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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kinder-Invalidität-Versicherung - Berufsunfähigkeits-Vers.



Utetiki
24.01.2007, 09:50
Hallo,

ich beabsichtige für meine Kinder eine Invaliditätsversicherung abzuschließen, die später ohne weitere Gesundheitsprüfung in eine Berufsunfähigkeitsversicherung umgewandelt werden kann.
Ziel: Monatsrente 1.000,-- €

Mit dem Versicherungsmakler habe ich schon Antrag soweit vorbereitet, ist aber noch nicht unterschrieben und weggeschickt.

Mir ist bekannt, dass die Gesundheitsfragen penibelst beantwortet werden sollen.

Jetzt meine Fragen:
1. Bei Tochter 2 wurde kurz nach der Geburt ein Herzfehler
entdeckt, der sich aber in den Jahren darauf aber "ausge-
wachsen" hat.
Im Versicherungsantrag wurde immer nach den Erkrankungen
während der letzten 10 Jahre nachgefragt. Wäre es jetzt
besser den Antrag erst zu stellen wenn diese Erkrankung nicht
mehr in den 10-Jahres-Zeitraum fällt?

2. Da ich jetzt schon festgestellt habe, dass ich z.B. bei Tochter
1 eine Erkrankung (Skoliose) vergessen habe anzugeben, wäre
es da besser, von allen Ärzten einen Bericht anzufordern,
auch inwieweit eine Erkrankung mittlerweile ausgeheilt ist?
Oder reicht die Angabe der verschiedenen Ärzte auf dem
Antrag? Habe Bedenken, dass ich in den vergangenen 18
Jahren noch mehr vergessen habe.

3. Ist es sinnvoll, zuerst einmal eine unverbindliche Anfrage bei der
Versicherung zu starten? Habe irgendwo gelesen, dass bei
einem Antrag, der bei einer Versicherung abgelehnt wird, es
schwierig oder gar nutzlos wird bei einer anderen Versicherung
anzufragen.

Hoffe, mein Anliegen war jetzt nicht zu wirr vorgetragen.

Liebe Grüße
Ute

Inaktiver User
24.01.2007, 15:41
Hallo,


2. Da ich jetzt schon festgestellt habe, dass ich z.B. bei Tochter
1 eine Erkrankung (Skoliose) vergessen habe anzugeben, wäre
es da besser, von allen Ärzten einen Bericht anzufordern,
auch inwieweit eine Erkrankung mittlerweile ausgeheilt ist?
Oder reicht die Angabe der verschiedenen Ärzte auf dem
Antrag? Habe Bedenken, dass ich in den vergangenen 18
Jahren noch mehr vergessen habe.


3. Ist es sinnvoll, zuerst einmal eine unverbindliche Anfrage bei der
Versicherung zu starten? Habe irgendwo gelesen, dass bei
einem Antrag, der bei einer Versicherung abgelehnt wird, es
schwierig oder gar nutzlos wird bei einer anderen Versicherung
anzufragen.

Liebe Grüße
Ute

Mit Skoliose kanns schon Probleme geben. Hatten wir auch schon. In diesem Fall würde ich auf jeden Fall mal eine unverbindliche Voranfrage oder den von Dir erwähnten Probeantrag stellen.

Es gibt nur einige wenige von den guten Gesellschaften, die hier keine Probleme machen. Aber es gibt sie...

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
24.01.2007, 15:46
Hallo,

Jetzt meine Fragen:
1. Bei Tochter 2 wurde kurz nach der Geburt ein Herzfehler
entdeckt, der sich aber in den Jahren darauf aber "ausge-
wachsen" hat.
Im Versicherungsantrag wurde immer nach den Erkrankungen
während der letzten 10 Jahre nachgefragt. Wäre es jetzt
besser den Antrag erst zu stellen wenn diese Erkrankung nicht
mehr in den 10-Jahres-Zeitraum fällt?

Liebe Grüße
Ute

Auf jeden Fall angeben. Im Versicherungsantrag steht zwar 5 Jahre, oder wie in Deinem Fall 10 Jahre, drinn aber i.d. Regel auch eine Frage mit "... haben Sie jemals..." und schon ist es passiert.

Es ist besser jetzt im Vorfeld alles mit der Versicherung zu klären und nicht erst in die Falle zu tappen, wenn das Unglück passiert ist. Dann kann man es nämlich i.d. Regel überhaupt nicht brauchen.

Schreibe gegebenenfalls in den Antrag immer rein: "Erkrankungen soweit mir erinnerlich. Bitte fragen Sie die angegebenen Ärzte an, um fehlende Angaben oder Fehler auszuschließen."

Tut die Gesellschaft dies nicht, tja.... dann ist das sicherlich nicht Dein Problem. Du mußt nur den Antrag gut aufheben.

Schöne Grüße

justii

Utetiki
24.01.2007, 18:19
Hallo Justii,

werde Deine Vorschläge in die Tat umsetzen.

Und dann schaun mer mal...


Vielen Dank
Ute

Calimero
26.01.2007, 14:55
Das mit dem Herzfehler reicht. Ich gehe davon aus das du für deine Tochte keine Zusage bekommst.

Die sind päbstlicher als der Pabst.


CALIMERO

Inaktiver User
28.01.2007, 22:08
Das mit dem Herzfehler reicht. Ich gehe davon aus das du für deine Tochte keine Zusage bekommst.
CALIMERO

Wer gar nicht erst fragt, weil er von Haus aus ein "Nein" erwartet, hat natürlich automatisch schon verloren.

Mein Sohn hatte im zarten Alter von 2 Jahren auch mal so einen Herzfehler, der sich ebenfalls im Kleinkind-Alter verwachsen hat. Nach den damaligen Ärzten haben das sehr viele Kinder.

Trotzdem hat er heute eine hervorragende BU-Versicherung.
Wichtig ist nur, daß die Versicherung alle erheblichen Umstände kennt. Dann kann sie das Risiko einwerten und eine objektive Entscheidung treffen.

Lieben Gruß

justii