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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Umlage an Silvesterfeier?



Inaktiver User
30.12.2006, 11:29
Hallo,

mein Mann und ich sind zu Silvester bei Freunden eingeladen. ich denke es werden so 10-12 Personen anwesend sein. Ich war davon ausgegangen, das jeder Salat o.ä. mitbringt (wäre auch kein Problem gewesen). Ich muss noch dazu sagen, das wir eine ca. 3 stündige Autofahrt haben werden.
Die Gastgeberin verkündete, das es Raclette geben wird und jeder etwas anhand einer Umlage zahlt.
Ich finde das merkwürdig, sich Leute einzuladen wo dann jeder seinen Anteil dazugibt. Die Getränke bekommen wir über die Firma des Freundes, bei dem die Feier ist soz. umsonst.
Als vor zwei Jahren bei uns gefeiert wurde, hatten mein Mann und ich auch einige Ausgaben und haben auch keinen "Hut" rumgehen lassen.
Ich habe mich etwas darüber geärgert, was mein Mann nicht versteht, denn schließlich müssten die ja noch das Haus abbezahlen und hätten doch schon viele Kosten...
Wie findet ihr das??
Gruß,
Moonstone

Inaktiver User
30.12.2006, 11:35
Wenn's vorher angekündigt ist, und es im Kreis eurer Bekannten so üblich ist... finde ich es ok.
Ich mag es lieber, wenn jeder etwas mitbringt (weil ich dann weniger Arbeit habe), eine Freundin stellt lieber ein Döschen auf, weil sie ein komplett organisiertes (und passendes) Menü bevorzugt. Ob ich jetzt für € 10 koche, oder das Geld "zahle", kommt sich gleich.

Inaktiver User
30.12.2006, 11:44
Genau, Tanguera!

Ich würde Dir empfehlen, Moonstone, akzeptiert und leistet den geforderten Obulus und geniesst den Abend im Kreis der Freunde! :krone auf:

Brava

Inaktiver User
30.12.2006, 12:21
Ich wüsste auch nicht, warum ich mich darüber ärgern sollte. Ob man nun Geld ausgibt, um zu Hause etwas zuzubereiten, was man dann mitbringt oder sich an den Auslagen der Gastgeber beteiligt, ist doch im Grunde genommen Pott wie Deckel, zumal es vorher ja auch angekündigt wurde. Also locker bleiben und fröhlich feiern. Es gibt wirklich Schlimmeres, über das das Aufregen sich dann auch lohnt. :-)

Zuza

Inaktiver User
30.12.2006, 13:08
solche organisierten feiern kenn ich nicht......entweder man läd ein oder wird eingeladen und sonst erstmal nichts weiter außer vielleicht, daß man sich vorher bespricht, was man auf den tisch oder ins glas bringt.
gruß von nemesis/dunkle-mondin.de

Inaktiver User
30.12.2006, 13:16
Hier findet morgen eine so organisierte Feier statt. Wir werden ca. 14 Personen sein, inkl. 5 Kindern zwischen 12 und 15. Jeder bringt etwas Essbares mit, und zum Feiern unerlässliche Trivialitäten wie Getränke und Knabbersachen wurden "aufgeteilt". Läuft absolut unkompliziert ab, kostet wenig Nerven und keinen Vorbereitungsstress - und es wird sehr lustig werden.

Zuza

Sugarnova
30.12.2006, 16:52
Sorry, ich finde das unmöglich.

WENN ich Gäste habe, dann habe ich nun mal Gäste. Und dann werden keine Geldbeträge erwartet. Ich freue mich, wenn Gäste was beisteuern, aber wenn ich das Geld nicht hätte, welche einzuladen, dann würde ich
a) im kleineren Kreis feiern
b) Feier verschieben.

Für mich ist es selbstverständlich, auch mal einen Gang mitzubringen (wie in diesem Fall den Nachtisch, Schokofondue), oder einen Wein mitzubringen oder einen Salat... Klar habt ihr recht - kostet auch alles "Geld", aber ich finde, sowas hat auch noch einen gewissen ideellen Wert. Wenn ich Geld ausgebe für was zu essen, kann ich auch in ein Restaurant gehen.

Nö, bei sowas würde ich lieber zu Hause bleiben.

Sugarnova
30.12.2006, 16:53
sorry, doppelt.

Petra13
30.12.2006, 17:05
Ich finde beides okay.

Wir feiern morgen auch mit noch zwei Päarchen und wir haben das Essen aufgeteilt: einer Vorspeisen + Getränke, einer Hauptspeisen und wir kümmern uns um Nachtisch, Aufschnitt + Käse + Eier fürs Frühstück, Knabberzeug und Knaller.

Das ist gerecht aufgeteilt und die Freunde, bei denen das ganze stattfindet, haben weniger Streß.

Würde meine Freundin jetzt alles einkaufen, dann würde ich von mir aus anbieten, mich finaziell zu beteiligen, denn in diesem Fall geht es darum zusammen zu feiern und nicht darum, dass meine Freundin alle einlädt. Auch wenn sie sich das finziell leisten könnte.

Sommerfugl
30.12.2006, 17:24
Ich denke, es kommt sehr darauf an, ob man zu einer Feier einlädt oder einen Anlass, wie zum Beispiel Silvester, gemeinsam mit mehreren Leuten feiern möchte und dafür den geeigneten Ort sucht. Letzteres ist in meinem (studentischen) Freundeskreis meistens der Fall. Wir feiern da, wo am meisten Platz ist, wollen dem Gastgeber aber nicht noch zusätzliche Arbeit oder Kosten aufbürden. Deshalb verteilen wir, wer was mitbringt. Da das bei Raclette mit all den Einzelzutaten aber etwas komplizierter ist als einfach jemanden um eine Vor- oder Nachspeise zu bitten (und Raclettekäse noch dazu nicht billig ist) machen wir es tatsächlich so, dass jeder einen bestimmten Betrag bezahlt. Ich finde das weder schlimm noch unhöflich, so lange man es vorher klärt. Sonst könnte ich es mir nie leisten, mit mehr als 3 Leuten Silvester zu verbringen...

Liebe Grüße und eine grandiose Silvesterfeier wünscht

Sommerfugl

Inaktiver User
30.12.2006, 17:31
Kommt drauf an. Freunde von uns haben eine Partykeller, wohnen zentral und feiern sehr häufig. Wir laden uns auch gerne mal selbst bei ihnen ein :freches grinsen: :smirksmile: und sind froh über jedes Silvester, das wir ungezwungen bei ihnen spontan mitfeiern können. Sämtliche Kinder toben dann dort herum und die Hunde wuseln mit. Es ist für mich völlig logisch, dass wir jedesmal bei diesen Freunden zusammenschmeißen und sie nicht einen Cent draufzahlen müssen.

Wir selbst feiern nicht so oft "groß", nur alle paar Jahre mal so richtig. Dann laden wir richtig ein und bezahlen auch alles selbst. Finde ich für uns einfach schöner, runder, passender.

Ärgern würde ich mich über diese oben genannte Feier jedoch nicht. Es tut doch nicht weh, man hat selbst die Arbeit nicht und kann nett feiern. Wenn man ins Restaurant oder Theater geht, wird man mehr Geld los.

Ich mag es nur nicht, wenn Leute unverschämt oder geizig sind. Aber so, vorher angemeldet und unter Freunden - warum nicht?

Inaktiver User
30.12.2006, 17:34
Sugarnova,

es kommt doch immer auf das Drumherum an. Wenn ich offiziell einlade, dann lade ich ein. Hat man mit Freunden eine Mitbring-Party oder etwas in der Art verabredet, ist das wieder eine ganz andere Sache. Und wie schon gesagt: Ob man nun, wie in dem Ausgangsposting angesprochen, selbst köchelt und mitbringt und dafür Geld hinblättert, oder sich an den Kosten beteiligt, ist doch wurscht, solange es vorher abgesprochen war. Manche Leute machen sich Probleme, wo gar keine sein müssten.

Zuza

Inaktiver User
30.12.2006, 17:51
ich finde, es kommt immer darauf an, was überhaupt gefeiert werden soll. geburtstags- und hochzeitsfeiern haben gastgeber für mein empfinden selbst zu tragen. natürlich darf man als gast immer etwas mitbringen und ich biete generell auch gern meine hilfe an. ich würde es jedoch komisch finden, wenn mich jemand zu seinem geburtstag einlädt und mir sagt "bring doch bitte noch einen nudelsalat für 12 personen mit" oder "der eintritt zu meiner party kostet pro person € 18,56. harte getränke gehen extra" :ooooh:. nö, danke!

silvester ist jedoch ein sonderfall, wie ich finde. die meisten wissen doch bis weihnachten nicht mal, wo sie den jahreswechsel überhaupt verbringen werden. da kann man sich doch nur freuen und laut in die hände klatschen, wenn sich jemand erbarmt und freiwillig den gastgeber mimt. da finde ich es dann auch völlig okay, wenn alle zusammenlegen oder jeder etwas mitbringt.

lg
luci

Inaktiver User
30.12.2006, 22:17
Bei uns, unter Studis, ist sowas absolut üblic, wenn es sich nicht um einen Geburtstag o.ä. Handelt.
(Also wenn der Anlass nicht Personen- sondern feiertagsbezogen ist...)

Ist halt bei den meisten so, dass es für einen einzelnen Studi, doch arg ins Geld geht, mal eben 10-15 leute durchzufüttern.
Entweder wird Bottleparty gemacht und es gibt nur Fingerfood und Salate, oder, falls wir n richtiges Menü haben, bringt jeder seinen Teil mit.
Finde ich Sinnvoll, da sich sonst kaum jemand bereiterklären könnte, bei sich zu Feiern, und da es auch aufgrund der vorhandenen Räumlichkeiten nicht möglich ist, abwechselnd mal bei jedem zu feiern.

Könnte mir aber nur schwer vorstellen, das mit 40 oder 50 auch noch so zu handhaben, erst recht nicht, wenn vielleict Kollegen und/oder Verwandtschaft geladen sind.

Problematisch wird die Sache bei so fällen, die dann erst nach dem Essen vorbeikommen...
DEnen kann man ja nicht den gesamten anteil berechnen, oder das haarklein auseinanderdividieren.
In dem Fall wird derjenige gebeten, einfach noch was zu Trinken mitzubringen.

Aareblitz
30.12.2006, 23:31
Ich schliesse mich der Mehrheit an. Manchmal ist es sinnvoller, das Geld dem Gastgeber zu geben, der dann alles einkauft, statt einen "eigenen" Gang mitzubringen,

Wenn ich Leute einlade, dann will ich natürlich auch nicht, dass mir meine Gäste etwas zahlen. Wenn wir aber in meinem Freundeskreis eine spontane Party machen, landen wir meistens auch immer in der grössten Wohnung und dann ist klar, dass wir das Essen teilen.

Inaktiver User
31.12.2006, 00:51
Wenn wir aber in meinem Freundeskreis eine spontane Party machen, landen wir meistens auch immer in der grössten Wohnung und dann ist klar, dass wir das Essen teilen.

Vor allem, da meist (nicht immer) die "Wohnungzurverfügungstellenden" auf dem grössten Teil der Aufräumarbeiten allein sitzen bleiben ... :smirksmile:

Inaktiver User
31.12.2006, 09:34
Das kannst du laut sagen. *seufz* Aber verdrängen wir diesen bösen Gedanken bis morgen irgendwann ... :schild genau:

Inaktiver User
31.12.2006, 10:53
Ist doch völlig in Ordnung, wenn vorher angekündigt wird, wie der Gastgeber es gerne hätte. Ich persönlich würde lieber bezahlen als selbst etwas mitzubringen - bin halt kochfaul.

Im Nachhinein zur Zahlung aufzufordern fände ich dagegen unangemessen.

Inaktiver User
31.12.2006, 12:03
Hallo,
danke für eure Antworten. Ich will mich jetzt nicht stundenlang an der Umlage hochziehen. Ich finde es nur irgendwie blöd, da es keine Absprache bzgl. des Essens gab und es jetzt Raclette geben soll, was nach meiner Erfahrung recht teuer sein kann.
Ich kann mich generell einfacher mit Umlagen anfreunden, wenn z.B. von vornherein klar ist in welcher Höhe der Betrag ist. Habe da auch schon unangenehme Überraschungen erlebt.

Gruß und guten Rutsch an euch alle,
Monnstone

Inaktiver User
31.12.2006, 12:59
Hallo Moonstone,

dann gehe doch nicht hin!
Wir haben einen großen Freundeskreis und laden uns gegenseitig mehrmals im Jahr ein. Es gibt darunter einige sehr gute Köche/innen und sehr oft haben wir dann alle befunden, der/die kocht (so sie/er möchte, natürlich) und die entstehenden Kosten werden aufgeteilt. Klappt(e) prima.

Natürlich veranstalten wir weiterhin auch Abende, wo jeder etwas mitbringt - je nach Laune also. Nur sollte das Mitbringsel dann bitte auch etwas Aufwändigeres beinhalten, als die berühmte Schüssel "Nudel-/Kartoffelsalat u.ä.", die selbst der/die Spender/in den Abend über nicht anrührt??!!

Leider gibt es immer wieder Spezies, die sich nicht scheuen, ihre Teller mit teuren Köstlichkeiten zu beladen, um sich anschließend über den angeblich zu hohen Obulus zu mokieren.

Entspann' dich und genieße den Silvesterabend in geselliger Runde.:blumengabe:

Aareblitz
31.12.2006, 14:09
Ich mag es sowieso generell lieber, wenn einer die ganzen Zutaten einkauft, als wenn jeder etwas mitbringt was dann hinten und vorne nicht zusammen passt.

Salima
31.12.2006, 14:18
Wir machen in diesem Jahr, wie eigentlich jedes Jahr, eine Sylvesterfeier bei uns. Jeder Gast hat den Auftrag bekommen etwas bestimmtes mitzubringen. Zusätzlich machen wir noch eine Umlage für das Fleisch welches wir besorgen. Wohlgemerkt es gibt Schweine- und Rinderfilet. Wir besorgen außerdem noch die Getränke. Ich finde es völlig in Ordnung, wenn eine Umlage gemacht wird, allerdings sollte sie, wie schon gesagt, vorher angekündigt werden. Unsere Freunde hatten auch kein Problem damit, zumal es sich maximal um 5 Euro pro Person handeln wird. Wir machen bei uns 3-4 Feiern im Jahr und handhaben es, außer bei Geburtstagen, immer so.

Inaktiver User
31.12.2006, 15:56
Ich kann Deinen Ärger verstehen. Ihr habt vor zwei Jahren als Gastgeber die Kosten alleine getragen - und jetzt führen Eure Freunde auf einmal eine Umlage ein, deren Höhe Ihr gar nicht kennt, für ein besonders teures Essen (ich sag nur Raclettekäse!). Mitspracherecht habt Ihr auch keines.

Wenn tatsächlich ein finanzieller Engpass ursächlich für diese Regelung ist, dann hätten sich die Gastgeber halt für ein günstigeres Essen entscheiden müssen. Finde ich. Zumal Eure Spritkosten für insgesamt sechs Stunden Fahrerei auch nicht zu verachten sind.

Tahnee
31.12.2006, 16:48
Distel, was findest Du an Raclettekäse bitte so teuer? Ich habe gestern für 15 Scheiben (insgesamt gute 500 g) ca. 3,20 € bezahlt. Ich finde, das geht. Und das ist kein abgepackter, sondern frisch geschnitten von der Käsetheke.

Sugarnova
31.12.2006, 17:29
Hallo Tahnee,

ja, wenn dann aber die Lebensmittel doch nicht soo teuer sind, warum so einen Aufstand machen? (Grins, ich weihe mein Raclette auch heute ein, mit Straußenfleisch, ich freu mich schon!)

Muss Distel zustimmen: Unter "Einladung" verstehe ich, dass nunmal der Gastgeber für alles aufkommt (Ausnahme: die hier genannten Beispiele, dass eben nur in dieser Lokalität gefeiert wird bzw. vorher Absprachen stattfinden).

So bin ich bzw. sind wir erzogen worden. Wobei ich zugeben muss, dass wir eh nur eine Wohnung haben und somit unser Gästekreis eingeschränkt ist (und wir eh keine Großpartys mögen).

Ich finde es einfach sehr befremdlich, ohne Absprachen vorher so auf die Gäste zuzukommen.

Aber vielleicht ist das ja die neue Geiz-Mentalität (nochmal: Wenn VORHER Absprachen getroffen werden, finde ich das okay). Es muss halt die Soll-und-Haben-Bilanz ausgeglichen sein.

Inaktiver User
31.12.2006, 17:39
Distel, was findest Du an Raclettekäse bitte so teuer? Ich habe gestern für 15 Scheiben (insgesamt gute 500 g) ca. 3,20 € bezahlt. Ich finde, das geht. Und das kein abgepackter, sondern frisch geschnitten von der Käsetheke.

Stimmt. Ich habe mich gewundert, wo überall Raclette-Käse im Angebot war.

Distel, der Obulus ist doch nur für's Essen angedacht, da der Gastgeber die Getränke doch kostenlos zur Verfügung stellt (habe ich so verstanden lt. Eingangsposting). Finde ich nobel, da gerade das ins Geld gehen kann.

Inaktiver User
31.12.2006, 17:59
Ich kannte das bisher auch nicht - eine Umlage bei einer Einladung. Dann habe ich den Mann gewechselt und mit ihm bzw. seinem Freundeskreis neue Gepflogenheiten kennengelernt. Bei seinen Freunden ist es auch üblich, zum Beispiel bei einer Einladung zum Grillen, neben dem obligatorischen Salat, das Fleisch selbst mitzubringen. Oder bei einer Geburtstagsparty die Getränke zu bezahlen. Für ihn ganz selbstverständlich, für mich neu und ungewohnt und anfangs auch irritierend.
Ich möchte es trotzdem auch in Zukunft so handhaben, dass ich bei Einladungen meine Gäste im wahrsten Sinne des Wortes "einlade". Schmeiße ich eine Party auf Wunsch der Allgemeinheit, so an Silvester vor einem Jahr geschehen, da die größte und zentralste Wohnung, ist es etwas anderes. Hier hat jeder etwas mitgebracht und wir haben auf diese Weise ein schönes Buffet zusammengestellt. Für 40 Leute Essen vorzubereiten ist neben dem Kosten- vor allem auch ein Zeitfaktor. Allerdings gingen auch bei diesem Anlass die Getränke und der anschließende Putzservice aufs Haus.
Dafür lassen wir uns heute Abend bei einem der Gäste verwöhnen, müssen weder etwas mitbringen (was wir natürlich trotzdem tun) noch etwas "löhnen"...
Es gleicht sich doch irgendwie immer aus und im Grunde finde ich die ganze Ab- und Aufrechnerei nach wie vor albern.

Tahnee
31.12.2006, 18:05
Hallo Tahnee,

ja, wenn dann aber die Lebensmittel doch nicht soo teuer sind, warum so einen Aufstand machen? (Grins, ich weihe mein Raclette auch heute ein, mit Straußenfleisch, ich freu mich schon!)

Sugarnova, ich habe keinen Aufstand gemacht, sondern angemerkt, dass ich persönlich für einen guten frisch geschnittenen Raclette-Käse einen oben genannten Preis völlig okay finde.


Muss Distel zustimmen: Unter "Einladung" verstehe ich, dass nunmal der Gastgeber für alles aufkommt (Ausnahme: die hier genannten Beispiele, dass eben nur in dieser Lokalität gefeiert wird bzw. vorher Absprachen stattfinden).

So bin ich bzw. sind wir erzogen worden. Wobei ich zugeben muss, dass wir eh nur eine Wohnung haben und somit unser Gästekreis eingeschränkt ist (und wir eh keine Großpartys mögen).

Ich finde es einfach sehr befremdlich, ohne Absprachen vorher so auf die Gäste zuzukommen.

Aber vielleicht ist das ja die neue Geiz-Mentalität (nochmal: Wenn VORHER Absprachen getroffen werden, finde ich das okay). Es muss halt die Soll-und-Haben-Bilanz ausgeglichen sein.

Und ich sehe auch nicht, dass es vorher nicht gesagt wurde. Im Eingangsposting schrieb Moonstone, dass sie davon ausging, dass jeder was mitbringt. Sorry, aber ob ich was mitbringe (da muss ich ja auch vorher die Zutaten besorgen und alles anrichten und das kostet Zeit + Geld) oder gleich die Ansage kommt, dass man nichts mitbringen muss, da die Gastgeber alles besorgen und man bitte dann mit der Umlage was beisteuert, ist doch kein Unterschied.

Tahnee

Margali62
02.01.2007, 10:35
Ich kenne das auch, dass für Silvester die Kosten geteilt werden. Ich wäre immer froh, einen "dummen" Gastgeber zu finden, der sich um alles kümmert (allein der Einkauf vorher *grusel*). Er hat den Dreck. Es regnet, alle latschen raus um 12, laufen hin und her. Viel Dreck! Es wird viel gertrunken, die Gefahr einer vollgek**** Toilette ist höher also sonst. Alle bleiben länger, ist ja Silvester.

Und wie gesagt, wenn mir was nicht paßt: Ich brauche ja nicht teilzunehmen.

Prost Neujahr!!

M.

Antje3
02.01.2007, 15:28
Hallo,

wir kochen ja wöchentlich bei immer der gleichen Freundin - schon da wird der Einkaufszettel speziell für das entsprechende Kochen gemacht und am Ende des Abends die Kosten geteilt.

Und genauso feiern wir seit Jahren dort Silvester. Und dieses Jahr gabs Raclette. Sie und ich haben uns also am 30.12. zur metro durchgekämpft und die Einkäufe erledigt (und schlappe 4 Stunden + Fahrt dort gebraucht). Am Ende durften wir zur Goldkunden-Kasse... damit ist wohl alles zum Umfang unseres Einkaufswagens gesagt.

Dann noch die Getränke...

Das Auto ging richtig in die Knie. Klar - am Ende das Festes blieb das ein oder andere übrig - was angebrochen war, wurde aufgeteilt, aufgeräumt haben wir noch an dem Abend. Was noch verpackt war, werden wir die nächsten Male beim kochen verwenden.

Und die Rechnung wird wie immer geteilt. Die anderen sind heilfroh, daß wir die Einkäufe gemacht haben und auch wirklich alles, was geplant war, da gewesen ist.

Silvester gucken wir auch nicht aufs Geld - da wird mal was teureres gekauft - dafür ist Silvester.

Viele Grüße

Antje

Inaktiver User
03.01.2007, 14:15
Hallo,

mein Mann und ich sind zu Silvester bei Freunden eingeladen.
Ich finde das merkwürdig, sich Leute einzuladen wo dann jeder seinen Anteil dazugibt. Die Getränke bekommen wir über die Firma des Freundes, bei dem die Feier ist soz. umsonst.
Als vor zwei Jahren bei uns gefeiert wurde, hatten mein Mann und ich auch einige Ausgaben und haben auch keinen "Hut" rumgehen lassen.
Ich habe mich etwas darüber geärgert, was mein Mann nicht versteht, denn schließlich müssten die ja noch das Haus abbezahlen und hätten doch schon viele Kosten...
Wie findet ihr das??
Gruß,
Moonstone

Ich finde es auch merkwürdig. Entweder ich habe das Geld für eine Silvesterfeier im größeren Rahmen, oder ich lasse es bleiben und feiere meinem Geldbeutel angemessen.

Ich bin da total altmodisch, ich würde niemals einladen und dann Geld für meine Auslagen annehmen. :ooooh:
Wir haben auch eine größere Silvesterfeier mit unseren Nachbarn gehabt, ich wäre niemals auf die Idee gekommen dafür eine Umlage zu verlangen.

Ist aber nur meine persönliche Meinung....

Wenn junge Leute die nur ein kleines Budget haben (Studenten, Azubis o. ä.) zusammen eine Party planen, dann ist das etwas anderes. Da sollte natürlich jeder etwas beisteuern.

Sugarnova
04.01.2007, 15:18
Einspruch! Geld fließt komischerweise auch bei Studenten äußerst selten. Bzw. NIE bei mir.

Ist was anderes, wenn man sich erkundigt, ob man bei einem Gang noch behilfich sein kann oder was mitbringt, als einen Geldschein hinzulegen. Finde ich.

Sonderzeicen
07.01.2007, 04:06
kommt immer auf die gaeste drauf an. sind es verwandte oder gar die eltern und geschwister, so wird natuerlich kein obulus eingefordert. auch bei guten freunden nicht. bei weniger engen bekannten oder 'gemischten' gaesten dagegen kann es durchaus angemessen sein, vor allem wenn es viele gaeste sind und das gemeinsame essen dabei im vordergrund steht. dann muss nunmal viel eingekauft werden. und man geht ja auch nicht automatisch davon aus, von denen ebenfalls eingeladen zu werden. wenn der gastgeber einen fairen betrag verlangt, ist man als gast immer noch deutlich billiger davongekommen, als wenn man in ein restaurant gegangen waere.

Inaktiver User
07.01.2007, 14:01
Hallo,

wollte mich nochmal melden. Letztendlich haben mein Mann und ich 10 Euro pro Person gezahlt. Die Gastgeber hatten viel zu viel gekauft und es haben 4 Personen spontan abgesagt. Ich habe mich jetzt nicht mehr so darüber aufgeregt. Trotzdem hätte ich bei der nächsten Feier ein komisches Gefühl wenn ich den eingeladenen Personen sagen würde, das sich jeder daran beteiligt.
Oft gibt es Leute, die wissen das man seinen Obulus dazugeben soll und "vergessen" es am Ende und man sitzt dann auf den Kosten weil es einem peinlich ist die Leute anzusprechen.

Gruß,
Monnstone

Sugarnova
07.01.2007, 15:58
Grinse gerade in mich hinein ... müssten dann die vier Leute ihren Obulus nicht trotzdem bezahlen?

Ich hoffe, die Feier war es "wert"...

Cariad
07.01.2007, 22:24
Hier meldet sich eine Silvesterpartyveranstalterin. :smirksmile:

Wir haben dieses Jahr auch eingeladen, es gab Fleischfondue, und ich habe angekündigt, dass ich die Metzgerrechnung umlegen werde. Manche haben Salate oder Desserts mitgebracht, trotzdem sagte keiner was gegen die 5 Euro Fleischkosten (es war wirklich eine Menge, und es kam fast alles weg :freches grinsen: ).

Meine anderen Kosten für Brot, Salat, Sekt, sonstige Getränke sowie das Frühstück für die Partyleichen am nächsten Morgen habe ich selbst getragen.

Ich seh es so, wie hier schon mal jemand geschrieben hat: Wenn ich zu meinem eigenen Geburtstag oder aus anderem Anlass einlade, zahle ich alles komplett. Wenn ich aber meine Bude für ein Silvesterfest gleichsam zur Verfügung stelle, habe ich keine Hemmungen, wenigstens teure Lebensmittel wie Fisch oder Fleisch umzulegen.

Grüße
Cariad

Islabonita
08.01.2007, 12:59
Wenn wir Leute einladen, dann sind es Gäste. Und Gäste müssen nichts zahlen. Die Wörter "Einladung" und "Obulus" schließen sich nach meinem Verständnis gegenseitig aus.
Etwas anderes ist es, wenn man mit mehreren Leuten überlegt, wo man zusammen feiert und das Fest dann dort stattfindet, wo es die Lage oder Wohnungsgröße am besten zulassen. Dann ist so eine Umlage oder Mitbringparty völlig ok.
Ich würde aber niiiiieeeee eine Einladung mit dem Zusatz "kostet dann übrigens XXX" aussprechen. Das ist dann nämlich keine Einladung mehr.

Gruß

Bagy
08.01.2007, 14:10
Wir haben dieses Jahr mit insgesamt 12 Leuten bei uns gefeiert und hatten vorher ausgemacht, wer welchen Salat oder Dessert mitbringt und dass ich Rollbraten besorge, dessen Preis umgelegt wird.

Getränke haben wir gestellt und die Anderen noch je Paar eine Flasche Sekt mitgebracht.

Alles war vorher geklärt und alle einverstanden. Fleischpreis pro Mann 3,00€.

2 Ehepaare haben bezahlt als allgemein gefragt wurde was jeder zu zahlen hätte. Der Rest hat es "vergessen" und uns ist es bei 3,00€ ziemlich blöd nachzufragen.

Wie wir es beim nächsten mal gerechter und besser machen können weiß ich auch nicht.

Wir haben über die Jahre diverse Varianten probiert, optimal war nix. Irgendwelche Schmarotzer gab es immer. Egal ob es ums bezahlen, mitbringen, helfen, bevorzugen nur der teuersten Speisen geht, es wird wohl immer welche geben die es sich auf Kosten der Anderen gut gehen lassen.