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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : komischer Traum



Inaktiver User
15.11.2006, 08:30
Hallo Forum!

Kann hier jemand Träume deuten? Ich habe hier eine ziemlich stressige Woche, Nachbar mault wegen der Tannen, Ogata mault rum, Arbeit ohne Ende..wache mit Kopfweh auf und habe immer denselben Traum:
Ich stehe vor meiner ersten Wohnung (Studibude) und gehe dorthin die Treppe hoch. Mein Sohn sitzt dort auf dem Dachboden neben der Wohnung (den es reell garnicht gab) und kommt nicht rein in die Wohnung.
Ich auch nicht. Wir gucken beide durch ein Loch in die Wohnung. dort herrscht das totale Chaos und zwei Kinder spielen mitten in dem Chaos. Eine Frau sieht uns und ist erst ziemlich unfreundlich. Sie wäre frisch geschieden, kein Geld, ihr gings scheiße und jetzt nerven wir auch noch. Ich versuche sie in ein Gespräch zu verwickeln, damit ich mal in meine alte Wohnung gucken kann und zeige meinem Sohn Details: guck mal, der Heizkörper und so. (Die Wohnung sieht wirklich innen genauso aus wie meine erste Bude.) Hier hat Mami mal gewohnt, da gabs Dich noch garnicht. Woraufhin mein Sohn immer sagt: Doch, das war auch meine Wohnung. (???) Und ich bin richtig wehmütig. Und dann wache ich mit Kopfweh auf...

KleinesPloetz

sophiamagdalena
19.11.2006, 15:33
Also, ich will den Traum nicht deuten, wie Du es vielleicht erwartest. Träume werden oft aus unserem" Inneren Ich " gesandt, um das äußere, das "tatsächliche Sein", wieder zurecht zurücken. Wovor hast Du Angst und was quält Dich wirklich? Nimm Dir Zeit für Dich selbst.
Viel Glück

Yeti
20.11.2006, 23:06
Logische Kiste, du vermißt dein altes Leben, denn das heutige ist chaotisch. Das alte Leben ist aber nicht zurücckzuholen. Du möchtest lieber mit deinem Sohn in der Studentenbude wohnen. Dein Sohn ist ja da und daher gibt es auch keine Vergangenheit ohne ihn.

Wer oder was ist ein Ogata? Dem Nachbarn tu einen Gefallen und tu was er von dir erwartet! Sind die Dinger zu hoch, zu breit oder sonstwas? Schneide sie oder entferne sie! Frag ihn was ihn daran stört.

Stell dieses Ogata an die Stelle, wo vorher die Tannen standen!

Arbeit? Du meinst die Arbeitsstelle? Sei froh, daß du eine Arbeit hast. Versuche selbständig zu arbeiten! Frag den Chef ob er dir bescheidsagen kann, wenn er mit deiner Arbeit zufrieden ist. Das wirkt dann wie ein Lob und Lob macht noch fleißiger.

Gegen schlechte Träume helfen Dinge, die du iin deiner Kindheit gemacht hast.
Ich habe schonmal einer Freundin, die nachts mit den Zähnen knirschte, erzählt, sie soll mit einem Teddy schlafen. Sie hatte garkeinen mehr und so lieh sie sich einen bei irer Tochter aus.
Das Zähneknirschen hörte spontan auf.

Wo du dich bei Teddyproblemen hinwendest weißt du ja bereits, nicht?

:smile:

Inaktiver User
24.11.2006, 01:06
Hi Yeti!

Danke für die Traumdeutung...


Logische Kiste, du vermißt dein altes Leben, denn das heutige ist chaotisch. Das alte Leben ist aber nicht zurücckzuholen. Du möchtest lieber mit deinem Sohn in der Studentenbude wohnen. Dein Sohn ist ja da und daher gibt es auch keine Vergangenheit ohne ihn.:

Jaaaaa, da könnte was dran sein..so ein akademischer Rapunzelturm hat so seine Vorteile. Weißt Du, manchmal möchte ich am Liebsten 3 Wochen nur irgendetwas schreiben..auf jeden Fall keine Leute - höchstens den Kurzen.


Wer oder was ist ein Ogata?

Ogata ist die Abkürzung für Organisierte gemeine allgemeine Tadel-Anstalt, ach nee - Offene Ganztagsschule - stimmt ja...
Jeden Tag irgendein Pillepalle. Mein Sohn hat einen gekratzt, mein Sohn will dass einer bei den Hausaufgaben neben ihm sitzt... Am Liebsten würde ich mal bei denen anrufen. "Ich kriege meine Akten nicht weg, die sind so schwierig." "Bääh, die Treppe ist dreckig, ich krieg die nicht sauber." :-))) Ich meine, Mensch, das ist doch deren ARBEIT, oder? Vor Allem, wenn man denen sagt, was man ändern könnte, damits klappt, machen sie sowieso nicht was man sagt, sondern argumentieren dagegen. Also was wollen die denn?? Übrigens - vielleicht frag ich die das einfach mal: "Was wollen Sie denn eigentlich, was ich machen soll?" (Vielleicht soll ich meinen Sohn ja zuhause verhauen, weil er mit den Fingern Wurst gegessen hat - mach ich aber nicht.) Jetzt habe ich erst mal Urlaub und den Kurzen dort eine Woche abgemeldet - welche Ruhe, welcher Frieden...


Dem Nachbarn tu einen Gefallen und tu was er von dir erwartet! Sind die Dinger zu hoch, zu breit oder sonstwas? Schneide sie oder entferne sie! Frag ihn was ihn daran stört.

Hm, er will, dass ich die hohen Tannen zu seinem Garten wegmache. Naja, dann kann er aber mit 6 großen Fenstern direkt hier in die Bude und auf die Terasse gucken und das, wo die im sommer auch noch jeden Tag Party machen im Garten. Ich will doch wenigstens optisch meine Ruhe. (Über den Krach bis in die Nacht habe ich mich ja nie beschwert. Hat er doch eigentlich Glück mit mir, oder?) Habe ich ihm auch schon erklärt. Naja, dass die Tannen in sein Grundstück ragen und die Pflanzen vertreiben, kann ich ja verstehen und habe sie säuberlich am Zaun lang abgeschnitten. War ja auch okay. Hat aber nicht gereicht. Er will sie halt weghaben. Die ganze Zeit, die ich geschnibbelt habe, hat er mich wüst beschimpft. 6 Stunden lang - so lange hat nämlich das Schnibbeln gedauert. :-(( Da kann man schon mal Alpträume kriegen, finde ich.



Arbeit? Du meinst die Arbeitsstelle? Sei froh, daß du eine Arbeit hast. Versuche selbständig zu arbeiten! Frag den Chef ob er dir bescheidsagen kann, wenn er mit deiner Arbeit zufrieden ist. Das wirkt dann wie ein Lob und Lob macht noch fleißiger..

Mein direkter Chef hat noch nie jemanden gelobt außer sich selbst. Der kann nur meckern. Aber der Chef drüber lobt mich wenigstens - selten aber kräftig. Den sehe ich leider nicht so oft, aber das rufe ich mir dann immer wieder ins Gedächtniss...das hilft. Klar, bin ich froh, dass ich die Arbeit habe, aber ist halt auch manchmal bischen viel.


Gegen schlechte Träume helfen Dinge, die du iin deiner Kindheit gemacht hast.
Ich habe schonmal einer Freundin, die nachts mit den Zähnen knirschte, erzählt, sie soll mit einem Teddy schlafen. Sie hatte garkeinen mehr und so lieh sie sich einen bei irer Tochter aus.
Das Zähneknirschen hörte spontan auf...

Tja, ins Bett legen und lesen, im Dunkeln ne Runde um den Block rennen, Geschichten ausdenken - keine schlechte Idee. Süßkram futtern - nicht so gut. :-)) Auch nackig im Regen rumlaufen ist glaube ich nicht mehr wirklich vertretbar. Vor Allem, wenn die Tannen weg sind. :-)) Das mit dem Teddy finde ich gut. Mein Nickel ist aber immernoch in Gefangenschaft... :-) Morgen werde ich mal einen Schlüssel organisieren.


Wo du dich bei Teddyproblemen hinwendest weißt du ja bereits, nicht? ...

:-)))))))))))))

Hm, das tat mal gut. Irgendwie kann ich die Ogata-Leute jetzt auch verstehen - einfach mal raus mit dem Frust. Jawoll! (Aber bitte nicht um 14°° direkt nach der Arbeit und ohne Mittagessen bei mir.)


Viele Grüße vom KleinenPloetz.