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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie radikal darf Tierschutz sein?



BRIGITTE Community-Team
10.01.2014, 15:21
Liebe Userinnen, liebe User,

Schockvideos, Kunstblut, nackte Frauen: Keine Tierschutzorganisation ist so radikal wie PETA. Und immer mittendrin: Ingrid Newkirk. Für die PETA-Gründerin sind Menschen und Tier gleichberechtigt. Seit 1980 kämpft sie in erster Reihe für die Rechte von Tieren und hat Anhänger in aller Welt. Mehr über die Aktionen und die Botschaft, die Ingrid Newkirk und die PETA vermitteln wollen, erfahren Sie in diesem Artikel (http://www.brigitte.de/frauen/gesellschaft/peta-ingrid-newkirk-1186581/) und in der aktuellen BRIGITTE (Heft 3, am 15.1. am Kiosk).


Wie stehen Sie zu den Forderungen von PETA? Wie radikal darf oder muss Tierschutz heute sein?

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung!

Gruß

das BRIGITTE Community-Team

Woodstock62
10.01.2014, 18:04
Also ich steh PETA ziemlich zwiegespalten gegenüber, wer mal "Die Pharmastory" gelesen hat, wird PETA mit anderen Augen sehen, die finanzieren nämlich teilweise Tierversuche. Soviel zum Thema Tierschutz :knatsch:

Ich nehm die nicht ernst. Viel Geschrei um Nix.

Tatra
10.01.2014, 19:15
Peta ist ein ziemlich scheinheiliger Verein, dem ich vorneweg erstmal unüberprüft gar nichts glaube. Tierschutz ist für mich was anderes. Generell sind im Tierschutz überproportional viele Leute unterwegs die mir das Gefühl geben, dass es eigentlich in erster Linie um das Ausleben eigener aufgestauter Emotionen geht, Tiere sind da nur schmückendes Beiwerk. Und diese Art Tierschutz produziert meiner Meinung nach genausoviele Opfer wie er rettet. Wirklicher Tierschutz läuft langwierig ab,ist ergebnisorientiert und nicht sensationell.

Inaktiver User
10.01.2014, 20:14
Ähm... Man sollte hier keine Begrifflichkeiten durcheinanderwerfen.

PETA ist kein Tierschutzverein.
PETA geht es um Tierrechte.

Tierschutz (http://de.wikipedia.org/wiki/Tierschutz)
Tierrechte (http://de.wikipedia.org/wiki/Tierrechte)

Inwiefern so radikale Aktionen die Menschen zum Nachdenken bringen oder eher abschreckend wirken - ich weiß es nicht. Wenn wenigstens der "Tierschutz" überall durchgesetzt werden könnte, wäre ich persönlich ja schon froh. Aber als großes Endziel stehen auch für mich die Tierrechte...

Inaktiver User
10.01.2014, 20:17
Radikale Tierschützer rufen bei mir Aversionen hervor und ich muss gestehen, dass ich sehr lange darüber nachdenken musste, weshalb.
Ich liebe Tiere (meine eigenen besonders, is' klar), aber unter Tierschutz stelle ich mir etwas anderes vor, als vegan zu leben und alle Tiere wie Menschen zu behandeln.
Ein Tier ist ein Tier, es denkt und fühlt nicht wie ein Mensch. Ein rascher Bolzenschuss ist die bessere Variante für das Tier, als sich "gerettet" jahrelang auf irgendwelchen Weiden und Hütten kaputt zu stehen (ich komme gerade aus dem Tierforum, es ging um Pferderettung).
Was mich an den radikalen Tierschützern stört, ist ihre mangelnde Demut dem Tier gegenüber. Sie vergessen, dass die Tiere für den Menschen eine Nahrungsgrundlage gewesen sind. Ohne das Fleisch der Tiere gebe es die Menschheit nicht und eben auch nicht die besagten Tierschützer.
Nur weil sie in einer Welt leben, in der man sich auf Grund des Nahrungsüberangebot den Luxus leisten kann, sich vegan oder vegetarisch zu ernähren, heißt das nicht, dass das Tier nicht für die Nahrung gebraucht wird.
Wie wir mit den Tieren umgehen, bedarf der Kritik, das ist gar keine Frage.
Die Tierfabriken sind dekadent, aber ebenso dekadent empfinde ich die Haltung, dass Tiere die besseren Menschen sind und ihr "Schutz" Leben um jeden Preis bedeutet.

Inaktiver User
10.01.2014, 20:32
Ähm... Man sollte hier keine Begrifflichkeiten durcheinanderwerfen.Vielen Dank für die Hinweise. Eine interessante Lektüre.

Aber als großes Endziel stehen auch für mich die Tierrechte...Aber wie hat man sich das in der Praxis vorzustellen?
Wer entscheidet darüber, welches Tier welche Rechte haben soll und wie sie ausgeübt werden sollen?
Mir scheint das Ganze sehr profilneurotisch zu sein und ausschließlich theoretisch, philosophisch.

Inaktiver User
10.01.2014, 20:35
Ein rascher Bolzenschuss ist die bessere Variante für das Tier, als sich "gerettet" jahrelang auf irgendwelchen Weiden und Hütten kaputt zu stehen (ich komme gerade aus dem Tierforum, es ging um Pferderettung).


Achso, jetzt verstehe ich... Die Tiere werden also mit dem Bolzenschuss auf dem Schlachthof quasi davor bewahrt, ein gar grauseliges Leben auf einem Gnadenhof zu verbringen, wo sie langsam dahinsiechen müssen.
:erleuchtung:

Aber ohne uns Menschen würde es sie doch gar nicht geben!

Nein, ich weiß schon wie Du es meinst. Das Problem ist ja nur, Du schreibst selbst


Wie wir mit den Tieren umgehen, bedarf der Kritik, das ist gar keine Frage.

Es wird sich aber nie etwas ändern, wenn weiter alle auf ihre tägliche Fleischmahlzeit bestehen. In dem Fall kann man nämlich keinem Landwirt vorwerfen, wie er die Tiere behandelt - es geht einfach gar nicht anders, um der Anfrage gerecht zu werden. Dann kann man eben nur "Masse" produzieren. Und Biofleisch ist überhaupt keine Lösung - erstens sind die Bedingungen da nur minimal besser, und zweitens kann man eben die Masse an Fleisch, nach der die Welt giert, nicht mit einer Bauernhof-Streichel-Idylle produzieren...

Inaktiver User
10.01.2014, 20:44
Vielen Dank für die Hinweise. Eine interessante Lektüre.
Aber wie hat man sich das in der Praxis vorzustellen?
Wer entscheidet darüber, welches Tier welche Rechte haben soll und wie sie ausgeübt werden sollen?
Mir scheint das Ganze sehr profilneurotisch zu sein und ausschließlich theoretisch, philosophisch.


Ja, es ist sehr theoretisch. Das stimmt. Deshalb sage ich ja, mir persönlich würde zunächst Tierschutz genügen, selbst das werde ich nicht mehr erleben, dass der überall durchgesetzt wird.
Aber vom Prinzip her bleibe ich dabei - meiner Meinung nach gibt uns unser "Mensch sein" nicht das Recht, uns über andere Lebewesen zu stellen und sie wie Dreck zu behandeln. Vom Prinzip her wollen wir doch alle das selbe: Körperliche Unversehrtheit und glücklich sein. Es geht nicht darum, wer intelligenter ist oder wer mehr "Ich-Bewusstsein" hat. Es geht einzig und allein um die Frage, ob man fühlen kann. Und das können Tiere.
Eine Kuh trauert, wenn ihr das Kälbchen weggenommen wird, damit wir ihre Milch trinken können.
Ein Kälbchen ist wie von Sinnen, wenn ihm ohne Betäubung die Hornknospen ausgebrannt oder verätzt werden und wenn es von seiner Mutter getrennt wird.
Ein Ferkelchen schreit, wenn es bei vollem Bewusstsein kastriert wird.
Ich weiß nicht, was ein wenige Minuten altes männliches Küken fühlt, wenn es zerhäckselt oder vergast wird, aber ich vermute mal nicht "Juchhu, was für ein tolles kurzes Leben."

Hier ein interessanter Artikel zu dem Thema:

Philosoph Bernd Ladwig: (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/philosoph-bernd-ladwig-die-moral-gebietet-auf-fleisch-zu-verzichten-12737795.html)

Bae
10.01.2014, 20:56
Peta ist ein ziemlich scheinheiliger Verein, dem ich vorneweg erstmal unüberprüft gar nichts glaube. Tierschutz ist für mich was anderes. Generell sind im Tierschutz überproportional viele Leute unterwegs die mir das Gefühl geben, dass es eigentlich in erster Linie um das Ausleben eigener aufgestauter Emotionen geht, Tiere sind da nur schmückendes Beiwerk. Und diese Art Tierschutz produziert meiner Meinung nach genausoviele Opfer wie er rettet. Wirklicher Tierschutz läuft langwierig ab,ist ergebnisorientiert und nicht sensationell.

Das geht mir ähnlich.

Ernsthafte und seriöse Arbeit scheint mir der Schweizer "Verein gegen Tierfabriken" (vgt.ch) zu leisten. Allerdings finde ich auch dort, dass Tierschutz/Tierrechte (das geht ja wohl zusammen...?) nicht unbedingt Veganismus bedeuten müssen, und dass da manchmal zu sehr zwei unterschiedliche Dinge vermischt werden.

Ich halte es nach wie vor für ethisch vertretbar, dass Menschen Tiere züchten und töten, um sie dann zu essen, ihr Leder, Ihre Wolle, ihre Federn zu benutzen - unter der Voraussetzung, dass Tiere artgerecht gehalten werden.

gruss, barbara

Inaktiver User
10.01.2014, 21:37
Vom Prinzip her wollen wir doch alle das selbe: Körperliche Unversehrtheit und glücklich sein. Aber da fängt es ja schon an. Über diese Grundsätzlichkeiten sind sich die Menschen ja selbst nicht einig.
Als Beispiel: Die Hundeerziehung.
Mein Hund muss mir auf's Wort gehorchen, auf Handzeichen sich setzen, sich legen und bleiben. Er darf nicht auf's Sofa oder unter den Tisch, darf nicht betteln oder anspringen. Er läuft ohne Leine, ohne Diskussion bei Fuss.
So, andere sagen nun, er ist nicht glücklich, weil ich ihn unterdrücke. Was mache ich nun? Welche Rechte hätte er theoretisch? Darf er mir überhaupt gehören?
Und die körperliche Unversehrtheit. Was mache ich, wenn ein Huhn schwächelt und von seinen Mithühnern angegangen wird?
Kopf ab oder was? Welche Rechte hat mein Huhn? Soll ich es isolieren, bis es von alleine stirbt? Oder ist das Tierquälerei?

Inaktiver User
11.01.2014, 08:59
Aber da fängt es ja schon an. Über diese Grundsätzlichkeiten sind sich die Menschen ja selbst nicht einig.
Als Beispiel: Die Hundeerziehung.
Mein Hund muss mir auf's Wort gehorchen, auf Handzeichen sich setzen, sich legen und bleiben. Er darf nicht auf's Sofa oder unter den Tisch, darf nicht betteln oder anspringen. Er läuft ohne Leine, ohne Diskussion bei Fuss.
So, andere sagen nun, er ist nicht glücklich, weil ich ihn unterdrücke. Was mache ich nun? Welche Rechte hätte er theoretisch? Darf er mir überhaupt gehören?
Und die körperliche Unversehrtheit. Was mache ich, wenn ein Huhn schwächelt und von seinen Mithühnern angegangen wird?
Kopf ab oder was? Welche Rechte hat mein Huhn? Soll ich es isolieren, bis es von alleine stirbt? Oder ist das Tierquälerei?


Ich bin der Meinung, dass sogar bei Menschen Sterbehilfe erlaubt sein sollte. Warum nicht auch für das von Dir theoretisch erdachte Huhn?
Aber nochmal - das ist doch nicht das Problem, von dem wir hier eigentlich reden, oder? Es geht um Millionen von Hühnern, die jeden Tag als kleines Küken den Schnabel "behandelt" (sprich: ohne Betäubung amputiert) bekommen.
Die nie das Sonnenlicht sehen. Die nur ein paar Tage leben, bis sie ihr Schlachtgewicht erreichen, und die dann teilweise, wenn es schiefgeht, bei vollem Bewusstsein geschlachtet werden. Denn bei der heutigen Massenabfertigung kann der Schlachter sich nicht bei jedem Huhn vergewissern, ob das elektrische Tauchbad es wirklich betäubt hat oder es in dem MOment gezappelt hat und der Kopf über Wasser war.
Darüber rege ich mich auf. Nicht über Dein theoretisches Huhn... Davon abgesehen sind Hühner, wenn sie nicht in Gefangenschaft leben, sehr soziale Wesen. Kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass sie ein krankes Huhn "angehen" würden.

Und zu dem Hund: Ich persönlich möchte und habe keine Haustiere, weil ich mir nicht anmaßen will, ein Tier zu "besitzen". Und weil ich diese ganzen "Zuchtmethoden" hochgradig pervers finde.
Ob Du Deinem Hund jetzt schadest oder nicht, weißt Du am besten. Ich vermute (!) mal, da Hunde Rudeltiere sind und sie es gewohnt sind, sich unterzuordnen, dass eine liebevolle Erziehung ihm nicht schadet. Aber ich bin kein Experte....

Inaktiver User
11.01.2014, 13:46
Darüber rege ich mich auf. Das ist ja auch keine Frage, da es da um den Tierschutz geht. Darüber sollte man sich nicht nur aufregen, sondern konkret etwas unternehmen.
Die Frage ist hier aber das Tierrecht. Welche Rechte hat ein Tier dem Menschen gegenüber?
Wo fängt das an, wo hört es auf. Wir sollen hier doch über die Tierrechtsorganisation PETA diskutieren.

Nicht über Dein theoretisches Huhn... Davon abgesehen sind Hühner, wenn sie nicht in Gefangenschaft leben, sehr soziale Wesen. Kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass sie ein krankes Huhn "angehen" würden.Mein Huhn ist durchaus konkret, ebenso wie seine Mithühner.
Hühner könnten hierzulande nicht ohne Gefangenschaft leben, sie kommen nicht aus unseren Breitengraden, sie sind gezüchtet. In unserer Natur würden sie erfrieren oder in kürzester Zeit von Raubtieren getötet.
Hühnervögel, die hier leben können, sind Fasane, Rebhühner oder Auerhühner (vielleicht noch die eine oder andere Sorte). Hühner töten bzw. verjagen sofort ihre kranken bzw. alten Mithühner. Sie fallen gemeinschaftlich über sie her, das ist schrecklich anzusehen. Da schreite ich regelmäßig ein. Aber was tun?
Also was mache ich mit den Tieren, die nicht alleine leben könnten? Ich muss sie versorgen oder in Freiheit zu Grunde gehen lassen.
Oder gar nicht mehr anschaffen und auf Eier, Fleisch und Federbetten verzichten. Heute können wir das, weil es genug andere Sachen zu essen gibt (mal überlegen, wo die herkommen) und die Bettdecken aus Synthetik sind (wo das auch immer herkommt). Wir können die Decken auch aus Schafwolle häkeln (dann haben wir ein ähnliches Problem mit den Schafen)oder mit Stroh stopfen.

Ich vermute (!) mal, da Hunde Rudeltiere sind und sie es gewohnt sind, sich unterzuordnen, dass eine liebevolle Erziehung ihm nicht schadet. ....Was ist eine liebevolle Erziehung? Da scheiden sich die Geister.
Wäre ja auch kein Problem, wenn jeder seinen Hund so erzieht, wie es für ihn (den Halter) richtig ist.
Was aber, wenn der Hund nun Rechte hat. Welche sind es und wer setzt sie durch.
Ein Recht ist doch nur dann eines, wenn es auch durchgesetzt werden kann.

Kikiri
11.01.2014, 17:15
Er sollte so radikal sein, dass zumindest Haustiere abgeschafft werden sollten:
1. Es ist eine unnatürliche Umgebung
2. Wird oftmals keine artgerechte Haltung (Schwarm, Rudel, Flächenhaltung, Futter...) im Haus und auf den Straßen möglich sein
3. Brauchen die Haustiere viel zu viel Fleisch. Dessen Erzeugung kann nicht positiv für die Tiere (Tierrecht und Tierschutz) allgemein sein.

Ansonsten:
4. Tierschutz und Tierrecht darf nicht über Menschenschutz gestellt werden. So er denn maximal gleichberechtigt ist, wäre es schon viel
5. muss ich schnell flüchten, damit ich nicht gedisst werde (hier werden für den "Tierschutz" sogar Söhne verstoßen, also können wildfremde Menschen bestimmt als Disziplinarmaßnahme und abschreckendes Beispiel gesteinigt werden.

Viele Grüße von
Kiki

Inaktiver User
11.01.2014, 17:39
Er sollte so radikal sein, dass zumindest Haustiere abgeschafft werden sollten:
1. Es ist eine unnatürliche Umgebung
2. Wird oftmals keine artgerechte Haltung (Schwarm, Rudel, Flächenhaltung, Futter...) im Haus und auf den Straßen möglich sein
3. Brauchen die Haustiere viel zu viel Fleisch. Dessen Erzeugung kann nicht positiv für die Tiere (Tierrecht und Tierschutz) allgemein sein.



Das heißt, Hunde oder Katzen haben für dich kein Lebensrecht? Denn dann würden sie ja kurzfristig entweder aussterben oder ein elendes Leben ohne Menschen führen müssen.

Das ist zwar möglich, aber wenn du jemals mitbekommen hast wie verzweifelt ein solches Wesen menschliche Zuwendung (nicht Futter!) sucht, dann würdest du verstehen, dass das ein Miteinander ist.

Ich wollte in einer Welt ohne Hunde jedenfalls definitiv nicht leben.

Landadel
11.01.2014, 17:40
Er sollte so radikal sein, dass zumindest Haustiere abgeschafft werden sollten:
Kiki

das heißt keine Haustiere mehr züchten und die vorhandenen aussetzen? Darf der Blinde noch den Blindenhund behalten?Darf ich mein Pferd noch behalten? Nein ich zwinge ihr ja ein unnatürliches Leben auf und reite auf ihr, ich böser Tierquäler. Vielleicht träumen Tierrechtler von solchen Szenarien, ich halte das aber für dumm und unrealistisch.

Bae
11.01.2014, 18:02
Ob etwas "natürlich" ist, kann ja wohl kaum ein Kriterium sein. Wir Menschen sind Kulturwesen, und viele der Tiere, mit denen wir zusammen leben, sind auch durch die menschliche Kultur geprägte Wesen.

Relevant ist eine tiergerechte, artgerechte Haltung.

gruss, barbara

Inaktiver User
11.01.2014, 19:13
Also mir fällt dazu nur Astrid Lindgren ein: auch ein Schwein soll ein glückliches Leben führen dürfen.

Ich finde das wirklich so.
Viecher gehören auf die Weide und nicht in irgendeine Box.
Und so ne künstliche Besamung ist doch auch ne Vergewaltigung.

Ehrlich gesagt, ich schalte da schon irgendwie ab.
Ich finde selbst diese "normale" Tierhaltung als pervers.

Selbst wenn die staatlich überprüften Zentimeter für Käfighaltung eingehalten werden.
Es ist und bleibt Elend.

Ich bin froh, dass es Menschen gibt die sich für bessere Lebensbedingung für Tiere einsetzen.
Nur, diesen Quatsch mit dem vegetarischen Leben halte ich für sehr extravagant.

Gledi
11.01.2014, 21:14
Als Beispiel: Die Hundeerziehung.
Ein Hund ist ein Rudeltier und es liegt in seiner Natur, sich einem Leithund unter zu ordnen.
Wider die Natur wäre es für mich z.B., wenn ich das was ich von (m)einem Hund verlange, von meinen Katzen verlangen würde. Oder Pferde/Wellensittiche/Schwarmfische... in Einzelhaltung halten. Oder Küken die Schnäbel zu "behandeln", viel zu viele Puten auf viel zu wenig Platz zwängen, oder Kälber unmittelbar nach der Geburt von ihren Müttern zu trennen...


die körperliche Unversehrtheit.
Heisst für die Tiere, die in meinem Haus leben, bestmögliche medizinische Versorgung und im schlimmsten Fall eine sanfte Euthanasie.

Kikiri
11.01.2014, 21:43
Das heißt, Hunde oder Katzen haben für dich kein Lebensrecht? Denn dann würden sie ja kurzfristig entweder aussterben oder ein elendes Leben ohne Menschen führen müssen.

Das ist zwar möglich, aber wenn du jemals mitbekommen hast wie verzweifelt ein solches Wesen menschliche Zuwendung (nicht Futter!) sucht, dann würdest du verstehen, dass das ein Miteinander ist.

Ich wollte in einer Welt ohne Hunde jedenfalls definitiv nicht leben.

Hallo und nur die Ruhe:blume:,

das war eigentlich meine Satire für die Vegetarier, Veganer, Frutarier und weiß der Geier was für Ernährungsverrückten:aetsch:

Denn das, was von den Menschen verlangt wird, muss ja wohl auch für Tiere gelten. Also fleischfrei. Oder mindestens Bio...
Ich kenne auch Vegetarier, die eine Katze halten. Auch diese wird vegetarisch ernährt (außer draußen und bei Besuchen bei Nachbarn).

Ich esse gerne Fleisch! Nicht aus Gesundheitsgründen, sondern einfach weil es lecker ist. Aber eben nur sehr wenig, und wenn, dann aus möglichst tierfreundlicher Haltung.
Wenn ich jetzt aber unterwegs etwas esse, oder privat eingeladen bin, bin ich deutlich toleranter und beleidige die Gastgeber nicht durch Wegschieben des Tellers. Das Tier, welches nun tot ist, soll dann auch nicht mehr sinnlos weggeworfen werden. Und unerquickliche Diskussionen und Beschuldigungen akzeptiere ich auch nicht. Nicht als Gast, und nicht als Einladender.

Mich stört die aggressive, intolerante Haltung einiger Missionare spezieller Ernährungsformen. Das finde ich dann eben nicht mehr menschlich.

:hund::katze::osterhase: was auch immer, sind auch gut als Therapeuten und für die Seele. Gerne sollen sie bei guter Haltung ein anerkanntes Familienmitglied sein. Auf keinen Fall sollen sie getötet, ausgesetzt oder sonst was werden.

Weiterhin angeregte Diskussionen wünscht

Kiki

Kikiri
11.01.2014, 21:50
das heißt keine Haustiere mehr züchten und die vorhandenen aussetzen? Darf der Blinde noch den Blindenhund behalten?Darf ich mein Pferd noch behalten? Nein ich zwinge ihr ja ein unnatürliches Leben auf und reite auf ihr, ich böser Tierquäler. Vielleicht träumen Tierrechtler von solchen Szenarien, ich halte das aber für dumm und unrealistisch.

Hallo,
ich habe eben schon geschrieben, dass es Satire/Ironie war:allesok:
Auch Arbeitstiere (Blindenhunde, Lawinenhunde, Katzen in Altenheimen, Hunde/Meerschweinchen in Schulen, Diabetikerhunde, Therapiepferde,...) sind absolut wichtig. Und das auch als Trost, nicht nur für die spezielle Arbeitssituation.
Bei Pferden gefällt es mir nur nicht, dass sie im Leistungssport durch Manipulationen (brennende Salben, Schläge,...) gezwungen werden, höher zu springen...
Oder die Windhunde, die einfach getötet werden
Oder Hahnenkämpfe,...
Aber das meinen wir hier wohl alle nicht mit normaler Haustierhaltung. Schmerzen zufügen ist nicht in Ordnung!

Einen schönen Abend wünscht
Kiki

Kikiri
11.01.2014, 21:59
... und dann fällt mir noch ein, dass es diese radikalen Tierbefreier gibt...
Die Tiere werden befreit und laufen gelassen.
In der Natur.
Wo sie vielleicht noch nie waren.
Und müssen fressen.
Und sind mit der Witterung oder der Umgebung/Lage gar nicht anpassungsfähig.
Und sind gar nicht geübt im Beute-machen:ooooh:.
Toll:beleidigt:!

Die befreiten Tiere verhungern und das ist dann eben ein befreites Tier, kein Käfigtier mehr:grmpf:.

Also da verlange ich schon mehr Intelligenz. Auch zum Schutz der Tiere vor den Tierrechtlern.

Die können sich gerne mal für die Näherinnen in Bangladesh einsetzen:peinlich:

Viele Grüße von
Kiki

Kantorka
11.01.2014, 22:34
Ich finde gut, dass es Tierschutzorganisationen wie PETA und andere gibt, die sich bemühen, die Masse aufzuklären. Was im Detail da auch Negatives (Tierversuche durch PETA?) passieren mag, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Aber ich verteile auch mal bei Demos Flyer (der Albert-Schweitzer-Stiftung) gegen Massentierhaltung und Flyer gegen Pelztierzucht, einfach, um die Leute aufzuklären. Dabei bin ich allerdings als Nicht-Vegetariern schon eher eine Ausnahme, die meisten sind schon recht... fanatisch in ihren Ansichten. Meine Katzen würden niemals vegetarisch ernährt, da hat es bei PETA auch Rezepte zur vegetarischen Katzenernährung gegeben, das kann ich nicht unterstützen.

Die befreiten Tiere, von denen ich bisher gehört habe, sind z.B. auf Hof Butenland und bei ähnlichen Organisationen untergekommen. Habe einen Aktivisten kennengelernt, der vorletztes Jahr mit dabei war, als eine Handvoll Hühner "befreit" wurden. Die Hälfte von denen hat den Transport zum Tierarzt nicht einmal überlebt.

klaus01
15.01.2014, 12:05
...

klaus01
15.01.2014, 12:09
Wer ist schon perfekt. PETA auch nicht. 1. sind die PETA-Akteure auch Menschen (nur bessere, denke ich), 2. Gibt es Situationen, denen auch PETA mehr oder weniger hilflos gegenübersteht, 3. Wer handelt, dem unterlaufen auch Fehler (siehe Punkt 1).
Also, immer schön redlich bleiben und sich an der Lebenswirklichkeit orientieren.

Das besinnliche Politik-Portal - von Klaus R. (http://anecken.de/blog)

klaus01
15.01.2014, 12:15
Am Ende meines Lebens muss ich nicht sagen müssen: Ich habe mich als Mensch nicht zum Guten hin verändert, habe es versäumt, oder nicht hinbekommen, eingefleischte, unnötige, dekadente, mörderische Essgewohnheiten aufzugeben und hinter mich zu lassen. Will mir nicht vorwerfen müssen, nichts zur Verbesserung der Menschheit beigetragen zu haben. (kdr)

klaus01
15.01.2014, 12:17
...

BRIGITTE Community-Team
15.01.2014, 12:24
Bitte hier beim Thema bleiben und persönliche Angelegenheiten per PN austragen.

klaus01
15.01.2014, 12:32
...

klaus01
15.01.2014, 12:35
...

klaus01
15.01.2014, 12:42
Wenn schon radikal, dann sage ich: "Angesichts der Gleichgültigkeit der überwiegenden Masse der Menschen gegenüber dem Tierelend kann Tierschutz eigentlich nicht radikal genug sein. Radikal heißt für mich auch immerhin, es werden keinerlei Verstöße, Angriffe, Missbräuche oder sonstige Verbrechen gegen unsere tierischen Mitgeschöpfe mehr zugelassen. Aber soweit sind wir noch lange nicht. Die Menschen schaffen es ja nicht einmal, Mitglieder der eigenen Spezies als Menschen zu achten und zu respektieren. So furchtbar unterentwickelt sind wir beschämenderweise leider noch.

klaus01
15.01.2014, 12:45
...

klaus01
15.01.2014, 12:51
Ansonsten:
4. Tierschutz und Tierrecht darf nicht über Menschenschutz gestellt werden.
Viele Grüße von
Kiki

Wir sind nicht alle gleich, aber gleichviel wert. (kdr)

klaus01
15.01.2014, 13:21
Wenn schon radikal, dann sage ich: "Angesichts der Gleichgültigkeit der überwiegenden Masse der Menschen gegenüber dem Tierelend kann Tierschutz eigentlich nicht radikal genug sein. Radikal heißt für mich auch immerhin, es werden keinerlei Verstöße, Angriffe, Missbräuche oder sonstige Verbrechen gegen unsere tierischen Mitgeschöpfe mehr zugelassen. Aber soweit sind wir noch lange nicht. Die Menschen schaffen es ja nicht einmal, Mitglieder der eigenen Spezies als Menschen zu achten und zu respektieren. So furchtbar unterentwickelt sind wir leider noch.

Das besinnliche Politik-Portal - von Klaus R. (http://anecken.de/blog)

sohu
15.01.2014, 14:42
Hallo Zusammen,

in Artikel heißt es: "...Keine Tierschutzorganisation ist so radikal wie "Peta"..." Dem kann ich so nicht zustimmen.
Andere Organisationen sind sicherlich ebenso radikal - nur nicht so medienwirksam. Mag wohl daran liegen, dass andere Organisationen ihre Gelder lieber in den ernsthaften Tierschutz stecken anstatt in Fotoshooting mit Stars und Sternchen. :smirksmile: Peta ist für mich ein zwielichtiger Haufen. So werden z.B. ihrem sog. Tierheim in den USA um 90% der Tiere eingeschläfert - aber Tierschutz und -rechte predigen.... Nein danke.

Aber jetzt zur eigentlichen Frage, wie radikal Tierschutz sein darf. Aus meiner Tierschutzerfahrung macht es die Mischung aus lauten und leisen Tönen. Es gibt nicht die universielle Message, die für jedermann verständlich und nachvollziehbar ist. Ganz klar ist, dass in Sachen Tierschutz und -recht etwas getan werden muss. Ob allerdings eine Blondie auf einem XXL-Grill liegend für das große Umdenken sorgt....? :smirksmile:

Gruß,
S.

Kikiri
15.01.2014, 18:22
Am Ende meines Lebens muss ich nicht sagen müssen: Ich habe mich als Mensch nicht zum Guten hin verändert, habe es versäumt, oder nicht hinbekommen, eingefleischte, unnötige, dekadente, mörderische Essgewohnheiten aufzugeben und hinter mich zu lassen. Will mir nicht vorwerfen müssen, nichts zur Verbesserung der Menschheit beigetragen zu haben. (kdr)

Hallo Klaus,

wo auch immer Du sein wirst: Du bist ziemlich alleine da!

Dies habe ich mal über die 5 Weltreligionen herausgesucht:

Buddha hat gebettelt und durfte nichts zurückweisen. Er hat bei erbetteltem Fleisch unter Umständen also auch Fleisch gegessen.

Jesus hat Fleisch gegessen. „Alles, was sich regt und lebt, das sei eure Speise“ (Moses 1; 9,3). Oder auch im Neuen Testament, im Brief des Paulus an die Römer: „Der eine glaubt, er dürfe alles essen; wer aber schwach (im Glauben) ist, der isst kein Fleisch“ (14,2). Um noch ein Beispiel zu bringen: In der Apostelgeschichte erlebt Petrus eine Offenbarung. Er sah den Himmel aufgetan. Ein Leinentuch kam herab mit allerlei Tieren darauf. Und er hörte die Einladung: „Steh auf, Petrus, schlachte und iss!“

Allgemeiner Vegetarismus ist für Hindus weder eine Forderung noch ein Dogma. Zumindest das Fleisch von Opfertieren (sogar Rindern) wurde wohl früher gegessen.

Islam: "... und das Vieh hat Er für euch erschaffen. Ihr habt an ihm Wärme und zahlreiche Nutzen; und einiges davon esset ihr" (Koran, An-Nahl 16:5).

Juden trennen milchige und fleischige Küche strikt. Auch wenn es (viele?) Vegetarier gibt, ist Fleisch nicht verboten. Und was wäre ein jüdisches Pessachfest ohne das gemeinsam verspeiste Lamm?


Allen genannten Religionen ist aber der Schutz der Schöpfung wichtig, und um den sollte es hier gehen. Vegetarismus wird oft empfohlen aber nicht erzwungen.

Viele Grüße von
Kiki

... die froh ist, dass sie viele Beiträge nicht lesen kann...

Tierfreund1
20.01.2014, 23:47
Ohne tierische Nahrung wären wir Menschen mit einem MInigehirn noch auf der Suche nach Tieren und würden sie mit Speeren jagen um zu überleben. Tierfreunde sind nicht Freunde von unkontrollierter Massentierhaltung und den dazu grauenvollen Tiertransporten. Sie sind aber auch nicht Freunde von Pseudotierschützern unter dem Deckmantel der Tierrechte . Tiere haben eine Seele, sie sind oft untereinder brutal, aber sie können auch unheimlich menschenbezogen sein. IN Deutschland arbeiten ehrenamtliche Tierhelfer um Fundtiere im Gestrüpp zu fangen um sie zu kastrieren/sterilisieren lassen. Obwohl Peta in den USA mit einem mobilen Kastrationswagen auf Tierschutz macht, sind in Deutschland Kampagnen wichtiger, wobei in Deutschland zwei Drittel der Spendengelder dafür verwendet werden. Und ein Drittel wird für Gehälter benötigt.

Tierfreund1
21.01.2014, 00:03
Also kranke Hühner werden sogar "angegangen" wenn sehr viel Freilauf besteht. Ich habe Hühner aus BioFarmen geholt, die keine Feder mehr hatten. Hühner, die sich nur im Kreis drehten und Hühner die mit einem Bein hüpfen. Sie wurden anschließend auch von den inzwischen gesundeten Hühnern attackiert. Das wurde erst besser, als ein Hahn das Zepter in die "Füße" genommen hat. So habe ich nur ein Huhn, das in einem Gehege allein sitzt. Das aber täglich mit mir spazieren geht und nun versucht mit dem Schnabel in der Erde Würmer zu finden. Und dieses Huhn folgt mir auf mein Zurufen, es wartet und läßt sich hochheben.
Meine Hunde haben z. B. sehr schnell gelernt bei Straßenkreuzungen zu warten bis ich sie rufe (auch wenn ich bereits losgegangen bin)
Ein Hund hat wildlebende Katzen beim Fressen vor unseren Hauskatzen beschützt. Das hat kein Trainig erfordert. Ich habe ihn neben den Katzennapf gesetzt und die Katzen haben sich das Fressen geholt und der Hund hat auf die Hauskatzen geachtet, die sich nicht mehr trauten, die "Halbwilden Katzen" zu vertreiben.
Und dann gibt es Menschen, die kein Tier streicheln, die kein Tier zum Tierarzt bringen, die keine Tiere mögen. Und das aus dem Grund, weil sie kein Tier besitzen möchten. Und das macht @Deseo noch richtig sympatisch, er nennt sich nicht Experte, wer ist das schon!

Kaylinya
22.01.2014, 10:10
Abgesehen davon, dass unsere Art, Tiere zu in der modernen Massenhaltung zu misshandeln, ganz isoliert betrachtet, dazu führt, dass wir uns ethische Fragen stellen müssen, die auch den Wert des Menschen hinterfragen (Stichwort Hierarchisierung des Lebens), bedeutet der Fleischkonsum der Gegenwart und seine Produktionsbedingungen eine krasse Ressourcenverschwendung und Umweltzerstörung, was die Idee des nachhaltigen Lebens unterminiert.
Daraus muss man halt die richtigen Schlüsse ziehen.

Gitta777
24.01.2014, 10:41
Kayliniya, stimme absolut zu.

Kyoto
27.01.2014, 17:47
Wie stehen Sie zu den Forderungen von PETA? Wie radikal darf oder muss Tierschutz heute sein?

das BRIGITTE Community-Team

Für mich ist Peta nicht seriös, sogar bigott (was die Tiertötungen in USA anbelangt):

Am besten wäre es für Peta, wenn alle Tiere tot sind. (auch ich kann überspitzt formulieren, besser wird Peta deshalb nicht).

Fragwürdig halte ich auch die Pressetaktik, aber da ist Peta in guter (negativer) Gesellschaft (z.B. mit Femen).

Bin der Meinung, daß die meisten echten professionellen Tierschützer im Kleinen und Stllen operieren. Ohne spektakuläre Aktionen. Weiter so!

Tierbefreier: von denen halte ich noch weniger, vor allem wenn sie gefährliche Tiere (Nerze...) befreien oder die Tiere nicht alleine lebensfähig sind.

Charism
03.02.2014, 13:22
PETA ist ja bekanntlich sehr umstritten. Man mag ja über die Methoden und die Darstellungen unterschiedlicher Meinung sein, aber Fakt ist, dass im Tierschutz immer noch zu wenig passiert Ich bin selbst im Tierschutz engagiert, kümmere mich um Katzen aus Spanien. Ich denke, wenn jeder das tut, was ihm möglich ist, ist doch auch schon was getan.

Stephi_aus_H
03.02.2014, 16:01
Ich finde: Je radikaler, desto besser. Die Bilder müssen den Leuten mal vor Augen geführt werden, denn ohne Bilder kurbelt man das Denkvermögen nur halbwegs an. Blut ist ein Angsttehme und zwingt die Menschen sich damit auseinander zu setzen bzw die Probleme vorzuzeigen.

Schnuffelwuff
05.02.2014, 21:06
Gerade gelesen. Ich finde den Artikel sehr interessant. Auch meine Meinung ist, ohne PETA wären wir in manchen tierschutzrelevanten Dingen Jahre zurück. Manchmal gehts nur radikal! :nudelholz:

PETA tötet Tiere (http://www.veganblog.de/2014/02/05/peta-toetet-tiere-und-wer-wirklich-dahinter-steckt/)

ccaden
09.03.2014, 12:41
Ich halte nichts von Peta bzw. generell nichts von militanten Tierschützern die in irgendeiner Art und Weise radikal vorgehen.

Diese "Knüppel aus dem Sack" Methode sagt sehr viel über diese Menschen aus und das ist definitiv nicht meine Welt bzw. nicht meine Auffassung von Welt "verbessern" die ich noch dazu unterstützen würde.

Auch halte ich es nicht sehr hilfreich für die Tiere.
Diese radikalen Leute gelten bei uns als gestört, kaputt in der Birne, am Leben vorbei gerannt, als irre usw. (also sie hinterlassen keinen positiven Eindruck der die Leute zum nachdenken anregt) und ob das so eine gute Vertretung für Tiere ist wage ich zu bezweifeln.