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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ex eine 2. Chance geben???



sunshine180777
20.12.2006, 18:04
Ich bin 29 Jahre jung und habe einen 3-jährigen Sohn. Seit 01.12. habe ich LG gebeten aus der Wohnung auszuziehen.

Nun ist es so, dass er alle 2-3 Tage bei uns ist und auch schläft. Für unseren Sohn sehr verwirrend.

Er hat gemeint, dass er in Zukunft mehr Zeit mit uns verbringen möchte. Ich möchte ihm so gerne glauben, hab aber gleichzeitig Angst, dass es wieder so wird wir früher, dass er die Samstage bei seinen Eltern verbringt und ich alleine daheim sitze. Muss gleich dazu sagen, dass ich seine Eltern nicht besonders mag und es auf Gegenseitlichkeit beruht.

Er bekommt Geld von seine Eltern, wenn er bei den Autos was repariert oder einbaut. Ist als wir noch zusammen gewesen sind unser größter Streitpunkt gewesen, da er nie fertig wird mit dem herumbasteln an den Autos, da alle 3 Jahre ein neues Leasingauto im Haus ist. Ich würde es einsehen, wenn man einmal in ein Auto allen möglichen Schnick Schnack einbaut und dann das Auto einige Jahre fährt.

Ein großes Problem von ihm ist, dass er es allen Recht machen möchte und er nicht nein-sagen kann.

Ich muss dazu sagen, dass ich nichts dagegen habe, wenn EX-LG und unser Sohn für 2-3 Stunden in der Woche bei seinen Eltern sind. Ich möchte jedoch meine Ruhe haben und bin froh, wenn ich nicht mitfahren muss, da ich mich bei ihnen nicht wohl fühle und Dinge vorgefallen sind, die ich nicht vergessen oder verzeihen kann.

Für mich ist es immer eine Achterbahnfahrt mit meinen Gefühlen, vorige Woche habe ich mir gedacht, OK wir probieren es wieder, aber heute habe ich wieder panische Angst, dass es doch schief geht. Weiss nicht wie ich mich verhalten soll.

Hab ihr Erfahrung mit einem Neubeginn?? Hat es funktioniert oder kehren bald wieder die gleichen Schwierigkeiten zurück?

Inaktiver User
20.12.2006, 18:34
Hallo Sunshine,
bin gerade in einer ähnlichen Situation. Mach Deine Position klar. Sag ihm was Du erwarteset. Direkt wieder einziehen ist vieleicht nicht sinnvoll. Dann ist man schnell wieder im alten Trott drin. Gib ihm Zeit Dir zu zeigen, dass er Prioritäten setzen muss. Ihr seid seine Familie. Klar ist es toll, dass er seinen Eltern hilft, aber trefft klare Absprachen dass er z. B. nur einen Samstag im Monat da ist um das Auto zu reparieren o.ä.
Du und Euer Kind habt das Recht an erster Stelle zu stehen.
Wie sieht es mit der Liebe von Deiner Seite aus?
LG Selueh

Prijon
20.12.2006, 19:00
OK wir probieren es wieder

Ich halte das für den falschen Weg. Wenn, dann einen neuen Anfang. So tun, als lerne man sich gerade neu kennen. Und sei nun dabei, die Grundlagen einer Beziehung "abzuklopfen".

Und da würde ich zum Beispiel sagen: Dieser Mann bastelt gerne an Autos herum. Das ist SEIN Ding. Ob sich das lohnt oder nicht oder überhaupt, das ist nicht Dein Ding. Das will er und das tut er deshalb auch.

Kann es sein, dass Dein Frust deshalb so groß ist, weil Du die Eigentümer dieser Autos nicht magst?

Prijon

sunshine180777
20.12.2006, 19:22
Das spielt sicher auch eine Rolle, dass ich die Eigentümer der Autos nicht mag.

Wenn EX-Lg an seinem oder am Motorrad meines Schwagers herumbastelt macht es mir bei weitem nicht so viel aus, wie bei den Schwiegis.

Er ist einfach immer auf der Seite seiner Eltern und das macht mich rasend. Alles was sie sagen und tun ist super und wenn ich mal etwas dagegen habe bin ich die Schlechte und Böse.

Kurz dazu warum ich meine Schiemu nicht mag. Eine Woche bevor ich unseren Sohn bekam, hab ich mir von ihr anhören können, dass ich das Kind abtreiben lassen hätte sollen und LG wieder nach hause kommen soll. Ende November konnte ich mir dann wieder anhören, dass ich LG nur als Samenspender gebraucht habe. LG hält sich da raus und meint nur seine Mutter ist halt so. Mit dieser Meldung komme ich gar nicht klar. Er will oder kann sich nicht entscheiden. Ich verstehe, dass er loyal sein möchte, aber irgendwo sind auch bei mir Grenzen.

Prijon
20.12.2006, 19:33
Aha.

So was ähnliches habe ich mir gedacht. Klar, Du darfst Loyalität erwarten.

Aber: Schwimu zieht und er lässt sich ziehen. Das ist ein gravierendes Problem.

Prijon