PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Intervallfasten: Warum bevorzugt ihr 5/2 und nicht 16/8?



Ian90
08.09.2016, 11:31
Hallo zusammen :smile:,

die letzten Tage habe ich mich durch viele Beiträge runds ums Thema Intervallfasten gelesen. Mir ist aufgefallen, dass fast alle die 5/2 Methode machen - also 5 Tage normal Essen und 2 Tage sehr wenig.

Ich persönlich bin jetzt seit knapp drei Wochen dabei die 16/8 Methodik zu machen und komme bestens klar. Ich wende die Methode täglich an indem ich auf das Frühstück verzichte und den Rest des Tages normal esse.
Dadurch hat man ein Fastenfenster was ca. 16 Stunden lang ist im täglichen Zyklus. Man kann dieses Fenster aber individuell anpassen. :smirksmile:

Den großen Vorteil von 16/8 zur 5/2 Methode sehe ich daran, dass man sich abends schon belohnen kann. Durch den täglichen Zyklus geht man auch mit einer anderen Einstellung ans Fasten und denkt nicht zu Beginn der Woche daran, dass man wieder zwei schwere Tage vor sich hat wo man auf's Essen verzichten muss. Durch diese ausfallende Frustration kann die 16/8 Methode länger Bestand im Alltag haben und es führt nicht zum Versäumen von Fastentagen.

Warum also die 5/2 oder 20/2 Methode? :smile:

Ich mache zur Zeit einen Selbstversuch mit 16/8 und komme super damit klar. Ich schreibe auch einen wöchentlichen Bericht (http://www.iamfasting.de/woche-1-intermittent-fasting-einstieg/) darüber wenn ihr mich bei meinem perönlichen Einstieg begleiten wollt. :smile:

Zuza.
08.09.2016, 17:20
Hallo Ian,

herzlich willkommen hier. :-) Bei mir ist das eine Kopfsache, mir liegt die Flexibilität von 5:2 besser. Es fällt mir leichter, mich 2 x die Woche an die Leine zu nehmen (wobei ich nur noch 1 Tag pro Woche faste, ich bin schon dort, wo ich durch 5:2 hin wollte), als mich täglich an Zeitfenster beim Essen halten zu müssen. Das würde mich wahrscheinlich irgendwann nerven, weil ich mich viel mehr disziplinieren müsste, als es bei 5:2 notwendig ist. 16/8, 18/6 oder wie auch immer ist ja eine Form des intermittierenden Fastens, die man dann täglich praktiziert. Mir lässt 5:2 mehr Freiheit, das ist wahrscheinlich wirklich eine Typenfrage.

Ich frühstücke gern, ich bin morgens aktiv und finde es schön, wenn ich mich dann gegen 9 gemütlich zum Frühstück hinsetzen kann. Somit wäre für mich bei 16/8 um 17 Uhr Schluss mit Nahrungsaufnahme. Ich kenne mich, ich würde spätestens ab 20 Uhr gedanklich um das Thema kreisen, dass ich jetzt aber doch noch gern in etwas beißen oder ein Glas Wein trinken würde. Mich würde das unzufrieden machen, es wäre mir zu eng, zu starr.

Mir sind die Fastentage bei 5:2 meistens auch nicht schwer gefallen, ich bin nach einiger Zeit dazu übergegangen, an den Tagen nur einmal, nämlich abends zu essen, was ich meistens erstaunlich einfach finde. Als ich damit anfing, aß ich 2 x und merkte, dass mir mit einem leichtem Frühstück der Nachmittag meistens sehr lang wurde, bevor ich abends noch eine Kleinigkeit essen konnte. Wenn ich erst gar nicht anfange zu essen, habe ich kaum Hunger und halte bis zum Abend gut durch.

Ich wünsche dir aber viel Erfolg, so lange bist du ja noch nicht dabei. Welches Ziel möchtest du erreichen? Du bist ja jung, gesundheitliche Probleme wirst du hoffentlich keine haben. Und gewichtsmäßig sieht bei dir ja auch alles sehr ok aus. Hab noch nicht viel gelesen, nur mal kurz quer gestöbert.

Inaktiver User
26.09.2016, 14:03
also ich bevorzuge 14/10, wenn ich es schaffe 16/8

bin kein grosser Frühstücker; esse zu Abend ca. 19 - 19.30 und dann um ca. 9.30/10 Uhr den ersten Capucchino. Mittags dann ein richtiges Essen. Falls ich es schaffen würde, aus dem Capu einen schwarzen Kaffee zu machen, wäre es top.

Da arbeite ich mich hin.

So esse ich schon seit 30 Jahren, erst die letzte Zeit gibt es so einen fancy Begriff dafür :smile:

gruss
chrissi

btoksoez
08.02.2018, 17:11
Hallo Ian,

auch ich bevorzuge die 5/2 Methode gegenüber 16/8. Natürlich ist 16/8 leichter in den Alltag zu integrieren, z.B. in dem man einfach das Frühstück weglässt. Aber meiner Meinung nach hat auch die 5/2 Methode einige entscheidende Vorteile:

Zum einen ist kein Verzicht an Festtagen (z.B. an Geburstagen etc.) nötig, solange dieser auf einen "Essenstag" fällt. Da solche Veranstaltungen oft nach 17 Uhr sind, fällt es den meisten 16/8-Fastern schwer sich zurückzuhalten.

Ein weiterer großer Vorteil sind die vergleichsweise lange Fastenzeiten von über 24 Stunden. Dadurch kommen natürlich die ganzen positiven Effekte des Fastens stärker zum tragen. Dadurch sind Erfolge auch mit wenig Aufwand realisierbar.

Ich hoffe ich konnte dir ein paar Vorteile von 5/2 zeigen :smirksmile: . Falls du mehr über die verschiedenen Methoden von Intermittierendem Fasten erfahren willst, schau mal auf meinem Blog (http://intermittierend-fasten.de/verschiedene-methoden-von-intermittierendem-fasten/) vorbei :freches grinsen: .