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tollekirsche
23.01.2007, 22:21
Hallo!
Ich eröffne zum ersten Mal einen Strang und bin auch sonst keine geübte Chatterin, daher schreib nach bestem Wissen...

Mir gehts hier um das leidige Thema "Essen"- nein nicht Nahrung- sondern um die Tatsache, dass ich immer wieder, mal intensiver mal weniger intensiv, bemerke, dass ich esse, obwohl ich NICHT HUNGRIG bin. Mir fällt auch auf, dass es in stresssituationen häufiger ist oder wenn ich müde bin. Also dann wenn ich mich ausrasten sollte.
Ich habe auch den Eindruck, dass ich mich als einziger Mensch, den ich kenne nicht normal (Hauptspeisen) ernähren darf.
Würde ich wie die meisten menschen essen, wäre ich ein ziemliches Bömbchen. Ich esse kaum Fleisch, wenig fettig oder anderweitig ungesund. hauptsächlich gibts Joghurts, Apfel oder anderes Obst, Brötchen, Suppen und Salate. Hört sich also alles ok an...ist es auch, aber ich esse dann 4-5 Äpfel opder 3 Joghurts oder gebe ganz viele Rosinen und Kokosflocken zum Joghurt- also viellelicht einfach eine zugroße Menge.
Mir sagen andere oft, ich soll mich anders ernähren NUR: Leider schmeckt mir wenig und die Zeit zum Kochen nehm ich mir nicht. Ich lebe alleine und esse häufig unterwegs, da macht es keinen Spass sich tolle menüs für sich und den küchentisch zu zaubern. Mir zumindest nicht. Ich kann auch schlecht kochen.
Um mich nährstofftechnisch zumindest gesund zu ernähren esse ich dann halt oben genanntes.
ich versuche seit einem 7 Monaten meinen Essverhalten in den Griff zu bekommen, weil ich zuvor lange an Bulimie litt und zunächst mal froh war, das Symptom endlich überwunden zu haben. Jetzt finde ich mich in dem Stadium davor wieder, in dem ich aus Langeweile, Frust (Wut), Unruhe, als Ablenkungsmanöver vorm Lernen Essanfälle habe (also Essen ohne Hunger bis man sich einfach nur ins Bett legen kann) und merke dabei dass ich nun bei 82 kg bin und obwohl ich mich bemühe, eigentlich nur essen/nicht essen im Kopf habe. zeitlang dachte ich "hey, das ist normal", aber nun bin ich soweit dass es ich ganz offen sage: "Es kotzt mich an von essen abhängig zu sein".

Es geht auch meist garnicht um die Nahrung sondern ums kauen, schlabbern, schlürfen, ausgefüllt fühlen. den spannungsabbau dabei. Bei Vorsätzen lasse ich mich auch allzu leicht wieder verführen. Ich kann leider keine 5h nichts essen- ausser ich bin unterwegs und in Bewegung, aber beim lernen...Schwierig?!

Vielleicht esse ich so, weil es mir liebe gibt- ich hab natürlich keinen Partner, weil die die ich will, die stehen auf die schlanken mädchen und nicht auf die kurvigen Frauen. Schade eigentlich.

Ich hab da mal drüber geschrieben, weil ich nicht mehr aus Emotion essen will sondern aus der Notwendigkeit den Körper Energie zu geben. Ich suche in dem Strang nach Gedanken, Anregungen, Tipps, Erfahrungen... und was sonst so kommt.

eure tollekirsche.

saleah
25.01.2007, 09:08
Hallo Tollekirsche!

Nun, dein Problem kommt mir nur allzu bekannt vor... Ich bin auch eine total emotionale Esserin, nehme immer mal wieder 7 kg ab (verliebt, glücklich, ect.), und dann dreht der Spiess wieder und ich fresse den ganzen Tag was mir in die Quere kommt, hasse mich, habe ein aufgequollenes Gesicht, ziehe mich zurück...
Jetzt bin ich 25 geworden und nehme mir vor, von MORGEN an NORMAL zu essen- Ich möchte gerne 10 kg abnehmen, keine Essattacken mehr haben, meine Traurigen Phasen irgendwie anders über die Runden bringen als mit Essen....
Habe mir einen Ess- und Sportplan gemacht... MACHST DU MIT?? Zusammen kriegen wir das sicher in den Griff!! ;-)

Grüesslis

AIDA
25.01.2007, 13:22
Hallo Tollkirsche,

so wie du dich ernährst, esse ich auch.Also quasi nie warme Mahlzeiten und das aus den gleichen Gründen wie du.
Auch die Gelüste habe ich und ebenfalls bin ich essgestört.Ich halte aber mein Gewicht, brauche auch nicht abnehmen. Bei diesem Aufkommen der Gelüste, kaue ich Kaugummi, lutsche zuckerfreie Bonbons und trinke einen leckeren Tee.Zusätzlich lenke ich mich ab (z.Bsp. mit einem Buch oder ein wenig Hausarbeit) meist vergeht dann auch die "Gier".Wenn ich schon mal warmes Essen zu mir nehme, sind es leider meistens Fertiggerichte oder aber schnelle Gerichte, die wenig aufwändig sind. Lust habe ich auch nicht zum kochen und das warme Essen ist mir auch nicht wichtig, solange ich die Nährstoffe zu mir nehme..Aber auch mein jetztiges Essen, genieße ich bewußt und esse nicht gierig, sondern eher langsam.
Es gab eine Zeit, in der ich natürlich auch regelm. warme Mahlz. zu mir nahm, doch jederzeit würde ich Brot vorziehen.(Ich liebe Brot)
Nichtsdestotrotz erlaube ich mir auch Süßigkeiten , diese esse ich dann auch bewußt und nicht nur, weil ich hungrig bin.Mittlerweile habe ich gelernt, dass das für mich wichtig ist und nicht zuletzt bedeutet Essen ja auch Genuß.

LG

meta1
25.01.2007, 13:29
Bin auch so eine Frustfresserin. Wenn es mir total gut geht, da kann ich locker ohne Nahrung auskommen, aber wehe, wenn nicht.

Und besonders liebe ich dann die Kohlenhydrate. Brot, Nudel, Kartoffel, die kann ich dann schaufeln ohne Ende. Und natürolich Süßes, Chips, all das Zeug, das nix is.

tollekirsche
29.01.2007, 14:17
hallo und danke an die, die dann doch noch geantwortet haben.
AIDA: seems like u did it... respect...danke für die Tipps. denn wenn man so in der lust drinnen ist, vergiss man alle guten vorsätze.
saleah, wie sieht denn dein plan aus? 10kg ist ja nicht grad wenig.
ich hab festgestellt, dass ich wenn ich frustiert bin (v.a., weil ich lernen muss und nicht mag) oder k.o. nach einem erschöpften Tag brauch ich was cremiges... so babynahrung..

ich hab das schon seit ich ein kind bin, dass ich wenn ich nicht mehr weiter wusste zum bonbon-laden gegangen bin. weil ich sehr groß bin war ich auch nie richtig fett, aber schon mal ziemlich fest und weit weg von meinem grazilen idealbild.

seit ich die bulimie überwunden habe, nehme ich leider ständig zu mal zu und dann wieder ab (nicht auf diät sondern es ergibt sich so). natürlich ist alles besser als nochmal dahin zurück, kein Thema, aber essen als zwwang ist auch nicht schön. Vielleicht muss man sich "nur" umprogrammieren.

Komisch ist auch, und da fällts mir auf, wenn mit der liebe alles passt, hat man fast garkein hungerempfinden.
Kann es sein, dass die Frustrationstoleranz zu NIEDRIG ist. also dass man schon auch härter werden sollte?

... und auch ich, liiiiiiiiebe brot- es ist besser als kuchen;))

tk

frieda58
29.01.2007, 14:20
Auch ich gehöre zu den emotionalen Essern. Habe ich Stress mit der Family, Ärger im Job, Frust mit mir selber ( und sei es bloß das Wetter...) genehmige ich mir was zu essen. Hauptsächlich zum Glück Salat, aber manchmal überkommt mich die Wurst - Lust. Dann darf es auch mal ein Leberkäse-Weck sein ( Bitte nicht so dünn und noch ´ne Gurke obendrauf) .
Außerdem fällt es mir sehr schwer, aufzuhören, wenn ich satt bin und es mir zu gut schmeckt. Das führt dann zu Bauchdrücken usw.
Ich habe in der Kur mal den Merksatz gelernt: " Ich höre auf zu essen wenn ich satt bin". Aber leider vergesse ich diesen Satz in den entscheidenden Momenten.:zwinker:
Zum Glück liebe ich es, mich zu bewegen und Sport zu treiben.
Aber ich wäre froh, dieses Essproblem in den Griff zu bekommen.
Habe schon überlegt, eine Fotomontage von meinem Kopf und einem dicken Körper an den Kühlschrank zu hängen ..als Abschreckung.
Tja, so ist es.
Es grüßt
frieda58 :smirksmile:

tollekirsche
29.01.2007, 20:24
hi frieda, ich bin schon ein bissl froh;), dass ich nicht die einzige bin, die auch ohne hunger isst, weil irgentwie schauen wir doch alle auf unsere figuren und dann schlägt man mal aus dem rigidem Alltag über die Stränge. der salat zwischendurch ist natürlich auch besser als schoki etc...
Ich hab jetzt mal mit einigen älteren gesprochen und die sagen, das pendelt sich erst spät ein...ujeee!

ich sitz da mit bauch drücken und drück mich aber in erster linie vor meinen wichtigen aufgaben. möchte mich lieber vor den fernseher legen oder ein buch lesen. oder eine freundin anrufen und ihr aktuellen liebes-projektions-objekt besprechen:)

wie gehts euch denn bitte eigentlich, wenn ihr die Gala oder andere "Schundgazetten" aufschlagt.... da sind alle tip-top gestylt, always in shape und ich denk mir immer... au mann welcher mann soll mich schon gernhaben, wenn die Latte dort oben liegt und dabei bin ich jetzt auch nicht soooo übel. alngsam hab ich es satt immer mit dem gleichen (einzigen) typ frau konfrontiert zu sein.ich such ja auch nicht nur wasch-brett-bauch-männer. Wobei männer dürfen und durften ja immer schon hässlich sein. und was hat man davon?- Kleine ugly guys, die auch noch arrogant sind;((.
da sprach jetzt die gemeine seite in mir.... ausserdem bin ich vom HUnderststen ins Tausendste gekommen...;)

TK

Sonata
29.01.2007, 22:30
Hallo tolle kirsche!

Ich melde mich jetzt auch einmal zu wort:

Du bist ganz bestimmt nicht alleine mit deinem problem, emotional zu essen, mir ging es ganz gleich.
Im abijahr hat es angefangen mit stress und angst die prüfungen nicht zu schaffen. Ich habe es tatsächlich geschafft in einem jahr 10 kg zuzunehme. Davor hatte ich eine super figur, danach sah ich zwar nicht wirklich schlimm aus aber ich kannte mich halt noch mit 10 kg weniger.. und das war schon frustrierend, abgesehen davon dass ich in 3/4 meiner kleider nicht mehr reinpasste.
2 jahre lang habe ich versucht wenigstens ein paar kilo davon wieder abzunehmen, habe es aber nie geschafft und insgesamt nochmal 2 kg zugenommen. In den 2 jahren hatte ich auch ein extrem stressiges leben das muss man dazusagen.
Mein fehler war glaube ich dass ich das problem nicht an der wurzel gepackt habe. Ich habe versucht so wenig wie möglich zu essen, abends dann immer heißhungeranfälle gehabt und danach das gefühl versagt zu haben. Und ich habe ein immer schlechteres bild von mir bekommen, habe meinen körper immer weniger gemocht bzw. meine problemzonen und mich dafür verachtet dass ich zu schwach bin durchzuhalten. Und dann hatte ich schlechte laune und nur noch die schokolade konnte helfen.

Vor ca. 2 monaten hat sich der knoten dann plötzlich gelöst. Ich habe bilanz gezogen und gesehen dass ich mit zwang gar nichts erreiche. Ich habe die ganze sache entspannter angepckt, keine schnelle abnahme von mir verlangt und auch gelernt meinen ist-zustand zu akzeptieren. Und plötzlich habe ich begonnen abzunehmen!
Mittlerweile sind 5 kg wieder runter, erstmal sollen noch 2 weitere folgen und dann werde ich sehen ob es nicht eh schon reicht. Hey, ein paar kurven sind eh ok.
Ich weiß nicht durch was dieses umdenken zustande kam. Vielleicht durch die erkenntnis dass ich anders nicht weiter komme. Die äußeren umstände haben sich nicht geändert nur mein umgagn damit. Auch ein stressiges leben kann man entspannter anpacken. Ich begann zu sehen wo überall ich mir unnötige bzw. fruchtlose sorgen mache.

Und das komische ist: Ich esse insgesamt nicht viel weniger (bis auf die heißhungerattacken in denen ich packungsweise chips& co vertilgt habe), vielleicht etwas gesünder (weniger käse und schokolade und öfters mal etwas warmes obwohl ich koche eigentlich hasse -aber ab und zu zwinge ich mich dann doch dazu) und alles verkneife ich mir nicht, ich esse weiterhin ein bisschen süßigkeiten und ich nehme VOLL milch und nicht die schlappe light variante.
Aber ich weiß jetzt auch wann ich satt bin und muss nicht zwanghaft alles aufessen - und wenn ich mal keinen hunger habe dann gibt es nichts auch wenn zeit zum mittagessen ist.

Natürlich läuft alles nicht 100% perfekt. Manchmal bin ich gefrustet und gestresse, manchmal kann ich bei süßigkeiten nicht aufhören (ich kaufe deshalb immer kleine packungen... was nicht im haus ist wird auch nicht gegessen..)
Ich möchte nur denjenigen mut machen die glauben es sei hoffnungslos und sie würden es nie schaffen abzunehmen und es als quälerei sehen gesund zu essen. Wenn man seinen stoffwechsel nicht durch crashdiäten ruiniert hat muss man gar nicht so viel tun um abzunehmen - und wenn man nicht gleich versucht nur mehr die hälfte zu essen dann hält man das auch durch, hat keinen jojoeffekt zu befürchten und kann auch mal ein paar stück schokolade essen.

Am start kann man nichts ändern. Man kann nur entweder herumjammern wie es dazu kommen konnte dass man so aussieht und sich damit sein selbstwertgefühl versauen oder man kann es anpacken und jeden erfolg genießen und stolz drauf sein.

Das wünsche ich euch allen!

Liebe grüße,
Sonata

meta1
30.01.2007, 08:47
Liebe Sonata, natürlich hast du recht, mit den, was du schreibst, nur gestaltet sich das nicht so einfach, das: sich annehmen können.

Aber das ist wohl der Punkt, an dem man ansetzen sollte.

Inaktiver User
31.01.2007, 15:41
Gelten auch umgekehrte "emotionaler" Esser...?

Ich kann nur dann essen und geniessen, wenn ich entspannt bin - sobald mir die Galle überläuft, mir was auf dem Magen liegt oder ich den Hals voll hab, geht nix mehr...

Die Schwangerschaft fand ich klasse, ich konnt überhaupt nicht mehr aufhören, zu essen und war üppig und sinnlich und randvoll mit lauter guten Dingen. Ich hab ein Backblech voll Brownies mit Sahne alleine verputzt und fühlte mich wie im siebten Himmel!

So unterschiedlich kann's Leuten gehen :zwinker:

frieda58
08.03.2007, 16:06
:gegen die wand: Mist !

Heute ist wieder so ein Frust-Ess-Tag. Hat eigentlich ganz gut angefangen, mit bewußtem, gesunden Frühstück, dann zwischendurch ein Molkedrink..
Aber dann: Arroganter Bankmensch,Tochter nervt,Haushalt, Termine.. und schon ist es wieder soweit. Zum Nachtisch Schokolade und Kaffee " für die Nerven". Jetzt ein paar rohe Bratwürste ( ich liebe es:ooooh: =) und dann schenkt mir meine Mutter auch noch eine Schokobanane , die frisch am besten schmeckt.:knatsch:
Dabei habe ich mir jetzt auch noch ein abschreckendes Bild in die Küche gehängt.
Also da ist heute abend ja wohl noch Sport angesagt. :zwinker:
Musste ich jetzt einfach loswerden.

LG an alle Frustesserinnen
frieda58

Inaktiver User
15.03.2007, 10:10
Ich touchiere das Thema zwar nur ganz knapp, schreibs mir aber trotzdem von der Seele, darf ich?

Erstens: ich bin auch ein "umgekehrter, emotionaler Esser", wenn ich Frust und Kummer hab, mag also gar nix rein, Magen ist wie zugetakert.

ABER: Ich bin eine emotionale Raucherin. Termine, Stress, Druck, Frust: Kaffee und Fluppe müssen her. Zwar rauche ich im Grunde (im Normalzustand) nicht viel, aber wenn Stress und Kummer aufkommen gibt's schon mal die eine oder andere Extra-Fluppe als Seelentrösterchen. Wie bei euch mit Essen verhält es sich bei mir mit der Fluppe.

Inaktiver User
15.03.2007, 12:48
Ich touchiere das Thema zwar nur ganz knapp, schreibs mir aber trotzdem von der Seele, darf ich?

Erstens: ich bin auch ein "umgekehrter, emotionaler Esser", wenn ich Frust und Kummer hab, mag also gar nix rein, Magen ist wie zugetakert.

ABER: Ich bin eine emotionale Raucherin. Termine, Stress, Druck, Frust: Kaffee und Fluppe müssen her. Zwar rauche ich im Grunde (im Normalzustand) nicht viel, aber wenn Stress und Kummer aufkommen gibt's schon mal die eine oder andere Extra-Fluppe als Seelentrösterchen. Wie bei euch mit Essen verhält es sich bei mir mit der Fluppe.

Gottseidank, ich bin nicht alleine! :smile:

In mir geht in Stressituationen auch nur Kaffee und Nikotin rein (argh!! wie ungesund das ist!) und ich weiss, dass das blöd ist und ich mach's trotzdem und fühl mich beschissen und hab ein Loch im Bauch.

Flüssiges geht bei mir immer - eine Freundin hat mir "Molat" empfohlen, gibt's in der Apotheke, ist zum Trinken, kannste in Milch einrühren und bringt Energie.
Schmeckt auch ganz gut.

Liebe Grüsse

Espresso24
15.03.2007, 13:02
Hallo
Ich bin auch so ein 'umgekehrter' Esser. Das heisst, wenn's mir schlecht geht und ich Kummer oder Stress habe, bringe ich nichts runter und habe ueberhaupt keinen Appetit. Das endet dann manchmal in so einem Teufelskreis, besonders, wenn es die Appetitlosigkeit durch Kummer ist. Ich esse nicht, rauche eine Zigarette nach der anderen, mein Blutzucker sinkt, was bei mir extrem schlechte Laune und Truebsal ergibt. Nach ein, zwei Tagen schlottern die Hosen, und ich zwinge mich, ein wenig zu essen, und schon sieht die Welt viel besser aus...;)

Inaktiver User
15.03.2007, 13:18
Hallo
Ich bin auch so ein 'umgekehrter' Esser. Das heisst, wenn's mir schlecht geht und ich Kummer oder Stress habe, bringe ich nichts runter und habe ueberhaupt keinen Appetit. Das endet dann manchmal in so einem Teufelskreis, besonders, wenn es die Appetitlosigkeit durch Kummer ist. Ich esse nicht, rauche eine Zigarette nach der anderen, mein Blutzucker sinkt, was bei mir extrem schlechte Laune und Truebsal ergibt. Nach ein, zwei Tagen schlottern die Hosen, und ich zwinge mich, ein wenig zu essen, und schon sieht die Welt viel besser aus...;)

Also ich hab auch so ein oder zwei Tricks: z.B. Salzstangen und Cola - hört sich ungesund an, aber in miesen Phasen knabber ein bisschen vor mich hin, und dann krieg ich bisschen Lust auf anderes Essen.

Was ich immer reinkriege, ist ein Glas kalte Milch und Roggenbrot, eingetunkt. (Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna? :freches grinsen: )

Inaktiver User
15.03.2007, 13:54
Gottseidank, ich bin nicht alleine! :smile:

In mir geht in Stressituationen auch nur Kaffee und Nikotin rein (argh!! wie ungesund das ist!) und ich weiss, dass das blöd ist und ich mach's trotzdem und fühl mich beschissen und hab ein Loch im Bauch.

Flüssiges geht bei mir immer - eine Freundin hat mir "Molat" empfohlen, gibt's in der Apotheke, ist zum Trinken, kannste in Milch einrühren und bringt Energie.
Schmeckt auch ganz gut.

Liebe Grüsse

Hi Evemie

Danke für den Tipp, werd ich ihn befolgen, sofern dieses Getränk Lactose-frei ist :smile:

Ob emotionaler Esser oder -Raucher, ich glaube wir alle hier in diesem Strang fühlen uns besch#, wenn wir zuviel geraucht, bzw. -gegessen haben.

Wie der emotionale Esser denkt auch der emotionale Raucher "Soviel Fluppen/bzw Schoki ja musste das denn sein?" zu sich selbst sagt man "Na hast du denn keine Disziplin? Du hattest dir doch so fest vorgenommen....."..und setzt sich selbst unter Druck! :knatsch:

Grmpf :nudelholz:

...wie wenn ich es besser machen würde .....pffft :nudelholz:

Inaktiver User
15.03.2007, 13:57
Hallo
Ich bin auch so ein 'umgekehrter' Esser. Das heisst, wenn's mir schlecht geht und ich Kummer oder Stress habe, bringe ich nichts runter und habe ueberhaupt keinen Appetit. Das endet dann manchmal in so einem Teufelskreis, besonders, wenn es die Appetitlosigkeit durch Kummer ist. Ich esse nicht, rauche eine Zigarette nach der anderen, mein Blutzucker sinkt, was bei mir extrem schlechte Laune und Truebsal ergibt. Nach ein, zwei Tagen schlottern die Hosen, und ich zwinge mich, ein wenig zu essen, und schon sieht die Welt viel besser aus...;)


Geht mir genau so und der "Evemie" auch.

Na tut gut, nicht alleine mit dem "Laster" zu sein.

Meine Hosen schlottern zum Glück nach 3 Tagen noch nicht (ich nehme sehr schwer zu, aber auch schwer ab)......aber dafür *hust hust* (zuviel geraucht und stinkesauer auf mich selbst :nudelholz:)

Inaktiver User
16.03.2007, 12:21
Geht mir genau so und der "Evemie" auch.

Na tut gut, nicht alleine mit dem "Laster" zu sein.

Meine Hosen schlottern zum Glück nach 3 Tagen noch nicht (ich nehme sehr schwer zu, aber auch schwer ab)......aber dafür *hust hust* (zuviel geraucht und stinkesauer auf mich selbst :nudelholz:)


Also rauchen und nix essen und sich dann noch hassen führt zu noch mehr rauchen und noch weniger essen (ich sprech aus Erfahrung....*seufz*)