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Inaktiver User
25.01.2007, 18:38
... einer Auftraggeberin Grenzen aufzeigen?

Hallo zusammen,

ich möchte eine Frage stellen und hoffe auf hilfreiche Antworten.

Ich habe mehrere Auftraggeber. Einer der grössten hat eine Mitarbeiterin, die für mich und meinen (freiberuflichen/externen) Bereich zuständig ist. Wir haben ein Auftragsverhältnis.

Es war noch nie einfach, Klärungen herbeizuführen, wenn es um Probleme in dem betreuten Bereich ging. Es eskaliert seit einiger Zeit zu dem Punkt, dass ich die gesamte Verantwortung für eine Vielzahl von Problemen übernehmen soll, für die ich also haftbar gemacht werden soll, die aber auf ihrem "Laissez-Faire" beruhen. Es gibt wenig schriftliches darüber, alles wird gedreht, wie es gerade passt ... Das ist jetzt nur die geschönte Form - unterm Strich sehe ich das als Rufmord und Geschäftsschädigung an, da ich davno ausgehen muss, dass sie negativ über mich in der Branche redet, da es schon im internen Umfeld so ist.

Wie kommt man gegen so etwas an? Ich bin mit den Nerven am Ende und kriege einen dicken Hals nach dem nächsten ... am Ende bleibt mir nur, aufzugeben. Dann müsste ich die Branche wechseln und das möchte ich eigentlich nicht, zumal meine Interessen genau hier liegen.

Habt ihr eine Idee? Habt ihr schon einmal mit Auftraggebern derartigen Stress gehabt? Was macht man da?

Danke im Voraus :)

Gruß
Sauerbin

Keela
26.01.2007, 06:15
moin moin
was hast du denn schon versucht, um eine Klärung herbeizuführen?
LG Keela

Karla48
26.01.2007, 09:34
Getroffene Vereinbarungen kannst ja auch Du alleine schriftlich festhalten, ihr zusenden. Als Protokoll eines Gesprächs, Telefonats...
Widerspricht sie nicht, gilt es so.

Ich glaube ich würde die Frau mal schick zum Essen einladen und mir ihr reden. Wo fühlt sie sich gut bedient bei Dir, wo nicht so. (Und wieder: Protokoll) Ihr müsst Eure gemeinsamen Ziele schon im Guten angehen, sonst klappt das nicht. Notfalls muss da auch mal ein anderer Mensch aus dem betreffenden Unternehmen ´ran.

Mehr kann ich so aus der Luft jetzt auch nicht sagen...es nicht nicht sehr aufschlußreich, was Du schreibst...aber ich verstehe schon, man kann das nicht alles öffentlich so sagen...vielleicht per PN? (Bin Samstag/Sonntag nicht da)

Hedwiga
27.01.2007, 09:13
Hallo,

zunächst mal eine Frage: Bist Du auf diese Auftraggeberin angewiesen?

Ich bin in der Buchhaltung eines Kleinbetriebes beschäftigt. Meine Erfahrung hat mich noch nie getrogen: Sobald gewisse Aussagen kommen (Kann die Rechnung nicht zahlen, habe sie schon zum Steuerberater weitergegeben...) oder dauernde Beschwerden, ist etwas im Busch. Nämlich den Kunden mangelt´s an Liquidität.

In solchen Fällen sollte man überlegen, inwiefern es sich "lohnt" Zeit und Aufmerksamkeit diesem schwierigen Kunden zu widmen oder den Verkauf bei anderen bzw. neuen Kunden voranzutreiben.

Was manchmal auch Wunder wirkt, den Namen des Vorgesetzten dieser Dame ausfindig zu machen und sich persönlich an den zu wenden. Meistens wollen Abteilungsleiter/Geschäftsführer nichts mit alltäglichem Kleinkram zu tun haben. Sie fragen einmal genauer nach, was der Dame das Gefühl gibt, in Zukunft zurückhaltender mit Dir verfahren zu müssen, da Du einen direkten Draht zu ihrem Chef hast. Das funktioniert wie gesagt aber nur, wenn beim Kunden kein Kohlemangel herrscht.

Grüßle

H.