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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein erstes Segelboot?



Inaktiver User
05.08.2015, 18:21
Hallo Ihr Lieben,

ich weiß nicht, ob das auch unter "Fahrzeuge" fällt, sonst bitte verschieben (wohin?).

Schaue mir am Wochenende ein gebrauchtes Segelboot zu einem günstigen Preis an, und wollte die Skipper unter Euch fragen, worauf ich achten muss. Revier Nord- und Ostsee, keine Binnengewässer.

Abgesehen von den anderen Dingen:
was zahlt Ihr im Jahr an Versicherungen, und welche sind unbedingt notwendig?

LG Wilhelma (aufgeregt wie ein Kind! :liebe:)

Fourthhandaccount
05.08.2015, 20:11
Schaue mir am Wochenende ein gebrauchtes Segelboot zu einem günstigen Preis an, und wollte die Skipper unter Euch fragen, worauf ich achten muss.

Darauf, dass es kein Loch hat ;- )
Im Ernst. Schau Dir nie ohne einen erfahrenen Skipper ein Boot an, das Du kaufen möchtest. Du bist ja jetzt schon verliebt, das ist eine ungünstige Ausgangssituation. Was günstige Segelboote anbelangt, da kenne ich viele Leute mit sehr schlechten Erfahrungen. Und überlege Dir gut, ob Segel oder lieber doch Motor - ich sehe gerade bei den kleinen Segelbooten jede Saison, wie die "Neuen" begeistert einen Sommer auf dem Boot sind, im nächsten wird es weniger, im übernächsten kommen sie gar nicht mehr und dann wird das Boot verkauft. Segelboote machen Arbeit, deutlich mehr als Motorboote.
Ein Holzboot, so toll es ist, macht noch mehr Arbeit. Ich finde sie wunderschön, ich würde es mir dennoch nicht antun.

Hast Du einen Trailer oder ein Auto mit AHK? Je nach gewünschtem Liege-/Überwinterungsplatz fallen Gebühren an.

Inaktiver User
05.08.2015, 21:16
Hallo Fourthhandaccount,

schön, dass du antwortest! Es ist kein Holzboot, sondern aus Kunststoff, eher klein (20 Ft) und ich habe zwar keinen Skipper, der mit mir kommt, aber gerade mit einem bei einem Glas Wein zusammen gesessen, der mir erklärt hat, worauf ich achten muss (Blasenbildung etc). Das Boot liegt nicht im Wasser, sondern steht in der Halle, ich kann den Rumpf also einfacher inspizieren.

Liegeplatz pro Saison wären 450 €, ein Winterquartier finde ich vielleicht bei einem hiesigen Bauern in der Scheune. Das Gute: ich lebe direkt an der Küste, 10 Fahrradminuten vom Seglerhafen entfernt, d.h. ich kann jederzeit zum Boot und am WE ein paar Std. rausfahren. Sonst wäre ich auch nie auf den Gedanken gekommen, denn sonst lohnt es sich einfach nicht, da ist man mit Chartern besser bedient.

Der Eigner will aus Altersgründen verkaufen, hat das Boot geliebt und gepflegt (wie ein Rentnerauto), und angeboten, das Boot mit mir hierher zu segeln (ca 10 sm), damit er mir alles erklären kann.

Hast du ein Boot? Segel oder Motor? Und wie dicht ist es an deinem Wohnort, bzw wie oft kannst du es nutzen? Mit zunehmendem Alter finde ich es einfach Verschwendung, direkt am Meer zu leben und kein Boot zu haben. Irgendwie.

Du hast recht, ich bin schon verknallt. Aber nicht, weil es so schön ist, sondern im Rahmen des Möglichen liegt.

Inaktiver User
06.08.2015, 11:00
Es ist kein Holzboot, sondern aus Kunststoff, eher klein (20 Ft) und ich habe zwar keinen Skipper, der mit mir kommt, aber gerade mit einem bei einem Glas Wein zusammen gesessen, der mir erklärt hat, worauf ich achten muss (Blasenbildung etc). Das Boot liegt nicht im Wasser, sondern steht in der Halle, ich kann den Rumpf also einfacher inspizieren.

Naja, die Blasen kann man abschmirgeln, Antifouling drauf streichen und schon siehst Du von der Osmose nichts mehr. Da ist sie aber trotzdem noch.

Ich würde da schon jemand mitnehmen, der sich auskennt.

Und mit den Fragen würde ich mal ins YACHT-Forum gehen, da kriegst Du sicher mehr und bessere Auskünfte.

An der See finde ich ein Segelboot toll - unseres liegt auf der Havel, also im Binnenbereich, das macht seglerisch nicht so viel Spaß, weil man dauernd Manöver fahren muß oder im Windschatten von irgend welchen Inseln liegt. Insofern würde ich sagen: Binnen - Motorboot, See- Segelboot.

Wir nutzen es auch viel, wenn das Wetter entsprechend ist und schlafen da auch oft.

Das manche Leute das Interesse an ihren Booten schnell verlieren, sehe ich bei beiden Bootsgattungen, das hat mit Segel - oder Motorboot nicht viel zu tun.


Der Eigner will aus Altersgründen verkaufen, hat das Boot geliebt und gepflegt (wie ein Rentnerauto), und angeboten, das Boot mit mir hierher zu segeln (ca 10 sm), damit er mir alles erklären kann.

Das klingt gut. - Viele schaffen es halt im Alter nicht mehr.

Und hast Du den SKS ? Sollte man bei See-Segeln schon haben bzw. in D. muß man das auch. Sonst darf man so ein Boot nicht führen, Sportbootführerschein See reicht nicht.

Inaktiver User
06.08.2015, 13:39
Ahoi Lorelei :ahoi:

danke für deine Antwort! Ich meinte, schon mal an anderer Stelle gelesen zu haben, dass du segelst! :smirksmile: Die Havel ist auch toll, war da mal im Sommer mit einem Motorboot unterwegs, aber du hast recht, da ist ganz schön was los. Wie lange segelst du schon? Chartert ihr auch mal im Urlaub?

Den SKS habe ich nicht, nur den SBF See, aber der Außenborder hat nur 6 PS. Rein theoretisch bräuchte man dafür also gar keinen Schein. Allerdings ist das Revier hier vor Ort recht anspruchsvoll (viele Containerschiffe, Strömungen und Gezeiten), da habe ich schon Respekt und bin froh, wenigstens die "Grundausbildung" zu haben.

Für Hochseetouren ist das Boot weniger geeignet, eher kleine Inseln und Küstengewässer. Ich bin ja auch eher Anfänger und wahrscheinlich schon froh, das Ding heil aus dem Hafen heraus- (und vor allem wieder herein-) zu schippern. :freches grinsen: Der Besitzer steht außerdem auch nach dem Kauf gern beratend zur Verfügung und würde sich freuen, ein paar kleine Törns mit mir zu unternehmen, so dass ich etwas Routine bekomme. Winterlager könnte ich organisieren.

Für mich trotzdem ein Riesenschritt, irgendwie. Aber so ein Angebot mit Rundum-Starthilfe kommt so schnell nicht wieder.

Mein Liebster wäre mit ganzem Herzen dabei - ist ja auch wichtig, bei dem Zeitaufwand, den so ein Boot kostet, und so ein paar starke Männerhände können ja in manchen Situationen durchaus beruhigend sein...

Ich glaub ich mach's.

Inaktiver User
06.08.2015, 14:08
Ahoi Wilhelma :smile:,

aber du bist hoffentlich schon eine sichere Seglerin ? Wie Du selbst schreibst, das Revier ist anspruchsvoll und Fehler halt potentiell schnell mal tödlich, im Gegensatz zum Binnensee, wo man dafür schon großes Pech haben muß (wobei so ca. einmal pro Saison auch in der Havel ein Segler von einem Lastkahn untergepflügt wird, mit Toten ... :knatsch:).

Der SBF-See hat nicht umsonst den Beinamen "Familienversenkungsschein", die paar Motorbootstunden und das bißschen Basistheorie sind ja genau genommen ein Witz. Ich würde da schon den SKS machen, das kann man ja auch in 1-Wochen-Ausbildungs-Törns machen.

Ja, die Havel ist voll und immer Regatten, die ich so im Dreieckskurs grottenöde finde. Und wenn man nicht mit segelt, muß man denen halt ausweichen, dauernd.

Auf dem Meer segeln, ist halt ganz was anderes. :smile: Und ja, wir chartern schon mal oder machen auch öfter Kojencharter. So sind wir auch schon in exotischen Revieren gesegelt, Asien und Karibik.

Zu Versicherungen: Wir haben Haftpflicht - die muß man haben - und noch eine Kasko. Kosten hängen vom Boot ab, Alter etc, sind bei uns unter 300 €.

Nicht unterschätzen sollte man aber die Arbeit, die so ein Boot macht, wie Fourth schon schrieb. Antifouling jedes Jahr, irgendwelche Teile reparieren, Winschen abbauen und ölen .... Mein Mann verbringt im Winter mindestens so viel Zeit mit dem Kahn, wie wir es in den kurzen deutschen Sommern tun ...:knatsch:*

Aber missen möchte ich ein Boot nicht, das bringt einfach viel Lebensqualität. :jubel:

*Edit: wobei das einfacher ist, wenn Du das Boot in einer Scheune winterlagern kannst. Dann ist man mit Arbeiten nicht so witterungsgebunden - und friert sich nicht den Popo ab dabei.

beklamo
07.08.2015, 11:40
Das Gute: ich lebe direkt an der Küste, 10 Fahrradminuten vom Seglerhafen entfernt, d.h. ich kann jederzeit zum Boot und am WE ein paar Std. rausfahren.




Ich habe zwar keinen blassen Schimmer vom Thema, aber für deine Wohnsituation beneide ich dich grenzenlos :blumengabe:. Viel Erfolg beim Bootskauf!

Inaktiver User
07.08.2015, 18:56
Schönen Gruß von der Havel, übrigens ! :ahoi:

Inaktiver User
14.08.2015, 19:32
Hallo,

und sorry für die Pause. Hatte kurzfristig die Gelegenheit für 1 Woche Urlaub. :cool:

@Lorelei
Nein, ich bin eben leider noch keine besonders sichere Seglerin, weshalb dieses "Anfängerboot" (http://www.search4sailing.com/Kleinanzeigen/news_images_large/565_1%20Suche%20gebrauchten%20Spi%20ca%2030m2.jpg) das richtige ist. Es eignet sich zum Binnen- und Küstensegeln, nicht aber für's offene Meer. Ich werde mich also außerhalb der Fahrrinne bewegen und in Küstennähe halten. Und zum Glück kenne ich genügend gute Segler ohne eigenes Boot, die gern mitsegeln und mir hoffentlich nebenbei manches beibringen. :smirksmile:
Ich habe mich auch nach der ersten Begeisterung entschlossen, das Boot nicht noch für den letzten Sommermonat zu Wasser zu lassen, sondern es in aller Ruhe über den Winter fertig zu machen (und Segelbücher zu wälzen!), so dass im nächsten Frühjahr hoffentlich beide ein Stück weiter sind - das Boot und ich.

@beklamo
Danke! Ich bin vor ein paar Jahren notgedrungen hier gelandet, liebe es aber inzwischen sehr. Vor allem im Sommer...

LG Wilhelma

PS: Ach so, der Deal ist übrigens abgeschlossen! :allesok:

Souen
14.08.2015, 21:30
Liebe Wilhelma,

Herzlichen Glückwunsch! Wir träumen auch immer wieder mal vom eigenen Boot auf unserem Fluss.

Lieben Gruß
Souen

Inaktiver User
15.08.2015, 12:07
Hallo Souen, :smile:

danke für deine lieben Glückwünsche - ich fahre heute noch mal mit meinem Liebsten zum Boot und bespreche mit dem Besitzer alles weitere. Sehr aufregend!

Soweit ich mich erinnere, seid ihr eine Flussmündung westlicher als ich, oder? :smirksmile: Muss auch ein sehr schönes Revier sein.

Liebe Grüße von Deich zu Deich! :blumengabe:
Wilhelma

Inaktiver User
17.08.2015, 08:49
Ich habe mich auch nach der ersten Begeisterung entschlossen, das Boot nicht noch für den letzten Sommermonat zu Wasser zu lassen, sondern es in aller Ruhe über den Winter fertig zu machen (und Segelbücher zu wälzen!), so dass im nächsten Frühjahr hoffentlich beide ein Stück weiter sind - das Boot und ich.

Ja, ich hatte auch schon daran gedacht, das sich das jetzt nicht mehr so recht lohnt - in spätestens 1 Monat ist der Sommer vorbei, und gerade fürs Segeln im Meer ist es im October schon etwas schukelig.

Wir sind ja überzeugte Barfußsegler ....:smirksmile:

Könntest Du das Boot nicht über den Winter an seinem jetzigen Stellplatz lassen ? Das wäre eigentlich das einfachste.

Und herzlichen Glückwunsch zum abgeschlossenen Deal ! :blume: Ich wünsche Dir in der nächsten Saison ganz viel Spaß.

Und falls Du den SKS machen willst: Das könnte man auch im Winter tun, in einwöchigen Törns auf den Kanaren. Skipperteam bietet sowas z.B. an.

Ist für so'n kleines Bötchen und die von Dir anvisierte Nutzung vielleicht nicht unbedingt nötig, bringt aber zusätzliche Sicherheit.

Inaktiver User
17.08.2015, 15:53
Wir sind ja überzeugte Barfußsegler ....:smirksmile:

Seufz! Klingt himmlisch, lässt sich auf der Havel aber nach meiner Erfahrung öfter genießen als an der Nordsee. Ich neige ohnehin zu kalten Füßen und habe heute angesichts des Regenwetters wieder meine Wollsocken rausgekramt.


Könntest Du das Boot nicht über den Winter an seinem jetzigen Stellplatz lassen ? Das wäre eigentlich das einfachste.

Das haben wir gerade mit dem Vorbesitzer vereinbart. So bleibt genug Zeit, den Rest zu organisieren und den Trailer flott zu machen. Und im nächsten Frühjahr... :jubel:

Sag' mal: wie hält man es eigentlich üblicherweise mit Bootsnamen? Darf man es nach Eignerwechsel umbenennen, oder bringt das Unglück? Immerhin heißt das Boot schon seit Jahrzehnten gleich... Und muss so eine Taufe richtig zelebriert werden, mit Sekt und Tamtam?

Auf den Kanaren war ich im Winter vor ein paar Jahren segeln - traumhaft! Ist aber diesmal finanziell nicht drin.

Inaktiver User
18.08.2015, 11:14
Sag' mal: wie hält man es eigentlich üblicherweise mit Bootsnamen? Darf man es nach Eignerwechsel umbenennen, oder bringt das Unglück? Immerhin heißt das Boot schon seit Jahrzehnten gleich... Und muss so eine Taufe richtig zelebriert werden, mit Sekt und Tamtam?

Ja, man darf ein Boot umbenennen, aber dafür gibt es eiserne Regeln :smirksmile:: Du mußt ein Stück rückwärts segeln ! Dann bringt die Umbenennung kein Unglück.
Und ja, ich kenne das dann auch mit Sekt usw. Und natürlich im Hafen einen ausgeben, für durstige Mitsegler (zumindest bei uns im Verein).

Unser Boot hatte zum Glück einen schönen Namen, aber da viele ältere Herrschaften das Boot nach der werten Gattin "Grete" oder so genannt haben, tut man dem m.E. einen Gefallen, wenn man es umbenennt.

Wenn es nicht Geschmacklosigkeiten wie "Pamir" sind - so heißt ein Boot auf der Havel :knatsch:


Auf den Kanaren war ich im Winter vor ein paar Jahren segeln - traumhaft! Ist aber diesmal finanziell nicht drin.

Blauwassersegeln ist klasse, nur liegen die Kanaren halt so weit auseinander ..... :smirksmile: Wir hatten es schon 2x, das wir eeendlos von Teneriffa nach Gomera rüber gesegelt sind - und dann war es durch die Düse absolut nicht möglich, in den Hafen zu kommen ..... Also, wieder zurück, wenigstens mit Rückenwind.

Das tollste Segelrevier, das ich kenne, ist eigentlich Kroatien. Buchten wie norwegische Fjorde - nur in warm. :jubel:

Suseki
18.08.2015, 11:28
Ja, man darf ein Boot umbenennen, aber dafür gibt es eiserne Regeln :smirksmile:: Du mußt ein Stück rückwärts segeln ! Dann bringt die Umbenennung kein Unglück.

Ich kenne es, dass es kein Unglück bringt, wenn man dreimal sein eigenes Kielwasser kreuzt. Schon erprobt und gut gegangen :-)

Fourthhandaccount
18.08.2015, 11:36
Wenn es nicht Geschmacklosigkeiten wie "Pamir" sind - so heißt ein Boot auf der Havel :knatsch:


Was soll daran geschmacklos sein, ein Boot nach einem Traditionsschiff zu benennen? Wie viele ist es leider untergegangen, dürfen diese Namen nicht mehr verwendet werden?

Inaktiver User
18.08.2015, 11:45
Was soll daran geschmacklos sein, ein Boot nach einem Traditionsschiff zu benennen? Wie viele ist es leider untergegangen, dürfen diese Namen nicht mehr verwendet werden?

Der Untergang der Pamir war eine der größten Schifffahrtskatastrophen Deutschlands, mit der besonderen Tragik, das da so viele junge Menschen elend ums Leben gekommen sind (80 von insgesamt 86 Besatzungsmitgliedern, die meisten jugendliche Kadetten).

Ja, ich finde es zutiefst geschmacklos, ein Sport- und Funboot "launig" danach zu nennen.

Es gibt Tausende Bootsnamen, auch traditionelle, die man wählen kann.

Und wenn es denn unbedingt der eines Flying-P-Liners sein muß, warum dann nicht z.B. Passat ? Die ist nicht untergegangen, sondern wurde irgendwann außer Dienst gestellt.

Fourthhandaccount
18.08.2015, 11:49
Vielleicht hatte der Eigner einen Verwandten auf der Pamir, ein solcher Fall ist mir nämlich bekannt. Dann dürfte man nahezu keine alten Schiffsnamen nehmen. Untergang, Mord und Totschlag, Unglücke ... Aber danke für die Antwort.

Generell mag ich lustige Namen, ab und an fahren hier Boote mit netten Namen vorbei. Wie das immer so ist, gerade fällt mir keiner ein ...

Inaktiver User
18.08.2015, 15:43
Eins auf der Havel heißt Spökenkieker .... :smirksmile:

Und es gab mal eine "Panama", auch mit panamaischer Flagge ..... Da auf den Weltmeeren unendlich viele (angeblich) panamaische Schiffe unterwegs sind, wollte der Eigner das auch auf dem See etwas reflektiert haben .... :freches grinsen:

Derzeit liebäugeln wir mit einem schönen alten Boot, das einen altdeutschen Männer(!)namen führt ... Aber irgendwie paßt das so gut zu dem Kahn, das wir den wohl lassen würden, falls wir es kaufen.

Obwohl ich ja lieber schöne als lustige Schiffsnamen mag.:smirksmile:

Inaktiver User
19.08.2015, 08:48
Ahoi Wilhelma,

ich habe mich gestern mit Mr. Lorelei über diesen Strang unterhalten und er meinte, Du solltest Dich bei dem Revier dann aber unbedingt mit Gezeiten-Navigation vertraut machen.

So hast Du wenigstens was, um den Winter zu überbrücken. :smirksmile:

Gut Wind (= alter Seglergruß, kennst Du ja sicher),

Lorelei

Inaktiver User
21.08.2015, 18:02
Hallo Ihr Lieben,

hier ist ja richtig etwas passiert! :smile: Komme gerade von ein paar Stunden segeln mit einem Freund zurück und weiß jetzt: Alles ist gut! Es ist kein einfaches Revier, aber es ist auch keine Hexerei. Ich werde einfach außerhalb der Fahrrinne nahe der Küste bleiben, bis ich etwas Routine kriege und mir allmählich mehr zutraue. Schlimmstenfalls laufe ich auf Grund und falle trocken, aber das erledigt sich ja nach höchstens sechs Stunden von selbst wieder...

Und was den Bootsnamen angeht, habe ich noch den ganzen Winter Zeit. :cool:

@Lorelei
altdeutsche Männernamen sind toll - mein Sohn trägt auch einen (seehr alten). Aber Boote sollten Frauennamen haben - da bin ich ganz konventionell!

LG Wilhelma
(noch mit Salzwasser in den Haaren)