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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Torschlusspanik - wie geht Ihr damit um?



Lilia77
21.04.2016, 11:09
Hallo liebe Mitleidende,

kennt Ihr das auch? Jeden Monat das selbe Spiel: es hat wieder nicht geklappt! Neben der unendlichen Traurigkeit darüber, kommt bei mir auch mit jedem Monat eine wachsende Panik hinzu, dass es gar nichts mehr wird, denn ich bin mittlerweile schon fast 39.

Als ich gerade 34 geworden war, begannen mein Mann und ich intensiv an unserem Kinderwunsch zu arbeiten, am Anfang war ich entspannt, wurde aber immer verkrampfter als es bereits über ein Jahr nicht klappte. Als mir der FA dann eine Clomifenbehandlung vorschlug, entspannte ich mich und wurde tatsächliche bevor ich mit dieser starten konnte ohne alles schwanger. Meine kleine Tochter kam nach einer unkomplizierten Schwangerschaft vor zwei Jahren gesund auf die Welt. Nun versuchen wir es bereits seit über einem Jahr wieder, ich wurde dieses Mal recht schnell schwanger, verlor das Kind aber in der 9. SSW durch einen natürlichen Abgang letzten Sommer, dann klappte es wieder nicht mehr. Jetzt habe ich gerade meinen ersten Clomifenzyklus am Laufen mit Eisprung auslösen am 13. ZT. Nun ist der 35. ZT, ich fühlte mich schwanger, machte einen Test, der auch gestern deutlich positiv war. Heute Morgen dann das traurige Erwachen, SSanzeichen waren ziemlich weg, Temperatur gesunken, ein weiterer Test heut war nur noch ganz schwach bis gar nicht mehr zu erkennen. Also wieder eine frühe FG :niedergeschmettert:
Nun warte ich auf die Blutung, die bisher noch nicht eingetreten ist, morgen gehe ich zu meinem FA um das weitere Vorgehen zu besprechen. Gleichzeitig habe ich einen ganz dicken Kloß im Hals und merke schon wieder, dass die Panik aufsteigt.

Was macht Ihr in solchen Momenten? Wie geht Ihr damit um?

Elixia
21.04.2016, 20:46
Was ich Dir jetzt schreibe, ist vermutlich nicht, was Du lesen möchtest. Du solltest Dich daran freuen, dass Du zumindest ein gesundes Kind hast.
Bei vielen Frauen klappt trotz Kiwu Behandlung auch gar nichts. Es bringt nichts, trotzig aufzustampfen weil man unbedingt ein zweites Kind will.
Mit 39 Jahren bist Du in einem Alter, wo etwa jede dritte Schwangerschaft mit einem Abort endet. Was ich an Deiner Stelle täte?
Ich glaube, ich würde von der weiteren Kiwu Behandlung zumindest Abstand nehmen, wenn diese mich belasten würde.
Mich an meinem einen Kind erfreuen und bezgl. Kind Zwei es evtl. drauf ankommen lassen. Vielleicht wirst Du noch mal schwanger, dann ist es gut, wenn nicht, die Situation so akzeptieren, wie sie ist.

Lilia77
21.04.2016, 21:03
Hallo Elixia,

vielen Dank für Deine Meinung und ob bzw. was ich hören will, habe ich mir ehrlich gesagt nicht wirklich überlegt. Mehr ging es mir darum, zu erfahren wie andere mit dieser Situation umgehen. Ich verstehe die Perspektive derjenigen, die noch kein Kind haben sehr gut (genau die hatte ich selbst ja auch lange Zeit), aber auch die sekundäre Sterilität wie es so schön medizinisch heißt kann sehr deprimierend und traurig sein. Zu dem eigenen Wunsch noch ein Kind zu haben kommt dann auch noch der Wunsch ein Geschwisterchen für das erste Kind zu haben, also auch aus dessen Perspektive.

Dass ich alt bin und eigentlich nicht mehr viel erwarten darf, ist mir klar, aber danke nochmal für Deinen Hinweis!

Unendlichkeit
21.04.2016, 21:09
An eurer Stelle würde ich zur weiteren Behandlung in eine Kinderwunschklinik gehen und nicht mehr zum FA.

Welche Untersuchungen sind denn bei dir/euch schon gemacht worden?

smiling_soul
21.04.2016, 21:24
Liebe TE, schwierig, wenn man in so einer Situation steckt.

Du sagst, dass du gerade mit der Fruchtbarkeitsbehandlung angefangen hast. Da hat es mit der Befruchtung ja gleich schnell geklappt. Das ist ja schon mal positiv. Es ist dir allerdings auch klar, dass die FG-Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit halt jetzt höher ist als in jüngeren Jahren. Dass du trotzdem traurig bist, verstehe ich gut.

Eine Schwangerschaft kann man nicht erzwingen. Du kannst natürlich weiter probieren, schwanger zu werden, jedoch musst du für dich abwägen, wie "belastbar" du bist bezüglich weiteren FG. Das ist ja psychisch auch nicht ohne. Wahrscheinlich ist die Hormonbehandlung auf Dauer auch belastend, hat Nebenwirkungen etc.

Ich hatte, als ich meinen Kinderwunsch hatte, auch 2 FG. Die haben mich sehr mitgenommen. So habe ich für mich und natürlich gemeinsam mit meinem Partner beschlossen, wir probieren es max. noch einmal, wenn es dann nicht klappt, dann lassen wir es auf sich beruhen und überlegen, ob die Möglichkeit, ein Pflegekind oder ein Adoptivkind für uns auch eine Möglichkeit wäre. Es hat dann geklappt mit dem Baby, ich war so glücklich darüber, hätte auch gerne noch ein 2. gekriegt, aber es sollte halt nicht sein. Deswegen fühle ich mich aber nicht unglücklich.

Vielleicht kannst du versuchen, es nicht mehr so "torschusspanik-artig" zu sehen. Wenn es klappt, dann freu dich, aber stürze dich nicht in Verzweiflung, wenn es nicht mehr klappt. Lass es auf dich zukommen. Wenn es nicht klappt, kann man einfach nichts machen, das ist Schicksal, da kannst du hadern damit soviel du willst, es wird nichts helfen. Du kannst es nicht beeinflussen, deshalb ist Panik nicht angebracht.

An deinem jetzigen Leben mit deinem 1. Kind würde sich nichts ändern. Es kann dir also keine schlimme Situation passieren.

Ein Freundin von mir wollte auch unbedingt ein 2. Kind, es klappte 6 Jahre lang nicht. Erst, als sie damit abgeschlossen hatte, wurde sie plötzlich schwanger. Ich denke, weil sie dann auch entspannter war, seelisch wie auch körperlich. So stehst du ja andauernd unter einer großen Stress-Situation, die nicht schwangerschaftsfördernd ist.

Lilia77
21.04.2016, 21:29
Hallo Unendlichkeit,

ich hab das Glück, dass mein FA auch Kiwu-Spezialist ist. Gemacht habe ich vor meiner ersten Schwangerschaft eine Bauchspiegelung, bei der alles ok war. Jetzt nochmal die üblichen Tests auf Entzündungswerte, Chlamydien usw., Schilddrüse wurde auch schon vor einiger Zeit eingestellt und wird immer engmaschig kontrolliert, mehrere Spermiogramme waren ok, Zyklusmonitoring zeigte regelmäßigen Zyklus mit ES, gute Durchblutung, gut aufgebaute Schleimhaut, nur meinte der FA, dass man die Eireifung noch optimieren könnte (daher Clomifen). SpermienAK keine vorhanden.

Lilia77
21.04.2016, 21:35
Hallo smiling_soul,

vielen Dank, genauso ist es und genau daran will ich ja arbeiten. Ich will nicht undankbar sein und bin sehr sehr glücklich über meine kleine Maus und ich würde sehr gerne lernen loszulassen. In meinem Kollegen- und Bekanntenkreis sind viele Frauen in meinem Alter +/-2 Jahre, die relativ schnell nach ihrem ersten Kind noch ein weiteres ganz problemlos bekommen haben, mich zieht das immer wieder runter :niedergeschmettert:
Wie finde ich den Weg da raus?

Unendlichkeit
21.04.2016, 21:38
Toll, dann bist du ja in besten Händen.

Hast du schon mal eine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung angedacht?

Ich hatte so ziemlich mit der gleichen Situation zu kämpfen wie du, fühle dich verstanden.

Lilia77
21.04.2016, 21:42
Danke Unendlichkeit, das ist sehr lieb von Dir. :baume: Wie ist denn bei Dir ausgegangen?

Ja, eine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung wurde bei der Bauchspiegelung gemacht. Oder meinst Du, ich solle jetzt nochmal eine machen?

Unendlichkeit
21.04.2016, 21:48
Meine FA hat gemeint, die Eileiter können durch die erste Geburt/Schwangerschaft - Kaiserschnitt - in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Die Untersuchung war sehr, sehr unangenehm aber das Resultat war grundlegend ok. Sprich, ein Eileiter vollkommen ok und der zweite solala. Aber anscheinend hat das Kontrastmittel die Eileiter richtiggehend "durchgeputzt", etwas gedehnt oder so ähnlich. Auf jeden Fall war ich im Zyklus darauf schwanger :smirksmile: Muss jetzt kein Zusammenhang bestehen, kann aber.

Definitiv können sich die Eileiter verändern. Vielleicht solltest du diese Untersuchung nochmal machen. Nicht lustig, aber was tut frau nicht alles ...

Lilia77
21.04.2016, 21:53
Was für eine Untersuchung hast Du gemacht? Eine Bauchspiegelung oder per Ultraschall? Eine Ultraschalluntersuchung würde ich gerne machen, vor einer erneuten Bauchspiegelung scheue ich mich etwas, die erste war zwar ambulant und problemlos, aber ich hab/ hatte trotzdem große Angst vor Narkose und Co.

Die Geburt war spontan und ging komplikationslos.

Unendlichkeit
21.04.2016, 22:01
Ich habe eine Hysterosalpingographie machen lassen. Das wird ohne Narkose gemacht.

Schau mal da:

Hysterosalpingographie (HSG) — Goldenes Kreuz Privatklinik (http://www.goldenes-kreuz.at/leistungsbereiche/roentgen-und-bildgebende-diagnostik/konventionelle-diagnostik/hysterosalpingographie)

smiling_soul
21.04.2016, 22:04
Liebe Lilia,

was mir grad noch eingefallen ist: Bei mir war da auch noch das Problem mit dem Gelbkörpermangel, welcher ja die Einnistung erschwert bzw. zu Frühabgängen führt. Ich habe damals dann meinen Zyklus genau beobachtet und sogar Temperatur gemessen; anhand dieser Aufzeichnungen konnte der FA erkennen, was los ist und ich bekam ein Medikament, das die FG verhindert hat.

An eine Eileiterproblem denke ich eher nicht bei dir, eher an die Progesteronschwäche, denn die kommt sehr häufig bei Frauen in unserem Alter vor, ich hatte diese schon ab ca. 30 Jahre, hab es aber nie gewusst, bis ich eben die FG hatte.

Hmm, schwierige Frage, wie du da den Weg rausfindest, dass dich das problemlose Kinderkriegen im Bekanntenkreis runterzieht. Jede Frau ist anders, jeder Körper, manche brauchen nur nen Mann anzuschauen, werden sie schwanger :smile:, manche benötigen Unterstützung dazu. Siehst du es unterbewusst vielleicht als persönliches Manko, dass es bei dir nicht so klappt?

Ausserdem denke ich, dass du unter dem Clomifen auch wieder schnell schwanger werden kannst, die ES sind ja da, Befruchtung hat ja auch stattgefunden.

Ich wünsche dir alles Gute!

Lilia77
21.04.2016, 22:05
Super, danke, das werde ich morgen gleich nochmal ansprechen.

Elixia
21.04.2016, 22:12
Du bist ja nicht wirklich "alt", aber im biologischen Sinn in Bezug auf Schwangerschaft wird es ab Ende 30/ Anfang 40 Jahren natürlicherweise "eng".

Ich wollte Dir eigentlich nur den realistischen Blick dafür öffnen, denn die Kinderwunschtherapie suggeriert vielen Frauen irrtümlich, das alles machbar sei und das stimmt bei Betrachtung von Studienergebnissen leider so nicht.
Damit wird auch eine Menge Geld auf Seiten der Mediziner verdient, wobei ich hier nicht unterstellen möchte, dass die Ärzte nicht alles tun, um eine Schwangerschaft zu ermöglichen. Die Frage in höherem Alter ist eben viel eher, ob die SS dann auch Bestand hat und am Ende ein gesundes Kind geboren wird.

Für alles im Leben gibt es eben Zeitfenster, auch wenn das bedauerlich ist. In der Ukraine z.B. gibt es ja vom Gesetzgeber noch ganz andere Möglichkeiten, wie Eizellspende usw.
Ich erinnere da eine Fernseh Dokumentation über eine deutsche Lehrerin, die glaub ich mit Anfang 60 Jahren noch ein Kind bekommen hat, obwohl sie schon mehr als 10 Kinder hatte.

Ich bin selbst ein glückliches Einzelkind, ich glaube um Deine Tochter brauchst Du Dich nicht zu sorgen, sollte es mit einem zweiten Kind nicht klappen.

Heute gibt es doch viel mehr Einzelkinder, anders als in den 60 er und 70 er Jahren, wo Einzelkinder eher die Ausnahme waren.
Ich denke, was Dir wirklich helfen könnte, wäre eine Art Gelassenheit, klar leichter gesagt als gefühlt, das weiß ich wohl.

Lilia77
22.04.2016, 09:54
Hallo Elixia,

danke für Deinen Zuspruch. Aber realistisch bin ich durchaus, denke ich. Und aus meiner Erfahrung heraus suggeriert die Medizin nicht unbedingt, dass alles möglich ist, sondern ich habe schon von vielen Ärzten gehört, dass man halt das Alter nicht verleugnen kann. Die auch Dir bekannten Statistiken liegen auch vielen Ärzten vor.
Aber was bedeutet das jetzt für mich? Soll ich am besten alles hinschmeißen und sagen: wird eh nix mehr, bin halt einfach zu alt? Natürlich wäre es auch ein schönes Ziel zu sagen, wenn es klappt gut, wenn nicht auch, aber in welche Richtung bewegt man sich da? Wenn der Wunsch groß ist, investiert man (vor allem emotional, Zeit usw.) und wenn es dann dennoch nicht funktioniert, ist es schwer zu sagen, dann halt nicht, trotzdem alles gut, obwohl man das natürlich auf lange Sicht tun sollte.

umberta
26.04.2016, 07:19
Liebe Lilia, ich denke, das kennen wir hier alle. Ich bin 33, hätte also objektiv gesehen noch ein wenig Zeit, und trotzdem geht es mir so. Ich weiss leider auch nicht, was man dagegen tun kann.

Was sicher nicht stimmt, ist, dass man sich nur zu entspannen braucht und dann klappt es schon.
Chance im natürlichen Zyklus: Ca. 20% (das sind die Entspannten)
Chance mit ICSI: Ca. 40% (das sind die Hysterischen)

Nela85
27.04.2016, 13:41
Ich werde gerade bei einer Invimed-Klinik in Polen behandelt. Wir wollten die IVF versuchen und es stellte sich heraus, dass die IVF mit Eizellspende unsere einzige Chance ist. Wir haben wir vier Embryos erhalten, der erste Transfer ist leider gescheitert. Nun warte ich auf den nächsten Transfer. Ich bin guten Mutes, ich hoffe, dass es diesmal gelingt. Solltet ihr irgendwelche Fragen zu diesem Thema oder zur Behandlung in Polen haben, helfe ich und berate euch gern, einige Erfahrungen habe ich bereits gemacht ;)

Oaxa
03.05.2016, 21:33
Dieses Thema hat mich (in etwas anderer Kombination) auch umgetrieben. Ich hatte vor einiger Zeit einen Thread und mittlerweile auch eine Gruppe dazu eröffnet. Wenn du magst, kannst du in unserer Gruppe mitschreiben.:blume: Wir sind übrigens eine bunt gemischte Gruppe, die teilweise schon Erfolg beim Zweitkinderwunsch hatte oder sich noch ganz intensiv mit dem Thema "Wie komme ich zum Zweitkind?" beschäftigt. Eine Einladung liegt in deinem Postfach!

Ich denke auch, dass du schnellstens in eine KiWu solltest, wenn der Wunsch nach einem 2. Kind so groß ist. Du hast ja auch nicht mehr viel Zeit zu verlieren, da eine evtl. KiWu-Behandlung ja nur bis zum 40.Lebensjahr von der KK bezahlt wird.
Außerdem ist es sehr beruhigend, wenn man weiß, woran es liegt und was man evtl.medizinisch machen kann.

biendli42
08.05.2016, 21:39
Hallo zusammen, Torschlusspanik mit 39? Kein Grund dazu. Mein Mann und ich haben unter ziemlich schlechten Voraussetzung, er fast unfruchtbar, ich schon 41 - nach viel Esoterik und halbpatzigen Versuchen mit unprofessionellen Ärzten - mit ICSI gestartet und drei Tage vor meinem 43 Geburtstag ist unser erster Sohn zur Welt gekommen, zudem haben wir mit 45 noch eineiige Zwillingsmädchen bekommen. Klar war viel Glück dabei. Aber statt Torschlusspanik zu haben:
-die besten medizinischen Techniken in eine professionelle Kinderwunschbehandlung mit 7 Tage Betreuung und eigenem, hochprofessionellem Labor suchen
- etwas Stress und Zeitdruck schadet unserer Erfahrung nach nicht, sondern lässt sich bei IVF gar nicht vermeiden, aber Rauchen, Alkohol usw. schon, denn einzig und alleine die medizinische Qualität von Eizellen und Spermien zählt
- statt vieler, teurer Versuche hat sich für uns die Plastozystenkultur bewährt, denn nach dem 5 Tag konnten die Ärzte mit grosser Wahrscheinlichkeit die beste befruchtete Eizelle aussuchen - und zwar nur eine - und diese transferieren. Wenn die Ärzte den Transfer von zwei Eizellen vorschlagen, weiss man eigentlich schon, dass die Qualität zu schlecht ist und wenn sie empfehlen, keinen Transfer zu machen, muss man sich nicht falschen Hoffnungen hingeben. Bei uns waren die Ärzte sehr ehrlich und Freunden von uns haben Sie direkt nach der Blastozystenkultur zur Eizellspende geraten.
- die Selektion der besten Spermien und ICSI, also das direkte Einspritzen dieser in die Eizelle ist ein weiteres, zwar unromanisches, aber sehr hilfreiches Mittel bei männlichen Fruchtbarkeitsproblemen
- und zum Schluss: Nicht aufgeben, sondern möglichst mit wenig Unterbrüchen dran bleiben, denn die Eizellen brauchen ca. 6 Monate zum fertig Ausreifen und die Hormonbehandlungen helfen den restlichen Eizellen qualitativ gut zu werden. Meine Eizellen sind daher von Versuch zu Versuch besser geworden und beim dritten Mal hat es zum ersten Mal geklappt, zwei Jahre später war es dann etwas länger.

Also statt Torschlusspanik: Sucht Euch die beste medizinische Hilfe, die Ihr bekommen könnt, auch wenn diese nicht in der Nähe ist und verliert keine Zeit. Es lohnt sich und ich wünsche allen, die so sehr auf ein Kind hoffen, dass Ihr es bald in die Arme schliessen könnt. Viel Glück!