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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ist es verantwortungslos, Kinder nicht zu impfen?



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BRIGITTE Community-Team
27.02.2015, 16:39
Liebe Userinnen, liebe User,

Soll ich mein Kind impfen lassen? Gute Mütter diskutieren darüber bis zur Erschöpfung. BRIGITTE MOM-Autorin Katja nicht. Sie impft durch. Und steht voll und ganz dahinter, wie sie in der Artikel in der neuen BRIGITTE MOM (Heft 1/2015, ab 3. März am Kiosk) schreibt.
(http://mom.brigitte.de/mitfuehlen/kind-impfen-lassen-1235278/)
Wie stehen Sie zum Impfen? Gerade angesichts des aktuellen Masernausbruchs?

Viele Grüße
Ihr BRIGITTE Community-Team

LoLi1014
28.02.2015, 14:27
Nix herfallen! Beglückwünschen!! Applaudieren!! Nicken nicken nicken!! Entspricht genau meiner Meinung und ich ecke damit auch im Bekanntenkreis an, vor allem bei Bekannten/ Kollegen aus den "alten Bundesländern".
Nicht-Impfen ist nicht nur für Kinder ein Risiko, auch die ungeimpften Erwachsenen stellen ein nicht unerhebliches Ansteckungs- & Verbreitungsrisiko dar.
Katja, du triffst den Nagel auf den Kopf! Bin auch eher Hausmittel und drüber schlafen Fan, aber bei MMR & Co gibt's kein Aussitzen & Abwarten!

kanglin
28.02.2015, 21:55
Es IST verantwortunglos!

Ich bin schon ein etwas älteres Semester und es gab damals keine Masernimpfung für ganz kleine Kinder. Ich habe mit unter einem Jahr Masern gehabt, was in einer ziemlich üblen Kurzsichtigkeit resultierte, so dass ich schon im Kindergarten Brille tragen musste. Allein die doofen Sprüche damals...! Heute habe ich knapp -8 Dioptrien. Das ist jetzt keine Behinderung, aber schon nervig. Andererseits habe ich Glück gehabt, nicht blind geworden zu sein.

Heute wäre das vermeidbar - ich verstehe deshalb nicht, warum man Kinder nicht impft.

corneliam
28.02.2015, 23:49
Danke, danke, danke, liebe Autorin Katja für diesen Artikel. Sie sprechen mir aus der Seele. Ich habe zwei Töchter, die Große hat alle Impfungen super vertragen, die kleine (jetzt sieben Monate alt) bekam nach der 6fach-Impfung leichtes Fieber und auch einen Ausschlag, von dem niemand wusste, ob der mit der Impfung zusammenhing (sie hatte den Ausschlag nur bei der zweiten der insgesamt drei Impfungen). Also, ich impfe weiter "durch", ich halte Nichtimpfer ebenfalls für verantwortungslos nicht nur den eigenen, sondern auch fremden Kindern sowie Säuglingen und Schwangeren gegenüber. Hier wird auf den Herdenschutz derer vertraut, die sich und ihre Kinder brav impfen lassen. Am schlimmsten finde ich, dass man auch mit Argumenten und wissenschaftlichen Fakten nicht an diejenigen rankommt, die das Risiko eines Impfschadens höher bewerten als das Risiko einer Ansteckung mit einer Krankheit, die schwere Folgen haben kann. Als Totschlagargument wird immer angeführt, dass uns die Politik und die böse böse Pharmaindustrie voll im Griff hat. Deshalb bin ich dafür, dass zumindest eine Impfpflichtig für Kita- und Schulkinder eingeführt werden sollte als Voraussetzung für den Besuch solcher Einrichtungen.

Lonamisa
01.03.2015, 08:03
In meiner Familie ist ein bis dahin gesundes, fröhliches, intelligentes Kleinkind durch Impffolgen Zeit seines Lebens schwer geisitig und körperlich behindert...

ich lege auf die elterlichen Rechte zur freien Entscheidung sehr wohl Wert.

Die Eltern entscheiden im Sinne ihrer Kinder und ihrer individuellen Familienanamnese und Lebensumstände und Prioritäten müssen sich dafür vor niemanden rechtfertigen.


Ich habe kein problem damit, wenn ihr gerne mit Euren Kindern das komplette Impfprocedere durchlauft und Eure Kinder im Laufe ihres Lebens dann ca. 60 zum Teil auch Mehrfachimpfungen für alles mögliche nach Plan und Empfehlungen der Impfkomission erhält.

Ich hab aber ein Problem damit, wenn ihr andere, die das nicht so halten in die Rabeneltern oder uninformierten Ecke stellt und eine Runde ablästert ...es steht euch schlicht nicht zu, über alle den Stab zu brechen, die es anders halten möchten.


Gute Mütter diskutieren bis zur Erschöpfung darüber ??? So ein Quatsch... man wird nicht zur Rabenmutter, wenn man sich seinen teil denkt und es kommentarlos so handhabt, wie immer man das möchte!

Inaktiver User
01.03.2015, 13:34
ich lege auf die elterlichen Rechte zur freien Entscheidung sehr wohl Wert.

Die Eltern entscheiden im Sinne ihrer Kinder und ihrer individuellen Familienanamnese und Lebensumstände und Prioritäten müssen sich dafür vor niemanden rechtfertigen.


Ich habe kein problem damit, wenn ihr gerne mit Euren Kindern das komplette Impfprocedere durchlauft und Eure Kinder im Laufe ihres Lebens dann ca. 60 zum Teil auch Mehrfachimpfungen für alles mögliche nach Plan und Empfehlungen der Impfkomission erhält.

Ich hab aber ein Problem damit, wenn ihr andere, die das nicht so halten in die Rabeneltern oder uninformierten Ecke stellt und eine Runde ablästert ...es steht euch schlicht nicht zu, über alle den Stab zu brechen, die es anders halten möchten.



:allesok: Volle Zustimmung!

Meine Schwester hat sich dazu entschlossen ihren zweiten Sohn nicht impfen zu lassen. Er ist inzwischen 15 Jahre alt und war äußerst selten krank. Soweit ich weiß, hat er auch noch nie Antibiotika gebraucht. Im Vergleich dazu sehe ich viele durchgeimpfte Kinder die ständig krank werden. Ich vermute, dass diese vorbeugenden Impfungen das Immunssystem sehr durcheinander bringen und evt. mehr Schaden als Nutzen anrichten können.

Die Entscheidung sollte auf jeden Fall bei den Eltern bleiben!

Inaktiver User
01.03.2015, 13:38
Soll ich mein Kind impfen lassen? Gute Mütter diskutieren darüber bis zur Erschöpfung.

Was soll diese Bezeichnung "Gute Mütter"? Sind alle anderen "schlechte Mütter"? Ich finde diese Formulierung diskriminierend!

Mietzi6913
01.03.2015, 16:21
Ich habe den Artikel von Katja gelesen und konnte die ganze Nacht nicht schlafen, da ich lange nichts mehr
derartig Dummes gehört habe. Ich bin weder eine schlechte, noch eine verantwortungslose Mutter!

Ich habe mich in meiner gesamten Schwangerschaft an alles gehalten, kein rohes Fleisch/Fisch, kein Tropfen
Alkohol, keine Rohmilchprodukte etc.....
Warum um alles in der Welt, sollte ich meine Tochter ( inzwischen 18 Monate, kerngesund und kaum krank )
nachdem Sie geschlüpft ist einer Impfung unterziehen? Habt Ihr Euch schon mal Gedanken gemacht was in
so einer Spritze außer dem angeblichen Impfstoff drin ist? Ihr verzichtet auf Deos mit Aluminium und spritzt
Euren Neugeborenen Aluminium direkt in den Blutkreislauf? Vielleicht solltet Ihr Euch erst einmal erkundigen,
Euch belesen und Nachforschen und dann urteilen bzw. Euren Schulmedizinern nicht alles glauben!

Ich wurde als Baby/Kind gegen Röteln und Keuchhusten geimpft. Ich hatte als Baby nach der Impfung sehr schlimmen Keuchhusten und in der Schwangerschaft kam raus, das ich gar keinen Rötelnschutz habe.

Bei der aktuellen Masernepidemie in Berlin mit 659 Erkrankten, müssten ja theoretisch alle 659 Erkrankten ungeimpft sein, oder?

Katja schreibt, wir haben das Glück, im 21. Jahrhundert zu leben, wo uns die Beste medizinische Versorgung auf dem Silbertablett serviert wird - warum impfen wir dann gegen Krankheiten, die nur unter schlechtesten hygienischen Bedingungen ausbrechen?

Ich kann nur sagen, eines ist bewiesen: Ungeimpfte Kinder sind gesünder!!!! Und ich werde mir von niemanden sagen lassen, das ich eine schlechte und eine verantwortungslose Mutter bin. Die, die Ihre Kinder impfen lassen, sind beim ersten Fieberschub sofort mit Fiebersaft oder Zäpfchen dabei. Schön brav auf die
gute Schulmedizin hören und alles machen was die einem empfehlen!

Jeder sollte auf sein Gefühl hören und sich informieren, vor allem wenn es seine eigenen Kinder betrifft!
Keine Mutter ist verantwortungslos, nur weil es sein Kind impft oder auch nicht! Jeder sollte die Meinung
der Anderen akzeptieren und nicht vorschnell urteilen und andere verurteilen!!!!!!!!

Inaktiver User
01.03.2015, 17:04
Ich finde es schade, dass Impfen pro und contra und Impfpflicht nun an 3 Stellen hier im Forum gleichzeitig diskutiert wird.

Kinder haben nach der der Kinderrechtskonvention ein Recht auf Impfung.

Zusammenfassung

Aus dem Recht des Kindes auf höchstmögliche Gesundheit gemäß §24 KRK lässt sich im Einklang mit UNICEF ein Recht des Kindes auf Impfungen klar ableiten. Eltern haben die Pflicht ihren Kindern dieses Recht zu gewähren. Einfachgesetzliche Regelungen dieses Kinderecht auch durchzusetzen, müssen geschaffen werden.

Nichtgeimpfte Kinder sind vernachlässigte Kinder.


Quelle: https://web.archive.org/web/20070810092610/http://www.impfinformationen.de/startseite/rechtliches/kinderrechtskonvention.html

Allerdings sehe ich hier nicht in erster Linie die Eltern in der Pflicht die Kinderrechte durchzusetzen, sondern den Gesetzgeber.

Sasapi
01.03.2015, 17:05
Bitte- wo ist bewiesen, dass ungeimpfte Kinder gesünder sind???

Und auch sonst strotzt Dein Beitrag von jeder Menge Blödsinn- Impfungen werden intramuskulär verabreicht, nicht "direkt in den Blutkreislauf". Das wäre intravenös.

Vielleicht solltest Du Dich da mal etwas belesen.

Ich halte eine generelle Impfverweigerung für verantwortungslos. Muß aber jeder mit sich selbst abmachen.

Meine Cousine war auch generell gegen Impfungen. Ihre älteste Tochter ist mein Patenkind, heute 24 und durch SSPE eine eine "lebendige Hülle". Sie lebt seit Jahren in einem Pflegeheim und wird dieses Jahr wohl nicht überleben.

Sie erkrankte im Kindergartenalter an Masern- die leicht verliefen. Die Folgen der Erkrankung, SSPE, traten erst später auf, mit 9 Jahren.

Nuith
01.03.2015, 17:13
Ich bin heilfroh, dass ich meine Süße mittlerweile impfen lassen konnte, weil sie jetzt alt genung ist. Man kann es sicher sehen wie man will, aber eins muss man sich schon bewußt sein, wenn man sein Kind nicht impfen lässt, entscheidet man nicht nur für sein Kind sondern auch für alle die noch zu jung sind oder aus einem anderen Grund nicht geimpft werden können. Und ich muss sagen, hätte ein bewußt unimpftes Kind meines angesteckt bevor ich es impfen lassen hätte können - ich hätte dieser Mutter niemals vergeben, dass sie bewußt mein Kind einer derartigen Kranheit aussetzt!
Und zu dem 15 Jährigen gesunden Jungen kann ich nur sagen, hoffentlich wird er durch den Herdenschutz den andere aufbauen so gut geschützt, dass er sich nie mit Mumps etc. ansteckt und später seiner Mutter nicht sagen muss, dass aus den Enkeln nichts wird, oder seiner Frau erklären muss warum er sein Neugeborenes mit Keuchhusten angesteckt hat (dafür gibt es keinen Nestschutz).

viv_1980
01.03.2015, 17:20
Ich finde es schade, dass Impfen pro und contra und Impfpflicht nun an 3 Stellen hier im Forum gleichzeitig diskutiert wird.

Ja, das finde ich auch. Ich finde, im Strang "Impfkritische Mamas: Interesse am Austausch?" wird mittlerweile auf einem recht schönen Niveau diskutiert und es konnte dort auch, wie ich meine, die eine oder andere Wissenslücke geschlossen werden.

Nun aber tauchen die gleichen Themen / Fragen / Unklarheiten an drei Stellen gleichzeitig auf. Und zumindest ich habe weder Zeit noch Muse, mein Wissen an drei Stellen simultan einzubringen. All jenen, die an einer Diskussion über wissenschaftliche Hintergründe interessiert sind, empfehle ich daher, uns einen Besuch bei den "impfkritischen Mamas" abzustatten. :blumengabe:

Inaktiver User
01.03.2015, 17:35
Impfungen werden intramuskulär verabreicht, nicht "direkt in den Blutkreislauf". Das wäre intravenös.

Die Grundimmunisierung der Kinderimpfungen erfolgt heute unter die Haut (subcutan). Dies tut deutlich weniger weh, als in den Muskel, so wie es noch in meiner Kindheit war.


warum impfen wir dann gegen Krankheiten, die nur unter schlechtesten hygienischen Bedingungen ausbrechen?

Hier fehlen mir echt die Worte, wie bitte kann frau so uninformiert sein?

Sasapi
01.03.2015, 17:37
Die Grundimmunisierung der Kinderimpfungen erfolgt heute unter die Haut (subcutan). Dies tut deutlich weniger weh, als in den Muskel, so wie es noch in meiner Kindheit war.



Hier fehlen mir echt die Worte, wie bitte kann frau so uninformiert sein?

Danke für die Nachhilfe, Wasserkatze.

Die letzte Impfung meiner Damen ist schon etwas her, das war noch der Pieks in den Muskel. Zu den Auffrischungen im Jugendalter sind die Damen dann alleine gegangen:smile:

gracias
01.03.2015, 18:34
Ich halte eine generelle Impfverweigerung für verantwortungslos. Muß aber jeder mit sich selbst abmachen.

Aber man muss Impfungen kritisch sehen, also weder generell dafür noch dagegen sein und sich informieren.


Ja, das finde ich auch. Ich finde, im Strang "Impfkritische Mamas: Interesse am Austausch?" wird mittlerweile auf einem recht schönen Niveau diskutiert und es konnte dort auch, wie ich meine, die eine oder andere Wissenslücke geschlossen werden.

Nun aber tauchen die gleichen Themen / Fragen / Unklarheiten an drei Stellen gleichzeitig auf. Und zumindest ich habe weder Zeit noch Muse, mein Wissen an drei Stellen simultan einzubringen. All jenen, die an einer Diskussion über wissenschaftliche Hintergründe interessiert sind, empfehle ich daher, uns einen Besuch bei den "impfkritischen Mamas" abzustatten. :blumengabe:

Wo ist denn der Strang? Ich habe im Gesundheitsforum gesucht und dort nichts gefunden. Das Thema betrifft auch sehr stark Erwachsene und sollte daher nicht in einem Unterforum diskutiert werden in das fast nur Eltern, und entsprechend Interessierte, gucken.


Die Grundimmunisierung der Kinderimpfungen erfolgt heute unter die Haut (subcutan). Dies tut deutlich weniger weh, als in den Muskel, so wie es noch in meiner Kindheit war.


So oder so wird die Schutzbarriere Haut umgangen. Ich finde es fast schizophren einerseits ein großes Theater um Aluminium in Deos zu machen und es sich andererseits unkritisch unter die Haut spritzen zu lassen.

Inaktiver User
02.03.2015, 08:15
So oder so wird die Schutzbarriere Haut umgangen. Ich finde es fast schizophren einerseits ein großes Theater um Aluminium in Deos zu machen und es sich andererseits unkritisch unter die Haut spritzen zu lassen.

Ich finde es erschreckend, dass es Menschen gibt, die sich nicht ausreichend informieren.
Hat den der naturwissenschaftliche Unterricht aus der Schulzeit so wenig Spuren hinterlassen?

In den Impfstoffen ist zurzeit Aluminiumhydroxid als Wirkstoffverstärker. In den Deos ist üblicherweise Aluminiumchlorid.
Du trinkst doch auch Wasser, obwohl Du ganz sicher puren Wasserstoff nicht einatmen willst und ißt Salz (Natriumchlorid) obwohl darin Chlor ist.

Über die Gefährlichkeit von Aluminiumhydroxid können wir uns ja gern austauschen, es ist aber nicht der gleiche Stoff, der in den Deos verwendet wird.
Ich sehe auch das "unkritisch" nicht. Gerade die Mehrfachimpfstoffe werden doch empfohlen, damit die Menge an Trägerstoffen und Wirkstoffen beim Impfen reduziert wird.

Ich würde es auch besser finden, wenn wir nicht mehr impfen brauchen, weil es andere Möglichkeiten gibt, die Kinder vor den Krankheiten zu schützen. Vielleicht wären die Masern inzwischen (wie die Pocken) auch schon ausgestorben, wenn die Impfung konsequent durchgeführt worden wäre.

gracias
02.03.2015, 08:33
In den Impfstoffen ist zurzeit Aluminiumhydroxid als Wirkstoffverstärker. In den Deos ist üblicherweise Aluminiumchlorid.


Stimmt, sorry. Dafür steht Aluminiumhydroxid im Verdacht Allergien, Autoimmunerkrankungen und andere Erkrankungen auszulösen. Auch nicht besser.

Zu den Mehrfachimpfungen oder überhaupt zu der inzwischen sehr hohen Zahl von empfohlenen Impfungen. Der Körper wird mit Krankheitserregern konfrontiert, denen er niemals ausgesetzt gewesen wäre. Ich sehe das einfach kritisch und frage mich ob es so immer gut und richtig ist. Es erkrankt auch nicht bei jeder Krankheit jeder wenn er den Erregern mal ausgesetzt war. Diesen eigenen Schutz umgehe ich mit einer Impfung einfach. Irritiert das dein Eigenschutz? Ich weiß es nicht, sehe es aber kritisch.

Versteht mich nicht falsch. Einige Impfungen halte ich auch für notwendig und sinnvoll weil das Risiko zu erkranken hoch ist und das Risiko schwere Folgeschäden davon zu tragen ebenfalls hoch ist, z.B. bei Masern.

Hier wird auch immer nur von Kindern geschrieben. Was ist mit den Erwachsenen? Der Strangtitel müsste lauten "Ist es verantwortungslos nicht zu impfen?"

Inaktiver User
02.03.2015, 08:40
Aber man muss Impfungen kritisch sehen, also weder generell dafür noch dagegen sein und sich informieren.

Eine kritische Sichtweise ist sicher immer richtig. Aber das Einordnen der Risiken ist extrem schwer und für Eltern kaum zu überschauen. Wer von der heutigen Elterngeneration (und Großelterngeneration) hat denn noch selbst miterlebt, wie Diphterie (Würger der Kinder) halbe Schulklassen getötet hat oder geshen, wie es ist, an Teternus zu verrecken?
Und jetzt die Masern. 25% der Erkrankten sollen in Berlin im Krankenhaus behandelt worden sein. Und es gibt keine Medikament, welches die Masern selbst (nach Ausbruch der Krankheit) bekämpfen kann. Zur gleichen Zeit haben wir die Grippe in D. Wie sind wohl die Komplikationen, wenn sich der Körper gleichzeitig gegen Masern- und Grippeviren wehren muss?

Viele der möglichen Impfungen werden für Kinder in D nicht empfohlen, eben weil das Risiko in D zu erkranken so gering ist. Dies betrifft gerade solche Erkrankungen, die durch Hygiene im Normalfall beherrscht werden (Beispiel: Thypus und Cholera) oder die durch hier nicht heimische Mücken (Gelbfieber) übertragen werden.

Inaktiver User
02.03.2015, 11:52
Der Körper wird mit Krankheitserregern konfrontiert, denen er niemals ausgesetzt gewesen wäre.

Ja, wenn wir uns sicher sein können, dass wir den Erregern mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht ausgesetzt werden, dann wäre Impfung sinnfrei. Deswegen wird z.B. die Gelbfieber in D auch nur empfohlen, wenn jemand in Gebiete mit Gefährdungspotential einreist (bzw. ohne Impfung gibt es Einreiseverbot).
Vor der Impfung waren die Menschen genau diesen Erregern ausgesetzt. Und wenn die Impfrate weiter sinkt, dann werden wir es auch wieder. Wir sehen doch schon heute, wo die Masern ausbrechen.

Genauso war es doch mit den Pocken. 100 Jahre Impfung und nun brauchen wir diese nebenwirkungsreiche Impfung nicht mehr. Und keiner stirbt mehr an Pocken. Trotzdem sind in dieser Zeit durch die Impfung selbst auch Menschen geschädigt worden. Wäre es besser gewesen, auf eine weltweite Impfpflicht zu verzichten?


Dafür steht Aluminiumhydroxid im Verdacht Allergien, Autoimmunerkrankungen und andere Erkrankungen auszulösen. Auch nicht besser.

Ja, ein Risiko gibt es immer. Deshalb wird auf dem Gebiet auch immer weiter geforscht. In Gebieten, in denen die Kühlkette eingehalten werden kann, wird heute schon auf ein Großteil der Konservierungsmittel verzichtet.
Und auch aus dem Grund der Risikoverminderung wird die Verwendung von Mehrfachimpfstoffen empfohlen, weil dadurch die Menge an Aluminiumhydroxid geringer gehalten werden kann.

pittiplatch
02.03.2015, 20:20
Wer beweisen kann (und damit mein ich wirklich BEWEISEN) dass ein Kind durch eine Impfung behindert wurde, dem schenke ich ein Pferd!

Liebe Impfgegnerinnen, wenn es einen Impfstoff gegen Brustkrebs gäbe, würdet Ihr dann nicht sofort selbst zur Impfung rennen? Bedenkt bitte, dass Ihr mit Masern, Haemophylus Influenzae und co. das Leben Eurer Kinder aufs Spiel setzt!

gracias
02.03.2015, 23:59
Wer beweisen kann (und damit mein ich wirklich BEWEISEN) dass ein Kind durch eine Impfung behindert wurde, dem schenke ich ein Pferd!

Es gibt durchaus anerkannte Impfschäden. Selbst das Robert Koch Institut streitet nicht ab, dass es dieses Risiko gibt.

Ein Therapiepferd für, z.B. durch Impfungen, behinderte Kinder wäre sicher eine willkommene Spende.


Liebe Impfgegnerinnen, wenn es einen Impfstoff gegen Brustkrebs gäbe, würdet Ihr dann nicht sofort selbst zur Impfung rennen? Bedenkt bitte, dass Ihr mit Masern, Haemophylus Influenzae und co. das Leben Eurer Kinder aufs Spiel setzt!

Ich bin zwar keine Impfgegnerin aber warum sollte ich sofort zu einer Impfung gegen Brustkrebs rennen? Bei mir persönlich liegt dazu gar kein Risikofaktor vor.

Ist dein Impfstatus eigentlich aktuell?

peka62
03.03.2015, 14:51
:allesok: Volle Zustimmung!

Meine Schwester hat sich dazu entschlossen ihren zweiten Sohn nicht impfen zu lassen. Er ist inzwischen 15 Jahre alt und war äußerst selten krank. Soweit ich weiß, hat er auch noch nie Antibiotika gebraucht. Im Vergleich dazu sehe ich viele durchgeimpfte Kinder die ständig krank werden. Ich vermute, dass diese vorbeugenden Impfungen das Immunssystem sehr durcheinander bringen und evt. mehr Schaden als Nutzen anrichten können.

Die Entscheidung sollte auf jeden Fall bei den Eltern bleiben!

Ich habe eine 15j. Tochter, die alle von der Stiko empfohlenen Impfungen bekommen hat. Sie hat während ihrer gesamten Kiga-Zeit einmal gefehlt, weil sie Windpocken hatte (dagegen wurde damals noch nicht geimpft),während ihrer gesamten Gymnasialzeit (jetzt 9. Klasse) hat sie nicht einen Tag wegen Krankheit gefehlt und auch sie hat in ihrem Leben noch kein Antibiotikum bekommen. Allergien hat sie auch nicht.
Und: was sagt uns das jetzt zum Thema Impfen?

Genau: NICHTS !

Tahnee
03.03.2015, 20:33
Ich habe eine 15j. Tochter, die alle von der Stiko empfohlenen Impfungen bekommen hat. Sie hat während ihrer gesamten Kiga-Zeit einmal gefehlt, weil sie Windpocken hatte (dagegen wurde damals noch nicht geimpft),während ihrer gesamten Gymnasialzeit (jetzt 9. Klasse) hat sie nicht einen Tag wegen Krankheit gefehlt und auch sie hat in ihrem Leben noch kein Antibiotikum bekommen. Allergien hat sie auch nicht.
Und: was sagt uns das jetzt zum Thema Impfen?

Genau: NICHTS !

Meone Tochter ist 18 und hat fast alle empfohlenen Impfungen bekommen. Einige habe ich weg gelassen. Wichtig fand ich natürlich Tetanus, Masern, Diphterie, Polio und ähnliches.

Antibiotika waren genau 3 x notwendig in den 18 Jahren. Und ganz ehrlich -> da kann ich gut mit leben, denn bei Pneumonie, einem grösseren Wangenabszess & Borreliose nach einem Zeckenbiss diskutiere ich nicht über Antibioka ja oder nein. :beleidigt: :beleidigt:

Moro13
03.03.2015, 22:25
Da ich selbst unschlüssig bin, seit ich beim Kinderarzt unterschreiben musste, dass dieser im Todesfall meiner damals fünf Wochen alten Tochter nicht haftbar gemacht werden kann, fand ich diesen Artikel von Dr.Rüdiger Dahlke sehr informativ.

[...]Impfen: Segen oder Fluch?...]

Meine Kinder sind mit Bauchweh meinerseits beide geimpft. Aber was da teilweise drinnen ist, ist nicht ohne.

Moro13
03.03.2015, 22:30
Dr. med. Axel Schußmann schrieb einen Leserbrief an die Lüneburger Zeitung LZ.

Wichtige Fakten zur Impfung vergessen

„Impfstreit“, LZ vom 24. Februar

Mit sehr gemischten Gefühlen lese ich heute an mehreren Stellen Ihrer Zeitung über den aktuellen Impfstreit in der Republik. Es ist natürlich bestürzend und traurig, dass ein kleines Kind im Rahmen eines Maserninfektes gestorben ist. Ob der Infekt alleinige Todesursache war oder andere Faktoren mitspielten, wissen wir nicht.
Es spielt keine Rolle, das Ergebnis ist schlimm. Dass aber nun eine Zeitung sich dazu aufschwingt, jegliche Neutralität zu verfassen und einzig und allein zum Sprecher der Impfbeführworter wird, ist übel. Die Krone setzt dem der völlig einseitigen LZ-Kommentar von Joachim Zießler auf. Ich fühle mich fatal an einen Werbeflyer eines Impfherstellers erinnert, rennen deren Mitarbeiter uns doch die Praxen ständig ein, hämmern uns die völlig risikolose Impfung unserer kleinen Patienten ein, nicht den Hinweis auf gute Bezahlung außerhalb des Budgets durch die Krankenkassen vergessend. Ich möchte nicht falsch verstanden werden. Impfungen können wichtig sein, doch ist es unsere Aufgabe als Ärzte (und die einer Zeitung wie die LZ), die Menschen bei einer Meinungsbildung zu unterstützen.
Wo steht in ihren Blatt, dass Impfungen auch erhebliche Neben- und Langzeitgwirkungen haben können, die leider oft gar nicht erkannt und gemeldet werden? Teilen Sie den Eltern mit, dass Impfstoffe Formalin und Aluminiumsalze enthalten, die im Körper eines Säuglings mit Sechsfachimpfung eine gewollte Entzündung provozieren, damit das Immunsystem überhaupt reagiert! Eine Formaldehyddosis, die höher ist als in einer Grippeimpfung für Erwachsene! Solche totgeschwiegenen Tatsachen erwarte ich in einer Zeitung neben den eine Impfung bejubelnden Sätzen. Objektivität fällt Ihnen schwer!
Auch sollten Sie den Lesern nicht vorenthalten, dass meines Wissens in den staatlichen Institutionen zur Zulassung von Impfstoffen wie Robert-Koch-Institut oder Paul-Ehrlich-Institut regelmäßig Vertreter der Pharmalobby vertreten sind. Wir Ärzte sind Impfberater, und es ist unsere Pflicht, die Eltern mit Infomaterial zu versorgen, das Für und Wider einer Impfung zu erörtern. Sie müssen sich ein Bild machen und entscheiden. Leider verhalten sich viele Kollegen wie Gutsherrn und beeinflussen die Eltern in unerträglicher Weise nach den Vorgaben der Impfindustrie. Ein Impfpflicht darf nicht sein, wir leben in keiner Diktatur, Aufklärung reicht völlig.

Dr. med. Axel Schußmann
Melbeck

Inaktiver User
04.03.2015, 11:42
Mora, ich finde es schade, dass der Arzt (Dr. med. Axel Schußmann) alle Probleme, die wir mit dem Gesundheitswesen aus meiner Sicht tatsächlich haben (insbesondere Pharmavertreterunwesen) mit dem Impfen vermischt.

Ja, Impfstoffe haben können Nebenwirkungen haben und bieten keinen 100% Schutz.
Ja, in der Privatwirtschaft erzeugte Artikel sind nicht automatisch auch die best möglichen, die produziert werden können.
Ja, es ist ein Unding, das Impfstoff von den Krankenkassen ausgeschrieben wird und Ärzte den Impfstoff nach Kassenzugehörigkeit auswählen müssen.
Die Finanzierung des Gesundheitssystems wird in Deutschland immer undurchschaubarer und wir haben nicht die Medizin, die wir haben können.

Aber was ist die Alternative? Keine Medikamente mehr nehmen, weil immer jemand dran verdient?
Nicht mehr impfen, weil alles so undurchsichtig ist? Und dürfen Eltern, die diese Entscheidung für sich getroffen haben, dies auch für ihre Kinder entscheiden?



Ein Impfpflicht darf nicht sein, wir leben in keiner Diktatur, Aufklärung reicht völlig.

Warum haben wir eine Schulpflicht?
Warum gibt es eine Gurtpflicht und Vorschriften für Kindersitze im Privat-Auto?
Warum gibt es eine Pflicht, Brandmelder in Wohnräumen zu installieren?

Offensichtlich reicht die Aufklärung in vielen Fällen eben nicht.


In Italien und in Frankreich gibt für z.B. bestimmte Erkrankungen eine Impfpflicht, sind dies nun Diktaturen?

Inaktiver User
04.03.2015, 11:49
Da ich selbst unschlüssig bin, seit ich beim Kinderarzt unterschreiben musste, dass dieser im Todesfall meiner damals fünf Wochen alten Tochter nicht haftbar gemacht werden kann,

Den Arzt hätte ich gewechselt.

Selbstverständlich unterschreiben die Eltern über den Inhalt der Aufklärung, aber der Arzt haftet für die Vollständigkeit (im angemessenen Rahmen) und dafür, dass er die gesundheitliche Eignung des Kindes für die Impfung nach Untersuchung festgestellt hat. Diese Haftung bekommt er auch mit einer Unterschrift nicht weg.

Inaktiver User
04.03.2015, 13:07
Wasserkatze, was meinst Du damit - bekommen Kassenpatienten einen anderen Impfstoff als Privatversicherte?

Moro13
04.03.2015, 21:57
auch interessant....

JETZT NEU! Die Masernimpfung 3 mal!

Warum? Weil sie 2 mal nicht wirkt.
Wir informieren Sie heute über einen sehr interessanten Artikel der medizinischen Fachzeitschrift "Eurosurveillance". Dieses "Peer-Review" Journal wurde gegründet von der gemeinsam finanzierten Europäischen Kommission, dem Institut für Gesundheitsüberwachung (Paris), und der Health Protection Agency (London).

Um was geht es?

Die Masern!

Warum?

Weil Deutschland gerade im "Masernfieber" ist und die Menschen aufgescheucht werden und natürlich wieder an allem die Impfgegner Schuld sind.

Aber was erklärt "Eurosurveillance"?

Zusammenfassung:

- Nov. 2014 ereignete sich in Slowenien ein Masernausbruch
- 39 Fälle waren Erwachsene (27-56 Jahre), davon 36 Fälle zwischen 34 und 51 Jahre alt
- 12 Erwachsene waren vollständig geimpft (2 mal)
- 9 Erwachsene erhielten eine einmalige Impfung
- 18 Erwachsene "Impfstatus unbekannt"
- 5 Fälle waren ungeimpfte Kinder
- es gab keine schwerwiegenden Folgen

- den Ursprung vermutete man bei einer Hundeausstellung
- 6 weitere Fälle in Slowenien werden nicht mit der Ausstellung in Verbindung gebracht
- hohe Durchimpfungsrate (2011 bei über 95%)
- jedoch wird seit 2010 immer wieder von kleinen Masernausbrüchen berichtet
- ein Ausbruch im Jahre 2011 zeigte auch hier wieder betroffene Erwachsene (22 Fälle und dabei 18 Personen zwischen 31 und 48 Jahre alt)
- 12 Erwachsene wurden zweimal geimpft, 9 Erwachsene wurden einmal geimpft

Das Interessante:

- bei einigen Fällen, welche die Falldefinition der Masernerkrankung erfüllten, war der Wert der Masern IgG-Antikörper bei mehr als 5.000 mlU/ml.
- darunter waren zweimal geimpfte Erwachsene
- diesen hohen Antikörpertiter schiebt man jedoch nicht der zweifachen Impfung zu

Versuchte Erklärung:

Die Fähigkeit zum Erkennen von IgM und viraler RNA in geimpften Fällen hängt von der individuellen Immunantwort und das Timing des Serum-Musterkollektion ab.

Fazit:
Man hofft auf keine weiteren Ausbrüche. Dies begründet man mit der hohen Durchimpfung ( warum auch immer, wenn man sich die Sachlage hier anschaut). Man überlegt jedoch, Erwachsene mit einer dritten Impfung auszustatten, wenn die letzten Impfungen mehr als 30 Jahre zurückliegen.

Unser Kommentar:

Schaut man sich die Fakten hier an, ist es unverständlich Impfkritiker/Impfgegner alleinig für Masernfälle verantwortlich zu machen. Hier wird eindeutig gezeigt, dass die Erkrankten meist über 30 Jahre alt sind, zweimal geimpft wurden und sogar extrem hohe Antikörpertiter aufweisen konnten.

Stellen Sie sich folgende Fragen:

1. Lässt der Schutz der Immunität nach?
2. Wenn ja, warum haben manche Erkrankte solch einen extrem hohen Antikörpertiter?
3. Was geschieht mit dem schon vorhandenen hohem Antikörpertiter, wenn eine dritte Impfdosis erfolgen würde.

Wir machen noch einmal deutlich:

Für die Masernfälle in Deutschland können ebenso vorbildlich geimpfte Erwachsene verantwortlich sein!

Euer AGI-Team!

Quelle:

Eurosurveillance - View Article (http://www.eurosurveillance.org/ViewArticle.aspx?ArticleId=21012)

Moro13
04.03.2015, 22:05
noch ein letzter Artikel:


USA: Keine Maserntodesfälle, aber 108 gemeldete Impftote


AbbildungSeit 2004 ist in den USA kein Todesfall aufgrund von Masern gemeldet worden. Laut einer Auswertung der offiziellen US-Meldedatenbank VAERS durch die Webseite vaccineimpact.com wurden jedoch im gleichen Zeitraum 108 Todesfälle im Zusammenhang mit der Masernimpfung gemeldet.

(ht) Diese Zahlen sind einfach nur erschreckend. [1] Doch die "vereinten Impfexperten der Welt" heben unisono darauf ab, dass diese 108 Todesfälle nur Verdachtsmeldungen seien und niemand beweisen könne, dass sie wirklich durch Maserneinzel- und Kombinationsimpfungen verursacht wurden.
Das ist jedoch nur Vernebelungsstrategie, denn die eigentliche Frage lautet: "Bei wie vielen dieser Todesfälle können Impfexperten und Behörden den vermuteten Zusammenhang AUSSCHLIEßEN?"
Tatsächlich ist dies, wenn überhaupt, nur bei wenigen Einzelfällen möglich.
Dabei ist die Dunkelziffer der Meldungen völlig unbekannt. Sie wird nicht erforscht, denn Impfexperten und Behörden interessieren sich nicht für sie. Die Dunkelziffer, das sind Todesfälle, bei denen weder die Eltern noch die behandelnden Ärzte bereit oder in der Lage waren, einen möglichen Zusammenhang mit einer vorausgegangenen Masernimpfung zu sehen.
In Deutschland wurden laut offizieller Meldedatenbank des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), der deutschen Zulassungsbehörde für Impfstoffe, zwischen 2001 und 2012 insgesamt 16 Todesfälle nach der Masernimpfung gemeldet.[2] Auch hier ist die Dunkelziffer unbekannt. Auch hier argumentieren Impfexperten und Behörden damit, niemand könne den Zusammenhang bestätigen, die Todesfälle könnten also auch "rein zufällig" nach der Impfung aufgetreten sein. Auch hier ist die eigentliche Frage: "Bei welchen dieser gemeldeten Verdachtsfälle kann das PEI den Zusammenhang ausschließen?"
Laut Robert-Koch-Institut (RKI) der deutschen Seuchenbehörde, wurden zwischen 2001 und 2012 insgesamt 15 Todesfälle im Zusammenhang mit den Masern gemeldet. Die gemeldeten Maserntodesfälle und die gemeldeten Impftodesfälle halten sich in Deutschland also die Waage.[3]
Bei näherer Betrachtung fällt eine merkwürdige Einseitigkeit der Behörden auf. Während man den Zusammenhang von Todesfällen mit der Masernimpfung grundsätzlich anzweifelt, werden die Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit einer Masernerkrankung grundsätzlich als Maserntodesfälle betrachtet. Dass die meisten Opfer vorher symptomunterdrückende Medikamente, also Entzündungshemmer wie Paracetamol oder Ibuprofen oder diverse Antibiotika - oder sogar eine Impfung erhalten hatten, wird fleißig ignoriert. Dabei kann ein Blick in die Liste der zugegebenen Nebenwirkungen ein Augenöffner sein.[4]
Was wäre also, wenn wir gar nicht mehr gegen Masern impfen? Impfexperten und Behörden malen uns bei solchen Fragen gleich das Schreckenszenario, das dann die Maserntodesfälle wieder explodieren würden.
Würden sie das wirklich? Der Einfluss der Durchimpfungsrate gegen Masern auf die Todesfallzahlen ist eigentlich mehr als mager: Sowohl in Deutschland als auch in den USA sowie England und Wales ist die Zahl der erfassten Todesfälle seit dem Jahr 1900 bis in die 1960er Jahre um 99 % auf 1 % gefallen - noch BEVOR in diesen Ländern die Masernimpfung eingesetzt hat! [5]
Falls überhaupt, kann die Masernimpfung nur für ein einziges Prozent dieses Rückgangs verantwortlich zeichnen. Doch selbst das bleibt ein Mythos, solange die Wirksamkeit der Impfung nicht durch ordentliche Placebostudien bewiesen wurde.[6]
[1] Vaccine Impact (http://vaccineimpact.com)
[2] http://www.pei.de/db-verdachtsfaelle
[3] Beispiele unter impfkritik.de - Fachinfos/Beipackzettel (http://www.impfkritik.de/fachinfo)
[4] RKI - Startseite (http://www.rki.de)
[5] impf-report Nr. 106, I/2015, erscheint im März 2015
[6] siehe dazu auch dagia | Deutsche Arbeitsgemeinschaft für unabhängige Impfaufklärung (http://www.dagia.org)
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Elke Ospert schrieb am 04.03.2015 um 17:24:38
> USA: Keine Maserntodesfälle, aber 108 gemeldete Impftote



Vielleicht sollten Sie Herr Tolzin sich wenigstens noch die Mühe machen ihre Überschrift mit einem Fragezeichen zu versehen?



Auch wenn das vermutlich beim Leser nicht ganz so wirksam den von Ihnen gewünschten Eindruck hinterlässt.





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Hans U. P. Tolzin schrieb am 04.03.2015 um 18:04:02
Guter Hinweis, danke.
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Andreas schrieb am 03.03.2015 um 17:44:26
0 zu 108 Todesfälle. Das hört sich auf dem ersten Blick erschreckend. Aber nur auf den ersten Blick.



Laut Website des CDC (Center Dease Control; Measles | Cases and Outbreaks | CDC (http://www.cdc.gov/measles/cases-outbreaks.html)) wurden in 10 Jahren (2004-2013) weniger! als 1000 Fälle von Masern gemeldet, macht pro Jahr nicht mal 100 Fälle bei einer Bevölkerung von über 300 Millionen. Laut RKI liegt die Sterblichkeit bei der Masernerkrankung bei 1:1000 (RKI Ratgeber für Ärzte - Masern). Somit ist es keine Überraschung, dass es in den 10 Jahren keine Todesfälle gab. Es war rein statistisch gesehen im Rahmen des erwartbaren.

Die im Artikel erwähnte VAERS-Datenbank wiederum schreibt auf Ihrer Webseite folgenden Einschränkung:

"A report to VAERS generally does not prove that the identified vaccine(s) caused the adverse event described. It only confirms that the reported event occurred sometime after vaccine was given. No proof that the event was caused by the vaccine is required in order for VAERS to accept the report. VAERS accepts all reports without judging whether the event was caused by the vaccine."

Ob diese Todesfälle etwas mit der Impfung zu tun haben, steht, anderes als in Ihrem Text behauptet, steht gar nicht fest. Selbst wenn diese Zahl stimmen sollte (was ich sehr stark bezweifel), dann bedeutet das ungefähr 11 Todesfälle im Jahr auf wieviele Impfungen im Jahr in den USA? Diese Zahl konnte ich in der kürze der Zeit nicht verifizieren, sie dürfte aber nach meiner Einschätzung im (einstelligen?) Millionenbereich pro Jahr liegen. Insgesamt haben nicht mal 20 Minuten Internet-Recherche für etwas mehr Hintergrundinformationen gereicht.

Ein bißchen mehr Sorgfalt würde dem Autor dieser Webseite ganz gut tun.
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Hans U. P. Tolzin schrieb am 03.03.2015 um 23:58:49
Die Frage ist nicht, ob wir impfkritischen Eltern den Zusammenhang der Todesfälle beweisen können, sondern ob die Behörden den Zusammenhang auschließen können. Und das geht nur, wenn andere plausible Ursachen gefunden werden. Die reine Behauptung, dass es keinen Zusammenhang gibt, reicht nicht aus.
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Andreas schrieb am 27.02.2015 um 13:38:37
"Laut Robert-Koch-Institut (RKI) der deutschen Seuchenbehörde, wurden zwischen 2001 und 2012 insgesamt 15 Todesfälle im Zusammenhang mit den Masern gemeldet. Die gemeldeten Maserntodesfälle und die gemeldeten Impftodesfälle halten sich in Deutschland also die Waage.[3]"



Das ist eine unsinnige und unzulässige Schlußfolgerung. Ein Vergleich über Vor- und Nachteil der Masernimpfung ist nur möglich, wenn man die Anzahl der Impfopfer mit der Anzahl der Masernopfer in einem vergleichbar entwickeltem Land völlig ohne Impfung vergleicht. Da in Deutschland flächendeckend geimpft wird, gibt es auch kaum Tote durch Masern und da wo es Maserntote gibt, wurde nicht geimpft.

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Hans U. P. Tolzin schrieb am 27.02.2015 um 13:42:21
Nun gibt es aber leider keinen Beweis für den Nutzen der Masernimpfung. Alles, was es gibt, sind gemessene Antikörpertiter. Da ich nicht alles glaube, was in der Zeitung steht, habe ich beim PEI nachgefragt, welche Studien beweisen, dass Menschen mit hohen Titern einen gesundheitlichen Vorteil haben. Was war wohl die Antwort? (Achtung Fangfrage)
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Daniel schrieb am 24.02.2015 um 10:26:25
Hallo,

Ich habe verstande, es gibt einige Artikel, die sich dafür aussprechen, dass Masernimpfung sehr kritisch zu sehen ist.

Wie gehen Sie als Wissenschaftler damit um, dass es auch viele Artikel gibt die glatt das Gegenteil behaupten?

Bspw. snopes.com: Page Not Found (http://www.snopes.com/politics/medical/mmrd-)
eaths.asp
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Hensel Inge schrieb am 14.02.2015 um 11:31:06
Ich sage nur SSPE! Meine Tochter Jasmin verstarb am 01.Juni 2001, fast etwa ein Jahr nach einer M-M-R Impfung. Fünft Tage nach der Impfung traten die ersten Anzeichen einer Schädigung auf, welche nicht als Impfschaden anerkannt wurden.

Ich bin sicher, Eltern, die nicht impfen, haben gute Gründe.

Sasapi
04.03.2015, 22:34
noch ein letzter Artikel:


USA: Keine Maserntodesfälle, aber 108 gemeldete Impftote


AbbildungSeit 2004 ist in den USA kein Todesfall aufgrund von Masern gemeldet worden. Laut einer Auswertung der offiziellen US-Meldedatenbank VAERS durch die Webseite vaccineimpact.com wurden jedoch im gleichen Zeitraum 108 Todesfälle im Zusammenhang mit der Masernimpfung gemeldet.

(ht) Diese Zahlen sind einfach nur erschreckend. [1] Doch die "vereinten Impfexperten der Welt" heben unisono darauf ab, dass diese 108 Todesfälle nur Verdachtsmeldungen seien und niemand beweisen könne, dass sie wirklich durch Maserneinzel- und Kombinationsimpfungen verursacht wurden.
Das ist jedoch nur Vernebelungsstrategie, denn die eigentliche Frage lautet: "Bei wie vielen dieser Todesfälle können Impfexperten und Behörden den vermuteten Zusammenhang AUSSCHLIEßEN?"
Tatsächlich ist dies, wenn überhaupt, nur bei wenigen Einzelfällen möglich.
Dabei ist die Dunkelziffer der Meldungen völlig unbekannt. Sie wird nicht erforscht, denn Impfexperten und Behörden interessieren sich nicht für sie. Die Dunkelziffer, das sind Todesfälle, bei denen weder die Eltern noch die behandelnden Ärzte bereit oder in der Lage waren, einen möglichen Zusammenhang mit einer vorausgegangenen Masernimpfung zu sehen.
In Deutschland wurden laut offizieller Meldedatenbank des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), der deutschen Zulassungsbehörde für Impfstoffe, zwischen 2001 und 2012 insgesamt 16 Todesfälle nach der Masernimpfung gemeldet.[2] Auch hier ist die Dunkelziffer unbekannt. Auch hier argumentieren Impfexperten und Behörden damit, niemand könne den Zusammenhang bestätigen, die Todesfälle könnten also auch "rein zufällig" nach der Impfung aufgetreten sein. Auch hier ist die eigentliche Frage: "Bei welchen dieser gemeldeten Verdachtsfälle kann das PEI den Zusammenhang ausschließen?"
Laut Robert-Koch-Institut (RKI) der deutschen Seuchenbehörde, wurden zwischen 2001 und 2012 insgesamt 15 Todesfälle im Zusammenhang mit den Masern gemeldet. Die gemeldeten Maserntodesfälle und die gemeldeten Impftodesfälle halten sich in Deutschland also die Waage.[3]
Bei näherer Betrachtung fällt eine merkwürdige Einseitigkeit der Behörden auf. Während man den Zusammenhang von Todesfällen mit der Masernimpfung grundsätzlich anzweifelt, werden die Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit einer Masernerkrankung grundsätzlich als Maserntodesfälle betrachtet. Dass die meisten Opfer vorher symptomunterdrückende Medikamente, also Entzündungshemmer wie Paracetamol oder Ibuprofen oder diverse Antibiotika - oder sogar eine Impfung erhalten hatten, wird fleißig ignoriert. Dabei kann ein Blick in die Liste der zugegebenen Nebenwirkungen ein Augenöffner sein.[4]
Was wäre also, wenn wir gar nicht mehr gegen Masern impfen? Impfexperten und Behörden malen uns bei solchen Fragen gleich das Schreckenszenario, das dann die Maserntodesfälle wieder explodieren würden.
Würden sie das wirklich? Der Einfluss der Durchimpfungsrate gegen Masern auf die Todesfallzahlen ist eigentlich mehr als mager: Sowohl in Deutschland als auch in den USA sowie England und Wales ist die Zahl der erfassten Todesfälle seit dem Jahr 1900 bis in die 1960er Jahre um 99 % auf 1 % gefallen - noch BEVOR in diesen Ländern die Masernimpfung eingesetzt hat! [5]
Falls überhaupt, kann die Masernimpfung nur für ein einziges Prozent dieses Rückgangs verantwortlich zeichnen. Doch selbst das bleibt ein Mythos, solange die Wirksamkeit der Impfung nicht durch ordentliche Placebostudien bewiesen wurde.[6]
[1] Vaccine Impact (http://vaccineimpact.com)
[2] http://www.pei.de/db-verdachtsfaelle
[3] Beispiele unter impfkritik.de - Fachinfos/Beipackzettel (http://www.impfkritik.de/fachinfo)
[4] RKI - Startseite (http://www.rki.de)
[5] impf-report Nr. 106, I/2015, erscheint im März 2015
[6] siehe dazu auch dagia | Deutsche Arbeitsgemeinschaft für unabhängige Impfaufklärung (http://www.dagia.org)
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Elke Ospert schrieb am 04.03.2015 um 17:24:38
> USA: Keine Maserntodesfälle, aber 108 gemeldete Impftote



Vielleicht sollten Sie Herr Tolzin sich wenigstens noch die Mühe machen ihre Überschrift mit einem Fragezeichen zu versehen?



Auch wenn das vermutlich beim Leser nicht ganz so wirksam den von Ihnen gewünschten Eindruck hinterlässt.





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Hans U. P. Tolzin schrieb am 04.03.2015 um 18:04:02
Guter Hinweis, danke.
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Andreas schrieb am 03.03.2015 um 17:44:26
0 zu 108 Todesfälle. Das hört sich auf dem ersten Blick erschreckend. Aber nur auf den ersten Blick.



Laut Website des CDC (Center Dease Control; Measles | Cases and Outbreaks | CDC (http://www.cdc.gov/measles/cases-outbreaks.html)) wurden in 10 Jahren (2004-2013) weniger! als 1000 Fälle von Masern gemeldet, macht pro Jahr nicht mal 100 Fälle bei einer Bevölkerung von über 300 Millionen. Laut RKI liegt die Sterblichkeit bei der Masernerkrankung bei 1:1000 (RKI Ratgeber für Ärzte - Masern). Somit ist es keine Überraschung, dass es in den 10 Jahren keine Todesfälle gab. Es war rein statistisch gesehen im Rahmen des erwartbaren.

Die im Artikel erwähnte VAERS-Datenbank wiederum schreibt auf Ihrer Webseite folgenden Einschränkung:

"A report to VAERS generally does not prove that the identified vaccine(s) caused the adverse event described. It only confirms that the reported event occurred sometime after vaccine was given. No proof that the event was caused by the vaccine is required in order for VAERS to accept the report. VAERS accepts all reports without judging whether the event was caused by the vaccine."

Ob diese Todesfälle etwas mit der Impfung zu tun haben, steht, anderes als in Ihrem Text behauptet, steht gar nicht fest. Selbst wenn diese Zahl stimmen sollte (was ich sehr stark bezweifel), dann bedeutet das ungefähr 11 Todesfälle im Jahr auf wieviele Impfungen im Jahr in den USA? Diese Zahl konnte ich in der kürze der Zeit nicht verifizieren, sie dürfte aber nach meiner Einschätzung im (einstelligen?) Millionenbereich pro Jahr liegen. Insgesamt haben nicht mal 20 Minuten Internet-Recherche für etwas mehr Hintergrundinformationen gereicht.

Ein bißchen mehr Sorgfalt würde dem Autor dieser Webseite ganz gut tun.
Diesen Kommentar beantworten
Hans U. P. Tolzin schrieb am 03.03.2015 um 23:58:49
Die Frage ist nicht, ob wir impfkritischen Eltern den Zusammenhang der Todesfälle beweisen können, sondern ob die Behörden den Zusammenhang auschließen können. Und das geht nur, wenn andere plausible Ursachen gefunden werden. Die reine Behauptung, dass es keinen Zusammenhang gibt, reicht nicht aus.
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Andreas schrieb am 27.02.2015 um 13:38:37
"Laut Robert-Koch-Institut (RKI) der deutschen Seuchenbehörde, wurden zwischen 2001 und 2012 insgesamt 15 Todesfälle im Zusammenhang mit den Masern gemeldet. Die gemeldeten Maserntodesfälle und die gemeldeten Impftodesfälle halten sich in Deutschland also die Waage.[3]"



Das ist eine unsinnige und unzulässige Schlußfolgerung. Ein Vergleich über Vor- und Nachteil der Masernimpfung ist nur möglich, wenn man die Anzahl der Impfopfer mit der Anzahl der Masernopfer in einem vergleichbar entwickeltem Land völlig ohne Impfung vergleicht. Da in Deutschland flächendeckend geimpft wird, gibt es auch kaum Tote durch Masern und da wo es Maserntote gibt, wurde nicht geimpft.

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Hans U. P. Tolzin schrieb am 27.02.2015 um 13:42:21
Nun gibt es aber leider keinen Beweis für den Nutzen der Masernimpfung. Alles, was es gibt, sind gemessene Antikörpertiter. Da ich nicht alles glaube, was in der Zeitung steht, habe ich beim PEI nachgefragt, welche Studien beweisen, dass Menschen mit hohen Titern einen gesundheitlichen Vorteil haben. Was war wohl die Antwort? (Achtung Fangfrage)
Diesen Kommentar beantworten
Daniel schrieb am 24.02.2015 um 10:26:25
Hallo,

Ich habe verstande, es gibt einige Artikel, die sich dafür aussprechen, dass Masernimpfung sehr kritisch zu sehen ist.

Wie gehen Sie als Wissenschaftler damit um, dass es auch viele Artikel gibt die glatt das Gegenteil behaupten?

Bspw. snopes.com: Page Not Found (http://www.snopes.com/politics/medical/mmrd-)
eaths.asp
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Hensel Inge schrieb am 14.02.2015 um 11:31:06
Ich sage nur SSPE! Meine Tochter Jasmin verstarb am 01.Juni 2001, fast etwa ein Jahr nach einer M-M-R Impfung. Fünft Tage nach der Impfung traten die ersten Anzeichen einer Schädigung auf, welche nicht als Impfschaden anerkannt wurden.

Ich bin sicher, Eltern, die nicht impfen, haben gute Gründe.


SSPE tritt 6- 8 Jahre nach einer Maserninfektion auf. Selbst, wenn das Mädchen durch die MMR Impfung an SSPE erkrankt wäre, passt die Schilderung "fast ein Jahr nach der Impfung" nicht zu SSPE.
Außerdem lässt sich SSPE relativ sicher nachweisen.

Ich zweifle diese Schilderung daher an.

Mein Patenkind leidet an SSPE- nach Maserninfektion. Mir ist die Krankheit daher nicht unbekannt.

Sasapi
04.03.2015, 22:37
Wasserkatze, was meinst Du damit - bekommen Kassenpatienten einen anderen Impfstoff als Privatversicherte?


Ich könnte mir vorstellen, dass es das ähnlich läuft wie bei den Medikamenten- es gibt ein Originalpräparat und ein Generika.

Für meine Töchter - sind aber kein Maßstab, da ihre Impfungen schon länger her sind, z.T. wurden andere Impfstoffe verwendet als die, die heute auf dem Markt sind- kann ich sagen, dass Tochter 2 - die über mich privat versichert war- und Tochter 3, die ab Geburt gesetzlich versichert war, exakt die gleichen Impfstoffe erhielten.

Ich habe in ihren Impfbüchern nachgesehen, da werden ja Label der verwendeten Impfstoffe eingeklebt. Sie sind identisch.

Zazu2
04.03.2015, 22:57
kann ich sagen, dass Tochter 2 - die über mich privat versichert war-

Manche Sachen verstehe ich nicht:

Wie kann ein Kind über die Mutter privat versichert worden sein, wenn die Mutter nach längerer Mini-Jobphase schließlich als Empfangsdame in einem Unternehmen beruflich wieder Fuß gefasst hat?

Es gibt eine Beitragsbemessungsgrenze für abhängig Beschäftigte und die ist nicht gerade niedrig.
Nur wer über der Beitragsbemessungsgrenze verdient, kann sich in diesem Fall privat versichern.

Genau so wenig verstehe ich es, wenn jemand mit einem Kind, das eine Immunschwäche hat und gerade an Durchfall/Erkältung leidet, in den Sonnen-/Badeurlaub bzw. verregneten Campingurlaub startet.
Gerade bei solchen Urlauben holt sich sogar auch ein nicht immungeschwächter Mensch einen Infekt? :wie?:

Sasapi
04.03.2015, 23:25
Zazu2:

Ich habe in den 90gern im öffentlichen Dienst (Fernmeldedienst) gearbeitet und bin 1995 als Beamtin auf Leben verbeamtet worden.
Beamte müssen sich selbst versichern.

Mein Mann ist gesetzlich versichert, schon immer gewesen, und als Tochter 3 auf die Welt kam, wurden alle Töchter gesammelt gesetzlich versichert. Wenn einer privat - und einer gesetzlich versichert ist, dann kann man wählen.

Mit drei Kindern wurde mir meine private Versicherung schlichtweg zu teuer.

Tochter 2 hatte aber die erste Impfrunde dann schon hinter sich, sie ist 22 Monate älter als Nr. 3.

So lange ich Minijobberin war, musste ich meine private Versicherung weiterführen. Ich war seit dem Ende des Erziehungsurlaubs von Nr. 3 im Jahre 2003 "beurlaubt ohne Bezüge aus familiären Gründen".

Bis 31.12.2014 war ich mit Einwilligung meines Dienstherrn ( was das Bundesamt für Post und Telekommunikation ist) als Angestellte meines jetzigen Arbeitgebers tätig. Das Beamtenverhältnis ruhte in dieser Zeit, genauso wie meine private Krankenversicherung.
Die von Dir genannte Vorschrift ist zwar richtig, das ruhende Beamtenverhältnis sorgt aber dafür, dass man mit der Beitragsbemessungsgrenze nichts zu tun hat.
Ich habe ja auch als Beamtin nicht soviel verdient, dass ich auch nur annähernd in die Nähe der Beitragsbemessungsgrenze gekommen wäre.

Zum 01.01.2015 hab ich mich aus dem Beamtenverhältnis entlassen lassen und bin nur noch Mitarbeiterin meines Arbeitgebers.

Da die T-Com sehr viele Altlasten ( also..Beamte) in ihren Beständen hat, die Herrschaften ohne Bezüge aber in der Unternehmensbilanz nicht auffallen, war man froh über jeden, der sich erstmal beurlauben ließ. Und noch froher über die, die sich umorientieren wollten. Die Chance, dass sie dann, ein entsprechendes Angebot des Dienstherrn vorausgesetzt, aus dem Beamtenverhältnis ausscheiden, ist ja durchaus gegeben.

Zu meinen "Abfindungsmodalitäten" gehörte auch eine Nachversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung mit meinem Einkommen, was ich in dieser Zeit als Mitarbeiterin der T-Com- also, wäre ich nicht Beamtin, sondern Angestellte gewesen, erzielt hätte- auch für die Zeit, in der ich beurlaubt war.
Ich habe also meine Rentenlücke komplett schließen können, ohne einen Cent zu zahlen- auch etwas, was es so im Regelfall nicht gibt.

Zazu2
04.03.2015, 23:44
Wenn einer privat - und einer gesetzlich versichert ist, dann kann man wählen.


Letztes OT von mir aus gesehen, außer es gibt noch was zu klären, natürlich:

Als ich nach dem Erziehungsurlaub mit einem 2/3 Job wieder eingestiegen bin, habe ich mich wegen der Beitragsbemessungsgrenze gesetzlich versichert. Musste ich und wollte ich auch.

Mein Mann war nach wie vor privat versichert.

Hier gab es keine Wahlfreiheit:
Wenn einer der Eltern privat versichert ist, durfte das Kind nicht beim gesetzlich versicherten Elternteil mit versichert werden. Aber gut, dafür gab es bei der Telekom womöglich auch ne Sonderlocke.

Sasapi
04.03.2015, 23:56
Mag sein.

Vielleicht ists auch bei T-Com mit den Sonderlocken eine Einkommensgeschichte:smile:

Ich war ja nun eine von den kleinen Lichtern, die nie übers Einstiegsamt hinausgekommen ist- wie denn auch, wenn man kaum da ist. Das wäre ja nun noch die Krönung gewesen ( die Obersonderlocke, quasi...)

Ich hatte viele Kolleginnen und Kolleginnen, die Beamte im mittleren Dienst waren und gesetzlich versicherte Ehepartner hatten. Da sie- wie ich auch- keine teure private Krankenversicherung aus dem "freien Markt" hatten, sondern bei der Postbeamtenversicherung waren ( dieser Tarif mit Selbstbehalt...wo man Rezepte erst mal bis zum Betrag x sammeln muß und dann einreichen kann...) waren deren Kinder eigentlich durchgängig bei den gesetzlich versicherten Partnern versichert.
War einfach billiger- da zahlt dann einer für 2 oder 3 oder 4....und wirklich bessere Leistungen als bei der GKV hatte man in diesem Tarif, der der "Standard-Ehefrauen- mit gesetzlich versicherten Ehemännern samt Kindern" -Tarif war auch nicht. Zum Leidwesen der behandelnden Ärzte, die ihre Rechnungen meist nicht voll ersetzt bekamen. Jedenfalls nicht, wenn sie irgendwelche "Sondergeschichten" abrechneten.

Ich korrigiere meine von Dir zitierte Aussage also demhingehend,dass ich sage:".....WIR konnten wählen:smile:"

Inaktiver User
05.03.2015, 11:04
Zitat von Oktobermama.
Wasserkatze, was meinst Du damit - bekommen Kassenpatienten einen anderen Impfstoff als Privatversicherte?

Nein, meine ich nicht.
Krankenversicherungen (gesetztlich und privat) haben die Pflicht und die Möglichkeit Rabattverträge für ihre Mitglieder mit den Herstellern zu schließen. Die gilt für alle Medikamente, incl. Impfstoff.

Nur der Preis für dieses Medikament wird dann erstattet, möchte der Patient etwas anderes, dann hat der Differenz zu zahlen.

Inaktiver User
05.03.2015, 11:44
USA: Keine Maserntodesfälle, aber 108 gemeldete Impftote

Super Vergleich in einem Land, in dem es so gut wie gar keine Masern mehr gibt, weil fast 95% der Kinder geimpft werden.

Von 1989 bis 1991 gab es in USA 50.000 Erkrankungsfälle an Masern, von denen 123 tödlich endeten.

Inaktiver User
05.03.2015, 11:50
Wenn einer der Eltern privat versichert ist, durfte das Kind nicht beim gesetzlich versicherten Elternteil mit versichert werden. Aber gut, dafür gab es bei der Telekom womöglich auch ne Sonderlocke.

Kinder können nicht mitversichert werden, wenn ein Ehepartner oder Partner privat versichert ist und über der Beitragsbemessungsgrenze verdient (in 2015 mehr als 4.575,00 Euro brutto im Monat).

Gesa1975
06.03.2015, 07:20
Vielen Dann! Sie sprechen mir mit Ihrem Artikel aus der Seele! Meine beiden Kinder sind auch durchgeimpft und ich habe darüber auch keine Sekunde nachgedacht, sondern es als selbstverständlich angesehen. Ich hoffe, das es weiterhin viele Eltern so sehen werden,damit wir unseren Impfstandard in Deutschland halten können! Ich drücke die Daumen!

Tiffymom
06.03.2015, 13:31
Jede/r wie er/sie mag und es für richtig hält.
Aber: In einer Situation wie wir sie jetzt in Berlin haben, sehe ich das anders. Nicht-Geimpfte Erwachsene (und Kinder) gehen eben nicht nur für sich das Risiko ein, an Masern zu erkranken. Sie können auch Babies anstecken, die keinen "Nestschutz" der Mutter mehr haben und noch nicht geimpft werden können. Eltern wie wir sollen deshalb seit dem Wochenende zuhause bleiben bzw. ist spazieren gehen ok. Was es bedeutet, mit einem sechs Monate alten Baby nur in der Wohnung zu sein, muss ich keiner Mutter erzählen.
Ich finde es unverantwortlich, wenn sich jemand angesichts dieser Situation immer noch nicht impfen lässt. Mein Baby hat keine Wahl, es kann sich nicht schützen. Und ich kann es auch nur soweit schützen, es in der Trage unter meiner Jacke einzuhüllen und ich fern zu halten von Menschen. Jetzt, wo es in der Entdeckerphase ist und bei den letzten Krabbeltreffs soviel Freude hatte.
Wir tragen alle eine Verantwortung auch dafür, dass unser Handeln niemand anderen in Gefahr bringt.

Und jetzt noch ganz subjektiv und bewusst überzeichnet: Wenn ich mit meinem Baby in Berlin, der dreckigsten Stadt Deutschlands, lebe, wie kann ich dann allen Ernstes eine Masernimpfung als schlimme Bedrohung sehen? Und mich (und das Kind) trotzdem jeden Tag dem Feinstaub aussetzen? Müsste man nicht im Ländlichen leben und das Biogemüse selbst anbauen?
Ich lebe auch in Berlin (Neukölln auch noch) und ja, ich habe ein schlechtes Gewissen wegen der ganzen Abgase, in Kohleöfen verbrannter Plastiktüten, Feinstaub etc. wir arbeiten dran, uns selbst bald hier weg-zu-gentrifizieren, aber das ist ein anderes Thema.

chryseis
07.03.2015, 10:14
Ja, es ist verantwortungslos, seine Kinder bewusst nicht zu impfen.

So eine Haltung sollte unter Körperverletzung fallen und bestraft werden. Beschneidung der Jungen ist ja auch Körperverletzung. Warum nicht auch fehlende Impfungen?
Denn andere Kinder, die gerade krank oder unter chronischen Krankheiten leiden, brauchen den Impfschutz der Herde, damit sie sich erholen können.

Sig
07.03.2015, 23:49
Nichtgeimpfte Kinder sind vernachlässigte Kinder.

Zum Thema Impfen liest man ja viel Schwachsinn, aber das Statement ist was Besonderes. Wer denkt sich denn sowas aus?

Ich finde übrigens in diesem wie im Nachbarthread zum Thema bemerkenswert viele Antworten von Leuten, die nur diesen einen Beitrag verfasst haben, und irgendwie alle ähnlich klingen. Fällt mir anderswo nicht so auf.

Inaktiver User
08.03.2015, 08:11
Ich finde es sehr schade, dass man immer gleich entweder als Impfer oder Impfgegner abgestempelt wird. Dabei ist die Frage doch nicht "impfen oder nicht", sondern WANN impfen!
Nur, weil jemand darüber nachdenkt, ob es wirklich sinnvoll ist sein 8 Wochen altes Baby 9-fach (6-fach inkl. HepB, Rotaviren, Pneumokokken, Meningokokken) impfen zu lassen oder die ein oder andere Impfung auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen, ist er doch noch lange kein Impfgegner.
Leider ist dieser schlaue Gedanke nicht von mir, sondern von meiner sehr gut informierten und engagierten "3-fach Mama" Schwester. Danke :-*

Moro13
09.03.2015, 03:00
im folgenden Text das Originalzitat aus dem Artikel von Prof.Dr.Steffens, gefunden in seiner Veröffentlichung in der Pharmazeutischen Zeitung 04/2002:

Herstellung klassischer Impfstoffe

Toxoidimpfstoffe werden aus den Toxinen gewonnen, die beim Wachstum von Bakterien in Fermenter-Kulturen gebildet werden (5). Die durch Filtration von den lysierten Bakterien abgetrennten Toxine werden nach Sterilfiltration mit Formaldehyd inaktiviert, durch Ultrafiltration konzentriert und nochmals sterilfiltriert.

Inaktivierte Virusimpfstoffe (5): Viren wie Influenza- oder Polio-Erreger können nur in lebenden Zellen vermehrt werden. Polioviren werden heute in Affennierenzellen (Verozellen) vermehrt. Auch stehen humane diploide Zellkulturen (HDC) zur Verfügung, die aus Zellen embryonaler Gewebe gewonnen werden. Ein Sonderfall stellt Hepatitis-B-Impfstoff dar; die Viren werden heute ausschließlich gentechnologisch rekombinant gewonnen (Hefezellen). Influenza-Viren können in der Alantois-Höhle eines bebrüteten Hühnereis adaptiert werden. Der Influenza-Spaltimpfstoff wird durch Behandlung mit Polysorbat 80 unter Zusatz von Ether hergestellt, wobei die für die Immunität wichtigen Oberflächenantigene Hämagglutinin und Neuramidase in der Wasserphase gewonnen werden können. Eventuell vorhandene Fremdviren werden mit Formaldehyd inaktiviert.

Anschrift des Verfassers: Professor Dr. Klaus-Jürgen Steffens Pharmazeutisches Institut Pharmazeutische Technologie An der Immenburg 4 53121 Bonn E-Mail: steffens@uni-bonn.de

Mir ist die Betrachtung der Medien derzeit definitiv zu einseitig.
Warum bekommt man keine Packungsbeilage zu Gesicht?
Warum werden Impfstoffe beworben?
Was, wenn tatsächlich geimpfte Menschen die eigentlichen Überträger der Masern sind?

Ich für meinen Teil bin sehr verunsichert, ob es wirklich so ist, dass man einfach Durchimpfen sollte?
Nicht der Impfung wegen. Sondern wg.der Trägerstoffe darin.

xanidae
09.03.2015, 06:35
Hier der Link zu dem Artikel aus der pharmazeutischen Zeitung: Klick (http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=23602)

Ich bekomme regelmäßig die Packungsbeilagen zu Gesicht, da meine Kinder privat versichert sind und ich die Impfstoffe in der Apotheke bestellen muss, um diese zur Impfung mitzubringen.

Eine Werbung für einen Impfstoff habe ich noch nicht gesehen.

Wenn geimpfte Menschen die Überträger der Masern wären, dann gäbe es viel mehr Masernkranke, denn es gibt ja immer viele ungeimpfte Babys, da die 1. Masernimpfung erst ab dem 11. Monat einsetzt.

Ob man durchimpfen sollte, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich mache das, denn ich treffe beruflich viel auf ungeimpfte Babys, Schwangere, kranke Kinder und auch Flüchtlinge und ich möchte kein Überträger sein und die Impfung ist der einzige Weg nicht zu übertragen.

Inaktiver User
09.03.2015, 08:38
Zum Thema Impfen liest man ja viel Schwachsinn, aber das Statement ist was Besonderes. Wer denkt sich denn sowas aus?




weil "überbehütung" auch eine form der vernachlässigung ist.

das denken sich kinderpsychologen aus.

hysterie
09.03.2015, 11:00
Zum Wohl des Kindes. Was bedeutet dass ? Gegen alles impfen auch wenn das nicht sinnvoll ist ? Mit zwei Monaten gegen sechs oder mehr verschiedene Krankheiten impfen lassen ? Würden wir uns als Erwachsene oder Eltern gegen so viele Krankheiten gleichzeitig impfen lassen ?

Ich denke das Impfen durchaus sinnvoll sein kann aber nicht alle Impfungen gleichzeitig. Es gibt wirklich keine Studien die beweisen das Impfungen in diesem Alter wirklich sinnvoll sind. Wie auch man kann doch an Baby's keine Versuche vornehmen.

Fest steht jedoch das es immer mehr auffällige Kinder gibt und ich bin davon überzeugt das dies nicht allein der Ernährung zuzuschreiben ist.

Also Eltern Augen auf und gut informieren. Nicht alles glauben was die Pharmaindustrie in schönen Hochglanzbroschuren beschreibt.

Gerne möchte ich noch einen Kommentar über den Artikel loswerden der mich dazu veranlasst hat überhaupt zu schreiben. Wenn man höfliche Kommentare erwartet sollte man natürlich auch darauf achten ob man andere Verurteilt nur weil sie eine andere Entscheidung treffen. Ich habe meine Kinder bewusst nicht gegen Kinderkrankheiten impfen lassen und ich verurteile Eltern auch nicht die ihren Kindern mit zwei Monaten eine chemischen Cocktail spritzen lassen.

Inaktiver User
09.03.2015, 11:25
Fest steht jedoch das es immer mehr auffällige Kinder gibt und ich bin davon überzeugt das dies nicht allein der Ernährung zuzuschreiben ist.

Du hast Recht, dass die Ernährung sicher nicht der Grund für Auffälligkeiten sind. Impfungen sind es aber auch nicht. Sondern die ELTERN!
Ich habe sowohl privat als auch beruflich seit 1999 mit Kindern und Jugendlichen zu tun. So manches Mal habe ich schon gedacht "was für ein seltsamer/chaotischer/hyperaktiver/unangenehmer/aggrassiver/doofer/sozial inkompatibler Typ Mensch". Aber in 99% der Fälle dachte ich, nachdem ich die Eltern getroffen habe "ach, bei deeeeen Eltern ist noch ein guter Kerl daraus geworden."

Ich bin übriges begeisterte Tropenreisende und gegen so ziemlich alles geimpft. Habe keinerlei Impfnebenwirkungen gehabt, ebenso wie meine komplett durch geimpfte Tochter. Ich bevorzuge Kombiimpfungen, weil ich zwar Impfbefürworter in bin, aber auch nicht auf unnötige Nadelstiche stehe.

Inaktiver User
09.03.2015, 22:22
Zitat aus dem Gute Mütter Thema Impfen-Strang: "Und NEIN, verdammt noch mal, ich bin nicht in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass jemand mit seinem Säugling spazieren gehen kann!"


Eltern wie wir sollen deshalb seit dem Wochenende zuhause bleiben bzw. ist spazieren gehen ok. Was es bedeutet, mit einem sechs Monate alten Baby nur in der Wohnung zu sein, muss ich keiner Mutter erzählen.


Ich habe eigentlich alles was ich zum Thema zu sagen habe schon im Parallelstrang geschrieben, aber manches kann ich hier nicht unkommentiert stehen lassen.

Nein es ist keine Pflicht, aber Verantwortungsbewusstsein gegenüber seinen Mitmenschen und gesunder Menschenverstand. Wie viele Millionen ungeimpfte Babys gibt es, wie viele alterschwache Menschen, Menschen deren Immunsystem durch Krankheit oder dauerhaft geschwächt oder defekt ist? Laut Hochrechnungen gibt es in Europa zirka 1,5 Millionen Menschen mit einem angeborenen primären Immundefekt. Mein Sohn ist einer davon und solche Aussagen wie oben oder weiter unten :krank: mich an, denn wir (mein Sohn und unsere Familie) sind auf den gesunden Menschenverstand unserer Mitmenschen angewiesen um normal leben zu können.

Ich glaube den meisten Menschen ist gar nicht bewusst was sie mit ihrer Borniertheit anrichten können, sie sehen nur ihre kleine heile Welt. Als kleine Veranschaulichung der Folgen vom Nicht-Impfen zitiere ich mal aus dem Nachbarstrang:

"Im KiGa meines Sohnes sind die Windpocken ausgebrochen, mein Sohn hat einen schweren primären Immundefekt, somit ist diese Erkrankung für ihn sehr gefährlich bis hin zu lebensgefährlich.

Er war gestern 3,5 Stunden im Kiga in der gleichen Klasse wie eins der beiden infizierten Kinder, laut KA reichen bei einem Immungeschwächten 10 Minuten Kontakt mit dem Windpockenvirus um sich anzustecken !!! :-OOO. Somit heisst es nun zittern!

Mein Sohn bekommt jetzt grad im KH eine passive Immunisierung per Infusion, sollte zeitlich noch hinhauen, muss innerhalb der ersten 72 Stunden nach Beginn der Exposition zu einem Erkrankten erfolgen (ich mag mir gar nicht ausmalen was gewesen wäre, wenn die, selbstverständlich über seinen Zustand informierte, Lehrerin mich nicht gewarnt hätte und diese Frist verstrichen gewesen wäre). Im besten Fall sollte das den Durchbruch der Krankheit verhindern, und wenn dem nicht so ist, den Verlauf zumindest abschwächen und schlimmere Komplikationen vermeiden. Sobald er erste Anzeichen der Infektion zeigt, muss er ins KH und überwacht und intravenös antiviral behandelt werden. Heute muss er auch im KH bleiben, auch über Nacht, zur Ueberwachung, wegen der Reaktion auf die Immunisierung, die für ihn auch nicht ganz ungefährlich ist. Verstehen tut er nicht was mit ihm passiert, warum die ganze Aufregung und warum Krankenhaus, wo er doch eigentlich gesund ist (er ist erst 4 Jahre alt).

4 Wochen mindestens werden wir nun zittern müssen, wenn er nicht vorher krank werden sollte. KiGa ist für längere Zeit ausgeschlossen bis alle Ungeimpften (und da gibt es sicher noch mehrere davon an einer grossen Zentralschule mit rund 500 Schülern) die Infektion durchhaben und die Ansteckzeit vorbei ist, wie wir das mit dem sozialen Leben handhaben sollen weiss ich nicht, alle Kinder der umliegenden Dörfer gehen in die Schule und ich habe noch 2 weitere Kinder die ein reges soziales Leben führen (diese sind natürlich geimpft). Das wird spassig für alle Beteiligten! Von der Organisation mit meiner Arbeit und Kind zu Hause (bin zudem alleinerziehend) reden wir mal gar nicht.

Denken Eltern von ungeimpften Kindern überhaupt mal an solche Szenarien oder geht ihr Denken nicht über ihre eigene kleine Welt hinaus? Meine Wut auf Unbekannt ist grad riesig und ich möchte gar nicht wissen um welchen Klassenkameraden meines Sohnes es sich handelt, ich wüsste nicht wie ich den Eltern in Zukunft begegnen sollte.

Ich hoffe nur dass auch nun jedes verdammte (sorry) ungeimpfte Kind an der Schule, im Dorf und im ganzen Umkreis erkrankt und dann alle durch sind und die SchXXXe nicht in 2 Jahren wieder anfängt !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

MANN, LASST EURE KINDER DOCH BITTE BITTE IMPFEN !!!!!!!

Und jetzt kommt mir bitte nicht mit dem Argument dass auch geimpfte Kinder sich mit Windpocken anstecken können. Ja, weiss ich, aber die Wahrscheinlichkeit ist wohl sehr viel geringer, und jedes geimpfte Kind erscheint mir grad wie ein Segen.

Und spart euch um Himmels willen die Argumentation dass ein Kind wie meins nichts im KiGa verloren hat, er hat auch ein Recht auf ein "normales" Leben und dafür nimmt er sehr viel auf sich und muss sehr viel ertragen. Trotz allen medizinischen Massnahmen wird es für ihn aber nie einen absoluten Schutz geben. Ich möchte mich dazu aber nicht weiter rechtfertigen müssen.

Ich brauche hierzu auch gar keine Stellungsnahmen und ich möchte auch gar nicht wieder eine Diskussion entfachen die eh nichts bringt, ich möchte einzig und allein zum Nachdenken anregen und sollte ich mit meinem Post auch nur einen Einzigen erreicht und zum Impfen überzeugt haben, dann war es mir die Mühe wert "

Das ist nun exakt 2 Wochen her und nein er zeigt bisher keine Anzeichen auf Windpocken.



Genau so wenig verstehe ich es, wenn jemand mit einem Kind, das eine Immunschwäche hat und gerade an Durchfall/Erkältung leidet, in den Sonnen-/Badeurlaub bzw. verregneten Campingurlaub startet.
Gerade bei solchen Urlauben holt sich sogar auch ein nicht immungeschwächter Mensch einen Infekt? :wie?:

Ja, warum wollen diese Menschen wohl auch einfach nur normal leben?

Ich zitiere nochmals aus dem anderen Strang:

Ja genau leben, denn auch sie haben ein Recht auf Leben. Ihre Schutzmassnahmen treffen sie sicherlich, mein 4jähriger Sohn ist allein wegen der Schutzmassnahmen 52 Tage pro Jahr im KH an der Infusion, dennoch gibt es keinen 100%igen Schutz der für diese Menschen mit einem normalen Leben kompatibel wäre. Was sollen sie deiner Meinung nach tun? Hast du schon mal von den sogenannten Bubble Babys gehört, die früher, bis zur Stammzelltransplantation, nur in sterilem Plastikzelt überleben konnten? Heute tut die Forschung alles um solchen Kindern ein normales Leben zu ermöglichen. Warum nur? Man könnte sie doch auch ihr ganzes Leben lang in ihrem Plastikzelt herumvegetieren lassen? Dann müssten andere Menschen sich keine Gedanken machen diese Kinder eventuell anzustecken. Wäre doch so einfach. Aber ein Leben für diese Menschen ist das wohl nicht.

Ich habe absolut nicht die Anforderung an die Leute in unserem Umfeld dass sie mit Gesichtsmasken und steril behandschuht rumlaufen, denn du hast absolut recht, diese Anforderung kann man nicht haben. Aber impfen, meine Liebe, das ist was ganz anderes und ja diese Anforderung habe ich, denn das ist einfach das Normalste, Einfachste und Natürlichste der Welt um sein eigenes Kind und andere Leute zu schützen. Das ist keine in den Alltag eingreifende aufgezwungene Massnahme ähnlich wie mit Gesichtsmaske herumlaufen, das ist ein ganz banaler Akt, der aber grosse Auswirkungen haben kann und anderen Menschen ein sichereres Leben erlaubt.

Aber auch ich habe in meinem direkten Umfeld, und jetzt durch das aktuell Geschehene habe ich da viele neue erschreckende Infos dazu bekommen, Bekannte und Freunde die ihre Kinder nicht impfen lassen. Wir koexistieren friedlich und wir haben trotzdem Kontakt, ich kann sie zu nichts zwingen, es ist ihr Leben, es ist ihre Meinungsfreiheit, aber dennoch bin ich froh um jeden der uns hilft etwas normaler und unbeschwerter leben zu können.

Ich werde mein Kind niemals 100 % schützen können. Unsere gesamte Familie steril isolieren will ich nicht und kann ich nicht (ich muss auch arbeiten damit wir überleben können, meine anderen Kinder zur Schule gehen). Jeden Menschen in meinem Umfeld/in der Schule/auf einem Spielplatz auf Impfstatus/Husten/Schnupfen/Pusteln durchzuscannen kann ich auch nicht. Was soll ich deiner Meinung nach sonst tun (ausser den uns möglichen Schutzmassnahmen treffen) als mich darauf zu verlassen dass auch andere Menschen ihre Kinder schützen und ihre soziale Verantwortung tragen.

Ich lasse mein Kind Teil am sozialen Leben sein, er besucht ganz normal den KiGa, er geht auf öffentliche Spielplätze, ins Schwimmbad, ins Kino. Ja ich weiss dass ich dafür sorgen muss, dass mein Kind geschützt wird, und ja ich setze es täglich absolut bewusst Risiken aus, denn ja ich habe keine Ahnung von all den Keimen und Krankheitserregern die auf diesen öffentlichen Plätzen kursieren. Und ja ich könnte sicherlich manchmal manche Infektion vermeiden, aber das nennt sich einfach leben und das möchte ich und das möchte er, und ich glaube nicht dass er glücklicher wäre, wenn wir uns steril isolieren würden. Also verlasse ich mich darauf dass auch andere Menschen die Basisschutzmassnahmen treffen, sprich ihr Kind gegen alle vermeidbaren Krankheiten impfen lassen und ihr krankes Kind zu Hause behalten. Mehr verlange ich nicht, keinen Mundschutz, keine Handschuhe, zum Restrisiko stehe ich."

Wir gehen übrigens auch in den Sonnen-Badeurlaub und wir campen!


Ja, es ist verantwortungslos, seine Kinder bewusst nicht zu impfen.

So eine Haltung sollte unter Körperverletzung fallen und bestraft werden. Beschneidung der Jungen ist ja auch Körperverletzung. Warum nicht auch fehlende Impfungen?
Denn andere Kinder, die gerade krank oder unter chronischen Krankheiten leiden, brauchen den Impfschutz der Herde, damit sie sich erholen können.
:allesok:

marylin
10.03.2015, 08:57
Ich hoffe nur dass auch nun jedes verdammte (sorry) ungeimpfte Kind an der Schule, im Dorf und im ganzen Umkreis erkrankt und dann alle durch sind und die SchXXXe nicht in 2 Jahren wieder anfängt !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es funktioniert nie durch Beschimpfungen/schlechtes Gewissen einreden, andere Menschen von einer Sache zu überzeugen. Häufig schafft das nur Trotzreaktion, nach dem Motto: Jetzt erst recht (nicht).

Nachdem ich durch die Organspendewerbung überzeugt werden sollte, dass jeder, der keinen Organspendeausweis hat, schuld ist, dass andere sterben müssen, habe ich meinen Ausweis weggelegt. Denn SO geht´s nicht!

Und auch beim Thema Impfen kann es nicht sein, dass den Leuten wieder eingeredet wird, sie seien an irgendwas schuld, wenn sie nicht impfen... Das ist einfach sachlich falsch.

Ich bin pro Impfen, aber nicht durch Zwang, sondern durch Aufklärung und Überzeugungsarbeit. Und wenn ich hier Vorschläge höre, dass Eltern das Sorgerecht entzogen werden soll, nur weil sie nicht impfen lassen, dann finde ich das schon maßlos überzogen...

melanienadja26
10.03.2015, 09:22
Alle reiten hier nur auf der Masern Impfung herum. es geht doch um das Thema , Durchimpfen`. Das heisst alle Impfungen machen zu lassen die empfohlen werden.

Aber Hand aufs Herz! Was hat eine Hepatitis B Impfung in einer Impfkombination für drei Monate alte Babys verloren? Hepatitis B ist durch GV und Blut übertragbar. Diese Impfung reicht doch wenn mein Kind in der Pubertät ist!. Hier geht es einzig und allein um Geld für die Pharmaindustrie und nicht um die Gesundheit unserer Kinder!

Überlegt einfach vorher ob wirklich alles angebotenen wirklich nötig ist!

Und noch etwas muss ich los werden! Ich habe bereits auf einer anderen Seite auf dem Brigitte mom Forum erwähnt dass wir in unserer Familie einen Todesfall wg. einer Impfung hatten.

Die kleine Schwester meines Mannes ist im Alter von 2 3/4 Jahren zwei Tage nach einer verabreichten Impfung verstorben. Hier im Forum hat jemand ein Pferd!!!!!!!!!!!!!!! versprochen wenn man einen Impfschaden "Beweisen" kann. Auf das Pferde verzichte ich sehr gerne nur ,solche Menschen mit ihrer anmaßenden Meinung haben hier in diesem Forum nichts verloren! Und man sollte sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, das Schicksal kann gnadenlos sein.

Ich wünsche Euch alles Gute

M

melanienadja26
10.03.2015, 09:30
[Sie versprechen ein Pferd!!!!!! wenn ich einen Impfschaden beweisen kann??? Hab ich richtig gelesen??? Ein Pferd?????
Die kleine Schwester meines Mannes ist mit 2 3/4 Jahren drei Tage nach Verabreichung eines Impfstoffes verstorben!!
Ihr Geschwätz ist geradezu anmaßend und verletzend! Und, Ich an Ihrer Stellle würde mit solch überheblichen Meinungen sehr vorsichtig sein! Das Schicksal ist ab und zu sehr grausam. Ich wünsche ihren solch einen Schicksalsschlag in Ihrer Familie wirklich nicht!! Das Pferd könne sie behalten...............................
UOTE=pittiplatch;26296702]Wer beweisen kann (und damit mein ich wirklich BEWEISEN) dass ein Kind durch eine Impfung behindert wurde, dem schenke ich ein Pferd!


Liebe Impfgegnerinnen, wenn es einen Impfstoff gegen Brustkrebs gäbe, würdet Ihr dann nicht sofort selbst zur Impfung rennen? Bedenkt bitte, dass Ihr mit Masern, Haemophylus Influenzae und co. das Leben Eurer Kinder aufs Spiel setzt![/QUOTE]

Inaktiver User
20.03.2015, 13:19
Was hat eine Hepatitis B Impfung in einer Impfkombination für drei Monate alte Babys verloren? Hepatitis B ist durch GV und Blut übertragbar. Diese Impfung reicht doch wenn mein Kind in der Pubertät ist!. Hier geht es einzig und allein um Geld für die Pharmaindustrie und nicht um die Gesundheit unserer Kinder!

Auch wenn ich den Sinn der Hep B-Impfung in der Babyphase nur bedingt sehe (wegen Bluttransfusionen oder Reisen ins Ausland), für die Pharmaindustrie ist es egal, wann geimpft wird.
Eine Extra-Impfung von Hep. B (3x zusätzlich Arzt + Impfstoff) würde der bösen Pharmaindustrie und den geldgierigen Ärzten mehr Geld bringen, als die verwendung von Mehrfachimpfstoff.
Der Mehrfachimpfstoff erspart den Kindern die zusätzliche Impfserie und die zusätzlichen Begleitstoffe, die es im Impfstoff gibt.

Richtig Geld verdienen Pharma und Ärzte übrigens an der Behandlung der Hep.B - Infizierten. Eine chronische Erkrankung, lebenslang mit Medikamenten behandelt (aber nicht heilbar) und regelmäßig vom Arzt (mit Labor) überwacht,....eine Goldgrube....


Die kleine Schwester meines Mannes ist im Alter von 2 3/4 Jahren zwei Tage nach einer verabreichten Impfung verstorben.

Jeder Todesfall eine Kindes ist einer zuviel.

Allerdings ist zurzeit für gesunde Säuglinge und Kinder das Risiko an den Krankheiten, gegen die die Impfungen empfohlen werden, zu versterben oder langfristige Schäden davon zu tragen, deutlich höher, als die Möglichkeit Impfschäden zu erleiden.

Aus dieser Risikoabwägung heraus wird heute z.B. die Tollwutimpfung für alle auch nicht empfohlen.

Aufgrund der Impfkomplikationen, die bei mir in der Kindheit aufgetreten sind, wurde ich schon in der Kindheit von Reihenimpfungen ausgeschlossen und ich mußte immer in die Extra-Sprechstunde. Auch meine Kinder wurden vor den Impfungen sehr genau untersucht, obwohl diese meine Neurodermitis nicht geerbt haben.

Elupeiene
21.03.2015, 08:40
Sehr schön geschrieben!

Nichtohnelippenstift
21.03.2015, 16:44
Aus meiner Sicht machen Impfgegner einfach drei grundlegende Denkfehler:

1. Sie verstehen einfach nichts von Statistik
Man braucht kein Mathematik-Abitur, um Wahrscheinlichkeiten zu vergleichen und die höhere Wahrscheinlichkeit festzustellen ... schwere Komplikationen mit dem Risiko 1 : 1 000 oder mit dem Risiko 1 : 1 000 000 – was ist besser für mein Kind?
Für die Statistik hilft es auch nichts, Einzelfälle zu zitieren ...
Wenn zum Beispiel jemand einen Fall kennt, in dem es schwere Impfschäden gegeben hat, dann mag zwar richtig sein, dass dieses Kind besser nicht geimpft worden wäre. Aber es ist schlicht falsch und dumm, daraus zu schließen, dass impfen generell gefährlicher ist als die Krankheit!
Noch dümmer ist, solche Fälle als Gegenargument zu zitieren, in welchen geimpfte Kinder die Krankheit dennoch bekommen haben. Denn ja, statistisch gesehen schützt kaum eine Impfung zu 100 Prozent, und natürlich wird es immer wieder Fälle geben, die diese Statistik belegen. Wäre dieses eine Kind nicht geimpft worden, hätte es die Krankheit mit fast 100 Prozent Wahrscheinlichkeit ja auch bekommen!

2. Sie bewerten ihre Quellen nicht kritisch genug
Ich glaube, viele Impfgegner lesen und hören vor allem die Stimmen, die ihre eigene Meinung wiedergeben, und hinterfragen dann nicht mehr, ob die Quelle auch seriös ist. Gibt es dazu verlässliche Studien, Informationen mit Quellenangaben, wissenschaftlich belegte Fakten? Wer ist der Autor? Steht die Meinung in einer seriös recherchierenden Zeitung, oder einfach auf einer privaten Internetseite? Wem vertraue ich?
Ich halte übrigens auch das Argument für wertlos, Impfbefürworter seien von der Pharmaindustrie gekauft. Die Pharmaindustrie verdient doch kaum etwas an den Impfungen! Große Krankheitswellen wären da viel lukrativer ... Und die WHO – ist die auch von der Pharmaindustrie gekauft? Und fast alle Kinderärzte? Puh ...

3. Sie sitzen ihrer eigenen Ideologie auf
Ich glaube, viele finden es auch gerade „in“, nicht zu impfen und eine scheinbar „individuelle“ Meinung zu haben (die ja leider doch auch eine Massen-Meinung ist). Und so trauen sich viele zu, ein Thema besser beurteilen zu können als die Experten, die sich das Impfen zur Lebensaufgabe gemacht haben, wissenschaftliche Studien wirklich mit dem wissenschaftlichen Verständnis lesen können, Fakten mit Erfahrung und Verstand abwägen können – es ist ja nicht nur das Robert-Koch-Institut, es sind ja auch eine Menge gut ausgebildeter und engagierter Fach-Journalisten, die ganz bestimmt nicht irgendeine vorgekaute Meinung nachplappern, fast alle Kinderärzte, etc. Wenn mir eine Kosmetikerin die Fingernägel lackiert, sieht das ja auch besser aus, als wenn ich das selber mache, obwohl ich das natürlich kann. Dabei ist die Ausbildung und meist auch die Erfahrung einer durchschnittlichen Kosmetikerin noch so viel kürzer als Ausbildung und Erfahrung der medizinischen Fachleute sein müssen, bevor sie Impfempfehlungen geben dürfen ... Einer, der das gelernt hat und sich ernsthaft damit beschäftigt, wird das ehrlich gesagt immer besser beurteilen können als man selbst als "Hobby-Impfforscher". Auch wenn wir Eltern das nicht so gerne einsehen wollen.

Bae
21.03.2015, 18:03
Das Problem ist ja, so als ganz banaler Laie, dass es gar nicht so leicht ist, an verlässliche Daten zu kommen. Bei Seiten von Impfgegnern muss man immer ein bisschen relativieren, da Partei, und bei den Impfbefürwortern, auch Partei, kriegt man viele Daten gar nicht.

Besonders nicht historische Datenreihen, aufbereitet inklusive mit Angabe des Zeitpunkts oder Zeitraums, wo Impfungen starteten.

gruss, barbara

melanienadja26
23.03.2015, 09:42
Zur Verdeutlichung!!

Hepatitis A ist durch Wasser und Nahrungsmittal übertragbar, dh. die Empfehlung wenn man Verreist!
Hepatitis B ist durch Blut und Geschlechtsverkehr übertragbar!!

Also, ein Hepatitis B Impfstoff schützt dein Kind nicht wenn du " ins Ausland fährst"!!

Beide Impfstoffe gibt es als Kombi!!!

Also, was hat dann ein Hepatitis B Impfistoff in einer Impfdosis für drei Monae alte Babys verloren???

Genau !! Nichts!!

Und die komischen Statistiken über Impfschäden und Impfnutzen kann sich jeder gesund und logisch denkende Mensch in die Haare schmieren!!

Impfungen können noch nach Jahrzhten Schäden in jeden " gesunden " Körper versurachen!!

Woher kommen die vielen Autoimmunkrankheiten wie MS, Diabetis, usw?

Klar, ein Aufschrei geht jetzt hier durch die Menge!! Alles nicht nachweisbar!
Es besteht einfach noch kein Gesamtgessellschaftliches Intersse woher dieser plötzliche Anstieg von genau diesen Krankheiten kommt!! Und stellt euch nur vor wenn Forschungen die Wahren Impfschäden an den Tag legen. Da geht es um ethnische, moralscieh Verantwortung und letzlich wieder um Viel Geld!
Kontagan in den 60 ern ist nichts dagegen!!

Ach ja und zum Schluss!! Wenn es einen Impfstoff gegen Brustkrebns geben würde, würde ich darauf verzichten! Ich weiss nächlich nicht was dieser Antikrebs Impfstoff der für meine Brüste bestimmt ist an
eine randeren Stelle in meinem Körpfer anrichtet!!

Herzlichst

chryseis
23.03.2015, 09:50
Impfungen können noch nach Jahrzhten Schäden in jeden " gesunden " Körper versurachen!!

Woher kommen die vielen Autoimmunkrankheiten wie MS, Diabetis, usw?

Impfschäden nach zwanzig Jahren nachweisen zu wollen, ist absoluter Quatsch.

Eine Autoimmunerkrankung wie MS ist definitiv nicht aufgrund von Impfungen möglich. Außerdem heißt es Diabetes. Wenn du schon fachsimpelst, dann verwend auch die richtigen Bezeichnungen.
Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Impfungen und Allerdigen, ADHS oder sonstigen Erkrankungen. Ebenso hängt weder eine Krebserkrankung noch eine Blinddarmentzündung mit Impfungen zusammen.

melanienadja26
23.03.2015, 10:07
MS wird in immer häufigerne Fällen als Impfschaden anerkannt!!

Ist ja schön dass du so gut Bescheid weisst! So weit lehnt sich die Wissenschaft nicht aus dem Fenster!

xanidae
23.03.2015, 10:50
MS wird in immer häufigerne Fällen als Impfschaden anerkannt!!



Hast du dafür Belege?

Septima
23.03.2015, 11:07
Zur Verdeutlichung!!....


Kontagan in den 60 ern ist nichts dagegen!!


Meinst du vielleicht Contergan (https://www.google.de/search?sourceid=navclient&hl=de&ie=UTF-8&rlz=1T4VRHB_deDE622DE623&q=Contergan)?

Könntest du dir vielleicht etwas mehr Zeit für deine Beiträge nehmen? Da sie nur so strotzen vor sachlichen und sprachlichen Fehlern, sind sie sehr unangenehm zu lesen.

Inaktiver User
23.03.2015, 11:09
Ja ist es. In BR-alpha wurde erklärt warum. Die Seite kann man in I-net jederzeit aufrufen.

melanienadja26
23.03.2015, 12:28
Sorry wg den Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehlern! Ich arbeite neben her und habe leider nicht so viel Zeit. Ich werde mich bemühen!

Gib einfach MS Impfschäden in die Suchmaschine ein! Da findest du genügend traurige Fackten!

Und das ist leider nur die Spitze vom Eisberg.

Inaktiver User
23.03.2015, 12:31
Zitat von melanienadja26
Hepatitis B ist durch Blut und Geschlechtsverkehr übertragbar!!

Also, ein Hepatitis B Impfstoff schützt dein Kind nicht wenn du " ins Ausland fährst"!!


Da bist Du nicht ausreichend informiert:

Quelle: Übertragungswege / Hepatitis / Fit for Travel (http://www.fit-for-travel.de/hepatitis/uebertragungswege.thtml)

Hepatitis B
In den Industrieländern (wie z.B. Deutschland) erfolgen nahezu die Hälfte der Neuinfektionen über sexuelle Intimkontakte. Als zweit- und dritthäufigster Übertragungsweg wurde ein i.v.-Drogenkonsum und Wohngemeinschaften mit Hepatitis B-Virusträgern angegeben. Das Hepatitis-B-Virus wird über alle Körperflüssigkeiten, insbesondere über Blut und Sperma übertragen. Bei einer hohen Erregeranzahl im Blut (sog. Virämie) können u.a. auch Speichel, Samenflüssigkeit, Vaginalsekret, Muttermilch und Tränenflüssigkeit infektiös sein. Eine gefährliche Infektionsquelle stellen Personen dar, die mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert sind, sich aber ihrer Infektion nicht bewusst sind, da sie keinerlei oder nur geringe gesundheitliche Beschwerden haben. Sie können bei einer hohen Virämie das Virus durch Körperflüssigkeiten auf Kontaktpersonen übertragen. Das Hepatitis-B-Virus ist 50 bis 100 Mal ansteckender als das HI-Virus, das zum Krankheitsbild AIDS führt. In vielen Reiseländern mit unterentwickelten medizinischen und hygienischen Gegebenheiten stellen medizinische Eingriffe, die sich aus der Situation heraus akut ergeben können (z.B. Unfall, akute Zahnprobleme, Blinddarmentzündung, etc.), ein erhöhtes Risiko dar, da verunreinigte Spritzbestecke, medizinische Geräte, Bluttransfusionen etc. zum Einsatz kommen können.


Also, was hat dann ein Hepatitis B Impfistoff in einer Impfdosis für drei Monae alte Babys verloren???

Habe ich doch wohl sehr genau beschrieben. Ich sehe einen Vorteil in der Impfung mit Mehrfachimpfstoff (weniger Zusatzstoffe, weniger Impfschmerz).



Woher kommen die vielen Autoimmunkrankheiten wie MS, Diabetis, usw?

Viele dieser Erkrankungen gab es schon immer, sie wurden nur nicht bei Jedem als als solche erkannt. Zu beiden Erkrankungen gibt es umfangreiche Spurensuche und bisher keinen Beweis, dass es durch Impfungen kommt. Gerade bei MS gibt es so viele unspezifische Symtome, dies genau zu anderen Erkrankungen anzugrenzen ist extrem schwer.
Dies bedeutet für mich selbstverständlich nicht, dass Impfungen nun gar nichts damit zu tun haben können.
Allerdings haben sich gleichzeitig zu den Impfungen auch unsere Ernährung, unsere Lebensweise und das Arbeitsumfeld drastisch geändert.
Gerade bei MS wird auch das Problem Vitamin D- Versorgung versus Hautkrebs in Bezug auf die Sonneneinstrahlung diskutiert.

Für die Annerkennung eines Impfschadens brauche ich in D übrigens keinen 100% sicheren Beweis, es reicht ein hinreichend begründeter Verdacht. Da Viren verdächtigt werden, ein Auslöser von MS zu sein, ist es für mich nicht unplausibel, dass es auch ein Lebendimpfstoff sein kann.

melanienadja26
23.03.2015, 12:43
Vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung!

Was machen wir dann mit Hepatitis C, D und den vielen weiteren Formen?

Diese sind nicht minder problematisch!

Inaktiver User
23.03.2015, 12:47
Zitat von melanienadja26
Gib einfach MS Impfschäden in die Suchmaschine ein! Da findest du genügend traurige Fackten!

Und das ist leider nur die Spitze vom Eisberg.

Ich kann Deine Kommentare nicht richtig fassen.
Bist Du der Meinung, dass Impfen eine Fehlentwicklung war/ist?

Sollte gar nicht mehr geimpft werden? Oder anders?

melanienadja26
23.03.2015, 13:07
Meine persönliche Meinung ist dass man so spät wie möglich impfen sollte und nur wirklich das was benötigt wird! Über Hepatitis B habe ich mich schon genug ausgelassen. Wenn ich das als junge Erwachsener mache bevor die ersten sexuellen Erfahrungen gemacht werden kann das ok sein.

Eine Rotavirusimpfung! Mega unangenhem wenn es einen erwischt! Aber impfen???!!

HPV bei jungen Mädchen!!

usw......


Habe noch zu den MS Ursachen einen intersannten Ausschnitt der Uni Göttingen gefunden!

Die Ursachen der MS ist noch unbekannt. Die Zerstörung der Myelins (sog. Markscheidenuntergang) wird wahrscheinlich durch eine abnorme Reaktion des körpereigenen Immunsystems versursacht, die möglicherweise in der Kinderheit, z. B. nach fehlverarbeiteten Virusinfektionen, entstehen.

MS ist eine Krankheit junger Erwachsener, das mittlere Erkrankungsalter beträgt etwa 33 Jahre.

chryseis
23.03.2015, 13:08
MS wird in immer häufigerne Fällen als Impfschaden anerkannt!

Nein. In meiner Familie ist gerade ein MS-Fall erkannt worden. Das ist kein Impfschaden. Du glaubst auch jeden Unsinn, den dir "seriöse Portale" bieten.

chryseis
23.03.2015, 13:11
MS ist eine Krankheit junger Erwachsener, das mittlere Erkrankungsalter beträgt etwa 33 Jahre.

Meistens bricht MS zwischen 20 und 40 Jahren aus. Aber es hat nichts mit Impfungen zu tun.

Bae
23.03.2015, 13:24
Aber es hat nichts mit Impfungen zu tun.

Das dürfte, in die eine oder andere Richtung, eher schwer zu belegen sein.

Es war schliesslich auch schon mal die hoch wissenschaftliche Meinung, dass Rauchen nichts mit Lungenkrebs zu tun habe, sondern dass Rauchen gesund sei für die Lunge.

Nur weil man aktuell einen Zusammenhang nicht sieht (und weil niemand mit dem nötigen Kleingeld ein Interesse daran hat, ihn mit befriedigender Gründlichkeit zu untersuchen) heisst das nicht, dass er nicht existiert.

Mit einiger Sicherheit könnte man nur dann sagen, dass die Krankheit XY nichts mit Impfungen zu tun hat, wenn die Person nie geimpft worden wäre.

gruss, barbara

chryseis
23.03.2015, 13:53
Es war schliesslich auch schon mal die hoch wissenschaftliche Meinung, dass Rauchen nichts mit Lungenkrebs zu tun habe, sondern dass Rauchen gesund sei für die Lunge.

Rauchen von Zigaretten oder Zigarren löst nicht automatisch Lungenkrebs aus. Das war früher ein beliebtes Argument, um die Gefährlichkeit zu unterstreichen.

Impfschäden sind definitiv bei meinem Fall ausgeschlossen.

melanienadja26
23.03.2015, 13:57
Danke für das Beispiel mit dem Lungenkrebs.

es gibt Menschen die rauchen zwei Schachteln am Tag werden 90 Jahre alt und sind gesund!
Ein Anderer lebt gesund, hat noch nie geraucht und genau der bekommt Lungenkrebs und stirbt!

Ich denke genau so ist es mit dem Impfen. Der einen Gruppe macht es nichts oder nur wenig und die Andere
entwickelt kronische Krankheiten und sterben.

Die Immunologie ist so komplex! Da steht die Wissenschaft erst am Anfang....

Fels
23.03.2015, 14:19
Aufeinander einprügeln bringt doch nichts! Meine Kinder sind in den 90er-Jahren geboren, ich habe sie soweit gegen alle gängigen Krankheiten, für die es Impfstoff gab, impfen lassen. Sie haben es gut vertragen, mein Sohn wurde im Krankenhaus mit wenigen Tagen gegen Tuberkulose geimpft, es bildete sich ein kleiner Abszeß, der fast ein Jahr brauchte, um zu verschwinden. Sonst war alles gut.

Allerdings würde ich ein wenige Monate altes Kind niemals einer 6er-Impfung aussetzen, ich fand schon die damals gängige 3er-Impfung kritisch, da muss so ein unfertiges ja ganz schön was aushalten.

Als meine Tochter 14 war saß ich dem Irrtum auf, man könne gegen Gebärmutterhalskrebs impfen, was ja nicht möglich ist, lediglich gegen eine Virenform, die diesen unter vielen anderen auslösen könnte. Meine Tochter bekam nach der 2. Impfung eine Gürtelrose. Erst danach machte ich mich schlau und erfuhr u. a. auch von unserer Ärztin, dass gerade nach dieser Impfung viele Probleme auftraten und etliche junge Mädchen krank oder gar depressiv wurden. Sie meldete unseren Fall auch der Impfkommission.

Bin seither keineswegs Impfgegner, nur ein generelles "Gegen-alles-Impfen" käme heute für mich nicht mehr in Frage. Ich selbst bin übrigens trotz Tuberkulose-Impfung an Tuberkulose erkrankt, das ist wohl ähnlich wie bei der Grippeimpfung, es gibt immer verschiedene Stämme. Also nicht generell verdammen, aber schlau machen und informiern und dann entscheiden finde ich richtig.

gracias
23.03.2015, 16:54
Aus meiner Sicht machen Impfgegner einfach drei grundlegende Denkfehler:

1. Sie verstehen einfach nichts von Statistik
Man braucht kein Mathematik-Abitur, um Wahrscheinlichkeiten zu vergleichen und die höhere Wahrscheinlichkeit festzustellen ... schwere Komplikationen mit dem Risiko 1 : 1 000 oder mit dem Risiko 1 : 1 000 000 – was ist besser für mein Kind?
Für die Statistik hilft es auch nichts, Einzelfälle zu zitieren ...
Wenn zum Beispiel jemand einen Fall kennt, in dem es schwere Impfschäden gegeben hat, dann mag zwar richtig sein, dass dieses Kind besser nicht geimpft worden wäre. Aber es ist schlicht falsch und dumm, daraus zu schließen, dass impfen generell gefährlicher ist als die Krankheit!
Noch dümmer ist, solche Fälle als Gegenargument zu zitieren, in welchen geimpfte Kinder die Krankheit dennoch bekommen haben. Denn ja, statistisch gesehen schützt kaum eine Impfung zu 100 Prozent, und natürlich wird es immer wieder Fälle geben, die diese Statistik belegen. Wäre dieses eine Kind nicht geimpft worden, hätte es die Krankheit mit fast 100 Prozent Wahrscheinlichkeit ja auch bekommen!

2. Sie bewerten ihre Quellen nicht kritisch genug
Ich glaube, viele Impfgegner lesen und hören vor allem die Stimmen, die ihre eigene Meinung wiedergeben, und hinterfragen dann nicht mehr, ob die Quelle auch seriös ist. Gibt es dazu verlässliche Studien, Informationen mit Quellenangaben, wissenschaftlich belegte Fakten? Wer ist der Autor? Steht die Meinung in einer seriös recherchierenden Zeitung, oder einfach auf einer privaten Internetseite? Wem vertraue ich?
Ich halte übrigens auch das Argument für wertlos, Impfbefürworter seien von der Pharmaindustrie gekauft. Die Pharmaindustrie verdient doch kaum etwas an den Impfungen! Große Krankheitswellen wären da viel lukrativer ... Und die WHO – ist die auch von der Pharmaindustrie gekauft? Und fast alle Kinderärzte? Puh ...

3. Sie sitzen ihrer eigenen Ideologie auf
Ich glaube, viele finden es auch gerade „in“, nicht zu impfen und eine scheinbar „individuelle“ Meinung zu haben (die ja leider doch auch eine Massen-Meinung ist). Und so trauen sich viele zu, ein Thema besser beurteilen zu können als die Experten, die sich das Impfen zur Lebensaufgabe gemacht haben, wissenschaftliche Studien wirklich mit dem wissenschaftlichen Verständnis lesen können, Fakten mit Erfahrung und Verstand abwägen können – es ist ja nicht nur das Robert-Koch-Institut, es sind ja auch eine Menge gut ausgebildeter und engagierter Fach-Journalisten, die ganz bestimmt nicht irgendeine vorgekaute Meinung nachplappern, fast alle Kinderärzte, etc. Wenn mir eine Kosmetikerin die Fingernägel lackiert, sieht das ja auch besser aus, als wenn ich das selber mache, obwohl ich das natürlich kann. Dabei ist die Ausbildung und meist auch die Erfahrung einer durchschnittlichen Kosmetikerin noch so viel kürzer als Ausbildung und Erfahrung der medizinischen Fachleute sein müssen, bevor sie Impfempfehlungen geben dürfen ... Einer, der das gelernt hat und sich ernsthaft damit beschäftigt, wird das ehrlich gesagt immer besser beurteilen können als man selbst als "Hobby-Impfforscher". Auch wenn wir Eltern das nicht so gerne einsehen wollen.

Aus meiner Sicht machst du Fehler zwei selbst indem du blind Statistiken glaubst bzw. den reinen Zahlen die dort angegeben sind. Die Quellen aus denen diese Zahlen stammen, die Umstände unter denen sie zu Stande gekommen sind, welche Faktoren berücksichtigt wurden und welche unberücksichtigt blieben usw. ist wichtig um eine Statistik beurteilen zu können, ebenso wie das zu Rate ziehen weiterer Statistiken.

Kennst du nicht den Spruch: "Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast"? Natürlich ist der überzogen, macht aber deutlich, dass man einer Statistik nicht blind vertrauen sollte.

Inaktiver User
23.03.2015, 18:06
Aber Hand aufs Herz! Was hat eine Hepatitis B Impfung in einer Impfkombination für drei Monate alte Babys verloren? Hepatitis B ist durch GV und Blut übertragbar.
Eben! Durch Blut! Was ist, wenn das Kind eine Blutkonserve braucht? Hep B ist kein Spaziergang. In den meisten Fällen endet es chronisch. Und warum soll ein kleines Kind Hepatitis B bekommen und ein Teenager nicht mehr? Je kleiner das Kind, umso größer ist doch das Risiko bei einer Erkrankung.
Über Polio und Diphterie sollte hoffentlich gar nicht diskutiert werden, das sind auf keinen Fall harmlose "Kinderkrankheiten". Und hast du schon mal einen 6 Monate alten Säugling mit Keuchhusten gepflegt? Wenn er hustet und hustet und nicht schlafen kann und schlecht Luft bekommt und das über Monate? Wenn immer die Gefahr einer Lungenentzündung besteht? Das ist HARMLOS?
Manchmal kann ich nur mit dem Kopf schütteln über soviel Ignoranz.
Mir scheint, dass die Impfgegner keinen blassen Schimmer von Infektionskrankheiten haben, weil sie nicht mehr erlebt haben.
Im Gegensatz zu uns Älteren, die das noch live und in Farbe kennen.
Ich hatte in meiner Kindheit in meiner Klasse jemand mit Hepatitis. Keine Ahnung, wie der dazu gekommen war? Jedenfalls kann ich mich noch gut erinnern, dass wir alle notfallmäßig geimpft wurden. Dass die ganze Wohnung der Familie auf den Kopf gestellt und desinfiziert wurde. Dass alle näheren Kontaktpersonen in Quarantäne kamen.
Und die beiden Kinder, die damals erkrankten haben immer noch Probleme mit der Leber, fast 40 Jahre danach.

Strickliesl
23.03.2015, 18:42
Doch ich kenn welche die auch über Polio und Co diskutieren
Das einzige was da geimpft wird ist Mumps, Masern, Röteln.

gracias
23.03.2015, 18:53
Eben! Durch Blut! Was ist, wenn das Kind eine Blutkonserve braucht?

Blutkonserven werden daraufhin untersucht. Eine Ansteckung über eine Blutkonserve ist somit sehr unwahrscheinlich.

melanienadja26
23.03.2015, 18:55
ich habe noch kein Kind mit Keuchhusten gepflegt!
Aber beim Windelnwechseln eines 40 jährigen Mann war ich dabei der an MS leidet! Genauso hatte ich das Kinderalbum meines Mannes in der Hand das mit der Totesanzeige seiner damals zwei dreiviertel jährigen Schwester endet!

Die Neurodermitis meiner Nichte und der Heuschnupfen meines Mannes möchte ich nur am Rande erwähnen!
Alles Impfschäden!


Ich habe mich über die Hepatits B Impfung für Babys ausgelassen!
Komisch ist nur dass bei dem sechsfach Impfstoff nicht gleich noch ein siebter Wirkstoff, nächmlich Hepatitis A draufgepackt wird!
Und... Hepatitis C und D gibt es auch noch!! Als Krankheit!!

Aber keine Sorge!! Ein Impfstoff für Hepatis C ist grad in der Erforschung! Ihr könnt euch ja bis zur Marktreife in euerer Wohnung einsperren und hoffen dass euch nicht der ,Wahnsinn' erwischt!

Ach ja....In Deutschland werden Blutkonserven auf HIV und Hepatitis C getestet!

Und komischerweise..... kein Impfstoffhersteller haftet in irgend einer Weise für die Wirkung oder gar Nebenwirkunden ihrers Impfoffes!! In den USA ist das anders!! Aber hier..... Fehlanzeige!!

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend!!

Inaktiver User
23.03.2015, 19:07
Zitat von melanienadja26
Meine persönliche Meinung ist dass man so spät wie möglich impfen sollte und nur wirklich das was benötigt wird! .

Glaubst Du, dass sich jemand impfen läßt (oder seine Kinder), der dies eigentlich nicht für nötig hält?


Über Hepatitis B habe ich mich schon genug ausgelassen. Wenn ich das als junge Erwachsener mache bevor die ersten sexuellen Erfahrungen gemacht werden kann das ok sein.

Eine Rotavirusimpfung! Mega unangenhem wenn es einen erwischt! Aber impfen???!!

HPV bei jungen Mädchen!!

usw.....

Bei Rota-Viren sehe ich für das einzelne Kind auch nur einen Sinn, wenn das Baby sehr früh Kontakt mit anderen Kindern hat und ev. nicht gestillt wird. Eben weil Rota-Viren (wie auch Keuchhusten und Masern) gerade für Säuglinge eben doch schnell lebensbedrohlich sein können. Und es ist auch für ein Kind (und die Eltern) nicht schön, im Krankenhaus (und dort auch auf der Intensivstation) zu liegen. Bei uns in der Kinderklinik ist die Diagnose Rota-Viren eine regelmäßige Aufnahmediagnose.
Bei Rota-Viren-Impfung steigt übrigens die Gefahr von Nebenwirkungen der Impfung mit dem Alter des Kindes. Wenn impfen, dann so früh, wie möglich.

Hep B,... ja.... was ist richtig? Zurzeit soll die Immunität besser sein, je jünger man geimpft wurde. Bei den Älteren muss immer mal wieder nachgeimpft werden, damit sich genug Antikörper bilden. Dies erleben wir immer wieder bei den Medizinstudenten, die ohne Hep B-Impfung bei uns im Krankenhaus keinen Patienten anfassen dürfen. Und bei einigen dauert es länger, bis die Antikörper da sind (und das Praktikum beginnen kann)..
Da mit der Migration besonders aus Ländern mit schlecher Hygiene und wenig Gesundheitsfürsorge leider Krankheiten eingeschleppt werden, würde ich bei Kindern auf Hep B nur solange verzichten, wie sie nicht in eine Kita o.ä.gehen. (In D sind die Hälfte aller gemeldeten Hep B - Fälle bei Menschen mit Migrationshintergrund zu finden). Eine Ansteckung über Bluttransfusionen in D sind heute extrem unwahrscheinlich.


Bei der HPV-Impfung bin ich zwiegespalten. Die negativen Fälle habe ich auch gelesen und es sind natürlich nur ein paar der Viren, die den Krebs auslösen. Allerdings hatte ich als junge Frau aufgrund eines schlechten PAP-Befundes eine Konisation, die mehrfach nachoperiert wurde und durch die schmerzhaften Verwachsungen und Narben am Muttermund ist mein Leben doch schon beeinträchtigt. Auch wenn die OP-Methoden heute deutlich schonender sein sollen, meiner Tochter habe ich die HPV-Impfung empfohlen und sie hat alle 3 ohne Probleme überstanden.

Inaktiver User
23.03.2015, 19:17
Doch ich kenn welche die auch über Polio und Co diskutieren
Das einzige was da geimpft wird ist Mumps, Masern, Röteln.Gegen MMR konnte man zu meiner Zeit noch nicht impfen. Allerdings hätten wir unseren linken Arm dafür gegeben, wenn es denn möglich gewesen wäre!
Und zu Polio und Diphterie nur das:

POLIO: 2010 kam es zu einem schweren Ausbruch in Tadschikistan, der auch nach Russland verschleppt wurde. Am 5. Mai 2014 erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ausbrüche von Poliomyelitis in mehreren Ländern, insbesondere in Kamerun, Pakistan und dem bürgerkriegserschütterten Syrien, sowie die aus diesen Ländern erfolgte Weiterverbreitung nach Äquatorialguinea, Afghanistan und den Irak zu einem „außerordentlichen Ereignis“, das dringend weitere koordinierte Maßnahmen erfordere um ein weltweites Wiederaufleben dieser Erkrankung zu verhindern..
DIPHTERIE: Sobald die Durchimpfungsrate unter einen bestimmten Wert sinkt, nehmen die Erkrankungszahlen wieder erheblich zu. Das war in Russland zu beobachten, wo 1994 nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 48.000 Fälle auftraten.

Sollte man vielleicht im Auge haben bei bis zu einer halben Million zu erwartenden Flüchtlingen aus Syrien und Afrika und zunehmender Einwanderung aus den neuen EU Staaten.

Inaktiver User
23.03.2015, 19:24
Zitat von melanienadja26
Die Neurodermitis meiner Nichte und der Heuschnupfen meines Mannes möchte ich nur am Rande erwähnen!
Alles Impfschäden!

Glaubst Du das wirklich? Wie kommt es denn, dass ausgerechnet in der DDR (Impfpflicht) so deutlich weniger Allergien aufgetreten sind, als in der BRD? Erst als auch auf dem Gebiet der DDR weniger geimpft wurde (nach der Wende) sind auch dort die Allergien- und Heuschnupfenfälle gestiegen.


Aber keine Sorge!! Ein Impfstoff für Hepatis C ist grad in der Erforschung!

Auf den Impfstoff werden wir noch warten müssen. Es ist gerade ein neues Medikament auf dem Markt.
Schweineteuer (150.000€ - 200.000€) Behandlungskosten bis zur Heilung.


Genauso hatte ich das Kinderalbum meines Mannes in der Hand das mit der Totesanzeige seiner damals zwei dreiviertel jährigen Schwester endet!

Einer meiner Großmütter hat ihre beiden jüngeren Schwestern an Diphterie sterben sehen, selbst ist sie knapp davon gekommen.


Und komischerweise..... kein Impfstoffhersteller haftet in irgend einer Weise für die Wirkung oder gar Nebenwirkunden ihrers Impfoffes!! In den USA ist das anders!! Aber hier..... Fehlanzeige!!

Wir haben ein anderes Rechtssystem als USA. Die Entschädigung für Impfschäden bei empfohlenen Impfungen ist heute ist in D viel patientenfreundlicher als in USA, eben weil man sich in D nicht mit den Anwälten der Pharmafirmen auseinandersetzen muss.

Inaktiver User
23.03.2015, 19:37
Genauso hatte ich das Kinderalbum meines Mannes in der Hand das mit der Totesanzeige seiner damals zwei dreiviertel jährigen Schwester endet!
Ich kann dir auch massenhaft Totenbilder und Sterbeanzeigen von kleinen Kindern zeigen, die auf Grund von Komplikationen von "Kinderkrankheiten" gestorben sind. Unter anderem die ältere Schwester meiner Mutter, mein kleiner und einer meiner älteren Brüder, sämtliche Geschwister meines Vaters, diverse Cousins und Cousinen. Die könnten alle noch leben, hätte man damals geimpft oder impfen können.


Die Neurodermitis meiner Nichte und der Heuschnupfen meines Mannes möchte ich nur am Rande erwähnen!
Alles Impfschäden!

Der Zusammenhang zwischen Allergien und Impfungen ist nicht hinreichend belegt! Im Gegenteil, nachweislich hatten die in der DDR aufgewachsenen Kinder weniger Allergien! Und die sind fast alle geimpft worden.

Inaktiver User
23.03.2015, 19:43
Komisch ist nur dass bei dem sechsfach Impfstoff nicht gleich noch ein siebter Wirkstoff, nächmlich Hepatitis A draufgepackt wird!

Hep A verläuft im Kleinkinderalter relativ mild.
Bei dieser Erkrankung ist das Impfrisiko für Kleinkinder in Deutschland höher als das Risiko an Hep A zu erkranken und lebenslange Schäden zu erwerben.
Im Gegensatz zu Hep B (lebenslanger Schutz) muss die Hep A-Impfung nach 10 Jahren wiederholt werden.

melanienadja26
24.03.2015, 08:34
Ja, die gute, alte DDR.

Auch hier finden sich klare Gegenargumente!

Die DDR war ein Unterdrückungssystem, jedes Aufbegehren oder Abweichen der offiziellen Linie wurden verfolgt und bestraft. Da hat sich einfach niemand getraut Impfungen die vom Staat diktiert wurden als möglichen Grund der Allergien, Asthma oder sonstigen Krankheiten anzugeben!

Genau aus diesen Gründen wurden Statistiken falsch konstruiert! Die DDR wollte ihre Überlegenheit international demonstrieren. Die DDR hat mit hervorragenden Ergebnissen bei den olympischen Spielen brilliert! Heute wissen wir wie die Sportler durch Doping zu Höchstleistungen getrimmt wurden, ohne Rücksicht auf Spätfolgen!! Ebenso die Statistiken der Suizidraten... die DDR hatte die höchste Suizidrate Europas! Diese Statistik wurde auch sauber manipuliert!.

Wenn man heute die Krankheitsvorgeschichten von ehemaligen DDR- Bürgern untersucht, stellt man erschreckend fest: gehäufte Infekte, wiederkehrende Antibiotika, Op´s von Rachenmandeln, Ohren und Polypen, klägliche Kinderentwicklungen usw. Das war u.a. der Preis der Impfroutine!!

Ebenso sollte man bedenken dass es die DDR nur 35 Jahre lang gab!! Fazit! Der älteste in der DDR geboren DDR Bürger, der all die Impfungen usw. von Zeitpunkt der Geburt an mitgemacht hat war, zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung gerade mal 35 Jahre alt. Spätfolgen können aber noch Jahrzehnte später auftreten!!


Die Wiedervereinigung war 1990!! Die Anzahl der Infektionskrankheiten gegen die geimpft wurden sind rasant gestiegen! In der DDR gab es noch keine 16 verschiedene Infektionskrankheiten gegen die man impfen konnte!! Die Anzahl der injizierten Impfungen war viel geringer als Heute!!

Die STIKO gab in den 70 ern eine Impfempfehlung gegen sechs oder sieben Infektionskrankheiten !
Mittlerweile ist die Anzahl auf über 16!!! gestiegen. D.h. dass unsere Kinder über 60!!! mal mit Erregern konfrontiert werden!!......


Herzlichst

Eure Melanie

chryseis
24.03.2015, 08:52
Blutkonserven werden daraufhin untersucht. Eine Ansteckung über eine Blutkonserve ist somit sehr unwahrscheinlich.

Sie sollten. Aber wenn die Blutkonserven ausgehen, dann garantiert keiner eine vollkommene Kontrolle.


ich habe noch kein Kind mit Keuchhusten gepflegt!

Dann weißt du nicht, wovon du redest. Das ist für das Kind ein halbes Todeskampf, weil es keine Luft kriegt. Und du als Mutter stirbst bei jedem Anfall einen Tod, weil dein Kind jeden Moment abkratzen kann. Und nur weil du nicht geimpft hast.



Die Neurodermitis meiner Nichte und der Heuschnupfen meines Mannes möchte ich nur am Rande erwähnen!
Alles Impfschäden!

So ein ausgemachter Unsinn! Das sind keine Impfschäden. Beweis das doch mal wissenschaftlich und behaupte das nicht nur.

Aber es passt dir eben in den Kram, das alles auf Impfungen zu schieben.

chryseis
24.03.2015, 08:55
Ebenso sollte man bedenken dass es die DDR nur 35 Jahre lang gab!

40 Jahre! Solltest du wissen, denn du hast den 40. Jahrestag mitgefeiert.

melanienadja26
24.03.2015, 09:10
Ich habe mit Sicherheit keine Jahrestag der DDR gefeiert!!

... und glaube mir ! Die Beweise werden kommen!
Wenn es immer mehr Eltern gibt die eben nicht alles was der Impfmarkt hergibt ihren Kinder zumuten!

Bedenke... Stets lösen Impfungen "Krankheiten" aus, Impf- Kunst-Krankheiten! Das ist klar beabsichtigt, denn ohne Vorerkrankung gelingt kein "Schutz" vor echter Krankheit!

Mach was du willst! Jedenfalls tun mir deine Kinder leid!!
Die werden sich später aufrichtigst bei dir bedanken!

Ich bleibe dabei!!
Impfungen ja.... aber so wenig wie nötig...so spät als möglich!!

gracias
24.03.2015, 09:24
Dann weißt du nicht, wovon du redest. Das ist für das Kind ein halbes Todeskampf, weil es keine Luft kriegt. Und du als Mutter stirbst bei jedem Anfall einen Tod, weil dein Kind jeden Moment abkratzen kann. Und nur weil du nicht geimpft hast.


Wenn die Krankheit richtig ausbricht ist es so, ja. Aber das ist nicht immer der Fall. Oft verlaufen Krankheiten nur leicht oder werden gar nicht bemerkt. Mein Sohn hatte Keuchhusten trotz Impfung. Erst eine Blutuntersuchung, weil sein Husten sich nicht besserte, gab darüber Aufschluss. Der Husten war nur störend, hat ihn aber nicht belastet.

Mich hat erstaunt, dass sowohl eine Freundin von mir als auch ich selbst einen hohen Titer gegen Röteln hatten obwohl wir beide nicht geimpft wurden und wir auch nie bemerkt hatten, dass wir erkrankt waren, unsere Eltern wussten von einer Erkrankung auch nichts. Wir zwei waren zudem die große Ausnahme an einer Mädchenschule die nicht geimpft wurden. Das fand nämlich damals in der Schule statt.

Mir gibt diese Tatsache zu denken.

DerHeld
24.03.2015, 09:35
Genau aus diesen Gründen wurden Statistiken falsch konstruiert! Die DDR wollte ihre Überlegenheit international demonstrieren. Die DDR hat mit hervorragenden Ergebnissen bei den olympischen Spielen brilliert! Heute wissen wir wie die Sportler durch Doping zu Höchstleistungen getrimmt wurden, ohne Rücksicht auf Spätfolgen!! Ebenso die Statistiken der Suizidraten... die DDR hatte die höchste Suizidrate Europas! Diese Statistik wurde auch sauber manipuliert!.Blöd für deine "Argumentation", dass die moisten damals in der DDR Geborenen und Geimpften heute noch leben und man natürlich Rückschlüsse ziehen kann.


Ebenso sollte man bedenken dass es die DDR nur 35 Jahre lang gab!! Fazit! Der älteste in der DDR geboren DDR Bürger, der all die Impfungen usw. von Zeitpunkt der Geburt an mitgemacht hat war, zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung gerade mal 35 Jahre alt. Spätfolgen können aber noch Jahrzehnte später auftreten!!
Klar, wenn es den "älteste in der DDR geborende DDR-Bürger" mit 108 Jahren frühzeitig in die Grube drückt, ist das deiner Meinung nach ein Impfschaden.

Neurodermitis und Heuschnupfen "Impfschäden" - ich glaubs ja nicht.
Medizinisch bewandert bist du nicht gerade.

DerHeld
24.03.2015, 09:37
Wenn die Krankheit richtig ausbricht ist es so, ja. Aber das ist nicht immer der Fall. Oft verlaufen Krankheiten nur leicht oder werden gar nicht bemerkt. Mein Sohn hatte Keuchhusten trotz Impfung. Erst eine Blutuntersuchung, weil sein Husten sich nicht besserte, gab darüber Aufschluss. Der Husten war nur störend, hat ihn aber nicht belastet.
. Eben weil er geimpft war.

melanienadja26
24.03.2015, 09:51
Vielen Dank für deinen Beitrag gracias,

Die Keuchhustenimpfung taugt nicht viel. zu häufig erkranken Geimpfte, zu schwach ist der versprochenen Schutz!

Liegt wohl daran.... Der alte zelluläre Keuchhustenimpfstoff stand in hohem Maße im Verdacht, schwere Schäden im Nervensystem auszulösen. Daraufhin brachte man einen azellulären Impfstoff verpackt in der 6-fach Impfung auf dem Markt. Leider ist dieser weniger wirksam wie wir am Beispiel deines Sohnes sehr gut sehen können!!

Im Jugend- und Erwachsenenalter taucht die Krankheit jetzt wieder vermehrt auf und gefährdet Säugligen im vermeintlichen Glaubens, es könne nicht sein!
Dramatische Krankheitsverläuft finden hauptsächlich im ersten Lebensjahr statt da es keinen Schutz durch Muttermilch gibt!

Genießt das erste Jahr mit euren Kindern in eurer Obhut, Zuhause!

Übrigens gelten vor allem Keuchhustengeimpfte als Überträger Nummer 1!!

melanienadja26
24.03.2015, 09:54
.... Keuchhusten ist übrigens nein Bakterium!!..

Bei durchgemachter Krankheit besteht eine lebenslage Immunität!!

Hätte die Impfung gegriffen, hätte er kein Keuchhusten bekommen!!

Nix mit..... ja weil er geimpft war hatte er nur eine leichte Form!!

Sorry, aber das ist absoluter Müll!!

melanienadja26
24.03.2015, 10:05
Liebe DerHeld,

ich bin medizinisch besser informiert als Du!!

Denn sonst wüsstest du dass Keuchhusten ein Bakterium ist und einmal durchgemacht eine lebenslange Immunität besteht!!

Hätte die Impfung gewirkt, der Körper des Jungen entsprechend Antikörper gebildet hätte, währe er nicht an Keuchhusten erkrankt!

Der milde Krankheitsverlauf hat nichts mit der Impfung zu tun!!

Hole dir vorab Informationen ein bevor du große Töne spuckst!!

melanienadja26
24.03.2015, 10:26
Neurodermitis und Asthma sind ja noch harmlose Nebenwirkungen bei Impfungen!!

Ich zähle alles Mögliche gerne auf!! Viele steht übrigens in den Packungsbeilagen der Impfstoffe! Ihr müsst euch diese nur aushändigen lassen!!

Also:
Infekthäufigkeit
Chronische Schleimhautanschwellungen
Ohrenentzündungen
Anschwellungen von Lymphknoten
Organentzündungen
Rheuma
Schlafstörungen
Schädigung des neurovegetativen Nervensystems mit Auswirkungen auf
die Haut, Neurodermitis
die Atmung, Asthma
der Darm Colitis
Nerven- Muskelkoordinationsstörungen
Wahrnehmungsstörungen
Fieberkrämpfe
Hirnkrämpfe
Hirnentzündungen
geistige Leistungsstörung
ADS ADHS
Lern- und Konzentrationsstörungen
Kindstod
Allergien!!

in Impfungen sind viele Zussatzstoffe wie Formaldehyd, Phanol sowie Aluminium- Ionen die toxisch auf das Nervensystem wirken!! Früher bis 1996 befand sich sogar Quecksilber in Impfstoffen!

kronische Nervenerkrankungen, wie z.B. MS
GBS ( Guillain-Barre- Syndrom)
Sterilität ( Unfruchtbarkeit)


Und .... reicht das!!

DerHeld
24.03.2015, 10:29
Denn sonst wüsstest du dass Keuchhusten ein Bakterium ist und einmal durchgemacht eine lebenslange Immunität besteht!!Schon mal falsch. Nach 10 Jahren kann man erneut erkranken. So lange halt übrigens auch die Impfung. Es können sich übrigens auch Neugeborene anstecken, da keine Nestimmunität möglich ist. Und da ist auch die Sterblichkeit am höchsten.
Die Übertragung geht nur von Menschen mit Lebendkeimen aus, also von Erkrankten bzw. bereits angesteckten.
Geimpft wird mit Totimpfstoff.


Hätte die Impfung gewirkt, der Körper des Jungen entsprechend Antikörper gebildet hätte, währe er nicht an Keuchhusten erkrankt!Die Impfung hat gewirkt (wenn auch nur zu 95%): der Körper des Jungen hat Antikörper gebildet. Nur nicht genügend um einer wirklich starken Infektion vollständig auszuweichen.


Der milde Krankheitsverlauf hat nichts mit der Impfung zu tun!!!Ich möchte nicht wissen, wie die Angelegenheit ohne Impfung ausgegangen ware. Die gebildeten Antikörper sorgten dafür, dass der Krankheitsverlauf glimpflich ablief.



Hole dir vorab Informationen ein bevor du große Töne spuckst!! Welch gebildeter Umgangston. So verbindlich und überzeugend.
:freches grinsen:


Genießt das erste Jahr mit euren Kindern in eurer Obhut, Zuhause!
Nett. Damit die Kinder keinerlei Abwehrstoffe entwickeln können und das deshalb, weil unverantwortliche Menschen munter Krankheitserreger weitergeben (lassen).


Den Beweis, dass Neurodermitis und Heuschnupfen Impfschäden sein sollten, hätte ich gerne.

DerHeld
24.03.2015, 10:33
Neurodermitis und Asthma sind ja noch harmlose Nebenwirkungen bei Impfungen!!

Ich zähle alles Mögliche gerne auf!! Viele steht übrigens in den Packungsbeilagen der Impfstoffe! Ihr müsst euch diese nur aushändigen lassen!!

Also:
Infekthäufigkeit
Chronische Schleimhautanschwellungen
Ohrenentzündungen
Anschwellungen von Lymphknoten
Organentzündungen
Rheuma
Schlafstörungen
Schädigung des neurovegetativen Nervensystems mit Auswirkungen auf
die Haut, Neurodermitis
die Atmung, Asthma
der Darm Colitis
Nerven- Muskelkoordinationsstörungen
Wahrnehmungsstörungen
Fieberkrämpfe
Hirnkrämpfe
Hirnentzündungen
geistige Leistungsstörung
ADS ADHS
Lern- und Konzentrationsstörungen
Kindstod
Allergien!!

in Impfungen sind viele Zussatzstoffe wie Formaldehyd, Phanol sowie Aluminium- Ionen die toxisch auf das Nervensystem wirken!! Früher bis 1996 befand sich sogar Quecksilber in Impfstoffen!

kronische Nervenerkrankungen, wie z.B. MS
GBS ( Guillain-Barre- Syndrom)
Sterilität ( Unfruchtbarkeit)


Und .... reicht das!!Nö.
Dachtest du wirklich, das die Nebenwirkungen zwingend auftreten, nur weil sie als möglichliche Nebenwirkungen in den Beipackzetteln stehen - und diese mal munter zusammengerührt?
Du glaubst wirklich noch an die Mär, dass Impfungen ADS/ADHS auslösen? Das ist seit Jahren vom Verfasser widerrufen.



"Chronisch" schreibt man übrigens mit "ch".

melanienadja26
24.03.2015, 10:45
Wer lesen kann ist ganz klar im Vorteil!!

Wenn eine Keuchhustenerkrankung durchgemacht wurde hat man lebenslange Immunität!!
Fakt!!

Die Impfung muss nach 10 Jahren aufgefrischt werden, da Totimpfstoff (azellulär) !! Dadurch wirkt der Impfstoff aber zu schwach und bietet eben nicht den versprochenen Schutz AAHHH, versteht es jetzt?

Und, ich habe erwähnt dass eine Keuchhustenerkrankung im ersten Jahr gefährlich ist und kein Nestschutz besteht!! D. h. meine Empfehlung mit den Kindern zuhause zu bleiben und nicht unbedingt gleich zur Tagesmutter oder nach Thailand in den Urlaub!!

marylin
24.03.2015, 10:52
Wer wirklich medizinisch gebildet ist und mit seinem Wissen VERANTWORTUNGSVOLL umgeht, wird nicht so vehement Impfungen ablehnen. Natürlich kann man abwägen, ob die eine oder andere Impfung sinnvoll ist, aber als Mediziner/Therapeut etc. generell alle Impfungen zu verteufeln und tausend Gründe anzuführen, warum Impfen gefährlich/falsch ist geht für mich schon in Richtung Scharlatanerie.
Gestern im TV (Hart aber Fair) gesehen: Heilpraktikerin, die halt den Part Impfgegnerin innehatte - mit diesen Aussagen wär sie NIE durch die mdl. Heilpraktikerprüfung gekommen; jetzt kann sie natürlich erzählen was sie will - nur finde ich es gefährlich, Patienten und deren Kindern das Impfen auszureden! Im Prinzip sollte man in solchen Fällen die Heilerlaubnis erneut überprüfen, wird leider viel Unfug mit getrieben!

melanienadja26
24.03.2015, 11:04
Ich habe mehrmals erwähnt dass ich Impfungen nicht ablehne jedoch nach dem Motto

so spät wie möglich und nur was nötig!!

Immer mehr ERFAHRENE und GEBILDETE Mediziner ( Schuldmediziner) stellen das Impfen in Frage!!
'Ärzte begleiten ihre Patienten über Jahre ihre Patienten auf ihren Leidenswegen und irgendwann ergeben sich logische Schlussfolgerungen.
Es sind nicht nur die Heilpraktiker die solches Wissen und Erfahrungen kund tun wobei ich dir Recht geben muss dass es viele Scharlatane unter dieser Berufsgruppe sind!!

ADS und ADHS ist eine Stoffwechselerkrankung im Gehirn! Also, wenn jede Krankheit Schäden verursachen kann ist jede Impfung dazu auch in der Lage!! Hinzu kommen die ganzen Zusatzstoffe die ich aufgeführt habe, welche ebenfalls Entzündungen im Hirn auslösen können.

Also...

DerHeld
24.03.2015, 11:08
Wenn eine Keuchhustenerkrankung durchgemacht wurde hat man lebenslange Immunität!!
Fakt!!!!
Nein.
Man hat in den meisten Fallen genügend Antikörper, aber keine Immunität.

melanienadja26
24.03.2015, 11:25
..... du hast leider keine Ahnung!

xanidae
24.03.2015, 11:47
Wer lesen kann ist ganz klar im Vorteil!!

Wenn eine Keuchhustenerkrankung durchgemacht wurde hat man lebenslange Immunität!!
Fakt!!




Menschen jeden Alters können sich nach einer überwundenen Erkrankung erneut anstecken. Der Schutz nach einer Erkrankung hält ca. 7 bis 20 Jahre und nach Impfung ca. 3,5 bis 12 Jahre. Danach kann man sich wieder anstecken.

gefunden auf infektionsschutz.de (http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/keuchhusten/)


Nach einer überstandenen Keuchhustenerkrankung sind die Betroffenen für etwa zehn Jahre immun. Danach können sie sich wieder neu infizieren, oft ohne es selbst zu bemerken, da die Erkrankung häufig milder verläuft. Allerdings stellen gerade Jugendliche und Erwachsene gefährliche Überträger für Säuglinge und ungeimpfte Kinder dar.

gefunden bei der Apotheken-Umschau (http://www.apotheken-umschau.de/Keuchhusten/Keuchhusten-Pertussis-Ursachen-11852_2.html)


Wegen der begrenzten Dauer der Immunität sowohl nach natürlicher Erkrankung als auch nach vollständiger Impfung können sich auch immunisierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene wieder neu infizieren.

gefunden beim Robert-Koch-Institut (http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Pertussis.html#doc2374534bodyText10)


und woher hast du deinen Fakt, dass man immun ist nach einer Keuchhustenerkrankung?

melanienadja26
24.03.2015, 11:48
Mit diesem Satz hast du geraden JEDE Impfung in Frage gestellt!

Wenn es nicht so ein ernstes Thema wäre würde ich mir jetzt den Bauch halten vor Lachen!!

DerHeld
24.03.2015, 11:48
..... du hast leider keine Ahnung!Sollte sich das auf die angeblichen "Beweise" der Impfschäden beziehen: ja, tatsächlich habe ich keine Ahnung, wie man so ein medizinisch haltloses Geschwurbel Ernst nehmen kann.

Sollte sich das auf die "lebenslange Immunität" nach einer Keuchhustenerkrankung beziehen: bitte belege doch, dass ich davon keine Ahnung hätte und die Aussage falsch sei, es bestünde keine lebenslange Immunität.
Nach 10 bis 12 Jahren ist es vorbei mit der "lebenslangen Immunität" und eine erneute Ansteckung möglich, wenngleich aufgrund der Antikörper unwahrscheinlich. "Unwahrscheinlich" bedeutet nicht "immune".

DerHeld
24.03.2015, 11:51
Mit diesem Satz hast du geraden JEDE Impfung in Frage gestellt!

Wenn es nicht so ein ernstes Thema wäre würde ich mir jetzt den Bauch halten vor Lachen!!
Der Unterschied zwischen Keuchhusten und z.B. Pocken ist bekannt?
Für dich sind alle Krankheiten gleich?

xanidae
24.03.2015, 12:11
Mit diesem Satz hast du geraden JEDE Impfung in Frage gestellt!

Wenn es nicht so ein ernstes Thema wäre würde ich mir jetzt den Bauch halten vor Lachen!!

Genau, weil es ein ernstes Thema ist:


Wegen der begrenzten Dauer der Immunität sowohl nach natürlicher Erkrankung als auch nach vollständiger Impfung können sich auch immunisierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene wieder neu infizieren. Ziele der gegenwärtigen Impfstrategie in Deutschland sind daher ein möglichst frühzeitiger und vollständiger Impfschutz für die besonders gefährdeten Säuglinge und Kleinkinder (Grundimmunisierung), der sowohl im Vorschul- als auch im Jugendalter und bei Erwachsenen aufgefrischt werden sollte. Quelle (http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Pertussis.html#doc2374534bodyText10)

und


Für enge Kontaktpersonen ohne Impfschutz in der Familie, der Wohngemeinschaft oder in Gemeinschaftseinrichtungen besteht die Empfehlung einer Chemoprophylaxe mit Makroliden (s. Therapie). Geimpfte Kontaktpersonen sind vor der Erkrankung weitgehend geschützt, können aber vorübergehend mit Bordetellen besiedelt sein und damit eine Infektionsquelle darstellen. Daher sollten auch geimpfte enge Kontaktpersonen vorsichtshalber eine Chemoprophylaxe erhalten, wenn sich in ihrer Umgebung gefährdete Personen, wie z.B. ungeimpfte oder nicht vollständig geimpfte Säuglinge oder Kinder mit kardialen oder pulmonalen Grundleiden, befinden. gleiche Quelle

melanienadja26
24.03.2015, 12:11
.... wenn du eine Keuchhusten Erkrankung ohne Antibiotika Gabe durchgemacht hast bist du Immun!!
Wenn du allerdings Antibiotika gibst hat der Körper evtl. nicht genügend Zeit ausreichend Antikörper zu bilden.

Wir haben uns jetzt über Keuchhusten ausgelassen!!

Pocken stehen gar nicht zur Debatte!

Gerne kann ich dir Infos über Pocken zukommen lassen wenn es dich interessiert!

Aber ich denke das bringt dir nichts! Die Pockenimpflich twurde 1976 abgeschafft.
Wenn du Lust drauf hast kannst gerne zu deinem Hausarzt gehen und dich um eine Pockenimpfung bemühen.
Ist ein Lebendimpfstoff.....sag mir wie es dir ergangen ist......

DerHeld
24.03.2015, 12:17
.... wenn du eine Keuchhusten Erkrankung ohne Antibiotika Gabe durchgemacht hast bist du Immun!!
Wenn du allerdings Antibiotika gibst hat der Körper evtl. nicht genügend Zeit ausreichend Antikörper zu bilden.
Deiner Meinung nach ist es somit angebracht, Kinder den Keuchhusten ohne jegliche Medikamentengabe durchmachen zu lassen, verstehe ich das richtig? Ein Körper braucht mehrere Monate, um Antikörper zu bilden deiner medizinischen Kenntnis nach?


....Pocken stehen gar nicht zur Debatte!
Gerne kann ich dir Infos über Pocken zukommen lassen wenn es dich interessiert!Ich frage dich, ob dir die Unterschiede zwischen Krankheiten wie zum Beispiel Pocken bekannt sind. Möglicherweise magst du beantworten, was an "zum Beispiel" so irritierend ist.


....
Ist ein Lebendimpfstoff.....sag mir wie es dir ergangen ist...... Pockenimpfung habe ich bereits, aber das tut hier nichts zur Sache.

melanienadja26
24.03.2015, 12:55
Wenn mein Sohn mit seinen sieben Jahren eine Keuchhusteninfektion hätte ,würde ich erst abwarten wie es ihm geht!. Steckt er´s gut weg und ist "normal" krank.... warum dann Medikamente geben.

Fiebersenker auch nur mit Bedacht einsetzten, da ja Fieber eine pos. Reaktion des Köpers ist um mit dem Erregen fertig zu werden. Also, ist Fieber in so einem Fall eher erwünscht.

Bei dramatischen Krankheitsverlauf würde ich selbstverständlich auf Antibiotikum und Fiebersenker
zurück greifen!

Bei Kindern unter einem Jahr würde ich nicht abwarten sondern gleich ein Antibiotikum geben!

Du siehst, ich bin nicht so verantwortungslos wie du denkst!!

chryseis
24.03.2015, 13:00
Wenn mein Sohn mit seinen sieben Jahren eine Keuchhusteninfektion hätte, würde ich erst abwarten wie es ihm geht!. Steckt er´s gut weg und ist "normal" krank.... warum dann Medikamente geben.

Du siehst, ich bin nicht so verantwortungslos wie du denkst!!

Doch, bist du. Denn mit einer Impfung hätte er gar nicht erst das Problem.

Keuchhusten ist kein Spaziergang, sondern für ein Kind gefährlich bis tödlich. Aber gut, warte nur ab, bis dein Sohn dann auf der Intensivstation liegt und mit dem Tod ringt.

Zweitens ist deine Liste alles Mögliche außer medizinisch bewiesen. Sie ist vollkommener Quatsch. Es gibt keinerlei Zusammenhänge und wenn du das noch so oft wiederholst.

DerHeld
24.03.2015, 13:02
Wenn mein Sohn mit seinen sieben Jahren eine Keuchhusteninfektion hätte ,würde ich erst abwarten wie es ihm geht!. Steckt er´s gut weg und ist "normal" krank.... warum dann Medikamente geben.

Fiebersenker auch nur mit Bedacht einsetzten, da ja Fieber eine pos. Reaktion des Köpers ist um mit dem Erregen fertig zu werden. Also, ist Fieber in so einem Fall eher erwünscht.

Bei dramatischen Krankheitsverlauf würde ich selbstverständlich auf Antibiotikum und Fiebersenker
zurück greifen!

Bei Kindern unter einem Jahr würde ich nicht abwarten sondern gleich ein Antibiotikum geben!

Du siehst, ich bin nicht so verantwortungslos wie du denkst!!Fieber ist also eine "positive Reaktion", um mit den Erregern fertig zu werden, eine Impfung, die dazu führt, dass der Körper gar nicht erst erkrankt, ist aber schädlich?

Hast du schon mal ein Kind mit Keuchhusten erlebt? Das sind schwer kranke Kinder, die sich schier die Seele aus dem Leib husten - dazu muss der Verlauf gar nicht mal "dramatisch" sein. Warum erspart man Kindern nicht einen möglicherweise dramatischen Krankheitsverlauf?
Menschen, die das durchmachen mussten, erzählen von Todesangst!!

Inaktiver User
24.03.2015, 13:19
Ich wünschte manchmal, meine Mutter würde noch leben und könnte hier mitschreiben. Dann würde sie euch von den Ängsten erzählen die sie ausstand, als ich mit Lungenentzündung im Krankenhaus lag. Auf Grund von"harmlosen" Keuchhusten! Wie es war, wie sie trauerte, als zwei ihrer Kinder starben.

melanienadja26
24.03.2015, 13:22
eine andere Mutter hat hier gerade erzählt dass es bei ihrem Sohne mild verlief!
Bei Kinder und Erwachsenen verläuft die Krankheit meistens mild.

Mein Mann stand schon in der Intensivstation und hat sich von seiner kleine Schwester verabschiedet die zwei Tage nach Verabreichung einer Impfung verstorben ist!!

Mein Onkel liegt seit fünf Jahren im Bett, Grund MS !! Dieser Mann braucht sogar zum Kacken Hilfe indem man ihm mit Handschuhe den Darm ausräumt!!!..... MS wird in immer häufigeren Fällen als Impfschaden anerkannt.

Eine Impfung die mir vermeidlichen Schutz bietet und deren Wirkung absolut umstritten ist schädlich!! Für mich absolute Körperverletzung!Sie wiegt uns in Sicherheit wo es keine gibt!! Zudem wird ein Erreger mit mehreren Zusatzstoffen Injiziert:
Niemand, auch Du nicht kann sagen was der Körper aus dieser Kombi macht!!

Los, bring mir die Beweise dass das alles Harmlos ist!

Dein Informationsstand ist mir leider zu Lückenhaft und einseitig!!
Ich werde auf dein gegenstandloses Geschreibsel nicht weiter antworten.

Ich wiederhole mich gerne für dich noch einmal!!

Impfen ja..... so viel wie nötig, so spät als möglich!!

Ebayfan
24.03.2015, 13:24
Wie man auf die Idee kommen kann, jemanden mit einer schweren, bakteriellen Infektion nicht mit einem Antibiotikum zu behandeln, ist mir ein Rätsel.

Andere kriegen sowas bei einem Virus vom Arzt, nur zur Sicherheit (was ich übertrieben finde).

xanidae
24.03.2015, 13:32
Impfen ja..... so viel wie nötig, so spät als möglich!!

Was bei Keuchhusten und Säuglingen zum Tode führen kann... siehe meine Links vom Robert-Koch-Institut.

Du führst hier regelmäßig die Schwester deines Mannes auf, die durch eine Impfung starb laut deiner Aussage. Wenn andere von ihren toten Geschwistern aufgrund einer Kinderkrankheit schreiben, übergehst du das geflissentlich. Ist der Tod der Schwester deines Mannes mehr wert, weil sie durch eine Impfung starb und somit deine Argumentation stützt?

Um jedes tote Kind wird geweint. Die persönlichen Schicksale sind schlimm.


Wenn man dich nach Belegen fragt, antwortest du nicht, forderst aber andererseits auf, dass wir Belege bringen.

Ich frage nochmals nach dem Beleg der lebenslangen Immunisierung bei einer durchgemachten Keuchhustenerkrankung ohne Antibiotikagabe. Bitte mit genauer Schilderung um welches Keuchhustenbakterium es sich handelte. Es gibt zwei und die Erkrankung verläuft unterschiedlich, je nach dem mit was man sich angesteckt hat.

DerHeld
24.03.2015, 13:48
Bei Kinder ....... verläuft die Krankheit meistens mild.
So mild, dass die Kinder Todesangst haben?

Dass MS aufgrund von Impfungen entsteht, dafür hätte ich gerne Beweise. Die MS-Erkrankungen müssten dann significant und rasant angestiegen sein.
Die sehr überschaubaren Anerkennung(en) als Impfschaden entstanden aufgrund eines fachlich falschen und mittlerweise verworfenen Gutachtens. Es wurden nicht die Geimpften, aber bisher Unauffällige untersucht, sondern MS-Patienten wurden befragt (!!), ob sie geimpft sind. Ebenso hätte man sie fragen können, ob sie Amalgamfüllungen haben oder hatten. Oder ob sie als Kinder Griessbrei aßen.

gracias
24.03.2015, 13:55
Sollte sich das auf die "lebenslange Immunität" nach einer Keuchhustenerkrankung beziehen: bitte belege doch, dass ich davon keine Ahnung hätte und die Aussage falsch sei, es bestünde keine lebenslange Immunität.
Nach 10 bis 12 Jahren ist es vorbei mit der "lebenslangen Immunität" und eine erneute Ansteckung möglich, wenngleich aufgrund der Antikörper unwahrscheinlich. "Unwahrscheinlich" bedeutet nicht "immune".

Aber bei Impfungen wird hier immer von Immunität geschrieben. Nach deiner Erklärung muss das aber auch falsch sein. Denn nach einer Impfung ist eine Ansteckung auch nur unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen.


Fieber ist also eine "positive Reaktion", um mit den Erregern fertig zu werden, eine Impfung, die dazu führt, dass der Körper gar nicht erst erkrankt, ist aber schädlich?

Es kommt auf den Zeitpunkt und die Umstände an. Eine Impfung wird einfach in einem bestimmten Alter oder in einem bestimmten Zeitabstand verabreicht. Der Körper muss sich damit auseinandersetzen, auch wenn er unter normalen Umständen gar nicht diese Erreger aufgenommen hätte.

Ist dir noch nie aufgefallen, dass nicht jeder erkrankt, obwohl er zum Teil engen Kontakt im erkrankten Personen hatte? Diesen eigenen Schutz ignoriert man bei allen Impfungen einfach.

Fieber ist eine gesunde Reaktion um Erreger die in den Körper eingedrungen sind unschädlich zu machen.



Andere kriegen sowas bei einem Virus vom Arzt, nur zur Sicherheit (was ich übertrieben finde).

Das ist nicht nur übertrieben sondern auch schädlich.



Was mich bei Auffrischungsimpfungen stört ist, dass nie vorher der tatsächliche Titer bestimmt wird. Falls das doch mal gemacht wird höre ich sehr häufig, dass der Titer so hoch war, dass gar nicht geimpft werden musste.

gracias
24.03.2015, 13:59
Auch das Kind, knapp über 1 Jahr alt, bei dem sich mein Sohn vermutlich angesteckt hatte war zu keinem Zeitpunkt in Lebensgefahr. Der Keuchhusten war ziemlich langwierig und lästig, aber ein Krankenhausaufenthalt oder gar Intensivstation war nie nötig.

Natürlich kann die Krankheit schlimmer verlaufen. Aber hier wird es so dargestellt, dass das immer so wäre.

DerHeld
24.03.2015, 14:10
Aber bei Impfungen wird hier immer von Immunität geschrieben. Nach deiner Erklärung muss das aber auch falsch sein. Denn nach einer Impfung ist eine Ansteckung auch nur unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen. Es gibt bekanntlicherweise auch Impfaussetzer bzw. nicht bei allen eine vollständige Immunität. Die übrigens nach rund 10 Jahren vorbei ist, deshalb die Auffrischung.



Es kommt auf den Zeitpunkt und die Umstände an. Eine Impfung wird einfach in einem bestimmten Alter oder in einem bestimmten Zeitabstand verabreicht. Der Körper muss sich damit auseinandersetzen, auch wenn er unter normalen Umständen gar nicht diese Erreger aufgenommen hätte. .Der Körper muss sich mit vielen auseinandersetzen, mit ganz normalem Dreck z.B.
Soll ja auch, der Abwehrstoffe wegen.
Deshalb wird mit Totimpfstoff geimpft, weil es so nicht zum vollem Ausbruch der Krankheit kommt, aber sich Antikörper bilden. Das ist der Sinn dabei.



Ist dir noch nie aufgefallen, dass nicht jeder erkrankt, obwohl er zum Teil engen Kontakt im erkrankten Personen hatte? Diesen eigenen Schutz ignoriert man bei allen Impfungen einfach. .Es haben aber nicht alle einen eigenen Schutz, im Gegenteil müssen die ohne diesen umso besser geschützt werden, findest du nicht? Die Übertragung bei Keuchhusten geht aber nur von Erkrankten aus, nicht von Geimpften.


Fieber ist eine gesunde Reaktion um Erreger die in den Körper eingedrungen sind unschädlich zu machen..
Fieber ist eine natürliche Reaktion, aber alles andere als gesund.


Was mich bei Auffrischungsimpfungen stört ist, dass nie vorher der tatsächliche Titer bestimmt wird. Falls das doch mal gemacht wird höre ich sehr häufig, dass der Titer so hoch war, dass gar nicht geimpft werden musste. Da geb ich dir recht.

melanienadja26
24.03.2015, 15:27
Ich habe nie behauptet dass Fieber gesund ist!! Hier drehen einem die Leute die Worte im Mund um.

Genauso habe ich geschrieben wenn es sich um einen schweren Krankheitsverlauf handeltt würde ich selbstverständlich ein Antibiotikum geben!!

Fieber ist eine natürliche Reaktion des Immunsystems auf einen Erreger. Oft lösen Impfungen Fieber aus, komischerweise wird das dann als normal Impfreaktion abgetan!

Hmmmm, was machen wir jetzt noch mit dem Lebendimpfstoffen wie MMR!!

Du hast gerade behauptet dass es bei Keuchhusten ja deshalb ein Totimpfstoff ist weil dadurch der Krankheitsverlauf abgemildet verläuft!! AAAAHHHH. und jetzt machen wir mit den Lebendimpfstoffen???

Die MMR Welle in Berlin kann also doch durch einen frisch geimpften ins Rollen gebracht worden sein???

Und ..... man ist also doch nach einer MMR Impfung krank!! Nämlich genau mit drei Infektionskrankheiten auf einmal.... Masern, Mumps und Röteln.... Vielleicht ist ja noch Windpocken dabei (MMRV)

Oder bleibt bei euch jeder frisch geimpfte für zwei Wochen Zuhause?

Septima
24.03.2015, 15:44
Die Keuchhustenimpfung taugt nicht viel. zu häufig erkranken Geimpfte, zu schwach ist der versprochenen Schutz!


Meine älteste Tochter erkrankte mit einem Jahr an Pertussis. Damals war es noch nicht üblich, gegen Keuchhusten zu impfen. Ich kann dir sagen, es war grausam und langwierig. Man muss hilflos zusehen, wie das arme Kind nach Luft ringt und nur mit Mühen den klebrigen Schleim herauswürgen kann. Ich hätte es ihr gerne erspart, besonders da sie später bei Erkältungskrankheiten immer wieder Probleme mit den Atemwegen bekam, nach kompetenter ärztlicher Meinung eine typische Folge einer Pertussiserkrankung.
Unser zweites Kind hatte Glück, dass es im Kleinkindalter zu keinem Ausbruch von Keuchhusten in der Umgebung kam.
Die jüngeren Kinder wurden alle gegen Keuchhusten geimpft, ohne dass es zu irgendwelchen unangenehmen Reaktionen kam.
Sie erkrankten bisher auch noch nicht an dieser Krankheit

gracias
24.03.2015, 17:16
Fieber ist eine natürliche Reaktion, aber alles andere als gesund.


Ich schrieb von einer "gesunden Reaktion", ein üblicher Ausdruck im Sinne von "normal / natürlich".

DerHeld
24.03.2015, 17:22
Ich schrieb von einer "gesunden Reaktion", ein üblicher Ausdruck im Sinne von "normal / natürlich".
So gesehen: ja.
:blumengabe:

Inaktiver User
24.03.2015, 17:22
Zitat von melanienadja26
Ja, die gute, alte DDR.

Auch hier finden sich klare Gegenargumente!

Die DDR war ein Unterdrückungssystem, jedes Aufbegehren oder Abweichen der offiziellen Linie wurden verfolgt und bestraft. Da hat sich einfach niemand getraut Impfungen die vom Staat diktiert wurden als möglichen Grund der Allergien, Asthma oder sonstigen Krankheiten anzugeben!

Genau aus diesen Gründen wurden Statistiken falsch konstruiert! Die DDR wollte ihre Überlegenheit international demonstrieren.

Wenn man heute die Krankheitsvorgeschichten von ehemaligen DDR- Bürgern untersucht, stellt man erschreckend fest: gehäufte Infekte, wiederkehrende Antibiotika, Op´s von Rachenmandeln, Ohren und Polypen, klägliche Kinderentwicklungen usw. Das war u.a. der Preis der Impfroutine!!

Dir scheinen die echten Zusammenhänge nicht zu interessieren. Was die DDR-Medizin betrifft, hast Du keine Ahnung. Glaubst Du echt, dass wir es aus "Gehorsam gegenüber dem Staat" nicht mitbekommen hätten, wenn in unserem Umfeld so viele Kinder mit Allergien gewesen wären?

Ich bin in der DDR groß geworden und habe Allergien und Neurodermitis. Damit war ich in meinem Umfeld fast alleine. Nur in den Spezialsprechstunden habe ich mal andere Kinder mit ähnlichem Problemen gesehen. Ich wurde zu DDR-Zeiten ärztlich überwacht, aber außer Cortison gab es keine wirksame Behandlung.
(Auch nach der Wende gab es kaum etwas anderes pharmazeutisches, was geholfen hat.)

Ich war auch eins der Kinder mit Impfnebenwirkungen, habe ich übrigens auch schon vor einigen Seiten geschrieben. Ich bin immer wieder von den Impfungen zurück gestellt worden, da es nur wenige Zeitfenster im Jahr gegeben hat, in denen meine Haut so gut war, das die Impfung von ärztlicher Seite empfohlen werden konnte.

Kein Mediziner bestreitet heute, dass die Kinder in der DDR nicht so viel Allergien hatten wie Kinder aus der BRD und genau dieses nicht vermutete Phänomen (aufgrund der hohen Belastung durch die Umwelt) hat zu vielen neuen Erkenntnissen in der Allergieforschung geführt.
Im Gegensatz zur BRD gab es in der DDR medizinische Statistiken und Strafen, wenn nicht gemeldet wurde. Diese penible Überwachung war im Westen wegen des Datenschutzes gar nicht möglich gewesen.
Auch bei den Selbstmorden gab es die Statistiken, diese wurden nur zu DDR-Zeiten nicht veröffentlicht.
Und dies bedeutet auch nicht, dass die DDR kein Unrechtsstaat war und sie war auch nicht gut. Allerdings waren die Lebensverhältnisse anders und es bietet sich damit für die Forschung ein Schatz an Informationen.

Ich habe inzwischen meine allergischen Reaktionen mit Ernährungsumstellung (u.a. keine Zucker, kein Weißmehl, kein Industriefleisch, keine homogenisierte Milch, keine Fertignahrung, keine Konservierungsstoffe, viele Nüsse und Mandeln, viel unbehandeltes Bio-Gemüse, sehr viel Eigenanbau) und Darmsanierung in den Griff bekommen, so dass ich relativ unbelastet leben kann. Wenn ich jetzt mal Antibiotikum benötige, dann kommt hinterher gleich wieder der Aufbau der Darmflora. Außerdem sehe ich zu, dass ich im Sommerhalbjahr genügend Sonne (jeden Tag 10-15 min) bekomme).

Bei einer Freundin wurde MS mit 42 festgestellt, sie hat nach der radikalen Ernährungsumstellung ebenfalls keinen weiteren Schub bekommen. Es gibt inzwischen verschiedene Studien, die den Zuckerkonsum und das Fehlen des Sonnenlichts (nicht nur Vit.D) in Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen bringen.

Gegen Allergien helfen übrigens auch hervorragend Würmer. Menschen mit Würmern haben fast keine Allergien (trotz Impfung). Würmer werden heute sogar schon für die Heilung von Allergien eingesetzt.

Denkst Du mal darüber nach, warum Du ausgerechnet dem Impfen so viel Auswirkungen zuschreibst, die Folgen des heutigen Lebensstils (inclusive Hygiene, Lebensmittel und Bewegungsmangel) aber völlig außer acht läßt?

Ebayfan
24.03.2015, 18:03
Was mich bei Auffrischungsimpfungen stört ist, dass nie vorher der tatsächliche Titer bestimmt wird. Falls das doch mal gemacht wird höre ich sehr häufig, dass der Titer so hoch war, dass gar nicht geimpft werden musste.

Das stört mich auch. Oft wird die Impfung unbemerkt, wild aufgefrischt, einfach indem man mit dem Erreger in Kontakt kommt, aber dank ausreichendem Impfschutz nicht erkrankt. Warum sollte man sich da noch der Belastung der Auffrischimpfung aussetzen?

Man könnte viel mehr Leute zu einer Impfung bewegen, bekämen die Leute eine Liste in die Hand, in der der aktuelle Status mit der voraussichtlichen Krankheitsgefahr im Fall eines Kontakts aufgeführt wird. Bei 20%, leichter Verlauf wurden zwar wenige nachimpfen, bei 85%, schwerer Verlauf aber vermutlich schon.

melanienadja26
24.03.2015, 20:36
Liebe Wasserkatze,

du hat völlig Recht. Wir haben trotz allem die Möglichkeit, und sind die Umstände noch so schwer, unseren Gesundheitszustand ins positive zu lenken.

Da es bisher nur ums Impfen ging habe ich nachstehende Gedanken noch nicht erwähnt aber gerne führe ich diese hier jetzt auf!!

Unsere Umwelt und damit auch unsere Körper sind unglaublch vielen und ständig wechselden Umständen ausgesetzt! Wir habe leider nicht in allen Bereichen einen Einfluss darauf, könne aber doch mit Wissen und Konsequenz so einiges erreichen!!

Weichmacher in Getränken, Wasser, Milch und Getränke nur noch in Glasflaschen kaufen

keine veränderten Lebensmittel kaufen!! Keine Fertigprodukte!

Billige Kleidung die mit hochchemischen Farb- und Bleichmittel ausgesetzt sind! Lieber weniger und hochwertiger einkaufen, damit ein Stück so lange wie möglich gerne getragen werden kann.

Selber kochen, mit Lebensmitteln aus Regional und Ökologischen Anbau, Gemüse- Obstkisten in Großstädten liefern lassen. Metzger seiner Vertrauens suchen! Hochwertige Produkte, dafür weniger! 1-2 mal die Woche Fisch! Regelmässig essen, Gemeinsam essen!

Viel frsiche Luft, Sonne!! Vitamin D

Hygiene!

Genussmittel wie Alkohol, Zucker und Nikotin wirklich als Genussmittel konsumieren!!! D.h. selten aber mit Genuss!

Lachen!! Fröhlich sein!

Handystrahlen, Handy möglichst oft auf Flugmodus schalten, WLAN Nachts ausschalten,

Stress reduzieren!!

Für Ordnung im Haus, aber auch im Kopf sorgen!

Keine hormonellen Verhütungsmittel!! Es gibt Alternativen!!

Alle Medikamente die ich vorher einnehme wirklch genau überdenken!! Auch jede Impfung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bewegung, Sport für einen gesunden BMI, Senkung des Risikos an Herz- Kreislauf Krankheiten zu erkranken.

Gesunder, erholsamer Schlaf!

usw.... die Liste lässt sich beliebig erweitern!!

ich wünsche noch einen schönen Abend!!

Duffeline
24.03.2015, 20:47
Ausrufezeichen auf ein normales Maß reduzieren, damit sie einem nicht mitten im Leben ausgehen.

(Sorry, aber ich kann nicht anders)

Septima
24.03.2015, 21:20
Gemeinsam essen!


Gemeinsam essen als Alternative zum Impfen ist fast so gut wie Alufolie gegen radioaktive Strahlung.

Bae
24.03.2015, 22:09
Gemeinsam essen als Alternative zum Impfen ist fast so gut wie Alufolie gegen radioaktive Strahlung.

Die Vorteile gemeinsamen Essens können kaum überschätzt werden, Spott ist völlig unangebracht.

gruss, barbara

Ebayfan
24.03.2015, 22:40
Wobei man bei radioaktiver Strahlung auch unterscheiden muss ... da gibt es verschiedene Arten.

DerHeld
25.03.2015, 06:41
Die Vorteile gemeinsamen Essens können kaum überschätzt werden, Spott ist völlig unangebracht.

gruss, barbara
Als da wären?
Nix gegen gemeinsames Reden, Lachen, Besprechen. Aber eine vernünftige Gesundheitsvorsorge ersetzt das wohl kaum.

melanienadja26
25.03.2015, 08:07
Ich habe mit keinem Wort erwähnt dass Gesundheitsvorsorge Maßnahmen IMPFUNGEN ERSETZEN!!

Ich habe nur aufgezählt was jeder einzelne für sich und seiner Familie tun könnte um das allgemeine Wohlbefinden und auch deren Gesundheit zu fördern!!

Komisch, die Worte werden hier total verdreht... obwohl es schwarz auf weiß geschrieben ist!

DerHeld
25.03.2015, 08:10
Warum das alles geschrieen werden muss .......

Ebayfan
25.03.2015, 08:32
Ich halte gemeinsames Essen für überbewertet. Man sollte dann essen, wenn der Körper was braucht.

Septima
25.03.2015, 08:37
Ich habe mit keinem Wort erwähnt dass Gesundheitsvorsorge Maßnahmen IMPFUNGEN ERSETZEN!!

Ich habe nur aufgezählt was jeder einzelne für sich und seiner Familie tun könnte um das allgemeine Wohlbefinden und auch deren Gesundheit zu fördern!!

Komisch, die Worte werden hier total verdreht... obwohl es schwarz auf weiß geschrieben ist!

Ich empfinde deine Belehrungen, die für die meisten LeserInnen dieses Strangs nichts wirklich Neues darstellen, im Zusammenhang mit den Vor-und Nachteilen des Impfens als OT.
Vielleicht kannst du dazu ja einen eigenen Thread eröffnen.

Septima
25.03.2015, 08:43
Die Vorteile gemeinsamen Essens können kaum überschätzt werden, Spott ist völlig unangebracht.

gruss, barbara

Es kommt auf den Zusammenhang an. Eine Auflistung banaler Empfehlungen und Selbstverständlichkeiten im Zusammenhang mit einem ernsten und wichtigen Thema muss man nicht überbewerten und darf diese ruhig auch mal auf die Schippe nehmen.

Bae
25.03.2015, 08:56
Es kommt auf den Zusammenhang an. Eine Auflistung banaler Empfehlungen und Selbstverständlichkeiten im Zusammenhang mit einem ernsten und wichtigen Thema muss man nicht überbewerten und darf diese ruhig auch mal auf die Schippe nehmen.

Ich stelle allerdings fest, dass eine Menge Leute eben diese banalen, bekannten Empfehlungen missachten, damit teils ihr Immunsystem auf dem letzten Zacken laufen lassen und massiv Raubbau an sich treiben, teils mit desaströsen Folgen.

andersrum: the Guardian berichtet über Dörfer in Sardinien, wo es sehr viele Hundertjährige gibt, deutlich mehr als anderswo - und wo ein auffälliges Merkmal der Gesellschaft ist, dass die Leute nicht allein sind. "gemeinsam essen" geschieht nur dort, wo Leute nicht allein sind... und sorgt offensichtlich für langes Leben bei guter Gesundheit, wozu ja auch gehört, nicht an Infektionen zu sterben:
Susan Pinker: why face-to-face contact matters in our digital age | Books | The Guardian (http://www.theguardian.com/books/2015/mar/20/secret-long-happy-life-mountain-villages-sardinia)

während Impfen, ein technischer und isolierter Vorgang, durchaus seine positiven Seiten haben kann, aber halt gegenüber den "banalen, bekannten" Massnahmen relativ zu seiner Wirksamkeit zu viel Gewicht kriegt.

Mir scheinen im öffentlichen Diskurs die Prioritäten massiv durcheinander geraten, da ist immer noch zu viel Fortschrittsglaube und zu viel Technikglaube vorhanden, und zu wenig wird sich darauf gestützt, was Menschen wirklich gesund und fit hält: nämlich in erster Linie das "banale, bekannte" Zeug. Aber auch nur dann, wenn man es auch regelmässig tut.

gruss, barbara

Septima
25.03.2015, 09:02
Ich stelle allerdings fest, dass eine Menge Leute eben diese banalen, bekannten Empfehlungen missachten, damit teils ihr Immunsystem auf dem letzten Zacken laufen lassen und massiv Raubbau an sich treiben, teils mit desaströsen Folgen.


Ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass die in diesem Strang schreibenden User eine derartige Unterweisung und den dazugehörigen missionarischen Eifer nötig haben.

Bae
25.03.2015, 09:22
Ich hatte bisher nicht das Gefühl, dass die in diesem Strang schreibenden User eine derartige Unterweisung und den dazugehörigen missionarischen Eifer nötig haben.

Missionarischer Eifer? Jeder darf sich selbst zugrunde richten, wie er will, das ist nicht mein Problem.

Ich sehe nach wie vor keinen Anlass zu Spott, wenn auf die Rolle der täglichen Gewohnheiten verwiesen wird, und da ich meine, dass diese massiv unterschätzt wird, so schreib ich das. Und das zu viel Aufmerksamkeit auf Einzelmassnahmen wie das Impfen gerichtet wird, die ja doch höchstens zusätzlich zu guten Alltagsgewohnheiten eine positive Wirkung entfalten können, nicht anstelle.

gruss, barbara

melanienadja26
25.03.2015, 09:24
Vielen Dank Bae für deinen Beitrag!

Die Missachtung banalster Gesundheitspflege ist leider wirklich ein großes Thema.

Einfaches Beispiel, das Händewaschen.

Es ist erschreckend wie wenige Menschen sich selbst nach dem Toilettengang die Hände waschen. Kameraaufzeichnungen in Waschräumen bei Messen brachten bei Studien ekelhafte Beweise ans Tageslicht.

Die Griffe von Einkaufwägen in Supermärkten sind eine rechte Bazillenschleuder!

98% der Keime bekommst man durch simples Händewaschen mit Seife ab.

Bringt doch euren Kindern einfach wieder bei sich nach jedem Toilettengang, vor den Mahlzeiten und nach dem Heimkommen aus Büro, Schule und Kindergarten einfach schnell die Hände zu waschen!

Wirkt Wunder!!

Ebayfan
25.03.2015, 09:27
Und dass man sich vor diesem Hände waschen nicht im Gesicht herumfingern sollte. Sehr "schön" sind auch Haltestangen in öffentlichen Verkehrsmitteln und Türgriffe in öffentlichen Gebäuden wie Schulen.

Bae
25.03.2015, 09:33
nur schon: ausgeschlafen sein! - wer kann schon von sich behaupten, auf regelmässiger Basis genug zu schlafen? und doch ist Schlaf sehr wichtig

Zeitumstellung: Wie Schlaf unser Immunsystem gesund hält - DIE WELT (http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article114873309/Wie-Schlaf-unser-Immunsystem-gesund-haelt.html)

Schlaf stärkt die Immunabwehr, was auch heisst: die Erreger, die vorhanden sind, machen trotz ihres Vorhandenseins nicht krank, oder doch weniger oft, weniger schwer krank.

gruss, barbara

Septima
25.03.2015, 09:40
Missionarischer Eifer? Jeder darf sich selbst zugrunde richten, wie er will, das ist nicht mein Problem.

Ich sehe nach wie vor keinen Anlass zu Spott, wenn auf die Rolle der täglichen Gewohnheiten verwiesen wird, und da ich meine, dass diese massiv unterschätzt wird, so schreib ich das. Und das zu viel Aufmerksamkeit auf Einzelmassnahmen wie das Impfen gerichtet wird, die ja doch höchstens zusätzlich zu guten Alltagsgewohnheiten eine positive Wirkung entfalten können, nicht anstelle.

gruss, barbara

Ich bleibe dabei. Wer sich derart mit lückenhaftem Wissen und einer " nur meine ist die allein seligmachende" Meinung in den Vordergrund drängt, taugt kaum als Kompetenz, anderen erwachsenen Usern Ratschläge zu den Selbstverständlichkeiten des Alltags zu erteilen.
Da bei aller vorbildlichen Lebensführung das Für und Wider bezüglich Impfungen trotzdem immer wieder neu abgewogen werden muss, halte ich die Überbewertung dieses "Maßnahmenkatalogs" nur für sekundär elementar.

melanienadja26
25.03.2015, 09:43
Stimmt!

Als mein Sohn ein Säugling war und ich Nachts immer wieder aus dem Tiefschlaf gerissen wurde, war ich richtig viel krank.

Manchmal sind die Lebensumstände so dass einem der Schlaf geraubt wird, man kann aber versuchen sich anderweitig Ruhe und evtl. ein Schläfchen mit dem Baby am Nachmittag zu gönnen. ( ist mir leider auch nicht wirklich gelungen)

melanienadja26
25.03.2015, 09:45
Septima,

hast du dich gerade selber beschrieben? Keiner hat hier so eine verbohrte Meinung als Du!!

Septima
25.03.2015, 09:46
Septima,

hast du dich gerade selber beschrieben? Keiner hat hier so eine verbohrte Meinung als Du!!

..wenn schon, dann "wie du". :smirksmile:

melanienadja26
25.03.2015, 10:23
Ich möchte mich nun aus des Diskussionsrunde verabschieden.

Zum Abschluss möchte ich noch erwähnen dass ich seltsam fand dass mich niemand gefragt hat gegen was wir unseren Sohn geimpft haben.

Denn, ich habe immer wieder erwähnt dass ich keine Impfgegnerin bin!

Mein Motto: Impfen ja, aber so spät wie möglich und nur was nötig!!

Ich bin ende der 1970 Jahre geboren und durchgeimpft. Zukünftig werde ich nur Polio und Tetanus auffrischen lassen.

Mein Sohn hat die ersten 2 1/2 Lebensjahre keine Impfungen erhalten. Dann Tetanus und Polio.

Kurz vor der Einschulung haben wir die MMR Impfung gemacht.

Tetanus wird aufgefrischt. Alles Andere wird erst wieder fällig wenn er volljährig ist und somit selber entscheiden kann und darf!

Mein Sohn hat noch nie eine Antibiotikum benötigt. Eine volle Fieberzäpfchen Packung habe ich erst kürzlich voll in der Apotheke entsorgt. Wir hatte in 4 Jahren Kindergarten und bh. in der Schule ( mein Sohne besucht gerade die erste Klasse) keinen einzigen Ausfalltag wegen Krankheit.

Er hat keine Allergien, Unverträglichkeiten oder sonstige körperliche oder geistigen Auffälligkeiten.

Meine Lieben, ich wünsche Euch und Euren Familien alles Gute, Gesundheit, Vertrauen in Euch und das Leben!

Wagt ab und zu einen Blick über den Tellerrand hinaus.

Herzlichst

Eure Melanie

Duffeline
25.03.2015, 11:08
Melanie, ich denke dass niemand gefragt hat, weil es keinen interessiert gegen was du dein Kind impfst.
Was nützt es denn wenn eine anonyme Userin beschreibt, wie sie ihren Sohn impft.

Glaubst du allen Ernstes, mit deinen paar Posts hättest du so viel Eindruck gemacht, dass sich jemand deinen persönlichen Impfplan zum Vorbild nimmt?

Da genügen deine Ausrufezeichen nicht.

Bae
25.03.2015, 11:16
Melanie, ich denke dass niemand gefragt hat, weil es keinen interessiert gegen was du dein Kind impfst.
Was nützt es denn wenn eine anonyme Userin beschreibt, wie sie ihren Sohn impft.

Es nützt dass Leser und Leserinnen sich ein Bild davon machen können, was andere Leute und vor allem Eltern denken, welche Impfstrategie sie haben und welche Gründe dafür.

Sagen wir, eine Versachlichung der Diskussion, die beim Thema Impfen ja keineswegs schadet.



Glaubst du allen Ernstes, mit deinen paar Posts hättest du so viel Eindruck gemacht, dass sich jemand deinen persönlichen Impfplan zum Vorbild nimmt?

und warum eigentlich nicht?

man muss sich ja nicht einen Impfplan zum Vorbild nehmen, aber den Mut, selbst zu denken (siehe Kant, Aufklärung, etc) durchaus schon.



Da genügen deine Ausrufezeichen nicht.

keine Ausrufezeichen garantieren auch nicht notwendigerweise für eine überlegene Qualität der Beiträge.

gruss, barbara

melanienadja26
25.03.2015, 11:24
Vielen Dank Barbara!

kaatje
27.03.2015, 11:42
Liebe Katja,

Es ist Ihnen ein Rätsel, dass Sie mit Ihrem Bekenntnis zum Durchimpfen auf so viel Empörung stoßen und Sie finden aber Eltern verantwortungslos, die Ihre Kinder nicht zu den Standard-Impfungen schicken!? Sie Erwarten also Toleranz Ihrer Haltung gegenüber und können andere Haltungen nicht tolerieren? Was sagen Sie den Eltern, deren Kinder auf Grund einer Impfung krank geworden sind oder gar verstorben sind? Da lassen Sie keine Gegenargumente gelten?

Ich persönlich finde dieses Thema äußerst sensibel und es lässt sich für mich nicht mit so einem banalen und provozierenden Artikel abfertigen.

Ich finde diese ganze Diskussion um impfen oder nicht impfen nervtötend!

Ich bin weder Impfgegener noch Impfbefürworter! Mein Mann und ich haben für uns und unsere Tochter eine individuelle Impfentscheidung getroffen. Ich denke jeder trifft eine Entscheidung, die er verantworten muss und diese Verantwortung unseren Kindern gegenüber ist enorm.

Ob man nun mit seiner Entscheidung richtig oder falsch liegt, lässt sich eh nicht vorhersehen und jeder hofft, das Richtige zu tun!

Ich würde mir einfach nur wünschen, dass diese gegenseitigen Beschuldigungen aufhören und das alle Eltern sich gut informieren und alle Risiken gut abwägen, bevor Sie eine Entscheidung treffen, die das Leben und die Gesundheit des eigenen Kindes betreffen. Und nochmal: es lässt sich eben NICHT klar sagen, was richtig und was falsch ist!

Herzlichst,
Kaatje

Sig
29.03.2015, 00:17
Ich habe den Artikel jetzt auch gelesen. Ich konnte da nichts rauslesen außer "ich finde Impfen irgendwie gut, dabei bleibe ich jetzt mal, Argumente interessieren mich nicht." Okayy... Jedem das Seine. Aber auf der Grundlage kann man doch nicht diskutieren.

hibiscus99
30.04.2015, 15:09
Ich sehe das ganz genauso. Auch ich lasse meine Kinder altersgerecht impfen. Meine Kleine ist noch zu klein, um alle Impfungen zu haben. Und ich habe schon ein schlechtes Gefühl, wenn ich von Müttern höre, dass ihre Kinder nicht geimpft sind - insbesondere nach der letzten Masernwelle in Berlin...

Ich bin sonst auch eher der Typ, der sagt: "Jede Familie, wie es für sie passt". Aber beim Impfen finde ich schon, dass alle Eltern auch eine gewisse Verantwortung für alle Kinder haben, nicht nur für die eigenen. Und das heißt für mich: Altersgerecht impfen lassen - in Absprache mit verantwortungsvollen Ärzten.

Libentia
04.05.2015, 13:03
ich habe schon ein schlechtes Gefühl, wenn ich von Müttern höre, dass ihre Kinder nicht geimpft sind - insbesondere nach der letzten Masernwelle in Berlin...

Ich bin sonst auch eher der Typ, der sagt: "Jede Familie, wie es für sie passt". Aber beim Impfen finde ich schon, dass alle Eltern auch eine gewisse Verantwortung für alle Kinder haben, nicht nur für die eigenen. Und das heißt für mich: Altersgerecht impfen lassen -

Verstehe ich jetzt nicht. Wenn eine Impfung vor der Krankheit schützt, gegen die geimpft wurde, wo ist dann das Problem? Dann sind doch die Kinder jener Eltern geschützt, die haben impfen lassen.

Inaktiver User
05.05.2015, 14:07
Verstehe ich jetzt nicht. Wenn eine Impfung vor der Krankheit schützt, gegen die geimpft wurde, wo ist dann das Problem? Dann sind doch die Kinder jener Eltern geschützt, die haben impfen lassen.

Libentia, einfach vollständig lesen.....
hibiscus99 hat doch geschrieben, dass ihr Kind noch zu jung zum impfen ist.
Gegen Masern wird meines Wissens erst ab einem Jahr (und knapp darunter) geimpft.
Damit sind genau diese jungen Kinder auf den Herdenschutz angewiesen.



Meine Kleine ist noch zu klein, um alle Impfungen zu haben. Und ich habe schon ein schlechtes Gefühl, wenn ich von Müttern höre, dass ihre Kinder nicht geimpft sind -

Ticklish
07.07.2015, 14:47
:allesok: Volle Zustimmung!

Meine Schwester hat sich dazu entschlossen ihren zweiten Sohn nicht impfen zu lassen. Er ist inzwischen 15 Jahre alt und war äußerst selten krank. Soweit ich weiß, hat er auch noch nie Antibiotika gebraucht. Im Vergleich dazu sehe ich viele durchgeimpfte Kinder die ständig krank werden. Ich vermute, dass diese vorbeugenden Impfungen das Immunssystem sehr durcheinander bringen und evt. mehr Schaden als Nutzen anrichten können.

Die Entscheidung sollte auf jeden Fall bei den Eltern bleiben!

Ich bin über diesen Thread gestolpert, als ich gerade ein bisschen Zerstreuung bei meiner täglichen Tasse Kaffee gesucht habe. Seit mein Kleinster da ist, komme ich nicht mehr zum schreiben und nur sehr selten zum Lesen in der Bri.

Ich habe daher nicht alle Kommentare gelesen, aber hierzu muss ich jetzt doch mal was sagen. Was ist das bitteschön für eine Argumentation "Der Junge wurde nicht geimpft und war (deshalb???) äußerst selten krank"?? Dann hat er halt verdammt nochmal GLÜCK gehabt! Wäre er mit dem Masern-Virus in Kontakt gekommen, dann wäre er auch daran erkrankt. Und mit viel Glück hätte er dann keine der Spätfolgen davon getragen. SSPE etc. Das ist ja genauso wie wenn ich sage: "Ich setze mein Kind schon seit 3 Jahren nicht in einen Kindersitz im Auto und bis jetzt ist ihm noch nichts passiert!" - und bin bis dato unfallfrei gefahren. Ein Unfall kann IMMER passieren. Eine Masernansteckung kann IMMER passieren! Und so wie wir Impfbefürworter darauf hoffen, dass unser Kind keine Impfschäden/-folgen davonträgt, hoffen die Impfgegner, dass ihr Kind entweder diese schlimmen Krankheiten nicht bekommt oder wenn dann halt "nur" die Krankheit durchmacht ohne Spätfolgen. Punkt.

KatjaFreutSich
08.07.2015, 11:11
Volle Zustimmung zum Artikel !!!

Ich lasse sonst auch jedem sein Plaisierchen, was stört mich das Voodoo der anderen, aber beim Impfen bin ich äußerst intolerant.

Und zwar weil diese Argumentation zu kurz gegriffen ist:


bevor Sie eine Entscheidung treffen, die das Leben und die Gesundheit des eigenen Kindes betreffen.


Verstehe ich jetzt nicht. Wenn eine Impfung vor der Krankheit schützt, gegen die geimpft wurde, wo ist dann das Problem? Dann sind doch die Kinder jener Eltern geschützt, die haben impfen lassen.

Eben nicht. Die Entscheidung betrifft nicht nur das Leben des eigenen Kindes, sondern auch das anderer Kinder. Es gibt es gewisse Quote von Kindern, bei denen die Impfung versagt hat, die zu jung für eine Impfung sind, oder die wegen anderer körperlicher Probleme nicht geimpft werden können. Diese Kinder sind auf einen funktionierenden Herdenschutz angewiesen. Wenn ich mein Kind nicht impfen lasse, nehmen ich Schäden dieser Kinder billigend in Kauf, pokere aber gleichzeitig darauf, dass schon genügend andere Kinder geimpft sind um meines zu schützen.

Das ist zutiefst egoistisch und unsozial.

KatjaFreutSich (nicht mit der Artikel Autorin verwandt...), die immer äußerst ungern mit ihrer neunmonatigen Tochter um Arzt gegangen ist, da die blöde Masernimpfung noch nicht erfolgt war

marylin
08.07.2015, 15:04
Eben nicht. Die Entscheidung betrifft nicht nur das Leben des eigenen Kindes, sondern auch das anderer Kinder. Es gibt es gewisse Quote von Kindern, bei denen die Impfung versagt hat, die zu jung für eine Impfung sind, oder die wegen anderer körperlicher Probleme nicht geimpft werden können. Diese Kinder sind auf einen funktionierenden Herdenschutz angewiesen. Wenn ich mein Kind nicht impfen lasse, nehmen ich Schäden dieser Kinder billigend in Kauf, pokere aber gleichzeitig darauf, dass schon genügend andere Kinder geimpft sind um meines zu schützen.

Das ist zutiefst egoistisch und unsozial.


Vorweg: Ich und mein Sohn sind durchgeimpft, ich befürworte impfen ausdrücklich.

ABER: Nein, ich bin nicht für die Gesundheit anderer verantwortlich und ich bin auch nicht Schuld, wenn andere erkranken, weil mein Kind nicht geimpft ist. Diese Verknüpfung ist nämlich genauso falsch, wie die Aussage der Organspende-Werbung, die sagt, dass Menschen ohne Organspendeausweis Schuld sind, dass andere Menschen sterben, weil sie kein Organ bekommen. Das ist falsch, sie sterben, weil sie krank sind.

Den Leuten die Verantwortung für andere Kinder zu übertragen, finde ich falsch. Ich impfe mein Kind, weil ich genau dieses Kind schützen will. Und ich wäge ab. Und ich akzeptiere, dass es Eltern gibt, die nicht impfen wollen. Das ist ihr gutes Recht und das ist auch richtig so!

Ebayfan
08.07.2015, 15:25
Das sehe ich auch so. Ich würde mich selbst auch nicht impfen lassen, um Leute zu schützen, zu denen ich überhaupt keine Beziehung habe. Die würden es mir auch nicht danken, wenn ich dadurch einen Schaden erleide. Also müssen sie sich selbst schützen.

So doof das jetzt klingen mag, gerade das Masern-Virus hat sehr zum Erfolg unserer Kultur beigetragen. Man darf das nicht immer nur negativ sehen. Unser Wissen, unsere Technologie, unsere Haustiere, Kulturpflanzen und unsere Krankheiten haben gemeinsam dazu beigetragen, die Welt zu erobern. Es hätte auch anders kommen können. Dann wären wir die so gut wie ausgestorbenen Ureinwohner und andere würden Europa besiedeln. Aber sowas will man heute nicht mehr so genau wissen, es ist wohl nicht PC.

KatjaFreutSich
08.07.2015, 16:21
ABER: Nein, ich bin nicht für die Gesundheit anderer verantwortlich und ich bin auch nicht Schuld, wenn andere erkranken, weil mein Kind nicht geimpft ist.
Ich finde der Vergleich zum Organspendeausweis hinkt ein wenig. Die Eltern, deren nicht geimpftes, masernerkranktes Kind damals Bad Salzuflen die Säuglinge angesteckt hat, die dann an den Spätfolgen starben, handeln in meinen Augen schon verantwortungslos. Es ist ein Unterschied, ob jemand nicht gesund wird, der es durch eine Organspende vielleicht werden könnte, oder ob ich einen Gesunden anstecke, der daran stirbt. Der Organspender hat die Chance, auch von jemand anderem als Dir Hilfe zu erhalten, der angesteckte Säugling hat keine Chance.

Den Leuten die Verantwortung für andere Kinder zu übertragen, finde ich falsch. Ich impfe mein Kind, weil ich genau dieses Kind schützen will. Und ich wäge ab. Und ich akzeptiere, dass es Eltern gibt, die nicht impfen wollen. Das ist ihr gutes Recht und das ist auch richtig so!
Ich impfe auch zuallererst, weil ich mein Kind schützen will. Verantwortung für andere Kinder übernehmen wird die Masse nicht wollen. Deshalb ist es ja auch in etlichen Länder mehr oder minder harte Pflicht, zu impfen. Da übernimmt der Staat als übergeordnete, eher in Bevölkerungswohl als Einzelschicksalen denkende Institution diese Aufgabe. Und an manchen Stellen würde ich mir das auch für Deutschland wünschen: Ein Masernausbruch in einer Kita mit U1-Kindern wäre beispielsweise katastrophal. Für solche Kitas würde ich eine Impfpflicht befürworten.

marylin
08.07.2015, 16:33
Ja, das eine Kita sagen kann, wir nehmen nur geimpfte Kinder, finde ich auch gut. Da MUSS man ja sein Kind nicht hinbringen (theoretisch). Dass eine übergeordnete Instanz, also der Staat, bestimmt, welche Behandlung gemacht wird und welche nicht (außer in Notfällen), finde ich nicht richtig. Was in MEINEN Körper kommt, bestimme immer noch ich! Nun ist das mit der Freiheit, über sich selbst zu bestimmen eben so eine Sache - im Prinzip gut und richtig, aber manchmal richtet das eben Schaden an. Aber das muss man meiner Meinung nach - so tragisch das im Einzelfall ist - hinnehmen. Denn das der Staat bestimmt, wer wie behandelt wird, will ja auch keiner...

Chelonia_mydas
08.07.2015, 17:51
ABER: Nein, ich bin nicht für die Gesundheit anderer verantwortlich und ich bin auch nicht Schuld, wenn andere erkranken, weil mein Kind nicht geimpft ist. Diese Verknüpfung ist nämlich genauso falsch, wie



Das sehe ich auch so. Ich würde mich selbst auch nicht impfen lassen, um Leute zu schützen, zu denen ich überhaupt keine Beziehung habe.

Ich bin Impfbefürworterin und finde, genau anders herum wird ein Schuh draus:
als ich noch Studentin und Naturheilkunde-affin war, gab es in meinem Umfeld sehr sehr viele Impfgegner. Diese Impf-Phobie wurde auch von den diversen und in Massen konsultierten Heilpraktikern und (die vor allem) klassischen Homöopathen kräftig befeuert, indem diverse Horroszenarien entworfen wurden, was alles passieren können und dass dann die (insbesondere) Homöopathie (also Einzelmittelgabe) gar nicht wirken könne.
Zudem sollte Impfen zutiefst "unnatürlich" sein, dem armen Körper "die notwendige Gesundungsarbeit abnehmen" und diverses Zeugs mehr. Man fühlte sich in den Kreisen äußerst aufgeklärt, kritsich und naturverbunden...

Aber mE ist diese Haltung nur möglich , WEIL die meisten Menschen impfen und impfen lassen. Auf deren Rücken könnte diese ach-so-elitäre Einstellung wunderbar ausgetragen werden, denn hier haben wir doch in den meisten Fällen eine gute ärztliche Versorgung bzw die Ansteckungsgefahr ist ja vergleichsweise gering.

Da hat man dann gut reden. Scheint aber, als würde sich das hier mit Zunahme exotischer Erkrankungen auch nochmal ändern - keine Ahnung, ich bewege mich heute in ganz anderen Umfeldern.

Darüber hinaus eine Frage: was genau spricht denn dagegen, sich bzw sein Kind impfen zu lassen, wenn man dadurch AUCH andere Menschen schützen kann? Das kann doch eh immer nur auf einer abstrakten Ebene so sein und nicht, weil ich meinem ungebliebten Nachbarn von gegenüber, der nie grüßt, was ersparen will.
Es geht doch um die "Gesamtheit".

KatjaFreutSich
09.07.2015, 11:33
Aber mE ist diese Haltung nur möglich , WEIL die meisten Menschen impfen und impfen lassen. Auf deren Rücken könnte diese ach-so-elitäre Einstellung wunderbar ausgetragen werden, denn hier haben wir doch in den meisten Fällen eine gute ärztliche Versorgung bzw die Ansteckungsgefahr ist ja vergleichsweise gering.


:allesok:

Das ist eindeutig eine Luxuseinstellung. Ich frage mich, wieviele der Impfgegner bei ihren Ansichten blieben, wenn sie denn z.B. nach Indien oder Afrika versetzt würden.

alina75
10.07.2015, 14:39
Mir kocht das Blut wenn ich hier so lese. Ich habe keine Verantwortung für den Säugling neben mir, weil ich keine Beziehung zu ihm habe und ihn auch nicht kenne?!
Wenn er sich durch mein Kind ansteckt, weil ich keine Lust hatte uns impfen zu lassen, hat er halt Pech gehabt. Wenn es daran stirbt, hat er auch Pech gehabt, dann hätten seine Eltern ihn doch einfach zu Hause lassen sollen ...
Es ist einfach unglaublich.
Solche Eltern sollten mit ihren Kindern vom kompletten, öffentlichen Leben ausgeschlossen werden. Nur so wird offenbar ein Schuh daraus.

Lonamisa
10.07.2015, 15:46
Es steht dir aber schlicht kein urteil über die Motivation der anderen zu, die in der Regel auch nicht so oberflächlich und dumm ist, wie du das hier skizzierst ...
denn viele treffen die Entscheidung, sich oder ihr Kind nicht impfen zu lassen, aus ihrer konkreten Familienamnamnese heraus und haben oft sehr gute Gründe sich als mündige Patienten auch für oder gegen etwas zu entscheiden.


Wenn manche irgendeine Kinderkranheit hierzilande wirklich für das kleinere Risiko halten, das ihr Kind evtl gar nicht bekommt bzw mit ärztlichem Betreuung problemlos wegstecken könnte
und es für wahrscheinlicher halten, dass ihr Kind durch Impfungen das größere gesundheitliche Problem und eben den Impfschaden riskiert ...

handeln sie verantwortungsbewußt, wenn sie ihre Kinder nicht impfen lassen
und dürfen sehr wohl ohne irgendeinen Rechtfertigungsdruck verzichten.



Immerhin machst du den Eltern des Babys ja nun auch nicht den Vorwurf, sie müsse ihr Kind vor Infektionen schützen -und ihr Baby eben so versorgen und betreuen, dass es gesund bleibt und sich nirgends anstecken kann.
Es liegt in ihrem Verantwortungsbereich zu wissen, dass ihr Kind keinen optimalen Impfschutz hat und sie müssen angemessen darauf reagieren und Notfalls eben auf Kontakte und Situationen verzichten, die Risiken für ihr Kind bedeuten.
das Baby ohen Impfschutz gehört eben dann auch nicht ins pralle öffentliche Leben und man mus diese Besonderheit berücksichtigen und sich entsprechend sicher verhalten, besondere Hygiene und ein besonders achtsamer Umgang sind bei Säuglingen eben immer Thema!


Es gibt eben individuelle Risiken, die nicht für jeden gleich sind ...
und die Gesundheit des eigenen Kindes wird jeder höher bewerten, als irgendein diffuses Ansteckungsrisiko für ein fremdes Kind, für das er selbst die Verantwortung nicht trägt.

Jeder trifft die Entscheidungen fürs eigene Kind nach eigenem Ermessen so wie er es für richtig hält ... und wer bist du, diese Interessen in Frage zu stellen und anzuzweifeln und Vorwüfe zu erheben.

Chelonia_mydas
10.07.2015, 16:06
und dürfen sehr wohl ohne irgendeinen Rechtfertigungsdruck verzichten.

Seh ich als sehr problematisch an und bin deshalb für eine Impf-Pflicht.
Aber da spaltet sich ja eh die Nation - man wird sehen, was bei den Diskussionen über die Impf-Pflicht noch herauskommt.

Es wird dann immer auch noch genug geben, die sich nicht impfen lassen KÖNNEN, zB auf Grund von Allergien gegen den Impfstoff. Bei Asthma zB wird meist nicht gegen Pocken geimpft, allein wegen des Serums, das Asthmatiker nicht vertragen.
Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Lonamisa
10.07.2015, 16:13
Seh ich als sehr problematisch an und bin deshalb für eine Impf-Pflicht.
Aber da spaltet sich ja eh die Nation - man wird sehen, was bei den Diskussionen über die Impf-Pflicht noch herauskommt.

ich bin gegen eine Impfpflicht ... denn ich hab einen Schwager, der Aufgrund schwerster Reaktionen auf eine Impfung zeitlebens behindert und auf dem Stand eines Kleinkindes bleiben wird.

Seine Mutter ging mit ihm zu impfen und er wurde todkrank und nie wieder gesund... sie pflegt ihn seit Jahrzehnten .... bis heute!

Ebayfan
10.07.2015, 17:13
Es wird überhaupt nicht mehr gegen Pocken geimpft und die Impfpflicht wurde in den 70ern abgeschafft. Zum Glück! Die 1. Pockenimpfung als Baby habe ich nämlich auch nicht gut vertragen.

Jeder muss selbst wissen, was er seinem Körper zumuten will und welche Risiken er eingeht.

ja-aber
22.07.2015, 10:09
Jeder muss selbst wissen, was er seinem Körper zumuten will und welche Risiken er eingeht.

Grundsätzlich sehe ich das auch so.

Impfgegner profitieren ganz klar von der hohen Impfrate der Restbevölkerung. Wenn einem das bewusst ist, okay. Ich finde, das ist ein zweischneidiges Schwert, wenn man sich darauf verlässt, dass andere für einen geradestehen, in anderen Zusammenhängen wird das gern mal "Sozialschmarotzer" genannt. Damit habe ich als Impfbefürworterin aber kein Problem, es freut mich, wenn ich durch meine Aktivität dafür sorgen kann, dass die Kinder von Impfgegnern vermutlich nicht an potenziell gefährlichen Krankheiten erkranken oder gar sterben warden. Sänke die generelle "Impfmoral", wären diese Menschen gefährdeter. Das sehe ich aber als "Risiko eingehen". Ich kann diese Quote nicht beeinflussen, leider, ich impfe, also leiste ich meinen Beitrag.

Impfgegner nehmen in Kauf, dass bei sinkender "Impfmoral" Menschen erkranken, die sich nicht impfen lassen können. Man könnte ihnen da Egoismus unterstellen, so weit würde ich aber nicht gehen. Was ich mir aber vorstellen könnte, ware ein finanzieller Ausgleich: bist Du ungeimpft und könntest Dich impfen lassen, willst aber aus diversen Gründen nicht, dann zahlst Du eine erhöhte Krankenversicherungsabgabe. Genau wie bei der Autoversicherung, wo Garagenwagen günstiger sind als Straßenparker.

Absolut verwerflich finde ich das Verhalten von Eltern, die Masern- oder Windpockenpartys veranstalten und so aktiv dazu beitragen, dass sich ein Virus verbreitet. So etwas sollte meiner Meinung nach sanktioniert werden.

Ich finde es auch in Ordnung, dass Institutionen wie Privatschulen oder Kindergärten eine Impfung verlangen. Wer diese nicht hat, kann sicher bei begründetem Nicht-Impfen (Allergien etc.) vorsprechen oder muss ggf. damit leben, dass das Kind in Institutionen geht, wo andere Kinder sind, die Viren verbreiten. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Kind ansteckt, ist in einem Umfeld von Impfgegnern deutlich höher. Bei solchen Vorgaben würde ich mein Kind lieber in eine "Impfbefürworter"-Institution schicken, weil es dort geschützter ware. Auch das kann aber jeder selbst entscheiden.

Hilfreich ware, dass es verpflichtende Aufklärung für Eltern gibt und ein unterschriebenes Dokument, dass auf Impfen ohne gesundheitliche Einschränkung verzichtet wird. Ähnlich wie bei Abtreibungen. Weiter würde ich keine Pflicht sehen.

Mir ware aber grundsätzlich lieb, dass die Solidargemeinschaft auch für erkrankte Kinder sorgt, deren Eltern nicht geimpft haben. Bei Erwachsenen, die sich selbst willentlich nicht impfen, bin ich da nicht so nachsichtig. Wer z.B. in ein Tropengebiet reist und sich nicht impft und dann irgendeinen fiesen Tropen-Erreger einschleppt, der sollte sanktioniert werden können. Es gibt Erreger, gegen die man sich nicht impfen lassen kann, klar, aber etliche sind bekämpfbar.

Besonders skurril sind ja die "Impfgegner", die dann doch vor der Afrika-Reise andere Prioritäten setzen. Daran sieht man meiner Meinung nach, dass die "deutschen" Viren offenbar viel zu sehr verharmlost werden.

Mir persönlich ist das Risiko zu groß, genau die entscheidende Impflücke zu erwischen, die aufgrund der Globalisierung sowieso immer größer wird, deshalb impfe ich meine Kinder und mich so, wie die Stiko das empfiehlt. Meinen Sohn werde ich privatfinanziert gegen HPV impfen lassen, denn ich sehe auch da die Verantwortung nicht nur bei den Mädchen und Frauen.

maerz32
23.07.2015, 10:09
Zur Eingangsfrage: Ja. Man handelt verantwortungslos. Punkt. Das muss dann jeder mit seinem Gewissen ausmachen.
Zur Pocken-Impfung. Ich habe nach der 2. Impfung über 40 Fieber gekriegt. Aber... Es kann ja ganz lustig werden, wenn unseren Freunden aus Übersee, die ja die Pocken-Viren noch besitzen, ein Paar davon rein zufällig entweichen. Sagen wir, auf der Basis in Rammstein. Alles natürlich eine finstere Phantasie. :freches grinsen:

Annabelle-Birne
06.10.2015, 09:55
Als jemand, der sich kurz vor den bevorstehenden Impfungen seines 10 Wochen alten Kindes, auf die Suche nach Informationen gemacht hat, bin ich bisher zu folgenden subjektiven ´Einsichten´ gekommen:

Was mich nach Wochen der Recherche gar nicht mehr interessiert und bei meiner persönlichen Entscheidungsfindung gleich aussortiert wird sind ...

... Meinungen von ´radikalen´ Impfbefürwortern. Sie fordern in der Regel die Impf-Pflicht für alle sowie Strafen und Sanktionen für Eltern die nicht impfen lassen. Darüber hinaus verweisen sie gerne auf die STIKO und die jeweils regionale Tageszeitung. Gerne schreiben sie Sätze wie: ´Mir ist es absolut unerklärlich, wie man heutzutage noch gegen das Impfen sein kann !!!!!!!´ oder ´Wer nicht impfen lässt übt Körperverletzung gegen sein Kind und alle anderen Menschen, die aus irgendeinem Grund nicht geimpft werden können aus !!!!!!!!´.

... Meinungen von ´radikalen´ Impfgegnern. Sie verweisen in der Regel auf die ersten Treffer in Suchmaschinen, wenn man das Wort ´Impfkritik´ eingibt und argumentieren mit Geschichten wie ´Kein Aluminium im Deo haben wollen, sich das Zeug dann aber ins Blut seines Säuglings spritzen lassen !!!!!!!!!´ oder ´Gott schickt kein Kind zur Erde, damit es geimpft werden muss !!!!!!!!´

Generell überspringe ich mittlerweile Beiträge, die eine auffällig gehäufte Anzahl an Ausrufezeichen und GROSSBUCHSTABEN aufweisen.

Für mich kann ich festhalten, dass die Themen ´Impfung´ und ´Immunsystem´ so dermaßen komplex sind, dass sich jeder mit einer eindeutigen (oftmals anderen aufzwingen wollenden) Pro- oder Contra-Meinung viel zu weit aus dem Fenster lehnt und ich ihm damit erstmal Skepsis entgegenbringen muss. Mir ist bewusst, dass eine eindeutige Pro- oder Contrahaltung die Entscheidungsfindung absolut erleichtert, aber das tun Würfeln, Schere-Stein-Papier und Stöckchen ziehen auch.

Am wohlsten (aber definitiv nicht wirklich wohl) fühle ich mich aktuell mit folgender Haltung:

Nicht-Impfen lassen kann genauso wie Impfen lassen sowohl negative als auch positive Auswirkungen auf mein Kind haben. Das Leben ist so individuell, dass mich Statistiken (die ich selbst nicht gefälscht habe) erstmal nur herzlich wenig interessieren. Also will ich mir persönlich die Frage stellen, wie ich mein Kind sowohl vor Impfschäden als auch Krankheiten, gegen die es aus eigenen Kräften möglicherweise nicht ankommt, schützen kann. Und hier scheint es mir in der Tat sinnvoll zu sein, sich an dem Motto ´so wenig wie möglich, und nur so viel wie nötig´ zu orientieren. Und dagegen spricht für mich die vollständige und so früh wie möglich stattfindende Durchimpfung gegen alles, was es auf diesem Planeten irgendwann mal gegeben hat, aktuell noch gibt und irgendwann mal geben wird. Ich gehe weiterhin auch davon aus, dass Impfungen eine Belastung für den menschlichen Körper darstellen - noch mehr vermutlich für einen wenige Wochen alten Menschen. Somit stehe ich einer 6-fach Impfung plus zwei weiteren Impfungen inklusive Folgeimpfungen innerhalb der ersten Lebensmonate ohne jeglichen Ansatz von Euphorie gegenüber. Stattdessen informiere ich mich weiter, welche Möglichkeiten es gibt, sich gezielt für Einzelimpfungen zu entscheiden (um somit den kompletten ´Cocktail´ zu umgehen) und inwiefern eine Impfung auch erst später Sinn macht.

Abschließend lasse ich noch ein paar Überlegungen vom Stapel, die mir die Entscheidung für eine Impfung auch nicht gerade leichter machen:

1. Beim Thema ´Impfung´ scheint sich die Politik auf einmal völlig einig zu sein (da werde ich generell schon mal skeptisch) und nur das Beste für den Bürger zu wollen. Eigentlich müsste nahezu jeder Mensch mittlerweile in der Lage sein, zig Beispiele nennen zu können, in denen die Politik nicht im Sinne des einzelnen Menschen und sogar großer Teile der Bevölkerung gehandelt hat, sondern vielmehr im Interesse von Konzernen oder den wohlhabenderen Bürgern.

2. Ähnlicher Aspekt: dass der Politik unsere Gesundheit so sehr am Herzen liegen soll, steht irgendwie im krassen Gegensatz zu den herben Einsparungen im Gesundheits- und Pflegewesen. Was mich dabei auch interessieren würde: wieviele Tausende später tödlich verlaufende Krebserkrankungen pro Jahr würden frühzeitiger diagnostiziert und damit behandelt werden, wenn die Krankenkasse die Vorsorgeuntersuchungen eher bezahlen würde ?

3. Auch wenn die persönlichen Erfahrungen mit Impf-(folge)schäden in der breiten Bevölkerungsschicht verschwindend gering ausfallen dürften, so gibt es doch eine sichtlich höhere Anzahl von nachweisbaren und oftmals selbsterfahrenen Ärztefehlern bzw. -unzulänglichkeiten. In meinem Bekanntenkreis kenne ich ´nur´ zwei (vermutete) Impfschäden, aber zig konkrete Fälle wie plötzliche Diagnose (durch neuen Arzt) fortgeschrittenen Brustkrebses trotz regelmäßiger Vorsorgeuntersuchung, karieszerfessener Zahn trotz halbjähriger, positiv abgeschlossener Routine-Besuche beim Zahnarzt, Verschreibung von für stillende Mütter als ungeeignet erklärten Medikamenten, falsch angelegte Infusionen, nicht als solchen erkannten Bruch mit dauerhaft falsch verwachsenem Knochen, und und und ... Klar, ich kann auch ebenso viele positive Berichte über ärztliche Behandlungen aufzählen, nur wundert es mich, dass auf einmal beim Thema ´Impfen´ jeder Arzt zum unfehlbaren Experten erklärt wird. Und wenn man dies tut, sollte man bedenken, dass auch unter den Impfkritikern nicht wenige, ausgebildete und jahrelang praktizierende Ärzte sind.

Meine persönliche Empfehlung (lässt sich generell auf nahezu alle Themen übertragen): wenn man das Gefühl hat, ein Thema, über das ausgiebig diskutiert und gestritten wird, in seiner Gänze erfasst und auf eine einfache Formel reduziert zu haben, dann sollte man nicht aufhören, darüber nachzudenken oder wenigstens der Möglichkeit Platz einräumen, die Formel nachträglich verändern zu dürfen/können.

Viele Impfbefürworter haben für sich die Formel ´Impfen verhindert auf zuverlässige und schonende Art und Weise den Ausbruch und die Verbreitung schlimmster Krankheiten´ gefunden. Und aus dieser Sicht ist es klar, wieso jeder, der nicht dieser Formel folgt auf einmal verantwortungslos oder dumm handelt. Man sollte aber wenigstens die (in meinen Augen berechtigte) Skepsis an der Richtigkeit dieser Formel zulassen (und auch verstehen ). Das hat auch den Nebeneffekt (ob erwünscht oder nicht), dass auf einmal nicht mehr alle Diskussionspartner automatisch ´verantwortungslos´, ´uninformiert´, ´naiv´ oder ´doof´ sind.

Annabelle

marylin
06.10.2015, 12:26
Jetzt interessiert mich aber, wie du für dein Kind entschieden hast...?

Annabelle-Birne
06.10.2015, 12:47
Jetzt interessiert mich aber, wie du für dein Kind entschieden hast...?

Nachdem mich die Kinderärztin darüber ´aufgeklärt´ hat, dass Impf-Schäden ein Relikt aus der Vergangenheit seien und es praktisch keinerlei Risiko (außer Rötungen an den Einstichstellen) gäbe, habe ich anstelle der sofortigen Impfung den Impftermin um einen Monat verschoben. Diese Zeit werde ich dazu nutzen, mich weiter zu informieren (wie erwähnt: immer schön die Großbuchstaben und Ausrufezeichen in den diversen Foren vermeiden - das spart echt viel Zeit und Ärger) und nach möglichen Alternativen zur schnell aufgetischten ´uneingeschränkten Impfempfehlung´ zu suchen.

Mein Wunschziel für mein Kind ist es in der Tat, so viele Impfungen wie möglich zu umgehen. Dazu bin ich aber erst in der Lage, wenn ich für mich abschätzen kann, inwiefern sich die Risiken einer Nicht-Impfung kompensieren oder relativieren lassen. Und soweit bin ich noch nicht ...

Annabelle

Loop1976
06.10.2015, 12:51
Generell überspringe ich mittlerweile Beiträge, die eine auffällig gehäufte Anzahl an Ausrufezeichen und GROSSBUCHSTABEN aufweisen.

ich auch, deswegen habe ich deinen beitrag gar nicht gelesen :smirksmile:

marylin
06.10.2015, 12:54
Ich persönlich würde überhaupt keine Foren etc. durchlesen, wenn ich mich über Für und Wider verschiedener Impfungen informieren möchte. Ich würde mir die Krankheiten ansehen, gegen die geimpft werden soll und mir die Fragen stellen: Wie wahrscheinlich ist eine Infektion? Wie verläuft diese Krankheit? Was wären die Folgen dieser Krankheit? Wie hoch ist die Sterblichkeit? Welche Therapien gibt es, sollte sich mein Kind doch mit einer solchen Krankheit infizieren?

Diese Infos würde ich mir aus fachlich fundierten Quellen holen, nicht im Forum.

Inaktiver User
06.10.2015, 13:49
Für mich kann ich festhalten, dass die Themen ´Impfung´ und ´Immunsystem´ so dermaßen komplex sind, dass sich jeder mit einer eindeutigen (oftmals anderen aufzwingen wollenden) Pro- oder Contra-Meinung viel zu weit aus dem Fenster lehnt und ich ihm damit erstmal Skepsis entgegenbringen muss. Mir ist bewusst, dass eine eindeutige Pro- oder Contrahaltung die Entscheidungsfindung absolut erleichtert, aber das tun Würfeln, Schere-Stein-Papier und Stöckchen ziehen auch.


Na ja, Komplexität und "eindeutige Meinung" schließen sich ja nicht aus. Die Schwerkraft ist auch 'ne ziemlich komplexe Sache, und dabei ziemlich eindeutig. Ich kann trotzdem behaupten, der Apfel fällt vom Baum nach unten auf den Boden, ohne mich dabei zu weit aus dem Fenster zu lehnen...

Tigerente
07.10.2015, 10:21
Ich persönlich würde überhaupt keine Foren etc. durchlesen, wenn ich mich über Für und Wider verschiedener Impfungen informieren möchte. Ich würde mir die Krankheiten ansehen, gegen die geimpft werden soll und mir die Fragen stellen: Wie wahrscheinlich ist eine Infektion? Wie verläuft diese Krankheit? Was wären die Folgen dieser Krankheit? Wie hoch ist die Sterblichkeit? Welche Therapien gibt es, sollte sich mein Kind doch mit einer solchen Krankheit infizieren?

Diese Infos würde ich mir aus fachlich fundierten Quellen holen, nicht im Forum.

Genau das. Das würde ich jedem empfehlen. Auch für sich selbst. Nicht nur für die Kinder.

Übrigens wüsste ich gerne, ob hier jeder, der vehement ruft "nicht nach STIKO-Empfehlung impfen ist unverantwortlich" für sich selbst mal überprüft hat, ob er oder sie nach aktuellen STIKO-Empfehlungen durchgeimpft ist.

Als bei mir Tetanus-Auffrischung anstand, habe ich auch Diphterie und Polio mitmachen lassen - weil diese Krankheiten im osteuropäischen oder asiatischen Raum eben doch mal auftauchen und ich ständig Kontakt mit Menschen habe, die dort herkommen. Sonst hätte ich es vielleicht nicht für so wichtig erachtet.

Minstrel02
08.10.2015, 08:32
Übrigens wüsste ich gerne, ob hier jeder, der vehement ruft "nicht nach STIKO-Empfehlung impfen ist unverantwortlich" für sich selbst mal überprüft hat, ob er oder sie nach aktuellen STIKO-Empfehlungen durchgeimpft ist.

Ein bisschen anders formuliert, bin ich für uns und unsere Kinder nach ausführlichem Studium diverser Quellen zu dem Schluss gekommen:
die Vorteile der allermeisten Impfungen überwiegen die Risiken bei weitem. Ich halte darum einen möglichst umfassenden Impfschutz für das Beste.

Aus diesem Grund sind wir alle, d.h. die Kinder aber auch mein Mann und ich, umfassend "durchgeimpft". Ja, das haben wir aktiv geprüft. Eine gute Anlaufstelle ist hier bei uns das Tropeninstitut mit arbeitnehmerfreundlichen Arbeitszeiten und einer grossen Erfahrung bei der Interpretation zusammengestoppelter Impfausweise (leider sind die Dinger - vor allem die unserer Generation - nämlich anscheinend bei weitem nicht standardisiert genug, bzw. wurden gut genug nachgehalten, um so einfach gelesen werden zu können)

Lady_in_waiting
08.10.2015, 12:24
Alles, was ich weiß, ist, dass ich in ein paar Wochen zwei Säuglinge habe, mit denen ich mich nicht monatelang in der Wohnung verrammeln kann, weil das große Brüderchen in die Kita, auf den Spielplatz, zum Kinderarzt muss. Ich lese von Maserninfektionen und dem Rat der Kinderärzte, Säuglinge zu Hause zu betreuen. Und das jährlich Kinder an SSPE sterben. Und, dass die Impfmüdigkeit in meinem Bezirk zunimmt.

Kann mir einer der Impfgegner hier meine Scheißangst vor der Ansteckung meiner kleinen, hilflosen Babys nehmen (bevor ich sie selbst impfen lassen kann)?

Frischling_
08.10.2015, 12:57
Liw, ich bin keine Impfgegnerin, sondern Befürworterin und glaube, ich kann dir deine Angst nicht nehmen. Ganz ehrlich, ich würde selber Kontakte des Wichts unterbinden, wenn ich wüsste, dass er mit ungeimpften Kindern spielen würde. Klappt zwar nicht hundertprozentig, aber versuchen würde ich es. Klar, Kita geht vermutlich nicht, aber den Kindergeburtstag mit ungeimpften Kindern würde ich z.B. vermeiden.

Ich habe vor sowas auch UNHEIMLICH Schiss, dass wg. irgendwelcher Deppen sich mein potentielles Baby anstecken könnte.

Also, mein Plan hier für mich sieht so aus: Keine öffentlichen Verkehrsmittel bis zur Impfung; Kinderarzt, der strikter Impfbefürworter ist (wohne nämlich auch in einer eher alternativ angehauchten Gegend mit entsprechend impfkritisch eingestellten Eltern); keine Kurse im Geburtshaus etc., wo ich Impfgegner vermute.

Es ist total bescheuert über sowas überhaupt nachdenken zu müssen, aber es geht wohl nicht anders.

LG Frischling

Lady_in_waiting
08.10.2015, 13:09
Danke Dir für Dein Feedback, Frischling. :kuss:

In unserer staatlichen Kita besteht zum Glück Impfpflicht. Ansonsten stehen wirklich ein paar unangenehme Fragen in meinem Freundeskreis an, da es dort tatsächlich impfkritische Mütter gibt. Eine Mutter bekommt nun auch ihr zweites Kind und das erste ist nicht gegen Masern geimpft...

Im Geburtsvorbereitungskurs sagte man, mehr als Händewaschen kann man nicht machen. Wir hatten dort alle ziemlichen Bammel. Öffentliche Verkehrsmittel zumindest sparsam einsetzen, ist aber natürlich auch sinnvoll (wenn auch nicht immer vermeidbar).

Als Wichtis Impfentscheidungen anstanden, war es für mich durchaus ein wichtiges Argument, dass er auch mit Kindern zu tun haben wird, die Frühchen waren, chronisch krank sind, etc. Deshalb ist es für mich unverständlich, wenn man aus seiner eigenen Entscheidung andere, schwächere ausklammert und nur auf das eigene Kind guckt (wenn wir jetzt von statistisch höheren Risiken reden würden, wäre das etwas anderes). Das ist für mich unverständlich, der Gipfel des Egoismus und genau die Art von Eltern-Egozentrik, die mich echt fassungslos macht... nach mir die Sintflut scheint zum gesellschaftlichen Mainstream geworden zu sein. :ooooh:

Frischling_
08.10.2015, 13:19
Liw, genau, es geht ja nicht nur um das eigene Kind, sondern auch um Kinder, die aufgrund von Krankheiten nicht geimpft werden können.

Bzgl. des Freundeskreises: Ich wäre da sehr radikal! Ich würde daher freudlich, aber sehr deutlich klarmachen, dass dann unsere Freundschaft erstmal auf Eis liegt, wenn jemand seine Kinder nicht impfen lässt. Wer damit nicht klarkommt, hat Pech! Es kann immer was passieren, aber das jemand das Leben meines Kindes wissentlich gefährdet, damit käme ich nicht klar. So nett die Person sonst auch sein mag.

Gut, dass in der Krippe Impfpflicht herrscht!

huppsi
08.10.2015, 15:50
Eben! Ine Impfentscheidung ist eben nicht nur eine individuelle Entscheidung sondern auch eine gesellschaftliche Entscheidung. Man muss dabei nicht nur das eigene Kind bedenken, sondern auch solche Manchen, die sich nicht oder noch nicht selber schützen können.

Und ich werde ja auch nicht müde, die Nutzen/Risiko Bewertung von Impfungen zu erwähnen: Für jede Impfung muss sowohl vor Zulassung als auch in regelmässigen Abständen danach, ein Nutzen/Risikoprofil erstellt und eingereicht werden. Dies erstellt zwar der Hersteller, aber es wird genauestens von den Zulassungsbehörden geprüft. Sollte sich also aufgrund von vor der Zulassung noch unbekannten aber später aufgetretenen Risiken dieses Profil ins Ungünstige verschieben, dann werden Maßnahmen getroffen wie etwa eine Zulassungseinschränkung oder gar Rücknahme. Und ein solches Nutzen/Risikoprofil hängt – wie der Name schon sagt – auch von der Schwere der Krankheit ab, gegen die geimpft wird: Schwere Krankheit = Impfung hat hohen Nutzen und darf auch höhere Risiken haben. Unschwere Krankheit = Risiken müssen gering sein.

Mir macht in diesem Zusammenhang ja die Flüchtlingswelle Angst. Ich frag mich, wann wir hier wieder eine Empfehlung zur Tuberkuloseimpfung bekommen, und das Zeug ist echt krass…:unterwerf:

Bae
08.10.2015, 19:18
Kann mir einer der Impfgegner hier meine Scheißangst vor der Ansteckung meiner kleinen, hilflosen Babys nehmen (bevor ich sie selbst impfen lassen kann)?

Seit Millionen von Jahren Evolution sind Kinder ohne Impfung gross geworden, unter anderem die allermeisten Vorfahren Deiner Kinder (von Grosseltern oder Urgrosseltern an aufwärts)

Heut sind wir zusätzlich in der glücklichen Lage, warme trockene Wohnungen zu haben, genug zu Essen, sauberes Wasser, medizinische Notfallversorgung... also die besten Bedingungen, dass Kinder (und auch du als Mutter während der Schwangerschaft) robust und gesund sind und im Falle eines Falles Reserven haben.

Gene, die es durch so ein lange Zeit an Evolution geschafft haben, lassen sich nicht so leicht unterkriegen :-)

gruss, barbara

Annabelle-Birne
08.10.2015, 20:12
Was ich mir nicht ganz erklären kann ist, wie man aus vollster Überzeugung zu dem Schluss kommt, dass Menschen, die ihre Kinder nicht impfen lassen generell ´doof´ und ´verantwortungslos´ sind. Wie kann man denn bei der Komplexität dieses Themas selbst als Laie zu einem eindeutigen ´so ist es richtig und genau so erwarte ich auch, dass es alle anderen tun´ kommen ?

Die Dinge sind doch bei weitem nicht so einfach, wie sie immer wieder dargestellt werden. Vor allem die Vorstellung, alle ungeimpften Kinder wären absolute Keim- Viren- und Bazillenschleudern und müssten unbedingt gemieden werden. Und im Umkehrschluss sind alle (vollständig) geimpften Kinder praktisch ´steril´ und ´antibakteriell´ ?

Menschen, die sich mit diesem Thema kritisch auseinandersetzen und zu dem Entschluss kommen, nicht jede von der STIKO empfohlene Impfung nach Plan abzuarbeiten, sind doch nicht ausschließlich Birkenstock-Träger, die gegen das System sind, hinter allem eine Verschwörung sehen und nachts den Mond anheulen.

Ist es zu viel verlangt, auch der Vorstellung Platz zu lassen, dass es darunter Menschen gibt, die sich jahrelang mit diesem Thema beschäftigen, sowohl ihre eigenen Erfahrungen damit gemacht haben, als auch die Erfahrungen in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis mit in ihre Entscheidungen einfließen lassen und auch ausreichend Gespräche mit medizinisch geschulten Menschen geführt haben ?

Mich stört es, dass mir bei einer Sache Druck gemacht werden soll, der ich skeptisch gegenüber stehe. Und diese Skepsis entsteht zu einem nicht unerheblichen Anteil gerade durch die strikten Impfbefürworter.

Aktuellstes Beispiel ist da meine Kinderärztin: Sie stellt die Impfungen als 100% risikofrei dar und als ich erwähne, dass mein Kind ab und an schwer atmet kuckt sie für 5 Sekunden in dessen Nase, kommentiert ´ja da ist ein bisschen was drinnen´ und drückt mir ein Rezept für ätherische Öle zum Inhalieren und Nasentropfen in die Hand. Und da weiß selbst ich, dass es auch erstmal andere Möglichkeiten gibt. Danach bewerte ich natürlich auch die Aussage über die Impfungen anders.

Ganz abgesehen davon: wenn mir die Kinderärztin erzählt, dass die Wahrscheinlichkeit für mein Kind, an Diphterie zu erkranken sehr hoch ist und nur die Impfung davor schützt, dann frage ich mich, wie bei einer Durchimpfungsrate von mittlerweile wohl weit über 90% tatsächlich noch so hohe Wahrscheinlichkeitsfälle von Diphterie eintreten können ?

Auf der anderen Seite frage ich mich, ob ich wirklich ohne zu zögern so handeln will, wie Menschen, die a) mir keine Bedenkzeit zum Beilegen meiner Skepsis geben, b) keinerlei Verständis für die Unsicherheit eines anderen Menschen haben und c) sich von allen ihren Bekannten und Verwandten distanzieren, wenn diese nicht genau so handeln wie sie selbst es tun.

Ich weiß nicht, ob ich persönlich eine Welt als ideal ansehe, in der mir mein Gegenüber im Bus erstmal seinen Impfausweis zeigen muss, damit ich mich hinsetze und nicht angeekelt oder panisch im vorderen Abteil stehen bleibe ... und wenn ich dann auch noch den Gedanken nicht loswerden kann, dass diese Person den Impfausweis gefälscht haben könnte oder trotz Impfung keine Immunität aufweist.

Strickliesl
08.10.2015, 20:34
Naja wenn keiner mehr impft dann ist die Durchimpfrate nicht mehr so hoch. Die WK Diphtherie zu bekommen wir höher. Oder nicht?

Wir sind alle komplett geimpft. Leben auch noch.
Ich halte es für wichtig. Weil ich auch an die Menschen denke die sich nicht impfen lassen können.

Ich halte niemanden der nicht impft die prinzipiell doof. Aber ich musste mir auch schon anhören wie doof ich bin, weil wir impfen lassen. Und nu?

Inaktiver User
08.10.2015, 21:05
Annabelle, ich kann Dich verstehen. Mir ging es ähnlich und ich bin auch der festen Überzeugung, dass nicht alle von der Stiko empfohlenen Impfungen wirklich notwendig sind. Ich habe wirklich viel hinterfragt und mich mit den Krankheitsbildern, Risiken etc. beschäftigt. Und ich habe für mich/uns die Entscheidung getroffen, nicht durch zu impfen.

Ich wünsche Dir, dass Du eine Entscheidung triffst, die sich für Dich richtig anfühlt. Das Thema ist nunmal wirklich sehr komplex und nicht nur schwarz/weiss oder richtig/falsch.

Übrigens: Impfkritiker ist ungleich Impfgegner.

nundenn
08.10.2015, 22:21
Alles, was ich weiß, ist, dass ich in ein paar Wochen zwei Säuglinge habe, mit denen ich mich nicht monatelang in der Wohnung verrammeln kann, weil das große Brüderchen in die Kita, auf den Spielplatz, zum Kinderarzt muss. Ich lese von Maserninfektionen und dem Rat der Kinderärzte, Säuglinge zu Hause zu betreuen. Und das jährlich Kinder an SSPE sterben. Und, dass die Impfmüdigkeit in meinem Bezirk zunimmt.

Kann mir einer der Impfgegner hier meine Scheißangst vor der Ansteckung meiner kleinen, hilflosen Babys nehmen (bevor ich sie selbst impfen lassen kann)?
Du beschreibst hier kurz und knackig das System der Herdenimmunität. Diejenigen, die nicht geimpft werden können, werden dadurch geschützt, dass möglichst alle geimpft sind, bei denen es möglich ist.
Das ist für mich der Grund, warum unser Junior voraussichtlich durchgeimpft wird - bei einem sonst unbelasteten Kind ist das Risiko von Impfschäden m. M. n. geringer als der Vorteil durch Impfungen und der Beitrag zur Herdenimmunität.


2. Ähnlicher Aspekt: dass der Politik unsere Gesundheit so sehr am Herzen liegen soll, steht irgendwie im krassen Gegensatz zu den herben Einsparungen im Gesundheits- und Pflegewesen. Was mich dabei auch interessieren würde: wieviele Tausende später tödlich verlaufende Krebserkrankungen pro Jahr würden frühzeitiger diagnostiziert und damit behandelt werden, wenn die Krankenkasse die Vorsorgeuntersuchungen eher bezahlen würde?
[...]
3. Auch wenn die persönlichen Erfahrungen mit Impf-(folge)schäden in der breiten Bevölkerungsschicht verschwindend gering ausfallen dürften, so gibt es doch eine sichtlich höhere Anzahl von nachweisbaren und oftmals selbsterfahrenen Ärztefehlern bzw. -unzulänglichkeiten.
Hm, du argumentierst gegen etwas, weil du dem gleichen System an anderer Stelle einen Fehler vorwirfst... überzeugt mich nicht.

Inaktiver User
09.10.2015, 09:23
Hier - wie an anderen Stellen auch - wird von den Impfbefürwortern mal wieder mit den gleichen Platitüden argumentiert: Herdenimmunität, Verantwortung ggü. denen die nicht geimpft werden könnnen und der Gefährlichkeit der Masern. Wenn man sich wirklich kritisch mit dem Thema auseinander setzt muss man sich aber auch die Frage stellen, wie es zur kürzlichen Masernepidemie kam und wer sich hauptsächlich angesteckt hat (Jugendliche und Erwachsene). Und dann darf man sich schon die Frage stellen, warum die Verantwortung der Herdenimmunität auf den Schultern von wenigen Monate alten Säuglingen liegen soll. Nämlich einzig und allein deshalb, weil man der Meinung ist, dass man die Eltern in dem Alter noch am Besten erreichen kann. Es geht hier keinesfalls um das Wohl der Kinder und ob die eventuellen Auswirkungen dieser frühen Impfungen auf den kleinkindlichen Organismus nun wirklich so gut erforscht sind, darf man zumindest anzweifeln.

Und damit sind wir auch beim Thema Impfkritik (ungleich Impfgegner): Impfkritiker stellen sich die Frage, ob man wirklich alle verfügbaren Impfungen für das Kind braucht und ob die Impfungen tatsächlich so früh durchgeführt werden müssen. Impfkritiker lassen aber für gewöhnlich ihre Kinder gegen einzelne Krankheiten impfen und spätestens mit Eintritt in die Pubertät nachimpfen, wenn die sogenannten Kinderkrankheiten bis dahin nicht durchgemacht wurden. Es geht dabei mitnichten um die Ablehnung jeglicher Impfungen oder um Verantwortungslosigkeit (die würde ich eher all den umgeimpften Erwachsenen vorwerfen). Und in der ganzen Diskussion sollte man auch einfach Mal über Sinn und Zweck der anderen Impfungen auf der Stiko-Liste sprechen und nicht immer nur die Masern.

huppsi
09.10.2015, 09:26
Aktuellstes Beispiel ist da meine Kinderärztin: Sie stellt die Impfungen als 100% risikofrei dar

Das ist ziemlich dämlich. Natürlich gibt es Risiken, aber der Nutzen überwiegt. So einfach ist das. Niemand stellt hier Impfkritiker als absolut dämlich dar und über die Notwendigkeit von Windpocken- oder Rotaimpfungen kann man sicher diskutieren. Ich persönlich möchte mein Kind aber vor jeglichem unnötigen Leiden schützen und impfe daher durch (wobei ich Rota auch weggelassen habe...). Ich finde es einfach unnötig, sich jahreland mit dem Thema Impfen zu befassen, wenn es die Experten (und sorry, die meisten Impfgegener sind keine Experten aber halten sich dafür, weil sie fehlerfrei Hirte rezitieren können) hauptberuflich tun. Die ganze Zeit kann man doch besser nutzen! eine gesunde Skepsis gegenüber Arztentscheidungen: jawoll, ist angebracht, mache ich genauso.

Im Übrigen hat die Menschheit auch Jahrtausende lang ohne Antibiotika oder andere Medikamente überlebt...nur hat eben das Individuum dann nicht so besonders lange gelebt.

Minstrel02
09.10.2015, 09:34
Das ist ziemlich dämlich.

Volle Zustimmung. Und auch mein Vertrauen zu der KiÄ würde darunter leiden. Alles was Wirkung hat, hat auch potentielle Nebenwirkungen.
Komplettes Abstreiten der Nebenwirkungen habe ich bisher nur von Homöopathen gehört. Eine Schulmedizinerin, die sich so hanebüchen äussert, erweist der Schulmedizin einen Bärendienst.

Minstrel02
09.10.2015, 09:37
Wenn man sich wirklich kritisch mit dem Thema auseinander setzt muss man sich aber auch die Frage stellen, wie es zur kürzlichen Masernepidemie kam und wer sich hauptsächlich angesteckt hat (Jugendliche und Erwachsene). Und dann darf man sich schon die Frage stellen, warum die Verantwortung der Herdenimmunität auf den Schultern von wenigen Monate alten Säuglingen liegen soll. Nämlich einzig und allein deshalb, weil man der Meinung ist, dass man die Eltern in dem Alter noch am Besten erreichen kann.

Das ist richtig, das hier ein Schwerpunkt liegt - und wird in der Diskussion auch so ausgewiesen.


Es geht hier keinesfalls um das Wohl der Kinder

Das ist so nicht ganz richtig. Aber wie oben beschrieben steht die Herdenimmunität bei der Überlegung möglichst früh und möglichst weitreichend zu impfen im Vordergrund.
Dagegen abgewogen werden die Risiken.



und ob die eventuellen Auswirkungen dieser frühen Impfungen auf den kleinkindlichen Organismus nun wirklich so gut erforscht sind, darf man zumindest anzweifeln.

Es gibt allerdings ja durchaus schon etliche Jahrzehnte von Phase IV Daten (also Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit, die nach der Zulassung eines Medikaments am Markt erhoben werden).

Inaktiver User
09.10.2015, 11:40
Das ist so nicht ganz richtig. Aber wie oben beschrieben steht die Herdenimmunität bei der Überlegung möglichst früh und möglichst weitreichend zu impfen im Vordergrund.
Dagegen abgewogen werden die Risiken.

Und wieso wird weiterhin nicht versucht, zunächst einmal die Herdenimmunität über den ausreichenden Impfschutz der Jugendlichen und Erwachsenen herzustellen? Die Masernepidemie wäre doch wohl ein hervorragender Auslöser gewesen um alle Jugendlichen/Erwachsenen um Prüfung und ggf. sofortiger Auffrischung der Immunität zu bitten. Aber in jeglichen Artikeln geht es immer nur um "Impfgegner". Für mich der vollkommen falsche Ansatz.

Und wieso gehen in der derzeitigen Flüchtlingskrise nicht überall die Alarmglocken an und man versucht zunächst, diese gegen alle wichtigen Krankheiten zu impfen? Ich sehe es schon kommen, in einigen Monaten oder Jahren müssen wir hier wieder über Tuberkulose, Polio, Masern, etc. reden. Und auch dann sind die "Impfgegner" bestimmt wieder die alleinigen Verantwortlichen...

barbax
09.10.2015, 11:53
Ja, es ist verantwortungslos, asozial, egoistisch, abergläubisch und dumm, Kinder nicht zu impfen!

Ebayfan
09.10.2015, 13:43
Sagen wir mal so, es ist sehr klug, alle anderen um sich herum dazu zu bringen, sich impfen zu lassen, um dann selbst darauf guten Gewissens verzichten zu können. Denn die anderen tragen dann das Risiko und man selbst profitiert.

Wasser predigen und Wein trinken nennt man das wohl.

Also Leute, lasst euch impfen, dann muss ich es nicht tun!^^

Tatsächlich hat meine Mutter mich als Kind durchimpfen lassen mit dem Ergebnis, dass ich als Teenager eine Art Impfphobie entwickelt hatte. Denn besonders gut hatte ich das nicht vertragen, ich bekam immer wieder schmerzhafte Rötungen oder sogar Fieber davon.

Heute verzichte ich meist.

huppsi
09.10.2015, 14:02
Denn die anderen tragen dann das Risiko und man selbst profitiert.



Neh, das Risiko sind die Krankheiten und nicht die Impfung :unterwerf:

Minstrel02
09.10.2015, 16:02
Die Masernepidemie wäre doch wohl ein hervorragender Auslöser gewesen um alle Jugendlichen/Erwachsenen um Prüfung und ggf. sofortiger Auffrischung der Immunität zu bitten.

Aber genau das ist doch auch in zahlreichen Aufrufen geschehen.
Beispielhaft hier von Feb 2015 (http://www.aponet.de/aktuelles/aus-gesellschaft-und-politik/20150224-masern-jetzt-den-impfstatus-ueberpruefen.html):
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe rät daher dringend dazu, seinen Impfstatus überprüfen zu lassen. Apotheker können dabei helfen.


Zahlreiche weitere Quellen aus verschiedensten Presseerzeugnissen lassen sich problemlos finden.
Hier in CH empfiehlt auch das Bundesamt für Gesundheit in verschiedenen Publikationen eine regelmässige Überprüfung des Impfstatus. Insbesondere auch vor Auslandsreisen.



Und wieso gehen in der derzeitigen Flüchtlingskrise nicht überall die Alarmglocken an und man versucht zunächst, diese gegen alle wichtigen Krankheiten zu impfen?

Das wird durchaus versucht. So impfen etliche Organisationen, u.a. Medecins sans frontieres nach Möglichkeit schon in den grossen Flüchtlingslagern in den Krisenländern:

Medecins sans frontières (http://www.msf.ch/de/unsere-einsaetze/was-wir-tun/krankheitsbild/impfungen/)

Auch für die in D befindlichen Flüchtlinge ist die medizinische Empfehlung ganz klar die Impfung (http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Migration/Impfstatus/migration_impfstatus_beszielgruppen.html):
Grundlage sind die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. In den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission wird u. a. folgendes ausgeführt:
„Impfempfehlungen für Aussiedler, Flüchtlinge oder Asylbewerber in Gemeinschaftsunterkünften: Es wird empfohlen, Schutzimpfungen bei Bewohnern von Gemeinschaftsunterkünften möglichst frühzeitig durch den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) oder durch vom ÖGD beauftragte Ärzte zumindest zu beginnen. Die Vervollständigung der Grundimmunisierung sollte nach dem Verlassen der Gemeinschaftsunterkünfte durch die am späteren Aufenthaltsort niedergelassenen Ärzte oder durch den ÖGD erfolgen. Vorliegende Impfdokumentationen sollten nach Möglichkeit berücksichtigt werden; die Empfehlungen der STIKO sollten dem Vorgehen zugrunde gelegt werden (vgl. Epidemiologischen Bulletin 30/2011 Mitteilung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut, Stand: Juli 2011, S. 291)

Leider scheint die zügige und vollständige Durchimpfung zT an der behäbigen Bürokratie zu scheitern. :unterwerf:
Dies hat aber sicher keine ideologischen Gründe.

Inaktiver User
09.10.2015, 17:13
Übrigens wüsste ich gerne, ob hier jeder, der vehement ruft "nicht nach STIKO-Empfehlung impfen ist unverantwortlich" für sich selbst mal überprüft hat, ob er oder sie nach aktuellen STIKO-Empfehlungen durchgeimpft ist.




Nur, um die Frage zu beantworten: Ja.
Bin soweit ich weiß nach STIKO durchgeimpft, sogar etwas mehr (seltsame Reiseländer), und werde das auch weiterhin so halten.

Sollte ich allerdings mal Kinder haben muss ich mich neu informieren, in meiner Kindheit gab es die Sechsfachdinger noch nicht.

Grundsätzlich wollte ich schon, das mein Kind gegen das meiste geimpft ist, allerdings muss das ja nicht zwingend alles auf einmal sein.

Inaktiver User
09.10.2015, 19:59
Aber genau das ist doch auch in zahlreichen Aufrufen geschehen.
Beispielhaft hier von Feb 2015 (http://www.aponet.de/aktuelles/aus-gesellschaft-und-politik/20150224-masern-jetzt-den-impfstatus-ueberpruefen.html):
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe rät daher dringend dazu, seinen Impfstatus überprüfen zu lassen. Apotheker können dabei helfen.


Zahlreiche weitere Quellen aus verschiedensten Presseerzeugnissen lassen sich problemlos finden.
Hier in CH empfiehlt auch das Bundesamt für Gesundheit in verschiedenen Publikationen eine regelmässige Überprüfung des Impfstatus. Insbesondere auch vor Auslandsreisen.

Natürlich findet man solche Hinweise wenn man gezielt danach sucht (und wer tut das schon?). In den aktuellen Artikeln der großen Zeitungen stand damals zu diesem Thema nichts. Oder ganz versteckt als Hinweis, damit man der durch die Impfkritiker ausgelösten Epidemie nicht zufällig zum Opfer fällt. Neutrale Berichterstattung sieht anders aus. Und nun führe mal eine große Umfrage durch zum Thema wer Schuld an der Masernepidemie war und ob alle Jugendlichen/Erwachsenen Ihren Impfstatus geprüft und aufgefrischt haben seither...


Das wird durchaus versucht. So impfen etliche Organisationen, u.a. Medecins sans frontieres nach Möglichkeit schon in den grossen Flüchtlingslagern in den Krisenländern:

Medecins sans frontières (http://www.msf.ch/de/unsere-einsaetze/was-wir-tun/krankheitsbild/impfungen/)

Auch für die in D befindlichen Flüchtlinge ist die medizinische Empfehlung ganz klar die Impfung (http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Migration/Impfstatus/migration_impfstatus_beszielgruppen.html):
Grundlage sind die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. In den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission wird u. a. folgendes ausgeführt:
„Impfempfehlungen für Aussiedler, Flüchtlinge oder Asylbewerber in Gemeinschaftsunterkünften: Es wird empfohlen, Schutzimpfungen bei Bewohnern von Gemeinschaftsunterkünften möglichst frühzeitig durch den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) oder durch vom ÖGD beauftragte Ärzte zumindest zu beginnen. Die Vervollständigung der Grundimmunisierung sollte nach dem Verlassen der Gemeinschaftsunterkünfte durch die am späteren Aufenthaltsort niedergelassenen Ärzte oder durch den ÖGD erfolgen. Vorliegende Impfdokumentationen sollten nach Möglichkeit berücksichtigt werden; die Empfehlungen der STIKO sollten dem Vorgehen zugrunde gelegt werden (vgl. Epidemiologischen Bulletin 30/2011 Mitteilung der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut, Stand: Juli 2011, S. 291)

Leider scheint die zügige und vollständige Durchimpfung zT an der behäbigen Bürokratie zu scheitern. :unterwerf:
Dies hat aber sicher keine ideologischen Gründe.

Klar gibt es immer mal wieder Hinweise, dass die Durchimpfung der Flüchtlinge wünschenswert wäre. Aber in der Zwischenzeit passiert erstmal herzlich wenig und wenn der nächste Ausbruch einer für ausgerottet gehaltenen Krankheit über uns hereinbricht, bin ich auf die Berichterstattung sehr gespannt. Und das sind die wirklich gefährlichen Situationen für Menschen mit Säuglingen heutzutage: aber Angst haben Mütter immer noch in erster Linie vor "Impfgegnern". Da sind wir wieder bei der neutralen Berichterstattung. BTW, mich würde echt mal interessieren, wie viele Impfgegner (die also wirklich gegen gar nichts impfen) es in Deutschland tatsächlich gibt...

Minstrel02
09.10.2015, 20:20
In den aktuellen Artikeln der großen Zeitungen stand damals zu diesem Thema nichts.

In den Onlineausgaben der grossen Medien nahmen diese Themen Raum ein.
(Die meisten Printausgaben lassen sich leider nicht mehr recherchieren.)

Aus dem Focus (http://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/vorsorge/chance/tid-27629/neue-impfempfehlungen-welche-impfungen-erwachsenen-wirklich-brauchen_aid_834336.html) von April 2015:
Viele Deutsche sind nicht ausreichend gegen hochansteckende und teilweise lebensbedrohliche Erreger geschützt. Die Impflücken unter Erwachsenen sind teilweise riesig. Schuld daran ist unter anderem die Überzeugung, dass vermeintliche Kinderkrankheiten wie Masern und Mumps Erwachsene nicht treffen können. Ein fataler Irrtum.


Aus der FAZ vom März 2015:

Erwachsene sollen sich impfen lassen
Eltern gefährden ihre Kinder. Bis Mitte 40 gibt es kaum Schutz. Nicht die Impfgegner sind das grösste Problem, sondern ungeimpfte Erwachsene.
(http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/masern-erwachsene-sollen-sich-impfen-lassen-13456317.html)

Auch die BILD brachte zB bereits im April 2014 im Rahmen der Europäischen Impfwoche Aufforderungen an Erwachsene, sich impfen zu lassen.




Da sind wir wieder bei der neutralen Berichterstattung. BTW, mich würde echt mal interessieren, wie viele Impfgegner (die also wirklich gegen gar nichts impfen) es in Deutschland tatsächlich gibt...

Diese Zahlen sind vermutlich sehr schwierig zu finden. Ich denke, Du näherst Dich der Frage am Besten mit einer Mischrechnung der verschiedenen Durchimpfungsraten (die man wiederum finden kann).



Klar gibt es immer mal wieder Hinweise, dass die Durchimpfung der Flüchtlinge wünschenswert wäre.

Naja - die STIKO-Empfehlung lese ich schon als mehr als einen Hinweis. Schwierigkeiten scheinen sich vor allem beim Prozedere der Kostenübernahme zu ergeben. Auf dieses erhebliche Risiko haben aber zahlreiche überregionale grosse Medien deutlich hingewiesen (u.a. Die Welt und Deutschlandfunk)
Ich würde ganz klar eine Prüfung des Impfstatus aller Ankommenden und ein umfassendes Impfangebot befürworten.

Bae
09.10.2015, 20:38
wann sind eigentlich Masern, Mumps & Co von Kinderkrankheiten zu "vermeintlichen Kinderkrankheiten" geworden? :wie?:

gruss, barbara

Inaktiver User
09.10.2015, 21:14
Diese Zahlen sind vermutlich sehr schwierig zu finden. Ich denke, Du näherst Dich der Frage am Besten mit einer Mischrechnung der verschiedenen Durchimpfungsraten (die man wiederum finden kann).

Es scheint tatsächlich Zahlen zu geben: "[...]nur etwa ein Prozent der befragten Eltern einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung lehnten es strikt ab, ihre Kinder impfen zu lassen (Bundesgesundheitsblatt, 2013)." Hier gefunden: Masern: Schluss mit den Masern-Mythen! | (http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2015-02/masern-impfung-risiko)

Selbst wenn dieses eine Prozent zur Impfung gezwungen würde, wäre der Herdenschutz nicht wieder hergestellt. Dafür braucht es mindestens 95% Durchimpfung, derzeit liegen wir wohl bei 90%.

Dass man in den Medien und auch der Bevölkerung weiter die Impfgegner verantwortlich macht, zeigt alleine schon der Vorstoß des Bundesgesundheitsministers zur Impfpflicht für Kleinkinder.

Inaktiver User
09.10.2015, 21:18
Naja - die STIKO-Empfehlung lese ich schon als mehr als einen Hinweis. Schwierigkeiten scheinen sich vor allem beim Prozedere der Kostenübernahme zu ergeben. Auf dieses erhebliche Risiko haben aber zahlreiche überregionale grosse Medien deutlich hingewiesen (u.a. Die Welt und Deutschlandfunk)
Ich würde ganz klar eine Prüfung des Impfstatus aller Ankommenden und ein umfassendes Impfangebot befürworten.

Solange keine Taten folgen, ist es für mich lediglich ein Hinweis. Ich würde das ebenfalls befürworten. Und da eine Impfung ja angeblich nicht viel kostet und die Pharmaunternehmen daran kaum etwas verdienen, sollte die Kostenübernahme doch eigentlich kein Problem sein, wenn es um den Schutz der eigenen Bevölkerung geht.

Ebayfan
09.10.2015, 21:25
Von Anfang an. Die sind so ansteckend, ohne Impfung kriegt man sie direkt als Kind.

Minstrel02
09.10.2015, 21:42
wann sind eigentlich Masern, Mumps & Co von Kinderkrankheiten zu "vermeintlichen Kinderkrankheiten" geworden?

Das verstehe ich so:

Viele Leute verstehen inzwischen den Begriff "Kinderkrankheiten" so, dass es sich um Krankheiten handelt, die Kinder bekommen können, aber Erwachsene nicht. Das ist eine falsche Annahme.
Auch Erwachsene können an Masern erkranken. Dies kam früher nur deshalb nicht vor, weil die Krankheit regelmässig grassierte und so ansteckend ist, dass man keine Chance hatte, ein fortgeschrittenes Alter zu erreichen ohne sich anzustecken.

Minstrel02
09.10.2015, 21:46
Und da eine Impfung ja angeblich nicht viel kostet und die Pharmaunternehmen daran kaum etwas verdienen, sollte die Kostenübernahme doch eigentlich kein Problem sein

Die Kostenübernahme selbst ist wohl auch kein Problem, sondern der bürokratische Weg dahin, d.h. die involvierten Ämter und Formulare :unterwerf::knatsch:

Bae
09.10.2015, 22:21
Dies kam früher nur deshalb nicht vor, weil die Krankheit regelmässig grassierte und so ansteckend ist, dass man keine Chance hatte, ein fortgeschrittenes Alter zu erreichen ohne sich anzustecken.

wenn ich das recht verstehe, sind Masern für Erwachsene deutlich schwerwiegender und mit mehr Komplikationen beladen als Masern für Kinder (nicht Babies)?

gruss, barbara

Minstrel02
09.10.2015, 22:58
Wenn ich das richtig lese, ist der direkte Verlauf zwar häufig milder. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit, die gefährliche Folgeerkrankung SSPE (chronische Hirnhautentzündung, nicht heilbar) zu bekommen für Kinder grösser als für Erwachsene.

xanidae
09.10.2015, 23:02
wenn ich das recht verstehe, sind Masern für Erwachsene deutlich schwerwiegender und mit mehr Komplikationen beladen als Masern für Kinder (nicht Babies)?

gruss, barbara

Ja, auf Netdoktor.de findet sich eine gute Zusammenfassung:

Masern bei Erwachsenen sind ebenso häufig wie bei Kindern - allerdings oft mit schwerwiegenden Komplikationen verbunden.

Symptome sind dabei in jedem Stadium unterschiedlich - genauso wie die möglichen Komplikationen, die nicht unterschätzt werden dürfen. Wenn Masern Erwachsene befallen ist das Risiko für Komplikationen weit höher als bei Kindern. Dennoch ist die Prognose bei ausreichender medizinischer Versorgung gut. Auf bis zu 200.000 Erkrankungen entfällt nur eine Erkrankung mit tödlichem Ausgang - und dieser ist meist auf unzureichend behandelte Komplikationen zurückzuführen.


Unter bestimmten Umständen kann es zu einem Ausbruch von Masern trotz Impfung kommen. Das ist dann der Fall, wenn der zweite Impftermin (zwischen dem 15. und 23.Lebensjahr) nicht wahrgenommen wird. Vor allem in Deutschland wird diese Impfung oft vergessen. Auch die erste Impfung findet in der Regel zu spät statt (erst im zweiten statt im ersten Lebensjahr). Dies bedeutet ein erhöhtes Masern-Erkrankungsrisiko für Kinder.

Inaktiver User
10.10.2015, 08:30
Die Impfung für Flüchtlinge ist freiwillig, es gibt keine Impfpflicht. An vielen Orten gibt es auch keine organisierte "Impfstelle" sondern die Flüchtlinge müssen sich einen Schein organisieren und dann zu einem Arzt gehen. Wie viele tun das wohl? Wenn es eine "Impfstelle" für Flüchtlinge gibt, wurde sie bisher freiwillig von Ärzten ins Leben gerufen. Geimpft wird in erster Linie gegen Tetanus, Diphterie und MMR. Was ist mit Polio und Tuberkulose? Bei Polio gibt es in Deutschland eine Durchimpfungsrate bei Erwachsenen von 85,6%...

Übrigens, in Deutschland lag die Impfquote gegen Masern der Kinder im entsprechenden Alter in 2013 bei 97% (Quelle: • Masern-Impfquote von Kindern in ausgew (http://de.statista.com/statistik/daten/studie/77274/umfrage/anteil-der-durch-impfung-gegen-masern-geschuetzten-kinder/)). Also ist die Diskussion über die Impfpflicht für Kinder und Impfgegner in Deutschland wohl ziemlich obsolet, denn der Herdenschutz ist bereits bei 95% Durchimpfung erreicht.
Die Impfquote gegen Masern der Kinder im entsprechenden Alter in der Schweiz liegt übrigens nur bei 93% - da scheint es wohl mehr Impfgegner zu geben..? In Österreich sogar nur bei 76% - nun würde mich interessieren, wie viele Masernepidemien es in Österreich und der Schweiz in den letzten Jahren gab und ob es dort dementsprechend einen sehr viel höheren Anteil an Impfgegnern als in Deutschland gibt?

Als Folge müssten deutsche Mütter also mehr Angst vor ungeimpften Touristenkindern aus Österreich und der Schweiz (plus der ungeimpften Flüchtlingskinder) haben als vor Kindern von Impfgegnern aus Deutschland. In Frankreich und Dänemark ist die Impfquote übrigens auch eher gering...

Minstrel02
10.10.2015, 09:34
Die Impfung für Flüchtlinge ist freiwillig, es gibt keine Impfpflicht.

Selbstverständlich gibt es keine Impfpflicht speziell für Flüchtlinge. Das wäre auch eine ausgesprochen merkwürdige Geisteshaltung, so lange es keine allgemeine Impfpflicht in D gibt.


Als Folge müssten deutsche Mütter also mehr Angst vor ungeimpften Touristenkindern aus Österreich und der Schweiz (plus der ungeimpften Flüchtlingskinder) haben als vor Kindern von Impfgegnern aus Deutschland. In Frankreich und Dänemark ist die Impfquote übrigens auch eher gering...

Die Schwierigkeit einer rationalen Risikobetrachtung und dann noch einer angemessenen emotionalen Reaktion auf diese zeigt sich bei allen Menschen, Impfgegnern wie Impfbefürwortern.

Inaktiver User
10.10.2015, 12:25
[QUOTE=Minstrel02;26763516]Selbstverständlich gibt es keine Impfpflicht speziell für Flüchtlinge. Das wäre auch eine ausgesprochen merkwürdige Geisteshaltung, so lange es keine allgemeine Impfpflicht in D gibt./QUOTE]

Das ist richtig, aber vor dem Hintergrund, dass einige Krankheiten, wie z.B. Tuberkulose, bei uns für ausgerottet gehalten wurden und nicht mehr flächendeckend geimpft wird, halte ich eine verpflichtende Impfung für Flüchtlinge aus Ländern, in denen die Tuberkulose noch nicht ausgerottet ist, tatsächlich für nötig. Auch sollte man nicht vergessen, dass impfen für Flüchtlinge derzeit unter erschwerten Bedingungen stattfindet (zunächst müssen sie sich impfen wollen, dann in den meisten Unterkünften zunächst einmal bei einer bestimmten Stelle einen Schein beantragen und dann noch einen Arzt finden, der sie dann auch tatsächlich impft). Und - nicht zu vergessen - da einige der Krankheiten in ihren Herkunftsländern noch aktiv existieren, kommen sie evtl. bereits als Überträger zu uns und in die Flüchtlingsheime. So beispielsweise geschehen bei der Masernepidemie in Berlin. Insofern finde ich, dass der Vergleich mit der nicht existierenden Impfpflicht in Deutschland etwas hinkt.

Minstrel02
10.10.2015, 16:37
Insofern finde ich, dass der Vergleich mit der nicht existierenden Impfpflicht in Deutschland etwas hinkt.

Es ist kein Vergleich, sondern bei mir eine Grundsatzentscheidung. Ich lehne eine Impfpflicht ab, weil in dieser Frage meine liberale Werterhaltung Priorität vor meinem Sicherheitsbedürfnis hat.

Schräg finde ich, wenn man selbst eine Impfung ablehnt, weil man sie für gefährlich hält. Dann aber eine Impfpflicht für andere fordert.


Und - nicht zu vergessen - da einige der Krankheiten in ihren Herkunftsländern noch aktiv existieren, kommen sie evtl. bereits als Überträger zu uns und in die Flüchtlingsheime. So beispielsweise geschehen bei der Masernepidemie in Berlin.

Insbesondere beim Thema Masern verstehe ich nicht, wie man die eigene Impfgegnerschaft mit einer Forderung der Impfung für andere zusammenbringen kann.

Ich sehe drei Möglichkeiten:

1. Ich lehne die Impfung für mein Kind ab, weil ich die Impfung für gefährlicher halte, als die Krankheit selbst
Vor dem Hintergrund, dass die Risiken durch Erkrankung mit zunehmendem Alter zunehmen (s. Postings weiter oben), sollte ich dann ein Interesse daran haben, dass mein Kind die Masern (noch jung) bekommt. Eine Impfpflicht für andere steht diesem Interesse im Weg.

2. Ich lehne die Impfung für sehr kleine Kinder ab, weil ich die Risiken der Impfung da für besonders hoch halte. Eine Impfung von älteren Kindern und Erwachsenen befürworte ich hingegen
Da wäre doch zB eine generelle Impflicht ab dem Alter x (zu definieren) eine Option. Die sollte dann für alle hier Lebenden gelten können.

3. Ich lehne die Impfung für mein Kind ab, weil ich das Risiko die Krankheit überhaupt zu bekommen für geringer halte als die Risiken der Impfung
Ist für mich auf den ersten Blick das einzige Szenario, bei dem es sinnvoll ist, eine Impfpflicht für andere zu fordern, um mein Kind zu schützen.
Ethisch einwandfrei kann ich das aber nicht finden.

Inaktiver User
10.10.2015, 19:00
Insbesondere beim Thema Masern verstehe ich nicht, wie man die eigene Impfgegnerschaft mit einer Forderung der Impfung für andere zusammenbringen kann.


Ich habe weder geschrieben, dass ich Impfgegnerin bin noch dass ich z.B. die Impfung gegen Masern ablehne. Wie Du darauf kommst, würde mich dennoch interessieren.

Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die reale Gefahr heutzutage nicht von der verschwindend geringen Anzahl an Impfgegnern in Deutschland ausgeht.

Minstrel02
10.10.2015, 19:29
:erleuchtung:
verstehe

Ebayfan
10.10.2015, 19:53
Wer Angst hat, muss sich eben selbst impfen lassen anstatt sich auf andere zu verlassen. Oder eben vorsichtig sein. Jeder muss das für sich selbst entscheiden.

Minstrel02
10.10.2015, 20:11
Wer Angst hat, muss sich eben selbst impfen lassen anstatt sich auf andere zu verlassen.

Gegen Masern kann man ein Kind frühestens mit 9 Monaten impfen lassen.
Der Nestschutz reicht etwa für die ersten 4 Monate.
Mutterschutz gibt es hier ebenfalls für 4 Monate.

Ebayfan
10.10.2015, 20:51
Dann geht man eben ein gewisses Risiko ein oder gönnt sich oder dem Kindsvater noch eine Auszeit. Hier geht kaum jemand schon im 5. Monat nach der Geburt wieder arbeiten.

Aber auch das muss jeder selbst entscheiden. Im Leben ist nie irgendwas zu 100 % garantiert.

Minstrel02
10.10.2015, 20:54
Ich nehme an, "hier" hat man eine Jobgarantie für eine längere Auszeit?


Dann geht man eben ein gewisses Risiko ein
Ja.

Ebayfan
10.10.2015, 20:55
Heutzutage wohl schon, meine Mutter hatte keine. Und auch meine Krippe oder Kita bevor ich 4 war. Sowas wurde privat abgefangen. Ohne Garantie.

Lady_in_waiting
11.10.2015, 10:50
Dann geht man eben ein gewisses Risiko ein oder gönnt sich oder dem Kindsvater noch eine Auszeit. Hier geht kaum jemand schon im 5. Monat nach der Geburt wieder arbeiten.

Aber auch das muss jeder selbst entscheiden. Im Leben ist nie irgendwas zu 100 % garantiert.

Oh man, auch wenn man nicht arbeitet, kann man sich wohl schlecht zu Hause mit Neugeborenem einschließen. :unterwerf: Die Lücke zwischen Nestschutz und eigener Impfung, die Ministrel beschreibt, ist ein riesiges Problem, das in meiner Stadt bereits einem Baby das Leben gekostet hat und die Behörden sehen akute Wiederholungsgefahr. Klar, das ist nicht Dein Problem. Aber dann muss man auch nicht zu allem einen Allgemeinplatz absondern.

Ebayfan
11.10.2015, 11:00
Ok., dann überlege aber mal, wieviele Babys überleben. Das ist doch die Regel und nicht die Ausnahme. Manche hier tun ja so, als lauerte da draussen sowas wie die Beulenpest oder Ebola auf kleine Babys, das sie bei der geringsten Unachtsamkeit töten würde. Wäre es so, wären wir alle schon ausgestorben, denn die Impfungen gibt es noch nicht besonders lange.

Hier wird doch aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Ab und zu kommt eben auch mal ein Baby zu Tode, genau wie auch in den anderen Altersgruppen immer mal einer vorzeitig stirbt. Ob durch einen Infekt, einen Unfall, eine andere Krankheit oder ein Verbrechen. Man kann den Tod nicht völlig ausschließen. Man kann sein Bestes geben, um sowas zu verhüten, der Rest ist Schicksal. Es lohnt nicht, darüber ewig herumzujammern.

Inaktiver User
11.10.2015, 11:03
Ebayfan, das ist zynisch und menschenverachtend!

marylin
11.10.2015, 12:08
Naja, ebayfan hat aber recht. Die meisten Menschen überleben...
Ich impfe mein Kind und auch mich selbst, weil ich UNS schützen will und nicht in erster Linie, um andere zu schützen. Das ist doch ganz normal, dass bei diesem Thema jeder erst mal an sich selbst denkt. Und auch Eltern die nicht impfen wollen, haben in erster Linie die Verantwortung für ihr eigenes Kind im Blick.

Nun ist es heute auch so, dass viele Krankheiten ihren Schrecken verloren haben, man kennt eben die Auswirkungen von Kinderkrankheiten nicht mehr. Sicher auch ein Grund für die Impfmüdigkeit mancher Menschen. Ich persönlich möchte mein Kind nicht unnötigerweise Krankheiten durchmachen lassen, sie können eben im Einzelfall sehr schwere Langzeitschäden verursachen.

Sasapi
11.10.2015, 12:36
So hart es klingt- Ebayfan hat tatsächlich recht.

Um solche Schicksalsschläge zu verhindern wäre der sog. Herdenschutz wichtig. Da wir aber in einer Gesellschaft von Pseudo-Experten leben, die alles und jedes erstmal selbst entscheiden wollen, sich "unabhängig informieren" wollen ( im Internet:smile:), klappt es eben mit dem Herdenschutz nicht mehr.

Da kann man sich dann bei den aufgeklärten Eltern bedanken, die die Inhaltsstoffe der Impfungen für deutlich gefährlicher halten als die Krankheit an sich - wobei nur wenige der Personen, die heute Eltern werden, solche "Kinderkrankheiten" aus eigener Anschauung kennen.

Auch ein Grund für die zunehmende Impfmüdigkeit. Die Generation meiner Eltern kannte schwere Verläufe von Krankheiten wie Masern oder Mumps noch aus der eigenen Umgebung und war wohl deshalb deutlich "impfwilliger".

ambiva
11.10.2015, 12:49
Nun ist es heute auch so, dass viele Krankheiten ihren Schrecken verloren haben, man kennt eben die Auswirkungen von Kinderkrankheiten nicht mehr. Sicher auch ein Grund für die Impfmüdigkeit mancher Menschen. Ich persönlich möchte mein Kind nicht unnötigerweise Krankheiten durchmachen lassen, sie können eben im Einzelfall sehr schwere Langzeitschäden verursachen.

nun ja, in meiner generation haben wir masern, mumps, röteln, windpocken und keuchhusten noch persönlich begrüsst und hinter uns gebracht. den schrecken, den sie angeblich verloren haben hatten sie für mich gar nicht...

(bevor ihr mich haut, ich hab trotzdem mein kind impfen lassen, aber mehr weil ich hoffte, weniger stress mit krankheiten zu haben.)

Ebayfan
11.10.2015, 13:04
Zynisch finde ich es, im Sinne des Herdenschutz' von anderen die Impfungen zu fordern und dann still und heimlich selbst das Impfen zu unterlassen. Wer sich schutzen will, muss eben selbst ran und selbst die Nebenwirkungen und Impfschäden riskieren.

Ich glaube, dass solche Kampagnen wie bei der Schweinegrippe viel schädlicher sind, als die mangelnde Anschauung durch tatsächlich Geschädigte. Dieses Riesentheater, das damals wegen dieser harmlosen Grippe veranstaltet wurde, das viele Geld, das unnötigerweise für unbenutzte Impfdosen verballert wurde und nicht zuletzt die tatsächlich vereinzelten Impfschäden angesichts dieser harmlosen Erkrankung haben der Impfbereitschaft mehr geschadet als alles andere. Damit haben sich die Impfbefürworter bis auf die Knochen blamiert und unglaubwürdig gemacht. Kein Wunder, dass die nicht mehr ernst genommen werden.

Und wenn ich mal an meine eigene Kindheit zurückdenke, natürlich waren Windpocken und Mumps unangenehm, aber das waren Impfungen auch. Damals gab es dagegen keine Impfungen, aber als betroffenes Kind hätte ich nicht gedacht, hättest du dich mal besser impfen lassen, denn Impfungen fand ich ganz gruselig und mal eine Woche oder zwei zuhause hatte auch was. Deshalb wurde ich nur gegen Krankheiten impfen, deren Verlauf so schwer zu erwarten ist, dass es wirklich eklig wird. Bei Mumps und Windpocken war das bei mir tatsächlich nicht der Fall.

Gegen Masern war ich dreifach geimpft, die hatte ich nie. Ich war wohl eine der ersten, viele in meinem Umfeld haben sie damals durchgemacht. Und das war auch vernünftig, genau wie der Schutz gegen Polio. Die Rötelnimpfung fand ich für mich überflüssig.

Die Grippeimpfung habe ich immer für unnötig gehalten und ich hatte die Grippe tatsächlich einmal. So wild war das auch wieder nicht und nicht wert, sich jährlich einem Impfrisiko auszusetzen. Zumal die Impfung auch nicht 100% ig wirkt. Ich glaube eher, wenn man geimpft ist, wird man unvorsichtiger und steckt sich dann mit anderen fiesen Viren an.

Bae
11.10.2015, 14:27
Ebayfan, das ist zynisch und menschenverachtend!


nein, das ist realistisch. Es gibt nun mal keine Garantie.

Ebayfan wünscht sich ja nicht, dass kleine Kinder sterben, sondern weist ledigich auf die Realität der Welt hin. Egal wie man es dreht und wendet: es lässt sich nie alles kontrollieren, nie alles vermeiden.

gruss, barbara

Topfpflanze82
11.10.2015, 14:52
Ich finde die Argumente der Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen durchaus plausibel, da das Impfen des Facto auch Gesundheitsrisiken birgt. Sie sind nicht verurteilenswert, weil sie sich gegen eine Impfung entschieden haben. Früher konnte es durchaus häufiger passieren, das man sich bei Impfen z.B. mit einer unreinen Nadel eine Infektion holte oder ähnliches.
Trotzdem bin ich selbst der Meinung, das alle Leute ihre Kinder impfen lassen sollten! Die Gesundheitsgefahr, die von ungeimpften Erwachsenen und Kindern ausgeht, ist nämlich ungleich höher als die Gesundheitsgefahr durchs Impfenlassen. Die heutige Medizin reduziert das Gesundheitsrisiko beim Impfen auch ein Minimum. Besonders Kinder, bei denen sich das Immunsystem noch nicht voll ausgebildet hat, stecken sich schneller mit Bakterien oder Viren an. Tut euren Kindern einen Gefallen und lasst sie impfen!

Lady_in_waiting
11.10.2015, 15:42
nein, das ist realistisch. Es gibt nun mal keine Garantie.

Ebayfan wünscht sich ja nicht, dass kleine Kinder sterben, sondern weist ledigich auf die Realität der Welt hin. Egal wie man es dreht und wendet: es lässt sich nie alles kontrollieren, nie alles vermeiden.

gruss, barbara
Nein, ganz im Gegenteil. Es gibt in unserer heutigen Welt mit unseren medizinischen Möglichkeiten nichts vermeidbareres und überflüssigeres, als wenn ein Baby, was selbst noch keinen Impfschutz erlangen konnte, an einer Masernepidemie stirbt oder in den Folgejahren langsam an SSPE dahinsicht. Das hat dann mit Schicksalsschlag auch nicht mehr viel zu tun, das ist ein ganz bewusstes Einkalkulieren eines Risikos zu Lasten Dritter, meist der Schwächsten und Kleinsten.

Inaktiver User
11.10.2015, 20:58
Ich wiederhole mal kurz, denn das scheint schon wieder in Vergessenheit geraten zu sein:

Impfverweigerer: "[...]nur etwa ein Prozent der befragten Eltern einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung lehnten es strikt ab, ihre Kinder impfen zu lassen (Bundesgesundheitsblatt, 2013). 1 Prozent!! Die wahren Risiken liegen bei Jugendlichen und Erwachsenen ohne ausreichenden Impfschutz sowie den Flüchtlingsmassen. Da muss die Politik ansetzen und nicht solche schwachsinnigen Vorschläge machen wie die Impfpflicht für Kinder fordern!

In Deutschland lag die Impfquote gegen Masern der Kinder im entsprechenden Alter in 2013 bei 97% (Quelle: • Masern-Impfquote von Kindern in ausgew). Also ist die Diskussion über die Impfpflicht für Kinder und Impfgegner in Deutschland wohl ziemlich obsolet, denn der Herdenschutz ist bereits bei 95% Durchimpfung erreicht.
Die Impfquote gegen Masern der Kinder im entsprechenden Alter in der Schweiz liegt übrigens nur bei 93% - da scheint es wohl mehr Impfgegner zu geben..? In Österreich sogar nur bei 76% - nun würde mich interessieren, wie viele Masernepidemien es in Österreich und der Schweiz in den letzten Jahren gab und ob es dort dementsprechend einen sehr viel höheren Anteil an Impfgegnern als in Deutschland gibt?

Als Folge müssten deutsche Mütter also mehr Angst vor ungeimpften Touristenkindern aus Österreich und der Schweiz (plus der ungeimpften Flüchtlingskinder) haben als vor Kindern von Impfgegnern aus Deutschland. In Frankreich und Dänemark ist die Impfquote übrigens auch eher gering...

Nur nochmal zur Erinnerung.

ambiva
11.10.2015, 21:30
Nein, ganz im Gegenteil. Es gibt in unserer heutigen Welt mit unseren medizinischen Möglichkeiten nichts vermeidbareres und überflüssigeres, als wenn ein Baby, was selbst noch keinen Impfschutz erlangen konnte, an einer Masernepidemie stirbt oder in den Folgejahren langsam an SSPE dahinsicht. Das hat dann mit Schicksalsschlag auch nicht mehr viel zu tun, das ist ein ganz bewusstes Einkalkulieren eines Risikos zu Lasten Dritter, meist der Schwächsten und Kleinsten.

in berlin gab es ja eine masern"epidemie"... wie viele kinder sind denn da gestorben, weiß das jemand?

Strickliesl
11.10.2015, 21:32
Glaube 1 Baby. Wobei jetzt gleich kommt dass das Baby ja sowieso schon krank war

xanidae
11.10.2015, 21:35
in berlin gab es ja eine masern"epidemie"... wie viele kinder sind denn da gestorben, weiß das jemand?

Von einem weiß ich. Laut diesem Zeitungsartikel (http://www.morgenpost.de/berlin/article137738470/Kleinkind-stirbt-an-Masern-Der-Junge-war-nicht-geimpft.html)war das Kind gegen alles geimpft, nur nicht gegen Masern. Vielleicht wollten die Eltern dies später impfen, nach individuellem Impfplan.

ambiva
11.10.2015, 21:43
danke!

Bae
11.10.2015, 22:27
Von einem weiß ich. Laut diesem Zeitungsartikel (http://www.morgenpost.de/berlin/article137738470/Kleinkind-stirbt-an-Masern-Der-Junge-war-nicht-geimpft.html)war das Kind gegen alles geimpft, nur nicht gegen Masern. Vielleicht wollten die Eltern dies später impfen, nach individuellem Impfplan.

nach dem, was ich weiss, hatte der Junge schon eine schwere Vorerkrankung.

Das mit dem "gegen alles geimpft ausser Masern" finde ich eine seltsame Aussage - Maserimpfungen kommen ja meist in einem Paket mit andern Impfungen (Masern, Mumps, Röteln), und soviel ich weiss, ist es auch gar nicht so leicht, Einzeldosen zu kriegen?



Das hat dann mit Schicksalsschlag auch nicht mehr viel zu tun, das ist ein ganz bewusstes Einkalkulieren eines Risikos zu Lasten Dritter, meist der Schwächsten und Kleinsten.

du implizierst, dass eine Masernerkrankung mit Risiken verbunden ist (ja, ist sie), dass aber eine Impfung vollkommen sicher, unproblematisch und risikofrei sei. daran zweifle ich.

Es ist ein Abwägen zwischen zwei Risiken.

gruss, barbara

Lady_in_waiting
11.10.2015, 22:29
Das Baby konnte noch gar nicht gegen Masern geimpft werden, da noch keine neun Monate. Und eine Vorerkrankung wurde im Ermittlungsauschuss ausgeschlossen. So zumindest meine Infos.

Und es bringt mir nix, dass die große Mehrheit ihre Kinder impfen lässt, wenn sich erklärte Impfgegner eben stets in bestimmten Wohnvierteln ballen.

Lady_in_waiting
11.10.2015, 22:32
Die Vorerkrankung konnte definitiv medizinisch hieb und stichfest kausal ausgeschlossen werden. Solche falschen Informationen in Umlauf zu bringen, ist zynisch...

Bae
11.10.2015, 22:41
Das Baby konnte noch gar nicht gegen Masern geimpft werden, da noch keine neun Monate.

Die Vorerkrankung konnte definitiv medizinisch hieb und stichfest kausal ausgeschlossen werden.



im Artikel steht 18 Monate.

woher hast du denn deine Information?



Und es bringt mir nix, dass die große Mehrheit ihre Kinder impfen lässt, wenn sich erklärte Impfgegner eben stets in bestimmten Wohnvierteln ballen.

dann meide halt diese Viertel udn wohne woanders.

ansonsten verweise ich auf Beitrag 232 von Saab900



gruss, barbara

Ebayfan
11.10.2015, 22:44
Wenn sich die Impfgegner nur in bestimmten Stadtteilen aufhalten sollten, macht es die Sache doch ganz einfach. Man meidet die ganz einfach. Mit solchen Schnöseln will man doch sowieso nicht wohnen, oder?^^

Lady_in_waiting
11.10.2015, 23:43
Yeah. Selbst schuld, wenn man in Gegenden wohnt, in denen viele Familien mit Kindern leben. Und auch sonst, Schwund gibts immer, so sehr darf man sich eben nicht emotional ans eigene Kind hängen. Im Mittelalter sind ja auch viele gestorben, ist halt Schicksal. Bzw., wenn was schief geht, wird es wohl an den Vorerkrankungen liegen.

Hier sind ja einige lustige Experten unterwegs. :unterwerf::unterwerf: Der Hinweis auf Spätfolgen wie chronischen Maserngehirnentzündung, die jährlich, gerade nach Masernempidemien, einige Todesfälle mit sich bringen, wird ja geflissentlich ignoriert.

Auf dem Niveau möchte ich nicht mehr weiterdiskutieren und verabschiede mich aus dem Fred. Vielen Dank für alle, die (nicht nur hier, sondern auch in den anderen Strängen) mit jeder Menge Fachwissen und wissenschaftlichem Hintergrund versuchen, objektive Informationen in die Diskussion miteinzustreuen bzw. gesunden Menschenverstand propagandieren. :blume::blume:

Inaktiver User
12.10.2015, 07:05
Yeah. Selbst schuld, wenn man in Gegenden wohnt, in denen viele Familien mit Kindern leben. Und auch sonst, Schwund gibts immer, so sehr darf man sich eben nicht emotional ans eigene Kind hängen. Im Mittelalter sind ja auch viele gestorben, ist halt Schicksal. Bzw., wenn was schief geht, wird es wohl an den Vorerkrankungen liegen.

Hier sind ja einige lustige Experten unterwegs. :unterwerf::unterwerf: Der Hinweis auf Spätfolgen wie chronischen Maserngehirnentzündung, die jährlich, gerade nach Masernempidemien, einige Todesfälle mit sich bringen, wird ja geflissentlich ignoriert.

Auf dem Niveau möchte ich nicht mehr weiterdiskutieren und verabschiede mich aus dem Fred. Vielen Dank für alle, die (nicht nur hier, sondern auch in den anderen Strängen) mit jeder Menge Fachwissen und wissenschaftlichem Hintergrund versuchen, objektive Informationen in die Diskussion miteinzustreuen bzw. gesunden Menschenverstand propagandieren. :blume::blume:

Aber Liw, Du ignorierst leider auch die von mir genannten Zahlen... Ich kann Deine Angst vor Ansteckung sogar nachvollziehen, aber es bringt Dir eben leider auch nicht viel, wenn alle Impfgegner in Deinem Viertel gezwungen werden. Schau dir doch bitte noch einmal an, wie die letzte Masernepidemie in deiner Stadt ausgelöst wurde und wer sich hauptsächlich angesteckt hat. Und dann schaue dir bitte auch die von mir genannten Zahlen an. Das Problem liegt woanders, aber das scheint weder die Politik noch viele Leute hier zu interessieren, schade, so wird man es auch zukünftig nicht lösen können.

Inaktiver User
13.10.2015, 12:59
Aber Liw, Du ignorierst leider auch die von mir genannten Zahlen... Ich kann Deine Angst vor Ansteckung sogar nachvollziehen, aber es bringt Dir eben leider auch nicht viel, wenn alle Impfgegner in Deinem Viertel gezwungen werden. Schau dir doch bitte noch einmal an, wie die letzte Masernepidemie in deiner Stadt ausgelöst wurde und wer sich hauptsächlich angesteckt hat. Und dann schaue dir bitte auch die von mir genannten Zahlen an. Das Problem liegt woanders, aber das scheint weder die Politik noch viele Leute hier zu interessieren, schade, so wird man es auch zukünftig nicht lösen können.

Ich finde nicht, dass die 1% Impfgegner zu vernachlässigen sind. Die Zahl mag klein scheinen, wenn man aber beachtet, dass die WHO eine Impfquote von 95 % empfiehlt, dürfen nur maximal 5% der Bevölkerung (nicht der Schulanfänger!) ungeimpft sein. Wenn schon 1% der Bevölkerung Impfungen per se ablehnt (bzw. ablehnen darf), verbleiben schon nur noch 4% für andere Gründe (immungeschwächt, "vergessen" und ähnliches).

Ebayfan
13.10.2015, 13:24
Vielleicht sollte dann mal eher bei vergessen und zu faul ansetzen, als bei den Impfgegnern?

Da wäre mit weniger Widerstand zu rechnen und die Leute wären dafür sogar noch dankbar! Wie wärs mit einem Infostand im Einkaufszentrum am 1. Samstag im Monat mit danebenliegendem Raum zur sofortigen Impfung? Dann käme den Leuten das Thema in den Sinn, inkl. der Möglichkeit, das Problem direkt zu lösen. Ohne Arzttermin an einem Arbeitstag.

FranziFiligran
13.10.2015, 13:43
Ich finde die Frage schwierig, bzw. eher die Antwort.
Einerseits hat man eine gesellschaftliche Verantwortung, denn ohne die flächendeckende Impfungen gäbe es viele Krankheiten noch.
Jedoch: Zuallererst sieht man sein eigenes Kind und als Mutter sollte genau dieses im Fokus stehen.
Man hat erst einmal eine Verantwortung für das eigene Kind. Ich habe einige Freunde, die Ärzte sind und fast alle haben nicht nur Gutes über Impfungen zu sagen. Eine Freundin arbeitet in der Neurologie und berichtet regelmäßig von Fällen, bei denen bei den kindern Impfschäden aufgetreten sind.
Ich denke, dass man nicht blind drauflos impfen sollte, sondern sich über die Vor- und Nachteile der diversen Impfungen informieren sollte. Wie hoch ist das Risiko an der jeweiligen Krankheit zu erkranken? Was wären mögliche Folgen der Erkranknung? All das muss man mit möglichen Impffolgen und auch der Erfolgschance der Impfung ins Verhältnis setzen. Man darf nicht vergessen, dass das Immunsystem von außen manipuliert wird. Man setzt Erreger in den Körper. Das ist nicht Ohne.
Ich halte von einer Windpocken-Impfung zum Beispiel nicht so besonders viel.
All diese Faktoren abzuwägen ist nicht leicht und ich hoffe nur, dass jeder sich vorher einfach ausreichend informiert. Wenn man dann alles durchimpfen möchte, warum nicht?! Ich finde nur blind getroffene Entscheidungen falsch. Mann darf nicht vergessen, dass die Pharmaindustrien auch auf die Impfempfehlungen einwirken und genau diese haben ein sehr großes Interesse an flächendeckenden Impfungen, damit viel Geld in ihre Kassen gespült wird.

Inaktiver User
13.10.2015, 20:06
Ich denke, dass man nicht blind drauflos impfen sollte, sondern sich über die Vor- und Nachteile der diversen Impfungen informieren sollte. Wie hoch ist das Risiko an der jeweiligen Krankheit zu erkranken? Was wären mögliche Folgen der Erkranknung? All das muss man mit möglichen Impffolgen und auch der Erfolgschance der Impfung ins Verhältnis setzen.

Du hast einen sehr wichtigen Faktor vergessen: Wie ändert sich das Risiko, an der jeweiligen Krankheit zu erkranken, wenn sich auch andere Leute gegen die Impfung entscheiden? Niemand kann mir erklären, dass er das so genau durchrechnet, bevor er sich gegen eine Impfung entscheidet.

Inaktiver User
13.10.2015, 21:31
Du hast einen sehr wichtigen Faktor vergessen: Wie ändert sich das Risiko, an der jeweiligen Krankheit zu erkranken, wenn sich auch andere Leute gegen die Impfung entscheiden? Niemand kann mir erklären, dass er das so genau durchrechnet, bevor er sich gegen eine Impfung entscheidet.

Doch, weil ein Impfgegner das Risiko der Krankheit als geringer einschätzt als das Risiko der Impfung. Dem Impfgegner ist es also egal, wie viel % der Bevölkerung geimpft sind. Ich bin selbst keine Impfgegnerin, ich versuche nur, mit Vorurteilen aufzuräumen.

Schade, dass mir bisher noch niemand erklären konnte, warum die Durchimpfungsrate gerade in Österreich so gering ist: gibt es dort so viele Impfverweigerer? Und gibt es dort regelmässige Masernepidemien?

Interessant zu wissen ist übrigens, dass der Staat in Deutschland das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit aufheben und Zwangsimpfungen durchführen kann (Infektionsschutzgesetz §20, Abs. 6-7).

Es gibt übrigens auch Studien, die darauf hinweisen, dass die Masernimpfung einen hohen Anteil an Impfversagern hervorbringt und - weil der Booster-Effekt durch den Kontakt mit dem Virus fehlt - der Schutz durch Impfung eben nicht sehr lange vorhält. Vor der Masernimpfung waren die besonders gefährdeten (Säuglinge und Erwachsene) besser geschützt, weil der Booster-Effekt dafür gesorgt hat, dass der Nestschutz viel länger und intensiver war. Da die absolute Mehrheit die Erkrankung vor Eintritt ins Erwachsenenalter durchgemacht hat, waren auch Erwachsene nicht sehr gefährdet. Seit Jahren ist bekannt, dass selbst bei hohen Impfquoten der Schutz in der Bevölkerung durch den fehlenden Booster-Effekt und den hohen Anteil an Impfversagern nachlässt. Das Virus kann übrigens sogar durch geimpfte weiter gegeben werden. Und nicht zu vergessen: Fledermäuse scheinen die Viren auch weiterverbreiten zu können. Eine vollständige Ausrottung scheint also unmöglich.

SSPE-Erkrankungen sind seit der Masernimpfung zwar zurückgegangen, aber das Risiko ist sogar angestiegen, weil SSPE vor Allem eine Folge bei einer Erkrankung in den ersten beiden Lebensjahren ist und das Risiko einer Erkrankung in den ersten beiden Lebensjahren sogar angestiegen ist.

Es ist eben nicht alles eindeutig schwarz/weiss oder Gut/Böse wenn es um Impfungen geht. Und viele Risiken zeigen sich eben erst Jahre nach Einführung der Impfung und dann kann man die Zeit nicht mehr zurückdrehen und einfach aufhören zu impfen.

Inaktiver User
14.10.2015, 07:03
Doch, weil ein Impfgegner das Risiko der Krankheit als geringer einschätzt als das Risiko der Impfung. Dem Impfgegner ist es also egal, wie viel % der Bevölkerung geimpft sind. Ich bin selbst keine Impfgegnerin, ich versuche nur, mit Vorurteilen aufzuräumen.


Ach so, Du meinst also, wenn jetzt die gute Fee der Impfgegener käme und per Zauberstab die Immunisierung aller Europäer gegen Masern, Keuchhusten und Polio aufheben könnte, dann blieben die Impfgegner gelassen? Na, ich denke ja, wenn die ersten Kinder wieder in die eiserne Lunge gesteckt werden, dann werden wohl auch die überzeugten Impfgegner mal ganz schnell Ihre Schluckimpfung abholen...


Interessant zu wissen ist übrigens, dass der Staat in Deutschland das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit aufheben und Zwangsimpfungen durchführen kann (Infektionsschutzgesetz §20, Abs. 6-7).

Äh, das ist doch bekannt und wurde ja für die Impfung gegen die Pocken bereits angewendet...


Und nicht zu vergessen: Fledermäuse scheinen die Viren auch weiterverbreiten zu können. Eine vollständige Ausrottung scheint also unmöglich.
Nein, in Fledermäusen wurden keine Masernviren gefunden (nur die Impfgegnerseiten behaupten das...). Es wurden Paramyxoviren gefunden; das ist eine Gruppe von Viren, zu denen auch Masernviren gehören, hier nachzulesen: http://www.nature.com/ncomms/journal/v3/n4/full/ncomms1796.html. Und noch einmal, bevor hier einer diesen Unsinn weiterverbreitet: Masernviren wurden nicht in Fledermäusen gefunden, der Mensch ist bislang der einzig bekannte Wirt für Masernviren!

Inaktiver User
14.10.2015, 09:29
Nein, in Fledermäusen wurden keine Masernviren gefunden (nur die Impfgegnerseiten behaupten das...). Es wurden Paramyxoviren gefunden; das ist eine Gruppe von Viren, zu denen auch Masernviren gehören, hier nachzulesen: Bats host major mammalian paramyxoviruses : Nature Communications : Nature Publishing Group (http://www.nature.com/ncomms/journal/v3/n4/full/ncomms1796.html). Und noch einmal, bevor hier einer diesen Unsinn weiterverbreitet: Masernviren wurden nicht in Fledermäusen gefunden, der Mensch ist bislang der einzig bekannte Wirt für Masernviren!

Ich schrieb: "Fledermäuse scheinen die Viren auch weiterverbreiten zu können" und Du schreibst "der Mensch ist bislang der einzig bekannte Wirt für Masernviren". Da sind wir uns doch einig: nix genaues weiss man derzeit nicht. Siehe auch hier: Virenschleuder Fledermaus - WDR Fernsehen (http://www1.wdr.de/fernsehen/wissen/quarks/sendungen/fledermaus-virenschleuderfledermaus100.html)