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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Älteres Auto privat verkaufen - Tipps?



Inaktiver User
07.09.2014, 10:34
Nach 10 Jahren will ich meine "Familienkutsche" verkaufen, da sich die Bedürfnisse an ein Fahrzeug geändert haben.
Fein saubergemacht, schöne Fotos gemacht und in den einschlägigen Portalen ausführlich und ehrlich beschrieben eingestellt habe ich das Auto bereits.
Für den Preis habe ich zum einen einen Kfz-Sachverständigen aus dem Bekanntenkreis befragt und mich zudem an entsprechenden Fahrzeugangeboten im Netz orientiert.
Hat sonst noch jemand Tipps, wie man am besten ein älteres Auto verkauft?
Inzahlung geben schließe ich mal aus, da ich eigentlich keinen Neuwagen als nächstes Fahrzeug kaufen möchte... und wahrscheinlich bekommt man da auch weniger als beim privaten Verkauf, oder?

Opelius
07.09.2014, 11:13
Wir haben jetzt im Frühjahr ein ähnliches Problem gehabt. Wir wollten unser, allerdings 14 Jahre altes Auto verkaufen, weil der Bordcomputer ständig Fehleranzeige anzeigt. In den letzten 3 Jahren jedes Jahr eine größere Reparatur gehabt, Kupplung, Lichtmaschine, Klimaanlage und Auspuff.
Nur Autoexporteure waren bereit 300 - 500 € dafür zu bezahlen. Privat tat sich nichts. Wer will denn auch so ein altes Auto?

Inzahlungsnahme durch Händler haben diese abgelehnt, weil sie wegen der Fahrgarantie gegenüber des neuen Kunden keine Versicherung dafür mehr abschließen können. Sie ist nur bei Auto bis 9 Jahren möglich und bezahlbar.

Wir haben dann ein Fahrzeug mit Tageszulassung (100km gelaufen) erstanden, der Preisnachlass betrug 5000 €. Unser alter Wagen wurde für 400 € in Zahlung genommen. Er wird nach Afrika exportiert. Die typischen früheren Exportländer sind ausgefallen: Russland wegen einer gigantischen Importsteuer, Ukraine wegen Zahlungsunfähigkeit.

Und ansonsten kann man das Fahrzeug in einem Autoportal privat anbieten. Anzeigen in Zeitungen sind teuer und die Anzeige erscheint nur einmal. Die Kosten im Autoportal sind zwar höher, dafür beleibt die Anzeige länger da stehen. In solch einem Portal denselben Autotyp suchen und gucken, was andere dafür nehmen. Manchmal sind es Phantasiepreise.

michaelX
07.09.2014, 12:36
- Nur die Handynummer angeben
- Kein Treffen zur Besichtigung bei dir vor dem Haus!
- Nicht alleine zu Besichtigungsterminen fahren.
- Keine Besichtigungen in menschenleeren Industriegebieten am Sonntag!
- Keine Papiere mitnehmen.
- Auto nicht mit Nummernschild übergeben.
- Papier- und Geldübergabe in einer Bankfiliale machen.
- Es wird ausschließlich dein Vertrag unterschrieben! Uhrzeit des Eigentümerwechsels reinschreiben.

SignorinaLimoncella
07.09.2014, 13:00
Bei der Frage: "Was ist letzte Preis?"
selbigen nicht gleich nennen...

Und nicht drauf eingehen, wenn der potentielle Käufer sagt, er hätte nur soundsoviel dabei, dafür tät er ihn gleich mitnehmen...

Inaktiver User
07.09.2014, 13:58
- Keine Papiere mitnehmen.
Also wenn ich als Käufer nicht einmal einen Blick in die Original-Papiere eines Fahrzeugs werfen dürfte, würde ich den Wagen garantiert NICHT kaufen....

michaelX
07.09.2014, 14:06
Dann nimm ne Kopie mit.

In den "neuen" Papieren steht doch eh nichts mehr drin.

skirbifax
07.09.2014, 17:07
-
- Auto nicht mit Nummernschild übergeben.
- Papier- und Geldübergabe in einer Bankfiliale machen.
- Es wird ausschließlich dein Vertrag unterschrieben! Uhrzeit des Eigentümerwechsels reinschreiben.

Und warum ohne Kennzeichen? Ich habe schon einige Fahrzeuge mit Kennzeichen verkauft, die letzten beiden in diesen Frühjahr. Was soll passieren? Geld wahrscheinlich wegen Falschgeld? Uhrzeit steht in allen gebräuchlichen Kaufverträgen, die man so ausdrucken kann.

michaelX
07.09.2014, 17:46
Wenn doch mal was ist kommen sie erst mal zu dir, weil dein Name auf dem Auto steht.

Ich würde mit dem Käufer zur Zulassungsstelle fahren und das Kennzeichen dort entwerten.

Inaktiver User
07.09.2014, 18:34
Dann nimm ne Kopie mit.

Du würdest ernsthaft ein Auto kaufen, von dem Du nie den Original Fahrzeugbrief gesehen hast...? Ne, oder?
Wenn ich Interessent wäre und der Verkäufer bestellt mich auf irgendeinen Supermarktparkplatz für eine Besichtigung und lässt mich dann noch nicht einmal in die Unterlagen sehen (dazu gehört für mich z. B. der Bericht zur letzten HU, Inspektionsheft, Nachweise über erfolgte Reparaturen usw.), die zu so einem Auto gehören, dann wär ich aber sowas von weg und würde mir wirklich veräppelt vorkommen.
Das erwarte ich also auch von keinem Käufer.
Vorsicht ist ja schön und gut, aber man kann es auf übertreiben.
:lachen:

Es ging mir eigentlich hier auch weniger um Ratschläge für die Kaufabwicklung, sondern eher um Tipps, wie ich den Wagen am besten anbiete, so dass zunächst mal die Heerscharen von potentiellen Autokäufern den Weg zu meinem Vehikel finden.
Wie gesagt, in den einschlägigen Portalen inseriert habe ich schon (autoscout, mobile.de).
Aber vllt. gibt es ja noch "Geheimtipps", wo man einen älteren Wagen gut verkaufen kann.

michaelX
07.09.2014, 19:29
Wenn du gerne irgendwelche wildfremden Leute zuhause bei dir reinläßt, bitte gerne. Den Originalbrief gibt es nach der Geldübergabe und nach unterschriebenem Vertrag. Keine Ahnung wo du wohnst, ich würde das nicht anders machen.

In den meisten großen Städten gibt es Sonntags Gebrauchtwagenmärkte, die sind allerdings relativ teuer. Da kannst du dich samt Auto hinstellen und wenn du Glück hast, gehst du zu Fuß nach hause.

skirbifax
07.09.2014, 20:49
Wenn doch mal was ist kommen sie erst mal zu dir, weil dein Name auf dem Auto steht.

Ich würde mit dem Käufer zur Zulassungsstelle fahren und das Kennzeichen dort entwerten.

Och, nö. Ich lasse zweimal unterschreiben. Einmal für die Versicherung, einmal für die Zulassungsstelle. Damit kommt keiner mehr zu mir.

sundays
07.09.2014, 22:59
Bereits für das Foto in dem Portal wird dazu geraten, das Nummernschild zu verfremden. Um Versicherungsbetrug vorzubeugen.

Du musst auch keinen Neuwagen kaufen, um deinen in Zahlung geben zu können:
Ich habe meinen 14 Jahre alten Toyota Yaris (mit 216000km und dauerleuchtender Motorlampe) gegen einen 9 Jahre alten getauscht. Und den Preis gezahlt, den mir die ADAC-Gebrauchtliste als Händler-VK angezeigt hat.

Vielleicht hast du den Preis zu hoch angesetzt. Als ADAC Mitgleid kannst du da noch mal schauen, musst aber auch was abzuiehen, da eben der Händler-VK angezeigt wird.
TÜV sollte frisch sein.

Ganz ehrlich gesagt würde ich das heute nicht mehr machen. Falls doch was mit dem Wagen ist, wird der Käufer versuchen, was von dir zurückzuholen oder sonstwas. Bei einem Wagen wie deinem würde ich mit der Preisvorstellung (-500) bei so Schotterplatzhändlern vorstellig werden. Auch habe ich schon mal einen Zettel ins Fahrzeug gehängt, das soll aber nicht erlaubt sein. Hat aber zu Anfragen geführt.
Viel Glück!

Inaktiver User
08.09.2014, 05:40
Der Wagen hat lt. Sachverständigem einen Wiederbeschaffungswert aufgrund seiner Ausstattung von 5800 Euro - dies natürlich nur für ein optisch UND technisch einwandfreies Auto.
Ist meiner natürlich nicht, nach 10 Jahren hat er ein paar Schrammen und Dellen. Technisch ist er allerdings tip-top, da ist alles i. O., nur die Navigations CD müsste mal erneuert werden.. (in 10 Jahren wurden doch einige Straßenführungen verändert :freches grinsen: ).
Für den Schrotthändler oder Wiederverkäufer, die Autos nach Afrika verschiffen, ist er also definitv noch nichts.
Es haben sich schon ein paar Leute gemeldet, nächste Woche kommt ein Interessent zum Schauen, also mal sehen.
Es ist ja auch kein Notverkauf, er MUSS nicht zwingend weg - ich bin daher recht gelassen.

skirbifax
08.09.2014, 08:22
Bereits für das Foto in dem Portal wird dazu geraten, das Nummernschild zu verfremden. Um Versicherungsbetrug vorzubeugen.

Es ist ein Unterschied, ob ich mein Auto mit lesbarem Kennzeichen in einem Portal anbiete oder ob ich einem Käufer X gegen Vorlage des Personalausweises und gegen Unterschrift incl. der Verpflichtung, das Fahrzeug innerhalb von 3 Werktagen umzumelden bzw. abzumelden ein Fahrzeug mit Kennzeichen übergebe.

Wolkentier, ich drücke dir die Daumen.

ereS
08.09.2014, 08:24
ich wuerde einen aushang im supermarkt machen und im lokalen kostenlosen kaeseblaettchen inserieren, sowas gibt es doch ueberall
und wer anruft und fragt "was ist letzte preis" den wuerde ich erst gar nicht ernst nehmen, geschweige denn so jemanden zur besichtigung einbestellen

der wiederbeschaffungswert eines sachverstaendigen sagt wenig ueber den aktuellen marktwert aus, dies ist lediglich ein "richtpreis"
denn sachverstaendige nehmen diese preise auch nur aus annoncen, ein wert der schwackeliste ist wesentlich aussagekraeftiger

ereS
08.09.2014, 08:32
Es ist ein Unterschied, ob ich mein Auto mit lesbarem Kennzeichen in einem Portal anbiete oder ob ich einem Käufer X gegen Vorlage des Personalausweises und gegen Unterschrift incl. der Verpflichtung, das Fahrzeug innerhalb von 3 Werktagen umzumelden bzw. abzumelden ein Fahrzeug mit Kennzeichen übergebe.

Wolkentier, ich drücke dir die Daumen.

und wenn der kaeufer es nicht ummeldet, haengst du erst mal in der haftung und kannst zusehen wie du da rauskommst und der aerger ist vorprogrammiert

michaelX
08.09.2014, 08:46
Es ist ein Unterschied, ob ich mein Auto mit lesbarem Kennzeichen in einem Portal anbiete oder ob ich einem Käufer X gegen Vorlage des Personalausweises und gegen Unterschrift incl. der Verpflichtung, das Fahrzeug innerhalb von 3 Werktagen umzumelden bzw. abzumelden ein Fahrzeug mit Kennzeichen übergebe.


Welcher?

Ihr macht euch anscheinend keine Vorstellungen, welcher Schindluder in den letzten Jahren mit Kennzeichen getrieben werden. Und sobald das Auto hinter der deutschen Grenze ist, ist auch die Unterschrift auf irgendeinem Zettel egal.

Ob ich mit dem Kaufvertrag zur Zulassungsstelle gehen oder direkt mit den Kennzeichen macht dagegen keinen Unterschied. Der Käufer muß eh dort hin, gelbe oder ovale Kennzeichen holen.

skirbifax
08.09.2014, 08:59
Welcher?

Im Netz kann sich Hinz und Kunz des Kennenzeichens bedienen, incl. der wichtigsten Fahrzeugdaten. Wenn ich einen Käufer mit Personalien habe, dann weiß man, um wen es sich handelt. Ein gravierender Unterschied.


Ob ich mit dem Kaufvertrag zur Zulassungsstelle gehen oder direkt mit den Kennzeichen macht dagegen keinen Unterschied. Der Käufer muß eh dort hin, gelbe oder ovale Kennzeichen holen.

Muss er nicht. Und ganz gewiss hätte ich keine Lust 50 oder 60 km zu einer Zulassungsstelle zu fahren, um dein System anzuwenden. Das müsste dann ja auch zu den Geschäftszeiten dieser Zulassungsstelle sein ... Dass ich einen Käufer aus meinem Landkreis finde, ist ja nicht gesagt - hatte ich bisher auch noch nie. Wie gesagt, ich kaufe und verkaufe regelmäßig meine Winterautos, es waren auch schon Motorräder dabei. Ja, es gab bereits Nachfragen, nein, es gab keinen Ärger. Ich habe einen ordnungsgemäßen Verkauf durchgeführt, der Rest ist nicht mein Bier.

Aber hier gibt es sicher kein Richtig und kein Falsch. Jeder muss es so machen, wie es für ihn stimmig ist.

michaelX
08.09.2014, 09:49
Er muß zur Zulassungsstelle, weil er mein Kennzeichen nicht bekommt. Punkt.

Ein gelbes Kennzeichen bekommt man auf jeder Zulassungstelle, da muß man nicht aus dem selben Landkreis kommen. Du brauchst nur eine Doppelkarte.

Schön daß du bisher keinen Ärger hattest.

Wiesenblume
08.09.2014, 09:53
Och, nö. Ich lasse zweimal unterschreiben. Einmal für die Versicherung, einmal für die Zulassungsstelle. Damit kommt keiner mehr zu mir.

Passierte vor 4 Jahren in meinem Freundeskreis: Auto von privat an privat verkauft, mit Ausweiskopie, Unterschriften und der schriftlichen Zusage des Käufers, das Auto umzumelden.

1 Woche später stand die Kripo mit schwerem Geschütz vor der Tür: "Ihr Wagen wurde als Fluchtauto bei einem Banküberfall genutzt. Bitte kommen Sie mit."

Beim Kauf vorgelegter Perso war gefälscht bzw. gestohlen, umgemeldet wurde gar nichts... unser Kumpel hatte größte Schwierigkeiten mit den Uniformierten. Das war nicht mehr lustig, da man ihm unterstellte, den Verkauf als Straftatvorbereitung fingiert zu haben, um dann "reingewaschen" den Wagen als Fluchtfahrzeug zu nutzen/nutzen zu lassen.

Da blieb uns das anfängliche Lachen wirklich im Halse stecken. Es gibt einfach Typen auf dem Automarkt, deren kriminelle Energie unterschätzt man...

lunete
08.09.2014, 12:19
Welcher?

Ihr macht euch anscheinend keine Vorstellungen, welcher Schindluder in den letzten Jahren mit Kennzeichen getrieben werden. Und sobald das Auto hinter der deutschen Grenze ist, ist auch die Unterschrift auf irgendeinem Zettel egal.

Ob ich mit dem Kaufvertrag zur Zulassungsstelle gehen oder direkt mit den Kennzeichen macht dagegen keinen Unterschied. Der Käufer muß eh dort hin, gelbe oder ovale Kennzeichen holen.

Kann ich nur unterschreiben: Das Auto würde ich immer selbst abmelden und dem Käufer dann so übergeben. Er kann ein Kurzzeitkennzeichen mitbringen, um das Auto mitzunehmen und es dann neu anmelden.

Meine Tippgeber für diese Praxis (haben wir bei unserm Alten letztes Jahr so gemacht) sind Leute aus der Branche: befreundete Automechaniker.

Inaktiver User
08.09.2014, 12:44
Ich finde das hier ganz schön übertrieben wird, in der Angst. Ich hab meine alten Autos immer über mobile verkauft und das waren keine alten Rostlauben, sondern Autos aus dem Luxusbereich. Was soll denn passieren, wenn jemand das Auto auf dem eigenen Hof besichtigt? Wird man dann überfallen und ausgeraubt? So ein Quark.

Und selbstverständlich hab ich immer sämtliche Papiere, Rechnungen, Serviceheft - einfach ALLES, was zum Auto gehört dabei. Wie soll sich der potenzielle Käufer denn sonst ein Bild machen? Rechnungen über Reparaturen steigern nämlich den Wert des Fahrzeugs, weil das dann Neuteile sind.

Je nachdem wieviel der Wagen abwerfen soll, würde ich eine Fahrzeugaufbereitung investieren. Hab ich immer gemacht.

Kennzeichen kann man ohne Probleme dran lassen, meist ist es aber doch so, dass man sich mit dem Käufer dann bei der Zulassungsstelle trifft. Wer kauft denn schon ein Auto für das er 100e Kilometer fahren muss. Das sieht man doch eher bei Exoten und Liebhaberfahrzeugen.

Die Kurzzeitkennzeichen kosten knapp 100,- und Fahrerei. Je nach Wert des Fahrzeugs fänd ich es frech sowas noch dem Käufer zuzumuten.

Das einzige, wo man aufpassen muss, sind besondere Sportwagen. Da kommen nämlich gerne mal "Probefahrttouristen".

michaelX
08.09.2014, 12:50
Was soll denn passieren, wenn jemand das Auto auf dem eigenen Hof besichtigt? Wird man dann überfallen und ausgeraubt? So ein Quark.

Passiert ständig. Lohnt sich bei entsprechenden Autos ja mal nachzuschauen, wie der Verkäufer so wohnt. Lage peilen.

Ich sprach auch von den Papieren (Schein und Brief), nicht von den Unterlagen! Ich geb auch meinen Originalbrief nicht aus der Hand bevor ich kein Geld und keinen Vertrag habe.

Inaktiver User
08.09.2014, 13:17
Passiert ständig. Lohnt sich bei entsprechenden Autos ja mal nachzuschauen, wie der Verkäufer so wohnt. Lage peilen.


Aha... und einfach mal durch die Straßen fahren und schauen, was da für Autos vor der Tür rumstehen, ist keine Möglichkeit die Wirtschaftskraft eines Haushalts zu erkunden? Oder einfach mal in die Gegenden zu fahren, wo die dicken Häuser rumstehen? Jeder weiß doch, wo die Menschen mit Kohle wohnen.

Ganz ehrlich: über eine Gebrauchtwagenanzeige einen Überfall zu planen ist das absurdeste, was ich je gehört habe.

Ich würde als potenzieller Einbrecher lieber zu meinen Nachbarn gehen. Deren Haus ist doppelt so groß und der Fuhrpark vor der Tür beeindruckend.

sundays
08.09.2014, 14:37
Es wird nicht übertrieben. Es wird nur gewarnt vor bestimmten Verhaltensweisen. Wenn du willst, kannst du auch gern deine Haustür offen stehen lassen. Ich würde dir aber davon abraten.
Ich erlebe das leider häufiger in meinem Bekanntenkreis. Ich warne vor etwas, das wird in den Wind geschlagen.
Leider passiert genau das, wovor ich gewarnt habe :unterwerf: Es muss immer erst weh tun oder Geld Kosten, bis solche Ratschläge ernst genommen werden, ist scheinbar menschlich.
So geschehen bei einem privaten Autokauf: Ich rate von Modell, Baujahr und einem privaten Verkäufer ab.
Freundin muss es unbedingt trotzdem so machen. Ergebnis: Ärger mit dem Verkäufer, der einige Mängel verschwiegen hat, finanziell eine Katastrophe, es wurde noch abbezahlt, als das Auto schon im Schrott war. :grmpf:
Aber es sind ja alle schon groß und wissen was sie tun.

skirbifax
08.09.2014, 14:56
So geschehen bei einem privaten Autokauf: Ich rate von Modell, Baujahr und einem privaten Verkäufer ab.
Freundin muss es unbedingt trotzdem so machen. Ergebnis: Ärger mit dem Verkäufer, der einige Mängel verschwiegen hat, finanziell eine Katastrophe, es wurde noch abbezahlt, als das Auto schon im Schrott war. :grmpf:
Aber es sind ja alle schon groß und wissen was sie tun.

Ich kaufe regelmäßig privat und hatte noch nie Ärger. Wir gehen immer zu zweit besichtigen. Er ist für die technische Seite zuständig, ich höre auf mein Bauchgefühl, ob der Verkäufer "ehrlich" ist. Und dazu gehört auch zu sehen, wie und wo der Verkäufer wohnt. Nein, ich brauche dazu keine Hausbesichtigung, mir reicht es auch im Hof vor der Garage zu stehen. Und Verkäufer, die sich mit mir irgendwo treffen wollen, sortiere ich sofort aus. Verallgemeinern kann man in meinen Augen hier gar nichts.

sundays
08.09.2014, 15:10
Verallgemeinern kann man in meinen Augen hier gar nichts.
Hab ich das getan?

Ich hätte allein von dem Fahrzeug abgeraten wegen der Pannen- und Mängelstatistik und anderen Erfahrungen.
Ihr Mann war dabei und glaubte, Ahnung zu haben.
Ich sage nie: Mach das nicht! Ich sage immer nur: Ich würde das nicht tun an deiner Stelle.

Hinterher konnte ich mir das Gejammer wegen des Geldes anhören...

Ich würde auch nicht grundsätzlich davon abraten, privat gebraucht zu kaufen, es kommt eben auf die Situation an.

ereS
08.09.2014, 22:42
Er muß zur Zulassungsstelle, weil er mein Kennzeichen nicht bekommt. Punkt.

Ein gelbes Kennzeichen bekommt man auf jeder Zulassungstelle, da muß man nicht aus dem selben Landkreis kommen. Du brauchst nur eine Doppelkarte.

Schön daß du bisher keinen Ärger hattest.

man kann auch erst den kauf abwickeln, das fahrzeug bleibt stehen bis der kaeufer das fahrzeug umgemeldet hat
wenn er mit den neuen papieren und kennzeichen kommt, dann kann er das fahrzeug abholen

doppelkarten gibt es schon seit jahren ( 2008 ) nicht mehr
inzwischen heißt das evb und nennt sich elektronische versicherungsbestaetigung
hierfuer bekommst du einen code vom versicherer den du dir sogar per sms senden lassen kannst
diesen gibst du auf der zulassungsstelle an

michaelX
09.09.2014, 07:56
Es gibt auch keinen Fahrzeugbrief und -schein mehr und auch keine ovalen Kennzeichen, aber jede/r weiß, was gemeint ist. :blumengabe:
Kontonummern gibt es jetzt auch nicht mehr, die Welt ändert sich. :pfeifend:

Mein Auto hab ich 2006 gekauft, damals gab es noch eine Doppelkarte, das kommt hin.

lunete
09.09.2014, 20:07
Kennzeichen kann man ohne Probleme dran lassen, meist ist es aber doch so, dass man sich mit dem Käufer dann bei der Zulassungsstelle trifft. Wer kauft denn schon ein Auto für das er 100e Kilometer fahren muss. Das sieht man doch eher bei Exoten und Liebhaberfahrzeugen.

Die Kurzzeitkennzeichen kosten knapp 100,- und Fahrerei. Je nach Wert des Fahrzeugs fänd ich es frech sowas noch dem Käufer zuzumuten.


Die Bedingung mit den Kurzzeitkennzeichen wurde von Interessenten an unserem Auto anstandslos akzeptiert. Sie sind auch günstiger, meine ich.
Die Interessenten kamen aus einem Umkreis von ca. 100-150km, ein Liebhaberstück war unser Auto nicht.

Zu den von Michael angesprochenen 'Schrägen Vögeln': da kamen wirklich Leute, die wirkten wie ihre eigene Karikatur (so, wie in nicht sonderlich sorgfältigen Filmproduktionen Autoschieber, Kleinmafiosi und Schrottplatzkönige dargestellt werden). Habe gestaunt, dass es sowas in der Realität gibt.