PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Traum: Wasser, Koma, Zweifel



Inaktiver User
19.12.2006, 10:18
Hallo ihr lieben Traumdeuterinnen, ich brauche mal eure Hilfe für meinen Traum:

Ich bin im Freibad, in dem ich als Kind immer schwimmen gegangen bin. Schwimme im Schwimmerbecken, in dem man nicht stehen kann (so ist es wirklich), ich schwimme zum Rand hin und kurz bevor ich ankomme tauche ich, um an den Rand zu kommen (so habe ich es früher immer gemacht). Ich tauche weiter und weiter und weiter und komme an einen Rand, der wie im Planschbecken endet, wo der Boden immer flacher wird. Ich bleibe im flachen Wasser liegen und da fällt mir ein, dass ich ein halbes Jahr im Koma gelegen habe, weiß allerdings nicht warum und mir fällt ein, ich hatte ja einen Freund und mache mir Gedanken, ob mein Freund auf mich gewartet hat. Ich gucke mich um und auf einmal sehe ich ihn auf das Becken zukommen, er ist dünn geworden und hat ein sorgenvolles Gesicht. Ich gehe aus dem Wasser auf ihn zu, wir fallen uns in die Arme und alles wie vorher. Alle Zweifel und Bedenken sind weg und unser Leben geht weiter wie bisher.

Inaktiver User
20.12.2006, 10:59
Keiner da?

Schade .... :heul:

Inaktiver User
20.12.2006, 11:15
Ich glaube nicht, dass jemand anderes einen Traum für Dich deuten kann, das kannst Du nur selbst, denn Du selbst hast ja aus Deinen verdrängten Vorstellungen den Traum gebastelt, und nur Du selbst kennst das Leben, das den Hintergrund für diesen Traum bildet.

Eine gute Technik Deine Träume zu entschlüsseln: Traum aufschreiben, dann auf einem neuen Blatt die Gedanken aufschreiben, die Dir zu dem Traum kommen, dann das erste Blatt mit dem Traum weglegen, und die Gedanken aufschreiben, die Dir zu den Gedanken zum Traum kommen, dann zweites Blatt mit den ersten Gedanken weglegen, und die Gedanken aufschreiben, die Dir zu den zweiten Gedanken zu den Gedanken zum Traum kommen, usw.

Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine: Es gibt eine Kette von Ideen, Gedanken und Assoziationen. Das kann eine Weile dauern (Du brauchst vielleicht ein Stunde ungestört Zeit dafür, vielleicht weniger), aber Du wirst sehen, bald kristallisieren sich einige Themen heraus, die sich ganz "heiß" anfühlen (ich bekomme manchmal Herzklopfen, wenn ich den Kern des Traums entdecke).

Vielleicht magst Du das mal ausprobieren, würde mich interessieren, ob was dabei rauskommt.

Inaktiver User
27.12.2006, 07:39
Hallo ihr lieben Traumdeuterinnen, ich brauche mal eure Hilfe für meinen Traum:

Ich bin im Freibad, in dem ich als Kind immer schwimmen gegangen bin. Schwimme im Schwimmerbecken, in dem man nicht stehen kann (so ist es wirklich), ich schwimme zum Rand hin und kurz bevor ich ankomme tauche ich, um an den Rand zu kommen (so habe ich es früher immer gemacht). Ich tauche weiter und weiter und weiter und komme an einen Rand, der wie im Planschbecken endet, wo der Boden immer flacher wird. Ich bleibe im flachen Wasser liegen und da fällt mir ein, dass ich ein halbes Jahr im Koma gelegen habe, weiß allerdings nicht warum und mir fällt ein, ich hatte ja einen Freund und mache mir Gedanken, ob mein Freund auf mich gewartet hat. Ich gucke mich um und auf einmal sehe ich ihn auf das Becken zukommen, er ist dünn geworden und hat ein sorgenvolles Gesicht. Ich gehe aus dem Wasser auf ihn zu, wir fallen uns in die Arme und alles wie vorher. Alle Zweifel und Bedenken sind weg und unser Leben geht weiter wie bisher.



Hm... lass mich mal versuchen :smirksmile:
(auch wenn kjdklsdkjaetc. Recht hat mit ihrem Vorschlag)

also:
Du schwimmst im Traum im Wasser deiner Kindheit.
Wasser kann man in etwa gleichsetzen mit "Gefühle, Seele".
Ein Koma.
Eine Art Un-Bewußtheit. Etwas Verdrängtes, etwas was nicht wahr-genommen wurde.
Vermutlich ein Teil deiner Selbst, etwas hast du damals "ausgelagert".
Ein FREUND kommt auf dich zu, unterernährt, verhärmt.
Das ist der Teil deiner Seele, den du aus deinem Selbst ausgeschlossen hattest
(warum, kannst nur du selber wissen)

Du nimmst ihn in die Arme, wirst wieder vollständig und lebst dein Leben.

Ein GUTER Traum ! :blumengabe:

Inaktiver User
04.01.2007, 08:57
Hallo kjdksdlkj,
hallo Lavendelmond,
meine Träume kann ich nur selbst entschlüsseln, dass ist mir klar, aber was fehlte ist die Bedeutung z. B. von Wasser in Träumen, so wie es Lavendelmond beschrieben hat. Die Idee mit dem Aufschreiben der Träume kenne ich auch, habe sie allerdings noch nie durchgeführt, manchmal träume ich die reinsten Krimis (das ist Agatha Christie ein Waisenmädchen gegen :freches grinsen: ), wenn ich das alles aufschreiben wollte sind 2 Tage vorbei und ich habe nicht geschlafen :freches grinsen: .

Festgestellt habe ich, Träume, die ich morgens beim Aufwachen nicht mehr weiß, sind auch nicht so wichtig für mich, dagegen sind Träume, an die ich mich morgens erinnern kann, wichtig.

Was ist aus meinem Traum geworden:
Nach dem Traum hatte ich ein sehr gutes Gefühl und es veränderte sich etwas. Ich bin authentischer, bin klarer im Kopf, nehme mich in meinen Bedürfnissen ernst und vertrete meine Interessen, wenn mir was nicht passt sage ich es sofort. Ich habe das Gefühl ich bin ganz, heil, vollständig, es ist alles da, was ich brauche. Lavendelmond, du hast es genauso beschrieben. Was ich verdrängt habe, nicht haben wollte (Koma) kann ich nicht sagen, ich kann es nicht im einzelnen nicht beschreiben, es hat sich im großen Zusammenhang etwas geändert.

Danke für eure Hilfe :blumengabe: :blumengabe: