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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zahlbar innerhalb 14 Tagen



Lukulla
15.11.2006, 22:21
Folgende Geschichte und meine Fragen:

ich habe Ware im Versandhandel bestellt, ein Teil der Ware kam mit Rechnung. Auf der Rechnung das Datum: 23.10.2006. Erhalten habe ich das Paket 2 Tage später, also am 25.10. Prima. Dann bekomme ich bereits am 10.11. eine Zahlungserinnerung, dass der Betrag am 6.11. fällig gewesen wäre.

Ist zahlbar innerhalb 14 Tage:

A. Ab Datum der Rechnung, unabhängig wann ich die Ware tatsächlich erhalte + Zahlungseingang beim Versender innerhalb 14 Tage?

Damit hätte ich die Zahlung spätestens am Do, 2.11. aufgeben müssen, um sicher zu sein, dass man 3. Werktag das Geld auf deren Konto ist. Das heisst ich habe genau 7 Tage Zeit, mir zu überlegen, ob ich die Ware behalte. In den AGBs steht aber immer Umtauschrecht innerhalb 14 Tage. Wenn ich aber die Ware gar nicht 14 Tage begutachten kann?

B. Ab Erhalt der Ware + Zahlungseingang beim Versender innerhalb 14 Tage?

C. Ab Erhalt der Ware + Zahlungsauftragvergabe innerhalb 14 Tage?

Was in diesem Fall bedeutet hätte, ich hätte eine Zahlungsanweisung am 8.11. in Auftrag geben müssen, so dass ein realistischer Zahlungseingang am 10.11 oder eben erst am 13.11 zu verzeichnen gewesen wäre.

Wie handhaben das Eure Versandhändler? Wie ist diese Regelung zu verstehen?

MaxPower
15.11.2006, 22:32
ein Teil der Ware kam mit Rechnung

Hat diese Rechnung alle Artikel umfasst und war die einzige bzw. gab es in der Folgesendung eine weitere Rechnung?

Für den Fall das es nur eine Rechnung im ersten Packet gab, bist du natürlich nicht in Verzug, denn du musst ja die 14 Tage haben-was ja nicht geht, wenn du garnicht alle Waren hast.

Gabs eine Rechnung für die teilweise erhaltenen Waren, dann könntest du theoretisch in Verzug geraten, jedoch nicht am 6.11., da die 14 Tage ab Erhalt der Ware gelten. Anders machts ja keinen Sinn, denn was nicht da ist, kann weder geprüft werden, noch in Rechnung gestellt werden.

Es reicht auch, die Zahlungsanweisung am 14. Tag abzugeben-für die Banklaufzeiten bist du nicht verantwortlich und hast darauf keinen Einfluß. In der Regel wissen das Versandunternehmen auch, weshalb die auch immer "wenn die Zahlung zwischenzeitlich erfolgt ist, dann vergessen sie..." dazu schreiben.

Lukulla
15.11.2006, 22:35
Es kam ein Teil der Ware mit einer Teilerechung. Danke erstmal für Deine Einschätzung.

Inaktiver User
15.11.2006, 22:42
Lukulla,

schau doch mal auf der HP des Versandhandels in den AGBs nach, da müsstest du zumindest nachlesen können, ab wann die 14-Tage-Frist gilt. Dies wird von Firmen nämlich unterschiedlich gehandhabt, meistens ist es auf der Rechnung enthalten.

Mein Mann, der selbständig ist und das Thema Rechnungstellung monatlich rauf- und runterbeten kann, sagt übrigens etwas anderes: Wenn wirklich nichts angegeben ist, auch in den AGBs nicht, dann gilt das Rechnungsdatum. Zahlungseingang sollte am letzten Tag der Zahlungsfrist auf dem Konto des Empfängers erfolgen.

LG,
Zuza

Lukulla
15.11.2006, 22:50
Aha, also Regelung A. Kommt mir aber unlogisch vor.
Hm, ich lese gleich nach.

Inaktiver User
15.11.2006, 22:54
Von Seiten des Verkäufers ist das im Rahmen der Rechnungsüberprüfung nicht unlogisch, sondern einfacher. Die brauchen, um eine gescheite Zahlungseingangskontrolle machen zu können, einen Zeit-Stichpunkt. Der einfachste ist das Rechnungsdatum. Datum des Lieferungsempfangs ist immer etwas wischiwaschi, da nicht kontrollierbar.

Lukulla
15.11.2006, 22:59
Um Ihnen ein gründliches Prüfen der bestellten Ware zu ermöglichen, räumt XY Ihnen ein Zahlungsziel von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ein.

:unterwerf: :knatsch: :ooooh: Zahlungsziel = Zahlungsauftrag?

KarlaKirsche
16.11.2006, 10:33
Und ich dachte immer, die 14 Tage gelten ab dem Zeitpunkt, an dem ich die Ware erhalte. So schnell kam bei mir auch noch nie eine Zahlungserinnerung, wenn die Ware mal nicht innerhalb der 14 Tage bezahlt war. Da hab ich wohl Glück gehabt.

Lukulla
16.11.2006, 16:02
Eine Zahlungerinnerung ist keine Mahnung, nur um sicher zu gehen, dass wir dasselbe meinen. Aber selbst wenn der Versand im Recht war, 4 Tage nach dem Zahlungstermin bereits eine Erinnerung zu schicken, ist übertreiben.

Ich finde die 14 Tage ab Erhalt der Ware logischer, schliesslich will ich ja die 14 Tage zur Begutachtung voll nutzen.

KarlaKirsche
16.11.2006, 16:22
Ich hab dich schon richtig verstanden, aber auch eine Zahlungserinnerung kam so schnell noch nie bei mir. Ich bestehe auf die vollen 14 Tagen zur Besichtigung, wenn damit schon immer so geworben wird.

Tabatha
16.11.2006, 16:22
Ja, aber wie willst du im Ernstfall beweisen - oder wie soll das Versandhaus dir beweisen - wann du die Ware erhlaten hast? du kannst ja 4 Wochen im vezug mit der Zahlung sein und könntest einfach frech behaupten, dass du die Ware ja erst vor einer Woche bekommen hast. Drum ist als "Ausgangsdatum" meist das Rechnungsdatum, da nachvollziehbar.

Und ja, Zahlungsziel bedeutet, dass das Geld zu diesem Termin schon auf dem Konto sein sollte. Ich persönlich zahle aber alle Rechnungen erst mit diesem Datum, sowohl im Privatleben als auch im Beruf, und habe bisher noch nie Schwierigkeiten bekommen deshalb.

KarlaKirsche
16.11.2006, 16:27
Ja, aber wie willst du im Ernstfall beweisen - oder wie soll das Versandhaus dir beweisen - wann du die Ware erhlaten hast? du kannst ja 4 Wochen im vezug mit der Zahlung sein und könntest einfach frech behaupten, dass du die Ware ja erst vor einer Woche bekommen hast. Drum ist als "Ausgangsdatum" meist das Rechnungsdatum, da nachvollziehbar.



Da bin ich davon ausgegangen, dass, wenn die Post mir das Paket bringt und ich den Erhalt quittieren muß, das der "Beweis" ist, wann ich die Ware erhalten habe. Die haben doch da immer so ein elektronisches Gerät und ich nahm an, da würde auch abgespeichert, wann das betrefffende Paket ausgeliefert wurde?

Lukulla
17.11.2006, 16:47
Genau, Erhalt = Zustellungsdatum der Ware. Dabei genügt es, wenn der Transporteur die Ware anliefert, evtl. beim Nachbarn abgibt oder wie bei mir, ich habe mit allen (DHL, GLS; etc.) einen Garagenvertrag, an einen vereinbarten Ort stellt.

@KarlaKirsche

Ich habe auch noch nie so schnell eine Erinnerung erhalten, am 4. Tag! nach dem anvisierten Zahlungseingang.

@Tabatha


Zahlungsziel bedeutet, dass das Geld zu diesem Termin schon auf dem Konto sein sollte. Ich persönlich zahle aber alle Rechnungen erst mit diesem Datum,

Du veranlasst an diesem Datum Deine Zahlungsanweisung?

MaxPower
17.11.2006, 18:24
Ja, aber wie willst du im Ernstfall beweisen - oder wie soll das Versandhaus dir beweisen - wann du die Ware erhlaten hast? du kannst ja 4 Wochen im vezug mit der Zahlung sein und könntest einfach frech behaupten, dass du die Ware ja erst vor einer Woche bekommen hast. Drum ist als "Ausgangsdatum" meist das Rechnungsdatum, da nachvollziehbar.

Und ja, Zahlungsziel bedeutet, dass das Geld zu diesem Termin schon auf dem Konto sein sollte. Ich persönlich zahle aber alle Rechnungen erst mit diesem Datum, sowohl im Privatleben als auch im Beruf, und habe bisher noch nie Schwierigkeiten bekommen deshalb.

Hmm, das mag sich mancher Gewerbetreibende wünschen, aber bei Verkäufen an Privatpersonen wird das so nicht durchführbar sein (zwischen Gewerbetreibenden mag das Rechnungsdatum ausschlaggebend sein, das weiß ich nicht genau).

Das Rechnungsdatum ist unerheblich, es kommt darauf an, wann dem Privatkunden die Rechnung zugänglich gemacht wurde und vor allem, daß man den Erhalt der Ware belegen kann. Also gilt der Empfang der Ware, den man meist beim Postboten abzeichnet-damit hat dann auch der Versender einen Beweis/Beleg, daß die Ware/Rechnung zu Händen des Kunden oder eines Bevollmächtigten gegangen ist.

Und in der Tat könnte sie behaupten, die Ware nie erhalten zu haben. Das geht aber nur, wenn sie beim Postboten nichts unterschrieben hat (und auch kein anderer). Den Beweis, daß sie etwas erhalten hat, muss der Versender erbringen.

Lukulla
14.12.2006, 08:47
Jetzt habe ich gerade in den AGB eines anderen Versandhandels, wo ich Ware bestellt habe, folgendes gefunden:

Bei XY kaufen Sie auf Probe, d.h.sofern Sie nichts anderes erklären, wird der Kaufvertrag spätestens mit Ablauf von 14 Tagen nach Erhalt der Ware wirksam

Das wird also offensichtlich unterschiedlich gehandhabt. Die Rücksendung muss innerhalb dieser 14 Tage erfolgt sein.

Das erscheint mir als Verbraucherin sehr fair, anders als wenn dass Rückgaberecht ab Rechnungsdatum gilt. Das Paket, was ich gestern erhielt hatte nämlich schon mal 5 Tage Postversand hinter sich.

shaun2
14.12.2006, 09:19
Eine Zahlungerinnerung ist keine Mahnung, nur um sicher zu gehen, dass wir dasselbe meinen.
Das stimmt so nicht. Mahnung ist jede ernstliche Aufforderung, die fällige Forderung zu zahlen. Ob diese nun Zahlungserinnerung oder Mahnung genannt wird, ist egal, es kommt nur auf den Inhalt an.

Inaktiver User
14.12.2006, 09:32
Lukulla,

der von Dir beschriebene Vorgang lief völlig korrekt ab, so kenne ich das auch immer.

Ab dem Rechnungsdatum (in Deinem Fall: 23.10.) hat man 14 Tage Zeit, die Ware zu prüfen und evtl. zurückzuschicken. Und auch 14 Tage Zeit, die behaltenen Sachen zu bezahlen. Das wäre dann der 6.11.

Da die Post heutzutage für ein Paket nicht mehr lange braucht (2 Tage höchstens), gehen einem von der Zeit ab Re.-Datum (23.10.) höchstens 2 Tage ab für den Transport und Erhalt der Ware. Das ist verschmerzlich, finde ich.

Daß allerdings schon am 10.11. eine Zahlungserinnerung kam, finde ich heftig. Ich kenne fast immer so, daß nach 2-3 Wochen nach dem Zahlungsdatum eine Zahlungserinnerung kommt.

Wenn Du wirklich am 6.11. gezahlt hättest, dann wäre ja Dein Geld (je nach Bank) eh erst am 7.oder 8.11. bei denen eingegangen.

Eine Zeit lang habe ich mal bei Avon bestellt. Zahlungszeitraum waren dort immer 10 Tage. Wenn am 11.Tag kein Geldeingang bei denen zu verzeichnen war, kam am 12.Tag sofort eine Mahnung (!!!), mit Mahngebühr natürlich. Das ging mir nachher so auf den Zeiger, seitdem boykottiere ich Avon.

Lukulla
14.12.2006, 10:55
Ob diese nun Zahlungserinnerung oder Mahnung genannt wird, ist egal, es kommt nur auf den Inhalt an.

Das sehe ich deswegen anders, weil die Unternehmen ihr Briefe entsprechend betiteln. Eine Zahlungerinnerung wird so genannt und beinhaltet die Erinnerung und eine zeitliche Vorgabe, bis zu dem der ausstehende Betrag zu entrichten ist.

Eine Mahnung wird so betitelt und ist in der Regel mit einer Mahngebühr versehen.

Inaktiver User
14.12.2006, 11:00
Das sehe ich genauso, Lukulla!

Sofortige Mahnungen (die - wie schon erwähnt - immer eine Mahngebühr enthalten) sind inzwischen unzulässig. Es muß immer eine Zahlungserinnerung, die KEINE Gebühr enthalten darf, vorausgehen.

Das interessierte AVON aber nicht. Wegen der nicht gezahlten Mahngebühren hatte ich ständig Streß mit denen.

Lukulla
14.12.2006, 11:09
Ich muss noch allgemein dazu sagen, dass in der Regel die Versandhändler ziemlich kulant sind und locker 14 Tage oder 3 Wochen vertreichen lassen, ehe sie eine Erinnerung schicken.

Allerdings wird es immer mehr zur Mode, per Vorabzahlung, Abbuchung oder Vorabüberweisung zahlen zu lassen. Evtl. auch eine Reaktion auf lahme Zahlungsmoral.

WTurner
14.12.2006, 13:33
Für die Rechtzeitigkeit der Leistung ist grundsätzlich auf die vom Schuldner geschuldete Leistungshandlung und nicht auf den Eintritt des Leistungserfolges abzustellen.

Das bedeutet, dass die Zahlung in diesem Fall 14 Tage nach Auslieferung der Ware fällig war, welches der 6.11.06 war. Der Versender hat mit der Auslieferung seine Leistungshandlung erbracht und kann ab diesem Zeitpunkt die Zahlung unverzüglich verlangen. Allerdings muss der Verbraucher die Banklaufzeiten nicht einkalkulieren. Diese liegen nicht in seinem Einflussbereich. Mit Zahlungsanweisung hat er alles erbracht, was erforderlich ist.

Lukulla befand sich demzufolge automatisch in Verzug, als sie zum vereinbarten Zahlungsziel keine Leistung erbrachte. Dazu war keine Mahnung notwendig.

Zur Definition der Mahnung:


Das sehe ich deswegen anders, weil die Unternehmen ihr Briefe entsprechend betiteln. Eine Zahlungerinnerung wird so genannt und beinhaltet die Erinnerung und eine zeitliche Vorgabe, bis zu dem der ausstehende Betrag zu entrichten ist.

Eine Mahnung wird so betitelt und ist in der Regel mit einer Mahngebühr versehen.


Sofortige Mahnungen (die - wie schon erwähnt - immer eine Mahngebühr enthalten) sind inzwischen unzulässig. Es muß immer eine Zahlungserinnerung, die KEINE Gebühr enthalten darf, vorausgehen.

Wie auch hier herrscht oft Unklarheit darüber, was eine Mahnung ist und wann sie erfolgt. Unter einer Mahnung im rechtlichen Sinne versteht man jede bestimmte und unbedingte Zahlungsaufforderung. Diese muss nicht als Mahnung benannt werden. Auch eine Zahlungserinnerung, die hinreichend deutlich formuliert ist, ist eine Mahnung. Im Gegensatz zur Mahnung ist eine Zahlungserinnerung jedoch nicht rechtlich definiert und es liegt im eigenen Ermessen, was diese bedeutet.
Die Mahnung dient meist dazu, den Schuldner in Verzug zu setzen. Sie erfolgt aber auch zur Zahlungsaufforderung nach Verzugseintritt.

In der Praxis verläuft es etwa so. Da auch bei sorgfältiger Buchhaltung einmal eine Rechnung übersehen werden kann, verschicken die Gläubiger in der Regel eine so betitelte Zahlungserinnerung. Diese ist meist freundlich formuliert und verweist auf den offenen Posten. Rechtlich gesehen liegt hier keine Mahnung vor. Diese Zahlungserinnerung ist rechtlich aber nicht erforderlich und liegt nur im Ermessen des Gläubigers.

Zahlt der Kunde auch dann nicht, so wird die erste Mahnung verschickt. In einer Mahnung wird deutlich auf die offene Rechnung und den zu erwartenden Termin der Leistungserbringung hingewiesen. Dies ist der Unterschied zur Zahlungserinnerung. Ist die Mahnung verschickt, so hat der Gläubiger rechtlich alles Erforderliche getan und kann daraufhin einen Mahnbescheid beantragen. Allerdings wir meist auch eine zweite und dritte Mahnung verschickt und erst dann werden rechtliche Schritte eingeleitet.

Die Kosten, die der Gläubiger geltend machen kann sind Verzugsschäden. Üblicherweise werden Ausgaben, die für die Eintreibung von Forderungen anfallen, ab der zweiten Mahnung gegenüber dem Schuldner geltend gemacht. Grundsätzlich können Verzugsschäden jedoch bereits ab dem Eintritt des Zahlungsverzugs geltend gemacht werden, welcher bereits vor der ersten Mahnung liegen kann. Die sind in der Regel Portokosten (etwa 2,5€ pro Brief) und Verzugszinsen.

Lukulla
07.08.2007, 22:13
Sie haben es schon wieder getan!

Ich habe Ware bestellt und per Rechnung vom 9.7. erhalten. Zahlungsziel wäre demnach der 23.7 (9 +14). Ich habe aber bereist am 17.7. gezahlt und erneut Ware bestellt.

Diese habe ich erhalten mit Rechnungsdatum 20.7, was bedeutet Zahlungsziel ist am 3.8 (20.7 +14 = 3.8).

Bereits mit Datum vom 27.7. erhalte ich eine Zahlungserinnerung, dass der Betrag am 3.8 fällig ist.

Nun ist der 3.8 ein Freitag, aufgegebene Überweisungen würden frühestens am Montag, den 6.8 den Empfänger erreichen, evtl. eher am 7.8. also heute.

Heute erhalte ich eine Mahnung!!!!!!!!!!!!!! mit drei Euro Mahngebühr datiert vom 6.8.

Jetzt bin ich so sauer, dass ich morgen anrufe, den all mein Wut ins Gesicht knalle und mich als Stammkundin abmelde.

PS: Meine Zahlungsanweisung habe ich am 6.8 aufgegeben, also 2 Tage später als erfordert. Wahrscheinlich ist das Geld heute, spätestes morgen auf deren Konto.

PSPS: warum dieser Thread im Pavillon gelandet ist, ist mir ein Rätsel. So spassig und sinnbefreit ist das Thema nun doch nicht. :zwinker:

playlady
08.08.2007, 17:53
@lukulla,

aber wenn das zahlungsziel der 03.08.07 ist, musst du auch dafür sorge tragen, dass das geld am 03.08.07 auf deren konto ist und nicht dann erst überweisen..........

wir sind selbstständig und ich kann leider auch die andere seite gut verstehen.........zumal sie dir bzw. den kunden 14tage als zahlungsziel geben............
playlady

Lukulla
08.08.2007, 20:48
Dann müsste ich ja bei meiner Überweisungsauftrag vorher die Banklaufzeiten mit einkalkulieren und die Bank anrufen mir bestätigen lassen wie lange ein Transfer von Bank X zu Bank Y benötigt.

Das halte ich für nicht vertretbar. Ich halte es da mit der Theorie von Turner, der sagte, für Banklaufzeiten bin ich nicht verantwortlich, genauso wenig wie für Paketlaufzeiten. Lass nur mal was schief gehen, ein elektronischer Fehler, der einen Tag dauert und zupp wäre ich in der Bredouille, weil das Geld einen Tag zu spät ankommt:

Möchte ich Nummer Sicher gehen, müsste ich eine Überweisung 4 Tage vorher aufgeben. Einkalkuliert, dass das Paket ab Rechungsstellungsdatum 2-4 Tage unterwegs ist (Lager, Logistik, Zentrale, Paketdienst, Auslieferung), hätte ich dann gerade mal 6 Tage zur Besichtigung der Ware von eigentlich 14 Tagen Rückgaberecht.

Lukulla
08.08.2007, 20:54
zumal sie dir bzw. den kunden 14tage als zahlungsziel geben.....

Nun bei Deiner Ansicht tun sie das eben nicht.
Rechungsdatum: 10. August
Zahlungsziel: 14 Tage = 24. August auf dem Konto Eingang
Paket kommt, wenn man Glück hat, am 12. August.

Das Geld muss am 24. August auf dem fremden Konto sein, = Überweisungsauftrag auf Nummer Sicher am 20. August.

Das heisst, real hat man eine Dauer von gerade mal 8 Tagen!
Nix 14 Tage. Wo 14 Tage drauf steht, möchte ich auch 14 Tage Zeit haben.