PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eure Meinung zum BRIGITTE-MOM-Heft: Lob, Kritik, Verbesserungsvorschläge



BRIGITTE Community-Team
06.11.2015, 11:11
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

wie gefällt euch die aktuelle Ausgabe der BRIGITTE MOM? Was ist gut, was ist nicht so gelungen, was soll besser werden? Gibt es ein Thema, dass euch besonders bewegt hat?

In diesem Strang möchten wir euch die Möglichkeit geben, uns eure Meinung zu sagen.
Solltet ihr euch dafür nicht in der Community anmelden wollen, könnt ihr uns natürlich auch einen Leserbrief an infoline@brigitte.de schreiben.

Wir freuen uns auf euer Feedback!

Euer BRIGITTE MOM-Team

Annablume1
06.03.2016, 20:19
Liebes Brigitte Mom Team,
Ich habe mich bislang auf jede einzelne Ausgabe gefreut, so auch auf die aktuelle!
Aber was war denn da los? Wo ist eure positive Energie geblieben? Noch nie hab ich mich geärgert aber heute schon. Unnütze Väter, traumatische Geburten und Mütter die öffentlich deklarieren, ihre Kinder seien ein Fehler gewesen? Und als Sahnehäubchen eine Mutter die das Recht ihrer Kinder am eigenen Bild mit Füßen tritt indem sie kategorisch ihre Kritiker als Internet-trottel hinstellt?
Ich muss mich sehr wundern, soll ich ein Care Paket Schokolade schicken? Bitte werdet wie ihr wart, liebevoll, ehrlich und zum dahinschmachten.
In guter Hoffung, wenn auch nicht schwanger, A.

Andalu
07.04.2016, 10:35
Ich habe es lange vor mir her geschoben, den Artikel "Schwere Geburt" zu lesen, und war bis zuletzt nicht sicher, ob ich mir "das geben" soll. Die Geburt meines Kindes war reibungslos und nach 2 Stunden hielten wir unseren Sohn in den Armen. Die Stimmen der betroffenen Mütter haben mich zu Tränen gerührt und ich habe tiefes Mitgefühl für die Frauen empfunden; und Dankbarkeit darüber, was mein Baby und ich gemeinsam geschafft haben. Der Vorschlag von Astrid Saragosa, der Gründerin des Trauma Instituts, Geburtsnachsorge-Gespräche zu etablieren, hat mir sehr gefallen! Denn selbst wenn die Geburt als schön empfunden wird: sie bleibt das "krasseste", was ich je erlebt habe und schon kurz danach fragt einen niemand mehr danach; aber man selbst hat immer mal wieder Redebedarf!

corneliam
16.09.2016, 16:44
Hallo Brigitte-Mom-Team,

Eigentlich lese ich eure Zeitschrift seit über einem Jahr sehr gerne. Mit dem neuen Heft Nr. 3 /2016 konnte ich leider nicht so viel anfangen. Ich habe mich über den Artikel von "Benni-Mama" sogar etwas geärgert. Ich habe wirklich Schwierigkeiten, eine Frau ernst zu nehmen, die 1. aus Scham ihren wahren Namen nicht in einer Zeitschrift stehen haben möchte, in der sie als Mutter anderen Müttern Ratschläge erteilt, 2. offenbar in den ersten 6 (!!) Lebenjahren ihres Erstgeborenen nie vor 6.30 Uhr aufstehen oder vor 08.00 Uhr das Haus verlassen musste, 3. deren Kinder anscheinend von abends um 8 bis morgens um 8, also 12 Stunden schlafen. Glückwunsch, Frau "Benni-Mama", dass Sie so lange nichts für Ihre Rente tun mussten, aber die Realität sieht für die Frauen, die ich kenne, anders aus. Sie müssen meist nach der Geburt eines oder sogar zwei Kindern früh aufstehen UND ihre Kinder gefrühstückt etc. in die Schule schicken, und zwar oft genug als Alleinerziehende. Danach müssen sie arbeiten gehen und denken morgens nicht daran, ob die Brotbox mit irgendeinem superkreativen Quatsch gefüllt ist, sondern daran, ob sie überhaupt gefüllt und auch eingepackt wurde....

BRIGITTE Community-Team
21.09.2016, 11:11
Liebe corneliam,
Danke für Deinen Beitrag! Schade, dass du mit dem aktuellen Heft nicht so viel anfangen konntest. Was die gute „Benni-Mama“ angeht, die müssen wir hier mal in Schutz nehmen. Denn das ist eine durchaus hart arbeitende Kollegin, die immer was für ihre Rente getan hat. Wie viele von uns arbeitet sie, während ihre Kinder in der Kita sind, also bis zum Nachmittag. (Und zwar als Autorin für Bücher und Magazine, und das keineswegs als Hobby!) Und ich glaube, das „nie vor 6.30 Uhr aufstehen“ ist ein Missverständnis: Das bezieht sich sicher auf die Jahre, in denen ihre Kinder keine Babys mehr waren, sondern Kita-Kinder mit okayem Schlafrhythmus. Da ist es schon eine Umstellung, wenn die Schule um 8 beginnt und man nicht mehr wie bisher um 9 oder sogar erst 9.30 Uhr in der Kita sein muss… Und was ihr Pseudonym angeht: Ihr erstes Buch „Große Ärsche auf kleinen Stühlen“, ein sehr, sehr lustiger Blick auf die Kita-Zeit, enthält soviel Wahres aus ihrem eigene Leben, dass sie einfach Angst hatte, für alle Zeiten samt Kindern außer Landes verwiesen zu werden, wenn sie das unter ihrem echten Namen verwendet… Und weil sie nun halt einmal mit dem Pseudonym angefangen hatte, behält sie es auch für ihre weiteren Bücher bei, klar. Hätte sie sich ja sonst sparen können. Wäre die Geschichte mit dem „Frühen Vogel“ kein Abdruck aus ihrem Buch, sondern ein Text, den sie für uns neu verfasst hätte, stünde da auch ihr echter Name drüber.
Ansonsten können wir dir nur versprechen, dass wir wieder mit ganz viel Herzblut an der neuen MOM arbeiten, die am 8.11. erscheint. Wir hoffen, dass du dann in der Ausgabe wieder Geschichten entdeckst, in denen du dich stärker wiederfindest!

Viele Grüße
aus der MOM-Redaktion

Der_Babo
09.11.2016, 20:21
Hallo zusammen,
ich bin als Vater vielleicht nicht die Hauptzielgruppe, lese die Zeitschrift aber immer gern, freue mich auf die nächste Abo-Ausgabe meiner Frau schon oft im Voraus. Letztens hatte ich sie sogar vor ihr ausgelesen :-)
Zur aktuellen Ausgabe 4/16: Wo ist denn bitte die herrliche Rubrik "Alles klar!" geblieben? Schon im letzten Heft musste man sich mit vier Postkarten begnügen, jetzt fehlt sie ganz - wie schade! War immer das absolute Highlight, über das ich mehrfach lachen konnte - immer wenn ich anderen Muddis davon erzählte oder ein Foto davon geschickt hatte.
Ansonsten aber wie gesagt - auch für mich als Mann eine tolle Zeitschrift.
Mit einer Einschränkung: Das Ehegatten-Bashing geht doch manchmal etwas zu weit. Wenn Frauen mit uns auf Augenhöhe kommunizieren wollen, wäre es vielleicht auch hifreich, nicht stets über uns zu reden, als seien wir ein weiteres unnützes Haustier oder das Kind in der Familie, das den größten Ärger beschert.
Meine Perspektive: Wir Väter leben die Infantilität aus, die jedem Menschen gut täte ("Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen." Matthaeus 18.3), die sich die Muttis aber aus mir nicht immer berechtigt erscheinenden Gründen meinen verkneifen zu müssen.
Aber das ist ja ein weites Feld...
Ich freu' mich trotzdem auf die nächste Ausgabe, Der Babo.

Blue2012
11.11.2016, 11:18
Die Reportage von Esther Banz über "Die Berghebamme" im aktuellen Brigitte-MOM-Heft 04/2016 fand ich mehr als gelungen. Die Fotos von Christian Aeberhard begleiten die Reportage in allerbester Weise.

Insbesondere danke ich für den Satz: "Dem ureigenen Rhythmus der Frau seine Zeit lassen, so wie Frauen es all die Jahrhunderte immer gemacht haben."

Mehr davon! :blume: