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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Dumme Frage....



gezeitenfrau
09.01.2016, 14:28
Hallo:blumengabe:, könnte mich hier mal jemand aufklären ob es folgendes geben kann:
Vor ca 2 Jahren erzählte mir eine Dame (die ich damals betreute),dass ihre Tochter
ein Kind bekommen habe, nach fast 10 Jahren darauf warten. Sie war Mitte 30.
Irgendwas war bei ihr nicht ganz optimal gewesen, der Hauptgrund war aber der
Schwiegersohn, der irgend ein "Syndrom" hatte, genaue Bezeichnung vergessen.
Dieser produzierte absolut KEINE Spermien, dennoch konnte die Klinik helfen, also
das Kind war von dem Ehemann, es habe irgend einen Eingriff gegeben.
Aber ohne jegliche Spermien ?! Wie sollte das gehen ?

taggecko
09.01.2016, 14:37
ZB bei Männern mit Mukoviszidose wird aus einem Hodenbiopsat Spermien entnommen und dann per ICSI in die Eizelle eingeschleust. Der Rest des Verfahrens ist wie bei IVF.

gezeitenfrau
09.01.2016, 14:56
Danke für die Information, taggecko.:blumengabe: Ich hatte eher vermutet, das Ehepaar
hat der Mutter verschweigen wollen das Spendersamen im Spiel war.

nanammm
09.01.2016, 15:35
Google mal nach TESE.... :smirksmile:
Das ist meist die letzte Hoffnung, ein eigenes Kind zu bekommen.

http://www.familienplanung.de/kinderwunsch/behandlung/tese-mesa/

Inaktiver User
09.01.2016, 15:59
Danke für die Information, taggecko.:blumengabe: Ich hatte eher vermutet, das Ehepaar
hat der Mutter verschweigen wollen das Spendersamen im Spiel war.
Naja, Du hast es erzählt bekommen von der Mutter... möglicherweise hieß ja "keine Spermien" auch einfach nur: sehr wenige bzw. in einer Anzahl, bei der eine natürliche Empfängnis nahezu ausgeschlossen ist.

gezeitenfrau
17.01.2016, 12:49
Danke nochmals für die Aufklärung, ich hatte davon noch nie gehört.:blume:
Besagter "Inzwischen Vater" hatte, hat übrigens das Klinefelter-Syndrom, nicht ganz so
schlimm wie Mukoviszidose glaube- ich im Sinne von lebensbedrohlich.

Einer meiner vielen Schwäger war angeblich oder wirklich auch zeugungsunfähig,
seine damalige LG hatte sich deshalb von ihm getrennt, "künstliche Hilfen" wollte
sie nicht. Er fand dann aber eine neue Partnerin, die schon ein Kind hatte, zudem an
Diabetes 1 litt/ leidet und die keine Kinder mehr bekommen sollte/wollte.
Das passte gut also, aber: nach einem halben Jahr war sie schwanger:unterwerf:
was erstmal einen Schock für alle bedeutete, der "Schock" ist heute 11, die jüngere
Schwester 8, Lieblingscousine meines Sohnes.:smile:
Der Urologe hatte damals gesagt: sie werden niemals auf normalem Wege Kinder
zeugen können , es soll an einer Mumpserkrankung gelegen haben und auch mit "Nachhilfe"
wäre es fraglich ob es einen Erfolg geben werde.Später hat er gemeint, bei Männern könne
man nie ganz sicher sein, es habe schon Fälle gegeben...blablabla.
Tja, so was kann es auch geben.

Gemme
17.01.2016, 16:09
Wie das halt immer so ist - am Ende reichen galt ein Spermium und eine Eizelle...
...und weil die meisten Menschen unter Ende 40 zumindest hin und wieder eins von beiden in sich haben, gibt es auch nur recht wenige Menschen, die ein verantwortungsbewußter Mediziner als absolut und zu hundert Prozent zeugungsunfähig bezeichnen würde.

Nichtsdestotrotz sind natürlich viele Paare auf medizinische Hilfe angewiesen, manche sogar trotz allerhand gesunder Keimzellen.

Joslynn
18.01.2016, 12:41
Wir hatten auch 0 Prozent Chance und jetzt bin ich in der 17. Woche... ;-)

Gemme
18.01.2016, 14:27
Deine Ärztin war ja auch doof ;)