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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : diagniose nach biopsie: brustkrebs



schbar55
14.11.2006, 14:04
seit freitag habe ich die diagnosebestätigung nach biopsie: es ist brustkrebs. der tumor ist 1,5 cm groß, invasiv vom drüsenläpchen in das umliegende gewebe einwachsend, stadium g 2, hormonrezeptoren positiv. jetzt suche ich frauen die krankheitsverlauf, heilung- und therapie erfahrung haben. ich fühle mich jetzt doch unter zeitdruck. zwischen biopsie und operation sollen nicht mehr als 14 tage verstreichen. außerdem finde ich es schrecklich daß ich immer noch nicht ganz genau das ausmaß der erkrankung kenne – ob lymphknoten befallen oder metastasen vorhanden sind. bei mir hat die biopsie unglaublich weh getan, obwohl laut information es nur ein pikser sein sollte. nach dem ersten »schuß« hatte ich richtig angst vor dem schmerz des nächsten. ich war heilfroh daß »nur« zwei gewebeproben entnommen wurden. ich weiß lieber was auf mich zukommt, damit ich mich darauf einstellen kann. so war ich total geschockt. außerdem habe ich jetzt einen heftigen bluterguß. die ärztliche betreuung und beratung wirkt erst einmal kompetent, vertrauenswürdig, freundlich und – soweit man das unter diesen umständen sagen kann – angenehm. über konstruktive entscheidungshilfen und persönliche erfahrungen, auch wegen der kliniks- und therapiewahl bin ich sehr dankbar!

TAKI
15.11.2006, 00:35
Liebe schbar!
Mein Mitgefühl, das ist hart, wenn es einen trifft.
Ich wünsche dir viel Kraft, liebe Menschen, die dich unterstützen und dass du die für dich richtigen Entscheidungen triffst.
Ich habe dir eine PN mit weiteren Infos geschickt.
Alles Liebe dir
TAKI

clematis61
15.11.2006, 06:57
Guten Morgen Schbar,

ich kann gut nachfühlen, wie es jetzt in dir aussieht.
Ich erhielt im Juli die Diagnose Brustkrebs. Es folgten brusterhaltende OP mit Entnahme von 11 Lymphknoten, derzeit mache ich Chemotherapie und es folgen noch Strahlenbehandlung und Antihormontherapie. Ich habe Krebs G3.

Lass dir Zeit für alles und lass dich nicht drängen. Ich kann nur empfehlen, immer eine zweite Arztmeinung einholen.
Bleib bei dem Arzt, bei dem du ein gutes Gefühl hast.
Mein behandelnder Gynäkologe ist gleichzeitig Onkologe, ich denke, eine gute Kombination.
Die Wahl der Klinik ist schwierig. große Kliniken haben natürlich sehr gute Erfahrungen.
Ich war in einer kleinen Klinik in München,mein Gyn hat dort Belegbetten, er hat die OP selbst gemacht und ich wurde super betreut. Ich bin auch jetzt bei ihm in der Tagesklinik und erhalte da ambulant die Chemo.

Bei der Entnahme der Lymphknoten wird erst der "Wächterlymphknoten" entfernt und sofort untersucht.
Ist er nicht befallen, werden keine weiteren Lymphe entnommen.

Bei mir waren 7 befallen und 11 wurden entnommen.
Ich habe aber durch die Entnahme der Lymphe keinerlei Beschwerden.

Ich kann dir nur Mut machen, es geht immer weiter.
Such dir auch Hilfen. Ich bin in einer Selbsthilfegruppe, gehe allerdings nicht regelmäßig zu den Treffen. Aber da weiß ich, dass ich nicht allein bin und sehe, dass man es schaffen kann. Das gibt mir Kraft durchzuhalten.

Die Nebenwirkungen der Chemo sind nicht ohne, aber auch da gibt es schon viele Möglichkeiten, es erträglicher zu machen. Und wenn ich nach einer Chemo mal ein paar Tage total durchhänge, dann weiß ich, nach einer Woche wird es besser, dann ist wieder Licht am Ende des Tunnels.

Was ich derzeit noch lernen muss, ist, viel Geduld aufzubringen, um meinem Körper die Zeit zum Heilen zu geben, die er braucht.
Ich bin wohl eher ein ungeduldiger Mensch. Und wenn dann alles etwas langsamer, oder manchen Tag garnicht geht, dann kommt bei mir Unzufriedenheit auf.
Ich war immer die Aktive, Helfende, Handelnde. Und plötzlich ist man in einer anderen Situation.
Abgeben, helfen lassen, sich von der Familie und Freunden "tragen" lassen. Das zu lernen ist derzeit eine große Herausforderung für mich.


Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächsten Wochen und Monate. Du wirst es schaffen.

Alles Liebe Clematis

Als Lektüre hat mir sehr das "Über-Lebensbuch Brustkrebs" von Goldmann-Posch geholfen. Dort findet man wichtige Tipps, Erklärungen, Adressen und Hinweise, um auch auf Arztgespräche gut vorbereitet zu sein.

schbar55
15.11.2006, 10:12
ich komme gerade von meinem arzt und hatte die nachrichten von euch in meiner mailbox. heute geht mir alles nah und ich könnte nur heulen. vielen dank für eure unterstützung!

schbar55
15.11.2006, 11:04
Abgeben, helfen lassen, sich von der Familie und Freunden "tragen" lassen. Das zu lernen ist derzeit eine große Herausforderung für mich.

liebe clematis, ich danke dir. alles was du schreibst hilft mir sehr! vielen dank für deine guten wünsche und möge die kraft mit uns sein ;-)

barbara

schbar55
15.11.2006, 11:13
Ich habe dir eine PN mit weiteren Infos geschickt.

liebe taki, das werde ich mir gleich anschauen.
ich bin noch nicht so vertraut mit dem wie das hier alles funktioniert. aber immerhin weis ich schon mal das »pn« für private nachrichten steht ;-) vorab danke für alles!
liebe grüße barbara

der ordner ist leer?
:-/

KHelga
15.11.2006, 15:12
Liebe Barbara, liebe Clematis,

zunächst einen Link über die Erklärung der Euch genannten Diagnose bzw. die, die nach der OP folgt.

klick hier (http://http://www.naturheilverfahren-krebstherapie.de/texte/laien/infos/2002/krebs-l05-klassifizierung.html)

Aus eigener Brustkrebserfahrung kann ich Euch wärmsten den www.krebskompass.de (http://www.krebskompass.de) und zwar das Forum 'Brustkrebs' empfehlen. Dort werden Ihr von Betroffenen aufgefangen und erklärt werden alle Fragen.

Wünsche von Herzen einen guten Behandlungserfolg.

TAKI
16.11.2006, 00:25
Hallo schbar!
Da muss ich wohl beim Abschicken einen Fehler gemacht haben, sorry!
Ich werde dir diese Tage alles neu aufschreiben!
LG
Regine

TAKI
16.11.2006, 00:27
Hier ist noch ein interessanter Link zu einem Interview mit Clemens Cuby über das Thema Heilen:
http://www.bewusster-leben.de/show.php?id=625 (entnommen dem Newsletter von www.bleep.de).

schbar55
16.11.2006, 12:35
der tipp ist gold wert. endlich eine differenzierte klassifizierung die klarheit in die begrifflichkeit bringt. super und danke! alles was licht ins dunkle bringt hilft mir sehr und bringt sicherheit in meine wankende welt.
eine kleine anmerkung zu dem link, da mußte ich etwas herumeiern bis keine fehlermeldung mehr kam. zuviele https, hat aber letztendlich geklappt ;-)))

vielen, vielen dank!


[QUOTE=KHelga]Liebe Barbara, liebe Clematis,

zunächst einen Link über die Erklärung der Euch genannten Diagnose bzw. die, die nach der OP folgt.

klick hier (http://http://www.naturheilverfahren-krebstherapie.de/texte/laien/infos/2002/krebs-l05-klassifizierung.html)

KHelga
16.11.2006, 15:16
Liebe schbar,

weiß jetzt nicht, ob Du mich oder TAKI meinst.

In der Tat bekomme ich inzwischen bei dem Link = Brustkrebs TNM-Schema nicht die richtige Seite angezeigt.

Soll ich es nochmal neu versuchen?

@TAKI
Habe mal den von Dir angezeigten Link nachgelesen.

>bewusster leben: Was unterscheidet in diesem Zusammenhang denjenigen, der es schafft, sich selbst zu heilen, von demjenigen, der es nicht schafft?
Kuby: Wer es schaffen möchte, verteufelt seinen Schmerz nicht. Will nicht vor ihm weglaufen, ihn betäuben, herausschneiden lassen oder mit einer chemischen Keule niederschlagen. Der nimmt den Schmerz als Alarmsignal, um in sich zu gehen und seine Seele zu fragen: „Was ist eigentlich los?“ Deswegen sind ja auch meine Seminare im Augenblick so erfolgreich.

bewusster leben: Sie sagen, dass Sie Ihren Teilnehmern zeigen, wie sie wieder mit ihrer Seele in Kontakt kommen können? Verraten Sie uns den Trick?
Kuby: Das ist einfach. Die Teilnehmer schreiben ihrer Seele beispielsweise einen fünfseitigen Brief und erkennen dadurch intuitiv, was ihre Seele von ihnen möchte. Sie glauben gar nicht, wie glücklich das die Menschen macht. Da fließen Freudentränen. Es ist fantastisch. Da brauche ich gar nicht wissen, was sie für eine Krankheit haben, das geht mich im Grunde auch nichts an. Ich sage ihnen nur: „Ihr braucht keinen Guru, ihr braucht keinen Papst, ihr braucht keinen Heiler. Es gibt niemandem in diesem Universum, der euch besser kennt, als eure Seele. Und die fragt ihr, warum ihr eure Krankheit habt. Und ihr müsst es nur zulassen und vertrauen.“ Sie kennen das mit vernachlässigten Haustieren, zu denen immer gesagt wird: „Platz!“ und „In die Ecke!“ Das sind verschreckte Hascherl. Da muss man vertrauensbildende Maßnahmen ergreifen, um die wieder hervorzulocken. So muss man es mit seiner Seele auch machen. Und dann bemerken die Leute, dass sie zwanzig, dreißig Jahre nicht mit ihrer Seele kommuniziert haben – und ich bekomme später Dankesbriefe: „Mein Krebs ist weg.“ Und dann sage ich: „Das ist ja toll, ich wusste gar nicht, dass sie Krebs hatten!“

bewusster leben: Gibt es für Sie überhaupt unheilbare Krankheiten?
Kuby: Die einzige Grenze, die es gibt, ist immer nur unser Bewusstsein, aber die ist massiv. Und wenn ich glaube, dass ich nur so lange lebe, wie mein Körper und wenn ich kein Bewusstsein für die Kontinuität des Geistes habe, dann ist es schwer, unheilbare Krankheiten zu heilen. Deshalb ist das einzige, was ich in meinen Seminaren mache, die Bewusstseinsgrenze zu erweitern. Man muss nicht esoterisch werden, um das zu begreifen.>

Als (Brustkrebs) Betroffene begreife ich das ganz und gar nicht.

schbar55
16.11.2006, 17:51
hallo helga, wird es jetzt chaotisch?
»»weiß jetzt nicht, ob Du mich oder TAKI meinst.««
öh, bei was denn? jetz stehe ich auf dem schlauch.

»»In der Tat bekomme ich inzwischen bei dem Link = Brustkrebs TNM-Schema nicht die richtige Seite angezeigt.

Soll ich es nochmal neu versuchen?««
nö, ist nicht nötig. hab es ja hinbekommen ;-) und fand bzw. finde den link auch wirklich gut, wie schon gesagt!

ich habe zuviel auf den alternativen seiten gesurft.:knatsch: jetzt ist mir ganz duselig . ich mach mal eine info-pause. morgen gehe ich zu meinem naturkundlich orientierten frauenarzt und schau mal wie es mir dann geht.

lieben gruß
barbara

TAKI
16.11.2006, 22:08
Hallo KHelga!

Clemens Cuby hat sich quasi von einem kompletten Querschnitt geheilt - kein Arzt hatte ihm eine Chance gegeben, aber er hat es geschafft. Er ist Dokumentarfilmer und hat Heiler in der ganzen Welt besucht, darüber einen Film gedreht und 2 Bücher darüber geschrieben.

Ich denke, sowas macht Hoffnung, dass Dinge möglich sind, die zunächst unmöglich erscheinen.
Jeder muss selber herausfinden, welche Möglichkeiten er/sie auf dem Weg zur Heilung miteinbezieht.
Ich persönlich habe im Laufe der Zeit die verschiedensten Dinge zu Hilfe genommen: neben OP, ganzheitlicher Medizin eben auch viele mentale Arbeit ect.pp.
Meiner Erfahrung nach kann man Dinge wie Medizin (egal ob rein schulmedizinisch, alternativ oder kombiniert), geistige Arbeit, Psychologie usw. wunderbar miteinander verbinden. Es muss kein Gegensatz sein. Alles was hilft, dient.
Die große Herausforderung ist, dass man die Entscheidungen trifft, die für einen selber am besten sind. Und das kann einem niemand von außen sagen, da muss man in sich reinhören. Für jeden ist der Weg anders, schließlich sind wir alle unterschiedlich.

Vielleicht hat jemand schon von folgendem Buch gehört: Bruce Lipton: "Intelligente Zellen - Wie Erfahrungen unsere Gene steuern" (Das Buch hat in USA den renommierten nationalen
Buchpreis (Best Books 2006 Award) gewonnen in der Kategorie
Naturwissenschaft.)
Ich habe es mit Begeisterung gelesen. Es zeigt, dass unsere Erfahrungen, äußeren Einflüsse - also Umgebeung, Psyche, Gedanken, Medikamente usw. starken Einfluss auf unsere Zellen haben.


Zitat: (Kurzinfo zum Buch von Lipton)
"Vielleicht haben Sie es schon geahnt, dass das Denken und Fühlen unser physisches Leben bestimmt. Jetzt können Sie sich sicher sein. Erstaunliche wissenschaftliche Erkenntnisse über die biochemischen Funktionen unseres Körpers zeigen, dass unser Denken und Fühlen bis in jede einzelne unserer Zellen hineinwirkt. Der Zellbiologe Bruce Lipton beschreibt genau, wie dies auf molekularer Ebene vor sich geht. In leicht verständlicher Sprache und anhand eingängiger Beispiele führt er vor, wie die neue Wissenschaft der Epigenetik die Idee auf den Kopf stellt, dass unser physisches Dasein durch unsere DNS bestimmt würde. Vielmehr wird sowohl unser persönliches Leben als auch unser kollektives Dasein durch die Verbindung zwischen innen und außen, zwischen Geist und Materie gesteuert. Eine Erkenntnis, die, logisch weiter gedacht, auch weiterreichende spirituelle Konsequenzen hat."

Oder auch die Erkenntnisse von Dr.Emoto: dass Wasser seine Qualität verändert, je nach äußeren Einflüssen.

"Wasser verändert seine Qualität, wenn es durch Musik, Gedanken oder Worte beeinflusst wird. Der menschliche Körper besteht zu zirka 65 Prozent aus Wasser, das ebenfalls auf Gedanken reagiert. Welche Auswirkungen haben also Gedanken auf den Zustand unseres Körpers? "

Ich finde, es gibt viele Dinge zwischen Himmel und Erde, die bis vor kurzem noch unglaublich erschienen und die man nun wissenschaftlich belegen kann.

Mir macht sowas Mut, weil es mir zeigt, dass ich selber Einfluss auf meine Gesundheit habe, auf alle Zellen.

Man muss sowas ja nicht machen, aber von der Möglichkeit zu wissen, erweitert eben den Horizont und eröffnet einem manchmal auch dann Chancen, wenn es nach medizinischem oder menschlichem Ermessen aussichtslos aussehen mag.

KHelga, vielleicht konnte ich dir hiermit erklären, wieso ich diese Informationen auch für Brustkrebspatientinnen interessant finde.

Dir und allen anderen hier alles Liebe
Regine

KHelga
17.11.2006, 14:16
Hallo TAKI,

ich kann nur von mir sprechen und meinen überdurchschnittlich häufigen OP's.

NIE hat ein Arzt oder meine Onkologin - wohlgemerkt bei Tumorerkrankungen - auf befragen - zu naturheilkundlichen Zusatztherapien geraten. Sinngemäß hieß es: Das hilft nur einem, nämlich dem Hersteller.

Was Cuby betrifft: > Ich denke, sowas macht Hoffnung, dass Dinge möglich sind, die zunächst unmöglich erscheinen.>

Daran glaube ich nicht.

Ibranka
17.11.2006, 16:27
Hallo Helga, ist dein Krebs durch die ganzen Behandlungen denn weggegangen?


Ich habe immer das traurige Gefühl, dass frau auch wenn sie nach den Regeln der ärztlichen Kunst behandelt wird und Operationen, Chemotherapie und Bestrahlung mitmacht, tortzdem nicht geheilt wird.

Also dass weder der oben genannte Cuby noch die moderne Medizin in Bezug auf Brustkrebs den Stein der Weisen gefunden haben.

So habe ich jetzt versucht, mich über die Möglichkeiten der Taxanbehandlung zu informieren. Die soll ja die wirksamste Chemotherapie sein, aber auch nicht mehr als wenige Monate Lebensverlängerung bringen.

Deshalb weiss ich nicht, ob ich mir das antun soll?

Meinst du denn, dass du von Brustkrebs geheilt bist?

Ibranka

KHelga
17.11.2006, 17:33
Hallo Ibranka,

hast Du hier irgendwo über Deinen Brustkrebs gepostet?

Würde ich gerne nachlesen und Dir dann antworten.

Unabhängig davon bist Du mit Deiner Frage am besten im www.krebskompass.de aufgehoben.

Zum Glück gibt es in der BriCom nicht so viele BK-Betroffene.

TAKI
17.11.2006, 21:05
Hallo KHelga und hallo ihr anderen!

Du hast recht KHelga, zu bestimmten Dingen findet man den Zugang nur, wenn man dran glaubt bzw. es einfach probiert - ich war und bin da halt sehr experimentierfreudig!
Was hatte ich zu verlieren? Diese ganzheitlichen Methoden schädigen den Körper ja nicht.

Ich kenne eine Studie, die nachweist, dass die 5 Jahres-Überlebensrate bei nicht-metastasiertem Brustkrebs 91% beträgt (falls keine Chemo gemacht wurde) und bei metastasiertem immerhin noch 68%.
Die Auswertung erfolgte durch ein unabhängiges Institut, also nicht durch die Praxis, die die Behandlungen durchführte.

Da es sich bei dem Link um eine Praxis handelt, wo man sich die Studienergebnisse runterladen kann, stelle ich ihn nicht hier ins Forum, denn ich möchte es nicht als Werbung missverstanden wissen.
Wer sich dafür interessiert, dem schicke ich es als PN.

@KHelga: dir schicke ich es mal, denn ich weiß, dass du dich ja viel informierst.

Bitte versteht mich richtig: Ich möchte niemanden zu etwas überreden oder einen medizinischen Ratschlag geben, denn das kann und darf ich nicht.
Mein Anliegen ist lediglich, Informationen bereizustellen, damit sich jede/r über die möglichen Behandlungswege informieren kann, sich eine eigene Meinung bildet und dann entscheidet, wie der individuelle Weg aussieht.

Alles Liebe dir und allen anderen
TAKI

P.S.: bzgl. deines Hinweises, dass an naturheilkundlichen Mitteln (es geht auch nicht nur um Mittel, es geht um Veränderungen in verschiedenen Bereichen) nur die Hersteller verdienen, möchte ich mal folgende Frage in den Raum stellen:
Wer verdient in sog. aussichtslosen Situationen an gewissen sehr teuren Therapien, die selbst dann noch von Ärzten verordnet werden (weil sie Standart sind), wenn selbst die Ärzte sagen, dass es nur eine kurzfristige aufschiebende Wirkung hat?
Und was sagt uns die Tatsache, dass ein sehr hoher Prozentsatz der Ärzte auf Befragen sagt, sich selber und Familienangehörige würden sie nicht mit den Standarttherapien behandeln?
Auch eine interessante Frage...
Klar, die Ärzte haben ihre Vorgaben. Es gibt viele offene Fragen.
Abschließend möchte ich betonen, dass ich nichts gegen Schulmedizin/er habe - nehme es selber auch in Anspruch -, aber bei chronischen Erkrankungen muss man eben oft andere Dinge hinzuziehen.

Ich wünsche jedem, den für sich besten Weg zu finden!

KHelga
17.11.2006, 23:21
Liebe Taki,

Deine PN habe ich bekommen, den LINK noch nicht gelesen.

>Diese ganzheitlichen Methoden schädigen den Körper ja nicht.>

Wer das machen möchte, muß jede Frau für sich entscheiden. Nur, mir fällt auf, dass Du noch nie etwas dazu geschrieben hast, wer das bezahlen soll?

Ich habe während meiner diversen Krankenhaus- und einigen Rehaaufenthalten sehr viele Frauen erlebt, die ihre Kündigung ins Krankenhaus bzw. direkt in die Reha geschickt bekommen haben.
Bei Frauen, die ihre Kinder großziehen und deshalb zu Hause - ohne Entgeld - arbeiten = also nur der Mann verdient, wie sollten diese - rein theoretisch - die ganzheitliche Methode - meist in einer Privatklinik - bezahlen?

Es ist ja so, dass für Krebskranke nicht genügend getan wird insofern, dass die Ärzte sie gar nicht ausführlich über ihre Erkrankung in deutscher Sprache aufklären und schon gar nicht auf ihre seelischen und finanziellen Nöte eingehen.
Aber das ist ein anderes Thema.

clematis61
18.11.2006, 09:17
Wer verdient in sog. aussichtslosen Situationen an gewissen sehr teuren Therapien, die selbst dann noch von Ärzten verordnet werden (weil sie Standart sind), wenn selbst die Ärzte sagen, dass es nur eine kurzfristige aufschiebende Wirkung hat?


Hallo TAKI,

was ist eine "aussichtslose" Situation? Kurzfristige, aufschiebende Wirkung?
Für einen Menschen, der vielleicht noch 1 Jahr zu leben hat, kann eine Therapie, die sein Leben vielleicht um ein weiteres Jahr verlängert sehr sehr wichtig sein.
Ich würde alles tun, um noch ein paar Jahre auf dieser Welt und bei meiner Familie zu bleiben. Und dafür kämpfe ich.

Meinen Onkologe kann ich auch zu verschiedenen Naturheilverfahren befragen. Und ich muss sagen, er steht diesen Dingen sehr positiv gegenüber. Er sagt mir aber auch, wenn er von einer dieser Methoden nicht so überzeugt ist. Ob ich mich dann dafür entscheide, ist immer noch meine eigene ganz persönliche Entscheidung.
Und ich muss sagen, alles was mich stärkt, und sei es nur im Glauben an die positive Wirkung, das hilft mir auch.
Davon bin ich fest überzeugt.
Ich probiere aber nicht alles aus, denn gerade diese Scharlatane, die meinen, sie könnten diese schreckliche Krankheit 100% heilen, die wollen doch nur Geld verdienen und nutzen die Notlage von uns Kranken schamlos aus.
Ich wäge sehr ab, höre in mich hinein und informiere mich gut.
Viele Hilfe erhielt ich dabei bei Krebskompaß und mamazone.
Unlängst gab es im Klinikum Augsburg eine mehrtägige Veranstaltung für Frauen mit Brustkrebs "Projekt Diplompatientin".
Ich finde das sehr gut, denn umfassend informiert, können wir viel selbstbewußter auftreten und die richtigen Entscheidungen für uns treffen.

Liebe Grüße Clematis

TAKI
18.11.2006, 23:59
Hallo KHelga und Clematis!

@KHelga: Die Kostenerstattung ist wirklich leider oft ein gr0ßes Problem bei der ganzheitlichen Behandlung.
Einige Dinge werden inzwischen auch von den gesetzlichen Kassen übernommen, vieles nicht.
Aber es gibt zum Glück auch verschiedene Dinge, die man selber tun kann und wo sich die Kosten in Grenzen halten.
Ich persönlich finde es sehr ungerecht, dass dass man als Patient nicht wirklich frei wählen kann und dass ein Unterschied zwischen gesetzlich und privatversicherten Menschen gemacht wird. Habe deswegen oft "einen dicken Hals" gehabt, obwohl ich persönlich noch zu den Privilegierten gehöre, weil privat versichert.
Trotzdem habe ich einiges selber bezahlt - manches über Klage erstattet bekommen und einige Dinge streichen müssen, weil ich sie nicht mehr finanzieren konnte.
Bei uns war ich auch Alleinverdienerin - zum Glück war mein Job nicht gefährdet.

@Clematis: Deinem Beitrag kann ich nur zustimmen.
"Alles" mache ich auch nicht! :)
Das "Projekt Diplompatientin" hört sich supergut an. Gerade in dem Bereich Krebs, denn da kann ja wirklich kaum jd voraussagen, was denn nun wem am Besten hilft, da ist noch viel Forschung erforderlich.
Information und nach innen hören ---> das hilft mir auch sehr bei Entscheidungen.
Mit "kurzfristig/aufschiebend" meine ich, wenn es jd immer schlechter geht und jd nach Aussage der Ärzte z.B. nur noch 1-3 Monate leben kann und man dann weiter Chemo macht - also obwohl selbst der Arzt nicht glaubt, dass es noch hilft oder die Lebenszeit/-qualität verbessert wird. --- Wäre man da nicht besser im familiären Umfeld als in der Klinik aufgehoben?....

Euch beiden weiterhin alles Gute!
Regine

schbar55
20.11.2006, 18:40
wollte mich nur noch mal melden, morgen geht es in die uni klinik. mittwoch wird operiert. ich bin total aufgeregt und super nervös. ich hoffe ich höre von euch wenn ich die op überstanden habe und wieder zu hause bin. vielen dank für eure tips und unterstützung
liebe grüße barbara

Sisma
21.11.2006, 14:50
ich drück dir die Daumen das alles gut geht!!!!

Summer85
21.11.2006, 18:36
Hi

Ich drück die die Daumen.
Wird schon alles gutgehen.
Dann meld dich mal wenn du wieder aus der Klinik zurück bist.

schbar55
30.11.2006, 13:50
hallo, ich bin zurück.
ich müßte purzelbäume schlagen vor glück. dabei sitze ich jetzt zu hause und meine hoffnung, dass wenn ich nach der op nach hause komme alles wieder so ist wie früher, löst sich in wohlgefallen auf und die emotionen schlagen weiterhin purzelbäume. die befunde sind im gesundheitlichen sinne alle sehr positiv. der tumor ist weit im gesunden operiert und entfernt, lymphe, knochen und lunge sind frei. morgen habe ich das therapiegespräch und den schlußendlichen befund in der uniklinik. diesmal wieder mit busenfreundin. manchmal bin ich ja lernfähig;-)))

damali
21.12.2006, 16:30
Hallo Taki
kannst Du mir den Pin auch schicken, den Du schbar geschickt hast??
Muß mich entscheiden, ist echt schwer....
Sibylle