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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wer hat das Recht auf was?!



Melindana
30.11.2006, 15:42
Es ist ein bisschen komplizierter vielleicht, also: Mein Freund hat eine Exfreundin, mit der er 4 Jahre zusammen war. Danach waren sie dann ageblich sowas wie beste Freunden. Als ich mit ihm zusammen kam, war sie erst ein 6 Monate auseinander.
Er hat sie zum Beispiel an ihrem Geburtstag zum Essen eingeladen usw. Ständig waren sie abends was trinken zusammen. Ich kam damit nicht klar, weil im Hinterkopf eben immer die Tatsache war, dass er sie schließlich bis vor einem halben Jahr über alles geliebt hat über eien lange Zeit hinweg.
Es gab dann viele Streiterein weil ich eben wirklich eifersüchtig war, er ist dann eh weggezogen und die beiden haben mittlerweile nur noch wenig Kontakt.

So. Die andere Seite ist, dass ich einen besten Freund hab seit 3 Jahren. Mit dem lief nie was und mit dem wird auch nei was laufen. Keine Gefühle, einfach nur geschwisterliches Verhältnis. Ich hab ihn sehr gerne und er tut mir gut und ist mir wichtig! Mein Freund möchte jetzt, dass ich eben mit diesem Freund keinen Kontakt mehr habe, weil ich angeblich ihm auch seine beste Freundin genommen habe.

der Unterschied für mich ist eben nur, dass es sich bei den beiden einfach um ein ehemaliges Liebespaar gehandelt hat, das 4 Jahre zsuammen verbracht hat. Meiner meinung nach herrscht da einfach ein gewaltiger Unterschied, den er nicht sieht.
Könnt ihr da snachvollzeiehn?

Fraukules
30.11.2006, 17:20
Nein.

Melindana
30.11.2006, 17:20
Na super

Inaktiver User
30.11.2006, 18:42
Ja.

Lilith
30.11.2006, 18:48
Genau.

Inaktiver User
30.11.2006, 18:52
Wer hat das Recht auf was?!

Wir leben in einem freien Land, und solange er nicht gegen die Gesetze verstoesst, kann jeder tun und lassen, was er will.

Ob ich ihn dann als Partner will, ist eine andere Frage.

Und zusammen mit Deinem anderen Thread komme ich zu dem Schluss, dass Ihr Euch beide wie im Kindergarten benehmt.

Ach so, meine Antwort lautet: nein.

Gruss, Leonie

Inaktiver User
30.11.2006, 20:45
Könnt ihr da snachvollzeiehn?

Hallo Melinda,
ich habe direkt und ohne Umschweife auf Deine Frage geantwortet. Ja, ich kann das nachvollziehen.

Das heißt nicht, dass ich so leben möchte. Das heißt nicht, dass ich genauso denke.

Ja. Ich kann nachvollziehen was Du schreibst und wie Du denkst.

Und Dein Denken, diese Art des Denkens hat diese Konsequenz: Es macht Dich nicht glücklich. Deinen Freund auch nicht.

nathaliethor

dastin
30.11.2006, 23:20
seh ich genauso, ja, ichkann es nachvollziehen, nein, so handeln würde ich nicht, aber das beginnt schon mit deiner Eifersucht und den Streiterein, und das er jetzt eben das gleiche von dir verlangt kann ich ebenso nachvollziehen, wie deine Argumentation
sorry

Lachattenoire
01.12.2006, 11:45
melindana,
irgendwie klingt das alles schrecklich und hochdramatisch und hat für mich daher auch noch etwas recht unreifes.

in deinem anderen beitrag schreibst du er ist 25. seit fast drei jahren seid ihr zusammen, davor war er bereits mit seiner ex, die er vier jahre kannte, ein halbes jahr auseinander.
wenn ich mich nicht verrechnet habe, war er ca. 17 als er mit ihr zusammen kam und hat sie (mit deinen worten) "über alles geliebt".
erstmal dazu: sie ist doch vorbei diese liebe und zwischen dir und ihr lag ein halbes jahr.

wo ist also dein problem?

er soll dir doch auch glauben, dass zwischen dir und deinen guten freund nix ist, warum kannst du ihm nicht glauben?

das wäre die viel wichtigere frage an eure beziehung.

du erwähnst ja auch in deinem anderen beitrag, dass er dich an seinem geburtstag nicht dabei haben will, aber an deinem unbedingt teilhaben möchte.

was bedeutet für dich beziehung?

das klingt für mich so nach machtkämpfen.
es ist vieles sehr unsicher, we-beziehung, aber jeder unternimmt trotzdem dann noch an dem we etwas alleine, obwohl ihr dazu die ganze woche zeit hättet. seine ex durfte zum geburtstag kommen, du nicht. du willst nicht, dass er kontakt zur ex hat, daraufhin will er nicht, dass du dich mit einem freund triffst.

was ist das für eine beziehung?

das sind sandkastenspiele, die ihr da treibt. "wenn du mir mein schäufelchen wegnimmst, nehme ich dir deins auch weg?"
aufgrund der geburtstagsdebatte wolltest du dich noch von ihm trennen und nun überlegst du den kontakt zu einem freund aufzugeben?

die eingangsfrage sagt schon alles : "wer hat das recht auf was"
solange ihr beziehung so seht, wer welche rechte hat, wird das nie was.

lachattenoire

starshine
01.12.2006, 12:10
Für mich sind 4 Jahre Beziehung und eine ganz normale Freundschaft zwei paar Stiefel. Da kann ich schon nachvollziehen,wie Melindana fühlt. Aber verbieten darf man trotzdem nichts.
Aber mal ehrlich. Die Wahrheit ist, dass man von sich selbst weiß :"Nein da läuft nichts, ich mache nichts." aber vom anderen kann man sich da nie 100 % ig sicher sein. Das ist meiner Meinung nach das Problem.
Auch in Bezug auf die Geburtstagspartygeschichte in einem anderen Thread, kommt es mir schon so vor,als würdet ihr nicht ganz zu einander passen..als wären da zu viele Machtspielchen im Gange...wollt ihr euch das wirklich weiterhin antun?

Ophelia2
01.12.2006, 12:40
Hallo

Eigentlich kann ich euer Problem nicht nachvollziehen!

Aber da ich ein ziemlich genau gleiches laufen habe in meiner Beziehung, trotzdem ein kleiner Post von mir.

Wie ich dir in deinem anderen Strang geschrieben habe: Quod licet iovi, non licet bovi. Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt. Leider ein sehr verbreitetes Prinzip in Beziehungen.

Mein Partner hat eine gute Bekannte (platonisch, aber ursprünglich nur, weil sie nicht wollte, jetzt wollen beide nichts mehr), mit der ich mich nicht verstehe, die ich arrogand und eingebildet finde, hochnäsig, von der ich mich permanent angezickt fühle, wenn ich nur ihre hohe Stimme höre, dann habe ich schon einen Adrenalinschub...

Auch wir haben dauernd Stress ihretwegen, er möchte sie nicht aufgeben (würde ich an seiner Stelle auch nicht), ich hätte natürlich gerne, dass er ihr mal den Tarif durchgeben würde (im Sinne von "würdest du bitte meine Partnerin respektieren?") und so weiter...

Ich habe nun einen Ex, mit dem ich noch befreundet bin, ziemlich eng sogar, wir arbeiten nämlich zusammen und sehen uns demnach zwei- bis dreimal die Woche, auch lade ich ihn ab und zu zum Essen ein, wenn er Geburtstag hat und habe ihm schon aus einem finanziellen Engpass geholfen.

Meinem Partner passt dies ganz und gar nicht, es sei ein Ex und diese Geschichte sei mit seiner gar nicht zu vergleichen und ja völlig etwas anderes.

Ja, er ist ein Ex und gerade deshalb will ich nie mehr was von ihm, er hat seinen Reiz völlig verloren.

Wir regeln das so, dass wir zähneknirschend den Kontakt des anderen akzeptieren. Er meinen mit meinem Ex, ich seinen mit seiner Bekannten, natürlich schimpfen und streiten wir immer wieder deswegen, er ist auch immer wieder mal beleidigt, wenn ich mit meinem Ex was mache, auch wenn es nur beruflich ist....

Aber so sind Beziehungen: es läuft nicht immer alles rund...

Du hättest ihm seine Ex oder besser seine beste Freundin nicht "nehmen dürfen" und musst jetzt halt in den sauren Apfel beissen.

Ophelia

Herbert
01.12.2006, 13:21
Aber mal ehrlich. Die Wahrheit ist, dass man von sich selbst weiß :"Nein da läuft nichts, ich mache nichts." aber vom anderen kann man sich da nie 100 % ig sicher sein. Das ist meiner Meinung nach das Problem.


Wenn meine Partnerin sagt, da läuft nichts, dann läuft da nichts. Wenn ich dieses Vertrauen nicht habe, dann kann ich es auch bleiben lassen mit der Partnerschaft. Alles andere ist für mich Kindergarten.

Wenn meine Frau jemanden besuchen möchte, den sie erst vor kurzem kennengelernt hat und ihn als Mensch sympathisch findet, dann tut sie das. Einzig die Frage, ob der andere sie auch nur als Mensch sympathisch findet, muß sie sich gefallen lassen.

Gruß
Herbert

PS: Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche.

starshine
01.12.2006, 13:27
@Herbert
Vertrauen ist eine Sache, aber ob das Vertrauen ausgenutzt wird ist das andere.
Selbstverständlich hat eine Beziehung auf Vertrauen zu basieren, sonst braucht man es gar nicht zu probieren.

Herbert
01.12.2006, 13:38
@Herbert
Vertrauen ist eine Sache, aber ob das Vertrauen ausgenutzt wird ist das andere.
Selbstverständlich hat eine Beziehung auf Vertrauen zu basieren, sonst braucht man es gar nicht zu probieren.

Wenn Du glaubst oder vermutest Dein Vertrauen wird ausgenutzt, dann hast Du kein Vertrauen.

Hopscotch07
01.12.2006, 14:31
Wenn Du glaubst oder vermutest Dein Vertrauen wird ausgenutzt, dann hast Du kein Vertrauen.

Richtig!

Und unter dieser Prämisse würde ich keine Beziehung führen wollen. Vertrauen gehört für mich unabdingbar dazu. Und wenn es mal erschüttert ist, gilt es, dieses wieder zu festigen.

Gruss
hopscotch

@Melindana

Ich find das, was bei euch abläuft auch etwas "komisch". An Deiner Stelle würde ich mir die gesamte Beziehung mal anschauen, fühlst Du Dich wohl darin?

starshine
01.12.2006, 14:45
Ich glaube auch dass da was ordentlich falsch läuft.

Echtefuffzig
02.12.2006, 14:14
Hallo Melinda,

...kann ich nicht nachvollziehen, Euren Streit. Worum geht es Euch überhaupt? Da Ihr beide ein Leben VOR dem anderen hattet, gibt es natürlich auch Menschen aus der damaligen Zeit. Und was ist sooo schlimm an dieser Ex-Freundin, bitte schön?

Ich mache keinen Unterschied zwischen Freunden - ob Ex-Lover oder nicht, spielt keine Rolle, da diese Art Beziehung "Geschichte" ist - basta.

Mein Mann hat übrigens auch eine Ex - die kommt regelmäßig vorbei, sie trinken zusammen Kaffee, quatschen und lästern über gemeinsame Bekannte :freches grinsen:

Ich bin dann meist nicht anwesend und ich habe ABSOLUTES Vertrauen zu meinem Mann. Auch mit der Ex verstehe ich mich ganz gut. Warum auch nicht? Ex ist Ex - ich habe auch Ex-Freunde und mit denen treffe ich mich auch, wenn mir danach ist.

Warum macht Ihr Euch denn wegen so einer Kleinigkeit das Leben schwer?

Gruß

Echtefuffzig

LC
03.12.2006, 09:36
wusstest du vorher dass es sie gibt?

000matthias000
03.12.2006, 22:37
Wer hat das Recht auf was?!

meinst du, das wäre eine juristische frage?


Meiner meinung nach herrscht da einfach ein gewaltiger Unterschied, den er nicht sieht.

sicher gibt es da einen gewaltigen unterschied. im einen fall bist du aussenstehend und die betroffene. im anderen fall ist er aussenstehend und der betroffene. wenn du selbst betroffen bist, spürst du es natürlich in dir mehr und möchtest was dran ändern, als wenn er betroffen ist.

gruss
matthias

Michnix
08.12.2006, 20:20
Also ich seh da auch einen gewaltigen Unterschied .Und vor allem warum wenn man keine Kinder miteinander hat muss man unbedingt den Kontakt zu nem ex-freund aufrecht erhalten oder einer exfreundin . Also ich hab immer einen klaren Schlusstrich in dieser hinsicht gezogen . Ex ist eben ex und ich muss meinen neuen partner nicht damit verunsichern und quälen in dem ich den Kontakt aufrecht erhalte . Klar wenn man sich auf der strasse sieht kann man nicht so tun als ob man den anderen nicht kennt . Aber würde mich mein ex zu seinem Geburtstag einladen würde ich nie ohne meinen neuen Partner hingehen und wenn er ein Problem damit hätte würde ich auch nicht hingehen . Da muss man dann entscheiden was einem wichtiger ist .

Jalinda
11.12.2006, 14:47
Ex ist eben ex und ich muss meinen neuen partner nicht damit verunsichern und quälen in dem ich den Kontakt aufrecht erhalte . Klar wenn man sich auf der strasse sieht kann man nicht so tun als ob man den anderen nicht kennt . Aber würde mich mein ex zu seinem Geburtstag einladen würde ich nie ohne meinen neuen Partner hingehen und wenn er ein Problem damit hätte würde ich auch nicht hingehen . Da muss man dann entscheiden was einem wichtiger ist .

Sehe ich auch so.
Können wir uns nicht darauf einigen, dass es nunmal Menschen gibt, die den Kontakt des Partners zu Exfreund/innen nicht so gerne haben, während es anderen nichts ausmacht?

Müssen hier alle gleichgeschaltet werden? Sind dann alle, die anders denken, Tyrannen, Ego-Krüppel und Monster ohne Selbstbewusstsein?

Sourgirl
13.12.2006, 20:42
Jein. Natürlich würde ich niemanden als Ego-Krüppel oder Tyrannen beschimpfen, der nicht möchte, dass der aktuelle Partner seinen/ihren Ex-partner trifft. Dennoch frage ich mich, warum man da etwa dagegen haben kann?! Schließlich waren die beiden eine zeitlang zusammen, kennen sich gut. Es wird Gründe geben warum man sich trennt und mit einem neuen Partner zusammenkommt (weil man dann eben diesen liebt), dennoch war und ist vielleicht (dann auf anderer Ebene) eine Beziehung zwischen den nun Getrennten. Kann ich dann als aktueller Partner verlangen, dass der andere diese Beziehung aufgibt, die ja im Grunde nichts mit mir zu tun hat?

Inaktiver User
13.12.2006, 20:51
Sehe ich auch so.
Können wir uns nicht darauf einigen, dass es nunmal Menschen gibt, die den Kontakt des Partners zu Exfreund/innen nicht so gerne haben, während es anderen nichts ausmacht?

Müssen hier alle gleichgeschaltet werden? Sind dann alle, die anders denken, Tyrannen, Ego-Krüppel und Monster ohne Selbstbewusstsein?

Nein, aber so jemand könnte niemals mein Partner sein.
Zu unterschiedliche Beziehungskonzepte.

Gruss, Leonie

Inaktiver User
13.12.2006, 22:33
Sind dann alle, die anders denken, Tyrannen, Ego-Krüppel und Monster ohne Selbstbewusstsein? Aber nein Jalinda,

Monster nicht....:freches grinsen:

Jalinda
14.12.2006, 10:27
Nein, aber so jemand könnte niemals mein Partner sein.
Zu unterschiedliche Beziehungskonzepte.

So ist halt jeder anders. Ich könnte einen Partner haben, der nicht will, dass ich zu meinem Ex Kontakt habe.

Dafür könnte ich wiederum keinen Partner haben, der mich heiraten und Kinder will. Und den Kontakt zu männlichen Freunden könnte er mir auch nicht verbieten.