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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fehldiagnose vom Arzt



Lilli21
17.01.2007, 19:27
hallo
hab schon im ,forum allgemein, mein anliegen beschrieben......
auf anraten hier nochmal.....
wer hat erfahrung mit fehldiagnosen von ärzten.....habe brustkrebs diagnostiziert bekommen,eine brusterhaltene op hinter mir...und nach 3 monaten wurde mir der fehlbefund durch verwechselung mitgeteilt......was ja wirklich unglaublich toll ist und eigentlich kein grund zum meckern ist.....fühl mich aber trotzdem nich soooo glücklich......
freu mich über antworten
daaaaaaaaaaaanke........

Inaktiver User
17.01.2007, 19:31
Hallo Lilli,

was für Konsequenzen möchtest du denn daraus ziehen?

Erieping
17.01.2007, 19:36
Ich freue mich mit Dir. Und finde es wirklich gut, dass man es Dir mitgeteilt hat. Dazu gehört Mut. Elisabeth

KHelga
17.01.2007, 21:37
Liebe Lilli,

wäre nett, wenn Du im allgemeinen Forum einen Eintrag machen würdest, dass Du hierher umgezogen bist.

Danke und

Sandra71
25.01.2007, 20:49
Ich würde den Arzt bzw die Pathologie des KH verklagen, sowas geht ja mal gar nicht :ooooh:

Ist ja erfreulich, dass Du letztendlich doch nicht an Brustkrebs erkrankt bist, wurdest aber halt unnötigerweise operiert (und evtl. bestrahlt und/oder chemotherapiert). Vom Gemütszustand, der einen nach der Diagnose "Krebs" ereilt, mal ganz zu schweigen.

Sowas ist eigentlich gar nicht wieder gutzumachen...ich bin -gelinde ausgedrückt- schockiert und ich würde das so nicht im Raum stehen lassen.

bemi
25.02.2007, 15:57
Liebe Lilli,
wie schön, dass Dich die guten Nachrichten doch noch erreicht haben, bei aller Belastung, die die erste Zeit für Dich gehabt haben muss. Bei mir war es leider anders herum. Mein Gyn hat trotz meines Hinweises den 11*13cm grossen Tumor nicht erkannt und mich beschwichtigend nach Hause geschickt.

Um in Fällen von Fehldiagnosen kostenneutral vorzugehen, rate ich Dir, Dich erstmal an die zuständige Gutachterkommission zu wenden. Diese ist dafür da, Ärztfehler zu bewerten.

Dazu schreibst Du alles auf, was für den Fall von Relevanz ist. Die Kommission fordert dann, von den jeweiligen Ärzten ebenfalls eine Darstellung der Behandlung an. Beide Versionen werden an einen kundigen Arzt zur Begutachtung weitergeleitet. Wenn dieser ein Fehlverhalten des behandelnden Arztes feststellt, stehen die Chancen ganz gut auch vor Gericht etwas zu erreichen. Sollte aber schon diese Instanz einen gewissen Zweifel hegen, ob der 'Schadensverursachung' sollte man gut überlegen, ob man tatsächlich noch vor Gericht geht.

Der ganze Prozess über die Gutachterkkommission kann gut und gerne 9-12 Monate dauern aber für das eigene Seelenheil alle mal wert.

Hoffe, Dir mit dieser Information geholfen zu haben und wünsche frohe Aussichten im heraneilenden Frühling.
bemi
http://www.brigitte.de/foren/images/brigitte/smilies/neue_smileys_11.gif
:yeah:

MaryB
02.03.2007, 12:25
Ich würde Gott danken daß es nicht so ist, mich des Lebens um so mehr freuen und alles andere abhaken.

Willst Du wirklich Deine Zeit damit vergeuden Ärzte und Krankenhaus zu verklagen,wo Du eh keine Chance hast dagegen anzukommen?

Der Fehler ist passiert, Menschen, auch Ärzte machen nun mal Fehler.

Freu Dich Deines Lebens und sei froh daß es kein Krebs ist. Zigtausende andere die Krebs haben würden wer weiß was um eine solche Fehldiagnose geben.

taggecko
02.03.2007, 23:54
Hallo Lilli,
ich würde dir raten, als erstes den Arzt möglich ruhig und sachlich anzusprechen, wenn klar ist woran die Verwechslung lag, Krankenhaus oder Pathologie.
die haben nämlich eine Berufshaftpflichtversicherung für so was, und
of bietet Dir die Versicherung dann einen Vergleich an.
Oder Du wendest Dich and die Gutachterkommission der zuständigen Ärztekammer.
Und es sit ja wirkklich toll , daß es kein Krebs ist, aber Du hast ja sicher einige beschissene Tage hinter Dir.
Taggecko