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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe! Extremste Schlafstörungen i.V.m. Prüfungen



Infinity84
23.01.2007, 16:00
Hallo,

ich will euch mal mein Problem schildern, da ich hoffe, dass die Situation vielleicht noch jemand anderes kennt bzw. mir einen Rat geben kann! Es geht um Schlafstörungen im Zusammenhang mit Prüfungen!

Ich muss dazu sagen, dass ich nie irgendwelche Probleme mit Klausuren oder Prüfungen hatten, im Gegenteil. Habe bis jetzt alles zu meiner vollsten Zufriedenheit "gemeistert" und kann keinesfalls klagen.

Nun ist mir vor ca. 1 Jahr etwas passiert: Ich hatte einen Einstellungstest, von dem ich wirklich dachte, dass ich es dieses Mal nicht packen würde. Andererseits war es mir total wichtig, den ersehnten Studienplatz zu bekommen. Da der Test 200km von meinem Heimatort entfernt stattfand, wurde ich dort zusammen mit einer anderen "Leidensgenossin" in ein Zimmer einquartiert. Ich habe mir die ganze Nacht solche Gedanken gemacht, dass ich ungelogen keine einige Sekunde geschlafen habe, und das ist nicht übertrieben. Dementsprechend besch... ging es mir dann auch am nächsten Morgen: dröhnender, heißer Kopf, Schweißausbrüche, zitternde Hände etc. Trotzalledem habe ich den Test bestanden.

So weit, so gut. Den Studienplatz hatte ich, aber bald lag die Woche voller Abiturklausuren vor mir. Ich kannte solche Situationen, weil ich vorher schon eine Ausbildung incl. Abschlussprüfung gemacht hatte und auch in der Fachoberschule eine Prüfungswoche hatte, die fast genauso ablief. Nie gab es irgendwelche Probleme. Im Gegenteil, es war eher erleichternd für mich abends endlich ins Bett gehen zu können, nachdem ich den ganzen Tag gelernt hatte.

Den Abend vor meiner ersten Abiklausur wurde ich immer nervöser, bis ich schließlich im Bett lag und dachte "Mist, hoffentlich passiert dir das nicht wieder, dass du nicht einschlafen kannst. Dann kannst du dich morgen nicht konzentrieren und "versaust" den bisher sehr guten NC, nur weil du nicht geschlafen hast!" Was passierte? Auch diese Nacht habe ich keine Minute geschlafen, weil ich solche Angst hatte, nicht schlafen zu können. Das zog sich dann die gesamte Prüfungswoche hin. Obwohl ich körperlich immer fertiger und totmüde wurde, gelang es mir in den folgenden Tagen wenn überhaupt 0,5-1 Stunde zu schlafen. Während der Kausuren hab ich dann durch Koffeintabletten versucht zu überleben.

Ich habe wirklich alles versucht: Aufstehen, spazieren gehen, Hörspiele hören, Entspannungsmusik, heiße Milch mit Honig, Fernsehen, (Einschlaf-)tee, Baldrian, Hopfen, Einschlafdragees und irgendwann sogar Schlaftabletten. Aber nachdem ich auch davon die doppelte Maximaldosis genommen hatte, ließ ich es sein. NICHTS aber auch gar nichts hat irgendwie geholfen!!! Natürlich habe ich das nicht alles an dem gleichen Tag ausprobiert.

Nun das gleiche Spielchen wieder: Ich studiere inzwischen und schreibe diese und nächste Woche Semesterklausuren, jeden Tag eine. Ich bin eigentlich recht gut vorbereitet, da ich aber ein ziemliches Kuzzeitgedächtnis habe, muss ich immer noch am Tag vor der nächsten Prüfung für diese lernen.

Sonntag ging es mir eigentlich ganz gut und ich war recht zuversichtlich. Doch als ich im Bett lag kam wieder der Gedanke "Wenn du jetzt nicht einschlafen kannst, stehst du das nicht durch über zwei Wochen"... Ich muss euch nicht sagen, was passiert ist. Aber ich glaube, ich habe eine halbe Stunde "gedöst".

Gestern fiel mir dann eine Sache ein, die ich noch nicht versucht hatte: Ich habe vor dem Schlafen gehen zwei Piccolos getrunken. Das hatte zur Folge, dass ich tatsächlich eingeschlafen bin. Für EINE Stunde, das wars!!!

Ich weiß langsam echt nicht mehr weiter, mir geht es körperlich und geistig total schlecht und heute habe ich dieses erstmalig in der Klausur zu spüren bekommen, dass ich so unkonzentriert war, dass ich zum teilweise schon die Buchstaben in den Wörtern (z.B. "f" und "v") verwechselt habe und auch inhaltlich die dümmsten Fehler gemacht habe, da ich total unkonzentriert war.

So kann das echt nicht weiter gehen, weiß jemand Rat?? Ich möchte nicht mein Studium abbrechen müssen, nur weil ich nicht schlafen kann! Ich hatte immer gute Noten und einen Abischnitt von 1,3! Es wäre so schade, wenn ich (bzw. meine Gedanken) mir das alles selbst kaputt mache!!! :niedergeschmettert:

Schonmal vielen Dank für eure Antworten!

P.S.: Ich weiß, dass es ein psychisches Problem ist. Aber durch persönliche Gründe die ich jetzt nicht nennen möchte habe ich keine Möglichkeit, zu einem Psychologen zu gehen.

BlauerHimmel
23.01.2007, 16:25
P.S.: Ich weiß, dass es ein psychisches Problem ist. Aber durch persönliche Gründe die ich jetzt nicht nennen möchte habe ich keine Möglichkeit, zu einem Psychologen zu gehen.
Schade. Der könnte dir wahrscheinlich helfen. Was ich bemerkenswert finde, ist, dass es dir ständig um Noten Noten Noten geht. Du scheinst total leistungsfixiert zu sein auf deine Ergebnisse, entsprechend machst du dir Sorgen. Da rutscht man ganz schnell in einen Teufelskreis rein (Sorgen => kein Schlaf => schlechtere Noten => Sorgen => ...). Vor allem komisch find ich, dass du doch exzellente Noten hast. Musstest du zuhause immer die Beste sein?

Gruß
BlauerHimmel

Infinity84
23.01.2007, 16:44
@ BlauerHimmel

Ja, du hast schon Recht, ich habe recht Hohe Erwartungen an mich selbst und bin auch ziemlich ehrgeizig. Hatte aber keinen Druck von zu Hause oder so. Meine Eltern haben sich vor ca. 4 Jahren getrennt und ich bin von zu Hause ausgezogen und habe auch keinen Kontakt mehr zu meinen Eltern, daher sind es meine eigenen Erartungen. Das war auch nie problematisch, mir hat es irendwann fast Spaß gemacht zu lernen,da mich die guten Noten motiviert haben.

Das Problem fing erst mit diesem einen Erlebnis an, weil mir der Einstellungstest sehr wichtig war. Es geht auch nicht darum, dass ich Angst vor den Prüfungen selbst habe. Ich bin ja meist gut vorbereitet. Ich habe Angst vor dem Nicht-Schlafen können, da es mir ja immer wieder passiert ist und ich weiß, dass es nichts gibt, was mir hilft (bis jetzt jedenfals nicht).

Wenn es mir nun gelingen würde etwas zu finden, wodurch ich schlafen kann, würde sich das Problem denke ich schnell wieder in Luft auflösen, da ich dann ja wüsste, dass ich zur Not auf dieses Mittel zurückgreifen könnte.

LG

Over_board
23.01.2007, 22:38
P.S.: Ich weiß, dass es ein psychisches Problem ist. Aber durch persönliche Gründe die ich jetzt nicht nennen möchte habe ich keine Möglichkeit, zu einem Psychologen zu gehen.
Hm. Mir fällt zwar auch nach längeren Überlegen kein, aber auch gar kein Grund ein, der einen davon abhält Hilfe zu suchen, aber gut.

Wenn du nicht zu einem Experten gehen willst kannst du eventuell ein Entspannungsprogramm wirklich gründlich lernen. Vielleicht Progressive Muskelrelaxation oder Autogenes Training. Das Problem schein ja nunmal ein psychisches zu sein, also sollte man es auch auf der Schiene angehen.
Alternativ (wenn du auf etwas zum Einnehmen schwörst) kannst du es ja mal mit homöopathischen Mittelchen versuchen. Musst nur dran glauben :smirksmile:

Grüße Overboard

Sommerfugl
23.01.2007, 23:11
Hallo Infinity,

Du hast alle Hausmittel, die mir jetzt spontan eingefallen wären bereits ausprobiert. Deshalb schließe ich mich meiner Vorschreiberin an: eine Entspannungstechnik erlernen.
Noch besser wäre es tatsächlich, sich an einen Experten zu wenden. Sollten Deine Vorbehalte in dieser Richtung etwas mit der Krankenversicherung, späterer Verbeamtung o.ä. zu tun haben könntest Du Dich an die Psychologische Beratungsstelle Deiner Universität wenden. Eine Beratung dort geht ohne Diagnose und somit ohne Meldung an die KV vonstatten.
Das hilft Dir kurzfristig natürlich wenig weiter...
Was tust Du denn, wenn Du nicht schlafen kannst, was passiert in Deinem Kopf? Wenn Deine Gedanken immer um den vermeintlichen Mißerfolg greisen wäre z.B. das Erlernen einer Gedankenstop-Methode hilfreich - auch eher langfristig realisierbar.
Was mich immer ganz gut runter bringt ist ein Entspannungsbad, Schlaftee oder SUDOKU-Rätsel.

Liebe Grüße,

Sommerfugl

Infinity84
24.01.2007, 15:25
Sollten Deine Vorbehalte in dieser Richtung etwas mit der Krankenversicherung, späterer Verbeamtung o.ä. zu tun haben könntest Du Dich an die Psychologische Beratungsstelle Deiner Universität wenden. Eine Beratung dort geht ohne Diagnose und somit ohne Meldung an die KV vonstatten.

@Sommerfugl:
Das geht schon so in etwa in die richtige Richung.


Ich denke eigentlich weniger an die Prüfungen, weil ich mit denen an sich keine Probleme habe. Ich habe halt Angst davor, nicht schlafen zu können...


Bin gestern Abend noch beim Arzt gewesen, und habe mir ein "richtiges" Schlafmittel verschreiben lassen, weil es anders echt nicht mehr ging, hab mich wie gefoltert gefühlt. Sonst hatte ich es ja nur mit rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke (z.B. Hoggar Night) probiert, die Null Erfolg hatten.

Habe nun Zopiclon verschrieben bekommen. Das habe ich gestern um 22Uhr genommen und bin tatsächlich nach einer halben Stunde weggenickt. War nur einmal nachts kurz wach für ca. 20 Minuten, ansonsten hab ich durchgeschlafen bis der Wecker heute morgen geklingelt hat. :smile:

Bin echt total erleichtert und fühle mich wieder wie ein Mensch!! Hoffe, dass es heute wieder klappt!

Sommerfugl
24.01.2007, 15:40
Freut mich, dass Du nicht eine weitere schlaflose Nacht durchleiden musstest! Kurzfristig war das bestimmt die beste Lösung. Wenn der Prüfungsstress für dieses Mal vorbei ist solltest Du vielleicht trotzdem über weitere Schritte nachdenken - nicht das Dich das wieder überfällt oder sich gar auf neue Situationen überträgt...

Liebe Grüße und alles Gute!

Infinity84
24.01.2007, 16:04
Das werde ich auf alle Fälle tun! Ein Schlafmittel darf jedenfalls keine langfristige Lösung sein, zum Glück hab ich ansonsten nie Schlafprobleme...

In der nächsten Prüfungsphase probier ich es dann mal ohne. Nun weiß ich ja, dass es doch etwas gibt, auf das ich notfalls immer noch zurückgreifen kann. Da dürfte das Problem "was passiert wenn ich die ganze Nacht nicht schlafe" ja eigentlich nicht mehr da sein, hoffe ich zumindest.

Bin heilfroh, war echt meine letzte Chance...

LG!

Ricarda44
27.01.2007, 21:18
Sag mal, Mädel, wenn Du nun mal eine Klausur verhaust ..... wirst Du dadurch ein schlechterer Mensch?
Lieben Dich die Menschen in Deiner Umgebung dann weniger?
Werden sie sich dann alle von Dir abwenden, oder wo liegt Dein Problem?
Die Erde wird sich schonungslos weiter drehen, wenn Du mal was verkorkst.
Die wird nicht der Arm abfallen und Du wirst auch keine schlimme Krankheit bekommen durch eine schlechte Note.

Und wenn man zu Bett geht mit dem Gedanken "Ich muss jetzt unbedingt schlafen" - vergiss es! Das ist wie ein Alarmsignal und man bleibt putzmunter. Fühlt sich körperlich völlig k.o., aber der Geist bleibt total wach.

Dann leg Dich doch lieber mal einfach ins Bettchen und nimm Dir vor: "Bloß nicht einschlafen!!!!!"
Denn das "nicht" kann das Gehirn nicht verarbeiten.
Schlafmittel!!!! In so jungen Jahren..... Mach Dich mal nicht wirklich kaputt.

Versuch mal Deinen zu hohen Ehrgeiz ein wenig besser in den Griff zu bekommen. Ich denke, das wird Dir für die Zukunft auch was bringen. Man kann auch von Schlaftabletten abhängig werden. Pass mal lieber schön auf auf Dich, o.k.?
Wir wollen doch nicht, dass Du auf die Bretter gehst.
Erfolg ist o.k., aber er darf sich nicht negativ auf Deinen Körper auswirken. Denkst mal ein wenig drüber nach, ja?

Ich wünsche Dir alles Gute!

Ricarda44
27.01.2007, 21:18
Sag mal, Mädel, wenn Du nun mal eine Klausur verhaust ..... wirst Du dadurch ein schlechterer Mensch?
Lieben Dich die Menschen in Deiner Umgebung dann weniger?
Werden sie sich dann alle von Dir abwenden, oder wo liegt Dein Problem?
Die Erde wird sich schonungslos weiter drehen, wenn Du mal was verkorkst.
Die wird nicht der Arm abfallen und Du wirst auch keine schlimme Krankheit bekommen durch eine schlechte Note.

Und wenn man zu Bett geht mit dem Gedanken "Ich muss jetzt unbedingt schlafen" - vergiss es! Das ist wie ein Alarmsignal und man bleibt putzmunter. Fühlt sich körperlich völlig k.o., aber der Geist bleibt total wach.

Dann leg Dich doch lieber mal einfach ins Bettchen und nimm Dir vor: "Bloß nicht einschlafen!!!!!"
Denn das "nicht" kann das Gehirn nicht verarbeiten.
Schlafmittel!!!! In so jungen Jahren..... Mach Dich mal nicht wirklich kaputt.

Versuch mal Deinen zu hohen Ehrgeiz ein wenig besser in den Griff zu bekommen. Ich denke, das wird Dir für die Zukunft auch was bringen. Man kann auch von Schlaftabletten abhängig werden. Pass mal lieber schön auf auf Dich, o.k.?
Wir wollen doch nicht, dass Du auf die Bretter gehst.
Erfolg ist o.k., aber er darf sich nicht negativ auf Deinen Körper auswirken. Denkst mal ein wenig drüber nach, ja?

Ich wünsche Dir alles Gute!

Keela
28.01.2007, 07:06
Hallo Infinity
Meine Idee war auch in der nächsten anstehenden schlaflosen Nacht gar nicht erst versuchen zu schlafen, sondern in Erwartung der Schlaflosigkeit diese feierlich und fröhlich zu zelebrieren. Als Paradoxon freu dich über die geschekte Zeit und fülle sie sinnvoll. Eine Nacht ohne zu schlafen steckst du locker weg - auch vor einer Prüfung.
Versuch´s mal, es kann auch Spaß machen. Der Streß ist nur im Kopf.
LG Keela

Infinity84
29.01.2007, 17:15
Hallo ihr zwei,

das mit dem sich vornehmen, nicht zu schlafen, habe ich auch schonmal gehört. Das hatte ich auch versucht, allerdings haben sich meine Gedanken dann schnell wieder gedreht. Dann denke ich wieder "Mist, die Taktik klappt auch nicht, jetzt ist es schon xxx Uhr!"

Dass ich eine schlaflose Nacht wegstecke, hab ich auch schon gemerkt. Aber nach der zweiten durchgemachten Nacht ist dann körperlich Ende. Und eine komplette Prüfungswoche von Montag bis Freitag ohne Schlaf, und dann noch Nachmittags/Abends für den nächsten Tag lernen... Nee... Weiß ja, wie ich mich schon nach der zweiten Nacht gefühlt habe und wie unkonzentriert ich war.

Habe jetzt am Wochenende zwei Nächte ohne das Mittel geschlafen, hat auch halbwegs geklappt. War zwar ein paar Mal wach, aber das ist ja egal. Und morgen ist eh die letzte Prüfung, danach kommen die Dinger schonungslos in den Schrank.

@Ricarda44: Natürlich hast du Recht, durch meine Familie habe ich nichts "Schlimmes" zu erwarten, im Gegenteil. Sie finden manchmal auch, dass ich zu ehrgeizig bin. Andererseits ging es beim Abi ja auch um den NC, wollte ursprünglich Medizin studieren. Hatte den Studienplatz dann auch bekommen, mich aber dann doch für was anderes entschieden und wieder ausgeschrieben. Und die Anforderungen was Lernen/Prüfungen betrifft, werden ja im Studium nicht weniger.

Es geht ja eigentlich auch nicht um das Lernen oder Prüfungen an sich, die haben mir nie Probleme bereitet. Nur ich würde mich wirklich ärgern, so ein Ding in den Sand zu setzen (und schlimmstenfalls dadurch sogar durch das Semester zu rauschen) obwohl ich ausreichend gelernt habe und alles konnte, nur weil ich nicht SCHLAFE..., ich denke das ist vielleicht nachvollziehbar. Dabei hatte ich bisher (bis zu diesem Tag x) auch nie Schlafprobleme, im Gegenteil. Man hat mir nachgesagt, würde man mir nachts das Bett klauen, würde ich es nicht merken :zwinker:

Es hat sich wohl leider ein Teufelskreis entwickelt, denn je mehr ich daran denke, nicht schlafen zu können und wie es mir dann am nächsten Tag geht, desto weniger kann ich pennen. :knatsch: Es ist wirklich so, wie du schon sagst Ricarda. Der Körper ist todmüde, tut weh und kann nicht mehr, aber der Geist ist total aufgekratzt.

Ich denke, ich sollte mein "Mittelchen" zumindest für die Prüfungszeiten parat haben, länger als maximal 4 Wochen pro Jahr nehm ich es dann ja nicht. Hoffe nur, dass es sich nicht auf andere Situationen überträgt, aber da will ich mal lieber gar nicht drüber nachdenken...

Sommerfugl
29.01.2007, 20:14
Hallo Infinity!

Schön, dass es Dir wieder besser geht!
Wie bereits erwähnt halte ich die Tabletten in der aktuellen Situation für ein angemessenes Notfallmittel. Dennoch würde ich das nicht auf die leichte Schulter nehmen! Solche Methoden, wie sie hier schon mehrfach vorgeschlagen wurden, wie z.B. Entspannung oder auch Gedankenstopmethoden, kann man erlernen. Allerdings muss man sie regelrecht einüben, um sie dann im Notfall problemlos abrufen zu könnnen. Vielleicht nimmst Du Dir die Zeit dafür?
Es ist natürlich möglich, und das wünsche ich Dir, dass Du auch so nie wieder Probleme damit haben wirst. Genausogut kann sich das Problem aber auch verlagern und/oder auf andere Situationen ausweiten.
Wie gesagt, ich möchte Dir keine Angst machen und kenne Dich ja auch nicht, also bitte nicht falsch verstehen!

Liebe Grüße!

Sommerfugl

Keela
30.01.2007, 06:50
Moin infinity
wenn ich dir so "zulese" frage ich mich wie du mit dem Thema Kontrolle umgehst. Welche Erfahrungen hast du damit gemacht? Wie wichtig ist es für dich die Kontrolle zu behalten? Ich rieche da eine Verbindung zu deinem Schlafprobelm. Aber es kann auch alles ganz anders sein!
LG Keela

Infinity84
30.01.2007, 09:36
@ Sommerfugl: Ich wäre auf jeden Fall bereit, die Zeit zu investieren. Aber geht das nicht nur i.V.m. einem Therapeuten? Oder gibt es vllt. auch Bücher etc.?

@ Keela: Verstehe nicht so ganz, wie du das meinst!? Kannst du das nochmal genauer erklären?