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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Einleitung - Eure Erfahrungen bitte



comme_ci
06.01.2014, 11:59
Hallo ihr Lieben,

mein Kleiner macht sich einfach nicht auf den Weg. Es fühlt sich auch nicht so an, als würde er es demnächst tun ... :-(

Jetzt soll eigentlich Do oder Fr eingeleitet werden bei ET +9/+10. Morgen hab ich Gespräch dazu im KH, ich hatte dort schon angedeutet dass ich da tierisch Angst vor hab und lieber einen KS hätte. Würden sie wohl auch machen.

Warum? Ich hab Mordsangst davor dass es dann ohne Steigerung direkt Hammerwehen werden... Dass es zu einer Interventionskaskade kommt... Alles tagelang dauert.... Um dann hinterher im Notkaiserschnitt zu enden.
In meinem Umfeld so erlebt und Trauma hinterlassen. Außerdem kenne ich noch mehr Einleitungsgeschichten, 9 von 10 laufen mies ab. Meine Hebamme bestätigt diese Erfahrungswerte, meine FA nicht.

Mein Befund ist zwar absolut geburtsreif, seit 2-3 Wochen immer mal Wehen, Schleimpfropf ist weg... Aber es tut sich nichts!

Was sagt ihr dazu? Wer mag seine Einleitungserfahrung beisteuern?

Danke und LG

Inaktiver User
06.01.2014, 12:10
Hallo,

habe keine Erfahrung zum Thema Einleitung, bei mir war Nr. 1 4 Tage vor berechnetem Termin, Nr. 2 5 Tage nach Termin. ABER: bei beiden Kindern habe ich vorher nichts gespürt und ich dachte, ich sitz in einem Jahr noch schwanger rum. Von daher würde ich sagen, bis Donnerstag/Freitag ist ja noch viiiieeel :freches grinsen: Zeit. Wart mal ab.

Aus dem Bekanntenkreis kenne ich Horrogeschichten aber auch Einleitungen, die positiv erlebt wurden, wie "normale" Geburten eben auch.

Alles Gute!

muppet2010
06.01.2014, 12:13
Mein Befund ist zwar absolut geburtsreif, seit 2-3 Wochen immer mal Wehen, Schleimpfropf ist weg... Aber es tut sich nichts!


Vielleicht brauchst du wirklich nur einen kleinen Schubs per Tablette?

Ich bin damals eingeleitet worden und mein Befund war auch an Tag 9 noch total unreif! Es war wirklich frustrierend, weil sich gar nichts tat. :grmpf: Minis Herztöne waren dann aber nicht mehr so toll, deswegen habe ich mich für die Einleitung entschieden. Bei mir war es so, dass alles sehr genau nach Plan gemacht wurde und ich sehr engmaschig überwacht wurde. Ich hatte nicht sofort krasse Wehen das hat sich langsam gesteigert. Morgens ging dann (endlich) der Schleimpropf ab und abends war Mini da. :smile:

Es gab einige Probleme, aber die hatten nichts mit der Einleitung zu tun das hatte andere Gründe. Ich würde bei einem weiteren Kind nicht nochmal so lange abwarten und spätestens nach 7 Tagen einleiten, aber das ist nur meine ganz persönliche Erfahrung und ist keine generelle Empfehlung an Andere.

Alemanita
06.01.2014, 12:44
Ich kann zwar auch nicht mit Einleitungserfahrungen dienen, habe aber auch übertragen und schon einen Einleitungstermin. Der war bei mir auch an einem Freitag. Ich hatte vorher keine einzige aufgezeichnete Wehe, aber der Schleimtropf ging ca. 10 Tage vorher ab. bei 40+4 also wie bei dir heute war mir den ganzen Tag schlecht, und weil es nicht besser wurde gingen wir spätabends ins Krankenhaus. Da hatte ich dann alle 3 Minuten schon Wehen. Am nächsten Morgen - Dienstag - war mein Kleiner da. Ich gebe nix mehr auf Vorzeichen :smirksmile:. Klar ist es gut, dass du dir Gedanken machst. Bei mir gab es Komplikationen und ich hatte beinahe einen Not-Kaiserschnitt. In dem Moment dachte ich, ach ne, alle Mühe umsonst, aber im letzten Moment durfte ich ihn dann doch noch (auf dem OP-Tisch) rausdrücken.
Also NOCH ist ALLES offen und wünsche dir, dass sich dein Kleiner ganz bald auf dem Weg macht.

huppsi
06.01.2014, 13:19
ich hatte ne Einleitung wegen übertragens. es gab diese schnellen Wehen und ich musste auch wegen schlechtem CTG schnell an den wehentropf. war nicht schön aber auszuhalten, allerdings hab ich da keinen Vergleich zu ner natürlichen Geburt. leider tat sich bei mir nix am Muttermund und es kam zu der von dir befürchteten Kaskade. das Kind würde dennoch nach 16h mit saugglocke geholt und ich bin dankbar, dass es kein KS war. Fazit: ich würde diesen weg wieder gehen aber der KS stand definitiv immer im Raum.

Talea1982
06.01.2014, 13:23
Ich hatte eine Einleitung aber mit total unreifem Befund! Den hast du definitiv ja nicht, also mach dir bitte nicht so einen Kopf! Im Fall der Fälle wird es doch recht flott bei dir gehen:wangenkuss:.

Hab keine Angst vor einer Einleitung, denn das muss nicht im KS enden. Ich würde dir nur Vorschlagen, sollte es länger dauern nicht die Heldin zu spielen und auf andere Möglichkeiten der Schmerzbekämpfung zurückzugreifen. PDA/Lachgas usw. Das hat nämlich bei mir die Wendung gebracht, ich war wieder "entspannt" (soweit das unter den Umständen eben möglich ist), konnte die Wehen recht gut spüren und auch mit pressen.

Bleib alternativ zu diesen Dingen und habe keine Angst:kuss:

Inaktiver User
06.01.2014, 13:30
Hallo, bei mir sind zwei Einleitungen im KS geendet, aber der Befund war jeweils 2 Wochen nach Termin noch unreif. Beim 2. Mal wollte das KKH gar nicht mehr einleiten, ich hab aber darauf bestanden & mich nach 5 h für den KS entschieden. Ich will Dir damit nur sagen: Wenn sich abzeichnet, dass es so wird, wie von Dir befürchtet, musst Du nicht bis zum Not-KS durchhalten. Besprich mit den Ärzten / Deinem Partner vorher, was Du Dir vorstellst & sei dann flexibel. Alles Gute!

filterkaffee
06.01.2014, 13:32
Hallo Comme_ci,

ich denke auch, bis Do/Fr kann sich noch viel tun. Eine Freundin von mir hatte NULL Anzeichen vor der Geburt, war zwei Tage über Termin und innerhalb von wenigen Stunden war die Kleine dann plötzlich da.

Ich wollte auch möglichst keine Einleitung und nachdem Treppensteigen, Zimt etc. nix genützt hatten, hab ich mir bei ET+2 wehenauslösende Akupunktur verpassen lassen. Abends dann ein halbes Glas Rotwein - am nächsten Tag gings los... Am Ende wurde es dann ein KS, aber war ok. Ich bin froh, dass meine Tochter trotzdem Wehen erleben konnte und ihren Geburtstermin selbst bestimmt hat. Ein KS ohne jegliche Wehen vorher ist sicher nochmal was anderes für die Kinder.

Bei zwei Freundinnen von mir wurde eingeleitet, war natürlich nicht angenehm (ist eine "normale" Geburt aber auch nicht...) , aber die haben jetzt auch kein Trauma.

Alles Gute!
filterkaffee

Inaktiver User
06.01.2014, 14:18
Bei mir wurde die zweite Geburt eingeleitet. Ich war 11 Tage über Termin und es tat sich nichts.
Angefangen hat es bei +10 mit einem Wehenbelastungstest, dem ich aber nur mit homöopathischen Mitteln zugestimmt hatte. Ich wollte nämlich auch unter keinen Umständen eingeleitet werden. Und der Test wird ja meist mit einem Wehentropf gemacht.
Ich bekam also Eisenkrauttee und irgendwelche homöopathische Tabletten. Es wurden auch verwertbare Wehen aufgezeichnet. Dann wurde das CTG auffällig und mir wurde eine richtige Einleitung nahe gelegt. Horror!
Pokerte mit Hebamme und Arzt, weil ich Hoffnung hatte, dass es in der Nacht von allein los geht. Hebamme machte noch eine Eipollösung und ich ließ mir einen Einlauf geben. Das brachte aber auch nicht den gewünschten Erfolg. Am nächsten Morgen war ich immer noch dick und rund.
Also bekam ich eine 1/4 Tablette Cytotec. Laut Hebamme eine so geringe Dosis, dass es eher ein Anstupsen ist. Den ganzen Vormittag weiterhin leichte Wehen, die nicht schmerzhaft waren. Mittags eine weitere halbe Tablette. Aber wieder nur drückende Wehen. Muttermund öffnete sich in der ganzen Zeit zwar langsam, aber alles war völlig unspannend. Ich lief etliche runden im Park ohne Schmerzen. Dachte noch, wenn das so weiter geht, wird das ja der totale Spaziergang bis 10 cm.
Da es aber echt nur sehr schleppend voran ging, kam ich nachmittags an den Tropf. Ab da begannen die Wehen schmerzhaft zu werden. Obwohl ich wieder nur eine sehr geringe Dosis bekam. Ich hatte sehr viel Fruchtwasser und die Hebamme meinte, ich würde effektivere Wehen bekommen wenn die Fruchtblase geöffnet wird. Alles ganz anders als ich es mir vorgestellt hatte, aber ich stimmte zu. Vom Tropf war ich da auch schon wieder ab, da ich eigene starke Wehen hatte.
Es wurde dann heftig, aber nicht unbedingt durch die Medikamente. Die Tablettengabe hatte ich schon seit Stunden hinter mir und der Tropf war aus.
Insgesamt hatte ich 3 1/2 Stunden schmerzhafte Wehen , die sich gut veratmen ließen und 1/2 Stunde fiese Wehen durch die Austreibungsphase, in der ich naturgemäß keinen Spaß mehr an der Sache hatte und nach Hause gehen wollte. Sollte doch jemand anders Presswehen veratmen.

Ich habe keine Ahnung was anderes gewesen wäre, wenn nicht eingeleitet worden wäre, aber auch wenn ich anfangs (vor der Geburt) sehr damit gehadert habe, so bin ich damit nun nicht unglücklich. Natürlich wäre es schöner gewesen, hätte es von allein angefangen, aber nun ja....

Allerdings hätte ich bei unauffälligem CTG nicht einleiten lassen, sondern die 14 Tage entspannt gewartet.

Vielleicht sprichst du die homöopathischen Mittelchen bei deiner Hebamme oder Arzt an?

Übrigens kam meine Tochter damals bei +13 nach einem Globulicocktail von ganz allein.

Alles Gute für dich und ich wünsche dir eine selbstbestimmte Geburt, an die du gern zurück denkst.

Lieben Grüße Solvi

Katha84
06.01.2014, 14:50
Hallo,

Kann dir zwar auch keine Erfahrung zu Einleitung bieten, aber meine Situation erzählen.
Ich war damals bei 40+5 als FA davon sprach demnächst an Einleitung zu denken. Wollte ich aber absolut nicht. Habe dann mit natürlichen Mitteln angestupst (Aufguss aus Zimt, Ingwer und einigem anderen - rezepkt hatte ich von meiner Hebamme). Hab erstmal trotzdem nichts gemerkt, bin dann aber nachts um eins wegen magengrummeln aufgewacht und gut drei Stunden später war unser Zwerg da. Also auch nix mit langen Anzeichen aber ohne Einleitung :-)
Würde an deiner stelle mal mit deiner Hebamme sprechen wegen sanftem anstupsen.

Toi TOI TOI dass du die Einleitung umgehen kannst!

LG katha

jasmintee
06.01.2014, 15:17
ich hab keine eigenen erfahrungen bezüglich einleitung, weil ich 5 stunden vor dem geplanten einleitungstermin (+8) wehen bekommen habe und sich so die einleitung dann erübrigt hat ... von daher bis ende der woche kann viel passieren :allesok:
ich hatte auch angst davor, war ja meine erste geburt und ich hatte vorher auch so einiges gehört :-((
im KH habe ich ein paar frauen getroffen, die keine negativ-stories zur einleitung hatten ... bei denen lief das ganz normal ab

ich drück dir die daumen für eine schöne geburt!

Zorni
06.01.2014, 15:44
Hi,

auch ich hatte eine Einleitung, bei 40+9 - komplett unreifer Muttermund, nicht eine Wehe am CTG, aber wegen Schwangerschaftsdiabetis wollte man nicht warten.
Ich bekam morgens 1/4 Tablette -> keine Wehen, 6h später 1/2 Tablette -> keine Wehen; -> wieder 6h später 1/2 Tablette, keine Wehen.
Mir ging es prima, nur hegte ich nicht allzu freundliche Gedanken jenen Frauen gegenüber, die nach mir in den Kreissaal kamen und ihn vor mir strahlend mit Baby im Arm verließen.
In der Nacht ging es dann aber plötzlich los und wurde auch recht schnell, sehr regelmäßig und schmerzhaft, aber alles aushaltbar.
Ich habe natürlich keinen Vergleich zu einer "normalen" Geburt, aber wenn es wieder um eine Einleitung gehen würde, wäre ich jedenfalls gelassen.

Alles Gute für euch!

Entchen
06.01.2014, 15:58
Ich hatte eine einleitung mit cytotec.

Die wehen waren nicht schlimmer als "natürliche" (natürliche wehen hatte ich bei der bö, 2840 gramm und 33 cm kopf; eingeleitet wurde ich beim buddy, 3530 gramm, 36 cm kopf und sternngucker). War gut auszuhalten.

Passieren kann immer was, aber ich habe leider die erfahrung gemacht, dass man das aufklärungsblatt und die verzichtserklärung davor nicht zum spass unterschreibt. Massiver blutverlust, drei tage intensivstation etc.

Das kann auch bei einer uneingeleiteten geburt passieren; mit einleitung erhöht sich die wahrscheinlichkeit aber.

Ich hätte auch nie einleiten lassen, wenn nicht ein arzt, zu dem ich absolutes vertrauen hatte, mit mir da durch gegangen wäre (der hat sich danach vermutlich in den hintern gebissen, weil er mich von der einleitung überzeugt hat).

Bei mir waren die alternativen kaiserschnitt (wäre mir lieber gewesen als einleitung) oder den blasensprung "unbehandelt" lassen, was fürs baby nicht gut gewesen wäre. Es war also die wahl zwischen pest, cholera und erhängen, quasi. Die option "entspannte ambulante geburt" gab es für mich nicht.

Wehentechnisch kann ich nichts schlechtes zur einleitung sagen. Nebenwirkungstechnisch leider schon. Aber möglicherweise sind die einleitungsrisiken kleiner als das risiko, das du durch weiter übertragen eingehst.

Ich wünsche dir alles gute!

Sonnenschnuppe
06.01.2014, 16:42
Bei mir wurde am ET wegen suspekter CTG mit Eipolloesung und Wehencocktail, den ich total lecker fand, eingeleitet. Die Wehen waren zwar sofort nach einsetzen stark, aber es war gut aushaltbar (an PDA habe ich nicht mal gedacht) und die Maus war 4h später da. Ich denke eine so schneller Geburt hat den Vorteil, dass man noch bei Kräften ist, nach mehreren Stunden sieht das sicher anders aus. Für mich ist die Geburt trotz längst vergessen schmerzen das schönste und ueberwaeltigenste, was ich bisher erleben durfte. Trotzdem würde ich mich bei zu befürchtenden Komplikationen oder großer Angst immer für einen KS entscheiden, die eigene Sicherheit und die des Babys sind das Wichtigste!

Herbaria
06.01.2014, 17:31
Bei mir wurde auch mit Cytotec eingeleitet an ET + 8.
Der Befund war unreif, ich bekam am ersten Tag diffuse Wehen, die aber zu schmerzhaft waren um nachts zu schlafen. Am nächsten Morgen passierte erst gar nichts, nach erneuter Gabe dann ging es Nachmittags richtig los. Da waren also schon 1 1/2 Tage ins Land gegangen. Die Schmerzen wurden immer stärker und Nachts wurd es richtig heftig. Bin dann morgens sechs Uhr in den Kreissaal und hatte nach einer PDA gefragt, da zwei Nächte nicht geschlafen. Abends war der Mumu dann komplett offen, mein Sohn blieb aber stecken, sodass ein Kaiserschnitt gemacht werden musste. Leider keine gute Erfahrung, obwohl das Cytotec nicht unangenehm war, ich denk normale Wehen sind nicht weniger schmerzhaft. Es kann also gut gehen, kenne eine Menge Frauen wos keine Problem gab. Bei deinem Befund denke ich nicht das es zu Problemen kommt. Und mit Cytotec zb hat man nicht gleich Hammerwehen, es steigert sich nach Dosis ganz langsam. Wäre bei mir der Befund besser gewesen, hätts auch nicht solang gedauert. Alles Gute dir!

Fussl
06.01.2014, 18:09
Ich hatte ne Einleitung.

Mumu war komplett zu, null Wehen in Sicht.

8 Tage über Termin haben wir mit dem Cocktail begonnen - hat nix, aber auch gar nix gebracht außer dass ich nen Schwips von dem Alk hatte.

2 Tage später wurde mit Gel oder Tablette (weiß ich gar nicht mehr) probiert.
1. Dosis hat auch nich gebracht.
Stunden später die nächste Ladung - hatte zur Folge dass ich über Stunden üble dauerwehen hatte, ohne große Pause.

Was hast gebracht? Nix!
Weitere Stunden später war der Mumu Grade mal bei 2 cm.

Ich hätte weitermachen können habe mich dann aber für nen KS entschieden. Mir war und ist es egal, wie das Kind auf die Welt kommt. Benötige keine natürliche Geburt für mein Wohlbefinden oder so.

Bei Nr.2 werde ich definitiv so ein Marathon nicht machen. Nix deutet auf ne Geburt hin, Mumu nicht annähernd weich, keine Wehen....dann bitte gleich KS. Wobei mir dieses mal natürlich lieber wäre, da man danach vermutlich (muss nicht, hab ich mir sagen lassen!!!!) schneller wieder fit ist.

Alles gute!!!!

Tirza
06.01.2014, 20:22
Ich war 40+3 als bei Motte ein Kampfgewicht von 4500g geschätzt wurde. Da entschied ich mich sehr spontan für eine Einleitung mit diesem "Magenmedikament". Es hat zermürbende 7 Tabletten gebraucht (fast 2 Tage), bis die Wehen begannen. 60 Minuten später war die Motte da.
Ich fand die ungewisse Zeit richtig ätzend, die Geburt selbst war nicht so schlimm, wie die 1.

Was mich beide Geburten gelehrt haben: Höre auf dich und dein Gefühl. Und tue es Kund!
(Mir wollte man zwei Mal nicht glauben, dass ich wirkliche Wehen hatte, dabei war der Muttermund schon bis auf einen Saum geöffnet).
Alles Gute für Euch! Hoffentlich macht sich das Kind noch schnell selbst auf den Weg!

Halina
06.01.2014, 20:40
Hallo ihr Lieben,

mein Kleiner macht sich einfach nicht auf den Weg. Es fühlt sich auch nicht so an, als würde er es demnächst tun ... :-(

Jetzt soll eigentlich Do oder Fr eingeleitet werden bei ET +9/+10.

Mal eine ganz blöde Frage: Warum soll denn eingeleitet werden? Bei Blasensprung, schlechten Herztönen, etc. verstehe ich ja alles, aber ganz ohne Grund hätte ich mich mit Händen und Füßen bis ET +13 gewehrt. Und ab ET plus 7 wahrscheinlich versucht heraus zu bekommen, warum ET 14 der magische Tag ist. :smirksmile:

Ich bin so skeptisch, weil ich weiß, wie bei mir der ET berechnet wurde, bzw. welcher Termin dann letztlich eingetragen wurde - abenteuerlich. Und dann gibt man was auf 3-5 Tage? Das fand ich damals schon lächerlich. Wie gesagt - immer vorausgesetzt, es gibt kein konkretes medizinisches Problem für Mutter und/oder Kind.

Erfahrungen zur Einleitung kann ich nicht beisteuern. Ich habe bereits frühzeitig darauf geachtet, dass der ET spätmöglichst gelegt wird, damit ich gerade dieses Spiel um einzelne Tage nicht riskiere. Kind kam dann glücklicherweise 9, 6 oder 3 Tage zu früh - je nach gewähltem ET.

nike79
06.01.2014, 20:57
Ich hatte eine Einleitung 2 Tage VOR ET aufgrund von Präeklampsie.
Im Nachhinein kann ich sagen, dass die Wehen verglichen mit meiner 2., von sich aus startenden geburt, grundsätzlich nicht schlimmer waren. Das Problem bei mir war: es ging nicht recht vorwärts, ich denke auch, es war einfach alles eigentlich noch nicht so weit (mein gefühl sagte mit auch, dass ich sicher übertragen hätte...). Hatte Wehentropf, trotzdem gings nicht recht voran. Nach 12 Stunden hab ich ne PDA bekommen, Lachgas hatte ich schin etwas eher, ich brauchte einfach erwas "Ruhe", um wieder etwas Kraft zu tanken. Ich wurde trotzdem immer kraftloser, am Ende hatte ich nich dazu eine Wehenschwäche und nach 19 Stunden wurde die Kleine dann per Saugglocke geholt, es ging alles gut, abgesehn davon, dass die Sache mit der Saugglocke trotz PDA nicht gerade toll war und ich ziemliche Geburtstverletzungen und recht großen Blutverlust hatte.

Bei meiner 2. Schwangerschaft habe ich auch übertragen, 8 Tage nach ET ging es dann von alleine los, ebenfalls ohne irgendwelche Anzeichen vorher, es war eine absolut unkomlpizierte, schnelle Geburt.

Du hast einen geburtsbereiten Befund, also entweder geht es eh noch von alleine los, oder falls es doch zur Einleitung kommt, brauchst du möglicherweise nur einen kleinen Schubs.
Ich wünsch dir, dass du, auf welchem Weg auch immer, ganz bald dein kleines Wunder in den Armen hallten darfst!

lg, nike

Rosalilabraun
06.01.2014, 21:08
Was mich beide Geburten gelehrt haben: Höre auf dich und dein Gefühl. Und tue es Kund!
(Mir wollte man zwei Mal nicht glauben, dass ich wirkliche Wehen hatte, dabei war der Muttermund schon bis auf einen Saum geöffnet).
Alles Gute für Euch! Hoffentlich macht sich das Kind noch schnell selbst auf den Weg!

Genauso war es bei mir auch. Geburt wurde bei 40+7 mit Tabletten ab Mittag eingeleitet. Abends dann das erste Ziehen, das ich als Wehe bezeichnen würde. Laut CTG u Hebamme aber keine wirksamen Wehen. Der Wehen-Ausschlag war bei 1/3 der Scala. 30 min später ist die Fruchtblase geplatzt ( da war der MuMu schon 5 cm offen) u keine 2 Std später war die Maus da. Ich fand das alles sehr gut auszuhalten. War offen für ne PDA, habe aber während der Geburt gar nicht daran gedacht. Einfach kein Bedarf. Im Nachhinein glaube ich, die Maus wäre sowieso in der Nacht o am nächsten Tag gekommen. Es diente also mehr dem Anschubsen.

fritzi72
06.01.2014, 21:25
Wurden denn mal Alternativen zur Einleitung besprochen bzw. Dinge, die sanfter sind und davor probiert werden ?

Meine drei Kinder waren alle überfällig und eine Einleitung war nicht nötig: bei Nr.1 wollte die Ärztin mich 12 Tage nach ET ins krankenhaus zur Einleitung schicken, am 10.tag haben wir's Abends mit den Klassikern Wannenbad, 1 glas Rotwein und Sex probiert, am nä.tag hatte ich einen blssensprung und in der Folge wehen und Nr.1 kam ganz von alleine...
Bei Nr.2 hat das leider nicht geholfen, da haben sie mir im kh den schon genannten wehencocktail ( Sekt, rhizinusöl, eisenkraut, irgendein Saft) gegeben(an Tag 11) nach ganz schlimmem durchfall (Öl!!!) kamen dann nach einigen Stunden Wehen. Wurde dann zwar Kaiserschnitt, das lag aber nicht an dem Cocktail .
Bei Nr. 3 gab es den Wehen Cocktail schon an Tag 6 nach ET, weil sich da allgemein im Krankenhaus die Politik geändert hatte,ab wann das versucht werden soll. War etwas skeptisch, allerdings war es das einzige Kind bei dem ich schon vorwehen gehabt hatte, und siehe da, hier kamen die Wehen noch schneller.

Die Wehen mit Cocktail waren auf jeden Fall nicht schlimmer als ohne, würde das vor einer Einleitung , außer die ist aus medizinischer Sicht dringend nötig, nach meinen Erfahrungen empfehlen.

Manche Hebammen machen auch Akupunktur, um die Geburt in Gang zu bringen od einen Einlauf ...

Du siehst, bevor die Einleitung ansteht, kannst Du noch einiges versuchen. Rede mal mit einer Hebamme , wenn die Ärzte so starr nur über Einleitung reden.

Viel Glück, dass es bald losgeht und du bald ein Baby im Arm halten kannst😍.

Kaiona
06.01.2014, 22:07
Bei mir wurde im letzten August eingeleitet an 40+10. Weil sich gar nichts tat trotz aller nur erdenklichen Hebammentipps. Ich hatte auch total Panik davor.
Und siehe da, die Tabletten haben schon beim zweiten Versuch angeschlagen, die Wehen waren aushaltbar und 9 Stunden nach den ersten Anzeichen war meine doch sehr proppere Tochter da, ohne PDA, ohne Geburtsverletzungen, alles wunderbar. Die wollte wohl einfach nicht raus und hat nen kleinen Stupser gebraucht...

Einen Kaiserschnitt würde ich nie freiwillig ohne Not eingehen.

Nur Mut!
Alles Gute!
Kaiona.

Sonnenschnuppe
06.01.2014, 22:45
Ich denke es kommt eben in erster Linie darauf an, ob das Baby eh schon startklar ist und nur nen kleinen Anstupser braucht... bei Dir hört sich das so an. Ich hätte auch die Hoffnung, dass die schon genannten sanften Methoden bei Dir anschlagen!

comme_ci
07.01.2014, 09:45
Allerliebsten Dank schon mal bis hierhin für eure zahlreichen Erfahrungsberichte! Das wird sicherlich alle interessieren, die in der Lage sind oder noch hinein kommen werden! :blume:
Deswegen gerne noch mehr davon - ich werde dann sehr wahrscheinlich mein Erlebnis auch dazu schreiben...

Ich habe also nachher einen Besprechungstermin in meinem KH zur weiteren Vorgehensweise. Ich habe grundsätzlich schon das Gefühl, dass die auf mich eingehen und so weit es geht, das machen was ich will. Allerdings habe ich mir jetzt einiges überlegt, was für mich persönlich Bedingungen sind, damit ich eine Einleitung versuche! Vielleicht kriegen die dann die Krise, mal schauen! :smirksmile:

Was ich bisher probiert habe:
- Himbeerblättertee schon seit Wochen
- geburtsvorbereitende Akupunktur
- Prosecco
- heißes Wannenbad
- Sex
- Spazierengehen
- Eipollösung durch FA

Gestern dann:
- Heublumendampfsitzbad täglich (hat bei einer Bekannten vor 3 Tagen die Wehen ausgelöst)
- homöopathisches Mittel (2 täglich)
- ein Glas Rotwein
- Sex

Ergebnis: nichts :unterwerf:

Gleich im KH werde ich erstmal nach wehenauslösender Akupunktur fragen, die machen das da auch. Das probiere ich gerne ohne Vorbehalte jetzt noch aus.

Ansonsten werde ich wohl eine Einleitung probieren, aber allerfrühestens Freitag und dann auch nur mit möglichst sanften Mitteln, damit es sich vielleicht steigern kann. Dann werde ich allerhöchstens 24 Stunden probieren, je nachdem wie es mir dann auch geht - wenn dann irgendwie noch gar nichts weiter passiert ist, möchte ich nicht länger herumwurschteln. Dann würde ein KS zur Debatte stehen.
Außerdem will ich durchgehend nach meinem persönlichen Bedarf eine optimale Schmerzversorgung.

Wenn die sich darauf einlassen, dann mache ich es... Vielleicht steht denen aber das Wochenende im Wege, also dass sie mich möglichst davor abhaken wollen und nicht noch einen KS am WE machen müssen, "nur" weil ich nicht mehr will...

Ich bin gespannt, was die sagen.

LG

likema32
07.01.2014, 11:22
comme-ci, das klingt nach einem durchdachten Plan. Ich denke, wenn Du so klar wie hier sagst, was Du möchtest und was nicht, werden sie auf Dich eingehen und Deine Wünsche erfüllen. Mit dem Gedanken, es 24 Stunden zu versuchen und wenn sich dann nichts tut, einen Kaiserschnitt zu machen, könnte ich mich auch anfreunden, sollte bei mir eine Einleitung nötig werden.

Ich drücke die Daumen, dass die Klinik Deine Wünsche erfüllen wird, sollte es überhaupt noch nötig werden.

Rosalilabraun
07.01.2014, 14:47
comme_ci, ich drücke auch die Daumen. Halt uns mal auf dem Laufenden!

comme_ci
07.01.2014, 15:24
Hi ihr Lieben,

ja also, mein KH macht das mit mir so, wie ich es mir wünsche (und oben schon beschrieben hatte)! :allesok:

Sie haben natürlich auch nochmal CTG und Ultraschall gemacht, alles top... Also nach wie vor: es geht dem kleinen Mann in mir sozusagen zu gut!

Ich hätte auch darauf bestehen können, noch länger als Freitag zu warten, aber das will ich dann jetzt doch nicht mehr! Irgendwie ist es jetzt nicht mehr schön und ich will es jetzt auch durch haben!

Sie haben mir noch ein homöopathisches Mittel mit nach Hause gegeben, welches ich alle 30 Minuten nehmen soll und ein Öl, mit dem ich mir mehrmals am Tag Bauchmassagen geben soll bzw. mein Freund :cool: Da sind wohl diese ganzen Sachen drin wie Nelkenöl, Zimt und der ganze Kram, der wehenanregend wirken soll.

Außerdem habe ich noch einen Termin zur auslösenden Akupunktur bekommen, aber leider erst am Donnerstag. Das hätte ich ja gerne direkt jetzt gemacht, aber ok man kann nicht alles haben.

Am Freitag soll ich dann mit Sack und Pack dort antanzen. Wir werden Schritt für Schritt einleiten, zuerst die sanfteren Methoden (Nelkentampon, Wehencocktail der Hebammen) und dann die medizinischen Maßnahmen einleiten (Gel, Tabletten, Wehentropf zuletzt). Allerdings habe ich ja abgesprochen, dass ich da nicht so einen tagelangen Tanz mitmache, sondern dann Stop sage, wenn ich es will und dann würde ein KS gemacht werden.

Prima, damit kann ich leben! :lachen:

LG

Minstrel02
07.01.2014, 21:36
Ich habe beide Kinder übertragen (1 Woche). Die höhlengereiften sind halt einfach besonders gut :freches grinsen:

Hatte auch keine grossen Vorzeichen. Beim Ersten war ich noch viel Laufen/Treppensteigen. Beim Zweiten habe ich dann einfach rumgelegen und abgewartet (weil ich dann doch etwas besser wusste, dass man die Kraft für die Geburt und die Tage danach noch braucht :pfeifend:)

Lass Dir Zeit und trink noch ein Gläschen :zwinker: Alles Gute!

Inaktiver User
08.01.2014, 12:34
Danke für den interessante Strang
Bei mir steht auch eine Einleitung im Raum allerdings aus anderen Gründen
Das hier hat mir sehr geholfen meine Gedanken zu sortieren

@comme ci
Deine Strategie klingt gut
Da werde ich ein bisschen Klauen

huppsi
08.01.2014, 12:50
ich halte einen Wehencocktail für ganz und gar keine sanfte Methode. nur weil es " natürliche" Zutaten sind heißt noch lange nicht sanft. kann zu stundenlangen Durchfällen führen und das schwächt enorm. und Alkohol ist auch oft noch drin, wäre für mich niemals in Frage gekommen mit Baby noch im Bauch. im Gegensatz dazu sind doch Prostaglandine als Tablette oder Gel sanfter und im Übrigen auch "natürlich".

Ulani
08.01.2014, 13:17
Hallo,
von mir auch einen Erfahrungsbericht!
Bei mir musste wegen auffälliger Dopplerwerte in der 36. Woche eingeleitet werden. Mich hat das total kalt erwischt, denn ich war weder mental und schon gar nicht körperlich auf Geburt und Baby eingestellt.

Der Wehencocktail (überraschend schmackhaft, bestehend aus Mandelmus, Sekt, Mangosaft und Rhizinusöl)
hat mir nur leichte Bauchkrämpfe beschert. Keine Übelkeit, keinen Durchfall.

Am Tag darauf dann die erste Cytotec-Tablette um 6 Uhr morgens - ohne große Wirkung. Auf die 2. Dosis ca. 6 Stunden später habe ich dann einen dauerharten Bauch bekommen, aber keine Wehen.
War unangenehm, aber auszuhalten.

Wieder 6 Stunden später hätte ich die 3. Dosis nehmen sollen - aber da haben vorher mit aller Macht Wehen eingesetzt. Von fast null auf 100, anders kann ich es nicht beschreiben.

Die Wehen waren schon anders als bei der Geburt meines Sohnes. Schmerzhafter, ich nehme an weil 1. mein Körper völlig unreif für eine Geburt war und 2. sich der Muttermund extrem schnell geöffnet hat.
Zwischen der ersten Wehe und der Geburt meiner Tochter lagen nicht mal 2 Stunden.
Naja, da es so schnell ging war es ok. Ich hätte auch null Problem gehabt mir Schmerzmittel geben zu lassen - aber es war sehr bald abzusehen dass es fix gehen würde.

An Deiner Stelle würde ich auch erst mal sanft anstupsen lassen. Hat jemand schon einen Einlauf erwähnt?
Das kann auch gut was in Gang bringen und ist halb so wild.

Ich fand die Einleitung bei mir persönlich psychisch ziemlich anstrengend, ich hatte große Angst vor einer Not-Sectio und auch großen Respekt davor, dann ein Frühchen zu haben.

Ich kann mir aber vorstellen, dass es aber leichter ist wenn man schon übertragen hat und auf Baby und Geburt eingestellt ist. Nur meine Vermutung.
Nervig ist auf jeden Fall auch, dass man gefühlt ständig am CTG hängt.
Ich hatte lange nicht so viel gelesen wie in diesen 1,5 Tagen der Einleitung. Viel Ablenkung einpacken!
Also: es kann sogar bei unreifem Befund ganz fix gehen!

Ach ja, bei meinem großen Sohn hatte ich auch 4 Tage übertragen und war schon ein bisschen genervt von der Schwangerschaft. Wir hatten damals nach einer längeren anstrengenden Wanderung Sex und ein Glas Sekt am Abend. Am nächsten Vormittag haben dann prompt die Wehen eingesetzt...:smile:

Alles Gute!:blume:

charleys.tante
08.01.2014, 13:28
nur ganz kurz:

verglichen mit der geburt meines ersten kindes fand ich die eingeleitete geburt meiner zwillinge (37+1) einen spaziergang!

ich hatte große angst (nein: horror!!!) vor der einleitung, weil man soviel schlimmes liest, aber es muss nicht furchtbar sein.

beim großen hat die geburt tage gedauert, weil die wehen zu schwach waren. echte quälerei, die dann durch einen wehentropf beendet wurde.

bei den kleinen wurde wegen hellp-syndrom mit gel eingeleitet. das kann man eigentlich mit einem ganz normalen geburtsbeginn vergleichen, weil es nur am muttermund wirkt. die wehen kamen regelmäßig, waren schmerzhaft, aber auszuhalten. irgendwann ließ die wirkung nach. bei der zweiten runde gel dasselbe - aber es tat sich was am muttermund. am nächsten morgen gegen 9 uhr wurde ein tropf gelegt, kurz nach 13 uhr war das erste kind geboren. 20 min später das zweite. kind 2 war unfit - dem hat das alles keinen spaß gemacht, aber das ist bei zwillingen nicht selten. die sache hätte schief gehen können (was kind nr. 2 betrifft - ist sie aber nicht - und das mit den zwei kindern ist ja auch nicht dein problem :smirksmile:)

das problem beim wehentropf: der körper hat wenig pause. ich habe aber statt einer PDA einen wunderbaren zweiten tropf mit einem schmerzmittel bekommen, für den ich noch heute dankbar bin. das zeug hat echt geholfen und mir nicht den unterleib gelähmt.

daher: eine einleitung muss nicht immer scheußlich sein - schon gar nicht bei geburtsbereitem befund.

dinge, die bei einer eingeleiteten geburt schiefgehen, können genauso gut bei einer geburt passieren, die von selbst beginnt.

Chris85
08.01.2014, 16:07
Hallo,

bei mir waren es 5 Tage nach ET, allerdings etwas anders. Bei mir ist zu erst die Fruchtblase ausgelaufen, an einem Montag morgen. Wurde nochmal heim geschickt weil angeblich der Abstrich negativ angezeigt hat, bin dann nachmittags wieder hin und wurde dabehalten. Und wenn nach (ist schon wieder so lange her) einer gewissen Zeit (glaube 12 Stunden) die wehen nicht von selbst anfangen, muss auch eingeleitet werden. Also wurde mir um 2 nachts der Tropf gelegt. Hat sich ne weile nix getan. Hab keinen Vergleich zu wehen ohne Einleitung, allerdings waren meine, nicht schön :smirksmile: aber aushaltbar.

Und ich hab damals empfohlen bekommen soweit es geht einen Kaiserschnitt zu vermeiden, da bei einer natürlichen Geburt man danach viel schneller auf den Beinen ist. War dann auch so. Zwar etwas wackelig aber 20 min. später stand ich wieder. Während Frauen mit Kaiserschnitt längere Zeit danach noch die naht stört und sie sich nicht so bewegen dürfen/können.

Ist natürlich auch wieder unterschiedlich.

Viel Erfolg und Durchsetzungsvermögen :freches grinsen:

Entchen
08.01.2014, 17:09
Und ich hab damals empfohlen bekommen soweit es geht einen Kaiserschnitt zu vermeiden, da bei einer natürlichen Geburt man danach viel schneller auf den Beinen ist. War dann auch so. Zwar etwas wackelig aber 20 min. später stand ich wieder. Während Frauen mit Kaiserschnitt längere Zeit danach noch die naht stört und sie sich nicht so bewegen dürfen/können.

Ist natürlich auch wieder unterschiedlich.

Viel Erfolg und Durchsetzungsvermögen :freches grinsen:

Das war auch die argumentationsgrudlage von professordoktor bei mir. Dass er wusste, ich wollte eine ambulante geburt, machte meine position "lieber kaiserschnitt als einleitung" nicht glaubwürdiger.

katlyn
15.02.2014, 14:57
Comme_ci: Wie ist es denn jetzt bei dir weitergegangen? Bist du um die Einleitung drumrum gekommen?

Bei mir steht auch eine Einleitung im Raume, da ich sehr viel Fruchtwasser habe und mein Kleiner sich dadurch immer wieder in andere Positionen drehen kann - was bei einer Querlage mit Blasensprung nicht ganz ungefährlich wäre. Vor einigen Tagen lag er schonmal in Querlage (wurde allerdings von der Ärztin wieder in Schädellage gebracht), deshalb wurde mir eine Einleitung in diesem Zusammenhang auch schon nahegelegt, damit er sich nicht wieder zurückdrehen kann und für eine Spontangeburt richtig liegt.
Ich bin allerdings "erst" bei SSW 39+1 und möchte eine Einleitung sehr gerne umgehen. Insbesondere, da ich schon einen Kaiserschnitt hatte und eine Einleitung daher auch nicht ganz unkritisch wäre und zudem den Erfolg einer Spontangeburt noch weiter mindert.

Man sagte mir im Krankenhaus auch, dass man bei mir zunächst eine Einleitung mit Ballonkatheter versuchen würde, da dies die schonenste Variante sei. Habe da auch schon ein bisschen gegoogelt und es scheint tatsächlich so zu sein. Die Methode wird aber in Deutschland wohl nicht so häufig angewendet - zumindest nicht in vielen Kliniken. Die Chefärztin meiner Entbindungsklinik kommt allerdings aus Belgien und dort ist diese Methode wohl weit verbreitet und erfolgreich, weshalb sie diese Methode wohl auch sehr befürwortet.
Jetzt wollte ich mal hören, ob hier jemand von euch vielleicht Erfahrungen mit einer Einleitung mittels Ballonkatheter gemacht hat?

Ansonsten freue ich mich natürlich auch über weitere Erfahrungsberichte zur Einleitung... :blumengabe:

nike79
15.02.2014, 15:35
huhu katlyn!

Ich hatte hier ja auch schon mal geschrieben, allerdings nichts zum Ballonkatheter.
Der wurde bei mir nämlich als erste Einleitungsmaßnahme eingesetzt ( wohne ja auch nicht in D, hier wo ich wohne ist das wohl noch etwas üblicher), hat aber nicht viel gebracht, deshalb hatte ich ihn wohl in meinem ersten Beitrag nicht erwähnt... .
Aber von vorne:
Also was das Einführen angeht, sag ich mal so: schön ist anders:knatsch:, aber muss ja bei dir nicht so sein :blumengabe:. der Schlauch an sich wurde dann am Oberschenkel festgeklebt und ich sollte dann immer mal wieder dran ziehen, um den Druck auf den MuMu zu erhöhen (aber das hast du bestimmt schon gelesen/gehört). Ich hatte auch gleich zu Anfang ein paar Wehen, die verschwanden dann aber wieder und schließlich war es komplett ruhig :unterwerf:.
Wie du sicher auch schon weißt, soll der Ballon dann ja bei entsprechender Öffnung des MuMus mehr oder weniger von alleine wieder rauskommen, ansonsten soll er spätestens nach 7 Stunden, wenn ich das noch recht im Kopf habe, entfernt werden (Infektionsgefahr??). So war es dann bei mir, es tat sich nix, der Ballon wurde entfernt, ich durfte nochmal eine Nacht schlafen, am nächsten Tag ergab eine neue Untersuchung, dass es wenigstens soweit vorangegangen wäre, dass man nun mit Öffnen der Fruchtblase weitermachen könnte. so wurde es dann auch gemacht, den Rest kanns tdu ja in meinem ersten Beitrag hier nachlesen.

Ich wünsche dir alles Gute für eine schöne Geburt!!!

Lg, nike

likema32
15.02.2014, 15:43
Bei mir wurde nach 12 Stunden Blasensprung ohne nennenswerten Wehen auch eingeleitet. Ich kann nur davon abraten und würde das beim nächsten Mal wohl verweigern. Die Wehen waren äußerst schmerzhaft und letztendlich endete die Sache doch im Kaiserschnitt.

Piccolo79
15.02.2014, 18:37
Wenn es nicht wirklich seeehr dringlich ist, würde ich von Cytotec zur Einleitung die Finger lassen..
Es verursacht Wehenstürme, miese CTGs und damit einen Rattenschwanz weiterer invasiver Maßnahmen. Wenns blöd läuft. ..unbedingt vorher die Hebamme nach Alternativen fragen.. da gibt es eine ganze Menge!

katlyn
15.02.2014, 20:57
Danke für eure Erfahrungen! :blume:

Soweit ich informiert bin, darf Misoprostol (Cytotec) bei Schwangeren, die bereits einen Kaiserschnitt hatten, nicht angewendet werden, weil bei diesem Medikament die Gefahr einer Uterusruptur deutlich erhöht ist. Das gleiche gilt für Prostaglandin Insert (Propess). Habe mich diesbezüglich wirklich sehr gut informiert.