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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?



Borealis
06.11.2006, 20:20
Hi,

also, unser Nachbar hat einen Hund, der wohl gerne auf Katzen geht. Ein riesiger Dogo Argentino. Unsere Nachbarin, die auch 3 Katzen hat, war wohl auch mal beim Ordnungsamt, weil der Hund manchmal über den Zaun springt, und hier rumläuft (was sowieso viele Hunde aus dem Dorf tun, aber die haben alle nix gegen Katzen). Letzte Nacht ist er wohl wieder über den Zaun, und die Nachbarin meint gesehen zu haben, wie der Hund ihren Kater im Garten gebissen hat, seit dem ist ihr Kater verschwunden. Sie war dann heute wieder beim Ordnungsamt und bei der Polizei. Sie kommt wohl auch mit dem Hunde-Nachbarn nicht so gut klar - ich finde ihn ja bis jetzt sehr nett, aber wir wohnen auch noch nicht so lange hier - von daher kann ich nicht so richtig einschätzen, ob das mit dem Hund und dem Kater stimmt, oder ob da das Verhältnis zwischen den beiden mit eine Rolle spielt.

Ich mache mir aber nun natürlich auch Gedanken wegen unserer Katzen. Bis jetzt war ich ja immer davon überzeugt, daß ein Hund eine Katze eh nicht kriegt.

Die andere Frage ist, ob man dem Hund das jetzt noch irgendwie abgewöhnen kann. Ich glaube, so hoch könnte der Nachbar seinen Zaun gar nicht bauen, daß der Hund da nicht mehr drüber käme.

murmeltier
06.11.2006, 20:42
Dogo Argentinos (argentinische Doggen) sind Jagdhunde, da wird sich das Aberziehen zumindest ausgesprochen schwierig und langwierig gestalten und von Leuen, die es nicht mal fertigbringen, so gut auf ihren Hund zu achten, dass er nicht in fremden Gärten Katzen beißt, bezweifle ich, dass dafür genug Verantwortungsbewusstsein und Ausdauer vorhanden ist :niedergeschmettert:

Es ist nämlich leider alles anderes als einfach... :unterwerf:

Mir scheint, da hilft nur eine Zaunerhöhung. sicher kann man den so hoch machen, dass der Dogo da nicht rüber kommt - oder kann er klettern? (Manche Hunde können das, aber die wenigsten). 2 Meter hoch springen doch die wenigsten Hunde. Ansonsten gibt es Zäune, die oben nach innen gebogene Kanten haben - da ist dannn nix mit drüber klettern oder springen - sowas haben viele Tierheime.

Kostet natürlich richtig Geld, aber wenn die Leute ihren Dogo weiter unbeaufsichtigt im Garten lassen wollen, bleibt kaum was anderes. Vielleicht sonst höchstens noch eine befestigte lange Schleppleine, die ausreichend Bewegung für den Hund ermöglicht (z.B. 10 Meter Länge), aber nicht bis zum Nachbarsgarten rüber reicht.

Darauf, dass ein Hund eine Katze nie erwischt, würde ich nicht wetten... Sind mir leider andere Fälle bekannt...

Hoffentlich geht es dem Nachbarskater gut :niedergeschmettert:

ReginaM
06.11.2006, 20:48
Ich glaube, so hoch könnte der Nachbar seinen Zaun gar nicht bauen, daß der Hund da nicht mehr drüber käme.
Wird er aber müssen, er hat dafür zu sorgen, dass von seinem Hund keine Gefahr ausgeht.

Ich bin mir jetzt auch nicht sicher, ob Dogo Argentinos nicht sogar in einigen Bundesländern auf der Liste für gefährliche Hunde stehen, dann gelten noch strengere Auflagen.

Ob man einem Hund das Jagen von Katzen noch abgewöhnen kann, würde ich mit jein beantworten. Sofern der Hund auch sonst "gut im Gehorsam" steht, könnte es mit viel Gedul, Mühe und Konsequenz klappen. Allerdings scheinen diese Dinge nicht in ausrechendem Maße gegeben zu sein, sonst würde der Hund erst gar nicht über den Zaun springen.

Ansonsten denke ich auch, dass kein Hund eine gesunde Katze erwischt, aber eine kranke oder alte möglicherweise eben doch.

Inaktiver User
06.11.2006, 20:55
Oder aber die Katze ist zutraulich, dann geht das böse ins Auge.....

Erklärter Feind Nr. 1 von unserem Labrador sind Katzen......

Wenn er eine erwischen würde, er würde sie erledigen.....

Und er kämpft, bis er ohne Fell da steht.....

Abgewöhnen, nein ! Unter Kontrolle halten, auf jeden Fall !

Grüße Peppi

murmeltier
06.11.2006, 21:10
Ich bin mir jetzt auch nicht sicher, ob Dogo Argentinos nicht sogar in einigen Bundesländern auf der Liste für gefährliche Hunde stehen, dann gelten noch strengere Auflagen.



Stehen sie, eben weil es besondesr große Jagdhunde sind.
In NRW, Brandenburg und Hamburg z.B. Jeweils auf Liste 2.

Strengere Vorgaben ergeben sich daraus aber trotzdem nicht - Warum auch? Auf dem eigenen Grundstück gelten für keinen Hund Vorgaben - außer eben, dass man dafür Sorge zu tragen hat, dass er es nicht alleine verlassen kann bzw. je nach Bundesland gekennzeichnet sein muss, dass sich ein "gefährlicher Hund" dort befindet.
Im eigenen Garten muss kein Hund Maulkorb oder Leine trage - solange er eben ausbruchssicher eingezäunt ist.

ReginaM
06.11.2006, 22:26
Stehen sie, eben weil es besondesr große Jagdhunde sind.

Nein, weil er oft zu den sogenannten Kampfhunden gezählt wird. Der Dt. Drahthaar z. B. hat annähernd die gleiche Schulterhöhe, Rüden oft sogar noch mehr, ist also ebenfalls ein besonders großer Jagdhund und steht in keiner Liste. Allerdings ist der D. A. schwerer.




Strengere Vorgaben ergeben sich daraus aber trotzdem nicht - Warum auch? Auf dem eigenen Grundstück gelten für keinen Hund Vorgaben - außer eben, dass man dafür Sorge zu tragen hat, dass er es nicht alleine verlassen kann bzw. je nach Bundesland gekennzeichnet sein muss, dass sich ein "gefährlicher Hund" dort befindet.

Also gut, extra für dich: ich meinte ALLGEMEINE AUFLAGEN, z. B. Wesenstest, evtl. höhere Hundesteuer usw.

Borealis
06.11.2006, 22:35
so gut auf ihren Hund zu achten, dass er nicht in fremden Gärten Katzen beißt, bezweifle ich, dass dafür genug Verantwortungsbewusstsein und Ausdauer vorhanden ist

Es ist nämlich leider alles anderes als einfach...


Mhh, also, wenn ich jetzt anbieten würde, sagen wir, mit dem Hund in die Hundeschule zu gehen, würde das wahrscheinlich auch nicht viel nutzen, oder? Ansonsten ist er nämlich - glaube ich - ein ganz lieber ... sieht halt nur etwas gefährlich aus. Aber vermutlich müsste der Nachbar das schon selber machen, oder?
Das Gefühl, daß er wirklich kein Verantwortungsbewusstsein hat, hatte ich bis jetzt wohl noch nicht, ist eher etwas überfordert.



Mir scheint, da hilft nur eine Zaunerhöhung. sicher kann man den so hoch machen, dass der Dogo da nicht rüber kommt - oder kann er klettern?

Mhh, der hat 'ne halbe Villa mit Riesen-Grundstück inklusive Schafsweide, aber kaum Geld, weil alles auf seine Ex-Frau läuft. Von daher gestaltet sich das wohl etwas schwierig.

Das Ding ist, ich verstehe seine Seite irgendwie auch, und möchte auch, daß es dem Hund gut geht, aber unser aller Katzen hier trotzdem in Sicherheit sind ... und sehe da gerade keinen workaround.

Ich glaube aber schon, daß er einen Wesenstest bestehen würde ... es sei denn, da wird eben auch auf Katzen getestet, was wahrscheinlich nicht so ist, oder?

murmeltier
06.11.2006, 22:59
Ich mag mich ungern streiten, aber nunja...


Nein, weil er oft zu den sogenannten Kampfhunden gezählt wird. Der Dt. Drahthaar z. B. hat annähernd die gleiche Schulterhöhe, Rüden oft sogar noch mehr, ist also ebenfalls ein besonders großer Jagdhund und steht in keiner Liste. Allerdings ist der D. A. schwerer.

Eben das schwerer macht es bzw. die Körperbemuskelung.
Der Doge Argentino wird eben nicht zu den sogenannten Kampfhunden gezählt (höchstens von der Boulevardpresse), sonst stünde er auf Liste 1 (Kampfhunde/gefährliche Hunde), nicht auf Liste 2 (Hunde bestimmter Rassen, widerlegbar gefährliche Hunde).


Also gut, extra für dich: Ich meinte ALLGEMEINE AUFLAGEN, z. B. Wesenstest, evtl. höhere Hundesteuer usw.

Jein. Hundesteuer hat widerum nichts mit dem Landesgesetz zu tun sondern wird von den Kommunen einzeln bestimmt, auch für Hunde, die im Landesgesetz keinen Auflagen unterliegen bzw. in manchen Städten eben nicht, obwohl es Landesauflagen gibt. Manche Städte erheben erhöhte Hundesteuer für Rassen, die in keinem der 16 Bundesländer gelistet sind.

Die Sonderauflagen wie z.B. Maulkorbzwang, Wesenstest oder so gibt es zum Teil, sind aber in dieser Situation völlig unerheblich, da der Hund ja wohl auf Trebe ist, wenn sowas geschieht und sie daher eh nicht greifen. Daher habe ich die Erwähnung nicht verstanden.
Was hat es denn auch mit dem hier geschilderten problem zu tun, welcher Rasse der Hund angehört udn ob dafür ggf. eine erhöhte Steuer zu zahlen ist? Macht das einen Unterschied?

Und Regina, du musst es nicht extra für mich erklären.
Nochmal - ich möchte dich nicht extra missverstehen. Aber du drückst dich eben mitunter durchaus missverständlich aus. Passiert - mir auch - nur dreh mir doch daraus bitte keinen Strick, wenn ich nachfrage.

murmeltier
06.11.2006, 23:04
Mhh, der hat 'ne halbe Villa mit Riesen-Grundstück inklusive Schafsweide, aber kaum Geld, weil alles auf seine Ex-Frau läuft. Von daher gestaltet sich das wohl etwas schwierig.

Das Ding ist, ich verstehe seine Seite irgendwie auch, und möchte auch, daß es dem Hund gut geht, aber unser aller Katzen hier trotzdem in Sicherheit sind ... und sehe da gerade keinen workaround.

Ich glaube aber schon, daß er einen Wesenstest bestehen würde ... es sei denn, da wird eben auch auf Katzen getestet, was wahrscheinlich nicht so ist, oder?

Wenn er ohne Aufsicht im Garten ist, halt evtl. wirklich an langer Laufleine? Austoben kann er sich dann wenn jemand dabei ist, auf den er im Zweifelsfall hört.

Dass du mit ihm die HuSchu besucht, halte ich auch für wenig hilfreich, denn es ist ja nicht mit 1 mal die Woche Übungsstunde getan. das muss ja konsequent und täglich trainiert werden.

Der Wesenstest sieht in jeder Gemeinde anders aus. Ich kenne mittlerweile eine ganze Reihe - aber keinen wo mit lebenden Katzen gestet würde. EInmal jedoch mit einer Katzenattrappe.

Wenn du mir sagst, aus welchem Bundesland du kommst, wäre immerhin zu klären, ob es dort überhaupt Auflagen für den Dogo gibt wie z.B. einen Wesenstest.

Die Auflage, dass ein Hund nicht allein den Garten verlassen können darf, besteht ja unabhängig von der Rasse für jeden Hund.

LG

Natalie

Borealis
06.11.2006, 23:27
Wenn du mir sagst, aus welchem Bundesland du kommst, wäre immerhin zu klären, ob es dort überhaupt Auflagen für den Dogo gibt wie z.B. einen Wesenstest.

Die Auflage, dass ein Hund nicht allein den Garten verlassen können darf, besteht ja unabhängig von der Rasse für jeden Hund.

Bundesland ist NRW.
Das mit den Auflagen ... ist ja so eine Sache! Klar, kann man darauf pochen.
In den Auflagen unserer Stadt steht allerdings auch, z.B., daß Katzen, die weiter als 300 m von der nächsten Bebauung angetroffen werden, von Jägern abgeschossen werden dürfen. Haha ... wenn unsere Katzen mal eben rausgehen, sind die ratzfatz weiter als 300 Meter vom Haus, und somit von jeglicher Bebauung entfernt.

(Kleine Geschichte am Rande: im Nachbarort wurde mal zufällig der Hochstand eines Jägers, der Tags zuvor eine Katze abgeschossen hatte, von einem Trecker gerammt - da hilft dann nur noch Selbstjustiz).

Und daß die Hunde hier im Ort frei rumlaufen können, soviel sie wollen, finde ich ja an sich auch sehr schön ... und von daher auch echt schade für den Dogo, daß er da - im Gegensatz zu allen anderen - so eingeschränkt werden muss.

Grrr ... ich merke schon, ich rede mich um Kopf und Kragen, einerseits will ich, daß es dem Hund gut geht, andererseits, daß meine Katzen in Sicherheit sind ...

murmeltier
06.11.2006, 23:43
Also am Rande:

In NRW gehört der Doge zu "Hunde bestimmter Rassen" (NICHT zu "gefährliche Hunde"!), deshalb besteht für den Dogo z.B. auch kein Zuchtverbot und auch kein Importverbot auf Bundesebene.

Trotzdem GÄBE es hier prinzipiell Auflagen für Hund und Halter, z.B. eben dass der Hund beim Verlassen des Grundstückes Maulkorb und/oder Leine tragen muss, falls der Halter keinen Wesenstest mit ihm absolviert hat. Das weiß man aber wohl nicht wirklich, oder?

Ist ja aber in diesem Fall auch völlig egal, oder sehe ich das falsch? Sollten diese Auflagen tatsächlich bestehen, wird der Dogo sich bevor er abhaut nicht selbst den Mauli umtun, daher gehört es hier in meinen Augen gar nicht her.

Alles was wichtig wäre, ist ein höherer bzw. nach innen gewinkelter Zaun oder eben den Hund ohne Aufsicht nur an der Schleppleine im Garten zu lassen. Vielleicht kannst du deinen Nachbarn darauf einfach mal ganz freundlich ansprechen?
Wenn er den Hund an eine Laufvorrichtung oder mit einem Bodenhaken und einer 10-Meter-Leine so befestigt, dass er den Zaun gar nicht erreichen kann, wäre ja schon Abhilfe geschaffen... Schlag das doch einfach mal vor. Sag halt ganz offen, dass du den Hund eigentlich magst, aber eben Angst um deine Katzen hast. Das müsste er ja eigentlich verstehen...

Und bitte halt aus auf dem Laufenden, was mit dem Kater eurer Nachbarin ist.

LG

Natalie

Inaktiver User
07.11.2006, 00:08
Verlass dich nicht darauf, dass Hunde eine Katze nicht erwischen könnten. Jeder große Jagdhund, aber auch viele Schäferhunde und andere etwas zubissfreudigere Hunde sind ohne weiteres in der Lage, eine Katze zu töten, wenn die sich nicht rechtzeitig auf einen Baum oder unter einen Holzstapel rettet. Selbst unsere friedliche Boxerhündin hat bereits 2 auf dem Gewissen (Da es eigene Katzen waren, habe ich zumindest nicht die Nachbarschaft gefährdet).
Bei 300 m Entfernung vom Haus schießt kein Jäger eine Katze, auch wenn es erlaubt ist, weil er so nah selten den Hochsitz stehen hat und weil das meistens Ärger gibt. Tatsächlich scheuchen Katzen in freier Wildbahn aber eine ganze Reihe bodenbrütende Vögel auf, die dann nicht immer zu ihrem Gelege zurückkehren. Erstaunlicherweise richtet ein herumstreunender Hund bei weitem nicht so viel Unruhe unter den Wildtieren an wie eine Katze. Dennoch dürfte selbst der Hund geschossen werden, wenn er sich außerhalb der Einwirkung seines Herrchens/Frauchens befindet.

Borealis
07.11.2006, 00:32
Erstaunlicherweise richtet ein herumstreunender Hund bei weitem nicht so viel Unruhe unter den Wildtieren an wie eine Katze.

Naja. Kommt dann halt auf die Wildtiere an. Die Rehe hier dürften vor unseren Katzen wohl eher keine Angst haben.

Inaktiver User
07.11.2006, 06:56
Hi,

also, unser Nachbar hat einen Hund, der wohl gerne auf Katzen geht. Ein riesiger Dogo Argentino. Unsere Nachbarin, die auch 3 Katzen hat, war wohl auch mal beim Ordnungsamt, weil der Hund manchmal über den Zaun springt, und hier rumläuft (was sowieso viele Hunde aus dem Dorf tun, aber die haben alle nix gegen Katzen). Letzte Nacht ist er wohl wieder über den Zaun, und die Nachbarin meint gesehen zu haben, wie der Hund ihren Kater im Garten gebissen hat, seit dem ist ihr Kater verschwunden. Sie war dann heute wieder beim Ordnungsamt und bei der Polizei. Sie kommt wohl auch mit dem Hunde-Nachbarn nicht so gut klar - ich finde ihn ja bis jetzt sehr nett, aber wir wohnen auch noch nicht so lange hier - von daher kann ich nicht so richtig einschätzen, ob das mit dem Hund und dem Kater stimmt, oder ob da das Verhältnis zwischen den beiden mit eine Rolle spielt.

Ich mache mir aber nun natürlich auch Gedanken wegen unserer Katzen. Bis jetzt war ich ja immer davon überzeugt, daß ein Hund eine Katze eh nicht kriegt.

Die andere Frage ist, ob man dem Hund das jetzt noch irgendwie abgewöhnen kann. Ich glaube, so hoch könnte der Nachbar seinen Zaun gar nicht bauen, daß der Hund da nicht mehr drüber käme.

Abgewöhnen wohl kaum, erzieherisch unter Kontrolle halten ja. Was bei freiem Auslauf im Garten ja schon mal wegfällt.
Erst einmal ist der Nachbar gefordert, alle Massnahmen zu ergreifen, dass der Hund auf seinem Grund bleibt. Was natürlich erst einmal schwer -bzw. wohl nur sehr langwierig- durchzusetzen sein wird, wenn er sich querstellt.

Eine Katze, die vor dem Hund wegläuft, zieht in aller Regel den kürzeren, falls sie nicht rechtzeitig auf einen Baum o.ä. kommt.
Eine Katze, die den Nerv hat, sich dem Hund zu stellen und ihm kräftig einen Hieb auf die Nase geben kann, bleibt Sieger.

LG Delenn

Gartenzwergin
07.11.2006, 08:20
Wesenstest hin, Wesenstest her. Ich glaube, der ist hier nicht wegen der Katzen angebracht :wie?:

Der total gutmütige, altersschwache Jagdhund meiner Freundin, hat alle Katzen platt gemacht, die sich im Umkreis befanden. Ich war total irritiert, weil ich es diesem Hund überhaupt nicht zugetraut hätte. Meine Freundin hat einen Bauernhof und der Hund durfte frei rumlaufen. Das geht dort nicht anders. Als sie die Nachbarn "gewarnt" hat, haben die nur den Kopf geschüttelt und meinten: "Unsere Katzen sind flink und ihr Arcor ist doch ein lieber..." :freches grinsen: :freches grinsen: :freches grinsen: Arcor hat bei Katzen einfach ROT gesehen...

Ich glaube, beim Wesenstest wäre er mit Bestnote rausgegangen.

In einem dicht besiedelten Wohngebiet sieht die Sache anders aus. Der Hund sollte dann nicht ohne Aufsicht im Garten sein oder der Zaun muss höher gezogen werden.

Gartenzwergin

ReginaM
07.11.2006, 08:25
Eben das schwerer macht es bzw. die Körperbemuskelung.

Dann hast DU dich aber in diesem Fall missverständlich ausgedrückt!:smile:

Es ist auch nicht so, dass grundsätzlich jeder große und schwere Jagdhund auf einer Liste steht. Auf diesen Listen stehen Hunde, die als gefährlich gelten bzw. deren Gefährlichkeit vermutet wird!

Ehrlich gesagt, ich bin die Wortklauberei langsam leid.



@Borealis,

um Rehe dürfte es bei Katzen wohl weniger gehen, eher schon um Vögel und deren Gelege oder Kleintiere.

Meines Wissens knallen Jäger weder Hunde noch Katzen so einfach ab, schon gar nicht in der Nähe von Häusern und bei uns stehen Hochstände schon mal in nur 50 m Entfernung. Soweit mir bekannt ist (kein Anspruch auf Richtigkeit!) muß der Jäger erstmal versuchen, das Tier lebend zu fangen und/oder Anzeige gegen den Halter erstatten, notfalls gegen Unbekannt. Ob das immer gemacht wird, weiß ich natürlich nicht. Normalerweise kennt aber ein Jäger die Häuser in unmittelbarer Nähe und auch die Haustiere dort. Ich kenne es so, dass in solchen Fällen der Jäger erstmal mit den Haltern spricht und meistens reicht das dann auch aus.

Ich lebe in einem sehr wald- und wildreichen Gebiet mit entprechender Jagdausübung. Zudem stehen bei uns viele Höfe unmittelbar am Waldrand und keiner von denen ist eingezäunt. Hunde und Katzen haben fast alle. Dennoch ist mir persönlich kein Fall bekannt geworden, in dem ein Haustier erschossen worden wäre. Ich folgere daraus, dass es weit weniger "schießwütige" Jäger gibt, als oft behauptet wird.

Das sollte allerdings kein Freibrief sein, seine Haustiere herumstreunen zu lassen, das sollte sich schon aus Gründen des Tierschutzes von selbst verbieten.

Ein Wesenstest mit lebenden Tieren ist meiner Meinung nach strikt verboten.

Inaktiver User
07.11.2006, 08:42
Meines Wissens knallen Jäger weder Hunde noch Katzen so einfach ab, schon gar nicht in der Nähe von Häusern und bei uns stehen Hochstände schon mal in nur 50 m Entfernung. Soweit mir bekannt ist (kein Anspruch auf Richtigkeit!) muß der Jäger erstmal versuchen, das Tier lebend zu fangen und/oder Anzeige gegen den Halter erstatten, notfalls gegen Unbekannt. Ob das immer gemacht wird, weiß ich natürlich nicht.

Jein. Das kommt auf die Region an in der du wohnst, bzw. die Verordnungen sehen auch bei Abschuss einen Schutz des Tieres vor, soll heißen, der Jäger ist angehalten zu versuchen das Tier einzufangen...

Sagen wir so: Es gibt solche und solche wie immer. Ich kenne sowohl einen Jäger, der mit mir 2 Stunden mit seinem Jeep durch den Wald ist, mir Taschentücher spendierte (ich war hysterisch und musste ein bißchen heulen), sein Handy lieh (musste überall rumtelefonieren, ob Hund vielleicht dort auftaucht) und schlußendlich auch meine entlaufene (damals pubertäre) Geisteskranke einfing (Hündchen hat sich als Schißbuchse nach 2 Stunden doch sehr sehr gefreut, seit diesem Tag hatte sie dann auch ein Geschirr für Walspaziergänge, da sie just an dem Tag die perfekte Rückwärtstechnik entdeckt hatte, um sich aus dem Halsband zu winden :knatsch: ).

Ich hatte aber auch schon das Vergnügen, dass mir einer androhte den Hund zu erschießen und das Gewehr anlegte, ich wäre schließlich in seinem Wald. Hund war neben mir im Sitz und an der Leine. Ich habe mich dann zitternd vor den Hund gestellt und ihm mitgeteilt, erst mich zu erschießen zu müssen. Selten innerlich so gezittert. Vor mir stand jemand, der weniger als die Hälfte des IQs meines Hundes besaß, allerdings hatte er das Jagdgewehr...

Meine Anzeige wurde natürlich wegen Geringfügigkeit eingestellt, bzw. Aussage gegen Aussage...wie immer bei sowas :niedergeschmettert: .

Was Katzen angeht, ist es meiner Erfahrung nach so, dass eine Katze innerhalb der Fluchtbewegung zum Opfer wird, es sei denn sie traut sich sitzenzubleiben und auf den Hund zu gehen. Da Katzen fiese Kämpfer sind (Augen und Nase als bevorzugtes Ziel), gewinnt in dem Fall normalerweise die Katze. Flüchtet sie, zieht sie im Normalfall den Kürzeren...

LG
Estrella
(die keine Jäger mehr mag, bis auf den einen mit dem Jeep :smirksmile: )

ReginaM
07.11.2006, 09:03
Jein. Das kommt auf die Region an in der du wohnst, bzw. die Verordnungen sehen auch bei Abschuss einen Schutz des Tieres vor, soll heißen, der Jäger ist angehalten zu versuchen das Tier einzufangen...

Darum schrieb ich ja "meines Wissens"!:smirksmile: Sowas ist ja auch immer ein bisschen Auslegungssache.


Ich hatte aber auch schon das Vergnügen, dass mir einer androhte den Hund zu erschießen und das Gewehr anlegte, ich wäre schließlich in seinem Wald. Hund war neben mir im Sitz und an der Leine. Ich habe mich dann zitternd vor den Hund gestellt und ihm mitgeteilt, erst mich zu erschießen zu müssen. Selten innerlich so gezittert. Vor mir stand jemand, der weniger als die Hälfte des IQs meines Hundes besaß, allerdings hatte er das Jagdgewehr...



Bist du sicher, dass das ein Jäger und kein größenwahnsinniges Rindvieh war, das sich mit der Flinte in der Hand stark fühlt?

Inaktiver User
07.11.2006, 09:13
Daß freilaufende Katzen sehr große Schäden anrichten, ist bekannt. Es geht dabei nicht um Rehe, sondern um bodenbrütende Vögel (z. B. der Wachtelkönig - streng geschützt) und um Reptilien (die Echsen leiden extrem unter freilaufenden Katzen!). Das nur mal vorweg, mir tun die vielen Zauneidechsen, die Katzen zum Opfer fallen, tatsächlich leid, unsere Fauna wird arg dezimiert.

Mein Hund, z. B., läßt jede Katze in Ruhe, die sich ruhig vor ihm bewegt, an ihm vorbeiläuft oder einfach in der Sonne liegt. Aber wehe, sie flieht! Dann ist er hinterher, doch dadurch, daß ich ihn nicht unbeaufsichtigt lasse, passiert nichts, er lät sich (ungern!) abrufen.

Ich bin bei Jägern auch recht zwiegspalten, kenne aber sehr viele nette, mein bester Freund ist einer, z. B. Aber beim Ausreiten oder Hundespaziergängen sehe ich durchaus einiges, was Hunde und Katzen betrifft, was echt nicht notwendig ist. Insofern: viele Jäger bemühen sich, aber manche sind einfach nur besoffen, verblödet, selbstherrlich und kompensieren mit der Flinte ihre eigene Minderwertigkeit.

LG,
One

Cook3
07.11.2006, 09:19
Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?

Ein jagdlich geführter allemal.

Ansonsten sehe ich das Problem Hund / Katze eher darin, die Katze an den Hund zu gewöhnen, als umgekehrt.

Cook3

Inaktiver User
07.11.2006, 09:47
Daß freilaufende Katzen sehr große Schäden anrichten, ist bekannt. Es geht dabei nicht um Rehe, sondern um bodenbrütende Vögel (z. B. der Wachtelkönig - streng geschützt) und um Reptilien (die Echsen leiden extrem unter freilaufenden Katzen!). Das nur mal vorweg, mir tun die vielen Zauneidechsen, die Katzen zum Opfer fallen, tatsächlich leid, unsere Fauna wird arg dezimiert.

LG,
One

Dass Katzen für die Ausrottung verschiedener Tierarten zuständig sind, wird fälschlich immer wieder behauptet.
Hier ein Auszug aus einem Artitkel "Miese- oder Miezekatze. Katzen töten 1 Million Hasen" (http://www.extratip-goettingen.de/archiv/miese-oder-mieze-kaetzen.html)

Auszug:
Natürlich erbeuteten Hauskatzen Wildtiere, aber: „Untersuchungen über die Fressfeinde von Hasen und Wildvögeln haben ergeben, dass vor allem Fuchs, Hermelin, Steinmarder, Graureiher und Mäusebussard hier eine Rolle spielen, Katzen spielen bei diesen Untersuchungen eine verschwindend kleine Rolle!“

und weiter:
„Das vielfach gebrauchte Argument der Jagdfunktionäre, die Katze würde mit Vorliebe Junghasen und Jungfasane verspeisen, wird zur Rechtfertigung des Katzentötens benützt, greift aber nicht“, so Mike Ruckelshaus, wissenschaftlicher Mitarbeiter des BMT. Der Biologe H. Spittler habe die Mägen von 300 in Nordrhein-Westfalen getöteten Katzen untersucht, die von Jägern erschossen worden sind und kam zu dem Ergebnis, dass in nur drei Prozent der Katzenmägen Hasenüberreste, in zwei Prozent der Katzenmägen Fasanenüberreste gefunden wurden. Biologen in der Schweiz untersuchten ebenfalls den Mageninhalt von 281 von Jägern geschossenen Katzen. Das Ergebnis: In nur einem Katzenmagen wurden Hasenrückstände gefunden, Fehlanzeige bei den Fasanen. Das Revier, in dem die Katzen getötet worden waren, sei ein gutes Fasanengebiet, auch an Hasen mangele es auf diesen Feldern nicht.

Vogelreste werden in Katzenmägen übrigens auch nur in vernachlässigbarem Umfang gefunden.

Vögel und Echsen sind auch Raubtiere. Wer trauert um die Regenwürmer und Insekten die von diesen Tieren gefressen werden. Wer trauert um die Mäuse und Ratten. Das ist ok, wenn sie von der Katze gefangen und getötet werden.
Das grösste Raubtier aber ist der Mensch. Da ist es normal, dass Tiere gezüchtet werden um dann abgeschlachtet zu werden, da ist es normal, dass im Herbst "Wild" auf dem Speiseplan steht.
Nein, ich bin kein Vegetarier. Ich bitte nur darum, die Relationen einmal zu beachten.

In einem alten Katzenbuch, das ich leider im Moment nicht finde, stand ein Bericht mit Bildern über die Nachkriegszeit in Berlin. Dort lebten in den Trümmern Katzen und Bodenbrüter einträchtig nebeneinander. Keiner starb aus, weder Katze noch Vogel.

Inaktiver User
07.11.2006, 13:28
@Delenn
Völlig unbestritten, dass der Mensch das größte Raubtier ist und durch seine Art, zu leben, etliche Tierarten bereits ausgerottet hat.
Aber deswegen stören Katzen trotzdem bei allzu freiem Herumlaufen die Wildtiere. Es geht dabei nicht darum, dass sie die Hasen oder Fasanen fressen könnten (was sie lt. o.g. Untersuchung offenbar auch wenig tun), sondern um die Unruhe. Bei streunenden Hunden entsteht nur ein ganz kurzer Moment der Störung, dann können alle Wildtiere die Gefahr einordnen und dann ist sie ja auch schon wieder vorbei. Eine Katze aber untersucht ein Gebiet leise und in Ruhe, was eine viel nachhaltigere Störung darstellt und Wildtiere veranlasst, weiter zu fliehen und nicht zurückzukehren zum Gelege. Oder die Eier sind mittlerweile zu kalt geworden zur weiteren Bebrütung. Das ist der Punkt.
Und zum Thema Katze vs. Jäger:
In der hiesigen Region werden die Besitzer streunender Hunde mehrfach aufmerksam gemacht, wenn ihre Hunde im Revier unterwegs sind. Da wird nicht einfach draufgeballert. Ich weiß aus den letzten 10 Jahren keinen einzigen Fall eines erschossenen Hundes. Bei Katzen sieht das schon anders aus. Rassekatzen oder welche mit Halsband in relativer Häusernähe werden nicht erschossen, sondern es erfolgt nur ein Hinweis an die Besitzer. Katzen, die auf Stoppelfeldern Mäuse fangen, werden auch nicht geschossen, die machen sich ja eher nützlich. Die werden höchstens das Opfer schneller (Jagd-)hunde (denen es übrigens völlig egal ist, ob die Katze flieht oder angreift, sie töten sie und büßen gelegentlich auch ein Auge dabei ein, aber für die Katze ist es auf jeden Fall zu spät).
Katzen, die zu Hauptbrutzeiten in hohen Wiesen herumstreifen, die enden gelegentlich ohne Vorwarnung.

Inaktiver User
07.11.2006, 13:56
Text zu dem Thema, was freilaufende Katzen so fressen ...
(Quelle: Geo)

Laut einer britischen Studie fallen jährlich über 250 Millionen Tiere des Königreiches den Raubzügen streunender Katzen zum Opfer - darunter auch Exemplare seltener Kleintierarten. Die britische Mammal Society hat nichts gegen Katzen - doch aufgeschreckt durch neue Erkenntnisse zum Raubverhalten des Heim-Tigers empfiehlt sie deren Besitzern, ihre Katze nachts im Haus zu halten oder zur Warnung potenzieller Beute mit einem lautstarken Glöckchen oder einem elektronischen Pieper auszustatten.

Nach dem von der Gesellschaft herausgegebenen Bericht "Look What The Cat Brought in" erlegten die fast tausend Katzen, deren Halter gebeten worden waren, fünf Monate lang jedes angeschleppte Beutetier zu notieren, insgesamt mehr als 14 000 Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien. Rechnet man diese Ergebnisse auf die gut acht Millionen Hauskatzen hoch, die in Großbritannien leben - in Deutschland sind es 6,3 Millionen -, ergibt sich eine Zahl von jährlich über 250 Millionen Opfern.

Zwar wurden Katzen vor allem ihrem Ruf als Mäusefänger gerecht: Mäuse rangieren ganz oben auf der Beuteliste, einschließlich der seltenen Wasserspitz-, Schwimm- und Schlafmäuse; für letztere - für den Menschen völlig harmlose Nager - könnte die Hauskatze allerdings einen der wichtigsten Fressfeinde darstellen. Unter den Vögeln mussten Spatzen am häufigsten ihr Leben lassen. Und selbst Lurche, Eidechsen und größere Tiere wie Kaninchen, Eichhörnchen, Wiesel und Hermeline wurden erlegt. Für die selteneren unter den Beutetieren bedeutet die Bejagung durch Hauskatzen eine nicht zu unterschätzende Gefährdung des Artbestandes. Ratten hingegen wurden von den Katzen meist verschmäht - wegen deren heftiger Gegenwehr.

Inaktiver User
07.11.2006, 14:04
@Delenn
Völlig unbestritten, dass der Mensch das größte Raubtier ist und durch seine Art, zu leben, etliche Tierarten bereits ausgerottet hat.
Aber deswegen stören Katzen trotzdem bei allzu freiem Herumlaufen die Wildtiere. Es geht dabei nicht darum, dass sie die Hasen oder Fasanen fressen könnten (was sie lt. o.g. Untersuchung offenbar auch wenig tun), sondern um die Unruhe.

Offenbar wird diese Unruhe aber gerne überschätzt:

"Fehlanzeige bei den Fasanen. Das Revier, in dem die Katzen getötet worden waren, sei ein gutes Fasanengebiet, auch an Hasen mangele es auf diesen Feldern nicht. "

Es gibt auch genügend andere Raubtiere sowie Wildkatzen die durch den Wald streifen.

Das Thema Jagd und das abschiessen von freilaufenden Katzen wird uns beide nicht auf einen Nenner bringen, befürchte ich. Für mich ist das durch nichts zu rechtfertigen und wird im Gegensatz zu dem, was Jäger erzählen, auch immer noch unnötigerweise praktiziert.

Meine ZÄ ist Jägerin und Tierschützerin (wobei ich mich da auch etwas schwer tue, wie ich zugeben muss) und hat mir das aus erster Hand bestätigt, dass es genügend Jäger gibt, die sich nicht scheuen, eine Katze grundlos zu erschiessen um des schiessens willen.

Inaktiver User
07.11.2006, 14:19
Text zu dem Thema, was freilaufende Katzen so fressen ...
(Quelle: Geo)


In dem von mir oben angegebenen Link wird zu dieser Studie unter andem wie folgt Stellung genommen:

Ob sich die Studie trotzdem so lückenlos von den knapp 1000 Katzen in Groß Britannien auf zwei Millionen wilde Katzen in Deutschland hochrechnen lässt, bezweifeln Göttinger Wildbiologen und zeigen sich überrascht über die Ergebnisse der Studie aus dem wissenschaftlich anerkannten Magazin.

und:
Ungenauigkeiten könnten sich in die englische Untersuchung zum Beispiel dadurch eingeschlichen haben, dass Katzen sich durchaus auch überfahrene Tiere einverleiben – auch wenn sie keine Aasfresser seien.
Tierschützer halten auch die vom DJV angegebene Anzahl verwilderter Katzen für zu hoch: „Zwei Millionen sind mit Sicherheit zu hoch geschätzt, eine Million ist realistischer“, so Hannelore Thied, die Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen / Thüringen des Bund gegen den Missbrauch der Tiere (BMT), der in Göttingen das Katzenhaus an der Lutter betreibt.
„Das vielfach gebrauchte Argument der Jagdfunktionäre, die Katze würde mit Vorliebe Junghasen und Jungfasane verspeisen, wird zur Rechtfertigung des Katzentötens benützt, greift aber nicht“, so Mike Ruckelshaus, wissenschaftlicher Mitarbeiter des BMT.

Den Vorschlag mit dem Glöckchen zeigt eigentlich, das das Magazin sich so genau nicht informiert hat. Die Katzen lernen schnell, sich lautlos und ohne dass die Glocke bimmelt, anzuschleichen. Sie ist keine Gefahr für den Vogel, wohl aber für die Katze.

Und, dass Katzen auch Mäuse jagen, die für den Menschen harmlos sind, da frage ich mich ehrlich, was soll denn ein solches Argument. Irgendwie ein wenig albern für eine Gesellschaft, die ernstgenommen werden möchte, oder?

Viele, aber nicht alle Katzen jagen Ratten, das ist richtig. Genau so richtig ist, dass viele Angst vor Ratten haben. Katzenmütter werden zum Beispiel nie eine lebende Ratte zum Training für ihre Kinder mitbringen. Lebende Mäuse aber sehr wohl.

Und was das Argument Singvögel etc. anbelangt. Gerade jetzt zur Herbst-/Winterzeit wird wie jedes Jahr gebeten, die Vögel nur bei äusserstem Frost und geschlossener Schneedecke zu füttern Argument u.a., dass zuviele Tiere überleben, die eigentlich der natürlichen Auslese zum Opfer fallen würden. Und über ein paar Vögel, die evtl. Futter ein paar Katzen sind, regt man sich auf.

Inaktiver User
07.11.2006, 14:24
Nein, nicht nur über ein paar Vögel, aber seit in meiner Umgebung sage und schreibe 12 Katzen rumtigern, ist die Zauneidechsenpopulation nicht mehr vorhanden. Definitiv. Keine mehr da. Da nutzen meine Totholzhaufen auch nicht.

Insofern (dem Glöckchenvorschlag kann ich auch nichts abgewinnen) wäre ich sehr dankbar, wenn nicht jeder, der neu einzieht, flugs 2 freilaufende Katzen hätte *seufz*

LG,
One

Inaktiver User
07.11.2006, 14:30
Insofern (dem Glöckchenvorschlag kann ich auch nichts abgewinnen) wäre ich sehr dankbar, wenn nicht jeder, der neu einzieht, flugs 2 freilaufende Katzen hätte *seufz*

LG,
One

Da sind wir beide ja schon wieder einer Meinung. Ich bin auch eher -wenn auch aus anderen Gründen- für reine Wohnungshaltung möglichst mit gesichertem Balkon oder abgesichertem Garten.

Ich glaube, damit könnten dann alle leben. Die Katzen, die Jäger, die Tierschützer und die Halter.

LG Delenn

Inaktiver User
07.11.2006, 14:50
*lächel* - Ich glaube, wir beide verstehen Tierschutz in ähnlicher Weise. Das jagdbare Wild ist eine Sache (die unter anderem mit viel Geld zu tun hat) und der Wildtierbestand (also incl. z. B. Reptilien), der eine Gegend einzigartig macht, die andere.

Ich habe auch nicht viel Sympathie für künstlich hoch gehaltene Rotwildbestände, etc. Aber das sollen sich die Jäger (bzw. Jagdpächter) und die Forstexperten schön alleine ausmachen.

Ich stelle mich mit meinem Schutzgedanken (auch unter Berücksichtigung der Katzen!) sowieso oft ins gesellschaftliche Out.

Aber: eigentlich ging es ja um Hunde, die Katzen jagen bzw. verletzen/töten können oder nicht *smile* - und ich bin auch überzeugt, daß sie es können, aber nicht alle es tun (zum Glück!).

So schließt sich der Kreis - auch Hunde sollten nicht rumstreunen, zum Schutz aller (inclusive ihnen selbst).

LG,
One

Bymyourlife
07.11.2006, 17:45
Eine Freundin von mir hat einen Hund, der inzwischen drei ihrer vier eigenen Perserkatzen totgebissen hat. Sie wollte ihn schon einschläfern lassen, aber hat es dann doch nicht getan.

Inaktiver User
08.11.2006, 13:55
Ansonsten denke ich auch, dass kein Hund eine gesunde Katze erwischt, aber eine kranke oder alte möglicherweise eben doch.

Was ist denn das für'n Unsinn ?

Bei aller Katzenliebe: Übernatürliche Kräfte haben die auch nicht. :unterwerf:

Wenn sie keine Ausweichmöglichkeit hat, der Hund sehr schnell ist, der Hund klüger ist etc pp., ist's um die Katze geschehen.
Gegen einen Hund - zumal einen großen - hat eine Katze null Chancen.

Außer der Hund ist feige oder es gelingt ihr, sich schnell genug zu verpfeifen.

Inaktiver User
08.11.2006, 13:59
Eine Freundin von mir hat einen Hund, der inzwischen drei ihrer vier eigenen Perserkatzen totgebissen hat. Sie wollte ihn schon einschläfern lassen, aber hat es dann doch nicht getan.

..... und jetzt wartet sie, bis auch der 4.te Perser totgebissen wurde?

Fürs einschläfern bin ich weiss Gott nicht. Aber hätte es nicht die Möglichkeit gegeben, sich beizeiten von dem Hund oder den Katzen zu trennen.

Dieses Verhalten ist mir schon ein wenig unverständlich. Spätestens nach dem 2.ten toten Perser wäre es Zeit gewesen zu handeln.

Inaktiver User
08.11.2006, 14:01
]In einem lten Katzenbuch, das ich leider im Moment nicht finde, stand ein Bericht mit Bildern über die Nachkriegszeit in Berlin. Dort lebten in den Trümmern Katzen und Bodenbrüter einträchtig nebeneinander. Keiner starb aus, weder Katze noch Vogel.[/COLOR]
[/COLOR][/COLOR]

Das ist aber ein schlechtes Beispiel .... Im Nachkriegsberlin gab es nicht viele Katzen, die sind größtenteils im Kochtopf gelandet.

Von daher hatten es die Bodenbrüter damals fein.

ReginaM
08.11.2006, 14:16
Was ist denn das für'n Unsinn ?

Bei aller Katzenliebe: Übernatürliche Kräfte haben die auch nicht. :unterwerf:

Wenn sie keine Ausweichmöglichkeit hat, der Hund sehr schnell ist, der Hund klüger ist etc pp., ist's um die Katze geschehen.
Gegen einen Hund - zumal einen großen - hat eine Katze null Chancen.

Außer der Hund ist feige oder es gelingt ihr, sich schnell genug zu verpfeifen.

Das ist überhaupt kein Unsinn und von übernatürlichen Kräften hab ich nichts geschrieben, das warst du! :smile:

Katzen sind im allgemeinen so schnell auf dem nächsten Baum, dass der Hund - und sei er noch so groß - das Nachsehen hat.

Inaktiver User
08.11.2006, 14:21
Das ist aber ein schlechtes Beispiel .... Im Nachkriegsberlin gab es nicht viele Katzen, die sind größtenteils im Kochtopf gelandet.

Von daher hatten es die Bodenbrüter damals fein.

Und selbst wenn es wenige Katzen gewesen wären, so hatten sie auf jeden Fall Hunger, denn Whiskas gabs ja wohl nicht.

murmeltier
08.11.2006, 14:24
..... und jetzt wartet sie, bis auch der 4.te Perser totgebissen wurde?

Fürs einschläfern bin ich weiss Gott nicht. Aber hätte es nicht die Möglichkeit gegeben, sich beizeiten von dem Hund oder den Katzen zu trennen.

Dieses Verhalten ist mir schon ein wenig unverständlich. Spätestens nach dem 2.ten toten Perser wäre es Zeit gewesen zu handeln.

Sehe ich auch so! Einschläfern ist nun wirklich Unsinn, aber wenn ich nicht die Möglich habe, die Tiere absolut konsequent zu trennen, würde ich das nie riskieren. Entweder man such eine neue Stelle für den Hund ohne Katzen oder man trennt sich im Interesse der Katzen selbst von ihnen...

Regina, das kommt immer drauf an, wie beherzt die Katze ist. Ich kenne leider mehere Katzen (gerade solche, die Hunde eigentlich kennen), die gar nicht erst flüchten würden, sondern auf Konfrontation gehen, selbst wenn sie zwischen Bäumen sitzen... Das endet dann in aller Regel recht übel... :niedergeschmettert:

Inaktiver User
08.11.2006, 14:27
Das ist überhaupt kein Unsinn und von übernatürlichen Kräften hab ich nichts geschrieben, das warst du! :smile:

Katzen sind im allgemeinen so schnell auf dem nächsten Baum, dass der Hund - und sei er noch so groß - das Nachsehen hat.

Regina, das stimmt häufig, leider nicht immer. Ich habe es erlebt, dass ein Schäferhund eine Katze durch die Gärten gehetzt hat. Die Katze hat es in ihrer Panik wohl nicht geschafft, auf einen der zahlreichen Bäume zu kommen. Sie wurde von dem Schäferhund totgebissen.
Wenn ein Hund hinter einer Katze herrennt, ist er eigentlich immer schneller und damit im Vorteil.

Inaktiver User
08.11.2006, 14:54
Regina, das stimmt häufig, leider nicht immer. Ich habe es erlebt, dass ein Schäferhund eine Katze durch die Gärten gehetzt hat. Die Katze hat es in ihrer Panik wohl nicht geschafft, auf einen der zahlreichen Bäume zu kommen. Sie wurde von dem Schäferhund totgebissen.
Wenn ein Hund hinter einer Katze herrennt, ist er eigentlich immer schneller und damit im Vorteil.

So isses.

Und der Hund ist eben ein Lauftier, die Katze nicht. Selbst wenn sie gleich groß wären, wäre der Hund auf längere Distanzen schneller. - Und wo ein Schäferhund einen Schritt macht, muß eine Katze ca. 5 machen.

Bei Bekannten in Spanien hat der Köter jede Woche 2-3 Katzen getötet und gefressen, die sich auf das - baumbestandene - Gelände verirrt haben.

Bei meiner Freundin ist mal ne Katze - beim "posen" und Hunde ärgern (war ein Hobby der dortigen Katzen) - von der Mauer geplumpst, dem Hund (ca. Spaniel-Größe) direkt vor die Füße. Das war's dann auch mit den sieben Leben. Die Hunde sind so ausgetickt, daß meine Freundin sich auch nicht getraut hat, dazwischen zu gehen.

ReginaM
08.11.2006, 15:07
Delenn, ich schrieb "im allgemeinen". :smile:

Und ich meine damit qausi in freier Wildbahn. In geschlossenen Räumen, engen Gärten ect. mag es anders aussehen. Aber wenn Hund und Katze sich nicht vertragen, macht es auch nicht viel Sinn, sie zusammen zu halten.

Ich habe bisher nur einen Hund (Riesenschnauzer) erlebt, der eine Katze erwischt hatte und die hat ihn derart zugerichtet, dass er danach Zeit seines Lebens Katzen aus dem Weg ging.

Inaktiver User
08.11.2006, 15:25
Und ich meine damit qausi in freier Wildbahn.

Tja... Aber genauso werden Hunde für den Hundekampf scharf gemacht ... Indem man sie auf freien Feld eine Katze zerfetzen läßt ....:knatsch:

Borealis
08.11.2006, 16:07
So,
Nachbars Kater ist wieder zu Hause - Gott sein dank - hat nur eine ganz kleine Wunde am Rücken. Also Glück im Unglück.
Und das Ordnungsamt war wohl auch gestern mal beim Hunde-Nachbarn und hat Dududu gemacht.
Ich hoffe, daß das jetzt auch hilft. Eigentlich sind wir nämlich auch aufs Land gezogen, damit unsere Katzen mehr Sicherheit haben.

murmeltier
08.11.2006, 16:18
Tja... Aber genauso werden Hunde für den Hundekampf scharf gemacht ... Indem man sie auf freien Feld eine Katze zerfetzen läßt ....:knatsch:

Naja, als Vorbereitung auf einen Hundekampf nützt das aber gar nichts - da sind ganz andere Dinge "gefragt" und eine Katze ist nunmal kein Hund. Das ist so also nicht richtig, dass es der Scharf-machung dient.

Wirs im Übrigen auch von Leuten gemacht, die meinen, Jagdhunde so trainieren zu können.

Das ist eher eine sadistische Freizeitbeschäftigung für Arschlöcher, die eben AUCH (nicht nur) von Leuten betrieben wird, die ihre Hunde kämpfen oder jagen (besser wildern) lassen.

Besonders vergleichbar mit Katzen in natürlicher Umgebung ist es auch nicht, denn in aller Regel werde dazu Katzen gefangen, in Säcke gepackt und auf freiem Feld nach ein wenig rumschütteln rausgelassen. Sie sind dann aj völlig orientietungslos und ehe sie überhaupt reagieren können und begreifen, was eigentlich los ist, hat der Hund sie schon :heul: :heul: :heul:

Ich bin dennoch der Meinung, dass eine Katze gegen einen Hund u.U. auch in "freier Wildbahn" sehr sehr alt aussieht und teile hier die optimistische Meinung von Regina nicht. Kenne einen Jagdterrier, der alles killt, was ihm vor die Nase kommt (Enten, Igel) und der totsicher auch jede Katze killen würde. Er hat sich an den Igeln schon so derb verletzt und trotzdem nicht aufgehört... (Die Halterin ist leider völlig unfähig. Na immerhin trägt er jetzt Geschirr, aus dem Halsband ist er ja einige male entwischt)

murmeltier
08.11.2006, 16:21
So,
Nachbars Kater ist wieder zu Hause - Gott sein dank - hat nur eine ganz kleine Wunde am Rücken. Also Glück im Unglück.
Und das Ordnungsamt war wohl auch gestern mal beim Hunde-Nachbarn und hat Dududu gemacht.
Ich hoffe, daß das jetzt auch hilft. Eigentlich sind wir nämlich auch aufs Land gezogen, damit unsere Katzen mehr Sicherheit haben.

Oh das freut mich aber sehr!

Ich drücke die Daumen, dass nun alles gut wird!

Wenn das Ordnungsamt da war und nur DuDuDu gemacht hat, scheinen ja auch sonst alle Auflagen für den Dogo erfüllt zu sein, sondern hätten sie den Hund nämlich vermutlich sichergestellt.

ReginaM
08.11.2006, 19:34
Tja... Aber genauso werden Hunde für den Hundekampf scharf gemacht ... Indem man sie auf freien Feld eine Katze zerfetzen läßt ....:knatsch:

Ich habe nicht geschrieben, dass ich das zulasse, ich habe nur geschrieben, dass ich kaum glaube, dass ein Hund da eine Chance gegen eine Katze hätte.

Und wie man Hunde zum Hundekampf abrichtet, davon hab ich, ehrlich gesagt, keinen blassen Schimmer!

Bymyourlife
09.11.2006, 08:46
..... und jetzt wartet sie, bis auch der 4.te Perser totgebissen wurde?

Fürs einschläfern bin ich weiss Gott nicht. Aber hätte es nicht die Möglichkeit gegeben, sich beizeiten von dem Hund oder den Katzen zu trennen.

Dieses Verhalten ist mir schon ein wenig unverständlich. Spätestens nach dem 2.ten toten Perser wäre es Zeit gewesen zu handeln.
Ich habe da auch nicht verstanden. Aber das Ganze zog sich hin. Die Katzen waren vor dem Hund da, einem American Pittpull. Es war eine Katzenmutter und ihre 3 Kinder. Der Hund kam viel später erst als Welpe dazu. Sie haben ein Haus, Katzen und Hund bewegen sich frei auf dem großen Grundstück. Erst im Laufe der letzten 4 Jahre biß der Hund die Katzen tot. Anfangs war die Freundin total geschockt, bei der Zweiten hat sie schon überlegt und bei der Dritten im letzten Jahr stand sie kurz davor, den Hund töten zu lassen. Allerdings liebt sie ihn auch fürchterlich, sagt, er ist ja eigentlich schon so alt, ich glaube er ist inzwischen gut 9 Jahre alt. Noch viel älter ist ihre letzte Katze, noch lebt sie.
lg byl

Inaktiver User
09.11.2006, 08:56
Ich habe da auch nicht verstanden. Aber das Ganze zog sich hin. Die Katzen waren vor dem Hund da, einem American Pittpull. Es war eine Katzenmutter und ihre 3 Kinder. Der Hund kam viel später erst als Welpe dazu. Sie haben ein Haus, Katzen und Hund bewegen sich frei auf dem großen Grundstück. Erst im Laufe der letzten 4 Jahre biß der Hund die Katzen tot. Anfangs war die Freundin total geschockt, bei der Zweiten hat sie schon überlegt und bei der Dritten im letzten Jahr stand sie kurz davor, den Hund töten zu lassen. Allerdings liebt sie ihn auch fürchterlich, sagt, er ist ja eigentlich schon so alt, ich glaube er ist inzwischen gut 9 Jahre alt. Noch viel älter ist ihre letzte Katze, noch lebt sie.
lg byl

Dann kann man für die Katze nur hoffen, dass es so bleibt.
Obwohl sie mit zunehmendem Alter auch nicht unbedingt flotter wird im Ernstfall :niedergeschmettert:

LG Delenn

ReginaM
09.11.2006, 09:02
Ich habe da auch nicht verstanden. Aber das Ganze zog sich hin. Die Katzen waren vor dem Hund da, einem American Pittpull. Es war eine Katzenmutter und ihre 3 Kinder. Der Hund kam viel später erst als Welpe dazu. Sie haben ein Haus, Katzen und Hund bewegen sich frei auf dem großen Grundstück. Erst im Laufe der letzten 4 Jahre biß der Hund die Katzen tot. Anfangs war die Freundin total geschockt, bei der Zweiten hat sie schon überlegt und bei der Dritten im letzten Jahr stand sie kurz davor, den Hund töten zu lassen. Allerdings liebt sie ihn auch fürchterlich, sagt, er ist ja eigentlich schon so alt, ich glaube er ist inzwischen gut 9 Jahre alt. Noch viel älter ist ihre letzte Katze, noch lebt sie.
lg byl

Ich versteh das irgendwie nicht so ganz. Der Hund kam als Welpe, wuchs praktisch in den Katzenhaushalt hinein und man sollte annehmen, dass er die Katzen als zu seinem Rudel gehörend anerkannt hätte.

Bymyourlife
09.11.2006, 09:08
Ich versteh das irgendwie nicht so ganz. Der Hund kam als Welpe, wuchs praktisch in den Katzenhaushalt hinein und man sollte annehmen, dass er die Katzen als zu seinem Rudel gehörend anerkannt hätte.
Es war so, er kam später dazu.
Ich kann dazu nichts sagen, habe absolut keine Ahnung von Hunden und deren Verhalten.
Ich weiß von dieser Geschichte auch nur aus ihren Erzählungen, sie wohnt seit vielen Jahren nicht mehr in meiner Nähe, den Hund selber habe ich auch nie kennengelernt, kannte nur die Katzen noch :heul: .

Inaktiver User
09.11.2006, 10:03
Naja, als Vorbereitung auf einen Hundekampf nützt das aber gar nichts - da sind ganz andere Dinge "gefragt" und eine Katze ist nunmal kein Hund. Das ist so also nicht richtig, dass es der Scharf-machung dient.

Ich habe ja nicht gesagt, daß es Sinn macht, nur DAS es halt von einigen Arschlöchern gemacht wird ... :knatsch:


Ich bin dennoch der Meinung, dass eine Katze gegen einen Hund u.U. auch in "freier Wildbahn" sehr sehr alt aussieht und teile hier die optimistische Meinung von Regina nicht.

Übrigens stellen Füchse für freilaufende Katzen - mittlerweile auch in der Großstadt - auch eine große Gefahr da. So manche verschwundene Mieze dürfte auf deren Konto gehen, die verschmähen so ne gut gefütterte Hauskatze nämlich nicht.

Habe vor ca. einem Jahr mitten in Berlin einen Fuchs mit toter Katze im Fang gesehen.

Inaktiver User
09.11.2006, 10:05
Anfangs war die Freundin total geschockt, bei der Zweiten hat sie schon überlegt und bei der Dritten im letzten Jahr stand sie kurz davor, den Hund töten zu lassen. Allerdings liebt sie ihn auch fürchterlich, sagt, er ist ja eigentlich schon so alt, ich glaube er ist inzwischen gut 9 Jahre alt.

Die Frau hat ja wohl echt einen Schuß !! :gegen die wand:

Vielleicht beißt er ja nächstes Mal zur Abwechselung eins ihrer Kinder tot ?


Ich versteh das irgendwie nicht so ganz. Der Hund kam als Welpe, wuchs praktisch in den Katzenhaushalt hinein und man sollte annehmen, dass er die Katzen als zu seinem Rudel gehörend anerkannt hätte

Eben ! Von daher halte ich den Köter für kreuzgefährlich.

Borealis
09.11.2006, 10:57
Übrigens stellen Füchse für freilaufende Katzen - mittlerweile auch in der Großstadt - auch eine große Gefahr da.

Schauder ... .
Hier dreht mitunter auch noch so ein Riesen-Milan seine Runden, bei dem habe ich mich auch schon gefragt, ober er den Katzen nicht gefährlich werden könnte.

ReginaM
09.11.2006, 11:18
Wildtiere halte ich in diesem Fall für sowas wie natürliche Feinde, das ist für mich wieder ganz was anderes.

Strenggenommen könnte man ja auch den Hund (Wolf) für einen natürilchen Feind von Katzen halten. Allerdings, einen Hund, der die Katzen der Familie tötet, halte ich persönlich für untragbar.

Inaktiver User
09.11.2006, 11:35
Schauder ... .
Hier dreht mitunter auch noch so ein Riesen-Milan seine Runden, bei dem habe ich mich auch schon gefragt, ober er den Katzen nicht gefährlich werden könnte.

Kann was dran sein.

Ein Kollege von mir, der in Arizona lebt, hat mir erzählt, daß es dort garkeine freilaufenden Katzen gibt ... Jede Katze, die das Haus verläßt, wird nämlich sofort von den riesigen Eulen, die dort leben, erbeutet und gefressen.

Muß für ne Katze ja wirklich zutiefst demütigend sein, von nem Vogel gefressen zu werden .... :freches grinsen:

murmeltier
09.11.2006, 12:45
Die Frau hat ja wohl echt einen Schuß !! :gegen die wand:

Also ähm... Nochmal - einen Hund einzuschläfern, weil er katzen tötet, hätte ich aber auch für indiskutabel gehalten. Eigene Katzen hin oder her. Allerdings hätte ich sie eben wirklich entweder konsequent getrennt oder eine der beiden Tierarten abgegeben...


Vielleicht beißt er ja nächstes Mal zur Abwechselung eins ihrer Kinder tot ?

Ich liebe solche Sprüche ja... :unterwerf: Sorry, ich bin ganz eurer Ansicht, dass man als verantwortungsvolle Katzenhalterin nicht zusieht, wie ein Hund 3 von 4 (eigenen) Katzen tötet (ich hab ja auch 2 Hunde und 4 Katzen) - aber Polemik von wegen Kinder totbeißen ist nun echt Fehl am Platze!

Das eine hat mit dem anderen NICHTS zu tun. Katzen sind prinzipiell Beutetiere für Hunde und eine völlig andere Qualität. Hunde können schon ausgesprochen gut zwischen verschiedenen Tierarten unterscheiden, zwischen Katzen und Menschen erstrecht.

Ich kenne mehrere Hunde, die z.B. völlig problemlos mit winzigen Hunden (Welpen/Rehpinschern) spielen, aber jede Katze, jedes Kaninchen etc. sofort töten würden. Andersrum kenn ich auch einen Hund, der wunderbar mit Katzen klarkommt, die Kaninchen der Familie aber trotzdem sofort killen würde. Da machen Hunde durchaus Unterschiede. Und egal, wie oft ein Hund z.B. eine Katze beißt, ein Kaninchen reißt oder auch eine Beißerei mit anderen Hunden hat, ein Rückschluss auf sein Verhalten mit Menschen ist daraus nicht möglich! Dazu bräuchte man andere Informationen.


Eben ! Von daher halte ich den Köter für kreuzgefährlich.

Kreuzgefährlich offensichtlich für Katzen - für alles andere können wir das nicht sagen. Vielleicht schmust er hingebungsvoll mit Kindern und spielt vorsichtig mit jedem anderen Hund...

Und das alles hätte ich auch geschrieben, wenn es um einen Schäferhund gegangen wäre :smirksmile:

Das Argumnet mit dem Rudel, dem die Katzen gehörten, verstehe ich auch. Aber der inzwischen schon öfter von mir angeführte Jagsterrier ist auch bei der Frau geboren, wo er lebt und diese Frau hatte mal 8 Kaninchen. Davon leben heute noch 3... 5 hat der Jagdterrier gekillt, auch obwohl er sie von Welpe an kannte. Würdest du da genau so darauf schließen, dass er vielleicht demnächst auch mal ein Kind totbeißt?
Ich denke, da geraten nunmal genetische Anlagen zur Jagd (under Hund steht sowas von im Trieb) in Konflikt mit dem Rudelverständnis. Und Kaninchen (und Katzen) werden nunmal auch nicht von jedem Hund als klassische Rudelmitglieder angesehen könnte ich mir vorstellen...

Und wie weit würde man das denn fassen? Würde man von einem Jack Russel Terrier oder einem Staffordshire-Bullterrier, der ja nunmal auch Rattenfangen als Zuchtziel hatte. erwarten, dass sie mit den freilaufenden Ratten des "Rudels" friedlich zusammen leben? Ich meine, ich habe so eine Hündin (Staff-Bull), die wirklich alles nur putzt, egal was es ist, auch Ratten und Hamster und die selbst wenn eine Maus in ihr Maul klettert und sie in die Zunge beißt, das sie blutet, der Maus kein Haar krümmt (passiert!), aber als Selbstverständlich sehe ich das nicht an.

Meine beiden z.B. leben auch eher neben den Katzen her. Shiwa putzt den Kater manchmal udn als sie läufig war, hat sie ihn bedrängt :ooooh: aber ansonsten werden sie wietestgehend ignoriert. Von lilou soweiso. Der sind sie unheimlich, sie macht möglichst einen Bogen. Shiwa traut sich auch nie an einer Katze vorbei, wenn diese im Türrahmen sitzt. Die machen ja mit den Katzen auch keine Rangordnung aus... Die bilden kein Rudel, die leben nebeneinander her und bachten sich möglichst wenig. Allerdings haben die Hunde vor den Katzen deutlich mehr Respekt als umgekehrt :freches grinsen:

Inaktiver User
09.11.2006, 13:13
.

Inaktiver User
09.11.2006, 13:13
Also ähm... Nochmal - einen Hund einzuschläfern, weil er katzen tötet, hätte ich aber auch für indiskutabel gehalten. Eigene Katzen hin oder her. Allerdings hätte ich sie eben wirklich entweder konsequent getrennt oder eine der beiden Tierarten abgegeben...

Von Einschläfern habe ich nix gesagt ... Aber wenn mein Hund meine Katzen angreift, kommt eine Tierart weg. Aber subito.


Ich liebe solche Sprüche ja... :unterwerf:
aber Polemik von wegen Kinder totbeißen ist nun echt Fehl am Platze!

Das Argumnet mit dem Rudel, dem die Katzen gehörten, verstehe ich auch. Aber der inzwischen schon öfter von mir angeführte Jagsterrier ist auch bei der Frau geboren, wo er lebt und diese Frau hatte mal 8 Kaninchen.
Und Kaninchen (und Katzen) werden nunmal auch nicht von jedem Hund als klassische Rudelmitglieder angesehen könnte ich mir vorstellen...

Sicher ist mag es für einen Hund problematisch sein, in einem "gemischtartigen" Rudel zu leben .... Zumal, wenn Rudelverhalten und Jagdtrieb sich widerstreben.

Trotzdem: Ein Hund, der eine "Rudelkatze" umbringt, wäre für mich (spätestens dann) untragbar, wenn ich Kinder hätte !
Was bringt Dich zu der Meinung, daß der Hund zwischen einer Katze und einem kleinen Menschenkind einen Unterschied macht ? Beide sind potentiell leichte Beute - und eben nicht von seiner Art.


Shiwa putzt den Kater manchmal udn als sie läufig war, hat sie ihn bedrängt :ooooh:

Ich lach mich schlapp ..... :freches grinsen: :freches grinsen:


aber ansonsten werden sie wietestgehend ignoriert. Von lilou soweiso. Der sind sie unheimlich, sie macht möglichst einen Bogen. Shiwa traut sich auch nie an einer Katze vorbei, wenn diese im Türrahmen sitzt. Die machen ja mit den Katzen auch keine Rangordnung aus... Die bilden kein Rudel, die leben nebeneinander her und bachten sich möglichst wenig. Allerdings haben die Hunde vor den Katzen deutlich mehr Respekt als umgekehrt :freches grinsen:

Naja, soweit ich das mit gekriegt habe, sind Deine Tiere ja alle als Erwachsene zu Dir gekommen und nicht als Welpen, oder ?
Dann ist klar, daß sie eher neben einander herleben. Das machen ja sogar erwachsene Katzen untereinander häufig.

JanaFreese
09.11.2006, 13:22
Können Hunde Katzen wirklich gefährlich werden?
Hö-Hö-Hö (http://img183.imageshack.us/img183/4246/wasguckstduid3.jpg)

All the Best
Oscar

Inaktiver User
09.11.2006, 13:41
Hö-Hö-Hö (http://img183.imageshack.us/img183/4246/wasguckstduid3.jpg)

All the Best
Oscar

Naja - auf jeden Fall können Katzen gefährlicher gucken als Hunde .... :freches grinsen: :smirksmile:

Horus
09.11.2006, 14:34
Hier dreht mitunter auch noch so ein Riesen-Milan seine Runden, bei dem habe ich mich auch schon gefragt, ober er den Katzen nicht gefährlich werden könnte.

Keine Sorge, kann er nicht. Schwarzmilane und Rotmilane sind nicht gross genug und daher nicht stark genug, um eine ausgewachsene Katze wegzutragen (mit jungen kleinen Kätzchen siehts natürlich anders aus). Die grössten Rotmilanweibchen (Weibchen sind grösser als Männchen) werden etwa 1.4 kg schwer, sind aber grazil. Ein Tier von mehr als Hamstergrösse wegzutragen liegt da nicht drin.
Schwarzmilane sind etwas stärker, die können ein Tier von bis fast zum Eigengewicht wegschleppen. Aber Schwarzmilane sind kleiner als rote, die Weibchen der grössten Unterart werden ca. 1 kg schwer. Beute bis zur Grösse eine jungen Hasen liegt drin, mehr nicht, ausserdem fängt der Schwarzmilan bevorzugt Fische.

Also keine Angst!

Hingegen Steinadler schnappen sich zuweilen Katzen. Seit in den Schweizer Alpen jedes Brutrevier besetzt ist, die Steinadlerpopulation aber weiterwächst, weichen neue Paare in den Jura und in die Voralpen oder gar das hügelige Mittelland aus (eine völlig natürliche Rückbesiedelung, einst brüteten Steinadler nicht nur ausschliesslich in den Bergen sondern überall, wo es offene Landstriche zur Jagd und geeignete Nistplätze in Felsbändern oder hohen Bäumen gab, auch im Mittelland). Dort gibts keine Murmeltiere, die bevorzugte Adlerbeute. Dafür jede Menge Bauernkatzen. Die werden tatsächlich erbeutet.

Inaktiver User
09.11.2006, 19:58
@Natalie,
auf meine Antwort an Dich ...


Sicher ist mag es für einen Hund problematisch sein, in einem "gemischtartigen" Rudel zu leben .... Zumal, wenn Rudelverhalten und Jagdtrieb sich widerstreben.

Trotzdem: Ein Hund, der eine "Rudelkatze" umbringt, wäre für mich (spätestens dann) untragbar, wenn ich Kinder hätte !
Was bringt Dich zu der Meinung, daß der Hund zwischen einer Katze und einem kleinen Menschenkind einen Unterschied macht ? Beide sind potentiell leichte Beute - und eben nicht von seiner Art.

... möchte ich noch mal eingehen.

Wenn ein Hund mit "Leitmensch", mehreren Katzen, Kindern etc zusammen lebt, akzeptiert er üblicherweise, daß das Rudeloberhaupt all diese Wesen in seinem Rudel "duldet" - und er das auch zu tun hat, auch wenn er tatsächlich sowohl den Katzen als auch den Kindern gegenüber physisch stärker ist.

Wenn ein Hund eine "Rudelkatze" tötet - auch wenn das aus einem Jagdtrieb raus geschehen sollte - zeigt er eine gewisse Autarkie, eine Mißachtung der "Rules" des Rudelführers, die m.E. sehr gefährlich werden kann (Fr. von Soettingen hat das mal gut dargelegt).

Und ich denke, ein Hund der das tut, ist auch für ein Kind eine große Gefahr. Warum sollte er das grundsätzlich anders betrachten als die Katze ? Rein von der Artennähe ist ihm der Mensch als Primat noch viel fremder als die Katze, die wie er ein Carnivor ist.
Und auch der Urmensch fällt ins Beuteschema des Wolfes - und hat, bevor er Waffen entwickelte, sicher viele Verluste durch Wölfe erlitten.

Nein, ich finde das Verhalten der genannten Frau ihren Katzen gegenüber brutal und ihren Kindern gegenüber verantwortungslos.

ICH würde mich ganz bestimmt nicht darauf verlassen, daß der Hund einen Unterschied zwischen Katzen + Kindern macht.
Da steht ein "bißschen" zu viel für auf dem Spiel.

Ein solcher Hund ist ABSOLUT NICHT als Familienhund geeignet.

murmeltier
09.11.2006, 21:17
Hmmm... Also ursprünglich habe ich ja nur gesagt, dass der Hund absolut zwischen Katze und Kind unterscheiden KANN. Die Tatsache, dass er Katzen beißt (manche Hunde hassen Katzen einfach!), besagt absolut nicht, dass er es auch beim Kind tut. Ich finde diesen Rückschluss einfach nicht zulässig.

Das kann völlig unabhängig von den Katzen natürlich geschehen bei einem gestörten Hund, könnte aber ebenso geschehen, wenn er den Katzen gegenüber völlig friedlich wäre.

Wenn eine generelle Intoleranz gegenüber anderen Rudelmitgliedern vorhanden ist, mag das ein Problem sein, ist aber eben nicht unbedingt artübergreifend. Ich kenne einige Leute, die sich mehrere Hunde halten, die sich untereinander pllötzlich nicht mehr verstehen und dann getrennt werden müssen, weil sonst nicht gesagt ist, dass sie sich nicht gegenseitig zumindest ernsthaft verletzen - niemals würde ich daraus Rückschlüsse auf deren Umgang mit den Kindern ziehen! Und das traf auch in keinem Fall zu bisher.

Du fragst, warum der Hudn denn ein Kind eher als eine Katzen akzeptieren sollte - dafür KANN es viele Gründe geben.

1. Schlechte Erfahrungen mit Katzen und mit Kindern nicht
2. Kinder gehören der selben Spezies wie der Rudelführer an!
3. Kinder werden von Hunden oft sogar als eine Art "welpen" wahrgenommen und gehegt, beschützt, vereteidigt wie eigener Nachwuchs. Ist bei Katzen so nicht unbedingt gegeben - manchmal zwar auch, aber mir seltener bekannt. Kinder genießen also u.U. einen Welpenschutz, da sie eben Kinder des eigenen Rudels sind (dass es Welpenschutz nicht generell und über die Rudelgrenze hinaus gibt, ist mir schon klar. Auch dass dieses Verhalten nicht jeder Hund hat).

Desweiteren maße ich mir einfach NICHT an, so eine Situation aus der Ferne und übers Internet zu beurteilen. Das ist in meinen Augen auch nicht erschöpfend möglich, dazu müssen wir erstens den Hund persönlich kennen, wir müssten ihn im täglich Umgang sehen und auch sehen, wie der Halter ihn führt (ist der Halter überhaupt der Rudelführer? Liegt da schon des Pudels Kern?) und wir müssten um die genauen Umstände der Katzentötungen wissen.

Ich gebe jedoch zu, dass das bei 3(!!!) Katzen schon eine extreme Situation ist udn ich mich in so einem Fall wohl auch von meinem Hund trennen würde bzw. es schon gar nicht dazu hätte kommen lassen, aber trotzdem würde ich für eine Beurteilung wie "Der Hund ist kreuzgefährlich" gerne diese genauen Umstände wissen.

Ich kenne einen Hund (Husky), der lebte 6 Jahre friedlich mit 3 Katzen zusammen. Nie auch nur ein Knurren. An einem Tag biss er eine Katze tot und ich halte den Hund deshalb NICHT für gefährlich.
Der Hund war ein sehr schreckhaftes Tier, mit dem man prizipiell alles machen konnte, aber wenn er tief schlief, durfte man ihn nicht anfassen, dann schnappte er - einfach wie im Reflex. Die Katze sprang im Tiefschlaf von der Sofalehne voll auf den Hund drauf, er schnappte zu udn erwischte sie so unglücklich, dass sie später eingeschläfert werden musste... Das ist jetzt 2 Jahre her und die anderen Katzen leben noch und es gab auch keinen Vorfall mehr.

Dass so etwas 3 mal passiert, ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen, oder?

Dann kenne ich einen Hund (Beagle), der Katzen sogar sehr mochte, putze, kuschelte und dann eines Tage svon einer Rudelkatze ganz ganz böse verprügelt wurde, so sehr, dass er die ganze Nase blutig hatte und elendig jaulte. Er ging ihr fortan aus dem Weg, aber es kam erneut zu einer Prügelei die von der Katze ausging udn da wehrte der Hund sich und brach ihr den Kiefer. Seitdem mag dieser Hund keine Katzen mehr.

Daher denke ich, kann man das nicht beurteilen, ohne die genauen Umstände zu kennen...

ReginaM
09.11.2006, 21:30
Aber der inzwischen schon öfter von mir angeführte Jagsterrier ist auch bei der Frau geboren, wo er lebt und diese Frau hatte mal 8 Kaninchen. Davon leben heute noch 3... 5 hat der Jagdterrier gekillt, auch obwohl er sie von Welpe an kannte. Würdest du da genau so darauf schließen, dass er vielleicht demnächst auch mal ein Kind totbeißt?
Ich denke, da geraten nunmal genetische Anlagen zur Jagd (under Hund steht sowas von im Trieb) in Konflikt mit dem Rudelverständnis. Und Kaninchen (und Katzen) werden nunmal auch nicht von jedem Hund als klassische Rudelmitglieder angesehen könnte ich mir vorstellen...

Das liegt wohl am Hund, denn unserer sieht die Katzen durchaus als Rudelmitglieder und besonders die kleine, die putz er mit einer Liebe und Hingabe, dass man sich daran nicht sattsehen kann. Er macht mich auch darauf aufmerksam, wenn sie abends noch draussen ist,s ie darf mit an den Futternapf und sogar geschlafen wird oft zusammen. Zur älteren Katze ist das Verhältnis etwas distanzierter, aber wirklich nur etwas, spielen können beiden stundenlang miteinander, alber in einen Korb? Nein! Da geht der Hund nicht rein und kommt sie ihm beim Fressen zu nahe, gibt es einen Rüffel.

Um nochmal auf den Jagdterrierer zurückzukommen. Ich halte bei dieser Rasse grundsätzlich alles für möglich und diesen Hund als Famlienhund zu halten, das grenzt für mich auch schon wieder an Tierquälerei. Dieser Hund braucht die Jagd und in Jägerhand ist er ein treuer und zuverlässiger Gefährte. Verantwortungsvolle Züchter geben diesen deshalb auch nur an Leute ab, bei denen er jagdlich geführt wird. Als, übertrieben ausgedrückt, Sofahund gehalten, sollte man sich nicht wundern, wenn er Probleme macht.

Eine ähnliche Problematik sehe ich in den so beliebten Jack Russels. Zwar würde ich bei dem nicht soweit gehen, dass er unbedingt zu einem Jäger gehört, aber ein Anfänger-, ein Schmusehunderl, ist auch er nicht.




Trotzdem: Ein Hund, der eine "Rudelkatze" umbringt, wäre für mich (spätestens dann) untragbar, wenn ich Kinder hätte !.

Da stimme ich dir zu, wenn ich auch nicht so weit gehen würde, dass ich sage, Katze ist u. U. gleich Kind, da besteht auch für mich durchaus noch ein Unterschied. Aber ich möchte generell keinen Hund haben, der Tiere, die zum Haushalt gehören tötet!

murmeltier
10.11.2006, 03:55
Regina, ich stimme dir hier vollumfänglich zu.
Was hast du denn für einen Hund?

murmeltier
10.11.2006, 05:23
Naja - auf jeden Fall können Katzen gefährlicher gucken als Hunde .... :freches grinsen: :smirksmile:

Sehe ich auch so:
Lilou und Tweety (http://forum.ksgemeinde.de/galerie/files/5/8/7/8/lilou-tweety.jpg) :cool:

Cook3
10.11.2006, 07:00
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Um nochmal auf den Jagdterrierer zurückzukommen. Ich halte bei dieser Rasse grundsätzlich alles für möglich und diesen Hund als Famlienhund zu halten, das grenzt für mich auch schon wieder an Tierquälerei. Dieser Hund braucht die Jagd und in Jägerhand ist er ein treuer und zuverlässiger Gefährte. Verantwortungsvolle Züchter geben diesen deshalb auch nur an Leute ab, bei denen er jagdlich geführt wird. Als, übertrieben ausgedrückt, Sofahund gehalten, sollte man sich nicht wundern, wenn er Probleme macht.

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Das ist wohl oft der Knackpunkt. Züchter und oft auch begeisterte Fans einer Rasse preisen Jagdhunde, Huskies, Border Collies, Australian Sheperds kurz alle Arbeitshunde als ideale Familienhunde an.

Das mag zwar auch für Nichtprofis zutreffen, die sich jeden Tag stundenlang intensiv mit dem Hund beschäftigen können und wollen.

Wer kann das aber in einer Familie? Das ERgebnis sind gelangweilte, körperlich nicht ausgelastete Hunde ohne eine eindeutige Hierachie im Rudel, die irgendwann beginnen hündisch zu reagieren. Was ihnen in der Regel Leinen- un Maulkorbzwang oder die Abschiebung ins Tierheim beschert.

So wird "Tierliebe" zu Tierquälerei. Oft ist der bessere Tierfreund der Mensch, welcher in realistischer Einschätzung seiner selbst auf Tierhaltung verzichtet. Er lebt nämlich nicht rücksichtslos seinen Egoismus aus.

Cook3

Bymyourlife
10.11.2006, 07:25
Einen Guten Morgen allen Diskutanten.
Also, die Kinder waren vor dem Hund da, sind älter als er. Der Hund war nie und ist auch nie ein vorrangiges Gesprächsthema, wenn wir uns alle Jubeljahre treffen, von daher weiß ich nicht, ob es noch andere Vorfälle mit diesem Hund gegeben hat. Da ich das Tier nicht kenne, ist er mir gleichgültig. Von den Katzen hätte ich um ein Haar damals fast einen niedlichen Welpen genommen. Von daher hat mich das schon getroffen, ich kannte sie schon gerade frisch geboren und habe sie später als süße kleine blaue Fellknäule aufwachsen sehen.
lg byl

ReginaM
10.11.2006, 07:28
Cook3, ich stimme dir uneingeschränkt zu, möchte allerdings hinzufügen, dass auch das Fernsehen mal wieder einen Teil dazu beiträgt.

Der Vorteil von Rassehunden ist doch, dass ich größtenteils weiß, was mich erwartet, jedenfalls dann, wenn ich mich VOR dem Kauf intensiv damit befasse und das halte ich für unabdingbar. Und dann gilt es ohne Beschönigung abzuschätzen, ob ich dem Hund bieten kann, was er braucht oder nicht und dann sollte ich im Interesse des Hundes (und auch in meinem eigenen) von einem Kauf absehen.

Dass generell viel zu viele Hunde, gleich welche Rasse oder auch Mischling, unüberlegt angeschafft werden, zeigen unsere Tierheime leider nur zu deutlich.

JanaFreese
10.11.2006, 07:39
Ich mag Hunde. (http://img96.imageshack.us/img96/7062/ichfressdichly7.jpg)


All the Best
Oscar

Horus
10.11.2006, 08:16
Naja - auf jeden Fall können Katzen gefährlicher gucken als Hunde ....

:freches grinsen: :freches grinsen:

Vor einiger Zeit gelesen an einer Gartentür, hinter der ein Riesenkalb von Bernhardinerhund auf der Eingangstreppe pennte:
"Achtung, Kampfkatze"

Inaktiver User
10.11.2006, 09:08
Hmmm... Also ursprünglich habe ich ja nur gesagt, dass der Hund absolut zwischen Katze und Kind unterscheiden KANN. Die Tatsache, dass er Katzen beißt (manche Hunde hassen Katzen einfach!), besagt absolut nicht, dass er es auch beim Kind tut. Ich finde diesen Rückschluss einfach nicht zulässig.

Trozdem - würdest DU das Risiko eingehen, wenn Du Kinder hättest ?
Ich bestimmt nicht. Bevor meinem Kind vielleicht was passiert, würde ich es lieber in Kauf nehmen, dem Hund eventuell Unrecht zu tu..


Ich kenne einen Hund (Husky), der lebte 6 Jahre friedlich mit 3 Katzen zusammen. Nie auch nur ein Knurren. An einem Tag biss er eine Katze tot und ich halte den Hund deshalb NICHT für gefährlich.

s kam erneut zu einer Prügelei die von der Katze ausging udn da wehrte der Hund sich und brach ihr den Kiefer. Seitdem mag dieser Hund keine Katzen mehr.

Ich denke, diese Fälle sind ganz was anderes, da
a. Unfall
b. bilaterale Rauferei (aus der die Katze hoffentlich gelernt hat).

Das wäre für mich auch kein Grund, den Hund weg zu geben ... Mit sowas muß man rechnen, wenn man mehrere Tiere hält.

Inaktiver User
10.11.2006, 09:14
Da stimme ich dir zu, wenn ich auch nicht so weit gehen würde, dass ich sage, Katze ist u. U. gleich Kind, da besteht auch für mich durchaus noch ein Unterschied. Aber ich möchte generell keinen Hund haben, der Tiere, die zum Haushalt gehören tötet!

Nein, natürlich ist eine Katze nicht gleich Kind.

Nur, wie gesagt, ich würde mich mit einem Hund im Haushalt, der massiv aggressiv ist + Rudelkatzen tötet, extrem unwohl fühlen.

Zu Deinen Ausführungen zu Jagdhunden stimme ich Dir auch voll und ganz zu !

Es ist eben nicht jedes Tier zum Familientier geeignet - übrigens auch viele Katzen nicht.

Inaktiver User
10.11.2006, 09:18
Ich mag Hunde. (http://img96.imageshack.us/img96/7062/ichfressdichly7.jpg)


@Oscar,
gekocht oder lieber roh ? :freches grinsen: :freches grinsen:

ReginaM
10.11.2006, 09:53
Nein, natürlich ist eine Katze nicht gleich Kind.

Nur, wie gesagt, ich würde mich mit einem Hund im Haushalt, der massiv aggressiv ist + Rudelkatzen tötet, extrem unwohl fühlen..

Ich denke, wir haben herzu dieselbe Meinung, nur halt a bissl unterschiedlich ausgedrückt. :smirksmile:

murmeltier
10.11.2006, 14:10
Ich denke, diese Fälle sind ganz was anderes, da
a. Unfall
b. bilaterale Rauferei (aus der die Katze hoffentlich gelernt hat).

Das wäre für mich auch kein Grund, den Hund weg zu geben ... Mit sowas muß man rechnen, wenn man mehrere Tiere hält.

Hallo Lorelei,

WISSEN wir denn, dass es wirklich ganz was anderes war? Ich gebe zu, es ist bei 3 total Katzen extrem unwahrscheinlich, aber WISSEN wir, ob es nicht 3 Unfälle/bilaterale Raufereien waren?

Nur darum ging es mir.

Immerhin gibt es ja wohl die vierte Katze noch, er wird also nicht jede Gelegenheit nutzen, eine Katze zu reißen.

Ich möchte hier keinen Hund verteidigen, den ich nicht kenne, aber ich verurteile eben auch ungern ohne die genauen Umstände zu kennen. Und theoretisch ist es möglich, dass z.B. 3 der 4 Katzen auch im Schlaf aug ihn sprachen, sich mit ihm prügelten o.ä.

Trotzdem, ich gebe offen zu, selbst WENN das der Fall sein sollte, würde ich mich von Hund oder Katze trennen - weil ich viel zu viel Angst hätte, dass es erneut zu einem Unfall/Rauferei kommt und weil ich eben wüsste, dass dieser Hund sein Verteidigungsverhalten u.U. auch nicht ausreiechend "dosieren" kann.

Shiwa und Benno haben sich ganz zu Beginn 2 mal geprügelt (er wollte an ihr Futter) nie geschah mehr als dass er ein paar Haare verlor, denn Shiwa weiß ihre Kraft im Kiefer eben sehr genau einzusetzen und weiß, wie sie maßregelt ohne dabei zu verletzen.

Wenn ein Hund das nicht kann, ist dies keine gute Sache - auch z.B. im Umgang mit anderen Hunden nicht. Zumeist wurde dann jedoch im Welpenalter versäumt, ihm entsprechendes beizubringen (vielleicht auch zu frühe Trennung von Mutter/Geschwistern, kein Sozialkontakt im Welpenalter mit anderen Hunden, wo er das Trainieren könnte).

Naja, aber da wir eben weder um die näheren Umstände der Katzentötungen, noch um die Erziehung und Führung des Hundes wissen, können wir da wenig zu sagen.

Ich verstehe auch, wenn du den Hund in so einem Fall abgeben würdest. Auch ohne Kinder würde ich das wie gesagt in Erwägung ziehen - oder eben die verbleibenden Katzen. Wie ich mit Kindern entscheiden würde, könnte ich nicht sagen, das hinge von vielen Faktoren ab und eben auch von den genauen Umständen und dem Umgang des Hundes mit den Kindern und dem Alter der Kinder.

Ich finde eben nur eine Beurteilung "der Hund ist kreuzgefährlich" sollte man ohne die näheren Umstände zu kennen, NIE treffen.
Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster, aber mir ist sogar ein Fall bekannt, in dem ein Hund ein Kind tötete und selbst diesen Hund hätte ich nicht als kreuzgefährlich eingestuft, nachdem ich die näherem Umstände erfuhr.
Es war der Familienhund und er lief im Garten, währen das Kleinkind/Baby draußen im Buggy saß - nicht angeschnallt. Es lehnte sich vor und fiel kopfüber aus dem Buggy und weinte. der Hund lief zu dem Kind hin und tat - was er bei seinen Welpen tun würde - er fasst es "im Nackenfell" also Genick und wollte es ein Stück weit tragen. Das Kind hatte äußerlich keinen Kratzer, aber ein gebrochenes Genick :niedergeschmettert:

Deshalb ist der Hund für mich nicht gefährlich, aber es bestätigt sich mal wieder, dass man Hunde und Kinder nie unbeaufsichtigt lassen sollte...

Durch die Zeitung ging übrigens "Baby von Hund getötet"... nix von Unfall oder so...

murmeltier
10.11.2006, 14:24
Cook und Regina, ich stimme euch absolut zu!

Ich verstehe z.B. beim besten Willen nicht, wie man sich in einer Stadtwohnung einen Border Collie halten kann. Aber das ist der "Schweinchen Babe Effekt". Sowas ist leider immer ausgesprochen schlecht für eine Hunderasse... Ich kenne einen Bordercollie, der eine Ziegenherde hütet und ich denke dann immer: "WIE will man sowas denn in einer Stadtwohnung kompensieren?"

Ich habe bei Anschaffung der Hunde direkt gesagt - ein Hütehund kommt für mich nicht in Frage. Die nötige geistige Auslastung kann ich ihm gar nicht geben (der Border Collie ist da ja auch noch der extremste).

Ein Trend ganz anderer Art zeichnet sich ja leider momentan als Ersatz für die "Listenhundrassen". Auch wenn ich selbst 2 Listenhunde habe (und sie prizipiell durchaus für sehr geeignete Familienhunde halte, Ausnahmen bestätigen die Regel), finde ich es absolut RICHTIG, dass man die Anforderungen an deren Haltung so hochgeschraubt hat (Sachkundenachweis, einwandfreies Führungszeugnis, Chip und Versicherungspflicht). Weniger wegen der Hunde selbst, als vorallem wegen der doch sehr zweifelhaften Klientel, die sich zuweilen für diese Rassen interessiert.

Leider hat man das Problem damit nicht gelöst, denn bei eben diesem Klientel sind jetzt andere Rassen absolut "im Kommen", die ich z.T. für weit gefährlicher als manche momentanen Listenhunde halte. Nämlich Herdenschutzhunde, die meiner Meinung nach in der Stadt nun wirklich gar nichts verloren haben und vor denen ich einen Höllenrespekt habe. Son Kangal, Kaukase, Zentralasiat o.ä. ist schon ein verdammt heißes Geschoss und ich würde mir - selbst in geeigneter Wohnsituation - nie zutrauen, so einen Hund zu führen. Leider kennen sehr viele Leute da ihre Grenzen nicht... Oder es ist ihnen schlicht egal, denn besagte zwiefelhafte Klientel möchte sich ja eh nur schmücken und was früher der Pitbull ist heute eben der Kangal.

Auch gerne genommen sind z.B. Weimeraner, Akitas oder Ridgebacks - ohne Frage wundervolle Hunde, die aber ausgelastet werden wollen und nicht nur Statussymbole sind!

Inaktiver User
10.11.2006, 14:26
verurteile eben auch ungern ohne die genauen Umstände zu kennen. Und theoretisch ist es möglich, dass z.B. 3 der 4 Katzen auch im Schlaf aug ihn sprachen, sich mit ihm prügelten o.ä.

Wenn ich das recht erinnere, hat er die Katzen doch irgendwo auf dem Gelände getötet ?!


dass dieser Hund sein Verteidigungsverhalten u.U. auch nicht ausreiechend "dosieren" kann.

Wenn ein Hund das nicht kann, ist dies keine gute Sache - auch z.B. im Umgang mit anderen Hunden nicht.

Genau das ist der springende Punkt, Natalie !
Du drückst es neutral aus - ich sag, der Hund ist kreuzgefährlich.


Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster, aber mir ist sogar ein Fall bekannt, in dem ein Hund ein Kind tötete und selbst diesen Hund hätte ich nicht als kreuzgefährlich eingestuft, nachdem ich die näherem Umstände erfuhr.

Deshalb ist der Hund für mich nicht gefährlich, aber es bestätigt sich mal wieder, dass man Hunde und Kinder nie unbeaufsichtigt lassen sollte...

Naja, für das Kind war er aber doch gefährlich, denn es ist ja nun mal durch das Verhalten des Hundes tot.:niedergeschmettert:

Auch wenn dieser sich natürlich und nicht bösartig verhalten hat und die Sache so schon als Unfall zu werten ist.