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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Empfehlung e-Bike



katja90
21.08.2014, 13:11
Hallo Brigitte-Gemeinde, wer von Euch hat schon mal so ein e-Bike ausprobiert. Wir wollen unserer Mutter eines schenken, weil die so gern radelt, mittlerweile aber halt nicht mehr die jüngst und somit flotteste ist. Hat jemand Erfahrung mit den Elektro-Fahrrädern? Wie viel Geld müssen wir für ein gutes Bike ausgeben oder hat jemand einen konkreten Tipp? Ein paar Anregungen wären super, aber bitte keine Posts wie „So was würde ich nicht kaufen“. Danke...

Carolly
22.08.2014, 08:04
Es gibt ziemlich billge Elektroraeder, aber diese sind oft sehr schwer und die Batterien sind muell. Ein halbwegs gutes E-Bike duerfte schon ueber 1000 Euro kosten denke ich. Man sollte kein E-bike kaufen welches auf einem normalen Rad aufgebaut ist weil solch eines den Extrabelastungen nicht gewachsen sein koennte. Worauf ich achten wuerde:
wir gut ist die Batterie, wie oft laesst sich diese aufladen, wie lange laeuft diese, was ist bei Kaelte?
Gewicht vom Rad: viele Raeder fuer aeltere Leute haben oft einen tiefen Einstieg was das Rad unstabil macht, dazu sind diese Raeder meistens schwerer weil eine stabile Verbindung her muss. Bei einem hohen Gewicht macht sich die schlechte Stabilitaet (wackeln zwischen Sattel und Lenker) viel mehr bemerkbar, was gerade bei aelteren Leuten problematisch sein koennte. Muss das Rad ueber eine Treppe aus dem Keller getragen werden?
Leichte Tretunterstuetzung oder eher eine Art Mofa? Viele aeltere Leute haben keine gute Kontrolle mehr ueber ein schnell rasendes Zweirad und reagieren verspaetet. Die unstabile Konstruktion und das hohe Gewicht von dem Ding machen sich gerade dann bemerktbar.
Und liess dir z.B. dieses hier nochmal durch: DER SPIEGEL*47/2013 - Rasende Rentner (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-121741506.html)

wildwusel
22.08.2014, 08:34
Guck mal im "Test"-Heft von August. Das sagt dir vielleicht nicht, was du kaufen sollst, aber immerhin, worauf du achten mußt. Ich würde auf jeden Fall eine Probefahrt machen, auch mit den "Augen" einer älteren Frau, die vielleicht keine so gute Balance, Sicht, oder so schnelle Reaktionen mehr hat: e-bike-Fahren will geübt sein, selbst wenn man viel radfährt, oder Motorradfahrer ist.

Man sollte auch berücksichtigen, daß andere Verkehrsteilnehmer die Geschwindigkeit eines Radfahrers u.a. an Körperhaltung und -bewegung abschätzen -- wer ein E-Bike oder Pedelec fährt, sieht aus, als würder er sich mit <15 km/h bewegen, ist aber zwei- bis dreimal so schnell! Diese Fehleinschätzung muß der Fahrer kompensieren können.

Technisch gibt es Unterschiede im Fahrgefühl je nach Motortyp, ausprobieren. Wenn ich das richtig im Kopf habe, laufen Mittelmotoren am fahrstabilsten.

Es könnte auch hilfreich sein, sich über Unterbringung, Pflege, Akkulebensdauer... zu informieren, damit klar ist, was noch an Kosten und Aufwand nachkommt, ehe man ein Geschenk macht. Und zur Führung eines E-Bikes im Unterschied zu einem Pedelec gibt es m.W. Vorbedingungen (Mofafahrerlaubnis, Versicherungskennzeichen?), müßte man gucken.

Und natürlich die persönlichen Anforderungen und Vorlieben: Sitzposition, Lenker/Sattelform, Durchstiegshöhe, Gepäckunterbringung, Reichweite, Leistung...

laissez-faire
22.08.2014, 09:12
Guten Morgen!

Meinst du wirklich E-Bike (Unterstützung bis 45 km/h - die Rennmaschinen) oder Pedelec (bis 25 km/h)?
Ich gehe jetzt mal von letzterem aus...

Knackpunkt und Kostenpunkt ist u.a. ein vernünftiger Akku. Wir (Mann, Schwiegereltern und meine Wenigkeit) haben uns für Fahrräder mit Bosch Antrieb und Akku entschieden. Während die Jüngeren gut mit sportlichen Scott - Rädern unterwegs sind haben die Schwiegis Kalkhoff - Räder. Eine Seniorin aus unserer Straße hat sich auch gerade für ein Kalkhoff entschieden. Modell kann ich dir gerade nicht sagen.

Wir haben alle jeweils knapp über € 2000 bis hin zu € 3000 für die Räder ausgegeben. Bei Modellen aus der Vorsaison kann man gut und gerne auf Rabatt von € 800 - 900 kommen. Dafür sind die Räder aber auch mittlerweile vollwertiger Auto - Ersatz. Die Schwiegereltern machen ALLES mit dem Rad und sind mit Ü 70 entsprechend sehr fit (ein wenig Strampeln muss man schon noch).
Und wir fahren auch mit den Rädern und entsprechenden Packtaschen zur Arbeit oder mit Junior und einem Fahrradanhänger durch die Gegend.

Lange Rede...:
Generell kann ich die Anschaffung empfehlen, um die € 2000 solltet ihr aber schon ausgeben (wir haben monatelang verglichen und getestet...)

mainecoon2
22.08.2014, 13:21
Hallo katja90,

ich weiss, es läuft jetzt alles unter dem Begriff "e-Bike", aber vermute dennoch, ihr wollt eurer Mutter ein Pedelec schenken, also ein Rad, das lediglich durch Akku unterstützt ist, wo sie aber noch selbst treten muss. Auf einem "richtigen" e-Bike muss man nicht selbst treten und braucht auch ein Nummernschild, sowie Helmpflicht.
Mein Mann hat sich letztes Jahr ein Pedelec gekauft und ist begeistert.
Ich würde euch vor allem empfehlen, es nicht im Baumarkt oder Supermarkt zu kaufen, sondern beim Fachhändler (Reklamationen, Reparature, Wartung, Einweisung, Ersatzteile). Eure Mutter sollte es Probefahren und es sollte einfachin der Handhabung sein. Das muss sie selbst ausprobieren. Für ein gutes Pedelec musst du beim Fachhandel 2500 Euro veranschlagen, nach oben gibt es kaum Grenzen, aber für diesen Preis bekommst du auf jeden Fall ein gutes Bike.
Da ältere Menschen manchmal nicht so technik-affin sind, würde ich wirklich auf einfache Handhabung achten, also gute einfache Bedienbarkeit, Schaltung, Akkuaufladung, Akkuwechsel.
Deine Mutter wird vermutlich grosse Freude daran haben.
LG

mainecoon2
22.08.2014, 13:22
Hallo katja90,

ich weiss, es läuft jetzt alles unter dem Begriff "e-Bike", aber vermute dennoch, ihr wollt eurer Mutter ein Pedelec schenken, also ein Rad, das lediglich durch Akku unterstützt ist, wo sie aber noch selbst treten muss. Auf einem "richtigen" e-Bike muss man nicht selbst treten und braucht auch ein Nummernschild, sowie Helmpflicht.
Mein Mann hat sich letztes Jahr ein Pedelec gekauft und ist begeistert.
Ich würde euch vor allem empfehlen, es nicht im Baumarkt oder Supermarkt zu kaufen, sondern beim Fachhändler (Reklamationen, Reparature, Wartung, Einweisung, Ersatzteile). Eure Mutter sollte es Probefahren und es sollte einfachin der Handhabung sein. Das muss sie selbst ausprobieren. Für ein gutes Pedelec musst du beim Fachhandel 2500 Euro veranschlagen, nach oben gibt es kaum Grenzen, aber für diesen Preis bekommst du auf jeden Fall ein gutes Bike.
Da ältere Menschen manchmal nicht so technik-affin sind, würde ich wirklich auf einfache Handhabung achten, also gute einfache Bedienbarkeit, Schaltung, Akkuaufladung, Akkuwechsel.
Deine Mutter wird vermutlich grosse Freude daran haben.
LG

katja90
25.08.2014, 13:13
Hallo Freunde und erst mal vielen lieben Dank für die Infos. Uns geht es nicht um billig, sondern um gut, das nochmal vorweg. Und ja, es ist wohl eher ein Pedelec, soll also nur unterstützen, nicht aber ganz allein „fahren“. 2.5 ist zwar jetzt schon ein Happen, aber da eh die ganze Familie zusammen legt, dürfte das Geld weniger ein Problem sein. Eine Frage noch: ich habe zuletzt viel gelesen, dass man das Fahrrad je nach Fahrer individuell aussucht (wegen Haltung etc.). Also ist es besser, das Pedelec mit unserer Mum zusammen zu kaufen statts heimlich?

taggecko
25.08.2014, 13:28
Ja, kauft es unbedingt zusammen, Rahmenhöhe, Art des Sattels etc hängt schon von den Vorlieben und Gegebenheiten ab.
Ich habe eines von Matra, iStep und bin sehr zufrieden damit. Da ich nicht sehr groß bin, gab es nicht so viele passende zur Auswahl.

mainecoon2
25.08.2014, 15:28
Hallo Katja90,

ja unbedingt eure Mutter mitnehmen zum "Anprobieren". Ihr könnt ihr ja einen Gutschein schenken für das Pedelec und dann gemeinsam losziehen.
LG

gochrissi
27.10.2014, 21:07
Hi,
hab das erst jetzt gesehen - hast du schon gekauft?

Ich hab mich mal an diesem versucht: [...] :allesok:

Bis jetzt (habs ja erst seit guten 3 Monaten) find ichs klasse - lässt sich super fahren, Akku hält recht lange und ist flott wieder aufgeladen. :freches grinsen:

Kraaf
17.12.2014, 12:41
Katja wird mein Beitrag sicherlich nicht mehr bei ihrer Entscheidung helfen, aber vielleicht anderen, die diesen Strang aus eigenem Interesse trotzdem noch lesen:

Wir haben zwischenzeitlich mehrere ebikes, die im Alltag Auto, aber auch die bisherigen Fahrräder fast komplett ersetzen. Steigungen, von denen es hier viele gibt, sind damit kein Problem mehr.

Aber:

Wir hatten bereits vorher Fahrrad- bzw. Zweiraderfahrung, auch hier im Großstadtverkehr.
Unsere zuletzt gekauften Pedelecs sind sehr kompakt, vergleichsweise leicht und wurden von uns erst einmal ausgiebig getestet, ob sie wirklich passen und sie sollten natürlich auch gefallen.
Wir haben trockene, ebenerdige und diebstahl- und vandalismussichere Abstellmöglichkeiten zuhause, dito am Arbeitsplatz.
Wartung und Reparaturen an Mechanik und Elektronik können wir an unseren Modellen noch selbst vornehmen und tun das auch, ansonsten wäre ein gute Fachwerkstatt ums Eck unverzichtbar.

Ein baugleiches Pedelec hatten wir für die betagte Schwiegermutti sozusagen gleich mitbesorgt. Auch als Überraschung und auch wir dachten, gute Idee. Das war leider ein Flop. Sie benutzt es einfach nicht, fühlt sich unsicher damit und ist bereits mit Bedienung, Stufenschaltung und Akkupflege überfordert. Für sie bleibt im ländlichen Bereich ihr Auto die erste Wahl. Reinsetzen, anlassen, Gas geben, fertig, megabequem. Solange das noch funktioniert, kann kein Pedelec dagegen anstinken. ;-)

Mijas
24.12.2014, 19:52
Hallo,
ich möchte mir jetzt auch ein Pedelec anschaffen.
Habe Knorpelschaden am Knie, und kann deshalb mit einem normalen Fahrrad nicht mehr fahren.
Ich muss noch ein paar Jahre warten, bis ich ein künstliches Kniegelenk bekomme.
Mein Arzt meint, 4-5 Jahre sollte ich noch durchhalten.

Wie ist denn das mit dem gesundheitlichen Aspekt ?
Fahrradfahren fördert die Produktion der Gelenkschmiere.
Stärkt das Herz-Kreislaufsystem, und regt den Stoffwechsel an.

In wie weit funktioniert das noch mit dem Pedelec ?

Ich würde täglich ca. 20km fahren. (plus Einkaufen)
Kurze Strecken bergauf. (Hamburg ist eher eben).

Möchte schon noch aktiv fahren, aber eben nur noch, soweit wie mein Knie das zu lässt.


Mijas

Scooter2
24.12.2014, 21:39
Soweit ich weiss,kann bei einem Pedelec die Tretunterstützung gewählt werden-je mehr unterstützt wird,desto rascher ist das Akku leer-soweit wenigstens das was ich gelesen habe.Ich möchte mir auch eins anschaffen weil ich beim normalen Rad immer massiv dampfe für eine Stunde nach der Fahrt und das stört mich doch massiv.Bis dato hab ih erstmal im Net geguckt und gelesen,bei Youtube mal geguckt wonach ich überhaupt Ausschau halten muss-sprich,wonach ich gucken und aussuchen muss.
Kalkhoff hat gute Kriterien,wie auch Flyer,wobei die relativ schwer sein sollen.Ein gutes Display soll auch wichtig sein und eine Federung vorne.
Die Billigräder sind zu gefährlich weil sie zuwenig stabil gebaut sind.
Ohne Probefahren gehts wirklich nicht um zu sehen welches Rad so richtig gut zu einem passt

GuteLaune
25.12.2014, 17:21
ich möchte mir jetzt auch ein Pedelec anschaffen.
Habe Knorpelschaden am Knie, und kann deshalb mit einem normalen Fahrrad nicht mehr fahren.
In wie weit funktioniert das noch mit dem Pedelec ?

Ich würde täglich ca. 20km fahren. (plus Einkaufen)
Kurze Strecken bergauf. (Hamburg ist eher eben).

Möchte schon noch aktiv fahren, aber eben nur noch, soweit wie mein Knie das zu lässt.


Dann ist ein Pedelc ideal für dich. Du musst ja immer noch treten, und bei ca. 20 km Fahrstrecke täglich hast du gut Bewegung. Und wenn es mal schwer wir, z.B. an Steigungen oder bei Gegenwind, hilft dir der Motor ein bisschen.
Ich habe seit einem knappen Jahr ein Kalkhoff Agattu P8, Kostenpunkt ca. 2300 Euro. Seither fahre ich - trotz gesundheitlicher Einschränkungen - nur noch wenig Auto: Und ich weiß, dass ich an meinem "Hausberg" und an den diversen Steigunge in unserem Ort keine Probleme habe - obwohl ich nicht fit bin.

Mijas
25.12.2014, 18:51
Hallo GuteLaune,

an ein Kalkhoff hatte ich auch gedacht, weil mein normales Fahrrad eins ist,
und ich immer sehr zufrieden war damit.
Wegen dem Knorpelschaden kann ich leider nicht mehr damit fahren.

So 2000-2500 € wollte ich ausgeben.
Soll ja ein Gutes sein.

Mein normales hat auch schon so ca. 1000 € gekostet.

Mein Chef hat sogar gesagt, das wir im Gebäude einen Platz dafür suchen können, wo es beim Arbeiten nicht stört.
Damit ich das Fahrrad nicht die ganze Zeit draußen stehen lassen muss.
Obwohl im Gebäude eigentlich nichts Privates stehen darf.

Aber, weil so ein Fahrrad recht teuer ist, will er eine Ausnahme machen.

Das wäre natürlich super.

Dann werde ich nächste Woche mal zu meinem Fahrradhändler gehen,
und fragen, ob er so ein Agattu P8 hat.
Oder bestellen kann.


Mijas

GuteLaune
26.12.2014, 11:00
MIja, vielleicht kannst du so ein Rad auch einfach mal zur Probefahren? Nur weil es für mich ideal ist, muss es für dich ja noch nicht passen - von der Körpergeometrie her.
Ich finde das Rad halt gut, weil es bedienungsfreundlich ist, die Sache mit dem Akkuwechsel bz. -laden geht problemlos. Ich fühle mich einfach gut auf dem Rad.

Es hat natürlich auch Nachteile: Andere Räder haben eine sogenannte Rückgewinnung für den Strom. Das heißt, wenn du bergab rollst, lädt sich der Akku wieder auf. Das fehlt hier. Und zum Aufladen braucht es ein ziemlich schweres Ladegerät - nur Steckdose ist nicht. Also letztlich eher kein Rad für lange Radwanderungen.
Aber für mich unproblematisch: Ich nutze es als Auto-ERsatz in der Stadt, zum Einkaufen, zur Arbeit... Und da kann ich gut eine Woche lang fahren, notfalls mit voller Unterstüzungsstufe, wenn mir danach ist. Am Freitagabend kommt der Akku auf die Ladestation - und am Samstagmorgen ist es wieder einsatzfähig.

Mijas
26.12.2014, 15:32
Hallo,

ich habe mal Google befragt nach dem E-Bike, und viele positive Erfahrungen gelesen.

Ich wird am Montag mal zu meinem Fahrradhändler gehen, und schauen, welche Pedelec´s
er im Laden hat.

Ich hoffe, er hat auch welche von Kalkhoff.

Ich kann dann sicher mal welche Probefahren.

Ich würde mit dem Fahrrad nur zur Arbeit fahren, und auch einkaufen.
Da sollte es kein Problem mit der Akkulaufzeit geben.

Für mein Knie ist es wichtig, das ich wieder Fahrrad fahren kann.
Das ist ja sehr gut für das Knie, weil dadurch Gelenkschmiere produziert wird, die das Kniegelenk schützt.
Und die Muskulatur gestärkt wird.
Zum anderen wird der Stoffwechsel angeregt, sodass ich auch wieder Gewicht verliere.
Habe nämlich etliche Kilo zugenommen, seitdem ich nicht mehr Rad fahren kann.

Ich muss noch ein paar Jahre mit meinem Knie rumlaufen.
Mein Arzt meint, noch bin ich zu jung (49 J.) für ein künstliches Knie.

Wie ist denn das beim Bremsen, wenn man mit Motorunterstützung fährt ?


Mijas

GuteLaune
26.12.2014, 16:00
Die Bremsen von meinem Rad sind ziemlich kräftig - man sollte tunlichst nicht mit der Vorderrad-Bremse alleine bremsen, um nicht kopfüber abzusteigen.
Die Frage nach den Bremsen stellt sich aber nicht wegen des Motors - nur wegen der Geschwindigkeit. Man fährt, sofern man den Motor an hat, automatisch schneller als mit einem normalen Rad und hat folglich auch einen längeren Bremsweg. Der Motor spielt weniger eine Rolle: In dem Moment, in dem du aufhörst zu treten, schaltet sich bei einem Pedelec auch der Motor ab.

Scooter2
26.12.2014, 17:50
Wenn ich mich recht erinnere wird Nabenschaltung und hydr. Scheibenbremse empfohlen die besser greifen sollt wenns mal eilt zum bremsen,ohne dass man die Fliege macht:zwinker:

MaryB
06.01.2015, 08:55
Hallo Mijas,

Es stimmt, Radfahren ist ideal bei Gonarthrose, genau wie schwimmen. Aber, würde ich, wie du, in Hamburg wohnen, dann würde ich mir kein teures E-bike kaufen. Ich würde ein Fitnessbike kaufen. Das hat einen leichten Rahmen, ähnlich wie Rennrad, schmalere Reifen aber einen geraden Lenker, so dass du bequem sitzt. Vorteil, durch den Rahmen hat das Rad wenig Gewicht, um die 7 kg, und die schmaleren Reifen machen es flott. So kannst du deine 20 km bequem radeln ohne das Knie zu überlasten. Meiner Meinung nach macht ein E- Bike nur Sinn wo auch viele Steigungen sind.
Nur so als Tip, soll keine Besserwisserei sein.

wildwusel
06.01.2015, 23:21
Achtung, schmalere Reifen und leichter/kurzer Rahmen sind schnelle und spaßige Fahrräder, aber anpspruchsvoll in der Handhabung, vor allem in Stadtverkehr. Wenn man keine geübte Fahrerin ist, oder Gelegenheit hat, auf einfacheren Straßen eine zu werden, ist man mit etwas schwerfälligerem oft besser bedient.

Mijas
10.01.2015, 20:07
@MaryB

Hamburg hat zwar keine Berge, aber in der Stadt auch den einen oder anderen Anstieg.
Da macht ein E-Bike schon Sinn.

Nun soll bei mir eine Knorpelglättung und Kniespülung gemacht werden.
In der Hoffnung, das ich danach weniger Schmerzen habe.

Nun bin ich am Überlegen, kauf ich das E-Bike noch vor der OP oder danach ?

Ich muss das Rad ja Probe fahren.
Und im Moment ist mein Knie geschwollen.
Was beim Fahrradfahren ja nicht so gut ist.


Mijas

Scooter2
25.01.2015, 10:35
Katja90,was ist eigentlich aus dem E-Bike-Wunsch/Anfrage geworden????:cool: