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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was essen nach Zahn-OP?



Karli
18.01.2007, 15:25
Hallo, ich habe eine Zahn-OP vor mir und habe gehört, dass man danach lieber nicht zu Milchprodukten greifen soll, weil die Bakterien die Wundheilung eher noch verschlimmern würden.
Hat jemand Erfahrungen damit gemacht?
Bin für Infos wirklich dankbar - wird so schon schmerzhaft genug, da muss ich mir ja nicht noch selbst weh tun.

neko
18.01.2007, 16:21
Ja, mach das nicht! Ich habe keine näheren Infos, aber es stimmt schon.
Ich habe nach der Entfernung meiner Weisheitszähne unten letztes Jahr beim ersten gedacht, ich könne ein bisschen schummeln und wenn ich hinterher gleich den Mund spüle, macht es bestimmt nichts, darum habe ich Grießbrei mit Milch gegessen.
Ich hatte nun keine katastrophale Entzündung dadurch. Aber die Wunde war danach merklich wärmer und geschwollener. Unangenehm eben.
Bei dem zweiten Weisheitszahn habe ich zu Babybrei aus dem Glas gegriffen, eben ohne Milch, das habe ich wunderbar vertragen.

Inaktiver User
18.01.2007, 16:30
Hallo Karli,

ich habe einmal nach einer großen Zahn-OP Joghurt und Pudding gegessen. Der Effekt: Eine riesige Entzündung über fast zwei Wochen mit einer Megapenicillineinnahme.....

Also, lieber Suppe oder Brühe. Kein Käse, Milch etc...

Lg Schleifchen

neko
18.01.2007, 16:44
Mich schaudert schon vom Lesen :knatsch:

Bei Appetit auf Süßes sind doch Früchte in Ordnung, oder? Es gibt bei den Babynahrungen ganz leckere Fruchtbreis, wie ich seitdem weiß :zwinker:
Hoffe, es war nicht reiner Zufall dass ich sie vertragen habe, denn ich will hier nichts Falsches erzählen.

Inaktiver User
18.01.2007, 16:48
Mich schaudert schon vom Lesen :knatsch:

Bei Appetit auf Süßes sind doch Früchte in Ordnung, oder? Es gibt bei den Babynahrungen ganz leckere Fruchtbreis, wie ich seitdem weiß :zwinker:
Hoffe, es war nicht reiner Zufall dass ich sie vertragen habe, denn ich will hier nichts Falsches erzählen.

Ich durfte nichts mit Säure essen, wegen der Wundheilung. Obst könnte da schon schmerzen...

Inaktiver User
18.01.2007, 16:49
Nach der Entfernung von vier Weisheitszähnen bei meinem Sohn, habe ich ihm Suppen gekocht. Kleine Nudeln mit Soße gehen auch. Bei Früchten wäre ich wegen der Säure vorsichtig. Milchprodukte jeder Art hat er gemieden, und es ist alles gut gelaufen. Mach Dich bloß nicht verrückt!
Alles Gute Nettie

Aishwarya
18.01.2007, 19:49
Auch ich habe nach meinen Weisheitszahn OPs (4 an der Zahl) immer zu Babygläschen gegriffen. Das hat immer prima geklappt - und das, obwohl das immer ganz schön große Löcher waren..

Kann ich also für den Notfall empfehlen.. Nudelsuppe ist auch nicht schlecht!

Universum
19.01.2007, 12:05
Also ich habe im Krankenhaus die ersten 2 Tage warmen Pudding bekommen. Ich denke da war auch Milch drin. Ich habs aber gut vertragen und man musste halt nicht viel kauen :smirksmile:
Als ich dann zu Hause war, hab ich fast normal gegessen.. Natürlich keine knackigen Äpfel oder Knäckebrot/Zwieback.. Aber z.b. Spinat und Kartoffelpürree, Nudeln mit Sauce, Eis, Joghurt.
Das Milch Entzündungen verursacht wusste ich nicht udn die im Krankenhaus scheinbar auch nicht. Allerdings hab ich auch Antibiotika bekommen. Vielleicht hat sich nur deswegen nichts entzündet.. Keine Ahnung.

Viel Erfolg für die OP und immer schön viel kühlen :blumengabe:

Lachattenoire
19.01.2007, 13:06
hallo allerseits,
im zweifelsfall befrag den behandelnden arzt, wenn du dich unsicher fühlst, ansonsten iss, was dir schmeckt und was du deinem jeweilligen schmerzustand zumuten kannst. ich denke, dass man bestimmte dinge instinktiv meidet. brötchen wär bestimmt nicht so lustig*g*

im übrigen hat sich mein sohn nach der op (alle vier weisheitszähne auf einmal) hauptsächlich von bananen-quark, milchreis, pudding und griesbrei ernährt. war ihm wesentlich angenehmer als das kauen festerer dinge.
der heilungsprozess verlief völlig normal, ohne schwellung, großartige schmerzen oder sonstige absonderheiten.
er hat in dieser zeit viel und intensiv "gespült" mit lauwarmen wasser um evtl reste eben aus dem mund zu entfernen.
lediglich das kauen war ihm nach über einer woche immer noch unangenehm. das lag aber wohl eher, wie er meinte, am kiefergelenk (vermutlich wegen der ungewohnten extremen spreizöffnung während der op) als an den wunden. denn ein brötchen konnte er bereits am dritten tag "lutschen", die kaubewegung tat zu weh.

ich denke, wenn man nach seinem persönlichen gefühl handelt, kann man kaum was falsch machen.

alles gute für den eingriff

lachattenoire