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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ich verstehe das wirklich nicht!



sehnsucht
02.12.2006, 07:38
Gestern habe ich gehört das Allan Carr der große Verfechter des Nichtrauchens gestorben ist! An Lungenkrebs!!!!
Besser ist es auch,das ich es nicht verstehen brauch!
Grüße Sehnsucht

ReginaM
02.12.2006, 08:22
Gestern habe ich gehört das Allan Carr der große Verfechter des Nichtrauchens gestorben ist! An Lungenkrebs!!!!
Besser ist es auch,das ich es nicht verstehen brauch!
Grüße Sehnsucht

Was gibt es daran nicht zu verstehen? Wenn man etwas für richtig erkannt hat, muß das noch lange nicht heissen, dass man sich auch danach richtet und man kann auch an Lungenkrebs erkranken, ohne überhaupt jemals geraucht zu haben.

Und einmal ganz davon abgesehen, man darf nicht unbedingt alles uneingeschränkt glauben, was so alles berichtet wird.

sehnsucht
02.12.2006, 08:37
Hallo Regine,ic habe eben gegoogelt und da stand es auch,er ist an Lungenkrebs gestorben.Ich habe es aber komischerweise nicht in den Medien gehört oder gelesen.Normal hätte ich es nicht hier erwähnt aber da ich sein Buch gelesen habe ect. war ich persönlich doch sehr betroffen außgerechnet an Lungenkrebs.Mfg. Sehnsucht

Susanne_2304
02.12.2006, 16:45
Allan Carr war ja auch langjähriger Kettenraucher! Dann entwickelte er "seine" Methode. Ironie des Schicksals, dass er letzten Endes doch an Lungenkrebs gestorben ist, tut mir total leid - auch für seine Familie.
Und ich habe davon im Fernsehen erfahren.

LG
Susanne

Uli-Jane
02.12.2006, 20:17
Hallo,

es lohnt sich immer, solche Nachrichten ganz zu lesen, dann hat man schon sein Antwort:

Zitat von n-tv:
"
Nichtraucherpapst erkrankt
Alan Carr hat Lungenkrebs


Der britische Bestseller-Autor Allen Carr ("Endlich Nichtraucher!") ist an Lungenkrebs erkrankt. Der ehemalige Kettenraucher war mit seinen Tipps und Büchern für Millionen Raucher ein Vorbild, wie man von der Nikotin-Sucht wieder wegkommen kann. Die Ärzte des 73-Jährigen, der heute in Spanien lebt, sind sich nach britischen Presseberichten nicht sicher, ob die Krebs-Erkrankung aufs Rauchen zurückzuführen ist. Seine letzte Zigarette will Carr vor 23 Jahren geraucht haben.

Trotz der Krebsdiagnose will der Engländer nicht aufgeben. Die Tageszeitung "The Guardian" zitierte ihn mit den Worten: "Seit ich das Rauchen aufgegeben habe, bin ich der glücklichste Mensch der Welt - und so fühle ich mich heute immer noch." Ein Sprecher seiner Selbsthilfe-Organisation Easyway sagte, möglicherweise sei die Krebs-Erkrankung auch aufs Passiv-Rauchen zurückzuführen. Carr habe viele Jahre in nikotingeschwängerten Räumen verbracht, um anderen Rauchern zu helfen. "

Die Folgerung, dass man ruhig weiterrauchen kann, weil Carr das Aufhören auch nichts genützt hat, halte ich für kurzsichtig.
Aber das muss jeder selber wissen.

Gruß Uli

sehnsucht
02.12.2006, 21:57
Ja schon aber ich finde es ist ein Wiederspruch in sich.Was soll es jetzt auch anderes sein als"rauchgeschwängerte Räume"!?Also meine Freundin hat nie geraucht und ist in ziemlich jungen Jahren an ganz schlimmen Lungenkrebs gestorben.Man darf Lungenkrebs nicht nur am rauchen ausmachen.

Miriam68
03.12.2006, 17:43
Sehnsucht,

Was soll ich sagen ... ich war ziemlich baff, als ich das von Alan Carr las. Sowas nennt man dann wohl "ironie des Schicksals". Ich kenne einige ehemalige Raucher, die's mittels seinem Buch geschafft haben, sich die Zigis abzugewöhnen.

Tut mir sehr leid, dass Deine Freundin auf so scheussliche Weise sterben musste. Meine Schwester (ehemalige Kettenraucherin) hatte auch Lungenkrebs und hat's leider nicht geschafft.

Ich persönlich glaube, dass man mit Rauchen den Lungenkrebs fördert - was aber leider nicht heisst, dass man sich durch Nichtrauchen davor schützen kann. Ich denke, man sollte jetzt nicht hingehen und glauben, dass man jetzt ja weiterrauchen kann, da es eh keine Rolle spielt. Fänd ich persönlich schade - Denn Rauchen hat doch noch ein paar andere, unschöne Konsequenzen ausser Krebs ...leider.

Schaut mal hier - ein Grossteil aller Lungenkrebsfälle waren über längere Zeit Raucher. Ein Zusammenhang besteht da sicher.http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/lungenkrebs.htm
Die Anzahl der Lungenkrebspatientinnen steigt ... http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/bericht-5267.html


Sehnsucht, ich hab Dir diese Links jetzt nicht hier reinkopiert, um Dich zu verhöhnen. Versteh mich bitte nicht falsch! :blumengabe:

Inaktiver User
04.12.2006, 11:49
Ich kann hier keinen Widerspruch erkennen. Ein ehemaliger Kettenraucher ist an Lungenkrebs gestorben - das kommt sehr oft vor. Das hängt mit den Inhaltstoffen in den Zigaretten zusammen, die ungesund sind. Wer derart stark raucht nimmt Lungenkrebs in Kauf. Sein Tod hat nichts mit dem Aufenhalt in rauchgeschwängerten Räumen zu tun sondern das er jahrzehntelang bis zu 100 Zigaretten täglich geraucht hat. Den Krebs kann er uU schon mit 50 Jahren in seinen Lungen gehabt haben, noch bevor er aufgehört hat.

sehnsucht
04.12.2006, 15:42
Also für mich ist der wiederspruch so zu begründen.Ich bin auch dast 50 habe jahrzehnt geraucht und kann uU, Lungenkrebs schon in mir haben!!Also ist das aufhören so oder so sinnlos.Denn ich müßte jetzt ewig daran denken gruß sehnsucht

Lolle28
05.12.2006, 09:03
Sorry, Sehnsucht, aber ich finde, dass du es dir damit seeeehr leicht machst. Natürlich, jeder der raucht bzw. geraucht hat (und hier spielen natürlich auch die Jahre und die Menge eine Rolle) setzt sich dem Risiko aus, an Lungenkrebs oder anderem zu erkranken.
Aber die Begründung "Na, dann brauch ich ja jetzt nicht aufhören, weil ich bin bestimmt sowieso schon krank" finde ich doch ziemlich - sorry - schwach.
Aber jedem das Seine. Letztendlich bist nur du allein für deine Gesundheit verantwortlich.
Wusstest du, wie schnell sich der Körper nach einem Rauchstopp erholen kann?

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick zu den einzelnen Phasen der körperlichen Erholung, sobald Sie mit dem Rauchen aufhören.

20 Minuten nach der letzten Zigarette gleichen sich Herzschlagfrequenz und Körpertemperatur der des Nichtrauchers an. Hände und Füße werden wieder besser durchblutet
Nach 8 Stunden ist das Kohlenmonoxid aus dem Blut verschwunden. Die roten Blutkörperchen transportieren wieder mehr Sauerstoff.
Bereits nach einem Tag beginnt das Herzinfarkt-Risiko zu sinken.
2 Tage nach dem Aufhören verfeinern sich Geruchs- und Geschmackssinn. Das Essen schmeckt wieder besser.
Nach 3 Tagen bessert sich die Atmung spürbar.
Nach 3 Monaten kann sich die Lungenkapazität bis um ein Drittel erhöhen. Der Kreislauf stabilisiert sich.
In den ersten 9 Monaten verringert sich die Zahl der Hustenanfälle. Die Nasennebenhöhlen sind befreit. Die Infektionsgefahr für Lunge und Bronchien sinkt.
Nach einem Jahr Nichtrauchen ist das Risiko für Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Herzinfarkte, Angina pectoris) nur noch halb so groß wie während des aktiven Rauchens.
Nach 5 Jahren hat sich auch das Risiko für Lungen-, Mundhöhlen-, Luftröhren- und Speiseröhrenkrebs halbiert.
Nach 10 Jahren ist das Lungenkrebsrisiko fast nicht mehr höher als bei Menschen, die niemals geraucht haben.
15 Jahre nach dem Rauchstop ist das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen wieder so, als hätte man nie geraucht.


Natürlich erkranken Leute an (Lungen)Krebs, die nicht geraucht haben! Natürlich sterben Leute wie Allan Carr an Lungenkrebs, obwohl sie aufgehört haben! Aber FAKT ist, dass Rauchen krank macht und egal, WANN du aufhörst, du die Chance vergrößerst, gesund zu bleiben und nicht an Krebs o.ä. zu sterben.

So, das war mein Wort zum Dienstag :freches grinsen:

Lolle, die seit fast 4 Monaten glückliche Nichtraucherin ist :knicks:

Inaktiver User
05.12.2006, 11:42
Also für mich ist der wiederspruch so zu begründen.Ich bin auch dast 50 habe jahrzehnt geraucht und kann uU, Lungenkrebs schon in mir haben!!Also ist das aufhören so oder so sinnlos.



Ich habe den Eindruck, Du suchst nur ein Begründung für das Rauchen!

Sicher kannst du schon krank sein, vielleicht aber auch nicht und eine Krebserkrankung lässt sich noch verhüten. Carr selber hat geschrieben als seine Erkrankung bekannt wurde, das er keine 70 Jahre alt geworden wäre, hätte er nicht aufgehört. Abgesehen davon fördert Rauchen nicht nur Lungenkrebs sondern bekanntlich auch Durchblutungsstörungen in den Beinen (Raucherbein,) der Geruchssinn kann abnehmen, erhöhtes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall besteht uvam.

Josiela
05.12.2006, 17:05
@Alan Carr

Hallo Walther,
also ich sehe das anders. Denn auch wenn ich selbst das Buch von Alan Carr als unangenehm und für mich selbst nicht hilfreich empfand, so hat mich sein Tod dennoch erschrocken! Besonders da es Lungenkrebs war.

Bekannt ist ja zweierlei: nach 15 Jahren soll Dein Krebsrisiko angeblich auf das Niveau eines Immer-schon-Nichtrauchers gesunken sein. (Alan Carr war aber bereits mehr als 20 Jahre clean.)
Auf der anderen Seite gilt Passivrauchen (also nicht gelüftete Raucherräume) als fast gleich schlimm wie aktives selber rauchen! ==> Drum ist das ja auch so unverantwortlich, wenn Eltern ihre Kleinkinder vollschmökern! (Anstatt zumindest prinzipiell auf den Balkon zu gehen.)

Nun - ich fnde das merkwürdig: Wäre Alan Carr ein Nichtraucher wie ich, hätte er rauchgeschwängerte Räume gemieden.... (Nicht dass ich agressiv gegen weiterrauchende Menschen bin. Aber ich mag es nicht mehr. Und es kommt noch was hinzu: einer der wichtigsten Durchhaltegründe für mich, ist meine neuer guter Geruch....! Ich muss sagen, mir selbst wäre es schwer gefallen Vorträge in Raucherräumen zu halten!

...wobei man vielleicht sagen muss, vielleicht war das ja seine spezielle Durchhaltestrategie für ihn?! (Diese Vorträge halten meine ich jetzt. Wobei ich das immer noch nicht verstehe: wieso hat er nicht die Leute draußen in den Seminarpausen ihre Letzte rauchen lassen?? *Also das verstehe ich irgendwie auch nicht. Grübel.*

Josiela

Josiela
05.12.2006, 17:16
Hallo Sehnsucht,

ich weiß was Du meinst. :-)
Und dennoch garantiere ich Dir, dass man froh ist, nicht mehr zu rauchen, selbst dann wenn der gesundheitliche Aspekt scheinbar plötzlich weg fällt...! ==> Ich dufte viel angenehmer. Außerdem muss ich mir nicht andauernd verschämt eine Ecke im Freien suchen, um dort einen Zwang zu befriedigen! Nix anders war das bei mir und 40 Zigaretten/Tag nämlich. *Einfach peinlich immerzu.*

Ich glaube nicht so recht daran, dass er komplett ein Nichtraucher war. Angeblich sind es nur 15 Jahre, die statistisch Dich entweder in dieser Zeit erkranken lassen oder es soll angeblich alles Gift abtransportiert sein nach dieser Zeit! Nur Mut. Kein Mensch hält ohnehin durch, wenn er die Gesundheit als alleinigen Aufhörgrund nennt! ==> Finde einfach noch weitere Gründe für Dich, Sehnsucht!!!! *Tipp* :-)

Nur Mut, Du brauchst ja kein Passivraucher zu werden,
liebe Grüße
Josiela

PS
Ich habe zwar nicht mit Allan Carr aufgehört (ich konnte mit seiner Demagogie nichts anfangen!), aber es hat mich auch fast 'rückfällig' gemacht. Zumindest für einen Moment lang. In Gedanken! - Und ich bin seit mehr als 2 Jahren 'clean'..... Und zwar richtig straight clean.


Also für mich ist der wiederspruch so zu begründen.Ich bin auch dast 50 habe jahrzehnt geraucht und kann uU, Lungenkrebs schon in mir haben!!Also ist das aufhören so oder so sinnlos.Denn ich müßte jetzt ewig daran denken gruß sehnsucht

Billchen
05.12.2006, 18:23
Hallo,

ich finde es auch sehr schade, dass es AC an Lungenkrebs gestorben ist. Aber wie schon mehrfach geschrieben, das kann natürlich auch einem Exraucher passieren, der schon vor langem aufgehört hat.

Außerdem sterben in Deutschland jährlich rund 3.300 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. Das ist sehr traurig und zeigt, wie schädlich das Passivrauchen ist. Wollte ich als Raucherin allerdings nie wirklich wissen, denn das hätte mein schlechtes Gewissen noch mehr verstärkt.

Aber Fakt ist ja auch, dass es sich immer lohnt aufzuhören, weil wie Lolle ja aufgezeigt hat, die ersten positiven Einflüsse auf unsere Gesundheit ja schon nach wenigen Minuten einsetzen.

Ein Nichtraucher, der an Lungenkrebs stirbt, sollte sicher kein Grund sein weiter zu rauchen. Das wäre nun wirklich völlig unlogisch

Billchen

AnnaNym
06.12.2006, 11:15
Schaut mal hier:

"Ende Juli 2006 wurde bei einer Routineuntersuchung festgestellt, dass Allen Carr an Lungenkrebs erkrankt ist. Als mögliche Ursache wurde angegeben, dass Carr jahrelang in seinen Kursen, während denen zu Beginn das Rauchen erlaubt war, dem Passivrauchen ausgesetzt war. Nach eigener Auskunft hatte Carr selbst seit über 23 Jahren nicht mehr geraucht. „Wenn dies der Grund für die Krankheit ist, dann war es dies für mich wert, weil ich vielen anderen Rauchern damit helfen konnte, gesünder zu leben. Ich bin mir sicher, dass ich bereits vor 20 Jahren gestorben wäre, wenn ich nicht die letzten 23 Jahre als Nichtraucher verbracht hätte. Ich schätze diese Jahre als die wertvollsten meines Lebens ein“,[1] kommentierte Allen Carr.

Am 29. November 2006 verstarb Carr im Alter von 72 Jahren in seinem Haus in Spanien nahe Malaga an den Folgen des Lungenkrebses."
aus: wikipedia.de

Das erscheint mir logisch, dass sein vorgeschädigter Körper durch das jahrelange passivrauchen den Rest bekommen hat. Toll finde ich aber, wie er darauf reagiert. Hut ab vor Alle Carr!!!

Billchen
13.12.2006, 13:35
Als mögliche Ursache wurde angegeben, dass Carr jahrelang in seinen Kursen, während denen zu Beginn das Rauchen erlaubt war, dem Passivrauchen ausgesetzt war.

Deshalb wäre ein Rauchverbot in öffentlichen Räumen sicher umso mehr zu begrüßen. Denn nicht nur Herr Carr war dem Passivrauch ausgesetzt, sondern alle, die gerne mal in Kneipen und Restaurants gehen sind es. Und last not least auch diejenigen die dort arbeiten.

Billchen

Inaktiver User
19.12.2006, 17:27
In den ersten 9 Monaten verringert sich die Zahl der Hustenanfälle. Die Nasennebenhöhlen sind befreit. Die Infektionsgefahr für Lunge und Bronchien sinkt.

Naja, bei meiner Mutter war es so, dass sie, als sie aufgehört hat zu rauchen, starkes Asthma bekommen hat. Also sie hatte es laut Ärzten schon vorher, aber in den Zigaretten sind neben Tabak auch noch ein paar nette Substanzen, die den Hustenreiz unterdrücken, sie hat mit dem rauchen sozusagen ihre Astma-Symptome therapiert... Jedenfalls weiss ich deshalb nicht, ob sich die Hustenanfälle wirklich verringern, weil ein Raucher die dank dieser Stoffe eh in geringerem Maße hat.
Nur noch ein Grund mehr, aufzuhören, für die, die mal angefangen haben :)

Lolle28
22.12.2006, 12:31
Soweit ich das weiß, verstärkt sich am Anfang der Husten erstmal, weil der Körper ja die Giftstoffe abtransportiert, die Lungenhärchen sich reinigen, wieder aufrichten usw.
Dass da Substanzen drin sind, die den Hustenreiz unterdrücken, weiß ich. Aber die sind ja deshalb drin wie so manch anderes auch, damit das Rauchen überhaupt geht ohne Kratzen, Husten etc. Dass das Rauchenaufhören dann zum Asthmaausbruch führt, ist mir neu und wundert mich, weil ich viele Leute kenne, die wegen ihrem Asthma aufhören sollten/mussten, damit es nicht schlimmer wird.
Aber ich bin ja kein Arzt :freches grinsen:

Ich hab, seitdem ich Nichtraucher bin, kein einziges Mal mehr Husten- oder Bronchialkrankheiten gehabt. Sonst hatte ich in den Wintermonaten immer monatelang Reizhusten oder der Husten war ein freundlicher Begleiter meiner Erkältungen. Erkältet war ich schon zweimal - aber ohne Husten :smirksmile:


Jedenfalls weiss ich deshalb nicht, ob sich die Hustenanfälle wirklich verringern, weil ein Raucher die dank dieser Stoffe eh in geringerem Maße hat.
Nur noch ein Grund mehr, aufzuhören, für die, die mal angefangen haben :)
Hier verstehe ich deine Argumentation nicht :wie?: Hab's mir jetzt mehrmals durchgelesen und verstehe es nicht. Magst du es mir erklären?

Ich denke auch nicht, dass alles auf alle Ex-Raucher zutrifft. Aber es gibt sooo viele andere Gründe (abgesehen von den gesundheitlichen!) aufzuhören! Ich kann sie gerne mal alle hier auflisten :freches grinsen:
Wobei es solche Listen in den einzelnen Threads ja auch schon gibt.

LG Lolle

Inaktiver User
27.12.2006, 15:19
Hallo Ihr Lieben.

Es erscheint mir sinnvoll, folgenden Satz von Allan Carr
absolut wörtlich zu nehmen:
"Ich bin sicher, dass ich schon vor 20 Jahren gestorben wäre, hätte ich nicht das Rauchen aufgegeben."

Jeder Langzeitraucher sollte einmal bei einem Facharzt sein Lungenvolumen überprüfen lassen. Vor 3 Jahren war mein Lungenvolumen auf ca 70% des Volumens eines Nichtrauchers geschrumpt. Mittlerweile habe ich zum Erstaunen des Arztes so ca. 98% erreicht. Die restlichen 2% liegen im Bereich von möglichen Messfehlern.

Auch wenn Raucher keinen Lungenkrebs bekommen, ist der Alterungsprozess erheblich schneller: Ich habe keine Lust im Alter von 60 nur mit Mühe Treppen steigen zu können.

Aber offenbar sind Raucher ja nicht wirklich abzuschrecken: und dies traf auch auf mich zu.

Was mir tatsächlich geholfen hat, waren nicht die Bücher von Allan Carr, sondern die Hypnose-CD von Eberwein. Grund: Ich rauche nicht mehr, aber die Sucht steckt weiter in mir drin, wahrscheinlich lebenslänglich. Manchmal empfinde ich so eine Art Sehnsucht nach Rauchen. ABER: ich weiß, dass ich dieser Sehnsucht nicht mehr erliegen kann, weil ich eine sehr viel stärkere Sehnsucht entwickelt habe. Die Sehnsucht nach körperlicher Fitness und Gesundheit. Die positive Suggestion Ewerweins ("Weg der Gesundheit, Steigerung der damit verbundenen positiven Gefühle und Chancen, Stärkung des Selbst") bewirkt in mir sehr viel mehr als irgendeine Art von Abschreckung. Diese stärkere Sehnsucht schaltet sich immer automatisch ein, wenn ich das Verlangen nach einer Zigarette habe. Es funktioniert bei mir einfach. - Bei einer Bekannten nutzt allerdings auch dies zur Zeit nichts. Den Königsweg kenne ich auch nicht, der bei jeder/jedem funktionieren würde.

Billchen
28.12.2006, 18:00
ABER: ich weiß, dass ich dieser Sehnsucht nicht mehr erliegen kann, weil ich eine sehr viel stärkere Sehnsucht entwickelt habe. Die Sehnsucht nach körperlicher Fitness und Gesundheit.


Hallo Andante,

diesen Satz finde ich echt klasse. Genau das ist es, was mich auch immer bei der Stange gehalten hat und immer noch hält. Denn es ist tatsächlich so, dass diese Erinnerung ans Rauchen nie ganz verschwindet. Manchmal juckt es noch mal ein bisschen. Aber deshalb werde ich sicher nicht lostraben und mir Zigaretten besorgen.

Billchen

Shidah
28.12.2006, 18:19
Nun ob man das versteht-wie schon einige gemeint haben es gibt viele Menschen die an Lungenkrebs gestorben sind-die niemals geraucht haben.
Und ehrlich gesagt noch keiner ist übrig geblieben-es sollen tatsächlich schon Nichtraucher gestorben sein (so habe ich schon gelesen). Nun Scherz beiseite.Ich habe am 8. Oktober 2006 meine letzte Zigarete geraucht (und habe vor niemals mehr anzufangen-ich hoffe das ich es schaffe). Ich habe mir das zum 50zigsten Geb. geschenkt.Allerdings kann ich mich nicht so recht freuen-da ich 5,5 Kg zugenommen habe und meine Esslust nicht in den Griff bekomme.Vielleicht weiß jemand Rat. Dies ist nun die Kehrseite der Medaillie.
Es grüßt herzlich Shidah

Caleche
28.12.2006, 22:20
Hallo Shidah, ich hatte letztes Jahr schon mal versucht mit dem Rauchen aufzuhören. Es hat leider nur vier Monate geklappt. In dieser Zeit habe ich 3,5 kg zugenommen. Etwa 2 kg denke ich, ist "normal", alles darüber war "angegessen". Bei mir jedenfalls. Mein Mann hat vor vielen Jahren aufgehört zu rauchen und hatte nur die ersten zwei Monate mit ein paar Kilo "mehr" zu kämpfen, die aber, ich glaube es war kein halbes Jahr später, wieder runter waren. Viel Sport, gesunde Ernährung, wenig Süßigkeiten - das war's bei ihm! Mir stehen harte Zeiten bevor - ich höre ab dem neuen Jahr auf.
LG Caleche

Billchen
29.12.2006, 15:57
Hallo Shidah,

schau doch mal bei www.rauchfrei-schlank.de rein. Da kannst Du kostenlos bei der Freitagswaage mitmachen. Treffen tun sich dort ehemalige Raucherinnen, die Angst haben zuzunehmen. Ich habe da auch eine ganze Weile mitgemacht, auch wenn die Seite bei mir etwas zu spät kam, da ich schon eine längere Zeit nicht mehr geraucht hatte. Auf alle Fälle ist es sehr motivierend dort in der Runde gemeinsam Gewichtskontrolle zu betreiben

Billchen

Caleche
29.12.2006, 16:49
Hallo Billchen,
danke für den Tipp - vielleicht kann ich den ja gebrauchen, falls es bei mir etwas heftig werden sollte! Ich weiß, dass ich nicht so diszipliniert wie mein Mann sein kann.

anatomie
29.12.2006, 18:54
Hallo ihr zukünftigen Nichtraucher! Ich möchte euch zu eurem Ent-
schluß , nicht mehr zu rauchen, gratulieren!
Ich selbst habe viele Jahre an der Fluppe gehangen. Mehrfach
versucht, es nicht mehr zu tun. Einmal hates mit Alan Carr geklappt.- Bis ich mit einer rauchenden Freundin im Cafe saß...!
Ich dachte:"eine oder zwei werden schon nicht so schlimm sein..."
Natürlich hat es nicht lange gedauert bis ich wieder bei ca. 15
Zigaretten angekommen bin :-(
Aber ich habe es trotzdem noch geschafft von dem Zeug loszukommen: Am 27.12.2005 habe ich meine letzte Zigarette
geraucht!!! Ohne Hilfsmittel geschafft !!! Manchmal, ganz selten habe ich heute noch "schmacht", aber das geht nach ein paar Minuten vorbei. Ich bin so froh, daß ich nicht mehr abhängig bin!
Zugenommen habe ich nur ganz wenig, ich habe zeigleich mit
Sport angefangen (Bißchen Hanteltraining und walken auf dem Laufband). Heute geht es mir richtig gut :-)
Ich drück` euch allen die Daumen. Ihr schafft das...

Rauchfreie Grüße von Anatomie