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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fragen zum Fasten



Brigitte1968
15.11.2014, 13:29
In bestimmten Lebensabschnitten (wie zum Beispiel im Jugendalter, schwangere und stillende Frauen) soll ja nicht gefastet werden. Ich (44 Jahre alt) habe generell noch keine Erfahrung mit Diäten oder fasten im weitesten Sinne, würde das aber gerne zur Entschlackung und Entsäuerung mal ausprobieren. WIe finde ich raus, welche Fastenmethode am besten zu mir passt? Und wie sollte ich nach dem Fasten wieder mit dem Essen anfangen?

Lizzie64
15.11.2014, 13:36
also zunächst mal: "entschlacken" ist eine erfindung der diät-industrie und wird angepriesen als etwas, das frau uuunbedingt immer wieder tun muss. humbug. ein mensch ist kein hochofen.

zum zweiten: lass es sein. oder mach es vielleicht ein mal, genieße, dass du schnell ein paar kilo verlierst und gräm dich nicht, wenn du sie alle wieder drauf hast, das passiert nämlich unweigerlich.

ich hab zweimal streng gefastet, nur mit brühe und verdünnten säften und viel tee, das ging wunderbar. es gibt bücher, an die du dich halten kannst.

ich hab es noch ein zweites mal versucht und abgebrochen, weil es mir nicht gut ging. der körpoer sagt einem das deutlich.

dann hab ich nochmal saftfasten gemacht, das war ganz gut, aber auch nicht richtig toll. mittlerweile hat sich rumgesprochen, dass fasten als temporäre ernährungsweise nicht wirklich hilfreich ist.

fasten aus anderen gründen (sowieso, weil man krank ist und keinen appetit hat; meinetwegen auch aus religiösen gründen) ist was anderes und hat nicht vorrangig mit ernährung zu tun.

Lila2013
12.12.2014, 14:03
zum zweiten: lass es sein. oder mach es vielleicht ein mal, genieße, dass du schnell ein paar kilo verlierst und gräm dich nicht, wenn du sie alle wieder drauf hast, das passiert nämlich unweigerlich.

Da würde ich so nicht zustimmen.

Ich habe schon ca. 3-4 Mal gefastet und klar nimmt man wieder etwas zu nach dem Fastenbrechen, doch ich konnte das Gewicht deutlich niedriger halten als zuvor.
Man muss es eben bewusst machen.

Premaylin
28.12.2014, 07:45
Dr. Rüdiger Dahlke ist der beste Begleiter und Ratgeber wenn es um Fasten geht.
Ich habe als Raucherin nicht wirklich fasten können aber selbst dann war es wertvolle Erfahrung, weil ich mich längerer zeit innerlich vorbereitet habe. Es war eine spirituelle Erfahrung und einfach schön.
Innerlich darauf vorbereiten, besinnlich, still und mit Andacht, mit Respekt. Verchiedene Kräuetertees besorgen. Mindestens eine Woche fasten.
Abführmittel (Glaubersalz) besorgen. Einlauf und Darmreinigung. Keinen Kaffee, keine Zigaretten. So viel Tee, Wasser wie sie wollen, keine Säfte mit Fruchtfleisch. Auch nach einer Woche (sogar nach 4 Wochen) hat man noch was im Darm und wundert sich, woher das alles kommt.
Es tut gut! Die Kurzfassung! Auch ich werde bald fasten und freue mich schon sehr darauf. Ich werde Heilfasten und mit Raucherentwöhnung kombinieren. Einzig und allein beim Fasten hatte ich das Gefühl, es gibt wichtigeres als Zigaretten. Deshalb halte ich am Fasten fest.
Für alle, die fasten wollen und Gifte, Medikamente, Nikotin/Alkohol/Coffein etc. aus ihren Körper ausspülen möchten. Beste Möglichkeit auch für die, die mit Rauchen aufgehört haben. So werden sie auch die Süßigkeiten und die Pfunde und schlechte Angewohnheiten (naschen) los!
Wichtig nur die Ernsthaftigkeit und Vorbereitung. In 1-2 Monaten bin ich dabei! Wer macht dann mit?