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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ganzjahresreifen vs. Winterreifen



Juni15
19.10.2015, 18:00
Der nächste Winter kommt bestimmt!

Ich habe mein Auto, Bj 2012, in 2013 mit Ganzjahresreifen gekauft.

Jetzt sind die Reifen auf der Antriebsachse soweit, dass sie gewechselt werden müßten, damit gerade auch im Winter die Sicherheit gewährleistet bleibt. Von der Mindest-Tiefe sind wir aber noch weit entfernt.

Als ich das Auto gekauft habe, hatte ich mir vorgenommen: beim nächsten fälligen Wechsel gibts dann extra Winter- bzw. Sommerreifen.

Bei der Inspektion empfahl mir nun aber sogar mein Händler, nur die 2 Reifen zu ersetzen. Er selber fahre auch immer nur mit Ganzjahresreifen, und er muß täglich fahren.

Zum Hintergrund: ich wohne in Berlin und fahre i. d. R. nur in Berlin und Umland (also Flachland und nicht sooo das Wintersportgebiet :smirksmile:) und das nur in der Freizeit. Zur Arbeit brauche ich das Auto nicht. Bzw. ich fahre auch schon mal weiter weg, aber dann eben nicht im Winter.

Das heißt, ich kann das Auto bei Tiefschnee in der Garage lassen und den Zug nehmen. Andererseits kann sich natürlich die Wetterlage auch ändern, wenn man schon auf der Autobahn ist oder eben vor der Rückfahrt vom WE-Trip.

Ich kann mich nicht entscheiden, zumal der Händler ja eigentlich dran interessiert sein müßte, mir Winterräder zu verkaufen und trotzdem der Rat kam, bei den Ganzjahresreifen zu bleiben.

Kann mir jemand bei der Entscheidung helfen?

Schon mal danke!

sundays
19.10.2015, 18:24
Zum Hintergrund: ich wohne in Berlin und fahre i. d. R. nur in Berlin und Umland (also Flachland und nicht sooo das Wintersportgebiet :smirksmile:) und das nur in der Freizeit. Zur Arbeit brauche ich das Auto nicht. Bzw. ich fahre auch schon mal weiter weg, aber dann eben nicht im Winter.



Gerade unter diesen Voraussetzungen würde ich auch bei den Ganzjahresreifen bleiben. Dass der Händler dir die anderen nicht andrehen will, spricht ja für ihn.
Ich würde eben ei ADAC oder so ein paar aktuelle Tests konsultieren, dann auf Bremswirkung bei Nässe und so achten,
auch auf das Laufgeräusch, manche sind echt laut.
Mit meinen bin ich sehr zufrieden, das Fabrikat müsste ich aber nachgucken.

Promethea71
19.10.2015, 18:30
Ich bin in einer ähnlichen Lage - Berlin, brauche das Auto ausschließlich privat und fahre auch privat maximal 3.000 km im Jahr, davon das meiste im Sommer.

Ich habe auch Ganzjahresreifen und wenn es sehr kalt ist oder geschneit hat lasse ich das Auto stehen und fahre Taxi oder Bahn - das ist billiger als zusätzliche Reifen plus Wechseln plus Lagern.


Und so lang sind die Berliner Winter meistens nicht - Ausnahmen bestätigen die Regel.


Ich fand diese Seite Ganzjahresreifen-Test - News und Infos (http://ganzjahresreifen-test.com/) ganz aufschlussreich - insbesondere die Anmerkung, dass Ganzjahresreifen bei sehr hohen Aussentemperaturen deutlich schlechter sind, als Sommerreifen .... problematisiert wird das ja sonst eher für den Winter, als für den Sommer.

sundays
19.10.2015, 18:39
Ich fand diese Seite Ganzjahresreifen-Test - News und Infos (http://ganzjahresreifen-test.com/) ganz aufschlussreich - insbesondere die Anmerkung, dass Ganzjahresreifen bei sehr hohen Aussentemperaturen deutlich schlechter sind, als Sommerreifen .... problematisiert wird das ja sonst eher für den Winter, als für den Sommer.

Ich habe tatsächlich letztes Jahr mit den Ganzjahresreifen ca. 18000 km gefahren, Stadt und Autobahn hauptsächlich.
Keine Probleme. Im Artikel steht es ja auch indirekt: Wenn man einigermaßen vorausschauend fährt, ist es kein Problem.

Juni15
20.10.2015, 14:46
Danke für Eure Meinungen und den tollen Link, hat mich alles nochmal zum Nachdenken gebracht. Ich war gestern Abend schon so weit, auf jeden Fall Winterreifen zu nehmen. Und nun?

Also ich fahre halt nicht so viel, weil ich in der Woche besser anders klar komme. Ich fahre auch vorausschauend, aber ich bin sicher nicht so wie beschrieben ein besonders vorsichtiger Wenigfahrer, der ganz zaghaft mal ein paar Kilometer fährt. Ich habe schon Fahrpraxis und Routine und ein schnelles, sicheres Auto, so dass das Argument in dem einen Absatz, dass die Wenigfahrer sowieso ungefährdeter sind, bei mir nicht so zutrifft.

Vorausschauendes Fahren ist das eine, aber es gibt Situationen, die kann man nicht voraussehen, oder?

Ich war mal bei so nem Fahrsicherheitstraining vom ADAC. Im Herbst. Einige noch mit Sommerreifen, einige schon mit Winterreifen und ich mit den Ganzjahresreifen. War schon echt beeindruckend, die mit den Sommerreifen haben bei der simulierten Schneeglätte extrem gekämpft und es trotzdem nicht geschafft, sich nicht zu drehn und die mit den Winterreifen konnten vergleichsweise lässig die Strecke befahren. Bei mir ging es auch ganz gut, aber nicht so gut, wie bei den Winterreifen-Fahrern. Wobei das alles auch immer vom Fahrzeug und der Erfahrung abhängt.
Mit meinem vorigen Auto habe ich insgesamt 3 Vollbremsungen mit Winterreifen auf Schneeglätte hinlegen müssen... u.a. Pannenauto hinter ner Kurve auf ner Landstraße.

Zu denken gab mir allerdings auch die Sache mit den hohen Temperaturen im Sommer, denn da fahre ich wirklich viel und so heiß, wie der Sommer war und so heiß, wie der Asphalt nach ein paar Tagen ist... Anderthalb Längen mehr Bremsweg kann schon entscheidend sein.

Was für mich wieder eher für den Ganzjahresreifen spricht ist die Übergangszeit. Also nicht nur, dass die Fahreigenschaften da wohl besonders gut passen, bei einem frühen Wintereinbruch im Herbst oder einem späten Schneefall im Frühling ist man mit den Ganzjahresreifen sicher besser dran, als mit den Sommerreifen.

Ach, ich weiß es nicht....

Inaktiver User
20.10.2015, 18:54
DIE Lösung wird es wohl nicht geben....

Opelius
20.10.2015, 19:12
Ich habe so lange ich täglich 35 km zur Arbeit fahren musste Sommerreifen und Winterreifen gehabt. Eigentlich ist die Strecke fast Flachland (Raum Bielefeld - Ostwestfalen). Aber spätestens beim ersten zaghaften Schneefall sah ich die mit den Sommerreifen an den kleinen Steigungsstrecken rutschen oder kamen nicht bei Grün von der Stelle.
Die Winterreifen brachten es, obwohl in normalen Jahren die nicht mehr als an 10 Tagen gebraucht werden. Abgesehen von den grausamen Wintern 2010, 2011 und 2012.

Nach meiner Pensionierung waren beide Reifensätze so gut wie runter, da bin ich auf Ganzjahresreifen umgestiegen. Die jährlich Fahrleistung sank auch deutlich. Bei Glatteis würde ich allerdings damit nicht fahren wollen. Muss es auch nicht.

ereS
20.10.2015, 19:14
Was für mich wieder eher für den Ganzjahresreifen spricht ist die Übergangszeit. Also nicht nur, dass die Fahreigenschaften da wohl besonders gut passen, bei einem frühen Wintereinbruch im Herbst oder einem späten Schneefall im Frühling ist man mit den Ganzjahresreifen sicher besser dran, als mit den Sommerreifen.

Ach, ich weiß es nicht....

dann lasse die reifen entsprechend frueh aufziehen und spaet abmachen und du hast auch das problem geloest
faustregel ist o bis o, was heißt von oktober bis ostern sollte man die winterreifen montiert haben

aber das macht jeder individuell

Promethea71
20.10.2015, 19:14
Naja theoretisch könnte man Sommerreifen im Sommer, Ganzjahresreifen im Frühling und Herbst und Winterreifen im Winter fahren - das dürfte aber nur für ausgesprochene Vielfahrer lohnen.

Dann lohnt sich auch der eigene Drehmomentschlüssel und man hat richtig Übung im Reifenwechseln.


Oder drei Autos für verschiedene Wetterlagen.
Das Cabrio mit Sommerreifen, den SUW mit Allwetterreifen und den BMW mit Winterreifen .... oder so. ;-)))))

Juni15
21.10.2015, 15:54
DIE Lösung wird es wohl nicht geben....
Ja, ich weiß, ich wollte nur ein paar Denkanstöße. Und da habt Ihr mir ja toll geholfen! :blume:



Das Cabrio mit Sommerreifen, den SUW mit Allwetterreifen und den BMW mit Winterreifen .... oder so. ;-)))))

Das ist doch mal ein Vorschlag! :allesok:

Charlotte03
21.10.2015, 15:59
und bitte in jede parklücke und umweltfreundlich (nicht nach vw-massstab)

michaelX
22.10.2015, 10:46
Wieviel bist du in den zwei Jahren denn schon gefahren, daß deine Reifen schon gewechselt werden müssen? :wie?:

Ganzjahresreifen sind nichts Halbes und nichts Ganzes, aber das hast du bei deinem Fahrsicherheitstraining ja schon selber gesehen.
Wenn dein Auto Front- oder Allradantrieb hat, dann würde ich bei deinem Fahrprofil sagen, Ganzjahresreifen sind OK. Hat dein Auto Heckantrieb und ist kein Porsche: keinesfalls!

NB: Die Hinterachse hält das Auto in der Spur, nicht die Vorderachse! Das bessere Profil immer nach hinten!

Juni15
22.10.2015, 14:58
Wieviel bist du in den zwei Jahren denn schon gefahren, daß deine Reifen schon gewechselt werden müssen? :wie?:
!
Hat mich auch erst stutzig gemacht, nur: wenn ich die Reifen 3 Jahre gefahren habe, aber eben ganzjährig, ist das ja so, wie wenn man seine Winterreifen 6 Jahre gefahren hat. Sie sind auch nicht völlig abgefahren, sondern an der Grenze des empfohlenen Wertes, nicht des vorgeschriebenen.

Promethea71
22.10.2015, 15:00
Das ist keine Frage des Zeitablaufs - sondern eine der realen km-Leistung und der Fahrweise.

Charlotte03
22.10.2015, 15:07
wir haben bisher auch beides und denken über ganzjahresreifen nach.
wir fahren inkl. urlaub nicht mehr als 7.000 km. urlaub ist im sommer in europa (und da nord-und mitteleuropa).
wir wohnen im städtisch, schnee gibt es ab und an.

bisher haben wir neue reifen gekauft, weil die zeit abgelaufen war und nicht das profil...

sundays
22.10.2015, 15:45
Hat mich auch erst stutzig gemacht, nur: wenn ich die Reifen 3 Jahre gefahren habe, aber eben ganzjährig, ist das ja so, wie wenn man seine Winterreifen 6 Jahre gefahren hat. Sie sind auch nicht völlig abgefahren, sondern an der Grenze des empfohlenen Wertes, nicht des vorgeschriebenen.

Die Frage war ja auch nach den Kilometern, die du gefahren bist, das würde mich auch interessieren.
Die sechs Jahre betreffen ja den Punkt mit dem Aushärten, nach sechs Jahren sind die Dinger so hart, dass sie auch keinen Grip mehr haben, egal wieviel Profil drauf ist.

Ich hatte mal bei einem Gebrauchten Sommerreifen dabei, die sahen noch neu aus, waren aber 8 Jahre alt, die konnte ich wegschmeißen.

Juni15
22.10.2015, 17:40
Das ist keine Frage des Zeitablaufs - sondern eine der realen km-Leistung und der Fahrweise.


Die Frage war ja auch nach den Kilometern, die du gefahren bist, das würde mich auch interessieren.
Die sechs Jahre betreffen ja den Punkt mit dem Aushärten, nach sechs Jahren sind die Dinger so hart, dass sie auch keinen Grip mehr haben, egal wieviel Profil drauf ist.

Ich hatte mal bei einem Gebrauchten Sommerreifen dabei, die sahen noch neu aus, waren aber 8 Jahre alt, die konnte ich wegschmeißen.

Ist mir schon klar, ich muss nur gestehen, ich habe die km nicht im Kopf (und das Auto residiert unter der Woche in einer Garage, also kann ich nicht so schnell nachsehn), ich schätze so 36.000.

Und ich meinte auch ganz konkret die gefahrenen km und nicht die Jahre:
wenn jemand 12.000km im Jahr fährt mit 5 Monaten Winterreifen und 7 Monaten Winterreifen (und 1.000km pro Monat, der Einfachheit halber), dann haben die Winterreifen nach 3 Jahren erst 15.000km runter.
Die Ganzjahresreifen in der gleichen Zeit schon eben 36.000km.

Zur Erklärung: Ich selbst fahre nicht soviel, aber es ist ein Gebrauchtwagen, der im ersten Jahr viel gefahren wurde und dementsprechend günstig war.

Promethea71
22.10.2015, 17:45
Du musst dich hier für die Fahrleistung nicht entschuldigen, es war ja nur Neugier, die uns trieb.

Juni15
22.10.2015, 17:54
:smile: nee, nee, ich fand nur selber komisch, dass ich sage, ich fahre nicht so viel und dann 36.000km runter habe. Davon sind ca. 20.000km im ersten Jahr als Werkswagen und 2 x 8.000km von mir. So ungefähr. :smile:

Mr_McTailor
22.10.2015, 18:02
Ich fahr ganzjährig Sommerreifen.

sundays
22.10.2015, 18:05
:smile: nee, nee, ich fand nur selber komisch, dass ich sage, ich fahre nicht so viel und dann 36.000km runter habe. Davon sind ca. 20.000km im ersten Jahr als Werkswagen und 2 x 8.000km von mir. So ungefähr. :smile:

Dann würde ich ja wirklich die Ganzjahresreifen nehmen. Die sind dann ja auch nicht wieder nach 3 Jahren runter, sonder vielleicht nach 5.

Ich fahr ganzjährig Sommerreifen.

Was willst du uns damit sagen? Fährst du Fahrrad? Oder lässt du es tatsächlich drauf ankommen, das kann teuer werden (das wolltest du doch hören, oder?)

Karolines
06.10.2016, 12:21
Ganzjahresreifen sind wohl in jedem Fall die entspanntere Lösung! Und wenn man von Ganzjahresreifen auf Sommer und Winterreifen wechselt kommt finanziell nochmal einiges auf einen zu. Da du ohnehin nicht extremen Wetterlagen ausgesetzt bist, reichen Ganzjahresreifen wohl aus. und im Winter werden die Straßen in Berlin doch auch immer schnell frei gemacht.

:smile: (http://www.gebrauchtwagenheld.de/welche-autoreifen-sind-die-richtigen)

Inaktiver User
06.10.2016, 18:41
Ich hab mir gerade im August einen neuen Golf gekauft. Dabei hätte ich auch Ganzjahresreifen bekommen können, hab mich aber für die Sommer/Winterreifen-Variante entschieden, da ich ca. 20.000 km im Jahr fahre, regelmäßig auch auf der Autobahn und vor allem auch regelmäßig mit meinen kleinen Enkelkindern im Fond. Da möchte ich so viel Sicherheit wie möglich. Der Händler war der Meinung, dass Winterreifen bei Kälte und Glätte doch mehr Grip haben als Ganzjahresreifen. Die Lautstärke stört mich nicht so sehr. Wohl aber die Tatsache, dass ich auch einen Satz neuer Felgen brauche. Die Stahlfelgen für den Winter sind immer so hässlich aber nochmal Alufelgen und neue Reifen wären ein zu teuer Spaß.

Sasapi
06.10.2016, 19:50
Ich habe für die Stahlfelgen einfache "Kappen" aus Plastik. Sind billig und sehen wie teure Alus aus:smile: Wenigstens von weitem....

bittersweet0403
06.10.2016, 20:04
Bei der Diskussion ob Ganzjahres- oder Saisonreifen sollte vor allem auch berücksichtigt werden, wie die klimatischen Bedingunen im Fahrbereich sind.

Ein Ganzjahresreifen hat weder die für den Sommer optimalen Eigenschaften eines Sommerreifens , noch für den Winter. Wenn ich in einer Gegend wohne, wo heutzutage auch im Winter noch mehr als 3-5 Tage Schnee fällt, würde ich dort sicher keinen Ganzjahresreifen zum Winter haben wollen.

Ich habe 2 Satz Reifen, die rechtzeitig gewechselt werden. Kostenmäßig tut sich da nicht viel, denn die Reifen fahren nicht so schnell ab wenn sie nicht das gesamte Jahr über genutzt werden.

Peter9
09.10.2016, 13:50
Meine Reifen halten auf der vorderen Antriebsaches so bei 80.000 km. Hinten noch länger.
Wer also weniger als 20.000 im Jahr fährt und die Reifen So/Wi wechselt, hat am Ende alte Reifen mit 10 und mehr Jahren, zwei Satz Felgen und jedes Jahr 2 Reifenwechsel plus Kosten für die Lagerung.

Da würde ich Ganzjahresreifen vorsehen.

Die Reifenindustrie hatte eben über Wochen und Monate hinweg, Berichte über den um soundsoviel cm kürzeren Bremsweg bei Winterreifen in die Medien gebracht, bis sie ihr gewünschtes Gesetz bekommen hat. Das Wintereifen bestimmter Hersteller auch einen Bremsweg haben können der deutlich schlechter ist, zählt nicht. Es muß eben Winterreifen draufstehen.

Jetzt gilt es grundsätzlich, auch dort wo man Schnee nur vom Hörensagen kennt.

Man muß einmal dabeigesessen haben, wenn die Interessen den Parlamentariern , also Laien, übergestülpt werden. Da kann einem manchmal schlecht werden wie da faule Argumente aus dem Hut gezaubert werden damit man das Gesetz bekommt, daß man haben möchte.

bittersweet0403
09.10.2016, 14:07
Meine Reifen halten auf der vorderen Antriebsaches so bei 80.000 km. Hinten noch länger.
Wer also weniger als 20.000 im Jahr fährt und die Reifen So/Wi wechselt, hat am Ende alte Reifen mit 10 und mehr Jahren, zwei Satz Felgen und jedes Jahr 2 Reifenwechsel plus Kosten für die Lagerung.
Das ist doch quark. Die Haltbarkeit eines Reifens hängt von vielen Faktoren ab. Meine Reifen halten höchstens halb so lange wie deine. Das ist unter anderem auch abhängig von der Fahrweise. Ich gehöre z.B. nicht zu den Schleichern, die ewig brauchen, bis sie an der Ampel anfahren und auf 50 kommen, wenn sie nicht sogar drunter bleiben.

Ich habe sowohl Winterreifen als auch Ganzjahresreifen gefahren. Dabei habe ich nicht einfach nur irgendwas gekauft sondern schon darauf geachtet, dass die Reifeneigenschaften auf meine Fahrweise und mein Auto passen. Mit Winterreifen habe ich z.B. einen deutlich kürzeren Bremsweg als mit Ganzjahresreifen. Der Unterschied zwischen Ganzjahresreifen und Winterreifen ist krasser als zwischen Ganzjahresreifen und Sommerreifen.

Meine Winter- und Sommerreifen halten länger als Ganzjahresreifen rein auf die Jahre gesehen, weil sie kein ganzes Jahr genutzt werden. Ist doch einleuchtend oder?