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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Riester-Rente?



Inaktiver User
18.12.2006, 10:51
ja, ich gebe es zu, ich bin eine der Wenigen die nicht wissen was es damit genau auf sich hat.
Bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften versuchte ich online schlauer zu werden, doch irgendwie klappt das nicht, weil man in 1.Linie verkaufen will und 2. immer voraus gesetzt wird, dass Interessenten wissen um was und wie es geht ... weiß ich aber nicht.
Bisher dachte ich immer diese Zusatzrente(?) sei nur etwas für besser Verdienende, weil hohe Beiträge (ab Ende 40 sowieso) und für mich nicht realisierbar, da ich seit etlicher Zeit am Existenz-Minimum (Hartz4) "klebe".

Irgendwo hörte ich aber nun, dass die Beiträge gar nicht sooo hoch sind und man/frau u.U. sogar Zuschüsse bekommen könnte.

Mein Wissen(eher Vermutungen) darüber bisher: Man schließt einen Vertrag ab (bei einer Versicherung?), zahlt Bertrag X ein, um ab dem Tag Y Betrag Z ausbezahlt zu bekommen. Doch gibt/gab es das nicht schon als Lebensversicherung?

Könnt ihr mir weiterhelfen? Das wäre klasse, danke! :blumengabe:

Putorius
18.12.2006, 11:43
Fast komplett falsch!
Erstens macht sowas bei versicherungen nur für den "Berater" Sinn, zweitens läuft es ein wenig anders. Riester ist einfach nur schlecht, weil der "Berater" mit anderen Produkten viel besser verdienen kann.
Erst seitdem auch Riesterversicherungen besser verprovisioniert werden, läuft es komischerweise besser. Zu empfehlenn sind Fondssparpläne oder für die leute, die nur noch sehr weniug zeit haben, Banksparpläne. Versicherungen machen eigentlich nie Sinn.
Der Ablauf:
Du hast Anspruch auf Förderung, wenn du unmittelbar oder mittelbar bezugsberechtigt bist. Trifft bei dir zu.
Die Förderung bekommst du, wenn 3% deines Vorjahreseinkommens in den Vertrag fließen.
In den Vertrag fließen auch diese Zulagen, also vermindern sich diese 3% um diese Zulagen.
Am besten ist das, wenn du dir einen Riesterrechner nimmst und dort durchspielst. Zumindest dürfte bei dir die Förderquote jenseits von gut und böse sein. Niedriges Einkommen sorgt immer für eine relativ hohe Förderquote.
Du kannst ja mal bei dws.de nach dem Riesterrechner suchen. Steckt sinnigerweise irgendwo im Thema Altersvorsorge :smirksmile:

Im Übrigen bekommst du den Vertrag nicht komplett ausgezahlt, sondern nur 30%. Was aber auch Unsinn ist, da dieses Geld als deine Altersvorsorge dienen soll und nicht, um dir einen Urlaub auf den Malediven zu bezahlen

Inaktiver User
18.12.2006, 12:07
WO wenn nicht bei den div. Versicherungen gibt es denn solche Verträge?

Und: Wenn Riester einfach "nur schlecht" ist, warum produzieren seriöse öffentli. rechtl. Radiosender Beiträge mit Hinweisen dazu in ihren Nachrichtensendungen?

Fondssparpläne oder Banksparpläne, die dann mit Kleinstbeträgen angespart werden (können)?

Wenn so ein Riester-Vertrag nur zu 30% ausgezahlt wird, ich ergo 60%!!! verschenke, dann lege ich mein bisschen Geld wohl besser unters Kopfkissen. Denn selbst mit staatl. Prämien wird das dann wohl nix.
Alles komisch irgendwie
Trotzdem vielen Dank :smile:

Putorius
18.12.2006, 13:08
1.) gibt es keinen seriösen Radiosender. Genauso wie es einen seriösen Menschen nicht gibt. Es gibt auch keine seriöse Bank. Einfach deshalb, weil niemand sagen kann, was eigentlich seriös bedeutet. Gemeinhin ist man schon seriös, nur wenn man mit Messer und Gabel essen kann und bei Tisch nicht furzt.
Dieser "seriöse" Radiosender wird dafür bezahlt, dass er Beiträge bringt, die ein anderer bestellt hat. Und wenn es als Empfehlung des Reporters kommt, sollte man immer bedenken, dass am Mikrophon ein Reporter sitzt und kein Finanzmathematiker.

2.) auch Fondssparpläne können mit Kleinstbeiträgen bespart werden. Warum nicht?

3.) werden maximal 30% per Einmalauszahlung ermöglicht, der Rest ist eine lebenslange steigende oder aber gleichbleibende Rente. Und 100 - 30 = 70!
Du verlierst also nichts. Über die Geschichte Riester kannst du dich ausgiebig im Sonderheft "Finanztest" (glaub ich) informieren. In meinen Augen schneidet am besten die DWS (Deutsche Bank) ab, in Augen des Autors die Union (Volksbank). Man sollte nur aufpassen, dass man dort eher die versicherungslösung angepriesen bekommt, weil man einfach deutlich besser daran verdient.

akademikerin
18.12.2006, 16:49
Stimmt nicht. Ich habe eine Riester-Variante bei der Union und ich habe die Fondsversion. Keiner dort hat je versucht, mir eine Versicherung aufzuschwatzen (im Gegensatz zu den diversen Vorschlägen der DWS).

Was die Beiträge angeht: die sind gestaffelt in % vom Bruttoeinkommen. Das Heft der Finanztest frickelt das sehr gut auseinander.

Putorius
18.12.2006, 16:52
Stimmt nicht. Ich habe eine Riester-Variante bei der Union und ich habe die Fondsversion. Keiner dort hat je versucht, mir eine Versicherung aufzuschwatzen (im Gegensatz zu den diversen Vorschlägen der DWS).

Haben die bei der VR-Bank überhaupt Anbieter von Versicherungen? Wahrscheinlich ja, oder? Wer ist es aber?

akademikerin
18.12.2006, 17:08
Zur Volksbank? Dazu gehören die R&V-Versicherungen.

Inaktiver User
19.12.2006, 22:47
Was die Beiträge angeht: die sind gestaffelt in % vom Bruttoeinkommen. Das Heft der Finanztest frickelt das sehr gut auseinander.

Und wer finanziert Finanztest?
Zu einem Teil finanziert sich die dahinter stehende Stiftung Warentest aus dem Verkauf der Publikationen, zu einem Teil aus Lizenzgebühren, zu einem Teil aus Spenden und zu einem wesentlichen Teil aus staatlichen Geldern.

Ich habe da einen Artikel aus Finanztest zu Riester-Verträgen vor mir liegen, in dem festgestellt wird, daß Riester nach Kosten für verschiedene Altersgruppen kaum eine Rendite von gerundet 3,5% übertreffen wird und trotzdem wird im Vertrauen, daß vorwiegend die Überschrift und nicht das Kleingedruckte in den Tabellen gelesen wird, groß darüber geschrieben "Riester rentiert sich für (fast) jeden..."

Wer hätte auch gedacht, daß "ein Unternehmen" das zu einen wesentlichen Teil vom Staat finanziert wird sich offen gegen eine staatliche Umverteilungsmaßnahme wenden würde? Was aber wird denn nun umverteilt?

Der Staat stiehlt sich still und leise aus seiner Rentenverpflichtung gegenüber den Bürgern und erfindet ein Anlagepaket, mit dem er trotzdem den Bürgern langfristig erheblich das Geld aus der Tasche ziehen kann: Riester und Rürup!

Doch bei den Menschen existiert irgendwie eine Art Instinkt, mit dem sie merken, daß hier etwas vom Kopf her stinkt... Aus diesem Grund sind diese beiden Anlagearten trotz immenser Werbeausgaben seitens des Staates, der Versicherungen und Banken und etwas weniger der Investmentbranche bisher wenig erfolgreich.

Und das ist gut so. Wer würde sonst schon eine Anlage zeichnen, die so aufwändig, kompliziert und überreglementiert ist und trotz aller Förderung in vielen Fällen nicht mehr als 3,5% Real-Rendite bringt. Wäre sie weniger kompliziert gestrickt, würden noch viel mehr Bürger nachrechnen und sich durch eigenes Nachdenken dagegen entscheiden. Doch dies wäre das Schlimmste, was unserem Staat bei Riester und Rürup passieren könnte...

lg. justii

Putorius
19.12.2006, 23:50
Ach so?

Ich wusste noch gar nicht, dass unser Staat eine Rentenverpflichtung hat.
Und ich kann nicht so ganz nachvollziehen, warum Riester sich nicht lohnen sollte. Bei einigermaßen sinnvoller Gestaltung, ohne die unglücklich teure Versicherungslösung sollte das Ergebnis schon etwas positiver sein, als du hier vermitteln willst.

Aber bei entsprechender Weltuntergangsstimmung kann man freilich eine spätere 90% Steuerabgabe vermuten. Stimmt, dann ist Riester wirklich ein Minusgeschäft.

Monkele
20.12.2006, 00:20
puuhhhhhhh, ich lese hier schon einige Zeit mit und weiß nun noch weniger was ich machen soll...

Ich bin 44 Jahre, verheiratet und arbeite derzeit noch auf geringfügiger Basis. Leider habe ich es Anfang des Jahres verpasst, den Rentenberater meiner Firma zu befragen. Da ich mir bei meiner bisher vorrausberechneten Rente gleich die Kugel geben könnte, kam ich auf die Idee mit der Riesterrente. Das besagte Finanztestheft habe ich hier liegen, aber bisher noch keine Zeit und Ruhe gehabt es zu studieren.

Habt ihr vielleicht eine gute Idee für mich? Das wäre wirklich klasse! :blumengabe:

Monkele

Inaktiver User
20.12.2006, 00:36
@Putorius.
Das habe ich nicht anders erwartet. Dabei erfordert es nur ein wenig Tiefblick in die einzelnen Anlagen um festzustellen, daß hier nicht alles im Reinen ist. Es gibt aber hier im Forum bereits umfangreiche Ausführungen zu diesem Thema, die Du studieren kannst um meine Ausführungen nachvollziehen zu können.

Viel Spass dabei. lg.

justii

Inaktiver User
20.12.2006, 00:38
Ach so?
Ich wusste noch gar nicht, dass unser Staat eine Rentenverpflichtung hat.


Ahhhhh... du kennst das nicht, was man gemeinhin Generationenvertrag nennt? Durch entsprechende Gesetze wurde dies irgendwann einmal mit Leben erfüllt. Zumindest bei uns in Bayern ;-)

lg. justii

Putorius
20.12.2006, 09:33
@Putorius.
Das habe ich nicht anders erwartet. Dabei erfordert es nur ein wenig Tiefblick in die einzelnen Anlagen um festzustellen, daß hier nicht alles im Reinen ist. Es gibt aber hier im Forum bereits umfangreiche Ausführungen zu diesem Thema, die Du studieren kannst um meine Ausführungen nachvollziehen zu können.

Viel Spass dabei. lg.

justii

Dann bin ich froh, deinen Tiefblick nicht zu haben!
Mit diesem deinem Beitrag unterstellst du, dass du der allwissende Oberlehrer bist, dessen Beiträge hier im Forum Gestz sind.
Ich will dir mal was ganz anderes mitteilen: du bist einfach nur viel zu sehr von deiner Meinung überzeugt, lässt gar nichts anderes an dich ran. Und ausgerechnet du wirfst mir mangelnde Kritikfähigkeit vor? Sorry, du machst dich einfach nur lächerlich.
Wenn Laien deine Beiträge lesen und für voll nehmen, richtest du mehr Schaden als alles andere an.
Ein ganz einfaches Beispiel: Du als ausgewiesener Gegner der Riesterrente bezeichnest diese pauschal als nicht geeignet zum Abschluss. Wenn jeder auf dich hört, macht damit keiner mehr Riester. Auch nicht die vielen Menschen mit sehr niedrigem Einkommen. Auch die Leute, deren Beiträge zu teilweise 80% und mehr vom Staat übernommen werden. Vielleicht solltest du mit der Verantwortung, die du dir selbst in diesem Forum gegeben hast, ein klein wenig vorsichtiger jonglieren. Nur weil hier anonym geschrieben wird, bedeutet das nicht, dass jeder neunmalklug daherschreibende Schlaumeier immer recht hat. Da kann ich nur hoffen, dass deine Beratungsopfer in der Praxis etwas mehr Vorsicht erfahren. Aber ich glaube, in deiner Selbstherrlichkeit merkst du nicht, was du für Blödsinn von dir gibst.

Putorius
20.12.2006, 09:55
Ahhhhh... du kennst das nicht, was man gemeinhin Generationenvertrag nennt? Durch entsprechende Gesetze wurde dies irgendwann einmal mit Leben erfüllt. Zumindest bei uns in Bayern ;-)

lg. justii

Vielleicht solltest du mal nach dem Begriff "Generationenvertrag" googeln, dann würdest du nicht solchen Unsinn von dir geben. Wir haben in unserem Rechtssystem Gesetze, die eine Beitragspflicht in die gesetzliche Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung beinhalten. Nicht für alle Mitglieder einer Generation, sondern für einen eingeschränkten Personenkreis. Es gibt kein Gesetz, dass eine Vollversorgung im Rentenalter vorschreibt. Auch nicht in Bayern.
Und wenn dein Blickfeld Dank der umliegenden Berge etwas zu sehr eingeengt ist, solltest du als "Berater" in der Lage sein, deinen Kunden so etwas klarzustellen. Aufgrund der Gewohnheit unserer Politiker, die ja auch nur Wahlen gewinnen wollten, den Rentnern in der Vergangenheit großzügige Geschenke zu verteilen, sollte man nun annehmen, dass die Vollversorgung Gesetz ist?
Dass ich nicht lache!!!
Es wird lediglich ein Beitragssatz festgelegt, es wird jährlich festgelegt, wie hoch die Vergütung dieses angesammelten Punktekontos im Fall des Rentenbezugs ist und es muss variabel sein. Ein starres System kann auch nicht reagieren.
Und Leute, die sich Berater nennen wollen, sollten ihrer Verantwortung bewusst sein und ihren Kunden die Probleme nennen können und etwas dagegen tun. Aber "Berater" wie du halten an irgendwelchen herbeigezogenen Vorurteilen fest und machen sinnvolle Alternativen kaputt. Da kann ich nur hoffen, dass irgendwann die Beraterrichtlinie um eine Prüfung für bereits tätige Berater und "Berater" erweitert wird.
Auch bei euch in Bayern!

Inaktiver User
20.12.2006, 10:15
Hm....

Da hast Du vielleicht recht....?
Wenn also 80% des Beitrages vom Staat übernommen wird, es sich in diesem Fall um einen Minibeitrag handelt, dann geht (dies wurde bereits belegt) fast die gesamte Förderung in Form von Kosten direkt durch an die Versicherungsgesellschaften, an die Banken oder Investementhäuser. So sind nämlich nicht nur die Kosten in der Sparphase zu berücksichtigen sondern auch die nicht unerheblichen Kosten in der Rentenphase. Bei vielen Riester-Angeboten halten sich die Anbieter diese sogar bis zum Beginn der Rentenphase offen und verschweigen diese bis dahin. Ein Skandal! Für den Erhalt dieser guten Gelder beteiligt sich die Versicherungs-, Bank- und Investmentbranche auch ganz uneigennützig an der Werbung...

Angelegt werden also tatsächlich allein die Eigenbeiträge, die über die Förderung hinaus gehen und "ein Pipifax-Rest" von der Förderung. Dann verzinst sich das Geld über die Jahre.... über Jahrzehnte....

Und wenn der Sparer/Anleger dann die paar mühsam ersparten Kröten als Rente ausbezahlt bekommt, dann muß er die auch noch versteuern, er darf sie nur in Deutschland beziehen und nicht ins Ausland überweisen lassen (bei der heutigen älteren mobilen Generation ein Unding) sonst darf er die Förderung, die sowieso fast vollständig die Anbieter weg gefressen haben auch noch an Vater Staat zurück zahlen...

Sehr schlau von Staat und Versicherung oder?
Wir "Staat" fördern den Kunden mit kleinen Geldgeschenken, die Du "Anlageinstitut" als Kosten ihm wieder wegnehmen darfst. Dann warten wir, bis der Bürger selbst drauf gespart hat und richtig Zinsen erhalten hat, und dann zocken wir die inzwischen durch Zinseszinsen gewachsenen Guthaben/Renten ab. Juhuuu!

Und wehe der Bürger spielt nicht mit und wandert aus. Dann nehmen wir ihm halt anstatt der Steuern die "scheinbar" erhaltene Förderung wieder weg... Die Freude eines Politikers: Eine bürgerbezahlte Geldmaschine, die sich für den Staat immer rentiert.

Außerdem sollten wir uns fragen, warum unser Staat und die Riesteranbieter uns ständig vorlabern, daß Riester so gut uns sinnvoll ist, wenn kein Monat vergeht in dem nicht die Verbraucherzentralen oder die EU gegen Deutschland klagt, weil Riester verbraucherfeindlich gestaltet ist. Bislang hat die Bundesrepublik jeden dieser Rechtsstreite verloren bzw. hat eingelenkt und nachgebessert. Aber nicht deshalb, weil es gut für deutsche Bürger ist sondern weil die Nachbesserung entweder per Gerichtsbescheid erzwungen wurde oder ein solcher unausweichlich bevor stand.

Niemand würde ein Auto kaufen, bei dem wichtige Teile fehlen und schon gar nicht, wenn bekannt ist, daß seit Jahren ständig Mängel-Prozesse laufen und der Automobil-Konzern nur dort nachbessert wo er gerichtlich dazu gezwungen wird. Aber bei der Altersversorgung, da soll ich das für gut heißen? Neeeeee...!

Und wenn Du, wie ich geraten habe, die anderen Beiträge zum Thema Riester gelesen hättest, dann wäre Dir aufgefallen, daß über diese Mißstände sogar die Presse und das Fernsehen berichtet. Nicht erst heute, sondern sogar schon seit 2002!!! immer wieder...

Aber natürlich kann es jeder halten wie er will. Wenn jemand so ein Auto kaufen will, nur weil er damit von der Kfz-Steuer befreit wird, dann muß er dies tun. Förderung ist eben nicht alles...

lg. justii

Inaktiver User
20.12.2006, 10:25
Aufgrund der Gewohnheit unserer Politiker, die ja auch nur Wahlen gewinnen wollten, den Rentnern in der Vergangenheit großzügige Geschenke zu verteilen, sollte man nun annehmen, dass die Vollversorgung Gesetz ist?
Dass ich nicht lache!!!


Ich habe Dir schon einmal gesagt, Du sollst nicht immer zu meinen Worten (dir passende hinzu dichten, daß es für Dich passt). Ich habe zu keiner Zeit von einer Vollversorgung gesprochen. Die hast Du hinzu geträumt.


Vielleicht solltest du mal nach dem Begriff "Generationenvertrag" googeln, dann würdest du nicht solchen Unsinn von dir geben. Wir haben in unserem Rechtssystem Gesetze, die eine Beitragspflicht in die gesetzliche Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung beinhalten. Nicht für alle Mitglieder einer Generation, sondern für einen eingeschränkten Personenkreis. Es gibt kein Gesetz, dass eine Vollversorgung im Rentenalter vorschreibt.

Schon Wikipedia sagt:
"Der Generationenvertrag bezeichnet einen angenommenen gesellschaftlichen Konsens, der die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung sichern soll. Die jeweils Erwerbstätigen (oder jedenfalls der Großteil von ihnen, nämlich die Arbeitnehmer) zahlen mit ihren Beiträgen die Renten der aus dem Erwerbsleben ausgeschiedenen Generation (Umlageverfahren) und erwerben dabei Ansprüche auf ähnliche Leistungen der nachfolgenden Generationen an sich selbst" usw.

Dies ist per Gesetz geregelt und festgelegt und wenn Politiker daran etwas ändern wollen, dann muß das Gesetz geändert werden (Stichwort Rentenreform). Nochmal zum mitschreiben: Es werden also per Gesetz festgeschriebene Ansprüche erworben. Der Staat ist also eine Verpflichtung eingegangen.

Mann-oh-Mann, daß das Ganze im Umlageverfahren durchgeführt wird, hat doch nichts mit der gesetzlichen Grundlage zu tun. Aber meine Geduld ist ja fast unerschöpflich *lächel*

lg. justii

Putorius
20.12.2006, 10:40
Du Scherzkeks, woher weißt du, dass die Versicherungen später 70% des Guthabens als Kosten veranschlagen? Wenn ich richtig iunformiert bin, ist eine Grundlage der Zertifizierung ein genau vorgeschriebener Kostenblock, der eine festgelegte Höhe nicht überschreiten darf. Waren es nicht 10%? Als Höchstgrenze?
Und dir, ausgerechnet dir haben gute Geister erzählt, dass in der Leistungsphase plötzlich unerlaubt die Kosten explodieren? Denn es kann ja noch nicht vorgekommen sein, würden dann diese Produkte ja die zertifizierung verlieren. Aber es könnte. Wir könnten auch einen Atomkrieg bekommen, nach dem alles Leben ausgelöscht ist. Oder es könnte morgen auch ein Baum auf deinen Kopf fallen. Oder deien bayrischen Berge paar Steine verlieren, die dich erschlagen. Und machst du trotzdem Altersvorsorge? Sparst du trotzdem?

Ich weiß nicht, wer dir diesen Unsinn ins Ohr geflüstert hat, aber es scheint bei dir auf fruchtbaren Boden zu fallen.
Im Übrigen hat unser Staat sehr wohl was davon, wenn er die leute zu Riester leiten will: Langfristig ist das Umlagesystem nicht zu halten. Und Riester ist die einzig sinnvolle Variante zurück zu einer Kapitaldeckung. Und wenn unser böser Staat vorhat, die Leute um ihr Geld zu bringen, würde er nicht diese Förderung ausspucken. Dann könnte man dieses Geld ganz gut selbst verbraten. Denn keine demokratisch auf Abruf gewählte Regierung nimmt gern Nachteile in Kauf, um einer späteren Regierung, mit der sie nichts mehr am Hut haben, zu helfen.
Warum versuchst du nicht einfach, deinen Verstand logisch arbeiten zu lassen?

Und nur so ganz nebenbei: wenn du solch großzügige Pakete verteilst, knüpst du das doch auch an Bedingungen, oder? Stell dir vor, was passiert, wenn der freundliche Herr über 20 Jahre kräftig Förderungen kassiert, um es zum Renteneintritt mit einem mal zu verblasen? Der gleiche Kerl steht zwei Jahre später da und verlangt seine Sozialhilfe. Damit ist keinem geholfen! Deswegen gibt es diese Auflagen.

Inaktiver User
20.12.2006, 10:47
Nur weil hier anonym geschrieben wird, bedeutet das nicht, dass jeder neunmalklug daherschreibende Schlaumeier immer recht hat.

DU bist hier anonym. Ich nicht!
Darüber sollte man mal nachdenken. Vielleicht auch ein Grund, warum Du hier Beschimpfungen los lässt. Bis zum 12.12.06 gings hier jedenfalls ohne solche ab.

Dein Motto "Was du heute kannst verschieben, das kann dann auch noch länger liegen" sagt ja auch ein wenig aus.

Ein vorweihnachtliches "es ist schön, daß es Dich gibt"

justii

Putorius
20.12.2006, 10:52
Ich erinnere dich an DEINE Worte:


Der Staat stiehlt sich still und leise aus seiner Rentenverpflichtung gegenüber den Bürgern und erfindet ein Anlagepaket, mit dem er trotzdem den Bürgern langfristig erheblich das Geld aus der Tasche ziehen kann: Riester und Rürup!

Wo bitte stiehlt sich der Staat aus seiner Rentenverpflichtung?
Er kürzt diese. Mehr nicht. Wenn du hier rausliest, dass unser Staat die Rentenauszahlungen ganz stoppt, bist du entweder sehr begabt oder einfach nur etwas voreilig.
Und wenn heute gefördert wird, darf man doch wohl verstehen, wenn später gefordert wird, oder? Dass du hier allerdings ein klein wenig übertreibst, finde ich schon sehr süß.

Aber eigentlich ist es doch ganz einfach:
Wer glaubt, dass unser System später dem Riestersparer eine lange Nase dreht und ihm alles von der Förderung wegnimmt, macht keinen Riestersparplan.
Und wer nicht an diese Weltunterganstheorie glaubt, spart heute mit großer Förderung ein (Keine Versicherung!), um sich später die Lücke in der gesetzlichen Rente zu füllen.

Damit können wir eigentlich aufhören, bringt sowieso nichts. Ich glaub nicht an diese These, weil es einfach zu weit hergeholt ist. Deswegen empfehle ich, Riester abzuschließen. Als Fondssparplan, nicht als Versicherung.

Inaktiver User
20.12.2006, 10:55
Und nur so ganz nebenbei: wenn du solch großzügige Pakete verteilst, knüpst du das doch auch an Bedingungen, oder?

Großzügig?

Ach Du lieber Herr Gesangsverein...
Wenn die Riester-Förderung großzüig ist, dann weiß ich nicht mehr, was frühere Arten der Förderung waren (die Du vermutlich aufgrund Deines Alters gar nicht mehr kennst).
Die Älteren, die vielleicht sogar noch in den Genuß "großzügiger" Immobilienförderung, Zonenrandförderung usw. gekommen sind, werden wohl über Deine o.g. Ausführung auch ein wenig lächeln.

Hast Du Dir schon einmal überlegt, wieviel Förderung hier in 30 Jahren an den einzelnen ausbezahlt werden? Die aus Riester erhofften staatlichen Einnahmen (Steuern) auf der einen Seite und die im gleichen Zug mit Riester geminderten Ausgaben (Rentenabschläge) auf der anderen Seite überwiegen die Förderung des Einzelnen um ein Vielfaches...

Im Übrigen hat Vater Staat schon in 2006 darüber geächzt, daß er schon jetzt Probleme hat, die Riester Förderung zu schultern.

lg. justii

Putorius
20.12.2006, 10:59
DU bist hier anonym. Ich nicht!
Darüber sollte man mal nachdenken. Vielleicht auch ein Grund, warum Du hier Beschimpfungen los lässt. Bis zum 12.12.06 gings hier jedenfalls ohne solche ab.

Dein Motto "Was du heute kannst verschieben, das kann dann auch noch länger liegen" sagt ja auch ein wenig aus.

Ein vorweihnachtliches "es ist schön, daß es Dich gibt"

justii


Na wenn du meinst, ich werde auch nicht suchen, wer nun angefangen hat. Aber vielleicht kannst du ja nachvollziehen, dass ich mich nicht mit Schmutz bewerfen lasse. Ich halt mir was davor.
Im Übrigen wurden seit dem 12.07. auch einige Dinge geschrieben, die mich vom Leser zum Schreiber werden liesen :smirksmile:

Inwiefern aber dieses Motto eine Rolle spielt, weis ich nicht. Sicher kannst du's erklären.

Inaktiver User
20.12.2006, 11:05
Du Scherzkeks, woher weißt du, dass die Versicherungen später 70% des Guthabens als Kosten veranschlagen? Wenn ich richtig iunformiert bin, ist eine Grundlage der Zertifizierung ein genau vorgeschriebener Kostenblock, der eine festgelegte Höhe nicht überschreiten darf. Waren es nicht 10%? Als Höchstgrenze?
Und dir, ausgerechnet dir haben gute Geister erzählt, dass in der Leistungsphase plötzlich unerlaubt die Kosten explodieren? Denn es kann ja noch nicht vorgekommen sein, würden dann diese Produkte ja die zertifizierung verlieren. Aber es könnte. Wir könnten auch einen Atomkrieg bekommen, nach dem alles Leben ausgelöscht ist.

Ich weiß das von den höheren Kosten daher, weil ich das Kleingedruckte auch lese.
Und bei zahlreichen Verträgen steht eben für die Auszahlungsphase keine Kostenangabe sondern der orakelhafte Satz "Die Kosten während der Rentenbezugsphase sind heute noch nicht bekannt und werden zum Beginn der Auszahlungsphase nach Bedarf ermittelt und dem Kunden mitgeteilt." Wer vor allem Banken und Versicherungen kennt weiß, daß "nach Bedarf" ein sehr weit dehnbarer Begriff ist und daß gerade in solchen Fällen vor allem Verwaltungskosten ein sehr flexibles Werkzeug der Institute sind.

Es stellt sich auch die Frage, warum andere Institute diese Kosten sehr detailliert angeben können. Da die Mathematiker wohl in beiden etwa gleich fähig sind, steckt also ein guter Grund dahinter, wenn diese Kosten heute noch nicht offen gelegt werden.

Und trotzdem wurden diese Produkte zertifiziert.
Allgemein bekannt ist aber auch, daß diese Zertifizierung nichts über die Qualität der Produkte aussagt sondern allenfalls einen Mindeststandard sichert. Und dieser lässt offensichtlich solche Formulierungen zu. Fakt!

lg. justii

Inaktiver User
20.12.2006, 11:10
Im Übrigen ist bereits ermittelt worden, daß die Riester-Verträge aufgrund der vielen Verträge mit Minimal-Beiträgen durchweg erheblich höhere Kosten aufweisen als "vergleichbare" konventionelle Anlage- oder Sparverträge. Das ist also nicht auf meinem Mist gewachsen.

Und wenn eine konventionelle Renten- oder Lebensversicherung Kosten in Höhe von insgesamt 30% aufweist und ein Riester-Vertrag schon in der Ansparphase erheblich höhere Kosten, wir dann auch noch die Kosten in der Rentenphase hinzu rechnen, dann bleibt von der Förderung rechnerisch tatsächlich die Masse bei den Instituten hängen.

Renten- und Lebensversicherungen hier allerdings nur als Beispiel. Die anderen Riester-Varianten verhalten sich ebenso. In der Fondsbranche haben z.B. viele Investmenthäuser schon über VL-Verträge geschimpft oder haben diese nicht angeboten, weil den niedrigen Beiträgen so hohe Kosten gegenüber stehen. Umso mehr bei den Mini-Beiträgen der Riester-Verträge. Aus diesem Grund haben sich viele Investmenthäuser auch dazu entschlossen dieses Produkt nicht auf den Markt zu bringen. Eine, wie ich finde, konsequente Haltung :-)

lg. justii
PS: ICH habe nicht mit Schmutz geworfen

Inaktiver User
20.12.2006, 13:08
So, nun habe ich mich doch recht lange zurückgehalten da klassische Lebens/Renten -Versicherungen an sich, bei uns nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Aber dennoch...ein Wort dazu:

Ich hatte letzte Woche ein interessantes Gespräch mit führenden Mitarbeitern 2er - britischer Lebensversicherer zum Thema...warum bieten die "Briten" keine Riesterverträge an ?

Nun... weil sie nach Ansicht der Briten u.a. verwaltungstechnisch gesehen, einfach zu teuer und aufwändig sind und die Briten keine Lust haben, ihren vorhandenen Kundenbestand mit den daraus resultierenden Kosten zu belasten.... das überlassen sie, zurückhaltend wie sie nunmal sind...den deutschen Versicherern. :cool:

Eine simple Antwort wie ich finde.

Ein Grund für die hohen Kosten ist u.a. - wie auch schon von Justii erwähnt, die relativ geringen Beiträge die hier pro Vertrag eingezahlt werden - dagegen steht ein unverhältnismässig hoher Verwaltungskostenblock den die Versicherer an ihre Kunden weiterreichen müssten - bzw. da sie die nächsten Jahre nicht kostendeckend arbeiten können mit Riester... dies auch dem Gesamtbestand belasten. ( was wie bereits erwähnt, die " Briten " nicht wollen )

Vergleichbares ( hoher Kostenblock ) konnte man früher schon z.B. beobachten bei den sog. Massenversicherern wie z.B. A&M und Co. deren Bestand überwiegend aus Kleinverträgen, die die DVAG-und sonstige Strukkis mühsam eingesammelt hatten, bestand und besteht.
Auch hier findet man neben hohen Abschlusskosten und Stornoquoten auch hohe Verwaltungskostenquoten - zu ungunsten der Versichertengemeinschaft, bzw. der Renditen.

Bsp. bekannter norddeutscher Maklerversicherer X vers bekannter Strukkiversicherer Y :

X erzielte im 12,20,30 - Jahresvergleich durchschnittlich 6,5 % Rendite zum Ablauf
und
Y erzielte in den gleichen Zeiträumen lediglich 5,8%

Auch hier zeigt sich, dass u.a. die Kostenquoten offensichtlich weit auseinanderklaffen müssen - da die Anlagepolitik der dt. Versicherer nahezu identisch , bzw. vorgegeben ist.

Um Zahlen zu nennen: Verwaltungskosten X = rund 1,4 %
Verwaltungskosten Y = rund 3 %

Auch im Investmentbereich...VL... wird man kaum eine renommierte ausländische Fondsgesellschaft finden, die derartige Verträge anbietet - da stimme ich Justii voll zu.

Ganz im Gegenteil...ich erinnere mich zurück an meine ersten Schritte in der Investmentfondsberatung 1992/93 - da konnte man z.B. einen Templeton Sparplan erst ab 300 DM mtl. zeichnen. War vielleicht etwas Snobismus mit im Spiel....allerdings auch sicherlich ne Kostenfrage.

Wie Justii auch schon oben ganz richtig gesagt hat... Riester war bis dato lediglich für eine Handvoll Investmenthäuser interessant - ob sich das ändern wird, das wird man sehen ...

Im lukrativeren Bereich " Rürup " werden auf alle Fälle schon die Messer gewetzt fürs Jahr 2007.

Nur eins ist auch klar... die Kosten werden auch in diesem Bereich steigen wenns ans Fonds-Riestergeschäft und Rürup - Geschäft im größerem Stil gehen soll - da der Vertrieb - und ohne den läuft halt mal nix ( auch wenn das gewisse Leute hier nicht wahrhaben wollen ) mit Sicherheit nicht für 1,50 Euro mtl. Provision oder Courtage, beratungsintensive und haftungsproblematische Riester/Rürup - Fondssparpläne vertreiben wird.

In diesem Sinne

Austernschluerfer... der gerade nachgrübelt ob Putorius nicht etwa ein Zwillingsbruder von unserem guten alten " Schokosahne selig " sein könnte :schild ...uups:


Zum Thema staatliche Zertifizierung...

.... die Zertifizierung sagt in der Tat nix über die Qualität eines Riester-Produktes aus... schon gar nicht in wirtschaftlicher Hinsicht...nachzulesen im Kleingedruckten der Verbraucherinformationen.

Hier sind üblicherweise u.a. auch die Kosten aufgeführt die dem Vertrag innewohnen - sowohl während der Laufzeit als auch bei Beitragsfreistellung, Kündigung und im Rentenbezug.

Inaktiver User
20.12.2006, 19:24
Danke :-)

Tut doch irgendwie gut.

lg. justii

Putorius
20.12.2006, 21:09
Tolle Argumente! Was machen dann die armen Würstchen, die nur wenig Geld haben? Die kommen dann zu euch und schließen ihre Versicherungen dort ab?
Und was ist mit diesem Argument, wenn sie viel verdienen? Da muss doch auch was vorhanden sein, oder? Die Hauptsache ist doch, dass die höher bezahlten Alternativen vermittelt werden können, oder?

Inaktiver User
20.12.2006, 21:40
Hallo Putorius.

Für deine armen Würstchen sollte zunächst einmal etwas anderes auf der finanziellen Prioritätenliste stehen:

+Einstellung ändern
+Ausgaben reduzieren
+Einnahmen erhöhen
+Ein Tip hierzu: ***

Ich denke, daß es auch für diese Personengruppe der falsche Weg wäre, die wenigen nach den monatlichen Ausgaben übrig gebliebenen Euro auch noch aus dem Riester-Fenster zu werfen. Die Hintergründe wurden bereits erläutert...

Wer hat denn Versicherungen empfohlen? *verwundertschau*
Und woher hast Du die höher bezahlten Alternativen? Also ich weiß nicht...

lg. justii

Putorius
20.12.2006, 21:54
Hallo Putorius.

Für deine armen Würstchen sollte zunächst einmal etwas anderes auf der finanziellen Prioritätenliste stehen:

+Einstellung ändern
+Ausgaben reduzieren
+Einnahmen erhöhen
+Ein Tip hierzu: ***

Ich denke, daß es auch für diese Personengruppe der falsche Weg wäre, die wenigen nach den monatlichen Ausgaben übrig gebliebenen Euro auch noch aus dem Riester-Fenster zu werfen. Die Hintergründe wurden bereits erläutert...

Wer hat denn Versicherungen empfohlen? *verwundertschau*
Und woher hast Du die höher bezahlten Alternativen? Also ich weiß nicht...

lg. justii
Ach justii-g, wollen wir vielleicht beim Thema "Geburt" beginnen?
Diese Tipps sollten nicht wirklich jetzt eine Rolle spielen. Mir ist schon klar, dass manche Sachen vor der Vorsorge kommen. das müssen wir nicht im Einzelnen auskaspern. Aber einfach mal angenommen, diese Punkte sind alle schon abgehakt und das Thema Vorsorge steht im Raum. Machst du's wie Beck und schickst deine Fragesteller rasieren? Es gibt durchaus Menschen, die können und wollen ihre Einnahmen nicht erhöhen, wollen aber trotzdem für ihr Alter was tun. Geht das nicht? Und wieso der link mit den Schulden? Nicht alle, die wenig haben, haben auch Schulden. Du bist ganz schön schnell mit deinen Vorurteilen.

Inaktiver User
20.12.2006, 22:20
Aber nein, ich habe kaum Vorurteile.

Allerdings sind die Tipps in dem Ratgeber nicht nur für Menschen mit Schulden sinnvoll, sondern auch für Personen, denen "am Ende des Geldes noch ein Stück Monat übrig bleibt" oder eigentlich für jeden anderen Menschen auch.

Ja, es gibt durchaus Menschen, die können und wollen ihre Einnahmen nicht erhöhen, wollen aber trotzdem für ihr Alter was tun. Solange jedoch die Einnahmen-/Ausgabenseite nicht stimmt, ist dies langfristig zum Scheitern verurteilt. Es gibt keine Abkürzung!

Erst muß die Gegenwart passen - dann kann man sich an die Zukunft machen. Entweder diese Menschen hören zu und tun es oder sie werden es (finanziell) schmerzhaft lernen müssen.
Nochmal: Es gibt keine Abkürzung!

lg. justii

Putorius
20.12.2006, 22:29
Haaaaallo *mal-an-justii-g's-Bildschirm-klopf*,

es gibt Leute mit wenig Einkommen, die damit zu Frieden sind und trotzdem was vorsorgen wollen! Und sowas gibt's auch in Bayern. Auch wenn die breite Masse am liebsten mehr als der Nachbar hätte, gibt es noch Menschen, denen es ausreicht, wenn am Ende des Monats noch ein klein wenig Geld übrig ist. Nicht jeder der wenig verdient, hat Geldprobleme.
Aber scheinbar kennst du solche Leute nicht, machen die einen Bogen um dich?
Man könnte es fast annehmen.

Inaktiver User
21.12.2006, 10:29
Tolle Argumente! Was machen dann die armen Würstchen, die nur wenig Geld haben? Die kommen dann zu euch und schließen ihre Versicherungen dort ab?
Und was ist mit diesem Argument, wenn sie viel verdienen? Da muss doch auch was vorhanden sein, oder? Die Hauptsache ist doch, dass die höher bezahlten Alternativen vermittelt werden können, oder?


So recht verstehe ich nicht den Zusammenhang zu meinem Posting oben. Aber macht nix :freches grinsen: ich schätze du verstehst ihn selbst nicht so ganz.... vielleicht zu viele Piepmätze die dir immer noch im Kopf rumschwirren ??? :freches grinsen:

Ich hab nix gegen arme Würstchen..wie du sie nennst... es ist halt nun mal nicht meine Klientel...

Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass herkömmliche Riester-Renten nicht ganz billig sind für die Versicherer und somit auch für die Versicherten.

Im Fondsbereich siehts derzeit bei 2 Investmentgesellschaften ( Union + DWS ) noch etwas positiver aus ... wobei hier die Betonung auf " noch " liegt - die Gründe habe ich in meinem ersten Posting weiter oben, bereits genannt.

In diesem Sinne
Austernschluerfer:kerze:

Putorius
21.12.2006, 11:08
Ich weiß ja nicht, wo du es herhast, aber ich habe nie die Ansicht vertreten, dass ein Anleger sein geld in eine Riesterrentenversicherung investieren sollte.
Ich habe immer aus Gründen der Flexibilität und Rendite einen Sparplan empfohlen.
Und diese Klientel soll es tatsächlich geben, mein beitrag bezog sich darauf, dass hier immer wieder zu lesen ist, dass Riester ein Minusgeschäft ist und viel zu teuer wäre.
Und da würde mich einfach mal interessieren, was die Gegner der Riesterei dann empfehlen würden. Gar nix sparen? Ist irgendwie komisch, oder?
Aber justii-g ist scheinbar zu beschäftigt, unangenehme Fragen zu beantworten. Ist ja auch nicht schlimm. Hauptsache ist, erst mal andere Meinungen als Falsch hinzustellen :nikolaus:

Monkele
21.12.2006, 11:25
Und da würde mich einfach mal interessieren, was die Gegner der Riesterei dann empfehlen würden

Dem würde ich mich anschließen! Leider habt ihr über euren Streit (anders würde ich das nicht nennen, was da zwischen euch abging...) anscheinend meine Frage komplett übersehen?! :knatsch:

Ich hätte mich sehr gefreut, wenn ihr eure Energien und Erfahrung ein bißchen mit mir geteilt hättet! Schade!

Ich wünsche allen Anwesenden hier schöne Weihnachten! :kerze:

Monkele

Putorius
21.12.2006, 12:12
Was ist denn?
meine Wenigkeit ist der Meinung, dass du dir die Riesterrente besorgen solltest. Bei der Deutschen Bank bekommst du den Fondssparplan der DWS, vielleicht sogar ne Beratung. Auch wenn die wahrscheinlich versuchen, dir das "bessere" und "sicherere" Produkt anzupreisen, bleib tapfer und eisern. Keinen "Sparplan" beim Deutschen herold, nein, den Sparplan dei der DWS. Besser und sicherer ist der Deutsche Herold in der Tat, allerdings für den "Berater". Bekommt er gleich den vollen Umsatz angerechnet und nicht so unsicher über die ganzen Jahre verteilt wie bei der DWS.
Als Alternative kannst du ja mal im Sonderheft nachlesen, wo man diesen Sparplan mit Rabatt bekommt.
DWS finde ich sinnvoller als UNION, da bei der UNION laut Finanztest nur ein Aktienfonds bespart wird. Der war zwar in den letzten Jahren besser als die Fonds der DWS, allerdings schichtet die DWS das Guthaben gegen Ende in weniger volatile Anlagen um. Finde ich ein klein wenig beruhigender.
Das ist meine meinung, und ich gebe nicht sooo viel auf diese Miesmacherei, dass die meisten Zulagen von der Gesellschaft geklaut würden. Genau so gut könnte es nämlich passieren, dass dein Banker dein Geld auf sein Konto überweist und damit verschwindet. Das ist nämlich in den AGB's auch nicht ausdrücklich ausgeschlossen.

Oder mach, wie es justii-g empfiehlt: kein Riester. Wobei eine wirkliche Alternative von ihm noch nicht genannt wurde. Oder? :buch lesen:

Inaktiver User
21.12.2006, 13:09
Also ein letzter Satz noch zum Thema Riester

Rente, Fonds oder Banksparplan

Fakt ist ... und da nützt alles Theoretisieren nix... dass der überwiegende Anteil an Riesterverträgen bis dato und wahrscheinlich auch in Zukunft über Versicherungslösungen abgeschlossen wurde und wird.

Diese sind recht teuer aufgrund bereits genannter Fakten.

Variante 2 ... Riester über Fondssparpläne ... führt immer noch ein Schattendasein - auch angesichts der Tatsache, dass allein im Jahr 2006 ca. 5 Milliarden Euro aus Aktienfonds abgezogen wurden und statt dessen in Geldmarkt etc. gesteckt wurden.

Ob sich das ändern wird in Zukunft, hängt neben der Risiko-Aversion der Deutschen auch davon ab, wie aktiv diese Fondslösungen ans Volk gebracht werden.

Allein über den Bankschalter ... oder Internet, das wird nicht reichen - nicht umsonst ist z.B die DWS gerade dabei, vertriebsgerechte Lösungen vorzubereiten -auch im Hinblick auf Rürup.

Ausserdem warne ich davor...Fondslösungen wie sie derzeit z.B. von der Union angeboten werden... ( Putorius hats ja auch oben angemerkt ) als das allein seligmachende Mittelchen der Geldvermehrung anzusehen.
Nicht jeder Anleger ist dafür geeignet aufgrund Risikoneigung oder Alter , bzw. Laufzeit.
Ferner würde ich z.B. nie und nimmer einem Kunden empfehlen auf einen einzigen Fonds zu setzen - zumal dieser auch noch bis zum Laufzeitende beibehalten werden soll.

Ich kann da in Sachen Union nur eins sagen...Hochmut...

In diesem Sinne
Austernschluerfer

Putorius
21.12.2006, 15:15
Na das ist es ja, was ich meinte: Riester gehört als Fondssparplan abgeschlossen und damit ist's gut!
Evtl für die Angsthasen noch einen Banksparplan. Allen gemein ist, dass man bei Nichtgefallen den Spaß beenden kann und die Beitragszahlung ohne Nachteile unterbrechen kann.
Was bei Versicherungen nun nicht sooo selbstverständlich ist.

Chico
21.12.2006, 15:35
Jungs!

Ich bin bis Freitagnachmittag nicht mehr online. Bitte kloppt Euch nicht! (Oder lest Euch noch mal die Nutzungsbedingungen durch ...)

:smile: Chico

Putorius
21.12.2006, 17:57
Jungs!

Ich bin bis Freitagnachmittag nicht mehr online. Bitte kloppt Euch nicht! (Oder lest Euch noch mal die Nutzungsbedingungen durch ...)

:smile: Chico

Was'n, sturmfreie Bude?

:pc kaputt: :aetsch: :prost: :yeah:

Aber ich bin immer anständig, mach auch alles wieder sauber, bevor du zurück bist :freches grinsen:

Inaktiver User
21.12.2006, 23:13
Aber justii-g ist scheinbar zu beschäftigt, unangenehme Fragen zu beantworten. Ist ja auch nicht schlimm. Hauptsache ist, erst mal andere Meinungen als Falsch hinzustellen :nikolaus:

Sorry, daß ich jetzt mal "Dampfplauderer" sage.
Es soll ja Leute geben, die den ganzen Tag vor dem Computer sitzen und in Foren rumhängen. Ich bin ganz gern hier, aber meine Arbeit ist "draußen". Und davon habe ich so viel, daß ich anscheinend im Gegensatz zu Dir nicht rund um die Uhr hier bin. Theorie und Praxis ist einfach noch schöner...

Solltest Du auch mal probieren *lächel*

Inaktiver User
21.12.2006, 23:31
Oder mach, wie es justii-g empfiehlt: kein Riester. Wobei eine wirkliche Alternative von ihm noch nicht genannt wurde. Oder? :buch lesen:

Wieder nicht gelesen :-)
Der ganze Kapitalmarkt steht als Alternativen zur Verfügung.
Und zu jedem Riesterprodukt gibt es ein "Pendant" auf dem freien Markt, das jeweils nach meiner Meinung zu bevorzugen ist. Je nach Anlagementalität...

Grundsätzlich bin ich auch ein Anhänger von Investments. Trotzdem wäre es sträflich, jeden Kunden darauf hinzubiegen.
Auch diese Biegerei habe ich schon angeprangert.

Wenn jedoch ein Mensch mit sich und der Welt zufrieden ist, dann ist das ein sehr schöner und zu begrüßender Zustand.

Wie gesagt, schwindelt Dein Beispielkunde entweder sich oder seine Umwelt an. Wie uns allen bekannt ist, werden die Artikel des täglichen Bedarfs zumeist teuerer (Inflation). Wenn er heute mit seinem Einkommen zufrieden ist, dann hat er Morgen schon zu wenig.

Und Übermorgen?
Entweder: Macht er eine Erbschaft von Menschen, die nicht so ganz zufrieden waren und Ihr Einkommen gemehrt haben.
Oder: Er setzt früher oder später mit dem Beiträgen für seine Altersversorgung aus und kann so sein Ziel nicht mehr erreichen.
Oder: Kündigt er seine Altersversorgung, weil er mit seinem Einkommen nicht mehr auskommt oder eine unvorhergesehen Anschaffung ansteht.
Oder: Beleiht er das Haus seiner Eltern um es schlußendlich für ein neues Auto und die teuere Lebenshaltung zu verkaufen.
Oder: Welche Lösung hast Du, sein Teuerungsproblem zu lösen?

Achja, er könnte auch Gewerkschaftsmitglied sein. Die Gewerkschaft lebt aber von den ewig unzufriedenen. Vielleicht war er dann doch nicht so sehr zufrieden?

Zufrieden kann er also schon sein. Trotzdem hilft es ihm nichts, die Augen zu verschließen. Auch er MUSS sein Einkommen verbessern. Sorry, aber so sehr Du Dich auch dagegen wehrst...

lg. justii

Putorius
21.12.2006, 23:50
Wenn ich von Leuten schreibe, die nur wenig haben (nicht zu wenig:smirksmile: ), meine ich die Leute, die 20.000 oder weniger verdienen. Und bei 20.000 und einem Kind gibt es mal eben 252€ vom Staat dazu, der Eigenbeitrag liegt bei sagenhaften 348€ jährlich oder 29€ monatlich.
Dann lass ich mir gern mal die reichlichen Alternativen aufzeigen :kerze:

Man könnte doch glatt bei diesen Summen einen Bausparer abschließen, sicher gibt's auch passende Lebens- oder Rentenversicherungen. Aber ob du hier so interessant ins Fondsgeschäft einsteigen kannst, wage ich mal zu bezweifeln. Schade ist natürlich, dass die Fondsgesellschaft, bei der man riestert, diese 252€ am Jahresende als Gebühren einstreicht. Wirklich schade, zumindest hätte man es dann immer noch geschafft, mit 29€ Monatsbeitrag in den Investmentmarkt einzusteigen.
Gut, später wird noch besteuert, schade, dass es bis dahin keine Freibeträge mehr geben wird und jeder einen gleichen Steuersatz von 35% haben wird.

Und wenn später mal das Leben wesentlich teurer wird als die Einkommenssteigerung zulässt, gibt es Dank der flexiblen Anlage im Fondssparplan neben deinen Lösungsvorschlägen zur Steigerung des frei verfügbaren Einkommens immer noch die Möglichkeit, seine Beiträge auszusetzen.

Was ist daran verkehrt?

Putorius
21.12.2006, 23:58
Sorry, daß ich jetzt mal "Dampfplauderer" sage.
Es soll ja Leute geben, die den ganzen Tag vor dem Computer sitzen und in Foren rumhängen. Ich bin ganz gern hier, aber meine Arbeit ist "draußen". Und davon habe ich so viel, daß ich anscheinend im Gegensatz zu Dir nicht rund um die Uhr hier bin. Theorie und Praxis ist einfach noch schöner...

Solltest Du auch mal probieren *lächel*

Zumindest hast du die Zeit, um meine zu protokollieren :freches grinsen:
Mach dir mal keine Sorgen um meine Arbeitszeiten, es gibt tatsächlich noch paar Lücken, in denen ich anderes zu tun habe.
Und ein Großteil meiner Zeit sitze ich am PC, da ist ne kleine Abwechslung gar nicht sooo verkehrt.

Inaktiver User
22.12.2006, 01:21
Was ist daran verkehrt?

Naja, einen guten Teil der Gründe hast du ja schon aufgezählt.
Wenn der Kunde also später seine Zahlungen aussetzt weil die Lebenshaltung so teuer geworden ist, hört dann gleichzeitig das Institut auf, die Gebühren abzuziehen?

Sicher nicht, evtl. werden diese etwas geringer, aber ansonsten laufen diese weiter. Der Kunde zahlt also nichts mehr ein und trotzdem wird sein über Jahre besparter Vertrag jedes Jahr um (bleiben wir mal dabei) rund 250.-Euro an Gebühren ärmer.

Was er also in den letzten 7 Jahren mühsam unter persönlichen Einschränkungen einbezahlt hat, kassiert in den kommenden 10 Jahren der Produktanbieter wieder weg. Sehr lukrativ....

Für den Produktanbieter!

Aber nehmen wir mal an, er kann wirklich über die kommenden 30 Jahre jeden Monat 29.-Euro vollständig anlegen. Dann bringt er bei 7% realer Wertentwicklung rund 34.000.-Euro zusammen. Die bekommt er dann verrentet. Jeden Monat bekommt er so eine Rente von rund 185.-Euro. Hört sich viel an, aber was kann er sich dafür kaufen? Rechnen wir mal mit einer über 30 Jahre durchschnittlichen Inflation von 3% hoch. Wir wissen ja, daß dies über 30 Jahre so ungefähr hin kommt....

Dann hat er aus 30 Jahre unter wachsenden Einschränkungen jedem Monat einbezahlt, denn sein Leben ist ja während der Zeit immer teuerer geworden, um dann festzustellen, daß er jeden Monat eine Kaufkraft von nicht mal 76.-Euro zur Verfügung hat.
Das sind pro Tag also rund 2,50.-Euro. Dies aber nur, wenn wirklich alles optimal laufen würde...

Na da hat er aber einen guten Rat bekommen.
Ach hoppla. Ich habe vergessen, daß er von diesen paar Kröten ja auch noch die Gebühren während der Rentenphase zu bezahlen hat.

Wir sind also wieder beim Thema "Ausgaben reduzieren - Einnahmen mehren". Dann kann er nämlich aus dem Anlagespektrum die Produkte auswählen, die gut für ihn sind und die Du als "unerreichbar" für ihn ansiehst. Du unterschätzt diesen Musterkunden. Würde zumindest ich sagen.

Aber anders ist natürlich schneller ein Abschluß getätigt als wenn man sich erst mit den Ausgaben und Einnahmen eines Kunden beschäftigen muß um ihn vom Kleinsparer zum Kapitalanleger zu machen. Außerdem fordert dies, daß man sich auch immer wieder um den Kunden kümmern muß. Schließlich ist er zunächst relativ unerfahren sowohl beim Augaben reduzieren als auch beim Einnahmen erhöhen. Das bedeutet Zeitaufwand für den Berater!

Aber 10x am Tag den schnellen Abschluß bringt ja auch Geld (der Kunde wird dann schon irgendwie zurecht kommen). Diese Kritik an vielen Verkäufern sei einmal am Rande angebracht (betrifft aber natürlich nicht Dich).

Weiter greifen die normalen Riester-Einschränkungen und Knebel-Regularien, die ich hier in den Foren schon x-mal zum Besten gegeben habe. Man stelle sich nur als ein Beispiel vor, die Bevölkerung wird, wie in den vergangenen 30 Jahren auch, immer mobiler und unser ehemaliger Riestersparer geht im Alter in ein Nachbarland mit niedrigeren Lebenshaltungskosten (das ist ja gar nicht so unwahrscheinlich). Es könnte aber natürlich im Idealfall auch so sein, daß ihm die Sonne in den südlichen Nachbarländern einfach nur gut tut und er deshalb dorthin geht.

Dann kommt Vater Staat und verlangt die Förderung zurück (die vom Anlageinstitut einkassiert worden ist - wir erinnern uns). Zack! Und schon wäre für den Riestersparer fast eine 0-Nummer aus einem lebenslangen Sparvorgang geworden...

Um aber diese Diskussion zu beenden, möge jeder seinen Kunden das empfehlen, was er für richtig hält. Austernschlürfer macht dies, wie ich lese, ja schon seit Anfang der 90er Jahre erfolgreich.
Und ich kann mich mit vielen seiner Ausführungen hier sehr gut identifizieren. Ich habe am 11.11. auch meine ersten 15 Jahre erfolgreich "hinter mich gebracht".

Wie erfolgreich Riester das Rentenproblem größerer oder kleinerer Einkommen lösen kann wird die Zukunft erweisen. Wollen wir hoffen, daß die Politiker hier ein besseres Händchen an den Tag gelegt haben als bei der aktuellen Gesundheitsreform bei der wieder einmal die Leistungen geringer, die Beiträge dafür aber teuerer werden...

Eine gute Nacht wünscht...

justii

Putorius
22.12.2006, 09:03
So'n Mist. habe nicht bedacht, dass du Ironie nicht von Ernsthaftigkeit unterscheiden kannst *an-die-Stirn-klatsch*

Das mit den 252€ Kosten war so eine ironische Bemerkung von mir. Irgendwie ist es in deinem Kopf festgebrannt, dass Riester unbedingt schlechter sein muss als andere Anlageformen. Sicher geb ich dir uind Austernschlürfer Recht, wenn ihr feststellt, dass Riester wegen der oft niedrigen Beiträge eben auch oft relativ teuer wird. Ab Riester aber deswegen auch absolut so viel teurer wird, wie du behauptest, wage ich zu bezweifeln. Bisher ist diese Behauptung (ich erinnere an die magischen 252€) genau so viel wert, wie eine evtl. Feststellung, dass ich gestern Adolf Hitler im Supermarkt zu Regensburg gesehen habe. Beides ist eher unwahrscheinlich, aber die These, dass Riester im Jahr 252€ kostet, wäre hiermit dankbar aufgegriffen. Warum nimmst du nur das an, was dir ins Konzept passt?
Und wir haben immer noch keine Alternativen für den 29€-Monatsbeitrag.
Ich kann ja mal nachsehen, was die DWS dazu schreibt. Schätze, dass deren Ergebnis ein klein wenig höher ausfällt. Aber sicher nur gelogen :freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen:

Putorius
22.12.2006, 09:20
So, nun denn. 1971 geboren, beginnt im Dezember 2006 mit Riester, also 29€ füe 2006 und ab 2007 jeweils 348€.
Kommt bei der DWS bei 7% auf 44.238€. Eingezahlt 10.150€, staatliche Zulagen 4.133€ (das Kind ist 1991 geboren und wird bis zum 25. LJ gefördert). Kommt damit auf eine voraussichtliche monatliche Rente von 244€. Nach Inflation 3% etwa 100€ heutiger Kaufkraft. Für 29€ monatlicher Einzahlung. Ich find's nicht übel. Wir reden hier davon, dass der Rentner nach heutigen Regeln ohne diese Zusatzrente sonst nicht viel mehr als Sozialhilfe bekommen würde! Ich glaube, da sind diese 244€ bzw. 100€ nach heutigen Maßstäben gar nicht mal sooo fehl am Platz.
Aber um einmal ein Beispiel zu nehmen, wie es wahrscheinlicher ist, nämlich die Monatsbeiträge so zu gestalten, dass die volle Zulage immer fließt, werde ich gleich noch einmal den rechner warm laufen lassen.

Bis gleich ...

Putorius
22.12.2006, 09:40
Das etwas andere unrealistische Beispiel, mit der für volle Zulage notwendigen Beitragshöhe:
29,00€ monatlich ab 2006
38,42€ monatlich ab 2008 (4% vom Brutto)
53,83€ monatlich ab 2017 (Wegfall der Kinderförderung)

Wertentwicklung 7%: 70.860€, 391€ Monatsrente (161€ nach heutiger Kaufkraft)
eingezahlte Beiträge: 17.765€
Staatliche Förderung: 6.635€

Und warum unrealistisch? Einfach deshalb, weil eine Inflation immer eine Vermehrung der Geldmenge bedeutet, also sollte unser Beispielkandidat auch immer mal ein wenig mehr Geld bekommen. Damit steigt zwar sein Eigenbeitrag, aber dadurch auch der Monatsbeitrag in das Fondsguthaben. Also auch die Rente.

Wenn da nicht diese schrecklichen Kosten wären, die vielleicht anfallen könnten. Die sicher auch bei anderen Alternativen anfallen können, oder? Oder ist da von vornherein schon alles genau festgelegt? Ich glaube gelesen zu haben, dass manche Depotbanken ihre Depotführung auch manchmal verteuern. Aber das sind ja zum Glück nur unbedeutende Dinge :freches grinsen:

Inaktiver User
22.12.2006, 10:12
Deswegen empfehle ich, Riester abzuschließen. Als Fondssparplan, nicht als Versicherung.

ich schliesse mich dieser empfehlung an. wenn man genau vergleicht, wenn man sich traut, selber zu denken und wenn man aufhoert, an geheimgesellschaften zu glauben, die das *wirkliche* finanzwissen alleinverfuegbar haben, stellt man fest, dass normale sparplaene mit riester nicht mithalten koennen. warum, das habe ich an anderer stelle schon ausfuehrlich geschrieben.

tip: einfach ein paar angebote schicken lassen. fragen: welche leistungen sind im paket enthalten (altersvorsorge, erwerbslosenrente, hinterbliebenenrente)? was davon brauche ich wirklich? brauche ich mit 67 eine komplett-auszahlung der rente, und wenn ja, wofuer? brauche ich eine auslandsauszahlung der rente? wieviel zahle ich ein? wieviel kriege ich nachher raus? was davon ist garantiert, was ist nur versprochen? welche kosten (gebuehren, steuern, zinsen) entstehen (bei ansparung, bei auszahlung)?

bei mir hat sich rausgestellt, dass die riesterangebote am guenstigsten sind. ich verdiene nicht so viel, und kann nicth so viel sparen. da sind die zuzahlungen des staates wichtig.

ach ja, und wer immer mit dem steuer-knueppel droht: wenn du wenig rausbekommst, wirst du auch nicht oder nur gering besteuert werden. kann man einfach ignorieren.

Inaktiver User
22.12.2006, 10:13
So'n Mist. habe nicht bedacht, dass du Ironie nicht von Ernsthaftigkeit unterscheiden kannst *an-die-Stirn-klatsch*

Das mit den 252€ Kosten war so eine ironische Bemerkung von mir.

Naja, wenns nur ironisch wäre...
Aber wenn wir die bekannten Kosten in der Sparphase UND in der Rentenphase sowie sämtliche Nebenkosten im Kleingedruckten einbeziehen, dann kann ich Deine Zahlen leider nicht mehr als ironisch auffassen....

lg. justii

Inaktiver User
22.12.2006, 10:17
Und wir haben immer noch keine Alternativen für den 29€-Monatsbeitrag.
Ich kann ja mal nachsehen, was die DWS dazu schreibt. Schätze, dass deren Ergebnis ein klein wenig höher ausfällt. Aber sicher nur gelogen :freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen:

Achja, vielleicht wäre lesen gar nicht so schlecht.
Ich habe meine Meinung zu den 29.-Euro geschrieben und ich gehe davon aus, daß durch "Ausgaben senken - Einnahmen erhöhen" binnen kurzer Zeit ohne größere Probleme ein Betrag angelegt werden kann, der
a) als Altersversorgung taugt und
b) dem Riestern weit überlegene Alternativen ermöglicht.

Jetzt liest Du das bitte so lange, bis Du's verstanden hast, ok?

lg. justii

Inaktiver User
22.12.2006, 10:35
Aber um einmal ein Beispiel zu nehmen, wie es wahrscheinlicher ist, nämlich die Monatsbeiträge so zu gestalten, dass die volle Zulage immer fließt, werde ich gleich noch einmal den rechner warm laufen lassen.

Bis gleich ...

Bitte die vollständigen Kosten sowohl in der Spar- als auch in der Rentenphase bei der Berechnung berücksichtigen. Wie ich gesehen habe, sind diese zum großen Teil nicht berücksichtigt.
Das gibt über die Laufzeit einen anständigen Batzen.

Und die Kosten sind DEUTLICH HÖHER als bei den jeweils dazu passenden Alternativen. Auch wenn Du das immer wieder in Frage stellst. Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen sondern bereits definitiv festgestellt und wird von den meisten Riester-Anbietern auch gar nicht mehr bestritten (das tust nur noch Du und ein paar wenige Anbieter :-)).

@Katsi
Die vielen angeforderten Angebote helfen Dir nicht wirklich weiter. Das ist ja das Problem. Einige Anbieter rechnen nämlich viele Kosten überhaupt nicht in den Angeboten ein. Andere rechnen mit den Kosten in der Ansparphase und lassen die Kosten für die Rentenphase unberücksichtigt. Die Dritten rechnen alle Kosten ein.

Das optisch beste Angebot kann also u.U. nur aufgrund des Verschweigens von Kosten das Beste sein und gleichzeitig die höchsten Kosten aufweisen, so daß am Ende der niedrigste Ertrag für Dich auf dem Konto erscheint. Pech gehabt.

Je ehrlicher ein Anbieter mit den Kosten umgeht umso schlechter steht er also in den Augen vieler Kunden da. Cool oder?

Bitte nicht vergessen: Diese Angebote oder Beispielrechnungen (wie sie richtiger genannt werden) dienen nur als Muster und damit modellhaften Charakter. SIE SIND UNVERBINDLICH!

Und ich für meinen Teil beende jetzt diese Diskussion, Du wirst das verstehen Putorius. Man merke, daß sich der Vertriebsgedanke nicht immer mit dem Beratergedanken in Einklang bringen lässt.

lg. justii

Putorius
22.12.2006, 11:44
Achja, vielleicht wäre lesen gar nicht so schlecht.
Ich habe meine Meinung zu den 29.-Euro geschrieben und ich gehe davon aus, daß durch "Ausgaben senken - Einnahmen erhöhen" binnen kurzer Zeit ohne größere Probleme ein Betrag angelegt werden kann, der
a) als Altersversorgung taugt und
b) dem Riestern weit überlegene Alternativen ermöglicht.

Jetzt liest Du das bitte so lange, bis Du's verstanden hast, ok?

lg. justii
Willst du mich ver***?

Haaallo, es gibt Menschen, bei denen das nicht geht oder schon ausgereizt ist. Ich kann ja verstehen, dass du gern zu höheren Beiträgen empfiehlst, manchmal steigt durch solche Aktionen ja auch die Provision.
Allerdings geh ich sogar noch einen Schritt weiter und empfehle zusätzlich zur ganz normalen privaten Altersvorsorge (da fällt Riester nicht rein, solltest du aber wissen) den Abschluss des Riestervertrages. Woanders wird der klassische Bausparer vertickt, weil der nach 7 Jahren 9% Förderung ausspuckt, da kann man ja wohl eine Anlage vertreten, die teilweise weit über das doppelte ermöglicht, oder?
Außerdem geb ich Katsi völlig Recht, es ist Unsinn, sich irgendwelche Möchtegernszenarien auszumalen, ein klein wenig Logik und Intelligenz vorausgesetzt, schließen sich die meisten Punkte von selbst aus bzw. werden winzig klein. Bei aller Logik und Intelligenz nützt es allerdings nichts, wenn man voreingenommen ist :smirksmile:

Im Übrigen muss ich mich entschuldigen, dass ich so lange nicht hier war, musste erst mal arbeiten. Und heute Abend: :prost:
Hab nämlich gut gearbeitet!!! Das nächste Jahr wird gut beginnen :krone auf:

Putorius
22.12.2006, 12:09
Bitte die vollständigen Kosten sowohl in der Spar- als auch in der Rentenphase bei der Berechnung berücksichtigen. Wie ich gesehen habe, sind diese zum großen Teil nicht berücksichtigt.
Das gibt über die Laufzeit einen anständigen Batzen.

Und die Kosten sind DEUTLICH HÖHER als bei den jeweils dazu passenden Alternativen. Auch wenn Du das immer wieder in Frage stellst. Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen sondern bereits definitiv festgestellt und wird von den meisten Riester-Anbietern auch gar nicht mehr bestritten (das tust nur noch Du und ein paar wenige Anbieter :-)).

@Katsi
Die vielen angeforderten Angebote helfen Dir nicht wirklich weiter. Das ist ja das Problem. Einige Anbieter rechnen nämlich viele Kosten überhaupt nicht in den Angeboten ein. Andere rechnen mit den Kosten in der Ansparphase und lassen die Kosten für die Rentenphase unberücksichtigt. Die Dritten rechnen alle Kosten ein.

Das optisch beste Angebot kann also u.U. nur aufgrund des Verschweigens von Kosten das Beste sein und gleichzeitig die höchsten Kosten aufweisen, so daß am Ende der niedrigste Ertrag für Dich auf dem Konto erscheint. Pech gehabt.

Je ehrlicher ein Anbieter mit den Kosten umgeht umso schlechter steht er also in den Augen vieler Kunden da. Cool oder?

Bitte nicht vergessen: Diese Angebote oder Beispielrechnungen (wie sie richtiger genannt werden) dienen nur als Muster und damit modellhaften Charakter. SIE SIND UNVERBINDLICH
Und ich für meinen Teil beende jetzt diese Diskussion, Du wirst das verstehen Putorius. Man merke, daß sich der Vertriebsgedanke nicht immer mit dem Beratergedanken in Einklang bringen lässt.

lg. justii

Angesichts der Tatsache, dass du es bisher nicht schaffen konntest eine Alternative zu den niedrigen beiträgen zu bringen und diese Behauptung der extrem hohen Kosten bisher nur in einem voreingenommenen Hirn entspringt, ist ein Rückzug aus der Diskussion freilich die eleganteste Lösung.

Solltest du noch einmal zurück kommen, wäre es schön, wenn du die bisherigen Unterstellungen der hohen Kosten irgendwie untermauern könntest. In deinem reichhaltigen Unterlagenkorb findest du sicherlich noch die ein oder andere Quelle, die deine Theorie untermauert.
Mir fallen als die klassischen Kostenfresser eigentlich nur Depotgebühren und auch noch ein wenig Ausgabeaufschläge ein. Welche horrenden Kosten kommen denn noch? Sowohl während der Beitragsphase, als auch in der Rentenphase. Und möglicherweise auch während der beitragsfreien Zeit.

Bis dann denn ...

Putorius
22.12.2006, 12:11
Man merke, daß sich der Vertriebsgedanke nicht immer mit dem Beratergedanken in Einklang bringen lässt.

lg. justii

Das ist wohl wahr!

Inaktiver User
22.12.2006, 21:29
Willst du mich ver***?

Haaallo, es gibt Menschen, bei denen das nicht geht oder schon ausgereizt ist.
Nein, will ich nicht.
Wer als Vertriebler sich die viele Arbeit sparen und schnelle Provisionen will, der sucht sich diese "Ausrede". Wer als Berater seriös arbeitet wird mir bestätigen, daß die von Dir genannte Gruppe die Ausnahme sein wird. Sicherlich ist mit einer erfolgreichen Arbeit und Zeit verbunden. Aber mehr als 15 Jahre Beratung geben mir Recht. Deine Aussage sagt aber vielleicht auch, daß Du Dich einfach noch nicht genug im Sinne der Kunden angestrengt hast um wirklich gute Ziele zu erreichen.

Aus dieser langjährigen Erfahrung nehme ich mir jetzt auch das Recht, aus Deinen ewig wieder gestellten Fragen auszusteigen, was nicht heißt, daß Du Recht hast, sondern jeder ist eben nicht dazu geeignet oder gewillt, sich weiteres Wissen anzueignen.

Auch wenn Du immer wieder die gleichen Fragen stellst, die ich bereits beantwortet habe, wird es kein anderes Ergebnis. Du willst Quellen für die hohen Kosten? Ich kann diese jederzeit bei meinen Beratungen belegen und habe dies auch hier in den Foren bereits teilweise getan. Auch hier willst du mit wenig Arbeit maximale Lösung nutzen (wie beim Verkauf bei den Kunden die schnelle Provision ohne viel Arbeit?). Ich habe mir die Arbeit gemacht, und Du wirst sie Dir auch machen müssen, wenn Du nicht später über Deine Kunden stolpern willst.

Mich verwundert allerdings, daß ein Branchenkundiger (und als das würdest Du Dich wohl bezeichnen oder?) sich darüber noch nicht informiert hat, nachdem diese Kostenfakten bereits in 2002 über die Bildschirme und durch die Presse gegeistert sind.
Riester - Die Kosten-Mafia? (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,2022314,00.html)

Spricht nicht für Dich, wenn Du davon 4 Jahre später noch nichts gehört hast und Dich dann auch noch weigerst, bereits Bewiesenes anzuerkennen. Danke an dieser Stelle an Austernschlürfer, der sich als verantwortungsbewußter Berater schon frühzeitig darüber informiert hat.

Als kleine Hilfestellung, da Du wichtige Info-Medien zum Thema "Riester - Extrem hohe Kosten" bisher offensichtlich entweder nicht kennst oder ignorierst:
WISO
ARD-Ratgeber Geld bzw. Ratgeber Versicherung
Morgen & Morgen
Versicherungsjournal

Bei dem Wunsch nach Kundenorientierung hättest Du auch mal nicht nur den kostenignorierenden Angebotsrechner sondern die Mathematische Abteilung oder das Produktmanagement der von Dir empfohlenen Institute befragen können.

"Das Wissen verfolgt mich aber ich bin schneller", ist natürlich auch eine Devise. Aber mal ehrlich, über mich findet man in zahlreichen Foren die Auskunft "Was ich nicht mag:"

Ignoranz
Intoleranz
Gewalt (vor allem gegen Frauen und Kinder)
Unbelehrbarkeit

Ein schlauer und erfolgreicher Mann hat einmal gesagt: "Unbelehrbare Menschen sind und bleiben dumm - und mit dummen Menschen pflege ich mich nicht abzugeben..."

Damit brauchst Du also nicht mehr zu fantasieren, warum ich mich aus Deinen ewig doppelten Fragen nun ausklinke. Ich wünsche Dir ein ein schönes Weihnachtsfest und viele göttliche Eingaben (oder wie sagt man in Bayern: "Herr schmeiß Hirn vom Himmel *lächel*)

Liebe Grüße

justii

Putorius
23.12.2006, 20:47
So, lustige Weihnachtsgrüße auch an dich :blumengabe: , es ist mir eine Ehre, dir zu antworten. Aber ich werd mal in den text schmieren, weil's sonst etwas unübersichtlich wird. Werd's in Blau vornehmen:

Nein, will ich nicht.
Wer als Vertriebler sich die viele Arbeit sparen und schnelle Provisionen will, der sucht sich diese "Ausrede". Wer als Berater seriös arbeitet wird mir bestätigen, daß die von Dir genannte Gruppe die Ausnahme sein wird. Sicherlich ist mit einer erfolgreichen Arbeit und Zeit verbunden. Aber mehr als 15 Jahre Beratung geben mir Recht. Deine Aussage sagt aber vielleicht auch, daß Du Dich einfach noch nicht genug im Sinne der Kunden angestrengt hast um wirklich gute Ziele zu erreichen.

Also ich würde mich schon ganz schön heftig in den Hintern beißen, wenn ich nach 15 Jahren Berufserfahrung immer noch so voreingenommen wäre und pauschal Sachen ablehne. Sehr belustigend finde ich immer von solch arroganten "Berufserfahrenen", dass sie sich zu fein sind, auf unangenehme Fragen zu antworten. Das musst du auch nicht. Dass dir die Argumente ausgehen bzw nie vorhanden waren, hab ich schon ziemlich früh gemerkt.
Vorurteil 1: Riester ist so teuer, dass sogar die Zulagen aufgefressen werden. Begründung fehlt!
Vorurteil 2: 15 Jahre Berufserfahrung reichen aus, um Recht zu haben. Soso, nach 15 Jahren kommt eher Routine. Nicht sehr erfreulich für Menschen, die auf deinen Rat hören
Vorurteil 3: Ich versorge meine Kunden mit Riester. Falsch, meine Kunden kommen nicht wegen Altersvorsorge oder Geldanlage zu mir. Ich verticke auch keine Fonds oder Versicherungen. das machen andere Teilnehmer dieser Runde


Aus dieser langjährigen Erfahrung nehme ich mir jetzt auch das Recht, aus Deinen ewig wieder gestellten Fragen auszusteigen, was nicht heißt, daß Du Recht hast, sondern jeder ist eben nicht dazu geeignet oder gewillt, sich weiteres Wissen anzueignen.

Toll! Fragst du dich vielleicht mal, warum diese Fragen immer wieder gestellt werden? Vielleicht sind sie einfach nicht beantwortet?

Auch wenn Du immer wieder die gleichen Fragen stellst, die ich bereits beantwortet habe wo denn???, wird es kein anderes Ergebnis. Du willst Quellen für die hohen Kosten? Ich kann diese jederzeit bei meinen Beratungen belegen und habe dies auch hier in den Foren bereits teilweise getan. Auch hier willst du mit wenig Arbeit maximale Lösung nutzen (wie beim Verkauf bei den Kunden die schnelle Provision ohne viel Arbeit?). Ich habe mir die Arbeit gemacht, und Du wirst sie Dir auch machen müssen, wenn Du nicht später über Deine Kunden stolpern willst.

Wie gesagt, ich werde sicher nicht über meine Kunden stolpern. Aber hoffentlich bist du noch zu sprechen, wenn deine Kunden mit der Frage um die entgangene Förderung vor deiner Türe stehen.

Mich verwundert allerdings, daß ein Branchenkundiger (und als das würdest Du Dich wohl bezeichnen oder?) sich darüber noch nicht informiert hat, nachdem diese Kostenfakten bereits in 2002 über die Bildschirme und durch die Presse gegeistert sind.
Riester - Die Kosten-Mafia? (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,2022314,00.html)

Dieser Beitrag bezieht sich fast ausschließlich auf Versicherungslösungen. Sicher, damit ergänzt ihr euch beide hervorragend. Vielleicht liest du dir den Link selbst mal durch und streichst raus, was nicht für die Fondsvariante zutrifft.
Und frage dich einfach mal, wieviele Investmentdepots du kennst, die ihre depotkosten bis in die nächsten 40 Jahre fix- und festgelegt haben.

Spricht nicht für Dich, wenn Du davon 4 Jahre später noch nichts gehört hast und Dich dann auch noch weigerst, bereits Bewiesenes anzuerkennen. Danke an dieser Stelle an Austernschlürfer, der sich als verantwortungsbewußter Berater schon frühzeitig darüber informiert hat.

Toll, wie du ihm Honig ums Maul schmierst. Leider sind die "Tatsachen" eben nicht bewiesen. Wenn du's glaubst, gern, ist ne Auslegungssache. Vielleicht sind deine Möglichkeiten einfach nur begrenzt?

Als kleine Hilfestellung, da Du wichtige Info-Medien zum Thema "Riester - Extrem hohe Kosten" bisher offensichtlich entweder nicht kennst oder ignorierst:
WISO
ARD-Ratgeber Geld bzw. Ratgeber Versicherung
Morgen & Morgen
Versicherungsjournal

Bei dem Wunsch nach Kundenorientierung hättest Du auch mal nicht nur den kostenignorierenden Angebotsrechner sondern die Mathematische Abteilung oder das Produktmanagement der von Dir empfohlenen Institute befragen können.

"Das Wissen verfolgt mich aber ich bin schneller", ist natürlich auch eine Devise. Aber mal ehrlich, über mich findet man in zahlreichen Foren die Auskunft "Was ich nicht mag:"


Vielleicht solltest gerade du dir diesen ersten Satz noch einmal genau durchlesen? Du bist einfach nur einer der neunmalklugen "Berater", die denken, dass sie alles wissen. Dank solchen "Experten" hat die Finanzdienstleistungsbranche diesen schlechten Ruf.
Mir ist auch klar, dass man mit dieser Tour "speziel für Frauen" extrem erfolgreich sein kann. Natürlich vermittelst du keine Frauenfondspolicen. "2NEIN!!! Machen nur die anderen!" Klar. Glaub ich dir sogar.

Ignoranz
Intoleranz
Gewalt (vor allem gegen Frauen und Kinder)
Unbelehrbarkeit

Ein schlauer und erfolgreicher Mann hat einmal gesagt: "Unbelehrbare Menschen sind und bleiben dumm - und mit dummen Menschen pflege ich mich nicht abzugeben..."

Damit brauchst Du also nicht mehr zu fantasieren, warum ich mich aus Deinen ewig doppelten Fragen nun ausklinke. Ich wünsche Dir ein ein schönes Weihnachtsfest und viele göttliche Eingaben (oder wie sagt man in Bayern: "Herr schmeiß Hirn vom Himmel *lächel*)

Liebe Grüße

justii

Eine Frage ans Moderatorenteam: darf ich denn nun kontern, da mir dieser "Berater" so offen und unverblümt meine geitige Schwäche vorwirft? Darf ich ihm denn nun genau so ehrlich antworten, was ich von ihm halte?
Mir fällt's ganz ehrlich gesagt sehr schwer, auf solchen geistigen Dünnschiss ruhig zu bleiben.
Aber trotzdem ein schönes Weihnachtsfest.
Auch dem kleinen Giftzwerg aus den Bergen.

Inaktiver User
24.12.2006, 14:31
Dankeschön :-)

Putorius
29.12.2006, 10:19
Hallo justii-g,

die Feiertage und das Fest der Liebe und Besinnlichkeit sind vorbei, können wir uns also wieder dem Ernst des Lebens widmen.

Also es wäre schön, wenn sich hier mal ganz einfach was klärt. Ich mag es nämlich überhaupt nicht, wenn mich inkompetente "Berater" als dumm bezeichnen. Diesen Nachweis kann man auch ganz einfach erbringen. Einfach, indem man einen Link reinsetzt, wo auf diese Fragen schon geantwortet wurde. Und zwar so geantwortet wurde, dass man es auch akzeptieren kann. Ein Link, der nachweist, dass Riester-Rentenversicherungen Schrott sind, brauche ich dabei nicht. Hier geht es um Riestersparpläne. Von was anderem habe ich von Beginn an nie geschrieben.
Nun denn, beweis mir bitte meine Dummheit und zeig mir, wo du die Fragen schon beantwortet hast.
Oder mach es wie vorher, zieh dich pikiert aus der Diskusion zurück, weil du dir zu fein bist. Dann darfst du dich aber auch nicht wundern, wenn deine Arroganz und Inkompetenz hier offen gelegt wird :smirksmile:

Nur mal so zur Wiederholung:

Du schreibst, dass Riesterverträge die Förderungen auffressen. Glaub ich nicht, weil es einfach zu weit hergeholt ist. Wieso sollte der Riester-Sparplan bei der DWS oder UNION usw. so viel teurer sein als der normale Fondssparplan bei der DWS oder der UNION usw.?

Und die Kosten sind DEUTLICH HÖHER als bei den jeweils dazu passenden Alternativen. Auch wenn Du das immer wieder in Frage stellst. Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen sondern bereits definitiv festgestellt und wird von den meisten Riester-Anbietern auch gar nicht mehr bestritten (das tust nur noch Du und ein paar wenige Anbieter :-)).

Weiter zurück:

Na da hat er aber einen guten Rat bekommen.
Ach hoppla. Ich habe vergessen, daß er von diesen paar Kröten ja auch noch die Gebühren während der Rentenphase zu bezahlen hat.
Welche, wie hoch?

Und noch paar Tage vorher, wieder eine haltlose Feststellung. Was fehlt, sind die Fakten:

Und wenn eine konventionelle Renten- oder Lebensversicherung Kosten in Höhe von insgesamt 30% aufweist und ein Riester-Vertrag schon in der Ansparphase erheblich höhere Kosten, wir dann auch noch die Kosten in der Rentenphase hinzu rechnen, dann bleibt von der Förderung rechnerisch tatsächlich die Masse bei den Instituten hängen.


Ich weiß das von den höheren Kosten daher, weil ich das Kleingedruckte auch lese.
Und bei zahlreichen Verträgen steht eben für die Auszahlungsphase keine Kostenangabe sondern der orakelhafte Satz "Die Kosten während der Rentenbezugsphase sind heute noch nicht bekannt und werden zum Beginn der Auszahlungsphase nach Bedarf ermittelt und dem Kunden mitgeteilt." Wer vor allem Banken und Versicherungen kennt weiß, daß "nach Bedarf" ein sehr weit dehnbarer Begriff ist und daß gerade in solchen Fällen vor allem Verwaltungskosten ein sehr flexibles Werkzeug der Institute sind.

Weißt du, wie hoch die Lebenshaltungskosten in 30 Jahren sind? Weißt du heute auch schon, wie sich deine Depotbank die Depotführung in 30 Jahren bezahlen lässt? Weißt du heute schon, wie lange du deinen Entnahmeplan planen musst?
Klar, steht alles im Kleingedruckten. Komisch, dass du nicht anprangerst, dass diese Fragen nicht geregelt werden können. Wie soll denn eine Bank, Fondsgesellschaft oder Versicherung heute schon mit kalkulierbaren Größen hantieren, die erst in 30 Jahren oder noch viel später eintreten? Auch du kannst es nicht, wirfst es aber anderen vor. Oder ist das der Querverweis, dass eine heute abgeschlossene Frauenfondspolice den Rentenfaktor heute schon vertraglich festlegt? Du hast hier leider keine vor dir hinschmelzende Kundin sitzen, schon vergessen? Ich kann schon ein wenig Emotion von Zahlen, Daten, Fakten trennen.

So sehr ich mich auch anstrenge, nur Behauptungen, die niemals belegt werden konnten. Nur Verallgemeinerungen, die ein "Berater" wie du eigentlich nicht nötig haben sollte. Oder etwa doch?

Also beantworte diese eine Frage kompetent und ohne dich herum zu winden. Wo sind die Gebühren der Riesterfondssparpläne so hoch, dass sie die Förderung nahezu komplett auffressen? Immerhin reden wir hier von einigen hundert Euro im Jahr. Und bring nicht wieder diesen abenteuerlichen Link, du solltest in der Lage sein, Versicherung von Sparplan zu unterscheiden. Oder etwa nicht? Solltest du etwa der Dummkopf unter uns beiden sein?
Auf mein Angebot, das Ganze per PN zu klären, bist du ja leider nicht eingegangen, nun darfst du's auch zu Ende bringen.
Viel Erfolg,

Inaktiver User
02.01.2007, 07:36
Tja, wie wir bereits in anderen Einträgen gesehen haben, folgst Du den von Dir geforderten Beleg-Links nicht einmal und machst Dir auch nicht die Mühe, die Belege zu lesen.

Manchmal ist es nicht erforderlich alles selbst zu beweisen, wenn dies durch ausgewiesene Experten bereits geschehen ist. Diese Nachweise wurden teilw. hier und in anderen Einträgen bereit geliefert und auch von anderen Usern (z.B. Austernschlürfer) bestätigt.

Eine Antwort kann nur so allgemein sein wie die Frage, sonst müsste ich ja phantasieren. Da verlasse ich mich lieber auf auf das was ich in und zwischen den Zeilen lese... *lächel*

Lieben Gruß

justii

Putorius
02.01.2007, 14:59
Ach diese Zeilen in den Links sind deine "Beweise"?
Also da tut's mir echt leid. Diese verallgemeinerten "Experten"meinungen sind alles was du aufbieten kannst? Da kannst du dir auch die Schöpfungsgeschichte der Bibel durchlesen, dass sind genau solche "Experten" wie die Autoren deiner Links. Und was du als angeblicher Berater zwischen den Zeilen liest, ist nichts als emotional aufgebauschter Blödsinn. Du ziehst hier Szenarien heran, die theoretisch zwar eintreten könnten, praktisch mit ein ganz klein wenig Logik aber absolut unsinnig werden.
Immer gib weiter deine Empfehlungen, Riester zu meiden. Sicher fährst du gut damit. Keine Ahnung, was du stattdessen deinen Beratungsopfern in die Unterschriftenmappe schiebst. Aber du gehörst zu der Sorte Mensch, die schlau gucken und schlau tun, aber in Wirklichkeit keine Ahnung haben.
Mir tun nur die Leute leid, die auf dich hören. Schönes Jahr noch

Ach ja, ein bisschen schlagendere Argumente hätte ich schon erwartet. Was ist mit Empfehlungen zu Riester aus der Presse? Alles falsch? DAS sind keine Fachleute?

Inaktiver User
02.01.2007, 16:37
Also...wollen wir doch diese unselige Debatte mal etwas aus Sicht eines " elitären Riester-Laien" etwas entwirren, würde ich vorschlagen....

Ist ein Riesterfondssparplan sinnvoll, bzw. renditestärker als Alternativprodukte ( Fondssparpläne ) ???

Er kann bei gewissen Konstellationen ( "Geringverdiener" mit mehreren Kindern ) bedingt durch die Förderung trotz höherer Kostenquote derzeit durchaus sinnvoll, sprich renditestärker sein als ein klassischer Fondssparplan - vorausgesetzt man kann ihn gut und günstig einkaufen und verwahren.
Ferner ist er Hartz 4 sicher - was man sicherlich nicht ausser 8 lassen sollte angesichts der Arbeitsmarktsituation.

Nachteile derzeit wären: Die Auswahl interessanter Anbieter beschränkt sich nahezu auf 2 Anbieter...( Union und DWS )

Weiterer Nachteil ist die derzeit relativ geringe Auswahl an verfügbaren " Riesterfonds " ( DWS-Palette und bei der Union - ganz mutig - gar nur ein einziger Fonds )

Weiterer Nachteil ist die vom Gesetzgeber vorgesehene eingeschränkte Vermögensverwendbarkeit bei Ablauf ( Kapitalisierung und Verrentung etc. )

Weiterer Nachteil wird werden.... steigende Kosten durch Vorab-vergütung für den Vertrieb...sonst läuft ausserhalb der Banken nix im grossen Stil mit Riesterfondssparplänen.

Ein gravierender Nachteil... das hat allerdings nix mit den Fondssparplänen an sich zu tun, ist die mangelnde Risikofreude der dt. Anleger in Sachen Investmentfonds.

Ich hatte ja schon mal in einem anderen Posting erwähnt, dass allein 2006 gewaltige Summen aus Aktienfonds abgezogen wurden.

D.h. wir reden hier die ganze Zeit über "Idealkunden" die in der Realität gar rar gesät sind... eine nahezu rein akademische Debatte also.

Jung, dynamisch und risikofreudig.... nun...wenn ich mir allein hier im Forum die Fragen zu Geldanlagen und die ganzen daraus resultierenden " Tagesgeldvorschläge " ansehe...dann überkommen mich gelinde gesagt, leichte Zweifel ob der jungdynamischen Risikofreude in dt. Wohnstuben.

Ganz zu schweigen von den wenigen Jungdynamischen - von den Älteren will ich ja gar nicht erst anfangen, die via Internetbanking und Fondsplattformen ihre Riestervorsorge managen.

Die mag es geben... das sind in der Regel allerdings die, für die Riester ggf. ein Zusatzgeschäft für die Altersvorsorge bedeutet. Sicherlich sind es nicht die Massen der Werktätigen die sich nach Schicht um ihre Altersvorsorge via Internet kümmern und für die Riester ggf. interessant wäre.

Investmentkunden an sich.... wollen - von wenigen Ausnahmen abgesehen - und selbst wenns nur um ein 100 € Sparplänchen geht, am Händchen geführt werden... das ist nun mal Fakt und ich betreibe diesen Job nun immerhin seit etlichen Jährchen... mal so nebenbei angemerkt und mein Führhändchen ist schon reichlich abgenutzt :freches grinsen:

Auch hier könnte ich als nachlesbares Bsp. dieses Forum benennen....

In diesem Sinne
Austernschluerfer

Inaktiver User
02.01.2007, 16:51
Was ist mit Empfehlungen zu Riester aus der Presse? Alles falsch? DAS sind keine Fachleute?

Seit wann ist die Presse denn "Fachleute" für Kapitalanlagen?
*verwundertschau*
In der Regel sind das doch Journalisten, die sich aus verschiedenen Quellen Informationen ziehen und diese dann für den Leser ansprechend aufarbeiten.

Aus diesen (und anderen) Gründen übernimmt die Presse ja auch keine Haftung für die recherchierten Artikel sondern publiziert mit "journalistischer Freiheit".

Aber wie ich eben sehe, hat sich die Sache ja eh erledigt.
Im Übrigen stimme ich Austernschlürfer zu und kann diese Sachverhalte nur bestätigen.

Schöne Grüße

justii

Inaktiver User
17.09.2007, 22:53
...und wieder einmal ist ein Gericht nötig, um unsere Regierung zu zwingen, Riester zumindest ein wenig Bürgerfreundlicher zu machen: EU klagt gegen Riester (http://www.fundresearch.de/index.asp?intPageID=5&pkBerichtNr=127335&pkRubrikNr=483&blnArchiv=0)

Gruß justii