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Sonne1977
10.01.2007, 17:59
Hallo liebe Bricom!

Ich war gestern mit meinem Mädels zur Impf-Auffrischung. Das ist für mich der normalste Gang zum Kinderarzt den es gibt.

Nun hat mich allerdings sehr erstaunt, als meine Kinderärztin mir mitteilte, das meine Kinder vorbildlich geimpft sind. Mit einem traurigen Blick sagte sie mir dann, das leider nicht alle Kinder solch einen Impfschutz besitzen, weil Eltern es nicht für nötig halten???

Ich kann sowas gar nicht verstehen. Sicherlich habe ich auch hier und da mal gelesen, das manche Eltern ihre Kinder nicht alles impfen lassen, hab das aber nicht so wichtig genommen, weil es für mich nie in Frage kommen würde. Was geimpft werden kann, kommt rein in die Mäuse.:cool: Weil ich es einfach wichtig finde, einen guten Impfschutz zu haben.

Meine Frage an Euch. Wie handhabt ihr das mit Euren Kindern?

Desweitern sagte meine KÄ das es seit neusten einen Impfstoff gegen Krebs gibt, welcher bevorzugterweise bei Mädchen im Alter von 10-15 Jahren geimpft wird. Natürlich werde ich meine Mädels dagegen impfen lassen. Leider kostet diese Impfung für Erwachsene an die 400€! Deshalb ist es auch da für mich das natürlichste der Welt , die Kids dagegen impfen zu lassen, wenn es sowas schon gibt!

Was denkt ihr dazu?

Hier mal ein Link dazu! KLICK (http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E36E0628AFC3E4342AF0BDCF1BF25F0BF~ATpl~Ecommon ~Scontent.html)

Tahnee
10.01.2007, 18:28
Ich frage mich auch immer wieder, warum es Eltern nicht hinkriegen, die Kinder zu impfen. Man kann sicher diskutieren, ob alle nur verfügbaren Impfungen genutzt werden müssen, aber selbst solche Impfungen wie gg. Polio, Tetanus und Pocken werden ja nicht immer genutzt bzw. entsprechend nachgeimpft. Leider!

Tongtong
10.01.2007, 21:55
hallo,

ich glaube nicht, dass es unbedingt daran liegt, dass die eltern "es nicht hinbekommen", sorry.

ich hatte vor kurzer zeit mal gepostet:

http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=46792

hoffe, dass der link funktioniert.

ich finds einfach super schwierig zu entscheiden, welche impfung meinem kind nützt und mit welcher ich ihm (und der gesellschaft sowie nachfolgenden generationen!!) möglicherweise mehr schade als nütze.
die von der stiko und kinderärzten empfohlenen impfempfehlungen einfach zu schlucken und dem folge zu leisten halte ich eigentlich für zu einfach. die einzigen, die davon profitieren sind die pharmaunternehmen.


liebe grüße tongtong

Sonne1977
10.01.2007, 22:14
ich finds einfach super schwierig zu entscheiden, welche impfung meinem kind nützt und mit welcher ich ihm (und der gesellschaft sowie nachfolgenden generationen!!) möglicherweise mehr schade als nütze.
die von der stiko und kinderärzten empfohlenen impfempfehlungen einfach zu schlucken und dem folge zu leisten halte ich eigentlich für zu einfach. die einzigen, die davon profitieren sind die pharmaunternehmen.


liebe grüße tongtong



Findest du nicht, das Deine Kinder eher profitieren, wenn sie weder Keuchhusten, Tetanus oder Röteln bekommen, was nur ein Auszug der gefährlichen Krankheiten ist?

Inaktiver User
10.01.2007, 22:27
Hallo liebe Bricom!

Meine Frage an Euch. Wie handhabt ihr das mit Euren Kindern?

Desweitern sagte meine KÄ das es seit neusten einen Impfstoff gegen Krebs gibt, welcher bevorzugterweise bei Mädchen im Alter von 10-15 Jahren geimpft wird. Natürlich werde ich meine Mädels dagegen impfen lassen. Leider kostet diese Impfung für Erwachsene an die 400€! Deshalb ist es auch da für mich das natürlichste der Welt , die Kids dagegen impfen zu lassen, wenn es sowas schon gibt!

Was denkt ihr dazu?

Hier mal ein Link dazu! KLICK (http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E36E0628AFC3E4342AF0BDCF1BF25F0BF~ATpl~Ecommon ~Scontent.html)

Also ich finde Impfen sehr wichtig. Nicht nur bei meinem Sohn achte ich darauf, sondern ich gehe auch selbst zu den notwendigen Auffrischimpfungen.

Und für die Krebs-Impfung übernehmen die ersten Krankenkassen nun sogar auch die Kosten für junge Mädels bis 18 Jahre.

Einfach mal hier klicken (http://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-online.de/s01__aktuell/00__aktuelle__themen/tk__meldungen/hpv-schutzimpfung/hpv-impf.html) oder die Krankenkassen fragen.

Inaktiver User
10.01.2007, 22:37
Findest du nicht, das Deine Kinder eher profitieren, wenn sie weder Keuchhusten, Tetanus oder Röteln bekommen, was nur ein Auszug der gefährlichen Krankheiten ist?

Außer bei Tetanus (Polio und Diphterie natürlich auch) ist das nicht so klar.

Ueberstandene Kinderkrankheiten haben ihren Sinn.

Ich habe mich damals ziemlich schwer mit dem Thema getan - und unser Kinderarzt hatte dafür Verständnis.

Gruß, Leonie

Sonne1977
10.01.2007, 23:32
Ueberstandene Kinderkrankheiten haben ihren Sinn.



Gruß, Leonie


Und welche wären das? Meine Kinder hatten absolut noch keine Kinderkrankheit.Obwohl ich sie nie davon abgehalten habe mit erkranken Kindern zu spielen o.ä. ! Dennoch haben beide nicht eine Kinderkrankheit bekommen. Jetzt wo sie älter werden, wäre es für sie sicher nicht einfacher. Deshalb ist es doch besser, wenn sie davor geschützt sind.


Thanx Neddy..das wusste ich nicht! Many Thanx

Inaktiver User
10.01.2007, 23:36
Und welche wären das?


Kurzgesagt:

Körperliche und seelische Entwicklungsschübe und Stärkung/Training des Immunsystems.

Entwicklung findet auch durch Krisen statt - nicht davon, dass man alles fernhält.

Sonne1977
11.01.2007, 00:19
Na ich denke , es gibt genug Krankheiten, vor die man Kinder nicht schützen kann, und sie sie dennoch durchmachen müssen. Das fällt keinem Kind leicht. Meine Kleine hat zum Beispiel eine Kälteallergie...auch Urticaria genannt. Wenn es draußen kalt ist oder sie ist länger der Kälte ausgesetzt, bekommt sie alles Pusteln und es juckt furchtbar schlimm. Ich wäre froh, wenn ich ihr das durch einen Impfstoff ersparen könnte. Warum sollte sie andere Krankenheiten bewusst dann auch noch durchmachen, wenn ich sie als Mutter davor schützen kann?

Yuli
11.01.2007, 06:40
ich finds einfach super schwierig zu entscheiden, welche impfung meinem kind nützt und mit welcher ich ihm (und der gesellschaft sowie nachfolgenden generationen!!) möglicherweise mehr schade als nütze.
die von der stiko und kinderärzten empfohlenen impfempfehlungen einfach zu schlucken und dem folge zu leisten halte ich eigentlich für zu einfach. die einzigen, die davon profitieren sind die pharmaunternehmen.
natuerlich ist das fuer einen laien schwierig bis unmoeglich zu entscheiden. deshalb gibt es ja einrichtungen wir die STIKO, die empfehlungen aussprechen - schliesslich gibt es in deutschland keine impfpflicht.

mich wuerde mal interessieren, inwiefern es "der gesellschaft und nachfolgenden generationen" schaden koennte, wenn du dein kind gegen bestimmte krankheiten impfen laesst?

gruss, yuli

xanidae
11.01.2007, 08:03
Kurzgesagt:

Körperliche und seelische Entwicklungsschübe und Stärkung/Training des Immunsystems.

Entwicklung findet auch durch Krisen statt - nicht davon, dass man alles fernhält.

ich finde, für diese einstellung gibt es genügend andere krankheiten, gegen die nicht geimpft werden kann.

mein sohn hatte im ersten lebensjahr obstruktive bronchitis, mit 3 klinikaufenthalten und täglichem inhalieren mit cortison (auch ein diskussionswürdiges medikament) für 1 jahr.
wenn dir ein arzt sagt 'ihr kind kann ihnen in 5 minuten wegsterben', dann überlegst du nicht mehr lange, wie du dein kind behandeln lässt - du lässt es so behandeln, dass es überlebt.
ich lasse auch gegen alles impfen was geht. meine bekannte bei kind nr1 impfgegnerin, lässt kind nr2 komplett durchimpfen nach plan, nachdem kind nr1 eine heftige windpockenerkrankung (inkl. krankenhausaufenthalt) während ihrer schwangerschaft mit kind nr2 hatte. kind nr1 wird nach geimpft.

impfen ist ein schwieriges thema, es gibt fast schon philosophische ansichten dazu.
jeder der nicht impfen lässt, wird zur zeit wohl nicht an masern & co erkranken, aber wenn die impfmentalität weiterhin sinkt, weiß ich nicht, wie es in 10 jahren ist. fehlt der impfschutz durch die durchgeimpfte gesellschaft, können sich masern & co wieder verbreiten. ist das ein lohnenswertes ziel?

Blondine
11.01.2007, 08:54
Euch ist aber schon auch mal der Gedanke gekommen, daß es gute Gründe geben kann, sich das mit dem Impfen doppelt und dreifach zu überlegen ???
Z. B. wenn man einen Schwerstbehinderten in der Familie hat, der als gesunder 1jähriger zum Impfen ging ...
Ja, der hatte auch eine Allergie.
Nur soviel zum Thema.

Ich finde es steht der Kinderärztin nicht zu, sich negativ über die Impfentscheidung mancher Eltern zu äußern.

Und im Übrigen finde ich, es sollte noch jeder selbst entscheiden dürfen, ob und wann er sein Kind einem Arzt vorstellt.

Ob man zu jeder U geht oder immer termingerecht impft sind Elternentscheidungen, die trifft nicht jeder gleich.
Und es hat oft weder mit Vernachlässigung noch mit mangelndem Hintergrundwisen oder Faulheit zu tun, wenn man manches auch anders handhabt, als es einem das gelbe Heftchen rät.

Ich finde, es ist irgendwo sehr bevormundend, den Eltern diese Us zur Pflicht zu machen.
Natürlich gehen einem die Fälle von Kindesvernachlässsigung und Mißhandlung nahe ... aber deswegen alle Eltern eine Untersuchungspflich aufzudrücken finde ich schon etwas strange.

Ich finde jedenfalls nicht, daß man gute Eltern daran erkennt, daß sie alle Temine immer fristgerecht wahrgenommen haben ... bzw. man gehört nicht automatisch zu den "Rabeneltern", wenn man nicht regelmäßig zum Kinderarzt geht.

Ich finde es aber etwas eigenartig, daß man sich mittlerweile in die Brust wirft, wenn man etwas, das man selbst kritiklos akzeptieren kann, dann auch wirklich durchzieht.
Wieviele Termine sind es denn, die man in den ersten Jahren dann wahrnehmen muß ... eine handvoll .. irgendwo doch wohl selbstverständlich, daß man die überblicken kann, oder?
Also überfordert sehe ich damit die wenigsten.

Macht sich eigentlich auch jemand Gedanken, wie diese Impfseren so gewonnen werden, wo die herkommen ....
und was da so mitgeimpft werden könnte .. also ich schon.
ich finde, es ist eben eine pers. Abwägung erforderlich, wann und wogegen man sein Kind impft und die These.
Alle super Eltern impfen schnellstmöglich gegen alles was irgendwie möglich ist, möchte ich so nicht stehen lassen

Gruß, B.

Inaktiver User
11.01.2007, 09:14
Da gab es einen Strang, in dem es äusserst heiss herging: http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=33640&highlight=impfen

Inaktiver User
11.01.2007, 10:36
Es ist zum Beipsiel erwiesen, dass gerade bei *Kinderkrankheiten* die Komplikationen zunehmen - und zwar auch durch das Impfen. Geimpfte Mütter geben ihren Säuglingen keinen Nestschutz (im Gegensatz zu der Mutter, die die Krankheit durchgemacht hat),
d.h. es erkranken mehr Säuglinge an Masern o.ä.
Das sorgt für schlechte Presse. Bei Kindergartenkindern (die üblicherweise solche Kinderkrankheiten bekommen) gibt es seltenst Komplikationen.

Auch wir haben in der Familie jemand mit nem Impfschaden: sie war kerngesund - nach der Impfung bekam sie Fieberschübe, heute ist sie fast blind, geistig behindert und körperlich sehr zurückgeblieben.

Blondine
11.01.2007, 10:54
Hätte ich so nicht erwartet .. innerhalb von ein paar Stunden hier im Forum, noch jemand auch mit Impfsymptomatik in der Familie.

Yuli
11.01.2007, 11:24
Es ist zum Beipsiel erwiesen, dass gerade bei *Kinderkrankheiten* die Komplikationen zunehmen - und zwar auch durch das Impfen. Geimpfte Mütter geben ihren Säuglingen keinen Nestschutz (im Gegensatz zu der Mutter, die die Krankheit durchgemacht hat),
d.h. es erkranken mehr Säuglinge an Masern o.ä.
Das sorgt für schlechte Presse. Bei Kindergartenkindern (die üblicherweise solche Kinderkrankheiten bekommen) gibt es seltenst Komplikationen.


Hast du dafuer eine Quelle?

Yuli
11.01.2007, 11:41
Schon gut, habe es selber nachgelesen. Allerdings ist der Nestschutz ja auch von verschiedenen anderen Dingen abhaengig - wenn die Mutter z.B. nicht stillt, gibt es auch keinen Nestschutz. Gibt es Untersuchungen darueber, ob Flaschenkinder haeufiger z.B. an Masern erkranken? Und auch bei nicht-geimpften stillenden Muettern kann es ja sein, dass sie die Krankheit nicht hatten.
Ausserdem bezieht sich der Nestschutz vor allem auf Magen-Darm-Erkrankungen, bei anderen Kankheiten ist er schwaecher und laesst auch bald nach.

Inaktiver User
11.01.2007, 11:57
Auch nicht stillende Mütter geben während der Schwangerschaft diesen Nestschutz weiter. Den hat jedes Kind von Geburt an.

Das Buch *Impfen - Pro&Contra* aus dem Knaur-Verlag kann ich sehr empfehlen.
Ist (meiner Meinung nach) ziemlich objektiv, also weder ein Anti-Impfbuch, noch eine Broschüre von nem Impfstoffhersteller.

Ich halte es mit den Kinderkrankheiten so, dass ich bis zum Schulalter definitiv NICHT impfe. Sollten meine Kinder bis dahin die Krankheiten nicht durchgemacht haben, wird die Impfung nachgeholt. Dann steht nämlich das Risiko von Komplikationen bei der Krankheit ähnlich hoch wie das bei der Impfung.
Also soweit der Plan - ob ich bis dahin noch der gleichen Meinung bin weiß ich nicht.

@blondine: Impfschäden gibt es mehr als man denkt - wenige sind allerdings so schwerwiegend oder sogar anerkannt.
Homöopathische Praxen sind da ganz gute Quellen. Ich weiß natürlich nicht, ob die vielleicht alles was sie nicht verstehen als Impfschaden abtun... könnt ja auch sein.
Mein unerklärlicher, immer wiederkehrender Husten wird z.B. auch auf die Keuchhustenimpfung zurück geführt. Danach ist das zum ersten Mal aufgetreten.

Tigerente
11.01.2007, 12:00
Yuli, der Nestschutz kommt nicht durch das Stillen, der kommt vom Blut der Mutter und kann nach der Geburt nicht mehr beeinflusst werden. Dass Stillen vor Magen-Darm-Erkrankungen schützt, hat nichts mit Nestschutz zu tun, sondern mit Hygiene.

Ich finde die Entscheidung tatsächlich vielschichtig. Meine Schwiegermutter hat in ihrer Praxis als Krankenschwester auch mal einen schweren Impfschaden erlebt - ihre Kinder sind nur gegen Tetanus geimpft worden daraufhin. Eine Freundin ist Heilerziehungspflegerin oder wie das heißt, und viele ihrer schwerbehinderten Klienten sind Masernopfer. So oder so kann die Entscheidung halt in die Hose gehen. Man weiß es vorher nicht. In beiden Fällen (impfen oder nicht) geht man bei den meisten Krankheiten ein Risiko ein - nur im Falle der Impfung ist es i.a. kleiner, und man macht es sich nicht bewusst. Ist einer von denen, die hier so von den Impfungen schwärmen, jemals ein Beipackzettel eines Impfstoffes ausgehändigt worden?

Ich will hier wirklich keine Stimmung machen, mein Kind ist gegen einige Sachen (Tetanus, Polio, Keuchhusten, Diphterie) geimpft, und über Masern etc. denken wir nach. Aber es ist nicht unbestritten so, dass man immer das Beste für das Kind tut, wenn man blind allen ärztlichen Empfehlungen folgt.

dastin
11.01.2007, 12:04
Also wir, ich und meine Geschwister sind alle geimpft, weil es in der DDR Pflicht war, für meine Eltern bestend also keine Option und eigentlich fanden sie es auch gut, noch heute gibt es in den neuen Bundesländer weniger Fälle von Kinderkrankheiten, soweit ich weiß.
Jetzt allerdings, als ihr erster Enkel gempft werden sollte, oder auch nicht, er ist erst 3Monate alt, war sich miene Mutter nicht mehr so sicher, eine 6-fach Impfung, in so nem kleinen Zwerg. Ich weiß auch nicht, ich fand es nur bezeichnend, dass die Ärzte meinten, man sollte ihn so schnell wie möglich impfen, die Hebamme aber wollte so lang wie möglich warten.

BRIGITTE Community-Team
11.01.2007, 12:45
Da gab es einen Strang, in dem es äusserst heiss herging: http://www.brigitte.de/foren/showthread.html?t=33640&highlight=impfen

Liebe Achja,

vielen Dank für das Verlinken. Sie sind uns zuvor gekommen.
Wir finden es ebenfalls wichtig, auf diesen Strang hinzuweisen.

Wir finden das Thema wichtig als auch äußerst schwierig und werden die Diskussion erneut abbrechen, sollte sich das Thema sich in die gleiche Richtung bewegen.

Viele Grüße
das Brigitte.de-Team

Tahnee
11.01.2007, 12:57
Das Impf-Thema ist wirklich schwierig, trotzdem sollte jedes Elternteil damit verantwortlich umgehen und andere Meinungen akzeptieren.

Liebe Grüße Tahnee

meta1
11.01.2007, 13:03
Meine Tochter ist geimpft, hat auch diese (angeblich) umstrittene mehrfachimpfung als Baby erhalten. Sie wird weiter geimpft werden und alles andere ist für mich unverantwortlich dich selbst, dem eigenen Kind und anderen Kindern gegenüber.

Sonne1977
11.01.2007, 13:52
So da bin ich auch mal wieder.

Erstmal großes Sorry..das es schon einen Strang dazu gibt..wusste ich nicht. Hatte zwar nachgeschaut, aber wahrscheinlich nicht perfekt genug. SORRY

Möchte auf einige Thread dennoch eingehen.

Zum ersten möchte ich sagen, das ich es nicht nur für meine Kinder sehr wichtig fand, die U´s durchführen zu lassen, sondern auch für mich!

Ich als Mutter möchte doch wissen, ob es meinem Kind gut geht. Ich als Mutter möchte doch, das bei eventuellen Schäden rechtzeitig eine Behandlung eingeleitet wird.

Das waren für MICH keine Pflichtuntersuchungen. Ich bin und gehe noch immer sehr gern zu diesen Untersuchungen.
Ist man denn nicht auch stolz zu erfahren, was das Kind *schon alles kann* oder wo es eventuell noch ein wenig gefördert werden sollte?

Ich für mein Teil vertraue meiner Kinderärztin absolut. Wenn sie mit den Untersuchungen der Kids fertig ist, wird sich erstmal unterhalten. Ich werde aufgeklärt, was gemacht werden sollte. Welche Impfung gemacht wird, und welchen Sinn diese hat!

Es ist weiss Gott nicht so, das ich da rein stiefel und sage* Hallo Leute ich brauche (Impf)-Stoff...also macht mal bitte. Ich informiere mich freilich über das, was da passiert. Aber ich denke auch, das meine Ärztin dafür studiert hat um zu wissen, was den Kindern gut tut oder nicht. Eine entsprechende Aufklärung von ihr bekomme ich immer!

Ich war auch erst bei anderen KÄ und mir ist auch schon passiert, das ich ein Infoblättchen in die Hand gedrückt bekommen habe...und gesagt wurde *na entscheiden müssen sie schon selbst, da steht alles drin*

Diese Praxis hat uns nie wieder gesehen.

Ich vertraue auch nicht blindlinks jeden Arzt. Aber mit meiner KÄ , bei deren Mutter ich selbst schon als Kind Stammpatientin war, und welche noch heute ab und zu um Rat gefragt wird, habe ich absolut keine schlechte Erfahrungen gemacht und sie hat mir und den Kindern immer helfen können. Zumal in dieser Praxis noch auf den Mensch geachtet wird.

Also vertraue ich ihr natürlich.

Ich bin auch ein DDR-Kind und wie auch hier schon erwähnt wurde,war es damals Pflicht bei uns zu impfen.

Ich bin wieder mal der Überzeugung, was mir gut getan hat bzw. nicht geschadet hat, warum sollte ich es bei meinen eigenen Kindern nicht wieder so handhaben?

Ein Wort noch zu den Impfschäden. Meine KÄ impft nie Kinder mit einem noch so kleinen Schnupfen etc.Die Kinder müssen kerngesund sein.Werden vor der Impfe untersucht und es wird Fieber gemessen. Ich weiss von einer Bekannten, (die mittlerweile die Praxis gewechselt hat) ,das deren KÄ das nie, bei einem ihrer 3 Kindern, vor einer Impfe gemacht hat. Vielleicht bewege ich mich jetzt auf zu großes Pflaster, aber könnte es vielleicht sein, das Kinder mit Impfschäden, eine Erkrankung hatten und Ärzte es vielleicht gar nicht mitbekommen haben? Denn bezüglich Impfschäden gibt es nunmal noch keinerlei 100%iges Wissen.

Jeder ärztlicher Eingriff wird immer ein Risiko bleiben.

Ich habe auch nie behauptet, das Eltern, die ihre Kinder gegen alles mögliche impfen lassen, Supereltern sind.

Ich war einfach darüber erstaunt, das es Eltern gibt, die Ihren Kindern nicht den größtmöglichsten Schutz ermöglichen, wo er doch schonmal da ist und es Kindern erspart werden könnte, Krankheiten durch zu machen, wo es auch anders gehen könnte.

Deshalb wollte ich Meinungen dazu haben.

Und ich habe sie bekommen, akzeptiere Sie und mache mir mein eigenes Bild davon!

LG Sonne

Tahnee
11.01.2007, 14:09
Hallo,

In vielen Punkten kann ich Sonne1977 nur zustimmen. Die U-Untersuchungen empfand ich nie als Pflicht, sondern fand (und finde sie immer noch) sehr wichtig.

Tahnee

Inaktiver User
11.01.2007, 16:33
Bei der derzeitigen Situation in Deutschland fänd ich es prima, wenn die U`s zur Pflicht werden würden!
Dann könnte manch eine Unterernährung oder Mißhandlung an Kindern vielleicht früher entdeckt werden.

LG
Nele

Tahnee
11.01.2007, 16:43
Bei der derzeitigen Situation in Deutschland fänd ich es prima, wenn die U`s zur Pflicht werden würden! Dann könnte manch eine Unterernährung oder Mißhandlung an Kindern vielleicht früher entdeckt werden.

LG
Nele

Ich würde es unabhängig davon (es häuft sich sehr im Moment, was man in den Medien mitbekommt, das stimmt) zur Pflicht machen.

Inaktiver User
11.01.2007, 16:49
Solange die Risiken einer Impfung verharmlost werden oder gar nicht mehr darauf hingewiesen wird, kann ich gut verstehen, wenn Eltern das Risiko nicht eingehen wollen.Diese "dann haste eben Pech gehabt, wenn es schief geht" Mentalität ist für viele ein guter Grund nicht zu impfen.

Laborschnecke
11.01.2007, 16:57
Meine Tochter ist geimpft, hat auch diese (angeblich) umstrittene mehrfachimpfung als Baby erhalten. Sie wird weiter geimpft werden und alles andere ist für mich unverantwortlich dich selbst, dem eigenen Kind und anderen Kindern gegenüber.
Zu der umstrittenen Mehrfachimpfung satnd neulich etwas in der FAZ (http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~EC63B7196515B464D9C345BA3990C6991~ATpl~Ecommon ~Scontent.html):

Vergoldete Bedenken

Von Hildegard Kaulen





Drei auf einen Streich: Die Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln
08. Januar 2007
Der Versuch, die kombinierte Schutzimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln als Ursache für Autismus zu brandmarken, basierte nicht nur auf dem Fehlverhalten von Wissenschaftlern. Vielmehr diente sie auch der persönlichen Bereicherung der beteiligten Protagonisten, wie Nachforschungen der englischen Zeitung „Sunday Times“ ergeben haben. Demnach erhielten die Ärzte und Wissenschaftler, die sich Ende der neunziger Jahre gegen den Dreifachimpfstoff aussprachen, von einer Anwaltskanzlei insgesamt fast dreieinhalb Millionen britische Pfund für Beratertätigkeiten, Gutachten oder Forschungsaufträge.


Andrew Wakefield, die Galionsfigur der Antiimpfkampagne, soll sich mit rund einer halben Million Pfund bereichert haben. Die Anwaltskanzlei zahlte die Summe bei der Suche nach wissenschaftlichen Belegen, die dazu vorgesehen waren, eine an die Impfstoffhersteller gerichtete Schadenersatzklage in Milliardenhöhe zu untermauern. Kläger sollten die Eltern der vermeintlich geschädigten Kinder sein.


Dreifachimpfung zu Unrecht verschrien


Die Offenlegung der finanziellen Verstrickungen durch die „Sunday Times“ markiert den vorläufig letzten Höhepunkt in einem einzigartigen Betrugsfall, der das Image der gegen Masern, Mumps und Röteln gerichteten Schutzimpfung zu Unrecht beschädigte und Zehntausende von Eltern zu Impfverweigerern machte. Allein in Großbritannien, wo der Skandal seinen Anfang nahm, sank die Impfrate nach dem Bekanntwerden der angeblichen Gefahr um dreizehn Prozent. Dadurch reduzierte sich die so genannte Herdimmunität. Das ist der Schutz, den geimpfte Personen, die den Erreger nicht mehr weitergeben, denen gewähren, die nicht geimpft sind. Im vergangenen Jahr starb in Großbritannien erstmals wieder ein Kind an Masern. Inzwischen steigen die Impfraten überall an.


Seinen ersten Höhepunkt hatte der Skandal vor zwei Jahren erreicht. Damals meldete die „Sunday Times“, dass die Veröffentlichung in der angesehenen Fachzeitschrift „The Lancet“, die den Beginn der öffentlichen Kampagne markierte, unrechtmäßig zustande gekommen war. Fünf der acht Kinder, deren Erkrankungen den Zusammenhang zwischen der Masern-Mumps-Röteln-Impfung und dem Autismus belegen sollten, waren gleichzeitig Klienten der Anwaltskanzlei, die eine Schadenersatzklage plante. Das war eine klare Vermischung von Interessen. Das Schicksal dieser Kinder konnte kein unabhängiger wissenschaftlicher Beleg für die krankmachende Wirkung der Impfung sein. Die Klinik, für die Wakefield arbeitete, hatte 55.000 Pfund erhalten.


Elf von dreizehn Autoren distanzierten sich


Nach der Enthüllung distanzierten sich elf der dreizehn Autoren von der Veröffentlichung. Fünf hatten, wie die „Sunday Times“ jetzt bekanntmachte, zudem persönliche Zahlungen von der Anwaltskanzlei erhalten. Auch einer der Gutachter, der seinerzeit die Veröffentlichung für „The Lancet“ prüfte, stand mit 40.000 Pfund auf der Liste der Begünstigten. Wakefield hatte seine erste Zahlung bereits zwei Jahre vor dem Erscheinen des strittigen Beitrags erhalten, was seine gesamten wissenschaftlichen Ergebnisse jetzt wie eine Auftragsarbeit erscheinen lässt. Ihm drohen auch berufsrechtliche Konsequenzen. Die britische Ärztekammer bereitet eine Anklage gegen ihn vor.


Inzwischen arbeitet Wakefield für ein Unternehmen in Austin (Texas), in dem weitere Begünstigte der Anwaltskanzlei beschäftigt sind. Die Schutzimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln ist nicht nur durch die Veröffentlichung dieser Unaufrichtigkeiten rehabilitiert worden, sondern auch durch viele klinische Studien. Keine konnte einen glaubwürdigen Hinweis für eine mögliche Gefahr liefern.

Tahnee
11.01.2007, 17:06
Solange die Risiken einer Impfung verharmlost werden oder gar nicht mehr darauf hingewiesen wird, kann ich gut verstehen, wenn Eltern das Risiko nicht eingehen wollen.Diese "dann haste eben Pech gehabt, wenn es schief geht" Mentalität ist für viele ein guter Grund nicht zu impfen.

Also sowohl die erste als auch die zweite Kinderärztin meiner Tochter (wobei wir bei der 2. Kinderärztin bereits gute 8 Jahre sind) haben nie was verharmlost und stets, genauso wie bei Sonne1977, nur geimpft, wenn meine Tochter topfit war/ist. Anders läuft da gar nix.

Tahnee

Blondine
11.01.2007, 19:06
Das wäre doch auch wohl ein arger "Kunstfehler" .

Ich pers glaube nicht, daß man einen Kinderarzt dazu bringt, ein Kind zu impfen, das gar nicht untersucht wurde bzw. das nicht völlig gesund erscheint ...

Gruß, B.

Tahnee
11.01.2007, 19:19
Och Blondine, sag niemals nie. Ich kenne einen Kinderarzt, der null Probleme damit hat, Kinder auch mit Erkältungen und leichtem Fieber zu impfen. Ich muss ja wohl kaum erwähnen, dass ich diesen Kinderarzt nur von hinten kenne.

Tigerente
11.01.2007, 19:29
Sogar die STIKO vertritt den Standpunkt, dass bei leichter Erkältung ohne Fieber geimpft werden darf - was ich sehr zweifelhaft finde. Unser KiA untersucht auch vorher das Kind ordentlich.

Tahnee
11.01.2007, 19:37
Sogar die STIKO vertritt den Standpunkt, dass bei leichter Erkältung ohne Fieber geimpft werden darf - was ich sehr zweifelhaft finde.

Geht mir genauso. Geht ja gar nicht.




Unser KiA untersucht auch vorher das Kind ordentlich.

So gehört sich das auch. :smirksmile:

Sonne1977
11.01.2007, 19:50
Das wäre doch auch wohl ein arger "Kunstfehler" .

Ich pers glaube nicht, daß man einen Kinderarzt dazu bringt, ein Kind zu impfen, das gar nicht untersucht wurde bzw. das nicht völlig gesund erscheint ...

Gruß, B.

Wie gesagt wurde eine Bekannte von mir eines Schlechteren belehrt!

Gesund erscheinen und Gesund sein ist in meinen Augen auch ein Unterschied.

Manchmal ist der Hals entzündet und das Kind erwähnt keine Halsschmerzen. Deshalb finde ich es sehr wichtig ,das das Kind auch gründlich untersucht wird und nicht nur gefragt!

Lotta39
11.01.2007, 21:44
Interessantes Thema ! Immer wieder !

Meine Tcohter ist geimpft, allerdings nciht gegen alles was es gibt, sondern nur nach reiflicher Überlegung und "Aussortierung" :smirksmile:

Ich hab mich damals sehr schwer getan mit dem Thema, auch ich kenne ein Kind (im entfernten Bekanntenkreis) das eine schwerbehinderung aufgrund einer Impfung hat. Sowas stimmt natürlich nachdenklich.

Mein Kinderarzt ist übrigends auch nicht immer der gleichen Meinung wie die Stiko und wir haben etliche Termine über Sinn einer Impfung doer Nichtsinn diskutiert.

Ganz ohen impfen hätte ich mich aber auch nicht wohl gefühlt und so hab ich damals einen Kompromiss geschlossen, mit dem ich im Nachhinein sehr zufrieden bin.

Ich habe meine Tochter erst sehr spät ( angefangen mit 10 Monaten) mit der ersten Impfung in Kontakt gebracht.
Mir erschien es einfach widersinnig in ein sich gerade von selbst entwickeldes Immunsystem reinzuimpfen. Ich wollte erst mal ihre Immunsystem ganz in Ruhe reifen lassen, solange es möglich war.

Desweiteren war mir auch nicht klar, warum ich mein Kind mit gerade mal ein paar Wochen, gem. StiKo impfen lassen soll.
Wogegen denn?? Tetanus? Warum ? Wo sollte sie so früh mit dem Erreger in Verbindung kommen ? Erst recht Diphterie und Hepatitis?? Sie lag damals nur im Kinderwagen, auf meinem Arm oder auf ihrer Krabbeldecke im Wohnzimmer, wie soll sie mit diesen Erregern so in Kontakt kommen, dass sie sich ansteckt.

Als sie dann krabbelte und anfing zu laufen, haben wir mit den Impfungen angefangen, allerdings habe ich in meinem Fall die Keuchhustenimpfung ausgespart.

Bei Hepatitis war ich unsicher, hätte ich am liebsten auch erst im Schulalter machen lassen, hab sie dann aber mit reingenommen, da sie die geringsten Nebenwirkungen hat und die Impfung irgendwann eh gemacht werden muß.

MMR hab ich erst im Kindergarten impfen lassen, mit einem mauen Gefühl im Bauch. Ich selber hab als Kleinkind alle Kinderkrankheiten gehabt und hab gegen alle Antikörper im Blut, ebenso meine Geschwister. Mir war irgendwie komisch dabei, mein Kind gegen was impfen zu lassen, was wir damals locker weggesteckt haben und was unser Immunsystem gestärkt hat. Alllerdings muss ich sagen, dass mich dann doch die Berichte der schweren Masernerkrankungen sehr bedenklich gestimmt haben und auch mein Kinderarzt meinte, dass der Krankheitsverlauf inzwischen ein ganz anderer sei, als damals noch zu meiner Kindheit.

Alles in allem waren wir also sehr spät mit allem.

Die Windpocken bekam meine Tcohter zu einer Zeit, als diese Impfung noch gar nicht empfohlen wurde, bzw. gerade erst die ersten Gespräche darüber begannen. Heute bin ich froh, dass sie die Krankheit durchgemacht hat, es war zwar wirklich schlimm, da sie sehr krank war aber es hat ihrem Immunsystem im Nachhinein sehr gut getan und ich bin erleichtert dass sie nun körpereigene Abwehrstoffe gegen diese Krankheit hat.

Desweiteren hab ich mich im Anschluß an die Windpocken mal mit meinem KiA über die Impfempfehlung unterhalten. Da wir nun ja nicht mehr in die Situation kamen, zu entscheiden ob Impfung gegen WP oder nicht, zeigte er mir ein Impfmerkblatt der StiKo für die Ärtze, indem darüber lamentiert wurde, warum eine WP_Impfung sinnvoll sei.

Ich traute meinen Augen nicht, aber an erste Stelle stand damals der volkswirtschaftliche Nutzen. Heißt ein Kind das an Windpocken erkrankt, ist meistens im Kindergartenalter, die Mütter arbeiten zu einer hohen Prozentzahl wieder. WP sind aber nun einen äußerst ansteckende und relativ langwierige Erkrankung die es erforderlich macht, dass das Kind zuhause bleibt und damit auch seine Betreuungsperson. Die Sprache war von "Fernbleiben am Arbeitsplatz von bis zu 10-14 Tagen " danach folgten Statistiken und Auflistungen von Asufällen die das auf dem Arbeitsmarkt hervorruft und wie hoch der dadurch entstandene volkswirtschaftliche Schaden sei :ooooh:

Die Ärtze wurde u.a. aus diesen Gründen dazu angehalten die Eltern über die Impfung gegen WP aufzuklären und aufmerksam zu machen, damit man diese auf Dauer ausrotte :knatsch:

Ich fand das schockierend, hier geht es nicht um gesudnheitliche Aspekte in erster Linie, nein um Wirtschaftlichkeit. Was macht es da schon, wenn der ein oder andere Impfschaden entsteht :ooooh:

Seither bin ich vorsichtig mit dem was ich so alles präsentiert bekomme, warum angeblich manche Impfungen sinnvoll sind.

Ich finde die Entscheidung impfen oder nicht, kann eh nur jeder selber treffen und jeder muss es mit seinem Gewissen und seinem Wissen vereinbaren, wenn er impfen läßt oder auch wenn er nicht impfen läßt.

Ich hab für mich und meine Tochter den Mittelweg gewählt und bin da sehr zufrieden mit.

Sie war letzlich sehr krank und man hat ihr Immunsystem getestet (man vermutete zunächst eine Immunschwäche auf Grund der Krankheitssymtome). Das Ergebnis war sehr gut, sie hat lt. Auskunft der Klinik in der wir waren ein Abwehrsystem wie ein Neugeborenes mit Nestschutz und ein unheimlich stark ausgereiftes Immunsystem.

Wie gesagt, keiner darf verurteilt werden weil er impfen läßt oder weil er nicht impfen läßt, diese Entscheidung kann nur jeder selber treffen.

Lotta :blumengabe:

Lotta39
11.01.2007, 22:10
Jetzt muss ich aber doch noch auf ein Posting von Sonne1977 reagieren :smirksmile: , weil mit da einiges aufstößt :freches grinsen:



Ich als Mutter möchte doch wissen, ob es meinem Kind gut geht. Ich als Mutter möchte doch, das bei eventuellen Schäden rechtzeitig eine Behandlung eingeleitet wird.

Ich gebe dir recht, die U's sind wichtig und sie sollten auch eingehalten werden.AUch ich habe jede eingehalten bisher, aber mehr so aus Routine, wenn ich ehrlich bin.

Denn ob es meinem Kind gut geht, merk ich doch in erster Linie selber. Und wie weit es ist und wie weit nicht, weiß ich doch auch selber, dafür brauche ich keine U's. Wenn mir etwas auffällt dann geh ich auch ausserhalb der U-Untersuchung zum Doc. Ich kann mir jetzt nichts wirkliches vorstellen, was mein Kind hätte haben sollen, was ich als Mutter nicht bemerkt hätte. Egal ob es "Hören" ist, oder "Sehen" ob es ist wie das Kind sich bewegt, ob ich das Gefühl habe sie fühlte sich nicht wohl , sowas merk ich doch. Noch nie hat mich ein Arzt bei meinem Kind auf irgendwas aufmerksam gemacht, was ich nicht selber schon wußte, oder aber was ich sogar Verneinen mußte, weil er sich jetzt täuschte.

Mir hat sogar mal eine Vertretungsärztin gesagt, da war meine Tochter gerade 5 Monate und saß von alleine, wollte nur noch sitzen, sitzen, sitzen....als sie sie zum abhören hinlegen wollte, schrei sie alles zusammen, das Kind habe eine motorische Störung, sie habe Rückenprobleme deswegen mache sie immer so ein Theater wenn man sie hinlegt :ooooh: ., Ich hab sie damals angeschaut und gesagt: Sorry, aber dieses Kind schläft die ganze Nacht durch und zwar auf dem Rücken ! Sie WILL nicht liegen, das ist alles, das ist nur ihr Kopf der da gerade Probleme macht, weil es nicht so läuft wie sie es will!" Sie wurd damals sehr pampig und meinte: Wer ist hier der Arzt, sie oder ich ? Ich hab sie dann gefragt wer die Mutter sei? Sie oder ich? :freches grinsen:
Ich hatte übrigends recht, meine Tochter hatte nie Probleme mit dem Rücken, im Gegenteil.

Was ich damit sagen will, ist, dass diese U's natürlich sinnvoll sind, aber ich brauch sie eigentlich nicht. Und die die sie wirklich brauchen würden, weil die Kinder vernachlässigt, mißhandelt, mißbraucht werden, die lassen sich auch durch U-Untersuchungen nicht abhalten. Dafür liegen die Untersuchungen viel zu weit auseinander. Eine Mutter die ihr Kind schlägt, verbrennt oder sonstwie mißhandelt, wird dies kaum einen Tag vor dem Termin der U tun und wenn, verscheibt sie den Termin zwei Wochen nach hinten. Will man das verbieten? Das ich auch einen Termin mal absagen kann ?

Mit den U's kann man mit Sicherheit dieser Lücke bei uns in Deutschland nicht bei kommen, das ist nur ein weiteres Instrument um den Staat dahingehend abzusichern, dass er ja ach soviel tut um sowas zu verhindern.

Und ganz ehrlich, ich persönlich möchte nicht gewzungen werden mit meinem Kind zum Arzt zu gehen, ich gehe dann wann ich es für richtig halte und nicht unser Staat.Dies wäre mir zu Übergriffig.


Ein Wort noch zu den Impfschäden. Meine KÄ impft nie Kinder mit einem noch so kleinen Schnupfen etc.Die Kinder müssen kerngesund sein

Das aber ist genau das Problem !!!! Man kann eben nie sicher sein, dass das Kind zum Zeitpunkt des Impfens kerngesund ist. Ein verantwortungsbewußter Arzt untersucht gewissenhaft vor der Impfung und wird bei dem kleinsten Zeichen einer Erkrankung nicht impfen, so auch mein KiA.
Aber ausschließen kann man es eben nicht, dass da nicht doch schon ein Virus im Blut ist.
Meine Tochter hat sich letztes Jahr im Urlaub einen sehr schweren Virus zugezogen, zusätzlich hatte sie den Pfeiffer Virus. Ich war Dienstags Morgens mit ihr bei unserem Kinderarzt, der sie ganz genau untersuchte wegen einer Bescheinigung die ich für eine Versicherung brauchte. Er untersuchte sie wirklich ganz genau und meinte zum Schluß : "Kerngesundes Mädchen du "

In der gleichen Nacht bekam sie plötzlich 40,9 Fieber und saß am nächsten Morgen richtig krank wieder bei ihm in der Praxis. Erw ar noch baff erstaunt, da er sie ja gestern noch so gesund gesehen hatte und meinte dann auch, dass es eben tückische Viren gäbe, die schlummern erst ne Zeit und brechen dann mit einem Mal ganz plötzlich hervor.

Ich möchte nicht wissen, was passiert wäre, wenn dies ein Impftermin gewesen wäre, den KiA träfe mit Sicherheit keine Schuld,es wäre SChicksal gewesen.

Dies zum Thema gesund bei der Impfung. Man kann nur ausgrenzen, niemals ausschließen.


Jeder ärztlicher Eingriff wird immer ein Risiko bleiben

Eben und genau deswegen verstehe ich auch die Impfgegner. Bzw, ich verstehe die nicht, die einfach blind impfen ohne sich zu informieren. Denn es geht ja hier nicht um einen Noteingriff, sondern um einen Eingriff in das menschliche Immunsystem, der sehr wohl überlegt werden muss.

Lotta :blumengabe:

Yuli
12.01.2007, 05:58
Noch mal zum Nestschutz, ich hab auch noch mal genauer nachgelesen: bei Stillkindern scheint er einfach laenger vorzuhalten - in der Muttermilch sind durchaus Abwehrstoffe enthalten, die gegen virale und bakterielle Infektionen schuetzen. Aber er greift z.B. bei Mumps, Keuchhusten und Scharlach ueberhaupt nicht.
Der Schutz vor Magen-Darm Erkrankungen scheint aber nicht nur mit der besseren Hygiene zu tun zu haben - ich habe schon oefter gelesen dass Stillkindern auch ueber die Stillzeit hinaus weniger Magen-Darm Erkrankungen haben.

xanidae
12.01.2007, 08:31
Was macht es da schon, wenn der ein oder andere Impfschaden entsteht :ooooh:


hier möchte ich doch erwähnen, dass auch diverse kinderkrankheiten bleibende schäden (http://www.tk-online.de/centaurus/generator/tk-online.de/03__fit__and__well/04__vorbeugen__hilft/07__kinderkrankheiten/kinderkrankheiten__nav.html)hinterlassen können.

auch sind die kinderkrankheiten für schwangere mütter, die diese evtl noch nicht hatten, auch ein risiko.
also: röteln impfen lassen vor geplanter schwangerschaft oder lieber nicht?


im grunde muss man sich also nur für pest oder cholera entscheiden.

xanidae
12.01.2007, 08:39
@lotta39
wir spüren den wirtschaftlichen aspekt jeder (kinder)krankheit, da wir selbständig sind.
die mir bekannten windpockenerkrankungen liefen alle nicht unter 4 wochen ab. auch ich selbst bin zweimal an windpocken erkrankt, beim zweiten mal war ich 6 wochen krank und habe einiges in der schule versäumt.
von daher würde ich den wirtschaftlichen aspekt nicht unterschätzen, besonders bei arbeitgebern, die zum großteil frauen als angestellte haben. da es fast immer die frauen sind, die zuhause bleiben, wenn ein kind krank ist. je kleiner der betrieb und je mehr frauen eingestellt sind, desto größer der wirtschaftliche schaden - der auch die anderen mitarbeiter beeinflusst. (dies gilt auch für schwangerschaften)

Blondine
12.01.2007, 09:02
Die beiden Postings von Lotta könnte ich so unterschreiben.
Das trifft es im Großen und Ganzen schon, was mir auch zum Thema einfallen würde.
Gruß, B.

Lotta39
12.01.2007, 13:11
Xanidae: @lotta39
wir spüren den wirtschaftlichen aspekt jeder (kinder)krankheit, da wir selbständig sind.
die mir bekannten windpockenerkrankungen liefen alle nicht unter 4 wochen ab. auch ich selbst bin zweimal an windpocken erkrankt, beim zweiten mal war ich 6 wochen krank und habe einiges in der schule versäumt.
von daher würde ich den wirtschaftlichen aspekt nicht unterschätzen, besonders bei arbeitgebern, die zum großteil frauen als angestellte haben. da es fast immer die frauen sind, die zuhause bleiben, wenn ein kind krank ist. je kleiner der betrieb und je mehr frauen eingestellt sind, desto größer der wirtschaftliche schaden - der auch die anderen mitarbeiter beeinflusst. (dies gilt auch für schwangerschaften)


Unbestritten Xanidae !

Aber hier geht es um medizinische Indikationen, die für mich einfach nicht entschieden, bzw. befürwortet und empfohlen werden dürfen, indem wir Statistiken einer VWL zu Rate ziehen.

Eine normale Windpockenerkrankung ist zwar heftig in den meisten Fällen, birgt aber nicht soviele Risiken wie beispielweise Masern, Mumps oder Röteln. Darum geht es doch, um den gesundheitlichen Aspekt. Sonst können wir uns doch demnächst alles einfach wegimpfen lassen damit den Arbeitgebern und damit der Wirtschaft kein nennenswerter Schaden entsteht.

Für mich ist diese Denke nicht zu vertreten.Wo führt das hin ? Prophilaktische Mandel- Blinddarmentnahmen bei Kleinkindern, damit die Mütter nicht an den Arbeitsplätzen ausfallen. Alles immer nur ein kleiner Schritt vor dem nächsten großen Schritt.

Lotta :blumengabe:

Lotta39
12.01.2007, 13:20
auch sind die kinderkrankheiten für schwangere mütter, die diese evtl noch nicht hatten, auch ein risiko.
also: röteln impfen lassen vor geplanter schwangerschaft oder lieber nicht?

im grunde muss man sich also nur für pest oder cholera entscheiden

Ja, vielleicht eine Entscheidung zwiscehn Pest und Cholera, aber wer wenn nicht nur der einzele selbst, soll diese Entscheidung treffen? Jeder muss für sich herausfinden wie und mit was er leben kann.

Und natürlich sind Röteln und diverse Kinderkrankheiten für Schwangere ein großes Risiko. Aber wir reden hier nicht von Erwachsenen, wir reden davon einem Kind sämtliches wegzuimpfen.

Ich war nicht gegen Röteln geimpft in der Kindheit, (weiß gar nicht ob man das früher schon so früh machte) bin aber auch nie an Röteln erkrankt, also war ich ganz klar dabei, als auf dem Gymnasium in der 6. klasse gegen Röteln geiimpft wurde. Als ich dann später einen Kinderwunach hatte, hab ich mich auf Rötel-Titer untersuchen lassen, wären sie nicht ausreichend vorhanden gewesen, hätte ich mich nochmals impfen lassen, selbstverständlich.

Ich hätte meine kleine nicht gegen Windpocken impfen lassen. Entweder hätte sie sie bekommen ( hat sie ja nun schon hinter sich) oder aber sie hätte sich dann in der Pubertät impfen lassen.

Ich halte es, bei nicht hochgradig gefährdenden Krankheiten, für wenig sinnvoll - wenn schon im Kleinkindalter geimpft wird.

Und nur darum ging es mir in meinem Posting, dass ich dieses reinimpfen in ein sich noch entwickelndes Immunsystem, für bedenklich halte. Über den Sinn der Impfung an sich, hab ich nicht gesprochen.

Lotta :blumengabe: