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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Er geht in Rente und ihr auf die Nerven



PeggySue
24.07.2014, 10:44
Ich bin zwar noch keine 60, geschweige denn 60plus, aber in wenigen Monaten ist es soweit. Der Titel des Buches das ich kürzlich las: "Mehr Zeit mit Horst" Untertitel siehe Strangtitel, hat mich erheitert und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht.
Es geht darin um einen Mann namens Horst, von Beruf Lehrer, der kurz vor dem Eintritt ins Rentnerdasein steht, ganz genaue Vorstellungen von seinem zukünftigen Leben hat, dabei aber mit den Interessen seiner berufstätigen Frau kollidiert.
Das Buch habe ich vor allem deshalb gekauft weil mein Mann denselben Beruf ausübt und genauso heißt wie der geschilderte Mann der Autorin.
Mein Göttergatte hat noch zwei Schuljahre vor sich, dann habe ich ihn ganztags zu Hause. Eigentlich freue ich mich darauf, mache mir aber doch so meine Gedanken wie das wohl sein wird, ihn nicht nur während der Ferien nonstop um mich zu haben. Außer einmal pro Woche abends "Lehrersport" betreibt er nämlich kein Hobby das er nicht von zu Hause aus ausüben könnte.

twix25
24.07.2014, 10:47
DAS wird spannnnnend, PeggySue :kristallkugel:

Bevor das zu diskutieren ist: wie hat er sich denn dazu geäussert? Wie stellt er sich sein Leben danach vor?

Anemone
24.07.2014, 10:48
Oh, das muss ich auch mal lesen.
Vor der Situation hab ich auch Schiss, aber gewaltig. Mein Gatte hat noch 3 Arbeitsjahre vor sich und er arbeitet unglaublich gerne. Was soll das nur werden... Wenn ich/wir Glück haben, darf er noch länger, das ginge auch dort. Ansonsten schon mal gelindes Gruseln.

PeggySue
24.07.2014, 10:55
DAS wird spannnnnend, PeggySue :kristallkugel:

Bevor das zu diskutieren ist: wie hat er sich denn dazu geäussert? Wie stellt er sich sein Leben danach vor?

Der Horst im Buch möchte, dass seine Frau ihren Beruf als Buchhändlerin an den Nagel hängt und mit ihm zusammen die USA bereist.

PeggySue
24.07.2014, 10:57
Oh, das muss ich auch mal lesen.


Nach den ersten Sätzen dachte ich noch es würde eine Art "Schenkelklatscherhumor" werden, war es aber nicht. Ich musste nie laut lachen aber sehr oft schmunzeln.

Ebayfan
24.07.2014, 11:05
Aber du bist noch berufstätig?

Wenn ja, mach ihm eine to-do-Liste mit den nötigen Hausarbeiten, damit er gar nicht erst auf dumme Ideen kommt.

Falls nein, suche dir ein Hobby außer Haus und verlasse früh euer Zuhause. Mach ihm eine to-do-Liste.^^ Man muss sich dran gewöhnen und man tut es irgendwann auch. Es kann anfangs ziemlich nerven.

Als mein Vater in Rente ging, machte er Kaffeefahrten und kam anfangs mit allem möglichen Zeug nachhause. Meine Mutter fand das gar nicht lustig. Als mein früherer LG in Frührente ging, hängte er sich an mich ran, denn er hatte dasselbe Hobby. Da ich als Frühaufsteherin früh los bin, er aber gern lange schläft, durfte ich mir immer so ein Gemecker anhören. Das wäre ja viel zu früh bla bla ... es war nervig, aber irgendwann habe ich mich dran gewöhnt. Die erste Zeit war allerdings hart. Ich muss sagen, dass meine Leistung darunter gelitten hat. Vor seiner Rente war ich deutlich besser als später. Aber was tut man nicht alles ...

Deshalb kann ich nur raten, ihn von dummen Gedanken abzulenken und ihn sinnvoll zu beschäftigen. Lass ihn sich am Haus austoben, auch wenn die Qualität der Arbeit anfangs nicht so toll ist und es auch mal zu Verlusten kommt. Kann er sich nicht im Bereich Hausaufgabenbetreuung für Bedürftige, Immigranten oder Flüchtlingskinder engagieren? Erkundige dich doch mal, ob es sowas bei euch gibt.

Meinen früheren LG musste ich auch ständig bespaßen. Wir hatten dann Saisonkarten für einen Freizeitpark. Allerdings ist ein Frührentner ja auch deutlich junger. Ob sowas etwas für einen Ü60 Rentner ist? Wie wäre es mit einer Dauerkarte für den Zoo oder das Schwimmbad? Eine solche Karte animiert den Besitzer dazu, sie auch ordentlich abzuarbeiten. Wenn er gern schwimmt, würde ich ihm zum Rentenbeginn sowas schenken. Besomders wenn er sie alleine, ohne deine Begleitung nutzen kann und will, ist sie ideal.

Du solltest verhindern, dass der Mann auf dem heimischen Sofa versackt, denn darauf folgt fast immer Unzufriedenheit. Das macht nur echte Couchpotatoes glücklich.

Gut wäre ein Freund, der zeitgleich Rentner wird, mit dem er Sport treiben kann. Ich kenne einen, der fährt jeden Morgen eine Runde mit dem Rad, andere treffen ihre Freunde auf dem Golfplatz. Dort treiben sich vormittags ältere Herren massenweise herum. Die Mehrzahl der dazugehörigen Damen ist woanders. Da haben die klugen Damen wohl auch dafür gesorgt, dass ihr Schatz beschäftigt ist und keine Schäden anrichtet.

PeggySue
24.07.2014, 11:16
Aber du bist noch berufstätig?



Ich sprach vom Buch!

Margali62
24.07.2014, 11:17
Es wird darauf hinauslaufen, dass er sich ein neues Hobby suchen muss. Da er Lehrer ist, wären ehrenamtliche Betätigungen im Kulturverein, Hausaufgabenhilfe für Kinder / Jugendliche mit Migrationshintergrund was für ihn?
Ehrenamt könnte noch sein, Fahrer für die Tafel, Pate für finanzschwache Kinder. Bei uns gibt es da einige Projekte der Kommune / Kirche.

Die Aufgabenaufteilung im HH wird sich ändern. Mein Vater erledigt den Großteil der Einkäufe und schwingt auch den Staubsauger. (Sie haben aber eine Putzhilfe, aber der Hund macht schon mal Dreck). Inzwischen kocht er auch mal, deckt den Tisch ab und räumt die SpüMa ein und später wieder aus. Da die Eltern im eigenen Haus leben, ist natürlich einiges im Garten und am Haus zu tun.

Bis sich meine Eltern aneinander gewöhnten, verging einige Zeit.

PeggySue
24.07.2014, 11:19
Ich mache mir keine Sorgen darüber, dass mein Mann nichts mit sich anzufangen wüsste.
Wir haben Haus und Garten wo es immer etwas zu tun gibt, er hat sein Zimmer oben, ich meines im EG, man kann sich also sehr gut aus dem Weg gehen. Anders als bei meinen Eltern die sich mit einer Zweizimmerwohnung begnügen müssen und sich gegenseitig auf die Nerven gehen.
Trotzdem wird es eine Umstellung sein wenn man ganztags sieht und hört was der Partner macht.

Inaktiver User
24.07.2014, 11:21
Ich bin zwar noch keine 60, geschweige denn 60plus, aber in wenigen Monaten ist es soweit. Der Titel des Buches das ich kürzlich las: "Mehr Zeit mit Horst" Untertitel siehe Strangtitel, hat mich erheitert und gleichzeitig zum Nachdenken gebracht.
Es geht darin um einen Mann namens Horst, von Beruf Lehrer, der kurz vor dem Eintritt ins Rentnerdasein steht, ganz genaue Vorstellungen von seinem zukünftigen Leben hat, dabei aber mit den Interessen seiner berufstätigen Frau kollidiert.
Das Buch habe ich vor allem deshalb gekauft weil mein Mann denselben Beruf ausübt und genauso heißt wie der geschilderte Mann der Autorin.
Mein Göttergatte hat noch zwei Schuljahre vor sich, dann habe ich ihn ganztags zu Hause. Eigentlich freue ich mich darauf, mache mir aber doch so meine Gedanken wie das wohl sein wird, ihn nicht nur während der Ferien nonstop um mich zu haben. Außer einmal pro Woche abends "Lehrersport" betreibt er nämlich kein Hobby das er nicht von zu Hause aus ausüben könnte.

Peggy, das ganze steht mir in 3 jahren bevor.
JETZT unvorstellbar.

ich schiebe das ganz weit weg. :schild genau:

PeggySue
24.07.2014, 11:22
Da er Lehrer ist, wären ehrenamtliche Betätigungen im Kulturverein, Hausaufgabenhilfe für Kinder / Jugendliche mit Migrationshintergrund was für ihn?


Mein Mann hat spaßeshalber schon mal erwähnt, er würde Nachhilfe geben und dabei eine Menge Geld verdienen.
Ich glaube allerdings, nach Jahrzehnten mehr oder weniger erfolgreichen Versuchen fremden Kindern die Mathematik näher zu bringen hat er erst einmal genug davon :freches grinsen:

PeggySue
24.07.2014, 11:27
Peggy, das ganze steht mir in 3 jahren bevor.
JETZT unvorstellbar.

ich schiebe das ganz weit weg. :schild genau:

Wie schon gesagt, im Grunde freue ich mich ja auch darauf, ich bin geborene Optimistin und erwarte nur das Beste, aber man hört immer so viel über frustrierte Pensionäre die sich beim Hausputz, beim Einkaufen, Kochen und eigentlich überall einmischen, dass man sich schon so seine Gedanken macht. Dazu fällt mir Loriot ein: Pappa ante Portas
Heinrich Lohse, Einkaufsdirektor bei der Deutschen Röhren AG, wird nach einer übertriebenen Sparmaßnahme in den Vorruhestand versetzt. Die neue Leere in seinem Leben füllt er durch Mitarbeit im Haushalt, obwohl er dafür nicht das geringste Geschick besitzt, was zahlreiche Konflikte mit seiner Frau Renate, der Haushälterin und der Nachbarschaft erzeugt. Immer wieder zeigt sich, wie sehr sich Heinrich während der Berufszeit bereits von seiner Frau und dem Sohn Dieter entfremdet hat, seine unbeholfenen Kommunikationsversuche führen zu zahlreichen urkomischen Szenen.

Inaktiver User
24.07.2014, 11:27
Anfangs ist es eine Umstellung, aber wie man damit umgeht, bestimmt man selbst. Wichtig ist, dass man nicht die ganze Zeit aufeinander klebt und weiterhin jeder seine eigenen Bereiche hat.

twix25
24.07.2014, 11:29
äh...ich bin verwirrt:ooooh:

Geht es dir um das Buch oder die bald kommende persönliche Situation?
Ich hatte letzteres angenommen-daher meine FRage : wie er sich dazu äussert?:smirksmile:

Inaktiver User
24.07.2014, 11:31
Wir haben hier immer mehr Frührentner um uns und ich bewundere deren Ehefrauen, wie die ihre Männer nur aushalten. :knatsch:

Denn ich als Nachbarin flüchte schon regelmäßig im Sommer, wenn die sich im Garten handwerklich oder dergleichen auslassen.

Ich sag euch: Es gibt nichts Schlimmeres als Männer, die nicht zur Arbeit gehen. (Können oder Wollen :unterwerf: - krankheitsbedingt wenn es nicht mehr geht, natürlich ausgenommen)

Peggy mach dich nicht jetzt schon verrückt.
Du kannst es wahrscheinlich eh nicht ändern. :blumengabe:

Maria_H
24.07.2014, 11:32
Tja, ich denke schon, daß Verhaltensweisen, die sonst im beruflichen Umfeld antrainiert oder ausgelebt wurden, dann vielleicht zuhause ausprobiert werden. Mein alter Chef hatte mehrere Arbeitsgruppen von insgesamt 8 Leuten unter sich und dachte, er könne zuhause der Frau nun ihren Haushalt morgens erklären, was sie wann zu tun hätte. Arbeitsbesprechung eben. Er fand sich dann ganz schnell und oft in der Innenstadt wieder, um den Einkauf alleine zu erledigen. :freches grinsen:
Ich denke, das fordert noch mal die Flexibilität des Rentners oder es gibt die postberufliche private Kündigung. In Japan übrigens ein sehr großes Problem, worauf mit Schulungen für Neurentner reagiert wurde, wie sie sich zuhause der Frau gegenüber verhalten sollen (nämlich privat und nicht hierarchisch), mit dem Ziel die Scheidung zu vermeiden.

In deinem Fall mit einem Ex-Lehrer, was könnte das bedeuten? Jetzt sind die ja auch Gesellschaft gewöhnt. Im Freundeskreis haben wir eine solche Konstellation. Es ist holprig. Während der eine kaputt von der Arbeit kommt und nach Erholung lechzt, wartet der andere schon, daß er jetzt endlich nette Gesellschaft hat und was GEMEINSAM unternehmen kann. Na, danke. Das schafft automatisch Spannungen.

PeggySue
24.07.2014, 11:33
äh...ich bin verwirrt:ooooh:

Geht es dir um das Buch oder die bald kommende persönliche Situation?
Ich hatte letzteres angenommen-daher meine FRage : wie er sich dazu äussert?:smirksmile:

Die Lektüre des Buches hat mich zu den Überlegungen unsere Zukunft betreffend gebracht.
Bei uns bin eher ich diejenige die Reisepläne schmiedet, eine Rundreise durch Griechenland z.B. oder endlich mal Irland erkunden und dort in einem kleinen Pub ein gepflegtes Guinness genießen....endlich wären wir unabhängig von Ferienterminen und könnten die günstigere Zeit dazwischen nutzen. Außer :unterwerf: oder :gähnen: kam keine Reaktion.

Margali62
24.07.2014, 11:34
Dazu fällt mir Loriot ein: Pappa ante Portas

Meine Lieblingszene:

Sie: Was machst du denn hier?
Er: Ich wohne hier!
Sie: Aber doch nicht um diese Zeit!

Inaktiver User
24.07.2014, 11:36
Alternativ kannst du dir ja auch eine (ehrenamtliche) Tätigkeit suchen, dann ist nicht er weg, sondern du. Das Ergebnis wäre ja ähnlich.

Ich habe schon öfter gehört, dass Menschen (das betrifft ja nicht nur Männer) in ein emotionales Loch fallen, wenn sie plötzlich nur noch zuhause sind. Da ist es sicher gut, vorzubeugen und sich Aufgaben zu suchen. Wobei Haus und Garten ja schon ein Vollzeitjob sein können. Aber Tätigkeiten außer Haus sind halt doch was anderes.

Maria_H
24.07.2014, 11:38
... Ich sag euch: Es gibt nichts Schlimmeres als Männer, die nicht zur Arbeit gehen.

Das ist nichts geschlechtsspezifisches.

PeggySue
24.07.2014, 11:38
Peggy mach dich nicht jetzt schon verrückt.
Du kannst es wahrscheinlich eh nicht ändern. :blumengabe:

Nönö, verrückt mache ich mich ganz sicher nicht.
Dass man Männer in diesem Alter nicht mehr ändern kann ist klar, aber eines kann man, Veränderungen Einhalt gebieten. Altersbedingt schleichen sich ja gerne irgendwelche Unarten ein, da muss man sofort reagieren, denn einmal angewöhnt bringt man sie kaum mehr weg.

Maria_H
24.07.2014, 11:38
Meine Lieblingszene:

Sie: Was machst du denn hier?
Er: Ich wohne hier!
Sie: Aber doch nicht um diese Zeit!

:freches grinsen: Ja, und das Gesciht dazu .... köstlich!

PeggySue
24.07.2014, 11:39
Alternativ kannst du dir ja auch eine (ehrenamtliche) Tätigkeit suchen, dann ist nicht er weg, sondern du. Das Ergebnis wäre ja ähnlich.


Ich hoffe darauf, dass es bis dahin das ein oder andere Enkelkind gibt das ich betüddeln kann :smirksmile:

Inaktiver User
24.07.2014, 12:15
Wie schon gesagt, im Grunde freue ich mich ja auch darauf, ich bin geborene Optimistin und erwarte nur das Beste, aber man hört immer so viel über frustrierte Pensionäre die sich beim Hausputz, beim Einkaufen, Kochen und eigentlich überall einmischen, dass man sich schon so seine Gedanken macht. Dazu fällt mir Loriot ein: Pappa ante Portas



das freuen meinerseits hält sich echt in grenzen.
mein mann ist ja jetzt schon sehr viel beruflich unterwegs und ich somit a l l e i n. herrlich!

er ist chef und macht gerne ansagen.
wie Maria sagte, das wiederholt sich auch privat.

ich gebe gerne zu, dem ganzen sehe ich mit gemischten gefühlen zu.
und nein, ich will definitiv nicht jeden tag das essen, was er gerne kocht.

überhaupt will ich nicht dauernd essen.

oh mein gott......
ich bemerke gerade, ich muss diese 3 jahre geniessen, geniessen und nochmals geniessen..incl. bri ohne dass gefragt wird, WAS liest du denn da schon wieder......

:jubel:

Inaktiver User
24.07.2014, 12:18
Meine Lieblingszene:

Sie: Was machst du denn hier?
Er: Ich wohne hier!
Sie: Aber doch nicht um diese Zeit!


*lautlach*

noch schlimmer die szene mit dem senf.

mein mann hortet:
toilettenpapier,
tempotaschentücher,
zahnpasta.

genau in der reihenfolge. :teufelchen:

PeggySue
24.07.2014, 12:31
mein mann hortet:
toilettenpapier,
tempotaschentücher,
zahnpasta.

genau in der reihenfolge. :teufelchen:

Normalerweise bin ich diejenige die darauf achtet, dass genügend Vorräte im Haus sind, wir könnten locker ein paar Wochen davon leben was im Keller in den Regalen und Gefrierschrank lagert.
Mein Mann achtet nur auf genügend Duschgel und Miracoli :freches grinsen:
was er auch gerne einkauft sind Putzmittel, am liebsten solche die einem die Farbe aus den Kleidern ätzen wenn es beim Putzen spritzt, diese Putzmittel mit den nahezu unaussprechlichen englischen Namen, eine seiner Jeans hat schon große weiße Flecken weil er die Dusche kniend schrubbte und nicht bemerkte, dass die Brühe auch vor die Dusche lief :grmpf: dafür hat mein dunkelblauer Lieblingsnickypulli jetzt ausgebleichte Stellen weil es beim Putzen spritzte :heul:

Maria_H
24.07.2014, 12:32
Mmmmhhh .... klingt nach Flurschaden, so ein Mann.

Inaktiver User
24.07.2014, 12:39
Das ist nichts geschlechtsspezifisches.

Oh das finde ich aber schon.
Und komm jetzt nicht mit Emanzipation. Hin oder Her.

Für mich gehört ein gesunder Mann nicht in den Haushalt.
(Und ich bin gewiss kein vertütteltes Hausmütterchen das immer zu Hause hockt und dem arbeitenden Mann sein Essen brav hinstellt) :fg engel:

Inaktiver User
24.07.2014, 12:41
Mmmmhhh .... klingt nach Flurschaden, so ein Mann.

Vor allem, weil hier hauptsächlich Leute schreiben, die gar nicht in dieser Konstellation leben :freches grinsen:

Dabei kann es nach einem vorübergehenden Anpassungsprozess ganz gut klappen, auch dann, wenn der Mann früher sehr viel unterwegs war und die Frau es genoss, das Haus für sich alleine zu haben :smirksmile:

Mein Mann hat das Einkaufen und Kochen voll übernommen (was ich sehr angenehm finde) und engagiert sich fast täglich in einem Ehrenamt. Dort kann er wieder Chef spielen.
Ich bin freiberuflich tätig und werde das so lange machen, wie ich kann und mag.

Klappt wunderbar, wenn jeder seinen eigenen Bereich behält und man nicht glaubt, plötzlich alles gemeinsam machen zu müssen.



Für mich gehört ein gesunder Mann nicht in den Haushalt.

Du meinst, man soll ihn besser im Garten anbinden, damit er im Haus nicht schmutzt? :ooooh:

Inaktiver User
24.07.2014, 12:47
Du meinst, man soll ihn besser im Garten anbinden, damit er im Haus nicht schmutzt? :ooooh:

Nicht unbedingt sooo krass :freches grinsen:

Inaktiver User
24.07.2014, 12:51
meine freundin kommt in den genuss ihres mannes ab september.
sie fragte mich ensthaft, ob sie völlig bekloppt war, als sie ihn ehelichte???

sie ist noch berufstätig und er hat sich leider zum korinthenkacker entwickelt.
da muss sie durch!

und bitte jetzt nicht falsch spekulieren, wir nehmen das beide eher mit humor! :freches grinsen:

Inaktiver User
24.07.2014, 12:57
und bitte jetzt nicht falsch spekulieren, wir nehmen das beide eher mit humor! :freches grinsen:

Wie solltest du das auch anders nehmen, wenn es dich gar nicht betrifft? :freches grinsen:

Fragt sich, wer schlimmer daran ist: Die Frauen, wenn sie daheim nicht mehr ihre Ruhe haben oder die Männer, die sich gegen einen Hausdrachen behaupten müssen, der sie wie einen Eindringling behandelt :freches grinsen:

PeggySue
24.07.2014, 13:00
Wir haben bis jetzt erst einen Rentner im Freundeskreis, die anderen stehen kurz davor, müssen noch zwischen einem und drei Jahren arbeiten. Beim ersten Rentnerehepaar scheint es keine Probleme zu geben, das liegt vermutlich auch daran, dass sie selbstständig waren und es gewohnt sind gemeinsam zu leben und zu arbeiten.

Inaktiver User
24.07.2014, 13:02
Wie solltest du das auch anders nehmen, wenn es dich gar nicht betrifft? :freches grinsen:

Fragt sich, wer schlimmer daran ist: Die Frauen, wenn sie daheim nicht mehr ihre Ruhe haben oder die Männer, die sich gegen einen Hausdrachen behaupten müssen, der sie wie Eindringlinge behandelt :freches grinsen:

gute frage! :teufelchen:

PeggySue
24.07.2014, 13:03
..... die sich gegen einen Hausdrachen behaupten müssen, der sie wie Eindringlinge behandelt :freches grinsen:

Ich bin zwar kein Hausdrache :engel: aber mich nervt es trotzdem wenn mein Mann während des Kochens in die Küche kommt und meint seinen Kommentar abgeben zu müssen. Z.B.: "jetzt versaut sie die Soße!" dabei mache ich es wie immer, nur dass er nicht immer danebensteht. :unterwerf:

Inaktiver User
24.07.2014, 13:04
Wir haben bis jetzt erst einen Rentner im Freundeskreis, die anderen stehen kurz davor, müssen noch zwischen einem und drei Jahren arbeiten. Beim ersten Rentnerehepaar scheint es keine Probleme zu geben, das liegt vermutlich auch daran, dass sie selbstständig waren und es gewohnt sind gemeinsam zu leben und zu arbeiten.

das stelle ich mir ja noch schlimmer vor. :schild ...uups:

also wenn jeder arbeiten ging und dann soll man zuhause zusammen klar kommen? :ooooh:

dieses "ablenken" durch arbeit fällt ja weg.

Inaktiver User
24.07.2014, 13:05
aber mich nervt es trotzdem wenn mein Mann während des Kochens in die Küche kommt und meint seinen Kommentar abgeben zu müssen.

Kann ich verstehen. Deswegen betrete ich die Küche erst, wenn das Essen auf dem Tisch steht :cool:

Inaktiver User
24.07.2014, 13:05
Letztens erlebt an der Supermarktkasse.

Ehepaar, beide 65+, er offensichtlich Neurentner, sie Hausfrau eher nicht erst seit kurzem.
Er zeigt ihr wie man richtig auf das Band legt:zwinker:.
Also: Wasch- und Putzmittel extra, danach die verschiedenen Dosen, natürlich sortiert. Danach die verpackten Lebensmittel aus dem Kühlregal. Getrennt dann die von der Bedientheke. Danach das Frischgemüse und Salate, die er unterlegt hat mit einer mitgebrachten Plastiktüte. Alles mit unterlegten belehrenden Kommentaren.
Die Göga schaute zuerst so :peinlich: :grmpf:dann immer mehr so :ooooh::ooooh::ooooh:und zuletzt :unterwerf::beleidigt:
Die Kassiererin nur so :ooooh::ooooh:
Dummerweise zog die Kassiererin die verschiedenen Artikel nicht der Reihe nach über den Scanner, so daß Papa etwas grimmig geschaut hatte und offensichtlich an sich halten musste, nicht zu rügen, weil das System durcheinander geriet. Natürlich wurden die Artikel wieder peinlichst sortiert in den Einkaufswagen gelegt (Göttergattin durfte bei dem ganzen Prozedere nur zuschauend daneben stehen)
und zum Schluß belehrte er sich dann noch wie man bezahlt :freches grinsen:
Nicht nur daß ich mir das losprusten unterdrücken musste, ich war wieder einmal froh und dankbar Single sein zu dürfen :smile:

Inaktiver User
24.07.2014, 13:09
Letztens erlebt an der Supermarktkasse.

Klingt nach Loriot. :smirksmile:

Das meinte ich mit: Nicht alles gemeinsam machen.
Es klappt sehr viel besser, wenn man die Aufgaben teilt und jeder sie so erledigen darf, wie er es möchte.

Wenn die Frau schlau ist, lässt sie ihn ab sofort alleine einkaufen. Vorausgesetzt, sie ist imstande, auch Aufgaben abzugeben (was so mancher Hausfrau Probleme bereitet).

Inaktiver User
24.07.2014, 13:09
Ich bin zwar kein Hausdrache :engel: aber mich nervt es trotzdem wenn mein Mann während des Kochens in die Küche kommt und meint seinen Kommentar abgeben zu müssen. Z.B.: "jetzt versaut sie die Soße!" dabei mache ich es wie immer, nur dass er nicht immer danebensteht. :unterwerf:

*ichlachmichschlapp*

mein mann rührt gerne im topf, pfanne etc und verstellt liebend gerne die temperaturen am herd......

Inaktiver User
24.07.2014, 13:13
Wenn die Frau schlau ist, lässt sie ihn ab sofort alleine einkaufen. Vorausgesetzt, sie ist imstande, auch Aufgaben abzugeben (was so mancher Hausfrau Probleme bereitet).

das ist jetzt wirklich quatsch was du sagst.
mein mann liebt es einzukaufen.
das gönne ich ihm von herzen.
trotzdem fehlt immer irgendwas, wo er im traum nicht daran denken würde.
auch kauft er meist das gleiche.
ich probiere auch mal was neues.

mit aufgaben abgeben hat das null zu tun.

Inaktiver User
24.07.2014, 13:16
Klingt nach Loriot. :smirksmile:

Stimmt, das kam mir da auch in den Sinn. Es hätte geradezu ein Theaterstück sein können.


Wenn die Frau schlau ist, lässt sie ihn ab sofort alleine einkaufen.

Das wäre wohl auch meine Folge daraus. Einfach Papi machen lassen, auf die Terrasse legen, ein Buch lesen und wenn er fertig ist mit dem Haushalt ein bisschen loben, falls er es gut gemacht hat...sonst natürlich nicht :zwinker:
Haushaltseinkäufe würde ich jedenfalls komplett an ihn abgeben.

Inaktiver User
24.07.2014, 13:21
Das wäre wohl auch meine Folge daraus. Einfach Papi machen lassen, auf die Terrasse legen, ein Buch lesen und wenn er fertig ist mit dem Haushalt ein bisschen loben, falls er es gut gemacht hat...sonst natürlich nicht :zwinker:
Haushaltseinkäufe würde ich jedenfalls komplett an ihn abgeben.


du nennst deinen mann PAPI? :ooooh:

PeggySue
24.07.2014, 13:24
Wenn die Frau schlau ist, lässt sie ihn ab sofort alleine einkaufen.

Das darf/muss er machen wenn ich nur ein paar bestimmte Dinge benötige.
Ansonsten gehe ich ganz gerne mit meinem Mann zusammen einkaufen, auch wenn ich dann zwischendurch gefragt werde ob "das" wirklich nötig ist. Ich reagiere dann mit der Gegenfrage ob ich mich jetzt für jedes eingekaufte Teil rechtfertigen muss (alles in weiser Voraussicht, dass wir künftig öfter zusammen einkaufen werden :zwinker: ) Wenn es darum geht, was an den kommenden Tagen gekocht werden soll ist es schon ganz nützlich, wenn man das gute Stück, also unsere "Bessere Hälfte" schon beim Einkauf dazu befragen kann. Es endet doch meistens damit, dass er sagt: "mach doch was du willst" und genau das wollen wir Frauen doch hören :aetsch:

Inaktiver User
24.07.2014, 13:32
du nennst deinen mann PAPI?

Ich bin Single :freches grinsen:

Ebayfan
24.07.2014, 13:43
Wenn die Frau schlau ist, lässt sie ihn ab sofort alleine einkaufen. Vorausgesetzt, sie ist imstande, auch Aufgaben abzugeben (was so mancher Hausfrau Probleme bereitet).

Das habe ich so gemacht. Mein Frührentner entwickelte eine wahre Meisterschaft darin, Sonderangebote für Standartartikel ausfindig zu machen und heranzuschaffen. Kaufte ich ein, gab es Gemecker. Das wäre woanders um 20 Cent billiger gewesen. Also durfte er schön allein einkaufen.

Er muss dabei massenhaft Sprit verfahren haben. Aber das war sein Geld und betraf nicht unsere Haushaltskasse. Ich kaufte nur noch Frisches zum Kochen. Denn kochen kann er nicht, davon hat er keine Ahnung und will nichts damit zu tun haben. Er isst sowieso lieber Brote, weil er denkt, warmes Essen macht dick.^^

Selbst heute noch, nachdem wir 5 Jahre getrennt sind, geht er immer noch samstags mit mir Einkaufen. Er liebt das. Er karrt mich zu den Sonderangeboten, ich spare Sprit und muss nicht alles allein schleppen. Mein heutiger Freund geht gar nicht gern einkaufen und findet es praktisch, dass der Ex das macht.^^

Manchmal muss ich noch nicht mal mit und der Ex schleppt das Gewünschte allein heran. Und dann wird centgenau abgerechnet. Der Mann wäre besser Buchhalter geworden und kein Handwerker. Dann wäre er vielleicht auch kein Frührentner und würde fleißig arbeiten.

So ein Rentner kann sich also durchaus nützlich machen. Aber ein bisschen Schwund ist immer. Eine kluge Frau greift lenkend ein, bevor sich schlechte Angewohnheiten einschleichen.

Klecksfisch
24.07.2014, 13:59
Was bin ich froh, dass ich Single bin.

Bei uns im Haus, älteres Ehepaar beide in Rente. Die verbalen Attacken der beiden untereinander sind zum weglaufen. "Was machst du da schon weider etc. pp." Wenn ich in deren Fänge gerate, folgt die 10. Müllstory, wer schon wieder was wo falsch reingetan hat und ich werde genau unterrichtet, was alles so teuer ist. Gemüse wurde im neuen Gefrierschrank gebunkert, falls im August die Eisschollen den Fluß heruntertreiben. Leever Jott :pc kaputt:.
Wenn Mann und Frau sonst nichts zu tun haben :pc kaputt:

Ich mach mich immer so schnell es geht aus dem Staub. Nicht ohne ihnen einen schönen Tag zu wünschen :freches grinsen:

Die beste Story war, dass Gas sollte abgestellt werden. Da wir die Thermen in der Wohnung haben, ich neu war und nicht wusste wo der Abstellhahn war, fragte ihn. Sie war auch dabei. Die beiden standen vor meiner Wohnungstür nebeneinander und jeder wollte zuerst in meine Wohnung. Die Tür ist allerdings nicht so breit. Das war ein Gezanke. Ich musste wirklich an mich halten, dass ich nicht vor Lachen geplatzt bin. Loriot hätte seinen Spaß gehabt und er war als erster drin :freches grinsen:

bertrande
24.07.2014, 14:01
Zusammen einkaufen - lieber nicht. :knatsch:
Aber wir machen zusammen einen Einkaufsplan, ganz harmonisch. :cool:
Dann geht entweder er oder ich zum Einkaufen.

Wir kochen getrennt, entweder er oder ich, zusammen kochen geht nicht gut.
Wenn wir Gäste haben, kocht jetzt oft mein Mann, das war anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, denn der ganze Glanz fiel nun auf ihn. Aber die Arbeit natürlich auch. Das hat mich überzeugt. :freches grinsen:

Wir machen nicht alles gemeinsam, aber mehr als früher.
Es ist besser gegangen, als ich dachte. Vielleicht auch, weil wir nicht ständig aneinanderkleben.
Ich hatte da schon große Bedenken.
Wir sind uns sogar noch näher gekommen.

Inzwischen geht er ab und zu wieder mal ins Geschäft. Na ja, das Haus, den Garten, das Gartenhaus und die Terrasse hat er im Ruhestand schon fertig umgebaut. :lachen:

schafwolle
24.07.2014, 14:01
... frustrierte Pensionäre die sich beim Hausputz, beim Einkaufen, Kochen und eigentlich überall einmischen,

An mir persönlich geht dieser Kelch vorüber, da ich geschieden bin und single,
und Letzteres auch bleiben möchte ;).

Was ich aus meinem Umfeld so mitbekomme:
wer vor Pensionsantritt mit seiner (Frei)Zeit schon etwas Sinnvolles anzufangen
wusste, der hat auch nachher keine großen Probleme. Das Pensum (zB Sport) wird
dann eventuell erweitert bzw. modifiziert.



Für mich gehört ein gesunder Mann nicht in den Haushalt.

Also wenn ich Deine Aussage jetzt nicht wortwörtlich nehme ;), dann glaube ich
zu wissen, was Du meinst.

Ein klar abgegrenzter Aufgabenbereich ((wie bei @Visual das Einkaufen und Kochen)
finde ich sinnvoll und kommt beiden Partnern zugute.

Die allgemeine Mitarbeit im Haushalt stelle ich mir weniger prickelnd und vor allem
wenig effektiv vor. Da fühlt sich einer vom anderen gemaßregelt und kontrolliert, und
Frust in letzter Konsequenz dürfte vorprogrammiert sein.

Den Mann "beschäftigen" mittels to do Listen, ihm "was zu tun geben" - wie hier schon
vorgeschlagen wurde - finde ich alles andere als klug. Durch den Pensionsstatus wird
kein Mann zum Handlanger. Ich denke, gerade diese Gesinnung ist es, die das eventuell
vorhandene Loch noch tiefer scheinen lässt.

Klecksfisch
24.07.2014, 14:06
Ich würde mir den Film Arsen und Spitzenhäubchen gerne nochmal ansehen, aber nur wenn ich jemanden in Rente zu Hause sitzen hätte :freches grinsen:

Klecksfisch
24.07.2014, 14:18
Der Horst aus dem Buch, der hatte auch nix vor und der war in seiner Rente immer besoffen und Frau hat ihm den Marsch geblasen und sich vom Acker gemacht. Ist aber wiederkommen nachedem Horst das saufen eingestellt hatte.

Inaktiver User
24.07.2014, 14:20
das ist jetzt wirklich quatsch was du sagst.

Netter Kommunikationsstil. Sprichst du auch so mit deinem Mann? :smirksmile:


mein mann liebt es einzukaufen.
das gönne ich ihm von herzen.
trotzdem fehlt immer irgendwas, wo er im traum nicht daran denken würde.


Stell dir vor, meiner fragt vorher, ob ich noch was Bestimmes brauche, was er mitbringen soll.


Es endet doch meistens damit, dass er sagt: "mach doch was du willst" und genau das wollen wir Frauen doch hören :aetsch:

Da mein Mann kocht, soll er auch die Lebensmittel aussuchen.

Wenn ich was brauche, was nicht zum Haushalt gehört, ziehe ich alleine los. Ich komme gerade vom Baumarkt zurück (wo ein Mann an der Kasse zu mir sagte, er wäre jederzeit zu Diensten :ooooh: :freches grinsen:)

Inaktiver User
24.07.2014, 14:33
Den Mann "beschäftigen" mittels to do Listen, ihm "was zu tun geben" - wie hier schon
vorgeschlagen wurde - finde ich alles andere als klug.

Das ist nicht nur unklug, es zeigt auch deutlich, was man von seinem Partner hält :unterwerf:
Aber vielleicht revanchiert sich der Rentner dann, indem er mehr Unordnung macht, um der Gattin "was zu tun zu geben"? :smirksmile:

ganda55
24.07.2014, 14:55
Wie solltest du das auch anders nehmen, wenn es dich gar nicht betrifft? :freches grinsen:


Deswegen betrete ich die Küche erst, wenn das Essen auf dem Tisch steht :cool:


Netter Kommunikationsstil. Sprichst du auch so mit deinem Mann?

Auf der Suche nach einer Erklärung für deine heutige Topform fündig geworden:


Ich komme gerade vom Baumarkt zurück (wo ein Mann an der Kasse zu mir sagte, er wäre jederzeit zu Diensten :ooooh: :freches grinsen:)


Ich tu mir leicht. Wir arbeiten schon 15 Jahre lang beide überwiegend zuhause und haben's jetzt schon gut drauf, uns zu begegnen oder aus dem Weg zu gehen.

Maria_H
24.07.2014, 15:00
... oder die Männer, die sich gegen einen Hausdrachen behaupten müssen, der sie wie einen Eindringling behandelt :freches grinsen:

Was meint Loriot dazu? Als die Gattin ihrem Mann den Keller als Hobbyraum schmackhaft machen will ... Er (mitflehendlichem Blick): "Darf ich oben bleiben?" :lachen:

Margali62
24.07.2014, 15:02
:freches grinsen:

bertrande
24.07.2014, 15:18
Ist es wirklich nur die vermehrte Anwesenheit des Partners oder könnte es sein, dass bei aller Gleichberechtigung, der Haushalt von vielen Frauen doch immer noch als ihr "Hoheitsgebiet" betrachtet wird, wo der Mann als Eindringling empfunden wird, der plötzlich mitbestimmen will? Dass er deshalb ja Fehler machen muss! Beim Lesen kommt mir fast dieser Eindruck.

Ein Teil der Probleme entsteht wahrscheinlich dadurch, dass Männer Bestätigung doch immer noch stark über ihren Beruf fanden, bei Frauen wurde das gelassener genommen, aber das gleicht sich inzwischen an.
Wenn alles so läuft, wie wir das wollen, höre ich schon Männer in Foren angstvoll seufzen: "Sie geht in Rente und mir auf die Nerven." :lachen:

Inaktiver User
24.07.2014, 15:19
Ich tu mir leicht. Wir arbeiten schon 15 Jahre lang beide überwiegend zuhause und haben's jetzt schon gut drauf, uns zu begegnen oder aus dem Weg zu gehen.

:allesok: :fg engel:

PeggySue
24.07.2014, 15:45
Der Horst aus dem Buch, der hatte auch nix vor und der war in seiner Rente immer besoffen und Frau hat ihm den Marsch geblasen und sich vom Acker gemacht. Ist aber wiederkommen nachedem Horst das saufen eingestellt hatte.

du hast anscheinend ein anderes Buch gelesen als ich.

PeggySue
24.07.2014, 15:54
[Zitat=bertrande;25809256]Ist es wirklich nur die vermehrte Anwesenheit des Partners oder könnte es sein, dass bei aller Gleichberechtigung, der Haushalt von vielen Frauen doch immer noch als ihr "Hoheitsgebiet" betrachtet wird, wo der Mann als Eindringling empfunden wird, der plötzlich mitbestimmen will? ]

Ich bin zwar die Hausfrau, was aber nicht heißt, dass mein Mann nichts im Haushalt machen würde. Arbeiten, die er besser kann oder weniger hasst als ich gebe ich gerne ab. Ärgern tun mich nur Kommentare die abgegeben werden weil Mann gundsätzlich alles besser weiß. Zum Beispiel beim Kochen wovon er nämlich absolut keine Ahnung hat. Dazu fällt mir gleich einer meiner Lieblingssprüche ein:


WENN EIN MANN EINE MEINUNG HAT UND KEINE FRAU IN DER NÄHE IST, DIE SIE HÖREN KANN, HAT ER DANN TROTZDEM UNRECHT?

Inaktiver User
24.07.2014, 16:10
Ich bin zwar kein Hausdrache :engel: aber mich nervt es trotzdem wenn mein Mann während des Kochens in die Küche kommt und meint seinen Kommentar abgeben zu müssen. Z.B.: "jetzt versaut sie die Soße!" dabei mache ich es wie immer, nur dass er nicht immer danebensteht. :unterwerf:

Vielleicht saget er es, da er das Ergebnis kennt?! :fg engel:

PeggySue
24.07.2014, 16:14
Vielleicht saget er es, da er das Ergebnis kennt?! :fg engel:
:nudelholz:

frankeguben
24.07.2014, 16:19
Zu diesem "sensiblen" Thema haben wir auch einen tollen Wahlspruch:

" BEI UNS KANN JEDER MACHEN WAS ER WILL - OB ER WILL ODER NICHT " :pfeifend:

Inaktiver User
24.07.2014, 17:24
Mein Mann ist fast 8 Jahre vor mir in den Ruhestand gegangen (er war bis 65 berufstätig, ich bis 67). Bis dahin hatten wir uns die Hausarbeit geteilt. Dann aber - peggy, hör zu - hat er ( aus Gründen der Fairness) den größeren Teil der Hausarbeit übernommen, z.B. hat er täglich gekocht (was er gern tut, ich dagegen nicht). Außerdem hat er ehrenamtliche Tätigkeiten übernommen, die ihn inhaltlich interessiert haben. Da ich beruflich öfters verreisen musste, hat er mich gern begleitet, ich habe dann gearbeitet, er hat das Sightseeing-Programm gemacht.
Inzwischen teilen wir uns die Hausarbeit wieder, denn wir sind beide nicht mehr berufstätig. Das hat natürlich Vorteile, z.B. für die Reiseplanung. Der Nachteil ist, man ist viel zusammen (obwohl wir beide uns in unterschiedlichen ehrenamtlichen Tätigkeiten engagieren). Ihn stört das nicht (das viele Zusammensein meine ich), mich schon. Ich brauche viel Privatheit, was für ihn an sich kein Problem ist und was er gut akzeptieren kann). Das bedeutet, wir diskutieren im Augenblick, was wir ändern müssen, damit ich das Für-mich-sein besser ausleben kann.
Ich denke, wenn so eine einschneidende Veränderung wie der Ruhestand kommt, dann muss man sich Zeit geben, um sich mit den neuen Bedingungen und den daraus resultierenden Bedürfnissen vertraut zu machen, und dann gegebenenfalls auch vor Veränderungen nicht zurückschrecken.

PeggySue
24.07.2014, 17:49
Dann aber - peggy, hör zu - hat er ( aus Gründen der Fairness) den größeren Teil der Hausarbeit übernommen, z.B. hat er täglich gekocht (was er gern tut, ich dagegen nicht).
Mein Mann kann nicht kochen, er steht am Grill, da ist er wirklich gut und bekommt auch viel Lob von den Gästen, aber das was gegrillt wird bereite ich zu, mariniere das Fleisch u.s.w. Was mein Mann sehr gut kann ist die Geschirrspülmaschine ausräumen, das hasse ich wie die Pest. Da wir beide zu faul sind nach dem Duschen die Glaswände abzuziehen muss man sie immer mal wieder gründlich säubern, auch das macht mein Mann, meistens ohne dass ich ihn dazu auffordere. Dafür sammle ich morgens alles ein was er am Abend zuvor liegenließ, leere Erdnussdosen, Kronkorken... wir ergänzen uns einfach bestens :smirksmile:

Inaktiver User
24.07.2014, 18:09
das ist jetzt wirklich quatsch was du sagst.


Kein Quatsch.

Du hast es nicht verstanden.

Inaktiver User
24.07.2014, 18:13
Mein Mann kann nicht kochen, er steht am Grill, da ist er wirklich gut und bekommt auch viel Lob von den Gästen, aber das was gegrillt wird bereite ich zu, mariniere das Fleisch u.s.w. Was mein Mann sehr gut kann ist die Geschirrspülmaschine ausräumen, das hasse ich wie die Pest. Da wir beide zu faul sind nach dem Duschen die Glaswände abzuziehen muss man sie immer mal wieder gründlich säubern, auch das macht mein Mann, meistens ohne dass ich ihn dazu auffordere. Dafür sammle ich morgens alles ein was er am Abend zuvor liegenließ, leere Erdnussdosen, Kronkorken... wir ergänzen uns einfach bestens :smirksmile:

Ach Peggy - sind wir nicht alle Perlen, wir Frauen? Wir langjährigen Ehefrauen? :engel: :freches grinsen:

:entspann:

Margali62
24.07.2014, 18:58
Mein Mann kann nicht kochen, er steht am Grill, da ist er wirklich gut und bekommt auch viel Lob von den Gästen, aber das was gegrillt wird bereite ich zu, mariniere das Fleisch u.s.w. Was mein Mann sehr gut kann ist die Geschirrspülmaschine ausräumen, das hasse ich wie die Pest. Da wir beide zu faul sind nach dem Duschen die Glaswände abzuziehen muss man sie immer mal wieder gründlich säubern, auch das macht mein Mann, meistens ohne dass ich ihn dazu auffordere. Dafür sammle ich morgens alles ein was er am Abend zuvor liegenließ, leere Erdnussdosen, Kronkorken... wir ergänzen uns einfach bestens :smirksmile:

Ich erkenne da viel wieder, liest sich sympathisch :smile:

Unser Unruhestand dauert noch ein wenig, und da mein Mann schon mal das Schalentier zu Besuch hatte, hoffen wir erstmal, dass wir very gesund und auch munter dieses Ziel erreichen.

Meatloaf
24.07.2014, 19:06
Entschuldigung, es ist mein erster Vorruhestand. Ich übe noch!

Sind denn überall hier in den Kellern Herren im Ruhestand?
:freches grinsen:

Makrele
24.07.2014, 20:15
Und komm jetzt nicht mit Emanzipation. Hin oder Her.
Für mich gehört ein gesunder Mann nicht in den Haushalt.


Interessant. Mein Mann ist seit zwei Jahren zu Hause als Hausmann, während ich die Kohle verdiene. Ist er jetzt ungesund? Ich werde ihn künftig mit anderen Augen sehen.

Er war früher Geschäftsführer einer mittelständischen Firma mit jeder Menge Personalverantwortung, aber er hat daheim noch nie jemanden rumkommandiert.

Kann es sein, dass ein paar der hier geschilderten Männer die letzten 30 Jahre verpennt haben?

Inaktiver User
24.07.2014, 20:16
Für mich gehört ein gesunder Mann nicht in den Haushalt.
(Und ich bin gewiss kein vertütteltes Hausmütterchen das immer zu Hause hockt und dem arbeitenden Mann sein Essen brav hinstellt) :fg engel:

Und wo bekommt er sein Essen denn her, wenn du es ihm nicht brav hinstellst?

Inaktiver User
24.07.2014, 20:19
Und wo bekommt er sein Essen denn her, wenn du es ihm nicht brav hinstellst?

Er ist doch im Garten angebunden und grast dort....:pfeifend:

Inaktiver User
24.07.2014, 20:23
Ach Peggy - sind wir nicht alle Perlen, wir Frauen? Wir langjährigen Ehefrauen? :engel: :freches grinsen:


Perlen? Meinst du die mit den Säuen? :freches grinsen:

Inaktiver User
24.07.2014, 20:24
Er ist doch im Garten angebunden und grast dort....:pfeifend:

Ach sooooooo.........:erleuchtung:

amade_a
24.07.2014, 20:30
Aber Peggy, es ist doch so nett einen Mann daheim zu haben (http://www.youtube.com/watch?v=UYr3KW6WMo4) :freches grinsen:

PeggySue
24.07.2014, 22:26
Ach Peggy - sind wir nicht alle Perlen, wir Frauen? Wir langjährigen Ehefrauen? :engel: :freches grinsen:

:entspann:

Du sagst es! :schild genau:


Aber Peggy, es ist doch so nett einen Mann daheim zu haben
ich habe nie 'was anderes behauptet :engel:

Inaktiver User
25.07.2014, 06:46
Und wo bekommt er sein Essen denn her, wenn du es ihm nicht brav hinstellst?

Oooch der verhungert nicht, keine Bange. :zwinker:

Außerdem arbeitet er noch und glaub mir, ihm geht es sehr gut. :smile:

Inaktiver User
25.07.2014, 09:30
Netter Kommunikationsstil. Sprichst du auch so mit deinem Mann? :smirksmile:



natürlich rede ich auch so mit meinem mann.
wir reden sogar dialekt miteinander. seit 40 jahren.
und das wort "quatsch" ist nicht böse gemeint, sondern umgangssprache.
schade, dass du das in diesem lockeren strang nicht erkannt hast.


Stell dir vor, meiner fragt vorher, ob ich noch was Bestimmes brauche, was er mitbringen soll.



warum wirst du jetzt persönlich?
was soll der seitenhieb auf meinen mann?

PeggySue
25.07.2014, 10:31
Hallo, ich hoffe doch die Hitze schlägt niemandem aufs Gemüt und so bierernst ist das Thema doch nicht?
Mich hat einfach interessiert, welche Gedanken sich andere Frauen zum Thema machen oder welche Erfahrungen sie eventuell schon gesammelt haben.
Dass es in jeder Partnerschaft anders vonstatten geht ist doch logisch. In unserem Alter sind die meisten auch schön über viele Jahre in einer festen Partnerschaft, es hat sich alles eingespielt und die Rollen sind verteilt.
Mein Mann und ich sind seit 39 Jahren zusammen seit 34 Jahren verheiratet. Was sich wie verändern wird wenn er nicht mehr arbeitet wird sich zeigen, ich lass es auf mich zukommen.

Anemone
25.07.2014, 10:39
Ich lehn mich mal zurück und entspanne mich mit der Aussicht auf einen Rentner-Mann. Gestern hat mein Mann mit mittlerweile 62 noch einen Anruf eines Headhunters bekommen, der ihn für 10 Jahre glatt gekrallt hätte. Ist ein Beruf mit wenigen qualifizierten und noch erfahrenen Tätigen. Und da er so für seine Tätigkeit brennt, wird er, wenn es gesundheitlich keine bösen Überraschungen gibt, sicher noch 2 bis 3 Jahre dranhängen, nach dem offiziellen Rentenbeginn.
Und daaaaann, sehen wir weiter!:lachen:
Ich hab ihn ja auch schon gaaanz homöopathisch langsam und unauffällig für die grobmotorischen Arbeiten in meinem Schrebergarten herangeführt.
Und ebenso langsam wird er an gewisse Hausarbeiten herangeführt. Unauffällig.
:smirksmile:

PeggySue
25.07.2014, 10:44
Ich hab ihn ja auch schon gaaanz homöopathisch langsam und unauffällig für die grobmotorischen Arbeiten in meinem Schrebergarten herangeführt.
Und ebenso langsam wird er an gewisse Hausarbeiten herangeführt. Unauffällig.
:smirksmile:
Raffiniert! :freches grinsen:

Bei Gartenarbeiten muss ich immer aufpassen, vor allem wenn es an das Schneiden von Hecken und Büschen geht. Das war schon beim Schwiegervater so, die Männer sind kaum zu bremsen wenn sie eine Heckenschere in der Hand haben. Die Forsythien hat Schwiegervater so rigoros zurückgeschnitten bis sie hinüber waren. Dieses Gen hat mein Mann auch.

Anemone
25.07.2014, 10:51
Hach jaaa, das Schneiden von Büschen und Bäumen!!
Ist sicher was Genetisches. Ich muss auch immer ganz wachsam dabei stehen und beaufsichtigen, sonst wird alles dem Erdboden gleichgemacht. Rasenmähen ist ein kleiner halbgarer Ersatz. Aber dann kein Kantenschneider, der mäht eindeutig zuviel um. Auch schon erfahren!:knatsch:

Lolletta
25.07.2014, 10:57
Trotzdem wird es eine Umstellung sein wenn man ganztags sieht und hört was der Partner macht.



Dass es in jeder Partnerschaft anders vonstatten geht ist doch logisch. In unserem Alter sind die meisten auch schön über viele Jahre in einer festen Partnerschaft, es hat sich alles eingespielt und die Rollen sind verteilt.
Mein Mann und ich sind seit 39 Jahren zusammen seit 34 Jahren verheiratet. Was sich wie verändern wird wenn er nicht mehr arbeitet wird sich zeigen, ich lass es auf mich zukommen.

Peggy es spielt sich ein. Ich bin seit 2 J.im Vorruhestand und hatte mich "eingerichtet":smirksmile: Nun ist seit Febr. mein "Pensionär" zu Hause:zwinker: Wer über 40j.ganztags berufstätig war, muss sich erst einmal finden. Ich lasse ihm viel Zeit (hatte ich auch)sich seinen Ruhestand einzurichten. 1x die Wo. Sport und Haus und Garten sind seine festen "Termine". Bei uns fängt (ausser meinen festen Termine Sport,Familienbetreuung (Mutter,Enkel,soz.Engagement ) der Tag erst spät an.
Das Schöne ist die Spontanität, kurzfristig Koffer gepackt und ab zu Nordsee:freches grinsen: Zuhause das Motto:Leben und leben lassen und den Ruhestand gemeinsam geniessen.:smile:

PeggySue
25.07.2014, 11:05
und den Ruhestand gemeinsam geniessen.:smile:

Das haben wir auch vor!
Was man sonst nur an Wochenenden oder während der Ferien genießen kann wird dann an jedem Schönwettertag praktiziert: gemeinsam gemütlich auf der Terrasse frühstücken!

Lolletta
25.07.2014, 11:29
Das haben wir auch vor!
gemeinsam gemütlich auf der Terrasse frühstücken!

:schild genau: und weil das immer so ausgiebig und spät ist, essen wir Mittag am Abend:hunger:

Inaktiver User
25.07.2014, 11:43
was soll der seitenhieb auf meinen mann?

Was für ein Seitenhieb? Das war ironisch gemeint. Schade, dass du das nicht erkannt hast. :smirksmile:



Bei Gartenarbeiten muss ich immer aufpassen, vor allem wenn es an das Schneiden von Hecken und Büschen geht. Das war schon beim Schwiegervater so, die Männer sind kaum zu bremsen wenn sie eine Heckenschere in der Hand haben.

Das kann ich bestätigen. Meiner stutzte mal den Feigenbusch, als wäre dieser ein Buchsbaum :cool:
Blöd, weil die Früchte an den älteren Trieben kommen, der Busch als Ganzes aber jede Menge Angsttriebe nach allen Seiten bildet, wenn er so rigoros gestutzt wird.

bertrande
25.07.2014, 12:11
Da scheint was dran zu sein. :lachen: Meiner hat mal die Kletterrose so extrem gestutzt, dass nur noch Stumpen aus dem Boden schauten. Ich habe ihm erklärt, dass man Kletterrosen eigentlich gar nicht schneidet und den Strauch für erledigt gehalten.
Und was macht diese doofe Rose, diese Überläuferin?? Erholt sich und produziert im zweiten Jahr eine Blütenpracht, die alle umgehauen hat. :lachen:

PeggySue
27.07.2014, 19:49
Das kann ich bestätigen. Meiner stutzte mal den Feigenbusch, als wäre dieser ein Buchsbaum :cool:


Ich werde wohl früher oder später das Verhalten meiner Schwiegermutter übernehmen. Wenn ihr Mann längere Zeit im Garten war, am liebsten dann, wenn sie am Herd stand und eigentlich nicht weg konnte, brummelte sie mürrisch vor sich hin "was tut er denn jetzt schon wieder!" :grmpf: und sobald sie sich abseilen konnte war sie draußen um nach dem Rechten zu sehen.

Ebayfan
27.07.2014, 19:54
Das ist wie bei Kleinkindern. Wenn länger Ruhe herrscht, stellen sie etwas an. So war mein Vater auch. Er machte irgendetwas und was anderes ging dabei kaputt. Furchtbar! Neue Bremsbeläge am Auto, dafür eine Macke in der Tür, sowas war genau sein Stil. Was natürlich mit Renteneintritt so richtig schön wurde.:-(

Da lob ich mir faule Männer, die chillen bloß und verbrauchen ein bisschen Strom. Mehr nicht. Da geht wenig kaputt. Aber frau muss alles selbst machen oder meckern.

schafwolle
28.07.2014, 07:25
Das ist wie bei Kleinkindern.

Furchtbar, wenn Frauen so über ihre Männer reden, denken
und sie auch entsprechend behandeln.
Da ist's dann wohl vorbei mit dem Respekt und der Augenhöhe.

Ebayfan
28.07.2014, 07:38
Furchtbar, wenn Frauen so über ihre Männer reden, denken
und sie auch entsprechend behandeln.
Da ist's dann wohl vorbei mit dem Respekt und der Augenhöhe.

Ich rede so nicht über meine Männer, sondern über meinen Vater. Er war so, bei meinem Freund ist sowas nicht zu erwarten. Das ist meine Macke bei der Männerauswahl. Je verschiedener sie zu meinem Vater sind, desto attraktiver. Eine Tatsache, die meine Eltern ziemlich dämlich fanden, ich aber als notwendige Abgrenzung empfinde.

Meine Freunde hinterlassen bzw. hinterließen immer nur Unordnung, kaputt ging nichts. Mein Vater räumte auf, aber verursachte Schäden.

Unordnung ist mir lieber.

Du musst dir um unsere Augenhöhe also keine Sorgen machen.^^

Inaktiver User
28.07.2014, 08:41
Furchtbar, wenn Frauen so über ihre Männer reden, denken
und sie auch entsprechend behandeln.
Da ist's dann wohl vorbei mit dem Respekt und der Augenhöhe.

Das dachte ich mir auch bei manchen Postings.
Männer, die zuhause wie Deppen behandelt werden und beschäftigt werden müssen.....das klingt nicht sehr respektvoll.

PeggySue
28.07.2014, 10:11
Wenn man in einer kleinen Mietwohnung lebt, keinen Garten hat, dann kann es für einen Mann der zuvor 8 Stunden am Tag bei der Arbeit war schon mal langweilig werden. Wir haben das Glück im eigenen Haus mit Garten zu wohnen, da findet sich immer wieder ein "G'schäftle". Wenn ich nur an den zugemüllten Keller denke :pfeifend: An was ich mich gewöhnen muss ist die Tatsache, dass ich bei meinen langen Telefonaten mit Freundinnen plötzlich einen ständigen Mithörer habe :knatsch: nicht, dass ich so große Geheimnisse hätte, aber unsere Frauengespräche führe ich trotzdem gerne ohne Mithörer.

Inaktiver User
28.07.2014, 11:12
Wenn man in einer kleinen Mietwohnung lebt, keinen Garten hat, dann kann es für einen Mann der zuvor 8 Stunden am Tag bei der Arbeit war schon mal langweilig werden.

Einen ähnlichen Gedanken hatte ich auch. Jemand schrieb ja weiter vorne, dass ein "gesunder Mann nicht in den Haushalt gehöre". Nun frage ich mich, was so ein Mann (oder einer, bei dem es aus anderen Gründen die klassische Rollenverteilung gibt), den ganzen Tag macht, wenn er nicht gerade ein großes Haus mit großem Grundstück hat, sondern z. B. eine kleine Wohnung.

Inaktiver User
28.07.2014, 11:44
Nun frage ich mich, was so ein Mann (oder einer, bei dem es aus anderen Gründen die klassische Rollenverteilung gibt), den ganzen Tag macht, wenn er nicht gerade ein großes Haus mit großem Grundstück hat, sondern z. B. eine kleine Wohnung.

Kann der Mann das nicht selbst bestimmen?

Ich werde den Eindruck nicht los, dass viele Frauen ihren berenteten Mann als Eindringling empfinden, der ihre Ruhe stört und sie bei Telefonaten belauscht.

Angesichts der Tatsache, dass es dieser Mann kein Gast ist, sondern Haus und Wohnung (mit) finanziert, ist das eigenartig.
Ich fände es umgekehrt nicht sehr prickelnd, wenn ich jahrzehntelang das Geld für die Familie verdient hätte und bei Rentenantritt von meinem Hausmann wie ein ungebetener Gast behandelt würde.

So langsam frage ich mich, ob es wirklich nur an den Männern liegt, wenn es nach ihrer Berentung Probleme gibt.

Natürlich ist es unproblematischer, wenn man viel Platz und einen Garten hat (bei uns hat jeder einen großen Arbeitsraum zusätzlich, in dem er schalten und walten kann wie er will). Aber dass die Wohnung automatisch der Frau "gehört", weil sie da mehr Zeit verbracht hat, finde ich absurd. Dann muss man eben die Räume anders aufteilen.

PeggySue
28.07.2014, 12:03
Ich werde den Eindruck nicht los, dass viele Frauen ihren berenteten Mann als Eindringling empfinden, der ihre Ruhe stört und sie bei Telefonaten belauscht.


Aber niemand hat geschrieben, dass er es ausschließlich so sieht. Es gibt hier wie sonst auch Sonnen und Schattenseiten. Einerseits freut man sich darauf sein Leben gestalten zu können wie man will, kein Wecker, kein Arbeitgeber mehr nachdem man sich richten muss. Aber an das neue rund um die Uhr gemeinsame Leben muss man sich trotzdem erst gewöhnen.
Das Paar im Titel gebenden Buch hat es ja nach kurzen Anfangsschwierigkeiten auch geschafft :zwinker:

Inaktiver User
28.07.2014, 12:06
Kann der Mann das nicht selbst bestimmen?

Ich gehe doch davon aus, dass er das tut. Und meine Gedanken bezogen sich generell auf die Frage, was ein Mann bei "klassischer Verteilung" wohl so tut, wenn er nicht am/im Haus und Garten zu werkeln hat, sondern nur in einer Wohnung. Ich rede von der Aufgabenverteilung an sich und nicht davon, wer wem wo auf die Nerven geht.

Inaktiver User
28.07.2014, 12:22
Und meine Gedanken bezogen sich generell auf die Frage, was ein Mann bei "klassischer Verteilung" wohl so tut, wenn er nicht am/im Haus und Garten zu werkeln hat, sondern nur in einer Wohnung.

Meiner hat zB. ein Ehrenamt und geht dafür oft für ein paar Stunden außer Haus.

Ich denke, Männer sind nicht so phantasielos, wie sie hier manchmal dargestellt werden. Auch die meisten Frauen haben noch andere Beschäftigungen als den Haushalt.

Gesunde, erwachsene Menschen sind durchaus imstande, von sich aus etwas zu suchen, was sie interessiert und ihre Tage sinnvoll zu gestalten. Man muss sie nicht "beschäftigen".

Inaktiver User
28.07.2014, 12:24
Aber an das neue rund um die Uhr gemeinsame Leben muss man sich trotzdem erst gewöhnen.


Natürlich. Aber es geht besser, wenn man sich gegenseitig mit Respekt behandelt und wenn beide flexibel sind.

Wita
28.07.2014, 13:49
Ich denke, Männer sind nicht so phantasielos, wie sie hier manchmal dargestellt werden. Auch die meisten Frauen haben noch andere Beschäftigungen als den Haushalt.

Gesunde, erwachsene Menschen sind durchaus imstande, von sich aus etwas zu suchen, was sie interessiert und ihre Tage sinnvoll zu gestalten. Man muss sie nicht "beschäftigen".

Da kann ich mich vorbehaltlos anschließen. Mein Mann, der vorhatte, mindestens bis 65 zu arbeiten, wurde vorzeitig durch eine schlimme Erkrankung mit 63 Rentner, also doch irgendwie "unvorbereitet". Ich bin inzwischen auch zu Hause, meinem Mann geht es gesundheitlich gut. Wir verbringen zwar im Vergleich zu früher viel Zeit miteinander, aber jeder hat seine eigenen Interessen und Aufgaben. Ich habe zwei Ehrenämter, mein Mann ist für den Garten zuständig (hat er immer schon getan) und ist im (eigenen kleinen) Wald beschäftigt. Dass man sich gegenseitig mit Respekt behandelt, war für uns schon immer klar und daran hat sich nichts geändert. Und ich muss sagen - wir kommen mit dieser Ungebundenheit und den (selbst gewählten) Beschäftigungen bestens klar! :zwinker:

Inaktiver User
28.07.2014, 13:59
Gesunde, erwachsene Menschen sind durchaus imstande, von sich aus etwas zu suchen, was sie interessiert und ihre Tage sinnvoll zu gestalten. Man muss sie nicht "beschäftigen".

Du hast mich missverstanden. Aber Deckel drauf. :-)

Ich kenne aber tatsächlich Männer, die wirklich den ganzen Tag nichts machen. Mein Ex-Schwiegervater ist so einer. Haushalt sowieso nicht, "Männerarbeiten" auch nicht, Interessen hat's anscheinend nie gegeben. Er schaut TV, trinkt Bier und meckert rum. Seine Frau hat bis zur Rente gearbeitet (er nicht), jetzt pflegt sie seinen (!) Vater, schmeißt den Haushalt und den Garten.

Es gibt nichts, was es nicht gibt...

Inaktiver User
28.07.2014, 15:09
Ich kenne aber tatsächlich Männer, die wirklich den ganzen Tag nichts machen.

Wobei hinter Antriebslosigkeit auch eine Altersdepression oder eine beginnende Demenz stecken können. Schätzungen gehen davon aus, dass bei den über Siebzigjährigen ein Viertel an depressiven Verstimmungen leidet. Es ist oft schwer zu sagen, ob die Leute abbauen, weil sie nichts tun und ob sie nichts tun, weil sie krank sind oder bereits abgebaut haben.

Wenn Menschen heute in Rente gehen, haben sie meist noch 15 bis 20 Jahre (oder noch mehr) Lebenszeit vor sich. Diese Zeit nur abzusitzen (und sich gegenseitig auf den Wecker zu gehen), ist sicher das Ungünstigste, was man machen kann.

Inaktiver User
28.07.2014, 15:37
Ich kenne aber tatsächlich Männer, die wirklich den ganzen Tag nichts machen.


Ich sitze hier... (http://www.youtube.com/watch?v=sJSLPv86QXo)

schafwolle
28.07.2014, 15:52
Ich sitze hier... (http://www.youtube.com/watch?v=sJSLPv86QXo)

:allesok: ... herrlich!

Inaktiver User
28.07.2014, 15:58
Wobei hinter Antriebslosigkeit auch eine Altersdepression oder eine beginnende Demenz stecken können. Schätzungen gehen davon aus, dass bei den über Siebzigjährigen ein Viertel an depressiven Verstimmungen leidet. Es ist oft schwer zu sagen, ob die Leute abbauen, weil sie nichts tun und ob sie nichts tun, weil sie krank sind oder bereits abgebaut haben.

Wenn Menschen heute in Rente gehen, haben sie meist noch 15 bis 20 Jahre (oder noch mehr) Lebenszeit vor sich. Diese Zeit nur abzusitzen (und sich gegenseitig auf den Wecker zu gehen), ist sicher das Ungünstigste, was man machen kann.

Im Fall des Ex-Schwiegervaters kann das nicht sein (zumindest keine Altersdepression, höchstens eine "normale"). Ich kenne ihn seit über 20 Jahren (damals war er um die 40) und er war schon immer so. Mein Onkel ist auch so und zusätzlich noch gaaaanz langsam. Wenn er um 10 Uhr in den Keller geht, um ein Glas zu holen, sieht man den frühestens zum Kaffeetrinken wieder (kein Witz). Der kann dir auch eine geschlagene halbe Stunde erzählen, wie man eine Batterie wechselt (im Radio - nicht im Auto). Boah, da kriegste Krämpfe, das sag' ich dir.


Ich sitze hier... (http://www.youtube.com/watch?v=sJSLPv86QXo)

Ich kann leider keine Videos anschauen.

PeggySue
28.07.2014, 16:04
So langsam frage ich mich, ob es wirklich nur an den Männern liegt, wenn es nach ihrer Berentung Probleme gibt.



Diese Frage hat sich mir noch nicht gestellt weil es für mich von Anfang an klar war, dass es an den Männern und den Frauen gleichermaßen liegt.

Inaktiver User
28.07.2014, 16:05
Ich kann leider keine Videos anschauen.

Kein Problem... (http://www.funparadies.de/Funwords/loriot.html):freches grinsen:

PeggySue
28.07.2014, 16:05
Natürlich. Aber es geht besser, wenn man sich gegenseitig mit Respekt behandelt und wenn beide flexibel sind.
Tun wir, sind wir!

PeggySue
28.07.2014, 16:10
Ich sitze hier... (http://www.youtube.com/watch?v=sJSLPv86QXo)

Herrlich! Das hatte ich ganz vergessen!

Inaktiver User
28.07.2014, 16:12
Kein Problem... (http://www.funparadies.de/Funwords/loriot.html):freches grinsen:

Danke! :freches grinsen: Immerhin kann man denen nicht nachsagen, dass sie nicht miteinander reden würden. :zwinker:

Inaktiver User
28.07.2014, 16:19
Kein Problem... (http://www.funparadies.de/Funwords/loriot.html):freches grinsen:

Ein echter Klassiker!

PeggySue
28.07.2014, 16:32
Danke! :freches grinsen: Immerhin kann man denen nicht nachsagen, dass sie nicht miteinander reden würden. :zwinker:

Stimmt! :freches grinsen:

Ich kenne das hier im Haus etwas anders. Wenn mein Mann in seinem Arbeitszimmer sitzt und ich weiß, dass er nicht wirklich arbeitet sondern am Computer sitzt und ich frage: "was machst du?" kommt fast immer dieselbe Antwort. "'was gucken!" :gegen die wand: wer hätte das gedacht!

Inaktiver User
28.07.2014, 17:43
Wenn mein Mann in seinem Arbeitszimmer sitzt und ich weiß, dass er nicht wirklich arbeitet sondern am Computer sitzt und ich frage: "was machst du?" kommt fast immer dieselbe Antwort. "'was gucken!" :gegen die wand:

Jetzt im Ernst?
Warum fragst du ihn, was er macht, wenn er in seinem Arbeitszimmer sitzt?
Würde mich echt interessieren, denn das kenne ich nicht.

Loriot kann ich nicht fragen, dich schon :smirksmile:

PeggySue
28.07.2014, 19:14
ich frage ja auch, zumindest manchmal :freches grinsen: und manchmal bekomme ich auch eine erschöpfende Antwort. Es gibt ja so viel zu gucken im Internet. Autos die man sich nie kaufen wird, Urlaubsreisen die man nie buchen würde, aktuelle Prospekte von ALDI, LIDL, Marktkauf etc. alles gaaaanz wichtige Sachen. Schließlich muss man wissen wann wo die Lätta im Sonderangebot ist denn nur dann wird sie gekauft :freches grinsen:
Um Missverständnissen vorzubeugen, er darf in seinem Arbeitszimmer tun und lassen was er will, nur manchmal interessiert's mich dann schon was er so treibt. Ich bin ja froh, dass wir die Möglichkeit haben uns aus dem Weg zu gehen und jeder "sein Eckchen" hat.
Wenn er dann mal im Ruhestand ist muss ich lediglich darauf verzichten das gesamte Haus mit meiner Musik (Rock, von Blues bis Heavy Metal) zu beschallen, bis jetzt drehe ich die Stereoanlage immer auf volle Lautstärke, so dass ich die Musik im ganzen Haus höre wenn ich am Aufräumen und Putzen bin.
Aber, wenn er im Haus ist kann ich ja die Kopfhörer aufsetzen, denn wenn es an der Haustüre oder am Telefon klingelt hört's ja er :erleuchtung:

twix25
28.07.2014, 19:22
Och, ich find, die Frage "was machst du da"? kann durchaus informativ sein:

so z.B wenn ER sagt, er muß noch sooviel arbeiten u kann leider nicht bei xy mithelfen......:pfeifend:

Dann aber wohl prokastinierenderweise "was schauen"....:teufelchen:

Inaktiver User
29.07.2014, 12:27
Um Missverständnissen vorzubeugen, er darf in seinem Arbeitszimmer tun und lassen was er will, nur manchmal interessiert's mich dann schon was er so treibt.

Ich mag es überhaupt nicht, wenn mein Mann guckt, was ich mache - und er mag es genausowenig. Ich werde total stinkig, wenn er sagt: Du bist ja gar nicht am arbeiten, sondern surfst dauernd in der Bri :ooooh:

Deswegen verkneife ich mir jede Bemerkung, wenn er online Schach spielt. Ich frage nur dann, was er macht, wenn ich ihn was von ihm will und deswegen wissen möchte, ob ich ihn gerade bei was Wichtigem störe.

PeggySue
29.07.2014, 13:00
Sagen wir mal so, solange man sich für den Partner interessiert und einem nicht alles schnurzpiepegal ist interessiert man sich auch dafür was er macht wenn er mal stundenlang geräuschlos eine Etage höher weilt.
Das hat nichts mit Kontrolle zu tun, es ist einfach gesunde Neugier. Schließlich fragt er mich auch was ich denn alles gemacht hätte wenn ich vom Einkaufen später zurückkomme als erwartet.
Sollten diese Nachfragen in Kontrolle ausarten wenn er Pensionär ist würde ich mich beizeiten dagegen wehren. Denn wie heißt es so schön: "Wehret den Anfängen!":smirksmile:

Inaktiver User
29.07.2014, 13:09
Ich mag es überhaupt nicht, wenn mein Mann guckt, was ich mache - und er mag es genausowenig. Ich werde total stinkig, wenn er sagt: Du bist ja gar nicht am arbeiten, sondern surfst dauernd in der Bri :ooooh:

Deswegen verkneife ich mir jede Bemerkung, wenn er online Schach spielt. Ich frage nur dann, was er macht, wenn ich ihn was von ihm will und deswegen wissen möchte, ob ich ihn gerade bei was Wichtigem störe.


Genau so mach ichs auch. Mein Mann liest immer fachliche Sachen im Netz - oder er sucht Sportklamotten. Damit hat sichs...oder Auto - dann brummt die Kiste schon mal einen merkwürdigen Treckersound. Dabei sind die Jungs doch echt gut aufgehoben. :fg engel:
Mehr kann/will er auch nicht am PC. Lohnt sich dehalb auch keine Nachfrage.
Wenn er sich plötzlich neben mich setzt und "so ganz nebenbei" mit in meine emals reinschaut, dreh ich am Rad. Da sag ich schon mal mit nem deutlichen Knuff in die Flanke: "Hau ab, Hase:osterhase: - schau in Deinen PC, da sind schönere Sachen drin!"

Inaktiver User
29.07.2014, 13:53
Sagen wir mal so, solange man sich für den Partner interessiert und einem nicht alles schnurzpiepegal ist interessiert man sich auch dafür was er macht wenn er mal stundenlang geräuschlos eine Etage höher weilt.

Das hat nichts mit Desinteresse zu tun, sondern mit Privatsphäre.
Gerade wenn man sich den ganzen Tag im selben Haus aufhält, fände ich diese dauernde Kontrolle ätzend. Wie Mami, die gucken kommt, ob das Kind auch nichts Schlimmes anstellt :pfeifend:

PeggySue
29.07.2014, 14:36
Das hat nichts mit Desinteresse zu tun, sondern mit Privatsphäre.
Gerade wenn man sich den ganzen Tag im selben Haus aufhält, fände ich diese dauernde Kontrolle ätzend. Wie Mami, die gucken kommt, ob das Kind auch nichts Schlimmes anstellt :pfeifend:

wer redet denn von dauernder Kontrolle?:wie?:
ich schrieb:

wenn er mal stundenlang geräuschlos eine Etage höher weilt.

Inaktiver User
29.07.2014, 14:45
Warum soll er nicht stundenlang eine Etage höher weilen? Das finde ich nicht ungewöhnlich. Wenn jemand arbeitet, macht er das auch mehrere Stunden am Stück. Und wenn jemand stundenlang prokrastinieren will, warum nicht?

PeggySue
30.07.2014, 00:22
Meine Güte, er darf es doch, aber was ist denn so verwerflich daran, wenn man zwischendurch einfach mal aus reiner Neugier fragt was der andere macht? Schließlich sind wir miteinander verheiratet!

Inaktiver User
30.07.2014, 09:32
Meine Güte, er darf es doch, aber was ist denn so verwerflich daran, wenn man zwischendurch einfach mal aus reiner Neugier fragt was der andere macht? Schließlich sind wir miteinander verheiratet!

Da ist an sich nichts Verwerfliches dran.:smile:
Mir ist nur bei mir aufgefallen, dass diese Frage mich seit ich im Ruhestand bin auf die Palme bringt, früher tat sie das nicht. Ich denke, ich sehe durch das vergleichsweise viele Zusammensein tendenziell mein "Privatleben innerhalb der Beziehung" angeknabbert.
An zu engem Wohnraum kann's nicht liegen. Wir leben zu zweit auf 180 qm, allerdings im Loft - d.h. in einer sehr offenen Wohnsituation.
Wir planen aber innerhalb der nächsten zwei Jahre einen Ortswechsel, und da bekommt wieder jeder innerhalb des Wohnraums einen klar abgetrennten Eigenbereich, so wie wir es in den ersten 20 Jahren unserer Beziehung auch gehalten haben.
Übrigens: Mein Mann hat da deutlich weniger Probleme als ich. Ihn würde besagte Frage wahrscheinlich nicht nerven.

Inaktiver User
30.07.2014, 10:04
je älter ich werde, umso mehr fällt mir auf, wie wichtig doch HUMOR ist, auch oder gerade in einer partnerschaft. und zwar auf beiden seiten.

Anemone
30.07.2014, 10:09
Ich seh auch die ganzen Szenarien, die hier schon geschildert wurden, eher mit einem Augenzwinkern. Meinem Mann hab ich einige Postings vorgelesen und wir haben beide breit gegrinst.

Inaktiver User
30.07.2014, 10:13
je älter ich werde, umso mehr fällt mir auf, wie wichtig doch HUMOR ist, auch oder gerade in einer partnerschaft. und zwar auf beiden seiten.

Jep !:prost:

Lolletta
30.07.2014, 11:04
Wir planen aber innerhalb der nächsten zwei Jahre einen Ortswechsel, und da bekommt wieder jeder innerhalb des Wohnraums einen klar abgetrennten Eigenbereich, so wie wir es in den ersten 20 Jahren unserer Beziehung auch gehalten haben.


Interessant finde ich, dass sich das bei dir im Alter wieder verstärkt.

Inaktiver User
30.07.2014, 11:40
Ich seh auch die ganzen Szenarien, die hier schon geschildert wurden, eher mit einem Augenzwinkern. Meinem Mann hab ich einige Postings vorgelesen und wir haben beide breit gegrinst.

Es ist ein bisschen wie beim Kinderkriegen: Man sammelt vorher Infos, stellt sich bestimmte Dinge vor - und wenn es dann so weit ist, findet man eine ganz individuelle Lösung.


Da ist an sich nichts Verwerfliches dran.:smile:
Mir ist nur bei mir aufgefallen, dass diese Frage mich seit ich im Ruhestand bin auf die Palme bringt, früher tat sie das nicht.

Ich finde diese Frage wahrscheinlich deswegen absurd, weil ich zuhause arbeite und es für mich selbstverständlich ist, dass mich dabei niemand fragt, was ich gerade tue.
Deswegen stelle ich diese Frage auch nicht an meinen Mann.

Später beim gemeinsamen Mittagskaffee ist genügend Zeit, sich auszutauschen. :smirksmile:

PeggySue
30.07.2014, 13:30
Mir ist nur bei mir aufgefallen, dass diese Frage mich seit ich im Ruhestand bin auf die Palme bringt, früher tat sie das nicht.

Wenn ich dann mal nachfrage was er so treibt wenn er für Stunden nach oben verschwindet bringt das meinen Mann nicht auf die Palme. Er ist nur manchmal etwas maulfaul was vielleicht daher rührt, dass er in seinem Beruf sehr viel reden muss.
Ich dagegen rede und erzähle viel, so muss er nie nachfragen weil er eh alles erzählt bekommt, ob er's wissen will oder nicht :aetsch:
Mit Kontrolle hat das nichts zu tun wenn man sich dafür interessiert was der Partner macht oder wofür er sich interessiert. Mir käme es aber nie in den Sinn am PC in den Verlauf zu schauen oder das Handy meines Mannes zu inspizieren. Den Inhalt seiner Schreibtischschubladen kenne ich auch nicht.

PeggySue
30.07.2014, 13:32
Ich finde diese Frage wahrscheinlich deswegen absurd, weil ich zuhause arbeite und es für mich selbstverständlich ist, dass mich dabei niemand fragt, was ich gerade tue.


In diesem Fall wäre die Frage wirklich absurd.

Inaktiver User
30.07.2014, 14:13
Mit Kontrolle hat das nichts zu tun wenn man sich dafür interessiert was der Partner macht oder wofür er sich interessiert. Mir käme es aber nie in den Sinn am PC in den Verlauf zu schauen oder das Handy meines Mannes zu inspizieren. Den Inhalt seiner Schreibtischschubladen kenne ich auch nicht.

In meinem Fall hat das auch nichts mit Kontrolle zu tun. Mein Mann würde nie in meinen Laptop gucken, noch nicht mal in meine Schreibtischschubladen. Und natürlich würde er nie an mein Handy gehen.
Es ist einfach eine Macke von mir, die ich schon immer hatte. Ich brauche viel Freiraum und ein Stück eigenes Leben, in das der Partner nicht unbedingt einbezogen ist.
Aber ich höre auch von Familienfrauen, die immer für Haushalt und Kinder zuständig waren, dass es sie stört, wenn ihr Mann plötzlich in der Küche auftaucht oder beim Einkaufen seine Vorstellungen einbringen will. :lachen:

PeggySue
30.07.2014, 14:24
Aber ich höre auch von Familienfrauen, die immer für Haushalt und Kinder zuständig waren, dass es sie stört, wenn ihr Mann plötzlich in der Küche auftaucht

und seinen Kommentar dazu abgibt obwohl er absolut keine Ahnung vom Kochen hat!:freches grinsen: und das schon ehe er überhaupt im Ruhestand ist :unterwerf:
Ich schlage ihm dann immer vor doch einfach das nächste Mal selbst in die Küche zu stehen, ich setze mich sehr gerne auch einmal an den gedeckten Tisch und warte bis das Essen fertig ist :hunger:

Schlehdorn
30.07.2014, 16:55
Aber ich höre auch von Familienfrauen, die immer für Haushalt und Kinder zuständig waren, dass es sie stört, wenn ihr Mann plötzlich in der Küche auftaucht oder beim Einkaufen seine Vorstellungen einbringen will. :lachen:

Da muss ich zwangsläufig an Loriots "Papa ante Portas" denken ...:lachen:

Inaktiver User
31.07.2014, 07:06
Hm... man könnte was das Küchenproblem angeht, ja einfach zusperren. :erleichtert:

:engel:

Inaktiver User
31.07.2014, 07:21
und seinen Kommentar dazu abgibt obwohl er absolut keine Ahnung vom Kochen hat!:freches grinsen:

Vielleicht ist das seine Retourkutsche für dein Zutexten? :smirksmile:



Ich dagegen rede und erzähle viel, so muss er nie nachfragen weil er eh alles erzählt bekommt, ob er's wissen will oder nicht :aetsch:

heimat
01.08.2014, 14:39
Darf ich meine Gedanken hier lassen?
Habe einen Rentner seit kurzem, allerdings hat er noch ein Home - Office wo er nur wenige Stunden beschäftigt ist und das ist sehr positiv. Ein langsames einleben in eine neue Lebensphase.
Meine Vorsorge hat ihm einen vierbeinigen Begleiter zur Seite gestellt mit Hundeschule, eine Aufgabe, die ihm großen Spaß macht.
Haus und Garten warten auf einen Gärtner, es gibt immer was zu tun und bei uns hat jeder sein eigenes Büro.
Trennung ist möglich und Hausarbeit wird geteilt, eine Frage des aufeinander zugehens.
Hört sich jetzt wohl ziemlich easy an, doch ich bin schon in Rente und weiß welch eine Krise da auf einen zukommt, habe mich Schritt für Schritt mit neuen Strukturen angefreundet und das wichtigste ist und bleibt die Gesundheit. Ich freue mich, dass ich heute nicht mehr so allein bin und wir gemeinsam die gewonnene Freizeit genießen können.
Wollte nur erinnern in Rente gehen alle arbeitenden Menschen und jeden trifft es mehr oder weniger.
Mit Zuversicht und guten Gedankenaustausch auch Hilfe von dem Partner, wenn nötig......dann sollte es schon klappen mit dem so ersehnten Ruhestand.
Eine Lebenszeit die Krisen und auch neue Chancen bietet.

L.G.

Inaktiver User
02.08.2014, 19:00
Ich habe hier nicht alles nachgelesen aber die Tatsache, dass man jemanden auf die Nerven im Rentenalter geht ? :ooooh:
Klar, wir sind jetzt den ganzen Tag zusammen aber wir sind uns noch nie auf die Nerven gegangen.
Mein Mann hat weder ein eigenes Arbeitszimmer, noch einen PC oder Co. und weiß sich trotzdem zu beschäftigen.
Ich weiß es sowieso :allesok:

Wir halten es auch immer so, dass wir nicht den ganzen Tag "zusammen kleben" was manch einer komisch findet.
Wir nicht, dafür sind wahrscheinlich unsere Nerven noch ganz gut :freches grinsen:

Im Haushalt hat jeder seine Aufgaben,
ich war damals zuerst zu Hause und hatte meinem Mann angeboten, dass er es sich aussuchen kann, was er gern zum Haushalt beitragen möchte. Das klappt und ich kontrolliere nicht und nie :lachen:
Und auch sonst teilen wir die Arbeit.

Inaktiver User
02.08.2014, 19:06
Ich mache mir keine Sorgen darüber, dass mein Mann nichts mit sich anzufangen wüsste.

Wir haben Haus und Garten wo es immer etwas zu tun gibt,
Das hörte sich aber Anfangs so an @peggy

Ob er aber dann gerade was im Haus und Garten machen möchte ?:freches grinsen:
Lust dazu hat ?

Ich habe anfangs auch nicht zu diesen Dingen Lust gehabt, was ich mir dringenst vorgenommen habe und ich habe es auch schon oft von vielen anderen gehört. :pfeifend:
Man ist Rentner und hat Zeit, keinen Urlaub, der mal zu Ende geht.

Ich frage mich gerade, warum Ihr Euch da jetzt schon diese Gedanken macht ?

PeggySue
02.08.2014, 23:20
Das hörte sich aber Anfangs so an @peggy



Am Anfang war das titelgebende Buch das mich zum Nachdenken brachte, also alles ganz harmlos und entspannt, aber ich dachte mir, dass ich nicht die einzige bin die sich zum Thema Gedanken macht und wollte einfach nur mal hören, wie es bei anderen aussieht, mehr nicht :smile:

PeggySue
02.08.2014, 23:21
Ich frage mich gerade, warum Ihr Euch da jetzt schon diese Gedanken macht ?

Erstens weil ich das Buch gelesen habe und zweitens weil es im Freundeskreis gerade die ersten Kandidaten trifft.

Inaktiver User
02.08.2014, 23:34
Klar, wir sind jetzt den ganzen Tag zusammen aber wir sind uns noch nie auf die Nerven gegangen.
(........)
Wir halten es auch immer so, dass wir nicht den ganzen Tag "zusammen kleben" (.....)

Ja was denn nun?
Den ganzen tag zusammen sein ohne eigenen Rückzugsraum .......Das ist doch eine Menge an Nähe, die ich nicht erträglich finde, auch nicht jemandem, den ich mag und der mir vertraut ist.

Inaktiver User
02.08.2014, 23:48
Ja @jofi
ich habe meinen Rückzugsort, mein Zimmer wo der PC steht.
Ansonsten haben wir eigene Interessen,
mit "kleben" meinte ich viele Rentnerpaare, die den ganzen Tag von früh bis spät zusammen sind.
Gemeinsam aufstehen und gemeinsam ins Bett gehen.
Noch dazu gemeinsam alles weitere den ganzen Tag über, einkaufen usw.
Wir haben einen großen Bekanntenkreis, die Rentner sind und die verstehen uns oft nicht.
Aber wir sagen dann auch immer: wir waren ja auf Arbeit früher auch nicht den ganzen Tag zusammen.

Auch Paare, die zusammenarbeiten, wie Selbstständige z.B., die vertragen sich nicht immer.
Die brauchen auch Pause von sich. Nicht umsonst sind auch sie getrennt in Vereinen oder sonstwas.

Und gemeinsam ins Bett gehen =
ich brauche einen ganz anderen Schlaf, wie mein Mann.
Er schlummert jetzt nämlich schon :freches grinsen:

PeggySue
02.08.2014, 23:58
Und gemeinsam ins Bett gehen =
ich brauche einen ganz anderen Schlaf, wie mein Mann.
Er schlummert jetzt nämlich schon :freches grinsen:

Dreimal darfst du raten was meiner seit einer Stunde macht :aetsch: und wenn ich ins Bett gehe lese ich noch bis mir die Augen zufallen. Das war schon immer so, wird auch so bleiben und war noch nie ein Problem.
Wir haben immer Wert darauf gelegt wenn möglich die Mahlzeiten gemeinsam einzunehmen. Es gibt nichts schöneres als an den freien Tagen bei schönem Wetter zusammen auf der Terrasse zu frühstücken. Zur Zeit auch gemeinsam mit der Tochter die für ein paar Tage zu Besuch ist.

Inaktiver User
03.08.2014, 00:12
Ja, das machen wir auch.
Wir frühstücken gegen 10:00 Uhr, wenn mein Mann aufgestanden ist :freches grinsen:
Ich bin da nämlich schon lange auf.

Wir haben Bekannte, da wird "sie" geweckt, weil "er" schon um 6:00 Uhr nicht mehr pennen kann.
Ich dachte, ich höre nicht richtig. :schild ...uups:
Da ist ja der Tag schon vorprogrammiert. *lach

Wir machen dann tagsüber, was jeder so vor hat und abends essen wir gemeinsam Mittag.
Meist koche ich, unterschiedlich.
Damit kommen wir gut klar.

PeggySue
03.08.2014, 11:20
Mein Mann hat inzwischen auch gelernt, dass man nicht zwangsweise zwischen 12°° und 13°°Uhr Mittagessen muss, das kann man locker auch gegen 16°°Uhr noch machen. Aber wenn keine Ferien sind bekommt er natürlich sein Essen dann wenn er hungrig nach Hause kommt, ich bin ja nicht so :smirksmile:

macaronesia
06.08.2014, 19:41
Dabei kann es nach einem vorübergehenden Anpassungsprozess ganz gut klappen, auch dann, wenn der Mann früher sehr viel unterwegs war und die Frau es genoss, das Haus für sich alleine zu haben :smirksmile:

Mein Mann hat das Einkaufen und Kochen voll übernommen (was ich sehr angenehm finde) und engagiert sich fast täglich in einem Ehrenamt. Dort kann er wieder Chef spielen.
Ich bin freiberuflich tätig und werde das so lange machen, wie ich kann und mag.

Klappt wunderbar, wenn jeder seinen eigenen Bereich behält und man nicht glaubt, plötzlich alles gemeinsam machen zu müssen.


So haben wir es vor 10 Jahren gemacht, als mein Mann in Rente ging, er war für die Kleinreparaturen in der Wohnung, allen Steuer- und bürokratischen Kram, TÜV, Bankgeschäfte, Einkaufen und Kochen zuständig, ich war damals und bin auch noch vollberufstätig und war im Haushalt nur für das Putzen und Waschen zuständig.
Mein Mann hat alles auf seine Art und Weise geregelt und uns niemals etwas erklärt ("ich mache das schon, ihr seid ja berufstätig") und nach seinem plötzlichem Tod sind mein Sohn und ich jetzt total hilflos und müssen uns alles erarbeiten, was Steuern, Bürokratie und Reparaturen betrifft.

Inaktiver User
06.08.2014, 19:46
Du Arme - das tut mir sehr leid. Hoffentlich habt Ihr schon alles im Griff?
Bei uns bin ich diejenige, die alles kann. Freund zog zu mir. Kennt die Heizungsanlage nicht, die Soalranlage nicht, kein Interesse und auch nicht so sein Thema. Ich muss für den Fall der Fälle Telefonnummern von Handwerkern aufschreiben, die das dann erklären können.
Es ist auch belastend, alles alleine zu machen. So peau a peau muss mein Freund da jetzt aber nachziehen !

Ebayfan
06.08.2014, 21:39
Oh ja, das kenne ich auch. Mein Vater hatte auch alles im Griff. Reparaturen, Wartung aller möglichen Geräte, komplizierte Anlageprodukte, Steuern, halt alles. Meinen kleinen Bereich hatte ich zwar selbst unter Kontrolle, aber das war eine andere Dimension.

Mein Freund hat von Steuern und Finanzen keinen Schimmer und ansonsten? Unterhaltungselektronik aller Art hat er im Griff. Das ist schön, aber mit allem andern muss ich selbst klarkommen, seitdem mein Vater starb. Denn es interessiert ihn auch überhaupt nicht.

macaronesia
06.08.2014, 21:52
[QUOTE=Ebayfan;25842971]Mein Vater hatte auch alles im Griff. Reparaturen, Wartung aller möglichen Geräte, komplizierte Anlageprodukte, Steuern, halt alles.
[/QUOTE

Als unser Mann und Vater starb, meinte mein Sohn "Wir werden jetzt viel lernen" und ich antwortete ihm "wir werden jetzt erwachsen."
Jeden Tag sind wir jetzt mit den Versuchen beschäftigt, Lösungen für all unsere Probleme zu finden, oft gelingt es uns, aber es kommen auch immer wieder neue Probleme dazu. Unser grösster Wunsch ist es, einmal ruhig ohne Probleme leben zu können.
Man wächst aber auch mit den neuen Herausforderungen.

Ebayfan
06.08.2014, 21:55
Ja, mal wieder ohne Probleme! Das wäre mal was! Ich mag gar nicht mehr in den Briefkasten sehen. Früher hatte ich ein entspanntes Verhältnis zur Post, inzwischen würde ich am liebsten den Briefkasten zunageln.

PeggySue
06.08.2014, 22:38
Man wächst aber auch mit den neuen Herausforderungen.

Nicht nur wir Frauen, es geht auch andersrum. Es gibt ja nicht gerade wenige unselbständigen Männer was den Haushalt betrifft. Ist dann aber die Hausfrau mal längere Zeit nicht da um ihnen hinterherzuräumen schaffen sie es meistens doch alleine.

Wäre mein Mann von heute auf morgen weg müsste ich auch einiges erst lernen das bisher seine Aufgabe war, aber umgekehrt wäre es nicht anders.

AnnaM
12.08.2014, 22:17
Hm, das interessiert mich jetzt auch, was hier erzählt wird.

Inaktiver User
13.08.2014, 09:27
Wäre mein Mann von heute auf morgen weg müsste ich auch einiges erst lernen das bisher seine Aufgabe war, aber umgekehrt wäre es nicht anders.

Ich fürchte, bei uns wäre nur ich diejenige, die fürs praktische Leben Nachholbedarf hätte.:unterwerf:

PeggySue
13.08.2014, 11:36
Ich fürchte, bei uns wäre nur ich diejenige, die fürs praktische Leben Nachholbedarf hätte.:unterwerf:

So perfekt ist kein Mann, dass er nicht auch etwas lernen müsste wenn seine Frau plötzlich ausfällt. :smirksmile:
Bei uns sind es ein paar Dinge die automatisch nur von einem von uns erledigt werden, sei es weil es der andere nicht so gut kann oder es einfach ungern macht. Aber so sollte es ja in einer Partnerschaft auch sein, man sollte sich wie auch immer ergänzen.
Es sollte nur nicht so sein wie ich es vor Jahren in der Verwandtschaft erlebte. Die Tante meines Mannes erkrankte an Krebs, das Ende war absehbar, und trotzdem stand ihr Mann nach ihrem Tod hilflos vor der Waschmaschine und konnte sie nicht bedienen. Das ist ein Armutszeugnis!

Inaktiver User
13.08.2014, 12:39
Nee, so schlimm wär´s bei uns nicht. Mein Mann wäre sowieso "komplett überlebensfähig", und ich müsste mich einfach mit ein paar Sachen näher befassen, vor denen ich mich bisher erfolgreich gedrückt habe.:smirksmile:
Klar gibt es auch Dinge, die ich besser kann - aber die sind weniger überlebenswichtig.