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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Intervallfasten / Kurzzeitfasten und die Variationen davon -versuchen und mal sehen



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dieHelene
14.10.2014, 13:35
Hallo zusammen,
ganz spontan dachte ich, hier mal das Thema zu erstellen. Ich bin nämlich selbst erst vor kurzem darüber gestolpert. Ich finde es immer wieder fast amüsant, wie wichtige Trends an mir vorbei gehen.
Intermittierendes Fasten - ich habe diesen Begriff ehrlich erst vor ganz kurzer Zeit gehört.
Alles was ich jetzt dazu gelesen habe, finde ich total interessant.
Kurzzeitfasten fand ich am besten für einen Start und habe für mich gewählt, 16 Stunden fasten, 8 Stunden essen.
Am Anfang echt nicht einfach, bin ein Abendesser, aber nach kurzer Zeit ist es mir total oft gelungen.
Ich faste eben quasi in der Nacht.
Also inklusive Nacht versuche ich 16 Stunden nichts zu essen.
Mag für einige total normal zu sein, ist es für mich nicht gewesen.
Selbst 14 Stunden sollen schon gesund sein. Eine Auszeit für den Körper.
Kurz danach las ich von 5:2 - Fünf Tage normal essen, 2 Tage ziemlich strenges fasten mit nur 500kcal.
Es mag jetzt für die strengen Faster etwas absurd wirken, aber ich sortiere diese Sache schon ins Fasten ein.

Mit langem Fasten kam ich schon früher oft nicht klar, ich wollte das nie mehr machen.
Die neuen Methoden, so sie überhaupt neu sind, finde ich sehr interessant!!

Mag sich jemand mit mir darüber austauschen?
Ich möchte jetzt 5:2 irgendwann mal probieren, bisher laufe ich mit dem Kurzzeitfasten ganz gut, also die 16 Stunden Pause (auch wenn ich die nicht immer schaffe).

Inaktiver User
14.10.2014, 13:42
Warum möchtest Du das machen, was ist der Effekt?

Inaktiver User
14.10.2014, 13:55
Kurzzeitfasten fand ich am besten für einen Start und habe für mich gewählt, 16 Stunden fasten, 8 Stunden essen.
Am Anfang echt nicht einfach, bin ein Abendesser, aber nach kurzer Zeit ist es mir total oft gelungen.


Warum legst du deine Mahlzeiten dann nicht auf den Abend?
Wenn du dir da was verzwingst, ist das Ganze auch nicht besser als andere Diäten mit unsinnigen Verboten.
Und so wie ich das verstehe mit dem intermittierenden Fasten, ist es doch gerade die starke Seite, dass man eben NICHT verzichten muss.
Also verleg einfach die Fastenzeiten und gut is.

dieHelene
14.10.2014, 23:40
Ähm, was ist gerade das Problem? Ich lege es doch in den Abend und in die Nacht. "und gut is"..:ooooh:
So war es eigentlich nicht gemeint, - ich gehöre eben zu den Leuten, die lange wach sind und auch gern abends noch was essen, später als 18 oder 19 Uhr.
Hier ist wohl etwas völlig falsch rüber gekommen, vielleicht bin ich auch im falschen Forum dafür.
Bevor es noch völlig aus dem Ruder läuft, lass ich dann weitere Kommentare lieber. Vielleicht findet sich später noch die eine oder andere hier ein. Aber ein provozierendes Thema wollte ich hiermit nicht starten, eigentlich kann es eine tolle Sache sein, und weil ich noch hier darüber noch nichts las, dachte, ich man könnte es starten, weil vielleicht auch andere es noch gar nicht kannten.
Wir können es aber auch einfach wieder schließen :smirksmile:

sundays
15.10.2014, 00:33
Nicht so zaghaft, was soll denn aus dem Ruder laufen?
:wie?:

Es gibt schon einen Strang dazu:
http://bfriends.brigitte.de/foren/welchen-nutzen-haben-diaeten/223546-10in2-intermittierendes-fasten.html

Inaktiver User
15.10.2014, 14:45
Ähm, was ist gerade das Problem? Ich lege es doch in den Abend und in die Nacht. "und gut is"..:ooooh:
So war es eigentlich nicht gemeint, - ich gehöre eben zu den Leuten, die lange wach sind und auch gern abends noch was essen, später als 18 oder 19 Uhr.
Hier ist wohl etwas völlig falsch rüber gekommen, vielleicht bin ich auch im falschen Forum dafür.
Bevor es noch völlig aus dem Ruder läuft, lass ich dann weitere Kommentare lieber. Vielleicht findet sich später noch die eine oder andere hier ein. Aber ein provozierendes Thema wollte ich hiermit nicht starten, eigentlich kann es eine tolle Sache sein, und weil ich noch hier darüber noch nichts las, dachte, ich man könnte es starten, weil vielleicht auch andere es noch gar nicht kannten.
Wir können es aber auch einfach wieder schließen :smirksmile:

Ich weiß nicht, warum du dir jetzt auf den Schlips getreten fühlst?

Du schriebst, dass es dir manchmal schwerfällt, weil du gerne abends isst.
Dazu sage ich: Dann iss doch abends später als 19 Uhr und fang erst danach mit dem Fasten an, dann hast du das Problem nicht.

Inaktiver User
15.10.2014, 14:52
Dazu sage ich: Dann iss doch abends später als 19 Uhr und fang erst danach mit dem Fasten an, dann hast du das Problem nicht.

Dann macht quasi jeder, der nie frühstückt (und da gibt es ja viele), Kurzzeitfasten. Und was bringt das jetzt?

Inaktiver User
15.10.2014, 15:12
Soweit ich das verstehe, wird das wohl gerade als Abnehmmethode bekannt, bei der es nicht zum Jojoeffekt kommen soll und die auch noch körperliche Vorteile haben soll, bessere Blutwerte, niedrigerer Blutdruck etc.

Marta-Agata
15.10.2014, 15:45
und es ist leichter durchzuhalten, wenn man nicht immer diszipliniert sein muss, sondern nur phasenweise.

Inaktiver User
15.10.2014, 16:02
Über was möchtest Du Dich denn austauschen, Helene?

Ich mache jetzt in der sechsten Woche 5:2.

Inaktiver User
17.10.2014, 13:25
Hallo liebe Helene,

auch ich habe mich bereits mit dem Thema befasst und denke es ist sehr interessant und gut in den Alltag einzubauen. Ich habe hier etwas Interessante gefunden: [...] Link zur Grafikabbildung (http://ecx.images-amazon.com/images/I/51fxhs2NPxL._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-v3-big,TopRight,0,-55_SX324_SY324_PIkin4,BottomRight,1,22_AA346_SH20_ OU03_.jpg)

LadyDay
19.10.2014, 13:52
Liebe Helene,

durch deinen Beitrag hier bin ich auf die 5:2 Methode aufmerksam geworden und hab jetzt auch schon einiges darüber gelesen in den letzten Tagen. Die Doku von Michael Mosley habe ich inzwischen auch gesehen und alles in allem spricht mich das Konzept sehr an, ich glaube dass das für mich gut funktionieren könnte.

Da ich dringend ein paar Kilo abnehmen möchte und seit Wochen den Start herauszögere, habe ich jetzt heute spontan Nägel mit Köpfen gemacht und meinen ersten 5:2 Fastentag eingelegt. Bin sehr gespannt, wie es mir damit geht!

Wie sieht es bei dir aus, hast du schon angefangen?

cannelle
26.10.2014, 13:54
Hi,
ich habe dieses Jahr mit 5:2 4kg (wie gewünscht) abgenommen und halte es auch einigermaßen (grad muss ich wieder etwas aufpassen).
Bin recht begeistert von der Methode, da sie als einzige so richtig funktioniert hat.
Bin zu einem Austausch gern bereit.

Amelie63
26.10.2014, 15:06
den einzigen Vorteil, den ich mir von solchen Methoden erhoffen würde, wäre eine Regulierung des Hungergefühls, die es mir ermöglicht, in achsames Essen über zu gehen.

Abnehmen allein hilft ja nix, wenn mans nicht halten kann.

LadyDay
26.10.2014, 19:24
Nach der ersten Woche kann ich sagen, dass ich diese Methode ziemlich gut finde. Die Fastentage fallen mir zwar nicht ganz leicht, sind aber auf jeden Fall zu schaffen. Und ich habe bemerkt, dass ich jetzt auch an den normalen Tagen wieder bewusster esse und auch insgesamt weniger.

Ich habe mir in den letzten Jahren leider angewöhnt, sehr unregelmäßig zu essen - kaum feste Mahlzeiten, oft eine Pizza und ähnliches auf die Hand unterwegs, vor allem an stressigen Tagen.

In meiner ersten Woche 5:2 bin ich da einen großen Schritt weiter gekommen, kann Sättigungsgefühl eher wahrnehmen und weiß jetzt auch, dass es nicht schlimm ist, wenn ich mal ein paar Stunden nichts esse und dass ich das ganz gut aushalten kann. Ich bleib dran!

Extrem positiv finde ich auch, dass man - außer an den Fastentagen - überhaupt keinen Stress mit Kalorienzählen und Dauer-Verzicht hat. Dadurch fallen schon mal die Heißhungerattacken mit anschließenden Schuldgefühlen weg, die die meisten Diäten zum Scheitern bringen.

Ich sehe das auch nicht als Diät, sondern eher als eine dauerhafte Umstellung, und dafür scheint mir diese Methode echt gut geeignet.

Cannelle, Glückwunsch zum Gewichtsverlust! Machst du denn noch einen Fastentag die Woche, wie es empfohlen wird zur Gewichtserhaltung, oder gar nicht mehr?

Inaktiver User
26.10.2014, 21:07
Naja ... nach EINER Woche, also ZWEI Fastentagen klingen solche Jubelhymnen doch etwas übertrieben. Wenn du das in einem Jahr auch noch schreibst, ist das sicher überzeugender.

Amelie63
26.10.2014, 21:20
Nach der ersten Woche kann ich sagen, dass ich diese Methode ziemlich gut finde. Die Fastentage fallen mir zwar nicht ganz leicht, sind aber auf jeden Fall zu schaffen. Und ich habe bemerkt, dass ich jetzt auch an den normalen Tagen wieder bewusster esse und auch insgesamt weniger.

Ich habe mir in den letzten Jahren leider angewöhnt, sehr unregelmäßig zu essen - kaum feste Mahlzeiten, oft eine Pizza und ähnliches auf die Hand unterwegs, vor allem an stressigen Tagen.


Das Erfolgsgefühl wird wohl daher kommen, weil du jetzt bewusst ißt.

Ich bin allerdings der Überzeugung, dass das Bewusstsein (bewusst essen, sich mit Ernährung/Nahrung gefassen usw) alleine eigentlich schon Diäten und diverse Ernährungsexperimente überflüssig macht, zumindest dem Gewichtsbereich, der noch nicht als krankhaft gilt.

Ragna
26.10.2014, 22:38
Glückwunsch, LadyDay :blumengabe:

Ich mache 5:2 nun seit eineinhalb Jahren und bin sehr glücklich damit, es geht einem wirklich in Fleisch und Blut über. Mittlerweile mache ich sogar meist nur noch einen Fastentag pro Woche, wie auch Michael Mosley das vorschlägt, wenn man eben sein Idealgewicht erreicht hat und nicht weiter abnehmen möchte. Den Effekt, dass man bewusster und auch mit mehr Genuss isst, kann ich bestätigen. Man freut sich dann nach einem Fastentag ja auch auf's Essen und möchte es ein bisschen zelebrieren, so dass es dieses "schnell zwischen Tür und Angel irgendwas reinschieben" nicht mehr gibt.

Mir fallen die Fastentage in der Regel sehr leicht, vor allem seit ich dazu übergegangen bin, den ganzen Tag überhaupt nichts zu essen und dann die 500 Kalorien abends zusammen mit meiner Familie in einer einzigen, dafür gemeinsamen Mahlzeit zu mir zu nehmen. Verteile ich die Essmenge auf den Tag, habe ich definitv mehr Hungertiefs, so aber vielleicht mal eins. Und an Tagen, an denen es mit wirklich schwer fällt, z.B. wenn die Kinder mich nachts wachgehalten haben oder ich aus anderen Gründen weniger Energie hab, oder irgendwas beonders Anstrengendes oder eine Essenseinladung ansteht, wird der Fastentag spontan verschoben, das ist ja problemlos möglich.

Was sich für mich auch bewährt hat, ist der komplette Verzicht auf stärkehaltige Nahrungsmittel an den Fastentagen, heißt also nur Gemüse, Salat und Eiweiß, z.B. Fisch, mageres Fleisch oder ein Streifen Feta. Brot oder so gibt's dann am nächsten Tag zum Frühstück wieder. :smirksmile:

Also für mich ist es eine gute Sache, auch meinem Vater, der es zunächst arztbegleitet durchgeführt hat und daher die positive Wirkung durch seine Blutwerte, Körperfettwerte etc. schwarz auf weiß hat, schwört drauf.

Weiterhin viel Erfolg und alles Gute!

Ragna

LadyDay
27.10.2014, 10:42
Liebe Ragna,

vielen Dank für deinen ausführlichen Langzeit-Bericht, das klingt toll. :blume:
Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass das für mich langfristig funktioniert, später dann mit einem Fastentag pro Woche, das sollte ja eigentlich kein Problem sein.

Mir gefällt es sehr, dass man dadurch mal kurz aus seinem normalen Alltag herausgerissen wird (essenstechnisch, aber auch sonst passiert da offenbar irgendwie ein Umdenken), so bekommt Essen tatsächlich wieder einen anderen Stellenwert. Genau, dieses "zelebrieren", wie du auch schreibst, triffst es ganz gut.

Bei den Fastentagen probiere ich zur Zeit noch aus, wie es am besten funktioniert, mehrmals essen oder doch nur einmal.

Danke dir & liebe Grüße!

@ Amelie: Da stimme ich dir zu, nur hab ich schon mehrfach versucht, bewusster zu essen - und es ist mir nicht wirklich gelungen, bzw nur für kurze Zeit in ruhigen Phasen, sobald es wieder stressig wurde, kamen sofort die alten Gewohnheiten durch. Durch den Fastentag passiert das bewusster essen automatisch - und das kommt mir persönlich sehr entgegen.

@ Nischenprodukt: Ich berichte hier nur über meine persönlichen Erfahrungen, und da ich erst eine Woche habe, kann ich auch nur schreiben, wie es mir nach einer Woche geht. Ich muss/möchte niemanden überzeugen.

Inaktiver User
27.10.2014, 11:31
Ragna, darf ich Dich fragen, warum Du seit über einem Jahr 5:2 machst? Ich habe Dich so verstanden, dass Du Dein Idealgewicht erreicht hast?

Inaktiver User
27.10.2014, 11:38
Naja ... nach EINER Woche, also ZWEI Fastentagen klingen solche Jubelhymnen doch etwas übertrieben. Wenn du das in einem Jahr auch noch schreibst, ist das sicher überzeugender.

Ich habe schon in der ersten Woche gemerkt, dass das 5:2 Fasten genau mein Ding ist - es ist meine erste Diät überhaupt. Ich empfinde es allerdings gar nicht als solche, denn mir tun die Fastentage unabhängig von der Gewichtabnahme sehr gut.

Inaktiver User
27.10.2014, 11:46
Also, nicht falsch verstehen, nach allem, was man so darüber liest, scheint das sehr überzeugend zu sein. Und es gibt ja auch inzwischen einige positive Langzeitberichte.

Nur: Ob man das wirklichd ein Leben lang durchhält, kann man bei aller Begeisterung nach einer Woche schlicht nicht beurteilen.
Und durchhalten muss man das genauso wie andere Diäten, denn man reduziert dadurch seine Kalorienzufuhr, und das heißt, wenn man diese wieder erhöht, setzt der Jojoeffekt ein.

Begeisterte Teilnehmer aller möglichen Diäten gibt es viele, trotzdem funktionieren sie nicht. Und wenn man im Netz liest, sind auch viele nach anfänglicher Begeisterung von 5:2 wieder abgesprungen.

Daher würde ich raten, es erst einmal einige Wochen bzw. Monate auszuprobieren, bevor ich mich mit Lobeshymnen überschlage.

marella
27.10.2014, 12:23
Genau so ist es Nischenprodukt.

Meine Erfahrungen habe ich zwar schon an anderer Stelle gepostet, hier aber noch einmal eine Zusammenfassung.
Von März bis Juni 5:2. Die Fastentage waren mal so mal so. Ich habe 5 Kilo abgenommen. Meine Blutwerte waren trotz Uebergewicht schon vorher sehr gut.
Die Fastentage waren mal so mal so. Aber ich war an diesen Tagen immer ganz dumm im Kopf. Das ist, durch grössere Arbeitsanforderung nicht mehr akzeptabel für mich.
Also bin ich auf 16:8 umgestiegen. Aber das mache ich noch nicht solange das ich dazu ein Urteil abgeben möchte.

Inaktiver User
27.10.2014, 12:29
Daher würde ich raten, es erst einmal einige Wochen bzw. Monate auszuprobieren, bevor ich mich mit Lobeshymnen überschlage.

Ich mache 5:2 jetzt sieben Wochen, ich bin tatsächlich begeistert - jede Woche ein Kilo, das ist mehr, als ich erwartet habe.



Nur: Ob man das wirklichd ein Leben lang durchhält, ...

Das habe ich nicht vor, in einer, max. zwei Wochen ist Schluss.

Inaktiver User
27.10.2014, 12:33
Ich mache 5:2 jetzt sieben Wochen, ich bin tatsächlich begeistert - jede Woche ein Kilo, das ist mehr, als ich erwartet habe.


Das habe ich nicht vor, in einer, max. zwei Wochen ist Schluss.

Und dann?
Du nimmst jetzt sehr viel ab - ein Kilo pro Woche ist sehr viel, was dem Stoffwechsel nicht besonders gut tut, und wenn du in zwei Wochen wieder normal weiter isst, wirst du wieder zunehmen, denn du hast ja keine Ernährungsumstellung erlernt, sondern lediglich weniger Kalorien zu dir genommen.

So wie ich den Ansatz lese, ist es aber notwendig, sein Leben lang danach zu verfahren, denn es ist ja letztlich eine Reduktionsdiät - und da bedeutet Rückkehr zu alten Essgewohnheiten eben Jojo-Effekt.

Die Stränge hier sind voll von begeisterten Verfechterinnen der unterschiedlichsten Methoden - und so gut wie alle können ihr Gewicht nicht langfristig halten, weil sie ihr Verhalten eben NICHT LANGFRISTIG geändert haben.

marella
27.10.2014, 12:51
Bei einer erfolgreichen Diät nimmt man etwa 5 bis 10 % des Gesamtkörpergewichts ab und muss diesen tieferen Wert dann mindestens zwei Jahre halten.

M. Mosley hält es für unumgänglich nach Erreichen des Wunschgewichtes weiterhin einen Tag pro Woche zu Fasten.

Inaktiver User
27.10.2014, 13:21
Bei einer erfolgreichen Diät nimmt man etwa 5 bis 10 % des Gesamtkörpergewichts ab und muss diesen tieferen Wert dann mindestens zwei Jahre halten.

M. Mosley hält es für unumgänglich nach Erreichen des Wunschgewichtes weiterhin einen Tag pro Woche zu Fasten.


Bei mir sind es mehr als 10 % und pflichte Nischenprodukt bei: Das war zu schnell zu viel, aber es ist jetzt halt nun mal so.

Das Gewicht zu halten sehe ich bei meinen Ernährungsgewohnheiten nicht als Problem an und wenn ich zwischendurch mal wieder ein, zwei Kilo zunehme ist das für mich auch nicht weiter schlimm. Es ist Luft nach oben. Und ich kann ja jederzeit wieder ein, zwei Fastenwochen einlegen.

Inaktiver User
27.10.2014, 13:21
.

Ragna
27.10.2014, 14:28
Ragna, darf ich Dich fragen, warum Du seit über einem Jahr 5:2 machst? Ich habe Dich so verstanden, dass Du Dein Idealgewicht erreicht hast?

Klar darfst du fragen, Morcheeba :smirksmile: Ich antworte auch gern.

Ursprünglich habe ich wegen der ganzen positiven Auswirkungen von 5:2 damit angefangen, die ja auch im Mosley-Film im Mittelpunkt stehen: Verbesserung der Blutwerte, Vorbeugung von Krankheiten, positive Auswirkungen/Verlangsamung des Alterungsprozesses etc. Ich hatte nach meinen Schwangerschaften/Stillzeiten bloß wenige Kilo mehr, die ich nicht als so furchtbar schlimm, sondern normal empfunden habe. Nichtsdestotrotz freue ich mich natürlich, dass sie weg sind und ich wieder in Größe 36 passe. Das möchte ich nun schon gern halten, und daneben sollen auch die ganzen anderen positiven Auswirkungen auf Blutwerte etc. durch diesen einen Fastentag pro Woche erhalten bleiben.

Ich selbst hab keine schwarz auf weiß Werte dafür, aber ich fühle mich gut damit, meine Migräne, die mir jahrelang Probleme bereitet hat, ist um 90% weniger häufig, Cellulite ist weg, ich fühle mich leichter und insgesamt besser.... Mein Vater ist 61, braucht keine Cholesterinmedikamente mehr und sein Blutdruck ist wieder fast normal, seit er 5:2 macht.

Das reicht mir als Bestätigung, und drum mache ich weiter damit, weil ich mich gut fühle damit, es passt einfach gut für mich.

LG
Ragna

Inaktiver User
27.10.2014, 15:13
Ah, danke, Ragna, das hatte ich überlesen, dass Du nur noch einen Fastentag pro Woche machst.

Dann ist es bei Dir ähnlich wie bei mir: Eine Gewichtsabnahme innerhalb des Normalbereichs - vom mittleren oder oberen in den unteren.

Mir geht es auch viel besser, seit ich 5:2 mache - mir tut das Fasten ingesamt gut. Ich bin energiegeladener an und nach den Fastentagen.

Marta-Agata
27.10.2014, 20:22
Ich bin allerdings der Überzeugung, dass das Bewusstsein (bewusst essen, sich mit Ernährung/Nahrung gefassen usw) alleine eigentlich schon Diäten und diverse Ernährungsexperimente überflüssig macht, zumindest dem Gewichtsbereich, der noch nicht als krankhaft gilt.
Was heißt denn "bewusst essen"?
Ich ernähre mich vielseitig und vernünftig, aber ich möchte auch nicht, dass das freudlos wird und ich mir viele Dinge verkneifen muss, auf die ich Appetit habe. Ich bin nicht bereit, mir bei jedem Bissen zu überlegen, ob ich das jetzt "darf".
Ich bin an meine Grenzen von "achtsam essen" gekommen - trotzdem nehme ich langsam, aber stetig zu - und alles, was jetzt darüber hinaus wäre, wäre mit ziemlichem Verzicht verbunden.

Und deshalb bin ich auf 5:2 gekommen, und mache das jetzt seit 4 Wochen und habe knapp 2kg abgenommen.
Mir machen die Fastentage wenig aus - allerdings muss ich morgens und mittags essen, sonst ist mir auch "dumm im Kopf" und das kann ich mir nicht leisten.



Abnehmen allein hilft ja nix, wenn mans nicht halten kann.
klar. Insofern sollte man wohl nur anfangen abzunehmen, wenn man das als "Daueraufgabe" akzeptiert. Aber wenn man mit 5:2 zurechtkommt, dann kann man das ja immer wieder mal machen - und z.B. ab einem gewissen Schwellenwert auf der Waage reagieren.

cannelle
28.10.2014, 19:20
Cannelle, Glückwunsch zum Gewichtsverlust! Machst du denn noch einen Fastentag die Woche, wie es empfohlen wird zur Gewichtserhaltung, oder gar nicht mehr?

Hi,

dankeschön!
ich hatte mein Gewicht über den Sommer ohne Fasten gehalten - bin alle paar Tage mal zur Kontrolle auf die Waage. Seither habe ich - u.a. durch zu reichliches Essen im Urlaub - 1 gutes Kilo zugelegt, das ich vor Weihnachten gern wieder los wäre. :pfeifend: Daher mach ich gerade wieder 2 Fastentage pro Woche (aber erst seit letzter Woche).

Ich hatte übrigens kein Übergewicht (noch nie), aber in ca. 2 Jahren schleichend die 4 kg zugenommen - davor hatte ich mein Gewicht fast 20 Jahre gehalten und wollte es gern wieder zurück. Bin mit und ohne die 4 kg im normalen BMI-Bereich. Übrigens habe ich - wahrscheinlich deswegen -recht langsam abgenommen, aber dafür stetig, und zwar im Schnitt 0,3 kg pro Woche. Ich hab mein Gewicht immer in eine App eingetragen, da konnte man das sehr schön verfolgen bzw. ausrechnen lassen.

Davor hatte ich andere Abnehmmethoden versucht, wie Low Carb und supergesunde Ernährung (natürlich viel Gemüse und öfter mal VK-Reis statt Nudeln etc.), hatte aber keinen Erfolg. Gefrustet und ohne große Erwartungen habe ich 5:2 mal ausprobiert und war begeistert.
Ich esse an den Fastentagen meistens morgens nichts, da ich da eh keinen großen Hunger habe, mittags dann eine große Portion Magerquark (hier in Belgien ist der anders, nicht so trocken) mit etwas Süßstoff, das hält mich recht gut satt, und abends dann eine kleine warme Mahlzeit. Hierfür kann ich u.a. empfehlen, mal Shirataki-Nudeln auszuprobieren, die haben so gut wie keine Kalorien und man kann sie mit (Bolognese-)Sauce oder auf asiatische Art mit viel Gemüse und etwas Hähnchen essen. Ich liege kalorienmäßig meistens über 500 (eher bei 600-700), nehme aber trotzdem damit ab.
An manchen Fastentagen komme ich super klar, aber ich hatte auch schon welche 2-3x), an denen ich aufgegeben habe. Das ist aber bei 5:2 nicht so schlimm, da man es ja einfach 2 Tage später wieder probieren kann.

Übrigens verstehe ich nicht, warum hier immer welche dagegen reden (schreiben) müssen. Wer die Methode für doof hält, muss das ja nicht machen.

Amelie63
28.10.2014, 20:44
Was heißt denn "bewusst essen"?


Ich kann mir vorstellen, dass durch diese Methode, oder auch durch richtiges Fasten, einige Leute überhaupt erst wieder ein Gespür dafür bekommen, welches Essen in welcher Menge ihnen gut tut, dass sie entsprechend auswählen und sich Zeit nehmen fürs Zubereiten und Essen. Hunger- und Sättigungsgefühl kann sich da auch wieder einpendeln.

Selbst faste ich zwar nicht, aber seit einem Vierteljahr esse ich unter der Woche auch nur noch sehr reduziert. Tagsüber im Büro einen Apfel oder Saisonobst, abends dann die Hauptmahlzeit. Ich hab mir keine Methode rausgesucht, sondern das hat sich so ergeben. Ich habe in der Zeit ca 4-5 kg abgenommen (hab keine Waage) und bin jetzt langsam wieder bei meinem altbewährten Wohlfühlgewicht. Momentan tuts mir noch gut, mich nicht immer so vollzustopfen und die geschilderte Erfahrung mit den Hungerlöchern hab ich auch gemacht.

Ich sehe das nicht als Diät, sondern als den "normalen" Ernährungszustand. Ich kann nicht mehr wie die Jahrzehnte davor so folgenlos essen. Ob das nun mit den Hormonen zu tun hat, mit psychischen Belastungen oder sonst was, keine Ahnung. Ist aber so. Entsprechend habe ich meine "Futtermenge" meinem Stoffwechsel angepasst. Klar ist das eine Wechselwirkung, aber deshalb wird das auch, zumindest bei meinem derzeitigen Alltagsrhythmus, eine Dauereinrichtung.

Am Wochenende frühstücke ich wie immer. Naja, fast wie immer. Da merke ich jetzt schon, dass ich viel schneller satt bin und kleinere Mengen brauche.

Ich glaube, wenn ich so einer Methode folgen würde, dann hätte ich damit meine Schwierigkeiten, da doch immer irgendwelche Verbote drin stecken, egal wie nett verpackt die sind. Wenn ich Dienstag und Donnerstag fasten müsste, dann würde ich genau dann Hunger kriegen :knatsch:

Außerdem gibts unterschiedliche Belastungen, z.B. Kälteeinbrüche, Stresstage, PMS usw, da will ich mich unabhängig von einer Methode flexibel meinem Nahrungsbedürfnis anpassen können.

LadyDay
28.10.2014, 21:00
Ich glaube, wenn ich so einer Methode folgen würde, dann hätte ich damit meine Schwierigkeiten, da doch immer irgendwelche Verbote drin stecken, egal wie nett verpackt die sind. Wenn ich Dienstag und Donnerstag fasten müsste, dann würde ich genau dann Hunger kriegen :knatsch:

Außerdem gibts unterschiedliche Belastungen, z.B. Kälteeinbrüche, Stresstage, PMS usw, da will ich mich unabhängig von einer Methode flexibel meinem Nahrungsbedürfnis anpassen können.

Das ist ja gerade das Gute an dieser Methode - man muss nichts. Null Stress - null Verbote.

Man sollte 2 Tage die Woche nur 500 Kalorien zu sich nehmen. Welche Tage, ist völlig egal. Wenn ich am Mittwoch fasten will und kriege spontan 'ne Essenseinladung, dann faste ich halt am Donnerstag. Wenn ich 4 Tage beruflich unterwegs bin und es unmöglich finde, zwei Fastentage zu finden - dann faste ich halt nur einen. Oder im Urlaub auch mal gar nicht, dann nehme ich halt vermutlich nicht oder langsamer ab.
Was soll's? Die Methode ist keine Crash-Diät, sondern ganz langfristig gedacht. Also wenn mal ein Fastentag ausfällt, geht die Welt nicht unter.

Das ist für mich der größte Vorteil und deshalb bin ich mir auch nach so kurzer Zeit schon fast sicher, dass ich dabei bleibe.

Aber auch klar, das muss eben passen - sicher ist das nicht für jeden geeignet.

Amelie63
29.10.2014, 07:25
Aber auch klar, das muss eben passen - sicher ist das nicht für jeden geeignet.
sicher nicht. Die ultimative Methode gibt es sowieso nicht. Deswegen bin ich auch eher dafür, dass die Leuts wieder lernen, in sich reinzuhorchen, bei allem Strukturbedürfnis (das ich übrigens auch habe).

Ich hab, als ich damit anfing, mich erstmal auf ca 800 kcal gesetzt, obwohl ich weiss, dass alles, was unter 1000 kcal läuft, eigentlich ärztlich begleitet werden sollte. Inzwischen nehme ich es nicht mehr so genau, aber wie gesagt, ich habe unter der Woche vermutlich selten viel mehr über 1000 kcal (wenn, dann ist da schon ein Bier oder Wein dabei).

Nach div. Rechnern sollte ich eigentlich einen Bedarf von 1700 kcal haben. (moderates Sportprogramm eingerechnet). Im Vergleich zu dem, was ich mit 20 hätte brauchen dürfen, sind das vll mal 100 kcal weniger auf den Tag gerechnet. Tatsächlich ist aber mein Empfinden, dass mein Verbrauch wechseljahresbedingt viel drastischer zurückgegangen ist.

Ich stecke gerade in einer ziemlichen Umbruchzeit - Wechsel in eine andere Region und zu einer anderen Arbeit. In Stresssituationen ist es für mich sehr schwer Maß zu halten - in die eine oder andere Richtung. Zugenommen habe ich während eines berufsbegleitenden Fernstudiums. Ich hab nicht ungesünder gegessen, sondern einfach mehr und mich weniger bewegt. Das hab ich für die Lernerei auch gebraucht. Jetzt geht's mir besser mit dem anderen "Extrem".

Übrigens spielt sich das bei mir alles im ca 5-kg-Bereich innerhalb eines "normalen" BMI ab, das nur angemerkt.

Langfristig will ich mich irgendwo dazwischen einpendeln. Da ich in Zukunft eher ländlich wohnen werde, wird's wohl (hoffentlich) in eine gemüselastige Kost mit viel Bewegung münden. Die geringe Kalorienzunahme derzeit macht es mir auf jedenfall schon mal leichter, entsprechend dem schwankenden Bedarf zu essen. Am meisten regte mich immer dieses Hungergefühl auf. Das hat sich jetzt auf ein angenehmes Maß reduziert. Das kann aber, bei mir zumindest auch schnell kippen, indem es dann ganz weg ist. Ist mir neulich passiert. Gemerkt hab ich es dann bei einer Radtour, weil mir da vor (nicht mehr gespürtem) Hunger schlecht wurde und mein Kreislauf ziemlich in die Knie ging. Also ganz ohne ist es nicht.

Ich denke, solche Reduktionen brauchen schon viel Selbstkontrolle und Selbstwahrnehmungsfähigkeit. Insofern mögen genaue Vorgaben einer Methode wieder Sinn machen. Aber trotzdem sollte das Hauptkriterium der eigene Wohlfühlfaktor sein. Geistige Gesundheit vorausgesetzt natürlich. Den Eindruck machen die hier Schreibenden schon. Aber als breitflächiger Trend wäre mir die ganz normale Vollwertkost lieber.

Fastenmethoden als Modetrend, da krieg ich Bauchgrummeln. Da wir ohnehin schon durch diese Schlankheitsidealisierung sehr viele psychische Störungen oder zumindest grenzwertige Erscheinungen haben.

Inaktiver User
29.10.2014, 14:07
Übrigens verstehe ich nicht, warum hier immer welche dagegen reden (schreiben) müssen. Wer die Methode für doof hält, muss das ja nicht machen.

Ich finde die Methode gar nicht doof - aber ich finde nun mal nur Berichte von Leuten plausibel, die das wie du schon länger machen und auch tatsächlich Erfolge damit erzielt haben.
Lobeshymnen nach genau zwei Fastentagen finde ich lächerlich, Gründe siehe oben.

Inaktiver User
29.10.2014, 14:09
Aber als breitflächiger Trend wäre mir die ganz normale Vollwertkost lieber.


Naja, aber es geht ja zunächst mal ums Abnehmen - und da ist Vollwertkost auch keine Mittel, denn dick werden kann man mit allem, was man zuviel isst.

Ragna
29.10.2014, 15:18
Naja, aber es geht ja zunächst mal ums Abnehmen - und da ist Vollwertkost auch keine Mittel, denn dick werden kann man mit allem, was man zuviel isst.

Bei 5:2 geht es eben nicht zunächst ums Abnehmen, sondern um die ganzen anderen positiven Auswirkungen auf Gesundheit und Alterungsprozess. Das Programm von Michael Mosley hieß ja nicht umsonst: "Eat. Fast. Live longer."
Das Abenhmen ist dabei nur - wenn auch sicher willkommener und ebenfalls gesundheitsfördernder - Nebeneffekt, ein Teil des Gsamtpakets.

Fasten in jeglicher Form - auch Heilfasten - ist zunächstmal von der Grundidee eben keine Abnehmmethode. Es wird nur seit 5:2 vermehrt dafür eingesetzt.

Inaktiver User
29.10.2014, 17:20
Ja, umso besser.

Doch du wirst mir wohl zustimmen, dass die allermeisten das ausprobieren, um abzunehmen. Und dass es in dieser Hinsicht nun mal nicht anders ist als andere Reduktionsdiäten, wenn es um Nachhaltigkeit geht: Nur, wenn man es sein Leben lang durchhält, bleibt der Effekt bestehen.

Und das ändert auch nix an meiner Aussage, dass "Vollwertkost" weder zum Abnehmen noch sonst wie der Weisheit letzter Schluss ist.

Ragna
29.10.2014, 18:04
Ja, umso besser.

Doch du wirst mir wohl zustimmen, dass die allermeisten das ausprobieren, um abzunehmen. Und dass es in dieser Hinsicht nun mal nicht anders ist als andere Reduktionsdiäten, wenn es um Nachhaltigkeit geht: Nur, wenn man es sein Leben lang durchhält, bleibt der Effekt bestehen.

Und das ändert auch nix an meiner Aussage, dass "Vollwertkost" weder zum Abnehmen noch sonst wie der Weisheit letzter Schluss ist.

Ich bezog mich lediglich auf deine Aussage, dass es beim Fasten zunächst mal ums Abnehmen ginge, was per se einfach nicht der Fall ist, auch wenn es in den letzten Jahren sicherlich vermehrt dafür eingesetzt wird - fälschlicherweise, wie ich persönlich finde. Als ich vor 20 Jahren das erste Mal Heilfasten gemacht habe, stand das als Abnehmmethode überhaupt nicht zur Diskussion.

Zu "richtigen" Diäten, deren primäres Ziel eben das Abnehmen und nichts anderes ist, kann ich nichts sagen, weil ich nie eine gemacht habe, das gleiche gilt für Vollwertkost o.ä. Ich ernähre mich an den Esstagen wie schon mein ganzes Leben lang mit "ausgewogener Mischkost", wenn man dem den einen Namen geben will, und damit war Abnehmen für mich auch noch nie ein Thema.

Amelie63
29.10.2014, 18:09
Ich bezog mich lediglich auf deine Aussage, dass es beim Fasten zunächst mal ums Abnehmen ginge, was per se einfach nicht der Fall ist, auch wenn es in den letzten Jahren sicherlich vermehrt dafür eingesetzt wird - fälschlicherweise, wie ich persönlich finde. .

stimmt, ich habe das klassische Fasten auch nie als Abnehmmethode wahrgenommen. Aber es ist leider Trend, dass vieles für diese "Selbstoptimierung" mißbraucht wird. Aber dafür können diese Methoden ja nix :niedergeschmettert:

Inaktiver User
29.10.2014, 18:26
Ich bezog mich lediglich auf deine Aussage, dass es beim Fasten zunächst mal ums Abnehmen ginge, was per se einfach nicht der Fall ist, auch wenn es in den letzten Jahren sicherlich vermehrt dafür eingesetzt wird - fälschlicherweise, wie ich persönlich finde. Als ich vor 20 Jahren das erste Mal Heilfasten gemacht habe, stand das als Abnehmmethode überhaupt nicht zur Diskussion.

Ah, okay, dann ist das ein Missverständnis, denn 5:2 hat mit Heilfasten gar nichts zu tun, der Name ist irreführend.

Ragna
29.10.2014, 18:34
Ah, okay, dann ist das ein Missverständnis, denn 5:2 hat mit Heilfasten gar nichts zu tun, der Name ist irreführend.

5:2 (= Kurzzeitfasten) ist aber immer noch eine Art des Fastens meiner Ansicht nach (und auch per definitionem) und keine primäre Abnehmmethode. Ich halte es für weitaus näher dran am Heilfasten als an Abnehm-Diäten, schon auch von den Effekten her gesehen.

Aber das ist sicherlich auch Ansichtssache. Manche nehmen auch Abführmittel zum Abnehmen, war vom Erfinder so auch nicht vorgesehen, denke ich.

Inaktiver User
29.10.2014, 18:36
Nee, Heilfasten geht schon anders ab als 5:2 (wenn man dem Bericht von MM in der BBC glauben darf).

De facto ist 5:2 nichts weiter als Kalorienreduktion - mit den dafür bekannten Vorzügen für die Gesundheit und eben auch die Figur - aber eben verteilt auf z.B. zwei Tage (statt tägliches Kalorienzählen).

Ragna
29.10.2014, 18:50
Nee, Heilfasten geht schon anders ab als 5:2 (wenn man dem Bericht von MM in der BBC glauben darf).

De facto ist 5:2 nichts weiter als Kalorienreduktion - mit den dafür bekannten Vorzügen für die Gesundheit und eben auch die Figur - aber eben verteilt auf z.B. zwei Tage (statt tägliches Kalorienzählen).

Da bin ich anderer Meinung. Ich habe sowohl Heilfasten als auch 5:2 gemacht, und sicher ist Heilfasten über 7 oder 10 oder mehr Tage auf allen Ebenen eine ganz andere Schuhnummer als Kurzzeitfasten, aber für mich ist 5:2 definitiv eine "kleine Art des Fastens", Fasten alltagstauglich und sozialverträglich, durchführbar neben Kindern und Job, was für Heilfasten eben nicht der Fall ist, dafür muss ich raus aus meinem Alltag.

Für mich also ist 5:2/Kurzzeitfasten also Fasten und nicht einfach Diäten, und das sicherlich auch, weil ich eine echte und komplette Essenspause von 24 Stunden mache bis zum "Fastenbrechen" mit einer 500 Kalorienmahlzeit am Abend des Fastentags.

Aber wie gesagt, das ist Ansichtssache, und wenn du dich mit der Definition 5:2 = Diät besser fühlst, will ich dir das nicht nehmen :smirksmile: Für mich ist's halt Fasten.

Ragna
29.10.2014, 19:19
De facto ist 5:2 nichts weiter als Kalorienreduktion - mit den dafür bekannten Vorzügen für die Gesundheit und eben auch die Figur - aber eben verteilt auf z.B. zwei Tage (statt tägliches Kalorienzählen).

Noch schnell dazu: Soweit ich mich erinnere, wird im Mosley-Film gerade das von einem Wissenschaftler widerlegt. Die echten Essenspausen beim Kurzzeitfasten/5:2 haben demnach eben noch andere, weitreichendere und teifergehende biochemische Effekte als die gleiche Kalorienreduzierung über die Woche verteilt ohne echte Essenspausen/Fastenphasen.

Aber jetzt muss ich schnell was kochen.... :smirksmile:

Marta-Agata
29.10.2014, 20:02
Ja, für Stoffwechsel, Blutdruck, Cholesterinwerte usw. sollen da wahre Wunder entstehen.
Und ganz ursprünglich wurde das für Brustkrebspatientinnen entwickelt um neu aufkommenden Krebs weniger wahrscheinlich zu machen.

Aber ich gebe zu - ich mache das zum Abnehmen und alles andere ist "Nebenwirkung".

Wobei ich mir schon vorstellen kann, dass es Wirkungen hat, wenn man z.B. einen Tag lang gar kein Insulin ausschüttet, weil man nichts oder zumindest keine Kohlehydrate isst.

Inaktiver User
29.10.2014, 21:14
Aber wie gesagt, das ist Ansichtssache, und wenn du dich mit der Definition 5:2 = Diät besser fühlst, will ich dir das nicht nehmen :smirksmile: Für mich ist's halt Fasten.

Das ist ganz und gar nicht Ansichtssache und hat mit "sich besser fühlen" auch nichts zu tun, weil beim Heilfasten ganz andere Vorgänge im Körper ablaufen als bei 5:2.

Inaktiver User
29.10.2014, 21:15
Noch schnell dazu: Soweit ich mich erinnere, wird im Mosley-Film gerade das von einem Wissenschaftler widerlegt. Die echten Essenspausen beim Kurzzeitfasten/5:2 haben demnach eben noch andere, weitreichendere und teifergehende biochemische Effekte als die gleiche Kalorienreduzierung über die Woche verteilt ohne echte Essenspausen/Fastenphasen.

Ja, hat es wohl - und doch bleibt es Kalorienreduzierung, weil letztlich über die Woche verteilt weniger Kalorien zu sich genommen werden.

Ragna
29.10.2014, 22:58
Das ist ganz und gar nicht Ansichtssache und hat mit "sich besser fühlen" auch nichts zu tun, weil beim Heilfasten ganz andere Vorgänge im Körper ablaufen als bei 5:2.

Stimmt. Es gibt sogar die Ansicht unter Medizinern, dass Heilfasten schädlich ist im Vergleich zum intermittierenden Fasten, weil sich nach mehrtägigem Fasten Giftstoffe lösen und verarbeitet und ausgeschieden werden wollen im Gegensatz zu kurzen Fastenintervallen. Oder dass der Eiweißstoffwechsel beim Heilfasten aus der Bahn gerät, während das beim Intervallfasten nicht geschieht.

Ansichtssache, selbst unter Medizinern und Wissenschaftlern, die sich ausgiebig mit dem Thema befassen. Tante Google spuckt dazu einiges Interessantes aus.

Dass insgesamt weniger Kalorien zu sich genommen werden, hat hier kein Mensch bestritten, der wichtige Punkt ist doch aber der Zeitrahmen, in dem diese Kalorien aufgenommen werden bzw. in dem eben keine Kalorien aufgenommen werden.

Und doch, für mich hat es was mit "besser fühlen" zu tun. Allein deswegen tue ich es nämlich, weil es meine Lebensqualität nachhaltig verbessert, mich gesund erhält und ich mich nicht in Diätforen und Arztpraxen rumtreiben muss. Und das allein zählt für mich.

In diesem Sinne noch weiterhin viel Erfolg allen Fastenden, ob intervallmäßig oder anderweitig, und auch den Nicht-Fastenden, die andere Methoden für sich richtiger halten. Schönen Austausch noch,

Ragna

Inaktiver User
30.10.2014, 08:43
Und doch, für mich hat es was mit "besser fühlen" zu tun. Allein deswegen tue ich es nämlich, weil es meine Lebensqualität nachhaltig verbessert, mich gesund erhält und ich mich nicht in Diätforen und Arztpraxen rumtreiben muss. Und das allein zählt für mich.

:unterwerf:
Es ist wirklich mühsam, wenn jemand nicht weiß, was er selbst geschrieben hat.

Ich hatte darauf geantwortet:



Aber wie gesagt, das ist Ansichtssache, und wenn du dich mit der Definition 5:2 = Diät besser fühlst, will ich dir das nicht nehmen Für mich ist's halt Fasten.

wildwusel
30.10.2014, 21:39
Stimmt. Es gibt sogar die Ansicht unter Medizinern, dass Heilfasten schädlich ist im Vergleich zum intermittierenden Fasten, weil sich nach mehrtägigem Fasten Giftstoffe lösen und verarbeitet und ausgeschieden werden

Das kann generell beim Abnehmen ein Problem werden: Dann kommt alles raus, was im Fettgewebe eingelagert war. Vermeidet man nur sicher, wenn man kein Fettgewebe abbaut, und die Chance ist beim Intervallfasten natürlich größer, als wenn der Körper sich wochenlang vom "Eingemachten" ernähren muß.

sundays
30.10.2014, 22:04
Ich bin schwach, ich hab's versucht, aber ich hab Hunger :unterwerf:
Oder zu viel Zeit, zu wenig zu tun oder zu viel zu essen zu hause. :niedergeschmettert:

Marta-Agata
30.10.2014, 22:57
Du hast es gerade heute versucht nur 500 Kalorien zu essen - und das nicht durchgehalten?

Willst du dazu "Kommentare und Tipps" (oder lieber nicht)?

sundays
30.10.2014, 23:03
Ich versuch es immer mal wieder, aber das Fleisch ist schwach.
Bin offen für Tipps...

Marta-Agata
30.10.2014, 23:19
Ich schreibe mal, wie es bei mir funktioniert und was ich mir ausprobiert habe, dass ich durchhalte. Und du kannst schauen, ob du daraus etwas mitnehmen kannst. Dabei schreibe ich von 5:2.

Also 2 Fastentage in der Woche, an denen nur 500 Kalorien gegessen werden.

Hilfreich ist, wenn es im Kopf "klick" macht - dann hat man halt mal Hunger. Und den kann man auch positiv wahrnehmen - dann passiert ja genau, was beabsichtigt ist, man isst weniger als der Körper an diesem Tag braucht und möchte. Und man muss ja nur einen Tag durchhalten - und Hunger vergeht auch wieder.

Ich unterscheide zwischen Hunger im Sinne von "ich möchte jetzt etwas essen" - und Hunger im Sinne von "mein Kreislauf ist unten". Das zweite kann ich mir nicht leisten - das erste ist dann halt mal so.

Dann habe ich mir ausprobiert, was und wann ich esse - die ersten Fastentage habe ich genau geplant und mir das Essen schon vorbereitet und "hingestellt" in eine Ecke vom Kühlschrank.
250g mageres Fleisch, Fisch, Magerquark, Ei o.ä. und 500g Gemüse - das ist eine Faustregel.
Aber die Milch im Kaffee und das Öl zum Braten macht auch schon etwas aus.

Manchen fällt es leichter, wenn sie erst abends essen und sich den ganzen Tag "darauf freuen".
Ich muss tagsüber essen - und faste dann abends.
Morgens Kaffee mit Milch und etwas Magerquark und etwas Haferflocken oder Weizenkleie.
Mittags dann eben "Eiweiß und Gemüse". Gestern gab es Thunfischsalat mit Tomate und Joghurtsauce (das kann ich auch mit zur Arbeit nehmen), das nächste Mal gibt es Kürbissuppe und Miesmuscheln (das ist am Wochenende zuhause).

wildwusel
30.10.2014, 23:23
Ich versuch es immer mal wieder, aber das Fleisch ist schwach.
Bin offen für Tipps...

Nach meiner Erfahrung ist "gar nichts" einfacher als "ein bißchen". Gar nicht erst anfangen, bis die gesetzte Frist (24h?) vorbei ist. Das Hirn kann "ja/nein"-Handlunganweisungen einfacher umsetzen als welche, bei denen Rechenaufgaben gelöst und Fallunterscheidungen berücksichtigt werden müssen, und wenn man mit wenig Energie hinkommen will, ist "einfach" das Gebot der Stunde.

Wenn der große Tatter kommt und man nichts mehr greifen, nicht mehr stehen, und nicht mehr klar sprechen kann, und das nicht nach 10 bis 15 Minuten von selber vorbeigeht, ist gerade noch kaubares altbackenes Graubrot brauchbar, und Wasser trinken. Bevor man umfällt, hinsetzen: notfalls auf den Boden!

LadyDay
30.10.2014, 23:23
Mir hilft immer ganz gut der Gedanke, dass ich morgen wieder alles essen darf was ich will. Und sonst trinke ich kannenweise Tee oder auch mal eine Tasse Gemüsebrühe, das hat mir heute ganz gut getan.

sundays
30.10.2014, 23:24
Danke euch. :blumengabe:Das heißt, ich muss das wahrscheinlich bewusster planen. Und dann auch durchziehen. Ich weiß, früher ist mir sowas unabsichtlich passiert, wenn ich zu tun hatte. Klappt nicht mehr.
Ich hab's auch schon mal mit basischem Essen versucht, verrückt, was da so passiert. Ich weiß es und kann's nicht durchhalten. Schokolade ist eben sehr lecker.... und eine Gewichtsabnahme hat zurzeit keine Priorität.
Ein bisschen wacher wär ich gern, besser schlafen wär auch toll und die zeitweisen Gelenkschmerzen könnten auch mal weg.
So erscheint mir 5:2 auch am ehesten umsetzbar. Ich muss nur die richtigen Tage finden und dann das richtige zuhause haben.

LadyDay
30.10.2014, 23:40
Jaja.... der Schweinehund... das ist auch ein sehr guter Freund von mir :freches grinsen: Und jetzt momentan ist es ja auch nicht so leicht, sich zu motivieren, finde ich, es ist schon wieder so früh dunkel und kälter wird's und dann gibt es diese grauen blöden Tage.

Aber nicht verzagen, wenn du meinst, diese Ernährungsform könnte was für dich sein, dann probier's einfach weiter, irgendwann macht es dann klick. Wenn du nicht abnehmen möchtest, dann könntest du auch nur einen Fastentag die Woche machen, vielleicht ist das einfacher.

Mit dem Essen mache ich es auch so ähnlich wie es Marta-Agata schreibt, ich plane am Tag davor schon, was ich am Fastentag essen werde und rechne die Kalorien aus (nur an den Fastentagen, Dauerkalorienzählen ist nix für mich) und morgens suche ich mir alles zusammen, was ich an dem Tag brauche, lege es auf einen extra Teller/ Schale und ignoriere den restlichen Kühlschrankinhalt einfach.
Manchmal nicht ganz so einfach, zugegebenermaßen, aber der Gedanke, dass ich nur heute verzichten muss und morgen schon wieder essen kann, hilft mir da wirklich ungemein.

Ich hatte heute erst meinen 5. Fastentag, probiere also noch aus, wie das bei mir am besten funktioniert. Es scheint sich anzubahnen, dass ich mit einer größeren Mahlzeit am Abend besser klarkomme, bisher hatte ich immer mittags und abends was gegessen.

Marta-Agata
30.10.2014, 23:47
Wenn der große Tatter kommt und man nichts mehr greifen, nicht mehr stehen, und nicht mehr klar sprechen kann, und das nicht nach 10 bis 15 Minuten von selber vorbeigeht, ist gerade noch kaubares altbackenes Graubrot brauchbar, und Wasser trinken. Bevor man umfällt, hinsetzen: notfalls auf den Boden!
Soweit will ich es eigentlich nicht kommen lassen.



.... und eine Gewichtsabnahme hat zurzeit keine Priorität.
Ein bisschen wacher wär ich gern, besser schlafen wär auch toll und die zeitweisen Gelenkschmerzen könnten auch mal weg.
Dann ist Gewichtsabnahme vielleicht auch gerade nicht so wichtig?

Und ob 5:2 bei den anderen Dingen - insbesondere bei den Gelenkschmerzen hilft, das weiß ich nicht.

sundays
30.10.2014, 23:49
Und ob 5:2 bei den anderen Dingen - insbesondere bei den Gelenkschmerzen hilft, das weiß ich nicht.

Erfahrungsgemäß ja. Bei mir zumindest. Am ehesten beim Basischen Essen, aber das krieg ich auch eben nicht dauerhaft hin. Vielleicht brauch ich einen oberkritischen Freund :freches grinsen: als Motivationshilfe.

Zuza.
31.10.2014, 11:02
Ich geselle mich mal zu euch.

Ich habe in den Themen über intermittierendes Fasten in den letzten Wochen mitgelesen, weil ich wechseljahresbedingt zulege. Über den Sommer haben sich bei mir, ohne dass ich irgendwas anders gemacht hätte als vorher, 2-3 kg hinzugeschmuggelt, ich bunker auch wieder verstärkt Wasser im Körper. Ich bin nicht übergewichtig, aber ich will trotzdem wieder ein bisschen runter, damit nach oben Luft ist. Gerade ist da keine mehr; meine persönliche Schmerzgrenze ist erreicht.

Als ich Anfang der Woche in den hier verlinkten Fernsehbeitrag von Michael Mosley klickte (nur um mal zu gucken), blieb ich dort hängen und schaute mir die Sendung vollständig an. Danach war ich sowohl angefixt als auch beeindruckt, vor allem, was den gesundheitlichen Effekt angeht. Meine Blutwerte waren beim letzten Check-up vor 2,5 Jahren noch in Ordnung, wobei mein LDL-Cholesterin schon Richtung obere Grenze des Normwertes geklettert war, aber durch einen guten HDL-Wert ausgeglichen wurde. Ich nahm mir Montag Abend also spontan vor: "Zuza, die 3 kg kriegst du wieder runter und wenn du dabei auch noch was für die GEsundheit tust, um so besser. 2 Tage die Woche sehr eingeschränkt essen, wenn du danach wieder normal essen kannst, das schaffst du."

Ich habe jetzt die ersten beiden Fastentage hinter mir (Di + Do) und bin ziemlich stolz auf mich. Vor dem Hungergefühl hatte ich nämlich schon Bammel. Ich finde es nicht leicht, Hunger auszuhalten, wenn man es gewohnt ist, ihm sonst schnell nachgeben zu können, was ich sonst auch tu. Vor allem die Abende waren hart, aber ich habe mich mit süß aromatisiertem Roibuschtee über Wasser gehalten und mir gesagt: Der Abend ist nicht mehr lang, dann gehst du schlafen und morgen kannst du nach der Hunderunde ein schönes Frühstück zu dir nehmen.

Beim Essen stellte ich fest, dass ich den Tag besser schaffe, wenn ich morgens nur eine Kleinigkeit esse (Magerjoghurt mit Früchten und ein bisschen Hafer) und mir dann am späten Nachmittag eine große Schüssel Blattsalat mit Tomate und magerem Schinken oder etwas in der Art mache. Am ersten Fastentag machte ich es anders herum, da verbriet ich 2/3 der Kalorien für ein reichhaltigeres Müsli zum Frühstück und guckte Nachmittags etwas in die Röhre. Der erste Abend war hart. Mit der Variante morgens nur eine Kleinigkeit und am Nachmittag eine größere Portion ging es deutlich besser. Hunger ist nicht schön, Sundays, ich kann dich verstehen. Aber vielleicht kannst du dich ja auch austricksen.

Ich stand heute früh jedenfalls recht angetan auf der Waage, auch wenn es mir schon klar ist, dass da erstmal nur Wasser verloren geht. Interessant wird es über die nächsten Wochen, wenn ich dann sehe, wie sich das längerfristig entwickelt. Ich bin jedenfalls motiviert, das eine Zeit lang durchzuziehen. Was ich jetzt schon mal gelernt habe: Man stirbt nicht, wenn man mal nichts zu futtern bekommt. Mir ging es dabei körperlich auch gut.

LadyDay
31.10.2014, 13:41
. Was ich jetzt schon mal gelernt habe: Man stirbt nicht, wenn man mal nichts zu futtern bekommt. Mir ging es dabei körperlich auch gut.

Das geht mir auch so! Bin ganz begeistert von dieser Erkenntnis. :freches grinsen:

Und: Willkommen im Club :blume: - bin gespannt auf unsere Langzeiterfahrungen. Momentan habe ich das Gefühl, dass es mittelfristig eher einfacher wird, die Fastentage durchzuhalten, aber mal sehen wie sich das entwickelt.

Heute ist mir außerdem aufgefallen, dass man dadurch auch ganz schön Geld spart. Vor allem auch, da ich vorher immer viel unterwegs gegessen habe, mal ne Pizza auf die Hand, mal ein belegtes Baguette von Bioladen… das geht ja auch ins Geld. Das ist schon mal weniger geworden, und ich muss viel seltener einkaufen gehen und werde nächste Woche mal drauf achten, was ich so ausgebe.

Liebe Grüße!

sundays
31.10.2014, 13:46
Hunger ist nicht schön, Sundays, ich kann dich verstehen. Aber vielleicht kannst du dich ja auch austricksen.


:blumengabe:
Vielleicht schaffe ich es heute. Ich hab noch nichts gegessen, bin aber nicht sicher, ob ich heute abend unter den 500 bleibe. Ich hab immer Stammtisch freitags bei einem türkischen Gastgeber, da ess ich meistens überbackene Aubergine, mit Gemüse gefüllt, Reis ist auch dabei. Ich schätze es so auf 500-600kcal. Das muss dann reichen.
Ich wundere mich, dass ihr fast alle zwei so dicht zusammen liegende Tage nehmt. Ist das nicht komisch?
Dienstag und Freitag wollte ich versuchen.

Früher habe ich mal Ansätze zur Magersucht gehabt, ich erinnere mich, dass ich den Hunger damals als angenehm empfand.
Da will ich natürlich auch nicht wieder hin. Vielleicht fällt es mir auch deswegen so schwer.

Außerdem hatte ich gedacht, dass ich ohne den Freund, der immer mit Butterschmalz für mich gekocht hat, von allein wieder 2-3 Kilo verliere. Trennung war vor fast einem Jahr: Hat nichtm geklappt, ich hab das Butterschmalz wohl irgendwie substitiuiert... :freches grinsen:

Zuza, was hat die Waage denn gesagt? Motivier mich! :pfeifend:

Inaktiver User
31.10.2014, 13:56
Ich wundere mich, dass ihr fast alle zwei so dicht zusammen liegende Tage nehmt. Ist das nicht komisch?
Dienstag und Freitag wollte ich versuchen.



Warum findest Du das komisch? Montag und Mittwoch sind meine Tage. Montag bietet sich nach dem Wochenende geradezu an, dann einen Tag Pause und noch ein Fastentag. Dann habe ich vier Tage vor mir, die endlos scheinen... :lachen:


@Zuza: Ähnliche Thematik - ähnliche Herangehensweise, nur dass ich die ganzen 500 Kalorien abends zu mir nehme. Bei mir ist es inzwischen sogar so, dass ich dann oft nicht einmal mehr Hunger habe abends.

LadyDay
31.10.2014, 13:58
Ich nehme keine eng zusammenliegenden Tage, bisher hatte ich immer Sonntag und Donnerstag, den Abstand finde ich ganz gut.
Nächste Woche bin ich ein paar Tage beruflich unterwegs, da möchte ich vorher schon fasten und muß dann Dienstag und Donnerstag nehmen, mal sehen wir das klappt. Oder ich mach nur einen Tag, geht ja auch mal.

Auf jeden Fall toitoitoi für deinen Start :blumengabe:

sundays
31.10.2014, 14:05
Warum findest Du das komisch?

Ich find's nicht komisch, ich frage euch, ob das nicht komisch ist, so nur mit dem einen Tag essen dazwischen. :smile: Vielleicht komm ich da ja auch noch hin, hab mir jetzt erstmal Freitag/ Dienstag vorgenommen.

Freitag bietet sich an, weil ich da eben fast immer abends bei dem Türken ess und so lass ich morgens nur das Porridge weg und die Zwischenmahlzeit, bei der ich schon vorher immer zugesehen habe, dass es nicht so viel ist. So freu ich mich noch mehr auf den netten abend mit den Kumpels und die überbackene Aubergine.

Danke Ladyday, ich werde weiter berichten. :blume:

Das zieht sich aber bis zum abend ....:beleidigt:

Zuza.
31.10.2014, 21:41
Zuza, was hat die Waage denn gesagt? Motivier mich! :pfeifend:

Es waren 1,5 kg, wobei mich das jetzt beeindruckt. Ich bin am ersten Fastentag so oft zur Toilette gerannt, ich habe ordentlich Wasser ausgeschieden. Ich denke, an den normalen Esstagen pendelt sich das wieder auf einem höheren Niveau ein. Aber wenn es im Laufe der Wochen trotzdem kontinuierlich etwas runter geht, bin ich zufrieden. :-)

Ich habe die Tage übrigens deshalb auf Wochentage gelegt, weil ich mir das Wochenende nicht mit der Fasterei verderben möchte. :zwinker: In der Woche läuft es, was Unternehmungen angeht, eher ruhig ab, da kann ich Fastentage gut einplanen. Wenn wir uns am Wochenende mit Freunden treffen, möchte ich nicht sehnsüchtig auf deren Teller starrend am Tisch sitzen.

Ich habe diese Woche den Dienstag und Donnerstag gewählt, werde das nächste Woche auf Montag und Donnerstag legen.

Ich bin neugierig, ob ich das durchziehen werde oder doch auf halber STrecke damit wieder aufhöre. Ich würde NIE eine Diät durchhalten, ich würde mich dadurch zu eingeschränkt fühlen. Ich esse schon sehr genussbetont. Nur sind die Zeiten, wo ich das ohne Probleme machen konnte, wie es früher war, leider vorbei. Das Leben ist halt keine Pralinenschachtel, und wenn doch, dann sitzen die Biester am Bauch.

sundays
01.11.2014, 01:04
E
Ich bin neugierig, ob ich das durchziehen werde oder doch auf halber STrecke damit wieder aufhöre. Ich würde NIE eine Diät durchhalten, ich würde mich dadurch zu eingeschränkt fühlen. Ich esse schon sehr genussbetont. Nur sind die Zeiten, wo ich das ohne Probleme machen konnte, wie es früher war, leider vorbei. Das Leben ist halt keine Pralinenschachtel, und wenn doch, dann sitzen die Biester am Bauch.
Ja, das kommt mir bekannt vor. Eine Freundin fragte mich eben, warum ich das mache. Warum ich nicht einfach regelmäßig und ausgewogen esse. Das krieg ich nicht hin. Mein eher unregelmäßiges Leben empfinde ich als große Freiheit, die ich ungern aufgeben möchte. Mal sehen, ob ich das hinkriege. Freitag habe ich bis ca. 21:30 nicht gegessen, dann eben die überbackene Aubergine. Leider habe ich dann doch noch ein Bier getrunken. Aber für den Anfang war das nicht schlecht.
Dienstag will ich ja weitermachen und da habe ich soweiso mehr zu tun.

cannelle
03.11.2014, 18:53
Was ich jetzt schon mal gelernt habe: Man stirbt nicht, wenn man mal nichts zu futtern bekommt. Mir ging es dabei körperlich auch gut.

Hihi, das scheint die Standard-Erkenntnis bei 5:2 zu sein; mir ging das auch so. Davor war ich auch immer fest überzeugt, nie und nimmer einschlafen zu können, wenn ich (leicht) hungrig ins Bett gehe - stimmt aber gar nicht. :schlaf gut: Das hilft mir, auch an "normalen" Tagen nicht jedem kleinen Hungergefühl nachzugeben.
Außerdem bin ich durch das Fasten generell schneller satt. Mein angefressenes Urlaubskilo ist jetzt offenbar fast wieder runter. :smile:

LadyDay
04.11.2014, 10:05
Hihi, das scheint die Standard-Erkenntnis bei 5:2 zu sein; mir ging das auch so. Davor war ich auch immer fest überzeugt, nie und nimmer einschlafen zu können, wenn ich (leicht) hungrig ins Bett gehe - stimmt aber gar nicht. :schlaf gut: Das hilft mir, auch an "normalen" Tagen nicht jedem kleinen Hungergefühl nachzugeben.


Ja, das geht mir auch so. Ich hatte immer Angst, dass ich Bauchschmerzen kriege oder mir schwindlig wird wenn ich mal ein paar Stunden nichts esse, und jetzt weiß ich, dass dem nicht so ist. Ich hab den Eindruck, ich bekomme dadurch auch wieder ein besseres Gefühl dafür, was mein Körper überhaupt braucht.

An den Fastentagen abends fällt es mir schon manchmal ein bisschen schwer. Ich trinke dann meist noch eine Tasse Tee und/oder ein Glas Tomatensaft, dann geht es wieder. Bisher habe ich die 500 Kalorien meist etwas überschritten und kam so auf 550-650, mache mir da aber keinen Stress. Erst mal das Konzept verinnerlichen und irgendwann kriege ich dann auch den Bogen mit den 500 Kalorien raus.

Am besten gefällt mir das aufwachen nach den Fastentagen - auch wenn ich abends noch etwas Hunger hatte, morgens ist alles wieder super, null Hungergefühl, und ich esse dann meist auch nicht sofort was, sondern erst nach ein paar Stunden.

Nach 2 Wochen habe ich jetzt 1,6 kg weniger und fühle mich sehr gut mit dieser Art der Ernährung.

sundays
04.11.2014, 15:49
Das hört sich doch gut an. Ich habe gestern meinen zweiten Fastentag gemacht und hatte heute morgen 2 Kilo weniger als letzte Woche Dienstag :ooooh:
Natürlich kommt da wieder ein bissel was drauf bis zum nächsten Fastentag (Donnerstag oder Freitag, mal sehen), aber das fühlt sich schon gut an.
Ich freu mich schon fast auf den nächsten Fastentag. :smile:
Geld spart es ja auch noch.

Zuza.
04.11.2014, 17:57
Ich habe gestern meinen 1. Fastentag der neuen Woche hinter mich gebracht und fand es schon viel leichter als letzte Woche. Was ich jetzt versuchen werde generell durchzuziehen, ist, abends nach einem leichten Abendessen nicht mehr zu naschen. Ich habe mich mit mehreren Tees eingedeckt, die müssen jetzt für den kleinen Appetit zwischendurch herhalten. Schade, dass es keinen Tee mit Chipsgeschmack gibt. :cool:

sundays
04.11.2014, 18:11
Ich habe gestern meinen 1. Fastentag der neuen Woche hinter mich gebracht und fand es schon viel leichter als letzte Woche. Was ich jetzt versuchen werde generell durchzuziehen, ist, abends nach einem leichten Abendessen nicht mehr zu naschen. Ich habe mich mit mehreren Tees eingedeckt, die müssen jetzt für den kleinen Appetit zwischendurch herhalten. Schade, dass es keinen Tee mit Chipsgeschmack gibt. :cool:


Das mit dem Naschen ist mir gestern auch nicht gelungen... und trotzdem die "Belohnung" auf der Waage heut morgen.
Chipstee? Übergieße Kartoffeln mit heißem Wasser und gb etwas Paprika hinzu. Oder eben ein einfaches Instant-Kartoffelsüppchen (gibts in Bio bei Rossmann). Hat auch nicht viel Nährwert.

Zuza.
04.11.2014, 19:08
Chipstee? Übergieße Kartoffeln mit heißem Wasser und gb etwas Paprika hinzu.

Köstlich. :ooooh: :freches grinsen: Nee, da bin ich lieber richtig chipsabstinent und lasse mich von meinem Mann dafür bewundern. :zwinker:

sundays
04.11.2014, 19:16
Köstlich. :ooooh: :freches grinsen: Nee, da bin ich lieber richtig chipsabstinent und lasse mich von meinem Mann dafür bewundern. :zwinker:

Tatsächlich hat mir ein Ex so ein Ding geschenkt, mit dem ich Kartoffelscheiben ohne Fett zu Chips machen kann, in der Mikrowelle. Faszinierende Technik. Die sind allerdings nur direkt nach diesem Vorgang knusprig. Müssten aber dann nur die Kartoffelkalorien haben.... Ist das OT?

LadyDay
04.11.2014, 19:20
Wenn du kein Fett dazu nimmst, dann sind es wohl echt nur die Kartoffelkalorien… verlockend :freches grinsen:

Ich hatte heute meinen ersten Fastentag mit nur 1x abends essen, und ich glaube das finde ich viel befriedigender als die Mini-Portionen, die ich vorher bei 2x essen hatte. Und nicht schwerer durchzuhalten,hätte ich nicht erwartet. Mal beobachten.

Zuza.
04.11.2014, 21:21
Tatsächlich hat mir ein Ex so ein Ding geschenkt, mit dem ich Kartoffelscheiben ohne Fett zu Chips machen kann, in der Mikrowelle. Faszinierende Technik. Die sind allerdings nur direkt nach diesem Vorgang knusprig. Müssten aber dann nur die Kartoffelkalorien haben.... Ist das OT?

Bah, nee. Das sind dann ja keine richtigen Chips, sondern fade Attrappen. :beleidigt: Wenn schon, dann richtig oder eben gar nicht. Da bin ich eigen. ;-)

Mein Glas Rotwein habe ich mir jetzt aber nicht verkniffen. Am Donnerstag geht es weiter.

Amelie63
10.11.2014, 07:47
jetzt schreibsle ich hier doch mal ne Weile mit :smile:
Ich lese gerade das Buch über Kurzzeitfasten von Daniel Roth.

Also, so wie ich das bis jetzt verstehe (bin noch nicht durch), ist diese 16/8-Methode doch eigentlich nichts anderes, als dass ich eine Mahlzeit ausfallen lasse (je nach Vorliebe Frühstück oder Abendessen).

Und diese 5:2-Methode, soweit ich die hier mitkriege, macht doch eigentlich auch nichts anderes als zwei "Entlastungstage" einzuschieben, was ja auch schon lange (zumindest ein Tag) immer wieder mal empfohlen wurde.

Den Begriff Fasten finde ich daher irreführend, aber er mag seine psychologischen Effekte haben, weil sich Fasten einfach gesünder und irgendwie "cooler" anhört als Verzichten. Was solls - wenns schee macht, wie wir Schwaben sagen

eos-01
10.11.2014, 08:42
Guten Morgen,

ich klinke mich hier auch mal ein.

Die letzten Monate waren nicht einfach für mich was dazu geführt hat, dass ich ein paar Kilos zugelegt habe. Das ist auch ganz in Ordnung. Ich diskutiere mit mir ja dann gelegentlich darüber ob es schlimm ist das oder das jetzt zu essen oder zu trinken um mit dieser oder jener Situation besser klar zu kommen. Manchmal muss das Stück Schokolade oder das Glas Wein zur Entspannung nach einem 12-Stunden-Tag einfach sein.

Nun - jetzt geht es mir wieder besser also nehme ich die Kilos in Angriff. Denn bleiben sollen sie natürlich nicht.

Ich bin jetzt knapp 2 Wochen dabei und habe heute meinen vierten Fastentag. Wobei fasten bei mir wirklich fasten heißt - also nix essen nur Wasser, Tee und Kaffee. An den restlichen Tagen esse ich bewußt. Also ohne die oben genannte Schokololade und ohne das nette Glas Rotwein.

Das Ergebnis bisher: 3 cm Bauchumfang sind weg. 2 Röcke und eine Hose die schon relativ knapp waren passen wieder einwandfrei. :-)

Mein Plan ist jetzt das Ganze bis Weihnachten durchzuziehen. Mal sehen ob es so erfreulich weitergeht.

Amelie63
10.11.2014, 09:37
ich betreibe das ganze erstmal noch weiter intuitiv, weil ich bis Ende des Jahres noch in ziemlichen Umbrüchen drin stecke.

Heute gibt's nur Abends was kleines (mit Frischkäse gefüllte Tomaten), weil ich am WE ziemlich unregelmäßig gegessen hab und mein Hungergefühl durch so was ziemlich schnell aus der Bahn gerät. Da tut mir ein Tag Verzicht ganz gut.

Ich finde es in dieser Zeit, wo ich an so viel denken muss, sehr entlastend, mich nicht dauernd mit Essen beschäftigen zu müssen.

Inaktiver User
10.11.2014, 10:14
Also, so wie ich das bis jetzt verstehe (bin noch nicht durch), ist diese 16/8-Methode doch eigentlich nichts anderes, als dass ich eine Mahlzeit ausfallen lasse (je nach Vorliebe Frühstück oder Abendessen).




So verstehe ich das auch und ich betrachte es schon allein deshalb nicht als Fasten, weil ich mich schon seit über 30 Jahren so ernähre. Ich esse unter der Woch nie etwas vor 12 Uhr, am Wochenende ist es manchmal ein wenig früher, weil wir da frühstücken.

Im Moment bin ich ein bisschen unentschlossen, ob ich weiter mache mit 5:2 oder nicht. Es fehlen noch 1 bis 2 Kilo zu meinem Traumgewicht - mein Zielgewicht habe ich erreicht. Ich hätte gerne noch ein bisschen mehr Luft nach oben und mich hat ehrlich gesagt auch ein bisschen der Ehrgeiz gepackt. Aber vielleicht ist der gerade fehl am Platz.

sundays
10.11.2014, 10:26
Ich versuche es ja erst zwei Wochen, hab vier Fastentage hinter mir und habe gestern und vorgestern normal gegessen. Es fehlen jetzt fast zwei Kilo. :smile: Da ich bei 80 gestartet bin, kann ich mir das gut merken. :peinlich:

LadyDay
10.11.2014, 17:14
Ich versuche es ja erst zwei Wochen, hab vier Fastentage hinter mir und habe gestern und vorgestern normal gegessen. Es fehlen jetzt fast zwei Kilo. :smile: :

Hey, super! 2 kg ist ja schon eine ganze Menge nach zwei Wochen :)

Ich hatte letzte Woche nur einen Fastentag, da ich jetzt ein paar Tage unterwegs war und erst gerade erst wieder zurückgekommen bin. Morgen also wieder Fastentag, und da ich am Donnerstag abend schon wieder ein paar Tage verreise, wird es wohl auch diese Woche bei einem Tag bleiben. Umso gespannter bin ich, ob ich trotzdem mein Gewicht halten kann.

6:1 ist ja nach Mosley das Mittel der Wahl, um das Gewicht zu halten.

Bezüglich der Definition "Fasten" - ja klar, ich dachte auch bisher immer, Fasten = eine Woche nichts essen (oder wie lange auch immer so eine Fastenkur dauert.)
Aber das Schöne an diesem System ist ja die Flexibiliät, dass jeder das essen kann was einem schmeckt, solange man eben die zwei "Fastentage" oder wie auch immer man das jetzt definieren will, mit max. 500 Kalorien am Tag einhält, egal ob die jetzt über die Woche verteilt sind oder direkt nacheinander, egal ob man man lieber Mini-Mahlzeiten über den Tag verteilt oder eine größere am Abend.

So gesehen ist es vielleicht im strengen Sinn kein Fasten, aber für mich fühlt es sich trotzdem irgendwie nach Fasten an, weil ich sonst ja nie so wenig essen würde. Und die Hauptsache ist ja, dass es funktioniert.

Zuza.
10.11.2014, 18:06
Ich habe mich mit dem Thema "Fasten", wie man es sonst im Kopf hat, noch nie befasst und habe auch nicht die Absicht, das zu tun. Das wäre nichts für mich, ich mag länger andauernde Entbehrungen nicht, ich esse dazu einfach auch zu gern. Ich würde meine Umwelt mit schlechter Laune quälen, sie würden mich irgendwann zu Recht in die Wüste schicken.

Dieses 5:2-Ding ist mir sehr sympathisch. Ich habe ein Ziel vor Augen, ich kann es in kleinen Etappen angehen und dazwischen ist normales Leben. Wenn ich dadurch zudem auch noch etwas für meine Gesundheit tu, um so schöner. Ich habe nach 2 Wochen 1 kg weg. Das klingt überschaubar, das ist aber das, was die Waage mir sagt, nachdem ich 3 Tage Normalkost hinter mir habe; an zwei der Tage waren wir abends mit Freunden essen und da spucke ich ich garantiert weder in den Teller noch ins Glas. Ich bin zufrieden. Heute habe ich wieder meinen 500 kcal-Tag und freue mich auf mein Frühstücksbrötchen morgen früh. :zwinker: Und es fällt mir wirklich leicht, darüber freue ich mich immer noch. Ich hatte es mir vom Wohlgefühl her eher ätzend vorgestellt.

Strassenkatze
11.11.2014, 11:47
Hallo!

Mich interessiert es auch sehr!
Geraten wurde es mir von einem Vitalcoach. Ich habe dann ein wenig gegoogelt und eigentlich nur Positives zum Thema interismistisches Fasten gelesen. Bei Versuchen an Ratten hat sich herausgestellt, dass es deutlich lebensverlängernd wirkt, Tumor- und Schlaganfallrisiko vermindert und das Blutbild deutlich verbessert.
Die Gewichtsabnahme soll nur ein angenehmer Nebeneffekt sein.

Ich mache seit 2 Wochen 8/16 - kombiniert mit viel Bewegung - und fühle mich damit sehr wohl. Irgendwie ausgeglichener, und es kommt mir vor als hätte ich auch mehr Energien.

Meiner Meinung nach ein lifestyle den ich gerne beibehalten möchte.

Meine Frage an Euch: ist 5:2 effektiver? Habe ich euch richtig verstanden: Ihr esst 5 Tage normal und plant 2 Fasttage mit max. 500 kal. ein?
Zur Gewichtsabnahme schwebt mir eine 16/8 mit 5:2-Kombination vor. Nur ob das dann nicht zuviel ist ....

Liebe Grüsse
Strassenkatze

Inaktiver User
11.11.2014, 13:44
Intermittierendes Fasten. :smirksmile:

Und ja genau so: 5 Tage esse ich normal und an 2 Fastentagen nur 500 Kalorien.

16:8 praktiziere ich - siehe oben - sowieso. Das hat bei mir keinerlei Effekt.

Strassenkatze
11.11.2014, 14:31
Danke für die Infos!

D.h. Du praktizierst 16:8 in Kombination mit 5:2.
Hut ab, ich bewundere Menschen mit soviel Disziplin. :blume:

Beim Googeln stosse ich auf Beiträge wonach viele Menschen die beiden Fasttage zu Null-Kalorien-Tagen erklären. Möglicherweise ist das dann noch effektiver?

Ich hätte für die Fasttage an ungesalzene Gemüsesuppen gedacht, eine oder 2 Tassen über 8 Std. verteilt.
Darauf wird es wahrscheinlich hinauslaufen.

Aber zuerst mal an 16:8 gewöhnen! Für mich ist es nicht sooo leicht, weil ich spätabends beim Fernsehen gerne noch geknabbert oder mir irgendeinen appetitlichen Happen aus dem Kühlschrank geholt habe.
Trotzdem finde ich dass sich der Verzicht lohnt: Ich fühl mich wohler!

LG Strassenkatze

LisaW1982
11.11.2014, 15:15
Für mich ist Low Carb schon die Hölle! Fasten kann ich mir daher gar nicht vorstellen! Stellt sich der Körper da irgendwie schneller um oder wie hält Frau das aus?

Inaktiver User
11.11.2014, 18:05
Für mich ist Low Carb schon die Hölle! Fasten kann ich mir daher gar nicht vorstellen! Stellt sich der Körper da irgendwie schneller um oder wie hält Frau das aus?

Man fastet ja nicht richtig. Ich esse an den Fastentagen abends und habe für mich festgestellt, dass ich darauf auch verzichten könnte, denn wenn ich den ganzen Tag nichts gegessen habe, hält sich der Hunger abends sehr in Grenzen und der Appetit sowieso.

Inaktiver User
11.11.2014, 18:09
D.h. Du praktizierst 16:8 in Kombination mit 5:2.
Hut ab, ich bewundere Menschen mit soviel Disziplin. :blume:



16:8 hat sich bei mir im Laufe der Jahre so ergeben, das musste ich mir nicht angewöhnen.
Und 5:2 ist mir nicht schwergefallen, deshalb erfordert es gar nicht viel Disziplin. Ich gehöre
zu den Menschen, die sehr lange ohne Essen auskommen, ohne dass ihnen schlecht wird.

Und ich bin, wenn ich einen leeren Magen habe, geistig und körperlich viel leistungsfähiger.

eos-01
12.11.2014, 08:38
Für mich ist Low Carb schon die Hölle! Fasten kann ich mir daher gar nicht vorstellen! Stellt sich der Körper da irgendwie schneller um oder wie hält Frau das aus?

Lisa, es ist was ganz anderes.

Bei low carb musst du im Prinzip ständig über das Essen nachdenken. Also - was darf ich wann? Wie viele Kohlehydrate sind in diesem und jenem usw. und das über einen langen Zeitraum. Low Carb wirkt bei mir schon auch, aber ich finde es auch schwierig und gerade im Winter schwer durchzuziehen.

Beim Fasten gibt es einfach einen Tag gar nix zu essen (das finde ich persönlich auch hier leichter als 500 kcal zu essen). Ich kann also das Thema ESSEN einen Tag total zur Seite schieben und am nächsten Tag esse ich wieder normal - brauche also auch nicht groß darüber nachzudenken. Ich esse zwar an den Essenstagen auch ein "bisschen" low carb und trinke keinen Alkohol und ernähre mich auch gesund, aber alles nicht so streng. Wenn ich - wie neulich - mit einer Freundin beim Brunchen bin gibts trotzdem ein Glas Prosecco und Brötchen.

Ein Tag nichts zu essen ist einfach durchzuhalten weil es so ein kurzer Zeitraum ist. Ich faste jedes Jahr im Frühling 10 Tage, da sind der 2.-4. Tag am schlimmsten.

Ich habe natürlich noch keine Langzeiterfahrung - habe erst 4 Fastentage hinter mir - aber es scheint mir ein leichter Weg zu sein und das Ergebnis stimmt. 4 cm weniger Bauchumfang. :jubel:

wildwusel
12.11.2014, 09:31
Ich kann also das Thema ESSEN einen Tag total zur Seite schieben und am nächsten Tag esse ich wieder normal - brauche also auch nicht groß darüber nachzudenken.

Das fand ich auch entspannend, als mir mal für eine Weile komplett der Appetit vergangen war. Man hat so viel Zeit!

Aber wenn ich das tageweise machen würde, ist das Problem der Tag davor. (Und in gewissem Maße der Tag danach.) An beiden muß ich mit beiden Füßen auf der Bremse stehen, denn das Unterbewußtsein weiß genau, daß es morgen nichts gibt (oder daß wir es uns verdient haben) und ißt vorsichtshalber zweimal Mittag, und schiebt um 11 Uhr abends noch den Inhalt der Keksdose nach, wir könnten ja Hunger kriegen.

Deswegen dreh ich lieber die Kausalität um und faste bis zum Abendessen, wenn ich den Tag vorher ganz ungeplant gefressen habe wie ein Wolf. Vorteil: Dann gibt's auch keinen Kreislaufzusammenbruch.

eos-01
12.11.2014, 10:14
Aber wenn ich das tageweise machen würde, ist das Problem der Tag davor. (Und in gewissem Maße der Tag danach.) An beiden muß ich mit beiden Füßen auf der Bremse stehen, denn das Unterbewußtsein weiß genau, daß es morgen nichts gibt (oder daß wir es uns verdient haben) und ißt vorsichtshalber zweimal Mittag, und schiebt um 11 Uhr abends noch den Inhalt der Keksdose nach, wir könnten ja Hunger kriegen.



Das hatte ich so auch erwartet, aber es ist erstaunlicherweise ganz anders. NACH dem Fastentag esse ich oft erst zu Mittag weil ich am Morgen noch gar keinen Hunger habe und heute - VOR dem nächsten Fastentag - habe ich auch noch nichts gegessen.

Wenn das so bleiben würde wäre das ziemlich cool. :smile:

LadyDay
12.11.2014, 11:02
Ja, das geht mir auch so - nach dem Fastentag fühle ich mich morgens richtig gut und esse dann auch meist erst mittags was.
Bin auch sonst jemand, der eher selten frühstückt - und Hunger habe ich auch nach den Fastentagen morgens überhaupt nicht, obwohl ich schon ab und zu mit leichtem Magengrummeln ins Bett gegangen bin am Vorabend.

Ich für mich persönlich konnte auch nicht feststellen, dass ich sonst mehr esse. Eher etwas gesünder als vorher, wobei ich es schon sehr genieße, dass man sich eigentlich nicht einschränken muss. Am Wochenende war daher auch mal eine Pizza drin und zwei Gläser Rotwein dazu, ist ja auch gut für die Seele und ich liebe Pizza. Eine Diät, wo ich wegen jeder Pizza ein schlechtes Gewissen habe müsste, wäre schön mal nix für mich. :freches grinsen:

Strassenkatze
12.11.2014, 12:26
Ich bin ebenfalls überrascht, dass ich so wenig Hunger habe.
An den Fasttagen und auch danach fühle ich mich erstaunlich vital und glaube mittlerweilen, dass das Kurzzeitfasten sogar dem Quirx mit den Wechselhormonen entgegen steuert.
Glaubt Ihr ist das grundsätzlich möglich? Die Hitzewallungen sind weg. Und auch die Stimmungsschwankungen.

Nun ja, und endlich mal ein lifestyle wo man nicht frühstücken MUSS! Ich habe mich mein Leben lang versucht zum Frühstücken zu zwingen, das muss ich nun nicht mehr.

Ich habe auch schon überlegt, an den Fasttagen gar nichts zu essen, aus praktischen Gründen, weil ich mich dann weder mit Kochen noch mit dem Einkaufen beschäftigen müsste. Allerdings gibt es mir ein Gefühl von "Sicherheit" zu wissen, dass ich ruhig eine schön warme Tasse Gemüsesuppe genießen kann (in der ich wirklich jedes Gemüserestl das mir während der Woche übrig geblieben ist, verkocht hab).

Also wenn das si bleibt .... wirklich eine super Sache!

LG Strassenkatze

Strassenkatze
12.11.2014, 12:30
P.S.:

Was die Ess-Tage anbelangt, so ist - lt. meinem Coach - die Qualität der Ernährung sehr wichtig; also die Ausgewogenheit was Eiweiß-Fett-Kohlehydrate anbelangt aber auch Vitalstoffe und die Abwechslung an sich.

Ich plane jetzt eigentlich meine Mahlzeiten immer und freu mich sehr darauf.

eos-01
13.11.2014, 09:46
So - der 5. Fastentag - mal schauen wie es wird. :smile:

Ich muss inzwischen aufpassen, dass ich an den normalen Tagen nicht zu wenig esse. Gestern am Abend, nach dem Sprachkurs, hab ich mich noch gezwungen ein Rührei mit Schinken zu essen, weil ich dachte ein Salat und 2 Mandarinen wären ein bisschen zu wenig für einen ganzen Tag. Hunger hatte ich aber keinen.

sundays
13.11.2014, 13:46
Ich würde befürchten, dass, wenn du so wenig isst und dann irgendwann wieder normal, das Jojo unausweichlich ist.
Musste aber auch aufpassen jetzt.:blumengabe:

sundays
13.11.2014, 13:46
Ich würde befürchten, dass, wenn du so wenig isst und dann irgendwann wieder normal, das Jojo unausweichlich ist.
Musste aber auch aufpassen jetzt.:blumengabe:

LadyDay
13.11.2014, 14:00
So - der 5. Fastentag - mal schauen wie es wird. :smile:

Ich muss inzwischen aufpassen, dass ich an den normalen Tagen nicht zu wenig esse. Gestern am Abend, nach dem Sprachkurs, hab ich mich noch gezwungen ein Rührei mit Schinken zu essen, weil ich dachte ein Salat und 2 Mandarinen wären ein bisschen zu wenig für einen ganzen Tag. Hunger hatte ich aber keinen.

Ja, da musst du aufpassen, dass du nicht häufiger unter deinen Grundumsatz kommst, sonst kann es sein dass der Körper sich auf eine Hungersnot einstellt und gar nichts mehr hergibt ;-)

eos-01
18.11.2014, 11:13
So still hier. Mädels - seid ihr noch dabei? Oder habt ihr schon aufgegeben? Wie geht es euch?

sundays
18.11.2014, 11:24
Heho, heute ist Fastentag, ich hatte aber viel zu tun und habe etwas den Überblick verloren, wann ich wieviel gegessen habe. Gewicht schwankt wie doof. :unterwerf:
Mal sehen, wie es morgen ist.

Inaktiver User
18.11.2014, 11:54
Ich mache zwar weiter, aber nur noch "wenn es sich ergibt". Meine Fastentage sind Montag und Mittwoch und wenn es da reinpasst, faste ich an diesen Tagen weiterhin.

Mein Ziel unter 60 Kilo zu kommen, scheine ich momentan nicht zu erreichen. Es fehlen 1,5 Kilo und die halten sich weiterhin hartnäckig.

Das ist aber nicht weiter schlimm, ich bin mit meinem jetzigen Gewicht ganz zufrieden. Wirklich schade finde ich nur, dass meine "Belohnung", die ich mir selbst versprochen habe, wenn ich unter 60 Kilo komme, (noch) nicht kommt.

LadyDay
18.11.2014, 12:29
Klar, bin noch dabei und nach wie vor sehr begeistert, weil es so unkompliziert ist.
In den letzten beiden Wochen war ich 2x für ein paar Tage verreist und konnte daher nur einen Fastentag die Woche einbauen, trotzdem Gewicht gehalten bzw. sogar ein bisschen verloren.

Nach genau 4 Wochen sind es jetzt 2,2 kg.

Heute ist bei mir auch wieder Fastentag, ich hab inzwischen eine ganz gute Routine entwickelt und muss mir nur noch jeweils ein Abendessen mit ca. 300 Kalorien überlegen, der Rest bleibt immer gleich. Bin gerade etwas erkältet und werde daher nur das Nötigste arbeiten und dann ein Bad nehmen und früh ins Bett gehen, daher gehe ich jetzt mal davon aus, dass ich den Tag heute essenstechnisch gut rumkriege.

eos-01, wie läuft es bei dir?

morcheeba, das wird sicher noch klappen mit der Belohnung :smile:

Zuza.
18.11.2014, 14:40
Ich bin auch noch dabei; ich bin bei meinen Fastentagen Montag und Donnerstag geblieben. In den 3 Wochen, die ich jetzt dabei bin, habe ich 2 bis 2,5 kg verloren und bin da, wo ich im Sommer war. Das freut mich, zumal ich an den Esstagen wirklich normal esse wie ich es immer tat. Das einzige, was ich mir verkneife, aber das fällt mir momentan auch leicht, sind salzige Knabbereien am Abend. Ich bin so eine Chipstante, ich muss die Biester in Schüsselportionen rationieren. ;-) Wenn ich mich mit einer Tüte aufs Sofa verziehen würde, wäre die Tüte schneller leer, als man Piep sagen könnte. Bei Chips setzt bei mir irgendwas aus, furchtbar.

Mir fällt das intermittierende Fasten auch leicht, mit dem Hungergefühl kann ich gut umgehen; und ich gedenke, das noch weiterzumachen, mal schauen, was noch kommt. Und wenn es einfach so sein sollte, dass ich damit gut über die Adventswochenenden und anstehendener Feier-/Futtertage komme, dann bin ich auch sehr zufrieden.

eos-01
18.11.2014, 15:57
.

eos-01, wie läuft es bei dir?



Danke, bei mir läuft es sehr gut. :smile:

Nachdem ich am Freitag und am Samstag bei meinen Eltern war und dort wie immer viel zu viel gegessen habe habe ich am Sonntag einen ungeplanten Fastentag eingelegt und faste daher dieser Woche Dienstag und Donnerstag.
Ich fühl mich wohl, bin nicht mehr so müde, schlafe gut und wurde bereits von 3 Leuten darauf angesprochen ob ich abgenommen habe.
Eine Hosengröße ist weg - ich bin bedenklich in Richtung 40 gerutscht, jetzt sitzt 38 wieder locker! :-)
Anfang Dezember habe ich eine Blutuntersuchung. Ich bin schon neugierig wie es sich auswirkt.

cannelle
18.11.2014, 22:18
Bin auch noch dabei, im Moment ist es ein bissl zäher, aber es bewegt sich doch etwas nach unten. Könnte am Zyklus liegen.

sundays
18.11.2014, 22:47
Hatte keine Probleme mit Nichtessen heute, zum Abend gab es Putenkasseler mit etwas Sauerkraut und Püree, durch einen Frozen Joghurt oder das Gute-Nacht-Bier bin ich mit insgesamt 700kcal etwas drüber, hab aber gut 20 Stunden am Stück nichts gegessen.
Ist das noch ok im Sinne von zielführend?

sundays
19.11.2014, 10:04
Das kann ich mir jetzt selbst beantworten. Ich wiege nach einem Fastentag mehr als vorher :beleidigt:
Zu blöd. Hunger hab ich trotzdem....

LadyDay
19.11.2014, 10:45
Na ja, so pauschal kann man das nicht sagen. Das Gewicht schwankt ja eh ziemlich und wird durch einige Faktoren beeinflusst, inklusive Zyklus, Darminhalt etc. Ich hatte auch schon direkt nach dem Fastentag mehr und erst einen Tag später weniger.

Aber vielleicht solltest du am Fastentag das Feierabendbier weglassen, das kannst du dir ja alle anderen Tage genehmigen (so mache ich es zumindest mit dem Wein, den ich sonst sehr gerne trinke, somit hat man dann auch automatisch zwei alkoholfreie Tage mehr in der Woche, was ja auch nicht schlecht ist)

Wenn du 700 Kalorien zu dir nimmst an den Fastentagen, dann sparst du immer noch gut 2400 Kalorien die Woche ein (sofern du an den anderen Tagen nicht extrem viel mehr isst) und solltest daher mittelfristig trotzdem abnehmen.

Nach Mosley scheinen die "unter 500" eben dann mehr gesundheitliche Vorteile mit sich bringen, das fällt dann vielleicht weg, wenn du immer 700 Kalorien isst.

Ich komme auch meist eher auf 550-600, aber mittelfristig will ich versuchen, die 500 nicht mehr zu überschreiten… in meinem Fall hieße das, u.a. auf den Espresso mit Milch am morgen zu verzichten, das habe ich bisher noch nicht geschafft.

Inaktiver User
19.11.2014, 11:38
Hatte keine Probleme mit Nichtessen heute, zum Abend gab es Putenkasseler mit etwas Sauerkraut und Püree, durch einen Frozen Joghurt oder das Gute-Nacht-Bier bin ich mit insgesamt 700kcal etwas drüber, hab aber gut 20 Stunden am Stück nichts gegessen.
Ist das noch ok im Sinne von zielführend?

Püree und Bier würde ich ja weglassen. Es geht ja nicht nur darum max. 500 Kalorien zu sich zu nehmenn, sondern auch darum was man isst (und trinkt).

Keine Kohlenhydrate an den Fastentagen und kein Alkohol, statt dessen viel Gemüse und Eiweiß. Die Proteine sind ganz wichtig, dass 5:2 funktioniert.

Inaktiver User
19.11.2014, 11:49
Wenn du 700 Kalorien zu dir nimmst an den Fastentagen, dann sparst du immer noch gut 2400 Kalorien die Woche ein (sofern du an den anderen Tagen nicht extrem viel mehr isst) und solltest daher mittelfristig trotzdem abnehmen.

Das ist schon richtig, dass man trotzdem abnimmt. Aber es geht bei 5:2 ja nicht nur um eine Kalorienreduktion oder darum Kalorien einzusparen, sondern, wie oben schon erwähnt, wichtig ist, wie diese sich zusammensetzen.


Nach Mosley scheinen die "unter 500" eben dann mehr gesundheitliche Vorteile mit sich bringen, das fällt dann vielleicht weg, wenn du immer 700 Kalorien isst.

Genau und diese Vorteile hat man im vollen Umfang wahrscheinlich nur dann, wenn man die 5:2 Regeln anwendet.

eos-01
19.11.2014, 11:54
Hatte keine Probleme mit Nichtessen heute, zum Abend gab es Putenkasseler mit etwas Sauerkraut und Püree, durch einen Frozen Joghurt oder das Gute-Nacht-Bier bin ich mit insgesamt 700kcal etwas drüber, hab aber gut 20 Stunden am Stück nichts gegessen.
Ist das noch ok im Sinne von zielführend?

Sundays - das ist halt dann kein Fastentag mehr sondern ein "normaler Tag an dem du weniger gegessen hast". :smile:

Pürree (Kohlehydrate) würde ich weglassen und mit dem Frozen Jogurt (Zucker=Kohlehydrate) und dem Bier (Alkohol und Kohlehydrate) tust du dir auch keinen Gefallen. Die KH pushen deinen Blutzuckerspiegel und der Alkohol bremst die Fettverbrennung.

Kasseler und Sauerkraut sind hingegen ideal. Mach dir doch davon beim nächsten Mal eine größere Portion.

Ich habe gestern wieder gefastet und es geht voran. Bis der "Testrock" wieder bequem passt fehlen noch 3 cm Bauchumfang. Ich hoffe, dass ich das bis Weihnachten hinkriege. :smile:

LadyDay
19.11.2014, 11:58
Genau!
Ich habe auch schon gelesen, dass die Vorteile am größten sind, wenn man 24 Stunden gar nichts isst, während Mosley ja glaub ich sagt, es sei egal, wann und auf wieviele Mahlzeiten aufgeteilt man die 500 Kalorien zu sich nimmt.

Bei mir gibt's abends immer einen großen Berg Gemüse mit Tofu oder Fisch, das sättigt auch ganz gut.
Drumherum immer noch ein paar Mandeln, Tomatensaft, Brühe…

allesimfluss
19.11.2014, 22:42
Guten Abend,

Habe mir den Strang durchgelesen und finde die unterschiedlichen "statements" und Umgangsformen mit dem Kurzzeitfasten sehr spannend. Selber habe ich im Juli mit dem 16:8 Kurzzeitfasten begonnen, hoffte auf eine Gewichtsreduktion und muss nun feststellen, dass das nicht wirklich mein Gewicht "korrigiert" hat. Aber... ich stelle fest, dass ich meine Wechseljahresbeschwerden reduzieren konnte und das Gewicht nicht mehr weiter nach oben klettert. Meine Figur hat sich verändert, insg. passen meine Kleider wieder besser und ich lerne, was Hunger ist bzw. das ich nicht permanent essen muss.

Ich gehöre zur Fraktion Menschen, die gelernt und geglaubt haben, dass man/frau frühstücken muss, dass einem der Blutzuckerspiegel verrückt spielt, wenn man nicht alle paar Stunden etwas isst. Weit gefehlt! Ich komme die 16 Stunden (und mehr) gut ohne Essen über die Runden. Ich leiste mir sogar Kaffee mit einem Schuss Milch in der Fastenzeit und ab und zu, wenn ich so richtig Bauchgrimmen verspüre eine klare Brühe. Dann esse ich meine Hauptmahlzeit am Abend, leider, aber es ist beziehgungstechnisch nicht anders lösbar, oder wir würden jeder nur noch einzeln essen bzw. kaum eine gemeinsame Mahlzeit einnehmen. Wäre auch sehr schade.

Ich fing in der Vergangenheit an, alles mögliche wie Trennkost auszuprobieren, um mein Gewicht mit grösster Mühe zu halten. Irgendwie war das auch komisch, immer alles trennen, nicht alles essen können, quasi permanent auf der Hut sein. Und es war nicht zielführend, nach einer gewissen Zeit gesellten sich trotzdem die weiteren Kilos hinzu. Mmmm, dann stiess ich auf das Buch von Daniel Roth, dann auf seine Web-Site und viele weitere interessante Informationen. Und seit ich das konsequent durchführe, siehe da, mindestens geht mein Gewicht nicht mehr nach oben. Zudem fühle ich mich damit sehr wohl und kämpfe weniger mit Verdauungsschwierigkeiten und Blähbauch. Meinen Blutdruck habe ich eine Weile geprüft und was soll ich sagen, so "gute" Werte hatte ich lange nicht mehr! Ich gebe zu, mit dem Sport hapert es, vielleicht schaffe ich deswegen auch keine weitere Abnahme.

Ich habe eine ganze Weile geübt, dass ich auch locker die 24 h Fastenzeit schaffe und nur kleine Mahlzeiten esse, damit ich auf die Methode 5:2 komme, aber bisher habe ich das noch nicht geschafft. Es fällt mir leichter jeden Tag über einen längeren Zeitraum nicht zu essen, als an ein oder zwei Tagen so gut wie gar nichts. Aber vielleicht wäre genau das der Weg zum weiteren Erfolg - sprich Gewichtsreduktion? Vielleicht ist es zielführender sehr konsequent 5:2 durchzuziehen? Hat jemand Erfahrungen mit beiden Varianten im Vergleich und auf längere Sicht?

Schön ist, dass man mit dem Kurzzeitfasten nicht auf Diät ist und irgendwelche Radikalmassnahmen ergreifen muss. Ich esse vermehrt Proteine, aber ansonsten lasse ich weiterhin alle erdenklichen Speisen zu. Wenn ich mal richtig grossen Hunger habe, am Anfang war das ein echtes Problem, dann bereite ich mir Shirataki-Nudeln zu, die mit Sauce recht gut schmecken. Die Kalorienzahl ist niedrig, der Geschmack eher neutral, aber durchaus akzeptabel und so kann ich die Kalorienmenge in Schach halten. Inzwischen hat sich mein Organisamus an den neuen Rythmus gewöhnt und es wird mit jedem Tag besser und ich habe mich an die Essmengen und Zeiten gewöhnt. Die grossen Portionen haben sich deutlich reduziert, der süsse Hunger ist ebenfalls nahezu verschwunden. Nur selten habe ich richtig Gelüste auf bestimmte Speisen und wenn, dann ist es durchaus im Rahmen.

Ich werde voraussichtlich bei der Essvariante bleiben, mir gefällt das gut, wenn ich auch gerne noch Gewicht reduzieren möchte. Aber vielleicht muss ich dafür an die Variante 5:2 ran.

Viel Erfolg allen Kurzzeitfastern weiterhin, beste Grüsse

Strassenkatze
20.11.2014, 14:58
Ich schliesse mich allesimfluss vollinhaltlich an. Dein Beitrag könmnte von mir mir geschrieben sein!

So wie Du habe auch ich das Buch von Daniel Roth gelesen, freue mich endlich nicht mehr frühstücken zu müssen, meine Wechselbeschwerden hatten sich bereits nach einer Woche deutlich gebessert; ich achte mehr darauf Proteine zu essen - mit Hilfe des FddB-Ernährungstagebuches lässt sich die Zusammensetzung ganz leicht berechnen! - und ebenso gönne ich mir auch die Milch im Kaffee (aber sonst nichts) während der Fastenstunden.

Mit dem Gewicht könnte es ein wenig schneller bergab gehen.
Ich hatte daher bereits nach der ersten Woche auf 18:6, also 18 Stunden Fasten, gewechselt, das ist für mich der Königsweg, ich fühle mich absolut fit - vielleicht auch deshalb, weil ich seit einigen Wochen wirklich 5x die Woche zumindest 45 Minuten lang zügig gehe. Und es ist schön, aus wirklich körperlichem Hunger heraus zu essen, nicht aus Gewohnheit, Langeweile oder Frust.

Nunmehr versuche ich ebenfalls schon die 2. Woche lang 5:2 zu praktizieren, aber es will mir nicht so recht gelingen. Zuerst habe ich es mit Gemüsesuppe versucht. Ungesalzen mag ich sie aber nicht, und gesalzen schwemmt sie mich derart auf, dass ich nach dem Fasten um 1 Kilo mehr wiege. Ich vertrage keine Suppen.
Dann kam ein Versuch mit Obst: Aber ich schaffte es selbst mit Nur-Obst-Essen auf etwa 1000 Kalorien, also zuviel. Gar nichts halte ich wahrscheinlich nicht durch.

Hat jemand gute Anregungen für die Gesaltung eines 24-stündigen Fasttages?
Und meine Frage: Baut Ihr das 24-stündige Fasten in Euren Fastenzyklus ein oder nehmt ihr dafür einen eigenen Kalendertag? Mein Essensfenster ist von 13 bis 19 Uhr.
Faste ich dann bloss bis am nächsten Tag um 19 Uhr oder von 19 Uhr bis am übernächsten Tag 13 Uhr?

Danke im voraus für Eure Anregungen!

Liebe Grüsse
Die Strassenkatze

Inaktiver User
20.11.2014, 15:02
Ich halte Obst als Fastennahrung für ziemlich ungeeignet.

Strassenkatze
20.11.2014, 15:10
Nun ja, ich hätte es mit Zitrusfrüchten versucht - frische Ananas, Orangen, Satusumas, Kiwis. Die wirken aber appetitanregend, sodass ich dann zwei Bananen nachgeworfen habe, und - ja du hast Recht, das ist ungeeignet.
Obsttage werden dennoch empfohlen.
Wie immer, was für Möglichkeiten gibt es stattdessen?
Wer hat Erfahrung mit 500 Kalorien oder weniger - Planung? :zauberer:

Inaktiver User
20.11.2014, 15:14
Obsttage sollen angeblich entwässern und entschlacken

Inaktiver User
20.11.2014, 15:19
Ich habe einige Erfahrung in den letzten zehn Wochen gesammelt.

Mein extra gekauftes Buch mit zahlreichen Rezeptvorschlägen kam dabei nicht ein einziges Mal zum Einsatz.

Wenn man jedoch etwas Anregung braucht, ist es sicher nicht verkehrt, es sich anzuschaffen - es ist von Elisabeth Lange und bei GU erschienen (hatte das nicht schon mal jemand hier erwähnt?).

Bei mir stehen vor allem Salat und Gemüse plus etwas eiweißhaltiges auf dem Speiseplan - fast immer Fisch, manchmal auch ein Hähnchenbrustfilet oder auch mal ein Grillkäse von Gazi, Tofu (eher selten, vertrage ich nicht so gut) und heute Abend ein Lupinenfilet (zum ersten Mal).

Strassenkatze
20.11.2014, 15:51
Ok, danke!

Aber an diese Dinge halte ich mich an den Esstagen. Zumindest eine Mahlzeit versuche ich gesund, also mit Fisch, tofu, Gemüse, Salat, etc. zu gestalten.
Ein Buch mit Rezeptvorschlägen habe ich mir auch besorgt, doch es ist mir zu umständlich, insbesondere hinsichtlich der Zutaten.

Weißt du, ich denke die Fasttage sollten ein wenig spartanisch sein. Ich versuchs mal mit Nur-Gemüse-Natur (Brokkoli, Blumenkohl, etc.); mal sehen ob das in erträglichem Maße aufbläht oder nicht.

Von den Obsttagen halte ich eigentlich auch viel. Wahrscheinlich sollte man keine kalorienreichen Sorten, wie Bananen, Weintrauben, etc. verwenden. Ich hab mal 1 Woche obstfasten in einem Kloster gemacht. Wir haben Obst soviel wir wollten gegegessen, dazu max. 5 Walnußhälften und morgens warmes Zitronenwasser getrunken. In dieser Woche habe ich 4 Kilo abgenommen.
Ich glaube wichtig wäre auch, dass man das Obst dann so wie dort auf schönen Silberschalen serviert, mit Kerzenlicht und dekoriert, dann schaut es nach "mehr" aus. :smile:

Inaktiver User
20.11.2014, 16:45
Spartanisch sind sie ja per se, die Fastentage, und ein bisschen aufs Essen freuen möchte ich mich schon, wenn ich schon den ganzen Tag nichts esse.

An einem 'normalen' Tag würde ich Fisch ganz anders zubereiten, das Gemüse mit Käse überbacken und Reis oder Nudeln oder Kartoffeln dazu essen.

Ich bin leider ein gutes Beispiel dafür, dass zu viel Obst auch nicht gesund ist - zum einen ist Fruchtzucker natürlich auch Zucker und zum anderen kann zu viel Fructose dem Darm ziemlich zusetzen. Ich habe mir durch meinen Obstkonsum nicht nur einen guten Teil meines Gewichts angefuttert, sondern mir auch eine Intoleranz zugelegt. Die bekomme ich durch 5:2 zur Zeit ganz gut in den Griff - abnehmen zu wollen war bei mir nicht der einzige Grund, warum ich mit 5:2 angefangen habe.

allesimfluss
21.11.2014, 11:07
Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich mit Obst sehr viel Appetit bekomme und gerne noch mehr essen möchte und dennoch trotz reduzierter Kalorienmenge nicht so richtig an Gewicht verliere. Aber vermutlich muss man dann auf die Obstsorten achten und vor allen Dingen die sehr fructosehaltigen und die stärkenden Sorten vermeiden.

Bei mir klappt es besser mit Gemüse, dass kann ich tatsächlich sehr gut essen, am besten gekocht und nicht alles in rohem Zustand. Dazu vielleicht etwas Fisch, Tofu, Pute... etwas eher leichtes. Nun kommt bei mir das aber: Ich esse bei 16:8 bereits recht bewusst, dh. am Anfang kalorienreduziert (max. 80% des Tagesbedarfs, im fddb ausgerechnet) und dennoch will sich nichts so recht bewegen. Dann habe ich Tage mit bis zu 24 h Esspause eingelegt und am Ende so grenzenlos Hunger, dass ich es nicht schaffe die 500 Kalorien einzuhalten. Es werden locker daraus bis zu 1000 Kalorien... schäm. Und dann komme ich mit der Gewichtsreduktion natürlich auch nicht wirklich weiter. Ich frage mich, ob der Trick darin liegt, dass man bei 5:2 seine 100% Kalorienmenge zu sich nimmt und nur an den beiden Fastentagen, so reduziert lebt? Ich lebe im Prinzip überwiegend mit 80% pro Tag und Pause 16:8. Vielleicht ist es aber wesentlich effektiver umzustellen und an zwei Tagen den stärkeren Effekt zu erzielen? Dann würde man im Grundsatz durchgehend essen und an 2 Tagen die lange Pause machen und somit den Körper gar nicht erst in den Hungermodus bringen? Ist das der Trick?

Uebrigens: mit Gemühsebrühe habe ich auch eher ein Problem, da die salzhaltigen mich ebenfalls aufschwemmen. Aber ich nehme es nicht mehr so tragisch, zudem ich eh viel trinke und sicher noch mehr Wasser aus dem Körper geschwemmt werden könnte. Da mache ich mir keinen Kopf, dann sei es so, noch mehr reduzieren und aufpassen möchte ich eigentlich nicht. Die Brühe hält mich gelegentlich aufrecht, wenn zudem mein Kreislauf mal mit Kapriolen aufwartet.

LadyDay
21.11.2014, 11:36
Ich finde, das Schöne an 5:2 ist ja gerade, dass man eben an den Nicht-Fastentagen nicht groß aufpassen muss und es trotzdem funktioniert.
Ich esse einfach viel zu gerne auch mal ne Pizza oder eine große Portion Nudeln oder Auflauf mit viel Käse überbacken, dazu ein paar Gläschen Wein - wenn ich mir das auf Dauer verkneifen müsste, wäre die Diät definitiv zum Scheitern verurteilt.

Vielleicht nimmst du tatsächlich zu wenig Kalorien zu dir und daher gibt dein Körper nichts mehr her.
Ich habe inzwischen gelernt, dass man bei 5:2 an den normalen Esstagen zwischen seinem Grundumsatz (BMR) und seinem TDEE (Gesamt-Verbrauch inkl. Aktivitäten) liegen sollte und auf keinen Fall unter den Grundumsatz kommen darf, damit der Stoffwechsel nicht runterschaltet.

Bei mir sind das so um die 1700 Kalorien.

marella
21.11.2014, 11:52
Also ich bin ja diätresistenz. Früher habe ich mit der Brigitte Diät wunderbar abgenommen jetzt klappt da gar nichts.
Deshalb war ich so erfreut das mit 5:2 doch noch eine Gewichtsreduktion möglich war.:smile:

Mit 16:8 bewegt sich bei mir gar nichts, ganz im Gegenteil. Ich halte die Methode für ein Fake. Sollte trotzdem jemand damit, so wie in dem Buch angepriesen, abgenommen haben kann der ja hier mal darüber beichten.

Strassenkatze
21.11.2014, 12:07
Ich esse bei 16:8 bereits recht bewusst, dh. am Anfang kalorienreduziert (max. 80% des Tagesbedarfs, im fddb ausgerechnet) und dennoch will sich nichts so recht bewegen. Dann habe ich Tage mit bis zu 24 h Esspause eingelegt und am Ende so grenzenlos Hunger, dass ich es nicht schaffe die 500 Kalorien einzuhalten. Es werden locker daraus bis zu 1000 Kalorien... schäm. .

Bei mir dasselbe! Ich vermute, dass wir an den Esstagen unbedingt die Soll-Kalorienmenge essen sollten, damit der Grundumsatz nicht generell sinkt! Was bei mir aber auch nicht funktioniert, weil ich nach dem Motto "Wenn schon - denn schon" ticke und lt. FddB auch an den Esstagen auf max. 1200-1500 kal. komme. Vielleicht um mir stets vor Augen zu führen, dass ich derzeit bewusst lebe, abnehmen möchte, etc.

Im herkömmlichen Sinne soll ja an den Fasttagen wirklich gefastet werden (d.h. Null Kalorien); die maximal 500 kal. sind als Alternative für Menschen gedacht, denen das Null-Fasten zu intensiv ist. Vielleicht ist es aber tatsächlich leichter, wenn man die anderen 5 Tage lang schön satt ist, eben nicht in den Hugermodus kommt, aber auch nicht über die Stränge schlägt.
Dann hätte man an diesen beiden Tagen allein knappe 5000 Kalorien eingespart. Ein Kilo Körperfett beinhaltet 7000 Kalorien.
D.h. die Differenz könnte man man einer minimalen Reduktion an den 5 Esstagen und ein wenig Bewegung durchaus erreichen, um einen Kilo pro Woche abzunehmen!

Rein theoretisch. :krank:

Inaktiver User
21.11.2014, 12:14
Hm, Strassenkatze, ich glaube, so ganz hast Du das 5:2 Prinzip noch nicht verinnerlicht. :smirksmile: :lachen:

Es geht bei 5:2 ja nicht darum, dass es "zu hart" ist, komplett zu fasten. Es geht vor allem um die Protein-Zufuhr an diesen Tagen, weil Proteine für den Muskelaufbau zuständig sind bzw. diesen verhindern.

So habe ich es zumindest verstanden.

Strassenkatze
21.11.2014, 12:16
? Ist das der Trick?

So gesehen JA!
Je höher der Grundumsatz bleibt, desto mehr Kalorien spart man an den beiden Fasstagen ein. Sinkt der Grundumsatz, sinkt unweigerlich auch der Effekt.

Strassenkatze
21.11.2014, 12:31
Es geht bei 5:2 nicht darum, dass es "zu hart" ist, komplett zu fasten. Es geht vor allem um die Protein-Zufuhr an diesen Tagen, weil Proteine für den Muskelaufbau zuständig sind bzw. diesen verhindern.

Angeblich hat der Körper überhaupt kein Problem damit, 2 Tage lang auf wirklich ALLES zu verzichten!
Das meint Daniel Roth, aber auch ein Ernährungswissenschaftler den ich sehr gut kenne. Wir haben von allem genug gebunkert.

Aber Du hast Recht: Die Protein-Zufuhr ist an den Essenstagen ganz besonders wichtig. Lt. Ernähungswisenschaftler sollte das Verhältnis 50 (KH):25 (Eiweiß):25 (Fett) sein. Dann kann man die Mahlzeit ausgewogen betrachten, was den Vorteil hat, dass sie satt und zufrieden macht.
Als ich angefangen habe, mich mit derartigen Kalkulationen zu bbeschäftigen habe ich erkannt, dass meine Ernährung bislang sehr kohlehydratelastig war. Ich hatte nicht bedacht, dass Obst und Gemüse ja auch aus Kohlehydraten bestehen.

Worum es meiner Meinung nach hier geht ist eher dass wir viel zu sehr im Überfluss leben, wodurch Zivilisationskrankheiten entstehen. Unsere Vorfahren hatten immer wieder Essenspausen oder Hungerphasen, weil Nahrung nicht immer und überall verfügbar war.
Eine Art Zurück-zum_Ursprung_Methode, die sich bei Tierversuchen als absolut lebensverlängernd erwiesen hat.

Inaktiver User
21.11.2014, 12:39
Ich habe zwar an den Fastentagen abends oft gar keinen Hunger, aber es wäre trotzdem "zu hart" für mich, ganz auf das Abendessen zu verzichten, weil es zu meinem Tagesausklang dazugehört. Du hast daher schon Recht mit Deiner Anmerkung es sei für diejenigen, die es als zu intensiv empfinden, ganz zu fasten - was mich betrifft. Meine Smilies stehen da ja nicht von ungefähr. :smile:

Und das mit dem Überfluss und der ständigen Verfügbarkeit von Lebensmitteln sehe ich ganz genauso wie Du.

In einem anderen Thread (Macht schlank glücklich) wurde gerade das Thema diskutiert, dass der Körper nicht merkt, was und wieviel er (wirklich) braucht. Da würde ich widersprechen.

Ich glaube, jeder könnte dieses Gefühl haben bzw. wieder erlangen, aber viele wollen das halt auch gar nicht.

Strassenkatze
21.11.2014, 12:52
.
In einem anderen Thread (Macht schlank glücklich) wurde gerade das Thema diskutiert, dass der Körper nicht merkt, was und wieviel er (wirklich) braucht. Da würde ich widersprechen.


Ja. Vor lauter Überangbot merken wir nur noch was wir wollen und worauf wir gerade Gusto haben, haben aber kein Gespür mehr für das was wir brauchen. Infolge der Nahrungskarenz lernt man das wieder zu spüren. Die Aufgabe, nicht wahllos zu essen, sondern nach weißgottwievielen Stunden eine Mahlzeit bewusst zuzubereiten, lässt einen glaube ich, schon in sich hineinhören. Essen ist nicht mehr etwas das man nebenbei nach Lust und Laune macht, es wird zu etwas Besondererem.

Ein wenig Hunger zu haben ist in dem Zusammenhang wahrscheinlich gar nicht so schlecht. Obwohl ich dieses Gefühl auch nicht sonderlich mag! :knatsch:

Liebe Grüße
Die Strassenkatze

Zuza.
21.11.2014, 13:03
Angeblich hat der Körper überhaupt kein Problem damit, 2 Tage lang auf wirklich ALLES zu verzichten!
Das meint Daniel Roth, aber auch ein Ernährungswissenschaftler den ich sehr gut kenne. Wir haben von allem genug gebunkert.


Ich bin in den Themen Fasten und Diät alles andere als firm, weil ich noch nie eine Diät gemacht habe, weil ich genau weiß, dass ich mich damit eingeschränkt in der Freiheit fühlen würde, zu essen, worauf ich gerade Lust habe. Aber ich kann mir schon ganz gut vorstellen, dass der Körper 2 Tage lang auf alles verzichten kann, man stirbt nicht davon, mal 2 Tage lang nichts zu essen. Man wird wahrscheinlich auch keinen gesundheitlichen Schaden erleiden.

Ich glaube eher, dass der Kopf damit ein Problem hat. Ich spreche jetzt von mir: Ich bin an regelmäßige Mahlzeiten gewöhnt und dass immer etwas zur Verfügung steht, wenn ich mal ein Hungergefühl zwischendurch habe. Ich ernähre mich ausgewogen, esse alles, gern Obst und Gemüse, sehr gern Salate, mindestens genauso gern aber auch kräftige, herzhafte Speisen, frisches Brot, Käse ... Abends sage ich nicht nein, wenn mein Mann einen Rotwein öffnet. Ich bin normalgewichtig, lag vor 3 Wochen aber an meiner persönlichen Grenze, bei der ich spontan die Bremse zog. Ich merke, dass es nicht mehr leicht ist, mein Normalgewicht zu halten.

Würde ich jetzt 2 Tage lang überhaupt nichts essen, hätte ich ständig das Kopfgefühl, Entbehrungen ertragen zu müssen. Ich habe Hunger. Ich darf nicht. Ich habe Hunger. Ich darf nicht. Ich habe Hunger. Ich darf nicht. Mein Kopf würde nur darum kreisen, was ich gerade gern hätte und was nicht dürfte. Das ist kein Leben. Das ist Krampf - für mich.

Was ich an 5:2 mag: Mit den 500 kcal (und daran halte ich mich pingelig) geht es prima. Ich habe zwischendurch zwar auch Hunger, vor allem der Abnd kann schon mal lang werden, aber das Wissen "morgen ist alles normal, morgen kannst du schön frühstücken, ein leckeres Abendessen genießen, zwischendurch auch was futtern, du musst über überhaupt nichts nachdenken" finde ich dermaßen wohltuend, dass ich die zwei Fastentage pro Woche mit den mickrigen 500 kcal recht locker wegstecke und mein Kopf gar nicht so ums nicht essen dürfen kreist, wie ich es mir anfangs vorgestellt habe. Es ist für mich einfacher, als ich es mir anfangs vorgestellt hatte.

Strassenkatze
21.11.2014, 13:03
Yeah! Der Austausch mit Euch hat mich jetzt derart motiviert, dass ich einen Versuch starten werde:

Ich habe ja vor ca. einer Woche auf 18:6 umgestellt und esse demzufolge zwischen 13 und 19 Uhr.
Jetzt ist es 13 Uhr, und ich denke es kann doch nicht soooo schlimm sein, diese Mahlzeit zu canceln (den Thunfisch spendier eich meinen Katzen) und erst um 19 Uhr etwas zu essen. Auf die 6 Stunden kommt es jeetzt auch nicht mehr an, oder? Dann hätte ich immerhin erstmals 24 Stunden Null-Fasten geschafft. :hunger:

Zum Glück habe ich am Nachmittag einiges zu erledigen und bin beschäftigt.
Bin gspannt wie es wird.

Liebe Grüße
Die Strassenkatze

Strassenkatze
21.11.2014, 13:07
Würde ich jetzt 2 Tage lang überhaupt nichts essen, hätte ich ständig das Kopfgefühl, Entbehrungen ertragen zu müssen. Ich habe Hunger. Ich darf nicht. Ich habe Hunger. Ich darf nicht. Ich habe Hunger. Ich darf nicht. Mein Kopf würde nur darum kreisen, was ich gerade gern hätte und was nicht dürfte. Das ist kein Leben. Das ist Krampf - für mich.
.

Ja, klar, so denke ich eigentlich auch. Man muss dann halt die innere Software umprogrammieren und denken: "Wie praktisch, ich brauche mich 24 Stunden nicht darum kümmern, was ich essen soll, ich brauche nicht einkaufen, den Geschirrspüler nicht bedienen .. och, gehts mir nicht gut!
Ich glaube das hat sehr, sehr viel mit Gewohnheit zu tun!

allesimfluss
21.11.2014, 17:44
Jetzt wird es ja richtig spannend, die Damen. Langsam gehen mir die Augen auf, wie bei der berühmten Kartoffel auf dem Acker :zwinker:

Eigentlich ist es doch so, dass wir im "Ueberfluss" leben und jederzeit einem Hungergefühl nachgeben können. Tag und Nacht, wenn uns danach ist. Wir müssen ja gar nicht mehr fragen, kann ich jetzt essen, sondern ich spaziere an den Kühlschrank, Supermarkt, Restaurant o.ä. (notfalls Schreibtischschublade) und esse. Persönlich habe ich gar nicht mehr in den letzten Jahren gefragt: Was wäre jetzt wirklich gut für mich? Vielleicht habe ich gar nicht Hunger, sondern einfach nur Lust auf etwas salziges, süsses, herbes... und dieser Lust konnten unsere Vorfahren ja gar nicht nachgehen. Die mussten es nehmen, wie es eben kam und vor allen Dingen Perioden von "Nicht-Essen" überstehen.

Dann habe ich gelernt, gehört, gelesen, dass man essen muss, möglichst mit einem Rythmus, ausgewogen, jaja, alles nett. Nur was ist jetzt ausgewogen? Was ist wirklich bekömmlich, was mit den wüsten Behauptungen über gute und schlechte Fette und und und. Dann kamen die Wechseljahre, der Körper fing an sich zu verändern, ich konnte reduzieren und noch so vorsichtig und ausgewogen essen, es wollte einfach nicht mehr so der Stoffwechsel funktioneren wie früher. Mangelnde Bewegung kommt natürlich auch noch dazu, denn ich bin nun mal kein Mensch der nach der Arbeit noch gezielt Sport treiben mag (obwohl ich früher Leistungssportlerin war). Heute reichen mir die vielen kleinen Auflagen des Tages, inkls. der Arbeiterei und Hausarbeit, dann auch noch permanent in eine Mukibude sausen, es wurde mir wirklich zu viel.

Jetzt mit der Umstellung auf 16:8 (und mehr Esspausen) lerne ich zum ersten Mal richtig mein Hungergefühl kennen. Am Anfang fiel es mir schwer, jetzt ist es schon leichter und es wird mit jedem Tag grundsätzlich besser. Ich merke, dass es ja gar kein Hunger ist, es ist viel mehr die Macht der Gewohnheit! Es ist problemlos möglich mal einen Tag lang nichts zu essen... der Schalter muss im Kopf umgelegt werden, dann geht das auch. Zugegeben, nicht immer ganz einfach, aber ich habe lustige Erfahrungen in den letzten Monaten gemacht. Arbeitskollegen fragten mich schon ganz entsetzt, ich müsste doch eine Mittagspause machen, damit ich nicht umkippe. Nö, ich grinste sogar fröhlich vor mich hin und meinte, dass etwas Pause und ein feiner warmer Tee jetzt viel angenehmer wären, als ein hektisch vertilgtes Mittagessen. Das war eine neue Erfahrung und obendrein noch "Luxus" pur.

Allerdings, da muss ich meinen Plan wohl korrigieren, darf man es auch nicht übertreiben. Vielleicht sollte ich bei 16:8 im Grundsatz bleiben, aber auf 100% Kalorienmenge kommen (habe ich mich echt nicht getraut, denn ich wollte ja nach Möglichkeit auch ein wenig abnehmen). Dazu 1-2 Tage mit deutlicher Reduktion der Kalorienmenge... Dann hätte ich einerseits eine gute Entlastung über die 24 Stunden und dennoch eine Kleinigkeit im Magen, bevor es einem wirklich gar zu streng wird. Das Defizit an den Fastentagen sollte reichen, um an die gebunkerten Pfunde heranzukommen und an den anderen Tagen bin ich nicht permanent bereits unter dem quasi Soll. Ich kenne das auch nur zu gut, dass der Körper lernt, mit immer weniger Kalorien auszukommen bzw. bei Aufstockung der Kalorien wieder mit der JoJo-Peitsche hinterm Vorhang zu lauern. Das ist dann wirklich ein mieses Gefühl, man hat sich abgerackert und auf vieles verzichtet und dann kommt im Anschluss der lästige Herr Jojo. :ooooh:

Ich muss nochmal über meine Bücher - gedanklich - und dann werde ich versuchen die Tage 16:8 mit normaler Kalorienzahl zu essen und die Entlastungstage eben mit jener Reduktion. Erstaunlich finde ich einfach die vielen positiven Nebenwirkungen, die eine leichte Umstellung wie auf 16:8 bereits mit sich bringen. Das hätte ich in dem Ausmass nie erwartet. Ich frage mich auch, ob wir Menschen das vielmehr verinnerlichen müssten und viele Zivilisationskrankheiten damit in Schach halten könnten. Klar, die Pharmaindustrie erfreut es natürlich nicht unbedingt, aber wenn ich mir vorstelle, dass ich Wechseljahresbeschwerden, Schlafstörungen, Entzündungen und vieles mehr damit bereits im Ansatz kurieren kann, ist das doch eigentlich eine irre Erkenntnis, oder? Ich glaube, ich bin nach Euren geschilderten Erfahrungen noch mehr motitiviert, diese Essweise lebenslang zu pflegen. Wenn ich mir vorstelle, dass mein Bltudruck nunmehr im Idealbereich liegt, ohne weitere Anstrengungen, ausser das ich nicht mehr grenzenlos zu jeder Tages und Nachtzeit esse, ist das wirklich bahnbrechend. Naja, ich fing mit wenig Motivation an, dann spürte ich das die Kleider besser sitzen und das mein Körper irgendwie weniger "schwabbelig" ist, leider ohne Gewichtsreduktion (auf der Waage mindestens) und nun auch noch gesundheitliche Besserung, was will ich mehr? Jetzt gehe ich frohen Mutes auf die Entlastungtage erneut zu, mal sehen, ob sich das auch noch positiv auszahlt und dann weiss ich auch nicht mehr, wie man das dann noch toppen könnte. Mein nächster Arztbesuch wird mit einem Blutuntersuch verbunden, das interessiert mich jetzt brennend, was meine Cholesterin- Werte u.ä. nach 3-4 Monaten dazu sagen. Juchhuuuuuuu, meine Motivation ist nochmal angestachelt worden.

twix25
21.11.2014, 21:57
Ich bin auch dabei und erstmals seit Jahren bewegt sich die Waage nach unten:yeah:

Gibt es im Forum einen Strang, wo schon 500Kalorien Rezepte stehen?
Also entw. 1 in Form einer! Mahlzeit oder aufgeteilt auf den Tag

Ich brauch da noch umgesetzte Ideen:hunger:

Strassenkatze
22.11.2014, 17:42
Hallo und einen schönen guten Abend! Ich melde mich kurz vom Smartphone, es kommt hier bei Euch wirklich soviel Motivation rüber!

Die Erweiterung auf 24 Stunden fiel mir nicht schwer, es war strssogar leichter als meine erste 18-stündige Esspause! Ich nenne es jetzt "Esspause" oder Nahrungskarenz, weils ich's gar nicht als "richtiges Fasten" empfinde, wo ich ja nicht einen Tag hungrig zu Bett ge hen muss! Beendet hab ich den Tag mit Spinatstrudel, ein paar Petersilkartoffeln, Joghurtdip und frischem Salat. Mir fällt auf, dass meine Portionen kleiner werden und das Sättigungsgefühl länger anhält - vielleicht schrumpft der Magen ein wenig, und das Essen wird von der Selbstverständlichkeit zum Feste!

@ allesmfluss: Ich kann jetzt nicht näher auf denen Beitrag eingehen, schwimme aber insgesamt sehr auf Deiner Wellenlänge! Meine Wechselbeschwerden haben sich extrem reduziert: Ich habe nur noch selten Hitzewallungen (bis vor 3 Wochen waren es 4 - 10 täglich), die Stimmungsschwankungen pendeln sich spürbar ein und sogar bei den Schlafstörungen verspüre ich Linderung! Bin echt baff und gespannt was Du über Dein Blutbild berichten wirst!

"Ausgewogen" bedeutet lt.meinem Ernährungswissenschaftler, dass die Mahlzeit satt und zufrieden macht und man nach dem Essen nicht mehr das Gefühl hat "ich bräuchte jetzt noch dieses oder jenes". Das soll dann der Fall sein, wen die Nahrung aus 50 % KH, 25 % Eiweiss und 25 % wertvollen Fetten besteht.

Ich bin plötzlich so fit, dass ich heute 2 Stunden power-walkend unterwegs war. Das hätre ich mir in der Tat nicht mehr zugetraut, denn während der letzten 2 oder 3 Jahre hat auch mir die Bewältigung meines ganz normalen Alltags vollends gereicht.

Also... Die Sache fängt wirklich an spannend zu werden und Spass zu machen.

Ich wünsche allen einen schönen Abend und ein entspannendes Wochenende!

Liebe Grüsse
Die Strassenkatze

Amelie63
22.11.2014, 18:44
Gibt es im Forum einen Strang, wo schon 500Kalorien Rezepte stehen?
Also entw. 1 in Form einer! Mahlzeit oder aufgeteilt auf den Tag

Ich brauch da noch umgesetzte Ideen:hunger:

lässt sich alles googeln (500kal-Rezepte eingeben).

ich tu mir damit schwer, weil ich so kleine Portionen nicht essen kann. Da krieg ich nen Hunger, den ich vorher gar nicht hatte. Ich mach ja immer noch eher intuitiv so eine Variation von dem "Kurzzeitfasten", indem ich wochentags nicht frühstücke und erst am späten Vormittag was esse. War es wochenlang Saisonobst, so bin ich letzte Woche jetzt doch wieder zur guten alten Stulle übergegangen. Abends gibts dann was warmes, möglichst Gemüsiges. Am WE hab ichs gern deftig, derzeit stehe ich auf Suppen.

Mein Problem ist weniger das, was ich esse, sondern wieviel. Ich esse gern große Portionen, die werden auch nicht kleiner, wenn ich mehr als 2x am Tag esse. Allerdings werden sie durch den Ausfall des Frühstücks auch nicht größer.

Positiv daran ist, dass sich mein Hungergefühl reduziert hat, vor allem morgens.
Das ganze reicht aber vll gerade so, um mein jetziges Gewicht zu halten. Das ist auch ok.

Aber da ich durch meine div. Lebensumstellungen dazu tendiere, wieder in die eine oder andere Richtung zu kippen (also zu futtern oder zu hungern), werde ich mal ausprobieren, wie es ist, wenn ich unter der Woche einen "Entlastungstag" mache, indem ich zum Wasser nur Gemüsesaft (da kommen auch kcal zusammen) und Ingwerwasser trinke (auf die zwei Sachen stehe ich derzeit total). Alles andere wie gehabt, also unter der Woche mittags ne Stulle mit Paprika und so was, und abends eine warme, nicht gerade kleine Portion Grünfutter mit irgendwas. Und am Wochenende ganz normal.

Ich bin in vielem aber unkonsequent: Kaffee gibts nur mit Milch, allerdings peppt mich das Ingwerwasser so, dass ich meinen morgendlichen Kaffeekonsum stark einschränken konnte. Und Alkohol gibts auch in Maßen. Derzeit ab und zu mal nen Glühwein. Wahrscheinlich sinds diese "Sünden" , die jede gesunde Ernährungsform zum scheitern bringen :unterwerf: Aber egal, so lange dies alles nur Phasen sind und sich der Bedarf immer wieder der Situation bzw Saison anpasst, mache ich mir wenig Sorgen. Ich bleibe beobachtend :smile:

Marta-Agata
22.11.2014, 22:38
Ich bin auch dabei und erstmals seit Jahren bewegt sich die Waage nach unten:yeah:

Gibt es im Forum einen Strang, wo schon 500Kalorien Rezepte stehen?
Also entw. 1 in Form einer! Mahlzeit oder aufgeteilt auf den Tag

Ich brauch da noch umgesetzte Ideen:hunger:

Kompliziertes Kochen mag ich für die paar Kalorien nicht - aber gut schmecken und zumindest für eine Weile satt machen soll es schon.

Ich mache es so: Morgens etwas Magerquark (ggf. mit Wasser verdünnt) und etwas (10-20g) Kleie.
Und Kaffee mit ein wenig Milch.

Und dann mittags nach der Faustregel "200g mageres Eiweißhaltiges und 500g Gemüse" - wobei ich meist weniger "Eiweiß" esse (der Quark von morgens zählt ja auch).
Und so ein Teelöffel Öl, um etwas zu braten, oder etwas Joghurt für Salatsauce ist dann schon noch drin.

Und so gedacht finde ich das nicht so schwierig, da etwas zusammenzustellen.

Ein Rindersteak mit einer großen Portion Gemüse - was einem halt schmeckt

Ein Stück Fischfilet in wenig Öl gebraten mit einer Packung TK-Spinat (pur, und selbst gewürzt, z.B. mit angedünsteter Zwiebel)

Tomaten und Gurken und Magerquark pikant angerührt bzw. Kräuterquark

Ein Salat aus einer Dose Thunfisch im eigenen Saft, 300g Tomaten, ein paar gekochten Kichererbsen mit Joghurt-Sauce

Salat aus 2 hartgekochten Eiern plus Tomaten plus Joghurtsauce

Spinat und Spiegeleier

1kg Muscheln in Wurzelsud (mit etwas Wein)

ein Berg Salat mit Joghurtsauce und Hühnerbruststreifen

usw.

Marta-Agata
22.11.2014, 22:46
Es ging ja hier um 24h-Fasten. Das kann ich (noch?) nicht. Das Frühstück auslassen könnte ich wohl schon, aber wenn ich dann mittags nichts esse, habe ich nicht nur Hungergefühl, sondern mir wird schwach. Und dass ich zwei Tage in der Woche nicht leistungsfähig bin, das kann ich mir nicht leisten.
Mit der Mittagsmahlzeit klappt es gut.

Das muss sich halt jeder ausprobieren, aber wenn man es nicht schafft, bis abends nichts zu essen, kann es trotzdem gut klappen.

allesimfluss
23.11.2014, 12:33
Oh, mir geht das mit der Portionengrösse ganz ähnlich: Die Portionen sind zu gross! Komisch ist, wenn ich nur etwas kleines essen, könnte ich durchessen, permanent. Wenn ich nicht esse, ist es nach ein paar Stunden gut bzw. das Hungergefühl so gut wie nicht mehr vorhanden. Es dauert immer eine Zeit, bis ich von gefühltem Hunger auf nicht mehr gefühlten Hunger umsteigen kann. Etwas schwach ist mir mit der Zeit auch, lässt sich aber mit Gemühsebrühe abfedern und dem Gedanken daran, dass es vermutlich auf die längere Nahrungskarenz ankommt, um die positiven gesundheitlichen Effekte zu erzielen. Aber das Problem sind bei mir immer noch die Portionen, irgendwie bleibt immer ein Hungergefühl, aber erst, wenn ich dann gegessen habe und dann kann ich fast nicht wieder aufhören. Vielleicht liegt es an der Zusammensetzung, obwohl ich schon mit fddb protokolliert habe, aber könnte schon sein, dass ich noch mehr Protein zu mir nehmen sollte. Und dann noch die Auslegung von 16:8 auf max. 80% Kalorien des Tages.

Oder, wie ich jetzt langsam selber merke, ich könnte langsam in eine Gewichtsklasse kommen, da gibt der Körper nichts mehr her und ich darf mich freuen, tendiert das Gewicht nicht mehr gen oben. Letzteres war mir unsympathisch, weil ich mir die Frage stellte, wann und in welchem Bereich sich das mal wieder einpendeln würde. Aber es wollte sich nicht selber einpendeln bzw. mir wurde es zu bunt, zudem alle Kleider immer enger wurden und ich mich wie in einer Wurstpelle fühlte. Vielleicht ist es aber auch ein Problem mit dem "Altern", meinem persönlichen Umgang mit dem Alter. Nachdem aber alle Menschen in meinem familiären Umfeld mit dem Gewicht kämpfen, auch gesundheitlich, wollte ich mich nicht einreihen und zulassen, dass ich auch diese vielfältigen Beschwerden entwickel. Und Tabletten jeden Tag zu mir nehmen, das hat mir eben auch nicht zugesagt bzw. sind mir die Langzeitwirkungen mehr als suspekt. Und siehe da, selbst mein Asthma ist "besser" geworden, ich brauche wesentlich weniger medikamentöse Unterstützung bis gar keine. Also so von ungefähr kann das alles nicht kommen.

Gestern hatte ich einen langen Tag ohne Nahrungsaufnahme, abends dann eine grosse Portion, also über die 500 Kcal hinaus. Aber dennoch, die Wage war ausserordentlich freundlich mit mir und hat mir ein mehr als freundliches Resultat beschert. Nun weiss ich noch nicht wie das ist, wenn ich an den anderen Tagen bei 16:8 auf 100 Kcal - Verbrauch gehe. Mal sehen...

LadyDay
24.11.2014, 00:46
Das Problem mit den zu großen Portionen hatte ich auch.
Seit meiner Umstellung auf 5:2 hat sich das in kürzester Zeit (nach 2-3 Fastentagen) von selbst geändert. Ich bin viel schneller satt und war noch nie so entspannt, was den Umgang mit Essen angeht.

Amelie63
24.11.2014, 07:10
bei mir ändert sich das nicht, egal welche Art von Fasterei ich mache. Der Hunger kommt bei mir durchs Essen und dann esse ich viel. Aber auf die Weise macht es nichts mehr aus. :smile:

Aber für 5 Portionen am Tag bin ich definitiv nicht der Typ für. Dann esse ich 5x viel und hab dauernd Hunger. So esse ich nur einmal viel (mittags im Büro hab ich das Problem mit dem Hungerkriegen zum Glück nicht, drum reicht was kleines) und hab kaum Hunger. Nur morgens vom Kaffee oder Ingwerwasser wird mein Magen aktiv, aber Hunger kann ich das auch nicht wirklich nennen.

Ich will auf jedenfall weiter variieren, um zu vermeiden, dass sich mein Stoffwechsel dauerhaft auf weniger Kalorien einschießt. Insofern erscheint mir diese 5:2-Variante sinniger als die 18:6, weil die weniger gleichförmig ist. Bei meinem neuen Job ab Januar will ich auch wieder frühstücken, aber jetzt ist der Stresslevel einfach zu hoch.

Strassenkatze
24.11.2014, 13:50
Bei mir ist es auch so, dass eine oder zwei grosse Portionen pro Tag länger anhalten und satter machen als diverse kleine Mahlzeiten. Ich esse prinzipiell "soviel ich kann" und das wird kontinuierlich weniger.
Gestern gab es Pasta (aus magerem Rindfleisch mit viel Gemüse). Ich habe ein Drittel weniger geschafft als in meinen besten Zeiten und war so pappsatt, dass ich innerhalb meines Zeitfensters von 6 Stunden keine 2. Mahlzeit geschafft habe.

Bezüglich des Sich-schwach-Fühlens: Denkt Ihr dass es sich wirklich um eine körperliche Schwäche handelt?
Ich hatte dieses Gefühl auch als ich erstmals 24 Stunden nicht gegessen habe. Aber ich bin nicht sicher, ob dieses "Schwächegefühl" nicht vom Kopf herrührt.
Ihr wisst schon: " Essen macht groß und stark" - ( nix essen macht demnach schwach .... )

Bei den Mahlzeiten selbst achte ich darauf, dass sie hochwertig sind,. Kein Weißmehl, kaum Zucker.
Alkohol lasse ich komplett weg, zumindest für die ersten 3 Monate, weil er mich undiszipliniert macht.
Stattdessen trinke ich viel Tee: Weißtee, Grüntee, Früchtetee, Kamille, Ingwer, Fenchel, etc....

In 3 Wochen habe ich knappe 4 Kilo abgenommen, aber ich weiß natürlich, dass das so leider nicht weiter geht.

Liebe Grüße
Die Strassenkatze

Amelie63
24.11.2014, 18:00
B

Bezüglich des Sich-schwach-Fühlens: Denkt Ihr dass es sich wirklich um eine körperliche Schwäche handelt?
Ich hatte dieses Gefühl auch als ich erstmals 24 Stunden nicht gegessen habe. Aber ich bin nicht sicher, ob dieses "Schwächegefühl" nicht vom Kopf herrührt.
Ihr wisst schon: " Essen macht groß und stark" - ( nix essen macht demnach schwach .... )


Du machst das ja noch nicht so lang und wenn ich das richtig gelesen habe, bist du recht schnell und konsequent umgestiegen? Kann schon sein, dass die Schwäche daher kommt. Sonst mach lieber die Essenspausen etwas kürzer und dehne sie allmählich aus. Wichtig ist ja die Nachhaltigkeit und nicht, dass du schnell abnimmst. Hilft ja nix, wenn du es nicht durchhältst.

Marta-Agata
24.11.2014, 21:33
Bezüglich des Sich-schwach-Fühlens: Denkt Ihr dass es sich wirklich um eine körperliche Schwäche handelt?
ja, definitiv.

Ich denke, ich kann da "Hungergefühl" und Schwäche schon unterscheiden. Hungergefühl kann ich aushalten, Schwindel und Schummerigkeit kann ich mir nicht leisten.
Deshalb habe ich es mir so ausprobiert (morgens und mittags essen und abends nichts), wie es für mich passt, so dass mir nicht schwach wird.

Strassenkatze
25.11.2014, 07:40
Du machst das ja noch nicht so lang und wenn ich das richtig gelesen habe, bist du recht schnell und konsequent umgestiegen? Kann schon sein, dass die Schwäche daher kommt. Sonst mach lieber die Essenspausen etwas kürzer und dehne sie allmählich aus. Wichtig ist ja die Nachhaltigkeit und nicht, dass du schnell abnimmst. Hilft ja nix, wenn du es nicht durchhältst.

Stimmt, wobei 18:6 für mich nicht schwierig war, weil ich so und so nie gefühstückt habe. Ich esse zum letzten Mal gegen 19 Uhr, dann wieder um 13 Uhr. Was hier für mich definitiv wegfällt, ist das Nachgeben von diversen Gelüsten nach süß oder pikant vor dem Schlafengehen, beim Fernsehen oder am Morgen, wenn Kollegen selbstgebackene Kuchen, etc. mitbringen. Ein rigoroser Verzicht, der, so finde ich, aber in Ordnung ist.

Bei der ersten 24-stündigen Essenspause hatte ich kurzzeitig das Gefühl etwas schummrig zu sein. Ich wiederhole das heute und werde da genau hinhören. Ansich habe ich heute ein Treffen um 18:30 in einem türkischen Restaurant geplant, wo ich das "Fasten" mit einem Döner Kebab beenden werde. Erstaunlicherweise habe ich mittels FddB festgestellt, dass es sich bei Kebab um eine sehr ausgewogene Mahlzeit handelt, das Verhältnis KH:Fett:Eiweiß ist optimal. Für mich zählte er immer zu Fastfood.

Was ich während den Essenspausen für extrem wichtig halte ist Trinken, Trinken, Trinken .....
Ich komme da auf gut 3 Liter Wasser und Kräutertee, was dem Schwächegefühl gut entgegen wirkt.
Sollte ich mich nicht wohlfühlen, so habe ich Notfalls-Traubenzucker dabei. Ich glaube Schwindel oder Schummrigkeit hat mit Unterzuckerung zu tun.

Ich wünsche allen hier einen schönen Tag!

Liebe Grüße
Die Strassenkatze

Inaktiver User
25.11.2014, 12:25
Ich habe weder ein Hungergefühl an den Fastentagen noch wird mir schummerig. Naja, das hängt ja eng miteinander zusammen.

Schummerig wird es mir komischerweise eher, wenn ich normal esse.

Mein einziges und neueres Problem ist, dass ich in der Nacht nach den Fastentagen im zweistündlich aufstehen und auf die Toilette muss. Die Fastentage scheinen mich stark zu entwässern.

allesimfluss
25.11.2014, 13:57
Das kenne ich auch: Ich muss an Fastentagen schon den Tag gefühlt sehr oft aufs WC. In der Nacht setzt sich das dann fort, ist wirklich nicht so lustig, alle 2-3 Stunden muss ich dann aufstehen.

Amelie63
25.11.2014, 18:56
Was hier für mich definitiv wegfällt, ist das Nachgeben von diversen Gelüsten nach süß oder pikant vor dem Schlafengehen, beim Fernsehen oder am Morgen, wenn Kollegen selbstgebackene Kuchen, etc. mitbringen. Ein rigoroser Verzicht, der, so finde ich, aber in Ordnung ist.



kann natürlich sein, dass du noch auf Zuckerentzug (Zucker u.schnelle KH) bist.

das mit dem vielen pinkeln an Fastentagen: kommt das nicht einfach daher, weil ihr Flüssigkeit fast ausschließlich durchs Trinken zu euch nehmt?

Ich merke das insofern, dass ich wochentags, wo ich praktisch nur 1,5 Mahlzeiten zu mir nehme, weit weniger Flüssigkeit durch die Nahrung aufnehme und entsprechend mehr Durst habe und trinke.

Zuza.
25.11.2014, 20:40
Die vermehrte Wasserausscheidung an den Fastentagen habe ich auch, ich finde das herrlich - auch wenn ich nachts mal raus muss. Ich habe häufiger das Problem, dass ich Wasser bunker und mich dann gerade morgens, vor allem, wenn es abends mal etwas herzhafter war, etwas aufgequollen fühle. Ich sehe es ein bisschen an den Augen, im Gesicht, vor allem aber an den Fingern. Das ist fast weg, seitdem ich 5:2 mache. *like*

Gestern hatte ich dann doch mal wieder ein blödes Hungergefühl, gestern war ein doofer Tag. Ich wurde morgens schon wach mit einem Grummeln im Magen, der nach Futter rief, aber ich habe den Tag trotzdem durchgezogen. Schwummerig oder schwach fühle ich mich aber nie. Ich täte es, wenn ich für diesen Tag komplett aufs Essen verzichten würde. Ich habe mein kleines Frühstück und ich freue mich dann auf ein leichtes Essen am frühen Abend, mit der Vorfreude überstehe ich auch Hungergenöle vom Magen.

Das erfreuliche Fazit von 3,5 Wochen 5:2: 2,5 - 3 kg. Als ich heute früh nach meinem Fastentag auf die Waage stieg, lag ich unter meinem Sommergewicht. Und jetzt trinke ich auf dieses nette Morgenerlebnis einen Roten, Prost ihr Lieben. :prost:

Strassenkatze
26.11.2014, 08:57
Das erfreuliche Fazit von 3,5 Wochen 5:2: 2,5 - 3 kg. Als ich heute früh nach meinem Fastentag auf die Waage stieg, lag ich unter meinem Sommergewicht. Und jetzt trinke ich auf dieses nette Morgenerlebnis einen Roten, Prost ihr Lieben. :prost:


Auf Dein Wohl! :freches grinsen:

Ja, das ist wirklich toll! Ich habe auch abgenommen! So schnell wird es allerdings nicht weiter gehen.
Die Entwässerung spüre ich auch, ich dachte immer das sei vom Pfefferminztee.

Alkohol traue ich mich allerdings nicht zu trinken. Der wirkt bei mir appetitanregend und macht mich undiszipliniert! :knatsch:

LG Strassenkatze

sundays
26.11.2014, 09:19
Bei mir ist es auch wie bei Zuza: Ich hatte zu Anfang (30.10.) 80,3kg, heute morgen habe ich 77,3kg.
Dazwischen war es schon mal bei 77 kg. Lustigerweise nach einem normalen Essenstag und heute ist nach einem Fastentag :wie?:

Strassenkatze
26.11.2014, 13:01
Bei mir ist es auch wie bei Zuza: Ich hatte zu Anfang (30.10.) 80,3kg, heute morgen habe ich 77,3kg.
Dazwischen war es schon mal bei 77 kg. Lustigerweise nach einem normalen Essenstag und heute ist nach einem Fastentag :wie?:

Super, denn wir scheinen alle so ziemlich in derselben Liga (Gewichtsklasse zu sein).
Ich habe mit 82,4 angefangen und hatte heute in der Früh 78,5.

Wie tief wollt Ihr denn runter??
Mein Ziel ist U70.

Liebe Grüße
Dei Strassenkatze

allesimfluss
26.11.2014, 13:27
Oh schäm :peinlich:ich liege mit meinem Gewicht deutlich drunter und habe das Gefühl, dass mein Körper die letzten Kilos bunkert. Offenbar muss man ab einem bestimmten Zeitpunkt zufrieden sein bzw. akzeptieren, dass sich nichts mehr nach unten auf der Waage bewegt. Aber das gute Gefühl, nicht mehr "schwabbelig" zu sein, ist sehr viel wert. Und die Kleidung passt trotz nahezu gleichgebliebenem Gewicht deutlich besser. Und nach Tagen, an denen ich "undiszipliniert" gegessen habe, rächt sich der Effekt nicht, sondern lässt sich durch so einen Fastentag (inkl. leichter Kost) wieder regulieren. Das ist vielleicht das Endstadium, aber immerhin langfristig durchführbar und beruhigend. Ich weiss jetzt, dass ich zwischenzeitlich meinem Appetit nachgehen kann, ins Restaurant gehen kann etc., aber es gibt nicht mehr die Ausreisser nach oben, die dann kaum mehr zu stoppen sind. So fing es eigentlich bei mir an, ich war soweit zufrieden mit meinem Gewicht, aber mit den Wechseljahren fing sich die Spirale an zu drehen. Das war mir dann doch unheimlich... Ist ja auch schade, wenn frau wie ein Pudding auseinandergeht, ohne grosse Umstellung des Essverhaltens. Jetzt muss ich mich halt immer mal wieder für einige Stunden zurückhalten, kann aber im Grossen und Ganzen alles essen. Eben nicht zu jeder Zeit, aber das scheint mir weniger anstrengend zu sein, als dauerhafte Salatblattdiäten. :grmpf: Und dann erst noch die wunderbaren gesundheitlichen Effekte!:cool:

Gruss an Alle und ich werde weiterhin dabei bleiben

Inaktiver User
26.11.2014, 13:28
Irgendwie bin ich mit den Strängen durcheinander gekommen.

Ich habe es gerade schon in einem anderen Strang geschrieben, ich hänge immer noch bei 61 Kilo fest. Die letzten drei Kilo wollen einfach nicht purzeln.

Strassenkatze
26.11.2014, 13:33
Irgendwie bin ich mit den Strängen durcheinander gekommen.

Ich habe es gerade schon in einem anderen Strang geschrieben, ich hänge immer noch bei 61 Kilo fest. Die letzten drei Kilo wollen einfach nicht purzeln.

Ich beneide Dich um Deine 61 Kilo!!
Wieviel hast du denn abgenommen?

@allesimfluss: So gesehen wäre ich auch gerne im Endstadium! :cool::cool::cool:

Inaktiver User
26.11.2014, 13:35
Oh, das musst Du nicht, ich bin nur 1,62 m groß - da sind 61 Kilo immer noch recht proper!

Sieben Kilo von Anfang September bis Anfang November.

LadyDay
26.11.2014, 14:03
Super, denn wir scheinen alle so ziemlich in derselben Liga (Gewichtsklasse zu sein).
Ich habe mit 82,4 angefangen und hatte heute in der Früh 78,5.

Wie tief wollt Ihr denn runter??
Mein Ziel ist U70.


Ich habe am 19.10. mit 87 kg angefangen, bin jetzt bei 83,5 kg
Mein Ziel ist 68 kg, ich hab also noch einiges vor mir, bin aber absolut guter Dinge, dass es mit 5:2 klappt. :blume:

Zuza.
26.11.2014, 14:40
Super, denn wir scheinen alle so ziemlich in derselben Liga (Gewichtsklasse zu sein).
Ich habe mit 82,4 angefangen und hatte heute in der Früh 78,5.

Wie tief wollt Ihr denn runter??
Mein Ziel ist U70.

Liebe Grüße
Dei Strassenkatze

Ich wiege jetzt 66 kg und versuche mal, auf 63-64 runterzukommen. Damit fühlte ich mich immer sehr wohl und weniger soll es auch nicht werden.

Zuza.
26.11.2014, 14:42
Oh, das musst Du nicht, ich bin nur 1,62 m groß - da sind 61 Kilo immer noch recht proper!

Sieben Kilo von Anfang September bis Anfang November.

Das ist doch super, Morcheeba. Sei nicht ungeduldig mit dir und geh es entspannt an. Du hast doch schon tolle Ergebnisse erzielt. Vielleicht geht nach einer Pause das letzte Stückchen dann besser runter als jetzt. :-)

sundays
26.11.2014, 20:43
Bin grad auf dem Weihnachtsmarkt versackt :knatsch:
Hab alte Kumpels getroffen und plötzlich war ich beim vierten Getränk und noch fettige Kartoffelpuffer. Zu Mittag hatte ich vorher schon Ente beim Chinesen.... ups.
Bin sehr gespannt, was die Waage morgen sagt.
Aber alles sehr entspannt und schön für meine Psyche :freches grinsen:

Zuza.
26.11.2014, 21:31
Hör auf, auf die Waage zu schielen und wiege dich nur 1-2 x die Woche, sundays. Das ist aussagekräftiger, als der tägliche besorgte Blick auf das Teil. Wenn es im Wochenrhythmus stetig ein bisschen runter geht, auch wenn es nur kleine Schritte sind, ist das doch in Ordnung. Wenn nicht, weißt du, woran es evtl. liegen könnte und kannst daran etwas ändern. Aber jetzt ein schlechtes Gewissen zu haben, nur weil man sich mit Freunden einen netten Abend gemacht hat udn das Leben ein bisschen gefeiert hat, ist ungut. Das Leben soll Spaß machen.

sundays
26.11.2014, 21:40
Hast ja recht. :blume:
Hab mich neulich sogar vermessen und an der Hüfte 2cm weniger und am Bauch auch so 3.
Das rückt einige Hosen wieder in Tragenähe.

Nu bin ich erkältet und hab null Appetit. Einen latenten Liebeskummer hab ich mir dazu angelacht. "Sie hat mit Trennkost abgenommen" haben wir früher immer gesagt, wenn eine von uns abgenommen hat, weil sie sich getrennt hatte oder getrennt worden war :knatsch:

LadyDay
29.11.2014, 20:00
Liebe Mitstreiterinnen,

wie läuft's bei euch, seid ihr alle noch fleißig dabei?

Ich hab meinen ersten kleinen Durchhänger. Die letzten Wochen waren ziemlich stressig, ich war mehrmals ein paar Tage verreist, dann noch eine Woche krank und zum Schluss hatte ich dann richtig Stress, all meine Aufträge noch abzuarbeiten…

Und kaum wird es stressig, schon kommt mein alter Mechanismus wieder auf - total unregelmäßiges und eher fettiges Essen (hatte schlichtweg keine Zeit zu kochen in den letzten Tagen) und das Frustgefühl stellt sich auch direkt ein, obwohl die Waage noch gar nicht mehr anzeigt.

Diesmal lasse ich mich aber nicht aus der Bahn werfen, denn morgen ist wieder Fastentag (der erste und einzige diese Woche, vorher war's einfach nicht drin) - und dann kommt schon wieder alles ins Lot.
Nächste Woche will ich mit Sport anfangen, es bleibt spannend.

Liebe Grüße an euch,
LD

P.S. Oh je, Sunday, ich seh grad - latenter Liebeskummer, das hört sich ja auch nicht so schön an. Hoffe, es ist nicht allzu schlimm. :blume:

sundays
29.11.2014, 20:20
P.S. Oh je, Sunday, ich seh grad - latenter Liebeskummer, das hört sich ja auch nicht so schön an. Hoffe, es ist nicht allzu schlimm. :blume:

Danke, es hat sich schon wieder geregelt. Missverständnisse ausgeräumt - und gleich beim Chinesen die Reisnudeln reingehauen. :freches grinsen: Hab aber auch gestern wenig gegessen, obwohl kein Fastentag war. Erst nächste Woche wieder. Bin zufrieden mit 77kg heute morgen.

LadayDay, du kriegst schon wieder den Anschluss. Ich würde wahrscheinlich an deiner Stelle Fastentage machen, wenn ich keine Zeit zum Kochen habe: Sauerkraut in die Mikrowelle und eine Scheibe Kassler, fertig.

LadyDay
29.11.2014, 20:32
LadayDay, du kriegst schon wieder den Anschluss. Ich würde wahrscheinlich an deiner Stelle Fastentage machen, wenn ich keine Zeit zum Kochen habe: Sauerkraut in die Mikrowelle und eine Scheibe Kassler, fertig.

Nee, Fastentage schaffe ich nicht, wenn ich Stress hab. Das würde mich noch nervöser machen, das geht nur an normalen Tagen.
Außerdem hab ich keine Mikrowelle ;-) Dafür schieb ich ab und zu mal nen Tiefkühl-Flammkuchen oder ne Pizza in den Ofen, das geht auch schnell.
Noch besser wäre einen großen Topf Suppe vorkochen, einfrieren und dann einfach eine Portion aufwärmen. Hab ich schon auf meiner ToDo-Liste

Inaktiver User
29.11.2014, 20:55
Ich bin noch dabei und werde auch noch bis zu meinem Urlaub ab dem 22.12. weitermachen.
Dann drei Wochen Pause, egal, wo ich bis dahin stehe.

Seit heute Morgen sind es 60 Kilo, ich habe die magische 61 geknackt, jetzt ist das nächste Etappenziel die 60.

LadyDay
29.11.2014, 21:00
ich habe die magische 61 geknackt

Juhuuuu!!! :prost:

Inaktiver User
29.11.2014, 21:04
Ja, ich freue mich auch. :lachen:

eos-01
29.11.2014, 21:12
Guten Abend!

Ich bin auch noch dabei und gewichtsmäßig läuft es sehr positiv. Ich merke aber dass ich aufpassen muss. Ich fühle mich an den Fastentagen wohler als an den Tagen an denen ich nicht faste. Dementsprechend muss ich mich oft fast zwingen zu essen.

Ich habe mir jetzt ein fastenfreies Wochenende mit drei normalen Mahlzeit pro Tag verordnet, danach schaue ich weiter.

twix25
29.11.2014, 22:11
Für mich ist das absolut genial-ich hab berechtigte Hoffnung, dass Kilos runter gehen:cool:

Der Verzicht fällt mir an den 2 Tagen garnicht schwer-allerdings fehlen mir noch ein paar kalorienarme Leckerchen f d 2 Tage....

An den 5 Tagen hab ich das Gefühl mit kleineren Portionen satt zu werden, ohne das dies sein müßte.

An diesen Tage esse ich jedenfalls wonach mir is und trink auch Wein!

Ich bin echt grad super begeistert :jubel:

Marta-Agata
30.11.2014, 11:33
twix, du hattest doch nach Rezepten gefragt - kannst du denn jetzt Tipps geben?


@Ladyday, auf Reisen mache ich auch keine Fastentage - aber "Stresstage" finde ich ziemlich geeignet.
Ein Salat aus einer Dose Thunfisch im eigenen Saft (geht auch mit 2 hartgekochten Eiern), TK-Erbsen oder Bohnen und Joghurtsauce ist schnell gemacht und in ein Glas oder eine Lock-Lock-Dose gefüllt, und das ist dann die Tagesration für unterwegs. Und der Trubel träge einen dann über den Tag, zumindest bei mir funktioniert das so gut. Gerade wenn du sonst gerade in Stresszeiten in ungute Ernährungsmuster fällst, halte ich das für überlegenswert.

LadyDay
30.11.2014, 11:35
@twix25 - schön zu hören, dass es dir auch so gut geht mit 5:2

Hm… wirklich kalorienarme Leckerchen - da bleibt ja nicht viel außer Gemüseschnitze in allen Variationen :smirksmile:

Ich brauch aber auch immer noch so ein paar Kleinigkeiten über den Tag, daher gibt's bei mir meist noch einige Mandeln (sind natürlich alles andere als kalorienarm, aber ein paar Stück reichen mir da schon). Außerdem ein-zwei Gläser Tomatensaft. Oder ein bisschen rohes Sauerkraut. Abends manchmal noch einen Roibuschtee Vanille mit einem kleinen Schluck Milch. Falls ich noch abendliche Essgelüste habe, hilft das ganz gut.

Vielleicht auch ein paar getrocknete Früchte, so was wie Apfel, Mango oder Aprikose? Oder statt nem ganzen Apfel ein paar Scheibchen Apfel mit etwas Zimt bestreut?

Ich muss halt immer sehr aufpassen, dass die Kleinigkeiten nicht Lust auf mehr machen. :freches grinsen:

@ eos-01 - schön aufpassen! Aber du bist ja offenbar schon dabei, dein Essverhalten in dieser Hinsicht zu beobachten.

LadyDay
30.11.2014, 11:44
@Ladyday, auf Reisen mache ich auch keine Fastentage - aber "Stresstage" finde ich ziemlich geeignet.
Ein Salat aus einer Dose Thunfisch im eigenen Saft (geht auch mit 2 hartgekochten Eiern), TK-Erbsen oder Bohnen und Joghurtsauce ist schnell gemacht und in ein Glas oder eine Lock-Lock-Dose gefüllt, und das ist dann die Tagesration für unterwegs. Und der Trubel träge einen dann über den Tag, zumindest bei mir funktioniert das so gut. Gerade wenn du sonst gerade in Stresszeiten in ungute Ernährungsmuster fällst, halte ich das für überlegenswert.

Danke, Marta-Agata für die Tipps.

Zum Glück habe ich nicht so viele Stresstage im Moment, der Winter ist eher ruhiger bei mir.

Ich glaube, für mich gibt es da auch einen Unterschied zwischen "viel zu tun" - eignet sich gut für einen Fastentag, da man abgelenkt ist - und "richtig gestresst sein" mit Deadline, zu viel zu tun und nicht wissen, wie man alles schaffen soll. An solchen Tagen kann ich nicht fasten, da bin ich eh schon nervös und arbeite auch manchmal bis spät in die Nacht.

Ich habe irgendwo (Mosley Website glaube ich) gelesen, dass die Fastentage den Körper eh schon unter leichten Stress setzen. Was wohl prinzipiell gut ist. Aber wenn ich dann auch noch ein psychisches Nervenbündel bin, wird das meinem Körper womöglich zu viel, und das vermeide ich dann doch lieber.

Inaktiver User
30.11.2014, 12:10
Mein restlicher Text von gestern ist irgendwie verschwunden.

Da steht nur noch "Ich freue mich auch". :cool:

twix25
30.11.2014, 15:41
Ich kann keine Tipps geben, da ich nicht recherchiert habe-genau deshalb hatte ich auf die Bri gehofft.

Ich mag selten dass, was im Netz als gesund gefunden wrd u finde kreative Essenstipps hier besser:freches grinsen:

Mein Frühstück besteht aus Haferflocken in Wasser gekocht, mit viel Anis
Dann press ich eine Orange und streue eine (wenig) Zuck-Zimt Mischung drauf
Lecker!!

Auf jeden Fall ist ein Apfel oder 2 die Zwischenmahlzeit

Und WENN überhaupt, abends ein Süppchen mit Gewürzen aus versch. Ländern

Auch gern mal ein großes Stck Blumenkohl gekocht mit etwas Butter u einem Gewürz aus Chili&Zimt

heut is NICHT mein Fastentag und ich sitz Plätzchenfutternd auffer Couch-herrlich:yeah:

sundays
02.12.2014, 10:59
So. Heute ist Fastentag, was für ein Glück, ich habe noch nicht geduscht, und muss gleich los.
Hab eh keine Zeit zum Essen. :beleidigt:

LadyDay
02.12.2014, 16:35
Und sundays, läuft alles gut heute?

Bei mir ist diese Woche wieder Donnerstag und Sonntag fasten angesagt… die letzten Wochen hab ich ja meist nur einen Tag geschafft, Zeit, wieder in die Spur zu kommen :smile:

sundays
02.12.2014, 19:42
Oh, danke der Nachfrage. Ich war lange in der Uni und habe Kaffee und Tee getrunken. Hunger hatte ich schon. Hatte aber gestern schon Sauerkraut und Kasseler gekauft. :freches grinsen:
Dann hab ich mir beim Nachhausekommen eingebildet, ich müsste zwei Scheiben Kasseler essen.
Nach einer war ich aber satt. Also gab's noch einen Joghurt hinterher, irgendwas süßes brauch ich nach dem Essen.

Wenn ich also weiter jetzt nichts esse, bin ich im Limit.
Gewicht schwankt zwischen 77 und 78,5kg.

LadyDay
04.12.2014, 11:05
Heute ist mal wieder Fastentag und ich probiere heute ein neues "Menü".
Einen grünen Saft frisch aus dem Entsafter gab's gerade, gegen 14 Uhr mache ich eine große Schüssel Brühe mit ein paar Blumenkohlröschen, dazu vielleicht noch etwas Hüttenkäse und abends gibt's dann Fisch mit viel Gemüse.

Außerdem teste ich heute Matetee, weil ich gehört habe, dass der den Stoffwechsel ankurbelt und den Appetit dämpft.

Mein Gewicht stagniert zur Zeit etwas, aber ich hab außer heute noch einen Fastentag diese Woche übrig, vielleicht geht's danach wieder weiter runter.

Zuza.
04.12.2014, 11:57
Viel Spaß mit dem Mate. Mit diesem Tee konnte ich mich nie anfreunden, ich mag ihn vom Geschmack her nicht; der Mate-Versuch liegt aber schon länger zurück, wirkte halt nur so nachhaltig, dass ich auf weitere Tests verzichtete.

Bei mir geht es auch weiter, in kleinen Schritten, aber dafür stetig. Ich pendel an meinen Esstagen zwischen 65-65,5 kg; wenn es so weitergeht wie bisher, habe ich in einer Woche hinter der 6 eine 4 und keine 5 mehr stehen. Ich merke es inzwischen auch an meiner Kleidung, die etwas lockerer sitzt. Da ist wieder Spielraum für Weihnachten drin, hurra! :cool:

Da ich generell fast täglich koche und mich auch ganz ausgewogen ernähre, bin ich an den Fastentagen im Vergleich zu euch ziemlich langweilig. Da habe ich überhaupt keine Lust, mich mit dem Thema "was esse ich denn heute" zu beschäftigen. Die Küche bleibt kalt, Wärme gibt es durch Tee, morgens bleibt es bei einem kleinen Müsli oder einer Banane, am frühen Abend gibt es die gehabte Schüssel Salat mit magerem Schinken oder Thunfisch im eigenen Aufguss. Salat und Tomaten haben so wenig Kalorien, dass das eine richtig schöne große Schüssel ergibt, die mich gut durch den Rest des Tages bringt.

LadyDay
04.12.2014, 12:17
Danke, Zuza, ich bin auch nicht sooo ein großer Fan vom Mate-Geschmack, aber wenn's hilft kann ich mich damit arrangieren (nur an den Fastentagen, natürlich :smirksmile:)

Für mich funktioniert es am Besten wenn ich abends eine möglichst große Portion von irgendwas Warmem, Sättigenden esse… sonst würde ich mich auch gerne am Fastentag von der Küche fernhalten :freches grinsen:
Salat hab ich schon probiert, das macht mich nicht so richtig glücklich, und nur Suppe geht auch nicht so gut.

Fisch mit viel Gemüse oder Tofu mit viel Gemüse in verschiedenen Variationen funktioniert am besten, daher macht ich jetzt meistens das und tagsüber nur ein paar kalorienarme Kleinigkeiten, damit ich über den Tag komme.

Glückwunsch zur Abnahme - dass meine Klamotten weiter werden, davon träume ich noch. Kann aber nicht mehr allzu lange dauern, bis ich da mal was merke.

Inaktiver User
04.12.2014, 13:23
... und bei mir wurde heute Morgen die 5 sichtbar - 59,5 Kilo, noch 1,5 Kilo, dann habe ich 10 Kilo abgenommen. Ich bin ein wenig fassungslos, wenn ich mir vor Augen führe, wie viel 10 Kilo sind. :ooooh:

LadyDay
04.12.2014, 13:28
Genial, morcheeba!! Wie lange hast du für die 10 kg gebraucht?

Zuza.
04.12.2014, 13:57
... und bei mir wurde heute Morgen die 5 sichtbar - 59,5 Kilo, noch 1,5 Kilo, dann habe ich 10 Kilo abgenommen. Ich bin ein wenig fassungslos, wenn ich mir vor Augen führe, wie viel 10 Kilo sind. :ooooh:

Toll, Morcheeba! 10 kg sind verdammt viel, die restlichen 1,5 dahin schaffst du auch noch. Ich finde es immer interessant, wenn man sich das Gewicht mal real zu Gemüte führt, indem man etwas, was 4, 6 oder 10kg wiegt, anhebt, trägt und merkt, wie viel weniger die Knochen jetzt generell zu tragen haben.

Ich stelle bei mir seit kurzem einen Effekt fest, den ich auch darauf zurückführe. Ich bin dank Hundes ja viel draußen unterwegs, manchmal schmerzten in den letzten Monaten die Fußknochen nach einem ausgiebigeren "Lauftag", so als sei die Fußsohle leicht "durchgelatscht". Das ist besser geworden.

Und was ich nach wie vor toll finde, ich kann es gar nicht oft genug sagen: Es geht so leicht!

Zuza.
04.12.2014, 14:01
Genial, morcheeba!! Wie lange hast du für die 10 kg gebraucht?

Ich habe gerade mal im Thread gesucht. Morcheeba schrieb Ende Oktober, sie habe mit 5:2 vor 7 Wochen angefangen, das dürfte dann irgendwann Ende August/Anfang September gewesen sein.

Inaktiver User
04.12.2014, 16:14
Genau. Am 8.9. habe ich mit 5:2 angefangen.

Ich tu mich in der Rückschau gerade etwas schwer damit, dass ich so viel zugenommen hatte. Es war sehr viel mehr als mir bewusst war. Das wird mir erst jetzt so richtig klar, da es über 8 Kilo weniger sind.


...manchmal schmerzten in den letzten Monaten die Fußknochen nach einem ausgiebigeren "Lauftag", so als sei die Fußsohle leicht "durchgelatscht". Das ist besser geworden.


Das geht mir auch so, ich fühle mich ingesamt besser und wohler - ganz unabhängig von der Optik, die mir auch wieder deutlich mehr zusagt.

LadyDay
05.12.2014, 18:12
Also, 10 kg in gerade mal 3 Monaten - darauf kannst du wirklich stolz sein, das ist doch ein super Ergebnis!

Ich habe heute immerhin die 4 kg- Marke geknackt - nach 6 1/2 Wochen, bin happy! :freches grinsen:

Inaktiver User
06.12.2014, 13:21
Seit heute sind es tatsächlich 10 Kilo, aus irgendeinem Grund sind in den letzten zwei Tagen noch mal 1,5 Kilo gepurzelt (das glaube ich aber erst, wenn das in zwei, drei Tagen immer noch so ist :lachen:).

Aber egal, ich habe die 60 Kilo geknackt, das war ja mein erklärtes Ziel. Und unter 60 Kilo möchte ich auch bleiben, das heißt, dass ich wieder auf das Kurzzeitfasten zurückgreifen werde, wenn die Tendenz der Waage noch oben zeigt. Montag ist aber eh noch mal Fastentag, dann sind es genau 3 Monate.

Was nicht so recht klappen will (und davor hatte mich sogar schon jemand gewarnt), ist der Ausstieg. Als ich mich vorhin kritisch im Spiegel betrachtet habe, dachte ich mir, dass noch zwei, drei Kilo weniger noch besser wären. :grmpf:



Ich finde das Kurzzeitfasten ist insgesamt wirklich eine tolle Sache und bin wirklich dankbar für die Anregung. Es gab für mich so gar keinen Ansatz, wie ich meine überflüssigen Kilos loswerden könnte, denn eine "normale" Diät wollte ich nicht machen, das habe ich auch noch nie. Das ist mir zu aufwändig und auch zu langwierig und passt vor allem auch überhaupt nicht in meinen Alltag.

twix25
06.12.2014, 17:45
Was meinst du mit Ausstieg, morcheba?

Nicht aufhören können ?
Oder dass es dann wieder hochgeht mit den Kilos?
Ich habs so verstanden, dass man zukünftig immer einen Tag fasten muß, wenn man das Gewichtz halten ill
#
Bei mir sind es schon 2Kilos und man sieht es :jubel::yeah:

Inaktiver User
06.12.2014, 18:08
Genau Twix, aufzuhören fällt mir schwer.

Je länger ich es mache, umso ambitionierter werde ich, was mein Gewicht anbelangt.
Ursprünglich war mein Ziel 60 Kilo, dann wollte ich unter 60 kommen, jetzt liebäugle ich mit 55.

Das Gewicht dann zu halten wird hoffentlich kein Problem, wenn ich aufhöre, dann ganz.

twix25
06.12.2014, 18:18
Das kann ich nachvollziehen:smirksmile:

WENN das Gewicht bei mir auch so schön runtergeht, wird "es" sich von allein entscheiden, weil ich glaube, soo dünn wie ich immer war, mag ich nicht mehr sein
Von wegen Alterungsprozess u seine Folgen:pfeifend:

Ragna
06.12.2014, 18:25
Genau Twix, aufzuhören fällt mir schwer.

Je länger ich es mache, umso ambitionierter werde ich, was mein Gewicht anbelangt.
Ursprünglich war mein Ziel 60 Kilo, dann wollte ich unter 60 kommen, jetzt liebäugle ich mit 55.

Das Gewicht dann zu halten wird hoffentlich kein Problem, wenn ich aufhöre, dann ganz.

Ja, das ist die Gefahr, wenn Kurzzeitfasten rein als Abnehmmethode gesehen wird, was es vom Grundgedanken einfach nicht ist. Das Abnehmen ist nur ein Nebeneffekt der "wichtigeren" Gesundheitsvorteile, wenn man so will.

Ich würde dir auch empfehlen, auf einen Fastentag pro Woche runterzufahren, wenn du ein gesundes Wohlfühlgewicht erreicht hast und den dann beizubehalten. Konzentriere dich doch dabei auf die gedanklich auf die anderen Gesundheitsvorteile des Kurzzeitfastens und sage dir, dass du es dafür machst. Ich mache das so und fahre super damit, schon fast ein Jahr.
"Ambitioniertheit" beim Abnehmen finde ich persönlich grenzwertig bis ungesund, wenn man schon so schlank ist.
Alles Gute!

Inaktiver User
06.12.2014, 19:13
Danke Ragna für Deinen Tipp. Du kennst meine Beiträge aus diesem Thread und auch anderen Threads natürlich nicht alle.

Ich habe 5:2 sowohl zur Gewichtsreduktion als auch aus gesundheitlichen Gründen angefangen. Es hat mich sofort angesprochen, als ich davon hörte. Es ist genau meins, weil es meinen Ernährungsgewohnheiten entspricht - zwei Mahlzeiten pro Tag, viel Gemüse, allerdings auch viel Obst, zu viel Obst. Das habe ich während der Fastentage komplett weggelassen und an den anderen Tagen deutlich reduziert, mit dem Ergebnis, dass ich seit zwei Monaten beschwerdefrei bin und auch ein bisschen leichter. :lachen:

Was ich auf jeden Fall beibehalten werde, beibehalten muss, ist der reduzierte Obstkonsum. Und ich versuche weiterhin mehr eiweißreiche Nahrung zu essen. Da hatte ich ein bisschen ein Defizit.

Ich finde 58 Kilo bei meiner Größe nicht so wenig, ich lese hier von Frauen im Schlankheitsstrang, die wiegen 52 Kilo und sind 10 Zentimeter größer und bezeichnen sich als rundlich. :smirksmile:

Inaktiver User
08.12.2014, 09:02
Genau Twix, aufzuhören fällt mir schwer.

Je länger ich es mache, umso ambitionierter werde ich, was mein Gewicht anbelangt.
Ursprünglich war mein Ziel 60 Kilo, dann wollte ich unter 60 kommen, jetzt liebäugle ich mit 55.

Das Gewicht dann zu halten wird hoffentlich kein Problem, wenn ich aufhöre, dann ganz.

Hm .. das hört sich ein bisschen wie der Beginn einer Essstörung an ...

Wie groß bist du, wenn ich fragen darf?

Davon ab: Auch diese Methode ist natürlich (in Bezug aufs Abnehmen) letztlich eine Reduktionsdiät, und da ist eine große Abnahme in so kurzer Zeit keine wirkliche Überraschung, das können alle Diäten, eben mehr oder minder mühsam.

Wirklich interessant wäre für mich, mal von Leuten zu hören, die das schon ein Jahr oder länger problemlos durchziehen, denn auch die eigentlich damit zu erzielenden Vorteile, was Blutwerte etc. angeht, werden ja erst langfristig wirklich relevant.

twix25
08.12.2014, 12:40
Nischenprodukt: deshalb soll man ja bei Erreichen des gewünschten Gewichts, weiterhin einen Tag in der Woche beibehalten.

Ich wundere mich bei mir halt, weil alles an vorigen Versuchen zu keinem Gewichtsverlust führte

Inaktiver User
08.12.2014, 12:48
Nischenprodukt: deshalb soll man ja bei Erreichen des gewünschten Gewichts, weiterhin einen Tag in der Woche beibehalten.

Ja, ist mir schon klar. Und meine Frage ist eben: Wer hat das tatsächlich weiterhin durchgehalten? Nicht ein paar Wochen, sondern über Monate und Jahre. Erst dann wird es doch wirklich interessant. Wenn das nämlich nicht funktioniert, kann man sich das genauso sparen wie alle anderen Diäten, denn dann ist der Jojoeffekt sicher.

LadyDay
08.12.2014, 12:58
Hatte nicht Ragna hier schon mal über ihre Langzeiterfahrungen berichtet? Sie ist doch schon fast ein Jahr dabei, wie sie ein paar Postings weiter oben schreibt, und ich meine, dass sie hier schon mal etwas ausführlicher dazu geschrieben hatte.

Ich will auf jeden Fall einen Tag die Woche beibehalten, wenn ich mit dem Abnehmen fertig bin. Für mich ist das eine ganz tolle Ernährungsform, bin sehr froh dass ich das entdeckt habe.

Einen Tag in der Woche kriegt man locker unter und ich glaube, das hält einen - mich zumindest - dann auch eher davon ab, doch wieder in schlechte Gewohnheiten zu verfallen. Und wenn es dann noch gut für die Gesundheit ist, umso besser.

Ragna
08.12.2014, 13:00
Und meine Frage ist eben: Wer hat das tatsächlich weiterhin durchgehalten? Nicht ein paar Wochen, sondern über Monate und Jahre. Erst dann wird es doch wirklich interessant. Wenn das nämlich nicht funktioniert, kann man sich das genauso sparen wie alle anderen Diäten, denn dann ist der Jojoeffekt sicher.


Ich z.B. Und mein Vater arztbegleitet mit Blutwertecheck.
Selbstzitat aus diesem Strang:


Ich mache 5:2 nun seit eineinhalb Jahren und bin sehr glücklich damit, es geht einem wirklich in Fleisch und Blut über. Mittlerweile mache ich sogar meist nur noch einen Fastentag pro Woche, wie auch Michael Mosley das vorschlägt, wenn man eben sein Idealgewicht erreicht hat und nicht weiter abnehmen möchte. Den Effekt, dass man bewusster und auch mit mehr Genuss isst, kann ich bestätigen. Man freut sich dann nach einem Fastentag ja auch auf's Essen und möchte es ein bisschen zelebrieren, so dass es dieses "schnell zwischen Tür und Angel irgendwas reinschieben" nicht mehr gibt.

Mir fallen die Fastentage in der Regel sehr leicht, vor allem seit ich dazu übergegangen bin, den ganzen Tag überhaupt nichts zu essen und dann die 500 Kalorien abends zusammen mit meiner Familie in einer einzigen, dafür gemeinsamen Mahlzeit zu mir zu nehmen. Verteile ich die Essmenge auf den Tag, habe ich definitv mehr Hungertiefs, so aber vielleicht mal eins. Und an Tagen, an denen es mit wirklich schwer fällt, z.B. wenn die Kinder mich nachts wachgehalten haben oder ich aus anderen Gründen weniger Energie hab, oder irgendwas beonders Anstrengendes oder eine Essenseinladung ansteht, wird der Fastentag spontan verschoben, das ist ja problemlos möglich.

Was sich für mich auch bewährt hat, ist der komplette Verzicht auf stärkehaltige Nahrungsmittel an den Fastentagen, heißt also nur Gemüse, Salat und Eiweiß, z.B. Fisch, mageres Fleisch oder ein Streifen Feta. Brot oder so gibt's dann am nächsten Tag zum Frühstück wieder. :smirksmile:

Also für mich ist es eine gute Sache, auch meinem Vater, der es zunächst arztbegleitet durchgeführt hat und daher die positive Wirkung durch seine Blutwerte, Körperfettwerte etc. schwarz auf weiß hat, schwört drauf.


Mein Vater hat damit z.B. eine Reduzierung seiner Cholesterinmedikamente erreicht.

Inaktiver User
08.12.2014, 13:03
Ja, okay, anderthalb Jahre, eine Person.
Das fällt für mich noch unter "schön für dich", aber ist doch als "Beweis" etwas wenig, denn vereinzelte Erfolgsberichte gibt es von allen Diäten.

Mich wundert halt, dass man so wenige Langzeitlobeshymnen hört.

Kinnie
08.12.2014, 14:13
Hallo! Ob ich eine "Langzeitlobeshymne" singen kann, weiß ich nicht....

Aber ich mache 5:2 seit Januar (also immerhin ein knappes Jahr jetzt). Nicht zum Abnehmen (ich bin normalgewichtig), sondern weil ich katastrophale Blutwerte (v.a. Cholesterin und Blutfettwerte) hatte. Dazu kommt noch ein (wohl ererbter und durch Stress noch begünstigter) Bluthochdruck, der sich nur schwer einstellen ließ.

Vor kurzem war ich wieder bei der Kontrolle - alle Blutwerte im Normbereich, und der Blutdruck ist auch okay (mit Medikamenten, aber immerhin das erste Mal seit mehr als einem Jahr, dass nicht noch ein Medikament dazukommt oder die Dosis erhöht werden müsste).

Da sich ansonsten bei mir nicht viel verändert hat, ich genau das Gleiche esse wie vor 5:2, nur halt anders verteilt, ansonsten meine Belastung nahezu die gleiche wie vor einem Jahr ist und ich auch nicht besonders viel abgenommen habe (3,5 kg), führe ich diese eklatante Verbesserung auf 5:2 zurück, und meine Ärztin hält das auch für wahrscheinlich.

Ich mache weiter 5:2 - auch zwei Fastentage in der Woche, ich muss halt nur sehen, dass ich an den anderen Tagen wirklich genug esse, um im Wochenschnitt auf ausreichend Kalorien zu kommen.

Inaktiver User
08.12.2014, 16:26
Hm .. das hört sich ein bisschen wie der Beginn einer Essstörung an ...

Wie groß bist du, wenn ich fragen darf?

Davon ab: Auch diese Methode ist natürlich (in Bezug aufs Abnehmen) letztlich eine Reduktionsdiät, und da ist eine große Abnahme in so kurzer Zeit keine wirkliche Überraschung, das können alle Diäten, eben mehr oder minder mühsam.

Wirklich interessant wäre für mich, mal von Leuten zu hören, die das schon ein Jahr oder länger problemlos durchziehen, denn auch die eigentlich damit zu erzielenden Vorteile, was Blutwerte etc. angeht, werden ja erst langfristig wirklich relevant.

Von einer Essstörung bin ich weit entfernt. Im Ernst, da bin ich mir so was von sicher. Ich bin fast 50, habe noch nie eine Diät gemacht, allerdings habe ich auch noch nie 10 Kilo zu viel gewogen. Davon, dass ich mir 55 Kilo gut vorstellen könnte, werde ich sicher nicht essgestört.

Mein Ausgangsgewicht sind 50 bis 52 Kilo - so viel habe bis vor etwa vier Jahren gewogen, das strebe ich nicht wieder an, denn dann hätte ich nichts mehr anzuziehen. :lachen:

Inaktiver User
08.12.2014, 16:27
Mich wundert halt, dass man so wenige Langzeitlobeshymnen hört.

Vielleicht weil es noch keine Langzeiterfahrungen gibt, weil der Hype um 5:2 noch ein relativ junger ist?

Inaktiver User
08.12.2014, 17:28
Ja, ich weiß es nicht. Die Methode an sich ist ja seit den 30ern bekannt.

Und wie groß bist du nun? 55 kg sind ja ein großer Unterschied, ob man nun 1,50 oder 1,80 ist.

sundays
08.12.2014, 18:45
Oh, das musst Du nicht, ich bin nur 1,62 m groß - da sind 61 Kilo immer noch recht proper!

Sieben Kilo von Anfang September bis Anfang November.

Sie schrieb es hier.

Inaktiver User
08.12.2014, 18:47
Ah, danke.

Ragna
08.12.2014, 18:57
Ja, ich weiß es nicht. Die Methode an sich ist ja seit den 30ern bekannt.


Ich spekuliere jetzt einfach mal munter drauf los: Fasten, Verzicht etc. waren nach Wirtschaftskrise und Weltkrieg völlig konträr zum Zeitgeist, die so genannte "Fresswelle (http://de.wikipedia.org/wiki/Fresswelle)" ja auch in Deutschland ein Zeichen nach außen, dass man sich was leisten konnte im Wirtschaftswunder, und Fettleibigkeit als Massenphänomen - auch bei jungen Menschen und Kindern - ist ja auch frühestens seit den 90er Jahren nun ein großes Thema. Das Thema hatte vorher wohl gar keinen Boden in der breiten Öffentlichkeit.

Warum die Wissenschaft nicht dran geblieben ist? Vielleicht weil keine Gelder dafür da waren, kein finanzielles Interesse dahinter, denn an Verzicht lässt sich schlecht verdienen....

Ich glaube, dass Thema Fasten und Altersforschung ist in der Kombination auch tatsächlich eher neu, zumindest die Kombination mit den neuesten Erkenntnissen zum Alterungsprozess, Telomere, Hormone, etc.

Und letzter Spekulationspunkt: Aus dem Heilfasten wird schon seit jeher immer ein Fastentag pro Woche empfohlen, und ich kenne auch etliche Leute, die das aus der Ecke kommend seit Jahren machen und gut damit fahren, aber auch nicht groß drüber reden.
Aus meiner eigenen Erfahrung wird der Austausch zum intermittierenden Fasten nach den ersten 6 Wochen einfach immer uninteressanter, warum es vielleicht erst seit dem laufenden Hype mehr Erfahrungsberichte dazu gibt. Was will man auch immer dazu sagen, wenn die Sache mal läuft? "Hab wieder gefastet heute, ging mir gut dabei, Gewicht nach wie vor bestens, Blutwerte noch immer top, nächste Woche dann wieder..." Es geht einem wirklich so in Fleisch und Blut über, dass man nicht mehr drüber nachdenken muss. Folglich treibt man sich auch nicht mehr in Abnehm- oder Fastenforen rum, weil es einfach kein Thema mehr ist, über das man groß nachdenken muss, man konzentriert sich auf andere Sachen. Und das ist ja das Schöne dran, finde ich.

Das aber nur meine two cents dazu.

cannelle
08.12.2014, 19:24
Mit Jahren kann ich auch noch nicht dienen, bin aber immerhin so seit März dabei.
Finde das Beibehalten auch recht unproblematisch, weil die Methode so flexibel ist. Selbst wenn man mal eine Weile aussetzt (Ferien o.ä.) kann man anschließend ja wieder verstärkt durchstarten - falls man zugenommen hat, sonst reicht ja ein Erhaltungstag.

Inaktiver User
08.12.2014, 19:48
Ja, ich weiß es nicht. Die Methode an sich ist ja seit den 30ern bekannt.

Und wie groß bist du nun? 55 kg sind ja ein großer Unterschied, ob man nun 1,50 oder 1,80 ist.

Willst Du die Schuhgröße auch noch wissen? Wo Du doch so nett fragst?

:smirksmile:

Inaktiver User
08.12.2014, 19:50
Sie schrieb es hier.

Na, hier wird sich ja bestens gekümmert, danke. :lachen:

Inaktiver User
08.12.2014, 21:44
Willst Du die Schuhgröße auch noch wissen? Wo Du doch so nett fragst?

:smirksmile:

:freches grinsen:

Nö, aber wenn jemand sagt, sie möchte nun noch die 55 kg anpeilen, dann kann man so eine Aussage ja nur beurteilen, wenn man die Größe kennt.

sundays
08.12.2014, 22:43
:freches grinsen:

Nö, aber wenn jemand sagt, sie möchte nun noch die 55 kg anpeilen, dann kann man so eine Aussage ja nur beurteilen, wenn man die Größe kennt.

Du meinst, ich mit meinen 1,80m sollte nicht die 55kg anpeilen?:freches grinsen:Ich bn heut morgen ganz froh gewesen über 76,6kg.
72 sind Idealgewicht, die hätt ich gern.

Morcheebas Größe hatte mich dann selbst interessiert. Ich wusste aber, dass sie es am Anfang irgendwo geschrieben hatte.

sundays
11.12.2014, 00:40
Morgen werd ich mich mal lieber nicht wiegen.... :freches grinsen:
Es ist nicht nur die Schachtel After Eight, die mir Sorgen macht, ich hatte echt Lust auf Bratkartoffeln und fettiges Zeug. Letztes Mal ist nichts schlimmes passiert, aber dieses Mal habe ich echt über die Strenge geschlagen. Hab gemampft. :hunger:
Ob das mit den Fastentagen zusammenhängt? :wie?:

LadyDay
11.12.2014, 10:32
Na, solange du nicht jeden Tag über die Stränge schlägst, ist das laut 5:2 Philosophie ja durchaus erlaubt.
Also genieß es! :hunger:
Nach dem nächsten Fastentag wird sich die Waage dann schon wieder einpendeln.

Inaktiver User
11.12.2014, 21:57
Morgen werd ich mich mal lieber nicht wiegen.... :freches grinsen:
Es ist nicht nur die Schachtel After Eight, die mir Sorgen macht, ich hatte echt Lust auf Bratkartoffeln und fettiges Zeug. Letztes Mal ist nichts schlimmes passiert, aber dieses Mal habe ich echt über die Strenge geschlagen. Hab gemampft. :hunger:
Ob das mit den Fastentagen zusammenhängt? :wie?:

Sei nicht so streng mit Dir, wenn Du über die Stränge schlägst. :lachen:

Bei mir ist es eher umgekehrt, ich habe durch das Fasten auch an den anderen Tagen weniger Hunger und oft auch keinen Appetit (Gelüste).

Zuza.
12.12.2014, 11:33
Bei mir schlagen sich die beiden Tage nicht auf den Appetit oder Hunger nieder, ich freue mich auch immer richtig aufs Essen, vor allem am Abend eines Fastentages. Wie oft ich hier abends dann sage "Ich freu mich so auf's Frühstück", zähle ich nicht. :freches grinsen: Ich bin mir aber dessen bewusster, was ich esse und abends nasche ich deutlich weniger, manchmal auch gar nicht. Das nicht, weil ich es so will, sondern weil ich das Bedürfnis nicht habe.

Sundays, sei wirklich nicht so streng mit dir. Heute Abend gehe ich mit meinem Sohn eine Pizza essen, morgen sind wir auf einem Kunsthandwerker-Weihnachtsmarkt, da werden wir auch nicht ohne Bratwurst, Reibekuchen, Glühwein oder dergleichen von dannen ziehen. Am Sonntag sind wir mit Freunden zum Essen verabredet. Und glaub mir: Ich zähle an den normalen Tagen keine Kalorien oder verkneife mir etwas Gehaltvolleres, nur weil es eben gehaltvoll ist. Dafür esse ich einfach zu gern. So geht es hier seit 3 Wochen, und trotzdem geht es bei mir abwärts mit dem Gewicht. Es sind langsame Schritte, heute früh waren es 64,4 kg. Vor einer Woche waren es knappe 65 kg. Mit 68,5-69 kg hatte ich Ende Oktober begonnen, als ich spontan mit 5:2 anfing.

Was ich beim Yoga sehr schön finde: Bei den Umkehrhaltungen (Pflug oder Schulterstand z. B.) kommt mir weniger Bauch entgegen. Das finde ich außerordentlich nett. :cool: Sonst reckte ich mich in die Luft und dabei fiel mir der Bauch auf die Nase. Ok, ich übertreibe jetzt, so wild war es nicht. Aber wohl fühlte ich mich damit nicht.

Ich habe mir vorgenommen, bis 63 kg zu gehen und dann mache ich mit einem Tag pro Woche weiter, um das zu halten. Das reicht mir, sonst passt mir meine Kleidung nicht mehr. Wenn sie ein bisschen lockerer sitzt, ist das ok, aber sie soll mir nicht um die Figur wehen.

Inaktiver User
12.12.2014, 18:53
Ich habe mir vorgenommen, bis 63 kg zu gehen und dann mache ich mit einem Tag pro Woche weiter, um das zu halten. Das reicht mir, sonst passt mir meine Kleidung nicht mehr. Wenn sie ein bisschen lockerer sitzt, ist das ok, aber sie soll mir nicht um die Figur wehen.

Genau das ist jetzt mein 'Problem'. Ich trage ja vorwiegend Kleider und habe kaum noch welche, die richtig gut sitzen, nur noch einige wenige, die ich vor über drei, vier Jahren gekauft habe. Jetzt schon alles zur Änderungsschneiderin zu bringen, traue ich mich noch nicht, denn das wird ganz schön was kosten. Hat hier nicht jemand geschrieben, man spare mit 5:2 auch Geld? :lachen:
Zuza, ich habe in Erinnerung, dass Du größer bist, dann hast Du mit 63 Kilo ein schönes Gewicht und ja auch ganz ordentlich abgenommen!

Kikiri
12.12.2014, 19:28
Hallo,

Frage an die Praktizierer des 5/2 Essens:

Hat jemand von Euch grundsätzlich
Migräneimmer wieder Unterzuckerung

gehabt bevor Ihr losgelegt habt, und falls ja: Merkt Ihr einen Einfluss (positiv oder negativ)?


Es ist ja geschrieben worden(ich meine als Vorbemerkung in einem Buch), dass diese Probleme (insbesondere Migräne) ein Ausschlusskriterium sein sollen.
Das Thema an sich interessiert mich, aber ich will mir nicht schaden.

Viele Grüße von
Kiki

LadyDay
12.12.2014, 21:51
Hallo Kikiri,

falls du gesundheitliche Bedenken hast, sprich doch am besten mit deinem Arzt, bevor du es mit 5:2 versuchst.

Auf der Website von Michael Mosley steht übrigens nichts in Bezug auf Migräne als Ausschlusskriterium.

Zuza.
13.12.2014, 10:58
Genau das ist jetzt mein 'Problem'. Ich trage ja vorwiegend Kleider und habe kaum noch welche, die richtig gut sitzen, nur noch einige wenige, die ich vor über drei, vier Jahren gekauft habe. Jetzt schon alles zur Änderungsschneiderin zu bringen, traue ich mich noch nicht, denn das wird ganz schön was kosten. Hat hier nicht jemand geschrieben, man spare mit 5:2 auch Geld? :lachen:
Zuza, ich habe in Erinnerung, dass Du größer bist, dann hast Du mit 63 Kilo ein schönes Gewicht und ja auch ganz ordentlich abgenommen!

Das würde ich mich auch noch nicht trauen, erst, wenn ich merke, dass das Gewicht auch da bleibt, wo es mal gelandet ist. Als ich von deinem "Problem" las, war mein erster Gedanke auch: Das wird aber ein teurer Spaß, Morcheeba kann dann erstmal Power-Shopping machen, da passt ja nichts mehr! Das mit dem Geld sparen scheint bei 5:2 nur in eine Richtung zu funktionieren. :lachen:

Ich bin ca. 10 cm größer als du, Morcheeba. Jetzt hat mich auch der Ehrgeiz gepackt. Die 63 peile ich schon seit ein paar Jahren halbherzig an, das war nach meinen Schwangerschaften lange mein Wohlfühlgewicht, davor wog ich 56 - 58 kg. Irgendwann ging es von den 63 in kleinen Schritten rauf auf 64, dann waren es 65, dann 66 - und dort stagnierte es ein paar Jahre. Zeit genug, sich anzufreunden. Und dieses Jahr ging es dann irgendwann wieder los, hier ein Pfündchen mehr, da ein Pfündchen mehr - und plötzlich zeigte die Waage an manchen Tagen, wenn wir abends mal essen waren oder ich salzhaltiger gegessen habe, 69 kg an. Ich fühlte mich nicht mehr wohl in meiner Haut.

Von den 63, die jetzt erfreulicherweise realistisch werden (ich freu mich immer noch, hier über die Erfahrungsberichte und den Film von Mosley gefallen zu sein, ich lese sonst kaum in den Diätforen), bin ich aber noch entfernt. Die 64,4 kg gestern hatte ich beim Wiegen nach einem Fastentag. Das pendelt sich bis zum nächsten Fastentag wieder bei einem halben Kilo mehr ein. Aber der konstante, langsame Abwärtstrend ist auf jeden Fall da.

Was ich angenehm finde: Mir geht es wirklich gut dabei. Ich fühle mich energievoller, nicht geschwächt, mein Kreislauf läuft rund, mir ist nicht schwummerig, nichts. Würde ich mich schwach fühlen, würde ich damit sofort aufhören; das wäre es mir nicht wert

Zuza.
13.12.2014, 11:33
Kikiri, ich hatte mir das Buch von Michael Mosley als e-Book runtergeladen, ich stelle dir mal ein, was er schreibt:

Für schwangere und stillende Frauen und für Kinder/Jugendliche sollte Fasten, egal in welcher Art, grundsätzlich tabu sein.
Für Typ-1-Diabetiker ist Fasten nicht geeignet
Personen, die unter Typ-2-Diabetes leiden, chronische Erkrankungen haben und/oder regelmäßig Medikamente nehmen müssen, sollten vorher ihren Arzt aufsuchen und befragen.
Nicht geeignet ist intermittierendes Fasten auch für Menschen mit Esstörungen oder bereits sehr schlanke Menschen.

Von Migräne habe ich nichts gelesen, in einem anderen Strang, den es hier im Forum zum Thema intermittierendes Fasten gibt (in einem der Diätforen), wurde von einer Userin z. B. erwähnt, dass ihre Migräne mit dem intermittierenden Fasten besser wurde. Ich habe gerade nochmal nachgeschaut, es war Ragna, die hier ja auch schon Beiträge schrieb.

Wenn du unsicher bist, dann check das mit deinem Hausarzt vorsichtshalber nochmal ab. :smile:

Nachtrag: Hier, aus diesem Thread:


...

Ich selbst hab keine schwarz auf weiß Werte dafür, aber ich fühle mich gut damit, meine Migräne, die mir jahrelang Probleme bereitet hat, ist um 90% weniger häufig

...

Inaktiver User
13.12.2014, 15:11
Deine 63 wären bei mir eine 56, wenn ich das auf die Schnelle richtig überschlagen habe. Noch zwei Kilo.

Tatsächlich bin ich mit dem Bauch nicht zufrieden - weniger aus optischen Gründen, als aus gesundheitlichen. Der Umfang ist noch zu umfangreich. :lachen:

Inaktiver User
13.12.2014, 15:14
Das würde ich mich auch noch nicht trauen, erst, wenn ich merke, dass das Gewicht auch da bleibt, wo es mal gelandet ist. Als ich von deinem "Problem" las, war mein erster Gedanke auch: Das wird aber ein teurer Spaß, Morcheeba kann dann erstmal Power-Shopping machen, da passt ja nichts mehr! Das mit dem Geld sparen scheint bei 5:2 nur in eine Richtung zu funktionieren. :lachen:




Powerumändern. Vielleicht bekomme ich einen Mengenrabatt. :smirksmile:
Das mache ich aber erst nächsten Winter. Die Sommerkleider sind alle kleiner, weil. ich im Sommer nie so dick war wie im Winter.

sundays
13.12.2014, 15:41
Hach, diese kleinen Zahlen, die ihr da habt :knicks:

Heute morgen waren es 77,5kg. Und ich hatte die 76 doch schon gesehen. Ausgangsgewicht Anfang November waren ja 80,3 bei 1,80m.
Es schwankt eben sehr stark. Und wegen streng: die Packung After Eight hat 200g, nur zur Erinnerung...
Das sind zwar nur knapp 800kcal, aber trotzdem vitaminfreie Mahlzeit. Generell kaufe ich sehr eiweißlastig ein und habe wenig Lust auf Obst. Genüse geht, gibt's ja auch in der Mensa.
Ich versuche durchzuhalten, schaffe aber erst morgen wieder einen Fastentag. Heute habe ich zu wenig Termine :freches grinsen: Morgen bin ich arbeiten, kann aber dabei trinken und auch mal was essen, ich habe ein Glas Selleriesalat und von Alnatura Birne-Apfelmus.
Zu meinem Geburtstag im März habe ich mir vorgenommen, mal wieder den Gesundheitscheck zu machen, den die KK bezahlt. Da bekam ich immer geschimpft wegen Cholesterin. Das ist aber vererbt. Wenn das dann gut ist, bin ich überzeugt.

Ragna
13.12.2014, 15:42
Ja, das war ich mit der Migräne.

Und ja, ich hab den Eindruck, dass meine Migräne besser geworden ist im Sinne von weniger häufig.

Migräne an den Fastentage ist aber was anderes: Meistens merke ich schon morgens, wenn es ein Migränetag wird, dann war der Schlaf schon entsprechend schlecht. Dann fällt das Fasten rigoros flach. Faste ich trotz "Migränegefühl", kommt definitiv eine Migräne. Ich faste grundsätzlich nur, wenn ich mich wohlfühle. An Tagen, an denen ich irgendwie angeschlagen bin, faste ich nicht.
Sollte es während eines Fastentags zu einer Migräne kommen, würde ich sofort was essen. Das war bisher aber noch nie der Fall.

Hoffe, das hilft dir weiter.

Kikiri
13.12.2014, 22:58
Hallo,

vielen Dank für die positiven Infos zur Migräne.

Habt Ihr auch Erfahrungen mit Unterzuckerung? Ich habe das sehr schnell und oft. Dagegen hilft bei mir dann eine Banane oder ein Apfel. Das ginge ja auch am Fastentag, aber es passiert mir dann schon mehrfach täglich und da bin ich eventuell schnell aus meiner Kalorienmenge gerutscht...

Viele Grüße von
Kiki

Inaktiver User
13.12.2014, 23:59
Nein, kein Obst bei 5:2 - ein mittelgroßer Apfel hat immerhin 100 Kalorien, eine Banane auch. Und enthalten außerdem Kohlenhydrate, die den Blutzucker nach oben treiben.
Also besser am Fastentag auf alles verzichten, was Kohlenhydrate enthält, dann bleibt der Blutzucker auch stabil.

wildwusel
14.12.2014, 20:46
Habt Ihr auch Erfahrungen mit Unterzuckerung? Ich habe das sehr schnell und oft.

Habe ich schon mal geschrieben: Sofort hinsetzen (und wenn es auf den Boden ist) sobald dir schwindelig wird oder du nicht mehr richtig gucken kannst. Du willst nicht vor einen Bus laufen oder auf einen harten Gegenstand fallen. Wenn möglich, etwas Wasser trinken. Sitzen bleiben, bis es besser wird, dann ganz langsam aufstehen (klappt nicht immer beim ersten Mal). Wenn es nach 15 Minuten noch nicht wieder geht, langsam eine altbackene Brotrinde zerkauen (sollte man immer dabei haben). Wenn du weißt, daß du das Bewußtsein verlieren kannst *selbst wenn* du sitzt, Traubenzucker, sofort (sollte man dann auch immer dabei haben).

Wenn das wiederholt passiert, ohne daß offensichtlich ist, wo es herkommt (z.B. Hunger, Sport, Suff, Unterschwinger nach Zuckerkonsum), vom Arzt abklären lassen. Unterzuckerung ist auch dann nicht harmlos, wenn man nicht vor einen Bus läuft, und kann obendrein ein Symptom anderer Probleme sein.

taggecko
14.12.2014, 20:52
Ich habe mich auch mal eingereiht, weil ich es mir vom Prinzip gut vorstellen kann und es auch in meinen Lebensrhythmus passt.
Bin auch eher ein Erdnuckel und 5 kg sollen runter.
Bin jetzt die dritte Woche dabei und muss sagen es fällt mir doch etwas schwer bei 500 kcal zu bleiben, komme meist auf 650, aber das ist auch ok.

Inaktiver User
14.12.2014, 22:21
Was ist ein Erdnuckel?:lachen:

taggecko
14.12.2014, 22:41
Sowas wie wir- 160 cm.:freches grinsen:

Kikiri
14.12.2014, 22:56
Habe ich schon mal geschrieben: Sofort hinsetzen (und wenn es auf den Boden ist) sobald dir schwindelig wird oder du nicht mehr richtig gucken kannst. Du willst nicht vor einen Bus laufen oder auf einen harten Gegenstand fallen. Wenn möglich, etwas Wasser trinken. Sitzen bleiben, bis es besser wird, dann ganz langsam aufstehen (klappt nicht immer beim ersten Mal). Wenn es nach 15 Minuten noch nicht wieder geht, langsam eine altbackene Brotrinde zerkauen (sollte man immer dabei haben). Wenn du weißt, daß du das Bewußtsein verlieren kannst *selbst wenn* du sitzt, Traubenzucker, sofort (sollte man dann auch immer dabei haben).

Wenn das wiederholt passiert, ohne daß offensichtlich ist, wo es herkommt (z.B. Hunger, Sport, Suff, Unterschwinger nach Zuckerkonsum), vom Arzt abklären lassen. Unterzuckerung ist auch dann nicht harmlos, wenn man nicht vor einen Bus läuft, und kann obendrein ein Symptom anderer Probleme sein.

Hallo Wildwusel,

danke für die Tipps, Traubenzucker habe ich immer dabei :-)

Die Kombi aus Migräne, niedriger Blutdruck und Unterzuckerung ist einfach Mist. Die Unterzuckerung liegt auch an meiner Leber, die ist nicht ganz ok. Da kann ich nichts machen. Ärztliche Untersuchungen hatte ich bereits, aber die konnten mir auch nicht helfen, bzw. zum Glück ist es nichts schlimmes.

Beruflich bedingt könnte ich dann das Fasten nur aufs Wochenende legen. Das kann ich mir aber nun gar nicht vorstellen. Hmmm, da muss ich mich nochmal in mich gehen.

Viele Grüße von
Kiki

LadyDay
15.12.2014, 11:35
Bin jetzt die dritte Woche dabei und muss sagen es fällt mir doch etwas schwer bei 500 kcal zu bleiben, komme meist auf 650, aber das ist auch ok.


Ah wie schön, noch eine Mitstreiterin hier :)

Mir geht's genauso wie dir, meist habe ich etwas über 500 Kalorien, so 550-650, aber es funktioniert trotzdem und ich mach mir da keinen Stress. Die Fastentage laufen jetzt schon einfacher als am Anfang, und irgendwann komme ich auch mit den 500 klar.

Ich werde vermutlich diese Woche die 5 kg-Marke endlich knacken, laufe schon eine Weile drumherum mit Aufs und Abs :unterwerf: - und ich bin jetzt seit 8 Wochen dabei.

sundays
19.12.2014, 17:49
Die 5kg Marke werde ich wohl in den 8 Wochen nicht schaffen. Bin jetzt nach Woche 7 mit 3,5kg, etwa.
Bin an den Fastentagen zur Nacht hin immer inkonsequent, müsste dann wohl zügiger Schlafen gehen. :freches grinsen:
Aber die 76 hat mich heute angelacht. 72 ist erklärtes Ziel, vielleicht schaff ich die bis zum meinen Geburtstag im März.

Inaktiver User
19.12.2014, 18:04
Mach langsam, sundays.

Ich glaube, ich habe in zu kurzer Zeit zu viel abgenommen und fürchte mich ein wenig vor dem berühmt-berüchtigten und sagenumwobenen Herrn Jojo, dessen Bekanntschaft ich noch nie machen durfte und den ich auch nicht kennenlernen will. :lachen:

sundays
19.12.2014, 19:02
Herr Jojo ist hier in Hessen unterwegs :freches grinsen: Bei einem Kumpel von mir.
Der hat also keine Zeit für dich.
Ich bin eben so ungeduldig. Umso bescheuerter, dass ich so inkonsequent bin. :unterwerf::nudelholz:

Inaktiver User
19.12.2014, 20:18
Gut zu wissen, aber von Hessen zu mir ist es nicht sooo weit, der könnte ganz schnell hier sein. :smirksmile:

Ich gebe Dir Recht, Inkonsequenz und Ungeduld vertragen sich beim Abnehmen nicht, aber dann kommt der Genuss bei Dir wenigstens nicht zu kurz und das muss einfach auch sein.

Zuza.
19.12.2014, 21:01
Bei mir stagniert es gerade ein bisschen, aber das finde ich ganz ok. Ich will ja nicht übermütig werden und 4 Kilo in 6 Wochen sind mehr, als ich überhaupt zu hoffen wagte. Damit bin ich schon sehr zufrieden.

Morcheeba, hierauf
Ich glaube, ich habe in zu kurzer Zeit zu viel abgenommen und fürchte mich ein wenig vor dem berühmt-berüchtigten und sagenumwobenen Herrn Jojo, dessen Bekanntschaft ich noch nie machen durfte und den ich auch nicht kennenlernen will. bin ich auch sehr gespannt. Den klassischen Jojo-Effekt soll es hier ja angeblich nicht geben, weil der Körper durch die 5 normalen Esstage ja gar nicht erst in den Spar-Modus geht. Und an den 5 Tage esse ich wirklich normal ohne auf Kalorien zu schielen. Wenn das Halten des erreichten Gewichts wirklich mit einem kargen Fastentag pro Woche zu bewerkstelligen bin, dann ist das etwas, womit ich wunderbar leben könnte. Man verhungert ja nicht, wenn man mal Hunger hat, habe ich in den letzten Wochen erfolgreich gelernt. :zwinker:

Sundays, mach langsam. Es geht ja abwärts mit deinem Gewicht, auch wenn es langsam geht, bleib geduldig. Vielleicht fällt dir die Sache mit der blöden Disziplin nach Silvester leichter. Die Adventszeit und die ganzen Feiertage bis Jahresende sind ja auch sehr einladend. Hier lockt der Weihnachtsmarkt, da ein Gänseessen, dann duften einem gebackenes Plätzchen entgegen, der Glühwein ruft laut ...

Du schaffst das schon :-)

Inaktiver User
19.12.2014, 21:29
Ich will nicht gespannt sein, Zuza. :smirksmile:

Ich führe ein Ernährungstagebuch (nicht wegen des Abnehmens) und da werden automatisch die Kalorien mitgezählt. Da komme ich an manchen Tagen schon auf meine 120 %. Heute zum Beispiel. :lachen: Und das ist auch gut so.

Aber ich möchte wirklich nie wieder zehn Kilo mehr wiegen. Auch keine fünf. Maximal drei. So bald die Waage Richtung 60 Kilo tendiert, werde ich wieder Fastentage einlegen.

Aber ich hoffe, dass das, weil ich meine Beschwerden recht gut in den Griff bekommen habe, nicht passieren wird.

Zuza.
23.12.2014, 11:48
Liebe Morcheeba, das glaube ich dir sehr gern, dass du die verlorenen 10 kg nicht mehr zurückhaben möchtest und ich wünsche dir auch, dass du das ohne große Verrenkungen halten kannst. Wir wissen jetzt ja, wie es recht unkompliziert geht, für mich ist das intermitterende Fasten wirklich eine tolle Sache, weil es so einfach ist.

Ich habe heute früh ganz realistisch die 63 auf der Waage gesehen. Ok, ok, es waren, 63,8 kg, aber da stand überlesbar die 3! Ich habe sogar extra noch die Brille aufgesetzt, um es richtig scharf sehen zu können, hätte ja sein können, dass meine kurzsichtigen Augen mich unbebrillt täuschen. Theoretisch könnte ich jetzt im Strang, ob Schlanksein glücklich macht, aufschlagen, aber darauf habe ich keine Lust. Und glücklich machen mich eigentlich auch ganz andere Dinge. Aber ein klitzekleines bisschen glücklich bin ich schon, doch doch. Ich freue mich einfach. Und ich mag es wieder, wenn ich in Unterwäsche im Bad stehe und mir sagen kann: Gar nicht schlecht, Frau Zuza. Vor 2 Monaten stand ich morgens im Bad und dachte eher: Naja, zieh dir halt was an, angezogen siehst du gut aus.

Ihr Lieben, ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest, genießt ein paar schöne Tage mit euren Lieben und lasst es euch gut gehen. :kerze: :nikolaus:

twix25
23.12.2014, 17:16
Ich hab 3 Kilo weniger und seh MIR wieder ähnlicher:yeah:

Ich bin soo glücklich darüber und hab überhaupt kein Gefühl von Verzicht.
Gestern z.B dachte ich abends "jetzt noch was süßes"...dann bin ich mit Buch ins Bett und hab mich auf üpppige Frühstück gefreut-nach einem Marmeladenbrötchen war ich satt.
DAS allein find ich schon toll

sundays
01.01.2015, 20:14
Na, alle noch dabei?
Ich war recht inkonsequent über die feiertage. Habe heute gewogen: 78,1kg.
Naja, immerhin noch weniger als die 80,3 Anfang November.
Nun hoffe ich, ich kann besser durchhalten, wenn ich wieder regelmäßige Termine habe.
Alkoholfrei im Januar ist auch angesagt, bringt aber meistens nichts vom Gewicht her.

Wie sieht es bei euch aus?

LadyDay
02.01.2015, 10:18
Ein gutes neues Jahr wünsch ich euch! :blume:

Ich habe die letzten beiden Dezember-Wochen eine Fastenpause eingelegt, erst hatte ich zuviel Stress und über Weihnachten habe ich meine Familie besucht, daher hab ich beschlossen, erst im Januar wieder anzufangen.

Seit gestern bin ich wieder dabei und peile die nächsten Kilos an :)

Zum Glück hab ich trotz Fastenpause und einigen Leckereien über Weihnachten wenigstens nicht zugenommen, setze also quasi nahtlos da an, wo ich aufgehört habe - Waage sagt heute: 82,6 kg und einen Fastentag hab ich noch vor mir diese Woche, ich will ENDLICH die 82 knacken (meine persönliche 5kg Marke).

Mehr Sport hab ich mir auch vorgenommen, hoffe das klappt… mein Schweinehund ist in dieser Hinsicht leider äußerst dominant :smirksmile:

Marta-Agata
02.01.2015, 17:39
Na, alle noch dabei?
Ich war recht inkonsequent über die feiertage. Habe heute gewogen: 78,1kg.
Naja, immerhin noch weniger als die 80,3 Anfang November.

An mir sind die Weihnachtstage auch nicht spurlos vorübergegangen, und ich habe auch über die Weihnachtszeit keine Fastentage eingelegt (heute das erste Mal wieder seit dem 23.12.).

Und ich denke, das ist die richtige Sichtweise - trotz Weihnachten und Inkonsequenz bzw. Genuss weniger als vor zwei Monaten. Und da war doch gerade gut, dass du schon einige Kilo abgenommen und somit einen gewissen Puffer hattest. Es war also nichts "umsonst".

Jetzt aber nicht aufgeben, sondern weitermachen, und versuchen eine Regelmäßigkeit zu bekommen. Zu Jahresanfang und dann in der Fastenzeit fällt Konsequenz leichter - das wird.

sundays
02.01.2015, 18:19
Es war also nichts "umsonst".

Jetzt aber nicht aufgeben, sondern weitermachen, und versuchen eine Regelmäßigkeit zu bekommen. Zu Jahresanfang und dann in der Fastenzeit fällt Konsequenz leichter - das wird.
Danke. :blumengabe: Tja, das Fasten war nicht umsonst, aber gratis :freches grinsen: Und ich habs eh grad nicht so dicke.
Von daher werde ich wieder zweimal dei Woche sparen. Sauerkraut kostet nicht viel. Wasser und Tee auch nicht.
Also, auf ein Neues! :schild genau:

LadyDay
02.01.2015, 18:39
Von daher werde ich wieder zweimal dei Woche sparen.



Jawoll!

Wenn ich 2 Fastentage die Woche mache, muss ich auch definitiv viel weniger einkaufen, das ist ein echtes Plus bei 5:2 :smile:

Wir schaffen das schon, dieses Jahr werden wir die überflüssigen Kilos hinter uns lassen!

Zuza.
02.01.2015, 19:04
Allen ein frohes neues Jahr, ich hoffe, ihr seid gut reingekommen. :smile:

Ich habe zwischen den Feiertagen einen Fastentag eingelegt, zu mehr hatte ich während dieser Tage wirklich keine Lust. Bei mir ist alles gut, ich bin da, wo ich vor Weihnachten aufgehört habe. Ich mache jetzt aber noch ein bisschen weiter, ich will auf die 63 und dann gehe ich auf einen Fastentag über. Ich bin jetzt aber auch froh, dass diese Futtertage vorbei sind und wieder Normalität einkehrt.

Ihr schafft euer Ziel, ganz bestimmt!