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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kann heute nicht aufhören zu weinen...



Vemi
06.11.2006, 11:58
heute ist ein ganz furchtbarer Tag,ich vermisse meine Mama so unendlich.
Seit Stunden rinnen mir ganze Sturzbäche Tränen übers Gesicht und ich möchte schreien,schreien...
WARUM???
Mami du fehlst so sehr,auch nach fast 2Jahren habe ich mich mit deinem Sterben nicht ausgesöhnt.

Lillian2207
06.11.2006, 16:15
Liebe Vemi,

ich kann Dich so sehr verstehen! Heute muß ich mich auch ganz doll zusammenreißen um nicht in Tränen auszubrechen. André fehlt mir so sehr, gerade jetzt wo die Tage kürzer werden und es so ungemütlich ist. Ich brauche seine Arme die mich halten, ich brauche sein gewinnendes Lächeln. Ein Lächeln das mir versprochen hat: wir bleiben immer zusammen, nichts kann uns trennen!

Jetzt weine ich doch.... und es tut irgendwie gut!

Ich drück Dich liebe Vemi, ich weiß wie Du dich fühlst!
Liebe Grüße an Dich
Lillian!

Gabrielle13
06.11.2006, 17:46
Hallo,

ich kann dich so gut verstehen. Meine Mama ist vor einem Jahr gestorben und ich kann nich aufhören an sie zu denken und mich nach ihrem Lachen und ihren Worten und Ihrer festen Umarmung zu sehnen. Ich fühle mich so unendlich alleine!!! Ich bin froh, dass ich mich mit allen hier austauschen kann. Der Schmerz den man fühlt wird durch Euch da draußen dann erträglicher. Ich weiß, dass Ihr, wie auch ich, hier alle am PC sitzt und still vor Euch hinweint, wie auch ich.
Ich möchte Dich ganz fest umarmen und dir viel Kraft zusenden. Glaube, dass sie bei dir ist und dir ganz viel Liebe sendet.

Gabrielle13

swimmi
06.11.2006, 18:07
Halli Vemi,

ich kann dich sehr sehr gut verstehen, meine Mama ist im August an Krebs gestorben. Es ist so unfair, sie war doch erst 52. Besonders abends ist es immer total schlimm mit der Trauer bei mir. Aber auch über Tag, wenn einem irgendeine Kleinigkeit begegnet, die Mama vielleicht gern gemocht hat. Es ist so unsagbar schwer und unbeschreiblich. Jemand der so etwas noch nie erlebt hat, kann immer so gut sagen "Ich verstehe dich", doch (ohne jetzt jemanden anzugreifen) ich glaube nicht, dass jemand dieses nachvollziehen kann.
Ich wünsche dir alles Gute!!!

Fühl dich gedrückt!!
swimmi

Inaktiver User
06.11.2006, 19:45
Hallo Swimmi,
es ist tröstlich, daß wir hier tatsächlich sagen können: ich verstehe. Und der andere darauf vertrauen kann.Weil wir es auch durchleben, es gerade hinter uns haben oder noch mitten drin sind. Dein Schmerz ist selbstverständlich unverfälscht Deiner.
Könnte ich doch nur eine große Runde dicken, heißen Kakao ausgeben, mit Sahne obendrauf.
Ich weiß, sinnlos - aber süß und tröstend.

Madame_butterfly
06.11.2006, 20:08
Liebe Vemi,

gerade habe ich Deine unendlich traurigen Zeilen gelesen und ich bin zutiefst berührt von Deiner herzzerreißenden Traurigkeit, von Deiner unstillbaren Sehnsucht nach Deiner Mami. Ich weiß, dass Dich in diesen Stunden nichts auf dieser Welt wirklich trösten kann. Doch Deine Worte sind mir mitten ins Herz gegangen, so dass ich Dir einfach ein klein wenig nahe sein möchte.

Johann Wolfgang von Goethe schrieb einst: „Verweinen lasst die Nächte mich, solang ich weinen mag …“ Weine, Vemi, weine, so lange Du weinen magst. Deine „Sturzbäche an Tränen“, wie Du es so herzbewegend beschreibst, sie sind ein Spiegelbild Deiner tief traurigen Seele – aber auch Deiner niemals endenden Liebe. Es sind Deine sehnsuchtsvollen Liebestränen für Deine Mami. Und so wie nichts je verloren geht, so geht auch keine Deiner Tränen je verloren. Deine Tränen, sie fließen direkt in den Himmel, in das Herz Deiner über alles geliebten Mami, in dem sie und Deine Liebe sanft geborgen sind, auf ewig …

Liebe Vemi, ich wünsche Dir mit meinem ganzen Herzen vom Himmel einen zarten Windhauch, der über Deine Wange und Dein Haar streicht. Deine Tränen und Deine Liebe sind ein Versprechen. Ein Versprechen auf das Wiedersehen, in einem fremden und vertrauten Land – so fern und doch so nah,
Deine Petra

:blumengabe: ... für Deine Mami ...

silu
06.11.2006, 20:36
Wie einige von euch ja vielleicht wissen, ist mein Mann mit nur 28 Jahren im August an einem Hirntumor verstorben. Nur langsam wird mir die Tragweite des Ganzen erst bewusst.
Ich habe von meiner besten Freundin (die vor einem Jahr ihren Vater verloren hat) am Tag der Beerdigung ein Gedicht bekommen, das ich mir seitdem fast jeden Abend vorm Schlafengehen durchlese. Ich finde es so schön und so passend und es hilft mir manchmal sogar beim Weinen. Denn manchmal möchte ich gerne weinen und kann es nicht, doch wenn ich dann das Gedicht lese, kommen mir die Tränen und danach geht es mir meist besser.
Hier nun also auch für euch mein Lieblingsgedicht (der Autor ist mir leider unbekannt):

Keiner kann sagen, der es nicht erlebt,
wie es ist, wenn die Seele die Flügel hebt,
und leise, leise - zur letzten Reise -
gen Himmel schwebt.

Und niemand fühlt es auf dieser Welt,
wie weh es tut, wenn Gott zum Sternenzelt
den Menschen ruft, der dir das Liebste war
und bleiben wird in Ewigkeit
und immerdar.

Es weiß keiner, dem es nicht geschah,
wie es ist, wenn einer nun
nicht mehr da.
Wenn leer die Stätte des Menschen,
den man hätte so gern noch nah!
Das weiß nur der,
dem es selbst geschah...

Ich hoffe, dass auch euch das Gedicht ein wenig von dem Zauber gibt, den ich beim Lesen jedes mal fühle...
Fühlt euch gedrückt,
Silu

Pemaus
07.11.2006, 08:44
Hallo Vemi,
auch ich würde mich gerne zu euch in die Runde mit dickem süßen Kakao dazusetzen, dich in den Arm nehmen und mit dir weinen.

Ich trage dein Herz

Ich trage dein Herz bei mir. Ich
trage es in meinen Herzen. Nie bin ich ohne es.
Wohin ich auch gehe , gehst du meine teure.
Und was auch nur von mir allein gemacht wird, ist
dein Werk, mein Schatz.
Ich fürchte kein Schicksal, weil du mein Schicksal bist, mein Liebling.
Ich will keine Welt, weil du meine schöne,
meine Welt bist, meine Liebste.
Hier ist das tiefste Geheimnis um das keiner weiß.
Hier ist die Wurzel der Wurzel.
Und die Knospe derKnospe.
Und der Himmel des Himmels, eines Baumes Namens Leben.
Der höher wächst als unsere Seele
hoffen, unser Geist verstecken kann.
Das ist das Wunder, das den
Himmel zusammen hält.
Ich trage deinHerz.
Ich trage es in meinen Herzen.

E.E.Cummings

LG
Petra

Lillian2207
08.11.2006, 11:13
Hallo, du da oben auf deinem Stern,
du fehlst mir, ich hatte dich doch so gern.
Ich schau' nach dir in jeder Nacht;
was hast du wohl heute ohne mich gemacht?

Mir ist kalt hier unten - hast du es warm?
Sag' mir mal: wer nimmt dich jetzt in den Arm?

Ich habe heute wieder viel an dich gedacht,
habe mein Arbeit wie immer gemacht.
Keiner hat gemerkt, wie es mir geht;
ob der Schmerz wohl irgendwann einmal vergeht?

Die Nacht ist so lang', sie will nicht vergeh'n,
wenn ich die Augen schließe, dann kann ich dich seh'n:
du schaust mich an mit traurigem Blick -
ich weiß, du kommst nicht mehr zurück.

Manchmal denke ich, es war nur ein Traum,
ich wache auf, du steht mitten im Raum,
lachst mich an und nimmst meine Hand,
und wir gehen zusammen in dein Sternenland....


Liebe Vemi, ich kann heute auch nicht aufhören zu weinen!
Ich drück Dich!
Lillian

Vemi
20.11.2006, 12:26
Danke für den süßen Kakao,tröstlich wie in Kindertagen.
Es tut so gut hier einmal alles von der Seele zu schreiben,hier wendet sich niemand ab,niemand zieht entnervt die Augenbraue hoch und niemand kommt mit klugen Worten wie"für sie war es besser zu sterben,sie hat so gelitten".
Jeder einzelne hier hat einen ihm nahestehenden verloren und deshalb kann jeder hier nachempfinden,was in den anderen gerade vorgeht.
Keine Form der Trauer ist unwichtig oder gar lächerlich,nein,sie ist so wichtig,sie muß zugelassen werden!Das kann sie aber nur,wenn das Umfeld auch bereit ist die Trauer zu tragen und zu zu lassen.

Eure lieben Gedichte,Umarmungen,Gedanken bringen mich schon wieder zum weinen,aber es sind tröstliche Tränen,nicht so hoffnungslos unglückliche wie im Ausgangspost.

Ich danke euch von Herzen.

teichmuschel
21.11.2006, 09:43
Seit Wochen lese ich die Beiträge in den Foren und erst heute traue ich mich hier auch zu schreiben.
Meine Mutter ist mit 73 Jahren am 30.04.2006 an den Folgen eines Schlaganfalles gestorben. Bis heute ist es für mich unbegreiflich, dass sie nicht mehr da ist. Am Anfang dachte ich, dass ich "falsch" trauere, da der Schock mich wochenlang fest umklammerte, ich nur am Weinen war und keine Kraft hatte irgend etwas zu machen. Keiner konnte das so richtig verstehen, da meine Mutter "ja schon 73 war", "nicht leiden musste" usw. Es gibt wirklich nur wenige, die zumindest versuchen, das zu verstehen. Nach dem Tod meiner Mutter bekam ich körperliche Probleme. Das Herz ging langsam, es holperte, es ging schnell - der Blutdruck ging rauf und runter. Ich bildete mir dann eine krank zu sein, einen Herzinfarkt zu bekommen oder wie meine Mutter einen Schlaganfall. Eine ärztliche Untersuchung ergab, dass hier alles i. O. ist. Es dauerte eine lange Zeit bis ich langsam begriff, dass diese Symtome Zeichen meiner Trauer sind. Ich konnte mir bis zum Tod meiner Mutter nicht annähernd vorstellen "wie sich Trauer anfühlt". Heute geht es mir besser - aber noch lange nicht gut. Auch ich habe Angst vor Weihnachten, da wir Weihnachten immer zusammen verbracht haben.
Mein Vater starb als ich 13 Jahre alt war. Nun fühle ich mich alleine auf dieser Welt, obwohl ich einen sehr liebevollen Partner habe. Aber die Eltern sind nun mal die Eltern und wenn beide weg sind fühlt man sich wirklich mutter-seelen-allein.
Bis zum 30.04.2006 dachte ich, dass ich mit meinen 46 Jahren mein Leben im Griff habe - weit gefehlt. Mit dem Tod meiner Mutter habe ich auch mein Selbstvertrauen verloren. Anfänglich hatte ich Angst alleine zum Einkaufen zu fahren oder sonstige Aktivitäten zu entwickeln. Nun bin ich auf dem Weg mir dieses Selbstvertrauen wieder zu erkämpfen auf einem neuen Weg ohne meine Mutter. Es hört sich vielleicht alles etwas "wirr" an, aber ich denke, dass ich hier verstanden werde.

Lillian2207
21.11.2006, 10:34
Liebe teichmuschel,

das hört sich für mich gar nicht wirr an, im Gegenteil ich kann Dich so gut verstehen. Es ist, als müsse man wieder laufen lernen, als müsse man wieder sprechen lernen nachdem man einen geliebten Menschen verloren hat! Es ist plötzlich alles anderes und man weiß nicht wie man mit der Situation umgehen soll! Mein André ist am 02.05. diesen Jahres gestorben, zwei Tage nach Deiner Mutti, also auch erst knapp ein halbes Jahr! Aber ich muß immer noch lernen zu gehen und zu sprechen und es ist nicht einfach mit all den Menschen da draussen, die einen nicht verstehen können!

Ich wünsche Dir alles Gute und eine ganz große Portion Kraft für Dich! Du hast einen tollen Partner an Deiner Seite und das ist ein großes Glück! Du bist nicht alleine!

LG und eine feste Umarmung
Lillian

Vemi
21.11.2006, 10:40
Liebe Teichmuschel,
der Verlust deiner Mutter tut mir sehr leid!
Ich kann deine Gefühle so gut verstehen.
Meine Mutter war gerade 72geworden und eben seit ein paar Monate Krebskrank.Es ging steil bergab und sie hat extrem gelitten.
Trotzdem(gerade deshalb??)reagiere ich sehr empfindlich auf Sprüche wie"es war besser so","es sterben viel jüngere Menschen" usw.
Sie war "schon"72,aber wenige Monate zuvor noch kerngesund,voller Pläne,Wünsche und Hoffnungen.Niemand hätte gedacht,dass die Krankheit in ihr schlummert.
ICH bin erst 28 und ich habe nun keine Mama und meine Kinder keine Oma mehr.
Ich verstehe dein "Allein-fühlen"-mir geht es ähnlich.Das Verhältnis zu meinem Vater ist sehr angespannt(hatte meine Mutter verlassen) und seit Mamas Tod noch schlimmer.
Allein fühl ich mich auch.Ja,ich habe 2 tolle Kinder,einen lieben Mann aber meine Wurzeln fehlen.
Ich würde gern noch so viel mehr von "früher" erfahren-dazu ist es zu spät.
Ich habe seit ihrem Tod ständig Magenentzündungen,bin viel leichter reitzbar als früher und innerlich einfach"gefangen".
Auf fröhlichen Veranstaltungen fühle ich mich merkwürdig deplatziert.Es ist als sei ein Teil von mir mit ihr gegangen.Und das,obschon sie im Januar "schon" den 2.Todestag haben wird.

Ich hoffe,das Schreiben hier hilft dir genauso wie mir und vielen anderen hier.
Fühl dich mal gedrückt.
Lieben Gruß
Vemi

Vemi
21.11.2006, 10:42
Liebe Lillian,
deine Gedichte hier im Forum rühren mich sehr!
Dein Verlust ist so schrecklich und dennoch machst du mir(und vielen anderen hier)Mut und gibst uns etwas von deiner Kraft.
DANKE!

teichmuschel
21.11.2006, 12:12
Liebe Lillian, liebe Vemi,

vielen lieben Dank für Eure Antworten und Unterstützung. Ich habe Eure und viele andere Schicksale hier gelesen und mit Euch gelitten. Ich bin/war jedesmal erstaunt wie jeder einzelne seine Empfindungen beschreibt und in jeder habe mich wiedergefunden.
Am Anfang war ich zornig auf meine Freunde, dass sie mich nicht verstehen können oder wollen. Aber hätte ich vor dem Tod meiner Mama anders reagiert? Wahrscheinlich nicht, da man sich mit dem Thema Tod und Trauer nicht auseinandersetzen will.
Ich werde in nächster Zeit hier öfter "auftauchen" und Hilfe suchen und hoffe, dass es mir auch gelingt andere in ihrem Schmerz zu trösten und für sie da zu sein.

Danke für Eure Umarmungen die ich gerne zurückgebe
Teichmuschel

teichmuschel
31.10.2007, 12:27
Gestern waren es 1 1/2 Jahre, dass meine Mama gestorben ist und vor ca. 1 Jahr habe ich in diesem Strang angefangen zu schreiben. Es hat sich einiges verändert. Es geht mir besser :smile: Was ich damals nicht geglaubt habe, auch wenn die meisten es so durchlebt haben, ihre Empfindungen niedergeschrieben haben. Ich musste es einfach selbst durchleben.
Weinen muss ich nach wie vor ziemlich viel. Meine Mutter vermisse ich unendlich. Es ist so wie viele geschrieben haben. Es wird wieder besser - vielleicht auch wieder gut - aber niemals mehr wie vorher. Wie auch, wenn ein geliebter Mensch fehlt. Die Unbeschwertheit ist dahin und ich glaube auch nicht, dass diese wieder so kommt.

An alle die trauern, auch wenn es z. Zt. unmöglich scheint, dass auch wieder einmal "bessere" Zeiten kommen - es ist so. Doch es kann dauern.
Liebe Grüße
Teichmuschel

Tina3
01.11.2007, 21:45
Die Unbeschwertheit ist dahin und ich glaube auch nicht, dass diese wieder so kommt. Da kann ich dir nur zustimmen teichmuschel ich habe auch meine Mutter verloren vor 17 Monaten.
Liebe Grüße
Tina

monamaus11
29.12.2007, 12:19
heute ist ein ganz furchtbarer Tag,ich vermisse meine Mama so unendlich.
Seit Stunden rinnen mir ganze Sturzbäche Tränen übers Gesicht und ich möchte schreien,schreien...
WARUM???
Mami du fehlst so sehr,auch nach fast 2Jahren habe ich mich mit deinem Sterben nicht ausgesöhnt.


dich mal in die arme nehme.
mir geht es auch ständig so, und ich frage mich auch, ob es nach 7 Jahren trauer endlich mal erträglicher wird.
es gitb solche und solche tage, ich denke, gerade jetzt in der weihnachtszeit oder an bestimmten tagen ist es ganz normal wenn die trauer so schlimm ist wie ein wasserfall :-(

Inaktiver User
29.12.2007, 12:23
Meine Mutter ist vor beinah 2 Jahren gestorben, in meinen Armen machte sie ihren letzten Atemzug.

Mir bleibt ihr kleines Grab unter der Eiche im Friedhof, viele Fotos und Erinnerungsstücke und meine Dankbarkeit für das, was sie für mich getan hat. Sie hatte so ein hartes Leben und hat immer nur für mich gearbeitet. Jetzt sitze ich hier und das, was ich habe, habe ich ihr zu verdanken. Habe ich ihr jemals etwas zurückgegeben?? Ich weiß es nicht.

Meine Tränen weine ich heimlich, wenn ich alleine bin.