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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Oh bitte helft mir: mein Frustthema Autokauf - welcher Kompaktvan?



Inaktiver User
03.06.2014, 12:14
Hallo an euch alle!
Wir brauchen ein neues Auto, dringend - und haben keinerlei Interesse an diesem Thema. So stehen wir ebenso ratlos wie unentschlossen vor gefühlt 100 Modellen und 1000 Informationen. Im Internet wird man mit Werbung totgeschlagen oder die Testberichte sind nicht aktuell.

Bisher fahren wir seit Ewigkeiten zufrieden Renault Espace. Nun suchen wir aber einen kleineren Kompaktvan.

Wichtig: Benziner, wartungsfreundlich und wenig störanfällig, deshalb auch möglichst wenig technischer Schnickschnack, gut zu beladen, erhöhte Sitzposition, gute Rundumsicht.
Wir fahren nur noch selten lange Strecken, sind meist im Großstadtverkehr unterwegs und fahren nur ca. 10000 km im Jahr.
Optisch hat mir die klare Linienführung des Fiat 500 L gut gefallen, die Testberichte sagen aber übereinstimmend nichts Gutes.
Habt ihr eine Idee oder könnt aus eigener Erfahrung ein Fahrzeug empfehlen?
Ich wäre SEHR dankbar!
Herzlich
Graublau

Gurkenwasser
03.06.2014, 18:57
Also AutoScout24 schreibt zum Fiat 500L unter anderen: "...... Häufig wird er mit den Konkurrenzmodellen Citroën C3 Picasso, Ford B-MAX oder etwa den ersten beiden Generationen der Mercedes-Benz A-Klasse verglichen und zusammen angeboten. ....."

Knackpunkt bei jeden Autokauf ist wie viel Geld wollt ihr ausgeben?

michaelX
04.06.2014, 10:35
die Testberichte sagen aber übereinstimmend nichts Gutes.

In deutschen Testberichten schneiden ausländische - und da vor allem italienische und französische - Autos immer schlecht ab. Autos, die hierzulande durchfallen werden in anderen Ländern hochgelobt, da gelten aber teilweise auch ganz andere Kriterien als hierzulande. Also auch ruhig mal in Österreich und der Schweiz nachlesen oder in jedem anderen Land, dessen Sprache man soweit beherrscht.

Es gibt viele Menschen in Deutschland, die würden z.B. niemals einen Renault kaufen.
Was ist denn mit eurem Espace, ist er nicht mehr zu retten?

Wichtig ist auch, vorher rauszufinden, wieviel Steuern und Versicherung das genaue Modell kosten wird! Es gibt Autos, da macht es mehrere 100,- im Jahr unterschied, ob man die Limousine oder den Kombi nimmt, bei ansonsten völlig identischer Ausstattung.


wartungsfreundlich und wenig störanfällig, deshalb auch möglichst wenig technischer Schnickschnack,

Letzteres gibt es nicht mehr, der Schnickschnack ist nur noch programmiert, das kostet den Hersteller im Prinzip nichts.

Fast ausschließlich Großstadtverkehr macht dir jeden Motor schnell kaputt: Ständige Kaltstarts (Unter 70°C Öltemperatur ist der Motor kalt), keine vernünftigen Temperaturen, die Zündkerzen und Brennraum sauber halten.

lunete
04.06.2014, 10:52
Vorab: Ahnung habe ich wenig, der in meinem Umfeld mit am meisten Ahnung gesegnete Mensch fährt seit längerem und sehr zufrieden den Opel Meriva.
Kommt der euren Vorstellungen von Größe usw. entgegen?
Deine Wunschliste sehe ich in seinen Äußerungen bestätigt: die "rücken-", bzw. "rentnerfreundliche" (wie der 35-jährige Fahrer es nennt :zwinker:) Sitzhöhe, außen kompakt, innen viel Stauraum, gut zu manövrieren, bei entsprechender Fahrweise sparsam, auch nicht zu teuer in der Anschaffung.

Besagter Meriva-Fahrer hat einiges an "Schnickschnack" einbauen lassen, Sitzheizung, Kurvenlichtfunktion, Einparkhilfe usw., was aber zum einen - wie michaelX schreibt - nicht automatisch störungsanfällig ist, zum anderen in den Standardausstattungen häufig enthalten ist.

Wir sind auch (*outing*) treue Opelfahrer, haben jetzt den Tourer, und sind sehr zufrieden, allerdings ist der für euch wohl zu groß?

:blume:
Lunete

Inaktiver User
04.06.2014, 10:58
Auch wenn man es hierzulande kaum aussprechen darf: ich neige immer dazu, die heimische Industrie und die heimischen Arbeitsplätze zu unterstützen, und mir ist daher Opel oder VW oder Ford näher als ein Japaner oder Italiener...

Grundsätzliche Kriterien wurden ja schon angesprochen, ich würd auch schauen, welches Modell welche Typklasse hat, da gibt es schon große Unterschiede. Mir ist auch wichtig, ob eine Werkstatt gut erreichbar und in der Nähe ist, so dass ich nicht wegen jedem Service einen Tag Urlaub einplanen muss.

Ich denke, viele Modelle etablierter Marken nehmen sich nicht mehr viel was die Qualität und Sicherheit angeht, schauen kann man noch nach Wertstabilität.

Ich persönlich halte einen Ford oder Opel für eine gute Wahl. Ich kenne Ford ganz gut, für mich passt da das Preis-Leistungsverhältnis, ich finde die werden ziemlich unterschätzt.

Sariana
04.06.2014, 11:17
Kommt darauf an, wie "klein" der neue Kompakte sein darf.
Seit Jahren zufriedene Renault Modus-Fahrerin, Erst- und Nachfolgemodell. Gibt es jedoch so weit ich weiß, nur noch gebraucht.

michaelX
04.06.2014, 11:41
Auch wenn man es hierzulande kaum aussprechen darf:

Deutsche, kauft deutsche Bananen!



ich neige immer dazu, die heimische Industrie und die heimischen Arbeitsplätze zu unterstützen, und mir ist daher Opel oder VW oder Ford näher als ein Japaner oder Italiener...

Kommt auf das Modell an. Opel baut in Spanien und Südkorea, Ford in GB und USA, VW in Tschechien und Polen, Brasilien und den USA. Lichtmaschinen kommen zum größten Teil von Valeo, Frankreich oder Bosch, Ungarn, Felgen fast ausschließlich aus China und der Mercedesstern aus einer Fabrik in Istambul.
Opel und Ford sind darüberhinaus Tochterunternehmen amerikanischer Konzerne, also eigentlich überhaupt nicht deutsch.

In Tschechien bauen aber auch Kia, Hyundai und Toyota, Toyota, Nissan und Honda haben auf Fabriken in GB. Kia-Hyundai haben ihr Design-Centrum in Rüsselsheim aufgezogen, dort ist auch eine Entwicklungsabteilung. Zählt das denn dann jetzt als deutsches Auto?


Ich kenne Ford ganz gut, für mich passt da das Preis-Leistungsverhältnis, ich finde die werden ziemlich unterschätzt.

Mein Bruder fährt Ford, die Qualität ist unterirdisch.

Inaktiver User
04.06.2014, 12:19
Lieben Dank für eure Hinweise, nur - es tauchen ja eher weitere Fragen auf...:ooooh:
Den Kostenfaktor haben wir bisher eher nicht beachtet, steht auch nicht im Vordergrund, obwohl natürlich nicht völlig unwichtig.
Unser Espace fällt bald tatsächlich auseinander - weil für uns ein völlig emotionsfreies Thema - fahren wir unsere Autos bis es nicht mehr geht. Technisch gepflegt und regelmäßig gewartet werden sie, der Rest ist mir ziemlich egal. Es müssen mehrmals größere Pflanzenkäufe transportiert werden, Ikeateile, wenn das Kind mal wieder umzieht und 2 x Golftaschen liegen eigentlich immer im Auto.
Ach ja: Auf dem Golf-Parkplatz gucken wir neuerdings Autos... und staunen, was es so alles gibt - und wir nicht haben möchten.
Und warum habe ich keinen Mann, der sich mit Freude mit diesem Nervthema beschäftigt??
Ob wir uns vielleicht mal bei Dacia umschauen sollten:smile:
Herzliche GRüße von der immer noch ratlosen blaugrau.

Inaktiver User
04.06.2014, 12:50
Deutsche, kauft deutsche Bananen!

Sehr witzig.

Wieso soll ich denn als Deutsche kein Auto kaufen, das in einer hiesigen Fabrik gebaut wurde? Ich kenn keine Toyotafabrik in Deutschland, aber Opel und Fordwerke schon. Wir sind führend im Autobau, ich seh nicht, wieso ich da nicht in erster Linie an meine Landsleute denken soll. Wenn die arbeitslos werden trifft es ja auch mich, also ich weiß nicht was gegen eine Solidarität einzuwenden ist.

Und vor allem hab ich keine Lust, die asiatische Nachmacher-Mentalität zu unterstützen, und auch nicht die dortigen Arbeitsbedingungen. In Japan wäre ich z.B. als Frau nicht in meiner Position...

Also ich denke, bewußt konsumieren schadet sicher nicht.


Mein Bruder fährt Ford, die Qualität ist unterirdisch.

Schon klar. :ahoi:

michaelX
04.06.2014, 13:02
Mein Bruder fährt einen S-Max, da ist nach einem halben Jahr die elektrische Heckklappenöffnung defekt gewesen. Dummerweise hat Ford die mechanische Notentriegelung weggespart.

Bewußt konsumieren heißt dann also keinen Opel Corsa zu kaufen weil der in Saragossa gebaut wird. Aber ist das denn überhaupt gut, GM weiter zu unterstützen, nach allem was sie in Bochum abegzogen haben?

Inaktiver User
04.06.2014, 13:10
Mein Bruder fährt einen S-Max, da ist nach einem halben Jahr die elektrische Heckklappenöffnung defekt gewesen. Dummerweise hat Ford die mechanische Notentriegelung weggespart.

Und daraus schließt du, dass Ford generell eine unterirdische Qualität hat. Na dann.


Bewußt konsumieren heißt dann also keinen Opel Corsa zu kaufen weil der in Saragossa gebaut wird. Aber ist das denn überhaupt gut, GM weiter zu unterstützen, nach allem was sie in Bochum abegzogen haben?

Gegen Saragossa hab ich weniger, aber asiatische Bedingungen möchte ich nicht unterstützen. Und darüber kann man sich schon mal Gedanken machen.

Ich finde, Opel verdient Unterstützung, ich fände es schade wenn die vom Markt verschwinden würden. Ich glaub an die Marke und auch an die Qualität ihrer Autos. Und daran dass die sich von GM wieder weiter emanzipieren können.

lunete
04.06.2014, 13:17
Einfache Lösungen/Antworten auf das angesprochene Problem gibt es in der globalisierten Weltwirtschaft wohl nicht.

Eine Sache, die man bedenken könnte (das habe ich von unserer Kaufentscheidung noch im Kopf, weiß nicht, ob es stimmt): die japanischen Marken werden tatsächlich (fast?) ausschließlich in Japan produziert, was bei der Wartung, Reparatur, Ersatzteilen usw. zu längeren Wartezeiten und höheren Folgekosten führen kann.

lunete
04.06.2014, 13:19
aber asiatische Bedingungen möchte ich nicht unterstützen.

Asien (z.B. Südostasien, China, Indien) ist nicht gleich Asien (Japan, Korea).

Inaktiver User
04.06.2014, 13:27
Wie gesagt, ich wollte auch kein japanischer Arbeitnehmer sein, und schon dreimal keine japanische Arbeitnehmerin. Ich bin froh, dass hierzulande noch (?) andere Bedingungen herrschen.

michaelX
04.06.2014, 13:53
Die japanischen Marken werden tatsächlich (fast?) ausschließlich in Japan produziert, was bei der Wartung, Reparatur, Ersatzteilen usw. zu längeren Wartezeiten und höheren Folgekosten führen kann.

Nein, das stimmt nicht, beides. Zu den Produktionsstandorten sämtlicher Fahrzeughersteller gibt Wikipedia Antworten. Bei BMW wartet man auch mal vier Tage auf ein Ersatzteil wenn es aus dem Werk kommt statt vom Verteilerzentrum.

@Schnellschnell
Du solltest nur noch Waren aus den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Finnland kaufen. Wird bei Autos etwas schwierig werden, ich weiß nicht ob Porsche und Audis ihre Cabrios noch in Finnland produzieren lassen. Koenigsegg geht nicht, da arbeiten nur Kerle.

Was sind eigentlich "asiatische Bedingungen"? Werksverträge unter Tarif für Teilzeitbeschäftigte mit Kettenverträgen?

Inaktiver User
04.06.2014, 14:40
Was sind eigentlich "asiatische Bedingungen"? Werksverträge unter Tarif für Teilzeitbeschäftigte mit Kettenverträgen?

Ich kann dir leider keine detailliertere Beschreibung liefern, wenn dir das bisher verborgen geblieben ist.

Und sicher hast du dich auch mit der Rolle von Frauen in der Arbeitswelt noch nicht auseinandergesetzt, z.B. in Japan. Eine Tina Müller oder Mary Barra ist da jedenfalls undenkbar. Da kannst du als Akademikerin die Tür aufhalten und Kaffee servieren, und nach einer Heirat kündigen. Was sich viele sicherlich auch hierzulande wünschen. :engel:

Und mir zumindest ist sowas nicht wurscht. Deinen Zynismus teile ich jedenfalls nicht, ich seh mich als mündige Konsumentin und handle auch so.

michaelX
04.06.2014, 14:51
Wieso ist es zynisch, die Arbeitsbedingungen in deutschen Autowerken beim Namen zu nennen? OK, die Bedingungen selber sind wirklich zynisch.

Und wenn wir schon gerade dabei sind: Wie sieht es denn eigentlich mit der Frauenquote in den Chefetagen und Aufsichtsräten deutscher Autohersteller aus? Bzw, der deutschen Wirtschaft insgesamt? Wird da nicht gerade ganz kräftig dagegen gemauert?

wildwusel
04.06.2014, 14:59
Es gibt keine "beste" Lösung, und man kann sich das so kompliziert machen, daß man nie zu einem Auto kommt, oder irgendwann erschöpft sich vom Schwager des Freundes des Cousins zu dessen abgelegten Auto beschwatzen läßt :smirksmile:. Ich würde den Erstbesten nehmen, bei dem Preis, Versicherungseinstufung und Ladevolumen stimmen, und den man nach Anblick und Probefahrt sympathisch findet.

Inaktiver User
04.06.2014, 15:02
Ich arbeite bei einem deutschen Hersteller (der hier als Kaufempfehlung nicht genannt wurde, weil nicht relevant). Wo bessere Bedingungen herrschen als in der deutschen Metallindustrie, das will ich sehen. Hierzulande, und im Ausland erst Recht.

Deine Behauptungen kann ich daher wirklich nicht ernst nehmen.

Und ich weiß jedenfalls, dass ich bei einem asiatischen Hersteller als Frau im Leben nicht in meiner Position wäre. Und schon dreimal nicht als langjährig nur TZ-Beschäftigte weil alleinerziehend. Du entschuldigst also, dass ich über mangelnde Karriereaussichten für Frauen im Vergleich zu Asien nur müde lächeln kann.

michaelX
04.06.2014, 16:31
Daß du beruflich vorbelastet bist wundert mich jetzt irgendwie so gar nicht. Wie hältst du es mit der Daimler AG? Die gehört zu 8% der Regierung von Kuwait, auch nicht gerade bekannt für seine Frauenrechte. Darf man das kaufen?

Falls du die Behauptungen zu den "Lohnsklaven" in deutschen Autowerken meinst, die stammen nicht von mir, das weißt du.

Was Karriereaussichten von Frauen angeht ist Deutschland im Vergleich zu Skandinavien hinter dem Mond. Das kann ich beurteilen, Japan nicht. Wie sieht es eigentlich in Südkorea aus? Da werden z.B. einige Opels gebaut.

Inaktiver User
04.06.2014, 17:20
@wildwusel: So ähnlich, fürchte ich , werden wir das wohl machen müssen. Aber nachdem wir schon zwei Autohäuser "hinter uns" haben mit unbedarften, schnöseligen Verkäufern, hatte ich gehofft, ein Auto zu finden ohne allzu viele Besuche solcher Kultstätten.
LG blaugrau

Inaktiver User
04.06.2014, 17:20
@wildwusel: So ähnlich, fürchte ich , werden wir das wohl machen müssen. Aber nachdem wir schon zwei Autohäuser "hinter uns" haben mit unbedarften, schnöseligen Verkäufern, hatte ich gehofft, ein Auto zu finden ohne allzu viele Besuche solcher Kultstätten.
LG blaugrau

michaelX
04.06.2014, 17:41
Ich würde mich auch ein im Bekanntenkreis umhören, was fahren die Leute, sind sie damit zufrieden, warum, warum nicht?

Wieviel Geld wollt ihr anlegen? Das würde die Empfehlungen ja schon etwas erleichtern.

Das mit der Behandlung in Autohäusern ist leider so ein Ding. :grmpf:
Wobei es auch Männern, die nicht in das "Beuteschema" des jeweiligen Verkäufers passen, auch nicht so richtig gut ergeht. Im nettesten Fall wird man igonriert.

In großen Autohäusern würde ich mich an die Geschäftsleitung wenden, kleine, unabhängige Autohäuser kann man in Zukunft nur mit Mißachtung strafen wobei die es sich eigentlich gar nicht leisten können, dir doof zu kommen.

Inaktiver User
04.06.2014, 17:54
@ michaleX zum Thema Heckklappe Ford: von einem Fahrzeug auf den Rest des Produktionsjahres zu schliessen - halte ich - vornehm ausgedrückt - für sehr gewagt !:knatsch:

Ein GLK in unserem "Fuhrpark" hat bei 50Tsd. km Öl verloren, nicht 1x, sondern 2x hintereinander im Abstand von 4 Wochen jeweils 7 Tage Werkstatt gebraucht. Wegen Motor anheben und so...weil Allrad, das nur gleich vorweg, da ich mit ungläubiger Reaktion rechne. Dazu diverse andere Macken. Sind die jetzt alle mies, die MBs? Nö.

Mein 15 Jahre alter BMW hatte noch nie was ausser Bremsen, sind die jetzt alle gut, die BMW`s ? Nö ! Ist halt nicht viel dran an so einem Roadster !

Inaktiver User
04.06.2014, 18:07
ich find den Skoda Roomster gut, hab meiner Tochter aber einen gebrauchten Vaneo gekauft, leider wird der seit 2005 ja nicht mehr gebaut.
Den fährt sie jetzt überglücklich seit 2 Jahren, hat damals EUR 6000 gekostet. Ist alles drin, Navi, Sitze raus,rein, Liegefläche bei Bedarf, 2 Schiebetüren, vieeeel Platz. Und super Qualität. Kein Rost unter der Gummiverkleidung.
Ansonsten wär es halt ein Roomster geworden. Und wenn man auf Geld nicht achten muss, dann eben ein VW Caddy. Den gibts kurz - oder laaaang.
Die wackeligen Ausländer-Kisten bin ich auch schon gefahren, von Sixt geliehen - nix für mein Sicherheitsbedürfnis....

Inaktiver User
04.06.2014, 18:08
. doppelt

Inaktiver User
04.06.2014, 18:10
Daß du beruflich vorbelastet bist wundert mich jetzt irgendwie so gar nicht. Wie hältst du es mit der Daimler AG? Die gehört zu 8% der Regierung von Kuwait, auch nicht gerade bekannt für seine Frauenrechte. Darf man das kaufen?

Ich sehe dass es dir ein ernstes Anliegen ist, kritische Überlegungen was man kauft ad absurdum zu führen. Und du musst entschuldigen, dass ich darauf nicht eingehe (und, nein, das ist auch nicht mein Arbeitgeber von dem du sprichst).


Falls du die Behauptungen zu den "Lohnsklaven" in deutschen Autowerken meinst, die stammen nicht von mir, das weißt du.


Du sprichst nicht von den Stammbelegschaften, die im Arbeitnehmerparadies leben, sondern von Zeitarbeitern. Und dies ist nicht das Problem der Autohersteller, sondern eins der Politik die diese Möglichkeiten erst geschaffen hat.

Und es geht hier auch nicht um unmenschliche Arbeitsbedingungen sondern um die Ungerechtigkeit, dass Kollegen sehr unterschiedlich verdienen, obwohl sie u.U. die gleiche Arbeit machen.

Inaktiver User
04.06.2014, 18:13
Blaugrau, wenn du so gar keine Affinität zu Autos hast - dann les doch einfach ein paar Vergleichsberichte. Und zwar nicht mal, weil die unbedingt absolut vertrauenswürdig sind, sondern eher, weil da vielleicht Dinge erwähnt werden die dir als Laie jetzt erstmal gar nicht einfallen, variable Lademöglichkeiten oder praktische Details, die ein Modell bietet und ein anderes nicht. Oder du kommst so eben auch auf gewisse Schwachstellen, die dir so nicht bekannt sind, und kannst dann entscheiden ob das für dich relevant ist oder nicht.

Inaktiver User
04.06.2014, 18:51
@ Michaelx: Niemand im Bekanntenkreis fährt leider unser Wunschauto oder überhaupt irgendeinen Van.
Merkwürdigerweise fahren fast alle Daimler - und schimpfen übereinstimmend über Verarbeitung und den Service. Ein Freund ist mit seinem Volvo zufrieden, passt aber nicht in unser "Beuteschema".
Danke auch für deinen trostvollen Hinweis, dass "sogar" Männer als Kunden in Autohäusern erstaunlich schlecht behandelt würden.
(Als uns der Verkäufer bei usseligem Regenwetter mit der Bemerkung "Gehen Sie doch mal oben gucken" aufs Dach zu den Neuwagen schicken wollte, bat ich ihn zuckersüß, uns dort doch bitte mit seiner Fachkenntnis zur Seite zu stehen... Grummel grummel, lange Schlüsselsuche... es blieb ihm nichts anderes übrig, uns zu begleiten, so ein Pech aber auch.
Ich staune, dass sich große Konzerne solche Mitarbeiter leisten können und ich kann mir nicht vorstellen, dass nur ich solche Erfahrungen mache. (In dem Fall Fiat, weil Intersse für den 500 L)
Ähnliches, als ich wg. Inspektion auf unseren Espace wartete. Mit der (Renault-Niederlassung) Werkstatt sind wir sehr zufrieden. Als ich mich dort bei den Neuwagen umschaute, saßen DREI Verkäufer kundenfrei an ihren Schreibtischen zwischen den Neuwagen. Einige Wagen waren abgeschlossen. Trotz meines augenscheinliches Interesses kam niemand auf mich zu, um zu fragen, ob man helfen könne oder ein Wagen aufgeschlossen werden solle... Im Gegenteil - als ich darum bat, reagierte man recht gequält... Ob ich soooo unliquide wirke??? - oder hätte ich meine schöne Tochter mitnehmen müssen? Grübel...

Ja, der Preis: Möglichst wollen wir nicht mehr als 20.000,- Euronen ausgeben und wir tendieren deshalb zu einem "neuen" Gebrauchten.
LG blaugrau

michaelX
04.06.2014, 21:55
Ich sehe dass es dir ein ernstes Anliegen ist, kritische Überlegungen was man kauft ad absurdum zu führen.

Ich bin nicht kritisch weil ich Fragen stelle, die nicht in dein "Opel gut - Toyota schlecht!" Schema passen? Interessanter Ansatz.

Also: Was ist deine Meinung zu 8% frauenverachtenden Investoren bei Mercedes?
Was ist mit den Menschen, die bei z.B. Nissan Deutschland in den Niederlassungen arbeiten? Dürfen die nicht leben?
Was ist mit Opels, die in Südkorea gebaut werden? Sind das Opels oder Südkoreaner?
Was ist mit den Kias, die in Rüsselsheim entworfen werden?
Was mit den Mercedes und BMW SUVs, die aus US Werken ohne Arbeitnehmervertreung und Gewerkschaftsverbot kommen?



Du sprichst nicht von den Stammbelegschaften, die im Arbeitnehmerparadies leben, sondern von Zeitarbeitern. Und dies ist nicht das Problem der Autohersteller, sondern eins der Politik die diese Möglichkeiten erst geschaffen hat.

Ich wein gleich.



Und es geht hier auch nicht um unmenschliche Arbeitsbedingungen sondern um die Ungerechtigkeit, dass Kollegen sehr unterschiedlich verdienen, obwohl sie u.U. die gleiche Arbeit machen.

Genau darum geht es, von unmenschlichen Arbeitsbedingungen habe ich nichts geschrieben.

@Angili
Ich hatte öfter das "Vergnügen" mit Ford.

@blaugrau
Man könnte das Gefühl bekommen, die haben es gar nicht nötig. :knatsch:

Für das Geld sollte es problemlos was vernünftiges, junges geben. Dafür gibt es sogar problemlos Neuwagen aus dem Internet. Mit Schnickschnack!
Sitzheizung ist z.B. großartig bei Rücken, sogar im Sommer bei 30°. Fenster, die automatisch schließen wenn man das Auto abschließt, super! Fenster schon aus 30m Entfernung komplett öffnen können, du willst es nach dem Sommer nie mehr missen! Heckklappen und Türen, die man nicht zuschmeißen muß, leider geil. :freches grinsen:
Natürlich braucht man davon nichts und früher sind wir auch ohne Gurte auf den Rücksitzen und ohne Klimaanlage bis nach Yugoslavien in den Urlaub gefahren. Muß ich aber nicht mehr haben.

Aber lies doch echt mal, was österreichische und schweizer Autozeitschriften über den Fiat schreiben, die haben keine Autoindustrie im Nacken, die gehätschelt werden muß.

Inaktiver User
04.06.2014, 22:25
Ich bin nicht kritisch weil ich Fragen stelle, die nicht in dein "Opel gut - Toyota schlecht!" Schema passen? Interessanter Ansatz.

Also: Was ist deine Meinung zu 8% frauenverachtenden Investoren bei Mercedes?
Was ist mit den Menschen, die bei z.B. Nissan Deutschland in den Niederlassungen arbeiten? Dürfen die nicht leben?
Was ist mit Opels, die in Südkorea gebaut werden? Sind das Opels oder Südkoreaner?
Was ist mit den Kias, die in Rüsselsheim entworfen werden?
Was mit den Mercedes und BMW SUVs, die aus US Werken ohne Arbeitnehmervertreung und Gewerkschaftsverbot kommen?



Dass ich etwas nicht zu 100% richtig machen kann heißt für mich nicht, dass ich es schon gleich gar nicht versuche.

Im übrigen denke ich - das sollte dir als Moderator eigentlich nicht neu sein - bringt das Auswalzen dieses Nebenthemas der TE nicht viel. Du kannst ja einen eigenen Strang dazu aufmachen wenn es dich so reizt.

Mein Anstoß sollte nur sein, vielleicht auch drüber nachzudenken wem man sein Geld gibt.

Inaktiver User
04.06.2014, 22:29
.

StephW
05.06.2014, 08:50
...
Merkwürdigerweise fahren fast alle Daimler - und schimpfen übereinstimmend über Verarbeitung und den Service. ….
Mein MB wird dieses Jahr im Oktober 12 Jahre alt und ich bin sehr zufrieden (alte A-Klasse - hier geht übrigens jede Menge Gepäck rein). Da ich Mitglied in einem Elch-Forum bin (Mercedes Benz A- und B-Klasse, außerdem Vaneo) und sich dort auch Vaneo-Benutzer (weil Vaneos weitestgehend in die Gruppe der Elche gehört) herumtreiben, wäre das auch ein Tipp.
Ansonsten - die Automarke mit der höchsten Zufriedenheit im Umkreis ist der Skoda. Ich saß selbst schon am Steuer eines Yeti, hat mir sogar gefallen. Hätte ich meinen beißgeliebten Elch nicht und eine MB-Brille auf, würde ich mir das ansehen.

michaelX
05.06.2014, 09:27
Fiat 500, 500C, 500S und 500L Forum - Portal (http://fiat500-forum.de/)
500-Club-Forum (http://www.500-club.de/Forum/)
forum500.de - die neue Fiat 500 Community (http://www.forum500.de/community/)
FIAT 500 forum - 500fans.com the first US & Worldwide FIAT 500 & Abarth 500 Independent Forums (http://www.500fans.com/forumdisplay.php?f=10)

Inaktiver User
05.06.2014, 10:47
@Stephanie: Ein MB wird es definitiv nicht, aber vielen Dank für die Info - auch über Skoda. Deren Programm schaue ich mir näher an.
@MichaelX: Herzlichen Dank für die Links. Da bin ich gespannt. Irritierend finde ich allerdings, dass ich den 500L (bewusst) noch NIE auf Berlins Straßen gesehen habe - auch auf dem Golf-Parkplatz nicht:lachen:
LG blaugrau

wildwusel
05.06.2014, 11:49
Selbst in guten Autohäusern verkaufen sie einem erstens die Marken, die sie nun mal verkaufen, und können einem nicht sagen, "was brauche ich" sondern nur bestenfalls Fragen von der Checkliste beantworten. Das gibt's einfach natürliche Grenzen. Ein kompetentes, günstig gelegenes und freundliches Autohaus mit Werkstatt ist natürlich ein gutes Argument für eine bestimmte Marke!

Bekanntenkreis hat ebenso Grenzen. Wenn man dort nicht gerade Profis oder Autonarren hat, die fünf Wagen des Typs in der Garage stehen haben und regelmäßig auslasten, ist vieles, was man hört, nicht verallgemeinerbar.

michaelX
05.06.2014, 12:07
@MichaelX: Herzlichen Dank für die Links. Da bin ich gespannt. Irritierend finde ich allerdings, dass ich den 500L (bewusst) noch NIE auf Berlins Straßen gesehen habe - auch auf dem Golf-Parkplatz nicht:lachen:


Dazu habe ich eine persönliche Theorie. :fg engel:

Wenn du in Berlin wohnst dann probier doch mal den Laden hier: senorita-maria .de
Frauen-Autohaus: "Hier klappert es. Das darf nicht sein" - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/frauen-autohaus-hier-klappert-es-das-darf-nicht-sein-a-789382.html)
Das ist jetzt zwar Seat aber vielleicht klappt das ja dort mit der Beratung!

Lies mal ein bisschen in den Foren und schau mal, wo dir die Leute am sympathischsten sind. Dann frag dort auch mal einfach nach. Solche Foren sind auch super wenn man schon mal im Vorfeld eines (eventuellen?) Werkstattbesuchs was abklären kann.

Inaktiver User
05.06.2014, 13:20
Oh je, die Berichte über den 500 L in den verschiedenen Foren klingen nicht ermutigend.
Aber das Frauen-Autohaus ist ein interessanter Tipp, gar nicht so weit entfernt. Das wird unser nächster Autohaus-Besuch. Herzlichen Dank!
blaugrau

michaelX
05.06.2014, 16:28
Berichte mal, wie es war. Hat Bri da eigentlich schon mal drüber berichtet?