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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Problem mit der Schwangerschaft und Angst vor der Geburt ... ziemlich lang



Inaktiver User
14.12.2006, 00:33
Hallo,

ich habe lange überlegt, ob ich hier reinschreiben soll, weil ich Angst vor Anfeindungen habe oder vor dummen Sprüchen, aber ich hab hier ein wenig gelesen und gedacht, vielleicht versteht mich ja doch jemand. Leider wird hier auch so manches Mal in den versch. Foren vieles missgedeutet (teilweise weil sich der Threaderöffner vielleicht falsch ausdrückt oder nicht genügend Infos gibt), aber manchmal wird halt auch nicht richtig gelesen. Deswegen bitte stüzt Euch nicht sofort auf mich.

Ich bin jetzt im 7. Monat schwanger (30. Woche) und Geburtstermin ist Ende Februar. Unser Kind ist ein Wunschkind, zwar nicht geplant, aber wir/ich haben die Pille abgesetzt und haben es einfach versucht. Naja mein Mann sagte dann, als ich schwanger wurde: "Ein Schuss ein Treffer.":freches grinsen:

Ich bin jetzt mit ihm 4 Jahre zusammen und 1 Jahr verheiratet. Bevor ich ihn kennen gelernt habe, wollte ich nie Kinder, konnte es nie so wirklich begründen, hatte aber glaub ich Angst vor der Verantwortung. Ausserdem war ich damals in einer nicht so wahnsinnig berauschenden Lebenssituation (Depressionen, SVV, Suizidgefährdung, Medikamentenabhängigkeit etc. pp). Ich war auch 3 mal in stationärer Behandlung und ca. 3 Jahre in ambulanter.

Als ich mit 16 Jahren das erste Mal bei einer Frauenärztin war (ich war ein Spätzünder) sagte die mir am Ende der Untersuchung, dass ich wohl später bei Kinderwunsch bei der Geburt sehr grosse Probleme bekommen würde, da mein Geburtskanal sehr eng wäre. Heute weiss ich, dass sich das ja im Laufe des Lebens einer Frau durch diverse "Einwirkungen" auch ändern kann, aber nun gut, jahrelang war dies auch ein Grund für mich, mich gegen ein Kind zu entscheiden. Diese Aussage hatte sich einfach seitdem bei mir fest gefressen.

Dann war auch nie der richtige Partner dafür da. Nur jetzt hab ich meinen Männe und ich liebe ihn über alles und wollte und möchte immer noch gerne mit ihm ein Kind. Nu is es ja auch unterwegs.

Trotzallem hab ich irgend wie Probleme damit, mein FA, der mich betreut, sagt dass das normal wäre. Aber seitdem ich weiss, dass ich schwanger bin, hab ich ein echtes Problem mich damit anzufreunden. Ich schaue meinen Bauch an, spüre die Kindsbewegungen, kann aber immer noch nicht glauben, dass da ein Kind wächst. Ich habe es beim Ultraschall ja gesehen, auch bei der Dopplersono - aber irgend wie sorry wenn ich jetzt mal ganz ehrlich bin, hab ich manchmal das Gefühl ich hätte ein Alien oder Fremdkörper im Bauch. Ich hab auch irgend wie seitdem kein wirkliches Körpergefühl mehr.

Ich fühl mich so scheisse deswegen, dass ich diese Gefühle habe, die reine Vernunft sagt mir ja auch was anderes - aber die Emotionen halt nicht. Ich will mich freuen auf das Kind, aber irgend wie schaffe ich es nicht. Und mein Problem ist, es scheint niemand wirklich zu verstehen, mit dem ich darüber rede.

Vielleicht hängt es ja auch damit zusammen, dass ich eine so wahnsinnige Angst vor der Geburt habe. Vor den Schmerzen am allermeisten - ja es gibt PDA das weiss ich, auch den "Wunschkaiserschnitt" - aber ich hab solche Angst, dass mir was passiert, dass dem Kind was passiert. Wenn ich mit anderen darüber rede, kommt von meinem Mann meistens der Spruch: "Was rein kommt, kommt auch wieder raus." - Klasse da könnte ich echt kotzen.
Von anderen Frauen, die noch keine Kinder haben, hab ich meist gehört: "Naja so schlimm wird es schon nicht werden."
Und von Müttern: "Ach die Schmerzen vergisst du hinterher ganz schnell." oder auch "noch son Weichei."
1. Glaub ich nicht, dass man Schmerzen vergessen kann, eher dann so, dass frau sich hinterher sagt, dass es das wert war fürs Kind
2. Erlebt jede Frau die Geburt anders
3. Hat jeder Mensch ein anders Schmerzempfinden (meins ist so ziemlich hoch)

Dummerweise hab ich den Fehler gemacht, während meiner Schwangerschaft irgendwelche Horrorgeschichten von Geburten zu lesen. Oder diese tollen Sendungen auf RTL oder ZDF - wenn ich dann teilweise gesehen habe, wie die Frauen sich gequält haben, dann hab ich gedacht: "Warum tue ich mir das an."
Vom rein logischen her weiss ich, dass dazu wohl Schmerzen gehören, dass das Kind auch rausmuss. Nur die Angst davor ist nun mal da. Und die kann ich nicht einfach ausknipsen. Ich zermartere mir seit Monaten den Kopf darüber, kann kaum noch schlafen, und habe auch Angst davor, dass unser Sohn was von diesen negativen Gedanken was abbekommt.

Ich bin im Moment absolut dünnhäutig, da ich hier, wo wir wohnen ausser der Unterstützung durch meinen Mann und Hebamme niemanden habe, mit dem ich reden kann. Sicherlich ist so manche Frau leicht reizbar während einer SS, aber ich bin so ziemlich alle 2 Wo. am Heulen, wenn es zwischen mir und meinem Schatz mal wieder eine Diskussion gibt. Ich versuche mit ihm über meine Ängste zu reden, aber er versteht es nicht, meint, man müsse das auf sich zukommen lassen. Dieses Unverständnis macht mich wahnsinnig und ich fühl mich mit meinen ganzen Sorgen total allein gelassen.

Hinzu kommt noch, dass ich absolute Panik vor Krankenhäusern habe. Eine Hausgeburt kommt aber wohl kaum in Frage, weil die PDA nur durch einen Arzt gemacht werden darf. Vor der PDA hab ich auch Angst, nich das was schief geht, aber vor dem Schmerz. Bedingt wahrscheinlich dadurch, dass ich mit 6 Jahren eine Hirnhautentzündung hatte und bei mir eine äusserst schmerzhafte Rückenmarkspunktion gemacht wurde und dann vor ca. 1 Jahr bei einem akuten Bandscheibenvorfall eine Spritze in die Bandscheibe bekam. Diese Spritze war trotz Betäubung so schmerzhaft, dass mir hinterher, als ich aufgestanden bin vor Schmerzen die Beine wegsackten. Das ganze wurde ambulant gemacht. Natürlich hab ich dadurch auch die Angst, dass die PDA genauso wehtut.

Wo ich zur Dopplersono musste, da haben mir total die Knie geschlottert, und das nicht weil ich Angst hatte, dass die mir da schlechte Nachrichten überbringen, ich hatte Angst vor der Klinik. Ich find es selbst irgend wie ein wenig albern, aber ich kann nix dran ändern.

Ich habe mir eine Hebamme besucht, die mich die ganze Zeit während der Geburt betreut. Das gibt mir zumindestens ein kleines Gefühl der Sicherheit, dass das eine Person macht, die ich kenne und der ich vertraue. Denn bitte nicht falsch verstehen, aber mir ist so wohler dabei, als bei dem Gedanken, dann den Schichtwechsel mitzumachen und dann 3 verschiedene Personen dabei zu haben. Das will ich nicht.

Meine Mum hat mir vor kurzem mal ne Anekdote erzählt. Eine Bekannte von ihr hatte gerade ihr 3. Kind bekommen und immer wieder fragte ein Mann wohl ziemlich süffisant aus dem Bekanntenkreis, wie denn die Geburt gewesen wäre. Irgend wann hatte die Gute wohl die Nase voll und sagte zu dem: "Tja dreh dich mal um, zieh die Hose runter, ich steck dir dann nen Schirm in den Hintern und spann ihn auf. Dann weisst du, wie sich so was ungefähr anfühlt."

Ich mache mir so Vorwürfe, dass ich damit nicht klarkomme. Ich habe auch diese Sendung auf 3sat gesehen, in der es um das Nichtannehmen des Babys nach der Geburt durch die Mutter ging. Ich habe auch davor Angst, dass mir das passiert. Ich habe mit meinem Mann auch darüber geredet, als die Sendung vorbei war, er hat sie leider nicht gesehen. Wir haben dann kurz darüber geredet und seitdem hat er das Thema nie wieder berührt. Auch weiss ich, dass die Gefahr bei ehemals depressiven Frauen, die Gefahr für diese Art von Depressionen sehr gross ist. Viele sagen auch, dass wenn das Kind erst mal da ist, alles gut wird - sich auch alles ändern wird, dass die Einstellung und Liebe und das Empfinden für das Kind von alleine kommt. Nur was ist wenn nicht. :wie?:

Nur ich hab genug davon immer nachzugrübeln, mir Sorgen zu machen, Angst zu haben. Ich weiss, dass ich zu viel über alles mögliche nachdenke, nur ich kann es nicht abschalten, ich bin den ganzen Tag alleine und werde schon an meinen Sohn erinnert, wenn er sich bewegt und das tut er mittlerweile recht häufig. Ich will mich auf mein Kind freuen, tue es vielleicht auch, aber irgend wie erdrückt die Angst alles. Was soll ich tun, ich bin so verzweifelt, einsam und allein gelassen und unverstanden von allen. Und was für einen Start kann ich meinem Sohn denn ins Leben geben, wenn ich so kaputt bin.

Sicherlich hätte ich mir das alles vorher überlegen können, nur ich hatte damals nicht gedacht, dass mich das ganze so überrollt. Und nun bin ich schwanger und kann und will es auch nicht wirklich ändern.

Ich weiss nicht, ob mir meine Ehrlichkeit in diesem Thread wieder zum Verhängnis wird, ob ihr mich dafür verurteilt, dass ich so fühle. Ich habe früher sehr oft und tief ger..zt in ganz schlimmen Zeiten, hatte mir geschworen, es nie wieder zu tun, weil ich weiss, dass es der falsche Weg ist, aber wenn ich ehrlich bin, der Gedanke daran ist schon wieder da. Total fatal wie ich finde. Ich komme mir vor wie in einer Sackgasse, fühl mich unfähig und manchmal ins Bodenlose stürzend. Und ich hasse mich selbst dafür.

Puh das war lang, könnte aber mit Sicherheit noch Stunden schreiben, aber erst mal reicht es. Bitte, bitte seid lieb zu mir, ich kann im Moment mit fiesen oder böse gemeinten Worten echt nicht umgehen.

Danke! Seelenherz

xanidae
14.12.2006, 09:30
liebes seelenherz,
ich hab jetzt nicht die zeit dir ausführlichst und im einzelnen zu antworten. vorerst erstmal soviel:
vieles was du geschreiben hast, kommt mir sehr bekannt vor. ich hatte diese gefühle und ängste in beiden schwangerschaften. kenne das auch von vielen anderen frauen, wobei es auch viele gibt, die nicht darüber reden, weil sie sich dann für eine schlechte mutter halten.

für mich klingt das alles völlig normal, das was jede frau mehr oder weniger während der schwangerschaft durchmacht. oft vergisst man, guter hoffnung zu sein. das ist schade.

natürlich haben deine gefühle für dich eine andere qualität, da du eine vorgeschichte (depression) hast. dies schürt zusätzlich angst, weil du nicht weißt, wie die hormonumstellung sich bei dir auswirkt. - auch das halte ich für völlig normal, weil diese gefahr eben besteht.

ich finde es gut, dass du dir schon eine hebamme gesucht hast und hoffe, dass du mit ihr genau dieses thema besprichst. sie ist diejenige, die dich nach der geburt täglich sieht.

alles gute.

Inaktiver User
14.12.2006, 09:58
Hallo Seelenherz,

ich hoffe sehr, dass deine Angst, hier verurteilt zu werden, keine Bestätigung findet.

Zu deinem Kummer kann ich nichts helfendes beitragen, ich war noch nie schwanger, aber ich habe folgende Seite für dich gefunden, vielleicht findest du Denkanstösse.

http://www.urbia.de/topics/article/?id=7346

Versteht deine Hebamme deine Ängste?

Ich wünsche dir alles Gute!

Liebe Grüsse, SL

Inaktiver User
14.12.2006, 18:20
Hallo Seelenherz,

auch ich war noch nie schwanger, aber wie zu allen Veränderungen gehören Ängste zu einer Schwangerschaft sicher dazu.
Rede auf jeden Fall mit deiner Hebamme und deiner Frauenärztin darüber, vielleicht entkräften sie auch das Urteil über den Geburtskanal... ein Arzt hat mal zu meinem Vater gesagt, dass er möglicherweise keine Kinder bekommen könnte... und ich habe noch 3 Geschwister :-)

Gibt es denn in deiner Nähe einen Geburtsvorbereitungskurs oder andere Kurse für Schwangere ( Yoga, Schwimmen, Bauchtanz...)? Vielleicht wäre es gut insgesamt etwas für dein Körpergefühl zu tun, unabhängig von der Schwangerschaft, damit du dich wieder wohler fühlst. Und mach doch bitte einen Bogen um Geburtshorrorszenarien, es ist eine Unsitte schwangere Frauen mit solchen Geschichten zu beunruhigen. Dein Mann ist vielleicht einfach unsicher und kennt sich natürlich selber mit einer Schwangerschaft nicht aus, vielleicht brauchst du eher eine "Ansprechpartnerin"?
Wer könnte das sein? Jemand aus deiner Familie? Eine Freundin? Auf jeden Fall jemand, der dir ein wenig Kraft und Optimismus vermittelt und sich mit dem Thema auskennt...:-)
Ich kenne es aus anderen Situationen, in denen ich nicht so viel zu tun hatte, dass dann die Gedanken kommen... und die Sorgen..

Womit beschäftigst du dich den Tag über? Gäbe es etwas was du schon immer mal machen wolltest und womit du diese Zeit jetzt nutzen könntest?
Pass gut auf dich auf und guck, dass du auch einfach mal vor die Tür kommst... Alles Gute, Robin*

ReginaM
14.12.2006, 18:56
Ich denke, es gibt keine Schwangere, die nicht Angst vor der Geburt hat, die eine mehr, die andere weniger. Verrückt machen lassen sollte man sich davor aber nicht.

Ich hatte damals auch Angst, besonders vor der ersten Entbindung. Mir hat der Gedanke geholfen, dass Frauen zu allen Zeiten Kinder bekamen und es auch heute noch überall auf der Welt so ist - ohne die medizinische Unterstützung, die für uns in Europa selbstverständlich ist - und an den Schmerzen ist noch keine Frau gestorben, man kann sie aushalten!

Was das "danach" betrifft, machst du dir Sorgen um ungelegte Eier. Ich halte es da mit deinem Mann, du solltest das auf dich zukommen lassen, wem nützt es, wenn du jetzt schon ständig darüber grübelst, was nach der Geburt kommt?

Es ist möglich, dass aufgrund deiner Vorgeschichte unter Umständen aus einer gewöhnlichen Wochenbettdepression eine echte wird - doch auch da gibt es Behandlungsmöglichkeiten. Warte doch erstmal ab, ob es überhaupt soweit kommt, es kann sein, muß aber nicht. Auch bekommt längst nicht jede Frau eine Wochenbettdepression. Ich habe z. B. bei beiden Kindern einen Tag lang nur geheult. Warum? Ich habe bis heute keine Ahnung, aber nach diesem einen Tag war auch schon wieder alles vorbei.



Wenn ich mit anderen darüber rede, kommt von meinem Mann meistens der Spruch: "Was rein kommt, kommt auch wieder raus." - Klasse da könnte ich echt kotzen.

Warum? Es ist die Wahrheit! Eine Geburt ist die natürlichste Sache der Welt und nichts, womit eine Frau nicht fertigwerden könnte, Komplikationen mal ausgenommen. Aber auch da hilft es nicht, sich vorher schon verrückt zu machen. Manche Dinge kann man nicht beeinflussen. Du solltest Vertrauen haben, in dich und deinen Körper, in die Hebamme und in die Ärzte.

Du solltest auch keine Angst haben, deine Angst und deine Schmerzen zu zeigen. Ich habe bei meiner ersten Entbindung gestreikt, ich sagte, ich würde das Kind nicht mehr wollen, ich würde jetzt aufstehen und heimgehen....... Schluß, Aus, Sense......... und wenn ich bis an mein Lebensende schwanger bleiben würde. Die Hebamme grinste nur und ich hätte sie in dem Moment erschlagen können. Aber es ist normal, solche Anwandlungen zu haben und die darf und soll man zeigen, dafür muß sich niemand schämen.


Meine Mum hat mir vor kurzem mal ne Anekdote erzählt. Eine Bekannte von ihr hatte gerade ihr 3. Kind bekommen und immer wieder fragte ein Mann wohl ziemlich süffisant aus dem Bekanntenkreis, wie denn die Geburt gewesen wäre. Irgend wann hatte die Gute wohl die Nase voll und sagte zu dem: "Tja dreh dich mal um, zieh die Hose runter, ich steck dir dann nen Schirm in den Hintern und spann ihn auf. Dann weisst du, wie sich so was ungefähr anfühlt."

Meine Oma pflegte in solchen Fällen zu sagen: "Während eine Frau ein Kind zur Welt bringt, sollte der Mann einen Ziegelstein sch...... müssen!" :ooooh: Aber wie gesagt, die Schmerzen kann man aushalten und wenn nicht, dann gibt es heute Möglichkeiten, die Schmerzen zu lindern. Übrigens, man vergisst sie wirklich, man weiß hinterher nicht mehr, wie Wehen sich anfühlen..... bis man wieder welche bekommt.


Ich habe früher sehr oft und tief ger..zt in ganz schlimmen Zeiten, hatte mir geschworen, es nie wieder zu tun, weil ich weiss, dass es der falsche Weg ist, aber wenn ich ehrlich bin, der Gedanke daran ist schon wieder da. Total fatal wie ich finde. Ich komme mir vor wie in einer Sackgasse, fühl mich unfähig und manchmal ins Bodenlose stürzend. Und ich hasse mich selbst dafür.


Das ist der Punkt, der mir wesentlich mehr Sorgen macht, als die Angst vor der Geburt und vor dem Danach! Weiß dein Arzt von diesen Gedanken?

Die Lösungsmöglichkeit hast du übrigens schon genannt. Du hast geschrieben, du hasst dich selbst dafür. Du sollst dich nicht hassen, du sollst dich lieben! Das hört sich jetzt blöd an und ist sicher nicht leicht umzusetzen, es ist aber der Schlüssel, glaubs mir.

Wenn ich an deine anderen Threads denke, dann kommt es mir so vor, als wärst du ständig auf der Flucht, auf der Flucht vor allem, was dir unangenehm ist oder was dir Angst macht. Es ist nicht gut, immer vor allem wegzulaufen und diese Geburt ist etwas, die wirst du durchstehen müssen und du wirst sie durchstehen, davon bin ich überzeugt. Versuche, sie als Chance für dein ganzes künftiges Leben zu betrachten, möglicherwiese bekommst du dadurch das, was dir aus meiner Sicht am meisten fehlt - Selbstvertrauen!

Ich wünsche dir alles Gute!

Inaktiver User
15.12.2006, 13:14
Das ist der Punkt, der mir wesentlich mehr Sorgen macht, als die Angst vor der Geburt und vor dem Danach! Weiß dein Arzt von diesen Gedanken?

Jein - vom r.tz.. nicht, aber von den Depressionen. Ich war heute wieder beim FA, mit dem hab ich abgesprochen, dass im nächsten Jahr zu einem Psychodoc gehe und mir leichte Antidepressiva aufschreiben lasse oder halt irgend was anderes mache.


Die Lösungsmöglichkeit hast du übrigens schon genannt. Du hast geschrieben, du hasst dich selbst dafür. Du sollst dich nicht hassen, du sollst dich lieben! Das hört sich jetzt blöd an und ist sicher nicht leicht umzusetzen, es ist aber der Schlüssel, glaubs mir.

Das Schlimme ist, ich weiss das, ich hab´s ja auch während meiner Klinikaufenthalte gelernt, nur ich hab im Moment nicht wirklich die Kraft dies auch umzusetzen.

Mein Mann und ich fahren heute zu meiner Familie bis nach Weihnachten, da werde ich mich von meiner Mutter erst mal ein wenig betütteln lassen. Das wird mir guttun, mal wieder mit Menschen zu tun zu haben, die hinter mir stehen, denen ich was bedeute. (Mein Mann ist hier natürlich auch für mich da, nur kann er halt auch vieles nicht verstehen und ist auch teilweise echt mit mir überfordert - bin da nicht so ganz einfach :freches grinsen: ) Das wird mir erst mal wieder ein bisschen Luft verschaffen und ich komme hier aus dieser mir total verhassten Stadt mal wieder raus. Ab ins Grüne - aufs Land, zwischen Hühner, Enten und jede Menge anderer Tiere. Bin halt ein Landei.


Wenn ich an deine anderen Threads denke, dann kommt es mir so vor, als wärst du ständig auf der Flucht, auf der Flucht vor allem, was dir unangenehm ist oder was dir Angst macht. Es ist nicht gut, immer vor allem wegzulaufen und diese Geburt ist etwas, die wirst du durchstehen müssen und du wirst sie durchstehen, davon bin ich überzeugt. Versuche, sie als Chance für dein ganzes künftiges Leben zu betrachten, möglicherwiese bekommst du dadurch das, was dir aus meiner Sicht am meisten fehlt - Selbstvertrauen!

Muss ich auch wieder mit Jein beantworten, denn normalerweise bin ich ein Mensch, der selten wegläuft. Das ist auch etwas, was ich in der Therapie gelernt habe. Aber wie du ja sicher auch in meinen anderen Postings gelesen habe, sind momentan ein wenig viel Probleme bei uns und mir aufgetaucht, so dass mir z.Z. echt teilweise die Energie fehlt und vor allem die Kraft mich dem Ganzen zu stellen. Da verkriech ich mich dann lieber. In der Therapie hab ich mal so´n imaginären riesen Schrank mit vielen Schubladen entworfen, naja und ich muss sagen, ich hab noch viele Schubladen, die ich auch in letzter Zeit gefüllt habe und erstmal zu gemacht habe.

Trotzdem liebe Regina - dies mal ein Dankeschön und eine :blumengabe: für deine ehrliche Antwort. Habe bewusst nicht sofort drauf geantwortet, sondern erst mal alles sacken lassen. Sollte ich hier nicht vorher noch mal antworten, dann bestimmt nach den Feiertagen - so auf dem Land da gibts kein Internet - die trommel noch. Also bis die Tage und ein frohes Fest!
Gruss seelenherz :schneemann: :kerze: :schnee_nikolaus: :nikolaus:

Rosengarten
22.12.2006, 13:31
Hallo,

auch ich hatte wahnsinnige Angst vor der Geburt und der Verantwortung für diesen Menschen, der da kommt. Ich hatte auch während der Geburt Angst.

Meine Geburt hat sehr lange gedauert, womit ich allerdings schon gerechnet hatte, da die Geburten meiner Mutter (5) und die meiner Schwester (hatte 2 Jahre vorher ein Mädchen geboren) schon ziemlich lange dauerten. Ich habe meine Schwester mitgenommen zur Geburt, sie wußte schließlich, was da abläuft und das war eine gute Entscheidung. Ich hatte teilweise wirklich Panik vor dem, was da auf mich zukommt. Panik vor der Geburt, Panik vor den Schmerzen, Angst vor der Verantwortung für das Kind! Und diese dummen Sprüche, die man sich anhören muß, wenn man anderen davon erzählt, machen einen noch zusätzlich kirre. Ich wußte nicht, wie ich das überstehen soll. Aber ich mußte das gar nicht überstehen, ich mußte mir keine Gedanken machen, wie ich da durch komme - es passiert einfach, ob man will oder nicht. Das ist eigentlich das Gute daran - man kann sich so viel Gedanken machen, wie man will - es passiert einfach.

Und ich kann mich sehr wohl noch an die Schmerzen erinnern, obwohl das schon zwanzig Jahre her ist, ich habe sie nicht vergessen. Aber bei der Geburt darf man ruhig schreien, man darf jammern und rumschimpfen . Irgendwann ist jede Geburt vorbei und man braucht pro Kind schließlich nur einmal eine Geburt mitmachen! Meine Geburt war recht schwierig, sie hat lange gedauert (24 Std.) und das Kind mußte noch mit Saugglocke geholt werden, bevor ich richtige Preßwehen hatte. Ich hatte mir auch eine PDA geben lassen (gottseidank), aber als das Kind dann raus war, habe ich geheult wie sonstwas. Ich war ja so erleichtert, mein Gott, was war ich froh - ich war noch am leben !!! Ich habe bald eine Viertelstunde gebraucht, um mich zu beruhigen, aber dann war's gut und dem Kind ging es auch gut.

Und das mit der Verantwortung war auch nicht so schlimm, wie ich dachte. Schließlich ist es so eingerichtet, daß man die ersten Wochen nur sehen muß, daß das Baby gefüttert wird und immer saubere Windeln hat, ansonsten schläft es nur. Da kann man nicht viel falsch machen und der Rest ergibt sich wirklich von selbst. Das kommt von ganz allein! Das Baby schreit von selber, wenn es was braucht, ist schon gut eingerichtet so! Mit Erziehung und sowas kann so ein Baby auch noch nicht viel anfangen, das kommt von allein nachher so im täglichen Umgang peù a peù.

Ich bin damals gewollt schwanger geworden und aus dieser gewollten Schwangerschaft ist mittlerweile ein 20jähriger junger wohlerzogener, verantwortungsbewußter, freundlicher, angenehmer Mann geworden. :-) Ich bin wahnsinnig stolz!
Wäre ich jetzt wieder schwanger, hätte ich wieder Angst. Aber das erledigt sich ja irgendwann von selbst, wie bei Millionen von Frauen auch.

Mach dir nicht so viel Gedanken
LG
Rosengarten

Pascale
22.12.2006, 20:22
Hallo Seelenherz,

schade, dass du nicht schon eher schwanger warst, dann hätten wir uns schon eher austauschen können.
Hier meine Geschichte, ich bin jetzt seit 3,5 Monaten Mutter einer Tochter. Und so war es vorher:
ich wurde schwanger, vor 2 Jahren und hatte dann einen Abgang, meine FA stellte fest, dass ich eine Gelbkörperschwäche habe und in der ersten Zeit zur Unterstützung Hormone nehmen müsste: das wollte ich aber nicht und in dem ersten Zyklus, in dem ich die HOrmone nehmen sollte, habe ich nur zwei genommen und war - seltsamerweise schwanger - ich habe mich wahnsinnig gefreut, und dann nach 14 Tagen ging es los - ich wollte wieder den unschwangeren Zustand, meine Hormone spielten verrückt und ich habe wirklich nur noch geheult, ich war am Ende. Ich bin zigmal zu meiner FA gefahren und habe gesagt, dass ich so keine Schwangerschaft austragen kann.
Sie hat total gut reagiert, erstmal hat sie mir eine sehr gute PSychologin vermittelt, ich habe parallel eine PSychotherapie gemacht und nach drei Monaten ging es bergauf, aber - so wie du es beschreibst, hatte ich genau die gleichen Empfindungen - keinerlei Freude aufs Kind, weil auch alles total abstrakt ist, und genau, wer sagt einem, dass man das Kind auch liebt und annimmt, ich leide auch seit Jahren unter Ängsten und habe mich total verrückt gemacht, hatte auch Angst vor postnatalen Depressionen und Psychosen und so. Auch vor der Geburt hatte ich sehr große Angst, ohne PDA wollte ich da auf keinen Fall durch. Und so war es dann: die Geburt fing an und die Hebamme meinte, es würde noch bis zum Abend dauern und sie hätte eh 30 Jahre Erfahrung, ich wollte aber nach 3 Stunden keine Wehen mehr aushalten, dann bekam ich eine Infusion mit einem Schmerzmittel: Meptid, kann ich wirklich empfehlen, das ZEug ist super :-) . Danach noch eine PDA, und dann kam 50 MInuten später - meine Tochter zur Welt, gegen 12 Uhr (von wegen abend). UNd sie kam da raus und lag auf meinem Bauch und ich dachte nur: wow, sieht die keck aus, die gefällt mir.
Sie gefällt mir immer noch wahnsinnig und ich liebe sie über alles, es ist, als ob sie irgendwie immer schon dagewesen wäre.
Du wirst das auch schaffen, ganz sicher, und die Gefühle und Empfindungen dürfen sein, wieso sollte dich jemand dafür verurteilen, jeder hat ein Recht auf seine eigenen Empfindungen.
Ich drücke dir ganz doll die Daumen, es wird gutgehen, ganz sicher und du musst keine strahlende Schwangere sein, das brauchst du nicht von dir zu verlangen.
Würde mich freuen, von dir zu hören.
Liebe Grüße, Pascale

Inaktiver User
23.12.2006, 14:43
Hallo Seelenherz, ich hab die anderen Antworten nicht lesen können, also sei nicht böse, wenn ich etwas wiederhole, was schon gesagt wurde....

Also.... Ich hab mir viele Gedanken zu Deinem Posting gemacht. Zunächst mal ist eine Geburt schlimm. Tut sehr weh. So! Alles andere zu behaupten halte ich für völlig unehrlich. ABER: DU MUSST KEINE ANGST DAVOR HABEN!!!!!!! 1. weil Du sehen wirst, dass Du "einfach so" durch diesen Schmerz hindurchgehen wirst. Es ist der schönste Schmerz der Welt, denn er bringt Dich zu Deinem Kind, das so lange schon in Dir wohnt und das Du nun zum allerersten Mal sehen wirst und in Deinen Armen halten kannst. Es ist ein Wunder.

2. DU SCHAFFST ES! Wir haben es alle geschafft, seit tausenden von Jahren, viele sogar mehrfach :smile: ! UND: Du wirst in besten Händen sein. Du darfst Dir eine Entbindungsstation nicht wie "Krankenhaus" vorstellen. Daher musst Du wirklich keine Angst vor dem Aufenthalt dort haben!

3. Es ist wirklich kein Märchen oder eine "schöne Mär".... Wenn du Dein Kind in Armen hälst, hast Du sofort alles andere vergessen.... Es stimmt wirklich! Es ist einfach zu überwältigend, was da plötzlich auf Deinem Bauch liegt.....

Ich möchte Dir auch noch sagen..... hab keine Angst vor "postnatalen Depressionen.....", weil Du bereits schon mal Probleme mit Depressionen anderer Art hattest.... Das heisst gar nichts.... Vielleicht wirst Du gerade deshalb sogar Dein Kind ganz anders erleben dürfen. Als "Vollständigmacher" oder "Sinnbringer", als Engel, der dir immer wieder neu Freude bringen wird, als Aufgabe, die Du instinktiv meistern wirst und die Dir so viel Kraft geben wird, indem Du sie meisterst. Viele wachsen durch ihre Kinder über sich selbst hinaus. Ich sehe keinen Grund, warum nicht ausgerechnet Dir das nicht auch passieren wird.... (Im Gegenteil). Ich hab gelesen, dass es Dich freut, wenn Du mit Menschen zusammen bist, denen Du etwas "bedeutest".... Ich sag Dir aus Erfahrung: für Dein Kind bist Du die ganze Welt. Der allerwichtigste und meistgeliebte Mensch der Welt. Warte bis sie sprechen können, das wird erst mal was.... Sie haben auch vorher schon soviele Wege, Dir dies mitzuteilen!

Ich wünsche Dir ein frohes Weihnachtsfest, lass Dich ordentlich "betüddeln" von Deiner Mama! Und mach Dich nicht verrückt! Lass Deine Ängste zu, aber lass nicht zu, dass sie Dir die Vorfreude rauben! :kerze:

Inaktiver User
03.01.2007, 02:11
So wieder zurück von meinen Eltern - naja Mama hat nich so viel Zeit für mich gehabt, wie ich es mir gewünscht habe - kann man nix machen.

Mittlerweile sehe ich das Thema Geburt etwas entspannter aus zwei Gründen:

1. Ich kann es eh nich ändern, ich muss da durch, das Kind muss raus, weglaufen nützt nix

2. Quält mich der Kleine mittlerweile doch ziemlich arg mit seinen Tritten und dann noch die "üblichen" SS-Beschwerden wie Sodbrennen, dann diesen ständigen Druck im Bauch, als ob ich da nen Luftballon drin hätte und das ich mittlerweile ausgerechnet nachts so ziemlich alle 10 Minuten (bis auf 3 Stunden) Pause aufs Klo muss - eigentlich könnte ich auch gleich dort schlafen, ist nur ziemlich ungemütlich und kalt

Wenigstens habe ich jetzt nicht mehr so dolle Rückenschmerzen, seitdem unser "Weihnachtsgeschenk" unser Wasserbett da ist. Bewegt sich zwar äusserst bescheiden mit nem schweren dicken schwangeren und unbequemen Bauch - aber wenn ich ganz stille liege, dann hab ich auch keine Schmerzen

Mittlerweile ist da auch ein ganz kleiner Funken Freude auf unseren Sohn von mir da. So ab und zu mal, wenn ich mir dann vorstelle, wenn der Kleine Knirps da ist und er mich hoffentlich irgend wann mal anstrahlt. Ausserdem hab ich von meiner Mum letztens die Babysachen bekommen, die sie noch von mir aufgehoben hat, boa die sind echt schon 30 Jahre alt. (Keine Angst sind keine rosa Kleidchen - sondern recht neutrale Kleidung, aber die hab ich mal getragen)

Dann hat es mich sehr beruhigt, dass meine Schwester ca. 1 Woche vor dem errechneten Geburtstermin für 2 Wochen zu uns kommt. Sie ist zwar "erst" 22 und hat auch noch keine Kinder, aber mich beruhigt einfach, dass jemand da ist, falls es losgeht oder was anderes passiert, da mein Mann ja den ganzen Tag auf Arbeit ist und sonst niemand da ist, der dann helfen könnte. Auch keine Nachbarn.

Ich hab immer noch Angst vor den Schmerzen, aber meine Hebamme hat gesagt, dass ich mir auch so viel Schmerzmittel per PDA geben lassen kann, dass ich nix mehr spüre. Das gibt mir auch ein Gefühl von Sicherheit. Vielleicht brauche ich es ja auch gar nicht.

Danke an alle, die mir hier Mut gemacht haben.:blumengabe:

Lieben Gruss Seelenherz

Inaktiver User
04.01.2007, 01:24
Liebes Seelenherz,

von einem Aspekt deiner Schilderungen habe ich mich angesprochen gefühlt: dem Gefühl, man hätte einen Alien im Bauch. Das hatte ich auch!
Dieses Gefühl, da ist ein anderes WESEN in einem drin, das ernährt sich und bewegt sich und pinkelt und man kann es nicht sehen - der Wahnsinn, aber teilweise auch gruselig.
Habe neulich eine Sendung gesehen über die Entwicklung des Lebens in der Mutter - und da kam dieses Gefühl wieder hoch in mir.
Jetzt, wo ich schon so weit weg bin von Schwangerschaft und Geburt, wieder mehr in der technisierten Welt verankert bin, kam es mir noch unglaublicher vor.

Eins noch: Das Kind, was nach der Geburt auf der Welt war, konnte und kann ich in keinster Weise mit dem Wesen in meinem Bauch zueinander bringen.

Was mir unter der Geburt sehr gut getan hat:
Die Anwesenheit einer kompetenten Person (Hebamme), die mir dadurch geholfen hat, dass sie mir das Gefühl gab, alles richtig zu machen. Kein anderer Mensch (auch nicht mein Freund, der mit im Kreißsaal war) konnte mir diese Hilfe geben. Kommt deine Hebamme mit (Beleghebamme)?

Liebe Grüße!

Inaktiver User
05.01.2007, 10:58
Hallo Studentin,

ja meine Hebamme kommt mit zur Geburt, darum hab ich mich ziemlich früh gekümmert. Da ich nich so auf Schichtwechsel stehe und keine Lust auf 3 oder 4 verschiedene Hebammen hatte, die ich nicht kenne.

Da ich eine ambulante Geburt möchte (falls es mir und dem Baby gut geht) betreut sie mich auch sofort nach der Geburt zu Hause.

Das gibt mir zumindestens ein kleines Gefühl von Vertrautheit in der Klinik.

Gruss Seelenherz

Inaktiver User
07.01.2007, 10:49
Liebes Seelenherz,

das ist sehr gut, dass Deine Hebamme mitkommt!
Wann ist es eigtl. so weit bei Euch?

Inaktiver User
08.01.2007, 12:44
also errechneter Termin ist der 27.02. (Gott sei dank ist dieses Jahr kein 29.Febr. :-))) - aber ich hoffe, dass unser Kleiner ein wenig früher kommt so ne Woche früher vielleicht.

Wir werden es sehen.

Sabbi
14.01.2007, 09:15
Hallo Seelenherz,
ich kann dich schon auch verstehen. Schwangerschaften bedeuten grosse Umstellungen usw. aber du kannst es schaffte, ich habe es schon 2mal geschafft. Beim ersten mal fand ich es überahupt nicht besonders schlimm, das zweite mal schon anstrengender aber vor allem wegen der Nachwehen und die hat man bei der Erstentbindung eh nicht.
Mein Sohn war gross und schwer und die Geburt war auch für ihn anstrengend. Wir haben es aber beide geschafft.
Du kannst und wirst es schafft und danach noch mehr Selbstvertrauen haben.
Liebe Umarmung von Sabbi