich gesagt, daß will ich mir gar nicht vorstellen! Baustellen über Baustellen!

Vielleicht wäre es mal ein Designvorschlag, bei den fetten Autos einen Ausstieg wie bei einem Panzer oder U-Boot einzubauen.

wildwusel
25.05.2017, 15:06
Ich wiederum habe das Gefühl, die Parkplätze werden immer enger eingezeichnet, damit man ja viele Autos unterbringt. Ich bin wegen der Parkplatzmiesere schon vor 10 Jahren vom VW Golf auf den Polo umgestiegen und der ist nicht breiter geworden. Trotzdem kann man- auch wenn alle Autos korrekt auf dem vorgezeichneten Platz stehen - kaum mehr aussteigen!

Guck mal, wie wenig Platz zwischen dem Touareg oder Cayenne und der Parkplatzbegrenzung ist. Das wäre der Raum, den du beim Aussteigen mitnutzen würdest, wenn er da wäre.

Und dann stell dir vor, daß diese Autos bevorzugt von Leuten gefahren werden, die sich nicht mehr elegant seitlich aus einer minimal geöffneten Tür oder gleich über die Rückbank und die Kofferraumklappe aus dem Wagen winden können, und deswegen oft ein wenig fahrerseitig optimiert einparken...

Nocturna
25.05.2017, 16:19
Und was passiert? Statt Reduktion werden immer noch größere Verbrennungsmotorkutschen gebaut und gekauft.
Für mich heißt die Frage: Sind unsere Autos noch zeitgemäß?
Tja, der Trend zum SUV ist ungebrochen und ich kann verstehen, warum das so ist. Ein- und Ausstieg deutlich bequemer als in den normalhohen Autos. Gut, natürlich müsste dieser Komfort nicht mit einer Leistungssteigerung an PS einhergehen, zum Einkaufen könnte man auch mit 90 PS fahren. Allerdings sind diese Fahrzeuge auch deutlich schwerer und wenn man tatsächlich auch mal überholen muss, wird es da schon eng mit dieser Leistung.

Zur Größe der Parkplätze, die alten Tiefgaragen, Parkhäuser und Parkbuchten sind definitiv zu klein für die neuen Modelle.

Inaktiver User
25.05.2017, 16:35
Tja, der Trend zum SUV ist ungebrochen und ich kann verstehen, warum das so ist. Ein- und Ausstieg deutlich bequemer als in den normalhohen Autos.
Es gibt diese niedlichen philosophischen Gedankenexperimente: In Deutschland will ein gesunder Achtunddreißigjähriger möglichst bequem aus dem Auto kommen. In einem Entwicklungsland verdursten ein paar Kinder, weil im Zuge des Klimawandels ganze Regionen versanden.

Die Bewertung ist völlig klar: Der Komfort eines Menschen in einem Industrieland wiegt schwerer. In Somalia sterben die Leute sowieso wie die Fliegen, da kommt es auf ein paar mehr oder weniger auch nicht an.

guerteltier
25.05.2017, 17:14
Tja, der Trend zum SUV ist ungebrochen und ich kann verstehen, warum das so ist.

Wenn die Parklätze nur für SUVs und ähnliche Fahrzeuge zu eng wären könnte ich das ja nachvollziehen. Aber ich hatte echt schon mit meinem älterem Polo, den ich bis vor kurzem fuhr, Probleme.
Als ich hochschwanger war und regelmäßig zur Akupunktur ins Krankenhaus gefahren bin hatte ich echt Mühe aus dem Auto zu kommen weil die Parkplätze so extrem eng waren.

Übrigens verbrauchen moderne Autos (auch die größeren) ja nicht unbedingt mehr (zum Thema Spritschleuder).

Inaktiver User
25.05.2017, 17:24
Übrigens verbrauchen moderne Autos (auch die größeren) ja nicht unbedingt mehr (zum Thema Spritschleuder).
Wenn man zwei Autos des gleichen Baujahrs vergleicht, dann verbraucht ein deutlich größeres und schwereres Modell mehr Sprit als ein kleineres. Das kann rein physikalisch überhaupt nicht anders sein.

ganda55
25.05.2017, 17:32
Tja, der Trend zum SUV ist ungebrochen und ich kann verstehen, warum das so ist. Ein- und Ausstieg deutlich bequemer als in den normalhohen Autos. Gut, natürlich müsste dieser Komfort nicht mit einer Leistungssteigerung an PS einhergehen ...
Eben. Den Trend verstehe ich auch; bequem ist immer besser, zumal das fahrende Volk hierzulande ja auch immer älter wird.^^ Aber das müsste doch weniger raumgreifend und PS-lastig zu machen sein.


... Übrigens verbrauchen moderne Autos (auch die größeren) ja nicht unbedingt mehr (zum Thema Spritschleuder).
Doch tun sie, wenn man den realen Verbrauch sieht, nicht den, den Autobauer uns weismachen wollen. Dazu sind sie aufwändiger in der Herstellung, liegen schwerer auf den Straßen (Abnutzung, die alle zahlen).

Aber stimmt schon, auch die kleinen Autos sind breiter geworden. Das wird daran liegen, dass die Menschen auch größer und ausladender geworden sind als vor zwei Generationen. Ich habe neulich einen Mini und einen Fiat 500 aus den 60er Jahren gesehen. Die waren winzig! Wer passt denn da heute noch rein?:smile:

Renate-Alice
25.05.2017, 17:33
Na, ihr Polo wird nicht gewachsen sein ;-)

:schild genau:

Was die Spritschleuder in Überbreite betrifft (@ HedwigDohm) so kenne ich eigentlich nur Familien mit drei, vier Kindern, die so ein Auto fahren. Und da muss sommers wie winters halt denn doch so einiges mit!

ereS
25.05.2017, 18:24
Wenn man zwei Autos des gleichen Baujahrs vergleicht, dann verbraucht ein deutlich größeres und schwereres Modell mehr Sprit als ein kleineres. Das kann rein physikalisch überhaupt nicht anders sein.das kann rein physikalisch schon sein, denn es kommt in erster linie auf den motor an der in diesem fahrzeug verbaut ist
ein dieselmotor ist naemlich zum beispiel erheblich schwerer als ein benzinmotor, trotzdem kann dieser diesel gleichen baujahres sparsamer sein, als der benziner der fuer groesse und gewicht des fahrzeugs eigentlich untermotorisiert ist

wir hatten mal 2 fahrzeuge die waren bis auf den motor fast baugleich, eines davon hatten wir damals geerbt und wollten es erst einmal nicht verkaufen

der eine hatte eine 2,6 liter maschine mit 160 ps der andere eine 3 liter maschine mit 180 ps drin
der mit der 3 liter maschine war sparsamer wie der mit der 2,6 liter maschine

obwohl er groesser und schwerer war

warum ? weil der kleine fuer das gewicht und die karosserie untermotorisiert war und deshalb in einem leistungsbereich lief der diesen mehrverbrauch herbeigefuehrt hat

jetzt kommst du...

Rowellan
25.05.2017, 18:28
Stimmt aber, daß die Autos breiter werden. Mein Golf ist mit seinen 19 Jahren garantiert kein Neuwagen mehr und auch kein großes Fahrzeug. Aber mit den Parkplätzen hier vorm Haus wird es schwierig, wenn alle zuhause sind - besonders wenn Nachbars ihren Kombi daneben parken.

Neulich bin ich dann mal hinter einem Golf 1 hergefahren - der war winzig im Vergleich.

michaelX
25.05.2017, 18:44
Nur ich habe das Gefühl unsere Autos werden nicht nur länger, sondern auch breiter.


Das ist kein Gefühl, das ist eine Tatsache. Dummerweise klauen sich die überbreiten Autos gegenseitig den Platz. Wenn man selber also ein schmales Auto fährt, hat man deswegen noch keinen Vorteil, die anderen sind einfach immer noch zu breit,

http://www.zeit.de/auto/2012-12/parkhaus-suv-breiten
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/uebergrosse-autos-viel-zu-breit-a-795662.html
http://www.sueddeutsche.de/auto/design-autos-mit-fettsucht-1.2860340
http://www.autobild.de/bilder/50-modelle-im-tueren-test-2873381.html#bild1

Inaktiver User
25.05.2017, 18:56
das kann rein physikalisch schon sein, denn es kommt in erster linie auf den motor an der in diesem fahrzeug verbaut ist
Gut, ich drücke mich noch pingeliger aus: Man unterstellt natürlich, dass das Gefährt im Hinblick auf den Verbrauch optimiert ist. Unter dieser Annahme kann ein schweres und breites Fahrzeug beim besten Willen nicht weniger Sprit verbrauchen als ein leichtes und schmales.

Überspitzt gesagt: Man darf natürlich keinen Trabbi mit einem Neuwagen vergleichen.

Inaktiver User
25.05.2017, 19:04
Was die Spritschleuder in Überbreite betrifft (@ HedwigDohm) so kenne ich eigentlich nur Familien mit drei, vier Kindern, die so ein Auto fahren. Und da muss sommers wie winters halt denn doch so einiges mit!
Verschiedene Quellen sagen, dass mittlerweile 25 oder sogar 30% der neu zugelassenen Fahrzeuge SUVs sind. Der Anteil der Familien mit drei oder mehr Kindern ist vermutlich nicht so hoch, dass das den Boom erklären könnte.

wildwusel
25.05.2017, 20:35
Tja, der Trend zum SUV ist ungebrochen und ich kann verstehen, warum das so ist. Ein- und Ausstieg deutlich bequemer als in den normalhohen Autos. .

Heh. Ich bin sehr froh, daß ich zwischen all diesen Monstern imstande bin, aus einer 20 cm weit geöffneten Wagentür rauszuschlüpfen. Und ich notier mir die Kennzeichen der nebenstehenden Kleinlaster, weil ich erwarte, daß der ein oder andere nicht so beweglich ist wie ich.

@Guerteltier: Ich trauere immer noch meinem ersten Auto nach. Passat Benziner, soff vollbeladen bei 170 auf der Autobahn gerade mal 6 Liter. War auch leichter als der Kleinwagen, den ich jetzt habe, der den Verbrauch bei 120 hat. Die Erfolge im Minderverbrauch der Flotten wurden überwiegend über eine höhere Dieselquote erreicht.

Mein Kleinwagen ist auch schon recht hoch. Mich nervt das, mir fehlt das Gefühl für die Straße. Aber das ist wohl aus Sicherheitsgründen nötig, in dem Corolla habe ich manchmal das Gefühl, unter der (ja sehr eingeschränkten Sichtlinie) neuerer Modelle zu sein. Muß wohl einen Fuchsschwanz an die Antenne hängen.

@Renate-Alice, mit 3 Kindern braucht man eigentlich einen Kleinbus, sonst kriegt man die Sitze nicht unter :knatsch: Schnelles googeln sagt, daß 11% der Familien mit Kindern drei oder mehr haben. Das sind eine Menge Großwagen...

wildwusel
25.05.2017, 20:46
liegen schwerer auf den Straßen (Abnutzung, die alle zahlen).

Das geht bei Personenwagen im Rauschen unter. Belastung der Straße ist proportional zur vierten Potenz des Gewichts.


Aber stimmt schon, auch die kleinen Autos sind breiter geworden. Das wird daran liegen, dass die Menschen auch größer und ausladender geworden sind

Bei den Mikro-Autos ja... aber die mittelgroßen haben innen nicht mehr Platz als früher, habe ich den Eindruck. Nur mehr Material und kleinere Fenster. Das geht alles dahin, die Insassen im Fall eines Unfalls zu schützen. Niemand will im zweitbesten Auto sitzen, wenn es kracht.

wildwusel
25.05.2017, 20:53
das kann rein physikalisch schon sein, denn es kommt in erster linie auf den motor an der in diesem fahrzeug verbaut ist

Theoretisch ist es durchaus möglich, ein schweres Auto mit einem hocheffizienten Motor, Leichtlauf-Komponenten, optimalen Reifen, minimalem cW-Wert, stufenlosem Automatikgetriebe, ... zu konstruieren. Relativ schnell kommt aber der Moment, wo das Geld für die Konstruktion besser darin angelegt ist, den Wagen leichter zu machen. Und das wird mit modernen Werkstoffen auch enthusiastisch gemacht. Der alte Stahlschlitten, der direkt in die Schrottpresse kam, wen er es hinter sich hatte, ist schon lange Geschichte.

Ebayfan
25.05.2017, 21:59
Die Autos sind zu breit. Es stört nicht nur beim Parken, sondern auch in engen Baustellen und Bergsträßchen.

Aber wenn die breiten Monster gekauft werden, werden sie auch gebaut. Wenn der Platz reichen soll, müssen wir alle schmalere Autos nachfragen.

Ansonsten behelfe ich mir, indem ich rückwärts ganz dicht an ein vorwärts geparktes Auto ranparke. Rechte Tür an rechte Tür. Dann müssen die Beifahrer eben draußen ein- und aussteigen.

Im Grunde braucht man nur Platz auf der Fahrerseite.

Inaktiver User
25.05.2017, 22:39
Vielleicht sollte ich 10 bis 15 kg abnehmen oder mir eine Schiene vor dem Bauch einbauen damit ich nicht eine Tür zerbeule.:freches grinsen:



Mir geht das auch so. Insbesondere bei meinem Wagen gehen die Türen ganz anders auf, weil es ein Roadster ist. Was mich aber am meisten nervt ist die Tatsache, dass ich, mit diesem Wagen, schon wenn immer möglich ganz weit weg parke z.B. beim Discounter - oft in der weit abgelegensten freihen Reihe von Parkplätzen - komm aus dem Laden raus und sehe, wie direkt einer neben mir parkt - nein, nicht auf den anderen zig freien Parkplätzen daneben, direkt neben mir. :grmpf:

Mein Lieblings-Innenstadt-Parkhaus hat umgebaut. Das sind nun wirklich mehr als amerikanische Verhältnisse. Wundere mich jedes Mal aufs Neue und denke ... huch, wirklich so groß und breit? Ja, ist aber so. Wäre interessant zu wissen, wieviel Parkplätze sie anhand der Vergrößerung verloren haben.

wildwusel
25.05.2017, 23:13
Mein Lieblings-Innenstadt-Parkhaus hat umgebaut. Das sind nun wirklich mehr als amerikanische Verhältnisse. Wundere mich jedes Mal aufs Neue und denke ... huch, wirklich so groß und breit? Ja, ist aber so. Wäre interessant zu wissen, wieviel Parkplätze sie anhand der Vergrößerung verloren haben.

Guck mal, wie die Stützträger stehen. Wenn da vorher drei Parkplätze zwischen waren, und jetzt zwei, weißt du's.

Bei vielen der neuen Parkhäuser hier "hängen" die Böden an der Mitte = keine Träger in den Parkplatzreihen. Da verliert man dann "nur" um die 8% der Parkplätze, wenn man von 2,30 auf 2,45 geht. Aber nach dem was du beschreibst, "huch, so groß" haben sie wahrscheinlich von "3 Parkplätze zwischen zwei Trägern" auf "2 Parkplätze" umgerüstet.... Das ist dann 33 bis 40% Verlust.

SignorinaLimoncella
25.05.2017, 23:24
Ich hab mir, als ich so erkrankte, dass ich nicht mehr Fahrrad fahren konnte, zusätzlich ein Smart Cabrio gekauft. Nur für die Stadt. Mit dem ist Platz in der kleinsten Lücke. :smile:

aubisa
25.05.2017, 23:38
Die Tiefgarage in dem Haus, in dem wir wohnen, hat nicht nur sauenge Parkplätze. Auch die Fahrwege in die untere Etage sind so dämlich eng angelegt, dass größere Fahrzeuge (noch nicht mal SUV, da reicht ein Kombi) zurücksetzen müssen, um um die Kurve zu kommen. Das Haus ist 20 jahre alt, der Trend war absehbar...

Ich fahre einen Kleinwagen, trotzdem ist auf den Parkplätzen oft wenig Luft nach den Seiten hin. Stört mich nicht beim Einparken. Aber mich stört, dass das Auto etliche Macken hat, die klar durch Nebendranparker verursacht sind, die ihre Tür gegen mein Auto haben fallen lassen. Selbst bei engen Parkplätzen geht es eigentlich immer irgendwie, das Nachbarauto nicht anzuschlagen. Wenn man es nicht will.

Ich mag sehr gern bei unserem REWE einkaufen. Einfach nur deshalb, weil dort bequeme breite Parkplätze sind, die man selbst blind in hinreichendem Abstand nutzen kann.

Inaktiver User
26.05.2017, 00:02
Aber nach dem was du beschreibst, "huch, so groß" haben sie wahrscheinlich von "3 Parkplätze zwischen zwei Trägern" auf "2 Parkplätze" umgerüstet.... Das ist dann 33 bis 40% Verlust.

Das ist mit Sicherheit das @Wildwusel - das Parkhaus kenn ich schon seit über 20 Jahren. Die Parkplätze sind riesig jetzt - da ist auch auch links und rechts selbst noch ein mega Abstand bei einem Q7. Ich sag ja, mindestens amerikanische Verhältnisse.

Aber immerhin - teurer ist es (komischerweise) nicht geworden :yeah:

Pimenteira
26.05.2017, 01:02
Wie seht ihr das?

die frage muss eher lauten:
sind diese PKW zeitgemäß?

es ist eben nicht zeitgemäß, jede menge resourcen zu verpulvern, um diese "dicken dinger" zu fahren.
besser wäre es, man würde reduzieren: die menge von autos, deren größe und die häufigkeit des benutzens.

annakathrin
26.05.2017, 01:17
In den USA ist es gerade andersrum (der Trend). Viele wechseln von einem grossen SUV, die besonders Ende der 80ger Jahre und die ganzen 90ger Jahre so populaer waren auf kleinere Autos um. Daher werden bei uns in den oeffentlichen Parkplaetzen auch die Haelfte der Plaetze fuer "compacts" gezeichnet. Auf denen dann immer wieder SUV's parken! Wie ein fettes Schwein in einem schmalen Stall.

Ich fahren hier einen (kleinen, alten Golf) und habe immer sehr viel Platz um mich rum. Aber in Deutschland sind die Parkplaetze so kleine gezeichnet, dass ich mit (auch dort einem Golf) fast nirgendwo reinpasse. Passen tu ich vielleicht schon aber ich trau mich nicht. Die Leute links und rechts muessen ja auch noch in ihre Autos oder sollen die ueber die Hinterklappe reinklettern? Alles schon gemacht :freches grinsen:

Ich parke dann lieber weiter weg wo ich noch neben der Strasse parken kann und laufe den Rest. Und wenn ich in einer Grosstadt wohnen wuerde mit gutem oeffentlichem Verkehrssystem, wuerde ich gar kein Auto haben. Ich habe den Fuehrerschein auch erst mit 24 gemacht als ich in die USA gezogen bin und habe das Auto davor nie vermisst. Hier geht es ohne Auto immer besser! Die oeffentlichen Verkehrsmittel werden besser und wenn ich noch Fahrrad fahren duerfte, dann wuerde ich sie auch mehr benutzen. Der Weg zur Haltestelle ist halt oft etwas lang. Dafuer darf man seine Fahrraeder mit rein nehmen, was dann auch am anderen Ende gut ist.

NewAge
26.05.2017, 08:01
Bevor nur auf den SUVs rumgehackt wird. Meine Eltern haben einen GLK und ein Golf 6 Cabrio. Breite mit Spiegeln jeweils 2.020mm und 2.048mm. Also ungefähr gleich breit bzw. der Golf so gar breiter. Zudem hat das Cabrio nur zwei Türen und ist dementsprechend in Parkhäusern ungeschickter.

Selbst bei unserem Haus, das vor 5 Jahren gebaut würde, sind die Plätze in der Tiefgarage so eng. Ich habe den Platz schon meinem Freund überlassen. Mit Kind kommt man gar nicht aus dem Auto. Hochschwanger übrigens auch nicht...

Ebayfan
26.05.2017, 08:08
Ich denke, dass die Autos langfristig auch wieder kleiner werden. Das ist jetzt so eine Mode, die ziemlich blödsinnig ist. Wie die Schulterpolster in den 80ern.

Wenn es erst mal bessere Akkus gibt, wird das Elektroauto zum Trend und der cw-Wert wieder ein Thema. Dann werden die Autos schmaler und flacher und die Parkplätze passen wieder.

Ich persönlich parke fast gar nicht mehr in kostenpflichtigen Parkhäusern. Die sind mir zu teuer geworden und das Online-Shoppen eine bequeme Alternative zum Stadtbesuch. Früher stand ich mehrmals im Monat im Parkhaus, heute vielleicht dreimal im Jahr. Und das liegt nicht an der Größe meines Kleinwagen. Parkhäuser sind auch so hässlich und grau.

Diese laufende Parkzeit erzeugt in mir auch so eine gewisse Hektik. Da kann ich besser außerhalb parken und kaufe ein Kurzstreckenticket. Das kostet nicht mehr und ich kann mir Zeit lassen und auch mal trödeln.

Grundsätzlich finde ich Parkflächen ohne Markierungen praktischer. Da kann man den Platz variabel nutzen. Jeder nutzt soviel Platz wie nötig und in die halben Lücken passt noch ein Zweirad oder ein Smart.

BlueVelvet06
26.05.2017, 09:45
...Fuehrerschein auch erst mit 24 gemacht als ich in die USA gezogen bin und habe das Auto davor nie vermisst. Hier geht es ohne Auto immer besser! Die oeffentlichen Verkehrsmittel werden besser und wenn ich noch Fahrrad fahren duerfte, dann wuerde ich sie auch mehr benutzen. Der Weg zur Haltestelle ist halt oft etwas lang. Dafuer darf man seine Fahrraeder mit rein nehmen, was dann auch am anderen Ende gut ist.

Das kann man wahrscheinlich auch nicht verallgemeinern. Im mittleren Westen ist das überhaupt nicht so. Es gibt einfach keine Öffis und man braucht für alles ein Auto. Es fährt auch jeder ein Riesenteil, oft einen Pickup.
In Chicago beispielsweise bin ich immer Taxi gefahren, da hab ich die ersten Male gar nicht gemerkt oder gewusst, dass es eine U-Bahn gibt, man sieht auch keine Abgänge zu Haltestellen.



Da kann ich besser außerhalb parken und kaufe ein Kurzstreckenticket. Das kostet nicht mehr und ich kann mir Zeit lassen und auch mal trödeln.


Mach ich auch oft so. Ein Tagesticket mit der U-Bahn kostet 8,60. Dafür kann ich in der Innenstadt höchstens drei Stunden parken. Viel zu kurz, wenn ich was erledigen und die Zeit nutzen will, um noch zu shoppen. Blöd ist, dass man alle Einkäufe dann mitschleppen muss. Die hab ich früher zwischendurch ins Auto gebracht.

wildwusel
26.05.2017, 10:10
Ich persönlich parke fast gar nicht mehr in kostenpflichtigen Parkhäusern.

Ich fahre eigentlich nur noch mit dem Rad in die Stadt. Das hat die Vorteile, ich komme schnell rein, statt im Stau zu stehen und nach einem Parkplatz suchen zu müssen, komme schnell raus, statt ewig auf die nächste S-Bahn oder den Bus warten zu müssen, und spare sowohl Parkgebühren/Benzin bzw. Fahrkarte, bin nicht in Versuchung mehr zu kaufen, als aufs Rad paßt und fahre nur drei mit vier Mal im Jahr, weil mir von Anfang an bewußt ist, daß ich eine knappe Stunde unterwegs bin, und nicht immer wieder baff, daß es doch eine knappe Stunde dauert...

Ausnahme: Kino. Um Mitternacht habe ich keine Lust mehr, mit dem Rad heimzufahren. Da hält sich das mit den Staus aber auch in Grenzen.

Bei Parkflächen ohne Markierung, wie wir sie auf den alten Parkplätzen in der Arbeit haben, parkt jeder so, daß er mit einem Zug reinkommt. Das heißt, die effektive Lückenbreite von einer Autokante zur übernächsten ist etwa 3,2 Meter.

michaelX
26.05.2017, 10:32
Bevor nur auf den SUVs rumgehackt wird. Meine Eltern haben einen GLK und ein Golf 6 Cabrio. Breite mit Spiegeln jeweils 2.020mm und 2.048mm. Also ungefähr gleich breit bzw. der Golf so gar breiter.

Beim SUV kommt dazu, daß er höher ist, und den hinterherfahrenden die Sicht nach vorne nimmt. Am besten mit schwarzer Heckscheibe! :knatsch:

Der Golf ist ein Extrembeispiel der Autoverfettung, früher klein und wenig, heute vollfett und schwer.

Ich fahre ein älteres Auto der oberen Mittelklasse, 1,97 breit, *inclusive* Außenspiegel! Und dazu noch übersichtlich nach vorne und hinten. Würde heutzutage kein Mensch mehr kaufen.

Ebayfan
26.05.2017, 10:41
Das stimmt! Und dann wundern sich diese SUV-Fahrer, wenn sie niemand freiwillig einfädeln lässt. Aber wer fährt schon gern blind? Ich jedenfalls nicht. Deshalb mache ich die Lücken dicht, wann immer es möglich ist. Soll der hinter mir fahren, da sieht er alles.

ereS
26.05.2017, 10:59
die groesse von parkplaetzen ist uebrigens im baurecht verankert
und das ist laendersache bzw. sache der jeweiligen kommunen, in welcher groesse und mit welchen vorschriften sie ihre stellplatzsatzung erstellt

unsere kommune schreibt vor


Für die Stellplätze sind mindestens folgende Grundflächen vorzusehen:

1 Stellplatz für Personenkraftwagen
2,30 x 5,00 m
1 Stellplatz für PKW von Behinderten
3,50 x 5,00 m

was ein witz ist, schaut man sich die durchschittliche breite der modernen mittelklassefahrzeuge einmal an :unterwerf:

wildwusel
26.05.2017, 11:04
Der Golf ist ein Extrembeispiel der Autoverfettung, früher klein und wenig, heute vollfett und schwer.

Guck dir mal die Minis an. Aufgegangen wie ein Hefeteig. :niedergeschmettert:

Zur Zeit steht hier auf dem Parkplatz immer ein wunderschöner alter schwarzer Mercedes 220(?) S aus den 50ern. Der ist ein bißchen größer als mein Opel Adam. Verbrauchen wird er vermutlich mehr, trotz gleicher PS...


Soll der hinter mir fahren, da sieht er alles.

Der SUV, der mir in der Adventszeit hinten in die Stoßstange gefahren ist, hat jedenfalls nicht gesehen, daß die Ampel rot geworden ist... der Linienbus war dann doch noch etwas größer. :grmpf:

***

Es ist immer etwas schwierig, "zeitgemäß" zu bestimmen, wenn die Mode nicht zu den Umständen paßt und die Umgebung nicht zur Mode. Wenn jetzt auf einmal alle anfingen, Reifröcke zu tragen, wären dann die Türen, die wir heute haben, nicht mehr zeitgemäß? :grübel:

Rowellan
26.05.2017, 11:05
Mein Kleinwagen ist auch schon recht hoch. Mich nervt das, mir fehlt das Gefühl für die Straße. Aber das ist wohl aus Sicherheitsgründen nötig, in dem Corolla habe ich manchmal das Gefühl, unter der (ja sehr eingeschränkten Sichtlinie) neuerer Modelle zu sein. Muß wohl einen Fuchsschwanz an die Antenne hängen.

Ja, das finde ich auch ätzend. Ich mag auch eher flache Autos - sitzt der Schwerpunkt tiefer, ist die Straßenlage besser. Gerade, wenn man mal flott um die Kurve will.
Aber mit der steigenden Quote von SUVs und Minivans kommt man sich gerne mal vor, wie ein Kleinkind auf dem Weihnachstmarkt: Alle anderen sind größer und man sieht nix. Und dabei ist mein Golf nun wahrhaftig noch keine Straßenflunder :knatsch:



Ansonsten behelfe ich mir, indem ich rückwärts ganz dicht an ein vorwärts geparktes Auto ranparke. Rechte Tür an rechte Tür. Dann müssen die Beifahrer eben draußen ein- und aussteigen.

Im Grunde braucht man nur Platz auf der Fahrerseite.
Jupp, so mach ich das auch oft. Gerade auf Supermarktparkplätzen geht das gut. Aus irgendwelchen Gründen parken die Leute immer vorwärts ein - ich parke viel lieber rückwärts ein und kann da noch ein paar Zentimeter rausschummeln.
Ich bin nun mal nicht schlank, ich brauch zwei, drei Zentimeter mehr zum aussteigen...

wildwusel
26.05.2017, 11:15
Aus irgendwelchen Gründen parken die Leute immer vorwärts ein.

Zugänglichkeit des Kofferraums.

michaelX
26.05.2017, 11:49
Guck dir mal die Minis an.

Da ist vom Original ja nur noch der Name geblieben.

Nocturna
26.05.2017, 11:57
Aber mit der steigenden Quote von SUVs und Minivans kommt man sich gerne mal vor, wie ein Kleinkind auf dem Weihnachstmarkt: Alle anderen sind größer und man sieht nix.

Wahrscheinlich fahren nicht wenige Menschen deswegen einen SUV, damit sie endlich auch wieder einen guten Blick auf die Straße haben. :teufelchen:

In unserer älter werdenden Gesellschaft sehe ich aber weiterhin einen Trend für „hohe“ Autos. Meine Schwiegermutter könnte nur noch unter größten Mühen und Schmerzen (Hüfte) ins Auto einsteigen, wenn die Schwägerin nicht einen VAN und mein Mann keinen SUV fahren würde. So schiebt sie einfach im Stehen ihren Po auf die Sitzfläche und muss „nur“ noch die Füße einfädeln, wobei wir ihr helfen. Ein tiefes Auto wäre eine Qual und wäre dem Hüftleiden auch nicht zuträglich.

Ich gönne meiner Schwiegermutter noch viele, schöne Jahre und wenn wir dann das Auto einmal nicht mehr für sie brauchen werden, dann ist mein Mann auch schon langsam in einem Alter, wo er keinesfalls mehr in ein niedriges Auto zurückkehren möchte. Und so setzt sich der Kreislauf fort….

michaelX
26.05.2017, 12:00
Wahrscheinlich fahren nicht wenige Menschen deswegen einen SUV, damit sie endlich auch wieder einen guten Blick auf die Straße haben. :teufelchen:

Genau das hat ne Bekannte von mir gemacht, die zweimal die Woche 200km über die A1 um Köln rum fahren darf (will, muß ....). Hat sich jahrelang bitterlich über die SUVs beschwert, die jede Woche mehr werden und ihr die Sicht nehmen und sich dann selber einen gekauft. Um anderen die Sicht damit zu nehmen ... :knatsch:



In unserer älter werdenden Gesellschaft sehe ich aber weiterhin einen Trend für „hohe“ Autos.

Bevor alles "sportlich" sein mußte gab es Autos mit normaler Einstiegshöhe. In einen Mercedes mußte man früher auch nicht runterrutschen, da stieg man einfach ein. Opel, Ford genauso. Eigentlich in alle Autos vor 1985.

Ebayfan
26.05.2017, 13:57
Zugänglichkeit des Kofferraums.

Deswegen parke ich auf dem Golfclubparkplatz auch vorwärts ein. Beim normalen Einkauf ist das nicht nötig, das Zeug kriege ich auch rückwärts eingeparkt in den Kofferraum.

Ich glaube eher, die meisten Leute können überhaupt nicht richtig rückwärts einparken. Sie haben das nie gelernt. Hätte es mir mein Vater nicht so gründlich beigebracht, könnte ich das wahrscheinlich auch nicht so richtig. Denn in der Fahrschule hatten wir das nie geübt. Da wurde nur am Straßenrand eingeparkt.

Unayza
29.05.2017, 10:17
Wir haben zwei Stellplätze in unserem engen Hof unseres Altbauhauses, mit mehr als doppelt so vielen Eigentümer- bwz. Mietparteien. Blöderweise sind in der Teilungserklärung die Plätze nicht genau bemaßt, sondern nur auf den Plan gemalt, aber nicht mit weißer Farbe auf dem Hof selbst markiert worden. Seitdem einer der Platzinhaber so einen SUV-Panzer hat, ist es da unangenehm eng geworden beim Zugang zu den Mülltonnen. Mit den Fahrradfahrern gibt es auch Ärger, weil die ihre Drahtesel natürlich auch in den Hof stellen wollen und keine Lust haben, sie die (ebenfalls enge) Kellertreppe runterzutragen.

Was mich wirklich, wirklich ärgert: alle haben sie beim Kauf oder Einzug gewusst, wie die Situation ist. Man möchte den Altbau-Charme und die Innenstadtnähe, aber die damit verbundenen Nachteile nicht. Bei den länglichen Diskussionen in der Eigentümerversammlung liegt mir immer die Bemerkung auf der Zunge, warum die Stellplatz-Verteidiger sich nicht in einem noblen Neubau eingekauft haben, in deren Tiefgarage jede Wohnung zwei panzergeeignete Stellplätze hat, an denen sich niemand mit einem vollen Mülleimer vorbeiquetschen muss und bei denen auch kein Fahrrad stört.

Ich habe weder Auto noch Fahrrad und höre mir mit zunehmendem Unwillen das Herumgediskutiere und -gestreite an. Und ich finde SUVs die unnötigsten Fahrzeuge überhaupt...

Jedimeisterin
29.05.2017, 18:07
War gestern bei einer Freundin. Und die fährt VW Caddy mit Schiebetüren:allesok:. Ist eine gute Alternative zu den normalen
Autotüren. Man eckt weniger beim Parken.

Mein Opel Meriva (5-Türer) hat ja sogenannte "Selbstmördertüren":freches grinsen:. Den Ausdruck gibt es wirklich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstm%C3%B6rdert%C3%BCr

LG Jedi

Inaktiver User
29.05.2017, 18:14
Ich glaube eher, die meisten Leute können überhaupt nicht richtig rückwärts einparken. Sie haben das nie gelernt.

Seh ich nicht so, ich habe es vor vielen Jahren damals gelernt, meine Freundin aktuell, nachdem sie jetzt den Führerschein gemacht hat und auch in der Prüfung rückwärts einparken musste und ich stand kürzlich auf dem Aldi-Parkplatz und musste etliche Minuten warten, bis der Fahrschüler rückwärts einparkend und passend in der Lücke drin war.

ereS
29.05.2017, 18:39
Seh ich nicht so, ich habe es vor vielen Jahren damals gelernt, meine Freundin aktuell, nachdem sie jetzt den Führerschein gemacht hat und auch in der Prüfung rückwärts einparken musste und ich stand kürzlich auf dem Aldi-Parkplatz und musste etliche Minuten warten, bis der Fahrschüler rückwärts einparkend und passend in der Lücke drin war.doch ich muß ebayfan rechtgeben
du kannst gerne mal eine umfrage starten, wie viele frauen es vermeiden rueckwaerts einzuparken, und das nicht weil sie sonst nicht an den kofferraum kommen, sondern weil sie es schlicht und erfgreifend nicht koennen

in der fahrschule wird es mit haengen und wuergen gelernt
wuerde es verbindlich zu einer fahrpruefung gehoeren, haette man immens hohe durchfallqouten...

frauen fahren nur in parkplaetze in die sie vorwarerts einparken koennen, schoen zu sehen am strassenrand
dann achte mal auf parkplaetzen darauf wie viele frauen ueberhaupt nicht einparken koennen...:pfeifend:

Opelius
29.05.2017, 19:08
frauen fahren nur in parkplaetze in die sie vorwarerts einparken koennen, schoen zu sehen am strassenrand
dann achte mal auf parkplaetzen darauf wie viele frauen ueberhaupt nicht einparken koennen...:pfeifend:

Ich brauche als Mann ebenfalls genug Platz und ich versuche immer nur vorwärts einzuparken, wenns geht.

Nocturna
29.05.2017, 22:04
in der fahrschule wird es mit haengen und wuergen gelernt

Echt, das wurde in der Fahrschule gelernt? Muss ich verdrängt haben. :ooooh:

Ich habe mit dem Rückwärtsparken überhaupt erst im letzten Jahr angefangen, nach über 30 Jahren Führerschein. Notgedrungen, da mein Auto durch die lange geschwungene Motorhaube und dem tiefen Spoiler vorne geradezu prädestiniert ist, dass man an einer Bordsteinkante aufsetzt. Zudem hat er hinten Ultraschallpiepser, vorne nicht.

@Ebayfan, hat dir dein Vater Tipps fürs Rückwärtsparken mitgegeben, die man für alle Autos verallgemeinern kann? Ich wäre interessiert. Ich bilde mir zwar ein, schön langsam einigermaßen klarzukommen, aber so viele Situationen habe ich gar nicht, wo ich trainieren kann. Ich fahre nicht oft, sondern eher weite Strecken.

Interessanterweise tue ich mich leichter, wenn links und rechts Autos stehen. Da versuche ich einfach die Mitte zu treffen. Wenn gar kein Auto dasteht und ich mich nur an den weißen Linien am Boden orientieren soll, wird’s eher mal schief und krumm. :peinlich:

Kleinfeld
30.05.2017, 07:19
Ich parke...wann immer ich die Möglichkeit habe....grundsätzlich rückwärts ein.:allesok:
Man weiß ja nie, wie eilig man es heimwärts hat.....

wildwusel
30.05.2017, 09:01
Echt, das wurde in der Fahrschule gelernt?

Daran erinnere ich mich, weil ich in den Fahrstunden einen Golf hatte und in der Prüfung einen Jetta. Da habe ich beim Rückwärts einparken ganz schön geschwitzt, weil die Stelle, über die ich den Winkel angepeilt habe, jetzt eine andere war.

Rückwärts in eine Parklücke im 90-Grad-Winkel zur Fahrbahn brauche ich selten: In Parkhäusern darf man meist nicht, auf dem Firmenparkplatz gibt es keinen Grund, und im Supermarkt muß ich an den Kofferraum kommen. Nur bei der Muckibude ist es manchmal nötig, aber der Parkplatz hat noch ganz andere Probleme...

Rückwärts paralell zur Straße habe ich 12 Jahre lang jeden Tag gemacht, das kann ich ohne Pieper und ohne Rundumsicht "auf Maß", während hinter mir der Linienbus hupt.

Das ist alles reine Übungssache.

LulaMae
30.05.2017, 12:14
frauen fahren nur in parkplaetze in die sie vorwarerts einparken koennen, schoen zu sehen am strassenrand
dann achte mal auf parkplaetzen darauf wie viele frauen ueberhaupt nicht einparken koennen...:pfeifend:

Stehen die Fahrzeuge z.B. parallel zum Bordstein, fällt es mir wesentlich leichter rückwärts in die Parklücke zu fahren, als vorwärts.

Geronda
30.05.2017, 14:23
Ich parke...wann immer ich die Möglichkeit habe....grundsätzlich rückwärts ein.:allesok:


Und ich mach's genau umgekehrt! Insgesamt kostet es nämlich weniger Zeit, vorwärts in die enge (Quer)parklücke zu fahren und rückwärts heraus auf die ja viel breitere Straße als umgekehrt. Außerdem wird der fließende Verkehr nicht so lange behindert.

Kleinfeld
30.05.2017, 14:29
Querparklücke? Also parallel zum Bordstein?
Da habe ich in der Fahrschule gelernt, das man die grundsätzlich rückwärts angehen soll...k.A. ich habs noch nie vorwärts probiert:pfeifend:

Ich meine mehr "normale" Parkplätze, also nebeneinander....lebe auf dem Land, da gibt es kaum welche am Bordstein....

LulaMae
30.05.2017, 14:50
Bei den normalen Parkplätzen parke ich überwiegend vorwärts ein.

LulaMae
30.05.2017, 15:03
Die alten Parkhäuser mit den viel zu kleinen Parkplätzen mag ich nicht.
Zum Glück wird da wohl nach und nach umgerüstet, da, wo ich letztens war, hatten die mindestens eine Etage mit XXL-Parkplätzen.

Die moderneren Parkplätze vor Einkaufzentren z.B. sind auch schon großzügiger geschnitten.

Vor unserem Büro wurden die Parkplätze auch kürzlich angeglichen. Eine feine Sache.:zwinker:

michaelX
30.05.2017, 15:46
Und ich mach's genau umgekehrt! Insgesamt kostet es nämlich weniger Zeit, vorwärts in die enge (Quer)parklücke zu fahren und rückwärts heraus auf die ja viel breitere Straße als umgekehrt. Außerdem wird der fließende Verkehr nicht so lange behindert.

Versteh ich nicht. :wie?:
Wieso ist die Straße beim ausparken breiter als beim einparken und warum müssen die Leute weniger lange warten?

Ob sie warten, wenn du rückwärts reinfährst oder ob sie warten, wenn du rückwärts rausfährst, das ist doch das selbe. Eher im Gegenteil, rückwärts raus muß man doch erheblich vorsichtiger - und damit langsamer - sein als rückwärts rein, da man mit wenig Sicht in den fließenden Verkehr reinfahren muß. Anhalten und rückwärts in eine leere Parklücke geht doch erheblich schneller.

wildwusel
30.05.2017, 16:08
Querparklücke? Also parallel zum Bordstein?
Da habe ich in der Fahrschule gelernt, das man die grundsätzlich rückwärts angehen soll...k.A. ich habs noch nie vorwärts probiert

Du brauchst dafür, technisch bedingt, eine fast doppelt so große Parklücke,.

LulaMae
30.05.2017, 16:30
Ich kenne Parkplätze, da darf man wegen der Grünanlagen nur vorwärts einparken.

wildwusel
30.05.2017, 17:03
Ich kenne Parkplätze, da darf man wegen der Grünanlagen nur vorwärts einparken.

Ja, das sind dann aber keine Parallelparker. In den Parkhäusern und Tiefgaragen darf man meist nur vorwärts einparken, damit die Wand nicht schwarz wird.

Rowellan
30.05.2017, 19:58
Kenn ich , ist aber eher selten.
Ich kann viel besser rückwärts einparken als vorwärts und habe es auch in der Fahrschule gelernt. Ich bevorzuge es auch aus Übersichtlickeitsgründen. Wenn ich da alleine an unseren Real-Parkplatz denke - da rückwärts ausparken ist der Horror, weil dir ständig irgendwelche Fußgänger, Einkaufswagen und andere Autos aus allen Richtungen vors Auto springen. Beim Einparken ist das nicht so, weil man da ja den Platz auf der "Straße" schon belegt hat.

BlueVelvet06
30.05.2017, 20:19
Team Rückwärts-Einparker. Bei Parkbuchten parallel zum Bordstein braucht man ja zum vorwärts einparken eine Riesenlücke, sowas gibts hier in der Großstadt nur in den ersten zwei Ferienwochen im Sommer. Den Rest des Jahres ist man froh, wenn man einen zum rückwärts einparken findet. Und in "Parktaschen" ist es rückwärts durch die zwei Rückspiegel auch viel einfacher und schneller.

Alicia7
30.05.2017, 22:48
Ich finde rückwärts einparken oftmals einfacher als vorwärts. Vor allem in enge Parklücken. Ich komme da irgendwie besser zurecht (unter Nutzung beider Außenspiegel)
Seitlich rechts am Strassenrand zu parken ist auch kein Problem und auch links (in Einbahnstrassen) klappt gut mit ein bisschen Übung.

Rotbuche
02.06.2017, 18:33
Die bescheuerten SUVs und all die fetten Benzinschlucker sollte man besteuern, besteuern und nochmal besteuern, bis sie aus den Garagen und dem Straßenbild verschwinden. Und wieso "braucht" eine Familie mit drei Kindern solch eine Riesenkiste bzw. einen Kleinbus??? Haben die Kinder keine Fahrräder bzw. eine Monatskarte für Bus und U-Bahn??? Ich habe manchmal das Gefühl, dass Kinder zu haben ein absoluter Ausnahmezustand ist, der nur mit schwerstem Gerät und heftigen Investitionen zu bewältigen ist.

Inaktiver User
02.06.2017, 18:57
Die bescheuerten SUVs und all die fetten Benzinschlucker sollte man besteuern, besteuern und nochmal besteuern, bis sie aus den Garagen und dem Straßenbild verschwinden. Und wieso "braucht" eine Familie mit drei Kindern solch eine Riesenkiste bzw. einen Kleinbus???

Was hat das mit der Größe der Parkplätze zu tun? Ich kenn genug Leute, die fahren einen großen SUV ohne Kind und Kegel. Und wieso besteuern? Es fahren zig "alte Kleinwagen" durch die Gegend, die zig mal mehr Benzin schlucken als ein moderner SUV. Aber darum geht es hier ja nicht. Es geht ja um die Größe der Parkplätze.

Rotbuche
02.06.2017, 19:11
Vienna, das hat sehr wohl etwas mit der Größe der Parkplätze zu tun. Wenn plötzlich die meisten Menschen meinen, mit einem Geländewagen zum Einkaufen und zur Arbeit fahren zu müssen, passen die Autos natürlich nicht mehr in die Parkplätze. Klar haben viele SUV-Fahrer gar kein Kind. Aber wenn sie eines oder gar mehrere haben, müssen die zur Rechtfertigung herhalten. Schließlich muss man ja heute die halbe Kinderzimmereinrichtung mitschleppen, wenn man mal die Oma besucht.

Inaktiver User
02.06.2017, 19:16
in der fahrschule wird es mit haengen und wuergen gelernt
wuerde es verbindlich zu einer fahrpruefung gehoeren, haette man immens hohe durchfallqouten...

frauen fahren nur in parkplaetze in die sie vorwarerts einparken koennen, schoen zu sehen am strassenrand
dann achte mal auf parkplaetzen darauf wie viele frauen ueberhaupt nicht einparken koennen...:pfeifend:.

Ebayfan sprach vom Lernen - ich antwortete dazu. Ob dann die "meisten Frauen", wie Du es sagst, trotzdem später nur vorwärts einparken, hat ja nichts damit zu tun. Fakt ist, man lernt es und es wird auch geprüft. Mein Freund ist Fahrlehrer. Es wird zu 90 % Prozent immer geprüft sagt er. In den seltensten Fällen muss man in der Prüfung nur vorwärts einparken, vor allen Dingen nicht ausschließlich. Wenn nur zusätzlich zum rückwärts Einparken.

Inaktiver User
02.06.2017, 19:19
Vienna, das hat sehr wohl etwas mit der Größe der Parkplätze zu tun. Wenn plötzlich die meisten Menschen meinen, mit einem Geländewagen zum Einkaufen und zur Arbeit fahren zu müssen, passen die Autos natürlich nicht mehr in die Parkplätze.

Rotbuche, und als Antwort auf das Ganze, sollte man den Kauf eines Autos darauf ausrichten, wie groß die Parkplätze im Umfeld sind oder wie soll ich das verstehen? Das seh ich nicht so. Wie bereits gesagt wurde, viele Menschen - auch meine Eltern - sind froh, dass es diese Fahrzeug gibt, wegem dem Rücken. Gestern mit einer jüngeren Kollegin mit extremen Rückenbeschwerden und OPs darüber gesprochen - sie sagte, ich bin so froh um diesen SUV. Ich kann so viel länger schmerzfrei sein.

Nocturna
02.06.2017, 22:44
Und wieso "braucht" eine Familie mit drei Kindern solch eine Riesenkiste bzw. einen Kleinbus??? Haben die Kinder keine Fahrräder bzw. eine Monatskarte für Bus und U-Bahn???
Mit 2 Kindern reicht ein normales Auto. Bei 3 Kindern kann ich mir tatsächlich einen Van schon gut vorstellen. Drei Sitzschalen auf die Rückbank zu quetschen ist alles andere als schön für die Kinder. Meist ist auch noch mindestens ein Buggy im Kofferraum dabei und schon wäre kein Platz mehr für den Einkauf. Nicht jeder ist ein Großstädter. Ich habe S-Bahn-Anschluss, aber die Prärie beginnt hier nur fünf Kilometer weiter, wo der Bus nur alle 1-2 Stunden fährt.

SUVs waren lange Zeit Statussymbole, weil der Trend von den teuren Marken kam. Mittlerweile gibt es äußerst erschwingliche Exemplare von weniger renommierten Marken und gerade weil der Geldbeutel nicht mehr entscheidet, sondern der Geschmack, werden es immer mehr SUVs. Das liegt zum einen an der Übersicht der erhöhten Sitzposition, an der Bequemlichkeit beim Ein/Aussteigen und sicherer fühlen sich die meisten darin auch, weil das Auto einfach robuster aussieht.

Das kann man jetzt verteufeln, wird den Prozess aber so schnell nicht umkehren. Seit einigen Jahren gab es schon keine Preisschocks an der Tankstelle mehr, was die Leute ins Grübeln bringen würde und die Autoindustrie verdient prächtig daran. Ich sehe es eher kommen, dass in jeder Familie künftig zwei Autos fahren werden. Ein großer mit unabhängiger Reichweite und ein E-Auto als Zweitwagen für das grüne Gewissen, um den Steuerbonus abzugreifen und die für E-Autos reservierten Parkplätze zu genießen.

Womit ich ganz gut leben könnte, wenn in Parkhäusern zusätzlich zur Parkzeit auch nach Größe abkassiert wird. Wenn zwei SUVS drei Parkplätze belegen, dann sollten sie auch für den Mehrverbrauch an Platz zahlen. Ist aber unpraktikabel im Alltag und von daher wird es nicht kommen.

SignorinaLimoncella
03.06.2017, 09:30
Rotbuche, und als Antwort auf das Ganze, sollte man den Kauf eines Autos darauf ausrichten, wie groß die Parkplätze im Umfeld sind oder wie soll ich das verstehen?

Ja, natürlich. Dieser doch recht unmittelbar einleuchtenden Logik folgend sieht man in Großstädten so endlos viele Smarts. Oder Fiat 500 und dergleichen, aber die sind schon vielviel größer.

Und das Einsteigen in einen Smart ist für alte und/oder oder gebrechliche Menschen genauso einfach wie das Erklimmen eines SUV. Ask me how I know...

michaelX
03.06.2017, 09:54
Woher kommt eigentlich diese völlig abstruse Prämisse, SUVs seien innen groß? Ich bin völlig durchschnittlich groß, passe aber in einen Audi Q5 hinten nicht rein; Ich kann da noch nicht mal einsteigen weil der hinten so eng ist.
Gestern bin ich zum ersten Mal in so einem riesigen VW SUV mitgefahren - außen riesig. Innen saß man zwar ein ganzes Stück weiter von Fahrer weg aber mehr Platz war da auch nicht, im Gegenteil, ich fand den Sitzplatz ziemlich beengt. Bequem einzusteigen war da gar nichts, da mußt man regelrecht hochklettern. Und was den Kofferraum angeht, der war nicht größer als in einem Mittelklassekombi, weniger tief - man muß das Gepäck aufeinanderstapeln - und deutlich höher über der Straße - du mußt alles hochheben. Wo da die Vorteile sein sollen erschließt sich mir absolut nicht. OK; der Kübel braucht erheblich mehr Sprit als normale Autos; die Fahrerin hatte ihn erst eine Woche und war jetzt schon erstaunt, wieviel.

Da ist ein Smart wirklich in jeder Hinsicht das bessere Konzept. Daß ich sowas mal sagen würde! :freches grinsen:

Und was die vermeintliche erhöhte Sicherheit der SUVs angeht, die geht komplett auf Kosten der anderen nicht-SUV Verkehrsteilnehmer.

Ebayfan
03.06.2017, 18:12
Echt, das wurde in der Fahrschule gelernt? Muss ich verdrängt haben. :ooooh:

[...]

@Ebayfan, hat dir dein Vater Tipps fürs Rückwärtsparken mitgegeben, die man für alle Autos verallgemeinern kann? Ich wäre interessiert. Ich bilde mir zwar ein, schön langsam einigermaßen klarzukommen, aber so viele Situationen habe ich gar nicht, wo ich trainieren kann. Ich fahre nicht oft, sondern eher weite Strecken.


Ich habe das in der Fahrschule nicht gelernt. Dafür war in meinen 11 Fahrstunden gar keine Zeit. 1983 war das.

Anfangs nahm mich mein Vater unter seine Fittiche. Jedem war klar, dass man nach 11 Stunden nicht vernünftig fährt. Meine Mutter hatte über 40! 6 Jahre vor mir. Mein Vater und ich arbeiteten in derselben Firma und er hatte einen der wenigen, beengten Firmenparkplätze. Die waren genau zugeteilt und deswegen gab es eine hohe soziale Kontrolle. Schräg parken ging so gar nicht. Sie waren mit Pfosten markiert und glücklicherweise waren wir morgens die Ersten, ich konnte also nirgendwo anmacken.

Er ließ mich so lange einparken, bis ich genau mittig und gerade auf dem Platz stand. Und wieder und wieder. Ich musste immer mit den Außenspiegeln abwechselnd die beiden Pfosten anpeilen und schön auf den richtigen Winkel achten.

Wenn es keine Pfosten gibt, muss man die Spiegel eben nach unten verstellen, so dass man die Linien sieht. Es geht eigentlich ganz einfach. Immer nur auf die Spiegel achten. Umdrehen und so rausgucken bringt es nicht. Das sollte man nur einmal, um Poller oder Kleinkinder zu vermeiden.

Rückwärts kommt man besser rein, weil der Kurvenradius enger ist. Denn Autos lenken nur über die Vorderachse. Rückwärts kommt man ganz normal in Lücken rein, die man vorwärts fast schon rechtwinklig anfahren müsste. Allerdings kann man dann sowieso nicht mehr aussteigen. Aber es ist ganz einfach, die jeweils rechten Seiten (bitte nicht bei Engländern^^) ganz dicht aneinander zu setzen, um links genug Platz zum Aussteigen zu haben. Ich parke ja auch gern links an Blumenbeeten oder Parkhaussäulen. Da kann man mich nicht zuparken und ich kann den Platz ausreizen. Ggf. mal kurz den Seitenspiegel einklappen.

Mein heutiges Auto hat keine Heckklappe. Hinten durch ist deswegen keine Option mehr. Früher habe ich das schon mal gemacht.

Mamajuana
03.06.2017, 23:14
Team Rückwärts-Einparker. Bei Parkbuchten parallel zum Bordstein braucht man ja zum vorwärts einparken eine Riesenlücke, sowas gibts hier in der Großstadt nur in den ersten zwei Ferienwochen im Sommer. Den Rest des Jahres ist man froh, wenn man einen zum rückwärts einparken findet. Und in "Parktaschen" ist es rückwärts durch die zwei Rückspiegel auch viel einfacher und schneller.

Eben.

Bei uns in der engen Tiefgarage kam ich selbst mit einem relativ kleinen 3er BMW aus den späten 90ern nicht vorwärts in die Box... :ooooh:

Ich habe immer entspannt meine Tüten schon ins Haus getragen, während die Nachbarn noch mit ihren Kombis vor- und zurücksetzend versuchten, vorwärts in ihre Parkboxen zu kommen... :freches grinsen:

Glancia
04.06.2017, 10:51
Ich gehöre zu den bösen SUV Fahrern :freches grinsen: Das hat den einfachen Grund, dass ich mit dem Auto 2 Pferde ziehen möchte. Dafür braucht man, je nach Pferden und Anhänger, eine Anhängelast von 2,2 oder 2,5 Tonnen. Das bieten nicht viele Autos. Passat z.B. hätte die Anforderung erfüllt, der wäre aber deutlich teurer gewesen.....also ist es ein SUV geworden. Und den fahre ich frecherweise auch zur Arbeit, einkaufen usw. und gönne ihn mir nicht als Zweitwagen nur zum Pferde ziehen.

Zum Thema Größe der Parkplätze: ich bin einige Jahre Golf gefahren und habe mich da schon manches Mal geärgert, dass man selbst wenn man brav mittig in der Kennzeichnung steht, fast nicht aus- und einsteigen kann. Und der Golf war im Vergleich zu meinem jetzigen Auto winzig.
Ich habe bei meiner Wohnung einen Stellplatz, das Gebäude und die dazu geschaffenen Stellplätze sind ca. 4 Jahre alt. Neubau also. Die Stellplätze sind so eng, dass mit größeren Autos nur rückwärts einparken möglich ist - da aber alle an ihre Kofferräume müssen, stehen die Autos mind. 1m von der Wand weg, manche mehr. Das vermindert den Platz zwischen den beiden Reihen erheblich, so dass selbst die Mieter mit kleineren Autos Probleme haben, noch vorwärts zu parken. Der ältere Herr mit seinem Golf, der den Platz neben mir hat, ist so ein kleines Parkgenie. Nur vorwärts, und grundsätzlich nicht mittig sondern an oder auf der Linie. Wenn ich dann parken will, ist es oft richtig eng.

Ebayfan
04.06.2017, 12:57
Verkehrte Welt! Pferde sollten ziehen und nicht gezogen werden.

Nocturna
04.06.2017, 20:06
Wenn es keine Pfosten gibt, muss man die Spiegel eben nach unten verstellen, so dass man die Linien sieht. Es geht eigentlich ganz einfach. Immer nur auf die Spiegel achten. Umdrehen und so rausgucken bringt es nicht. Das sollte man nur einmal, um Poller oder Kleinkinder zu vermeiden.

Rückwärts kommt man besser rein, weil der Kurvenradius enger ist. Denn Autos lenken nur über die Vorderachse. Rückwärts kommt man ganz normal in Lücken rein, die man vorwärts fast schon rechtwinklig anfahren müsste.

Aha danke, also komme ich ums Spiegel verstellen nicht herum. Gut, dass das mittlerweile elektrisch funktioniert. Ich habe mir eine Rückfahrkamera nachrüsten lassen. Interessanterweise nutze ich die fürs rückwärts einparken fast gar nicht, sondern nur um Hindernisse zu erkennen (niedrige Poller ) und den idealen Abstand zur Wand hinter mir zu finden, so dass ich den Kofferraum noch entladen kann.

Deine Erklärung mit dem Kurvenradius ist einleuchtend. Neulich hatte ich einen meiner excellenten Tage und ich habe mich auf Anhieb fehlerfrei rückwärts in eine wirklich enge Lücke zwischen einem Van und einen SUV gequetscht und das zur Primetime, als sich die Tiefgarage mit Konzertbesuchern füllte. Dann noch lässig aussteigen und so tun, als wäre das nix Besonderes für einen, während vor und hinter mir die Autos dreimal rangiert haben, um in die engen Lücken zu treffen. :cool::freches grinsen:

Ebayfan
04.06.2017, 20:14
Mit ein wenig Übung wirst du das später nicht mehr brauchen. Auch nicht, wenn da schon andere Fahrzeuge stehen. Aber anfangs ist das wirklich hilfreich.

Mich hat heute einer so blöd beparkt, dass sein Seitenspiegel genau so stand, dass ich meine Tür nicht richtig weit öffnen konnte. Was für ein Drecksack! Nur wenige cm weniger weit in die Lücke und ich hätte kein Problem gehabt.

Wundert es mich, dass sein Seitenspiegel schon ziemlich ramponiert aussah?^^ Nicht wirklich!

michaelX
04.06.2017, 21:18
Außenspiegel kann man anklappen, mach ich in solchen Fällen immer.

Ebayfan
04.06.2017, 22:07
Ich lasse die Finger von fremden Spiegeln. Hinterher war ich es, die die Schrammen verursacht haben soll!

michaelX
05.06.2017, 09:27
Ist an sich richtig aber manchmal hilt es nicht.

Geronda
05.06.2017, 09:50
Wenn ich irgendwo einparken möchte, schau ich mir die Türkanten an den Nachbarfahrzeugen an.
Wenn die reichlich ramponiert sind (= Parkrowdies :grmpf:) , wähle ich - wenn vorhanden - einen anderen Parkplatz.
Forderung an die Automobilindustrie: "Weiche" Türkanten (Kollisionsschutz) serienmäßig bei allen Fahrzeugen!

Mattieu
07.06.2017, 15:35
Forderung an die Automobilindustrie: "Weiche" Türkanten (Kollisionsschutz) serienmäßig bei allen Fahrzeugen!

Guter Witz. Gerade die ist es, die von den Schäden profitiert. Dieselbe war es, die vor Jahren krokodilstränenbehangen behauptete, sie hätte lackierte Stoßfänger nur deshalb eingeführt, weil die Käufer das so verlangten.