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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wahre Liebe - Hund entlaufen, Paar harrt am Autobahnrastplatz aus



Inaktiver User
24.07.2015, 15:58
Eben gelesen : *klick* (http://web.de/magazine/unterhaltung/stars/hund-weggelaufen-paar-harrt-autobahn-30786024)

Ist das nicht rührend? :liebe:

Ich kann das grade so mitfühlen, weil ich auch einen Zausel aus in dem Fall Ungarn aufgenommen habe, der noch keine Bindung zu mir, Angst vor fremden Menschen und keine Ortskenntnisse hat, und sich schon mal fürchterlich erschrecken kann und laufen geht.

Meine hat allerdings einen GPS Tracker dran. Das beruhigt doch ungemein.

Ich drücke den Dreien ganz fest die Daumen, dass das ein happy end gibt.

Ika

Grande-Soya-Chai
24.07.2015, 16:08
Hoffe auf ein baldiges Happy End und dass alle drei bald am Strand sich von den Strapazen erholen können :hund:

Inaktiver User
24.07.2015, 16:59
Ja, Erholung wäre ihnen wirklich zu gönnen, nur kamen die Ärmsten ja aus dem Urlaub und hatten den Zausel dort aufgegabelt....

Ich fürchte, die verbraten derzeit ihren Jahresurlaub für diese Aktion...

Hoffen wir also, dass es a) etwas kühler wird und b) der Hund bald wieder bei ihnen ist.

Inaktiver User
30.07.2015, 22:53
Sorry, ich finde das nicht rührend, sonder mich macht das Verhalten des Paares ziemlich wütend.

Der Hund ist aus einem Urlaub in Kroatien mitgebracht worden, war ein Straßenhund und erst drei Tage bei dem Paar. Jeder, der sich mit dem Thema Auslandstierschutz beschäftigt, weiß: die Hunde brauchen Zeit, um Bindung zu ihren neuen Besitzer aufzubauen, sie kennen die Geräusche nicht, die für uns zum Alltag gehören und müssen deshalb in der ersten Zeit immer (!) mit einem Halsband, einem Sicherheitsgeschirr und einer Doppelleine oder zwei Leinen gesichert werden.

Und jedem, der einen Hund von der Pflegestelle oder vom Flughafen abholt, wird eingeschärft, auf dem Rückweg auf keinen Fall eine Pause auf einem Rastplatz zu machen. Den Grund dafür sieht man ja im Artikel und erlebt ihn in ziemlicher Regelmäßigkeit, wenn man im Auslandstierschutz arbeitet. Die geballte Dummheit des Paares darf nun der Hund ausbaden.

Gitta777
30.07.2015, 23:01
Auf diesem Parkplatz haben ja Sprengungen stattgefunden. Und dieser ohrenbetäubende Krach hat den Hund erschreckt. Damit rechnet man vielleicht nicht unbedingt. Die Besitzer sind sauern, dass kein Hinweisschild angebracht war..

Manava
30.07.2015, 23:09
Rezeptfreis Beitrag unterschreibe ich voll und ganz und das Verhalten des Paares hat mit Tierliebe null und nichts zu tun –
eher mit Dummheit oder Pressegeilheit. :grmpf:

katelbach
31.07.2015, 06:35
Rezeptfreis Beitrag unterschreibe ich voll und ganz und das Verhalten des Paares hat mit Tierliebe null und nichts zu tun –
eher mit Dummheit oder Pressegeilheit. :grmpf:

Ich schließe mich an, wobei ich für Dummheit und Ahnungslosigkeit plädiere.

Inaktiver User
31.07.2015, 09:05
Sorry, ich finde das nicht rührend, sonder mich macht das Verhalten des Paares ziemlich wütend.

Der Hund ist aus einem Urlaub in Kroatien mitgebracht worden, war ein Straßenhund und erst drei Tage bei dem Paar. Jeder, der sich mit dem Thema Auslandstierschutz beschäftigt, weiß: die Hunde brauchen Zeit, um Bindung zu ihren neuen Besitzer aufzubauen, sie kennen die Geräusche nicht, die für uns zum Alltag gehören und müssen deshalb in der ersten Zeit immer (!) mit einem Halsband, einem Sicherheitsgeschirr und einer Doppelleine oder zwei Leinen gesichert werden.

Und jedem, der einen Hund von der Pflegestelle oder vom Flughafen abholt, wird eingeschärft, auf dem Rückweg auf keinen Fall eine Pause auf einem Rastplatz zu machen. Den Grund dafür sieht man ja im Artikel und erlebt ihn in ziemlicher Regelmäßigkeit, wenn man im Auslandstierschutz arbeitet. Die geballte Dummheit des Paares darf nun der Hund ausbaden.


Jetzt bleib mal auf dem Teppich. Selbst ein Hund, der doppelt und dreifach gesichert ist, kann sich losreißen.
Und auch Hunde, die gerade abgeholt wurden, müssen mal pinkeln. :unterwerf:

Inaktiver User
31.07.2015, 09:15
Ganz ehrlich? Unsere Tierheime sind voll von Hunden und Katzen, da kann ich auch ein Tier "erlösen".
Ich würde das schlichtweg verbieten, irgendwelche Tiere nach Deutschland mitzubringen!
Teilweise werden die Viecher ja eingeflogen!!! Gott weiß, was die alles einschleppen...
Ich habe auch eine Kollegin, die dann bulgarische und rumänische Hunde vermittelt :gegen die wand:
Das hat mit Tierliebe nix tun.....

Inaktiver User
31.07.2015, 09:16
:unterwerf:

Nee, *editiert*. Machen wir mit menschlichen Flüchtlingen ja auch.

Letho
31.07.2015, 09:29
Nee, *editiert*.Man kann leider nicht alle retten, selbst wenn man es gern möchte. Ich würde mich auch zuerst im örtlichen Tierheim umschauen.


Machen wir mit menschlichen Flüchtlingen ja auch.Das kann man wohl nicht vergleichen. Es geht hier um einen Hund.

Ich finde es ja süß, dass die so geduldig auf ihren Hund warten aber ob der sich noch mal aus der Deckung traut ist fraglich. Irgendwann ist der Urlaub aufgebraucht und dann müssen sie die Segel streichen. Aber vielleicht fängt ihn noch einer ein.

Inaktiver User
31.07.2015, 09:35
Man kann leider nicht alle retten, selbst wenn man es gern möchte. Ich würde mich auch zuerst im örtlichen Tierheim umschauen.

Was oft nix nützt. Wenn ich einen kleinen Hund haben möchte, nützt es mir nix, wenn die Tierheime hier voll sind mit großen Hunden oder Sokas.


Das kann man wohl nicht vergleichen. Es geht hier um einen Hund.

Ach so, da kommt es wohl nicht so drauf an.

Letho
31.07.2015, 09:50
Was oft nix nützt. Wenn ich einen kleinen Hund haben möchte, nützt es mir nix, wenn die Tierheime hier voll sind mit großen Hunden oder Sokas.Ich schrieb zuerst. Wenn man da seinen Vierbeiner nicht findet, kann man den Suchradius ja erweitern.


Ach so, da kommt es wohl nicht so drauf an.Ich bin wirklich ein großer Tierfreund aber ich stelle Tiere und Menschen trotzdem nicht auf eine Stufe.

Inaktiver User
31.07.2015, 10:24
Wahre Liebe kann es nach so kurzer Zeit ja noch nicht sein (der Satz passt einfach immer :lachen:).

Dummheit ja, die sehe ich auch und ein schlechtes Gewissen vielleicht.

Aber Pressegeilheit? Was haben sie von Presse? Außer dass die da vor Ort nur stören?

Inaktiver User
31.07.2015, 10:25
.

Inaktiver User
31.07.2015, 10:30
Jetzt bleib mal auf dem Teppich. Selbst ein Hund, der doppelt und dreifach gesichert ist, kann sich losreißen.
Und auch Hunde, die gerade abgeholt wurden, müssen mal pinkeln. :unterwerf:
schorle_di_mela, genau diese Kombination aus Unsachlichkeit und dem Glauben, es besser zu wissen, sorgt dafür, dass die Hunde in Gefahr geraten.

Zitat (Homepage Tierheim Ludwigsburg):


Mindestens einmal pro Woche klingelt bei uns das Notruftelefon: Ein scheuer Hund, der erst seit kurzer Zeit hier ist, hat sich beim Spaziergang aus dem Brustgeschirr befreit und konnte entkommen, ein anderer hat so stark an der ungewohnten Leine gezerrt, dass der Hundeführer losließ und der Hund samt anhängender Leine (zusätzliche Gefahr!) wegrannte.

Quelle: SOS (http://www.tierheim-lb.de/TippsTierhalter/Hunde/angsthunde.htm)

Solche Erfahrungen stammten nicht von Menschen, die in Internetforen theoretisch über Auslandstierschutz lamentieren, sondern von Menschen, die sich tatsächlich Tag für Tag für diese Tiere einsetzen.

Letho
31.07.2015, 10:47
Warum nicht? Gibt es einen vernünftigen Grund, Menschen höher zu werten als andere Tiere?Das ist eine philosophische Frage und kann nur individuell von jedem einzelnen für sich selbst beantwortet werden. Es ist auch müßig darüber zu diskutieren.


Ein scheuer Hund, der erst seit kurzer Zeit hier ist, hat sich beim Spaziergang aus dem Brustgeschirr befreit und konnte entkommen, ein anderer hat so stark an der ungewohnten Leine gezerrt, dass der Hundeführer losließ und der Hund samt anhängender Leine (zusätzliche Gefahr!) wegrannte.Man muss sich nur mal in den Hund hinein versetzen. Die Umgbebung ist neu, fremde Geräusche, ein fremder Mensch, eine ungewohnte Leine, lauter Eindrücke, die auf das Tier einprasseln. Da ist es kein Wunder, dass die es in Panik gerät und sich verstecken will. Dass man es "gut" mit ihm meint, kann man ihm nun mal nicht erklären.

Gitta777
31.07.2015, 10:47
Natürlich gibt es in Deutschland genug Hunde und Katzen in den Tierheimen. Ich würde mich, wenn ich ein Tier aufnehmen könnte, wahrscheinlich auch zuerst hier umschauen. Dennoch gibt es im Ausland ebenfalls Tiere, die leiden, die auf ein Zuhause warten. Es kann niemand allen helfen; und mein Standpunkt ist der, Hauptsache, man hilft überhaupt.

Dieses Paar hat von der Presse überhaupt nichts, im Gegenteil, sie befürchten, dass der Medienrummel den Hund eher verscheucht.

Was ich nicht ganz verstehe, ist die Frage mit dem "höher werten?" Was heißt jemanden höher werten oder mehr wert sein oder auf einer höheren Stufe stehen überhaupt ganz konkret? Was muss ich tun, damit ich höher bewertet werde oder wie muss ich sein oder wie viele Beine muss ich haben, damit ich es verdiene, auf eine höhere Stufe gestellt zu werden?

Manava
31.07.2015, 10:55
Aber Pressegeilheit? Was haben sie von Presse? Außer dass die da vor Ort nur stören?

Ja - meine Reaktion war übertrieben, aber ich habe da so einen dicken Hals bekommen als ich das Interview im FS sah - und muss man Bilder ins Netz stellen und zeigen wie man ausharrt?
Natürlich würde auch ich alles versuchen den Hund zu finden, er kann ja nichts für die Dummheit der Menschen. Ich bin mal gespannt was da noch alles kommt.

Meine Freundin hat schon den dritten Urlaubshund – nicht selbst mitgebracht – sondern hier in D den angeblich so tollen Tierfreunden abgenommen. Sie haben es sich nicht so stressig vorgestellt im Alltag für einen Hund zu sorgen. Aber wenigstens haben sie die Hunde hier nicht einfach ausgesetzt – was sehr oft der Fall ist - sondern im Bekanntenkreis gefragt.

Inaktiver User
31.07.2015, 10:58
Meine Freundin hat schon den dritten Urlaubshund – nicht selbst mitgebracht – sondern hier in D den angeblich so tollen Tierfreunden abgenommen. Sie haben es sich nicht so stressig vorgestellt im Alltag für einen Hund zu sorgen. Aber wenigstens haben sie die Hunde hier nicht einfach ausgesetzt – was sehr oft der Fall ist - sondern im Bekanntenkreis gefragt.

na toll!!! solche Idioten müssten bei mir gleich eine Spende ans Tierheim oder den Tierschutzverein machen....
MANN!!!! da kann ich mich voll aufregen!!!!

Inaktiver User
31.07.2015, 10:58
Sie wollen übrigens abbrechen, wenn der Hund Ende sich bis Ende dieser Woche nicht mehr zeigt.

Gruenekatze
31.07.2015, 11:05
Die einzigen, die sich hier "höhergestellt" gesehen haben, war dieses Päarchen, das ohne richtige Vorbereitung und ohne vernünftiges Wissen einen Hund aus seiner "gewohnten" Umgebung gerissen hat und ohne ausreichende Sicherung an einer Autobahnraststätte "entkommen" lassen.
Der Hund wird ziemlich sicher nicht dorthin zurückkehren, er hat keine Bindung an diese Personen und er wird sich hüten, an einen Platz zurückzukehren, an dem er solche Angst erfahren hat. Strassenhunde sind doch nicht blöd.

katelbach
31.07.2015, 14:44
Jetzt bleib mal auf dem Teppich. Selbst ein Hund, der doppelt und dreifach gesichert ist, kann sich losreißen.
Und auch Hunde, die gerade abgeholt wurden, müssen mal pinkeln. :unterwerf:

Wie es bei diesem Hund lief, hab ich in der Presse noch nicht finden lkönnen. Aber die vielen Leute, die einen ganz frisch von irgendwoher geholten Hund (egal, ob Züchter, Bauernhof, Ausland, Tierheim ...), der kein 10-wöchiger Welpe ist, in der ersten Zeit frei in fremden Gelände laufen lassen, sind Hasardeure.


schorle_di_mela, genau diese Kombination aus Unsachlichkeit und dem Glauben, es besser zu wissen, sorgt dafür, dass die Hunde in Gefahr geraten.

Zitat (Homepage Tierheim Ludwigsburg):


Quelle: SOS (http://www.tierheim-lb.de/TippsTierhalter/Hunde/angsthunde.htm)

Solche Erfahrungen stammten nicht von Menschen, die in Internetforen theoretisch über Auslandstierschutz lamentieren, sondern von Menschen, die sich tatsächlich Tag für Tag für diese Tiere einsetzen.

Dazu kann ich inzwischen Bücher schreiben. Meine Angsthündin, die seit über 4 Jahren bei mir ist und zuhause sehr relaxed ist, versucht noch immer, daheim unter Sessel und Tische zu fliehen oder rennt geduckt vom Garten ins Haus, wenn sie bei offenem Fenster Männerstimmen oder Kinderlärm hört.
Ähnlich, wenn Besuch kommt, oder ich mit ihr jemanden besuche.

In ihren gewohnten Revieren geht sie mittlerweile ganz gern spazieren, aber wehe, sie hört von weitem ein Geräusch, das sie erschreckt. Dann ist sie erst einmal weg. Zumindest verkriecht sie sich ins Gebüsch, aber sie ist auch einfach schon blind und taub vor Angst über die Felder geflüchtet. Sie kommt schon wieder, weil sie eine starke Bindung zu mir hat. Aber die Panik steht erst einmal im Vordergrund. Und das noch nach sovielen Jahren und obwohl sie sehr jung kam - noch mit Milchgebiss.

Und wenn das Gelände fremd ist, Straßen, Bahnlinien im Weg ...

edit: Der katelhund ist so eine (http://www.angsthund.de/content/deprivation/kiara/), und das gibt es leider unter den Auslandshunden öfter. Ich habe mein ganzes Leben umgestellt, weil mit ihr - im Gegensatz zu all meinen früheren Hunden (auch zu denen, die ich hatte, als sie bei mir abgegeben wurde) keine Reisen, Ausflüge, Besuche möglich sind. Sogar bei Freunden, die in einer stillen Einöde leben, pendelt sie nur zwischen Verkriechen und Weglaufen und frisst auch mal über ein ganzes Wochenende nicht. Sie hat massiven Stress.

Manava
31.07.2015, 17:24
Anscheinend hatte Flecky ein zuhause.:niedergeschmettert:

Das habe ich bei Fasebook gelesen, da meldete sich eine

Ljubica Simunovic aus Rab

“Hatten die sich an das vereinbahrte gehalten und, den Hund den sie nicht kannten zuruck gebracht und am nachsten Tag wieder versucht zu gewinnen wahre es erspart geblieben dem Flecky, mir, auch dem Paarchen. Die nicht akzeptierte anweisungen fur adoption des sehr an mich gebundenen Fleckys war zum Verhangnis ein Trauma fur ganze Leben ,wenn er uberhaupt lebend gefunden wird,, Uns fehlt ein Familien Mittglied der uber drei Jahren sein Menschenfrohliches Karakter zeigte ,von dem viele empfangen und begeistert waren.“
30. Juli 2015 05:45

Inaktiver User
31.07.2015, 17:45
Die Vorbesitzerin soll lt. Presse die Leiterin einer Tierauffangstation sein, die den Hund vermittelt hat, und keine Privatperson.

Edit: Der Hund ist auf der Seite der Tierauffangstation auch zur Vermittlung ausgeschrieben.

Lukulla
31.07.2015, 18:05
Die Vorbesitzerin soll lt. Presse die Leiterin einer Tierauffangstation sein, die den Hund vermittelt hat, und keine Privatperson.

Edit: Der Hund ist auf der Seite der Tierauffangstation auch zur Vermittlung ausgeschrieben.

Interessant. Hast Du einen Link dazu?

Dann war es eine normale Adoption aus einem Tierschutz und die Leiterin vermutet zu Recht, dass sich das Paar falsch verhalten hat.

Lukulla
31.07.2015, 18:07
Die Beiden werden wahrscheinlich mit Ratschlägen überhäuft, daher werde ich mich da nicht aktiv einmischen.

Aber mir scheint es erst mal richtig zu sein, das Auto dort warten zu lassen. Zusätzlich würde ich tagsüber immer eine Fressstrecke in den Wald legen und die beobachten. Und mich mit Fressen ausgestattet an den Rand auf den Boden hocken.

katelbach
31.07.2015, 18:10
Zusätzlich würde ich tagsüber immer eine Fressstrecke in den Wald legen und die beobachten. Und mich mit Fressen ausgestattet an den Rand auf den Boden hocken.

Du vielleicht schon.

Aber der Medienrummel, die "Helfer", die laut SZ von heute mit Pferden und Motorrädern durchs Gelände brechen, um den Hund zu suchen/einzufangen ... Das wird so nix.

Inaktiver User
31.07.2015, 18:11
Die Suche wurde inzwischen abgebrochen, Lukulla. Wenn du den Namen des Hundes in eine Suchmaschine eingibst, findest du die ganzen Artikel dazu.

Lukulla
31.07.2015, 19:39
Das war ja zu erwarten, dass die Beiden da nicht in Ruhe gelassen werden. Oder riefen sie Geister?

Nun stirbt der Hund den Heldentod und die Beiden dürfen demnächst in einer Talkshow auftreten.

Lukulla
31.07.2015, 19:40
die laut SZ von heute

online nicht.

katelbach
31.07.2015, 23:07
online nicht.

Ich habe die Print-Ausgabe.

edit: gefunden: http://www.sueddeutsche.de/panorama/flecki-deutsche-tierliebe-1.2589024

missani
01.08.2015, 00:04
Die Beiden werden wahrscheinlich mit Ratschlägen überhäuft, daher werde ich mich da nicht aktiv einmischen.

Aber mir scheint es erst mal richtig zu sein, das Auto dort warten zu lassen. Zusätzlich würde ich tagsüber immer eine Fressstrecke in den Wald legen und die beobachten. Und mich mit Fressen ausgestattet an den Rand auf den Boden hocken.


Das auf dem Boden hocken/kriechen ist der einzige Weg - ausser Lebendfalle.
Ich habe mal eine ganze Nacht einen entlaufenen, scheuen Hund aus dem Tierschutz versucht wieder einzufangen. Das gelang erst am nächsten Morgen, als einer der Helfer kriechend auf ihn zu krabbelte, da lief er ihm in die Arme - - man man man - und ich war mit einem (tiefergelegten) Auto stundenlang Waldwege abgefahren - in dunkelster Nacht - und ich gebe zu - ganz nüchtern war ich in meiner Verzweiflung auch nicht mehr - schäm....
:tassenkasper:

katelbach
01.08.2015, 10:25
Es ist sehr schwierig mit einem verschreckten Tier ... Vor allem, wenn es ganz frisch bei neuen Leuten ist.

Wir haben vor Jahren mal mitbekommen, dass eine Hündin (Tierheim, beschlagnahmt aus einem Animal-hoarding- und Messie-Haushalt bei den neuen, sehr kompetenten und erfahrenen Menschen nach ein paar Wochen abgehauen ist. Davor schien es schon so, als wäre die Bindung schon gut aufgebaut. Ich glaube, sie hatte sich durchgebuddelt oder das eher schwerfällige Tier ist über den Zaun gesprungen.

Sie hielt sich an die 2 Wochen in der Nähe des Grundstücks auf, allerdings in scherer Entfernung, beobachtete, ließ sich aber nicht zum Näherkommen bewegen. Sie nahm das hingestellte Futter, wenn niemand in der Nähe war. Zum Glück hat man sie nicht mit großem und lauten Aufwand und Hauruck-Aktionen einfangen wollen (es war auf dem Land, die Bauern und der Jäger waren informiert und gingen ihr aus dem Weg).
Nach diesen ca. 2 Wochen stand sie irgendwann vor dem Zaun und ging dann auch mit. Allerdings war sie eben vorher schon einige Zeit dort gewesen.

Die Hündin hat sich dann gut eingelebt und kam gut mit dem anderen Hund und den Katzen und Hühnern klar, aber sie behielt ihr ganzes Leben lang ihre Neigung zur Flucht. Leider war es nie rauszukriegen, worauf sie reagierte, also was da verknüpft war.

mariarosa
01.08.2015, 14:49
Die neueste Nachricht aus der AZ, der Hund ist in einem Garten von der Tierrettung eingefangen worden.
Doch noch ein glücklicher Ausgang. :jubel:

Inaktiver User
01.08.2015, 14:53
Auf Facebook hat der Besitzer geschrieben: "Fressnapf aus Ulm sponsoren uns ein Sicherheitsgeschirr mit Leine, was wir wirklich toll finden."
Späte Einsicht...

Inaktiver User
01.08.2015, 15:29
Die neueste Nachricht aus der AZ, der Hund ist in einem Garten von der Tierrettung eingefangen worden.
Doch noch ein glücklicher Ausgang. :jubel:

Wie schön! :jubel:

Lukulla
01.08.2015, 18:05
Ich habe die Print-Ausgabe.

edit: gefunden: "Flecki" - Deutsche Tierliebe - Panorama - Süddeutsche.de (http://www.sueddeutsche.de/panorama/flecki-deutsche-tierliebe-1.2589024)

Danke. :smile:

Jenseits der guten Nachricht, dass der Hund nun gefunden wurde, halte ich diese Massen-Hysterie um einen Hund einzufangen, für extrem übertrieben. Und auch für gefährlich.

Wenn alle, die da mitgemacht haben, im Monat einmal ins Tierheim gingen, um mit einem TH Hund spazieren zu gehen, wäre es wirklich angewandter Tierschutz.

Inaktiver User
02.08.2015, 14:56
Ich habe die Presse nicht verfolgt.
Frei nach dem Motto: Verwirre mich nicht mit Fakten, meine Meinung steht fest.

Das Paar hat selbst bekannt gegeben, dass der Hund ungesichert im Auto war und entlaufen ist, bevor er angeleint werden konnte. Das ist, wenn man den Hintergrund des Hundes betrachtet, nichts anderes als unglaublich leichtsinnig oder, je nach Perspektive, auch Dummheit, und genau das hat der Besitzer nun auch selbst öffentlich eingestanden.

Eine Diskussion macht keinen Sinn, wenn jedes sachlich untermauerte Argument abgeschmettert wird, weil es mit der Meinung und der Perspektive des Gegenübers nicht übereinstimmt. An diesem Punkt wird aus einer Diskussion ein Monolog, in dem es nicht mehr um die Sache, sondern um reine Selbstdarstellung geht.

FrauDorothea
02.08.2015, 15:05
Frei nach dem Motto: Verwirre mich nicht mit Fakten, meine Meinung steht fest.

Das Paar hat selbst bekannt gegeben, dass der Hund ungesichert im Auto war und entlaufen ist, bevor er angeleint werden konnte. Das ist, wenn man den Hintergrund des Hundes betrachtet, nichts anderes als unglaublich leichtsinnig oder, je nach Perspektive, auch Dummheit, und genau das hat der Besitzer nun auch selbst öffentlich eingestanden.

Eine Diskussion macht keinen Sinn, wenn jedes sachlich untermauerte Argument abgeschmettert wird, weil es mit der Meinung und der Perspektive des Gegenübers nicht übereinstimmt. An diesem Punkt wird aus einer Diskussion ein Monolog, in dem es nicht mehr um die Sache, sondern um reine Selbstdarstellung geht.

selbst wenn der Hund nicht gesichert war, würde ich erst einmal behaupten, dass es sich um eine dumme Fehleinschätzung handelte. Ich würde aber den Menschen an sich nicht dumm bezeichnen, wenn ich ihn nicht kenne, nur weil er gelegentlich nicht verstanden hat und eine Situation unterschätzte.

Dieser Fehler müsste ihnen schon ständig unterlaufen um dass ich behaupten würde, sie seinen dumm. Ich gehe davon aus, sie haben gelernt.

Inaktiver User
02.08.2015, 15:36
selbst wenn der Hund nicht gesichert war, würde ich erst einmal behaupten, dass es sich um einen dummen Fehleinschätzung handelte.
Dann sind wir nach sieben Seiten ja nun auf dem gleichen Stand. :smirksmile:

FrauDorothea
02.08.2015, 15:59
Dann sind wir nach sieben Seiten ja nun auf dem gleichen Stand. :smirksmile:

Wieso wir?
Ich suchte doch lediglich das Gespräch zur Usererin Katelbach.

[editiert]

Inaktiver User
02.08.2015, 16:02
Jetzt reiß dich mal zusammen!
Dir ist offenbar nicht klar, was "Diskussionsforum" bedeutet. :unterwerf:

Zuza.
02.08.2015, 16:10
Ich glaube, diese Diskussion lässt sich auch auf sachlicher Ebene führen. Ich bitte darum, auf weitere Unsachlichkeiten wie soeben zu verzichten.

Zuza

FrauDorothea
02.08.2015, 16:15
Wieso wir?
Ich suchte doch lediglich das Gespräch zur Usererin Katelbach.

[editiert]

Ja, Entschuldigung, ich wollte nicht respektlos werden und hatte mich auch bemüht es nicht zu sein. Ist mir nicht gelungen. Gut dass du es rechtzeitig gesehen hast Zuza und danke für`s entfernen. Ich werde mich zukünftig mehr anstrengen müssen nicht ins unsachgemäße zu verfallen.:blumengabe:

So, ich wünsche allen noch einen schönen Sonntag. Wir nehmen jetzt unseren Doggy an die Leine und dann geht`s raus, in die Natur. :hund: Wuff. =(Das ist jetzt mein Hund, der freut sich gerade so und deshalb macht er wuff.)

Inaktiver User
02.08.2015, 18:34
Wieso wir?
Weil du auf meine letzten beiden Einträge geantwortet hast.

Frischling_
02.08.2015, 20:03
Gott sei Dank ist der Hund wieder da. Jetzt hoffe ich nur noch, dass seine Besitzer noch VIEL dazu lernen.

Katelbach, Rezeptfrei, eure Ausführungen fand ich seeehr gut! Eigentlich wäre es zu schade, wenn sie nur hier im Strang ständen. Könnte man sie nicht noch irgendwohin auslagern, wo sie besser gefunden werden? Ich weiß, dass ihr schon viel dazu im Hund-Tierschutz-Strang schreibt, aber in so geballter Form habe ich es noch nicht gelesen (kann natürlich auch sein, dass ich es überlesen habe).

LG Frischling

Inaktiver User
02.08.2015, 20:19
Alle Neu-Hundebesitzer machen Fehler, ich nehme mal an, dass diese hier ihren nicht mehr vergessen und sich professionelle Unterstützung suchen werden. Sie haben ja eingesehen, dass sie unvorsichtig und etwas naiv waren, das ist doch eine gute Ausgangsposition.

Inaktiver User
02.08.2015, 21:08
Die Auffangstation behauptet, dass der Hund von dem Paar zum Spaziergang abgeholt und einfach nicht wieder zurückgebracht wurde. Es ist üblich, dass die Orgas gerade über die Sicherung in der Anfangszeit sehr genau aufklären, weil es regelmäßig passiert, dass Hunde in der ersten Zeit weglaufen. Wenn der vorgenannte Vorwurf stimmt und die Mitnahme ein "Spontanschuß" war, erklärt das natürlich einiges.

Joker
05.08.2015, 15:34
Ansage der Moderation:

Bitte bleibt beim Thema und verzichtet auf Posts, die gar nichts mit dem hier diskutierten zu tun haben.

Dass sich ein Strang manchmal etwas vom ursprünglichen Thema weg bewegt, ist sicher kein Problem und ja oft auch normal im Verlauf einer Diskussion.

Posts, die komplett off topic sind, werden wir allerdings löschen, damit das Thema des Strangs nicht gesprengt wird.

Außerdem bitte ich um einen sachlicheren, respektvollen Umgangston. Persönliche Differenzen gehören ebenfalls nicht hierher und können, bei Bedarf, per PN geklärt werden.

Danke für Euer Verständnis!

Gruß

Joker (Moderation)

katelbach
06.08.2015, 18:42
Da es hier zur regen Off-topic-Diskussion gekommen ist, eröffne ich zum Thema Hundehaltung einen eigenen Strang und verschiebe die OT-Beiträge dorthin.

Ansichten zur Hundehaltung (http://bfriends.brigitte.de/foren/rund-ums-tier/463769-ansichten-zur-hundehaltung.html).

Die Diskussion hier darf natürlich die unterschiedlichen Ansichten spiegeln. Bleibt aber bitte respektvoll und sachlich.