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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neuanfang mit über 60?



Inaktiver User
02.07.2014, 18:39
Manchmal stelle ich mir vor, meine Stadt zu verlassen,
und ganz neu woanders anzufangen. :cool:Am liebsten
dort, wo wir immer Urlaub machen. Das ist schon vertraut,
schön, und weit genug weg von allem Alten in unserem
Leben. Aber dann schrecken wir doch wieder zurück
vor diesem Schritt. :niedergeschmettert: Hier ist Familie,
Kinder, der Enkel_ Tauscht man das so einfach ein gegen
ein Leben im Ungewissen? :ooooh:

Inaktiver User
02.07.2014, 20:55
Manchmal stelle ich mir vor, meine Stadt zu verlassen,
und ganz neu woanders anzufangen. :cool:Am liebsten
dort, wo wir immer Urlaub machen. Das ist schon vertraut,
schön, und weit genug weg von allem Alten in unserem
Leben. Aber dann schrecken wir doch wieder zurück
vor diesem Schritt. :niedergeschmettert: Hier ist Familie,
Kinder, der Enkel_ Tauscht man das so einfach ein gegen
ein Leben im Ungewissen? :ooooh:

Wir werden, wenn alles klappt, in 1-2 Jahren in einen ganz anderen Teil Deutschlands ziehen, in dem wir allerdings "in grauer Vorzeit" schon einmal gewohnt haben. "Ein Leben im Ungewissen" ist das natürlich überhaupt nicht.
Ich freue mich riesig darauf. Unsere Kinder leben zwar momentan noch relativ nahe bei uns, aber das bedeutet nicht, dass wir aufeinanderhocken. Außerdem kann es jederzeit sein, dass sie aus beruflichen Gründen ganz woanders hinziehen. So what?
Die Freunde zurücklassen - das ist schon etwas, was wir uns lange überlegt haben. Aber wir haben uns den Ort, an dem wir jetzt wohnen, nie ausgesucht, es hat sich beruflich so ergeben. Es war schon ok hier zu leben, aber jetzt, wo wir es frei bestimmen können, wollen wir dorthin zurück, wo wir wirklich gern gelebt haben.

bittersweet0403
02.07.2014, 21:19
Solch eine Aktion macht man nach langem langem Überlegen.
Wenn das wirklich ein Herzenswunsch von dir ist dann tu es.

Inaktiver User
02.07.2014, 21:24
Es war schon ok hier zu leben, aber jetzt, wo wir es frei bestimmen können,
wollen wir dorthin zurück, wo wir wirklich gern gelebt haben.

Ja, das ist wie nach Hause kommen. Die Wege und Strassen wiederfinden,
die man früher schon kannte_ Leute vielleicht beim Einkaufen erkennen_
bist du nicht?_ Genau das würde ich vielleicht vermissen. :niedergeschmettert::niedergeschmettert::niederges chmettert:

Inaktiver User
03.07.2014, 07:25
Ja, das ist wie nach Hause kommen. Die Wege und Strassen wiederfinden,
die man früher schon kannte_ Leute vielleicht beim Einkaufen erkennen_
bist du nicht?_ Genau das würde ich vielleicht vermissen. :niedergeschmettert::niedergeschmettert::niederges chmettert:

Meinst du?
Also ich hab die Erfahrung gemacht: wenn man wie ich erst mal gezwungenermassen eine große Lebensveränderung hinter sich hat - dann kann man auch immer weiter gehen.

Weil ich nämlich was ganz Wichtiges lernen musste und jetzt kann.
Kontakte herstellen. Alleine leben. Glücklich sein.

Ich würde sehr gerne an der See leben. Denke ich manchmal. Wegen des Klimas -und weil ich die See einfach so liebe.
Hier in meiner Heimatstadt habe ich aber so viel mehr Möglichkeiten. Noch ne Arbeit zu finden, das werde ich immer brauchen.

An meinen alten Freunden von früher hänge ich erstaunlicherweise nicht. Mich hatte mal eine vielmehr die beste frühere Freundin hier in meinem Centrum angesprochen. Das hat bei mir überhaupt nix ausgelöst.

Ich habe nach meiner Trennung sehr an meinen Interessen gearbeitet, viel gelernt.
Und dabei so viele Menschen kennen gelernt mit denen ich vertrauter bin als früher.
So genau kann ich das gar nicht erklären.

Man kann nicht alles haben.
Landschaftlich gesehen meine ich. Mein Eindruck ist, dass Menschen heute allgemein nomadenhafter leben.


Alles Gute für dich

Inaktiver User
03.07.2014, 17:01
Manchmal stelle ich mir vor, meine Stadt zu verlassen,
und ganz neu woanders anzufangen. :cool:Am liebsten
dort, wo wir immer Urlaub machen. Das ist schon vertraut,
schön, und weit genug weg von allem Alten in unserem
Leben. Aber dann schrecken wir doch wieder zurück
vor diesem Schritt. :niedergeschmettert: Hier ist Familie,
Kinder, der Enkel_ Tauscht man das so einfach ein gegen
ein Leben im Ungewissen? :ooooh:

Willst Du "weg" oder willst Du "hin" ?

Ersteres gelingt nie. Denn stets nimmt man sich selber und den ganzen Sch... , der einen beschäftigt, mit.
Aber "hin" - das ist eine tolle Sache, gibt Lebensschwung und hält jung.

Wir sagen oft: "Wir haben eigentlich im Leben nur einen Fehler gemacht, dass wir nicht schon vor 20, 30 Jahren hierher gezogen sind. Auch wir waren durch viele Urlaube schon vertraut mit Land, Leuten, Wetter. Hatten eine Übergangszeit von 6 Jahren, in denen wir zweigleisig lebten: unseren alten Wohnsitz und eine Zweitwohnung hier in der Gegend. So konnten wir uns einen Bekannten-und Freundeskreis aufbauen.

Kommen wir nun mal in unsere alte Stadt, staunen wir, wie wenig innerer Bezug dazu in uns ist. Obwohl wir unser ganzes Leben bis zum Umzug dort verbracht haben.

Familie, Kinder, Enkelkinder bleiben einem immer erhalten. Wenn ihr nicht ans andere Ende der Welt ziehen wollt, gibt es Besuche, gemeinsame Urlaube, Ferienzeiten und unzählige Möglichkeiten, Kontakt zu halten, "mittendrin" zu bleiben.

Räumlicher Abstand kann bzw. ist meistens förderlicher für eine gute Beziehung als klammern, wozu es meistens unweigerlich kommt, wenn man als Eltern/Großeltern, älter werdend, in der Nähe bleibt und nicht
los lassen kann. Die Kinder und Enkel haben ein eigenes Leben !!

Es wird Euch allen gut tun. Habt Mut, dass Du tun, wovon ihr träumt. Soviel Zeit haben wir alle nicht mehr, es wenigstens zu probieren. ....Und: zurück geht's immer! Aber wenn man gar nicht seinen Wünschen folgt, macht das eines Tages bitter.

Für mich der schlimmste Satz: "Hätte ich doch damals" oder "Das hätte ich damals wirklich tun sollen, jetzt ist es zu spät"

Inaktiver User
03.07.2014, 19:28
Früher, als wir noch jünger waren und um die 40 Jahre rum jung, sagten wir auch:
wenn wir mal Rentner sind, dann weg hier...........

Heute möchten wir das nicht mehr und auch nicht nochmal von vorn beginnen.

Inaktiver User
03.07.2014, 19:36
Es ist ein Unterschied, ob man zu zweit umzieht oder alleine. Zu zweit sehe ich überhaupt kein Problem.

Wir zogen vor 17 Jahren aus dem Vorort einer Großstadt in den Süden, in eine Gegend, die alle Freizeitmöglichkeiten bietet (Berge und Wasser).

Mein Mann war vorher schon Wochenendpendler gewesen und und ich kann als Freiberuflerin ohnehin arbeiten, wo ich will. Einzig der Sohn wäre lieber in Großstadtnähe geblieben - aber er ist inzwischen erwachsen und lebt nach einem zweijährigen Intermezzo am anderen Ende der Welt in einer Großstadt ca. eine Autostunde von uns entfernt.

Wir haben es nie bereut, dass wir umgezogen sind.

Inaktiver User
03.07.2014, 20:30
Meinst du?
Also ich hab die Erfahrung gemacht: wenn man wie ich erst mal gezwungenermassen eine große Lebensveränderung hinter sich hat - dann kann man auch immer weiter gehen.

Weil ich nämlich was ganz Wichtiges lernen musste und jetzt kann.
Kontakte herstellen. Alleine leben. Glücklich sein.



Genau so geht es mir auch - ich hänge an nichts mehr - kann jederzeit ein Auto beladen und weg. Und ich kann sofort zu Hause sein, da wo ich ankomme. Ein paar freundliche Kontakte sind schnell hergestellt.
Ich finde das Neusein zudem spannend. Niemand kennt mich. Man geht durch die Strassen, betrachtet alles - und sucht sich selbst heraus, was zum neuen Leben gehören soll. Sportvereine, Shops, Ärzte, was auch immer.
Und ansonsten muddel ich ganz einsam vor mich hin - das geniesse ich auch. Kontakt nur da, wo ich ihn will.
Schimm wäre für mich, wegen einer Immobilie gebunden zu sein. Wie Gefängnis auf Lebenszeit.
Aber Haus und Garten sind ein MUSS. Allein schon wegen das Abstands zu den Nachbarn. :smile:

Inaktiver User
03.07.2014, 20:59
Immobilien kann man verkaufen - haben wir in unserem Leben schon öfters getan.
Aber jetzt will ich nicht mehr in der eigenen Immobilie wohnen. Die, in der wir jetzt wohnen, soll die Letzte sein, um deren Verkauf wir uns kümmern müssen.

Inaktiver User
03.07.2014, 22:56
Nö,
warum sollte ich weg, wenn wir uns hier wohlfühlen ?

Muss ich mal raus, dann kann ich das Auto nehmen und irgendwohin fahren.

Sportvereine, Shops, Ärzte, was auch immer
Das mussten wir uns schon alles neu suchen, als wir Rentner wurden.
Bin zufrieden, dass wir es nicht mehr müssen. War schwer genug, sodass wir heute noch dafür in die Stadt reinfahren.
Wir hatten in unserem Berufsleben keine Ärzte z.B. in unserem Wohngebiet, eher in Arbeitsnähe.
Sportverein ebenso.

Inaktiver User
03.07.2014, 23:01
Immobilien kann man verkaufen - haben wir in unserem Leben schon öfters getan.
Aber jetzt will ich nicht mehr in der eigenen Immobilie wohnen. Die, in der wir jetzt wohnen, soll die Letzte sein, um deren Verkauf wir uns kümmern müssen.

Das könnte ich nun wieder nicht so einfach, MEin Haus verkaufen. Ich kann nicht einmal mein Lieblingsauto (H) verkaufen, obwohl schon lange ein neues hier steht.
Ich hab auch noch ein paar Jahre bis 60. Wer weiss...:smile:

Rotfuchs
03.07.2014, 23:07
Ich habe einen Radius von ca. 15 km in einem Ballungsgebiet nie verlassen (außer natürllich für Dienstreisen und Urlaube), obwohl ich das immer wollte. Als junges Ding wollte ich unbedingt nach München (galt damals als total chic), später wollte ich dann an die See. Es hat sich beruflich und familiär nicht ergeben. Irgendwas war immer... :unterwerf:

Heute käme ich auch nicht mehr auf die Idee, weiter weg zu ziehen, obwohl es wahrlich schönere Gegenden gibt als meine Heimat. :smile:

Was nützt es mir, am Meer zu sitzen, sei es noch so schön, aber allein zu sein? Über 60 schließt man nicht mehr so schnell Bekanntschaften, noch weniger Freundschaften. Da ist man sehr schnell sehr allein. Ich kann eigentlich sehr gut alleine sein... aber mit der Gewissheit: Ich muss nur raus gehen.

Hier habe ich mein soziales Umfeld. Ich treffe Bekannte, wenn ich durchs Städtchen laufe, ich weiß, wen ich ansprechen kann, wenn ich irgendwas brauche.

Ich bin vor ein paar Monaten aufgrund diverser unerträglicher Umstände im Haus umgezogen.
Ganze 300 m weit weg. :freches grinsen:
Ich wollte unbedingt in diesem Stadtteil bleiben. Aus praktischen, aber auch aus sozialen Gründen.

Selbst da tat mich schwer, einige jahrzehntelang vertraute Nachbarn aus dem Haus, von nebenan und gegenüber zu verlassen... und mich beruhigte dann sehr, dass ich sie fast häufiger im Städtchen, auf dem Markt oder sonstwo treffe, als früher im Treppenhaus oder auf der Wohnstraße. :smirksmile:

Vielleicht würde ich das anders sehen, wenn ich mit einem Partner leben würde und nicht allein den Wohnort wechseln müsste. Oder wenn - wie bei der TE offenbar der Fall - der neue Wohnort nicht wirklich "neu" ist und dort bereits Kontakte bestehen.

Aber für mich ist das - so wie es ist - heute keine Option mehr. :smile:

Inaktiver User
04.07.2014, 07:37
Genau so geht es mir auch - ich hänge an nichts mehr - kann jederzeit ein Auto beladen und weg. Und ich kann sofort zu Hause sein, da wo ich ankomme. Ein paar freundliche Kontakte sind schnell hergestellt.
Ich finde das Neusein zudem spannend. Niemand kennt mich. Man geht durch die Strassen, betrachtet alles - und sucht sich selbst heraus, was zum neuen Leben gehören soll. Sportvereine, Shops, Ärzte, was auch immer.
Und ansonsten muddel ich ganz einsam vor mich hin - das geniesse ich auch. Kontakt nur da, wo ich ihn will.
Schimm wäre für mich, wegen einer Immobilie gebunden zu sein. Wie Gefängnis auf Lebenszeit.
Aber Haus und Garten sind ein MUSS. Allein schon wegen das Abstands zu den Nachbarn. :smile:


Da triffst du einen wunden Punkt bei mir.
Ich hätte soo gerne noch mal einen Garten. Ohne Haus, nur ne Laube. Ich flipp fast aus wenn ich so durch bestimmte Gegenden mit dem Fahrrad fahre. Da gibt es ne Kolonie die auch noch am Wasser liegt. Da fahre ich besonders gerne dran vorbei, stelle mir vor wie es wäre morgens aufzuwachen und gleich den Anblick zu geniessen.

Aber, ehrlich gesagt, ich finde diese Vorstellungen und sich mit dem Thema beschäftigen auch einfach schön.
So zwingend ist das nun wieder auch nicht.

Manchmal hab ich den Eindruck ich muss Träum auf Vorrat hegen.....
Wenn sich dann die Gelegenheit bietet weiß ich Bescheid.
Ich lebe sehr gerne in meiner Wohnung und geniesse das Wissen um Nachbarn.
Als Familie hätte ich gerne ein Haus gehabt, heute würde ich mich alleine fürchten.

Anemone
04.07.2014, 10:17
Lucia-, ich hab mir mit 62 einen Garten gepachtet. Gegen den anfangs massiven Widerstand meines Gatten. War mir egal, es war schon lange ein Traum von mir und seitdem meine körperliche Beweglichkeit wieder besser geworden ist, stand dem nichts mehr im Wege. Ich bin rumgefahren, hab gesucht, beguckt, und letztendlich so ein Stück Natur ergattert, was für mich ein wahrer Traum ist. Ich kann tun und lassen, was ich will (naja, fast), bin an keine Regularien gebunden, was und wie hoch ich was anbaue und es macht mich glücklich. Die Beschäftigung mit der Planung, der Neuanlage verschiedener Partien, der Pflanzenauswahl etc. ist auch was für den Kopp. Und da bin ich lieber zugange mit diesem Objekt als Balladen lernen wegen der Altersfitness.
Kurz: es war ein Neuanfang und ich hoffe, den noch lange so schön weiterzuführen. Gibt noch viel zu tun.
Ach ja, und mittlerweile ist der Gatte heftig engagiert. So grobmotorisch gesehen. Was auch ihm Freude macht.

Inaktiver User
04.07.2014, 12:48
Das sind so viele Überlegungen und Meinungen von euch_
Habe ich mir auch alle schon gemacht. Eigentum müsste
veräussert werden, ein Umzug, der auch mit körperlichen
Kräften zu stemmen wäre, müsste an eine Firma vergeben
werden. Und dann die Frage_ würden wir das auch finanziell
packen? Die monatlichen Ausgaben wären dann schon alleine
durch eine Miete, die wir nun nicht haben, viel höher_ :niedergeschmettert::peinlich:
Und so ein Sparbuch ist schnell aufgebraucht. Dieses zur
Probe würde ich zu gerne machen, aber das könnten wir
uns gar nicht leisten. Dann müssten uns die Kinder unterstützen,
wenn dafür das Eigentum überschrieben wird. :beleidigt::knatsch:

Inaktiver User
04.07.2014, 13:15
Hallo Trulle,
wie groß ist denn der Wunsch nach Veränderung?
Irgendwie stellt man ja sowieso noch mal neue Weichen. Und Fehler passieren immer.
Ich bin mal an der Ostsee mit einer Frau ins Gespräch gekommen die ist so ins Blaue alleine da hin gezogen.
Die war nicht komisch, aber sie sagte keinen Kontakt gefunden zu haben.
Dann geht man eben gegebenenfalls wieder zurück.

Das ist alles besser als sich nüscht zu trauen.
Ich wollte ja mit einem Ex an der See leben. Da war dann zu wenig Berlin und zu viel Mann ....lach.
Man glaubts gar nicht, es kann nämlich auch sein, dass man dann so selbstgenügsam einsam zu zweit da rumdümpelt.

Dann bin ich eben wieder nach Berlin,
Vielleicht findet ihr ne pfiffige Zwischenlösung.

Es gibt allerdings Menschen die fallen immer auf ihre Füße.
Ich mache eher mal ab und an wieder ne Rolle rückwärts.

Liebe Annemone,
du musst eine glückliche Frau sein mit deinem Garten, jedenfalls liest du dich so. War das etwas was in dir reifte?
Ich bin ja auf der eigenen Scholle aufgewachsen, unvergesslich.
Und meinen Kindern konnte ich das nicht bieten.
So als Oma dann alle wieder um mich rum wäre dann so wie ein Kreis der sich schließt.

Aber, das ist nicht meine Intention. Mir wird mein Balkon zu klein, ich muss schon anbauen....
Ich hätte gern so einen Bogeneingang mit rankenden Rosen - und ich hätte gern Tomaten - weil ich den Geschmack von Tomatenstullen noch abrufen kann...
Mich packt komischerweise auch keine Furcht wenn ich da mal ans Übernachten denke.
Irgendwas Gefährliches würde ich mir schon unters Kopfkissen packen....

Inaktiver User
04.07.2014, 13:16
.

Anemone
04.07.2014, 13:22
Lucia, ja, das war schon viele Jahre in mir und hat so vor sich hin "gegärt". Ein Gartenbesuch bei einer Mitplauscherin war wohl damals der berühmte Auslöser.
Und warum fasst du das nicht mal ins Auge? Es gibt doch eine Menge Anlagen mir durchaus unterschiedlichen "Vereinsmeiern". Manche überwachen die Höhe des Zauns, andere sehens lockerer. Unsere Anlage ist auf einer recycelten Bahnanlage und daher vom Boden her mehr Schotter als wirklich gute Erde. Dafür gibts auch keine Zwänge, was Obst und Gemüse angeht. Jeder macht das, worauf er Lust hat. Mein Garten ist fast 800qm groß und es stehen ca. 10 sehr! hohe alte Buchen und Ahörner drauf. Und Tannen und und und. Ich hab einen Waldgartenteil und einen sonnigen Teil. Und Aussicht aufs Tal.
Und die Pacht ist auch nicht die Welt.
Gleich geh ich die Tomaten gießen und die Erbsen ein bisschen hochbinden.

Inaktiver User
04.07.2014, 13:35
Annemone,
ich musste doch erst mal andere Träume abarbeiten...

Und dann hatte ich ehrlich gesagt so Hemmungen in Richtung: das macht man doch in jungen Jahren, wer weiß wie mobil man bleibt.
Ich hab ja auch nicht von hause aus den grünen Daumen.
Irgendwie würde ich mir das jetzt aber zutrauen.

Heimisch gereifte Tomaten sind so was von köstlich. Frisches Brot dazu -und ganz viele Zwiebeln...

Inaktiver User
04.07.2014, 14:11
Trulle, kannst Du Dein Eigentum nicht vermieten und damit die monatlichen Einkünfte erhöhen?
Außerdem stellt sich ja auch die Frage, ob man woanders wieder genau so viel Wohnraum braucht wie man vorher hatte.

Inaktiver User
04.07.2014, 19:29
Aber, das ist nicht meine Intention. Mir wird mein Balkon zu klein, ich muss schon anbauen....
Ich hätte gern so einen Bogeneingang mit rankenden Rosen - und ich hätte gern Tomaten - weil ich den Geschmack von Tomatenstullen noch abrufen kann...
Mich packt komischerweise auch keine Furcht wenn ich da mal ans Übernachten denke.
Irgendwas Gefährliches würde ich mir schon unters Kopfkissen packen....

nen Schäferhund vielleicht? Unters Kopfkissen?:ooooh:
5 Kübel Rosen und 7x Tomaten - die hab ich auf der Terrasse. Ich will die ganz nah bei mir, im Garten sind die mir "zu weit weg".
Alles gedeiht wunderbar.
Lucia - diesen Traum von der See hatte ich schon einmal, da war ich noch ganz jung. Und ich hab ihn wahr gemacht mit meinem Partner damals. Es war ein "Sommerhaus". Wir waren jedes Jahr ca. 10 Wochen dort. Und ständig kam Besuch - ich fühlte mich trotzdem einsam und wie eine Gasthausbesitzerin. Das will ich nicht noch einmal haben.

@ Trulle
behaltet Euer Haus doch und reist, Deutschland ist so schön, ich liebe den Rhein, Reisen das macht doch das Leben auch interessant. Wenn ich zum Flughafen fahre, beginnt für mich der Urlaub schon. Ach - jetzt bekomme ich Fernweh....Kuba z.B....

Inaktiver User
04.07.2014, 20:51
Heute käme ich auch nicht mehr auf die Idee, weiter weg zu ziehen, obwohl es wahrlich schönere Gegenden gibt als meine Heimat. :smile:

Was nützt es mir, am Meer zu sitzen, sei es noch so schön, aber allein zu sein? Über 60 schließt man nicht mehr so schnell Bekanntschaften, noch weniger Freundschaften

Das stimmt einfach nicht. Das nicht allgemeinverbindlich. Wir haben in kurzer Zeit noch nie soviel neue Bekanntschaften geschlossen, darunter auch Freundschaften, wie seit unserem Umzug. Einfach, weil wir jetzt die Zeit dafür haben und nicht von alten Bekanntschaften, die man im Leben so mit sich rumschleppt, obwohl man sie längst überwunden hat,
weiter vereinnahmt wurden.

Es muss ja niemand umziehen. Niemand wird gezwungen - und schon gar nicht zu seinem Glück.

Wer allerdings die Gedanken dazu im Kopf und Herzen hat, der soll es doch einfach ausprobieren ohne viel Bedenkenwälzerei.

Wer sich im altgewohnten wohlfühlt und sich nichts anderes mehr wünscht, der soll doch auch bleiben, bitteschön.

Aber eines sollte man sicher nicht: das eigene Leben und die eigene Entscheidung als Maßstab vorgeben und warnen, wo es nichts zu warnen gibt. Was hat man denn schon wirklich wirklich zu verlieren? Zu gewinnen gibt es vieles.

Ausprobieren, etwas anderes KANN man nicht raten. Vielleicht auch erst übergangsweise, erst Urlaube, Wochenenden, einen ganzen Sommer lang und dann entscheiden: bleiben, gehen oder noch eine Weile zweigleisig.

Wir sind doch frei - und das ist doch DER Vorteil im Rentenalter.

Die grundsätzliche Frage dabei scheint mir zu sein: habe ich mein Lebensende im Blick oder
sehe ich mich am Anfang eines neuen Weges?

Ich bin für letzteres, egal wie lang oder wie kurz er ist.
Der alte Weg bleibt mir ja erhalten, ich kann auch dem jederzeit wieder folgen.

Rotfuchs
04.07.2014, 23:19
Das stimmt einfach nicht. Das nicht allgemeinverbindlich. Wir haben in kurzer Zeit noch nie soviel neue Bekanntschaften geschlossen, darunter auch Freundschaften, wie seit unserem Umzug. Einfach, weil wir jetzt die Zeit dafür haben und nicht von alten Bekanntschaften, die man im Leben so mit sich rumschleppt, obwohl man sie längst überwunden hat,
weiter vereinnahmt wurden.

Du sprichst von "wir". Ich bin allein. Das ist ein gravierender Unterschied.

Frau... alleine.... wenn Du etwas anderes möchtest als Hausfrauen- und Handarbeitskreis... findet nicht so leicht Bekanntschaften, noch schlechter Freundschaften. Zuviele Ressintements, zuviel Mißtrauen, zuviel gesellschaftliches No-go.
Ja, auch heute noch, im Jahre 2014. Wir tun so modern, die Realität ist anders.
Was ich diesbezüglich nach meiner Scheidung vor 5 Jahren, selbst am Heimatort, erfahren habe, geht auf keine Kuhhaut.


Aber eines sollte man sicher nicht: das eigene Leben und die eigene Entscheidung als Maßstab vorgeben

Ich will um Himmels willen keinen Maßstab vorgeben. Wie kommst Du darauf? :ooooh:
Ich habe auf Anfrage MEINE subjektiven Empfindungen zu dem Thema geschildert.

Natürlich muss jeder für sich selbst seine Entscheidung treffen

Inaktiver User
05.07.2014, 00:58
@rotfuchs, ich kann mir das sehr gut vorstellen.
Wenn man allein ist......
und Du wohnst auf einem Dorf oder kleinem Ort ?
Kenne Dich ja noch nicht, Sorry für meine Fragen.

Bei uns sieht es anders aus, es gibt schon Nachbarschaftsgruppen, wo man sich anschließen kann.
Die Frage ist nur, ob man es wirklich will ?
Nicht alles muss man wollen.

Inaktiver User
05.07.2014, 01:09
Ich glaube, Rotfuchs wohnt mitten im Ruhrgebiet.

Inaktiver User
05.07.2014, 06:39
Du sprichst von "wir". Ich bin allein. Das ist ein gravierender Unterschied.

Frau... alleine.... wenn Du etwas anderes möchtest als Hausfrauen- und Handarbeitskreis... findet nicht so leicht Bekanntschaften, noch schlechter Freundschaften. Zuviele Ressintements, zuviel Mißtrauen, zuviel gesellschaftliches No-go.
Ja, auch heute noch, im Jahre 2014. Wir tun so modern, die Realität ist anders.
Was ich diesbezüglich nach meiner Scheidung vor 5 Jahren, selbst am Heimatort, erfahren habe, geht auf keine Kuhhaut.



Ich will um Himmels willen keinen Maßstab vorgeben. Wie kommst Du darauf? :ooooh:
Ich habe auf Anfrage MEINE subjektiven Empfindungen zu dem Thema geschildert.

Natürlich muss jeder für sich selbst seine Entscheidung treffen

Liebe Rotfuchs,
glaubs mir, das sind auch deine eigenen Ressentiments.
Und, diese Handarbeitskreise sind nur Tarnung: zum Quatschen, sich kennen lernen etc....
es gibt ja auch soziale Netzwerke - da findest du zu zuhauf Menschen die sich einfach so treffen.
Was mir selbst neu war ist einfach so einer Freizeitgruppe anzugehören.
Man geht einfach zu Veranstaltungen, veranstaltet Picknicks, lernt sich so untereinander kennen und trifft sich.

Da sind alles Menschen die wirklich noch Menschen für die Freizeitgestaltung suchen.
Dieses "alleine sein" hat für mich mittlerweile keinen negativen Beigeschmack mehr.

Wenn ich selbstbewusst genug bin kann ich überall hin gehen.
Man muss schon gut drauf sein um das alles eben auch geniessen zu können.

Das war anfangs ne harte Schule. Ich finde aber heute, dass ich als alleinstehende Frau viel schneller Menschen kennen lerne als verpartnert. Da passt dem was an dem nicht und so weiter....

Für mich sind aber auch Nachbarschaftstreff und die nähere Umgebung überhaupt meine Anlaufstellen.
Anfangs war das aber alles schlechthin die Katastrophe....

Also, trau dich nur...und viel Glück

Chris2008
05.07.2014, 13:23
Hallo,

die Eltern von Freunden haben das nach der Pensionierung für ca. 10 Jahre gemacht. Sie sind an ihren früheren Urlaubsort gezogen.
Dort haben sie festgestellt, dass sie von den Einheimischen nicht mehr wie Gäste, aber auch nicht wie Einheimische behandelt wurden.
Nähere Kontakte blieben selten, obwohl sie sich einigen Gruppen/Vereinen angeschlossen haben.
Als dann die Gesundheit problematischer wurde und sie mehr Hilfe aus der Familie brauchten, sind sie wieder in die alte Heimat zurück gezogen.
Sie bedauerten allerdings nicht, den doppelten Wechsel gemacht zu haben.

Rotfuchs
05.07.2014, 14:28
Ich glaube, Rotfuchs wohnt mitten im Ruhrgebiet.

So isset. :freches grinsen:

Das ist auch gut so, denn hier habe ich alles Mögliche an Freizeitangeboten, Kultur, Events, aber auch die nötige Infrastruktur für den Alltag, auch unter Berücksichtigung des Älterwerdens, in erreichbarer, meistens sogar in fußläufiger Nähe.

Lucia, ich habe hier überhaupt kein Problem, Menschen kennenzulernen. :smile:
Weil ich hier sehr viele Möglichkeiten dazu habe, weil ich mein Leben lang hier lebe, somit auch immer wieder irgenwelche gemeinsamen Kenntnisse oder Bekanntschaften dazu beitragen, wieder neue und andere Menschen kennenzulernen.
Ich lebe zwar alleine, bin aber nicht einsam oder arm an sozialen Kontakten.

Wie das in einer weiter entfernten Gegend wäre, allein ganz bei Null anzufangen, weiß ich eben nicht. Schon gar nicht so kurz vor dem Rentenalter.

Natürlich sind das meine eigenen und persönlichen Bedenken - aber ich kann ja auch nur für mich sprechen. :smirksmile:

Inaktiver User
06.07.2014, 08:28
na, dann hatte ich dich wahrscheinlich falsch verstanden.
Bei mir hats wirklich gedauert ehe ich so die Kurve gekriegt habe.

Dafür ist es jetzt aber umso besser.
War gestern auf einem Stadtwerkefest bis um 3.00 Uhr morgen, letzter Sänger war Tom Jones - es war fantastisch.
Und alles ohne Eintritt, weil die so ein Konzept haben, statt Werbung einmal im Jahr so ein super Event zu starten.

An der Ostsee - am Strand gab es auch oft so ähnliche Events.
Es gibt eigentlich so viel.
Man braucht nur ein paar nette Leute dazu.

Inaktiver User
06.07.2014, 11:22
Es ist nicht so, das ich unzufrieden wäre_ nur würde es
mir vielleicht gefallen, noch mal was zu ändern in unserem
Leben. Das Argument Krankheit haben wir ja jetzt schon_
darum würde Ausland eben nicht in Frage kommen. Die
kleine Stadt am Meer würde uns schon reichen. Aber ist es
nicht so_ alles was man immer haben kann, hat auch
irgendwann den Reiz verloren? Noch können wir mehrmals
im Jahr einen Kurzurlaub dorthin machen_ und es ist dann
immer wieder einfach nur schön. :blume::katze::hund::Sonne::allesok:

Spadina
06.07.2014, 11:50
Meine Freundin zog es vor ein paar Jahren auf die Kanaren. Sie hatte dort vorher schon gelebt. Spricht fließend spanisch.

HIer war es ihr zu kalt, die Menschen waren ihr zu unfreundlich. Nun ist sie 75 und vom Panikvirus befallen.
Der gräßlich Wind dort, im Winter friert sie, weil ihre Wohnung nicht heizbar ist, noch mal der starke Wind, und was wird im Pflegefall?

Sie ist so in Panik, dass sie am 1. August wieder nach Deutschland zurückkehrt. Hat eine furchtbare Wohnung angemietet, weil sie meint, es gäbe nix Besseres, erst mal 8 STufen hoch, dabei befürchtet sie, ihre Hüfte macht es nicht mehr lange. Da sie immer so friert, habe ich sie drauf hingewiesen, ob das Haus das ganze Jahr geheizt wird, hat man verneint, von Mai bis Oktober nada.

Im Winter soll sie Schnee schippen, gehört zum Erdgeschoß dazu. Da will sie jemanden bezahlen, sie hat aber nur 700 € Rente.....

Ich denke, sie wird sich hier noch gehörig umgucken. Sie hatte dort eine wunderschöne Wohnung mit Blick aufs Meer, und der ach so furchtbare Wind auf Lanzarote wird ihr hier im Norden noch heftiger und vor allen Dingen kälter um die Nase wehen.

Wenn weit weg, sollte man also auch schauen, was macht man, wenn es gesundheitlich nicht so hinhaut? Für etwaige Pflegebedürftigkeit vorsorgen. Hier oder dort? Das sollte überlegt werden.

Ich selbst will irgendwann auch weg von hier. Dazu brauche ich aber erst mal meine Altersrente, die geht los am 1. 8. 2019. Das ist ja noch recht was hin. Ich möchte dort wohnen, wo es das ganze Jahr über warm ist. Und meine Gesundheit sollte stabil sein. Im Moment ist sie so la la.

Ich scheue keinen Neuanfang. Ich pflege hier Kontakte, die auch nicht vor der Haustür sind sondern weit verstreut. Ich liebe es, neue Menschen kennenzulernen, ohne nun tiefgreifende Fesselfreundschaften draus werden zu lassen.

Inaktiver User
06.07.2014, 20:15
Es ist nicht so, das ich unzufrieden wäre_ nur würde es
mir vielleicht gefallen, noch mal was zu ändern in unserem
Leben. Die kleine Stadt am Meer würde uns schon reichen. Aber ist es
nicht so_ alles was man immer haben kann, hat auch
irgendwann den Reiz verloren? Noch können wir mehrmals
im Jahr einen Kurzurlaub dorthin machen_ und es ist dann
immer wieder einfach nur schön. :blume::katze::hund::Sonne::allesok:

Genau darum geht es ja:
Den Reiz zu genießen, es sich zu gönnen, so lange man es haben kann und soviel man davon haben kann.
Nichts währet ewig.
Du hast doch auch nicht vor Deiner Heirat gedacht:"Wenn ich den jetzt heirate, immer mit ihm zusammen bin, dann gehen mir die schönen Wochenenden, an denen wir uns bisher immer trafen, verloren. Ich heirate ihn wohl besser doch nicht"

Auf den ganzen Kuchen zu verzichten, nur weil man sich dann möglicherweise nicht mehr so über die bisher gewohnten Krümel freuen kann, ist schon etwas merkwürdig gedacht.


PS: "Kommt Zeit, kommt Rat" = kann man auch umdrehen: "Kommt der Rat (der Gedanke, die Idee, der Wunsch) dann kommt auch die Zeit dafür (die Gelegenheit).

Was hast Du zu verlieren ?

Wattwanderin
12.07.2014, 07:07
Es ist nicht so, das ich unzufrieden wäre_ nur würde es
mir vielleicht gefallen, noch mal was zu ändern in unserem
Leben. Das Argument Krankheit haben wir ja jetzt schon_
darum würde Ausland eben nicht in Frage kommen. Die
kleine Stadt am Meer würde uns schon reichen. Aber ist es
nicht so_ alles was man immer haben kann, hat auch
irgendwann den Reiz verloren? Noch können wir mehrmals
im Jahr einen Kurzurlaub dorthin machen_ und es ist dann
immer wieder einfach nur schön. ::

...für einen Wunsch nach Veränderung gibt es immer Ursache und Auslöser. Auch die kleine graue Stadt am Meer ist nicht dauernd schon, sondern macht an grauen Tagen genau diese Stimmung. Wenn du das nicht genauso faszinierend als mystische Stimmung gerne magst, fahr lieber bei schönem Wetter dort hin.

Viel entscheidender ist, ob du - egal wo oder wohin - in diesem Lebens Abschnitt bei grauem oder grellen Licht gut allein mit dir sein kannst und es dir sogar mehr gefällt als dauernd mit oberflächlichen Typen auf Events herumzudatteln.

Frag dich nicht, ob und warum, sondern was du davon hast, wenn du deinen Wunsch der Veränderung so radikal umsetzen würdest...

Inaktiver User
12.07.2014, 10:16
Klar gibt es Ursachen für Veränderungswünsche.
Die Ursache für meinen Umzugswunsch besteht einfach darin, dass ich im Laufe meines Lebens an unterschiedlichen Orten gelebt habe und jetzt, wo ich diesbezüglich ganz frei bin, in die Gegend zurück will, wo ich am liebsten war und immer noch bin.

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Menschenneue Freiheit ohne berufliche Zwänge dafür nutzen etwas zu tun, was sie schon immer wollten, wozu sie aber nie Gelegenheit hatten. Es ist schließlich die letzte Möglichkeit, warum sie nicht nutzen, wenn man kann.