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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dossier: Tabuthema Wechseljahre



BRIGITTE Community-Team
12.01.2007, 14:02
Liebe Userinnen,

im aktuellen BRIGITTE-Dossier geht es um das "Tabuthema Wechseljahre" (einen Auszug finden Sie hier (http://www.brigitte.de/gesund/a_z/dossier-wechseljahre/index.html)).

Wie erleben Sie die Wechseljahre? Hier können Sie Ihre Erfahrungen austauschen.

Ihre
Redaktion Brigitte.de

keinname
12.01.2007, 21:38
nocebo.

je mehr solcherart zipperlein in den medien breitgetreten werden, umso größer die gefahr, unter ihnen (den zipperlein wie den medien) zu leiden.

ich bins wirklich leid, all abendlich im TV mit menstruation, pms und seit kurzem mit haarausfall im klimakterium belästigt zu werden. die körperlichkeit von frauen darf doch bitte gern deren privatangelegenheit bleiben! schließlich gibts auch keinen gesellschaftlichen diskurs darüber, wie mann sich am besten die vorhaut reinigt, mit unwillkürlichen errektionen und nächtlichem harndrang umgeht …

für mich darf es gern einige tabuthemen und -zonen geben. die weibliche intimspäre gehört definitiv dazu.



A.

Inaktiver User
12.01.2007, 21:55
Tabuthema?
Nachdem die Hormonersatzbehandlung über weite Strecken wegbricht, muss das Thema künstlich am Kochen gehalten werden.

Ja, wenn die Eltern alt und pflegebedürftig werden oder die Kinder weggehen, das ist echt ein Problem. Ist aber unabhängig vom eigenen biologischen Alter.


ich bins wirklich leid, all abendlich im TV mit menstruation, pms und seit kurzem mit haarausfall im klimakterium belästigt zu werden.
Ist mir noch nie aufgefallen. Vielleicht guck ich zu wenig.

und nächtlichem harndrang umgeht …
Trotz meines bisschen Guckens kenne ich hingegen die Granufink-Werbung.

Ich finde es schön, dass es Foren gibt, wo man sich über seine eingebildeten und echten Zipperlein austauschen darf.
Ja, die Haare werden dünner, die Figur unförmiger, die Augen schwächer. Aber ist das wirklich schlimm? Ist das nicht einfach eine Phase, die zum Leben gehört?

Inaktiver User
13.01.2007, 10:43
@all
Ich finde jedenfalls, dass die Wechseljahre kein Tabuthema sind.
Was wäre denn daran tabu, dass der Mensch sich fortentwickelt?
Zum Tabuthema wird es höchstens von einigen Teilen der Gesellschaft gemacht, die jetzt ein Problem damit haben, dass die Frauen keine Verhütungsmittel mehr nehmen müssen und daher ihre Sexualität endlich zufriedenstellend leben können.
Leiden Frauen unter gewissen Erscheinungen (Hitzewallungen z.B.) der Menopause, ist das erst recht nicht tabu.
Und die Depressionen, die manche Menschen in dieser Zeit überfallen, haben mehr mit dem veränderten Herantreten von aussen an sie als mit ihrer eigenen Befindlichkeit zu tun, und sollten damit erst recht öffentlich aufgegriffen werden.
Gruss Colonna

Singschwan
13.01.2007, 12:07
Berufstätig, zwei erwachsene Söhne, die eigene Mutter ohne Beschwerden, in einer glücklichen Partnerschaft, dachte ich, die Wechseljahre mit links wegzustecken. Habe Bücher gelesen, Remifemin genommen und mich vier Jahre einschließlich seelischen Veränderungen herum gequält. Als ich dann nicht mehr schlafen konnte riet mir meine Ärztin zu Hormonen. Dann ging es mir wieder gut.
Jede Frau sollte es so machen, wie es ihr gut tut und sich nicht dafür verurteilen lassen, wenn sie halt Hormone braucht.
Übrigens haben nach meinen Erfahrungen Frauen, die rauchen, weniger Beschwerden.

Singschwan
13.01.2007, 12:07
Berufstätig, zwei erwachsene Söhne, die eigene Mutter ohne Beschwerden, in einer glücklichen Partnerschaft, dachte ich, die Wechseljahre mit links wegzustecken. Habe Bücher gelesen, Remifemin genommen und mich vier Jahre einschließlich seelischen Veränderungen herum gequält. Als ich dann nicht mehr schlafen konnte riet mir meine Ärztin zu Hormonen. Dann ging es mir wieder gut.
Jede Frau sollte es so machen, wie es ihr gut tut und sich nicht dafür verurteilen lassen, wenn sie halt Hormone braucht.
Übrigens haben nach meinen Erfahrungen Frauen, die rauchen, weniger Beschwerden.

Inaktiver User
13.01.2007, 12:10
Übrigens haben nach meinen Erfahrungen Frauen, die rauchen, weniger Beschwerden

Wie das?
Ich rauche seit dreissig Jahren nicht mehr und hatte und habe keine Beschwerden.
Gruss Colonna

meeresperle
18.01.2007, 20:56
Hallo...
Ich bin eine von den betroffenen Frauen die durch eine Steri mit 36 vorzeitig in die Wechseljahre gerutscht ist. Ich habe mich Jahre rumgequält, bis die Diagnose feststand. Ich mache seit 1 Jahr eine HET, steige jetzt auf Pflaster (Estalis sequi) um. Hat jemand Erfahrung damit im täglich Gebrauch? Würde mich über Antworten freuen. Dankeschön...

pummelfee
27.01.2007, 16:15
Hallo,
ich bin heute 38 Jahre alt und habe mich vor sechs Jahre sterilisieren lassen. Aber eine ausführliche Aufklärung über die evtl. Folgen habe ich nicht durch den Frauenarzt bekommen. Durch eine Freundin, die erhebliche Probleme durch die Steri bekommen hat, habe ich zu einer Frauenärztin gewechselt und diese hat dann ausführlich und verständnisvoll alles dargelegt. Nun vermute ich, daß ich so langsam in die Wechseljahre rein- rutsche. Vor einigen Monaten hatte ich plötzlich Herzrasen, war abends auf dem Sofa so angespannt, daß ich den anderen Tag teilweise Muskelkater hatte. Nun habe ich nachts schon mehrfach stark geschwitzt und auch tagsüber ist es mir "wärmer", was ich bisher eigentlich nicht kannte.Und kleine Stimmungs- schwankungen habe ich auch. Zudem kommt noch, daß ich im Moment, trotz Ernährungsumstellung nicht ein Gramm abnehme, egal was ich versuche. Lt. meinem Hausarzt bin ich aber organisch völlig gesund. Somit werde ich beim nächsten Gyn- Termin die Ärztin hierauf ansprechen.

Lalique
05.02.2007, 14:12
Hallo,
ich bin heute 38 Jahre alt und habe mich vor sechs Jahre sterilisieren lassen. Aber eine ausführliche Aufklärung über die evtl. Folgen habe ich nicht durch den Frauenarzt bekommen. Durch eine Freundin, die erhebliche Probleme durch die Steri bekommen hat, habe ich zu einer Frauenärztin gewechselt und diese hat dann ausführlich und verständnisvoll alles dargelegt. Nun vermute ich, daß ich so langsam in die Wechseljahre rein- rutsche. Vor einigen Monaten hatte ich plötzlich Herzrasen, war abends auf dem Sofa so angespannt, daß ich den anderen Tag teilweise Muskelkater hatte. Nun habe ich nachts schon mehrfach stark geschwitzt und auch tagsüber ist es mir "wärmer", was ich bisher eigentlich nicht kannte.Und kleine Stimmungs- schwankungen habe ich auch. Zudem kommt noch, daß ich im Moment, trotz Ernährungsumstellung nicht ein Gramm abnehme, egal was ich versuche. Lt. meinem Hausarzt bin ich aber organisch völlig gesund. Somit werde ich beim nächsten Gyn- Termin die Ärztin hierauf ansprechen.

Die letzten beiden Postings sind äußerst merkwürdig!
Durch eine Sterilisation frühzeitig in die Wechseljahre ????
Da werden doch nur die Eileiter undurchlässig gemacht. Auf die Hormonproduktion hat das nicht den geringsten Einfluss!
Wenn dem so wäre, würde sich kein Mensch sterilisieren lassen!
Wenn ihr damit meint, euch sei die Gebärmutter entfernt worden, dann müsst ihr das sagen - das kann wahrscheinlich alles Mögliche auslösen. Aber kein Arzt der Welt entfernt die Gebärmutter zu Verhütungszwecken!
Zu all den Theorien kann ich nur sagen, dass Wechseljahre Glücksache sind. Ich habe so gut wie nie geraucht und wurde mit 38 Jahren sterilisiert...
Von den Wechseljahren habe ich wenig gemerkt, außer dass meine Kopfhaare trockener wurden, Achsel- und Beinhaare plötzlich so gut wie weg waren und mein Schlaf nicht mehr so gut ist
Meine letzte Periode hatte ich mit 59 Jahren und bis dahin regelmäßig.
So kann es auch ablaufen, deshalb muss sich auch niemand verrückt machen (lassen).

Lalique

Inaktiver User
05.02.2007, 17:02
Die letzten beiden Postings sind äußerst merkwürdig!
Durch eine Sterilisation frühzeitig in die Wechseljahre ????
Da werden doch nur die Eileiter undurchlässig gemacht. Auf die Hormonproduktion hat das nicht den geringsten Einfluss!
Doch, durch das Abklemmen der Eileiter kann die Durchblutung der Eierstöcke reduziert werden, so dass diese quasi vor der Zeit "verwelken". Stand bei mir im Aufklärungsbogen zur Steri, außerdem hat der Arzt mich nochmal ganz deutlich darauf hingewiesen.

Lalique
06.02.2007, 11:47
Doch, durch das Abklemmen der Eileiter kann die Durchblutung der Eierstöcke reduziert werden, so dass diese quasi vor der Zeit "verwelken". Stand bei mir im Aufklärungsbogen zur Steri, außerdem hat der Arzt mich nochmal ganz deutlich darauf hingewiesen.

Hallo Gresse,

das wusste ich nicht und habe noch nie davon gehört!
Da habe ich aber Glück gehabt!
Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passieren kann?
Ich bin total verblüfft!

Lalique

Inaktiver User
06.02.2007, 12:50
Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passieren kann?
Ich bin total verblüfft!

Lalique
Die ist, wie alle anderen Nebenwirkungen auch, ziemlich gering. Ich bemerke bis heute keine Nachteile, aber offensichtlich kommt so was hin und wieder vor.
http://www.netdoktor.de/sex_partnerschaft/fakta/sterilisation_frau.htm
Siehe: Welche Komplikationen können auftreten?

Inaktiver User
11.02.2007, 08:11
...es gibt keine Wechseljahre, das wunderbare Leben ist ein lavierender Prozeß mit Wellen und Wogen in jede Richtung, zu jeder Zeit. Wir geben den Ereignissen eine Priorität, manche Frau sieht es als natürliche Begleitung wie die Menstruation vorher auch, andere handeln vielleicht nach dem Motto "Krankheit als Gewinn"...

baboo
01.05.2007, 17:24
Hallo...
Ich bin eine von den betroffenen Frauen die durch eine Steri mit 36 vorzeitig in die Wechseljahre gerutscht ist. Ich habe mich Jahre rumgequält, bis die Diagnose feststand. Ich mache seit 1 Jahr eine HET, steige jetzt auf Pflaster (Estalis sequi) um. Hat jemand Erfahrung damit im täglich Gebrauch? Würde mich über Antworten freuen. Dankeschön...
Hallo liebe Meeresperle,
ich habe zwar kein Pflaster, schmiere aber täglich ein Östrogengel auf den Arm. (da ich keine Gbärmutter mehr habe, wird wahrscheinlich Östrogen ausreichen).
Seitdem (ca. 6 Wochen) geht es mir sehr, sehr viel besser. Wenn du noch Fragen hast, gerne.
Liebe Grüße
Lisa:blumengabe:

SeraVandberg
05.10.2010, 17:02
Komme gerade vom Friseur und bin sehr zornig. Da lese ich Vera Sandbergs (58) geistige Ergüsse wider offene Kommunikation über Wechseljahrbeschwerden. Frau Sandberg entstammt vermutlich der Generation, die als Kind nicht aufgeklärt wurde. Im Sinne „darüber spricht man nicht“ sollen Wechseljahrsbeschwerden unter den Teppich gekehrt werden?
Dabei hätte ich mir gerade von einer Frauenzeitschrift wie Brigitte vorab Aufklärung gewünscht, als mir im Alter von 45 Jahren die Haar ausgingen und ich dachte: „Was geschieht mit mir?“. „Dank“ Frau Sandberg lese ich nun, dass ich zu den Exoten gehöre. Na toll, ich bin also nicht normal.

Wie schön, dass „keinname“ gesperrt ist, Kerle haben eh keine Ahnung von Wechseljahrbeschwerden und sollen sich mal schön raushalten.

Lalique
06.10.2010, 09:15
Komme gerade vom Friseur und bin sehr zornig. Da lese ich Vera Sandbergs (58) geistige Ergüsse wider offene Kommunikation über Wechseljahrbeschwerden. Frau Sandberg entstammt vermutlich der Generation, die als Kind nicht aufgeklärt wurde. Im Sinne „darüber spricht man nicht“ sollen Wechseljahrsbeschwerden unter den Teppich gekehrt werden?
Dabei hätte ich mir gerade von einer Frauenzeitschrift wie Brigitte vorab Aufklärung gewünscht, als mir im Alter von 45 Jahren die Haar ausgingen und ich dachte: „Was geschieht mit mir?“. „Dank“ Frau Sandberg lese ich nun, dass ich zu den Exoten gehöre. Na toll, ich bin also nicht normal.

Wie schön, dass „keinname“ gesperrt ist, Kerle haben eh keine Ahnung von Wechseljahrbeschwerden und sollen sich mal schön raushalten.
Wie soll man verstehen, dass SeraVandberg nach ihrem obigem EINZIGEN posting gesperrt wurde?
Etwa, weil sie Vera Sandberg kritisiert hat ???
Das tun wir hier doch alle pausenlos!
Diese Frau spielt das Thema Wechseljahre auf eine Weise runter, die allen Frauen, die unter ihnen leiden, wie ein Schlag ins Gesicht vorkommen muss!
Für eine Erklärung wäre ich dankbar!

LG
Lalique

Inaktiver User
06.10.2010, 09:26
Komme gerade vom Friseur und bin sehr zornig. Da lese ich Vera Sandbergs (58) geistige Ergüsse wider offene Kommunikation über Wechseljahrbeschwerden. Frau Sandberg entstammt vermutlich der Generation, die als Kind nicht aufgeklärt wurde. Im Sinne „darüber spricht man nicht“ sollen Wechseljahrsbeschwerden unter den Teppich gekehrt werden?
Dabei hätte ich mir gerade von einer Frauenzeitschrift wie Brigitte vorab Aufklärung gewünscht, als mir im Alter von 45 Jahren die Haar ausgingen und ich dachte: „Was geschieht mit mir?“. „Dank“ Frau Sandberg lese ich nun, dass ich zu den Exoten gehöre. Na toll, ich bin also nicht normal.

Wie schön, dass „keinname“ gesperrt ist, Kerle haben eh keine Ahnung von Wechseljahrbeschwerden und sollen sich mal schön raushalten.


Bin genau Deiner Meinung.
Wer nicht informiert ist, weiß sich auch nicht zu helfen.
Und Kerle sollten sich bitte bitte aus diesem Thema mal raushalten - das können sie genauso wenig nachvollziehen wie Periodenschmerzen oder Eierstockentzündung...

Und warum man dich gesperrt hat - nach diesem einzigen Posting - das frage ich mich allerdings auch!!

Zuza.
06.10.2010, 09:28
Lalique, gesperrt werden User bei wiederholten Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen oder bei bestehendem Hausverbot.

Lalique
06.10.2010, 09:40
Lalique, gesperrt werden User bei wiederholten Verstößen gegen die Nutzungsbedingungen oder bei bestehendem Hausverbot.
Oje, dann hatte sie wohl Hausverbot :knatsch: ?!

Inaktiver User
06.10.2010, 09:59
nocebo.

je mehr solcherart zipperlein in den medien breitgetreten werden, umso größer die gefahr, unter ihnen (den zipperlein wie den medien) zu leiden.

ich bins wirklich leid, all abendlich im TV mit menstruation, pms und seit kurzem mit haarausfall im klimakterium belästigt zu werden. die körperlichkeit von frauen darf doch bitte gern deren privatangelegenheit bleiben! schließlich gibts auch keinen gesellschaftlichen diskurs darüber, wie mann sich am besten die vorhaut reinigt, mit unwillkürlichen errektionen und nächtlichem harndrang umgeht …

für mich darf es gern einige tabuthemen und -zonen geben. die weibliche intimspäre gehört definitiv dazu.



A.


Och, such dir doch ein paar andere Hobbys als Fernsehen, wenn dich selbiges nervt - das ist eh gesünder.

Oder probier' mal, mittels Fernbedienung einen anderen Kanal zu finden - das ist gar nicht so schwierig.
Das ist ein probates Mittel gegen unliebsame Fernsehsendungen - ich mach das ständig...
Du kannst sicher sein, dass es längst nicht überall um weibliche Befindlichkeiten geht.
Da gibts zum Beispiel nette Kochsendungen - nette Sexfilmchen speziell für männliche "Fernseher" oder
manchmal auch Gewalt - oder Politik... eben für jeden Geschmack etwas.

Und wenn du es brauchst, findest Du irgendwo im riesigen Medienangebot sicher Tipps für die fach-
gerechte Reinigung der Vorhaut, dem fachgerechten Umgang mit Erektionen - und der Typ, der sich über nächtliches
Müssenmüssen beklagt, fimmert doch eh alle Nasenlang über den Bildschirm - egal, ob uns seine Prostata
nun interssiert oder nicht...


Das Medienangebot ist bunt - und groß.
Und das ist gut so...

Zuza.
06.10.2010, 10:18
Ruby, hast du bemerkt, dass das Posting, auf das du antwortest, im Januar 4 Jahre alt wird? ;-)

Inaktiver User
06.10.2010, 13:00
Ruby, hast du bemerkt, dass das Posting, auf das du antwortest, im Januar 4 Jahre alt wird? ;-)



...nein...

....verschämt ab...

Zuza.
06.10.2010, 13:39
Musst dich nicht schämen. :-) Ist mir auch schon passiert. Ist ja auch immer blöd, wenn solche Uralt-Threads aus der Versenkung geholt werden, da achtet man beim Antworten nicht unbedingt darauf, ob sie aktuell sind oder nicht. :blumengabe:

Sevi65
08.10.2010, 14:35
Musst dich nicht schämen. :-) Ist mir auch schon passiert. Ist ja auch immer blöd, wenn solche Uralt-Threads aus der Versenkung geholt werden, da achtet man beim Antworten nicht unbedingt darauf, ob sie aktuell sind oder nicht. :blumengabe:

Witzig, ich habe es auch nicht gemerkt. Was mich wunderte war, dass schon wieder ein neuer Strang zum Thema Wechseljahre da war. Denn es gab ja schon den mit "Wechseljahre Problem oder Chance" und einen im Forum FRAUENGESUNDHEIT.

Zum Betreff TABUthema Wechseljahre möchte ich etwas bemerken:
Ich habe den Eindruck, dass manche Frauen "nicht zugeben" würden, wenn sie Wechseljahrsbeschwerden hätten, weil es ihnen irgendwie peinlich ist. Weil Wechseljahre = Altwerden bedeutet und das schreibt sich ja niemand gern auf die Fahnen.
Ich bin 45 und habe echt Wechseljahrsbeschwerden, die ich mittlerweile einigermaßen im Griff habe. Also bisher keine Hitzewallungen oder so, aber ich merke, dass sich "Schwachpunkte" unter denen ich leide, viel schlimmer werden - zB die ewigen Kopfschmerzen ...
Viele Frauen in meinem Alter oder älter sagen dann, sie hätten überhaupt nichts, keine Unregelmäßigkeiten im Zyklus, keinerlei Symptome ... bei mir fing das schleichend schon mit ca. 39 Jahren an.

Eine Gynäkologin bei der ich mal war und der ich dies erzählte sagte mir dann "ach da wird viel geredet - ganz viele Frauen tun so, als hätten sie keine Symptome, weil es ihnen peinlich ist, das zu sagen".

Sollte das wirklich so sein, dann fände ich das wirklich schade. Denn darauf hat frau doch keinen Einfluss. Dann ist es doch einfacher, darüber mal zu sprechen, ggf. gute Tipps zu bekommen oder mit der Freundin ein wenig gemeinsam zu jammern. Aber wenn frau einmal ein bisschen klagt und etwas erzählt und aus allen Richtungen kommt "boah, du bist aber früh in den Wechseljahren, also ICH habe ja gaar nix", ich bin jung geblieben ... dann verkommt dies Thema wirklich zum TABU, weil frau sich dann nicht mehr traut.
:ooooh:
Das muss doch nicht sein!

Latona
28.10.2010, 12:33
Wechseljahre können sich mit mehreren Symptomen ankündigen, es müssen nicht immer die klassischen Hitzewallungen sein. Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Depressionen oder vermehrter nächtlicher Harndrang und natürlich Zyklusstörungen können auch Anzeichen dafür sein. Sogar unerklärliche Gewichtszunahmen.

Es gibt Frauen, die mit ihren Beschwerden von Pontius zu Pilatus gelaufen sind, Ängste ausgestanden haben, es könnte dies und jenes nicht in Ordnung sein, dabei war es (nur) die sich ankündigende Hormonumstellung. Von daher halte ich es für wichtig, Symptome der Wechseljahre zu sammeln und sich darüber auszutauschen.

Gerade, wenn es einen um die 40 trifft und man noch nicht damit rechnet, ist es sinnvoll, die Wechseljahre als Ursache von Beschwerden in Betracht zu ziehen. Sie setzen nicht bei jeder Frau erst jenseits der 50 ein. Vor allem Frauen mit unregelmäßigem Zyklus sollten drauf achten.

Und ganz wichtig: Nicht jede Frau muss alle Symptome aufweisen. Viele haben nur ein paar, und nicht alle sind ganz furchtbar.

Information ist noch lange keine unnötige Angstmacherei.

Mit den Wechseljahren ist es wie bei der Menstruation in der Werbung - bei jeder Frau ein bisschen anders.:smirksmile:

Was nun das jung sein angeht - man sieht es einer Frau nicht unbedingt an, ob sie bereits in den Wechseljahren ist. Von daher sind die Wechseljahre auch kein Makel. Es ist einfach nicht wahr, dass man danach vertrocknet und verschrumpelt, nur weil die Östrogenproduktion auströpfelt. Das Altwerden ist ein schleichender Prozess, der noch Jahrzehnte dauert.

shiba
31.10.2010, 17:31
Wechseljahre können sich mit mehreren Symptomen ankündigen, es müssen nicht immer die klassischen Hitzewallungen sein. Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Depressionen oder vermehrter nächtlicher Harndrang und natürlich Zyklusstörungen können auch Anzeichen dafür sein. Sogar unerklärliche Gewichtszunahmen.

Es gibt Frauen, die mit ihren Beschwerden von Pontius zu Pilatus gelaufen sind, Ängste ausgestanden haben, es könnte dies und jenes nicht in Ordnung sein, dabei war es (nur) die sich ankündigende Hormonumstellung. Von daher halte ich es für wichtig, Symptome der Wechseljahre zu sammeln und sich darüber auszutauschen.

Gerade, wenn es einen um die 40 trifft und man noch nicht damit rechnet, ist es sinnvoll, die Wechseljahre als Ursache von Beschwerden in Betracht zu ziehen. Sie setzen nicht bei jeder Frau erst jenseits der 50 ein. Vor allem Frauen mit unregelmäßigem Zyklus sollten drauf achten.

Und ganz wichtig: Nicht jede Frau muss alle Symptome aufweisen. Viele haben nur ein paar, und nicht alle sind ganz furchtbar.

Information ist noch lange keine unnötige Angstmacherei.

Mit den Wechseljahren ist es wie bei der Menstruation in der Werbung - bei jeder Frau ein bisschen anders.:smirksmile:

Was nun das jung sein angeht - man sieht es einer Frau nicht unbedingt an, ob sie bereits in den Wechseljahren ist. Von daher sind die Wechseljahre auch kein Makel. Es ist einfach nicht wahr, dass man danach vertrocknet und verschrumpelt, nur weil die Östrogenproduktion auströpfelt. Das Altwerden ist ein schleichender Prozess, der noch Jahrzehnte dauert.

absolut d'accord, besonders mit dem letzten Absatz!!!!

Inaktiver User
01.11.2010, 11:08
Lese ich hier die Äußerung der Gynäkolgin, so bin ich froh, als Arzt einen Mann zu haben.

Sachlich und kompetent ohne diese Orakelei in Richtung : "Manche Frau gibt es nicht zu, da es ihr peinlich ist.."

Höre und lese ich was manche Frau für " Beschwerden" hält, so weiß ich : nein, ich hatte solches ( Kopfschmerzen, zyklusbestimmte Stimmungsschwankungen) schon immer und werde sicher nicht zu früh auf die Idee kommen, dass da Leidensdruck besteht, der behandelbar sein muss.

Warum haben Frauen Angst ? Wovor denn ?

Es ändert sich im Körper etwas : es gibt Schwankungen im Hormonhaushalt und manche glaubt, dass ein einmalige Feststellung des Hormonstatus von einem Tag mehr als eine Momentaufnahme ist.

Es gibt Frauen mit 56 deren Werte sind mit denen einer Endzwanzigjährigen vergleichbar..

Es muss nicht bei jeder Frau schon Mitte 40 die Panik ausbrechen, ihren Hormonstatus durchchecken zu lassen, da irgend etwas diffuses dräut.

Ich denke, dass das Lebenasgefühl nicht nur durch den Hormonstatus geprägt wird und habe mir vorgenommen mit Leben so beschäftigt zu sein, dass ich dem Thema ohne Tabu aber auch nicht auf dieser Frauenleidensschiene entgegen gehen werde.

Aufklärung ist gut : aber Konsengejammer in Damenzirklen wäre niemals meins.

Inaktiver User
01.11.2010, 12:06
Und es gibt eben auch sehr viele Frauen, die haben tatsächlich keine Beschwerden (es soll wohl die Mehrheit sein).

Die Aussage der Gynäkologin halte ich für ziemlich gewagt. Woher will sie das denn wissen? Wenn die Frauen nicht darüber reden, weil es ihnen peinlich ist, dann ja wohl auch nicht mit ihr. :knatsch:

Elwyn
02.11.2010, 17:17
Ich bin auch der Ansicht, dass viele Frauen nicht darüber reden, SELBST WENN darüber mehr in den Medien berichtet wird. Ich denke, es ist sogar "einfacher", Beschwerden unter Umständen als "normal" abzutun als sich einzugestehen, dass man tatsächlich älter wird.

Solange man noch keine Beschwerden hat, ist es einfach, zu sagen, dass man die mit gesunder Lebensweise und ohne Jammern schon irgendwie in den Griff bekommen wird.

Meine Mutter (Jahrgang 1939) hat mir genau das mal erzählt. Eine Freundin von ihr, der sie von ihren - eben doch auftretenden - Problemen berichtet hat, meinte dann (recht grosskotzig), dass sie das schon mit Pflege und Bewegung und gesunder Ernährung in den Griff kriegen würde. Zwei Jahre später stand besagte Freundin selbst bei meiner Mutter auf der Matte und wollte wissen, was meine Mutter denn so einnimmt...

Ich mach mir da keine Illusionen - es wird sicher einige Beschwerden geben. Gerade Beschwerden, die aus dem PMS bekannt sind, sollen sich laut meiner Freundin tendenziell eher verstärken.

Ich finde es gut, dass man sich heute darüber informieren kann, dass man Hilfe bekommt, dass Beschwerden nicht leichtfertig abgetan werden. Jedenfalls hatten Frauen diese Möglichkeiten früher nicht, dafür aber exakt dieselben Symptome von Osteoporose bis Haarausfall - Einbildung ist das alles schliesslich nicht.

Damals musste man damit leben und hart sein, heute kann man gezielt etwas dagegen tun und sich sogar gegenseitig Unterstützung geben.

:blumengabe:

Inaktiver User
02.11.2010, 17:53
Ich bin auch der Ansicht, dass viele Frauen nicht darüber reden, SELBST WENN darüber mehr in den Medien berichtet wird. Ich denke, es ist sogar "einfacher", Beschwerden unter Umständen als "normal" abzutun als sich einzugestehen, dass man tatsächlich älter wird.

Ich erlebe das anders. In meinem Umfeld wird da ganz locker drüber geredet - was sicher auch ein Verdienst der Medien ist, die das Thema aufgreifen.

Die Frage ist aber eben, wie meist, wo die Grenzen verlaufen zwischen notwendiger Information und unnötiger Panikmache bzw. Geldschneiderei.

Lalique
06.12.2010, 09:44
Ich erlebe das anders. In meinem Umfeld wird da ganz locker drüber geredet - was sicher auch ein Verdienst der Medien ist, die das Thema aufgreifen.

Die Frage ist aber eben, wie meist, wo die Grenzen verlaufen zwischen notwendiger Information und unnötiger Panikmache bzw. Geldschneiderei.

Ich kenne das auch so, dass darüber sehr wohl geredet wird!
Früher waren die WJahre ein tabu und peinlich, aber heute doch nicht mehr!
Sie gehören wie alles andere zum Leben.
Wer Probleme hat, versucht sie erstmal zu ignorieren, dann alternativ ohne Hormone in den Griff zu kriegen und tritt erst, wenn gar nichts hilft und der Leidensdruck zu groß wird oder auch das Leben eingeschränkt, den Gang zum Frauenarzt an.
Wer Hormone nimmt bzw. nehmen MUSS, versucht eigentlich immer, sich nach einiger Zeit da wieder rauszuschleichen, die Abstände zwischen den Einnahmen zu verringern zum Beispiel.
Aber frau spricht darüber, definitiv.
Natürlich nicht unbedingt im männlichen Kollegenkreis, wozu auch - aber unter sich auf jeden Fall!


LG
Lalique

lumako
13.03.2011, 18:51
Hallo...
Ich bin eine von den betroffenen Frauen die durch eine Steri mit 36 vorzeitig in die Wechseljahre gerutscht ist.


Vor dem Vorzeitigem Rutschen in die Wechseljahre wurde ich auch gewarnt, als ich mich mit 34 Jahren sterilisieren liess, und knapp 4 Jahre später mir die myomatöse Gebärmutter rausnehmen liess. Bis jetzt spüre ich nichts davon, und ärgere mich jeden Monat über die PMS :knatsch:
Ich glaube, daß es bei jeder Frau anders ist, und nicht pauschal vorausgesagt werden kann...

klokosch
15.03.2011, 11:37
Warum sich schämen oder desgleichen, ist doch alles normall. Die eine verträgt es leichter die eine schwerer. Das Leben geht doch weiter.

Inaktiver User
13.06.2011, 10:14
auch andere frauen können, wie ich bestätigen, dass sie durch regelmäßigen sport, welcher art auch immer, keine beschwerden mehr haben..

Inaktiver User
13.06.2011, 14:49
Ich kenne das auch so, dass darüber sehr wohl geredet wird!
Früher waren die WJahre ein tabu und peinlich, aber heute doch nicht mehr!
Sie gehören wie alles andere zum Leben.





Kenne ich genau so :blumengabe: Mit weiblichen Verwandten oder Kolleginnen reden wir da sogar recht oft drüber :smirksmile:

Inaktiver User
13.06.2011, 17:15
auch andere frauen können, wie ich bestätigen, dass sie durch regelmäßigen sport, welcher art auch immer, keine beschwerden mehr haben..



du glückliche:smile:

ich bin seit genau 2 jahren im wechsel.
leide ein wenig unter den hitzewallungen, dafür friere ich so gut wie garnicht mehr, hat also auch vorteile. :smirksmile:

als tabuthema kann ich die wechseljahre nicht erkennen, ganz im gegenteil, mir gehen manche regelrecht auf den geist, wenn sie so doof fragen, wenn ich z.b. sehr schwitze und dann laut sagen...hast du wieder deine hitzewallungen????!!!
wohlgemerkt frauen, die selbst in den wechslern sind und dann gerne über ihre wechseljahre reden.

ja...und???!!!was wollen sie mir denn mit dieser aussage sagen?

ich kann ja diese hitzewallung nicht unterdrücken, oder gar so tun, als wäre nix.

ansonsten glaube ich auch, dass gerade der sport mir sehr hilft, dass ich nicht mehr probleme damit habe. :smile::Sonne: - denn ich nehme keinerlei medikamente, hormone oder homöopathisches.

Inaktiver User
17.07.2011, 11:56
linedance,
mir hat Sport nicht geholfen.
Vielleicht trifft das auch eher auf die zu, die erst in den Wechseljahren damit anfangen.

Es mag ja komisch klingen, aber ich habe eher den Sport reduziert.

Das zieht sich wie ein roter Faden durch meine "Wechseljahre".
Ich bin mir gegenüber sanfter geworden und schone mich auch mehr im Sinne von nicht überfordern.
Dick bin ich dadurch auch nicht geworden.

Aber, meine Befindlichkeiten hatte ich schon, immer noch.
So richtige Erleichterung haben mir meine Hormontabletten gebracht. Wobei ich auch Nachteile spüre, z.B., wie damals bei der Pille, die ich auch nur kurz nahm, bekommt mir Hitze nicht mehr so gut.
Dieser Sommer ist ideal für mich. Nach Sonne folgt schnell Regen.

Ach so, reden mag ich über diese Periode eigentlich nicht gerne.
Was auch? Und mit wem?

Mir ist fatalerweise so ein Positiv-Aktiv-Vital-Gen schon seit Jugend angeheftet worden.

Ich habe noch nie eine Frau getroffen mit der ich mich über diese Zeit gut unterhalten kann, außer meiner FA.
Wenn mich das plagt, darf es nicht sein. Und wenn ich Positives schilder, dann hab ichs früher eben nicht bemerkt.

Das nervt mich.
Am meisten machte mir nämlich zu schaffen, dass das Thema so altersbehaftet ist - und das finde ich immer noch.
Aber, ich bin da durchgegangen, mit all meiner Trauer und auch Verzweiflung.

Und siehe da, jetzt komme ich mir vor wie ein Schwan.
Es gibt so viel Positives was nach dem Ende der Wechseljahre noch auf Frau wartet.

Die große Freiheit nämlich.
In vielerlei Beziehung.
Bei Bekanntschaften gehts nicht mehr um "mein Haus....".
Denn, wer jetzt kein Haus gebaut hat tuts nicht mehr.

Am allerbesten finde ich aber diese neue Stärke, die aus der tiefsten Tiefe aufgestiegen ist.
Irgendwann formulierte sich bei mir der Satz: aus dem Alter biste raus, das tust du dir nicht an.
Ich bin nicht mehr so harmoniebedürftig.
Wenn ich mit einem Menschen keinen Kontakt mehr habe möchte, noch nicht mal mehr telefonieren, dann sag ichs.
Mache keine zig Umwege mehr, denke mir auch nix aus.

Das entspannt mich eigentlich am meisten.

Nicht jeder kann damit gut umgehen. Und die lass ich am langen Arm verhungern.
Es wären Diskussionen die mir nur meine Zeit und Energie raubten.

what a wonderful live

puppenkleid
18.07.2011, 11:28
Vielleicht liegt es auch etwas an der innren einstellung ?:smile:

Es soll Völker geben, die dafür noch nicht mal ein Wort haben. wo das Phänomen
unbekannt ist was wohl auch an der Ernährung, Kräuter usw liegt.
Viele werden ja auch nicht so alt dort, darf man auch nicht vergessen.:knatsch:

Hier wird darum zuviel "Bohei" gemacht und Geschäfte überhaupt ums älter werden.
Mein Mann ist etwas über 50 kriegt auch laufend post von Firmen,Prostata, Impotenz,
Bluthochdruck blablabla, er hat keines der Probleme ! Es wird so aber Ansgt erzeugt!
Also nicht bei ihm ,aber es gibt leute die ständig nur an ihre "Gesundheit denken".

Eine meiner freundinnen ist auch schon im Wechsel mit 46.Sie wohnt in meiner früheren
Heimat,wenn wir telefonieren gibt es aber NUR dies Thema, das nervt.Es fing richtig an als
das Kind auszog, komisch. Sex mag sie auch nicht mehr usw. ich hoffe das sie da wieder raus
komm u. der Mann nicht verschwindet vom ewigen Gejammer.Wenn es so schlimm ist, muss man
was tun, Hormone nehmen, jammern hilft ja nicht wirklich...:smirksmile:

Inaktiver User
19.07.2011, 20:01
linedance,
mir hat Sport nicht geholfen.
Vielleicht trifft das auch eher auf die zu, die erst in den Wechseljahren damit anfangen.

Es mag ja komisch klingen, aber ich habe eher den Sport reduziert.

Das zieht sich wie ein roter Faden durch meine "Wechseljahre".
Ich bin mir gegenüber sanfter geworden und schone mich auch mehr im Sinne von nicht überfordern.
Dick bin ich dadurch auch nicht geworden.

Aber, meine Befindlichkeiten hatte ich schon, immer noch.
So richtige Erleichterung haben mir meine Hormontabletten gebracht. Wobei ich auch Nachteile spüre, z.B., wie damals bei der Pille, die ich auch nur kurz nahm, bekommt mir Hitze nicht mehr so gut.
Dieser Sommer ist ideal für mich. Nach Sonne folgt schnell Regen.

Ach so, reden mag ich über diese Periode eigentlich nicht gerne.
Was auch? Und mit wem?

Mir ist fatalerweise so ein Positiv-Aktiv-Vital-Gen schon seit Jugend angeheftet worden.

Ich habe noch nie eine Frau getroffen mit der ich mich über diese Zeit gut unterhalten kann, außer meiner FA.
Wenn mich das plagt, darf es nicht sein. Und wenn ich Positives schilder, dann hab ichs früher eben nicht bemerkt.

Das nervt mich.
Am meisten machte mir nämlich zu schaffen, dass das Thema so altersbehaftet ist - und das finde ich immer noch.
Aber, ich bin da durchgegangen, mit all meiner Trauer und auch Verzweiflung.

Und siehe da, jetzt komme ich mir vor wie ein Schwan.
Es gibt so viel Positives was nach dem Ende der Wechseljahre noch auf Frau wartet.

Die große Freiheit nämlich.
In vielerlei Beziehung.
Bei Bekanntschaften gehts nicht mehr um "mein Haus....".
Denn, wer jetzt kein Haus gebaut hat tuts nicht mehr.

Am allerbesten finde ich aber diese neue Stärke, die aus der tiefsten Tiefe aufgestiegen ist.
Irgendwann formulierte sich bei mir der Satz: aus dem Alter biste raus, das tust du dir nicht an.
Ich bin nicht mehr so harmoniebedürftig.
Wenn ich mit einem Menschen keinen Kontakt mehr habe möchte, noch nicht mal mehr telefonieren, dann sag ichs.
Mache keine zig Umwege mehr, denke mir auch nix aus.

Das entspannt mich eigentlich am meisten.

Nicht jeder kann damit gut umgehen. Und die lass ich am langen Arm verhungern.
Es wären Diskussionen die mir nur meine Zeit und Energie raubten.

what a wonderful live



hallo! :Sonne:

zuerst mal danke für deine ausführliche schilderung. :blumengabe:

also, den sport habe ich schon allein deswegen reduziert, weil das, was ich früher unter "sport" verstand heute null wichtig ist....z.b. mit dem rad marathon fahren und fast jeden zweiten tag mind. 3 stunden deswegen zu trainieren. ja bin ich blöd? ist einfach nicht mehr wichtig, das hat aber nix mit meinen wechseljahren zu tun, sondern eher mit meiner ganzen einstellung zum leben an sich.

leider renne ich immer noch stunden bei grösster hitze über den tennisplatz - ja, da bin ich blöd :smirksmile:
aber das macht mir spass, da bin ich hinterher sowas von gut drauf, so ausgepowert..kaum zu beschreiben.
da ich noch mehr so verrückte frauen in meinem umfeld habe, sehe ich das ganz relaxt.


HORMONTABLETTEN - für mich ein absolutes no go. aus mehreren gründen, die ich hier nun nicht öffentlich erörtern will.

reden über die wechseljahre.
schade, das du hier niemanden gefunden hast.
bei meinen freundinnen und mir....dauerthema. die holen mich dann auch wieder auf den boden der tatsachen zurück, wenn ich jammere - also wir machen uns gegenseitig so einen spass draus, uns auf den arm zu nehmen. he, dann nimmst du dich selbst nicht mehr so wichtig und gut is. :smile:

dass das Thema so altersbehaftet ist
ja, DAAAAS nervt....männer sind in der midlife crisis, zeugen noch kinder im opa-alter und über uns wird geredet, als wäre das leben nun vorbei....
nein, ist es nicht. PUNKT!
da sind noch locker 30 jahre die gelebt werden wollen, sollen.... :Sonne:

Ich bin nicht mehr so harmoniebedürftig
war ich eh noch nie, ausser bei meiner familie.
menschen die mir nicht gut tun, meide ich.
mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

what a wonderful live
:blumengabe::Sonne::liebe: JAAAAAAAAAAA :lachen::smile::jubel::yeah::krone auf::knicks:

...denn wir haben nur dieses eine leben, das vergessen leider viele. :Sonne:

Inaktiver User
19.07.2011, 22:35
Hallo linedance,
danke auch für deine ausführliche Rückantwort.

Weißt du, die Wechseljahre sind mir rückwirkend sehr verständlich.

Aber, mittendrin kam ich mir vor wie ein Kapitän im schlingernden Schiff.
Ich möchte mal das mit dem Alter noch vervollständigen.
Es ist nicht nur das "Alter" - eher der vermeintliche Verlust an sexueller Attraktivität - schäm...

Ich hatte Probleme mit meiner Identität, ehrllich.
Was bin ich jetzt, eine Oma, eine Frau, aber wie?

In mir sind einfach Dimensionen aufgestiegen.
Und zeitweise dachte ich, das ganze körperliche musst du dir abschminken. Damit meine ich die Eitelkeit, das schöne Kleiden - nicht nur das altersgemässe. Wer will schon nur für sein Alter noch gut aussehen?

Gerade da fanden Transformationen statt. Meine Haut spielte verrückt. Im wahrsten Sinnes des Wortes, mein Haar auch. Alles wurde empfindlicher und das zeigte sich auch äußerlich. Ich bekam Pickel die wie Beulen aussahen.
Mein Haar war einfach nur Filz.

Dann hab ich das so hingenommen. Alles reduziert.
Und siehe da, es hat sich alles beruhigt. Bis auf die Haare. Die locken sich jetzt wieder wie zu Kinderzeiten.

Ich geniessse jetzt andere Dinge viel mehr. Die Natur zum Beispiel und meine Interessen.
In regelmässigen Abständen treffe ich mich mit Frauen zu einem Bücher-Lese-Austausch. Wir nennen uns die Leseratten.

Manchmal habe ich immer noch Angst - wenn ich z.B. so hutzelige alte Frauen sehe - mit Rollator.
Wie kriegste das auf die Reihe frag ich mich?
Keiner scheint sich für die zu interessieren. Jedenfalls nicht im positiven Sinne.

Meine Schlussfolgerung ist heute: ohne den Funken Glück und Magie kann man nicht glücklich altern.
Wenn man mir heute sagt, ich sehe gut aus hat das mit meiner Lebenseinstellung zu tun und dem Umstand gute Gene zu haben - und Disziplin bzw. zu wissen was ich brauche.

Ich fühle mich als Frau, mehr als in jungen Jahren.
Und irgendwas wird schon passieren das einem wappnet wenn man später im grauen Heer versinkt.

Diese Zuversicht hatte ich in jungen Jahren nicht.

Inaktiver User
20.07.2011, 10:23
Aber, mittendrin kam ich mir vor wie ein Kapitän im schlingernden Schiff.
Ich möchte mal das mit dem Alter noch vervollständigen.
Es ist nicht nur das "Alter" - eher der vermeintliche Verlust an sexueller Attraktivität - schäm...

Ich hatte Probleme mit meiner Identität, ehrllich.
Was bin ich jetzt, eine Oma, eine Frau, aber wie?

In mir sind einfach Dimensionen aufgestiegen.
Und zeitweise dachte ich, das ganze körperliche musst du dir abschminken. Damit meine ich die Eitelkeit, das schöne Kleiden - nicht nur das altersgemässe. Wer will schon nur für sein Alter noch gut aussehen?

.

guten morgen Was-immer-es-gibt!

das war mal ganz kurzfristig bei mir, dass ich glaubte, nun nicht mehr attraktiv zu sein.
so ne kleine sinnkrise. ein glück, VORBEI!!!
ich pflege mich nach wie vor, lass mich nicht gehen und interessiere mich für mode.
ich tue das in erster linie für mich, damit ICH mich wohl fühle....und genau das strahle ich dann auch aus.
meine töchter bestätigen mir das immer wieder :smile:
sie sind richtig stolz auf mich.

und he, ich bin eitel - dafür schäme ich mich nicht, denn nur so achtest du auch auf dich.
ich will nicht nahtlos von der mutterrolle in die omarolle übergehen - obwohl ich mein enkelkind über alles liebe und nie dachte, dass ich mal so verrückt auf den kleinen bin.

es gibt ja auch noch mich, mich als frau.
nicht mutter, nicht oma, sondern FRAU!
ich bekomme nach wie vor komplimente - auch von männern und das tut unendlich gut.

irgendwann hat es bei mir klick gemacht, dass ja ALLE in meinem umfeld auch altern.
der eine mehr der andere weniger.

es liegt doch nur an einem selbst WAS man aus seinem leben macht.

ich bin immer noch voller LEBENSLUST! :Sonne:

und was den rollator anbelangt...klar kommen dann manchmal so gedankenblitze...was wäre wenn..??!! aber dann denke ich wieder:
damit beschäftige ich mich erst, wenn es soweit ist.
kein mensch weiss was die zukunft bringt, wir leben nur im JETZT...und das geniesse ich - incl. dieser "neuen gelassenheit" die die wechseljahre mit sich bringen!!! :smile:

Inaktiver User
20.07.2011, 12:08
Hallo linedance,
komisch, nachdem ich mein Post abgeschickt hatte fiel mir noch was für mich sehr Wichtiges ein.

Mein Verhältnis zu Frauen hat sich sehr geändert.
Vielleicht durch meinen damals jüngeren Mann kam für mich meine eigene Altersgruppe gar nicht infrage, grübel....

Heute kenne ich viele weitaus ältere Frauen.
Und ich finde viele so jung - und viele junge Frauen so unsagbar alt.

Ich will auch nicht mehr hören, dass ich ja so viel jünger aussehe. Wie mir meine Kleene letztens sagte.
Natürlich sag ich nicht lass den Quatsch oder so.
Nur, ich bin aber so alt!

Im Schwimmbad traf ich letztens eine Frau von 72 Jahren.
Die sah fantastisch aus.
Nach näherer Bekanntschaft war sie aber sehr narzisstisch und hat schon so mit ihrer Energie gehaushaltet, dass man es fast geizig nennen könnte.

Da leb ich doch lieber volle Pulle und hol mir ein paar Falten mehr.
Auch dieses Gerede und Getue über die noch verbleibenden Jahre und die fast "Gier" nun aus allem das Optimale heraus zu holen widerstrebt mir.

Wenn jemand solche Töne anschlägt such ich ganz schnell das Weite......

Irgendwie waren die letzten zwei, drei Jahre sehr entscheidend für mich.
Ich musste lernen alleine zu leben - und staune wie patent ich doch bin.

"Früher" hatte ich immer so den moralischen Unterton. Was z.B. das gemeinsame Altern betraf. In guten und in schlechten Zeiten, komme da was da wolle.
Das sehe ich heute diffenrenzierter. Gerade gestern traf ich einen netten recht fitten Mann im Rentenalter. Er schob im Rollstuhl seine Frau, die in einem fast komatösen Zustand vor sich hindämmerte her. Wir wechselten ein paar Worte über die Parkanlage und so.
Mir wurde mal wieder bewusst wie diese "Pflege" das Leben eines Menschen beeinflusst, prägt - und verdammt noch mal einschränkt.
Ich möchte das nicht meinen Angehörigen zumuten. Da bin ich mir immer sicherer.
Das Leben des so Erkrankten wird ja gar nicht mehr so merklich verändert, das des Pflegenden dafür sehr.

Ja, so denke ich heute darüber.
Eine, die Altersheime hasst wie die Pest. Die Vorstellung nur Altes um mich herum zu haben wär mir auch heute noch ein Greuel. Aber, ich finde es heute einfach passender.
Und das nenne ich nicht Resignation.
Oh Gott, wo bin ich gelande. Andererseits hat das aber sehr viel mehr mit meinen Wechseljahren zu tun als das Wegbleiben der Periode. Was ich übrigens sowieso nie erlebte wegen OP.

Entschuldige den Schwenk ins Gruftimässige....
Ich wünsche dir einen schönen Tag

Inaktiver User
20.07.2011, 13:08
Hallo linedance,
komisch, nachdem ich mein Post abgeschickt hatte fiel mir noch was für mich sehr Wichtiges ein.

Mein Verhältnis zu Frauen hat sich sehr geändert.
Vielleicht durch meinen damals jüngeren Mann kam für mich meine eigene Altersgruppe gar nicht infrage, grübel....

Heute kenne ich viele weitaus ältere Frauen.
Und ich finde viele so jung - und viele junge Frauen so unsagbar alt.

Ich will auch nicht mehr hören, dass ich ja so viel jünger aussehe. Wie mir meine Kleene letztens sagte.
Natürlich sag ich nicht lass den Quatsch oder so.
Nur, ich bin aber so alt!

Im Schwimmbad traf ich letztens eine Frau von 72 Jahren.
Die sah fantastisch aus.
Nach näherer Bekanntschaft war sie aber sehr narzisstisch und hat schon so mit ihrer Energie gehaushaltet, dass man es fast geizig nennen könnte.

Da leb ich doch lieber volle Pulle und hol mir ein paar Falten mehr.
Auch dieses Gerede und Getue über die noch verbleibenden Jahre und die fast "Gier" nun aus allem das Optimale heraus zu holen widerstrebt mir.

Wenn jemand solche Töne anschlägt such ich ganz schnell das Weite......

Irgendwie waren die letzten zwei, drei Jahre sehr entscheidend für mich.
Ich musste lernen alleine zu leben - und staune wie patent ich doch bin.

"Früher" hatte ich immer so den moralischen Unterton. Was z.B. das gemeinsame Altern betraf. In guten und in schlechten Zeiten, komme da was da wolle.
Das sehe ich heute diffenrenzierter. Gerade gestern traf ich einen netten recht fitten Mann im Rentenalter. Er schob im Rollstuhl seine Frau, die in einem fast komatösen Zustand vor sich hindämmerte her. Wir wechselten ein paar Worte über die Parkanlage und so.
Mir wurde mal wieder bewusst wie diese "Pflege" das Leben eines Menschen beeinflusst, prägt - und verdammt noch mal einschränkt.
Ich möchte das nicht meinen Angehörigen zumuten. Da bin ich mir immer sicherer.
Das Leben des so Erkrankten wird ja gar nicht mehr so merklich verändert, das des Pflegenden dafür sehr.

Ja, so denke ich heute darüber.
Eine, die Altersheime hasst wie die Pest. Die Vorstellung nur Altes um mich herum zu haben wär mir auch heute noch ein Greuel. Aber, ich finde es heute einfach passender.
Und das nenne ich nicht Resignation.
Oh Gott, wo bin ich gelande. Andererseits hat das aber sehr viel mehr mit meinen Wechseljahren zu tun als das Wegbleiben der Periode. Was ich übrigens sowieso nie erlebte wegen OP.

Entschuldige den Schwenk ins Gruftimässige....
Ich wünsche dir einen schönen Tag



ja, auch ich finde viele junge sehr alt.
und viele ältere sehr negativ.
vielleicht hat man deshalb auch so angst vor dem altern.
eben wegen negativbeispielen.

mittlerweile bin ich da ganz schmerzfrei und umgebe mich wenn irgend möglich nur mit leuten die mich bereichern und zwar in allen bereichen.
menschen, die eben n i c h t stehen geblieben sind.

und NEIN, ich will hören, dass ich noch dazu gehöre und dass ich attraktiv bin.
ich müsste lügen, wenn es nicht so wäre. :smirksmile:

übrigens kam ich letzte woche mit einem mann ü/60 sehr attraktiv und toller typ, näher ins gespräch - wir kennen uns schon ein paar jahre - und er erzählte mir fast sein halbes leben, aber unter anderem auch, dass er eine leicht behinderte frau zuhause hat, die sich nun weigert das haus zu verlassen. dem standen die tränen in den augen.

DAS sind momente, da krieg ich auch einen klos in den hals und fange an nachzudenken...was wäre wenn :knatsch:....noch ist ja alles ok bei uns!!!! dafür bin ich auch dankbar. :engel:

thema altersheim....schiebe ich weit von mir....:pfeifend:
meine schwiegereltern 91/90 sind beides noch selbstversorger.
das ist mein/unser ziel :smile:

Inaktiver User
22.07.2011, 15:24
Linedance,
es mag komisch klingen, aber, dieses Gefühl des "Dazu-gehörens" hat sich bei mir erst relativ spät eingestellt.
Irgendwie war ich immer so sperrig.
Mal ein Beispiel: ich bin aus meiner geliebten Partei ausgetreten weil ich meinte mich mit den Zielen nicht mehr identifizieren zu können und hab den schmerzlichen Verlust der Treffen hinnehmen müssen und auch den Abschied von einigen Freunden.
Aus meiner heutigen Sicht finde ich das völlig überspannt.

Es war wohl damals trotzdem so richtig.
Ich kann es auch gar nicht so recht benennen was mich heute entspannter macht - im Umgang mit anderen Menschen.
Es ist einfach so, alles nicht mehr so anstrengend, aber nicht verflachter als früher.

Heute finde ich einfach mehr und auch andere Schnittstellen die mich mit eigentlich den meisten Menschen verbinden.

Mir ist überhaupt nicht egal was man über mich denkt, nur gehe ich einfach vom Positiven aus.
Und wenns nicht passt muss ich auch nicht mehr alles ausdiskutieren.

Oh Gott, was war das für ein Stress - und wieviel hab ich mir dadurch verbaut.
Mit dieser Weisheit wär ich gern auf die Welt gekommen, lach.

Und wenn ich jetzt noch an der Sonne drehen könnte, langsam nervt der Regen, würds ich einfach tun...

blancheelliz
12.08.2011, 13:10
Lieber Anti-Aktivist,

es gibt im Fernsehen jeden Abend mehrere Morde zu sehen. Es gibt ganztäglich zeit-füllende Talkshows, wo Menschen die wir nicht kennen, und wahrscheinlich nicht kennen wollen, erzählen warum sie mit dem Nachbarn Sex hatten, oder warum ihr Hund zum zwanzigsten Mal den Hund des Metzgers angegriffen hat. Das sind wirklich Sachen die keiner braucht. Deren einzige Funktion es ist dem Bildschirm des Fernsehers ein farbiges Flimmern zu geben.
Wer aber das Leben ernst nimmt, und sich bereichern möchte, kann aüsserst selten "Gute Ware" finden zwischen all dem Müll der uns da tagtäglich virtuell ins Wohnzimmer gekippt wird, wenn wir den Aus-Knopf nicht finden. Dass Frauen sich austauschen und über ihre Wechseljahre sprechen, ist dafür nichts unwichtiges.

Vielleicht haben Sie recht, und ist das Internet ein besserer Ort für solche Foren. Es gibt schon wunderbare Seiten die Menschen informieren wie man, auch wenn man nicht mehr zwanzig ist, fit und gesund bleibt und bester Laune.
Ich empfehle einen Blog: www.gesünder-im-Alter.

Viele Grüße- Seien Sie froh, dass es für Männer keine Wechseljahre gibt ;-)

blancheelliz
12.08.2011, 13:18
Löschversuch

Gitta777
14.08.2011, 22:37
Ich bin noch nicht in den Wechseljahren, aber mit fast 47 kann es nicht mehr ewig dauern, bis es soweit ist.
Was mir schon Angst macht, ist, dass man überall hört, dass der Blutdruck mit den Wechseljahren nach oben geht, selbst bei den Frauen, die immer eher zu niedrigen hatten.
Bei mir ist er - wahrscheinlich durch zu viel Kaffee und Stress - jetzt schon nicht mehr optimal, obwohl alle Blutwerte in Ordnung sind, eben essentieller Bluthochdruck. Da hab ich schon Bammel, dass er in den Wechseljahren noch höher steigt und nur noch mit Hilfe von Medikamenten unten gehalten werden kann. Hat oder hatte dieses Problem von euch niemand?

MrsM
18.08.2011, 13:43
Also ich seh der Sache entspannt entgegen und versteh manchmal gar nicht, weshalb so viel Wirbel drum gemacht wird.
Außerdem hab ich von vielen guten Erfahren gehört von Frauen, die Beschwerden homöopathisch bekämpft haben. Von daher: Macht euch bloß nicht verrückt, Mädels. Es ist der Lauf der weiblichen Natur und keine tödliche Krankheit. Und ich glaube auch, wie bei allen Beschwernissen und Zipperlein, daß die innere Einstellung einen nicht zu unterschätzenden Einfluss darstellt. :smile:

Inaktiver User
18.08.2011, 13:46
Ich bin 49 und noch tut sich nichts.

Meine Mutter war weit über 50 als es bei ihr losging und sie hatte nichts.

Ihr Blutdruck ist immer noch zu niedrig. Sie hat nicht zugenommen und auch keine Schweißausbrüche gehabt.

Ich hoffe mal auf Vererbung und warte es ab. Egal wie es kommt, davon laufen können wir nicht.

Und wenn es mich härter trifft dann gibts sicher eine Tablette dagegen die ich dann auch nehmen werde.

Adelheid24
23.08.2011, 16:19
Ich weiß auch nicht, warum dieses Thema alle so massiv beschäftigt. Die Wechseljahre sind eine Sache, mit der alle Frauen mehr oder weniger umgehen müssen, wenn es denn so weit ist. Die eine Frau spürt davon fast gar nichts und die andere ist so geplagt. Ich für meinen Teil versuche das Ganze mit Sport, gesundem Essen und einer Protion Glück zu kompensieren und bisher ging das hervorragend.:kuss:

Brydzia
29.09.2011, 15:09
Sorry, dass ich das Thema wieder auffrische, aber eigentlich dachte ich, dass jede Frau starke Hitzewallungen hat, aber du hast Recht, die Periode verträgt auch jeder anders, es wird auch mit dem Wechseljahren nicht anders sein :-).

Inaktiver User
30.09.2011, 09:29
Sorry, dass ich das Thema wieder auffrische, aber eigentlich dachte ich, dass jede Frau starke Hitzewallungen hat, aber du hast Recht, die Periode verträgt auch jeder anders, es wird auch mit dem Wechseljahren nicht anders sein :-).

nun könnte man fragen, was ist stark?

ich habe hitzewallungen, die ich manchmal ganz schrecklich finde.
meine freundinnen sagen dann wieder zu mir, das ist doch garnix, im vergleich zu ihnen...denn bei ihnen...war das so und so..
ist das nicht reine empfindungssache?!!
wenn ich das als schrecklich empfinde ist das eben so.

aber, was mich mittleweile am meisten nervt, ist die reaktion - gerade von frauen - wenn einen so eine hitzewallung überfällt.
jedes mal, ohne ausnahme werde ich dann gefragt...: "was ist denn, was hast du denn...?!"

natürlich nix und ich bekomme nur aus jux und tollerei schweissperlen auf die stirn und die oberlippe... und werde total rot im gesicht.... :heul::grmpf::nudelholz:

Mandine
30.09.2011, 19:53
ist das nicht reine empfindungssache?!!


aber, was mich mittleweile am meisten nervt, ist die reaktion - gerade von frauen - wenn einen so eine hitzewallung überfällt.
jedes mal, ohne ausnahme werde ich dann gefragt...: "was ist denn, was hast du denn...?!"



Na ja, wenn du nach einem durchschwitztem Tag mehrmals in der Nacht in klitschnasser Bettwäsche und Nachthemd aufwachst ist das keine reine Empfindungssache mehr.
Mich hat allerdings nie jemand gefragt, was denn los sei.
Nun nehme ich nach 3 Jahren Aushalten Hormone, mir wird auchnoch mal heiß, aber gar kein Vergleich zu vorher.

Latona
26.01.2012, 12:09
@ Gitta
Ich bin noch nicht in den Wechseljahren, aber mit fast 47 kann es nicht mehr ewig dauern, bis es soweit ist.
Was mir schon Angst macht, ist, dass man überall hört, dass der Blutdruck mit den Wechseljahren nach oben geht, selbst bei den Frauen, die immer eher zu niedrigen hatten.
Bei mir ist er - wahrscheinlich durch zu viel Kaffee und Stress - jetzt schon nicht mehr optimal, obwohl alle Blutwerte in Ordnung sind, eben essentieller Bluthochdruck. Da hab ich schon Bammel, dass er in den Wechseljahren noch höher steigt und nur noch mit Hilfe von Medikamenten unten gehalten werden kann. Hat oder hatte dieses Problem von euch niemand?Der Blutdruck kann steigen - muss aber nicht. Das kann auch eine Frage der Vererbung sein. Wenn Deine Mutter oder Dein Vater im mittleren Alter erhöhten Blutdruck hatten, dann gibt es eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass Du ihn auch kriegst, selbst wenn Dein Blutdruck früher niedrig war. Ja, und dann solltest Du besser Medikamente einnehmen, wenn Du nicht vorzeitig an Herz- oder Schlaganfall sterben willst.

ganxterlady
28.01.2012, 16:42
Medikamente haben leider oft unerwünschte Nebenwirkungen. Meistens genügt es schon die Ernährung entsprechned umzustellen und regelmäßig Sport zu treiben um den Blutdruck im normalen Bereich zu halten.

Nicht immer sind bei Beschwerden in den Wechseljahren Hormone nötig, hängt womöglich auch individuell mit der Verhütung zusammen.
Manchmal wirken auch rein pflanzliche Präparate zahlreichen Beschwerden entgegen.

mona1234
12.04.2012, 18:03
hi singschwan,
habe mal ne frage wegen hormonen, wie heißen solche hormone? und wie nimmt man sie ein, ich habe sehr große probleme außer den starken hitzewallungen habe ich eine ganz starke unruhe in mir, die kaum auszuhalten ist.

Zuza.
13.04.2012, 20:01
Hallo Mona,

schau doch mal ins Forum Frauengesundheit (http://bfriends.brigitte.de/foren/frauengesundheit/), dort wird im Moment sehr viel und sehr angeregt über das Thema Wechseljahre, Hormone, Hormonersatztherapie u. ä. geschrieben. Besonders interessant ist dort dieser Strang (http://bfriends.brigitte.de/foren/frauengesundheit/76616-40-und-periode-ist-anders-41.html#post16412891), da herrscht ein regelmäßiger und reger Austausch. Er ist älteren Datums. Anfangs handelte er mehr von der Zeit zu Beginn der Wechseljahre. In den letzten Monaten schreiben dort hauptsächlich Frauen, die mitten drin sind und sich thematisch zum Teil auch ganz gut auskennen.

Ansonsten: Ab zum Frauenarzt und fragen, fragen, fragen. :-)

LG,
Zuza